Thread: Der Glaube an Gott !!!
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Eröffnet am: 27.11.2006 15:48 Letzte Reaktion: 18.04.2009 23:31 Beiträge: 3547 Status: Gesperrt |
Unterforen: - Kulturelles - Umfragen |
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| >>sinnlosen sachen wie Kriegen zu verlieren. > >Naja also Sinnlos sind Kriege Prinzipiell nicht.... Aber Kriege verlieren ist echt doof... ^^ Nein, Scherz beiseite, jeder Krieg hat einen >Sinn<... --- Wer einmal etwas wirklich gutes und hochstehendes lesen möchte (^_^): Allvaters Wege http://animexx.onlinewelten.com/fanfic/?doc_modus=autor_liste&autor=14916 |
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| > Ich bin jedoch tendenziell eher für letzteres, da ich persönlich sonst das ungerecht finden würde, wenn man quasi "mit allem" davonkommt. Hallo ^^? NIEMAND kommt mit irgendetwas davon. ALLE sterben am Ende! Nur – die Realität kennt den leeren Begriff „Gerechtigkeit“ nicht – haben manche Verbrecher eben Glück und werden nie gefaßt. Das ist eben die Realität. Aus der Wut über diese Tatsache ist der Wunsch, daß ein „Gott“ auch die strafen möge, zwar verständlich, aber viele Arme wünschen sich ja auch einen Lottogewinn. Warum haben denn die Mächtigen diese Vorstellung davon erschaffen, daß ihnen (ihrer Erdenpolizei) zwar manche entgehen, aber am Ende DOCH jeder gerichtet wird? Klar. Das dient der Abschreckung auch derer, die meinen, sie seien clever genug, sich der Erdenpolizei zu entziehen. Religionen, die den Herrschenden nicht nützen, werden immer unterdrückt (nicht, weil ihre Behauptungen verrückt sind) --> siehe Falun Gong in China, das Christentum in den kommunistischen Staten, Scientology in Deutschland, das „Heidentum“ und Mithraskult im späten römischen Imperium usw. usw. > Wenn ich etwas tue, dann nach meinen moralischen Vorstellungen, de an meinem Wohlergehen und damit auch dem Wohlergehen der Menschen um mich herum und meiner Vorstellung von Gerechtigkeit ausgerichtet ist. > Ich glaube an die Existenz eienr absoluten, objektiven Wahrheit. Der Begriff „Wahrheit“ ist inhaltslos abstrakt, also leer, was soll das denn sein? Wo der Begriff verwendet wird, ist Täuschung und Manipulation im Spiel. Und „objektiv“? Ich fände es ehrlicher und präziser, nicht von „objektiver Wahrheit“ zu reden, sondern von „bestmöglicher Annahmen über die Realität“, die stets offen bleiben für Veränderung, Präzisierung, Verbesserung, ja ggf. Abschaffung. Erkenntnis ist ein Lernprozeß. Wer von Wahrheit redet und behauptet, man sei bei der „Wahrheit“ angekommen, beendet an dieser Stelle den Erkenntnisprozeß und verbietet es, weiterzudenken und dazuzulernen. Das bedeutet den Stillstand jeder Entwicklung – intressanterweise klappt das aber nie, weil es gegen die Naturgesetze verstößt. Schon vor Tausenden Jahren haben die Priester behauptet, sie hätten „die Wahrheit“ erkannt, und man bräuchte nicht weiter zu forschen. Nun sind Menschen intelligent und machen sich unwillkürlich Gedanken, bemühen ihre Fantasie und ziehen Schlüsse. Und -hops- springt ein weitere religiöse „Wahrheit“ über die Klinge. > Und diese Regeln und diese Wahrheit, dieses Konzept, dieses Ideal quasi, wird (für mich) von Gott verkörpert, um genau zu sein: von der Idee, dem Konzept Gott. Also, Regeln sind konkret und „Wahrheit“ bedeutet nichts Konkretes. Also bleiben die Regeln. Und es stellt sich die Frage, wieso nimmst Du den Umweg über einen „Gott“, um ganz vernünftige Regeln zu befolgen? Traust Du Dich nicht, zuzugeben, daß es Deine eigenen Regeln sind? Oder kluge Regeln einer menschlichen Gemeinschaft, der Du angehörst? Oder denkst Du, daß sich andere eher daran halten, wenn Du Dir einen Gott vorstellst, der dahintersteckt? Das wäre also magisches Denken. > Und ja, ich bin dankbar für alles. Ich auch. Ich bin realen Personen dankbar. Meinen Vorfahren, die das freie Europa bauten. Meinen Eltern für Existenz, Liebe, Erziehung, Wohlstand, Zuhause usw. Meinen Freunden für iher Freundschaft. Meinen Lehrern und Professoren für ihre Ausbildung und Anregungen. „Göttern“ habe ich nichts Nachvollziehbares zu verdanken. Außerdem, wie sollte ich zu solchen Wesen Kontakt aufnehmen? „Setz Dich in eine Halle, oder knie Dich hin und singe oder denk' Dir was, das wird dann zu 'Gott' gesandt“ erscheint mir ziemlich naiv. > Meiner Meinung nach greift Gott ein. Nur wir merken es nicht immer. Außerdem hat Gott uns den Freien Willen gegeben, ... Ivan, wir „merken es nicht immer“? Also merken wir es manchmal doch? Und woran bitte? Wie läßt sich das Eingreifen belegen? Ohne Beweise ist das schlicht und einfach eine Behauptung -- genau das, was ich oben als „Gerede von Gott“ bezeichnete. Dasselbe schreibt ja auch abgemeldet. Der Begriff „freier Wille“ ist ein sprachliches Konstrukt. Kein Neurowissenschaftler sieht diesen Wörtern eine relevante Aussage über die Realität. Natürlich wirft eine biologische Determination von Entscheidungen moralisch-ethische Fragen auf, aber um diese zu lösen besitzen wir ja unser Hirn. > Das größte meisterwerk Gottes sind die Geschöpfe im Universum die sich von sich aus entwickeln können wie wir Wie soll ein Mensch beurteilen, was das Meisterwerk eines Gottes ist? Und ausgerechnet er selbst soll es sein? Das halte ich mit Verlaub für unreflektierten Größenwahn. Und in sich ist das nicht schlüssig. Nehmen wir einmal an, daß es einen Gott gebe. Woher sollen WIR dann wissen, ob er nicht noch viel „bessere“ Geschöpfe in anderen Universen geschaffen hat? Und wir sind nur der Abfall eines Experiments, den „Gott“ nur nicht entsorgt hat? Das anzunehmen wäre alerdings Selbsterniedrigung und genauso unangemessen wie die Selbsterhöhung ;D „Ich kann mich nicht davon überzeugen, dass ein gütiger, allmächtiger Gott planvoll die Ichneumonidae erschaffen hat, wobei seine Absicht ausdrücklich darin bestand, dass sie sich durch den Körper lebender Raupen fressen.“ (Charles Darwin) -- Ava-Chibi by MG |
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| Ich schliesse mich dieser meinung ausahmslos an |
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| > Hallo ^^? NIEMAND kommt mit irgendetwas davon. > ALLE sterben am Ende! Nur – die Realität kennt den > leeren Begriff „Gerechtigkeit“ nicht – haben manche Verbrecher > eben Glück und werden nie gefaßt. Das ist eben die Realität. > Aus der Wut über diese Tatsache ist der Wunsch, > daß ein „Gott“ auch die strafen möge, zwar verständlich, > aber viele Arme wünschen sich ja auch einen Lottogewinn. Stimmt. Aber ich hätt's eben gerne *g* > Warum haben denn die Mächtigen diese Vorstellung > davon erschaffen, daß ihnen (ihrer Erdenpolizei) zwar > manche entgehen, aber am Ende DOCH jeder gerichtet wird? > Klar. Das dient der Abschreckung auch derer, die meinen, > sie seien clever genug, sich der Erdenpolizei zu entziehen. > Religionen, die den Herrschenden nicht nützen, werden > immer unterdrückt (nicht, weil ihre Behauptungen verrückt > sind) --> siehe Falun Gong in China, das Christentum in den > kommunistischen Staten, Scientology in Deutschland, das „Heidentum“ > und Mithraskult im späten römischen Imperium usw. usw. Scientology nützt also den Gläubingen was? Doch höchstens deren Anführern, die so Geld scheffeln können. > Der Begriff „Wahrheit“ ist inhaltslos abstrakt, also leer, > was soll das denn sein? Wo der Begriff verwendet wird, > ist Täuschung und Manipulation im Spiel. > Und „objektiv“? Ich meine ihn angewendet auf solche Sachen wie: Mord, nur der Täter weiß davon, alle glaubes es war Selbstmord und alle sind zufrieden, quasi. Aber am Ende ist es dennoch die Wahrheit, dass es Mord war. Es gibt also eine Variante, die richtig ist, egal was es für Täuschungen und Intriegen gab. Es ist quasi "Wahrheit", auch wenn keiner davon weiß. Weißt du, wie ich's mein? > Erkenntnis ist ein Lernprozeß. > Wer von Wahrheit redet und behauptet, man sei > bei der „Wahrheit“ angekommen, beendet an dieser Stelle > den Erkenntnisprozeß und verbietet es, weiterzudenken > und dazuzulernen. Das bedeutet den Stillstand > jeder Entwicklung – intressanterweise klappt das aber nie, > weil es gegen die Naturgesetze verstößt. Siehe oben, ich meinte es "im kleinen". Was wirklich passiert, was die Menschen wirklich denken, das aufsummiert. Das meinte ich mit Wahrheit. Auch die (Nicht-)Existenz Gottes ist am Ende Wahrheit, nur wird die wohl nie vom Menschen "entdeckt" werden können, wie viele andere "kleine Wahrheiten" auch. Beispiel 2: Ein Psychopat bringt jemanden um. Es ist Wahrheit, dass er es tat, weil er eben alle rosa Elefanten töten musste, die er sah. Es ist auch Wahrheit, dass er einen Geschäftsmann umgebracht hat. Es gibt also subjektive Blickwinkel und dennoch eine objektive Wahrheit. ... Ich glaube, man sollte es besser "Tatsachen" nennen. Ist alles ein wenig wirr, ich wäre dir für eine bessere Begrifflichkeit/Definition dankbar, wenn du weißt, auf was ich hinauswill. ^^° > Schon vor Tausenden Jahren haben die Priester > behauptet, sie hätten „die Wahrheit“ erkannt, und man > bräuchte nicht weiter zu forschen. Nun sind Menschen > intelligent und machen sich unwillkürlich Gedanken, > bemühen ihre Fantasie und ziehen Schlüsse. > Und -hops- springt ein weitere religiöse > „Wahrheit“ über die Klinge. Ich meinte damit auf keinen Fall religiöse Wahrheiten wie "Gott existiert!!!11elf". Gott ist eine These, wie so viele andere wissenschaftliche Erkenntnisse auch. > um ganz vernünftige Regeln zu befolgen? Traust Du Dich > nicht, zuzugeben, daß es Deine eigenen Regeln sind? > Oder kluge Regeln einer menschlichen Gemeinschaft, > der Du angehörst? Nö~ Sind schließlich meine eigenen moralischen Konzepte. > Oder denkst Du, daß sich andere eher daran halten, > wenn Du Dir einen Gott vorstellst, der dahintersteckt? > Das wäre also magisches Denken. Nein, ich habe ja keinen (oder kaum) Einfluß darauf, was andere tun und lassen und ob es mit meiner Moral übereinstimmt. > > Und ja, ich bin dankbar für alles. > > „Göttern“ habe ich nichts Nachvollziehbares > zu verdanken. Das es den Urknall gab? Oder es halt überhaupt etwas gibt? Wem bist du dafür dankbar? Das Streben Gutes zu tun, der Wille das Gesetz aufrecht zu erhalten und die Kraft das Böse zu bekämpfen, sind die drei Waffen eines Paladins. |
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| Zuletzt geändert: 01.02.2008 16:37:28 | |||||||
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| Ich habe nicht gesagt das wir Menschen die Perfekte Spezies sind. Irgendwo im kosmos existiert vielleicht etwas höher entwickeltes. Und wegen dem Eingreifen... es ist meine Meinung ich schreibe niemanden vor sie zu teilen. Und ich finde kriege sinnlos. Mit dem krieg wird nur der innere Konflikt eines jeden Menschen nach außen getragen. Der Krieg ist nur das Symptom. Wir müssen erst den Krieg in uns beenden, dann enden alle äußeren Kriege. Und von wegen realität. Auf der Quantenebene scheinen diese Regeln nicht so viel zu gelten. Sagt euch Schrödingers Katze etwas? Wir töten einen Fisch lassen aber einen Vogel frei. Gesegntet seien jene die eine Stimme haben. |
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| > Scientology nützt also den Gläubingen was? Doch höchstens deren Anführern, die so Geld scheffeln können. Ja, selbstverständlich glauben die Gläubigen/Kunden, es nütze – immer subjektiv gedacht – denn sonst würde niemand hingehen. Es gibt eben Intelligenzunterschiede unter den Menschen, und bei bestimmten Religionen sammeln sich die besonders Dummen. Zeugen Jehovas und Mormonen haben ganz ähnliche Methoden und ebenfalls abstruse Alien- und Planeten-“Heilsgeschichten“, und natürlich unterscheiden sich die Religionen in dem Grade, in dem sie Schaden anrichten, und dann und wann in der Geschichte gibt es Zeiten und Orte, zu denen bestimmte religiöse Menschen einer großen Gruppe (oder der gesamten Menschheit) nützliche Dienste erweisen, aber insgesamt überwiegt die Last der schädigenden Einflüsse. > Ich glaube, man sollte es besser "Tatsachen" nennen. Ja, das ist ein brauchbarer Begriff. > > Und -hops- springt ein weitere religiöse > > „Wahrheit“ über die Klinge. > Ich meinte damit auf keinen Fall religiöse Wahrheiten wie "Gott existiert!!!11elf". Gott ist eine These, wie so viele andere wissenschaftliche Erkenntnisse auch. Religiöse „Wahrheiten“? Du meinst sicher Behauptungen. „Gott“ ist keine These im wissenschaftlichen Sinne. Theologie (inklusive ihrer Hilfswissenschaften und Zweige, soweit sie sich an ideologischen Standards orientieren) ist keine Wissenschaft. Eine These würde lauten: „Es existiert ein Wesen, das ... (es folgen alle Eigenschaften und Wirkungen, die dem Aufsteller der These über „Gott“ bekannt sind).“ Dann müßten konkrete, nachprüfbare Belege folgen, welche die These stützen, denn was sollte man sonst diskutieren als Erkenntnis. Aber eine solche These hat noch kein Theologe zur Diskussion gestellt. Eine solche These wäre auch schwer aufzustellen, denn viele Begriffe, Orte, Personen usw. der biblischen Unterstellungen (wenn's sich um den Christengott handelt) sind nicht greifbar, nicht konkret und besitzen keine Aussage. Und selbst im katholischen Lager gibt es wohl Einigkeit darüber, wie man eine soolche These formulieren solle (zB „Gott will nicht, daß Evangelische an der katholischen Kommunion teilnehmen“) von anderen Sekten mal abgesehen – die evangelischen Sekten zB würden „Gott wandelt Wein und Brot in Blut und Körper Jesu Christi um, falls ein geweihter Priester die vorgeschriebenen Worte im vorgeschriebenen Rahmen äußert“ zumeist strikt ablehnen, und die Orthodoxen hätten Probleme mit „Gott hat den jeweiligen Papst als seinen Stellvertreter auf Erden eingesetzt“. Dies um nur einige kleine Unterschiede zu erwähnen. > > „Göttern“ habe ich nichts Nachvollziehbares > > zu verdanken. > Das es den Urknall gab? Oder es halt überhaupt etwas gibt? > Wem bist du dafür dankbar? Niemandem. Erstens, die Alternative wäre Nichtsein, und das wäre mir gleichgültig, da ich ja dann nicht wäre und ergo keine Meinung hätte und nicht darunter leiden würde. Zweitens, da ich bin, wäre ich wohl jemandem dankbar, aber ich habe keinen ernstzunehmenden Anhaltspunkt, wem und wie. --- > Und wegen dem Eingreifen... es ist meine Meinung ich schreibe niemanden vor sie zu teilen. Naja, eine Meinung sollte belegbar sein, wenn sie als respektiert werden soll und sich über Gerede erheben will. > Und ich finde kriege sinnlos. Mit dem krieg wird nur der innere Konflikt eines jeden Menschen nach außen getragen. Der Krieg ist nur das Symptom. Wir müssen erst den Krieg in uns beenden, dann enden alle äußeren Kriege. D'accord. Aber was ist Krieg? Die U-Bahn-Rentner-Schlägereien wird keiner (der klar bei Kopfe ist) als Krieg bezeichnen. Aber war 9-11 ein kriegerischer Akt? Die Kassamraketen aus dem Gazastreifen? Deutsche und andere EU-Soldaten im Kosovo? Die Bomben auf Serbien? Außerdem sind Kriege nicht immer sinnlos. Sie lösen Probleme. Zwar nicht gerade auf eine vornehme Art, aber sie lösen sie. Mancher hat durch einen Krieg größere Freiheiten, Gesundheit und Wohlstand erlangt. Andere durch Kriege eben jenes verloren. So wird bspw. ein Apachenhäuptling 1879 ganz ähnliche Emotionen der U.S. Army entgegengebracht haben wie der NSDAP- Gauleiter von Aachen 1945. Um als soziale Wesen zu existieren, müssen wir ständig unsere Aggression kontrollieren. Manchen fällt das schwerer als anderen. Siehe Kenia. Siehe Irak. Siehe Pakistan, USA, Gaza. usw. usw. Jahrtausende an religiösem Einfluß und vorgeblichen „Eingriffen“ „Gottes“ sind offenbar wirkungslos verpufft. Religiöse Ausreden, man dürfe töten und Kriege führen, werden immer noch an jeder Straßenecke verwendet. Und die Waffen sind effektiver geworden. > Und von wegen realität. Auf der Quantenebene scheinen diese Regeln nicht so viel zu gelten. Sagt euch Schrödingers Katze etwas? Sicher. Natürlich verstehen wir noch nicht alles. Vielleicht können wir bestimmte Fragen nie beantworten. Andere sicher später einmal. Die Menschheit betreibt erst seit wenigen Jahrhunderten systematische Wissenschaft. Es ist ja schon eine enorme Leistung, daß wir da angekommen, wo wir solche Paradoxa erkennen können (und nicht mehr zB darüber streiten, ob „Jesu'“ Kleider ihm selbst gehörten). Aber uns eine „Gottesvorstellung“ zu basteln -- inwiefern bringt uns das denn weiter -- außer man rechnet ein gutes Gefühl als positiv ein, also Gott als eine Art intellektueller Schmusedecke oder Naturwissenschafts-Ersatz-Knuddel-Teddy? Und nur weil sich offenbar Thesen widersprechen, kann man nicht schließen, ein Gott habe seine Hand im Spiel. Sonst würde ja der Richter in einer Verhandlung sagen können: „Die Zeugen widersprechen sich! Gott ist also schuld! Verhandlung geschlossen!“ „Ich kann mich nicht davon überzeugen, dass ein gütiger, allmächtiger Gott planvoll die Ichneumonidae erschaffen hat, wobei seine Absicht ausdrücklich darin bestand, dass sie sich durch den Körper lebender Raupen fressen.“ (Charles Darwin) -- Ava-Chibi by MG |
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| > Ja, selbstverständlich glauben die Gläubigen/Kunden, es nütze > – immer subjektiv gedacht – denn sonst würde niemand hingehen. > Es gibt eben Intelligenzunterschiede unter den Menschen, und bei > bestimmten Religionen sammeln sich die besonders Dummen. > Zeugen Jehovas und Mormonen haben ganz ähnliche Methoden > und ebenfalls abstruse Alien- und Planeten-“Heilsgeschichten“, > und natürlich unterscheiden sich die Religionen in dem Grade, > in dem sie Schaden anrichten, und dann und wann in der Geschichte > gibt es Zeiten und Orte, zu denen bestimmte religiöse Menschen einer > großen Gruppe (oder der gesamten Menschheit) nützliche Dienste > erweisen, aber insgesamt überwiegt die Last der schädigenden Einflüsse. Full ack. (Ich habs nicht so mit Französisch *g*) > Aber eine solche These hat noch kein Theologe zur Diskussion > gestellt. Eine solche These wäre auch schwer aufzustellen, > denn viele Begriffe, Orte, Personen usw. der biblischen Unterstellungen > (wenn's sich um den Christengott handelt) sind nicht greifbar, > nicht konkret und besitzen keine Aussage. > > Und selbst im katholischen Lager gibt es wohl Einigkeit > darüber, wie man eine soolche These formulieren solle > (zB „Gott will nicht, daß Evangelische an der katholischen > Kommunion teilnehmen“) von anderen Sekten > mal abgesehen – die evangelischen Sekten zB > würden „Gott wandelt Wein und Brot in Blut > und Körper Jesu Christi um, falls ein geweihter Priester > die vorgeschriebenen Worte im vorgeschriebenen > Rahmen äußert“ zumeist strikt ablehnen, und die > Orthodoxen hätten Probleme mit „Gott hat den jeweiligen > Papst als seinen Stellvertreter auf Erden eingesetzt“. > Dies um nur einige kleine Unterschiede zu erwähnen. Und eine allgemeinere Aussage? Wie etwa: "Es existiert eine höhere Macht, wobei höhere Macht folgendermaßen definiert ist: allmächtig, (etc.)" > > Das es den Urknall gab? Oder es halt überhaupt etwas gibt? > > Wem bist du dafür dankbar? > > Niemandem. > Erstens, die Alternative wäre Nichtsein, und das wäre mir > gleichgültig, da ich ja dann nicht wäre und ergo keine > Meinung hätte und nicht darunter leiden würde. > Zweitens, da ich bin, wäre ich wohl jemandem dankbar, > aber ich habe keinen ernstzunehmenden Anhaltspunkt, > wem und wie. Da laß' ich mal nur erstens gelten, da du sonst weder deinen Eltern noch sonstwem gegenüber dankbar sein müsstest, da deinem Entstehen auch die Nichtexistenz gegenübersteht. Und Dankbarkeit gegenüber den Menschen, die dir im Leben wichtig sind ist am Ende auch nur eine Folge der Dankbarkeit für deine Entstehung. > wem und wie. Bei mir: Wem? Gott Wie? Mich meines Lebens freuen und was draus machen. Grob gesagt. Es ist für ein glückliches Leben nicht nötig, das gebe ich zu. Das Streben Gutes zu tun, der Wille das Gesetz aufrecht zu erhalten und die Kraft das Böse zu bekämpfen, sind die drei Waffen eines Paladins. |
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| > Und von wegen realität. Auf der Quantenebene scheinen diese >Regeln nicht so viel zu gelten. Sagt euch Schrödingers Katze >etwas? Eigentlich hat das hiermit nicht viel zu tun... Aber wahrscheinlich hast du das Schrödingersche Paradoxon einfach nicht richtig gedeutet? --- Wer einmal etwas wirklich gutes und hochstehendes lesen möchte (^_^): Allvaters Wege http://animexx.onlinewelten.com/fanfic/?doc_modus=autor_liste&autor=14916 |
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glaubt ihr noch an gott?also ich persönlcih habe meinen glauben und gott an sich mit 7 zum ersten mal angezweifelt, weil da meine mutter starb und ich nich verstehen konnte weshalb einer gerade mal 7 jährigen die mutter nimmt?! von da an hab ich immer mehr gezweifelt, auch weshalb er denn wenn er so allmächtig ist nicht in kriege, naturkatastrophen oder sonstiges eingreift, obwohl dabei unendlich viele unschuldige menschen und auch unschuldige natur drauf geht. außerdem find ich die regeln der kriche übertrieben, ich mein ich persönlich könnte mit einem gott viel besser 'reden' wenn ich irgendwo allein bin, vielleicht draußen oder sonst wo hauptsach allein, man fühlt sich wohl und kann gegebenenfalls seine gedanken auch mal laut aussprechen, in einem gotteshaus ist das meiner meinung nicht gegeben!! weshalb sollte ich im übrigen an einen gott glauben während sich nebenbei x religion drum streiten welcher denn nun der wahre sei. zu dem finde ich es ziemlich... *unfair' das gott immer nur als mann bezeichnet wir... darauf ist alles aufgebaut, aber warum könnte es denn keine frau sein? und naja wer stellt sich aber schon da son mann /so ne frau im himmel vor? falls es einen gott wirklich geben sollte dann nicht als wesen sondern energie, als ein 'es'. aber wie gesagt falls es sowas gibt manchmal kommt mir alles wie ne rießen große lüge des vatikans und des papst und allen vor um die menschen durch einen glauben zusammen zuhalten-tja klappt bloß leider nicht so ganz... warum rennen wir in unsere eigenes verderben?ganze infach weil es keinen gott gibt und wir menschen in der breiten masse zu doof sind aus fehlern zu lernen!! sieht man ja am klima wandel.... Gott hätte uns einen freien Willen, was ist draus geworden?da bin ich auch der meinung, das von unserem achso freien willen heut nicht merh viel übrig ist. sicher das recht und dei gesetzte des staates sind nachvollziehbar und notwendig, diese einschränkung muss man in kauf nehmen, aber damit bin ich auch vollkommen einverstanden; mir nervt dieses ganze mit dem gruppenzwang, das ist wirklich das was dir alle freiheiten nimmt, weil wenn du dich nicht anpasst wirst du ausgeschlossen und das ist meiner meinung nach ein sehr harte strafe ja das ist so grob meine meinung zu dem thema ___________________________ ich & eingebildet, wie das? Ich bin eine tatsache keine einbildung! |
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Ich möchte jetzt von euch wissen, glaubt ihr noch an gott? Ich glaube, die Frage, "Habt ihr je an einen Gott geglaubt?" wäre angebrachter, da jah nicht alle je an einen Gott geglaubt haben ^.~ Ich selbst an einen Gott oder eine ähnliche übersinnliche Macht geglaubt, und ich denke, dass ein Zitat von Richard Dawkins meine Stellung gegenüber der Religion ziemlich genau ausdrückt: >>Ich bin ein Gegner der Religon. Sie lehrt uns, damit zufrieden zu sein, dass wir die Welt nicht verstehen.<< Desweiteren würde ich allen mal das Buch "Der Gotteswahn" von Richard Dawkins empfehlen x3 Das Buch is super ^^ Und man beginnt, über die verschiedenen Religionen nachzudenken ^^ Kanndurchaus hilfreich sein, wenn ihr mcih fragt^^ |
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| Richard Dawkins? Naja, ich persönlich bin nicht gerade ein Fan davon, wenn man jegliche Religiösität verdammt und alles über einen Kamm schert. Zu viel Polemik und "Generalangriffe" schaden da eher. Ich z.B. bin religiös und sehe es als Hauptpunkt der Religiösität an, über die Welt nachzudenken, da das ja auch ein erklärtes Ziel der Religion ist: Das "Warum?" zu klären. Schließlich kann die Naturwissenschaft nur das "Wie" klären. (sagt z.B. auch Prof. Dr. Harald Lesch, wenn wir schon bei Namen sind) Gegen fundamentalistische Religiösität eingesetzt passen seine Worte aber. Aber selbst da nur mit Ausnahmen. Das Streben Gutes zu tun, der Wille das Gesetz aufrecht zu erhalten und die Kraft das Böse zu bekämpfen, sind die drei Waffen eines Paladins. |
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| > Richard Dawkins? > Naja, ich persönlich bin nicht gerade ein Fan davon, wenn man jegliche Religiösität verdammt und alles über einen Kamm schert. > Zu viel Polemik und "Generalangriffe" schaden da eher. > Ich z.B. bin religiös und sehe es als Hauptpunkt der Religiösität an, über die Welt nachzudenken, da das ja auch ein erklärtes Ziel der Religion ist: Das "Warum?" zu klären. Schließlich kann die Naturwissenschaft nur das "Wie" klären. (sagt z.B. auch Prof. Dr. Harald Lesch, wenn wir schon bei Namen sind) > Gegen fundamentalistische Religiösität eingesetzt passen seine Worte aber. Aber selbst da nur mit Ausnahmen. Auch wenn Dawkins übertreibt udn wiklich polemisch ist hat er nunmal in vielen punkten recht. religion versucht selten ein "warum?" zu lifern, das sind traurige ausnahmen - die regel besteht darum jedes warumd as aufkommt mit der " Gottesbeweis-keule" niederzurprügeln desweiteren, warum hat die wissenschafft bitte kein recht sich mit dem warum zu beschäftiogen wenn so eine "inhaltslose wissenscahft" wie die theologie das darf ? das ist so eine dogmatische sache die einfach nicht richtig ist NOMA hat versagt - noma ist falsch und war nicht mehr als der versuch sich als wissenschaftler zu schützen - das ist längst überfällig das das abgeschafft wird :( und prof dr lesch ist auch nicht unfehlbar wie dawkins :( "wenn wir schon bei namen sind" dawkins hat nunmal mit vielemr echt und wer sein buch und seine keule nicht erträgt ( und ja die meisten sagen btw " oh ist mir zu polemisch " habens aber nicht gelesen ) der sollte wirklich seine glaubensgrundsäztze hinterfragen lesen - es notrfals als glaubensprüfung abtun :( aber whatever wissenschaft hat in meinen augen genausoviel wenn nicht mehr anrecht auf die "warum" frage als die religion, immerhin setzt sich die wissenschaft mit dem gesamtpacket auseinander " wie und warum" I live the way I type; fast, with a lot of mistakes. |
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| > religion versucht selten ein "warum?" zu lifern, das sind traurige ausnahmen - die regel besteht darum jedes warumd as aufkommt mit der " Gottesbeweis-keule" niederzurprügeln Das stimmt leider. > desweiteren, warum hat die wissenschafft bitte kein recht sich mit dem warum zu beschäftiogen wenn so eine "inhaltslose wissenscahft" wie die theologie das darf ? > und prof dr lesch ist auch nicht unfehlbar wie dawkins :( Wie soll man einen wissenschaftlichen Beweis über die Gründe darüber liefern, WARUM etwas ist, wie es ist. Es könnte nämlich genausogut auch anders sein, siehe Paralleluniversen-theorie. (Beispiel: Konstanten, Lichtgeschwindigkeit, etc. Ich wüsste nicht, wie man beweisen sollte, dass sie nicht auch genau 300kk m/s sein könnte. Gegenbeispiel willkommen.) Eine Wischi-Waschi-Wissenschaft wie die Theologie kann das eben, muss dafür aber mit dem Vorwurf leben, dass das eben wischi-waschi ist. A la: Was? Das wissen wir noch nicht? Naja, setzen wir eben Gott ein. > dawkins hat nunmal mit vielemr echt und wer sein buch und seine keule nicht erträgt ( und ja die meisten sagen btw " oh ist mir zu polemisch " habens aber nicht gelesen ) der sollte wirklich seine glaubensgrundsäztze hinterfragen > lesen - es notrfals als glaubensprüfung abtun :( > aber whatever Mit Verallgemeinerungen hat man immer recht. (5€ in die Wortspielkasse) > wissenschaft hat in meinen augen genausoviel wenn nicht mehr anrecht auf die "warum" frage als die religion, immerhin setzt sich die wissenschaft mit dem gesamtpacket auseinander " wie und warum" Eher mit dem wie. Aber warum alles ist, wie es ist... Und ich meine das "große Warum"... Naja. Warum gibt es Universen, etc. Das kann man wohl kaum beweisen, weil man auch Aussagen über das "davor" treffen müsste, die man aber nun nicht treffen kann. Und: Ein Recht auf diese Fragen soll ja auch keinem abgesprochen werden ;) Das Streben Gutes zu tun, der Wille das Gesetz aufrecht zu erhalten und die Kraft das Böse zu bekämpfen, sind die drei Waffen eines Paladins. |
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| An Gott? Ich bin ein eindeutiger Antichrist. Ich kann nichts dagegen machen, dies bedeutet jedoch, das ich dennoch an Gott glaube und ihn verdamme. Ich sehe das so. Solange Menschen an etwas glauben, solange existiert es für diese Menschen, also existiert es, ob man dran glaubt oder nicht. Allerdings gibt es dann Dinge, die wesentlich mächtiger sind (denn Macht resultiert sich aus der Glaubensmasse). Wie etwa Tod udn Krankheit. Das sind dann auch die wesentlichen Dinge in unserem Leben, die uns zerstören können. Wer glaubt schon nicht an den Tod. Alles und jeder muss sterben, dazu schreibe ich einie interessante Fanfic namens The Curse (engl. der Fluch) Kannste ja mal lesen, wenn du noch nicht durchgeblickt hast. Gruß Saya_Mimoto |
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| >Solange Menschen an etwas glauben, solange existiert es für diese >Menschen, also existiert es, ob man dran glaubt oder nicht. DAS ist entweder eine Zen-Weisheit, eine spitzfindig durchdachte Antithese oder einfach undurchdachter Humbug, der einfach so hingeschrieben wurde... --- Wer einmal etwas wirklich gutes und hochstehendes lesen möchte (^_^): Allvaters Wege http://animexx.onlinewelten.com/fanfic/?doc_modus=autor_liste&autor=14916 |
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| DAS :< nennt sich narrative logik und funktioniert in geschichten :/ pratchet ist eingroßer fan davon , siehe z.B. Hogfather das es antrmorphe personifizierungen gibt wenn genug dran glauben etc. das einzige ernsthafte was in die richtig geht wäre dann das was in " What the Bleep ( do we know ) " dargelegt wird anosnsten ist das eine schriftsteller logik I live the way I type; fast, with a lot of mistakes. |
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| > >Solange Menschen an etwas glauben, solange existiert es für diese > >Menschen, also existiert es, ob man dran glaubt oder nicht. > > DAS ist entweder eine Zen-Weisheit, eine spitzfindig > durchdachte Antithese oder einfach undurchdachter > Humbug, der einfach so hingeschrieben wurde... eine Sophisterei ... im praktischen Leben jedoch insofern relevant, als etwas, das von einer Masse von Leuten als "real" empfunden wird, auch Einfluß auf deren Handeln nimmt. Auch wenn das Objekt des Gaubens nicht existiert (Gott, Hogfather, was immer)so existiert und handelt jedoch das Subjekt, das glaubt (gläubiger Mensch). Dessen Handlungen und ihre Konsequenzen (Wohltaten, Mord, Garten- oder Bombenbau, was immer) sind real erfahrber/spürbar für andere Menschen. Wenn große Mengen an Menschen sich von etwas überzeugt fühlen, so hat dieser Glaubensinhalt also zwar Relevanz in der Realität, aber dies sagt nichts aus darüber, inwieweit der Glaubensinhalt Tatsachen der Realität widerspiegelt oder ob er lediglich fiktiv ist. „Ich kann mich nicht davon überzeugen, dass ein gütiger, allmächtiger Gott planvoll die Ichneumonidae erschaffen hat, wobei seine Absicht ausdrücklich darin bestand, dass sie sich durch den Körper lebender Raupen fressen.“ (Charles Darwin) -- Ava-Chibi by MG |
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| Oder, kurz gesagt, diese Aussage trägt keinen Inhalt... >Solange Menschen an etwas glauben, solange existiert es für >diese Menschen, also existiert es, ob man dran glaubt oder nicht. Die Wendung "für diese Menschen" schließt die erste Deutung der indirekten Einflußnahme aus. Wer "man" im zweiten Satzteil ist, bleib offen, es könnte man selber (also ich) sein, oder aber eben jene anderen "Menschen", was alles nur noch mysteriöser machen würde... Diese ganze Wortklauberei ist hier meiner Meinung nach notwendig. Es geht nicht um narrative Tricks und Kniffe, nicht um Erzählstruktur. Der Satz ist eine Aussage über grundlegende Eigenschaften fiktiver (also nicht-beweisbarer) Konstrukte und ihren Einfluß auf die Welt. Die unvermeidliche Frage "Was ist Existenz?" fällt mit meiner (vor einigen Seiten oder gar in einem anderen Thread getroffenen) Unterscheidung zwischen einer Sache und der Idee davon. Der Satz ist also insofern ein Zugeständnis an die Existenz an den GLAUBEN an einen Gott (was niemand bezweifelt), viel mehr, als über die tatsächliche Existenz eines Gottes per se (wie auch immer diese aussehen würde)... Da die Ur-Frage (in diesem Thread) aber lautet "Der Glaube an Gott???" und nicht "Der Glaube an den Glauben an Gott???" ist das Statement ein Fehlgriff... Denn als Diskussionsgrundlage dient ja der (unumstritten verbreitete) Glaube an Gott... >nennt sich narrative logik und funktioniert in geschichten :/ Leider ist das keine Geschichte... >pratchet ist eingroßer fan davon... Ich muß sagen, daß ich manches von ihm aber auch sehr schwach finde (Darwin und die Götter der Scheibenwelt)... --- Wer einmal etwas wirklich gutes und hochstehendes lesen möchte (^_^): Allvaters Wege http://animexx.onlinewelten.com/fanfic/?doc_modus=autor_liste&autor=14916 |
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| Also ich glaube nicht an Gott den was so beschriben ist was Gott sein sol und machen sol und so... da giebt es ZU viel was dan da gegen spricht was wirkich pasiert. und was in der biebel steht... ^^" naja dazu sag ich jetzt nichts xD Also ich hab nie an in geglaubt und tu es auch weiter nicht. das es irgentwas giebt weshalb wir so oft glück haben oder was irgentwie vorprogramiert ist sag ich mal, das find ich teils seltsam aber das ist nicht irgentwas was ein "gott" gemacht hat. oder was alles in der welt pasiert mit übeschwemmungen und vulkan ausbrüchen die tausende menschen teilweise umbringt und lawinen oder anderres. wo sol das menscheniebe sein wie er ja beschriben wirt? sry fals das faltsch ist xD ich hab mich nie damit bescheftigt weil es mich nicht intresiert. ich finde nur.. das sind alles natur katastrofen von den sich leute welche raus gesucht haben und sie als "strafe gottes" dastellen .. find ich jedenfals. Ist es nicht igal wie mann schreibt? haubtsechlich mann kan lesen was einer schreibt oder? Ob mann nun eine Rechtschreibschweche hatt oder nicht ist doch igal .__. |
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| das >und was in der biebel steht... ^^" naja dazu sag ich jetzt nichts xD und das >ich hab mich nie damit bescheftigt weil es mich nicht intresiert passt irgendwie nicht zusammen. hast du die bibel nun gelesen oder nicht? ich finde auch einiges, was in der bibel steht, nicht glaubwürdig oder gut, aber ich kann wenigstens genau sagen, worum es sich dabei handelt. und zu den naturkatastrophen u.s.w. natürlich ist die welt nicht perfekt, das verdanken wir - nach der bibel - adam und eva ;) ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| Zuletzt geändert: 13.02.2008 02:31:26 | |||||||
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| > und zu den naturkatastrophen u.s.w. > natürlich ist die welt nicht perfekt, das verdanken wir - nach der bibel - adam und eva ;) Genau, dank denen ist - wieder laut Bibel - die Welt in den Händen des Teufels. Deshalb soll es ja auch Armagedon geben, damit Gott wieder seine Herrschaft über die Erde etablieren kann und sich alles zum Guten wendet. Das Streben Gutes zu tun, der Wille das Gesetz aufrecht zu erhalten und die Kraft das Böse zu bekämpfen, sind die drei Waffen eines Paladins. |
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| Nein ich hab die nicht gelesen aber in der schule hatten wir das mantchmal in religion früher deshalb weis ich das was da TEILS drin steht Ist es nicht igal wie mann schreibt? haubtsechlich mann kan lesen was einer schreibt oder? Ob mann nun eine Rechtschreibschweche hatt oder nicht ist doch igal .__. |
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| Hallo ^^ Ich finde es wirklich toll, dass es diesen Thread gefunden habe. Ich hätte im Leben nicht damit gerechnet, hier auf so eine komplexe Diskussion zu stoßen - Danke an alle, die hier so ehrlich ihre Meinung vertreten. So, und jetzt zu mir. Ob ich an Gott/Götter glaube? Kommt drauf an. Die Frage, ob es uns übergeordnete Wesen gibt, kann ich nicht beantworten. Ich kann nur haltlose Theorien aufstellen, oder gleich würfeln. Vielleicht weiss man in Zukunft mehr darüber, und dann lasse ich mich gerne darauf ein - momentan ist dem eben nicht so. Bezüglich aller anderen Religionen außer dem Christentum, enthalte ich mich. Ich habe davon nicht wirklich Ahnung und möchte mir kein Urteil erlauben. So, und jetzt zur Kirche und dem 'lieben Gott'. An die glaube ich definitiv nicht. 'Glauben' begründe ich auf logisch begründete und in sich schlüssige Aussagen (die ich im Christentum vermisse) und/oder persönliche Erfahrung. Meine Erfahrung mit Gott: Ich habe auf ihn vertraut und wurde nicht mal enttäuscht - ich wurde ignoriert. Ich habe eine sehr schwere Zeit hinter mich gebracht und täglich und teils sogar unter Tränem gebetet - und das nicht mal für mich selbst. Was hatte ich davon? Depressionen, Einsamkeit und eine kaputte Kindheit. Ab dem Tag, an dem ich mich von Gott abgewandt habe, habe ich mir mehr selbst vertraut und seitdem gehts mir besser. Das ist mein ganz pesöhnlicher Eindruck und meine 'Wahrheit'. (Sorry, wenn ich pathetisch klinge ^^') Why did they knock down the trees, Daddy? -The trees? Oh, well they have to go on the advice of Big Brother, So that the cars can have a better chance of hitting one another. |
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| >Nein ich hab die nicht gelesen aber in der schule hatten wir das mantchmal in religion früher deshalb weis ich das was da TEILS drin steht nichts gegen dich, aber dir ein urteil über die bibel zu erlauben, wenn ihr manchmal im religionsunterricht darin geblättert habt, finde ich doch *etwas* voreilig. was genau stört dich denn nun? >'Glauben' begründe ich auf logisch begründete und in sich >schlüssige Aussagen (die ich im Christentum vermisse) und/oder >persönliche Erfahrung. du suchst logik im glauben?... ah ja... aber - nur aus neugier - was ist am christlichen glauben so unlogisch bzw. nicht schlüssig? >Meine Erfahrung mit Gott: Ich habe auf ihn vertraut und wurde >nicht mal enttäuscht - ich wurde ignoriert. Ich habe eine sehr >schwere Zeit hinter mich gebracht und täglich und teils sogar >unter Tränem gebetet - und das nicht mal für mich selbst. Was >hatte ich davon? Depressionen, Einsamkeit und eine kaputte >Kindheit. >Ab dem Tag, an dem ich mich von Gott abgewandt habe, habe ich >mir mehr selbst vertraut und seitdem gehts mir besser. Das das ist nichts gegen dich, aber auch als gläubiger mensch kann man nicht hoffen, dass gott einem alles abnimmt, dass man keine probleme hat u.s.w. diesen anspruch erhebt der christliche gott auch überhaupt nicht. in der bibel wird von vielen leuten berichtet, die sehr leiden und gläubig sind. ich bin selbst gläubig, aber ich glaube nicht, dass gott mir meine probleme nimmt. ich glaube, dass er mir hilft, damit ich mir selbst helfen kann, dass er mir beisteht, aber nicht, dass er mir die probleme einfach wegzaubert. es ist natürlich deine sache, aber für mich ist es nicht ganz nachvollziehbar, wie man seinen glauben so egoistisch auslegen kann. so nach dem motto "gott hilft mir nicht, also gibts ihn nicht!!" ich glaube doch nicht, damit ich etwas dafür bekomme. ich glaube aus überzeugung. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| > aber - nur aus neugier - was ist am christlichen glauben so unlogisch bzw. nicht schlüssig? Hallo, Rippenfrau NC! Du hast allen Grund dein Gesicht zu verziehn - Ich lieg in der Sonne du in der Gerichtsmedizin! |
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| > > aber - nur aus neugier - was ist am christlichen glauben so unlogisch bzw. nicht schlüssig? > > Hallo, > Rippenfrau > > NC! ...wenn man die Bibel NICHT wötlich nimmt, um die Frage zu ergänzen, Lehmklumpenmann! ;) PS: und um vorzusorgen: ...und nicht christlichen Glauben mit der Instution Kirche und ihren Verfehlungen verwechselt. Das Streben Gutes zu tun, der Wille das Gesetz aufrecht zu erhalten und die Kraft das Böse zu bekämpfen, sind die drei Waffen eines Paladins. |
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| > ...wenn man die Bibel NICHT wötlich nimmt, um die Frage zu ergänzen, Lehmklumpenmann! ;) Naja wenn man die nicht wörtlich nimmt is dann da ja nur noch das kleine "GöTTchen" ... sehr schlüssig ;) Du hast allen Grund dein Gesicht zu verziehn - Ich lieg in der Sonne du in der Gerichtsmedizin! |
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| > Naja wenn man die nicht wörtlich nimmt is dann da ja nur noch das kleine "GöTTchen" ... sehr schlüssig ;) Naja, eine Moral haben die Geschichten schon noch... Und wörtlich nehmen != als irrelevant betrachten Das Streben Gutes zu tun, der Wille das Gesetz aufrecht zu erhalten und die Kraft das Böse zu bekämpfen, sind die drei Waffen eines Paladins. |
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| Ich glaube an Gott, auch wenn ich mit meiner Kleidung, Schminke,... keine Kirche von innen betreten würde. ^^* Wenn ich mal zur Kirche gehe ziehe ich mich schlicht schwarz an und finde es schade, das die Kirche so intolerant sein muss. Hab mal gehört in Leipzig soll es eine Messe für gläubige Goths geben. Ich glaube wenn das WGT ist, oder???? Weiß auch nichts genaues, aber die Idee ist supi. ^__________^ Leider ist Leipzig so weit weg. ;_; Ich interessiere mich aber auch ein bißchen für andere Religionen, z.B. auch für den heidnischen Glauben. Aber richtig dran glauben tue ich nicht. Das kann man nicht von heute auf morgen. An Gott und alles was damit zu tun hat glaube ich schon, nur an das was die Kirche erzählt nicht so wirklich. Im Mittelalter z.B. haben die den Menschen ja auch irgendwelchen Sch**ß erzählt. Aber Kirchen finde ich wunderschön um sie zu fotografieren. *_______* Ich finde heutzutage sollten die Jugendlichen mal mehr zur Kirche gehen. Vielleicht sind sie dann nicht mehr so asozial. Z.B. besprühen die Kreuze mit Farbe, nutzen den Kirchvorplatz als Treffpunkt, zerstören alte! Grabsteine die schon mal neben Kirchen sind, ... =_________= Sowas regt mich echt auf. Und die die sich schwarz kleiden sind dann meistens die verdächtigen. Die haben echt vor nichts mehr Respekt. Und deswegen finde ich es wichtig, das man wenigstens den Glaube anderer respektiert. ^-^* Hör mich sicher voll spießig an. *grins* |
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