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Fantasy Filmfest 2012 - Plan steht Fantasy Filmfest, horror, Kino, zombies

Autor:  roterKater
UPDATE 2: Unten jetzt Kurz-Reviews zu allen zehn Filmen, die ich gesehen habe.

UPDATE: Erste Kurzreviews unten!
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Ab Dienstag läuft diversen deutschen Großstädten wieder das Fantasy Filmfest, das zentrale Kino-Event für Genrefilme in Deutschland. Ich werde wieder in Berlin dabei sein und hab hier mal kurz zusammengesammelt, was ich mir anschauen werde. Falls jemand bei irgendwas dabei ist, könnt ihr mir ja Bescheid sagen.

Allgemein kann man dieses Jahr festhalten:

- Deutschland ist in Sachen Genrekino nicht mal mehr Entwicklungsland. Nicht ein Film hat's in die Auswahl geschafft.
- In Großbritannien dagegen boomt das Horror- und Thrillerkino seit einigen Jahren gewaltig.
- Japan verliert zusehends seine Bedeutung auf dem internationalen Filmmarkt. Auf dem FFF gibt's nur einen Titel dieses Jahr (ACE ATTORNEY). Korea hält sich da etwas wackerer, aber so wirklich Interessantes gibt es da auch nicht mehr. Hongkong bleibt wie gehabt für Qualitäts-Routine bei Martial-Arts und Thriller bekannt.
- Dass es wieder kein Anime aufs Festival geschafft hat, ist jedoch bedauerlich. Da könnte sich die Programmleitung ruhig mal etwas mehr engagieren. Immerhin gibt's als Trost koreanischen und französischen Zeichentrick (THE KING OF PIGS / THE SUICIDE SHOP).
- Einen wirklich Skandalfilm konnte ich nicht ausmachen.
- Ebensowenig war ein Science-Fiction-Film zu entdecken. In unserer hochtechnologisierten Welt interessiert sich anscheinend niemand mehr für die Zukunft.
- Zombiefilme gibt's auch dieses Jahr wieder reichlich, aber COCKNEYS VS ZOMBIES ist der einzige, der mich anfixt.
- Vampire sind nur noch für dämliche Vampirkomödien zu gebrauchen. (VAMPS)
- In Berlin läuft die Hälfte der Filme im EVENT, dem ehemaligen IMAX. Und das wird ordentlich rocken!
- Dafür werden dieses Jahr so gut wie keine Filme wiederholt. Da musste dann bei mir einiges wegen Doppelbelegung und Zeitproblemen gestrichen werden.


Und was guckt der Kater nun? (Man folge den Links für mehr Infos und Trailers)


21.08. 22:30 CINEMAXX 7
SUSHI GIRL
- Bei dem Cast kann eigentlich nicht viel schiefgehen. Ich meine, Mark Hamill als psychotischer Folterknecht! Was braucht man mehr? Außerdem: Sushi Essen von nackten Frauen. Yummy!

24.08. 21:30 CINEMAXX 7
THE KING OF PIGS
- Sieht ein bisschen so aus, als würde ein übel gelaunter postmortaler Satoshi Kon jetzt mit minimalen Budgets in Korea Animationsfilme drehen. Die Animation kann den Kollegen aus Japan wohl nicht das Wasser reichen, aber sehr interessant und zielich fies sieht's trotzdem aus. 

25.08. 15:00 CINEMAXX 7
THE SUICIDE SHOP 3D
- Klingt nach der Art Film, die Tim Burton heute machen würde, wenn er damals bei Disney geblieben wäre. Nur französischer und wahrscheinlich besser. Hübscher Anime-Ersatz!

25.08. 23:30 EVENT
UNIVERSAL SOLDIER: DAY OF RECKONING 3D
- Hab noch nie 'nen van-Damme-Film im Kino gesehen. Regisseur John Hyams ist besser als der Ruf der Filme, die er dreht und kommt aus guter Familie (Sohn von Peter Hyams). Außerdem: van Damme. Und Lundgren. Perfektes Warm-Up für THE EXPANDABLES 2.

26.08. 12:15 CINEMAXX 7
ACE ATTORNEY
- Die japanische PHOENIX-WRIGHT-Realverfilmung, ausgerechnet von Regie-Raufbold Takashi Miike. Na das kann ja heiter werden!

26.08. 19:00 CINEMAXX 7
BEASTS OF THE SOUTHERN WILD
- Mal eher was für kunstverwöhnte Kinogenussmenschen. Auf Festivals gefeiert, scheint dies ein eigenwilliger, hypnotischer und ungemein lebendiger Fantasyfilm der etwas anderen Art zu sein. Bin gespannt.

27.08. 21:15 EVENT
NIGHTFALL
- Business as usual aus Hongkong, aber Simon Yam ist ja allein schon das Ticket wert.

28.08. 17:00 EVENT
THE SWORD IDENTITY
- Soll sich eher ironisch bis philosophisch mit dem Schwertkampfthema auseinandersetzen. Weniger klassischer Actionfilm, aber soll toll aussehen.

29.08. 13:00 CINEMAXX 7
GOD BLESS AMERICA
- Habt ihr euch schon immer mal gewünscht, ihr könntet diese ganzen Idioten im gegenwärtigen Unterschichtenfernsehen alle mal einfach über den Haufen ballern? Dann ist das definitiv der richtige Film für euch!

29.08. 19:00 CINEMAXX 7
COCKNEYS VS ZOMBIES
- Obligatorischer Zombiefilm. Trailer macht schon Laune ohne Ende. Britische Zombiefilme sind ja seit SHAUN OF THE DEAD sehr gefragt. Das hier verspricht, noch abgedrehter, lustiger und vor allem blutiger zu werden. Ich freu mich drauf, auch wenn ich von dem Cockney-Englisch wahrscheinlich wieder nur die Hälfte verstehe.


THE CAT hätte ich noch geguckt. Klingt nach formelhaftem Standard-Geisterhorror aus Korea, aber immerhin mit 'ner bösen Katze. Und zieht im Kino ja immer nochmal etwas besser. Hat leider nicht mehr ins Programm gepasst.

FLYING SWORDS OF DRAGON GATE hab ich schon auf der Berlinale gesehen, kann ich aber wirklich empfehlen! Wunderbar unterhaltsames Schwertkampfkino, dass nebenbei auch mit einem sehr wendungsreichen Skript glänzt, und ganz hervorragendes 3D! 

So bleibt's bei 10 Filmen. So wenig wie noch nie. Vielleicht schieb ich noch spontan was dazwischen, mal sehen.

Wenn ihr lieb seid, erzähl ich euch auch, wie mir die Filme gefallen haben!

Schaut denn jemand meiner Mitleser hier etwas auf dem Fantasy Filmfest?

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UPDATE - Ein paar Meinungen:

SUSHI GIRL
Lebt einzig von den Schauspielern, das aber immerhin ziemlich gut. Besonders Mark Hamill als durchgeknallter tuntiger Folterexperte macht was her. Einige wurden aber auch voll verschenkt: Michael Biehn, Jeff Fahey und Danny Trejo laufen nur einmal kurz durchs Bild, um sich abschießen zu lassen. Die wurden offensichtlich nur für die Credits gecastet, was schon ein bisschen Etikettenschwindel ist. Die Location ist ziemlich hübsch. Das Drehbuch ist dann jedoch längst nicht so clever, wie es gerne sein möchte. "Reservoir Dogs" stand hier ganz klar Pate, aber gerade im Vergleich werden die Schwächen umso deutlicher. Ingesamt nett, aber ein bisschen verschenkt.
5/10

THE KING OF PIGS
Absolut amateurhafter, handwerklich unzumutbarer koreanischer Animationsmüll. Wenn man nicht mal Menschen beim Gehen halbwegs glaubwürdig animieren kann, sollte man vielleicht mal darüber nachdenken, warum man ausgerechnet einen Animationsfilm drehen will. Die Hintergründe sind absolut lieblos, die Figuren langweilig, der "Soundtrack" eine Zumutung. Die Sprecher versuchen emotionale Passagen durch hysterisches Kreischen darzustellen, und weil man es nicht mal schafft, wenigstens das ordentlich aufzunehmen, sind die Stimmen dann auch regelmäßig übersteuert. Selbst die paar Momente, die wenigstens halbwegs interessant erzählt sind (an der Laufzeit gemessen nur ein Bruchteil, aber immerhin) werden so erfolgreich kaputt gemacht. Ebenfalls eine Zumutung: Die Untertitel, dessen Verfasser Englisch wahrscheinlich ungefähr so gut spricht wie unser Außenminister. Finger weg!
2/10

THE SUICIDE SHOP 3D
Positive Überraschung! Hatte nach eher gemischten Kritiken schon das schlimmste befürchtet, aber das ist tatsächlich ein sehr sympathisches, hübsch animiertes und teils ziemlich makaberes Zeichentrick-Musical aus Frankreich. Sieht ein bisschen so aus, als hätte Sylvain Chomet ("Das große Rennen von Belleville") die Adams Family verfilmt. Die Songs sind ziemlich toll und eine schöne Abwechslung zu den ewig gleichklingenden amerikanischen Musicals von Disney & Co. Die Story ist simpel, aber ihre Motive sindgraphisch sehr interessant umgesetzt. Ob das 3D jetzt so nötig war, sei mal dahingestellt. Wer den alten Tim Burton vermisst, wird hier bestens bedient.
8/10

UNIVERSAL SOLDIER: DAY OF RECKONING 3D
Ziemlich brutale, teils auch ziemlich verstörende Testosteron-Action, die den Zuschauer dadurch verunsichert, dass sie einem kein klares Gut-Böse-Schema vorgibt. Lundgren und van Damme tauchen nur in (allerdings ziemlich guten) Nebenrollen auf. Besonders letzterer erschafft aber mit minimalster Mimik und nur etwa drei Zeilen Dialog ganz am Ende des Films eine unglaublich bedrohliche, enigmatische Präsenz. JCVD ist ein hochgradig unterschätzter Schauspieler und man gönnt ihm wirklich mehr Rollen, in denen er mal zeigen kann, was in ihm steckt. Soundtrack, Kamera und Action-Choreografie sind exzellent. Am Ende gibt's eine wirklich beachtliche (simulierte) One-Take-Actionszene. Die Story schwächelt zwar etwas zwischen den Actionszenen, das 3D ist völlig überflüssig, und die teils wirklich bösartige Atmosphäre ist sicher auch nicht jedermanns Sache. Aber wer seine Action gerne etwas härter mag, wird hier mit leuchtenden Augen im Kino sitzen.
7/10 

ACE ATTORNEY
Takashi Miike hält seine Form: Die grellbunte Gerichts-Comedy nach den Capcom-Spielen, überzeugt mit munter aufgelegten Schauspielern (besonders Hiroki Narimiya gibt einen wirklich exzellenten Phoenix Wright ab) und viel schrägem Blödsinn zwischendurch. Immer wieder gibt's den Miike-typischen WTF-Moment. Japanisches Mainstream-Kino sieht ja in den letzten Jahren grundsätzlich aus wie aufgebreztelte Cosplay-Videos. Miike macht hier gar keine Hehl draus und steigert lieber den Look genüsslich ins Absurde. Die Story hält das Interesse des Zuschauers durchaus die 135 Minuten bei der Stange, und auch wenn man die nächste Wendung immer ein paar Minuten vorher riecht, macht es doch Spaß, unserem Anwalt dabei zuzusehen, welches Beweisstück er als nächstes aus dem Hut zaubern kann. Der Film lief dankenswerterweise auf 35mm, jedoch war die Kopie offensichtlich nach einem Filmriss schon geflickt worden, und jetzt fehlt eine halbe Minute exakt bei Aufdeckung des finalen Beweisstücks. Es ist davon auszugehen, dass die Kopie auch bei in anderen Städten gezeigt wird. Aber wer ein bisschen "Planet Terror"-Feeling im Kino nicht scheut, wird hier wirklich bestens unterhalten.
8/10

BEASTS OF THE SOUTHERN WILD
Der Film ist sicherlich eigenwillig, und besonders die Laienschauspieler unglaublich gut. Die Chemie und emotionale Intensität, die zwischen Hushpuppy und ihrem Daddy entsteht, verschlägt einem immer wieder den Atem. Die extrem grobkörnigen, auf Super-16 gedrehten Bilder geben dem Film eine ganz eigene Ästhetik, die sich stark von der digitalen Klarheit der vergangenen Jahre abhebt. Leider lief der Film auf dem Festival nur als digitale Kopie, obwohl er laut Aussagen des Regisseurs auch auf 35mm verfügbar ist. Das muss man der Festivalleitung leider zum Verwurf machen, der gerade dieser Film gehört eben auf Celluloid wie kein anderer. So richtig überzeugt die Story letztendlich aber auch nur in deren Kern, also der Vater-Tochter-Geschichte. Das ganze Drumherum ist zwar nett, aber auch ein wenig belanglos. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, der Film will mir irgendetwas sagen, weiß aber nicht so recht, wie er es ausdrücken soll und flüchtet sich dann lieber ins Fahrige. Einen Fantasyfilm sollte man hier übrigens nicht erwarten, trotz apokalyptischer Motive und Riesenebern.
7/10

NIGHTFALL
Trailer und eine ultrabrutale Knastschlägerei zu Beginn des Films versprechen einen packenden, stylischen Action-Thriller, aber das ist dann doch eher gefühlsduseliges, weitesgehend spannungsfreies Krimi-Drama, dessen obligatorisches dunkles Geheimnis in der Vergangenheit einfach nicht den Film über die Laufzeit trägt. Die Darsteller und die Kamera sind aber wirklich ausgezeichnet, und richtig geadelt wird der Film durch den irre großartigen Soundtrack von Shigeru Umebayashi (bekannt von diversen Wong-Kar-wai-Filmen). Inszenatorisch aber einfach zu arm an Highlights.
6/10

THE SWORD IDENTITY
Mal was ganz anderes von der Martial-Arts-Front: Der Film hat die Kampfkunst eher zum Thema, als sie auch tatsächlich auszustellen. Neben unglaublich kunstvoll kadrierten Bildern und einem wunderschönen, gespenstischen Soundtrack kontrastiert die inszenatorische Strenge hier mit viel wirklich, und ich meine wirklich absurdem Humor. Im Kern ist das hier tatsächlich eine Komödie, auch wenn man manchmal nicht genau weiß, was bei den bierernst agierenden Schauspielern und der wundervollen Kameraarbeit denn nun eigentlich als Gag und was als Kunstgriff gemeint war. Aber irgendwie wird's dadurch nur doppelt so lustig. Hatte vor dem Film befürchtet, dass der doch sehr spezielle Humor des Films, auf dem Fantasy Filmfest eher fehl am Platz ist und nicht so gut ankommt. Aber überraschenderweise war die Stimmung im nur leidlich gefüllten Kino dann doch ganz ausgezeichnet. Positive Überraschung und mein Festival-Geheimtipp!
8/10

GOD BLESS AMERICA
Puh, schwieriger Film. Natürlich nicht inszenatorisch, denn nach bestem Hollywood-ABC geht das hier dramaturgisch runter wie Öl. Der Regisseur versteht sein Handwerk, seine Darsteller sind absolut ausgezeichnet, und das satirische Portrait der gegenwärtigen Medienlandschaft, bei dem einem trotz aller USA-Spezifik natürlich auch viel vom heimischen Assi-TV bekannt vor kommt, ist absolut spot-on. Wer hat sich denn bei den Zuschauerbeleidigungen, die RTL, SAT1 und Konsorten tagtäglich auf uns loslassen, nicht immer schon mal gewünscht, diese Idioten alle einfach über den Haufen schießen zu können? Genau das tut unser Protagonist Frank hier, aber letztendlich ist das auch die einzige Protestreaktion, die dem Film gegen moderne Mediengülle einfällt, und das ist dann irgendwie doch schon wieder problematisch. Denn solche Attacken gegen austauschbare Superstar-Jurys, von den moralischen Fragwürdigkeiten mal abgesehen, treffen ja nicht mal die eigentlichen Verantwortlichen des Fernsehelends, die in ihren Managerstühlen in den Chefetagen sitzen und ihre Milliönchen zählen. Und das Mediensystem selbst macht der Film nicht zum Thema, er lässt sich nur an Einzelindividuen aus. An der Stelle versagt der Film sich dann sein offensichtlich anvisiertes politisches Potential, und was bleibt, ist ein bluttriefender wie amüsanter Racheakt gegen alles, was man nicht mag an dieser Welt. Doch das ist, angesichts nicht aufhören wollender Massenschießereien gerade in Amerika, dann doch wieder ziemlich fragwürdig und einfach viel zu kurz gedacht. Unterhaltsam ist das natürlich allemal, und wie gesagt, ganz, ganz toll gespielt. Die Ausarbeitung der Unschönheiten des Medienunsinns in Franks ausschweifenden Wutmonologen sind sehr großartig formuliert und auf den Punkt gebracht und regen vielleicht dadurch auch ein bisschen zum Nachdenken an. Letztendlich kann der Film aber nur funktionieren, wenn man ihn nicht wirklich ernst nimmt. Und das ist dann doch ein bisschen schade. Lief übrigens erfreulicherweise auf 35mm, doch wie bei ACE ATTORNEY war wohl auch hier die letzte Rolle schon ziemlich zerrupft. Dass man dem Filmvorführer erst persönlich Bescheid sagen muss, das verrutschte Bild wieder zu richten, kennt man ja vom Cinemaxx.
7/10 

COCKNEYS VS. ZOMBIES
Das ist natürlich schon irgendwie der perfekte Festival-Film: Laut, blutig, teils zum Schreien komisch - und mit Zombies. Dazu ist das gerade in den Rentnerrollen echt toll besetzt mit "Pussy Galore" Honor Blackman und natürlich Alan Ward, der hier im Wesentlichen seine Guy-Ritchie-Standardrolle wiederholt  und sich auch mit 77 Jahren immer noch wild fluchend durch den Film ballert - ihm gehört natürlich verdientermaßen hier die Show. Und hey, Blackman ist ja auch schon 86 - die alten Eisen spielen die etwas austauschbaren Jungspunde hier jedenfalls problemlos an die Wand. Das macht natürlich ordentlich Laune, gerade in ausverkauftem Kinosaal, aber der Film erfindet natürlich das Zombierad nicht neu, die meisten Figuren bleiben wenig interessant und die Story etwas fad und weitestgehend spannungsarm. Da zieht CVSZ gegen den vergleichbar angelegten SHAUN OF THE DEAD dann doch den Kürzeren, auch wenn der Film in Einzelszenen immer wieder mit netten Einfällen auftrumpfen kann und der Eastend-Lokalkolorit dem Film noch eine ganz eigene Note gibt. Wenn man das sehen will, dann sicherlich am besten auf dem Fantasy Filmfest (ein deutscher Kinostart steht in Aussicht, aber sicher nicht in dem herrlichen Cockney-English). Sonst bleibt immerhin eine unterhaltsame, aber etwas substanzlose Zombiekomödie mit sehr gutgelaunten Altstars.
7/10