Thread: Der Glaube an Gott !!!
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Eröffnet am: 27.11.2006 15:48 Letzte Reaktion: 18.04.2009 23:31 Beiträge: 3547 Status: Gesperrt |
Unterforen: - Kulturelles - Umfragen |
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| > Woher hätte Josef denn wissen sollen, dass es nicht sein Kind ist? Naja, sagen wir mal er hielt es für nicht sonderlich "passend", mit einer Frau einfach mal so ins Bett zu steigen, und plötzlich wäre da ein kleiner Jesus. Meinst du nicht das das aufgefallen wäre? Außerdem gibt es heute noch Länder in denen Frauen z.T. gesteinigt werden, wenn sie mit einem Mann schlafen sollten mit dem sie nicht verheiratet o.ä. sind. Ich weiß nicht wie es damals aussah, aber ich würde nicht ausschließen das die Leute diesem Thema dort ähnlich gegenüber standen. Korrigiere mich wenn ich in dem Punkt mal falsch liege. > Aber selbst wenn, die "Ausrede", dass ihr Sohn von Gott ist, hätte sie auch in große Gefahr bringen können. > Dir ist doch bekannt, warum Jesus hingerichtet wurde oder? Ich glaube er wurde eher gekreuzigt, weil die geistlichen Führer dort in ihm eine Gefahr sahen. Er vermittelte den Menschen schließlich den Eindruck, das er der Messias ist. Für die geistlichen Führer stellte das eine Gefahr dar, weil sie ihre Macht gefährdet hätten sehen können o.ä. Als er noch ein einfacher Junge oder Tischler war, da bestand diese Gefahr nicht. Die Gefahr entstand erst, als er die damaligen geistlichen Führer in Bedrängnis brachte und sie dadurch zu einem Handeln zwang. Das zumindest ist meine aktuelle Sicht der Dinge. > Wir sündigen alle im Laufe unseres Lebens, ja. Aber dank Jesus, haben wir eben keine sofortige Verbannung in die Hölle zu befürchten. Jeder Mensch kann gerettet werden, wenn er bereut, ganz egal was er getan hat. Was wäre laut dem eigentlich mit Menschen, die viele schlimme Dinge tun die sie aber dennoch bereuen? Es soll ja viele geben, die aus unterschiedlichsten Gründen Dinge tun, die mit ihrem eigenen Gewissen nicht vereinbar sind.. z.B. "weil irgendwer sie halt tun muss". Das würde mich jetzt mal interessieren. Immerhin kann man viel schlimmes tun was man später bereut. Käme es nur auf die Reue an, dann dürfte theoretisch ja nur der Teil der Menschheit in der Hölle landen, der unter irgendwelchen negativen psychologischen Anomalien leidet, beispielsweise Soziopathen. Alle die "normal" sind besitzen ein Gewissen, und wer ein Gewissen besitzt bereut auch, automatisch. Das Problem sind nur wieder die unterschiedlichen Standpunkte die die Menschen haben können.. wodurch sie auch nur unterschiedliche Dinge bereuen würden. Ich finde es übrigends auch nicht nett das demnach alle Menschen die zwischen Jesus und Eva die Welt betraten nun in der Hölle schmoren müssen ^^ Also ganz ehrlich, selbst wenn es einen Gott geben sollte.. so betrachtet würden er und ich sicher nie Freunde werden können *g* Alleine diese Höllen-Geschichten sind mal so garnicht mit meinen moralischen Vorstellungen vereinbar. Aber was solls ^^ da ich ja sowieso nicht glaube muss ich mir um sowas ja keine Gedanken machen =) |
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> Ich finde es übrigends auch nicht nett das demnach alle Menschen die zwischen Jesus und Eva die Welt betraten nun in der Hölle schmoren müssen ^^ Also ganz ehrlich, selbst wenn es einen Gott geben sollte.. so betrachtet würden er und ich sicher nie Freunde werden können *g* Alleine diese Höllen-Geschichten sind mal so garnicht mit meinen moralischen Vorstellungen vereinbar. Aber was solls ^^ da ich ja sowieso nicht glaube muss ich mir um sowas ja keine Gedanken machen =) Öhm... er ist hinabgefahren in das Reich der Toten, nach drie tagen... irgendwie ging das Glaubensbekenntnis doch so (musste es weswegen auch immer nie auswendiglernen ^^'). Laut anerkannter Auslegen haben dadurch auch die Menschen zwischen Anfang bis Jesus die Möglichkeit die Errettung durch den Sühnetot Jesu anzunehmen. Cats! I'm a Kitty-cat! And I meow, meow, meow. And I meow, meow, meow. Cats! I'm a Kitty-cat! And I dance, dance, dance. |
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| >Öhm... er ist hinabgefahren in das Reich der Toten, nach drie tagen... irgendwie ging das Glaubensbekenntnis doch so (musste es weswegen auch immer nie auswendiglernen ^^'). Laut anerkannter Auslegen haben dadurch auch die Menschen zwischen Anfang bis Jesus die Möglichkeit die Errettung durch den Sühnetot Jesu anzunehmen. Aber nichts desto trotz sind alle Menschen automatisch in die Hölle gefahren und daran ist ja wohl oder übel Gott schuld. Und ich kann es einfach nicht mit mir vereinbaren und deshalb auch nicht daran glauben, dass es dort irgendetwas oder irgendjemand gibt, der praktisch über mich richtet und mich auch straft, sich selbst aber seinen eigenen Muster entzieht. Denn wenn ich alle Menschen von Anfang bis zu Jesu in die ewige Verdammnis geworfen hätte, dann wär das sicher auch eine Sünde gewesen, egal was diese Personen getan hätten. Und von daher ist Gott doch auch ein "Sünder", da er ja den Menschen Leid zufügt/e. Ich will mich hier keineswegs mit einem Gott gleich stellen nur find ich das doch sehr paradox. |
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| Zuletzt geändert: 07.09.2008 23:40:39 | |||||||
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| @Hölle: Ich frage mal so an die Christen hier, weil mir das schon länger auf der Seele brennt: Also, wenn der Teufel doch eigentlich was gegen Gott hat und die Seelen, die in die Hölle kommen gesündigt haben, dann müsste das für den Teufel doch eigentlich wiederrum gut sein, oder? Theoretisch müsste dann ja in der Hölle a hell of a perty abgehen. Ich meine das durchaus sehr ernst. abgemeldet ist wie Pizza Speciale: Alles ist drin, dran und drauf und ergibt ein harmonisches Ganzes. Anklicken schadet nicht - kostet aber auch nichts. |
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| Zuletzt geändert: 07.09.2008 23:32:34 | |||||||
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| @Snake >Naja, sagen wir mal er hielt es für nicht sonderlich "passend", >mit einer Frau einfach mal so ins Bett zu steigen, und plötzlich >wäre da ein kleiner Jesus. Meinst du nicht das das aufgefallen >wäre? Gut, das ist natürlich wieder etwas anderes. Allerdings wäre es dann trotzdem klüger gewesen, sich irgendwas anderes einfallen zu lassen, als das eigene Kind mal eben so zum Sohn Gottes zu ernennen, oder? >Außerdem gibt es heute noch Länder in denen Frauen z.T. >gesteinigt werden, wenn sie mit einem Mann schlafen sollten mit >dem sie nicht verheiratet o.ä. sind. Ich weiß nicht wie es >damals aussah, aber ich würde nicht ausschließen das die Leute >diesem Thema dort ähnlich gegenüber standen. Korrigiere mich >wenn ich in dem Punkt mal falsch liege. Doch, doch, ich kann mir gut vorstellen, dass sie dafür die Todesstrafe bekommen hätte. Soweit ich mich erinnere wollte Josef sie auch erst sitzen lassen, um sie zu schützen, weil er ja auch dachte, dass sie ihn hintergangen hat. >Ich glaube er wurde eher gekreuzigt, weil die geistlichen Führer >dort in ihm eine Gefahr sahen. Er vermittelte den Menschen >schließlich den Eindruck, das er der Messias ist. Für die >geistlichen Führer stellte das eine Gefahr dar, weil sie ihre >Macht gefährdet hätten sehen können o.ä. Ja, aber ich denke, dass er für sie vor allem ein Gotteslästerer war. >Was wäre laut dem eigentlich mit Menschen, die viele schlimme >Dinge tun die sie aber dennoch bereuen? Dann kommt man in den Himmel. Aber eben nur, wenn man es wirklich, ehrlich bereut. Dann vergibt Gott einem alles (nach meinem Glauben). >Ich finde es übrigends auch nicht nett das demnach alle Menschen >die zwischen Jesus und Eva die Welt betraten nun in der Hölle >schmoren müssen ^^ Also ganz ehrlich, selbst wenn es einen Gott >geben sollte.. so betrachtet würden er und ich sicher nie >Freunde werden können *g* Alleine diese Höllen-Geschichten sind >mal so garnicht mit meinen moralischen Vorstellungen vereinbar. >Aber was solls ^^ da ich ja sowieso nicht glaube muss ich mir um >sowas ja keine Gedanken machen =) Ich sehe das so wie Peaceful, dass diese Menschen ebenfalls durch Jesus gerettet wurden. Es wurden ja nicht nur die gerettet, die zur Zeit Jesu gelebt haben, sondern eben alle. @Zahnrad >Aber nichts desto trotz sind alle Menschen automatisch in die >Hölle gefahren und daran ist ja wohl oder übel Gott schuld. Nein, daran sind die Menschen schuld, die sündigen ;) >Und ich kann es einfach nicht mit mir vereinbaren und deshalb >auch nicht daran glauben, dass es dort irgendetwas oder >irgendjemand gibt, der praktisch über mich richtet und mich auch >straft, sich selbst aber seinen eigenen Muster entzieht. Denn >wenn ich alle Menschen von Anfang bis zu Jesu in die ewige >Verdammnis geworfen hätte, dann wär das sicher auch eine Sünde >gewesen, egal was diese Personen getan hätten. Und von daher ist >Gott doch auch ein "Sünder", da er ja den Menschen Leid zufügt/e. >Ich will mich hier keineswegs mit einem Gott gleich stellen nur >find ich das doch sehr paradox. Ich verstehe deinen Gedankengang, allerdings kann man Gott (das christliche Gottesbild) nicht mit einem Menschen gleichsetzen. Letztendlich sind immer wir selbst für uns verantwortlich. Allerdings hat sich das Glaubensbild auch sehr verändert. Im alten Testament ist Gott nur für das Volk Isreal "zuständig" und ziemlich gemein. Im neuen Testament ist er der Gott aller Menschen und wesentlich freundlicher. Und letztendlich hat Gott uns Jesus geschickt, was (wenn wir mal so tun, als wäre das alles wahr) der größte Liebesbeweis überhaupt ist. @Patchoulie Gut, ich kenne mich nicht so gut mit dem Satanismus aus, allerdings gibt es meines Wissens nach auch Satanisten, die Satan anbeten, statt sich selbst mehr oder weniger als Gott anzusehen. Und soweit ich weiß, glauben diese durchaus, dass es ihnen in der Hölle gut gehen wird und sie sogesehen "Party" feiern. Falls ich falsch liege, kann man mich gerne aufklären ;) Ich persönliche glaube nicht daran. Ich sehe Satan als etwas sehr menschliches. Er hat gegen Gott rebelliert, war eifersüchtig, jähzornig u.s.w., hatte eben viele (schlechte) menschliche Charakterzüge. Für mich ist es so, dass jeder seine Teufel in sich hat, seine schlechten Eigenschaften, die einen dazu verleiten Dinge zutun, die schlecht sind. Ich glaube nicht an die Hölle, wo es ständig brennt und wo die Menschen gequält werden. Allerdings glaube ich, dass die Menschen, die eben daran glauben, der Meinung sind, dass Satan einfach so böse ist, dass er Spaß daran hat die Sünder zu quälen. Er will nicht mit ihnen feiern und dass es ihnen gut geht, sondern verführt sie zu Lebzeiten, um sie danach quälen zu können. In der Bibel wird ja öfter beschrieben, dass gläubige Menschen zu Lebzeiten leiden und dafür im Leben nach dem Tod glücklich werden und Menschen, die viel sündigen und Spaß daran haben, nach dem Tod furchtbar leiden müssen. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| Was ich schlicht und einfach nicht verstehe an der ganzen Geschichte. Es gibt so viele Religionen, Glaubensrichtungen, Sekten was auch immer auf der Welt. Jede ist davon überzeugt "Wir sind die richtigen, unser Gott ist eben .. Gott!" Da frag ich mich dann, was wäre WENN der finale Tag kommen würde, es regnet Flammen und weiss der Geier was, und was wäre WENN alle Scientology mitglieder in den himmel kommen weil sie den richtigen Glauben hatten und alle anderen haben ausgeschissen. Ich fänds recht witzig... Scientology war jetzt nur so spontaner einfall, man kann gerne auch andere Religion/Glaubensrichtung einsetzen, gab nur hier noch son Thread und der war noch so bei mir im Kopf und .. egal. Wie gesagt ich bin in so Sachen aber nicht sonderlich bewandert und hab in der Schule bei Religion auch immer lieber Schlaf nachgeholt, und für jeden scheiss auf Wikipedia gehen tu ich mir auch nicht an. Aber warum zur Hölle unterscheiden wir in Evangelisch und Katholisch, ich mein was ist richtig, was ist falsch?! Gott (folgendes aus der Sicht wenn ich wirklich daran glauben würde) ist eine reine Glaubenssache, Gott ist so eine Gestalt die manche Menschen eben brauchen, Menschen die ansonsten mit niemandem reden können oder einfach eben einen Halt brauchen, etwas was immer da ist was sie brauchen. Die ganze Geschichte um diesen Gott, der Kirchenkram, Papst was weiss ich, die sitzen im Grunde genommen eigentlich ganz hinten im Bus, sie haben eben nur erkannt das Gott ein verdammt gutes Geschäft ist, und das rechtzeitig. Wenn ich dann so was höre, das der Papst irgendwo nach Buxdehude pilgert und jedem dort einen Ablass all seiner Sünden gibt denke ich mir nur "...wer war jetzt gleich nochmal Gott? der alte mann im elektrischen Rollstuhl oder doch der Meister da oben irgendwo" Wie gesagt die ganze Kirchengeschichte ist für mich ganz großer Käse. Gott ist eben nur etwas erfundenes das Menschen helfen soll, alle Kulturen hatten Götter, man hat eben gebetet damit was gutes passiert, gute Jagd oder was weiss ich, wenn dann geklappt hat wars der Meister im Himmel ders gerichtet hat, wenn nicht war man nicht gläubig genug, simple Lösung. Wie heissts so schön Gott und Teufel sind die dicksten Freunde Und noch dicker im Geschäft. Hi, i´m Amber! Whats your Name? Narf ... |
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| soweit ich weiß ist Scientology eine bänkerkirche... denen geht es nur ums geld... wär ne geile ironie wenn die in den "himmel" kommen ^^ leider weiß ich ich nicht mehr wo ich den berich gesehen hab... |
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| >>Aber nichts desto trotz sind alle Menschen automatisch in die >>Hölle gefahren und daran ist ja wohl oder übel Gott schuld. >Nein, daran sind die Menschen schuld, die sündigen ;) Also hat eigentlich ja jeder Mensch gesündigt, von daher kann man ja ausgehen, dass viele Regeln und Gebote, die bestimmte Dinge zur Sünde erklären, nicht mit dem menschlichen Bewusstsein und der Menschlichkeit an sich vereinbar sind. Denn wenn JEDER sündigte, dann muss doch eher das Problem auf der Seite der Religion und Gottes Regeln zu suchen sein, dass er zu streng war. Aber was waren das denn für Sünden, denn ich kann mir gerade nicht vorstellen, für was für Sünden sie alle in die Hölle kamen. Denn ich bezweifle mal, dass jeder Mensch automatisch ein Mörder, Vergewaltiger oder etwas vom gleichen Kaliber war. >Ich verstehe deinen Gedankengang, allerdings kann man Gott (das christliche Gottesbild) nicht mit einem Menschen gleichsetzen. >Letztendlich sind immer wir selbst für uns verantwortlich. >Allerdings hat sich das Glaubensbild auch sehr verändert. Im alten Testament ist Gott nur für das Volk Isreal "zuständig" und ziemlich gemein. Im neuen Testament ist er der Gott aller Menschen und wesentlich freundlicher. Und letztendlich hat Gott uns Jesus geschickt, was (wenn wir mal so tun, als wäre das alles wahr) der größte Liebesbeweis überhaupt ist. Nur würde es mir eben sehr schwer fallen, an ihn zu glauben, wenn er demnach nicht seine eigenen Regeln befolgt. Aber man müsste auch davon ausgehen, dass die Hölle dann Leiden bis in die Ewigkeit bedeutet und das weiß ja niemand. Btw, gibt es in irgendeiner Bibelstelle eigentlich eine Schilderung dessen, was genau mit den Sündern passt bzw. wie man sich die Hölle vorstellen muss? Ich habe mal irgendwo etwas von aufgeschnappt, dass die Hölle erst im Mittelalter bekannt gemacht wurde, um die Leute in die Kirche zu bringen und sie die Regeln des Papstes, etc einhalten zu lassen. Stimmt das? Habe ich nämlich noch immer so im Hinterkopf =S Aber stimmt schon, wenn man davon ausgeht, dass er Jesu geschickt hat um die Menschen dann von der Erbsünde zu befreien, das wäre schon ein deutlicher Beweiß, dass ihm die Menschheit wichtig ist. Aber wieso hat er es dann eigentlich nicht von Anfang an eingerichtet, dass es praktisch die Erbsünde nie gegeben hätte? |
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| Zuletzt geändert: 08.09.2008 10:02:31 | |||||||
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Das mag bei dir so sein, aber bei anderen offensichtlich nicht. Schau mal in die GB's von Personen, die mit Leuten deines Zirkels rumdiskutieren. Es ist praktisch die Regel, das immer die selben 2-3 Personen nach soetwas das GB der Person mit der sie diskutieren zuflamen. Bei 6 Diskussionen die ich mitverfolgte fiel mir das ganze 5 mal auf.. böse Quote.. Werd ich sicher nicht tun, da ich besseres mit meiner Zeit anfangen kann und mir das auch ziemlich egal ist. Ausserdem hat der Zirkel und meine Zugehörigkeit nichts, aber auch nichts mit dem Thema oder mit irgendeinem Thema sonst hier zu tun. Dich empfinde ich sicher nicht als besorgniserregend. Zu dir habe ich wie gesagt nach wie vor keine schlüssige Meinung. Noch analysiere ich :p Dann mal viel Spass dabei ;). Am Ergebniss wäre ich durchaus interessiert ... Es ist lediglich besorgniserregend das ständig solche Pseudo-Aufpasser hier im Forum auftauchen die meinen für Ordnung sorgen zu müssen indem sie Chaos schüren. Glaub mir, ohne solche Leute und deren Verhalten würde das Niveau des Forums schlagartig steigen. Die Aktionen mit denen die meißten von euch die ich erlebte versuchen, das Niveau zu steigern, wie sie sagen, senken das Niveau mit ihren Aktionen erheblich. Die Personen die das hier nun lesen, angesprochen sind und es dennoch nicht einsehen muss ich übrigends wieder das böse Schimpfwort aka "Ignoranz" an den Kopf werfen.. duckt euch besser schonmal =) Na Gott sei Dank bin ich mit einer gesunden Portion Ignoranz gesegnet in manchen Fällen ^.^. Sonst würds mir hier echt an die Nerven gehn. Hätte ich getan, wenn sich nicht eine Person bei der es mir auffiel sich zu Wort meldete, und das ganze auchnoch zitierte und dazu etwas schrieb... ^^ Was wiederum nichts mir mir zu tun hat ... whayy. Der Glaube fällt wie ich finde mehr in den Bereich der Toleranz. Und ganz ehrlich, ich habe kein wirkliches Problem mit Gläubigen, eigentlich habe ich sogar öfter mal mit mehr oder weniger Gläubigen zu tun ohne mit ihnen Probleme zu haben. Trotzdem halte ich Wissen einfach für sinnvoller, als Glauben. Wissen kann man erlangen, daran kann man wachsen.. der Glaube hingegen ist eine Sackgasse, an dem ändert sich nie was, und bis zum Ende wird man nie wissen ob das woran man glaubte wahr gewesen ist, oder nicht. Glaube und Wissen kann sich ausschließen ... muss aber nicht. Der Glaube kann auch da ansetzen, wo das Wissen nicht mehr hinkommt und diese Bereiche gibt es eben nunmal. Dann hast du zwei Möglichkeiten ... entweder du verbannst diese Bereiche aus deinem Denken oder du glaubst etwas, was sich aufgrund deiner Wertvorstellungen und Wünschen als richtig anfühlt. Das muss keine Sackgasse sein ... das kommt eben darauf an, wie offen du für Dinge bist, die du nicht kennst und die dir nicht vertraut sind. Auch hier kann man von anderen lernen und so eine große Fähigkeit der Empathie entwickeln. Das ist jetzt sehr abstrakt und hat nichts mit dem Islamisten und dem Radikalchrist zu tun, aber das ist auch nicht der Teil der Religion, die ich verteidigen möchte. Wie schon weiter oben erwähnt kenne ich meine Fehler hier, und ich weiß auch das ich jemanden wie mich in meinem Forum schon längst gesperrt hätte. Die Leute die ich weiter oben ansprach weil sie öfter negativ auffallen als ich aber ebenfalls. Ja, na und 0ô? Dann gibt sich doch hier keiner was und es ist vollkommen überflüssig, darüber zu reden. Dich wollte ich damit auch nicht zum Grinsen bringen.. tut mir leid =) Na, das hoffe ich doch für dich. Allerdings bleibt mir dann die Motivation hinter so einem Vergleich auf der untersten Ebene völlig verschlossen. Das weiß ich doch, aber in meiner kleinen Welt schließt die Logik diese ganzen Dinge einfach aus. Bei mir sind all diese Dinge unter dem Punkt "geht nicht" abgehakt worden.. Und du sagst, der Glaube wäre eine Sackgasse, wo du manche Dinge einfach unter logischem "geht nicht" abhakst, die man mit Logik nicht betrachten kann XD ... Ich habe mehr Ahnung als die meißten Gläubigen, was die Entstehungen der verschiedensten Religionen etc. betrifft. Mir fehlt das Verständnis nur in dem Punkt, wie jemand tatsächlich noch glauben kann, in einer Zeit, in der das Wissen den Glauben fast schon ausschließen sollte. Dazu schrieb ich bereits weiter oben genug. Ich halte das ganze ehrlich gesagt für ziemlich naiv. Man will seinem Leben einen Sinn geben, und Gott gibt dem Leben einen Sinn.. denn solange man denkt das es einen Gott gibt denkt man auch, das die eigene Existenz einem höheren Zweck dient. Das ist ein Gedanke der den Menschen gefällt, und der ihnen das Glauben ungemein erleichtert. Ich denke, du hast eine ziemlich einfache Vorstellung von Religion, die auf viele Gläubige auch zutrifft. Manche Menschen brauchen einfach einfach Richtschnuren im Leben und das sollte sie auch haben können, wenn sie es brauchen. Aber es gibt darüber hinaus noch sehr sehr viel, was sich eben nicht einfach an einer Jungfrauengebrut aufhängt, die unter Umständen auch nur ein Übersetzungsfehler war bzw ein dramaturgischer Kunstgriff, den es so auch in vielen weiteren Religionen und Mythen aus der damaligen Zeit gibt. Siddhartas Mutter war schließlich auch eine Jungfrau, als sie ihn gebar. Das ist aber nur das alleräußerste, was man findet, wenn man sich mit einer Religion beschäftigt aber darunter gibt es so viel ... da wird das völlig unbedeutend, wenn du mich fragst. Das das so whs nicht von der Kirche vertreten wird, mag schon sein, ist mir aber auch völlig egal. Die Wissenschaft ist da nicht so verlockend, laut ihr ist schließlich alles nichts weiter als eine sinnlose, zufällig generierte, Kettenreaktion an deren Ende doch alles wieder erlicht was mal entstand. Wir leben weil wir zufällig entstanden und sobald wir sterben existiert rein garnichts mehr von uns, abgesehen von unseren Überresten. Ja, das ist es, was wir im Rahmen des Raum-Zeit-Gefüges, das wir kennen, von uns selbst wissen können. Aber diese Zufälligkeit kann ich auch auf eben den Glaubens/Wissenschafts-Konflikt anwenden. Es gibt keine Gründe für Rechts oder Links und wir haben immer eine 50750-Möglichkeit. Genauso wie ich zufällig zufällig entstanden sein kann, kann ich auch zufällig nicht zufällig entstanden sein. Mit keiner Wissenschaft der Welt kannst du mir das Gegenteil beweisen und somit ist das eine Sache, von der ich denke, man sollte zumindest offen dafür sein und nicht sagen: Eh kenn ich nicht, versteh ich nicht, mag ich nicht - gibt es nicht. Das ist doch echt ... kleinkariert und erlaube mir diese Wortwahl ... naiv. Du kennst meinen alten Mathelehrer nicht.. =) Der ja wohl kaum zu denen gehört, die Mathe nicht verstehen. Ich betrachte das mal als Zustimmung ;). Provokation ist nicht unbedingt etwas schlechtes. Nicht selten bringt es mehr Gedanken des Diskussionspartners zum Vorschein, als eine Diskussion ohne irgendeine Art von Provokation. Durch Provokationen schaltet man in eine Art "Kampfmodus", und vergisst teilweise sich selbst zu zügeln. Bei dir war es jetzt nicht der Fall, aber bei vielen Leuten kommen durch sowas doch öfter mal recht interessante Dinge zum Vorschein, die jeweilige Person betreffend.. Jaja, ich hab mich gut unter Kontrolle .. lol. Ich erkenne die Provokation, wenn sie vor mir steht im allgemeinen ;). Ich mag den Teufelsadvokat auch sehr, aber das ganze sollte dann schon themenbezogen stattfinden und die Wiederholung von "Es gibt Leute, die das dämlich finden und ich finde es naiv" gehört für mich nun wirklich nicht dazu. Aber wie du vielelicht siehst provoziere ich schon garnicht mehr, zumindest dich nicht. Ich finde die Diskussion hier hat grade einen recht vertretbaren Level erreicht, auch wenn du das garantiert anders sehen wirst.. Ich weiß doch, wir haben absolut verschiedene Weltbilder, auf einen wirklich grünen Zweig werden wir nie kommen ^^ Aber ich persönlich habe hier aktuell nicht wirklich was auszusetzen. Würdest du auch nicht schaffen, denke ich ^^. Dich wird es überraschen, aber seit diesem Post find ich das Ganze hier auch recht vertretbar. Ich fands nur weniger vertretbar, dass mir als erstes Mal die Mitgliedschaft in einem Zirkel an den Kopf geworfen wird, welche mit dem Thema halt gar nichts zu tun hat. Ich hab meine Gründe für diese Mitgliedschaft, aber die können dir ja egal sein eigentlich. Ausserdem mag ich solche Vergleiche wie Jesus und Pikatchu nicht, weil das wirklich Kindergarten ist. Aber ansonsten lässt sich vielleicht noch was draus machen ;). .. mit dem Unterschied das ich niemandem weil er anderer Meinung ist aufs Maul hauen würde. Der Einsatz von Gewalt ist schließlich nur im Falle der Selbstverteidigung legitim, wie wir ja hoffentlich alle wissen. Eine Meinungsverschiedenheit rechtfertigt daher keine Gewalt :p Naja, aber was solls ^^ Das ist mir schon klar ... ich sprach ja auch von dem Denkmuster und nicht von Gewalt. Das sind zwei verschiedene Dinge und unter diesem Aspekt denke ich nach wie vor, dass das nicht ganz falsch ist, was ich gesagt habe. (-_(-_(-_(-_(-_-)_-)_-)_-)_-) WIR SIND VIELE! -P.U.R.E. Child- |
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| Zuletzt geändert: 08.09.2008 10:22:05 | |||||||
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Zahnrad schrieb:Ich habe erst gestern eine kleine Doku über Maria Magdalena gesehen, mit ganz interessanten Inhalten. Unter Anderem, dass die einzige Erlösung durch die Kirche erbracht werden kann und darf [war angeblich die Aussage eines hohen Tieres]. Andere Schriften, die in das neue Testament nicht übernommen wurden, erzählten eigentlich davon, dass "Gott" sich in uns allen widerfindet und die Botschaft so zu verstehen ist, dass jeder sich selbst helfen sollte um zu Gott zu finden. Das würde die Macht der Kirche natürlich vollkommen vernichten. Daher kann ich mir die "Hölle" als Mittel zur Kirchenbindung durchaus vorstellen. Muss nicht 100%ig stimmen. Sind ja nur Medien (denen man nicht zwingend Glauben schenken muss). [MG] --- • Eine Lösung hätte ich aber sie passt nicht zum Problem. • "Das ist die Apokalypse! Büroartikel fallen vom Himmel!" [Patrick Star] • Dib-Avatar by Bleedman [D.A.] | Freischalter-Avatar by MG |
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| > Gut, das ist natürlich wieder etwas anderes. > Allerdings wäre es dann trotzdem klüger gewesen, sich irgendwas anderes einfallen zu lassen, als das eigene Kind mal eben so zum Sohn Gottes zu ernennen, oder? Wer weiß in was für einer Situation sie das zum ersten Mal sagte? Ehrlich, wenn man Menschen so richtig schön überrumpelt lassen die sich spontan so manches einfallen, was für manche Leute so garkeinen Sinn ergeben würde.. ^^ Ich hoffe du weißt was ich meine ^^. Wenn man davor Angst hat das etwas herauskommen könnte was nicht herauskommen "darf", und wenn man dann in dem Moment in dem man nicht damit rechnet genau darauf dann angesprochen ist.. urghs.. Nicht selten gibt das eine Art Kurzschlussreaktion im Gehirn. Man hat keine wirkliche Zeit das geschehene zu verarbeiten und gleichzeitig eine gute Erklärung zu finden und zack! Das erste was einem in den Kopf kommt wird gesagt, sobald man es auch für nur ansatzweise logisch hält. Vielleicht aber basiert das ganze auch nur auf einer Art Missverständnis? Ich weiß nicht ob größeres zu Jesus seiner Kindheit etc. bekannt ist, oder zu dem Zeitpunkt an dem er erfuhr, das er Gottes Sohn sein soll. Ich persönlich würde nichtmal ausschließen können, das er als er klein war in diesem Sinne irgendetwas falsch verstand und sich bei ihm dadurch der Gedanke einfach nur festigte, das Gott sein Vater ist.. Ursache könnte ein einfacher Spruch wie "Wir sind alle Kinder Gottes, auch du" gewesen sein, theoretisch. Zumindest sehe ich das als eine von vielen Möglichkeiten an. > Doch, doch, ich kann mir gut vorstellen, dass sie dafür die Todesstrafe bekommen hätte. Soweit ich mich erinnere wollte Josef sie auch erst sitzen lassen, um sie zu schützen, weil er ja auch dachte, dass sie ihn hintergangen hat. Siehst du? Da haben wir es ja.. auch er zweifelte anscheinend. Aber sag mal, grade kam mir die Geschichte mit der Krippe wieder in den Sinn. Nein, ich will jetzt nicht auf die drei Könige hinaus, oder mit dem Statement "es gab übrigends an genau diesem Tag ein Sternenbild am Himmel, welches als 'die drei Könige' bekannt ist" kommen. Mir geht es um den Umstand, wieso sie denn eigentlich in dieser Krippe landeten. Ich gehe mal nicht davon aus das sie obdachlos oder irgendetwas dieser Art waren, oder? Die früheste Geschichte über die beiden, die ich kenne, fängt damit an das sie aus irgendeinem Grund eine Bleibe suchen. Im Gasthaus war wohl nichts frei, und dann verschlug es sie plötzlich zu dieser Krippe. Da stellt sich mir die Frage, wieso das ganze? Was verleitet zwei Menschen dazu, plötzlich alles stehen und liegen zu lassen was sie besitzen, um fort zu gehen? Gab es irgendetwas, wovor sie geflohen sind? Google spuckte mir dazu nun nur etwas von einer Volkszählung aus, welche aber nicht wirklich belegt werden konnte. > Ja, aber ich denke, dass er für sie vor allem ein Gotteslästerer war. Mhh.. es geschah in der Antike nicht selten, das Gefährdungen für die damaligen Mächtigen unter solch einem Vorwand beseitigt wurden. Du musst ja bedenken, das Jesus' Einfluss stieg. Leute glaubten an ihn, er faszinierte Menschen usw., und gleichzeitig wurde er als der Messias dargestellt, oder er stellte sich sogar selbst als diesen dar. Ihn als Gotteslästerer darzustellen war die einfachste Möglichkeit, ihn "legal" aus dem Weg zu räumen, um die eigene Macht zu sichern. Aber das war wohl wieder einer dieser Schüsse, die so richtig schön nach hinten los gingen. Durch seinen Tod machten sie ihn schließlich in den Gedanken der Menschen unsterblich. > Dann kommt man in den Himmel. Aber eben nur, wenn man es wirklich, ehrlich bereut. > Dann vergibt Gott einem alles (nach meinem Glauben). Also so lange man es im Nachhinein bereut darf man so richtig schön die Sau raus lassen? In dem Fall braucht sihc eigentlich ja fast niemand vor der Hölle zu fürchten, Reue empfinden wir ja alle wenn wir etwas falsches machen.. natürlich nur wenn wir auch wissen oder klargemacht bekommen, das es etwas falsches war. > Ich sehe das so wie Peaceful, dass diese Menschen ebenfalls durch Jesus gerettet wurden. Es wurden ja nicht nur die gerettet, die zur Zeit Jesu gelebt haben, sondern eben alle. .. vorher schmorten sie aber trotzdem ein wenig. Okay, ich weiß jetzt nicht in wie weit vom Körper gelöste Seelen hitze- und schmerzanfällig sind, aber besonders toll stelle ich mir das ganze - sollte es denn so gewesen sein - nicht vor ^^ @dkg: > Glaube und Wissen kann sich ausschließen ... muss aber nicht. Der Glaube kann auch da ansetzen, wo das Wissen nicht mehr hinkommt und diese Bereiche gibt es eben nunmal. Dann hast du zwei Möglichkeiten ... entweder du verbannst diese Bereiche aus deinem Denken oder du glaubst etwas, was sich aufgrund deiner Wertvorstellungen und Wünschen als richtig anfühlt. Das muss keine Sackgasse sein ... das kommt eben darauf an, wie offen du für Dinge bist, die du nicht kennst und die dir nicht vertraut sind. Mit der Sackgasse wollte ich darauf hinaus, das sich das Wissen immer wieder erweitert, da wir immer wieder neue Dinge lernen und erfahren. Am Glauben hingegen ändert sich nichts. Dieser lehrt uns eigentlich nichts, was nicht schon selbstverständlich sein sollte, und nicht wirklich mal etwas neues.. > Das weiß ich doch, aber in meiner kleinen Welt schließt die Logik diese ganzen Dinge einfach aus. Bei mir sind all diese Dinge unter dem Punkt "geht nicht" abgehakt worden..> > Und du sagst, der Glaube wäre eine Sackgasse, wo du manche Dinge einfach unter logischem "geht nicht" abhakst, die man mit Logik nicht betrachten kann XD ... Heh.. beweis mir das ich falsch lag :p In meiner kleinen Welt kann man das gesamte Universum vom Anfang bis zum Ende der Zeitlinie in einer einzigen, riesigen, Gleichung zusammenfassen. Bestimmte Werte in dieser Gleichung ergaben bestimmte Geschehnisse, kennst du einen Teil der Gleichung ist jeder weitere Teil der Gleichung errechenbar. In diese Gleichung passt meiner Meinung nach kein Gott, denn wenn man alles als nichts weiter als eine simpele Kettenreaktion betrachtet, ähnlich einem Haufen Dominosteine die sich gegenseitig umwerfen, ist alles was passiert absolut logisch, und nichts weiter als eine Folge von Reaktionen. Setzt du nun aber einen Gott in die Gleichung, dann passt das Bild nichtmehr, und die ganze Formel würde absolut keinen Sinn mehr ergeben. Gut, jetzt könntest du sagen, das Gott der Teil der Gleichung war, der den ersten Stein umschmiss, aber genau so gut kann ich auch sagen, das die Steine plötzlich aufgrund irgendeiner physikalischen Reaktion plötzlich entsanden und das interstellare Domino damit begang. > Ja, das ist es, was wir im Rahmen des Raum-Zeit-Gefüges, das wir kennen, von uns selbst wissen können. Aber diese Zufälligkeit kann ich auch auf eben den Glaubens/Wissenschafts-Konflikt anwenden. Es gibt keine Gründe für Rechts oder Links und wir haben immer eine 50750-Möglichkeit. Genauso wie ich zufällig zufällig entstanden sein kann, kann ich auch zufällig nicht zufällig entstanden sein. Mit keiner Wissenschaft der Welt kannst du mir das Gegenteil beweisen und somit ist das eine Sache, von der ich denke, man sollte zumindest offen dafür sein und nicht sagen: Eh kenn ich nicht, versteh ich nicht, mag ich nicht - gibt es nicht. Das ist doch echt ... kleinkariert und erlaube mir diese Wortwahl ... naiv. Nur weil man etwas nicht wiederlegen kann bedeutet das nicht, das man es zwangsläufig für möglich halten muss. Wir können vieles nicht wiederlegen, was wir dennoch mit hoher Wahrscheinlichkeit ausschließen können. Ausschlussverfahren gehören ebenfalls zum Bereich der Wissenschaft. Spricht nicht genug für etwas, spricht es gegen etwas. > Du kennst meinen alten Mathelehrer nicht.. =)> > Der ja wohl kaum zu denen gehört, die Mathe nicht verstehen. Ich betrachte das mal als Zustimmung ;). Uhh.. du kennst meinen alten Mathelehrer wirklich nicht! *g* > Würdest du auch nicht schaffen, denke ich ^^. Und ich denke wir wissen, das du das nicht denkst.. ^^ Ich schaffte es ja schon ein mal :p > Dich wird es überraschen, aber seit diesem Post find ich das Ganze hier auch recht vertretbar. Ich fands nur weniger vertretbar, dass mir als erstes Mal die Mitgliedschaft in einem Zirkel an den Kopf geworfen wird, welche mit dem Thema halt gar nichts zu tun hat. Ich hab meine Gründe für diese Mitgliedschaft, aber die können dir ja egal sein eigentlich. Ausserdem mag ich solche Vergleiche wie Jesus und Pikatchu nicht, weil das wirklich Kindergarten ist. Fassen wir es mal kurz zusammen: Als ich schon einmal mit wem von euch diskutierte, da flamete mich plötzlich eine Userin an die ebenfalls zu euch gehörte und die mittlerweile wohl gesperrt ist. Diese vermittelte mir das folgende Bild von euren Aktivitäten. Punkt 1: Ihr seid für die Ordnung im Forum zuständig, für "eure" Ordnung. Punkt 2: Beiträge von Leuten die euch nicht passen werden in eurem uneinsichtigen Zirkelforum veröffentlicht, dort wird dann über die jeweiligen User gehetzt und am Ende wird sich öffentlich und gemeinsam auf selbige gestürtzt. Punkt 3: Es gab mal ein nettes Statement welches besagte "Wir halten uns nicht für was besseres als ihr es seid, wir sind was besseres". Passte perfekt in mein Weltbild. Kaum hatte ich eine Diskussion mit einer Person von euch, schon mischten sich zwei weitere von euch ein.. und diese waren mal wirklich dermaßen überheblich, das selbst ich es schon als überheblich empfand! Entschuldige, aber jemand von euch vermittelte mir ganz stark den Eindruck, das es sich bei euch um nichts weiter als einen Zirkel voller überheblicher Menschen handelt, deren einziger Daseinsgrund hier im Forum der ist, andere Leute hier im Forum zu provozieren, fertig zu machen oder wenn man es anders nennen will, zu mobben. Da das ganze mit meinen vorrangegangenen Erfahrungen mit euch irgendwie passte zweifelte ich nicht an dem Wahrheitsgehalt des ganzen. Und ich muss zugeben das ihr es so in mein Fadenkreuz geschafft habt. Mobber und ich sind wie Feuer und Wasser, wittere ich Mobbing, dann ist meine Reaktion darauf den Mobber zu mobben. Das kostete mich schon zwei Jobs (ok, bisher nur einen, aber den zweiten kostet es mich demnächst sicher auch noch ^^') und einen Schulabschluss, aber hey! Was tut man nicht alles um das in seinen Augen richtige zu tun, nicht? :D Viele von euch geben sich leider ziemlich überheblich, und was ich z.T. beobachtet habe war auch nicht sonderlich.. angebracht.. ja.. so könnte man es nennen. Vielleicht verstehst du nun auch meinen Kommentar vonwegen "so lange ihr hier herumtrollt, so lange werde auch ich es tun". Wenn nicht, auch egal. |
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@SnakeMit der Sackgasse wollte ich darauf hinaus, das sich das Wissen immer wieder erweitert, da wir immer wieder neue Dinge lernen und erfahren. Am Glauben hingegen ändert sich nichts. Dieser lehrt uns eigentlich nichts, was nicht schon selbstverständlich sein sollte, und nicht wirklich mal etwas neues.. Trotz allem, muss uns irgenwann einmal Selbstverständliches beigebracht werden, nicht wahr? Auch Unabänderliches und vor allem das hat seine Daseinsberechtigung und daher kannst du aus deiner eigenen Argumentation den brechtigten Grund der Religion ableiten. Heh.. beweis mir das ich falsch lag :p In meiner kleinen Welt kann man das gesamte Universum vom Anfang bis zum Ende der Zeitlinie in einer einzigen, riesigen, Gleichung zusammenfassen. Bestimmte Werte in dieser Gleichung ergaben bestimmte Geschehnisse, kennst du einen Teil der Gleichung ist jeder weitere Teil der Gleichung errechenbar. In diese Gleichung passt meiner Meinung nach kein Gott, denn wenn man alles als nichts weiter als eine simpele Kettenreaktion betrachtet, ähnlich einem Haufen Dominosteine die sich gegenseitig umwerfen, ist alles was passiert absolut logisch, und nichts weiter als eine Folge von Reaktionen. Setzt du nun aber einen Gott in die Gleichung, dann passt das Bild nichtmehr, und die ganze Formel würde absolut keinen Sinn mehr ergeben. Gut, jetzt könntest du sagen, das Gott der Teil der Gleichung war, der den ersten Stein umschmiss, aber genau so gut kann ich auch sagen, das die Steine plötzlich aufgrund irgendeiner physikalischen Reaktion plötzlich entsanden und das interstellare Domino damit begang. Ich habe es nicht nötig, dir was zu beweisen, denn ich verlange auch von dir keine Beweise und halte Beweise für etwas, was in der Frage nach Gott nicht primär wichtig sein sollte. Wie du sagst, kann es eine physikalische Reaktion sein, beweisen kannst du es allerdings nicht und da deine Argumentation auf Beweisen aufbaut, fehlt ihr in sich selbst die Grundlage. Ich sage nicht, dass du unrecht hast ... das kann ich nicht wissen, aber du solltest das umgekehrt genauso tun um konsequent zu bleiben und den Grenzen der Logik, die man logisch erkennen kann, Rechnung zu tragen. Nur weil man etwas nicht wiederlegen kann bedeutet das nicht, das man es zwangsläufig für möglich halten muss. Wir können vieles nicht wiederlegen, was wir dennoch mit hoher Wahrscheinlichkeit ausschließen können. Ausschlussverfahren gehören ebenfalls zum Bereich der Wissenschaft. Spricht nicht genug für etwas, spricht es gegen etwas. Ja, aber nicht beim Sinn des Lebens XD. Weil das etwas ist, was von Sachen wie Physik erstmal unabhängig ist. Im positiven, wie im negativen Sinn. Uhh.. du kennst meinen alten Mathelehrer wirklich nicht! *g* Es wird nicht besser. Und ich denke wir wissen, das du das nicht denkst.. ^^ Ich schaffte es ja schon ein mal :p *sigh* wenns dich glücklicher macht ... Fassen wir es mal kurz zusammen: Als ich schon einmal mit wem von euch diskutierte, da flamete mich plötzlich eine Userin an die ebenfalls zu euch gehörte und die mittlerweile wohl gesperrt ist. Diese vermittelte mir das folgende Bild von euren Aktivitäten. Das alles, was du hier schreibst, hat immer noch nichts mit dem aktuellen Thema zu tun und ist keine Rechtfertigung, mich damit vollzulabern. Wenn du mit mir diskutierst, diskutierst du in aller erster Linie mit mir und mit sonst niemandem und deswegen musst du mich auch nicht volljammern mit irgendwas, woran ich nicht beteiligt war. In wiefern dieser text jetzt irgendwas erklären soll, ist mir schleierhaft und er ist noch weniger eine Begründung dafür, dass du mir Dinge um die Ohren wirfst, mit denen ich nichts zu tun habe. Wenn ich das recht verstehe hast du dieses Bild von einer einzigen Person. Recht dünn würde ich sagen und immer noch keine Rechtfertigung, mir damit auf die Nerven zu gehen. Ich verstehe, was du damit meinst, mit deinem letzten Satz, jedoch hast du mir ein paar Posts zuvor das "nichttrollen" bescheinigt und somit falle ich schonmal aus dem Muster. Wäre es nicht angebracht, dieses Urteil noch einmal zu überdenken? Gerade wenn du Erfahrung mit Mobbing gemacht hast, wundere ich mich doch sehr, dass du dieses Wort in diesem Zusammenhang verwendest. Dafür, dass ich dir keinen, aber keinen einzigen Anlass dazu gegeben habe, mich auf diese Art und Weise zu beurteilen, finde ich die Art, wie du letztlich über mich sprichst ziemlich unbegründet und ungerechtfertigt um es mal nett auszudrücken. Und das alles nur, weil ich P.U.R.E in meiner Signatur stehen habe - und nur nebenbei: Ich fühle mich weder für die Ordnung im Forum zuständig, noch möchte ich jeden, der nicht meine Meinung teilt psychisch zerstören (mit Mobbing - man glaubt es kaum XD). Ich sage lediglich meine Meinung und das, was ich für richtig halte. Etwas, was du ja anscheindend auch betreibst und was dich deinen Job gekostet hat oder so ähnlich. Wenn andere sich durch gewisse Äußerungen getroffen fühlen, sind sie gemeint. Was sie daraus machen, ist ihre Sache. Desweiteren gehe ich durchaus auf eine Diskussion ein und hab nicht nach zwei Posts keinen Bock mehr. Man kann mir vorwerfen, dass ich nicht leicht zu überzeugen bin, was in meinen Augen jedoch kein Defizit darstellt. Ich würde mir einfach wünschen, dass man beim Thema bleiben kann und nicht nebenbei noch eben die Zugehörigkeit zu einem Zirkel diskutieren muss, weil es -wie gesagt- nichts damit zu tun hat und meine Privatsache ist. Was ich in und mit diesem Zirkel mache, muss nicht zwingend dasselbe sein, wie das, irgendeiner anderen Person, die ich nicht mal kenne. Den Zirkel an sich will ich hier mal raushalten, weil er hier nichts verloren hat ... wenn du was zu sagen hast, dann mach das bitte per ENS. Aber wenn es um mich geht: Wie du selbst sagst, hast du dir über mich noch kein fundiertes Urteil gebildet, was ich dir auch geraten haben will ... und deswegen bring nicht solche Sätze wie: Ihr macht auf mich den Eindruck ... Das widerspricht sich. Ausserdem bist du mal auf wesentliche Dinge in meinem Post nicht eingegangen :). (-_(-_(-_(-_(-_-)_-)_-)_-)_-) WIR SIND VIELE! -P.U.R.E. Child- |
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| Zuletzt geändert: 08.09.2008 13:53:31 | |||||||
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| SNAKE! Bleibe verdammt nochmal beim Thema. Es interessiert hier KEINEN in welchen Zirkeln wer herumrutscht. @dkg: Und auf diese Abschnitte musst du hier auch nicht eingehen. Wieso müssen Threads ständig in irgendwelchen Off Topic ausarten? Es interessiert keinen! Tragt eure Privatkonflikte über ENS aus, wenn es sein muss. Ob ich jetzt Verwarnungen erteile überlege ich mir noch. Nach Watashis Eingriff wäre es denkbar. [MG] --- • Eine Lösung hätte ich aber sie passt nicht zum Problem. • "Das ist die Apokalypse! Büroartikel fallen vom Himmel!" [Patrick Star] • Dib-Avatar by Bleedman [D.A.] | Freischalter-Avatar by MG |
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@Patchoulie Ich bin von alle dem noch nicht wirklich überzeugt, aber ich werde das auf jeden Fall verinnerlichen... abgemeldet ist wie Pizza Speciale: Alles ist drin, dran und drauf und ergibt ein harmonisches Ganzes. Anklicken schadet nicht - kostet aber auch nichts. |
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| @Zahnrad >Also hat eigentlich ja jeder Mensch gesündigt, von daher kann >man ja ausgehen, dass viele Regeln und Gebote, die bestimmte >Dinge zur Sünde erklären, nicht mit dem menschlichen Bewusstsein >und der Menschlichkeit an sich vereinbar sind. Denn wenn JEDER >sündigte, dann muss doch eher das Problem auf der Seite der >Religion und Gottes Regeln zu suchen sein, dass er zu streng war. Natürlich war das ganze zu streng, genau aus diesem Grund hat Jesus ja sehr viel reformiert und viele alte Regeln über Bord geworfen. Jesus hat den Menschen gesagt, dass sie nicht alle Gebote ständig einhalten müssen, es aber versuchen sollen und dass das einzig wichtige Gebot die Nächstenliebe ist. >Aber was waren das denn für Sünden, denn ich kann mir gerade >nicht vorstellen, für was für Sünden sie alle in die Hölle >kamen. Denn ich bezweifle mal, dass jeder Mensch automatisch ein >Mörder, Vergewaltiger oder etwas vom gleichen Kaliber war. Lügen, stehlen, Neid, Egoismus, Hurerei (Unzucht) u.s.w. Sieh dir zum Beispiel die 10 Gebote an. Natürlich gibt es das Gebot "Du sollst nicht töten", was für die meisten von uns (hoffentlich) recht einfach zu befolgen ist, aber es gibt ja auch Gebote wie "Du sollst Vater und Mutter ehren", "Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus, Weib, Vieh...", da wird es schon schwieriger. Und die Juden hatten noch eine Menge anderer (unsinniger) Gebote und Regeln. >Btw, gibt es in irgendeiner Bibelstelle eigentlich eine >Schilderung dessen, was genau mit den Sündern passt bzw. wie man >sich die Hölle vorstellen muss? Ich habe mal irgendwo etwas von >aufgeschnappt, dass die Hölle erst im Mittelalter bekannt >gemacht wurde, um die Leute in die Kirche zu bringen und sie die >Regeln des Papstes, etc einhalten zu lassen. Stimmt das? Habe >ich nämlich noch immer so im Hinterkopf =S Dazu kann ich leider nicht viel sagen. Ich glaube, dass das Fegefeuer eine Erfindung der Kirche war, woraus man sich ja freikaufen konnte bzw. nur eine halbe Ewigkeit drin verbringen musste, wenn man genug gezahlt hat. Ob die Hölle mal genau beschrieben wird, weiß ich nicht. Dass böse Menschen aber in die Hölle kommen, steht auch in der Bibel. Als Beispiel fällt mir da das Gleichniss vom armen Lazarus ein, der gleichzeitig mit einem reichen Mann stirbt, der zu Lebzeiten ein schlechter Mensch war. Der Reiche kommt in die Unterwelt / Hölle, während der Arme in den Himmel kommt. >Aber stimmt schon, wenn man davon ausgeht, dass er Jesu >geschickt hat um die Menschen dann von der Erbsünde zu befreien, >das wäre schon ein deutlicher Beweiß, dass ihm die Menschheit >wichtig ist. >Aber wieso hat er es dann eigentlich nicht von Anfang an >eingerichtet, dass es praktisch die Erbsünde nie gegeben hätte Tja, die Wege des Herrn sind unergründlich ;) Ich kann dir nicht erklären, warum Gott was getan hat, denn letztendlich glaube ich persönlich nicht an Adam und Eva (u.s.w.) im wörtlichen Sinn, da ich nicht fundamentalistisch bin, aber selbst wenn ich es wäre, könnte ich es dir nicht erklären. Die Gottesbilder verändern sich eben, ob Gott sich verändert hat, das weiß ich nicht. @Patchoulie >Ich bin von alle dem noch nicht wirklich überzeugt, aber ich >werde das auf jeden Fall verinnerlichen... Tu das :) Ich kann dir nur sagen, dass die Christen, die an die Hölle glauben und die ich kenne, nicht denken, dass es den Menschen dort gut geht. edit: @Snake >das etwas herauskommen könnte was nicht herauskommen "darf", und wenn man dann in >dem Moment in dem man nicht damit rechnet genau darauf dann angesprochen ist.. urghs.. >Nicht selten gibt das eine Art Kurzschlussreaktion im Gehirn. Man hat keine wirkliche Zeit >das geschehene zu verarbeiten und gleichzeitig eine gute Erklärung zu finden und zack! Das >erste was einem in den Kopf kommt wird gesagt, sobald man es auch für nur ansatzweise >logisch hält. Vielleicht aber basiert das ganze auch nur auf einer Art Missverständnis? Ich >weiß nicht ob größeres zu Jesus seiner Kindheit etc. bekannt ist, oder zu dem Zeitpunkt an >dem er erfuhr, das er Gottes Sohn sein soll. Ich persönlich würde nichtmal ausschließen >können, das er als er klein war in diesem Sinne irgendetwas falsch verstand und sich bei ihm >dadurch der Gedanke einfach nur festigte, das Gott sein Vater ist.. Ursache könnte ein >einfacher Spruch wie "Wir sind alle Kinder Gottes, auch du" gewesen sein, theoretisch. >Zumindest sehe ich das als eine von vielen Möglichkeiten an. Natürlich kann das eine Möglichkeit sein, aber hier fängt eben der Glaube an. Über Jesus Kindheit ist wenig bekannt. Maria und Josef sollen als gute Juden gelebt haben und eher „geschockt“ gewesen sein, als Jesus mit 12 zum ersten Mal im Tempel predigte. Nach der Bibel ist er da also von selbst drauf gekommen, weil es eben seine Bestimmung war. >Siehst du? Da haben wir es ja.. auch er zweifelte anscheinend. Na klar, nach der Bibel war Maria noch Jungfrau, da wären mir an Josefs Stelle auch Zweifel gekommen. >Aber sag mal, grade kam mir die Geschichte mit der Krippe wieder in den Sinn. Nein, ich >will jetzt nicht auf die drei Könige hinaus, oder mit dem Statement "es gab übrigends an >genau diesem Tag ein Sternenbild am Himmel, welches als 'die drei Könige' bekannt ist" >kommen. Mir geht es um den Umstand, wieso sie denn eigentlich in dieser Krippe landeten. >Ich gehe mal nicht davon aus das sie obdachlos oder irgendetwas dieser Art waren, oder? >Die früheste Geschichte über die beiden, die ich kenne, fängt damit an das sie aus >irgendeinem Grund eine Bleibe suchen. Im Gasthaus war wohl nichts frei, und dann >verschlug es sie plötzlich zu dieser Krippe. Da stellt sich mir die Frage, wieso das ganze? >Was verleitet zwei Menschen dazu, plötzlich alles stehen und liegen zu lassen was sie >besitzen, um fort zu gehen? Gab es irgendetwas, wovor sie geflohen sind? Google spuckte >mir dazu nun nur etwas von einer Volkszählung aus, welche aber nicht wirklich belegt >werden konnte. Genau, Josef musste sich wegen einer Volkszählung mit Maria zurück in seine Geburtsstadt begeben. Dass diese nicht belegt ist, ist mir bekannt, allerdings ist das der Grund, der in der Bibel genannt wird. >Mhh.. es geschah in der Antike nicht selten, das Gefährdungen für die damaligen Mächtigen >unter solch einem Vorwand beseitigt wurden. Du musst ja bedenken, das Jesus' Einfluss >stieg. Leute glaubten an ihn, er faszinierte Menschen usw., und gleichzeitig wurde er als der >Messias dargestellt, oder er stellte sich sogar selbst als diesen dar. Ihn als Gotteslästerer >darzustellen war die einfachste Möglichkeit, ihn "legal" aus dem Weg zu räumen, um die >eigene Macht zu sichern. Wobei du hier anscheinend vergisst, dass die Juden niemanden hinrichten durften. Den Römern war Jesus ziemlich egal und Pilatus wollte Jesus ja eigentlich nicht hinrichten, tat es dann letztendlich doch aus Angst vor Machtverlust. Ich denke, die Juden hatten einfach Angst, dass ihnen der Glaube von so einem „Gotteslästerer“ kaputt gemacht wird. Und wenn man das aus der Sicht eines Gläubigen betrachtet, musste Jesus einfach sterben. >Also so lange man es im Nachhinein bereut darf man so richtig schön die Sau raus lassen? In >dem Fall braucht sihc eigentlich ja fast niemand vor der Hölle zu fürchten, Reue empfinden >wir ja alle wenn wir etwas falsches machen.. natürlich nur wenn wir auch wissen oder >klargemacht bekommen, das es etwas falsches war. Nicht unbedingt. Ich glaube eigentlich nicht, dass jeder Mensch ehrliche Reue empfindet. Als Beispiel: Ein Mann verprügelt seine Frau jahrelang und irgendwann tötet sie ihn. Glaubst du, es würde ihr leicht fallen, das zu bereuen? Dazu müsste sie ihrem Mann erstmal vergeben und das kann ganz schön schwer werden. Ansonsten gilt aber, dass Jesus schon sagt, dass man versuchen soll, sich nach den Geboten zu richten und das Gebot der Nächstenliebe zu achten. >.. vorher schmorten sie aber trotzdem ein wenig. Okay, ich weiß jetzt nicht in wie weit vom >Körper gelöste Seelen hitze- und schmerzanfällig sind, aber besonders toll stelle ich mir das >ganze - sollte es denn so gewesen sein - nicht vor ^^ Ich mir auch nicht, aber ich glaube ja eh nicht an die Hölle als großen Feuersee ;) ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| Zuletzt geändert: 08.09.2008 20:40:02 | |||||||
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| >Natürlich war das ganze zu streng, genau aus diesem Grund hat Jesus ja sehr viel reformiert und viele alte Regeln über Bord geworfen. Jesus hat den Menschen gesagt, dass sie nicht alle Gebote ständig einhalten müssen, es aber versuchen sollen und dass das einzig wichtige Gebot die Nächstenliebe ist. Aber Gott ist doch nach Ansicht des Christentums allwissend und allmächtig, oder? Hätte er es dann nicht von vorne herein wissen müssen, dass er zu streng war? Oder ist es eher so zu sehen, dass es damals so streng von den Sünden her war, weil die Kultur an sich damals anders war und sie so vor einer Anarchie geschützt werden musste? Denn damals hat man ja eher das getan was ein Gott sagte, als was ein Herrscher, falls vorhanden, angeordnet hatte. Aber bitte korrigier mich, wenn ich falsch liege ^^ >Lügen, stehlen, Neid, Egoismus, Hurerei (Unzucht) u.s.w. >Sieh dir zum Beispiel die 10 Gebote an. Natürlich gibt es das Gebot "Du sollst nicht töten", was für die meisten von uns (hoffentlich) recht einfach zu befolgen ist, aber es gibt ja auch Gebote wie "Du sollst Vater und Mutter ehren", "Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus, Weib, Vieh...", da wird es schon schwieriger. >Und die Juden hatten noch eine Menge anderer (unsinniger) Gebote und Regeln. Naja, viele Regeln von damals waren eben zeitlich angebracht und haben den Zusammenhalt der Gesellschaft gedient und heute sind eben die Umstände anders. So ist es ja auch bei den Juden mit dem Schweinefleisch. Soweit ich mich richtig erinnere, haben Schweine ja damals alles gefressen, eben auch nicht mehr ganz so frische Dinge. Und bei der Hitze, die in dem Gebiet herrscht/e, verdarb ja auch alles viel schneller. Und somit waren sie damals auch Krankheitsüberträger und das Gebot mit dem unreinen Fleisch der Schweine hat ja somit die Leute geschützt. Heute ist es aber nicht mehr nötig. Deshalb denke ich auch, dass Religionen auch wichtig waren, um die Menschen zu schützen und den Zusammenhalt zu sichern und nicht immer vorrangig der Glaube an sich im Vordergrund stand. Aber mittlerweile ist ja sehr viel Zeit vergangen und ich finde, dass manche Religion mittlerweile einfach veraltet sind und Reformationsbedarf besteht. Aber ein 2. Jesu würde es heute auch nicht mehr schaffen, er würde nur in Therapie geschickt oder in anderen Ländern wegen Gotteslästerung getötet =/ Aber ich finde, die Gebote kann man nicht pauschal einhalten. Besonders das Gebot "Du sollst Mutter und Vater ehren". Es gibt auch schlechte Eltern und so kommt es hier auch von Situation zu Situation an, ob es ein Verstoß wäre oder einfach nur normaler Menschenverstand. Und Neid kann ja auch Motivation sein, von daher finde ich es schon gut, dass vor 2000 Jahren eine Reformation statt gefunden hat. Ich bin persönlich auch neidisch, wenn in der Schule mein Banknachbar ne bessere Note hat. Aber das veranlasst mich nur, das nächste mal besser zu lernen und nicht ihn deshalb nieder zu machen. Zahnrad schrieb:Ich habe erst gestern eine kleine Doku über Maria Magdalena gesehen, mit ganz interessanten Inhalten. Unter Anderem, dass die einzige Erlösung durch die Kirche erbracht werden kann und darf [war angeblich die Aussage eines hohen Tieres]. Andere Schriften, die in das neue Testament nicht übernommen wurden, erzählten eigentlich davon, dass "Gott" sich in uns allen widerfindet und die Botschaft so zu verstehen ist, dass jeder sich selbst helfen sollte um zu Gott zu finden. Das würde die Macht der Kirche natürlich vollkommen vernichten. >Dazu kann ich leider nicht viel sagen. Ich glaube, dass das Fegefeuer eine Erfindung der Kirche war, woraus man sich ja freikaufen konnte bzw. nur eine halbe Ewigkeit drin verbringen musste, wenn man genug gezahlt hat. Deshalb finde ich die Institution Kirche nicht besonders gut. Sie hatte eine Zeitlang zuviel Macht und was passiert ist, weiß ja jeder. Denn ein Mensch ist meiner Meinung nach nicht fähig ein Stellvertreter Gottes zu sein, besonders wenn er nicht im direkten Kontakt mit ihm ist und das spreche ich vielen Päpsten einfach mal ab. Es wäre eine bessere Lösung, wenn jeder zu seinen eigenen Glauben finden würde aufgrund der Taten Jesu und der Bibel. Da schließe ich mich dem an, was MG dazu gepostet hat. Obwohl es hier der Einzelne auch übertreiben kann. Die Kreationisten sind ja ein gutes Beispiel dafür. >Ob die Hölle mal genau beschrieben wird, weiß ich nicht. Dass böse Menschen aber in die Hölle kommen, steht auch in der Bibel. Als Beispiel fällt mir da das Gleichniss vom armen Lazarus ein, der gleichzeitig mit einem reichen Mann stirbt, der zu Lebzeiten ein schlechter Mensch war. Der Reiche kommt in die Unterwelt / Hölle, während der Arme in den Himmel kommt. Ich kenne die Geschichte nun zwar selbst nicht aber ich kann mir einigermaßen vorstellen, auf was sie hinaus will. Wer amoralisch handelt, der wird nach dem Tod dafür bestraft. Allerdings kann ich hier nur darauf hinweißen, was ich nen paar Zeilen weiter oben schon geschrieben habe. Die Religionen kommen mir immer mehr vor, wie Institutionen, deren Hauptzweck es war, die Moral damals zu erhalten und das Zusammenleben zu erleichtern. >Aber stimmt schon, wenn man davon ausgeht, dass er Jesu >geschickt hat um die Menschen dann von der Erbsünde zu befreien, >das wäre schon ein deutlicher Beweiß, dass ihm die Menschheit >wichtig ist. >Aber wieso hat er es dann eigentlich nicht von Anfang an >eingerichtet, dass es praktisch die Erbsünde nie gegeben hätte >Tja, die Wege des Herrn sind unergründlich ;) >Ich kann dir nicht erklären, warum Gott was getan hat, denn letztendlich glaube ich persönlich nicht an Adam und Eva (u.s.w.) im wörtlichen Sinn, da ich nicht fundamentalistisch bin, aber selbst wenn ich es wäre, könnte ich es dir nicht erklären. >Die Gottesbilder verändern sich eben, ob Gott sich verändert hat, das weiß ich nicht. An Adam und Eva glaubt ja eigentlich niemand mit rationalem Menschenverstand. Es ist ja eigentlich offensichtlich, dass die jüdischen Priester diese Geschichte während der Gefangenschaft bei den Babyloniern erfunden haben, als immer mehr Juden den Glauben wechselten aufgrund der beeindruckenden Geschichten über die babylonischen Götter. Denn sie ist ja genau zu der Zeit entstanden, soweit ich mich noch richtig an meinen Religionsunterricht in der 8. erinnere *g* Aber wenn man die Gottesbilder einfach je nach der vorherrschenden Situation ändern kann, nun ja, das lässt mich an der Glaubhaftigkeit des Glaubens zweifeln. |
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| >Aber Gott ist doch nach Ansicht des Christentums allwissend und allmächtig, oder? Hätte er es >dann nicht von vorne herein wissen müssen, dass er zu streng war? >Oder ist es eher so zu sehen, dass es damals so streng von den Sünden her war, weil die Kultur >an sich damals anders war und sie so vor einer Anarchie geschützt werden musste? Denn damals >hat man ja eher das getan was ein Gott sagte, als was ein Herrscher, falls vorhanden, angeordnet >hatte. Aber bitte korrigier mich, wenn ich falsch liege ^^ Das ganze bezieht sich ja eher aufs Judentum und so viel kann ich dir dazu gar nicht sagen. Und was Gott weiß, kann ich dir auch nicht sagen. Allerdings wurden viele der Regeln ja von Menschen aufgestellt, was man auch heute ab und an bei Fundamentalisten sieht. Die verbieten sich selbst alles Mögliche, weil sie glauben, dass Gott etwas dagegen hätte. Gott hingegen hatte etwas gegen diese ganzen Regeln, da sie das wichtige (den Glauben selbst) verdrängen. >Naja, viele Regeln von damals waren eben zeitlich angebracht und haben den Zusammenhalt der >Gesellschaft gedient und heute sind eben die Umstände anders. Natürlich, aber es gab auch Regeln wie zum Beispiel „Eine Frau darf kein Kleid aus zwei verschiedenen Stoffen tragen“ und daran hält sich heute – meines Wissens nach – niemand mehr. >Aber mittlerweile ist ja sehr viel Zeit vergangen und ich finde, dass manche Religion mittlerweile >einfach veraltet sind und Reformationsbedarf besteht. Das Christentum wurde ja bereits reformiert, die Frage ist nur, ob einem das ganze zusagt. Mir persönlich sagt die katholische Kirche viel mehr zu, als die Evangelische, das liegt einfach am Glauben. Die Kirche muss sich mehr anpassen, was sie auch tut, aber darf auch nicht ihre Wurzeln vergessen. >Aber ein 2. Jesu würde es heute auch nicht mehr schaffen, er würde nur in Therapie geschickt Nicht unbedingt. Es gibt ja immer wieder Männer, die sich als Jesus ausgeben und im weißen Gewand durch die Innenstadt latschen. So würde Jesus aber niemals aussehen. Jesus sah damals so aus, weil alle so aussahen. Er war ein Mensch, wie alle anderen. Wenn heute ein normaler Mann kommen würde und etwas predigen würde, glaube ich, dass er durchaus Anhänger finden würde, je nachdem eben. In Therapie würde er deswegen sicher nicht gesteckt werden. Wenn ich mich auf die Domplatte stelle und „Ich bin Jesus“ schreie, werde ich zwar dumm angesehen, aber nicht gleich abgeholt. Damals wurde Jesus ja genauso verspottet und von vielen für verrückt gehalten. Einen großen Unterschied würde es also wohl nicht geben. >oder in anderen Ländern wegen Gotteslästerung getötet =/ So wie der 1. Jesus. >Aber ich finde, die Gebote kann man nicht pauschal einhalten. Ja, das schrieb ich ja. Es ist mehr oder weniger unmöglich alle 10 Gebote immer einzuhalten. >Deshalb finde ich die Institution Kirche nicht besonders gut. Sie hatte eine Zeitlang zuviel Macht >und was passiert ist, weiß ja jeder. Denn ein Mensch ist meiner Meinung nach nicht fähig ein >Stellvertreter Gottes zu sein, besonders wenn er nicht im direkten Kontakt mit ihm ist und das >spreche ich vielen Päpsten einfach mal ab. Es wäre eine bessere Lösung, wenn jeder zu seinen >eigenen Glauben finden würde aufgrund der Taten Jesu und der Bibel. Da schließe ich mich dem >an, was MG dazu gepostet hat. Obwohl es hier der Einzelne auch übertreiben kann. Die >Kreationisten sind ja ein gutes Beispiel dafür. Ach, die Kreatonisten sind doch harmlos. Wenn sie eben daran glauben, warum nicht? Die Sache mit dem Papst ist eben so eine Sache… Viele gehen davon aus, dass Jesus dieses Amt nur vergeben hat, bis seine Lehren weit genug verbreitet sind und jeder davon weiß. Ich persönlich halte den Papst nicht für Gott, nicht für Fehlerlos oder sonst irgendwie besser, als einen normalen Menschen. Dennoch bin ich der Heutigen Kirche eher positiv gesinnt. Klar, damals hat sie viele Verbrechen begangen, aber das ist die Vergangenheit. Ich lebe im Jetzt. >Ich kenne die Geschichte nun zwar selbst nicht aber ich kann mir einigermaßen vorstellen, auf >was sie hinaus will. Wer amoralisch handelt, der wird nach dem Tod dafür bestraft. >Allerdings kann ich hier nur darauf hinweißen, was ich nen paar Zeilen weiter oben schon >geschrieben habe. Die Religionen kommen mir immer mehr vor, wie Institutionen, deren >Hauptzweck es war, die Moral damals zu erhalten und das Zusammenleben zu erleichtern. Natürlich waren sie dafür da. >An Adam und Eva glaubt ja eigentlich niemand mit rationalem Menschenverstand. Doch. Eben die oben genannten Kreatonisten zum Beispiel. >Aber wenn man die Gottesbilder einfach je nach der vorherrschenden Situation ändern kann, nun >ja, das lässt mich an der Glaubhaftigkeit des Glaubens zweifeln. Dass sich das Glaubenbild auch mal ändert ist absolut normal und eben menschlich. Wie Gott wirklich ist, weiß keiner von uns und diesen Anspruch erhebt auch weder die Bibel, noch das Christentum. Beweise gibt es nicht und die braucht ein echter Christ auch nicht. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| >Das ganze bezieht sich ja eher aufs Judentum und so viel kann ich dir dazu gar nicht sagen. >Und was Gott weiß, kann ich dir auch nicht sagen. >Allerdings wurden viele der Regeln ja von Menschen aufgestellt, was man auch heute ab und an bei Fundamentalisten sieht. Die verbieten sich selbst alles Mögliche, weil sie glauben, dass Gott etwas dagegen hätte. Gott hingegen hatte etwas gegen diese ganzen Regeln, da sie das wichtige (den Glauben selbst) verdrängen. Allerdings, wenn soviel von Menschen aufgestellt worden ist und noch wird, wo ist denn dann der wahre göttliche Kern an der Sache? Nur die 10 Gebote oder eben das Gebot der Nächstenliebe? >Natürlich, aber es gab auch Regeln wie zum Beispiel „Eine Frau darf kein Kleid aus zwei verschiedenen Stoffen tragen“ und daran hält sich heute – meines Wissens nach – niemand mehr. Naja, in Amerika gibt es auch die skurrilsten Verbote und alle basieren wahrscheinlich auf einem Ereignis, dass sie für angebracht erscheinen lies. So wird es sich mit diesem Gebot auch verhalten haben, auch wenn ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, was für ein Ereignis ein solches Verbot hervor bringt *shrug* Aber mittlerweile ist es eben veraltet und wie viele andere auch unangebracht und wird ja deshalb nicht mehr befolgt. Wäre ja schlimm, wenn doch ^^* >Das Christentum wurde ja bereits reformiert, die Frage ist nur, ob einem das ganze zusagt. Mir persönlich sagt die katholische Kirche viel mehr zu, als die Evangelische, das liegt einfach am Glauben. >Die Kirche muss sich mehr anpassen, was sie auch tut, aber darf auch nicht ihre Wurzeln vergessen. Andererseits, braucht man den überhaupt eine Kirche um zu Gott zu finden? Wäre es nicht besser, wenn man ohne die Kirche, also das hineingeboren werden, sondern durch sich selbst zu Gott findet? Und dazu braucht man ja eigentlich keine Kirche, zumindest nicht in dem Ausmaß. >Nicht unbedingt. Es gibt ja immer wieder Männer, die sich als Jesus ausgeben und im weißen Gewand durch die Innenstadt latschen. So würde Jesus aber niemals aussehen. Jesus sah damals so aus, weil alle so aussahen. Er war ein Mensch, wie alle anderen. >Wenn heute ein normaler Mann kommen würde und etwas predigen würde, glaube ich, dass er durchaus Anhänger finden würde, je nachdem eben. >In Therapie würde er deswegen sicher nicht gesteckt werden. Wenn ich mich auf die Domplatte stelle und „Ich bin Jesus“ schreie, werde ich zwar dumm angesehen, aber nicht gleich abgeholt. Damals wurde Jesus ja genauso verspottet und von vielen für verrückt gehalten. Einen großen Unterschied würde es also wohl nicht geben. Es würde eben darauf ankommen, was er zu sagen hätte aber selbst dann... =S Ich kann es mir einfach nicht vorstellen, dass er Erfolg haben würde, jedenfalls nicht in einer Welt wie sie heutzutage existiert. Aber da meine Vorstellung ja nicht das Mass aller Dinge ist... >So wie der 1. Jesus. Nur heute kann ich mir gut vorstellen, dass es in den gleichen Ländern wie damals noch viel schneller gehen würde. >Ach, die Kreatonisten sind doch harmlos. Wenn sie eben daran glauben, warum nicht? Ich finde es ja schön wenn jemand an so etwas glaubt und es ihm oder ihr Kraft gibt. Aber wenn daraus dann solche Dinge wie ein Verbot von Pokemon an Schulen resultiert, da sie ja die Evolutionstheorie von Dawin repräsentieren, da sich ja der stärkere durchsetzt, dann kann ich es nicht mehr gutheißen. Sicher, es sind nur die Fanatiker, aber wenn es eben so viele davon gibt, dass die Geschichte sogar in Biologie dort in Kansas unterrichtet wird? >Die Sache mit dem Papst ist eben so eine Sache… Viele gehen davon aus, dass Jesus dieses Amt nur vergeben hat, bis seine Lehren weit genug verbreitet sind und jeder davon weiß. >Ich persönlich halte den Papst nicht für Gott, nicht für Fehlerlos oder sonst irgendwie besser, als einen normalen Menschen. Dennoch bin ich der Heutigen Kirche eher positiv gesinnt. Klar, damals hat sie viele Verbrechen begangen, aber das ist die Vergangenheit. Ich lebe im Jetzt. Mittlerweile weiß doch so gut wie jeder vom Christentum, von daher hätte die "Kirche" ihren Zweck erfüllt und es würde kein Bedarf bestehen, dass sie weiter existiert. Ja, er ist ein normaler Mensch, nicht besser und nicht schlechter. Aber als Papst fungiert er ja als Stellvertreter Gottes auf Erden und diesen Job kann in meinen Augen kein Mensch bewerkstelligen. Denn wie du in diesem Thread nen paar Seiten früher bereits geschrieben hast, passt Gott nicht in menschliche Massstäbe (korrigier mich, wenn ich mich vertan habe). Und dem würde ich mich anschließen, würde ich an ein gottgleiches Wesen glauben. Deshalb kann in meinen Augen auch kein Mensch ihn stellvertreten. Und genau wegen den Dingen, die in der Vergangenheit geschehen sind, würde ich der kirchlichen Institution keineswegs nachtrauern. Ich gebe nicht den aktuellen Würdenträgern dort die Schuld daran, sie sind es nicht. Und auch nicht dem Glauben. Aber die Macht der Religion wurde schon mehr als einmal und auch über sehr lange Zeit und zum großen Nachteil der westlichen Menschheit missbraucht. Schon allein der potentiellen Gefahr wegen, auch wenn es noch so gering ist, dass dergleichen erneut passiert, sollte es derartiges nicht weitergeben. >>Allerdings kann ich hier nur darauf hinweißen, was ich nen paar Zeilen weiter oben schon >geschrieben habe. Die Religionen kommen mir immer mehr vor, wie Institutionen, deren >Hauptzweck es war, die Moral damals zu erhalten und das Zusammenleben zu erleichtern. >Natürlich waren sie dafür da. Nur dafür oder lediglich unter anderem? >Doch. Eben die oben genannten Kreatonisten zum Beispiel. Tut mir leid, aber Leute, die wissen unter was für Umständen diese Geschichte entstand und wirklich ernsthaft daran glauben, diese Menschen kann ich in dieser Hinsicht einfach nicht ernst nehmen. Es kommt mir eben so vor, als würde ich an Odin und die Walhalla glauben. Und nein, ich meine nicht auf die Art und Weiße, wie es die ganzen Pseudo-Internet-Heiden-Kiddies tun. >Dass sich das Glaubenbild auch mal ändert ist absolut normal und eben menschlich. Wie Gott wirklich ist, weiß keiner von uns und diesen Anspruch erhebt auch weder die Bibel, noch das Christentum. Aber Religion ist für mich eben nicht in dem Sinne "menschlich", sie ist "göttlich" und muss für mich deshalb Anspruch auch allgegenwärtige Richtigkeit erheben können. Aber da werde ich wahrscheinlich einfach nur eine andere Auffassung als du haben. >Beweise gibt es nicht und die braucht ein echter Christ auch nicht. Da ist eben der Unterschied, ich bin kein Christ ;) |
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| >Allerdings, wenn soviel von Menschen aufgestellt worden ist und noch wird, wo ist denn dann der >wahre göttliche Kern an der Sache? Nur die 10 Gebote oder eben das Gebot der Nächstenliebe? Die 10 Gebote wurden nach der Bibel von Gott zitiert. Dass man alle Gebote im Grunde befolgt, wenn man sich an das Gebot der Nächstenliebe hält, kommt von Jesus. Als Christin ist Jesus der Mittelpunkt meines Glaubens und nach ihm richte ich mich auch. >Aber mittlerweile ist es eben veraltet und wie viele andere auch unangebracht und wird ja >deshalb nicht mehr befolgt. Wäre ja schlimm, wenn doch ^^* Wobei die wichtigsten Regel eben auch damals schon galten, so veraltet ist das ganze dann eben doch nicht und letztendlich muss man einfach die damalige Zeit betrachten. Es verlangt ja auch niemand, dass wir noch leben, wie vor 2000 Jahren oder wie im Mittelalter, auch wenn sich manche so verhalten. >Andererseits, braucht man den überhaupt eine Kirche um zu Gott zu finden? Nein. >Wäre es nicht besser, wenn man ohne die Kirche, also das hineingeboren werden, sondern durch >sich selbst zu Gott findet? Und dazu braucht man ja eigentlich keine Kirche, zumindest nicht in >dem Ausmaß. In dem Ausmaß vermutlich nicht, aber die Kirche sollte eigentlich ein Ort sein, wo sich Gläubige Menschen treffen, um etwas über ihren Glauben zu lernen, sich auszutauschen, zu hinterfragen, zu feiern u.s.w. Und wer ist nicht gerne mit Gleichgesinnten zusammen? Wirklich gläubige Menschen finden alleine zu Gott. Ich wurde auch christlich erzogen und war trotzdem nicht immer überzeugt. Das kam erst, als ich mich selbst eingehend damit beschäftigt habe. Letztendlich werden wir immer geprägt. Wenn unsere Eltern nicht gläubig sind, dann prägt uns das genauso, wie als wenn sie es sind. Das kann man nicht verhindern und muss man auch nicht. >Es würde eben darauf ankommen, was er zu sagen hätte aber selbst dann... =S >Ich kann es mir einfach nicht vorstellen, dass er Erfolg haben würde, jedenfalls nicht in einer Welt >wie sie heutzutage existiert. Aber da meine Vorstellung ja nicht das Mass aller Dinge ist... Ich finde, dass wir einen Revolutionär sehr gut gebrauchen könnten, muss ja nicht unbedingt im religiösen Bereich sein. Aber es gibt eigentlich immer viele Leute, die für Veränderungen offen sind. Momentan geht es uns vielleicht noch zu gut, aber ich denke, diese Zeit wird wieder kommen. Sicher sagen kann das eh niemand. >Nur heute kann ich mir gut vorstellen, dass es in den gleichen Ländern wie damals noch viel >schneller gehen würde. Vermutlich schon, ja. >Ich finde es ja schön wenn jemand an so etwas glaubt und es ihm oder ihr Kraft gibt. Aber wenn >daraus dann solche Dinge wie ein Verbot von Pokemon an Schulen resultiert, Ist nur ein Gerücht. Aber selbst wenn: Was hat Pokemon an den Schulen verloren? Das könnten sie hier auch verbieten. >da sie ja die Evolutionstheorie von Dawin repräsentieren, da sich ja der stärkere durchsetzt, Nunja, ich bin zwar auch eher für die Evolutionstheorie, allerdings finde ich es auch nicht richtig, dass Kreatonisten so verspottet werden. Sicher, viele von ihnen sind verbohrt, aber doch nicht alle und wenn sie daran glauben wollen, dann glauben sie eben daran, warum auch nicht? >Sicher, es sind nur die Fanatiker, aber wenn es eben so viele davon gibt, dass die Geschichte >sogar in Biologie dort in Kansas unterrichtet wird? Warum nicht? Was gut ist und was nicht, kann sehr subjektiv sein. Wenn die Leute da eben so drauf sind und es für gut befinden, warum sollten sie es nicht unterrichten? Bei uns hat Religion kaum noch einen Stellenwert an Schulen. Ich weiß ja nicht, wie man dort unterrichtet, aber so lange man dieses Modell nur vorstellt, spricht mMn nichts dagegen. >Mittlerweile weiß doch so gut wie jeder vom Christentum, von daher hätte die "Kirche" ihren >Zweck erfüllt und es würde kein Bedarf bestehen, dass sie weiter existiert. Die Kirche tut aber heutzutage sehr viel Gutes. Was glaubst du, würde passieren, wenn die Kirche dicht machen würde? Mal abgesehen davon, dass sehr viele Menschen das gar nicht wollen, würden viele Altenheime, Kindergärten und andere soziale Einrichtungen nicht mehr existenzfähig sein. >Ja, er ist ein normaler Mensch, nicht besser und nicht schlechter. Aber als Papst fungiert er ja als >Stellvertreter Gottes auf Erden und diesen Job kann in meinen Augen kein Mensch >bewerkstelligen. Denn wie du in diesem Thread nen paar Seiten früher bereits geschrieben hast, >passt Gott nicht in menschliche Massstäbe (korrigier mich, wenn ich mich vertan habe). Und dem >würde ich mich anschließen, würde ich an ein gottgleiches Wesen glauben. Deshalb kann in >meinen Augen auch kein Mensch ihn stellvertreten. Der Papst ist meiner Ansicht nach der Repräsentant der heiligen katholischen Kirche, nicht mehr. Wenn Leute ihn mit Gott gleichsetzen o.ä., verstoßen sie damit ganz schön gegen Gebot Nr. 1 und das kann ja nicht gut sein ;) >Und genau wegen den Dingen, die in der Vergangenheit geschehen sind, würde ich der >kirchlichen Institution keineswegs nachtrauern. Ich gebe nicht den aktuellen Würdenträgern dort >die Schuld daran, sie sind es nicht. Und auch nicht dem Glauben. Aber die Macht der Religion >wurde schon mehr als einmal und auch über sehr lange Zeit und zum großen Nachteil der >westlichen Menschheit missbraucht. Schon allein der potentiellen Gefahr wegen, auch wenn es >noch so gering ist, dass dergleichen erneut passiert, sollte es derartiges nicht weitergeben. Demnach müssten wir alle Menschen töten. Menschen finden immer einen Grund um Krieg zu führen und wann wurde bitte im Namen der Christlichen Kirche das letzte Mal Krieg geführt? Es ist schwachsinnig etwas verbieten oder zerstören zu wollen, was einem selbst egal ist, aber vielen anderen Menschen sehr viel bedeutet. Ich kann auch im Namen der Ehre oder der Liebe töten, soll man dafür Ehre und Liebe auslöschen? Du kannst nicht verhindern, dass Menschen Krieg führen, das werden sie immer tun. Ein „schöner“ Vergleich (auch wenn er vielen nicht gefällt) ist das Dritte Reich. Wenn man den Deutschen Hitler vorwirft, dann heulen sie alle, aber den Christen / der heutigen Kirche die Kreuzzüge vorzuwerfen ist okay? Es ist beides unsinnig. >Nur dafür oder lediglich unter anderem? Die weltlichen Regeln sind für das weltliche Miteinander da, ja. Wozu denn sonst? >Tut mir leid, aber Leute, die wissen unter was für Umständen diese Geschichte entstand und >wirklich ernsthaft daran glauben, diese Menschen kann ich in dieser Hinsicht einfach nicht ernst >nehmen. Es kommt mir eben so vor, als würde ich an Odin und die Walhalla glauben. Und nein, >ich meine nicht auf die Art und Weiße, wie es die ganzen Pseudo-Internet-Heiden-Kiddies tun. Und warum soll man nicht daran glauben? Wenn man überzeugt ist, dann sollte man glauben, ganz egal wie lächerlich es für andere Menschen ist. >Aber Religion ist für mich eben nicht in dem Sinne "menschlich", sie ist "göttlich" und muss für >mich deshalb Anspruch auch allgegenwärtige Richtigkeit erheben können. Das kann keine. Wie soll das gehen? >Da ist eben der Unterschied, ich bin kein Christ ;) So sieht’s aus. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| >>da sie ja die Evolutionstheorie von Dawin repräsentieren, da sich ja der stärkere durchsetzt, >Nunja, ich bin zwar auch eher für die Evolutionstheorie, allerdings finde ich es auch nicht richtig, dass Kreatonisten so verspottet werden. Sicher, viele von ihnen sind verbohrt, aber doch nicht alle und wenn sie daran glauben wollen, dann glauben sie eben daran, warum auch nicht? nur mal so am rande Darwins theorie stimmt so nicht, nicht der stärkere überlebt sondern der besser angepasste, (leider weiß ich wieder nicht wo ich das gelesen habe -.-) |
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| Zuletzt geändert: 09.09.2008 05:58:25 |
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| >nur mal so am rande Darwins theorie stimmt so nicht, nicht der stärkere überlebt sondern der besser angepasste, (leider weiß ich wieder nicht wo ich das gelesen habe -.-) uhm....naja so gesehn isses ne Zusammensetzung aus Reproduktion, Variation und Selektion wikipedia erklärts ^^ -> SpoilerUniverseller Darwinismus Das Konzept des universellen Darwinismus verallgemeinert das Konzept des Darwinismus auf Gebiete auch außerhalb der Biologie. Dabei wird folgendes Schema genutzt: Reproduktion/Vererbung: Eine Anzahl von Einheiten, sogenannte Replikatoren, müssen fähig sein, Kopien von sich selbst anzufertigen oder andere Einheiten zu veranlassen, entsprechende Kopien zu erzeugen. Die Kopien müssen ebenfalls reproduktionsfähig sein und müssen Eigenschaften erben. Dabei werden verschiedene Variationen rekombiniert. Variation: Es muss eine Bandbreite von verschiedenen Merkmalen in der Population der Einheiten gegeben sein. Es muss einen Mechanismus geben, der neue Variationen in die Population einführt. Diese Varianten können zum Beispiel durch ungenaue Replikation entstehen. Selektion: Vererbte Merkmale müssen (auf längere Sicht gesehen) die Reproduktionsfähigkeit der Einheiten beeinflussen, entweder durch Überlebensfähigkeit (natürliche Selektion) oder die Fähigkeit, für die Reproduktion notwendige Partner zu finden (sexuelle Selektion). Die Überlebensfähigkeit kann sich dabei auf die konkrete Umgebung beziehen, einschließlich anderer entsprechender Systeme. Selektionsursachen können zum Beispiel Ressourcenknappheit oder die Möglichkeit zu Kooperation sein. Wenn ein Replikant (Erbe) der Einheit oder des Organismus bis zur weiteren Reproduktionstufe überlebt, beginnt der Prozess von neuem. Im anderen Fall kann er seine Eigenschaften nicht an die kommende Generation weitergeben. Bei engeren Formulierungen wird manchmal zusätzlich verlangt, dass Variation und Selektion auf verschiedene Einheiten wirken, Variation beim Genotyp und Selektion beim Phänotyp. Das Konzept des universellen Darwinismus geht nun davon aus, dass bei jedem System mit diesen Bedingungen Evolution stattfinden wird, ganz gleich in welchem konkreten Rahmen. Das heißt, dass sich bei den Einheiten mit der Zeit komplexe Eigenschaften herausbilden, die ihre Reproduktion begünstigen, während in jeder Generation auch ein Teil verdrängt wird (d. h. ausstirbt). Teilweise können Eigenschaften auch an Komplexität verlieren, wenn der entsprechende Selektionsdruck nachlässt oder sich eine weniger komplexe Eigenschaft als vorteilhafter durchsetzt. Der Universelle Darwinismus sagt für die Entwicklung keine Zielrichtung voraus. Ganz offensichtlich kann sich dies auf die biologische Evolution beziehen. Es gibt jedoch auch andere potentielle Bereiche, wovon das Mem, das als Replikator wirkt, wohl am bekanntesten ist. Es ist ein Konzept der Weitergabe und Veränderung von Ideen, das von Richard Dawkins in seinem Buch Das egoistische Gen (1976) eingeführt wurde. Es ist jedoch umstritten, ob dies ein darwinischer Prozess ist, da es keine zwingenden Anzeichen dafür gibt, dass die bei den Memen stattfindenden Mutationen zufälliger Natur sind. Voraussetzung darwinistischer Entwicklungen ist die Blindheit der sich entwickelnden Individuen gegenüber den Rahmenbedingungen. Nur unter dieser Bedingung kann von rein zufälligen Vorgängen gesprochen werden. Wer den Menschen für erkenntnisfähig hält, z. B. zur Erkenntnis eines in der Natur vorhandenen Evolutionsgeschehen, der wird darwinistische Systematik nicht auf menschliche, zumindest nicht auf intellektuelle Phänomene anwenden können. Susan Blackmore Meme-Versuch demonstriert ein solches Misslingen. ma zu was anderem: ich hab vor nen paar tagen erfahren, dass es geld kostet aus der kirche auszutreten ô.O wtf? da wird man mehr oder weniger gezwungen durch taufe und konfirmation (und nein ich durfte mir nicht wagen was anderes zu machen!) der kirche beizutreten und dann blecht man erst ma schön die 8/9% steuern pro monat und wenn man raus will aus dem verein, nochmal nen paar..ich weiß nich, das hab ich noch nich rausgefunden...euronen?! o.O' wahrscheinlich is das au nur wegen beamtenbezahlung, weil immerhin muss man die vom amt damit belästigen. I Am A Shadow...I Have No Name! |
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| >da wird man mehr oder weniger gezwungen durch taufe und >konfirmation (und nein ich durfte mir nicht wagen was anderes zu >machen!) der kirche beizutreten und dann blecht man erst ma schön >die 8/9% steuern pro monat und wenn man raus will aus dem verein, >nochmal nen paar..ich weiß nich, das hab ich noch nich >rausgefunden...euronen?! o.O' da hab ich ja richtig glück gehabt das meine eltern mir die endscheidung überlassen haben ^^ und mich nicht haben taufen lassen |
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| > ma zu was anderem: > ich hab vor nen paar tagen erfahren, dass es geld kostet aus der kirche auszutreten ô.O wtf? entweder ist das ganz neu oder eine Fehlinfo Bei mir war das so: Zum Amtsgericht hingehen und sagen Kirchenaustritt Dann kommt man ein Formular, das füllt man aus und gibt es wieder ab. Danach wird man von der Kirche angeschrieben Wieso weshalb warum und ob man nicht vielleicht doch lieber. Wenn man das ignoriert oder negativ beantwortet kommt nach ein - zwei Wochen ein Schreiben vom Amtsgericht, daß der Austritt vollzogen ist und man die Steuerkarte ändern kann. Gezahlt hab ich 55 Cent (einmal Porto) Don't Feed the Troll Go-Zirkel Con-Hopper und Dauerhelfer in den Bereichen Licht und Bühnentechnik sowie Waffencheck Nimm das Leben nicht so ernst - Du kommst am Ende doch nicht lebend davon |
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| @ lostvampire69: >In dem Ausmaß vermutlich nicht, aber die Kirche sollte eigentlich ein Ort sein, wo sich Gläubige Menschen treffen, um etwas über ihren Glauben zu lernen, sich auszutauschen, zu hinterfragen, zu feiern u.s.w. >Und wer ist nicht gerne mit Gleichgesinnten zusammen? Daran habe ich explizit gestern gar nicht gedacht. Aber in der Hinsicht erfüllt die Kirche einen durchaus sehr positiven Zweck. >Wirklich gläubige Menschen finden alleine zu Gott. Ich wurde auch christlich erzogen und war trotzdem nicht immer überzeugt. Das kam erst, als ich mich selbst eingehend damit beschäftigt habe. >Letztendlich werden wir immer geprägt. Wenn unsere Eltern nicht gläubig sind, dann prägt uns das genauso, wie als wenn sie es sind. >Das kann man nicht verhindern und muss man auch nicht. Aber viele setzen sich eben nicht damit auseinander und ich persönlich würde es besser finden, wenn man nicht in eine Religion hineingeboren wird, sondern sich eher mit 16 oder auch etwas früher entscheiden kann, zu was für einer Religion man konvertieren möchte, wenn man es überhaupt will. Und bis dahin lernt man eben in der Schule alle Weltreligion und auch Andere, ebenfalls wichtige kennen. So würden eben nur Leute einer Religion angehören, die ihnen wirklich zusagt. Denn es gib auch viele, die einfach hineingeboren werde, ein Leben lang drin sind aber sich damit nicht identifizieren können und auch nichts damit am Hut haben. >Ich finde, dass wir einen Revolutionär sehr gut gebrauchen könnten, muss ja nicht unbedingt im religiösen Bereich sein. Aber es gibt eigentlich immer viele Leute, die für Veränderungen offen sind. Momentan geht es uns vielleicht noch zu gut, aber ich denke, diese Zeit wird wieder kommen. >Sicher sagen kann das eh niemand. Meinst du jetzt einen ausschließlich religiösen Revolutionär oder mehr? Denn an Wirtschaftslage, Weltpolitik, etc würde er doch kaum was ändern können. >Ist nur ein Gerücht. Aber selbst wenn: Was hat Pokemon an den Schulen verloren? Das könnten sie hier auch verbieten. Wirklich? Ich habe es vor nicht all zu langer Zeit im Fernsehen gesehen und da kam es mir sehr glaubwürdig vor. Aber ich bezog mich jetzt auch Pokemon-Merchandise und wieso man sowas an einer Schule verbieten sollte, das wüsste ich nun nicht. >Nunja, ich bin zwar auch eher für die Evolutionstheorie, allerdings finde ich es auch nicht richtig, dass Kreatonisten so verspottet werden. Sicher, viele von ihnen sind verbohrt, aber doch nicht alle und wenn sie daran glauben wollen, dann glauben sie eben daran, warum auch nicht? Wenn es so rüber kam, als wollte ich sie verspotten, dass tue ich nicht. Es geht mir aber darum, dass es mit einer Religion nicht soweit führen sollte, dass sie in naturwissenschaftlichen Fächern wie Biologie unterrichtet wird. Denn Darwins Theorie ist ja fundamentiert, die Schöpfungsgeschichte nicht. Es ist ja bekannt, warum sie überhaupt erfunden wurde. Und wer daran glauben will, ich habe nichts dagegen, nur eben nicht, wenn es solche Ausmaße annimmt. >Warum nicht? >Was gut ist und was nicht, kann sehr subjektiv sein. Wenn die Leute da eben so drauf sind und es für gut befinden, warum sollten sie es nicht unterrichten? Bei uns hat Religion kaum noch einen Stellenwert an Schulen. >Ich weiß ja nicht, wie man dort unterrichtet, aber so lange man dieses Modell nur vorstellt, spricht mMn nichts dagegen. Meiner Meinung nach, hat es aber einfach schlicht und ergreifend nichts in Biologie zu suchen. Nur weil ich etwas in einem anderen Fach unterrichte, werden sich die Leute kaum mehr dafür interessieren. Und wie bereits erwähnt, es ist erfunden. Wieso sollte etwas Erfundenes, ohne jegliche vorhandenen stichhaltigen Beweiße für ihre Richtigkeit, in Biologie unterrichtet werden? >Die Kirche tut aber heutzutage sehr viel Gutes. Was glaubst du, würde passieren, wenn die Kirche dicht machen würde? Mal abgesehen davon, dass sehr viele Menschen das gar nicht wollen, würden viele Altenheime, Kindergärten und andere soziale Einrichtungen nicht mehr existenzfähig sein. Okay, da muss ich mich dir hier jetzt anschließen. Das ist wirklicht etwas gutes. Daran habe ich gestern gar nicht gedacht, war wohl schon zu spät, sry ^^* >Der Papst ist meiner Ansicht nach der Repräsentant der heiligen katholischen Kirche, nicht mehr. Wenn Leute ihn mit Gott gleichsetzen o.ä., verstoßen sie damit ganz schön gegen Gebot Nr. 1 und das kann ja nicht gut sein ;) Aber gilt der Papst nicht allgemein als Stellvertreter Gottes? So habe ich es jedenfalls in Religion mitbekommen. Ein Pfarrer, der als Religionslehrer tätig war, ging sogar soweit zu sagen, alle Leute wie Pfarrer, Bischöfe, ect wären Stellvertreter Gottes auf Erden. Allerdings, wenn sie nur Repräsentanten sind, wieso können sie dann in Gottes Namen die Sünden vergeben? >Demnach müssten wir alle Menschen töten. >Menschen finden immer einen Grund um Krieg zu führen und wann wurde bitte im Namen der Christlichen Kirche das letzte Mal Krieg geführt? >Es ist schwachsinnig etwas verbieten oder zerstören zu wollen, was einem selbst egal ist, aber vielen anderen Menschen sehr viel bedeutet. >Ich kann auch im Namen der Ehre oder der Liebe töten, soll man dafür Ehre und Liebe auslöschen? Du kannst nicht verhindern, dass Menschen Krieg führen, das werden sie immer tun. Okay, damit hast du mich überzeugt in dem Punkt. >Ein „schöner“ Vergleich (auch wenn er vielen nicht gefällt) ist das Dritte Reich. Wenn man den Deutschen Hitler vorwirft, dann heulen sie alle, aber den Christen / der heutigen Kirche die Kreuzzüge vorzuwerfen ist okay? Es ist beides unsinnig. Naja, das dritte Reich wurde deshalb auch zerschlagen, die Kirche nicht. Da besteht jetzt mich der Unterschied, wenn man beides vergleicht. Von daher hinkt der Vergleich in meinen Augen. >Die weltlichen Regeln sind für das weltliche Miteinander da, ja. Wozu denn sonst? Nein, ich meinte, ob Religionen nur dazu geschaffen wurden, um Regeln für das weltliche Miteinander zu schaffen oder hauptsächlich, weil ein Gott in Erscheinung trat. >Und warum soll man nicht daran glauben? Wenn man überzeugt ist, dann sollte man glauben, ganz egal wie lächerlich es für andere Menschen ist. Ja, dem schließe ich mich an. Daran glauben kann und soll auch jeder dürfen, nur sollte es in Folge dessen nicht zu weit ausufern. >Aber Religion ist für mich eben nicht in dem Sinne "menschlich", sie ist "göttlich" und muss für >mich deshalb Anspruch auch allgegenwärtige Richtigkeit erheben können. Naja, Gott ist ja ein allmächtiges Wesen, er hat ja die Religion "erschaffen", da er mit den Menschen anscheinend Kontakt aufnahm. Von daher würde ich es schon erwarten. Und wie das gehen soll? Nunja, ich bin nicht Gott, ich weiß es nicht ;) @ ante_mortem: Das meinte ich mit “der Stärkere”. Hab mich wohl unklar ausgedrückt ^^* |
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| >@ ante_mortem: >Das meinte ich mit “der Stärkere”. Hab mich wohl unklar >ausgedrückt ^^* achsoooo ^^, sry den ursprung hab ich wohl bei den unmassen an text in diesem thread überlesen *Schäm* |
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| Zuletzt geändert: 09.09.2008 15:30:18 |
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| > > ma zu was anderem: > > ich hab vor nen paar tagen erfahren, dass es geld kostet aus der kirche auszutreten ô.O wtf? > > entweder ist das ganz neu oder eine Fehlinfo > Bei mir war das so: > Zum Amtsgericht hingehen und sagen Kirchenaustritt > Dann kommt man ein Formular, das füllt man aus und gibt es wieder ab. > Danach wird man von der Kirche angeschrieben Wieso weshalb warum und ob man nicht vielleicht doch lieber. > Wenn man das ignoriert oder negativ beantwortet kommt nach ein - zwei Wochen ein Schreiben vom Amtsgericht, daß der Austritt vollzogen ist und man die Steuerkarte ändern kann. > Gezahlt hab ich 55 Cent (einmal Porto) Obs was kostet und wieviel hängt vom jeweiligen Bundesland ab. Weder neu noch Fehlinfo. Du bist vermutlich entweder in Berlin, Brandenburg, Bremen oder Thüringen ausgetreten. @lostvampire > Die 10 Gebote wurden nach der Bibel von Gott zitiert. > Dass man alle Gebote im Grunde befolgt, wenn man sich an das Gebot der Nächstenliebe hält, kommt von Jesus. Wie kommt man von Nächstenliebe auf "begehre nicht deines Nächsten Weib, Tier, Hof oder Magd etc..."? Oder von Nächstenliebe auf "Ich bin der Herr dein Gott, du sollst keine anderen... weißt eh" |
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| Zuletzt geändert: 09.09.2008 14:27:33 |
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| @ Zahnrad >Aber viele setzen sich eben nicht damit auseinander und ich >persönlich würde es besser finden, wenn man nicht in eine >Religion hineingeboren wird, sondern sich eher mit 16 oder auch >etwas früher entscheiden kann, zu was für einer Religion man >konvertieren möchte, wenn man es überhaupt will. Und bis dahin >lernt man eben in der Schule alle Weltreligion und auch Andere, >ebenfalls wichtige kennen. So würden eben nur Leute einer >Religion angehören, die ihnen wirklich zusagt. Denn es gib auch >viele, die einfach hineingeboren werde, ein Leben lang drin sind >aber sich damit nicht identifizieren können und auch nichts >damit am Hut haben. Das gibt es aber bei nicht religiösen Menschen doch ganz genauso. Und ob die Kinder im Religionsunterricht ein ausreichendes Bild von den Weltreligionen vermittelt bekommen, ist absolut vom Lehrer abhängig. Ob ich nun später austrete oder später eintrete, wo ist der Unterschied? ich bin Christin und will (und werde) meine Kinder christlich Erziehen, genauso werden nicht-christliche Eltern ihre Kinder nicht christlich erziehen. Das ist normal und nichts Negatives. >Meinst du jetzt einen ausschließlich religiösen Revolutionär >oder mehr? >Denn an Wirtschaftslage, Weltpolitik, etc würde er doch kaum was >ändern können. Ich meine generell einen Revolutionär. Man kann immer etwas ändern, wenn man genug Anhänger findet ;) >Wirklich? Ich habe es vor nicht all zu langer Zeit im Fernsehen >gesehen und da kam es mir sehr glaubwürdig vor. Aber ich bezog >mich jetzt auch Pokemon-Merchandise und wieso man sowas an einer >Schule verbieten sollte, das wüsste ich nun nicht. Davon weiß ich nichts, eben nur, dass es mal dieses Gerücht gab. Aber Spielzeug hat gerenell nichts in Schulen verloren. Ich wäre damals nie auf die Idee gekommen irgendwelche Spielsachen mit in die Schule zu nehmen, wozu auch? >Wenn es so rüber kam, als wollte ich sie verspotten, dass tue >ich nicht. Es geht mir aber darum, dass es mit einer Religion >nicht soweit führen sollte, dass sie in naturwissenschaftlichen >Fächern wie Biologie unterrichtet wird. Denn Darwins Theorie ist >ja fundamentiert, die Schöpfungsgeschichte nicht. Es ist ja >bekannt, warum sie überhaupt erfunden wurde. Und wer daran >glauben will, ich habe nichts dagegen, nur eben nicht, wenn es >solche Ausmaße annimmt. Gut, ich finde auch, dass Religion im wissenschaftlichen Bereich nichts zu suchen hat, genauso ist es andersrum. Aber in Amerika sind eben sehr viele Leute bibeltreu. Das ganze richtet sich immer sehr nach der Gesellschaft. (Ich wollte übrigens nicht sagen, dass du sie verspottest, sondern dass sie allgemein oft verspottet werden.) >Meiner Meinung nach, hat es aber einfach schlicht und ergreifend >nichts in Biologie zu suchen. Nur weil ich etwas in einem >anderen Fach unterrichte, werden sich die Leute kaum mehr dafür >interessieren. Und wie bereits erwähnt, es ist erfunden. Wieso >sollte etwas Erfundenes, ohne jegliche vorhandenen stichhaltigen >Beweiße für ihre Richtigkeit, in Biologie unterrichtet werden? Ich kenne genug Leute, die es nicht für erfunden halten und sogar einige Argumente dafür haben. Wie gesagt, ich glaube es auch nicht, von daher sehe ich es ja ähnlich wie du. >Okay, da muss ich mich dir hier jetzt anschließen. Das ist >wirklicht etwas gutes. Daran habe ich gestern gar nicht gedacht, >war wohl schon zu spät, sry ^^* Kein Problem ;) >Aber gilt der Papst nicht allgemein als Stellvertreter Gottes? >So habe ich es jedenfalls in Religion mitbekommen. >Ein Pfarrer, der als Religionslehrer tätig war, ging sogar >soweit zu sagen, alle Leute wie Pfarrer, Bischöfe, ect wären >Stellvertreter Gottes auf Erden. >Allerdings, wenn sie nur Repräsentanten sind, wieso können sie >dann in Gottes Namen die Sünden vergeben? Vergeben tut Gott, der Priester hört sich lediglich die Sünden an und da derjenige, der beichtet, auch bereut, wird ihm auch vergeben. Ich weiß, dass viele Christen das anders sehen und auch viele "Stellvertreter Gottes". Ich kann dir nur sagen, wie ich es sehe. >Okay, damit hast du mich überzeugt in dem Punkt. Juhu ;) >Naja, das dritte Reich wurde deshalb auch zerschlagen, die >Kirche nicht. Da besteht jetzt mich der Unterschied, wenn man >beides vergleicht. Von daher hinkt der Vergleich in meinen Augen. Ich meinte ja, dass man es den Deutschen nicht vorwerfen kann, weil die Deutsche Regierung heute eine ganz andere ist, als damals. In der Kirche hat sich auch vieles verändert. >Nein, ich meinte, ob Religionen nur dazu geschaffen wurden, um >Regeln für das weltliche Miteinander zu schaffen oder >hauptsächlich, weil ein Gott in Erscheinung trat. Geht doch beides. Gott trat in Erscheinung und stellte die Regeln auf, damit die Menschen besser klarkommen. Allerdings gab es diese Regeln schon immer, es ist menschlich Regeln aufzustellen. >Ja, dem schließe ich mich an. >Daran glauben kann und soll auch jeder dürfen, nur sollte es in >Folge dessen nicht zu weit ausufern. Dem stimme ich zu. >Naja, Gott ist ja ein allmächtiges Wesen, er hat ja die >Religion "erschaffen", da er mit den Menschen anscheinend >Kontakt aufnahm. Von daher würde ich es schon erwarten. >Und wie das gehen soll? Nunja, ich bin nicht Gott, ich weiß es >nicht ;) Dito ^^° Edit: >Wie kommt man von Nächstenliebe auf "begehre nicht deines >Nächsten Weib, Tier, Hof oder Magd etc..."? >Oder von Nächstenliebe auf "Ich bin der Herr dein Gott, du >sollst keine anderen... weißt eh" Wie gesagt kann wohl kein Mensch die 10 Gebote immer einhalten, aber (nach Jesus) ist daher die Nächstenliebe das wichtigste Gebot von allen. Ich denke es ist damit gemeint, dass man sich nicht zu viele Sorgen machen soll, wenn man mal sündigt, aber im Großen und Ganzen doch ein "guter Mensch" ist. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| Zuletzt geändert: 09.09.2008 16:08:29 | |||||||
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| >Tu das :) >Ich kann dir nur sagen, dass die Christen, die an die Hölle glauben und die ich kenne, nicht denken, dass es den Menschen dort gut geht. Als ein solcher Christ würde ich ständig von Angst umgeben sein, dass ich aufgrund meiner Handlungen immer Gefahr laufen müsste deswegen irgendwann in der Hälle zu schmoren... Das könnte man jetzt als krankhaft betrachten, aber... allein schon deswegen, dass ich so labil bin ist es mir irgendwie praktisch unmöglich an so etwas wie Gott zu glauben. Ich persönlich definiere den Teufel auch nicht als menschenähnliches Wesen, sondern durch absoluten Egoismus... und ich sehe an Egoismus eigentlich nichts Schlechtes... Hm. abgemeldet ist wie Pizza Speciale: Alles ist drin, dran und drauf und ergibt ein harmonisches Ganzes. Anklicken schadet nicht - kostet aber auch nichts. |
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| Es gibt ja auch genug Christen, die mehr oder weniger ständig in Angst leben und sich sinnlose Regeln selbst auferlegen. Das ist mMn nicht Sinn eines Glaubens. Ich glaube an einen verzeihenden Gott, von daher habe ich auch keine Angst ^^ >Ich persönlich definiere den Teufel auch nicht als >menschenähnliches Wesen, sondern durch absoluten Egoismus... und >ich sehe an Egoismus eigentlich nichts Schlechtes... Hm. Egoismus sicher nicht, aber absoluten Egoismus würde ich auch nicht als positiv ansehen. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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