Thread: Der Glaube an Gott !!!
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Eröffnet am: 27.11.2006 15:48 Letzte Reaktion: 18.04.2009 23:31 Beiträge: 3547 Status: Gesperrt |
Unterforen: - Kulturelles - Umfragen |
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>... wie denn?Vince schrieb: So. ^^ Die Wissenschaft kann Phänomene nur beschreiben und vielleicht erklären, aber einen Grund dafür nennen kann sie im seltensten Fall. Außerdem weißt jede Naturwissenschaft, ob Chemie, Physik, Biologie etc, noch Lücken auf. Und, wie ich schon schrieb, der Mensch wird niemals _alle_ Fragen klären können - weil jede Antwort neue Fragen aufwirft. Ich persönlich glaube auch nicht, dass Gott die Welt erschaffen hat. Aber dass er vielleicht "mitgewirkt" hat, den Anstoß gegeben hat, damit sich das Leben in seiner heutigen Form entwickelt - das ist auch nach dem heutigen Stand der Wissenschaft durchaus möglich. "Man schließt die Augen der Toten behutsam; nicht minder behutsam muss man die Augen der Lebenden öffnen." - Jean Cocteau ♥ Schreibübungen - Autorentraining |
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| hm aber im prinzip könnte man hierzu wieder genau die selben Fragen stellen. Warum hat Gott das alles erschaffen? o_O und Was oder Wer hat Gott erschaffen, oder war er einfach so da? Ich meine, die Frage nach dem sein und warum wird man glaube ich nie lösen können o_o |
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| Auch wieder wahr. Allerdings würde man dann in dem Fall davon ausgehen, dass Gott als einziges Wesen von niemandem erschaffen wurde, allmächtig ist, und der Grund für die Existenz von allem anderen. Mithilfe von etwas Übernatürlichem kann man sich immer eine Erklärung "zusammenschustern". Ob das vernünftig ist oder nicht, ist die andere Frage. Für mich persönlich ist es einfach eine Möglichkeit, nicht erklärbare Dinge zu erklären. ^^ Man könnte sagen, dass ich es mir damit leicht mache, und vielleicht ist das gar nicht so falsch. Aber wie gesagt, jeder sollte so leben, wie es ihm gefällt. "Man schließt die Augen der Toten behutsam; nicht minder behutsam muss man die Augen der Lebenden öffnen." - Jean Cocteau ♥ Schreibübungen - Autorentraining |
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| Zuletzt geändert: 12.08.2008 13:19:02 |
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| Ich kann nachvollziehen wieso Pflanzen wachsen und auch wieso Lebensformen entstehen. Das ist Wissenschaft. Doch je mehr ich die Evolution auf den Ursprung reduziere, desto größer werden die Fragen und im Hinterkopf der Gedanke an einen Gott. So besteht zB der Mensch aus vielen Körperzellen, die zusammen eine effektive Einheit bilden. Der Mensch von heute ist extrem komplex. Und es ist schwer, aber noch immer möglich, sich vorzustellen, dass all diese Komplexität auf der Weiterentwicklung von Zellen beruht. Sie (die Zellen) haben eine neue denkende Lebensform erschaffen, indem sie sich systematisch und wie 'abgesprochen' vereint und Körperteile und Organe gebildet haben. So entsteht ein neuer Mensch; aus der Fusion des Kleinsten. So liegt es nahe, dass wir eigentlich Sklaven unseres eigenen Körpers sind. Die vermeindliche 'Seele' und der 'freie Wille' sind vielleicht nur eine natürliche Steuerzentrale, damit der Organismus überleben kann. Ist das nicht unfassbar? All diese Komplexität, nur des Überlebens willen? Kann das noch eine reine Überlebensstrategie der 'Natur' sein? Ist das Zufall? Erstaunlicher wird es, wenn man bedenkt, dass all diese Zellen ja auch nur aus Atomen bestehen. Diese besitzen zwar keinen Willen, doch sind an sich rätselhaft und noch immer in vielen Teilen unverständlich. Wieso kann man zB den Ort eines Elektrons bestimmen, aber nicht gleichzeitig seine Geschwindigkeit? Und wieso nehmen Makroteilchen erst dann bestimmte Eigenschaften an, wenn man anfängt sie zu beobachten? Ebenso das Mysterium über unsere Vorstellung des 'Raums', welches auch nicht korrekt zu sein scheint. Mysteriöse Erscheinungen, die die Frage nach dem "Warum" stellen und unbeantwortet lassen. Warum existieren Atome? Warum bestehen auch sie aus weiteren kleinsten Teilchen, den (theoretischen) Strings? Weil es nicht möglich ist, dass "Nichts" existieren kann? Damit mag man sich kaum zufrieden geben. Dass sich einige Makroteilchen 'selbst erschaffen' können, wo nichts existiert, macht es nicht einfacher. Das Universum ist komplex. Viel zu komplex für unseren Verstand. Und natürlich stelle auch ich, als Befürworter der Wissenschaft, die Frage: Kann dort nicht noch eine höhere Existenz sein? --- Übrigens: Wenn es einen Gott gibt, wer sagt denn, dass er uns Gutes will? Erschaffen und fertig. Das Universum ist riesig. Ich glaube, wenn überhaupt, nicht an einen Gott der auf uns hinabblickt und mit dem bösen Finger droht. Ich denke viel mehr an eine Existenz, die als Form nicht existiert und auch nicht gedanklich erfassbar ist, doch überall ist und alles weiß. Wie könnte ich ihn nennen? Vielleicht ein "Galaktisches Überhirn". > Allerdings würde man dann in dem Fall davon ausgehen, dass Gott als einziges Wesen von niemandem erschaffen wurde, allmächtig ist, und der Grund für die Existenz von allem anderen. Ich würde dir da zustimmen. Ich sehe "Gott" jedoch nicht als Wesen, welches "in den Wolken sitzt". Eher als eine geistig-überdimensionale-Allmacht ohne Körper und Antastbarkeit. Ich würde sogar behaupten, dass der Gedanke "Gott existiert und ich glaube an ihn" noch viel zu simpel ist um "ihn" auch nur annähernd zu verstehen. Der Grund: Wir sind physisch. Also, an sich glaube ich an "Gott". Doch wenn ich das sage, wird gleich an den alten bärtigen Mann gedacht und ich solle doch in die Kirche gehen. Meine Ansichten sind da vollkommen anders. Niemand wird uns strafen oder belohnen. Keine Engel, kein Teufel, weder Himmel noch Hölle. [MG] --- • Eine Lösung hätte ich aber sie passt nicht zum Problem. • "Das ist die Apokalypse! Büroartikel fallen vom Himmel!" [Patrick Star] • Dib-Avatar by Bleedman [D.A.] | Freischalter-Avatar by MG |
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| Zuletzt geändert: 12.08.2008 13:36:37 | |||||||
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Ich würde die da zustimmen. Ich sehe "Gott" jedoch nicht als Wesen, welches "in den Wolken sitzt". Eher als eine geistig-überdimensionale-Allmacht ohne Körper und Antastbarkeit.So etwas in der Art meinte ich auch, ich konnte es nur nicht so ausdrücken. Die Bezeichnung "Wesen" ist wohl wirklich etwas zu lapidar. Ansonsten ... äh ... ja. Ich unterschreibe MGs Post mal einfach, das ist eigentlich genau das, was ich meinte. ^^° "Man schließt die Augen der Toten behutsam; nicht minder behutsam muss man die Augen der Lebenden öffnen." - Jean Cocteau ♥ Schreibübungen - Autorentraining |
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| Zuletzt geändert: 12.08.2008 13:33:56 |
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| Da unterschreib' ich doch gleich mit! :D Das Streben Gutes zu tun, der Wille das Gesetz aufrecht zu erhalten und die Kraft das Böse zu bekämpfen, sind die drei Waffen eines Paladins. |
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| Wir sind eh alle nur künstliche Intelligenzen in einem Mega-Rechner. Gott ist nichts weiteres als ein Administrator :p Man kanns sehen wie man will, da man für NICHTS Beweise hat kann man seeeeeeehr weit ausholen. Ohne jemandem zu Nahe treten zu wollen, aber Glauben ist nicht nur AUslegungssache, sondern auch hängt auch stark von der eigenen Fantasie ab. Irgendwer muss ja mal die Idee mit 'Gott' gehabt haben. (Bibelfans lasse ich jetzt mal außen vor.) Lieber Herr Schäuble: In diesem Beitrag geht es nicht um Terror, Al Kaida, Selbsmordanschlag, Freiheit, Bundestrojaner, Lauschangriff oder sonstig verwerfliche Dinge. Ich bitte Sie deshalb diesen Beitrag nicht zu löschen. |
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| > >Ich glaube nicht an einen Gott, denn für mich gibt es keinen Beweis für seine Existenz > > aber es gibt beweise dafür, dass es keinen gott gibt? Nein. Aber ich könnte auch sagen, es fliegt neben der Erde ein Sushi (oder ein Spaghettimonster) her, in Wahrheit ist das Gott, wir können es nur aufgrund seiner Superkräfte nicht finden. Dagegen gibt es dann wohl auch keinen Beweis... ... |
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| >Aber ich könnte auch sagen, es fliegt neben der Erde ein Sushi (oder ein Spaghettimonster) her, in Wahrheit ist das Gott, wir können es nur aufgrund seiner Superkräfte nicht finden. Dagegen gibt es dann wohl auch keinen Beweis... Ich finde, der Vergleich hinkt. Ein solches ... Monster wäre stofflich, oder? Das heißt _irgendwie_ müsste es existent und somit beweisbar sein. Auch wenn wir das vielleicht (noch) nicht können. Gott ist aber nicht stofflich. Auf diese Art und Weise ist er nicht beweisbar. (Siehe MGs Posting) Außerdem ist das Gottesbild eines jeden Mensch wohl ein wenig anders als das der anderen. Damit meine ich jetzt nicht, _wie_ Gott ist (also z.B. ein gütiger Gott, ein Rachegott), sondern _was_ er ist. Somit ist er, wenn, dann nur für jeden Menschen einzeln und persönlich beweisbar. |
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| > > Ich persönlich glaube auch nicht, dass Gott die Welt erschaffen hat. Aber dass er vielleicht "mitgewirkt" hat, den Anstoß gegeben hat, damit sich das Leben in seiner heutigen Form entwickelt - das ist auch nach dem heutigen Stand der Wissenschaft durchaus möglich. Da hast du nicht Unrecht, in deinen Sätzen liegt aber einer der Kerne der Probleme in solchen Diskussionen begraben. Gott - welcher Gott? Was für ein Gott? Ein deistischer/pantheistischer Gott, ja das geht. Der christliche Gott beispielsweise ist nicht mit den Erkenntnissen der Wissenschaft zu vereinbaren (sofern die zutreffen, aber davon gehen die Gläubigen ja meistens aus). Zwar benutzen alle den Begriff "Gott", aber letztendlich meint dann doch jeder was anderes damit. |
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| >Zwar benutzen alle den Begriff "Gott", aber letztendlich meint dann doch jeder was anderes damit. Stimmt. Es ist eben der Versuch einer einheitlichen Definition, oder? Ich persönlich scheue diesen Begriff für gewöhnlich, weil ich finde, dazu wird das, an was ich glaube, zu sehr in ein Schema gepresst. Aber an sich hast du schon recht. >Der christliche Gott beispielsweise ist nicht mit den Erkenntnissen der Wissenschaft zu vereinbaren (sofern die zutreffen, aber davon gehen die Gläubigen ja meistens aus). Inwiefern, kannst du das näher erläutern? |
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| > >Zwar benutzen alle den Begriff "Gott", aber letztendlich meint dann doch jeder was anderes damit. > > Stimmt. Es ist eben der Versuch einer einheitlichen Definition, oder? Welche denn? Nein, eigentlich nicht. Da ist nichts einheitlich (katholisch, protestantisch, schiitisch, sunnitisch, animistisch, polytheistisch usw.) und nichts eindeutig definiert. Ich persönlich scheue diesen Begriff für gewöhnlich, weil ich finde, dazu wird das, an was ich glaube, zu sehr in ein Schema gepresst. Ja, ist auch ein Problem, besonders bei etwas, dass ja "außerhalb" des menschlichen Verstandes stehen soll. Dann darf aber eigentlich auch keiner mehr was drüber sagen, womit ich eher kein Problem hätte. > Aber an sich hast du schon recht. > > >Der christliche Gott beispielsweise ist nicht mit den Erkenntnissen der Wissenschaft zu vereinbaren (sofern die zutreffen, aber davon gehen die Gläubigen ja meistens aus). > > Inwiefern, kannst du das näher erläutern? zB (es gäbe noch mehr) Allmacht und Allliebe sind, wie im Theodizeeproblem erklärt, nicht miteinander vereinbar, wobei Allmacht an sich (ja, da gibts auch lustige Definitionsversuche) per se unlogisch ist. Und die Sache mit dem "ersten Verursacher" erklärt das Problem nicht, würde also mit Occhams Raziermesser eh weggelassen. |
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| Zuletzt geändert: 12.08.2008 17:27:55 |
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| > Ich finde, der Vergleich hinkt. Ich jetzt auch *husthust* >Damit meine ich jetzt nicht, _wie_ Gott ist (also z.B. ein gütiger Gott, ein Rachegott), sondern _was_ er ist. Somit ist er, wenn, dann nur für jeden Menschen einzeln und persönlich beweisbar. _Für mich_ (stand auch in meinem ersten Post...) gibt es eben keine Beweise, wissenschaftliche sowieso nicht, ich fühle einfach keinen Gott und habe es auch noch nie getan. Ehrlich gesagt hatte ich mit dem Glauben schon immer Probleme, auch wenn ich eher christlich erzogen worden bin... ... |
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| Zuletzt geändert: 12.08.2008 20:25:22 | |||||||
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| Gott.. wurde "erfunden", um den Menschen einen Weg zu ebnen. Manchen Menschen hilft Gott, wenn sie alleine sind, dass sie jemanden haben, der ihnen zuhört... Manche brauchen Gott als Glaube, wenn sie wissen, dass sie bald sterben werden. Mit diesem Weg, kann man sich gegebenfalls Angst nehmen. Es ist wie wenn meine Wellensittiche mit dem Spiegel reden, und vergnügt davor zwitschern und trellern. Sie reden mit etwas, was nicht wirklich da ist, aber nachher gehts ihnen besser, weil sie "Kontakt" hatten. Diese Tiere wissen sicherlich nicht, dass es nur ein Spiegel ist. Aber ebenso ignorieren wir die Tatsache, dass wir Gott nicht sehen können, wenn wir ihn brauchen. Irgendwie muss diese Verbreitung von Gott funktioniert haben. Man hört das dauernd im Alltag... "Oh mein Gott!"... "Um Gottes Willen", usw... Das kommt einer niedrigen Form von Beten gleich. Weil man in dem Moment ja eigentlich hofft, oder schockiert ist. Jedenfalls ist dieser Ausspruch mit Emotionen verbunden. Ist dies unsere Art, uns vielleicht zu besinnen? Uns "einzureden", dass jemand da ist, der uns helfen wird, damit alles wieder gut wird? Ich selbst gehöre zwar dem Christentum an, kann damit aber nicht sonderlich viel anfangen. Es regt mich auf, wenn ich die alten (oder auch junge) Menschen in der Kirche sitzen seh, wie sie stets eigentlich nur rumjammern (Gospel is da noch nicht wirklich weit verbreitet). Jesus sei für uns gestorben, und es gibt so viel Krieg... wer ändert das indem er in einem Gebäude sitzt und mit ein paar anderen Leuten um die Wette jammert? Ne, da werd ich richtig sauer.... Stattdessen könnten sie nämlich wirklich was tun, anstatt drauf zu warten, dass Gott es tut. Wir Menschen haben den Krieg geschaffen, und niemand sollte zu faul sein, das jetzt einfach mal einer höheren Macht zu überlassen... Aber ob ich mit meinen Haustieren, meinen Pflanzen oder eben mit gott rede, ist eh so ziemlich das selbe. Niemand von diesen drei Beispielen würde mir Antworten auf meine Fragen geben, mir helfen und Lösungsvorschläge machen. Nur das Sprechen ansich kann helfen, sich besser zu fühlen, selbst auf neue Wege zu finden, usw... Meine Meinung ist sehr zweigeteilt.... Einerseits ists totale Heuchlerei, andererseits tut es Menschen gut... Ich würd sagen, jeder so wie er meint^^ Ich grüße ganz ganz lieb: Kaya mein Schatzüü!, Inychibi mein Liebling!, Devil_Jin mein süßer Sasu^^, Chiiyo-chan mein Frauchen!, BellatrixLestrange, TerukiIchigo ! ^____^ Hab euch irre lieb! *flausch* |
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| @nyuchan >Ich selbst gehöre zwar dem Christentum an, kann damit aber nicht >sonderlich viel anfangen. dann gehörst du dem christentum nicht an, sondern bist nur ein papierchrist. >Es regt mich auf, wenn ich die alten (oder auch junge) Menschen >in der Kirche sitzen seh, wie sie stets eigentlich nur >rumjammern (Gospel is da noch nicht wirklich weit verbreitet). wieso jammern? und was hat gospel damit zutun (der mittlerweile übrigens doch recht weit verbreitet ist)? eigentlich sind so gut wie alle lieder, die in der kirche gesungen werden (sei es nun gospel oder nicht) LOBpreisungen. es wird also nicht gejammert, sondern angebetet und gefeiert. natürlich gibt es auch traurige lieder z.b. zu karfreitag (irgendwie verständlich oder?), aber allgemein würde ich doch sagen, dass die fröhlichen lieder überwiegen. >Jesus sei für uns gestorben, und es gibt so viel Krieg... hier verstehe ich den zusammenhang gar nicht. jesus ist nicht gestorben, damit es keinen krieg mehr gibt. dir ist schon klar warum er gestorben ist...? >wer ändert das indem er in einem Gebäude sitzt und mit ein paar >anderen Leuten um die Wette jammert? wann warst du eigentlich das letzte mal in der kirche? bei einem gottesdienst geht es nicht unbedingt darum etwas zu ändern oder sogar kriege zu beenden. es geht darum mit gleichgesinnten zu feiern und sich auszutauschen - ja, auch mal zu jammern und sich gegenseitig mut zu machen. es ist einfach ein austausch. und oft genug wird dazu aufgerufen zu helfen und etwas zu tun. ob die menschen das machen, bleibt ihnen überlassen, hat mmn aber wenig mit der religion zutun. ansonsten dauert eine messe ca. 1 stunde (kommt darauf an) und die meisten menschen, die regelmäßig gehen, werden wohl einmal pro woche gehen. wenn jeder nur eine stunde pro woche zum jammern benutzen würde, dann wäre unsere welt sicher weitaus besser. und ich denke das kann man den phösen christen auch verzeihen, wenn sie einmal pro woche in einem gebäude sitzen und nichts am weltgeschehen ändern (natürlich im gegensatz zu all den menschen, die zu dieser zeit noch im bett liegen oder am frühstückstisch sitzen...) >Stattdessen könnten sie nämlich wirklich was tun, anstatt drauf >zu warten, dass Gott es tut. Wir Menschen haben den Krieg >geschaffen, und niemand sollte zu faul sein, das jetzt einfach >mal einer höheren Macht zu überlassen... und genau das wird kein richtiger christ tun. mag sein, dass es solche christen gibt, aber der christliche glaube erhebt nicht den anspruch einem ein schönes leben ohne krieg, leid, tod u.s.w. zu bescheren. auch steht das christentum nicht dafür, dsass man als christ nur jammern und auf der faulen haut liegen soll. ich sage das immer wieder: ließ die bibel, die gläubigen menschen leiden da ganz schön. ein christ, der von gott erwartet, dass er ihm den arsch nachträgt, mal eben kriege beendet u.s.w., der hat das christentum einfach nicht verstanden. natürlich müssen wir selbst etwas tun. gerade das wird im christentum großgeschrieben. schließlich glauben "wir" daran, dass wir uns nach diesem leben vor gott verantworten müssen. >Aber ob ich mit meinen Haustieren, meinen Pflanzen oder eben mit >gott rede, ist eh so ziemlich das selbe. Niemand von diesen drei >Beispielen würde mir Antworten auf meine Fragen geben, mir >helfen und Lösungsvorschläge machen. mir hat gott sehr wohl schon geholfen. zwar hat er keine kriege beendet, meine mathehausaufgaben erledigt oder den hausputz für mich gemacht, aber leute die sowas erwarten kennen sich einfach nicht aus. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| Also ich glaube nicht an Gott....habe ich nie, werde ich nie. Vielleicht kommt diese Einstellung daher, dass meine Familie (soweit ich zurück denken kann) nie etwas mit Gott oder der Kirche zu schaffen hatte...vielleicht aber nur aus eigener Überzeugung. Am Montag war ich wegen einem Einschulungsgottesdienst mal wieder seit laaaaaaaaaangem in der Kirche. Hier erklärte man den kleinen Kinder, da diese, genau wie Gott, einen Fingerabdruck hätten, sie alle mit ihm in Verbindung stehen würden. Gott hat euch nach seinem Bild geschaffen, deswegen habt ihr alle einen Fingerabdruck *umkipp* ALs die kleinen Kiddys dann gebannt auf ihre Finger schauten...na ja, was willst du darauf auch sagen? Übringes es war eine katholische Kirche. Persönlich habe ich auch nichts gegen gläubige Menschen, solange sie mir nicht meine Sünden und Fehler hinsichtig Gott andauernd vorwerfen. Doch ich muss nicht Mitlgied in diesem Club sein. PS: Als Kind hatte ich ein Buch: "Das Buch der biblischen Geschichten" Noah, Salomon, Isaac etc. etc. Ich fand die Geschichten toll...meine Mutter oder Schwester musste mir jeden Abend daraus vorlesen...aber FÜR MICH waren es nur Geschichten. |
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| Zuletzt geändert: 13.08.2008 13:22:22 | |||||||
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| @littleblaze nunja, kleine kinder können sich gott (bzw. das christliche gottesbild) einfach noch nicht so vorstellen, wie erwachsene. ich dachte als kleines mädchen auch, dass gott ein lieber, alter mann ist, so ähnlich wie der weihnachtsmann, weil ich es mir anders einfach nicht vorstellen konnte. von daher finde ich diese art die kinder an den glauebn zu führen schon in ordnung. das ganze soll ja kindgerecht sein. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| > nunja, kleine kinder können sich gott (bzw. das christliche gottesbild) einfach noch nicht so vorstellen, wie erwachsene. ich dachte als kleines mädchen auch, dass gott ein lieber, alter mann ist, so ähnlich wie der weihnachtsmann, weil ich es mir anders einfach nicht vorstellen konnte. von daher finde ich diese art die kinder an den glauebn zu führen schon in ordnung. das ganze soll ja kindgerecht sein. Da magst du wirklich Recht haben, aber man konnte vielen dieser Kinder echt die Angst im Gesicht ansehen. Es waren ja nicht nur katholische Kinder darunter sondern auch viele türkische, Kinder ohne Glauben etc. Ich finde für einen Einschulungsgottesdienst, wo viele Kinder nie zuvor in Berührung mit Gott gekommen sind (wo es viele Eltern vielleicht gar nicht möchten....so ein Einschulungsgottesdienst wird einem ja schon irgendwie aufgedrängt), war es schon ein wenig heftig. Ansonsten....ist an diese Heranführung ja auch nicht groß zu meckern, wenn es sich dabei um eine Kindergottesdienststunde handelt. Leben und leben lassen ^^ PS: HAPPY BIRTHDAY TO YOU!!! |
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| Zuletzt geändert: 13.08.2008 13:52:59 | |||||||
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| gut, da gebe ich dir natürlich recht. für kinder, die vorher nichts von dem christlichen gottesbild wussten oder einen anderen glauben haben, mag das schon verstörend sein. ich finde solche erzwungenen gottesdienste eh recht lächerlich... mir ging es eben nur um die art und weise, wie es den kindern erklärt wurde ;) >PS: HAPPY BIRTHDAY TO YOU!!! oh, vielen dank ^.^ ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| also ob man an gott glaubt oder nich is ja jedem überlassen ich persönlich seh das so: nichts spricht dagegen an einen gott zu glauben und nichts spricht dafür an gott zu glauben, bei mir hat das sone mittelstellung (o.O) in der serie eli stone gabs nen passenden satz der mir jetz nur teilweise einfällt: "Der Glauben an Recht und Unrecht, an die Gerechtigkeit, an Fairness und an die Liebe... das alles ist Gott." also ich find diesen satz ja passend bei dem thema die wissenschaft erklärt zwar alles bis hin zum urknall, da bleibt jedoch die frage was hat den urknall ausgelöst ^^ Glaube & Wissenschaft sind vereinbar? o_o... wie denn? ich kann mir das bei weitem nicht vorstellen, der glaube an gott wiederspricht eigentlich jeder wissenschaft? aber kann ja auch sein, das ich mich irre... also ich kenn einen verdammt guten physiker der streng gottesgläubig is |
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| Zuletzt geändert: 15.08.2008 21:46:48 |
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> also ich kenn einen verdammt guten physiker der streng gottesgläubig is Ich kenn einen Kommunisten, der CDU wählt, weil er meint, dass er dadurch mehr Geld hat. |
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| Albert Einstein war auch gläubig. Wer Wissenschaft und Religion als unvereinbar ansieht, hat Scheuklappen an. Aber das verstehen ja nicht viele ... Albert Einstein vielleicht ^^. (-_(-_(-_(-_(-_-)_-)_-)_-)_-) WIR SIND VIELE! -P.U.R.E. Child- |
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| > Albert Einstein war auch gläubig. Das kannst du so nicht bestimmt sagen, da gibt es gehörig Zweifel und Zitate für beide Möglichkeiten, ob er gläubig war oder nicht. Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen. |
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| >Albert Einstein war auch gläubig. Er glaubte an das Philosophische Staunen, nicht in direkter Weise an einen Gott... >also ich kenn einen verdammt guten physiker der streng >gottesgläubig is Nun, ich glaube aber doch, dass er in seinem Denken Religion und Physik weit, sehr weit, seeeeeehr weeeeeeit, auseinander hält, oder? --- Wer einmal etwas wirklich gutes und hochstehendes lesen möchte (^_^): Allvaters Wege http://animexx.onlinewelten.com/fanfic/?doc_modus=autor_liste&autor=14916 |
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| Zuletzt geändert: 18.08.2008 09:54:47 | |||||||
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| keines wegs warum sollte er auch? |
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| Kann man mit 19 dem Christentum beitreten? Ö.ö Wenn ja, wie sieht das dann aus? Also ich habe keine genauen Vorstellungen wie das ablaufen wird. |
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| Zuletzt geändert: 18.08.2008 14:42:16 | |||||||
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| >keines wegs >warum sollte er auch? Weil die beiden -ohne direkt diametral zueinander zu sein- zumindest keinen einzigen Berührungs- punkt haben. Daher ist die Aussage "Ich keine einen gläubigen Physiker" insofern irreführend, da sie impliziert, es müsse etwas besonderes daran sein, während es nur eine Verquickung zweier völlig unabhäniger Zustände ist, vergleichbar etwa dem Statement: "Ich kenne einen, der spielt Schach, obwohl er gerne Kaffee trinkt." >Wenn ja, wie sieht das dann aus? Dem Christentum trittst du durch Taufe bei. --- Wer einmal etwas wirklich gutes und hochstehendes lesen möchte (^_^): Allvaters Wege http://animexx.onlinewelten.com/fanfic/?doc_modus=autor_liste&autor=14916 |
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| Zuletzt geändert: 18.08.2008 14:51:00 | |||||||
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| warum sollte er nich an gott glauben? das steht ihm doch völlig frei was is diametral oO? |
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| > Dem Christentum trittst du durch Taufe bei. Also... nicht, dass ich nicht wissen würde was das ist, aber wie läuft das ab? Müssen Verwandte dabei sein, wie lang dauert sowas? |
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| Zuletzt geändert: 18.08.2008 15:11:07 | |||||||









