Zum Inhalt der Seite




Welcome

Ein großes Hallo an alle Besucher, Leser, Kommentierer und Abonnenten.

 

Viel Spaß beim Durchlesen- und stöbern :3 

 

Außerdem möchte ich mich für die Hilfe bei der Gestaltung meines Steckbriefes und meines Weblogs bei meinen Süßen FierceDeity_ bedanken <3

Bei Fragen diesbezüglich wendet euch bitte an ihn, ich kann euch da leider nicht weiterhelfen^^°

 

~~~~~~~~

 

- Bücherregal des Monats
- Freitags-Füller
- Hörbuch-Rezensionen
- Momentaufnahme eines Bücherwurms
- Montagsfrage
- Neues Lesefutter
- Rezensionen (Bücher)
- Schreibplan
- SUB
- Top Ten Thursday
- Virtuadopt Klickeintrag
- Quelle Bild
companion puppy
Schlagworte

Top 15

- Persönliches (324)
- Rezension (316)
- Youtube (233)
- Montagsfrage (227)
- Momentaufnahme eines Bücherwurms (224)
- funny (218)
- Unnützes Wissen (214)
- Video (177)
- Animexx (147)
- Meme (141)
- Top Ten Thursday (124)
- Neues Lesefutter (117)
- Bildersammlung (101)
- Umfrage (96)
- Adventskalender (62)
Einträge vom...
2026
- Mai '26 (13)
- April '26 (7)
- März '26 (11)
- Februar '26 (18)
- Januar '26 (37)
Weblogs durchsuchen
Momentaufnahme eines Bücherwurms #222

 

 

 

Früher habe ich gerne bei der Mitmach-Aktion "Gemeinsam lesen" von den SchlunzenBüchern mitgemacht. Aber da "Gemeinsam lesen" jetzt wohl endgültig Geschichte ist und ich diese Art von Blogeinträgen mag, habe ich einfach beschlossen, diese für mich selbst zu machen. Einfach kurz schauen, was lese ich gerade, wie weit bin ich und was sind meine Gedanken dazu. Wenn ihr auch sowas machen wollt, macht das ruhig. Ihr könnt auch mein Logo gerne benutzen, aber bitte mit Credit, das wäre nett 😅

 

So, weg von dem Vorgeplänkel, kommen wir nun zum Eintrag selbst:

 

 

- Aktuelles Buch des Bücherwurms?

 

"Als wir jung waren" von Sven Jähnel

 

 

 

 

 

- Worum geht es in dem Buch?

Luks Leben war erfüllt von Liebe, Reisen und Schicksalsschlägen. All das wird ihm bewusst, als er milt seinem letzten Atemzug daran zurückdenkt. Vom Sterbebett bis zu einer halsbrecherischen Schlittenfahrt in seiner Kindheit begleeiten wir Luk rückwärts durch sein Leben und lernen dabei, dass man Freunde manchmal sich selbst überlassen muss, dass die Liebe oft unerwartet kommt und dass Leben und Tod unterennbar miteinander verbunden sind.

Als wir jung waren, erzählt die Geschichte von Luk, Tabea und ihren Freunden. Wie sie nachts über die Landstraße rasen, auf einen Baukran klettern, wie sie lieben, sich streiten, sich loslassen und dann wieder zueinander finden. 

Ein erfülltes Leben, das am Ende zeigt, ldasas man die Menschen, die man liebt, vielleicht schon länger kannte, als man dachte.

 

- Auf welcher Seite bist du gerade?

Auf Seite 312.

 

- Der erste Satz der aktuellen Seite?

Die ist gut für die Narbe, weil sie so schön weit ist.

 

- Und deine Meinung bisher dazu?

Ich kam zwar nicht so oft zum Lesen wie ich gedacht hatte, aber das Buch gefällt mir richtig gut. Auch ist es interessant zu sehen, wie sich gewisse Dinge innerhalb der Freundesgruppe entwickelt haben bzw wie manche Anfänge waren, da man hier ja chronologisch rückwärts geht. Ich bin mal gespannt, an welchem Punkt in Luks Leben die Reise aufhören wird. Vermutlich etwas in seiner Kindheit?

 

 

 

Quelle:

Selbst geschossen

Montagsfrage #389

 

 

Link

 

 

Lest ihr vor einem neuen Band immer noch mal die Vorgänger als Reread?

 

 

Ganz ehrlich? Nein, nur ganz selten. Zum einen liegt es daran, wann ich den oder die Vorgänger gelesen habe. Wenn es grad mal einen Tag bis ein Jahr her ist, dass ich den letzten Band oder die letzten Bände gelesen habe, dann spare ich mir den Reread. Meistens kann ich mich noch genau oder grob daran erinnern, und ganz selten ist eine Zusammenfassung dabei. Nicht sehr oft, aber hin und wieder. 

Wenn das letzte Mal aber mehrere Jahre her ist, dann lese ich den Vorgänger, weil ich sonst gar keine Ahnung mehr habe, um was es genau ging. Außer, bei so Reihen wie der Eberhofer-Reihe, wo jeder Band einzeln ist und es nur wenige rote Fäden gibt, die sich durch die Bücher ziehen. Da muss ich die anderen Bände nicht mehr so genau im Gedächtnis haben, weil das Wichtigste wird mir sowieso beim Lesen in Erinnerung gerufen.

 

Zum anderen ist mein SuB noch immer recht hoch und da möchte ich meine Zeit dann doch lieber dafür nutzen, an meinem SuB zu arbeiten. Naja, was heißt arbeiten. Aber wenn ich die Wahl habe zwischen meinen SuB kleiner machen und Rereads, dann gewinnt immer der SuB. Wenn ich da mal mehr Lust und Luft habe, dann werde ich schon die eine oder andere Reihe nochmal von vorne lesen, sollte ich bis dahin alle Bücher davon haben. Und bis es soweit ist, habe ich das meiste eh wieder vergessen, sodass ich die Bücher nochmal genießen kann, nur eben dann komplett.

[Rezension #444] Addicted to us

 

 

Titel: Addicted to us

Autor*in: Annika Thompson

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Drama, Romance, Hetero

Preis: € 15,99 [D] | € 16,50 [A]

Seiten: 404

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-912172-02-7

Verlag: Sturm Verlag

Rezensionsexemplar: Nein

 

 

Inhalt:

Als disziplinierte Ballettänzerin lebt Jasmin in einem sicheren, liebevollen Umfeld. Doch all das gerät ins Wanken, als Victor eines Abends plötzlich vor ihr steht. Zehn Jahre sind vergangen seit jener Nacht, die sie beide nie vergessen konnten. Nun sieht sie in seine stahlgrauen Augen - die Augen eines Mannes, der seit Trauma in Drogen ertränkt und sich in krumme Geschäfte verstrickt hat.

Erinnerungen an eine gemeinsame Dunkelheit reißen alte Wunden auf, während Schuld, Angst und Anziehung untrennbar ineinander übergehen. Bald muss Jasmin sich fragen, ob ihre Liebe zu Victor echt ist oder ob es nur Schuldgefühle sind, die sie antreiben.

 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Das Buch hier wollte ich schon länger mal haben und auch lesen, allerdings kam ich erst in diesem Jahr dazu, es mir zu holen. Aber hey, Bücher laufen einem im Normalfall ja auch nicht weg. Da das hier das erste Buch aus dem Verlag einer Freundin von mir ist, war ich ziemich gespannt darauf, wie es sein würde. Wie man sieht, handelt es sich nicht um Rezensionexemplar, ich hab es mir selbst mit meinem eigenen Geld gekauft. Und nichts davon wird mich natürlich in meiner Meinung beeinflussen, wäre auch total bescheuert^^°

 

Jedenfalls, gehen wir mal zum Buch selbst. Mir sind einzelene Druckfehler aufgefallen, also dass ein Satz mittendrin auf der nächsten Zeile weitergeht, aber mir ist das nur so 2-3 mal aufgefallen und nach wenigen Sekunden Irritation hab ich es dann auch wieder vergessen. Da fand ich die Rechtschreibfehler in Büchern von großen, bekannterern Verlagen viel schlimmer als jetzt hier bei dem Erstwerk. 

 

Die Story, ich muss zugeben, ich hatte zuerst mit etwas ganz anderem gerechnet, und ich finde es gut, dass hier der Fokus auf ein Thema gelegt wird, welches in unserer Gesellschaft doch zu wenig beachtet wird. Es wird des Öfteren nicht explizit, aber deutlich genug gezeigt, was mit Victor passiert ist und wie sehr es ihn selbst Jahre danach zerstört. Wie er mit sich, mit den Drogen und dem Leben an sich kämpft. Also hier muss man die Triggerwarnungen am Anfang des Buches auf jeden Fall verinnerlichen. Das Thema ist eins, welches in unserer Gesellschaft wegverdrängt wird oder belächelt. Sowas passiert laut Gesellschaft nicht. Sowas kann gar nicht passieren, wollen uns gewisse Geschlechterklischees erzählen. Mir hat Victor komplett leid getan, auch wenn es natürlich nicht alles entschuldigt, was ihm passiert ist. Ich habe mich während gewisser Szenen ziemlich unwohl gefühlt und hätte ihm natürlich gewünscht, dass es ihm nicht passiert.

 

Am Anfang ging es mir ein bisschen zu schnell, die beiden treffen sich, erkennen sich wieder und verlieben sich. Das ging mir wie gesagt ein bisschen zu schnell, danach wird es dann realistisch. Rau, unschön, aber realistisch. Das Ende des Buchs... ich will nicht zu viel darüber verraten. Ich kann nur sagen: Ich war traurig und erleichtert gleichzeitig. Es ist ein seltsames Gefühl. Natürlich hätte ich mir irgendwie ein anderes Ende gewünscht, aber es war passend.

 

Was Jasmin angeht, sie ist jemand mit einem normalen Leben, einem schönen, gesichertem sozialen Umfeld und jemand, die nicht so leicht aufgibt, aber auch auf sich aufpasst, wenn es zu viel wird. Sie hat viele Jahre mit einem schlechten Gewissen gelebt, welches sie nicht hätte haben müssen. Ihre Reaktionen konnte ich immer mal wieder nachvollziehen. Victor wird allerdings immer mein Favorit in dem Buch bleiben.

 

 

Fazit:

Von mir aus hätte das Buch ruhig noch ein wenig länger sein können, nicht nur am Anfang, sondern auch hier und da, so gefällt es mir allerdings auch recht gut. Trotz der schweren Themen hatte ich recht viel Spaß beim Lesen und ich bin froh, dass ich dem Buch eine Chance gegeben hatte. Wie gesagt, ich hatte zuerst mit was anderem gerechnet. Ist ja nichts schlechtes, ich lasse mich gerne beim Lesen überraschen. Von mir bekommt das Buch insgesamt vier Sterne und eine Lese-Empfehlung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

Momentaufnahme eines Bücherwurms #221

 

 

 

Früher habe ich gerne bei der Mitmach-Aktion "Gemeinsam lesen" von den SchlunzenBüchern mitgemacht. Aber da "Gemeinsam lesen" jetzt wohl endgültig Geschichte ist und ich diese Art von Blogeinträgen mag, habe ich einfach beschlossen, diese für mich selbst zu machen. Einfach kurz schauen, was lese ich gerade, wie weit bin ich und was sind meine Gedanken dazu. Wenn ihr auch sowas machen wollt, macht das ruhig. Ihr könnt auch mein Logo gerne benutzen, aber bitte mit Credit, das wäre nett 😅

 

So, weg von dem Vorgeplänkel, kommen wir nun zum Eintrag selbst:

 

 

- Aktuelles Buch des Bücherwurms?

 

"Als wir jung waren" von Sven Jähnel

 

 

 

 

 

- Worum geht es in dem Buch?

Luks Leben war erfüllt von Liebe, Reisen und Schicksalsschlägen. All das wird ihm bewusst, als er milt seinem letzten Atemzug daran zurückdenkt. Vom Sterbebett bis zu einer halsbrecherischen Schlittenfahrt in seiner Kindheit begleeiten wir Luk rückwärts durch sein Leben und lernen dabei, dass man Freunde manchmal sich selbst überlassen muss, dass die Liebe oft unerwartet kommt und dass Leben und Tod unterennbar miteinander verbunden sind.

Als wir jung waren, erzählt die Geschichte von Luk, Tabea und ihren Freunden. Wie sie nachts über die Landstraße rasen, auf einen Baukran klettern, wie sie lieben, sich streiten, sich loslassen und dann wieder zueinander finden. 

Ein erfülltes Leben, das am Ende zeigt, ldasas man die Menschen, die man liebt, vielleicht schon länger kannte, als man dachte.

 

- Auf welcher Seite bist du gerade?

Auf Seite 9.

 

- Der erste Satz der aktuellen Seite?

Der Sternenhimmel ist überwältigend.

 

- Und deine Meinung bisher dazu?

Als ich mir immer wieder überlegt hatte, "Addicted to us" zu holen, ist mir das Buch hier auch des Öfteren aufgefallen und ich war mir erst nicht sicher, aber dann fand ich die Beschreibung doch recht schön. Und es wäre mal eine schöne Abwechlsung, zu den vielen puren Romance / Romantasy Romanen, die ich in den letzten Wochen und Monaten gelesen habe. Bin mal gespannt, wie mir das Buch gefallen wird. Eigentlich wollte ich letzte Nacht schon damit anfangen, aber ich bin dann doch nicht dazu gekommen.

 

 

 

Quelle:

Selbst geschossen

[Rezension #443] All In - Zwei Versprechen

 

 

Titel: All In - Zwei Versprechen

Autor*in: Emma Scott

Erschienen in Deutschland: 2024

Originaltitel: All In

Erschienen in den USA: 2016

Übersetzer*in: Inka Marter

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Drama, Romance, Hetero

Preis: € 15,99

Seiten: 404

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-7363-0835-0

Verlag: Bastei Lübbe AG

Rezensionsexemplar: Nein

 

 

Inhalt:

Vom ersten Moment an wusste Theo, dass Kacey die Eine für ihn war. Doch sie gehörte zu dem einen Menschen, für den er alles tun, alles aufgeben würde. Theo war für Kacey bestimmt, aber sie nicht für ihn. Als ihrer beiden Leben entzweigerissen wird und Kacey den Halt zu verlieren droht, ist er es, der sie vor dem Schlimmsten bewahrt. Vereint in ihrem Schmerz entwickelt sich eine tiefe Verbundenheit zwischen ihnen, die beiden den Mut gibt, wieder an ihre Träume zu glauben. Doch als klar wird, dass ihre Gefühle weit über Freundschaft hinausgehen, stehen sie vor der größten Herausforderung: ihre Versprechen einzulösen und der Leibe eine Chance zu geben.

 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Oh Gott, diese Reihe macht mich komplett fertig. Bitte diesen Teil nur lesen, wenn ihr entweder Band 1 kennt oder euch Spoilers nicht stören. Denn ich muss auf Dinge eingehen, die in Band 1 passiert sind und die eine große Auswirkung auf Band 2 haben. Also diesen Band hier. Und wieder werden meine Augen so feucht, wieder tut es so weh, an diese Geschichte zu denken...

 

Ok, die Warnung ist ausgesprochen.

 

Im letzten Band ist ja Jonah an dem schwachen Herz gestorben, den er wegen seiner Krankheit hatte und hinterlässt ein Loch, sowohl bei den Charakteren, als auch bei mir als Leserin. Und in dem Band hier geht es darum, wie die Leute mit dem Verlust klarkommen müssen, es aber nicht tun. Kacey ist das alles zu viel und sie flieht in eine Stadt, mehrere Stunden weit weg von Las Vegas. Theo stürzt sich in die Arbeit und verzweifelt an so vielen Dingen: er vermisst seinen Bruder, er vermisst Kacey, er leidet darunter, dass seine Eltern auch unter dem Verlust leiden. Und er besucht seinen Bruder bzw dessen Kunstwerk jeden Tag. 

 

Irgensdwann kommen die beiden wieder in Kontakt und stehen sich nahe, wenn einer von beiden Hilfe braucht. Doch es vergeht mindstens ein Jahr, bis Kacey merkt, dass sie ebenfalls von den beiden was will. Allerdings kommt dann die Survivors Guilt und auch die Umgebung ist nicht wirklich happy damit, dass Jonahs Bruder nun was von dessen Freundin möchte, verurteilen die beiden entsprechend, während die beiden sich ebenfalls dafür mehr als schuldig fühlen. Gefühle, Gedanken, die ich so gut verstehen konnte T_T

 

Entsprechend war ich dann über das Ende mehr als glücklich. Und ja, dieses Buch war das Pflaster, das ich nach Band 1 gebraucht hatte. Auch wenn es die Wunde immer mal wieder leicht aufgerissen hatte. Uff, ich hätte nie gedacht, dass ich einen fiktionalen Charakter so vermissen kann. Auf der anderen Seite, ich habe selbst mehrere sehr persönliche Verluste erlitten, und mir auch gewünscht, dass diese Personen noch leben würden. Passiert natürlich nicht. Vermutlich hat die Reihe deshalb so gut bei mir funktioniert.

 

 

Fazit:

Der Band hier hat echt gut getan und ich bin froh, dass ich ihn mir ebenfalls damals ausgeliehen hatte. Das war der Balsam, der meine Seele geheilt hat von dem Schmerz, den mir Band 1 verpasst hat. Auch fand ich es realistisch, auch wenn es nicht immer schön oder angenehm war. Dennoch freue ich mich, wie es für die beiden ausgegangen ist. Von mir bekommt der Band hier fünf Sterne und ich kann schon mal sagen: Die zwei Bände sind eines meiner Jahres-Highlights.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

[Rezension #442] Dark Venice - Deep Water

 

 

Titel: Dark Venice - Deep Water

Autor*in: Antonia Wesseling

Erschienen in Deutschland: 2024

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Drama, Romance, Hetero

Preis: € 15,99

Seiten: 448

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-95818-788-7

Verlag: Forever

Rezensionsexemplar: Nein

 

 

Inhalt:

Als Merle für ein Auslandssemester nach Venedig kommt, hat sie vor allem eins im Sinn: einer großen Familienlüge auf den Grund zu gehen. In der Lagunenstadt trifft sie auf eine junge Italienerin, die ihr kurzerhand ein Bett im Casa Nera anbietet. Während sie von Giulia mit offenen Armen in dem alten venezianischen Hotel empfangen wird, verhalten sich ihre vier Mitbewohner Merle gegenüber kühl und distanziert, allen voran der verboten attraktive Matteo. Merle wird den Eindruck nicht los, dass er etwas vor ihr verbirgt. Und auch sie hält den wahren Grund ihrer Reise geheim. Als sie in der Uni gefährliche Gerüchte über die Clique hört, sind es nicht nur seine Blicke, die Merles Knie weich werden lassen. Denn dieses Semester steht mehr auf dem Spiel als ihr Herz: Die Wahrheit.

 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Auf das Buch hier musste ich eine längere Zeit warten, da ich mir vor mehreren Monaten aus Versehen die Fortsetzung mitgenommen hatte und daher erstmal das Buch hier lesen musste, um zu wissen, was bei dem anderen passiert. Also habe ich es mir reserviert und konnte es dann vor kurzem endlich abholen und selbst lesen. Ich muss sagen, die Wartezeit hat sich für mich wirklich gelohnt.

 

Beide haben düstere Geheimnisse, wobei man bei Matteos Geheimnis (bzw dem von ihm und der gesamten Clique) als Leser auch sehr lange im Dunkeln gelassen wird. Erst gegen Ende kommt es dann stückchenweise ans Tageslicht und dann endet das Buch deswegen auch mit einem Cliffhänger! Ich muss mir echt mal den Fortsetzungsband.

 

Was Merles Familiengeheimnis angeht, da hat ihr Opa, bevor er mit ihrer Oma zusammengekommen ist, regen Briefverkehr mit einer Andrea gehabt. Es ist mehr als deutlich, dass sich die beiden liebten, aber nicht zusammensein konnten. Jetzt ist sie anhand von wenigen Anhaltspunkten auf der Suche nach dieser Andrea, weil sie sie einfach nur mal kennenlernen möchte. Kann ich total verstehen, auch wenn ich nicht weiß, wie erfolgreich sie mit ihrer Suche sein wird. Bisher in dem Band hatte sie jedenfalls keinen Erfolg. 

 

Was ich aber vermute: Andrea ist keine Frau, sondern ein Mann. Weil das würde recht gut passen, dass die beiden nicht zusammenbleiben konnten. Zumal Andrea in Italien auch ein Männername sein kann. Aber ja, das werde ich wohl erst erfahren, wenn ich irgendwann den zweiten Band lesen kann. Und ich frage mich auch, ob ihre Oma etwas darüber weißt. Weil irgendwie war die Familie dagegen, dass sie die Recherchen macht und diese Ablehnung hat Merle erst recht zur Recherche motiviert.

 

Ich find es gut, wie hier alles seine Balance findet. Also die Story mit Merle und der Uni, mit Matteo und den anderen, aber auch mit ihrer geheimen Mission. Warum sie es für sich behält, verstehe ich ehrlich gesagt nicht, aber vielleicht erklärt sie das ja im nächsten Band dann besser. Matteo fand ich ziemlich symphatisch, nachdem man mehr von ihm erfahren hat. Nur als er und die anderen am Anfang so stoffelig zu Merle waren, das habe ich nicht verstanden. Sie hätten sie auch einfach freundlich behandeln können, ganz normal, dann wäre es nicht so auffällig komisch gewesen. Auf der anderen Seite, sie waren paranoid wegen ihrem Geheimnis und dachten, sie würde ihnen hinterherschnüffeln. Dass sie dann wegen ihrer eigenen Mission den Mund nicht aufbekommen hat, damit hat sie sich auch keinen Gefallen getan.

 

 

Fazit:

Man merkt, dass das hier nur ein Teil einer Dilogie ist, aber das ist nicht so schlimm, finde ich. Dafür gibt es ja den zweiten Band, in welchem dann hoffentlich alle offenen Punkte und Fragen geklärt werden. Hier bin ich jedoch ziemlich zuversichtlich. Wann ich den nächsten Band lesen werde, kann ich ehrlich gesagt nicht sagen. Das werde ich noch sehen. Jedenfalls, hier hatte ich viel Spaß beim Lesen und Rätseln, was zum Henker mit Matteo falsch sein könnte. Was sein Geheimnis ist. Gespannt bin ich auf jeden Fall. Und ich gebe dem Band hier insgesamt vier Sterne.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

[Rezension #441] Wild Reverence

 

 

Titel: Wild Reverence

Autor*in: Rebecca Ross

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: Wild Reverence

Erschienen in den USA: 2025

Übersetzer*in: Ulrike Gerstner

 

Weitere Informationen:

Genre: Fantasy, Drama, Action, Hetero, Romance

Preis: € 24,00

Seiten: 237

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-7363-2586-9

Verlag: Bastei Lübbe AG

Rezensionsexemplar: Nein

 

 

Inhalt:

Matilda lebt als jüngste Göttin im Untenreich in ständiger Gefahr. Denn sie birgt ein Geheimnis: Sie hat verbotene Gefühle für einen Sterblichen. Als Kind hat sie sich mit Vincent, dem Sohn eines Lords, angefreundet. Zusammen sind sie durch Vincents Träume gewandelt und haben gemeinsam neue für die Zukunft erschaffen. Doch um Vincent vor der Grausamkeit der Götter zu beschützenl, nimmt Matilda Abstand zu ihm. Bis Vincent zehn Jahre später in Lebensgefahr schwebt. Vincent, der inzwischen den Titel von seinem Vater geerbt hat und zu einem attraktiven Lord geworden ist, steht kurz vor der Schlacht um seine Heimat. Deshalb braucht der Lord dringend Verbündete, und Matilda ist die Einzige, die ihm mit ihren Beziehungen zu den Göttern helfen kann. Dafür muss sie sich jedoch als seine Frau ausgeben! Während die beiden als vermeintliches Ehepaar versuchen, Allianzen mit den Göttern und den Menschen zu schmieden, merken sie, dass diese magische Verbindung zwischen ihnen immer noch besteht - und mit jedem Moment stärker wird. Doch Matilda ist eine mächtige Göttin und Vincents Leben ist endlich. Selbst wenn sie diesen Kampf gewinnen - hat eine Liebe zwischen einer Göttin und einem Sterblichen überhaupt eine Chance?

 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Das Buch hier habe ich vor mehreren Wochen recht zufällig in der Bibliothek gesehen und es hat mich dann doch recht schnell angesprochen, das muss ich zugeben. Nicht nur wegen dem Cover, sondern weil ich einfach Storys mit "Sterblicher x Unsterblicher" total meinen Narren dran gefressen habe. Und dass sie mal die unsterbliche Person ist, und nicht wie sonst bisher üblich er, war eine total angenehme Abwechslung.

 

Also als Slow-Burn-Fan kam ich total auf meine Kosten, auch wenn ich mir hin und wieder schon gewünscht habe, dass sie doch ein bisschen schneller in die Pötte kommen könnte^^°

Denn erst checkt sie sehr lange nicht, dass sie auf ihn steht. Und später, als sie es tut, ist sie aber total misstrauisch, weil ihre Mutter gestorben ist und ihr Patenonkel verletzt wurde, als sie jemanden geliebt und vertraut hatten. Daher lässt sie sich ewig nicht auf Vincent ein, was dann teilweise doch ein wenig nervig war. Aber an sich war die Liebegeschichte zwischen den beiden echt süß. Auch wenn so oft was dazwischenkam, was dafür gesorgt hat, dass die beiden wieder räumlich für eine längere Zeit voneinander getrennt waren. Als es dann noch öfters passiert ist, dachte ich mir ehrlich gesagt schon: Oh, come on! Kaum haben die mal ein bisschen Pärchenzeit, schon werden sie wieder auseinandergenommen. Aber: Ich mag es, wie das zwischen den beiden ausgegangen ist. Klar, ich hatte aufgrund eines anderen Ereignisses mit zwei anderen Charakteren auf einen anderen Ausgang spekuliert, aber so ist es auch sehr schön.

 

Gut, wenn sie nicht grad zu paraoid oder zu blind für ihre eigenen Gefühle war, war Matilda echt ein sehr interessanter Charakter und ich fand auch ihre Kräfte ziemlich spannend. Generell wie die Welt aufgebaut ist, wie die Götter und deren Kräfte funktionieren. Dass es sogar Wege gibt, um Götter zu töten und wie die jeweiligen Götterwelten aufgebaut sind, fand ich auch interessant. Wobei ich gerne mehr von ihrem Vater und dem Oberreich gesehen hätte. Aber gut, dann wäre das Buch wohl vermutlich noch dicker gewesen. 

 

Vincent habe ich instant ins Herz geschlossen und er hat mir jedes Mal total leid getan. Als er seine Familie verloren hat. Als die Frau, die er liebt, immer wieder und wieder aus seinem Leben verschwindet, meistens ohne etwas zu sagen. Dass sie dann später besser und mehr mit ihm redet, finde ich super. Btw, sie ist zu ihrem Vater gegangen, nicht, um ihn zu schützen, sondern vielmehr sich selbst, nachdem ihre Mutter gestorben ist. Das fand ich bei der Beschreibung doch ziemlich irritierend. Weils halt einfach nicht so richtig stimmt.

 

Wen ich auch noch mochte, war ihr Patenonkel, der hat eine richtig starke Entwickung im Laufe des Buches gemacht und ich habe dann auch immer wieder mit ihm mitgefiebert, auch, wenn der Fokus nicht auf ihm lag. Er hatte auch am Anfang nicht gesehen, dass er sich in jemanden verliebt hat, dabei war es so offensichtlich XD

 

Die Story selbst an sich war recht abwechlsungreich und spannend, manche Szenen waren jetzt nicht so wichtig, aber es ist okay, dass sie drin geblieben sind. Mehr hätte es aber wirklich nicht sein müssen. Obwohl, doch: Mehr Pärchenzeit für die beiden^^°

 

 

Fazit:

Ich würde das Buch jetzt nicht als mein Highlight bezeichnen, aber es kommt doch recht ziemlich nah dran. Auf jeden Fall hatte ich viel Spaß beim Lesen, aber manchmal wurde ich, obwohl ich ein Slow Burn Fan bin, doch ziemlich auf die Probe gestellt, da es manchmal zu slow burn war^^°

Von mir bekommt das Buch insgesamt vier Sterne und eine Lese-Empfehlung!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

Momentaufnahme eines Bücherwurms #220

 

 

 

Früher habe ich gerne bei der Mitmach-Aktion "Gemeinsam lesen" von den SchlunzenBüchern mitgemacht. Aber da "Gemeinsam lesen" jetzt wohl endgültig Geschichte ist und ich diese Art von Blogeinträgen mag, habe ich einfach beschlossen, diese für mich selbst zu machen. Einfach kurz schauen, was lese ich gerade, wie weit bin ich und was sind meine Gedanken dazu. Wenn ihr auch sowas machen wollt, macht das ruhig. Ihr könnt auch mein Logo gerne benutzen, aber bitte mit Credit, das wäre nett 😅

 

So, weg von dem Vorgeplänkel, kommen wir nun zum Eintrag selbst:

 

 

- Aktuelles Buch des Bücherwurms?

 

"Addicted to us" von Annika Thompson

 

 

 

 

 

- Worum geht es in dem Buch?

Als disziplinierte Ballettänzerin lebt Jasmin in einem sicheren, liebevollen Umfeld. Doch all das gerät ins Wanken, als Victor eines Abends plötzlich vor ihr steht. Zehn Jahre sind vergangen seit jener Nacht, die sie beide nie vergessen konnten. Nun sie sie in seine stahlgrauen Augen - dlie Augen eines Mannes, der sein Trauma in Drogen ertränkt und sich in krumme Geschäfte verstrickt hat.

Erinnerungen an eine gemeinsame Dunkelheit reißen alte Wunden auf, während Schuld, Angst und Anziehung untrennbar ineinander übergehen. Bald muss Jasmin sich fragen, ob ihre Liebe zu Victor echt ist oder ob es nur Schuldgefühle sind, die sie antreiben.

 

- Auf welcher Seite bist du gerade?

Auf Seite 81.

 

- Der erste Satz der aktuellen Seite?

"Worüber?"

 

- Und deine Meinung bisher dazu?

Das Buch hier wollte ich schon seit ein paar Monaten lesen, habe es mir dann vor kurzem gekauft und denke momentan noch neutral darüber, da mir das Tempo zwischen den beiden doch ein bisschen zu schnell geht. Aber ich bin auch erst beim ersten Viertel, ich bin mal gespannt, wie es hier weitergeht. Was mir dagegen gefällt, ist der Perspektivwechsel und auch, wie stark der Kontrast zwischen den beiden ist. Aber auch, mit welchen Spätfolgen Victor zu kämpfen. Er tut mir richtig leid :/

 

 

 

Quelle:

Selbst geschossen

Montagsfrage #388

 

 

Link

 

 

Gibt es ein Buch, das Euch total überfordert hat – inhaltlich, emotional oder sprachlich - und wie seid Ihr damit umgegangen?

 

 

Es gab tatsächlich das eine oder andere Buch, das mich komplett überfordert hat, meistens emotional.

Aber ich komme jetzt erstmal zu einem Buch, welches mir zwar gefallen hat, welches mich aber sprachlich und inhaltlich total überfordert hat, sodass ich oft nicht immer sofort verstanden habe, was da gerade passiert ist. Ich rede von "Die göttliche Komödie" von Dante Alighieri. Vielleicht lese ich das Buch irgendwann wieder, vielleicht fällt es mir dann leichter.

 

Ok, kommen wir nun zu den Büchern, die mich emotional komplett überfordert haben. Es waren lustigerweise zwei verschiedene Dilogien und bei beiden hat mich einfach die Tatsache, dass das Schicksal einfach so grausam war in diesen Geschichten. Dass es zu einem gewissen Ende zulief und egal, wie sehr ich es den Personen gegönnt hätte, egal, wie sehr ich es mir anders gewünscht hätte, es ist dann jeweils passiert. Das hat richtig weggetan und bei beiden Büchern musste ich auch erstmal richtig weinen T_T

 

Die jeweils zweiten Bände waren dann auf ihre Art gut dafür, den Schmerz zu lindern, sie waren wie das Trostpflaster, dass ich jeweils nach dem ersten Band gebraucht hatte und genau deswegen schätze ich die beiden Reihen auch so.

Die jeweiligen Charaktere sind mir auch ans Herz gewachsen, weswegen es auch so wehgetan hat. Bücher berühren mich echt selten, aber wenn sie es tun: dann richtig heftig. Allein, wenn ich an das Buch denke, das ich erst letzte Woche beendet habe, kommen mir wieder die Tränen und es tut immer noch weh...

 

Achja, welche Reihen das waren:

Die Death Duet Reihe von Dominik Gaida

Die All In Reihe von Emma Scott

[Rezension #440] Agatha Raisin und der tote Gutsherr

 

 

Titel: Agatha Raisin und der tote Gutsherr

Autor*in: M.C. Beaton

Erschienen in Deutschland: 2018

Originaltitel: Agatha Raisin and the Fairies of Fryfam

Erschienen in England: 2000

Übersetzer*in: Sabine Schilasky

 

Weitere Informationen:

Genre: Krimi, Slice of Life

Preis: € 13,00

Seiten: 237

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-404-17645-8

Verlag: Bastei Lübbe AG

Rezensionsexemplar: Nein

 

 

Inhalt:

Um ein für alle Mal über den vermaledeiten James Lacey hinwegzukommen, zieht Agatha Raisin nach Norfolk. Hier, im Osten Englands, sind die Leute ziemlich seltsam: Sie glauben sogar an Elfen. Was für ein Blödsinn!, findet Agatha. Dennoch möchte sie einen guten Eindruck im Dorf machen und behauptet, einen Kriminalroman zu schreiben, der Tod auf dem Landgut heißt. Das hat ungeahnte Folgen, als auf dem nahe gelegenen Landgut tatsächlich ein Mord geschieht und Agatha unter Tatverdacht gerät. Kann sie ihren Kopf aus der Schlinge ziehen? Und was hat es mit den angeblichen Elfen auf sich?

 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Als ich in der Bibliothek mal wieder mehrere Romance-Bücher in der Hand hatte und auf dem Weg zu den Automaten war, um mir die Bücher ausleihen zu können, habe ich mir gedacht: Ach, komm, nimm dir zur Abwechlsung doch einen Krimi oder Thriller mit. Auf die Idee kam, weil ich nun mal an der Abteilung vorbeilaufen musste und da Krimis ja ein Genre ist, das ich auch hin und wieder gerne lese, dachte ich mir: Kannste ja nichts verkehrt machen. Ich hatte keinen bestimmten Krimi im Kopf und als ich das Buch hier gesehen habe, wollte ich mal was neuem ne Chance geben. Denn ich habe weder ein anderes Buch der Reihe gelesen, noch ein Buch der Autorin. Jetzt, wo ich mit dem Buch fertig bin, muss ich sagen: Muss auch nicht unbedingt sein. Zumindest nicht für mich. 

 

Ich muss an der Stelle erwähnen, dass ich wie bereits erwähnt noch nie ein Buch der Reihe gelesen habe. Ich kann und will also gar nicht beurteilen, ob das Buch nun ein typischer Vertreter der Reihe ist oder eher eine Ausnahme. Ob das Buch nun im Vergleich zur Reihe gut ist oder schlecht. Ich kann alos keine Vergleiche ziehen und nun ja, kann nur das Buch bewerten, welches hier grad auf meinem Tisch liegt. Welches ich letzte Woche gelesen habe. Und ich muss sagen: Ich bereue es. Ich habe es nur durchgelesen, weil es so dünn ist und weil ich doch gehofft hatte, dass es besser wird. Was mich daran gestört hat? Alles.

 

Es fängt damit an, dass Agatha mit einem Typen namens James Stress hat. Dabei ist nicht klar erkennbar, was sie nun sind: Ein Liebespaar? Oder nur eine lockere Geschichte? Keine Ahnung, ich merke nur, dass sie sagt, sie braucht ihn nicht mehr, sie will ihn nicht mehr. Besonders, da er wohl ein Nachbar ist, will sie weg von ihm und sucht nach einem Haus weit weg von ihm. In welches sie dann zieht. Lustigerweise aber vermisst sie ihn dann später, und will das Haus deswegen dann doch nicht mehr kaufen. Und sie hängt mit einem anderen Typen rum, von dem will sie was, aber gleichzeitig nicht... als ich das gelesen habe, dachte ich, das wäre so eine Frau Anfang/Mitte 20, so wie die rumtut. Joah, kommt dann irgendwann mal, ganz beiläufig in einem Nebensatz raus, dass sie so um die 40 oder 50 rum ist. Ja, ganz überzeugend.

 

Jedenfalls, sie verbringt dann ihre Zeit damit, dass sie nicht wirklich eine Verbindung zu den Einheimischen aufbaut (ok, kann ich irgendwie verstehen, aber irgendwie auch nicht) und dass sie herumlügt, warum sie wirklich hier ist. Es gibt keinen richtigen Grund dafür und lustigerweise beißt ihr die Lüge dann in den Hintern. Denn irgendwann passiert dann der Mord, an einer Person, die vorher keine Rolle gespielt hat und wohl alleine gelebt hat, weil Angehörige werden nicht erwähnt. Oder nur so kurz, dass ich sie bereits wieder vergessen habe. Dann fängt sie mit der Detektivarbeit an, oder so, und irgendwann wird dann ein Mörder gefunden. Keine Ahnung mehr, was das Motiv war. War nicht so richtig erkennbar. Ich kann auch nicht mal mehr sagen, wer der Mörder war. Der Fall war so selten wirklich präsent oder wichtig, dass ich nicht mal sicher bin, ob ich auch wirklich einen Krimi gelesen habe oder nicht. 

 

Was auch nervig war: Gefühlt hat ständig der Ort und die aktuelle Handlung gewechselt, alle paar Absätze ist was anderes passiert und bis ich mich auf die neue Szene eingestellt hatte, hat auch schon die nächste angefangen. Bitte, was soll denn das? Das hat mir beim Lesen so lange keinen Spaß gemacht, bis ich aufgehört hatte das Buch ernst zu nehmen. Und irgendwann war ich damit dann auch durch. Finally. Und ganz ehrlich: Brauch ich nicht nochmal.

 

 

Fazit:

Natürlich wird mich das nicht davon abhalten, auch in Zukunft random Büchern eine Chance zu geben. Das Buch aus der letzten Rezension war auch ein random Buch, das ich einfach so gefunden und nach dem Lesen des Rückentextes mitgenommen habe. Es kann gut ausgehen, es kann aber auch total in die Hose gehen, wie es hier leider der Fall war. Aber das kann man vorher ja nicht wissen, zumindest nicht, wenn man wie ich vorher keine anderen Rezensionen ließt etc. Will da einfach immer mit einem leeren Kopf an die Bücher rangehen und mir da eine eigene Meinung bilden. Nun ja, manchmal greift man daneben, aber dann weiß man auch, bzw weiß ich dann, welche Reihen ich mir sparen werde.

Von mir bekommt das Buch genau einen Stern und ja, mehr fällt mir hier auch nicht mehr ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

[Rezension #439] All In - Tausend Augenblicke

 

 

Titel: All In - Tausend Augenblicke

Autor*in: Emma Scott

Erschienen in Deutschland: 2018

Originaltitel: Full Tilt

Erschienen in den USA: 2016

Übersetzer*in: Inka Marter

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Drama, Romance, Hetero

Preis: € 14,00

Seiten: 424

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-7363-0819-0

Verlag: LYX

Rezensionsexemplar: Nein

 

 

Inhalt:

Kacey Dawson wollte immer nur Musik machen. Aber selbst der kometenhafte Aufstieg ihrer Band kann sie nicht über ihre innere Einsamkeit hinwegtäuschen. Nach einem desaströsen Konzert in Las Vegas wacht sie mit dem schlimmsten Kater ihres Lebens auf der Couch ihres jungen Chauffeurs Jonah Fletcher auf. Er bietet ihr eine Auszeit von ihrem Leben als Rockstar und den Halt, den sie immer gesucht hat. Schon nach kürzester Zeit verspürt Kacey eine tiefen Verbundenheit zu Jonah - es ist, als wäre er der Teil von ihr, der immer fehlte. Doch Jonah hat ein Geheimnis - so groß und herzzerreißend, dass es ihre Welt für immer auf den Kopf zu stellen droht ...

 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Mir fällt es mal wieder sehr schwer, eine Rezension zum Schreiben. Zum einen, weil ich nicht weiß, was ich sagen soll, ohne zu viel zu spoilern. Zum anderen, weil mir jetzt wieder ständig zum Weinen ist, vereinzelt schon wieder Tränen geflossen sind und es einfach wehtut. Man bekommt recht schnell mit, was Jonahs Geheimnis ist, aber was genau los ist, das bekommt man erst stückchenweise mit. Und ich muss sagen: Es ist tragisch. Wirklich tragisch. So tragisch für mich, dass es mir körperlich richtig wegtut und das passiert mir zum Glück nur sehr selten. Ich hab gewusst, dass das Buch mich an einer Stelle sehr traurig machen würde und dennoch konnte ich mich emotional nicht darauf vorbeireiten.

 

Aber was kann ich noch zu dem Buch sagen? Ich fand auch hier beide Charaktere sehr sympahtisch und konnte ihre Gedanken, ihre Wünsche, ihre Absichten und auch ihre Taten, ihre Ängste total nachvollziehen. Beide haben mit gewissen nachvollziehbaren Ängsten zu kämpfen und hatte die ganze Zeit die Hoffnung, dass gewisse Dinge passieren bzw nicht passieren. Wie das nun ausgegangen ist, das möchte ich nicht verraten. 

Aber sagen wir es mal so: Ich bin froh, dass ich vor wenigen Wochen in der Bibliothek so schlau war und den Folgeband auch mitgenommen habe, weil ich das Gefühl hatte, dass ich das brauchen werde. Und das werde ich definitiv. 

 

Für solche Geschichten bin ich zu haben, gleichzeitig sind sie aber auch echt eine Schwachstelle, weil mit solchen, ich sag mal, "unfairen" Geschichten trifft man auch einen verwundbaren Punkt bei mir. Ich frage mich dann immer: Warum muss es so kommen? Naja, ich bin jetzt mal gespannt, wie es im nächsten Band weitergehen wird.

 

 

Fazit:

Die Rezi ist heute recht kurz, wie gesagt, ich bin mir nicht sicher, was ich dazu sagen soll. Ich hatte, so seltsam es sich vielleicht anhört, viel Spaß beim Lesen. Die Charaktere lagen mir schnell am Herzen, die Story hat mich mitgenommen wie ein Krimi und ... naja, irgendwann war ich dann durch. Es war ein emotional wilder Ritt, aber ich bin froh, dass ich ihn angetreten bin. Nennt man das dann freiwillig zu leiden? Schätze mal schon. Von mir bekommt das Buch insgesamt fünf Sterne und ich freue mich schon darauf heute Nacht die Fortsetzung zu lesen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen

[Rezension #438] Stay with me in Willow Falls

 

 

Titel: Stay with me in Willow Falls

Autor*in: Greta Milán

Erschienen in Deutschland: 2025

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: -

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Drama, Romance, Hetero

Preis: € 14,99 [D] | € 15,50 [A]

Seiten: 477

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-473-58702-5

Verlag: Ravensburger Verlag GmbH

Rezensionsexemplar: Nein

 

 

Inhalt:

Paige hat alles, was sie braucht, um glücklich zu sein: ihre Holzwerkstatt im Herzen von Willow Falls, die idyllische Apfelfarm ihrer Familie und ihre verrückte Clique. Doch in letzter Zeit sehnt sie sich immer öfter nach jemandem, der ihre Welt vervollständigt und ihr Herz schneller schlagen lässt. Da ist es denkbar ungünstig, dass ausgerechnet Miles ins Nachbarhaus einzieht - der Mann, der das Leben ihres Bruders zerstört und sie selbst in tödliche Gefahr gebracht hat. Paiges Wut auf ihn ist noch immer allgegenwärtig, trotzdem spürt sie eine unerklärliche Anziehulng, die sie genauso sehr verletzt wie fasziniert.

 

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Ein weiteres Buch aus der Bibliothek, welches mir ehrlich gesagt wegen den schönen Blumen auf dem hübschen rosa Hintergrund aufgefallen ist. Aber die Inhaltbeschreibung hat mich dann doch am neugierigsten gemacht und ich war gespannt, was diese Gefahr sein könnte, und auch, wie die beiden damit umgehen. Das Buch ist bereits der zweite Band der Willow-Falls-Reihe und ich muss zugeben, dass mir das beim Ausleihen nicht aufgefallen ist, da war ich nicht wirklich aufmerksam, muss ich offen zugeben. Zum Glück ist das eine dieser Reihen, die zwar irgendwo einen roten Faden haben, jeder Band hat allerdings seine eigene abgeschlossene Geschichte. 

 

Daher ist es nicht so schlimm, dass ich den ersten Band auch hier nicht kenne, nein, im Gegenteil, ich hatte sogar recht viel Spaß beim Lesen.

 

Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, da haben wir einmal die Sicht von Paige, zum anderen die von Miles. Beide sind nicht gerade sehr glücklich darüber, sich wieder zu begegnen, wegen dieser einen Sache, die in der Vergangenheit passiert ist. Dieser Moment, der gleich das Leben von drei Leuten komplett auf den Kopf gestellt und verändert hat. Ich werde jetzt nicht näher darauf eingehen, was für ein Moment das war und was da genau passiert ist. 

 

Jedenfalls fand ich es sehr interessant zu sehen, wie nicht nur die drei betroffenen Personen damit umgegangen sind, und welche Folgen das für sie hatte, sondern auch, wie das Umfeld darauf reagiert. Miles arbeitet für eine Weile (zumindest ist es so geplant) in Willow Falls als Physiotherapeut, bekommt aber viel Ablehnung und Misstrauen von den Einheimischen ab. Ich hab keine Ahnung, wie groß Willow Falls tatsächlich ist, ich vermute mal eine Kleinstadt, die aber von der Gemeinschaft der Leute eher wie ein Dorf ist.

 

Den Großteil des Buchs hindurch hatte ich einen ziemlichen Verdacht, was den erwähnten Moment betrifft, und ich kann nur so viel sagen: Ich lag mit meinem Verdacht richtig. Auch fand ich es ziemlich nachvollziehbar, wie sich die beiden ganz langsam angenähert haben und fand beide, also Paige und Miles auf Anhieb symphatisch. Ich konnte bei beiden ihre Reaktionen nachvollziehen und fand es auch super, dass Paige so tolle Freunde hat, auf die sie sich so gut verlassen kann. Das Einzige, was mich gestört hat war ein Storypunkt, der mal kurz erwähnt wird und danach nie wieder. Da er ja wie gesagt keine wirklich Relevanz zur Story hat, kann ich ja darüber reden. Es geht darum, dass es mit Paiges Werkstatt wohl nicht so gut läuft. Sie steht wohl auch kurz davor, den Laden zu verlieren. Bevor das mal in einem Gespräch erwähnt wird, gibt es keinerlei Anzeichen dafür, dass es schlecht um den Laden steht. Und nachdem sie es erwähnt hat? Kommt es nie wieder vor. Man sieht keine Rechnungen/Mahnungen reinflattern, Paige spricht oder denkt nicht mehr darüber... keine Ahnung, ob das auch ein Punkt sein sollte, der eine Rolle spielt, und dann am Ende gestrichen wurde. Vielleicht wurde ja diese eine Erwähnung ja beim Überarbeiten übersehen? Kann passieren. Ich weiß jedenfalls nur noch, wie irritiert ich war, weil wie gesagt, es gab davor nichts, was darauf hingewiesen hätte und danach war es kein Thema mehr. Dabei hatte sie bei der Erwähnung Angst, alles zu verlieren... ein bisschen komisch^^°

 

Vielleicht spielt es ja im dritten Band, so im Hintergrund oder halb im Vordergrund eine wichtige Rolle, für das Pärchen, dass dann im dritten Band die Hauptrollen spielt, das kann sein. Dass sie dann Paige helfen, dass sie ihren Laden nicht verliert und sich dabei näherkommen. Hab ich jetzt ehrlich gesagt nicht nachgesehen.

Edit. Ok, das Buch kommt wohl erst noch raus und wenn ich die Beschreibung richtig verstehe, dann wird es wohl ehr nicht passieren.

 

 

Fazit:

Den einen Punkt, den ich jetzt gegen Ende angesprochen hatte, fand ich wie gesagt ein wenig merkwürdig, aber ganz ehrlich: Es hat keinen Einfluss darauf, was ich über das Buch, die Story oder die Charaktere denke, trotzdem. Mir gefällt das Buch trotzdem sehr gut, ich hatte viel Spaß beim Lesen und ich könnte mir vorstellen, auch mal Band 1 und 3 zu lesen, auch wenn Band 3 erst im August kommt. Was aber nicht so schlimm ist, weil hey, ich hab noch mehr als genug Bücher auf meinem SuB, die ich noch lesen möchte XD

Von mir bekommt das Buch insgesamt vier Sterne und eine Lese-Empfehlung. Wobei es vermutlich ein bisschen mehr Sinn macht, mit dem ersten Band der Reihe anzufangen. Ist aber wie bereits erwähnt kein Muss.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

Foto: Selbst geschossen


[1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11...210] [211...220] [221...228]
/ 228