Thread: Der Glaube an Gott !!!
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Eröffnet am: 27.11.2006 15:48 Letzte Reaktion: 18.04.2009 23:31 Beiträge: 3547 Status: Gesperrt |
Unterforen: - Kulturelles - Umfragen |
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| @Vince: Zumindest ist kein Gottesbild rationalen Argumenten zugänglich. Es mag sich über die Zeit wandeln (AT->NT), aber es ist immer noch nicht angreifbar... Es wird nur von INNEN verwandelt... Ein Gegenbeispiel: Als der Streit um die Atomistik an seinem Höhepunkt war, gab es namhafte Physiker (z.B.: Mach), die gegen die Atomhypothese udn für eine Kontinuumsbetrachtung waren. Mach wehrte sich praktisch religiös gegen die Atome, aber schon die nächste Generation Physiker nahm den Glauben daran an, sie MUSSTEN den Glauben annehmen, weil immer mehr dafürsprach. Sie ließen sich von äußeren Argumenten in ihrer Richtung korrigieren. Und genau das fehlt bei Religionen... --- Wer einmal etwas wirklich gutes und hochstehendes lesen möchte (^_^): Allvaters Wege http://animexx.onlinewelten.com/fanfic/?doc_modus=autor_liste&autor=14916 |
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| Nein, aber ich glaube an eine Göttin. Eine höhere Macht... und an Engel, jeglicher Art. Schutzengel z.B. warum? Weil ich desöfteren einen hatte. Glück? Nee, aber ich hab halt keine Erklärung für meinen Glauben... Ich glaube einfach daran. Kregi safader slehiya yunoleba watumi yufeniya~ |
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| @Thanatos > Ach, jetzt wird mir n Vorwurf draus gemacht das ich nicht wie ein eiskalter und Menschenverachtender Bastard rüberkommen will? Nein moment, so habe ich das eigentlich nicht gemeint. Ich glaube dir dass du Demut vor dem Leben an sich hast (finde ich super!), aber schau dir die Welt doch an! Stell dir vor, jetzt würde der Aspekt "strafender, strenger Gott" plötzlich vollkommen wegfallen. Ein Atheistentum mit rein materiellen Ansichten kann genauso fanatisch ausarten (was heißt KANN, es WIRD so sein!!!) wie die Religionen. Da eben die meisten Menschen bis heute nicht gewillt sind ihr Hirn einzuschalten und Mitgefühl auch ohne göttliche Dauer-Präsenz zu entwickeln! Und wenn noch die falschen Personen an den richtigen Positionen gelangen, wäre der Teufel noch mehr los als es momentan der Fall ist. Hitler mit seinem materiell veranlagten Sozialdarwinismus war z.B. ein ganz gutes Beispiel dafür. Was nur annähernd genetisch nicht passte (einschließlich Behinderte, Alkoholiker, Homosexuelle, "Irre" ect.) wurde als "lebensunwert" ausgelöscht. Sogar Kinder. Gefühle, Seele, Leid? Pah, weg damit! ...Eiskalt und abscheulich... Bevor du jetzt aber sagst: "Das gleiche hat die Kirche auch gemacht!" Ja, das stimmt, keine Frage! Aber wie du siehst: Es geht auch anders rum! Alles kann zur Waffe werden, auch Wissenschaft und das ist eigentlich was ich sagen wollte. > Weil du weißt das du sterben wirst. Wenn du unsterblich wärst könntest du dir ja mit allem alle Zeit der Welt lassen. Ja, wie gesagt, da sind wir uns einer Meinung! Und ich finde sogar: diese Einstellung ist die beste von allen. Schon allein weil heute Zukunftsängste die Gesellschaft beherrschen die uns den Moment (also das eigentliche Leben) gründlich versauen. Das gleicht wiederrum einer Hölle. > Wissen kann man sich aneignen, glauben kann man sich ausdenken. > Daher ist die Haltung der Wissenschaft 'logisch', weil sie nich einfach nur sagt: Ne, glauben doof! > Sondern sich damit auseinandersetzt und ihn DANN für unlogisch erklärt. Wissenschaft an sich ist nix schlechtes, im Gegenteil, sonst gäbe es bis heute noch Hexenverbrennung und dergleichen. Das Problem ist nur dass wir, anstatt die Mitte zu finden, immer von einem Extrem ins andere wandern. Auf Dauer wird eine reine materielle Sichtweise genauso wenig gut gehen wie eine rein spirituelle weil eben der Glaube/die Veranlagung nach neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen (mehr oder weniger stark) genetisch im Menschen verankert ist (zumindest hab ich das mal gelesen). Wieso ist eigentlich der Mensch immer so erpicht eine gegenteilige Einstellung anderer, auszulöschen? (ist jetzt nicht direkt auf dich bezogen sondern kommt mir allgemein so vor) *grummel grummel* Scheiß Ego, Mitgefühl rulez! XD > Esoterik? > Esoterik isses daran zu glauben nen Stein um den Hals zu tragen der einen vor überirdischen negativen Einflüssen schützt. Nein, eigentlich nicht. Das was du als Beispiel bringst ist ein typischer Fall für reine Geldmacherei und die hat mit ihren Indigokindern, Pendeln, Channeling genauso wenig mit wahrer Esoterik zu tun wie Jesus mit dem Papst. Esoterik richtig zu definieren ist an sich ziemlich schwer. Eigentlich heißt es nichts anderes als "innere/geheime Lehre" (Eso = Innen), also, es geht eher um die Gefühlswelt jeder einzelnen Person und das aufrichtige Auseinandersetzen damit. Eigene Erfahrungen zu machen und daraus seine ganz persönlichen Lehren zu ziehen. Es ist also eine rein individuelle, private Sache. Anstatt außen sucht die Esoterik innen ohne jedoch im völligen Egoismus zu ertrinken. Religionen sind für mich in ihrer ursprünglichen Weise esoterisch (wenn man die Bibel ohne Einfluss der Kirche ließt wird jeder Mensch eine eigene Interpretierung hervorweisen). Eine Religionsgemeinschaft jedoch die einem vorschreiben will WIE man zu glauben hat und das EIGENE Interpretieren/Nachdenken abnimmt ist reine Exoterik (Exo=Außen) und so genau das Gegenteil. Esoterik -> an sich und seine Gefühle zu glauben und zu handeln, Exoterik -> an andere und deren Gefühle zu glauben und zu handeln. (das schließt somit allen Eso-Kauf-Quatsch mit ein). Ein echter Eso würde übrigens auch nie versuchen einen anderen zu missionieren weil er sonst gegen die eigenen Prinzipien verstoßen würde (leider gibts auch da schwarze Schafe, wie überall. Aber auch nur weil der Mensch sich automatisch mehr danach sehnt einer Gruppe anzugehören als sich allein durchzuwurschteln). Wie gesagt, es ist verflucht schwer zu erklären, ich hoffe du verstehst wie ich das so sehe ^^; > Ich versuche lediglich aufzuzeigen das die Welt, die wir uns in unserem verstand erschaffen, die wahre Hölle sein kann. Doch, das glaube ich eben auch. So wie jeder einzelne die Welt sieht beginnt von innen (Innen-Ursache, Außen-Handlung-Wirkung). > Es ist also Esoterik sich mit dem eigenen verstand auseinanderzusetzen? Ja, genau so ist es. Zusammenfassend könnte man sagen: Wahre Esoteriker schalten zuerst selbst die Birne ein, machen eigene Erfahrungen und werten diese für sich aus anstatt gedankenlos einer bestimmten Gruppe nachzurennen und zu allem ja und amen zu sagen. Machen bis heute leider viel zu wenige (ich manchmal auch, nur das jetzt keiner glaubt ich würde mich als was besseres halten >_>). > Entweder du akzeptierst das oder nicht. Ich akzeptiere es und für mich ist es die Wahrheit. Ich habe zwei ziemlich besch*ssene Jahre hinter mir, die mich genau dieses Prinzip gelehrt haben. ~~~~* "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." (Albert Einstein) |
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| >Und mein Gottesbild IST rationalen Argumenten zugänglich, >argumentier doch mal. ;) Dann wage ich zu behaupten, ist es weniger ein Gottesbild, als einfach eine Weltanschauung, oder gar Wissenschaft. Ich bin dafür, hier klare Grenzen zu ziehen. Ein GOTTESbild steht per definitionem über Physik, Chemie, Logik. --- Wer einmal etwas wirklich gutes und hochstehendes lesen möchte (^_^): Allvaters Wege http://animexx.onlinewelten.com/fanfic/?doc_modus=autor_liste&autor=14916 |
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| > >Und mein Gottesbild IST rationalen Argumenten zugänglich, > >argumentier doch mal. ;) > > Dann wage ich zu behaupten, ist es weniger ein Gottesbild, > als einfach eine Weltanschauung, oder gar Wissenschaft. > Ich bin dafür, hier klare Grenzen zu ziehen. Ein GOTTESbild > steht per definitionem über Physik, Chemie, Logik. Wieso soll ein "Gottesbild" über Physik, Chemie und Logik stehen? Per wessen definitio? Ein "Gottesbild" ist das Ergebnis chemischer Prozesse im Hirn dessen, der es sich vorstellt, und die sind von einer Reihe primär physikalischer, physiologischer und chemischer Faktoren, und sekundär psychologischer Phänomene, die durch kulturell-historische Gegebenheiten beeinflußt werden. Nichts davon entzieht sich naturwissenschaftlicher Untersuchung oder grundsätzlich der Erklärung, und auch nicht in zweiter Linie der kulturwissenschaftlichen Analyse. Jede Aussage, die von sich behauptet, ihr Inhalt sei der Wissenschaft nicht zugänglich, also sei nicht überprüfbar, ist reines Gerede – eben da es sich selbst als nicht dikutierbar, also idiskutabel darstellt. Somit ist es sinnlos, darüber diskutieren zu wollen, weil man keine Inhalte zu besprechen hat, sondern nur Scheininhalte, Worthülsen, denen der Bezug in der Realität fehlt, und mit denen man zwar linguistisch korrekte Sätze bilden kann, denen aber die konkrete Bedeutung fehlt. „Gottes“-Vorstellungen sind hierfür ein recht gutes Beispiel, da hier meist menschliche Eigenschaften beschrieben werden, obwohl etwas „übermenschliches“ beschrieben werden soll, und obwohl von religiöser Seite meist behauptet wird, diese Götter seien ganz konkrete Figuren, die recht konkret und direkt in die Realität hineinwirken, werden sie niemals klar beschrieben, sondern mit Begriffen ohne Inhalt belegt wie „Unendlicher“, „Allmächtiger“, „Gott ist die Liebe“, „Barmherziger“, „Ewiger“ usw. Niemand kann sich unter diesen Begriffen etwas vorstellen. Es fehlen validierbare Kriterien zur Beurteilung der Aussage. Man kann auf diese Weise viel reden, aber nichts wirklich aussagen. Fazit: Über die Inhalte des Redens über Götter kann man nicht dikutieren, da dieses Gerede keine wissenschaftlich diskursfähigen Thesen oder Theorien enthält. In soweit ist dieses Reden der wissenschaftlichen Diskussion enthoben, aber nicht, weil es über Physik und Logik steht, sondern weil es gemäß der Logik als aussagelos gilt. Jedoch, da das Reden über Götter in der Welt, also in der Realität stattfindet und somit unter Bedingungen, die den Naturgesetzen unterworfen sind, kann man selbstverständlich darüber diskutieren, daß und wie das Reden über Götter abläuft, unter welchen Bedingungen es zustande kommt, welche Auswirkungen es hat und was zB Menschen damit assoziieren. Für die Untersuchung des Redens über Götter und daraus entstehender „Gottesbilder“ gelten grundsätzlich dieselben wissenschaftlichen Regeln, Einschränkungen und Methoden wie für die Untersuchung des Redens über Bakterien, den letzten Börsencrash oder die Fußballbundesliga. „Ich kann mich nicht davon überzeugen, dass ein gütiger, allmächtiger Gott planvoll die Ichneumonidae erschaffen hat, wobei seine Absicht ausdrücklich darin bestand, dass sie sich durch den Körper lebender Raupen fressen.“ (Charles Darwin) -- Ava-Chibi by MG |
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| > da dieses Gerede keine wissenschaftlich >diskursfähigen Thesen oder Theorien enthält. >In soweit ist dieses Reden der wissenschaftlichen Diskussion >enthoben, aber nicht, weil es über Physik und Logik steht, >sondern weil es gemäß der Logik als aussagelos gilt. Und genau das war gemeint... Nur von der anderen Seite... Und jeder Gottesglaube behauptet von sich aus, über der Logik zu stehen (siehe Wunder)... >Jedoch, da das Reden über Götter in der Welt, also >in der Realität stattfindet und somit unter Bedingungen, >die den Naturgesetzen unterworfen sind... Vorsicht, wir sind dann in einer Metaebene. Wir diskutieren dann nicht über ein Gottesbild als Sache, sondern über ein Gottesbild als Vorstellung und über die Art der Vorstellung eines Gottesbildes als Solches... Das ist nicht das Selbe! Ein Gottesbild zeichnet sich ja gerade durch Allmacht aus (sonst wär es ja nur jemand sehr mächtiger...) und steht somit außerhalb der Naturwissenschaften, während die Vorstellung eines Gottesbildes für mich meist sehr erklärbar ist (psychologisch)... Aber man muß sich vor Augen halten, daß hier Äpfel mit Birnen verglichen werden... Meine Playstation 2 ist ein schwarzes Kästchen, meine Gedanken daran sind elektronische Impulse und meine Vorstellung davon ist eine sehr antropomorphe... Aber es sind drei völlig unterschiedliche Dinge! --- Wer einmal etwas wirklich gutes und hochstehendes lesen möchte (^_^): Allvaters Wege http://animexx.onlinewelten.com/fanfic/?doc_modus=autor_liste&autor=14916 |
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| Zuletzt geändert: 29.01.2008 08:37:20 | |||||||
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| Ich akzeptiere das es Menschen gibt die nicht Glauben. Aber an meiner Einstellung und meinen Glauben ändert das nichts. Ich kann es nur nochmal sagen jeder Mensch glaubt an etwas. einige an Gott andere an Wissenschaft. Und ich glaube an beides. Wir töten einen Fisch lassen aber einen Vogel frei. Gesegntet seien jene die eine Stimme haben. |
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| >Und ich glaube an beides Ich glaube, so ein Glaube (Haha...) ist immer halbherzig. Es ist einfach angenehm, sich alle Möglichkeiten offen zu lassen und zu meinen, man halte sich Gott und die Physik warm... Aber, wenn man das ernsthaft betreiben würde (ich behaupte nicht, das selber zu tun...) kommt man doch zwangsläufig in ein Dilemma. Irgendwann muß man eine Querbeziehung zwischen Beidem herstellen, wenn man beides ernsthaft in sein Weltbild integrieren will, und dann wirds schwer... Ist Gott dann über der Physik? Dann ist die Physik nicht vollständig. Muß sich Gott der Physik unterwerfen? Dann ist er irgendwie auch nicht vollständig göttlich. Hat Gott die Physik gemacht? Hätte Gott die Physik ändern können? Was ist mit Wundern? Kann Jesus über das Wasser gehen? Konnte er Tote wiederauferstehen lassen (Lazarus)? Was bleibt von der Naturwissenschaft, als ein unvollständiges Verlegenheitsgebilde, wenn man Gott die Möglichkeit einräumt, außerphysikalisch zu agieren? Das klingt nicht schlimm, aber die Konsequenzen sind enorm! Es ist ein schwerer Unterschied, zu behaupten, etwas ist mit Physik (noch) nicht erklärbar, als zu behaupten, es liege außerhalb der Physik. Und jedes Gottesbild MUSS außerhalb liegen... Wer also beide mit gleichem Ernst verfolgt und glaubt, muß früher oder später eines ablegen... Wer natürlich seinen 'Glauben' in die Naturwissenschaften nur so weit führt, daß er froh ist, wenn der PC läuft und das Haarspray funktioniert, und sein Vertrauen in Gott nur soweit greift, daß er zugibt, an >einen eigenen Gott< zu glauben (die Lösung der Schwachen und Egoistischen), aber nicht bereit ist, die Pflichten, die mit einem solchen Glauben einher gehen ernst zu nehmen (und wer von uns tut das?), der freilich hat kein Problem, beide unter einen Hut zu bringen... Natürlich darf man ihn auch nicht ernster nehmen, als das achtjährige Kind, das seinem Volksschulfreund verspricht, immer bei ihm zu bleiben... Durchaus nett gemeint, aber es weiß es einfach noch nicht besser und wird im Scheine der Realität lernen, solche infantilen Ansichten zu überwinden, so hofft man... --- Wer einmal etwas wirklich gutes und hochstehendes lesen möchte (^_^): Allvaters Wege http://animexx.onlinewelten.com/fanfic/?doc_modus=autor_liste&autor=14916 |
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| Nun denn, dann mach ich mal quasi Praxis: Erstens - Gottesbild: Gott ist für mich der Grund des Urknalls. An sich ein cleverer Schachzug, da der Wissenschaft keine Aussagen über den Zustand vor dem oder Grund des Urknalles treffen lassen. *g* Ob er im späternen Evolutionsprozeß "eingegriffen" hat - darüber kann ich nichts sagen, ich war nicht dabei. Ansonsten muss man meiner Ansicht nach immer versuchen, Gott nicht zu "vermenschlichen" (siehe griechische Götter - vermenschlichung pur) Zweitens: Gelebte Religion ist für mich in erster Linie angewandte Nächstenliebe. Deshalb ist für mich persönlich die Unklarheit in erstens nicht so wichtig. Drittens: Wie auch Prof. Dr. Harald Lesch (Bayern Alpha - Alpha Centauri anyone?) sagt, hat einer, der behauptet, die Wissenschaft könne Antworten auf das "Warum" geben, nicht verstanden, dass die Wissenschaft nur Antworten auf das "Wie" geben will und kann. Oder wie sollte man den Sinn der Welt quasi beweisen? Wir bleiben ja IM System. Man kann auch mit Mathematik nicht die Mathematik beweisen, da man im System bleibt. Und Gott ist für mich der Sinngeber. Nicht weil ohne Sinn für mich alles verloren wäre - ich bin einer der immer das Beste aus allem machen will, auch wenn alles letztendlich egal wäre. Ich finde nur, dass das Universum in all seiner Größe nicht "einfach so" entstanden ist. Das ist dann wohl mein "Glaube". Das Streben Gutes zu tun, der Wille das Gesetz aufrecht zu erhalten und die Kraft das Böse zu bekämpfen, sind die drei Waffen eines Paladins. |
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| >Man kann auch mit Mathematik nicht die Mathematik beweisen, da man >im System bleibt. Vorsicht! Gödel hat gezeigt, daß Mathematik sehr wohl in der Lage ist, formale Metaaussagen über sich selbst zu tätigen (auch wenn das andere Probleme aufwirft)... --- Wer einmal etwas wirklich gutes und hochstehendes lesen möchte (^_^): Allvaters Wege http://animexx.onlinewelten.com/fanfic/?doc_modus=autor_liste&autor=14916 |
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| > Vorsicht! > > Gödel hat gezeigt, daß Mathematik sehr wohl in der Lage > ist, formale Metaaussagen über sich selbst zu tätigen (auch > wenn das andere Probleme aufwirft)... Ich kannte jetzt nur das Grobe vom Gödelschen Unvollständigkeitssatz. Aber dir ist sicher klar, was ich damit aussagen wollte: Vom System heraus auf etwas außerhalb des Systems zu schließen ist als fest integrierter Bestandteil des Systems nicht 100%ig möglich. Deshalb wird Gottes (Nicht-)Existenz wohl auch nie bewiesen werden können, einfach weil, ähnlich wie über den Zustand vor dem Urknall, keine Aussage möglich ist, wenn man (vernünftigerweise) einen nicht-vermenschlichen Gott annimmt. Ich hoffe dir stößt das jetzt wegen dem "Jetzt will man sich schon wieder jeder Angreifbarkeit entziehen!" nicht bitter auf ;) Es ist nur mMn ähnlich dem Zustand vor dem Urknall, über den auch der Mantel des Schweigens gebreitet werden muss, zwangsweise. Das Streben Gutes zu tun, der Wille das Gesetz aufrecht zu erhalten und die Kraft das Böse zu bekämpfen, sind die drei Waffen eines Paladins. |
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| es ist mir gleich, ob ein Gott oder ein Goldhamster oder ein Zufall das Universum hat entstehen lassen, das ist auch irrelevant, weil ich eben hier bin und nicht woanders hinkann. Auch für mein Leben haben solche Überlegungen keine Bedeutung, weil ich keine Hinweise darauf erwarten kann, welche Bedeutung sie für mich haben, wenn überhaupt. Ob es ein Etwas gibt, das das Universum "geschaffen" hat oder es initiierte, wissen wir nicht und können es bis dato auch nicht erfahren. Und da wir nicht wissen, ob es so etwas überhaupt gibt, können wir erst recht keine Aussagen darüber machen, WIE dieses Etwas beschaffen sei. "Ich weiß nicht, ob in meiner Nachbar- wohnung jemand wohnt, aber er hat grüne Augen, schlechten Atem und spielt passabel Klavier." Solche Aussagen sind absurd. Sie für relevant zu halten setzt Wahnsinn oder religiösen Glauben voraus, also eine partielle oder temporäre Verabschiedung von der Logik. „Ich kann mich nicht davon überzeugen, dass ein gütiger, allmächtiger Gott planvoll die Ichneumonidae erschaffen hat, wobei seine Absicht ausdrücklich darin bestand, dass sie sich durch den Körper lebender Raupen fressen.“ (Charles Darwin) -- Ava-Chibi by MG |
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| um meinen Glauben noch etwas auszuführen. Es gibt 20 Konstante Werte (Stärke der Schwerkraft, etc.) das ganze universum die gesamte schöpfung funktioniert so perfekt, es gab so viele Zufälle nach akademischer aussage... Das Universum ist ein Lied, Gott ist der Komponist, und die Naturgesetzte sind Gottes niederschrift der komposition. Aber... das Universum hat viele Ebenen und Dimensionen, und Naturgesetzte die in einer Ebene gelten haben in der anderen vielleicht keine bedeutung mehr. Und wunder, und Übernatürliche Kräfte. Der Menschliche Geist ist zu begrenzt um alle Facetten der welt zu erfassen. Wir töten einen Fisch lassen aber einen Vogel frei. Gesegntet seien jene die eine Stimme haben. |
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| > um meinen Glauben noch etwas auszuführen. Es gibt 20 Konstante Werte (Stärke der Schwerkraft, etc.) das ganze universum die gesamte schöpfung funktioniert so perfekt, es gab so viele Zufälle nach akademischer aussage... Das Universum ist ein Lied, Gott ist der Komponist, und die Naturgesetzte sind Gottes niederschrift der komposition. Aber... das Universum hat viele Ebenen und Dimensionen, und Naturgesetzte die in einer Ebene gelten haben in der anderen vielleicht keine bedeutung mehr. Und wunder, und Übernatürliche Kräfte. Der Menschliche Geist ist zu begrenzt um alle Facetten der welt zu erfassen. Wenn das universum so komplex ist das es nicht durch zufall entsatnden sein kann, dann muss es einen gestalter geben ? whooohooo ! kreationismus ! a) niemand behauptet das es wahrschenlich ist, aber allein die tatsache das wir die farge stellen können sagt aus das es passoert ist b) niemand behauptet das das universum und all das leben von eben auf jetzt da war, es ist im laufe der zeit etstanden - aus staub wurden galaxien und planaten und auf amüben irgendwann schmetterlinge nur weil du nicht verstehst wie das passiert ist muss du nicht "gott" einsetzen c) " die höchste form der boing 747" .... im grunde ; wenn du auf die ungute idee kommst gott als lösung für einen anfang einzusetzen, garde mit der behauptung das es ja SO kompliziert ist alles das es einen schöpfer geben muss - dann, joa, dann brauch auch gott einen schöpfer - denn er/sie/es stellt dich dann vor ein noch größeren problem als das auf das er scheinbar eine antwort gibt :/ nur weil man die antwort nicht kennt muss man dafür nicht "Gott" einsetzen , wie man es heute gerne tut - gott der lücken " wooza da ist eine wissenlücke und wissenschaftler geben zu keine gute antwort zu haben ! GOTT !" die lücken werden aber immer kleiner weil man weiterforscht und für gott bleibt am ende nicht mehr viel platz :) ja, ist das nicht amüsant, selbst die religion entwickelt sich nach darwinistischen gesetzen wenn das mal keine ironie ist :) vom polytheismus zum monotheismus zur freiheit :) I live the way I type; fast, with a lot of mistakes. |
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| > vom polytheismus zum monotheismus zur freiheit :) Yay, Freiheit! Keine Moral! Keine Nächstenliebe! Nieder mit dem Sozialen! Jeder darf tun und lassen was er will! \^^/ ... Keine Sorge, ich hab dich schon verstanden. ^^ Ich wollte nur ausdrücken, dass Religion auch positive Sachen motivieren kann. Stichwort Diakonie. Und die ach so viel zitierte Freiheit hab' ich auch als (ziemlich liberaler) Christ. ^.~ Das Streben Gutes zu tun, der Wille das Gesetz aufrecht zu erhalten und die Kraft das Böse zu bekämpfen, sind die drei Waffen eines Paladins. |
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| [img]http://friendlyatheist.com/wp-content/uploads/2008/01/addiscartoon.jpg[/img] |
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| >Es ist nur mMn ähnlich dem Zustand vor dem Urknall... Es gab keinen Zustand vor dem Urknall... Ein Denken einer Raumzeit (also mit Orts- und Zeit-, wahlweise Impulskoordinaten) ist erst nach dem Urknall möglich. Das ganze Konzept der Zeit ist erst ab dem Urknall anwendbar!ie >"die höchste form der boing 747" Treffer, versenkt... ^^ Endlich bringt das jemand... >Es gibt 20 Konstante Werte... Soweit ich weiß, kommen moderne Theorien mit vier (QM) bis eins (Stringtheorie) aus... >Ich wollte nur ausdrücken, dass Religion auch positive Sachen >motivieren kann. Das schließt niemand aus. Alleine ist das aber eben noch kein Beweiß für ihre Richtigkeit und es ist auch nicht gesagt, daß ein moralisches Konstrukt, welches soziale Züge (Nächstenliebe, usw...) aufweist zwingend religiös motiviert sein muß... --- Wer einmal etwas wirklich gutes und hochstehendes lesen möchte (^_^): Allvaters Wege http://animexx.onlinewelten.com/fanfic/?doc_modus=autor_liste&autor=14916 |
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| die annahme das religion nächstenliebe herovorbringt ist grundlegend falsch das hat sich erst im laufe der zeit so ergeben, christliche wohlfahrst war zuerst nicht mehr als " wir helfen denen denen wir helfen wollen und nicht jedem und überhauptw ie wir helfen definiren wir selbst" ja, morderne religion hat oft und gerne so wohlfahrtsprojekte aber auch ohne ende affige - misionare in afrika die bibeln verteilen aber kein essen und von der sache mit kondomen und aids ganz zu schweigen :( religionslosigkeit bedeutet in Keinster weise den verlust von menschlichkeit im gegenteil, sie ermöglichst erst _uneingeschränkte_ nächstenliebe - frei von religion und glauben :) I live the way I type; fast, with a lot of mistakes. |
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| > >Es ist nur mMn ähnlich dem Zustand vor dem Urknall... > > Es gab keinen Zustand vor dem Urknall... > Ein Denken einer Raumzeit (also mit Orts- und Zeit-, wahlweise > Impulskoordinaten) ist erst nach dem Urknall möglich. > Das ganze Konzept der Zeit ist erst ab dem Urknall anwendbar!ie Was ich ja damit meinte! Man kann über ein allmächtiges, über der Endlichkeit stehendes Wesen eben als endlicher auch keine Aussage treffen. > Das schließt niemand aus. Alleine ist das aber eben > noch kein Beweiß für ihre Richtigkeit und es ist > auch nicht gesagt, daß ein moralisches Konstrukt, welches > soziale Züge (Nächstenliebe, usw...) aufweist zwingend > religiös motiviert sein muß... Meiner Ansicht nach kommen liebe Atheisten auch in den Himmel. *g* > http://friendlyatheist.com/wp-content/uploads/2008/01/addiscartoon.jpg Das kenn ich auch andersrum. > ja, morderne religion hat oft und gerne so wohlfahrtsprojekte > aber auch ohne ende affige - misionare in afrika die bibeln > verteilen aber kein essen > und von der sache mit kondomen und aids ganz zu schweigen :( Das find' ich ja auch so scheiße. Echte Nächstenliebe ist für mich was anders. Nicht missionieren, sondern helfen. Und die "Kondome machen AIDS" Sache ist unter aller Sau. > religionslosigkeit bedeutet in Keinster weise den verlust von > menschlichkeit Stimmt. > im gegenteil, sie ermöglichst erst _uneingeschränkte_ > nächstenliebe - frei von religion und glauben :) Wieso ist deiner Meinung nach Nächstenliebe durch Glaube eingeschränkt? Wegen den religiös motivierten Fehltritten (s.o.)? Atheistische Nächstenliebe kann aber auch durch Profitdenken beeinträchtigt werden. Außerdem: Die Religion schreibt Nächstenliebe vor, die Gesetzte/Gesellschaft nicht unbedingt. Nur hält sich kaum einer an das Gebot des Nächsten' Fehler nicht so schlimm zu sehen und ihm beizustehen. Leider. Gerade jetzt wo dank Sozialer Marktwirtschaft (oder besser: Neoliberale Marktwirtschaft) der bedingungslose Leistungsgedanke noch mehr in den Vordergrund gerückt wird. Ohne Religion wäre niemand verpflichtet, dem anderen gutes zu tun, in der Not. Natürlich, was am Ende dann wirklich auch getan wird... :( Das Streben Gutes zu tun, der Wille das Gesetz aufrecht zu erhalten und die Kraft das Böse zu bekämpfen, sind die drei Waffen eines Paladins. |
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| Zuletzt geändert: 30.01.2008 15:43:18 | |||||||
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| > > >Es ist nur mMn ähnlich dem Zustand vor dem Urknall... > > Es gab keinen Zustand vor dem Urknall... ... > > Das ganze Konzept der Zeit ist erst ab dem Urknall anwendbar!ie > ... Man kann über ein allmächtiges, über der Endlichkeit stehendes Wesen eben als endlicher auch keine Aussage treffen. stimmt ja -- und wieso machen dann manche in die Aussage, DASS es so ein Wesen GÄBE? ^^ > ... Echte Nächstenliebe ist für mich was anders. Nicht missionieren, sondern helfen. > Und die "Kondome machen AIDS" Sache ist unter aller Sau. wieso sollte man sich ein paar durchaus nützlicher und humanitärer Vorteile erfreuen, obwohl sie von einer Unzahl von ideologischen Zumutungen an Menschlichkeit und Intelligenz begleitet werden? Das geht doch wohl auch ohne. Für den Kommunismus und andere Ideologien gilt dasselbe, es muß nicht Religion sein. > > im gegenteil, sie ermöglichst erst _uneingeschränkte_ > > nächstenliebe - frei von religion und glauben :) > > Wieso ist deiner Meinung nach Nächstenliebe durch Glaube eingeschränkt? Wegen den religiös motivierten Fehltritten (s.o.)? Ganz einfach. Die Nächstenliebe aus der christlichen Ideologie heraus ist eine "göttliche" Anordnung, deren Übertretung mit Höllenstrafe belegt ist. Jemand, der ohne Strafandrohung Menschenliebe praktiziert, trifft die Entscheidung dazu zumindest freier als ein Gottgläubiger. Die große Gefahr liegt auch darin, daß nicht die Vernunft, sondern die Priester oder Schriftausleger nach ihrem Gutdünken bestimmen, wo die Nächstenliebe zu enden hat oder wie sie ausgeübt wird --> zB daß Ketzer umgebracht oder mundtot gemacht werden dürfen (Berufsverbote durch Bischöfe oder Imame für kritische Professoren oder bspw. Die Entlassung kath. Priester, die heiraten wollen, was der Vernichtung deren sozialer Existenz nahekommt), oder die Bestimmung, daß man aus Nächtenliebe eben KEINE Kondome in AIDS-Epidemiegebieten verteilen dürfe, um nur einige Beispiele anzuführen. > Außerdem: Die Religion schreibt Nächstenliebe vor, die Gesetzte/Gesellschaft nicht unbedingt. ... Ohne Religion wäre niemand verpflichtet, dem anderen gutes zu tun, in der Not. Die Vernunfteinstellung, daß es sich in einer Gesellschaft, wo Toleranz und Solidarität herrschen, besser lebt als in einer, wo dies nicht der Fall ist, liegt auf der Hand. Sie reicht aus, ohne zB Andersgläubige als „Heiden“ oder „Dhimmis“ oder was immer ins eigene Nächstenliebe- Ideologiegebäude mit einzubauen. Eigentliches Ziel ist IMMER die Bekehrung, nicht das Wohlleben des Nächsten (Plus ggf. Mitnahmeeffekt eigener „Gnadenerwerbe“ durch „gute Werke“). Nur gibt die Vernunft allein noch niemandem die Macht, über Menschen „im Rahmen der Nächstenliebe“ zu verfügen und über sie Gewalt auszuüben. Das ermöglicht nur die ideologisch-religiöse Pseudo-Nächstenliebe. > Atheistische Nächstenliebe kann aber auch durch Profitdenken beeinträchtigt werden. ... und religiöse durch Machtgier. So what. In der säkularen Demokratie gibt es dagegen öffentliche Kontrollmechanismen. In Religionen kaum. „Ich kann mich nicht davon überzeugen, dass ein gütiger, allmächtiger Gott planvoll die Ichneumonidae erschaffen hat, wobei seine Absicht ausdrücklich darin bestand, dass sie sich durch den Körper lebender Raupen fressen.“ (Charles Darwin) -- Ava-Chibi by MG |
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| > Ohne Religion wäre niemand verpflichtet, dem anderen gutes zu tun, in der Not. ich hoffe du wirst dahingehend noch eine andere ansicht erlangen können im laufe deines lebens, ansonsten tut es mir leid für dich das du immer die religion brauchen wirst um ein mensch zu sein wie er im idalistischen sinne sein sollte I live the way I type; fast, with a lot of mistakes. |
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| > ich hoffe du wirst dahingehend noch eine andere ansicht erlangen können im laufe deines lebens, ansonsten tut es mir leid für dich das du immer die religion brauchen wirst um ein mensch zu sein wie er im idalistischen sinne sein sollte Du hast mich absolut falsch verstanden. - Ich wäre auch ein guter Mensch ohne Religion, weil ich meine Mitmenschen gern habe, weil ich weiß, dass sie alle ihre Schwächen haben, wie ich. Ich versuche auch so, ein Mensch zu sein, wie er sein sollte, weil ich weiß, dass es so für alle besser ist. Und mir tun die Leid, die das nicht so sehen. - Ich wollte damit nur sagen, dass ohne Religion/religiös motivierte "liebe deinen Nächsten"-Erziehung nicht so nett wären, wie sie es sind. Ich gehöre nicht dazu, ich wäre auch so nett. ;) Jetzt klar? ^^ Das Streben Gutes zu tun, der Wille das Gesetz aufrecht zu erhalten und die Kraft das Böse zu bekämpfen, sind die drei Waffen eines Paladins. |
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| Zuletzt geändert: 30.01.2008 23:23:02 | |||||||
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| Ich glaube nicht an Gott nur weil ich dei welt sonst nicht verstehe. Es ist meine Persönliche Entscheidung an Gott zu Glauben. Und von dem Begriff Kreationismus distanziere ich mich, weil ich die Evolution als Tatasache akzeptiere nur das sie für mich mit Gott vereinbar ist. Und ich sage es nochmal. Ich bin Gläubig und kein freund von Religion. Außerdem obwohl ich Glaube... fühle ich mich sehr frei. Wir töten einen Fisch lassen aber einen Vogel frei. Gesegntet seien jene die eine Stimme haben. |
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| >Das ganze Konzept der Zeit ist erst ab dem Urknall anwendbar!ie Genau! nur sollte ma das an dieser stelle etwas genauer erklären: Zeit ist nichts anderes als eine dimension so wie flächen 2 dimensional sind und räume 3 dimensional zu zum zustand 'vor' dem Urknall sei gesagt das sämtliche materie auf nahezu einen Punkt konzentriert war,wenn man so will eindimensional was potentiellen raum oder zeit in dem ausmaß gekrümmt hätte das selbst wenn sie anwendbar wären irrelevant wären da es ja nichts ausser diesem zustand der zufällig entstehenden materie und antimaterie(vergleichbar mit vakuumfluktuation)an diesem einen punkt gab, was heisst das er gleichzeitig überall und immer war,da in zufallsbestimmten unendlichen prozessen notgedrungen jeder zustand eintreffen muss gab es natürlich einen zustand des ungleichgewichts der das ganze vorrübergehend kollabieren liess und unseren heute als Universum bekannten raum entstehen liess. auch wenn die urknall theorie prinzipiell nicht bewiesen werden kann so sind doch nahzu alle rahmen bedingungen nachgewiesen(kann prinzipiell jeder drauf zugreifen da es mehr oder weniger verständlich in vielen lexika und fachbüchern steht) |
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| >Ich glaube nicht an Gott nur weil ich dei welt sonst nicht verstehe. das musst du mir jetzt mal erklären,wie funktioniert sie denn mit Gott? Die Beschreibungen der Bibel(als einziges dokument was überhaupt vom Christlich(eigentlich Ägyptischen) Gott/Jesus/Heiligen Geist berichtet) Deckt sich jedenfalls keines falls mit klar sichtbaren physischen gegebenheiten und nur die möglichkeit eine ethik als richtlinie für ein zusammenleben zu erschaffen macht den mensch noch lange nicht zu ebenbild eines denkenden schaffenden überwesens,ebenso wenig wie der unwillen einzusehen das der Geist und Gefühle Produkt des biologischen evolutions erfolgsrezepts 'Gehirn' sind. >Und von dem Begriff Kreationismus distanziere ich mich Entweder die aussage Oben oder diese kann nicht stimmen da sie sich widersprechen. >Entscheidung an Gott zu Glauben. Man kann sich nicht entscheiden zu glauben,man 'Glaubt' immer das was man für am warscheinlichsten hält und man 'Weiss' immer das was andere mit vergleichbarem oder größerem wissenschatz auch als wahr akzeptieren,man kann aber definiv nicht wählen was einen überzeugt >Außerdem obwohl ich Glaube... fühle ich mich sehr frei. Ist irgendwie klar da jeder irgendwas glaubt,warum sollte sich das ausschliessen? im übrigen empfehle ich für allen 'Christen' sich mal den ersten teil der Dokumentation 'Zeitgeist'(legal anzuschauen bei google video)anzugucken. Allen anderen Empfehle ich das Buch 'Der Geist viel nicht vom Himmel' von Hoimar von Ditfurth |
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| Zuletzt geändert: 31.01.2008 11:38:40 | |||||||
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| > das musst du mir jetzt mal erklären,wie funktioniert sie denn mit Gott? > Die Beschreibungen der Bibel(als einziges dokument was überhaupt vom Christlich(eigentlich Ägyptischen) Gott/Jesus/Heiligen Geist berichtet) > Deckt sich jedenfalls keines falls mit klar sichtbaren physischen gegebenheiten und nur die möglichkeit eine ethik als richtlinie für ein zusammenleben zu erschaffen macht den mensch noch lange nicht zu ebenbild eines denkenden schaffenden überwesens,ebenso wenig wie der unwillen einzusehen das der Geist und Gefühle Produkt des biologischen evolutions erfolgsrezepts 'Gehirn' sind. Die Bibel sehe ich z.B. nur als Zeitzeugenbericht. Wie die damals es eben gesehen/gedacht haben. Ich glaube auch und bin für die Evolutionstheorie. Gott war halt nur der Grund für den Urknall. Übrigens: Eine Diskussion über die Zustände "vor" dem Urknall ist auch in so fern müßig, da es keine Kausalität gab. Und Gott brauch sich ja nicht an soetwas halten, also kann man ihn ruhig als Grund annehmen, oder? Der Urgrund, allen Seins eben. > im übrigen empfehle ich für allen 'Christen' sich mal den ersten teil der Dokumentation 'Zeitgeist'(legal anzuschauen bei google video)anzugucken. Ich sehs mir an, Kommentar später. *beim Ansehen* Sehr interessant, viele Parallelen waren mir bekannt. Deshalb sehe ich auch die Bibel nicht als absolute Wahrheit und konzentriere mich mehr auf die Nächstenliebe als grundlegenden menschlichen Aspekt. Die alten Geschichten sind für mich nur Beiwerk mit Moral am Ende der Geschichte, quasi. *weiter anseh* Hehe, sehr interessant, danke für den Link, genau sowas suche ich immer. ^^ Z.B: Jesu Auferstehung errettet alle, die an ihn glauben. Was war mit den Mammutjägern, die noch nie was von Jesus gehört haben? Werden die auch gerettet? Solche Diskrepanzen zeigen, dass man es nicht wörtlich nehmen kann. Ah, jetzt kommt das, dass die Religion benutzt wird, um zu manipulieren und Machtstrukturen zu etablieren. Das ist auch so ein Punkt, weshalb ich nicht alles glaube, was man "als Christ glauben sollte" um es mal so zu sagen. Das Streben Gutes zu tun, der Wille das Gesetz aufrecht zu erhalten und die Kraft das Böse zu bekämpfen, sind die drei Waffen eines Paladins. |
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| Zuletzt geändert: 31.01.2008 15:31:31 | |||||||
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| > Die Bibel sehe ich z.B. nur als Zeitzeugenbericht. Wie die damals es eben gesehen/gedacht haben. Naja, das, was wir heute als Bibeln dargeboten wird (ich weiß nicht genau, es sind wohl mehr als 100 verschiedene Ausgaben auf dem Markt und antiquarisch sicher noch viel mehr erhältlich) ist ja recht lückenhaft, widersprüchlich und besteht nur aus den Texten, die etliche politische Säuberungen überstanden haben. Von der Frage, was in den Übersetzungen an Sinn verändert wurde, einmal abgesehen. > Ich glaube auch und bin für die Evolutionstheorie. Gott war halt nur der Grund für den Urknall. Dann ist Dein Glaube theistischer Natur? Gott hat Bum gemacht und sich dann zurückgelehnt und zugesehen, was passiert. Er beobachtet (vielleicht, vllt. auch nicht) aber greift nicht ein, sondern läßt "seine" Naturgesetze wirken. Ist es das? Wenn es das ist, OK. Dann haben aber Religionen oder irgendwelche Schriften nichts mit Deinem Gott zu tun und somit keine transzendente Relevanz. Und die Nächstenliebe ist nur Folge biologischer Intelligenz der sie Praktizierenden und guter (realer) Emotionen -- und kann nicht als "Forderung" Gottes an seine Geschöpfe verstanden werden. Oder, wenn doch, wie stellst Du Dir das vor? > > Übrigens: Eine Diskussion über die Zustände "vor" dem Urknall ist auch in so fern müßig, da es keine Kausalität gab. Und Gott brauch sich ja nicht an soetwas halten, also kann man ihn ruhig als Grund annehmen, oder? Der Urgrund, allen Seins eben. ... > Deshalb sehe ich auch die Bibel nicht als absolute Wahrheit und konzentriere mich mehr auf die Nächstenliebe als grundlegenden menschlichen Aspekt. D'accord. Jedoch: Wozu dient Dir dann eigentlich "Gott"? Er tut doch nichts, verlangt nichts und droht nichts an? Bist Du ihm nur dankbar für den Urknall, der nach Jahrmilliarden Dich hervorgebracht hat? Du hats Spaß am Leben und willst außer Deinen Erzeugern auch noch jemand anderem (in diesem Fall Gott als Urgrund) dankbar sein? Die psychologische Frage hier lautet: Wozu dient Dir Dein Gottglaube? Was hast Du für Vorteile davon, Dir so etwas vorzustellen, und welchen Verlust hättest Du zu verschmerzen, wenn Du Dich von dieser Vorstellung verabschiedest? Das sind die konkreten Fragen hinter all jenen philosophischen Hudeleien, mit denen das Thema für gewöhnlich verschleiert wird. > Z.B: Jesu Auferstehung errettet alle, die an ihn glauben. Was war mit den Mammutjägern, die noch nie was von Jesus gehört haben? Werden die auch gerettet? Solche Diskrepanzen zeigen, dass man es nicht wörtlich nehmen kann. Für solche offensichtlichen Probleme, die mit der Zunahme von Geschichts- und Geografiewissen einhergehen, haben die Teologen natürlich ebenso wortreiche wie sinnarme Ausreden erfunden. Wie zu jeder Gelegenheit, wenn sich die Ausbreitung von Wissen über die reale Welt nicht deadurch aufhalten läßt, daß man die Entdecker mundtot macht, ihre Bücher verbrennt oder sie selber (was bequemer ist als Ausreden zu erfinden). > ..., dass die Religion benutzt wird, um zu manipulieren und Machtstrukturen zu etablieren. ..., weshalb ich nicht alles glaube, was man "als Christ glauben sollte" ... das erscheint nur klar und vernünftig. „Ich kann mich nicht davon überzeugen, dass ein gütiger, allmächtiger Gott planvoll die Ichneumonidae erschaffen hat, wobei seine Absicht ausdrücklich darin bestand, dass sie sich durch den Körper lebender Raupen fressen.“ (Charles Darwin) -- Ava-Chibi by MG |
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| > Naja, das, was wir heute als Bibeln dargeboten wird > (ich weiß nicht genau, es sind wohl mehr > als 100 verschiedene Ausgaben auf dem Markt > und antiquarisch sicher noch viel mehr erhältlich) > ist ja recht lückenhaft, widersprüchlich > und besteht nur aus den Texten, die etliche > politische Säuberungen überstanden haben. > Von der Frage, was in den Übersetzungen > an Sinn verändert wurde, einmal abgesehen. Dessen bin ich mir bewusst, das kommt noch hinzu. > Dann ist Dein Glaube theistischer Natur? > Gott hat Bum gemacht und sich dann zurückgelehnt > und zugesehen, was passiert. Er beobachtet (vielleicht, > vllt. auch nicht) aber greift nicht ein, sondern läßt > "seine" Naturgesetze wirken. > > Ist es das? Genau. ^^ Einschränkung siehe unten. > Wenn es das ist, OK. Dann haben aber Religionen oder > irgendwelche Schriften nichts mit Deinem Gott zu tun > und somit keine transzendente Relevanz. > Und die Nächstenliebe ist nur Folge biologischer > Intelligenz der sie Praktizierenden > und guter (realer) Emotionen -- > und kann nicht als "Forderung" Gottes > an seine Geschöpfe verstanden werden. > Oder, wenn doch, wie stellst Du Dir das vor? Da muss ich leider sagen, dass ich mir nicht sicher bin. Sowohl in einem Eingreifen Gottes nach dem Urknall, als auch in der Existenz einer Art "Bewertung" des Lebens nach dem Tode. Ich bin jedoch tendenziell eher für letzteres, da ich persönlich sonst das ungerecht finden würde, wenn man quasi "mit allem" davonkommt. Das das ist nur mein Empfinden; wie es nun ist, kann wohl keiner sagen. > D'accord. Jedoch: Wozu dient Dir dann eigentlich "Gott"? > Er tut doch nichts, verlangt nichts > und droht nichts an? > Bist Du ihm nur dankbar für den Urknall, > der nach Jahrmilliarden Dich hervorgebracht hat? > Du hats Spaß am Leben und willst außer Deinen Erzeugern > auch noch jemand anderem (in diesem Fall Gott als Urgrund) > dankbar sein? > > Die psychologische Frage hier lautet: > Wozu dient Dir Dein Gottglaube? Was hast Du für > Vorteile davon, Dir so etwas vorzustellen, > und welchen Verlust hättest Du zu verschmerzen, > wenn Du Dich von dieser Vorstellung verabschiedest? > Das sind die konkreten Fragen hinter all jenen > philosophischen Hudeleien, mit denen das Thema > für gewöhnlich verschleiert wird. Eine sehr gute Frage, danke! (Wie gern ich doch Philosophiere ^^) Ich bin ein Mensch, der um seine Schwächen weiß. Deshalb lebe ich gern nach Regeln. Das heißt nicht, dass ich, um mal das Dungeons & Dragons-Korsett zu nutzen, "rechtschaffen" (also quasi obrigkeitshörig) bin (in meinem Falle bin ich eher neutral gut, aber das nur nebenbei). Ich habe nur gerne Statistiken, Bewertungen, Kanon (in Spielen z.b, je mehr Statistiken über meine Taten um so besser). Wenn ich etwas tue, dann nach meinen moralischen Vorstellungen, de an meinem Wohlergehen und damit auch dem Wohlergehen der Menschen um mich herum und meiner Vorstellung von Gerechtigkeit ausgerichtet ist. Ich glaube an die Existenz eienr absoluten, objektiven Wahrheit. Und diese Regeln und diese Wahrheit, dieses Konzept, dieses Ideal quasi, wird (für mich) von Gott verkörpert, um genau zu sein: von der Idee, dem Konzept Gott. Und ja, ich bin dankbar für alles. Das Streben Gutes zu tun, der Wille das Gesetz aufrecht zu erhalten und die Kraft das Böse zu bekämpfen, sind die drei Waffen eines Paladins. |
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| Meiner Meinung nach greift Gott ein. Nur wir merken es nicht immer. Außerdem hat Gott uns den Freien Willen gegeben, Es ist an uns mündig zu werden und diesen freien willen richtig zu benutzen. Und nicht um uns in so sinnlosen sachen wie Kriegen zu verlieren. Das größte meisterwerk Gottes sind die Geschöpfe im Universum die sich von sich aus entwickeln können wie wir menschen. Wir töten einen Fisch lassen aber einen Vogel frei. Gesegntet seien jene die eine Stimme haben. |
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