Thread: Der Glaube an Gott !!!
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Eröffnet am: 27.11.2006 15:48 Letzte Reaktion: 18.04.2009 23:31 Beiträge: 3547 Status: Gesperrt |
Unterforen: - Kulturelles - Umfragen |
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| http://de.wikipedia.org/wiki/Taufe Have phun. Ich sagte ja, er kann an Gott glauben, aber eben NICHT in seiner Eigenschaft als Physiker, was dazu führt, dass seine Eigenschaften, Physiker zu sein und gläubig zu sein überhaupt nichts miteinander zu tun haben und somit auch seine Eigenschaft, Physiker zu sein unwichtig in Bezug auf seinen Glauben machen. --- Wer einmal etwas wirklich gutes und hochstehendes lesen möchte (^_^): Allvaters Wege http://animexx.onlinewelten.com/fanfic/?doc_modus=autor_liste&autor=14916 |
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| Zuletzt geändert: 18.08.2008 15:39:09 | |||||||
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| >Also... nicht, dass ich nicht wissen würde was das ist, aber wie >läuft das ab? Müssen Verwandte dabei sein, wie lang dauert >sowas? Nein, Verwandte müssen nicht dabei sein. Verwandte sind nur erforderlich, wenn der Täufling selbst noch unmündig ist und sich noch nicht selbst zu Jesus Christus bekennen kann (die meisten werden ja als Babys getauft). Aber natürlich ist es schöner, wenn Verwandte dabei sind ;). Ansonsten wird die Taufe in den ganz normalen Gottesdienst eingebaut. Lange dauert sie auch nicht. Es wird meistens ein Tauflied gesungen, du wirst gefragt, ob du getauft werden möchtest (worauf du dann logischerweise mit ja antwortest). Dann wird dir Weihwasser über den Kopf gegossen. Oft bekommt man dann noch eine Kerze geschenkt mit den Worten "Empfange das Licht Christi", dann wirst du gesegnet und in der Gemeinde willkommen geheißen. Ich glaube das wars auch schon. (Ich bin jetzt mal von der katholischen Taufe ausgegangen, es gibt leicht verschiedene Formen, steht aber alles ganz genau bei wikipedia) twins against twincest! |
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| > Wie auch immer man den "Glauben an Gott" oder das Wort "gläubig" definiert >>. Es gibt da nicht nur die christliche Variante, wisst ihr ... und in diesem Sinne kann das Albert Einstein durchaus gewesen sein. > > Und auch wenn ihr euch das nicht vorstellen könnt, man MUSS kein Kreationist sein, dh man kann sehr wohl wissenschaftler sein und gläubig. Einstein war wohl, wenn, Deist oder Pantheist, dazu gibt es keine eindeutigen Quellen. Christ bzw. Monotheist war er definitiv nicht, weil es dazu eindeutige Quellen von ihm selbst gibt. Ein Wissenschaftler kann gläubig sein, muss aber nicht unbedingt an alles glauben. Ein Evolutionsbiologe kann schlecht Kreationist sein, wobei auch das vorkommen mag. Immerhin gibts Doppeldenk und Ausblendung in so vielen Bereichen und bei so vielen Menschen... Von daher ist es etwas seltsam, gläubige Wissenschaftler quasi als Verteidigung des eigenen Glaubens heranzuführen, die mit ziemlicher Sicherheit in der Masse ganz was anderes glauben und vieles eben nicht glauben. Christliche Wissenschaftler mal außen vor, bei denen ist die Bezeichnung "Wissenschaftler" diskutabel. |
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| ist es nicht total egal wer gläubig ist und wer nicht? viele nicht-christen kommen immer mit george bush, christen mit intelligenten gegenbeispielen. aber was sagt das letztendlich schon aus? ist es nicht etwas albern sich durch sowas profilieren zu wollen? klingt ein bisschen nach kindergarten kindern, die sich streiten wer die cooleren freunde hat... dass nicht alle christen kreatonisten sind bzw. idioten, die am liebsten im mittelalter leben würden, dürfte jedem halbwegs intelligenten menschen ja wohl klar sein. ich bin sicher kein wissenschaftler, aber ich lehne die wissenschaft auch nicht ab o.ä. bin ich deswegen doof? oder sind allgemein menschen doof, die sich nicht so für wissenschaft interessieren / sich da nicht so auskennen (was sicher nicht nur christen betrifft)? ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| Zuletzt geändert: 18.08.2008 22:05:47 | |||||||
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Einstein war wohl, wenn, Deist oder Pantheist, dazu gibt es keine eindeutigen Quellen. Christ bzw. Monotheist war er definitiv nicht, weil es dazu eindeutige Quellen von ihm selbst gibt. Das sagte ich doch >>. In "Der Glaube an Gott" kommt das Wort "Christ" nicht vor ... in "Deist" das Wort "Gott" durchaus. Deswegen versuchte ich ja, diese festgefahrende Definition hier zu relativieren. (-_(-_(-_(-_(-_-)_-)_-)_-)_-) WIR SIND VIELE! -P.U.R.E. Child- |
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| > > Dem Christentum trittst du durch Taufe bei. > > Also... nicht, dass ich nicht wissen würde was das ist, aber wie läuft das ab? Müssen Verwandte dabei sein, wie lang dauert sowas? Du solltest Dich zuerst einmal entscheiden, welchem Christentum Du beitreten möchtest. Es gibt eine ganze Reihe davon und alle haben recht verschiedene Philosophien, und manche haben auch verschiedene Götter. Also vllt. überlegst Du mal, welche Art Gott Du Dir wünschst, und dann nimmst Du Dir das entsprechende Christentum "aus dem Regal" ... Manche meinen, Christus sei Gott, andere nicht, bei manchen gibt es noch eine Heiligen Geist, bei anderen können Heilige Wunder wirken, bei anderen nur Gott, bei einigen ist jeder Mensch moralisch völlig verdorben und kann nur durch die Gnade Gottes gerettet werden, bei anderen kann man mit guten Werken Gott beeinflussen, daß er einen rettet, bei anderen ist von vornherein festgelegt, wer gerettet wird und wer zur Hölle fährt. Zu den verschiedenen Glaubenslehren gehören auch unterschiedliche Bibeln, Katechismen und Theologien. Man sollte auch auf den Beitrag achten, nicht alle Kirchen verlangen dasselbe (auch unterschiedliche Steuern); und was man bekommt, ist auch unterschiedlich. Bequeme oder unbequeme Bänke, gute oder schlechte Musik, mehr oder weniger protzige Zeremonien, besser oder schlechter ausgestattete Himmel, Höllen, Paradiese, ein oder mehrere Leben usw. usw. Wäre das anders, bräuchte man nicht hunderte verschiedener Konfessionen, Kirchen und Denominationen. Wenn man merkt, daß einem das Christentum, das man gewählt hat, nicht gefällt, kann man natürlich austreten oder übertreten zu einem anderen Christentum, oder sogar zu einem der verschiedenen Islame, zu einem der unterschiedlichen Buddhismen, oder anderen Religionen. Man sollte nur weise wählen, so daß man nicht unbedingt in einer Religion landet, deren Angehörige gerade von Anhängern gegnerischen Religionen abgeschlachtet werden, was recht häufig vorkommt. Tibet? Es gibt wirklich Wichtigeres als Tibet. Zum Beispiel T-Shirts, oder billige Plastikmöbel. (M. de Bolz) http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28407/1.html -- Ava-Chibi by MG |
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> Einstein war wohl, wenn, Deist oder Pantheist, dazu gibt es keine eindeutigen Quellen. Christ bzw. Monotheist war er definitiv nicht, weil es dazu eindeutige Quellen von ihm selbst gibt.> > Das sagte ich doch >>. In "Der Glaube an Gott" kommt das Wort "Christ" nicht vor ... in "Deist" das Wort "Gott" durchaus. > Deswegen versuchte ich ja, diese festgefahrende Definition hier zu relativieren. > Das Wort "Gläubige" ist halt manchmal, wie hier, wenns um verschiedene Weltanschauungen geht, problematisch, weil es eine Gemeinsamkeit suggeriert, die praktisch nicht gegeben ist (bis auf eine - den Glauben an etwas Unbeweisbares, aber noch allgemeiner gehts scho nimmer). |
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| >Einstein war wohl, wenn, Deist oder Pantheist, dazu gibt es keine eindeutigen Quellen. Christ bzw. Monotheist war er definitiv nicht, weil es dazu eindeutige Quellen von ihm selbst gibt. Einstein war Jude. Diskussion beendet. |
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| >Einstein war Jude. >Diskussion beendet. Kein praktizierender. Religion ungleich erblich. "Legion formiert - Befreiung marschiert!" Stay P.U.R.E. - To The New Dawn! Deus Necis Iuvenis Malus der Inquisi†ion - Initiative für ein sauberes Animexx |
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Christliche Wissenschaftler mal außen vor, bei denen ist die Bezeichnung "Wissenschaftler" diskutabel. Und bei muslimischen, jüdische, buddhistischen oder shintoistischen Wissenschaftlern wohl nicht, oder? Weißt Du, das ist etwa so objektiv wie wenn ich sage: alle atheistischen Wissenschaftler betreiben seelenlose Forschung, die nur unmoralisch sein kann. Nicht das ich dass glauben würde, es ist nur etwa dasselbe Kaliber an Platitüde. |
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| >>Christliche Wissenschaftler mal außen vor, bei denen ist die Bezeichnung "Wissenschaftler" diskutabel. >Und bei muslimischen, jüdische, buddhistischen oder shintoistischen Wissenschaftlern wohl nicht, oder? >Weißt Du, das ist etwa so objektiv wie wenn ich sage: alle atheistischen Wissenschaftler betreiben seelenlose Forschung, die nur unmoralisch sein kann. Nicht das ich dass glauben würde, es ist nur etwa dasselbe Kaliber an Platitüde. *seufz* abgemeldet, führ dir mal die Werke Werner Carl Heisenbergs zum Thema "Naturwissenschaft und Religion" zu Gemüte, vielleicht kühlt das deine Hybris ein wenig herunter. "Legion formiert - Befreiung marschiert!" Stay P.U.R.E. - To The New Dawn! Deus Necis Iuvenis Malus der Inquisi†ion - Initiative für ein sauberes Animexx |
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| Zuletzt geändert: 19.08.2008 19:07:17 | |||||||
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> Christliche Wissenschaftler mal außen vor, bei denen ist die Bezeichnung "Wissenschaftler" diskutabel.> > Und bei muslimischen, jüdische, buddhistischen oder shintoistischen Wissenschaftlern wohl nicht, oder? > > Weißt Du, das ist etwa so objektiv wie wenn ich sage: alle atheistischen Wissenschaftler betreiben seelenlose Forschung, die nur unmoralisch sein kann. Nicht das ich dass glauben würde, es ist nur etwa dasselbe Kaliber an Platitüde. Und an DunklerProphet: http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Science Ihr habt mich falsch verstanden. Es geht nicht um christliche Wissenschaftler sondern um Christliche Wissenschaftler. Eigener Begriff. |
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| Zuletzt geändert: 19.08.2008 21:42:32 |
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| Den Eigennamen kann man aus deinem Post aber auch nicht herauslesen. ;) "Legion formiert - Befreiung marschiert!" Stay P.U.R.E. - To The New Dawn! Deus Necis Iuvenis Malus der Inquisi†ion - Initiative für ein sauberes Animexx |
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| > Den Eigennamen kann man aus deinem Post aber auch nicht herauslesen. ;) Nein, aber wenn man diese Leute kennt und davon ausgehen mag, dass ich vielleicht auch Ahnung habe, dann könnte man darauf kommen. Aber du hast Recht, direkt rauszulesen ist es nicht. Die Tücken der Sprache... |
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| Ich selbst bin zwar nicht gläubig, aber ich sehe keinen Widerspruch zwischen Wissenschaft und dem Glauben an Gott. Ich würde eher sagen, so ein Wissenschaftler erforscht dann eben die Regeln, die sein Gott für diese Welt aufgestellt hat. Auch zB das mit der Evolutionstheorie und Schöpfungsgeschichte. Das mit dem Urknall, der Evolution und so weiter und der Schöpfung der Welt durch Gott widerspricht sich in meinen Augen nicht grundlegend. Klar, es soll alles innerhalb von 7 Tagen abgelaufen sein, aber keiner hat gesagt, wie lange 7 Tage damals für ihn gedauert haben, vielleicht hat er auch einfach nur hundert Millionen Jahre in 7 Abschnitte unterteilt und hat als Werkzeug für seine Schöpfung die Evolution benutzt. Ich bin kein Christ, aber ich bin mir sicher, dass alles in der Bibel mehr oder weniger Auslegungssache ist und außerdem durch sonstwieviele Kopien und Übersetzungen verfälscht wurde. Man kann das durchaus auch so deuten, dass es mit dem, was die Wissenschaft sagt, zusammenpasst. Nicht die Bibel oder der Glaube an sich sagt, dass Wissenschaft schlecht ist, sondern wenn dann nur irgendwelche engstirnigen Leute, die Religionen nur für ihre Zwecke missbrauchen oder ihren Sinn nicht verstanden haben. Ein Gläubiger, der die Wissenschaft verteufelt, beleidigt damit seinen eigenen Gott. |
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| Wie hoch ist eigentlich die Kirchensteuer in Deutschland? |
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Du solltest Dich zuerst einmal entscheiden, Wie oft zahlt man die Kirchensteuer? Als Christ hat man doch auch bessere Chancen, in konfessionellen Krankenhäusern "genommen" zu werden. Dort dürfte die "Art" des Christen doch eigentlich keine Rolle spielen, oder? |
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| >Wie oft zahlt man die Kirchensteuer? Ganz normal jeden Monat. >Als Christ hat man doch auch bessere Chancen, in konfessionellen >Krankenhäusern "genommen" zu werden. Dort dürfte die "Art" des >Christen doch eigentlich keine Rolle spielen, oder? Doch, es gibt evangelische und katholische Krankenhäuser und soweit ich weiß hast du dann auch nur diesen Vorteil, wenn du eben selbst evangelisch bzw. katholisch bist. Trotzdem stellen diese Krankenhäuser ja nicht nur evangelische bzw. katholische Leute ein. Du willst dich aber nicht wirklich nur taufen lassen, damit du dann bei deinem Job bessere Chancen hast...? twins against twincest! |
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| Und wie lange dauert es im Schnitt, sich taufen zu lassen? > Doch, es gibt evangelische und katholische Krankenhäuser und soweit ich weiß hast du dann auch nur diesen Vorteil, wenn du eben selbst evangelisch bzw. katholisch bist. Trotzdem stellen diese Krankenhäuser ja nicht nur evangelische bzw. katholische Leute ein. Und was ist mit Krankenhäusern, deren Ziele und Aufgaben sich am Gebot der christlichen Nächstenliebe und einer patientengerechten Versorgung orientieren? > Du willst dich aber nicht wirklich nur taufen lassen, damit du dann bei deinem Job bessere Chancen hast...? Nein aber habe ich oft gelesen. |
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| >Und wie lange dauert es im Schnitt, sich taufen zu lassen? wie gesagt wird die taufzeremonie (zumindest bei uns) in die normale messe miteinbezogen und dauert nicht wirklich lange. eine messe dauert ca. eine stunde. aber ich frage mich, warum du all' diese fragen stellst? besonders das mit dem krankenhaus wundert mich schon sehr. wenn man sich zu gott und der evangelischen / katholischen kirche bekennt, dann sollte man das nicht wegen vorteilen im job tun oder von der kirchensteuer und der länge der taufzeremonie abhängig machen. es liest sich so, als würdest du nur zum christentum konvertieren wollen, weil du dir vorteile im job versprichst. wenn dem so ist, dann überdenk das bitte nochmal! eine religion ist etwas sehr wichtiges (bzw. sollte etwas wichtiges sein) und papierchristen gibt es eh schon genug. ich habe von dir bisher leider nur gelesen, dass du konvertieren willst, aber nicht, dass du gläubig bist. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| > Du willst dich aber nicht wirklich nur taufen lassen, damit du dann bei deinem Job bessere Chancen hast...? wieso nicht? Das hat "Karl der Große" doch auch so gehandhabt, und viele viele andere mehr. Viele spanische Juden zB haben so ihren Job, ihr Haus und ihr Leben gerettet. Wenn Du selbständig bist, zahlst Du Kirchensteuer u.U. auch nur einmal im Jahr, aber dann alles auf einmal. das kommt auf die Vorauszahlungen und die Steurerklärung an. Kirchensteuer bemißt sich nach einem Prozentsatz der gesamten Steuer, die Du zahlst, und kann von der Gesamt- steuer abgesetzt werden. Ist recht kompliziert, weil das dem Staat ermöglicht, die Kirchen nochmals versteckt zu subventionieren. Vorsicht bei bestimmten evangelischen Kirchen: Die können so schlecht mit Geld umgehen, daß sie mit den Steuereinnahmen nicht auskommen, und erheben ZUSÄTZLICH zwingend noch "Kirchengeld" -- das ist auch gesetzlich so geregelt und Du mußt das zahlen. Am preiswertesten und am lustigsten sind meist kleinere Freikirchen. Die sind nicht ins Steuersystem eingebunden und erheben nur Vereinsbeiträge, die auch nicht das Finanzamt eintreiben kann, wenn Du mal gerade wenig Geld hast. Dafür ist der psychosoziale Druck größer. Bei den Freikirchen gibt es ein oft besseres Familienprogramm und engeren Zusammenhalt als bei den Staatskirchen, also mehr Fun für's Geld, und bei christlichen Arbeitgebern kann man ja dann seinen Taufschein vorlegen, ohne steuerlich gebunden zu sein. Ach ja, christliche Arbeitgeber verlangen eine sittliche Lebensführung; bei Scheidung oder Abtreibung hilft auch oft kein Taufschein. Für kirchliche Arbeitgeber gelten gesonderte Gesetze bezügl. Arbeitnehmerrechten (geringer) und Steuern usw., ähnlich wie bei den Adeligen vergangener Zeiten, dort gibt es auch zB keinen Betriebsrat. Tibet? Es gibt wirklich Wichtigeres als Tibet. Zum Beispiel T-Shirts, oder billige Plastikmöbel. (M. de Bolz) http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28407/1.html -- Ava-Chibi by MG |
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| >wieso nicht? in meinen augen ist das einfach nur heuchlerisch und falsch. es entspricht nicht meiner moral. letztendlich muss das jeder selbst wissen, aber eine überzeugung anzunehmen, nur um einen job zu bekommen? finde ich persönlich erbärmlich, aber das ist ja nur meine meinung ;) >Am preiswertesten und am lustigsten sind meist kleinere Freikirchen. soweit ich weiß gibt es auch genug freikirchen, die umsonst sind und von freiwilligen spenden leben. aber ob eine freikirche lustig ist... wenn man nicht diese fundamentalistische einstellung hat wohl eher nicht. >Bei den Freikirchen gibt es ein oft besseres Familienprogramm >und engeren Zusammenhalt als bei den Staatskirchen, >also mehr Fun für's Geld, und bei christlichen Arbeitgebern >kann man ja dann seinen Taufschein vorlegen, ja, allerdings erwarten die meisten freikirchlichen gemeinden, dass man regelmäßig zm gottesdienst erscheinst (was gut 3 bis 4 mal die woche sein kann), dazu gibt es bibelstunden und anderes. denn gerade um den zusammenhalt zu wahren muss man vieles mitmachen. oft gibt es wesentlich strengere regeln (z.b. dass männer und frauen getrennt sitzen, keine schminke, keine tattoos, keine piercings, frauen müssen lange haare haben u.s.w. ist zwar nicht immer so (siehe jesusfreaks), aber kann schon vorkommen.) wenn man nicht gläubig ist, ist eine freikirchliche gemeinde wohl zu viel aufwand und zu anstrengend, besonders da die meistens ziemlich fundamentalistisch und bibeltreu sind. abgesehen davon hilt einem sowas bei einem z.b. katholischen krankenhaus auch nur, wenn man katholisch ist. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| >wieso nicht? Das hat "Karl der Große" doch auch so gehandhabt, >und viele viele andere mehr. Und nur weils viele machen ist es gut? In meinen Augen ist es traurig, wenn man nur für seinen Vorteil in die Kirche eintritt. >Viele spanische Juden zB haben so ihren Job, ihr Haus >und ihr Leben gerettet. Da ich mich mit Geschichte recht gut auskenne ist mir das durchaus bekannt. Trotzdem wirst du wohl zugeben, dass das eine völlig andere Situation war. Diese Juden mussten (auch als konvertierte Christen)damit rechnen auf dem Scheiterhaufen zu landen und sie durften ihre Religion nur behalten, wenn sie ihr Land verließen, wobei sie nichts mit sich tragen durften bis auf das, was sie am Leib trugen. Hier geht es schlicht um einen einfachen Vorteil im Job, der mmn nichtmal besonders groß ist. >Am preiswertesten und am lustigsten sind meist >kleinere Freikirchen. Die helfen einem im Berufsleben aber auch nicht weiter. >Dafür ist >der psychosoziale Druck größer. Sogar um einiges <.< Da wäre ich schon vorsichtig, jedenfalls, wenn man wirklich nur konvertiert und nicht glaubt... >Bei den Freikirchen gibt es ein oft besseres Familienprogramm >und engeren Zusammenhalt als bei den Staatskirchen, >also mehr Fun für's Geld... Naja, aber ob das wirklich Fun ist, wenn man gar nicht wirklich gläubig ist? Denn wie gesagt ist auch der Druck viel höher und es gibt viel mehr Regeln an die man sich halten muss. >Ach ja, christliche Arbeitgeber verlangen eine sittliche >Lebensführung; bei Scheidung oder Abtreibung hilft auch oft >kein Taufschein. Aber muss man seinem Arbeitgeber sowas denn erzählen? Ich meine Scheidung ok, aber Abtreibung...? twins against twincest! |
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| Ich weiß gar nicht was euer Problem ist. Ich habe eine Ausbildung, dass ich mich taufen lassen will hat doch nichts damit zu tun. Jedoch: Was ist so schlimm daran, so etwas nur wegen des Jobs zu tun? Manche fordern es doch geradezu heraus. |
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| m m m dann überarbeite erst mal deinen Steckbrief eher du dich Taufst/Vorstelzt. Priester und Arbeitgeber sowie so haben Internet und Personensuchmaschinen... Das mit dem Sittlichen Lebenswandel ... Ps. @ lostvampire69 Moral ist eine Sache die eigentlich nur moralische-Menschen verstehen. Frage dich also nicht warum ein anderer diese feinen Linien im Sand unentwegt überrennen kann. Nimm mir das hir nicht alt so übel XD |
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| Zuletzt geändert: 20.08.2008 19:04:50 | |||||||
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| >Ich weiß gar nicht was euer Problem ist. Ich habe eine >Ausbildung, dass ich mich taufen lassen will hat doch nichts >damit zu tun. Also was mich betrifft, sollte das auch gar kein Angriff in deine Richtung sein. Es hatte sich im ersten Moment nur so angehört, aber dann hast du ja schon geschrieben, dass es auf dich nicht zutrifft. Daraufhin habe ich nur meine allgemeine Meinung zu Menschen geschrieben, die nur wegen einem Vorteil einer Religion beitreten. >Jedoch: Was ist so schlimm daran, so etwas nur wegen des Jobs zu >tun? Manche fordern es doch geradezu heraus. Dazu habe ich schon meine Meinung geschrieben. Es ist mmn einfach moralisch verwerflich einer Religion beizutreten obwohl man nicht wirklich gläubig ist. Denn schließlich wird man auch bei der Taufe gefragt, ob man sich im Namen von Jesus Christus taufen lassen möchte und ob man an Gott glaubt. Ist es denn nicht schlimm schon bei seiner Taufe zu lügen? Die Religion ist für viele Menschen mit das wichtigste in ihrem Leben und ich finde es einfach dreist, wenn man soetwas ausnutzt nur um einen minimalen Jobvorteil zu haben. twins against twincest! |
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| > aber ich frage mich, warum du all' diese fragen stellst? besonders das mit dem krankenhaus wundert mich schon sehr. wenn man sich zu gott und der evangelischen / katholischen kirche bekennt, dann sollte man das nicht wegen vorteilen im job tun oder von der kirchensteuer und der länge der taufzeremonie abhängig machen. Man sollte aber auch keine Vor- oder Nachteile aufgrund seines Glaubens oder Nicht-Glaubens haben, schon garnicht wenn es um die Einstellungschancen irgendwo geht. Wie war das noch? Alle Menschen sind gleich, und niemand darf aufgrund seiner Hautfarbe, Herkunft oder seines Glaubens benachteiligt werden? Ich finde es erschreckend zu hören, das anscheinend doch noch manche Leute aufgrund ihres Glaubens benachteiligt werden könnten. Ein Glaube ist keine Qualifikation für einen Job in einem Krankenhaus, kein Glaube ist keine Disqualifikation. Das soetwas als Kriterium verwendet wird halte ich schon doch für sehr besorgniserregend. > es liest sich so, als würdest du nur zum christentum konvertieren wollen, weil du dir vorteile im job versprichst. wenn dem so ist, dann überdenk das bitte nochmal! eine religion ist etwas sehr wichtiges (bzw. sollte etwas wichtiges sein) und papierchristen gibt es eh schon genug. Hey! Wer Kirchensteuer zahlt darf dafür doch wohl auch was verlangen! :p Wenn andere wegen ihres Glaubens jobtechnich bevorzugt werden, dann halte ich es schon für legetim, auf diese Art und Weise die Chancen wieder gleichzusetzen.. und das ganze wieder was fairer zu gestalten. > ich habe von dir bisher leider nur gelesen, dass du konvertieren willst, aber nicht, dass du gläubig bist. Sei doch froh.. neue Mitglieder, gläubig oder nicht, bringen der Kirche neues Geld ein. Irgendwer unter den Christen bei denen das Geld am Ende ankommt wird sich sicher darüber freuen.. |
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| >Man sollte aber auch keine Vor- oder Nachteile aufgrund seines >Glaubens oder Nicht-Glaubens haben, schon garnicht wenn es um >die Einstellungschancen irgendwo geht. Wie war das noch? Alle >Menschen sind gleich, und niemand darf aufgrund seiner >Hautfarbe, Herkunft oder seines Glaubens benachteiligt werden? das klingt in der theorie sehr schön, dass es in der praxis anders aussieht, dürfte dir wohl klar sein. ein großteil der arbeitgeber geht nach dem aussehen, viele suchen im internet nach den bewerbern und bewerten sie nach ihren freizeitaktivitäten u.s.w. oder gehen nach "vitamin-b", sodass der neffe vom chef den job bekommt, statt des viel qualifizierteren anderen bewerbers. das ist auch nicht wirklich fair. >Ich finde es erschreckend zu hören, das anscheinend doch noch >manche Leute aufgrund ihres Glaubens benachteiligt werden >könnten. natürlich ist das erschreckend. aber hey, in anderen ländern wird man abgeschlachtet, wenn man den falschen glauben hat. die welt ist böse. natürlich ist es falsch, das hat hier wohl auch niemand bestritten, aber sich deswegen taufen zu lassen ist in meinen augen ebenso falsch. >Hey! Wer Kirchensteuer zahlt darf dafür doch wohl auch was >verlangen! :p Wenn andere wegen ihres Glaubens jobtechnich >bevorzugt werden, dann halte ich es schon für legetim, auf diese >Art und Weise die Chancen wieder gleichzusetzen.. und das ganze >wieder was fairer zu gestalten. wie gesagt, die jobsuche ist nicht fair. es geht nach aussehen, nach sympathie, nach hautfarbe, glaube, familienstand, hobbies u.s.w. und wer wirklich so wenig drauf hat, dass er auf so einen ausweg zurückgreifen muss, der ist bei mir einfach unten durch. natürlich ist es schlecht von den krankenhäusern, dass sie darauf (so viel) wert legen, das streite ich sicher nicht ab (besonders, da so die papierchristen förmlich heraufbeschworen werden)! aber deswegen zu lügen und sich christ zu nennen ist in meinen augen einfach morlaisch nicht vertretbar. aber was das angeht sind die meisten menschen heutzutage eh ziemlich zurückgeblieben, von daher stört es viele nicht. >Sei doch froh.. neue Mitglieder, gläubig oder nicht, bringen der >Kirche neues Geld ein. wieso sollte ich froh darüber sein? die kirche freut es sicher, mich nicht. nach meinem idealbild würden alle menschen der religion angehören, die sie auch vertreten. aber was tun sie? beschäftigen sich nicht damit, nutzen die religion aus und / oder machen sie sogar schlecht. diese menschen sind nichts weiter als dumme lügner und heuchler. und vor allem sind sie schwach. >Irgendwer unter den Christen bei denen das Geld am Ende ankommt wird sich sicher darüber freuen.. dir ist schon klar, dass das geld nicht nur bei christen landet? ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| > >Man sollte aber auch keine Vor- oder Nachteile aufgrund seines >Glaubens oder Nicht-Glaubens haben, schon garnicht wenn es um >die Einstellungschancen irgendwo geht. Wie war das noch? Alle >Menschen sind gleich, und niemand darf aufgrund seiner >Hautfarbe, Herkunft oder seines Glaubens benachteiligt werden? > > das klingt in der theorie sehr schön, dass es in der praxis anders aussieht, dürfte dir wohl klar sein. > ein großteil der arbeitgeber geht nach dem aussehen, viele suchen im internet nach den bewerbern und bewerten sie nach ihren freizeitaktivitäten u.s.w. oder gehen nach "vitamin-b", sodass der neffe vom chef den job bekommt, statt des viel qualifizierteren anderen bewerbers. das ist auch nicht wirklich fair. > Ja, 100% korrekt wirds wohl nicht immer ablaufen können. Bei den kirchlichen Trägerschaften kommt halt noch das Problem dazu, dass die sich nichtmal selbst finanzieren (oder nur zu minimalen Teilen). |









