Zum Inhalt der Seite

Thread: Der Glaube an Gott !!!

Eröffnet am: 27.11.2006 15:48
Letzte Reaktion: 18.04.2009 23:31
Beiträge: 3547
Status: Gesperrt
Unterforen:
- Kulturelles
- Umfragen




[1...50] [51...60] [61] [62] [63] [64] [65] [66] [67] [68] [69] [70] [71...90] [91...110] [111...119]
/ 119


Von:   abgemeldet 15.07.2008 18:27
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
Avatar
 
> wenn dich das doch alles so nervt, dann schreib doch einfach nicht mehr. nein, ich will dir keine vorschriften machen, aber dank dir befinden wir uns erneut im ot... deshalb werde ich auch nicht weiter auf dich eingehen.
Dank mir? Ich leitete ihn nicht ein, das tatest du genau in diesem Moment hier grade. Aber zu deiner Beruhigung: Wie du an dem regen Gebrauch von Smileys in meinen Beiträgen erkennen kannst, nervt mich hier absolut nichts ^^ ich analysierte lediglich die Situation, bzw. den Ursprung dieser Situation.
Wir brauchen dringend Unterstützung! www.outer-haven.de



Von:    Watashi-San 15.07.2008 18:50
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
Avatar
 
> ich analysierte lediglich die Situation, bzw. den Ursprung dieser Situation.

und spammst nur rum

Don't Feed the Troll
Go-Zirkel
Con-Hopper und Dauerhelfer in den Bereichen Licht und Bühnentechnik sowie Waffencheck
Nimm das Leben nicht so ernst - Du kommst am Ende doch nicht lebend davon



Von:   abgemeldet 15.07.2008 19:36
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
> > Ich will damit sagen, dass ich für meinen Seelenfrieden keine Gottesbeweise brauche (und dabei würde ich noch nicht mal sagen, dass ich an Gott in dem Sinne glaube. Ich bin nur kein sturer Atheist). Und ich muss auch nicht rumrennen seine Existenz so vehement bestreiten, weil ichs nicht wissen kann. So schwer ist das doch nicht.
>
> Ohnehin finde ich es putzig, wenn sich Leute hinstellen und sagen "So, nun beweise mir doch mal, dass Gott existiert. Ich warte!" Gerade so, als WOLLTEN sie überzeugt werden, obwohl sie sich andererseits gerne darauf berufen, nicht an Gott zu glauben, weil sie keinen Sinn darin sehen. Man könnte denken, die Gläubigen seien in einer Art Bringschuld.

Sind sie auch. Wer als erster eine Behauptung aufstellt, muss sie auch beweisen.

Das bezieht sich aber nicht auf jeden 08/15 Gläubigen, sondern die wissenschaftliche Legitimation des Glaubens - oder was manche dafür halten (Kreationismus, Gottesbeweise, ID etc).




Von:   abgemeldet 15.07.2008 19:42
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]

> Das Problem dabei ist, dass Atheisten grundsätzlich versuchen, Gott mit Wissenschaft und Logik zu widerlegen, was einfach nicht möglich ist, da Glaube etwas Emotionales ist.

Nein, das ist nur eine beliebte Behauptung der gläubigen Seite. Es ist kein bewiesenes Faktum, sondern eine genehme Haltung, die jegliche Diskussion schon im Kern erstickt.

Die Vorstellung, dass Gott quasi dem menschlichen Verständnis entrückt ist, ist eine relativ neue (mit wenigen alten Ansätzen) und örtlich begrenzbare Modeerscheinung. Sprich mal mit Christen aus dem amerikanischen Bible Belt oder mit Christen von den Philipinen. Die husten dir da was.

Du kannst nicht einfach 2000 Jahre (plus, wenn man das davor miteinbezieht) Theologie aus dem Fenster schmeißen, um auf einmal eine neue ewig gültige Wahrheit zu postulieren.

Das zeugt von mangelndem Verständnis und Wissen bezüglich der Geschichte.

Dein Standpunkt für dich in Ehren, aber das als "der Standpunkt TM" an sich in den Raum zu stellen, den jeder gefälligst zu teilen hat - und nichts anderes impliziert dein Satz - ist gehörig arrogant.



Von:   abgemeldet 15.07.2008 19:45
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
Avatar
 
> > Ohnehin finde ich es putzig, wenn sich Leute hinstellen und sagen "So, nun beweise mir doch mal, dass Gott existiert. Ich warte!" Gerade so, als WOLLTEN sie überzeugt werden, obwohl sie sich andererseits gerne darauf berufen, nicht an Gott zu glauben, weil sie keinen Sinn darin sehen. Man könnte denken, die Gläubigen seien in einer Art Bringschuld.
>
> Sind sie auch. Wer als erster eine Behauptung aufstellt, muss sie auch beweisen.

Das sind sie nicht. Vor allem nicht dann, wenn es nicht darum geht, jemandem etwas beweisen zu wollen, sondern lediglich seinen Glauben leben zu wollen, der andere einen - mit Verlaub - feuchten Dreck angeht.
Andere wegen ihres Glauben zu verspotten und zu verlangen, dass man das Unerklärbare erklärt, um sie in Verlegenheit zu bringen, das ist lachhaft, undhöflich und durch und durch ignorant.
Niemand wird hier zum Glauben gezwungen, aber man kann sich verbitten, dass man deswegen angegangen wird, nur weil sich ein paar Leute für schlau und augeklärt halten müssen.

> Das bezieht sich aber nicht auf jeden 08/15 Gläubigen, sondern die wissenschaftliche Legitimation des Glaubens - oder was manche dafür halten (Kreationismus, Gottesbeweise, ID etc).
>
Was willst du dann in diesem Thread? Ich glaube kaum, dass du hier einen Kreationisten finden wirst. Interessant wäre es ja schon zu sehen, wie jemand, der Theologie studiert, das ganze hier sieht.
"The reasons for hating the people on this site are innumerable. In fact, I can find several reasons for hating every single one of you in this very thread."




Von:   abgemeldet 15.07.2008 19:48
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
Avatar
 
>Sind sie auch. Wer als erster eine Behauptung aufstellt, muss sie auch beweisen.

aber zu sagen "es gibt gott" ist genauso eine behauptung wie "es gibt keinen gott" und keine der beiden seiten kann die jeweilige behauptung beweisen.
genau da liegt ja das "problem". ich kann keinem nichtgläubigen gott beweisen, das will ich auch gar nicht. ich kann nur für mich selbst entscheiden, an was ich glaube, fundiert durch meine erfahrungen und sicher auch durch meine erziehung.
das gleiche gilt aber auch für die gegenseite. bisher konnte mir kein nichtgläubiger beweisen, dass es keinen gott gibt.
~sleep all day party all night
never grow old never die
it`s fun to be a vampire(69)~



Von:   abgemeldet 15.07.2008 19:55
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
> > Sind sie auch. Wer als erster eine Behauptung aufstellt, muss sie auch beweisen.
>
> Das sind sie nicht.

In der Wissenschaft ist das aber die übliche Anspruchshaltung.

> Vor allem nicht dann, wenn es nicht darum geht, jemandem etwas beweisen zu wollen, sondern lediglich seinen Glauben leben zu wollen, der andere einen - mit Verlaub - feuchten Dreck angeht.

Die sind in meinem zweiten Satz ja bereits ausgeklammert.

> Andere wegen ihres Glauben zu verspotten und zu verlangen, dass man das Unerklärbare erklärt, um sie in Verlegenheit zu bringen, das ist lachhaft, undhöflich und durch und durch ignorant.

Kommt auf die Situation an, aber ich kann mir auch welche vorstellen, bei denen ich dir zustimmen würde.

> Niemand wird hier zum Glauben gezwungen, aber man kann sich verbitten, dass man deswegen angegangen wird, nur weil sich ein paar Leute für schlau und augeklärt halten müssen.
>

Niemand wird mehr zum Glauben gezwungen. Das ist richtig. Tooleranz bedeutet aber nicht "Klappe halten und mitlächeln".

> > Das bezieht sich aber nicht auf jeden 08/15 Gläubigen, sondern die wissenschaftliche Legitimation des Glaubens - oder was manche dafür halten (Kreationismus, Gottesbeweise, ID etc).
> >
> Was willst du dann in diesem Thread?

Brauch ich deine Einladung?
Ich will hier diskutieren und Standpunkte erörtern, Wissen austauschen.


> Ich glaube kaum, dass du hier einen Kreationisten finden wirst.
Gibts auch, aber wenige.

> Interessant wäre es ja schon zu sehen, wie jemand, der Theologie studiert, das ganze hier sieht.

Auch unter Theologen gibts solche und solche.
Zuletzt geändert: 15.07.2008 20:00:16



Von:   abgemeldet 15.07.2008 19:59
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
> >Sind sie auch. Wer als erster eine Behauptung aufstellt, muss sie auch beweisen.
>
> aber zu sagen "es gibt gott" ist genauso eine behauptung wie "es gibt keinen gott" und keine der beiden seiten kann die jeweilige behauptung beweisen.
> genau da liegt ja das "problem". ich kann keinem nichtgläubigen gott beweisen, das will ich auch gar nicht. ich kann nur für mich selbst entscheiden, an was ich glaube, fundiert durch meine erfahrungen und sicher auch durch meine erziehung.
> das gleiche gilt aber auch für die gegenseite. bisher konnte mir kein nichtgläubiger beweisen, dass es keinen gott gibt.

Ich kann dir beweisen, dass es keinen Gott des Montagsregens gibt, der es immer Montags regnen lässt.

Es gibt nämlich auch Montage, an denen es nicht geregnet hat.

Das ist natürlich nicht dein Gott oder der deines Nachbarn. Aber ich habe dir schon mal gesagt, dass man manche Aspekte von Gottesbildern widerlegen kann.

Was nicht unbedingt was mit deinem Gottesbild zu tun haben muss.

Aber rein technisch kann man manche Gotteseigenschaften widerlegen.





Von:    Watashi-San 15.07.2008 20:04
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
Avatar
 
@Quitz
Auch für Dich gilt
Nutze die Editierfunktion - keiner mag mehr als zwei Postings hintereinander vom selben User durchlesen.
Don't Feed the Troll
Go-Zirkel
Con-Hopper und Dauerhelfer in den Bereichen Licht und Bühnentechnik sowie Waffencheck
Nimm das Leben nicht so ernst - Du kommst am Ende doch nicht lebend davon



Von:   abgemeldet 15.07.2008 20:05
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
Avatar
 
>Aber ich habe dir schon mal gesagt, dass man manche Aspekte von Gottesbildern widerlegen kann

gut, das stimmt natürlich und dagegen sage ich auch nichts.
ich kann ja auch selbst verstehen, wenn leute nicht glauben, ich würde mir nur wünschen, dass manche kandidaten hier ihre meinung etwas höflicher formulieren.
~sleep all day party all night
never grow old never die
it`s fun to be a vampire(69)~



Von:   abgemeldet 15.07.2008 20:13
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
Avatar
 
> > > Sind sie auch. Wer als erster eine Behauptung aufstellt, muss sie auch beweisen.
> >
> > Das sind sie nicht.
>
> In der Wissenschaft ist das aber die übliche Anspruchshaltung.

Religion und Wissenschaft sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.

> > Vor allem nicht dann, wenn es nicht darum geht, jemandem etwas beweisen zu wollen, sondern lediglich seinen Glauben leben zu wollen, der andere einen - mit Verlaub - feuchten Dreck angeht.
>
> Die sind in meinem zweiten Satz ja bereits ausgeklammert.

Vielleicht warst auch nicht unbedingt DU damit gemeint.

> > Andere wegen ihres Glauben zu verspotten und zu verlangen, dass man das Unerklärbare erklärt, um sie in Verlegenheit zu bringen, das ist lachhaft, undhöflich und durch und durch ignorant.
>
> Kommt auf die Situation an, aber ich kann mir auch welche vorstellen, bei denen ich dir zustimmen würde.

Wenn du mich für gottgläubig hältst, muss ich dich enttäuschen. Das bin ich nicht.

> > Niemand wird hier zum Glauben gezwungen, aber man kann sich verbitten, dass man deswegen angegangen wird, nur weil sich ein paar Leute für schlau und augeklärt halten müssen.
> >
>
> Niemand wird mehr zum Glauben gezwungen. Das ist richtig. Tooleranz bedeutet aber nicht "Klappe halten und mitlächeln".

Es bedeutet aber auch nicht "Klappe aufreißen und Leute, die glauben, als blöd hinstellen".

> > > Das bezieht sich aber nicht auf jeden 08/15 Gläubigen, sondern die wissenschaftliche Legitimation des Glaubens - oder was manche dafür halten (Kreationismus, Gottesbeweise, ID etc).
> > >
> > Was willst du dann in diesem Thread?
>
> Brauch ich deine Einladung?
> Ich will hier diskutieren und Standpunkte erörtern, Wissen austauschen.

Ich wollte damit sagen, dass du - wenn du solche Leute suchst - in diesem Thread nicht fündig werden wirst. Wenn du die Diskussion mit solchen Leuten suchst, dann wäre vielleicht ein gänzlich anderes Forum dafür geeignet, das seinen Schwerpunkt darauf ausgerichtet hat.

> > Ich glaube kaum, dass du hier einen Kreationisten finden wirst.
> Gibts auch, aber wenige.

Alles, was ich bisher an "militanten Christen" hier auf dem Mexx gesehen habe, ist ein User, der dafür bekannt ist, dass er gerne mit seinen provokanten Trollereien (und etlichen Accounts mit immer verschiedenen Meinungsausrichtungen) aufgefallen ist.

> > Interessant wäre es ja schon zu sehen, wie jemand, der Theologie studiert, das ganze hier sieht.
>
> Auch unter Theologen gibts solche und solche.

Das ändert aber nichts an meiner Grundaussage, dass ich gerne mal jemanden hier schreiben sehen würde, der voll in der Materie drin ist. Aus welchem Antrieb auch immer.
"The reasons for hating the people on this site are innumerable. In fact, I can find several reasons for hating every single one of you in this very thread."




Von:    LintuSotaRauha 15.07.2008 20:13
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
Avatar
 
@Anfangsposting:

Ich möchte nicht an Gott glauben, denn ich finde, dass man nicht alles auf jemand anderen abwälzen muss.
So auch die Dinge, die im ersten Posting genannt wurden Da kann der Mensch ein wenig Eigenverantwortung ausüben.
My name is BIRD and i haven´t gotta clue!
| TUTORIAL? | SignForGab | Dojo-Kommi | Vampires |



Von:   abgemeldet 15.07.2008 20:17
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
> >Aber ich habe dir schon mal gesagt, dass man manche Aspekte von Gottesbildern widerlegen kann
>
> gut, das stimmt natürlich und dagegen sage ich auch nichts.
> ich kann ja auch selbst verstehen, wenn leute nicht glauben, ich würde mir nur wünschen, dass manche kandidaten hier ihre meinung etwas höflicher formulieren.

Wenn manche hier rumschreien, wie blöd die Gläubigen doch sind - dann frustriert das, kann ich verstehen. Was meinst du, wie ich mich oft fühle?
Ich hab in den letzten 6 Jahren mehrere der bekannten Klassiker (von mehreren Seiten) zu diesem Themen gelesen, und trotzdem darf ich mir von einem Neueinsteiger anhören, ich müsste mich erstmal mit dem Thema auseinandersetzen.




Ich halte die Menschheit generell für blöd, für mich sind (manche) Gläubige da nur ein besonders farbenfroher Haufen.
Ich kenn aber auch dumme Atheisten.

Wie meinst du fühlt sich ein XY Shipper, der von YZ Shippern niedergemacht wird?

Ein Star Wars Fan vs Star Trek Fan?

Man muss sich auch nicht wie ein Mimöschen aufführen, nur weil mans darf ;-)

@watashi: geht klar





Von:   abgemeldet 15.07.2008 20:20
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
Avatar
 
@ LintuSotaRauha

>Ich möchte nicht an Gott glauben, denn ich finde, dass man nicht >alles auf jemand anderen abwälzen muss.
>So auch die Dinge, die im ersten Posting genannt wurden Da kann >der Mensch ein wenig Eigenverantwortung ausüben.

naja, nach dem christlichen glauben liegt diese verantwortung durchaus bei den menschen.
viele stellen sich gott als eine art "kindermädchen" vor, das gefälligst alles für einen zu erledigen hat. (banales beispiel: ich übe überhaupt nicht für meine mathearbeit, bete dann zu gott, dass ich ne eins schreibe und bin sauer auf ihn, wenn ich ne sechs bekomme.)
der christliche glaube erhebt nicht den anspruch auf eine perfekte welt / ein perfektes leben vor dem tod. es geht vielmehr darum, dass man eben selbst etwas tun und auch opfer bringen muss.

@ abgemeldet

>Wenn manche hier rumschreien, wie blöd die Gläubigen doch sind - >dann frustriert das, kann ich verstehen. Was meinst du, wie ich >mich oft fühle?
>Ich hab in den letzten 6 Jahren mehrere der bekannten Klassiker >(von mehreren Seiten) zu diesem Themen gelesen, und trotzdem darf >ich mir von einem Neueinsteiger anhören, ich müsste mich erstmal >mit dem Thema auseinandersetzen.

ich kann mir vorstellen wir du dich fühlst.
mit dir kann man eigentlich auch gut diskutieren, da will ich gar nichts gegen sagen, nur ist es einfach nervtötend, wenn man alle zwei tage mal wieder seinen glauben erklären muss bzw. sich sogar rechtfertigen muss.
weswegen ich mich jetzt auch raushalte (mal gucken für wie lange...)

~sleep all day party all night
never grow old never die
it`s fun to be a vampire(69)~
Zuletzt geändert: 15.07.2008 20:23:12



Von:   abgemeldet 15.07.2008 20:23
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
> > > > Sind sie auch. Wer als erster eine Behauptung aufstellt, muss sie auch beweisen.
> > >
> > > Das sind sie nicht.
> >
> > In der Wissenschaft ist das aber die übliche Anspruchshaltung.
>
> Religion und Wissenschaft sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.

Bin vollkommen deiner Meinung. Du bist also auch dafür, die Theologie aus den Universitäten zu schmeißen? Sehr schön.
>
> > > Vor allem nicht dann, wenn es nicht darum geht, jemandem etwas beweisen zu wollen, sondern lediglich seinen Glauben leben zu wollen, der andere einen - mit Verlaub - feuchten Dreck angeht.
> >
> > Die sind in meinem zweiten Satz ja bereits ausgeklammert.
>
> Vielleicht warst auch nicht unbedingt DU damit gemeint.
>

Nun ja, du hast mit mir gesprochen, also hab ich mich mal angesprochen gefühlt. Kann ja passieren.

> > > Andere wegen ihres Glauben zu verspotten und zu verlangen, dass man das Unerklärbare erklärt, um sie in Verlegenheit zu bringen, das ist lachhaft, undhöflich und durch und durch ignorant.
> >
> > Kommt auf die Situation an, aber ich kann mir auch welche vorstellen, bei denen ich dir zustimmen würde.
>
> Wenn du mich für gottgläubig hältst, muss ich dich enttäuschen. Das bin ich nicht.
>

Ich bezog mich auch nicht auf deine wie auch immer geartete Gläubigkeit oder Nichtgläubigkeit.

> > > Niemand wird hier zum Glauben gezwungen, aber man kann sich verbitten, dass man deswegen angegangen wird, nur weil sich ein paar Leute für schlau und augeklärt halten müssen.
> > >
> >
> > Niemand wird mehr zum Glauben gezwungen. Das ist richtig. Tooleranz bedeutet aber nicht "Klappe halten und mitlächeln".
>
> Es bedeutet aber auch nicht "Klappe aufreißen und Leute, die glauben, als blöd hinstellen".
>
Nein, das nennt man unter Umständen (sicher nicht immer) "Kritik" oder "Meinungsäußerung".

> > > > Das bezieht sich aber nicht auf jeden 08/15 Gläubigen, sondern die wissenschaftliche Legitimation des Glaubens - oder was manche dafür halten (Kreationismus, Gottesbeweise, ID etc).
> > > >
> > > Was willst du dann in diesem Thread?
> >
> > Brauch ich deine Einladung?
> > Ich will hier diskutieren und Standpunkte erörtern, Wissen austauschen.
>
> Ich wollte damit sagen, dass du - wenn du solche Leute suchst - in diesem Thread nicht fündig werden wirst. Wenn du die Diskussion mit solchen Leuten suchst, dann wäre vielleicht ein gänzlich anderes Forum dafür geeignet, das seinen Schwerpunkt darauf ausgerichtet hat.

Ich hab den Thread hier nicht gestartet ;-)
Außerdem bin ich auch in anderen Foren. Da kennt wenigstens ein Teil der User Bibel, Kirchengeschichte und offizielle Glaubensinhalte der jeweiligen Religionsgemeinschaft.
>
> > > Ich glaube kaum, dass du hier einen Kreationisten finden wirst.
> > Gibts auch, aber wenige.
>
> Alles, was ich bisher an "militanten Christen" hier auf dem Mexx gesehen habe, ist ein User, der dafür bekannt ist, dass er gerne mit seinen provokanten Trollereien (und etlichen Accounts mit immer verschiedenen Meinungsausrichtungen) aufgefallen ist.
>

Ich kann mich an einen erinnern, aber ich glaube, der ist auch wegen Trollerei und Verstößen gegen die Nettiquette gesperrt worden. Dann gibts irgendwo noch ne satanische Kreationistin.

> > > Interessant wäre es ja schon zu sehen, wie jemand, der Theologie studiert, das ganze hier sieht.
> >
> > Auch unter Theologen gibts solche und solche.
>
> Das ändert aber nichts an meiner Grundaussage, dass ich gerne mal jemanden hier schreiben sehen würde, der voll in der Materie drin ist. Aus welchem Antrieb auch immer.


Um in der Materie drin zu sein, musst du nicht Theologie studieren.
Man muss natürlich viel lesen.




Von:   abgemeldet 15.07.2008 20:33
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
Avatar
 
>Dein Standpunkt für dich in Ehren, aber das als "der Standpunkt TM" an sich in den Raum zu stellen, den jeder gefälligst zu teilen hat - und nichts anderes impliziert dein Satz - ist gehörig arrogant.


Du hast Recht, und ich entschuldige mich dafür.
Ich möchte nur noch kurz etwas dazu sagen, ansonsten halte ich mich hier raus. >>

Auch der Satz, auf den sich das obige Zitat bezieht, war ganz auf mich persönlich bezogen. Ich hatte eigentlich gedacht, das wäre klar, aber ich muss mich wohl immer wieder wiederholen. Für mich ist Glaube einfach nicht mit Wissenschaft erklärbar. Die Theologie ist im Übrigen nur schwerlich mit anderen Naturwissenschaften vergleichbar, somit kann man nicht sagen: Theologie = Wissenschaft -> Glaube wird durch Wissenschaft begründet.
Nein, ich studiere nicht Theologie, ich kann auch nur wiedergeben, was ich gesagt bekommen habe. Und laut dem ist Theologie mehr die Beschäftigung mit dem Glauben als der wissenschaftliche Beweis. Den es meiner Meinung nach einfach nicht gibt.
Jemand, der versucht, Gott wissenschaftlich zu erklären, wird NACH MEINER ERFAHRUNG scheitern, weil es, WIE ICH GLAUBE, nicht funktioniert. Das heißt nicht, dass Gott nicht existiert, nicht alles ist wissenschaftlich erklärbar.
Sarkasmus ist Humor, der die Geduld verloren hat.
Wahnsinn und Genie gehen Hand in Hand.
Vier Jahreszeiten - 100 Karotaler zu gewinnen!




Von:   abgemeldet 15.07.2008 20:43
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
Avatar
 
> Bin vollkommen deiner Meinung. Du bist also auch dafür, die Theologie aus den Universitäten zu schmeißen? Sehr schön.

Bist du nicht in der Laune oder in der Lage, ohne Angriffe und wilde Vermutungen zu diskutieren?
Wenn du so argumentierst, dann könnte man das weiter führen und andere Studienfächer auch von der Uni werfen. Aber ich bin NICHT dafür, denn wenn Religion schon nichts mit Wissenschaft zu tun hat, so ist sie doch zumindest ein wichtiger Aspekt, der unsere Kultur stark beeinflusst hat (und auch in Zukunft beeinflussen wird). Und aus diesem Grund hat die Theologie auch - für mich persönlich - ihre Daseinsbereichtigung.

> Nun ja, du hast mit mir gesprochen, also hab ich mich mal angesprochen gefühlt. Kann ja passieren.

Eigentlich habe ich auf deine Aussagen reagiert. Möchte ich mich mit dir persönlich ung privat unterhalten, würde ich die ENS-Funktion nutzen.
Damit wollte ich nur darauf hinweisen, wie es hier im Thread teilweise schon zugegangen ist. Das hätte ich vielleicht noch einmal extra betonen sollen. Ich bedauere, dass mein Posting zu Missverständnissen geführt hat. So war es nicht gemeint. Entschuldige.


> > Wenn du mich für gottgläubig hältst, muss ich dich enttäuschen. Das bin ich nicht.
> Ich bezog mich auch nicht auf deine wie auch immer geartete Gläubigkeit oder Nichtgläubigkeit.

Dann reden wir aneinander vorbei. Wie war das Statement dann gemeint?

> > Es bedeutet aber auch nicht "Klappe aufreißen und Leute, die glauben, als blöd hinstellen".
> >
> Nein, das nennt man unter Umständen (sicher nicht immer) "Kritik" oder "Meinungsäußerung".

Nach dem, was hier gelaufen ist, könnte man es durchaus auch "Frechheit" und "Ignoranz" nennen. Kritik gibt die Möglichkeit des Erörterns. Wenn man jedoch sagt "Für mich ist jeder, der glaubt, naiv und dumm", dann ist das eine Beleidigung und so nicht haltbar.

> > Ich wollte damit sagen, dass du - wenn du solche Leute suchst - in diesem Thread nicht fündig werden wirst. Wenn du die Diskussion mit solchen Leuten suchst, dann wäre vielleicht ein gänzlich anderes Forum dafür geeignet, das seinen Schwerpunkt darauf ausgerichtet hat.
>
> Ich hab den Thread hier nicht gestartet ;-)

Das hat damit auch gar nichts zu tun.

> Außerdem bin ich auch in anderen Foren. Da kennt wenigstens ein Teil der User Bibel, Kirchengeschichte und offizielle Glaubensinhalte der jeweiligen Religionsgemeinschaft.

Und? Dennoch wirst du - wie ich schon sagte - hier keinerlei Leute finden, die solche Hardliner sind, wie sie hier so gerne als Beispiel aufgeführt werden.

> > Alles, was ich bisher an "militanten Christen" hier auf dem Mexx gesehen habe, ist ein User, der dafür bekannt ist, dass er gerne mit seinen provokanten Trollereien (und etlichen Accounts mit immer verschiedenen Meinungsausrichtungen) aufgefallen ist.
> >
>
> Ich kann mich an einen erinnern, aber ich glaube, der ist auch wegen Trollerei und Verstößen gegen die Nettiquette gesperrt worden. Dann gibts irgendwo noch ne satanische Kreationistin.

Wir sind hier auf dem Mexx. Du würdest nicht glauben, WAS es hier noch alles gibt ... Leider glaube ich kaum, dass sich diese satanische Kreationistin wirklich hier zu einem Meinungsaustausch einfiinden wird. Das ist ja das Tolle an Hardlinern: An Diskussionen nehmen sie meistens ohnehin nicht teil.

> > Das ändert aber nichts an meiner Grundaussage, dass ich gerne mal jemanden hier schreiben sehen würde, der voll in der Materie drin ist. Aus welchem Antrieb auch immer.
>
>
> Um in der Materie drin zu sein, musst du nicht Theologie studieren.
> Man muss natürlich viel lesen.
>
Ganz ehrlich: Ich HABE viel gelesen. Auch zum Thema Religion. Dennoch glaube ich, dass ich noch lange nicht alles weiß und ich danke, dass jemand, der das Zeug lernt und durchdenkt, mir immernoch etwas beibringen könnte.
Auch, wenn ich kein Interesse daran habe, zu einer gläubigen Christin zu werden. Religion ist eine spannende und vielschichtige Sache. Ob man glauben will oder nicht. Wert, sich darüber Gedanken zu machen, ist es allemal.
"The reasons for hating the people on this site are innumerable. In fact, I can find several reasons for hating every single one of you in this very thread."




Von:   abgemeldet 15.07.2008 20:49
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
> >Dein Standpunkt für dich in Ehren, aber das als "der Standpunkt TM" an sich in den Raum zu stellen, den jeder gefälligst zu teilen hat - und nichts anderes impliziert dein Satz - ist gehörig arrogant.
>
>
> Du hast Recht, und ich entschuldige mich dafür.

Passiert. ;-)
(Ist mir auch schon passiert)

> Ich möchte nur noch kurz etwas dazu sagen, ansonsten halte ich mich hier raus. >>
>
> Auch der Satz, auf den sich das obige Zitat bezieht, war ganz auf mich persönlich bezogen. Ich hatte eigentlich gedacht, das wäre klar, aber ich muss mich wohl immer wieder wiederholen. Für mich ist Glaube einfach nicht mit Wissenschaft erklärbar. Die Theologie ist im Übrigen nur schwerlich mit anderen Naturwissenschaften vergleichbar, somit kann man nicht sagen: Theologie = Wissenschaft -> Glaube wird durch Wissenschaft begründet.
> Nein, ich studiere nicht Theologie, ich kann auch nur wiedergeben, was ich gesagt bekommen habe. Und laut dem ist Theologie mehr die Beschäftigung mit dem Glauben als der wissenschaftliche Beweis. Den es meiner Meinung nach einfach nicht gibt.
> Jemand, der versucht, Gott wissenschaftlich zu erklären, wird NACH MEINER ERFAHRUNG scheitern, weil es, WIE ICH GLAUBE, nicht funktioniert. Das heißt nicht, dass Gott nicht existiert, nicht alles ist wissenschaftlich erklärbar.


Man kann Glauben wissenschaftlich erklären.

Warum geglaubt wird, wie sich Glaube ausbreitet, welche Glaubensvorstellungen sich durchsetzen etc. Glaubensgeschichte und dergleichen nennt man Religionswissenschaft.
Andere Bereiche, die hier mitreinspielen sind Geschichte, Soziologie, Psychologie, Neurologie, etc.

Alles, was Auswirkungen auf die Welt hat (mit der Welt interagiert), kann per definitionem erklärt werden, wenn vielleicht noch nicht komplett (weil Instumente und Theorien fehlen), so dennoch prinzipiell.
Glaube ist aber nicht Gott.

Wenn du meinst dass Gott nicht wissenschaftlich erklärbar ist, was ja dein gutes Recht ist, dann folgt daraus, dass du an einen eigenschaftslosen, nicht mit der Welt interagierenden Gott glauben musst. Das fiele eher in den Bereich Deismus oder Pantheismus, wenn auch nicht ganz.
Glaubst du an so einen Gott?

Du darfst natürlich glauben was du willst, und ich darf es für ziemlich offensichtlich falsch halten ;-)




Von:   abgemeldet 15.07.2008 21:02
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
Avatar
 
>Man kann Glauben wissenschaftlich erklären.

Das ist richtig. Aber:

>Glaube ist aber nicht Gott.

Und dass das eine mit dem anderen durchaus zusammenhängt, macht es schwierig, nicht wahr? Nicht unmöglich, aber schwierig. Du hast insofern Recht, als dass man viele Aspekte des Glaubens -
>Warum geglaubt wird, wie sich Glaube ausbreitet, welche Glaubensvorstellungen sich durchsetzen etc. Glaubensgeschichte[...]Geschichte, Soziologie, Psychologie, Neurologie, etc.
- erklären und wissenschaftlich analysieren kann. Gott bleibt selbst bleibt aber dabei oft/immer außen vor, oder täusche ich mich? (Was durchaus möglich ist.)

>Wenn du meinst dass Gott nicht wissenschaftlich erklärbar ist, was ja dein gutes Recht ist, dann folgt daraus, dass du an einen eigenschaftslosen, nicht mit der Welt interagierenden Gott glauben musst.

Ich fürchte, das verstehe ich nicht ganz. Gott ist nicht erklärbar/beweisbar, aber das heißt ja nicht, dass ich nicht an den christlichen Gott glaube. Kein Gott ist beweisbar. Ich bin durchaus ein Vertreter der katholischen Kirche, nicht bedignungslos und sehr, sehr kritisch, aber ich bin dennoch Katholikin. Ich glaube sehr wohl, dass Gott in irgendeiner Art und Weise mit der Welt interagiert (allerdings nicht, dass er sich aktiv einmischt), dennoch bleibt er für mich unbegreifbar, unerklärbar, unbeweisbar. Das eine schließt das andere nicht aus, finde ich.


[spam]
>Du darfst natürlich glauben was du willst, und ich darf es für ziemlich offensichtlich falsch halten ;-)
Du glaubst nicht, wie schön es ist, einen vernünftigen Diskussionspartner zu haben. Ich schreib dir demnächst noch eine Liebes-ENS. ^^
[/spam]
Sarkasmus ist Humor, der die Geduld verloren hat.
Wahnsinn und Genie gehen Hand in Hand.
Vier Jahreszeiten - 100 Karotaler zu gewinnen!




Von:   abgemeldet 15.07.2008 21:03
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
> > Bin vollkommen deiner Meinung. Du bist also auch dafür, die Theologie aus den Universitäten zu schmeißen? Sehr schön.
>
> Bist du nicht in der Laune oder in der Lage, ohne Angriffe und wilde Vermutungen zu diskutieren?

Doch, eigentlich schon. Wenn du sagst, dass Religion keine Wissenschaft ist, und Theologie vom Wesen her die Lehre von Gott ist, dann gibt es da doch ein kleines Problem, oder?

Oder meintest du mit Religion=/= Wissenschaft etwas anderes?

> Wenn du so argumentierst, dann könnte man das weiter führen und andere Studienfächer auch von der Uni werfen.

Bei manchen ist das sicher sinnvoll. Bei manchen mehr, bei anderen weniger.

> Aber ich bin NICHT dafür, denn wenn Religion schon nichts mit Wissenschaft zu tun hat, so ist sie doch zumindest ein wichtiger Aspekt, der unsere Kultur stark beeinflusst hat (und auch in Zukunft beeinflussen wird). Und aus diesem Grund hat die Theologie auch - für mich persönlich - ihre Daseinsbereichtigung.
>
Ich bevorzuge in diesem Fall die Religionswissenschaft. Die operiert - dem wissenschaftlichen Anspruch gemäß - ergebnisoffen und ist nicht, wie die Theologie, weisungsgebunden.


> > Nun ja, du hast mit mir gesprochen, also hab ich mich mal angesprochen gefühlt. Kann ja passieren.
>
> Eigentlich habe ich auf deine Aussagen reagiert. Möchte ich mich mit dir persönlich ung privat unterhalten, würde ich die ENS-Funktion nutzen.
> Damit wollte ich nur darauf hinweisen, wie es hier im Thread teilweise schon zugegangen ist. Das hätte ich vielleicht noch einmal extra betonen sollen. Ich bedauere, dass mein Posting zu Missverständnissen geführt hat. So war es nicht gemeint. Entschuldige.
>
Dann tuts mir auch leid, dass ich es falsch verstanden habe.
>
> > > Wenn du mich für gottgläubig hältst, muss ich dich enttäuschen. Das bin ich nicht.
> > Ich bezog mich auch nicht auf deine wie auch immer geartete Gläubigkeit oder Nichtgläubigkeit.
>
> Dann reden wir aneinander vorbei. Wie war das Statement dann gemeint?
>

Mein Statement sagte aus, dass ich es je nach Umständen auch für lachhaft, unhöflich und ignorant halten würde, andere wegen ihres Glaubens zu verspotten und das unerklärbare zu erklären zu verlangen.

Ich hab möglicherweise andere und weniger mögliche Umstände dafür, aber prinzipiell stimmt es, dass es nicht immer angebracht sein mag, seinen Standpunkt zu verteidigen.

Ich halte solche Umstände aber für glückliche Ausnahmen (wie die Beerdigung des Ehepartners eines Gläubigens beispielsweise; was soll ich da kritisieren. Ist ja nicht meine Beerdigung. Ich bete halt nicht mit, wenns inner Kirche ist und Ruh is - oder geh erst nachher mit dazu, wenn ich nicht in die Kirche will).

> > > Es bedeutet aber auch nicht "Klappe aufreißen und Leute, die glauben, als blöd hinstellen".
> > >
> > Nein, das nennt man unter Umständen (sicher nicht immer) "Kritik" oder "Meinungsäußerung".
>
> Nach dem, was hier gelaufen ist, könnte man es durchaus auch "Frechheit" und "Ignoranz" nennen. Kritik gibt die Möglichkeit des Erörterns. Wenn man jedoch sagt "Für mich ist jeder, der glaubt, naiv und dumm", dann ist das eine Beleidigung und so nicht haltbar.

Das ist auch eine. Da stimm ich dir zu.
Der Fehler liegt meines Erachtens aber eher in der Pauschalisierung.


>
> > > Ich wollte damit sagen, dass du - wenn du solche Leute suchst - in diesem Thread nicht fündig werden wirst. Wenn du die Diskussion mit solchen Leuten suchst, dann wäre vielleicht ein gänzlich anderes Forum dafür geeignet, das seinen Schwerpunkt darauf ausgerichtet hat.
> >
> > Ich hab den Thread hier nicht gestartet ;-)
>
> Das hat damit auch gar nichts zu tun.
>

Finde ich schon. Aber egal.

> > Außerdem bin ich auch in anderen Foren. Da kennt wenigstens ein Teil der User Bibel, Kirchengeschichte und offizielle Glaubensinhalte der jeweiligen Religionsgemeinschaft.
>
> Und? Dennoch wirst du - wie ich schon sagte - hier keinerlei Leute finden, die solche Hardliner sind, wie sie hier so gerne als Beispiel aufgeführt werden.

Sie sind es selbst nicht, aber sie unterstützen teilweise durch Mitgliedschaft in gewissen Institutionen solche Hardliner, direkt wie indirekt.

>
> > > Alles, was ich bisher an "militanten Christen" hier auf dem Mexx gesehen habe, ist ein User, der dafür bekannt ist, dass er gerne mit seinen provokanten Trollereien (und etlichen Accounts mit immer verschiedenen Meinungsausrichtungen) aufgefallen ist.
> > >
> >
> > Ich kann mich an einen erinnern, aber ich glaube, der ist auch wegen Trollerei und Verstößen gegen die Nettiquette gesperrt worden. Dann gibts irgendwo noch ne satanische Kreationistin.
>
> Wir sind hier auf dem Mexx. Du würdest nicht glauben, WAS es hier noch alles gibt ... Leider glaube ich kaum, dass sich diese satanische Kreationistin wirklich hier zu einem Meinungsaustausch einfiinden wird. Das ist ja das Tolle an Hardlinern: An Diskussionen nehmen sie meistens ohnehin nicht teil.
>

Och, ich glaub das schon^^

> > > Das ändert aber nichts an meiner Grundaussage, dass ich gerne mal jemanden hier schreiben sehen würde, der voll in der Materie drin ist. Aus welchem Antrieb auch immer.
> >
> >
> > Um in der Materie drin zu sein, musst du nicht Theologie studieren.
> > Man muss natürlich viel lesen.
> >
> Ganz ehrlich: Ich HABE viel gelesen. Auch zum Thema Religion. Dennoch glaube ich, dass ich noch lange nicht alles weiß und ich danke, dass jemand, der das Zeug lernt und durchdenkt, mir immernoch etwas beibringen könnte.
> Auch, wenn ich kein Interesse daran habe, zu einer gläubigen Christin zu werden. Religion ist eine spannende und vielschichtige Sache. Ob man glauben will oder nicht. Wert, sich darüber Gedanken zu machen, ist es allemal.

Das auf jeden Fall.



Von:   abgemeldet 15.07.2008 21:07
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
> >Man kann Glauben wissenschaftlich erklären.
>
> Das ist richtig. Aber:
>
> >Glaube ist aber nicht Gott.
>
> Und dass das eine mit dem anderen durchaus zusammenhängt, macht es schwierig, nicht wahr?

Teilweise. Es gibt aber auch atheistischen Glauben, wenn man den Begriff der Religion etwas weiterläufig versteht. Stalinismus ist eine atheistische politische Religion.
Es ist aber ein dem Glauben inhärentes Problem, dass Glaube unter Umständen sehr wenig mit einem möglicherweise existierendem Gott zu tun haben kann.
Das zeigt sich an der Verschiedenheit und Vielfalt der Religionen. Sie können alle (in ihren Hauptannahmen) falsch liegen, aber sie können nicht alle richtig liegen.


> Nicht unmöglich, aber schwierig. Du hast insofern Recht, als dass man viele Aspekte des Glaubens -
> >Warum geglaubt wird, wie sich Glaube ausbreitet, welche Glaubensvorstellungen sich durchsetzen etc. Glaubensgeschichte[...]Geschichte, Soziologie, Psychologie, Neurologie, etc.
> - erklären und wissenschaftlich analysieren kann. Gott bleibt selbst bleibt aber dabei oft/immer außen vor, oder täusche ich mich? (Was durchaus möglich ist.)
>

Nein, du täuscht dich nicht.

> >Wenn du meinst dass Gott nicht wissenschaftlich erklärbar ist, was ja dein gutes Recht ist, dann folgt daraus, dass du an einen eigenschaftslosen, nicht mit der Welt interagierenden Gott glauben musst.
>
> Ich fürchte, das verstehe ich nicht ganz. Gott ist nicht erklärbar/beweisbar, aber das heißt ja nicht, dass ich nicht an den christlichen Gott glaube. Kein Gott ist beweisbar. Ich bin durchaus ein Vertreter der katholischen Kirche, nicht bedignungslos und sehr, sehr kritisch, aber ich bin dennoch Katholikin. Ich glaube sehr wohl, dass Gott in irgendeiner Art und Weise mit der Welt interagiert (allerdings nicht, dass er sich aktiv einmischt), dennoch bleibt er für mich unbegreifbar, unerklärbar, unbeweisbar. Das eine schließt das andere nicht aus, finde ich.
>


Da haben wir ein Problem. Interaktion ohne aktives Einmischen? Wie soll das gehen?

Das klingt für mich wie Trinken ohne Flüssigkeitsaufnahme.
Interaktion bedeutet "Einmischen".

>
> [spam]
> >Du darfst natürlich glauben was du willst, und ich darf es für ziemlich offensichtlich falsch halten ;-)
> Du glaubst nicht, wie schön es ist, einen vernünftigen Diskussionspartner zu haben. Ich schreib dir demnächst noch eine Liebes-ENS. ^^
> [/spam]
;-)


Edit: Mist, schon wieder Doppelpost.
mea culpa-_-
Zuletzt geändert: 15.07.2008 21:08:25



Von:   abgemeldet 15.07.2008 21:17
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
Avatar
 
>Teilweise. Es gibt aber auch atheistischen Glauben, wenn man den Begriff der Religion etwas weiterläufig versteht. Stalinismus ist eine atheistische politische Religion.

Da hast du Recht, ich bezog mich aber wirklich nur auf die christliche Religion - bzw. auf die drei großen Religionen Christentum, Islam, Judentum.

>Das zeigt sich an der Verschiedenheit und Vielfalt der Religionen. Sie können alle (in ihren Hauptannahmen) falsch liegen, aber sie können nicht alle richtig liegen.

Wieder kommt es darauf an, ob man Religionen allgemein betrachtet, oder nur die "drei großen". Bei letzterem ist die Ringparabel von Lessing zu empfehlen. Hätten die Anhänger der Religionen etwas mehr Zeit dafür verwendet, nach Gemeinsamkeiten zu suchen anstatt sich zu bekriegen ...

>Da haben wir ein Problem. Interaktion ohne aktives Einmischen? >Wie soll das gehen?

>Das klingt für mich wie Trinken ohne Flüssigkeitsaufnahme.
>Interaktion bedeutet "Einmischen".

Meine Schuld, ich habe vielleicht "Interagieren" etwas anders - und nicht ganz richtig - interpretiert. Du hast Recht. Für meinen Glauben würde ich "interagieren" durch "kommunizieren" ersetzen. Das heißt jetzt nicht, dass Gott mit mir redet, sondern, dass er einfach DA ist. lostvampire69 hat das schön erklärt: Etwas, aus dem man Kraft schöpfen kann. Gleichzeitig ist Gott in allem, ohne es aktiv zu steuern. (Das ist schwer zu erklären, und deshalb wohl auch unterverständlich ^^°) So "interagiert" er, mischt sich aber nicht AKTIV ein. (Passiv vielleicht.)
Sarkasmus ist Humor, der die Geduld verloren hat.
Wahnsinn und Genie gehen Hand in Hand.
Vier Jahreszeiten - 100 Karotaler zu gewinnen!

Zuletzt geändert: 15.07.2008 21:19:49



Von:   abgemeldet 15.07.2008 21:26
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
> >Teilweise. Es gibt aber auch atheistischen Glauben, wenn man den Begriff der Religion etwas weiterläufig versteht. Stalinismus ist eine atheistische politische Religion.
>
> Da hast du Recht, ich bezog mich aber wirklich nur auf die christliche Religion - bzw. auf die drei großen Religionen Christentum, Islam, Judentum.


>
> >Das zeigt sich an der Verschiedenheit und Vielfalt der Religionen. Sie können alle (in ihren Hauptannahmen) falsch liegen, aber sie können nicht alle richtig liegen.
>
> Wieder kommt es darauf an, ob man Religionen allgemein betrachtet, oder nur die "drei großen". Bei letzterem ist die Ringparabel von Lessing zu empfehlen. Hätten die Anhänger der Religionen etwas mehr Zeit dafür verwendet, nach Gemeinsamkeiten zu suchen anstatt sich zu bekriegen ...
>

Die Ringparabel ist ein interessanter Versuch - die Unterschiede sind aber tatsächlich größer als die Gemeinsamkeiten. Das merkt man vor allem auch, wenn man sich mal die unterschiedlichen Abspaltungen innerhalb eines Glaubensgerüstest, beispielsweise die verschiedenen christlichen Gruppierungen, anschaut.

> >Da haben wir ein Problem. Interaktion ohne aktives Einmischen? >Wie soll das gehen?
>
> >Das klingt für mich wie Trinken ohne Flüssigkeitsaufnahme.
> >Interaktion bedeutet "Einmischen".
>
> Meine Schuld, ich habe vielleicht "Interagieren" etwas anders - und nicht ganz richtig - interpretiert. Du hast Recht. Für meinen Glauben würde ich "interagieren" durch "kommunizieren" ersetzen. Das heißt jetzt nicht, dass Gott mit mir redet, sondern, dass er einfach DA ist. lostvampire69 hat das schön erklärt: Etwas, aus dem man Kraft schöpfen kann. Gleichzeitig ist Gott in allem, ohne es aktiv zu steuern. (Das ist schwer zu erklären, und deshalb wohl auch unterverständlich ^^°) So "interagiert" er, mischt sich aber nicht AKTIV ein. (Passiv vielleicht.)


Das ist natürlich ein schönes Bild - aber da bin ich sogar eher auf Ratzingers Seite: das ist kein christlicher Glaube.


Ist natürlich an sich legitim, aber da würde ich dann schon wissen wollen, wenn das bei dir der Fall ist, warum du dann Mitglied in einer Organisation bist, die so ganz andere Ansichten hat als du? Die Glauben wie deinen verhöhnt und schlechtmacht?


Bezieh das nicht auf dich, aber dieser Vergleich kam in meinem Freundeskreis bei nem ähnlichen Thema mal auf:

Man kann auch als Philanthrop in der NPD sein, aber sinnvoll ist das nicht ;-)


(bevor einer NaziNazi schreit: ich vergleiche dich hier mit dem Philanthropen ;-))
Zuletzt geändert: 15.07.2008 21:26:52



Von:   abgemeldet 15.07.2008 21:36
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
Avatar
 
>Die Ringparabel ist ein interessanter Versuch - die Unterschiede sind aber tatsächlich größer als die Gemeinsamkeiten. Das merkt man vor allem auch, wenn man sich mal die unterschiedlichen Abspaltungen innerhalb eines Glaubensgerüstest, beispielsweise die verschiedenen christlichen Gruppierungen, anschaut.

Wenn ich das richtig im Kopf habe, bezieht sich die Ringparabel ja auch hauptsächlich auf die "Götter", und nur teilweise auf die Religionen, oder? Schwierige Sache. Letztendlich auch egal, denn jede Religion wird ihre Lehre immer als die richtige ansehen. Das ist nicht unbedingt schlecht, solange man gegenüber anderen nicht negativ eingestellt ist.

>Das ist natürlich ein schönes Bild - aber da bin ich sogar eher auf Ratzingers Seite: das ist kein christlicher Glaube.

Oh, das ist er durchaus. ;)
Weißt du, nur weil der Papst vielleicht irgendwann etwas anderes gesagt hat, heißt das nicht, dass mein Glaube nicht christlich ist. Ich mag die Kirche. Sie gibt mir viel. Und wenn wir - ich und der Papst - nicht immer einer Meinung sind, heißt das nicht, dass ich kein Christ bin.
1. sind auch Päpste nicht unfehlbar.
2. ist jedes Gottesbild anders. Eben weil Glaube etwas persönliches ist. Jeder Christ stellt sich seinen Gott ein wenig anders vor, und (lassen wir Amerika etc. mal außer Acht) sicherlich kaum ein Christ teilt voll und ganz die Auffassung der Kirche.

Wie sieht denn deiner Meinung nach das christliche/kirchliche Gottesbild aus?


Edit: Außerdem tue ich mich, wie man vielleicht merkt ;), sehr schwer, mich hier zu erklären. Es fällt mir nicht leicht, die richtigen Worte zu finden um das auszudrücken, was ich empfinde.

Edit2:
>Die Glauben wie deinen verhöhnt und schlechtmacht?
Das müsstest du mir doch näher erläutern oder Beispiele bringen. Und selbst wenn einige Leute/Mächtige in der Kirche das tun, tangiert es mich nicht. Ich bin weiterhin Mitglied der katholischen Kirche und bin bisher nur von Nichtgläubigen für meinen Glauben verhöhnt worden.

Sarkasmus ist Humor, der die Geduld verloren hat.
Wahnsinn und Genie gehen Hand in Hand.
Vier Jahreszeiten - 100 Karotaler zu gewinnen!

Zuletzt geändert: 15.07.2008 21:47:20



Von:    Watashi-San 16.07.2008 08:48
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
Avatar
 
> > > Bin vollkommen deiner Meinung. Du bist also auch dafür, die Theologie aus den Universitäten zu schmeißen? Sehr schön.
> >
> > Bist du nicht in der Laune oder in der Lage, ohne Angriffe und wilde Vermutungen zu diskutieren?
>
> Doch, eigentlich schon. Wenn du sagst, dass Religion keine Wissenschaft ist, und Theologie vom Wesen her die Lehre von Gott ist, dann gibt es da doch ein kleines Problem, oder?
>
> Oder meintest du mit Religion=/= Wissenschaft etwas anderes?
>
> > Wenn du so argumentierst, dann könnte man das weiter führen und andere Studienfächer auch von der Uni werfen.
>
> Bei manchen ist das sicher sinnvoll. Bei manchen mehr, bei anderen weniger.


Und wenn Du so argumentierst müßte auch Jura oder Wirtschaft von der Uni, da beides genaugenommen keine Wissenschaften sind

ansonsten
Back to Topic
Don't Feed the Troll
Go-Zirkel
Con-Hopper und Dauerhelfer in den Bereichen Licht und Bühnentechnik sowie Waffencheck
Nimm das Leben nicht so ernst - Du kommst am Ende doch nicht lebend davon



Von:   abgemeldet 16.07.2008 13:30
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
Avatar
 
> auf die drei großen Religionen Christentum, Islam, Judentum.

das sind die drei abrahamischen Religionen... denn zu den großen Religionen gehören auch Hinduismus und Buddismus (die beide mehr anhänger haben als das Judentum).

wa salam
Sawsan

In pain, you can still sleep. But if you inflict pain, you will never be able to sleep again.




Von:   abgemeldet 16.07.2008 14:32
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
> > > > Bin vollkommen deiner Meinung. Du bist also auch dafür, die Theologie aus den Universitäten zu schmeißen? Sehr schön.
> > >
> > > Bist du nicht in der Laune oder in der Lage, ohne Angriffe und wilde Vermutungen zu diskutieren?
> >
> > Doch, eigentlich schon. Wenn du sagst, dass Religion keine Wissenschaft ist, und Theologie vom Wesen her die Lehre von Gott ist, dann gibt es da doch ein kleines Problem, oder?
> >
> > Oder meintest du mit Religion=/= Wissenschaft etwas anderes?
> >
> > > Wenn du so argumentierst, dann könnte man das weiter führen und andere Studienfächer auch von der Uni werfen.
> >
> > Bei manchen ist das sicher sinnvoll. Bei manchen mehr, bei anderen weniger.
>
>
> Und wenn Du so argumentierst müßte auch Jura oder Wirtschaft von der Uni, da beides genaugenommen keine Wissenschaften sind
>
> ansonsten
> Back to Topic

OT: ja, unter Umständen wäre es sinnvoll, solche Fächer auszulagern bzw. eigenständige Institute dafür zu gründen.



--------------------------
> >Die Ringparabel ist ein interessanter Versuch - die Unterschiede sind aber tatsächlich größer als die Gemeinsamkeiten. Das merkt man vor allem auch, wenn man sich mal die unterschiedlichen Abspaltungen innerhalb eines Glaubensgerüstest, beispielsweise die verschiedenen christlichen Gruppierungen, anschaut.
>
> Wenn ich das richtig im Kopf habe, bezieht sich die Ringparabel ja auch hauptsächlich auf die "Götter", und nur teilweise auf die Religionen, oder? Schwierige Sache. Letztendlich auch egal, denn jede Religion wird ihre Lehre immer als die richtige ansehen. Das ist nicht unbedingt schlecht, solange man gegenüber anderen nicht negativ eingestellt ist.
>

Ich hab es eher so verstanden, dass, weil es unmöglich ist herauszufinden wer Recht hat und wer nicht - sinnvoller wäre, allen das gleiche Recht (bei Lessing: alle sind richtig) zuzugestehen.

Das Ende (alle sind gleich oder gleichwertig) steht aber nicht alleine da, sondern bezieht sich eindeutig und sehr stark auf diesen Mangel der Überprüfung. Das Ende der Parabel ist zwar schön, der Grund dahinter ist aber sehr religionskritisch.

> >Das ist natürlich ein schönes Bild - aber da bin ich sogar eher auf Ratzingers Seite: das ist kein christlicher Glaube.
>
> Oh, das ist er durchaus. ;)

> Weißt du, nur weil der Papst vielleicht irgendwann etwas anderes gesagt hat, heißt das nicht, dass mein Glaube nicht christlich ist. Ich mag die Kirche. Sie gibt mir viel. Und wenn wir - ich und der Papst - nicht immer einer Meinung sind, heißt das nicht, dass ich kein Christ bin.
> 1. sind auch Päpste nicht unfehlbar.
> 2. ist jedes Gottesbild anders. Eben weil Glaube etwas persönliches ist. Jeder Christ stellt sich seinen Gott ein wenig anders vor, und (lassen wir Amerika etc. mal außer Acht) sicherlich kaum ein Christ teilt voll und ganz die Auffassung der Kirche.
>
> Wie sieht denn deiner Meinung nach das christliche/kirchliche Gottesbild aus?

Um Christ zu sein muss man an den Gott der Bibel (weil das auch der Gott von Jesus ist - trotz leicht verändertem Bild) und Jesus als seinen Sohn glauben. Jesus=Gott (oder auch in der hirnzerfressenden Form Jesus=ganzMensch=ganzGott) ist das mindeste, Trinität eher weniger.

Ohne Christus und Bibel ergibt "Christ" nicht viel Sinn.

>
>
> Edit: Außerdem tue ich mich, wie man vielleicht merkt ;), sehr schwer, mich hier zu erklären. Es fällt mir nicht leicht, die richtigen Worte zu finden um das auszudrücken, was ich empfinde.
>
> Edit2:
> >Die Glauben wie deinen verhöhnt und schlechtmacht?
> Das müsstest du mir doch näher erläutern oder Beispiele bringen. Und selbst wenn einige Leute/Mächtige in der Kirche das tun, tangiert es mich nicht. Ich bin weiterhin Mitglied der katholischen Kirche und bin bisher nur von Nichtgläubigen für meinen Glauben verhöhnt worden.
>

Du hast ja beschrieben, dass viele einen eigenen Glauben haben und dabei eingie Unterschiede auftauchen. Der Papst und viele seiner Leute mögen das nicht, schimpfen euch Relativisten, Anhänger des unmoralischen Zeitgeistes und Schlußverkaufgläubige (die das Gesamtpaket nicht wollen sondern nur die Rosinen aus dem Kuchen).
Tangieren muss es dich soweit nicht, als da dir keine Gefahr mehr droht.
Ich versteh aber nicht wie ein Mensch es mit seinem Gewissen vereinbaren kann, in einer Organisation Mitglied zu sein, die einen noch vor 200 Jahren als Ketzer verbrannt hätte...

Zuletzt geändert: 16.07.2008 14:34:43



Von:    DukeTeNebris 16.07.2008 15:14
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
Avatar
 
> > Bin vollkommen deiner Meinung. Du bist also auch dafür, die Theologie aus den Universitäten zu schmeißen? Sehr schön.

daß sich Theologie dort findet,
ist allein historisch zu erklären.
Sie war eine der klassischen Fakultäten
und wurde nur in streng laizistischen Staaten
von dort entfernt.
In Staats- und Gemeinwesen läuft nicht viel
entlang logischer Linien.

> > Und wenn Du so argumentierst müßte auch Jura oder Wirtschaft von der Uni, da beides genaugenommen keine Wissenschaften sind

q.e.d.

> Um Christ zu sein muss man an den Gott der Bibel (weil das auch der Gott von Jesus ist - trotz leicht verändertem Bild) und Jesus als seinen Sohn glauben. Jesus=Gott (oder auch in der hirnzerfressenden Form Jesus=ganzMensch=ganzGott) ist das mindeste, Trinität eher weniger.
>
> Ohne Christus und Bibel ergibt "Christ" nicht viel Sinn.

Natürlich nicht, aber dennoch gibt es Christen, die Jesus
nicht als Gottwesen betrachten, sondern als den "Messias"
(den Chrestos, den Gesalbten) anerkennen, und es gibt sogar
messianische Juden, für die Jesus der Messias ist (für diese
gilt Paulus sogar als Häretiker, weil er den Heiden das
nach ihrer Ansicht exklusiv jüdische Christentum predigte).

Außerdem welche Bibel? Es gibt ... hunderte. Und noch viel
verbindliche Literatur dazu; die Jesusfigur der Schriften
ist weitestgehend fiktiv.

Die Christen spalteten sich erst um 450 auf in solche,
für die Christus ein Gott (Trinitätsanteil) ist und solche,
die dies nicht glauben (monophysitische Christen,
die gibt es im Orient heute noch).

Es liegt in der Natur der abrahamitischen wie jeder anderen
Religion, sich unter dogmatischem Gezänk immer wieder
aufzuspalten.

> Ich versteh aber nicht wie ein Mensch es mit seinem Gewissen vereinbaren kann, in einer Organisation Mitglied zu sein, die einen noch vor 200 Jahren als Ketzer verbrannt hätte...

oh, Verdrängung funktioniert bei Menschen
erstaunlich gut. Außerdem ist es nicht gerade fair,
einer Gemeinschaft oder einem Volk seine
Vergangenheit vorzuwerfen. Heute sind das andere Leute,
und wichtig wäre eher die Frage, was kann die Gemeinschaft
in Zukunft gutes oder schlechtes tun, und was tut sie derzeit?
Ist ihre Ideologie potentiell gefährlich
oder fördert sie Entwicklung oder Unterdrückung?
Wer nach dem Sinn des Lebens sucht, sollte vielleicht besser nach dem Geruch des Lebens forschen. Es besteht eine ähnlich geringe Chance, ihn zu finden, doch die Suche ist bestimmt aufregender! (M. de Bolz) -- Ava-Chibi by MG




Von:   abgemeldet 16.07.2008 15:38
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
Avatar
 
>Um Christ zu sein muss man an den Gott der Bibel (weil das auch der Gott von Jesus ist - trotz leicht verändertem Bild) und Jesus als seinen Sohn glauben. Jesus=Gott (oder auch in der hirnzerfressenden Form Jesus=ganzMensch=ganzGott) ist das mindeste, Trinität eher weniger.

>Ohne Christus und Bibel ergibt "Christ" nicht viel Sinn.

Von Jesus und Bibel habe ich nie gesprochen. Ich habe mich allein auf Gott bezogen. Ich glaube durchaus daran, dass Jesus Gottes Sohn war, oder zumindest etwas in dieser Richtung, und ich glaube auch an die Bibel, obgleich ich sie nur als eine von Menschen geschriebene Parabel sehe.
Jesus ist Teil der Dreifaltigkeit, Teil von Gott. Auch er zählt zu dieser Kraft, aus der ich schöpfe.
(Gilt natürlich alles wieder nur für mich persönlich.)


>Du hast ja beschrieben, dass viele einen eigenen Glauben haben und dabei eingie Unterschiede auftauchen. Der Papst und viele seiner Leute mögen das nicht, schimpfen euch Relativisten, Anhänger des unmoralischen Zeitgeistes und Schlußverkaufgläubige (die das Gesamtpaket nicht wollen sondern nur die Rosinen aus dem Kuchen).

Relativiert sich durch meine Erklärung oben ;)

>Tangieren muss es dich soweit nicht, als da dir keine Gefahr mehr droht.
>Ich versteh aber nicht wie ein Mensch es mit seinem Gewissen vereinbaren kann, in einer Organisation Mitglied zu sein, die einen noch vor 200 Jahren als Ketzer verbrannt hätte...

Ja - vor 200 Jahren. Sogar die Kirche beginnt sich zu wandeln und zu modernisieren - wenn auch viel zu langsam.
Das wäre ungefähr so, als ob ich aufgrund des Nationalsozialismus und des "Dritten Reichs" kein Deutscher sein will.
Sarkasmus ist Humor, der die Geduld verloren hat.
Wahnsinn und Genie gehen Hand in Hand.
Vier Jahreszeiten - 100 Karotaler zu gewinnen!




Von:   abgemeldet 16.07.2008 19:41
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
Avatar
 
>Das wäre ungefähr so, als ob ich aufgrund des Nationalsozialismus und des "Dritten Reichs" kein Deutscher sein will.

Es gibt leider genug Leute in diesem Land, die exakt diese Ansichten haben... -.-"
"Legion formiert - Befreiung marschiert!"
Stay P.U.R.E. - To The New Dawn!
Deus Necis Iuvenis Malus der Inquisi†ion - Initiative für ein sauberes Animexx



[1...50] [51...60] [61] [62] [63] [64] [65] [66] [67] [68] [69] [70] [71...90] [91...110] [111...119]
/ 119

Zurück