Thread: Der Glaube an Gott !!!
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Eröffnet am: 27.11.2006 15:48 Letzte Reaktion: 18.04.2009 23:31 Beiträge: 3547 Status: Gesperrt |
Unterforen: - Kulturelles - Umfragen |
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| > Na, davon geh ich mal schwer aus, dass wir alle sündigen. Fehlerfrei ist schliesslich keiner. Allerdings geh ich nicht aufn Beichtstuhl und heuchel was vor. Ich denke, man merkt selbst meist sehr gut, wenn man was falsch gemacht hat und kann dementsprechend handeln. > Vollkommen überspitzte und verallgemeinerte Antwort, insofern kaum für voll zu nehmen. Waren wir inzwischen nicht von diesen Stammtischphrasen etwas weg? Achja, benny, wolltest du nicht noch eine Textanalyse machen oder hast du keine Lust mehr darauf? Hearts on fire! |
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| > Na, davon geh ich mal schwer aus, dass wir alle sündigen. Fehlerfrei ist schliesslich keiner. Allerdings geh ich nicht aufn Beichtstuhl und heuchel was vor. Ich denke, man merkt selbst meist sehr gut, wenn man was falsch gemacht hat und kann dementsprechend handeln. > mit dem heuchlerisch beichten... geb ich dir vollkommen Recht...nur wenn man es ganz ehrlich meint (...und Gott sieht unser Herz...) dem vergibt er auch nicht... Außerdem halte ich nicht viel von Beichte, weil ich Jesus im Gebet meine Sunden gestehe und sie bereue^^... こにちわ |
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| >Allerdings geh ich nicht aufn Beichtstuhl und heuchel was vor. Wieso sollte man zum Beichten gehen um dann zu heucheln? bringt einem doch nichts... >Ich denke, man merkt selbst meist sehr gut, wenn man was falsch >gemacht hat und kann dementsprechend handeln. Natürlich merkt man das selbst, muss man ja auch, um zur Beichte zu gehen. Aber es hilft eben vielen Menschen, wenn sie einer neutralen Person, die zur Schweigepflicht verpflichtet ist, ihre Sünden erzählen können und sich somit alles von der Seele reden können. Allen menschen hilft es ja über ihre Probleme zu sprechen und wenn man Angst hat, dass andere dann schlecht über einen denken oder Sachen weitererzählen, dann gehen sie eben zur Beichte. (Natürlich nicht nur aus desem Grund) twins against twincest! |
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| Zuletzt geändert: 19.01.2009 17:42:20 | |||||||
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| Wenn man betet, dann zu Gott. Jesus selbst sagt, dass man nicht ihn verherrlichen, noch anbeten soll. Das gebührt alleine seinem Vater.... Ausser man glaubt an die Dreieinigkeit, dann spielt das ja keine Rolle, is eh das gleiche (Gott-Jesus-Heiliger Geist). Wer aufrichtig nach seinem Glauben lebt, da sag ich nichts dagegen. Es gibt Leute die brauchen das in ihrem Leben. Nur ein grosser Teil schimpft sich als Christ....hat aber keine Ahnung vom Ganzen und lebt nicht danach. Religion beinhaltet für mich, dass man sein Leben danach richtet, ansonsten finde ich das Ganze recht sinnlos. Aber spricht man die Leute drauf an, heisst es nur "Ach, das darf man nicht so eng sehen,...ist nur symbolisch gemeint..." *rofl* Ich bin religiös aufgewachsen und kenne die Bibel von daher recht gut....Da muss ich meist über solche Heuchler schmunzeln. |
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| >Ich denke, man merkt selbst meist sehr gut, wenn man was falsch gemacht hat und kann dementsprechend handeln. Nicht immer. Manchmal merke ich erst später, sogar erst Jahre danach, wenn ich etwas falsch gemacht habe. Manche Dinge tut man unbewusst. Außerdem muss ich zustimmen, dass es oft einfach gut tut, wenn man einer neutralen Person etwas erzählen kann. Überdies finde ich den Gedanken schön, dass Gott einen auch trotz der vielen Fehler noch liebt. :) KAIwai forever!!:D Akatsuki - Und alles ist Wölkchen!! XD |
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| > Wenn man betet, dann zu Gott. Jesus selbst sagt, dass man nicht ihn verherrlichen, noch anbeten soll. Das gebührt alleine seinem Vater.... > Ausser man glaubt an die Dreieinigkeit, dann spielt das ja keine Rolle, is eh das gleiche (Gott-Jesus-Heiliger Geist). > Wer aufrichtig nach seinem Glauben lebt, da sag ich nichts dagegen. Es gibt Leute die brauchen das in ihrem Leben. Nur ein grosser Teil schimpft sich als Christ....hat aber keine Ahnung vom Ganzen und lebt nicht danach. > Religion beinhaltet für mich, dass man sein Leben danach richtet, ansonsten finde ich das Ganze recht sinnlos. Aber spricht man die Leute drauf an, heisst es nur "Ach, das darf man nicht so eng sehen,...ist nur symbolisch gemeint..." *rofl* > Ich bin religiös aufgewachsen und kenne die Bibel von daher recht gut....Da muss ich meist über solche Heuchler schmunzeln. > Ich bin zwar nicht religiös, aber damit hast du schon recht... ich richte mein Leben nach Jesus... er selbst hat gesagt...man kann nur einem Herrn dienen... ähm wo steht das, dass Jesus nicht gesagt hat, dass man ihn verherrlichen soll...??? PS: ja ich glaube an die Dreieinigkeit こにちわ |
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| @Sicksociety Nimms mir nicht übel, aber du hast kein Recht irgendwen als Heuchler anzusehen. Jeder Mensch muss selbst wissen, wie er seinen Glauben lebt. Und nach deinen vorherigen Aussagen, fällt es mir schwer zu glauben, dass du wirklich so viel Ahnung hast. Vielleicht kennst du die Bibel, aber den Glauben hast du wohl nicht verstanden. Ist nicht böse gemeint, aber wer anscheinend wirklich will, dass Gott ihm den Hintern abputzt, hat wohl nicht wirklich viel mit dem Christentum am Hut. >Mir wurde viel genommen, ich musste schon einiges durchmachen, Ja und? Was hat das mit dem Christentum oder Gott zutun? Meinst du, du bist der erste Mensch, dem irgendwas Schlimmes passiert? Wer deshalb den Glauben "aufgibt" hat wohl nie wirklich geglaubt (zumindest nicht an den christlichen Gott). >aber geholfen hat mir bestimmt nicht Gott. Aus der ganzen Sache >musste ich mich selbst herausarbeiten. Ach ne... Und ich dachte immer, Gott erscheint mir bei allen Problemen und löst die mal eben schön für mich... Kennst du das "Gleichnis" mit dem Mann, der im Sumpf steckt und unter geht? Die Feuerwehr kommt dreimal, aber er will, dass Gott selbst ihn rettet. Natürlich stirbt er und fragt Gott, warum dieser ihm nicht geholfen hat. Darauf erwiedert Gott "habe ich dir nicht dteimal die Feuerwehr geschickt?" - Gott hilft uns, damit wir uns selbst helfen können. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| > >Ein guter Vater geht aber dazwischen, wenn er erkennt, dass eines seiner Kinder verletzt werden könnte > > Würde Gott so "denken", müsste er die Menschen, so wie sie jetzt sind, komplett ausrotten. Ganz genau. Da wir aber noch nicht ausgerottet wurden, kann es dafür einige Möglichkeiten geben: 1. es gibt keinen Gott 2. der Gott, den es gibt, ist kein (allmächtiger) "guter Vater" 3. die Ausrottung kommt noch Such dir eins aus ;-) |
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| Oder - deine Definition von "gut" ist in diesem Zusammenhang nicht richtig. Ein guter, menschlicher Vater würde seine Kinder wohl auch nicht gleich alle töten, nur weil sie Fehler machen. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| Zuletzt geändert: 19.01.2009 20:22:28 | |||||||
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| > Oder > > - deine Definition von "gut" ist in diesem Zusammenhang nicht richtig. > > Ein guter, menschlicher Vater würde seine Kinder wohl auch nicht gleich alle töten, nur weil sie Fehler machen. Dem stimme ich zu, denn Gott gibt allen Menschen die Chance ihre Sünden zu bereuen und er will ihnen dann auch vergeben, wenn sie ihre Fehler gestehen und bereuen ... こにちわ |
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| >Nimms mir nicht übel, aber du hast kein Recht irgendwen als >Heuchler anzusehen. Welche Rechte ich habe und welche nicht, brauche ich mir kaum sagen zu lassen. Es ist mein gutes Recht meine Meinung zu haben und die sieht nun mal so aus. >Meinst du, du bist der erste Mensch, dem irgendwas Schlimmes >passiert? Nö, glaube ich nicht. Ich glaube allerdings auch nicht daran, dass ich einen Gott brauche, weil ich in diesen Momenten einen Halt bräuchte der mit dem Glauben an ihn zu tun hat. Sagen schliesslich viele, dass er ihnen Kraft und Halt gibt. Ich seh das nicht so. Weshalb ich meinen Glauben aufgegeben habe geht niemanden was an. Ich glaube kaum, dass du darüber Urteilen kannst. >Und ich dachte immer, Gott erscheint mir bei allen Problemen und >löst die mal eben schön für mich Wär schön, ne? >Kennst du das "Gleichnis" mit dem Mann, der im Sumpf steckt und >unter geht? >Die Feuerwehr kommt dreimal, aber er will, dass Gott selbst ihn >rettet. Natürlich stirbt er und fragt Gott, warum dieser ihm >nicht geholfen hat. Darauf erwiedert Gott "habe ich dir nicht >dteimal die Feuerwehr geschickt?" - Gott hilft uns, damit wir >uns selbst helfen können. Das Gleichnis ist mir bekannt. Allerdings interessiert es mich nicht, da ich nicht an Gott glaube und es auch nie wieder tun werde. |
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| >>Nimms mir nicht übel, aber du hast kein Recht irgendwen als >Heuchler anzusehen. >Welche Rechte ich habe und welche nicht, brauche ich mir kaum sagen zu lassen. Es ist mein gutes Recht meine Meinung zu haben und die sieht nun mal so aus. Klar ist es dein Recht, deine eigene Meinung zu haben, aber du kannst ja niemanden als Heuchler bezeichnen, den du nicht kennst.^^ >>Meinst du, du bist der erste Mensch, dem irgendwas Schlimmes >>passiert? >Nö, glaube ich nicht. Ich glaube allerdings auch nicht daran, dass ich einen Gott brauche, weil ich in diesen Momenten einen Halt bräuchte der mit dem Glauben an ihn zu tun hat. Sagen schliesslich viele, dass er ihnen Kraft und Halt gibt. Ich seh das nicht so. Also ich vermute, es ist nicht direkt Gott, der ihnen Kraft und Halt gibt, sondern eher der Glaube daran, dass Gott da ist und über diese Menschen wacht. Es gibt viele Menschen, die an etwas glauben, um einen Halt zu haben.Und wenn sie diesen Halt haben, haben sie oftmals auch eher den Mut, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen.^^ >Das Gleichnis ist mir bekannt. Allerdings interessiert es mich nicht, da ich nicht an Gott glaube und es auch nie wieder tun werde. Das ist auch gut so, solange du nicht zu den Menschen gehörst, die zuerst nicht an Gottes Existenz glauben und dann sagen, dass er ja ganz phöse und gemein wäre. Nein, das will ich dir nicht unterstellen, ich kann es nur nicht leiden, wenn jemand auf Gott schimpft, wo er eeeigentlich garnicht an ihn glaubt, denn wie kann man über ein Wesen schimpfen, das einen im Stich gelassen hat, wenn man eigentlich sowieso nicht glaubt, dass es existiert? Und natürlich geht es nur dich etwas an, warum du nicht glaubst, aber mich würden generell mal die Gründe dafür interessieren, dass jemand nicht mehr an Gott glauben möchte. Und damit meine ich "vernünftige" Gründe, nicht sowas wie "is halt so *schulterzuck*." KAIwai forever!!:D Akatsuki - Und alles ist Wölkchen!! XD |
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| >Klar ist es dein Recht, deine eigene Meinung zu haben, aber du >kannst ja niemanden als Heuchler bezeichnen, den du nicht kennst.^^ Für mich ist das nun mal heuchlerisch. Das Handeln der Person zumindest, die sich als Christen bezeichnen wollen und doch nicht danach leben, einmal im Jahr in die Kirche gehen und da einen auf Fromm machen. Genauso Leute die in der Kirche heiraten, weil es eben Tradition ist, ansonsten mit dem ganzen nix am Hut haben oder ihre Kinder taufen lassen aus traditionellen Gründen. Ich finde, wenn man eine Religion hat, dann beinhaltet das nun mal, dass man sein Leben danach ausrichtet. Das ist meine Meinung, ich will damit nicht jemanden auf den Schlips treten, was ich offensichtlich tue. Wer sich jedoch angesprochen fühlt, kann ja meinen Kommentar getrost überlesen. >Also ich vermute, es ist nicht direkt Gott, der ihnen Kraft und >Halt gibt, sondern eher der Glaube daran, dass Gott da ist und >über diese Menschen wacht. Es gibt viele Menschen, die an etwas >glauben, um einen Halt zu haben.Und wenn sie diesen Halt haben, >haben sie oftmals auch eher den Mut, die Dinge selbst in die >Hand zu nehmen.^^ Natürlich der Glaube daran, gibt den Leuten angeblich die Kraft. Da ich nicht gläubig bin, kann ich damit aber auch nichts anfangen, da ich nicht denke das mir mein Glauben an eine Gottheit helfen würde. Sei es nun Gott, Buddha oder sonst eine Gottheit. >Das ist auch gut so, solange du nicht zu den Menschen gehörst, >die zuerst nicht an Gottes Existenz glauben und dann sagen, dass >er ja ganz phöse und gemein wäre. Warum sollte ich das tun? Wenn jemand an Gott glaubt, ist das okay. Jedem das seine. Die Einen brauchen das, die Anderen nicht. Zumindest wollen sie es nicht. Allerdings würde ich niemanden ignorieren nur weil er gläubig ist. Religion ist für sich schon ein interessantes Thema, dafür kann man sich auch interessieren, wenn man selbst nicht daran glaubt. Ich habe eine Brieffreundin die Muslima ist. Ursprünglich Deutsche, wurde auch getauft (weiss nur nicht mehr ob evang. oder kath.), ist aber zum Islam konventiert. Sie erzählt mir viel und ich frage sie auch viel. >Nein, das will ich dir nicht unterstellen, ich kann es nur nicht >leiden, wenn jemand auf Gott schimpft, wo er eeeigentlich >garnicht an ihn glaubt, denn wie kann man über ein Wesen >schimpfen, das einen im Stich gelassen hat, wenn man eigentlich >sowieso nicht glaubt, dass es existiert? Ich sage nicht, dass mich Gott im Stich gelassen hat. Warum ich meinen Glauben aufgegeben habe, will ich hier nicht öffentlich erörtern, wenns dich interessiert, kannst du mir eine ENS schreiben, dann erzähl ich es dir auch. Ich schimpfe aber auch nicht über Gott selbst, sondern mich regt dieses geheuchel der Gesellschaft auf, die angeblich so christlich sein will. Für mich existiert er nicht...nicht mehr. *lach* "Ist halt so..." die beliebteste Sache, um sich nicht erklären zu müssen. Nein, so ist es nicht. Sagen wirs so,....ich bin von vielem enttäuscht,wofür Gott im Endeffekt nicht selbst etwas dafür kann, allerdings habe ich angefangen Dinge zu hinterfragen...und wusste schlussendlich selbst nicht mehr, warum ich glaube und warum ich das tun sollte. Da denkt sich jetzt der Eine oder andere seins zusammen...wie gesagt, ich erzähls dir ohne weiteres...aber nicht hier. Muss nicht immer alles breitgetreten werden und jeder lässt seinen dämlichen Kommentar dann noch liegen und kommt mit zig "Aber.." Kommentaren. Und natürlich geht es nur dich etwas an, warum du nicht glaubst, aber mich würden generell mal die Gründe dafür interessieren, dass jemand nicht mehr an Gott glauben möchte. Und damit meine ich "vernünftige" Gründe, nicht sowas wie "is halt so *schulterzuck*." |
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| > Genauso Leute die in der Kirche heiraten, weil es eben Tradition ist, ansonsten mit dem ganzen nix am Hut haben und was ist wenn nur einer der zwei gläubig ist und die andere Person nicht, diesen Glauben aber toleriert? > oder ihre Kinder taufen lassen aus traditionellen Gründen. Das Kind kann sich doch selber entscheiden, ob es den Glauben dann annimmt oder ablehnt. Wenn man das von vorn herein ausschließt, kann das Kind doch nicht wissen was ihm/ihr entgeht, weil man sich selten Gedanken macht bevor man ein gewisses Alter erreicht hat (Im seltensten Fall vor erreichen der Kommunion) > Warum sollte ich das tun? Wenn jemand an Gott glaubt, ist das okay. Jedem das seine. Die Einen brauchen das, die Anderen nicht. Zumindest wollen sie es nicht. Allerdings würde ich niemanden ignorieren nur weil er gläubig ist. Religion ist für sich schon ein interessantes Thema, dafür kann man sich auch interessieren, wenn man selbst nicht daran glaubt. Das kann man nur unterstreichen > Ich schimpfe aber auch nicht über Gott selbst, sondern mich regt dieses geheuchel der Gesellschaft auf, die angeblich so christlich sein will. Einigen wir uns auf Doppelmoral? Don't Feed the Troll Go-Zirkel Con-Hopper und Dauerhelfer in den Bereichen Licht und Bühnentechnik sowie Waffencheck Nimm das Leben nicht so ernst - Du kommst am Ende doch nicht lebend davon |
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| > Oder > > - deine Definition von "gut" ist in diesem Zusammenhang nicht richtig. > > Ein guter, menschlicher Vater würde seine Kinder wohl auch nicht gleich alle töten, nur weil sie Fehler machen. Wieso "meine" Definition? Die Analogie mit dem guten Vater stammt aus dem Neuen Testament. |
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| Nun gut, ihr seit ja alle schon mitten drin im geschehen, deshalb möchte ich mal sagen, was ich über Gott halte: Gott gibt für mich im Leben einen Sinn. Viele Argumentieren mit Wissenschaftlichen Theorien, wie die Erde oder sonstiges geschaffen wurde. Doch jetzt werfe ich mal einfach was in die Runde: Was tun wir auf der Welt?? Glauben manche hier ehrlich, dass wir durch mikroorganismen entstanden sind? Für mich ist das einfach zu unglaubwürdig und ich selbst habe schon die Gnade Gottes erlebt. Wie oben schon gesagt, gibt Gott für mich einen Sinn im Leben und er steht mir immer bei. Ich weiß, dass ich nicht alleine bin. Ich habe vorhin gelesen, dass sich manche aus schweren Situationen alleine rauskämpfen mussten...Ich würde sagen, dass es zum Teil ja auch stimmt, doch wenn ich nicht wüsste, dass Gott bei mir ist, mir bei schweren Dingen zur Seite steht, hätte ich schon längst aufgegeben. Ich war auch schonmal an einem Punkt, wo ich wirklich nicht mehr weiter wusste und dieser Gott, an den manche nicht glauben, hat mir Kraft gegeben, hat mir gezeigt, dass sich alles zum Guten wenden kann. Somit ist bei mir das Fazit: Ich glaube an Gott und ohne ihn würde das Leben für mich keinen Sinn ergeben. Nun gut, dass war meine Sicht |
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| >und was ist wenn nur einer der zwei gläubig ist und die andere >Person nicht, diesen Glauben aber toleriert? Dann gibt es aber einen Grund, warum man in der Kirche heiratet. In einer Ehe,oder Beziehung muss man nun mal kompromisse finden. Der eine Teil ist gläubig, der Andere nicht....Wenn es dem gläubigen Teil wichtig ist unter Gottes segen zu heiraten, warum nicht. Bei uns spinnen die Pfaffen meist rum, wenn der eine nicht auch getauft ist, oder wenn der eine katholisch ist und evangelisch. Kommt auf den Pfarrer an. Eine Bekannte hat evangelisch geheiratet, wegen dem Mann, sie selbst gehört zu der katholischen Kirche. Im Grunde genommen spielt für mich evangelisch, katholisch keine Rolle, unterscheidet sich ja nicht wirklich (bis auf gewisse Details). Zumindest ist das meine Ansicht. >Das Kind kann sich doch selber entscheiden, ob es den Glauben >dann annimmt oder ablehnt. Richtig. Dafür brauche ich meine Kinder aber nicht zu taufen. Die Entscheidung können sie auch ohne Taufe treffen, wenn sie alt genug sind. >Wenn man das von vorn herein ausschließt, kann das Kind doch >nicht wissen was ihm/ihr entgeht, weil man sich selten Gedanken >macht bevor man ein gewisses Alter erreicht hat (Im seltensten >Fall vor erreichen der Kommunion) Kinder interessieren sich in der Regel recht schnell für die Bibel, für Gott und Jesus. Ich habe meine Kinder nicht getauft, aber wenn eines den Religionsunterricht dennoch besuchen will, ist das für mich kein Problem. Habe auch kein Problem damit, wenn es gefirmt oder konformiert werden möchte. >Einigen wir uns auf Doppelmoral? Jop ^^ |
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| Eine Doppelmoral ist gut*lach* Also Grundsätzlich sehe ich keinen Unterschied zwischen Katholischen oder Evangelischen Christen. ICh denke(und dabei bleibe ich auch) dass jeder ein Christ ist, wenn er auch will. |
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| >Wieso "meine" Definition? Die Analogie mit dem guten Vater stammt aus dem Neuen Testament. Schon klar, aber du meintest, dass ein guter Vater dazwischen gehen müsste und das sehe ich z.B. nicht so (aber ich bin eh der Ansicht, dass man Gott nicht so vermenschlichen sollte). @SickSociety >Ich glaube kaum, dass du darüber Urteilen kannst. Habe ich auch nicht vor. Nur ist ein Glaube nun mal kein Kleidungsstück, das man an- und ausziehen kann, wie es einem passt. Wer nur glaubt, wenn es ihm schlecht geht, der hat da wohl etwas missverstanden. >Wär schön, ne? Nicht wirklich. Ich nehme mein Leben lieber selbst in die Hand, sonst wäre das Leben komplett sinnlos. >Das Gleichnis ist mir bekannt. Allerdings interessiert es mich nicht, da ich nicht an Gott glaube >und es auch nie wieder tun werde. Das ist deine Sache und interessiert mich reichlich wenig. Ich wollte dir nur verdeutlichen, dass diese Einstellung nichts mit dem Christentum zutun hat. Wer mir falschen Erwartungen an etwas herangeht, wird meistens enttäuscht. >Für mich ist das nun mal heuchlerisch. Das Handeln der Person >zumindest, die sich als Christen bezeichnen wollen und doch >nicht danach leben, einmal im Jahr in die Kirche gehen und da >einen auf Fromm machen. Genauso Leute die in der Kirche >heiraten, weil es eben Tradition ist, ansonsten mit dem ganzen >nix am Hut haben oder ihre Kinder taufen lassen aus >traditionellen Gründen. Ich finde, wenn man eine Religion hat, >dann beinhaltet das nun mal, dass man sein Leben danach >ausrichtet. Das sehe ich absolut genauso, allerdings müssen andere Menschen deshalb trotzdem keine Heuchler sein. Wir sollten nicht über andere richten, nur weil wir anderer Meinung sind. EDIT Ich sehe schon einen Unterschied zwischen evangelischen und katholischen Christen. Ich bin römisch katholisch und würde sicher nicht so einfach zum evangelischen Christentum konvertieren. Auch wenn es sicher mehr Gemeinsamkeiten, als Unterschiede gibt. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| Zuletzt geändert: 20.01.2009 20:22:53 | |||||||
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| > >Wieso "meine" Definition? Die Analogie mit dem guten Vater stammt aus dem Neuen Testament. > > Schon klar, aber du meintest, dass ein guter Vater dazwischen gehen müsste und das sehe ich z.B. nicht so (aber ich bin eh der Ansicht, dass man Gott nicht so vermenschlichen sollte). > Wenn Kinder sich so zoffen, dass es zu (ernszhaften) Verletzungen kommt, meinst du, ein guter Vater sollte nicht dazwischen gehen? Oder wie ist das sonst zu verstehen? Wir reden ja gerade von Mord und Totschlag unter den Menschen, nicht von einfachem Nachbarschaftsstreitereien. > (aber ich bin eh der Ansicht, dass man Gott nicht so vermenschlichen sollte). Die Bibel behauptet aber, Jesus wäre als Gott Mensch geworden. Wenn man menschliche Moralvorstellungen nicht auf Gott übertragen kann, dann kann mensch auch nicht behaupten, Gott wäre gut oder böse. Was für mensch gut wäre, kann für Gott dann schlecht sein und umgekehrt. Dann kann Gott auch nicht als allgütig oder "die Liebe" beschrieben werden, denn die Wörter würden nicht das beschreiben, als das wir sie verstehen. Die meisten Christen werden dir da aber gehörig den Marsch blasen ;-) |
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| >> (aber ich bin eh der Ansicht, dass man Gott nicht so >>vermenschlichen sollte). >Die Bibel behauptet aber, Jesus wäre als Gott Mensch geworden. Sorry, aber wenn du das so auslegst, hast du leider etwas vollkommen missverstanden. Jesus ist nicht als Gott auf die Erde gestiegen und dann Mensch geworden. Er ist ganz Gott und ganz Mensch. Er ist sozusagen der "inkarnierte Logos", weil er dem Wort Gottes so entsprochen hat, dass er sozusagen selbst dazu wurde. Trotzdem widerspricht er damit nicht seinem menschlichen Wesen, er war kein "Übermensch" o. ä.. Es ist schwer zu erklären, aber so vereinfachen, wie du es getan hast, darf man es nun nicht. Zum anderen: Wie soll Gott uns lieben, wenn er "dazwischen geht"? Was bedeutet das? Dass er wirklich die "bösen" Menschen auslöschen soll? Damit zeigt er ihnen aber wohl kaum seine Liebe oder? Gott begleitet jeden von uns, egal, für welchen Weg wir uns entscheiden unsere Entscheidungen müssen wir aber selbst treffen. Und wenn der Mensch sich bekriegen will, dann kann der Mensch wohl kaum Gott daran die Schuld geben. EDIT: >Die meisten Christen werden dir da aber gehörig den Marsch >blasen ;-) Das bezweifle ich, denn es ist schon richtig, was lostvampire69 schrieb. Gott darf man nicht vermenschlichen, weil er nach (katholisch) christlicher Auffassung das volkommen vom Menschen verschiedene ist. An Gott ist nichts menschliches, nichts weltliches, nichts endliches, deshalb kann man ihn auch nicht mit einem Menschen vergleichen. Trotzdem widerspricht das in keinsterweise der Aussage, dass Gott "Liebe" ist. twins against twincest! |
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| Zuletzt geändert: 20.01.2009 23:55:50 | |||||||
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| > Der Glaube an Gott ...ist bei mir schlichtweg nicht vorhanden. |
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| >Nur ist ein Glaube nun mal kein Kleidungsstück, das man an- und >ausziehen kann, wie es einem passt. >Wer nur glaubt, wenn es ihm schlecht geht, der hat da wohl etwas >missverstanden. Tja, da ich weder in der einen oder anderen Situationen nicht glaube, betrifft mich das nicht. Ich habe meine Meinung darüber und die bleibt auch so. Wer sich betroffen fühlt, nicht mein Problem. Ich bin nur für das was ich sage verantwortlich, nicht für das was andere verstehen. |
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| @Freitag: Transzendenz ist das Wort, was du suchst ;) Und SickSociety: Weißt du, ich bin der Meinung, man kann nur eine Meinung über so ein ausschweifendes und vielschichtiges Thema sich bilden, wenn man sich richtig informiert und sich auch auskennt. Das was du von dir gibst, ist in meinen Augen Stammtischparoli par exellence. Es ist die gleiche Stufe wie "Politiker sind Verbrecher!", "Moslems sind Islamisten und gefährlich!", und "Der Jude steckt hinter alle dem." Uninformiertes Dahergerede ohne fundierten, weil angeeignetem Hintergrund, hat in meinen Augen keinerlei Diskussionsberechtigung. Ein einfaches: "Ich glaube nicht an Gott, weil ich mich mit dieser Gedankenwelt nciht identifizieren kann" oder "Die organisierten Kirchen sagen mit nicht zu" entspricht eher deiner Bildung im Bereich Christentum oder christliche Kirche und darauf solltest du dich dann auch beschränken. Hearts on fire! |
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| >Ein einfaches: "Ich glaube nicht an Gott, weil ich mich mit dieser Gedankenwelt nciht identifizieren kann" oder "Die organisierten Kirchen sagen mit nicht zu" entspricht eher deiner Bildung im Bereich Christentum oder christliche Kirche und darauf solltest du dich dann auch beschränken. Ich selbst bin noch nie ein Mensch gewesen, der jeden Sonntag in die Kirche rennt oder generell die Kirche unbedingt so toll findet, aber ich finde, dass ich ja trotzdem an Gott glauben kann. ô__O Ich mein, ich mach meinen Glauben ja nicht an dem Ort fest, an dem ich zu meiner Gottheit bete. Außerdem finde ich nicht, dass ein Glauben etwas ist, das man sich "aussuchen" kann. Meiner Meinung nach ist es nicht wie bei einer Wahl, bei der man sich denkt "Och, die Argumente von Partei XY sind ganz gut, ich gebe denen meine Stimme". Wenn man als Christ z. B. aus der Kirche austritt, dann tut er es meist weil ihm das Christentum nicht zusagt, bzw. er mit der Kirche nicht viel anfangen kann und darum keine Kirchensteuer bezahlen mag, aber ich glaube nicht, dass die Person sich dann einfach einen anderen Glauben aussuchen würde. Der Glauben ist einfach ein Teil von einem selbst, der tiefgehend ist, darum würde ich meinen Glauben nie aufgeben, nicht einmal für einen anderen Menschen (so wie es andere manchmal machen, indem sie den Glauben des Partners annehmen, aus welchen Gründen auch immer). Mir fehlen die richtigen Worte um zu beschreiben, was ich sagen möchte, argh! >< KAIwai forever!!:D Akatsuki - Und alles ist Wölkchen!! XD |
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| @Koibito: ICh finde es gut, dass du deinen Glauben niemals aufgeben würdest. Find ich super. Hier ein Zitat von deinem Text:" Ich selbst bin noch nie ein Mensch gewesen, der jeden Sonntag in die Kirche rennt oder generell die Kirche unbedingt so toll findet, aber ich finde, dass ich ja trotzdem an Gott glauben kann. ô__O" So ist es doch auch: Du musst doch nicht in die Kriche rennen, sondern an Gott glauben, natürlich bringt sie auch was, du erfährst ja da die Lehren Gottes dadurch(ich gehe jeden Sonntag zur Kirche, dass mache ich aus freien Willen), doch wenn du an Gott glaubst, reicht ihm das glaube ich auch völlig aus. So sehe ich das. Wenn es nicht so ist, belehrt mich eines besseren, doch das ist meine Ansicht. |
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| Dem schließe ich mich an. Die Kirche ist ein Ort, an dem sich gleichgesinnte zusammenfinden können, um sich auszutauschen, zu feiern, neues zu lernen u.s.w. Es geht nicht um einen Zwang o.ä. Glaube und Religion können unabhängig voneinander existieren, also auch Christentum und Kirche. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| Wir leben hier in einem Land mit über 1000jähriger christlicher Tradition und Prägung. Selbst wenn man aus der Kirche austritt und nicht mehr an Gott glaubt, ist man trotzdem noch irgendwo Christ, egal was man macht. Kulturelle Wurzeln nennt sich sowas. Hearts on fire! |
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| >Weißt du, ich bin der Meinung, man kann nur eine Meinung über so >ein ausschweifendes und vielschichtiges Thema sich bilden, wenn >man sich richtig informiert und sich auch auskennt. Denk was du willst, ich scheiss auf deine Meinung? >Das was du von dir gibst, ist in meinen Augen Stammtischparoli par >exellence. Es ist die gleiche Stufe wie "Politiker sind >Verbrecher!", "Moslems sind Islamisten und gefährlich!", und "Der >Jude steckt hinter alle dem." Ja, habe ich behauptet. Is klar, ne. >Uninformiertes Dahergerede ohne fundierten, weil angeeignetem >Hintergrund, hat in meinen Augen keinerlei >Diskussionsberechtigung. Oh wie nett, jetzt wird einem noch verboten zu diskutieren, nur weil man eben mal jemandem auf den Schlips getreten ist. Muss mir das jetzt leid tun? *grübel* Ne..ich glaube nicht. Aber schön zu wissen, dass du genug über mich weisst um die solch eine Meinung bilden zu können. >Ein einfaches: "Ich glaube nicht an Gott, weil ich mich mit >dieser Gedankenwelt nciht identifizieren kann" oder "Die >organisierten Kirchen sagen mit nicht zu" entspricht eher deiner >Bildung im Bereich Christentum oder christliche Kirche und >darauf solltest du dich dann auch beschränken. Hab ich das gesagt? Ich sagte ich habe meine Gründe, muss aber nicht hier breitgetreten werden. Aber schön, wenn man solche Schlauköpfe wie dich unter sich hat. Da kann man ja richtig viel lernen...gell. |




