Thread: Kummerkasten ^^' (für alle die Probleme haben)
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Eröffnet am: 06.03.2006 10:40 Letzte Reaktion: 28.12.2025 17:09 Beiträge: 9076 Status: Offen |
Unterforen: - Love & Flirt - - Unsortiertes- |
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| Cowboyhut, sonnenbrille, ne große..... Feinmechaniker |
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| Eigentlich ist es doch am Besten wenn man seine Probleme mit anderen teil. Aber du muss mit deine Freunden/Partner schon vorherein mitteilen, wo die Grenzen sind. Falls es doch irgendwie nicht geht. Kann ich dir nur dies raten, es mag dir sicher etwas seltsam klingen. Aber es hilft ^^. Schreibt alles im Brief auf was dich bedrückt und stört. Dann verbrennst du diesen Brief während Vollmond. Die Asche verstreust du überall hin. Danach solltest du dich besser fühlen. Ich hoffe ich konnte dich damit helfen ^^; p.s. es gibt auch eine umgekehrte Version, wo man sich Wünsche und Hoffnungen erwünscht |
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| @ grell du musst lernen DEINE grenzen durchzusetzen. und manchmal müssen die anderen dann eben mal 2 oder 3 tage beleidigt sein. aber jeder hat seine grenzen und die müssen! andere leute akzeptieren, ob sie es wollen oder nicht. ich würde also 100% mit der sprache rausrücken, sagen, dass dir manchmal nicht nach rede zumute ist, dass du dich aber sehr über das angebot freust und dass das nichts damit zu tun hat, dass du dieser person nicht vertraust. dass muss diese person akzeptieren und wenn sie sauer ist wenn du dann das nächste mal was nicht gleich erzählst? so what. die freundschaft wird besitmmt nicht daran kaputt gehen. für viele leute ist es schwer dinge zu akzeptieren, die sie nie so machen würden. aber sie können es lernen ;) |
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| >Hat einer von euch vielleicht einen guten Tipp für mich? Such dir 'nen neuen Freundeskreis oder leb damit, dass sie ab und an wie 5jährige schmollen, weil du direkt bist. Der Undank ist immer eine Art Schwäche. Ich habe nie gesehen, daß tüchtige Menschen undankbar gewesen wären. |
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| > ich würde also 100% mit der sprache rausrücken, sagen, dass dir manchmal nicht nach rede zumute ist, dass du dich aber sehr über das angebot freust und dass das nichts damit zu tun hat, dass du dieser person nicht vertraust. Hab ich getan, dann kam immer, dass sie das verstehen würden, etc. Aber kaum wirke ich wieder so, als würde es mir nicht 100%ig super gehen, fängt das ganze Spiel wieder von vorne an. Na ja. Ich probier's noch ein paar Mal damit, vielleicht klappt es auf mystische Weise dann. Das mit dem Brief verbrennen... Hm, ist ja schön und gut, aber das ändert wohl nichts daran, dass ich mit Fragen gelöchert werde.. Kann ja schlecht meinen Freunden aus dem Weg gehen und sagen: "Seht mich nicht an, ich muss erst diesen Brief verbrennen". Trotzdem danke~ Vllt. mach ich das mal mit 'nem Wunsch oder so, aber nicht mit einem Beschwerdebrief. Nichts bewahrt uns so gründlich vor Illusionen wie ein Blick in den Spiegel. |
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| Ich versteh das Problem recht gut, aber da musst du deine Grenzen ganz klar machen. Du brauchst auch kein schlechtes Gewissen haben oder sowas gegenüber den Leuten. Mach dir klar: Mit der Rumbohrerei drängen sie sich dir auf. Sag schlicht und einfach: "Nein, ich will darüber jetzt nicht reden. Punkt aus. Und wenn du weiter bohrst, dann verschwinde ich." Oder nimm die nette Variante: "Ich kann da jetzt noch nicht drüber reden, ich bin selber noch nicht fertig mit Nachdenken darüber. Wenns so weit is, sag ich schon Bescheid." Deine Gedanken sind deine Privatssphäre, niemand hat das Recht, sie dir entreißen zu wollen. Tausch das schlechte Gewissen gegen eine gewisse Wut aus, dann kann man sich leichter verteidigen. Und wenn du es 100 mal sagen musst, irgendwann werden sie es begreifen. Here you've put me in a tough situation: I can't honestly decide whether to say, 'Duh','uh', 'Doy', or a very sarcastic 'Oh, really?' Licht, Liebe und Cocktails! |
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| ich seh das auch so. Hör auf dich zu erklären, sondern lege es einfach fest. "Ich möchte jetzt nicht darüber sprechen. Wenn es soweit ist, würde es mich freuen, wenn du mir zuhörst." Ganz einfach klipp und klar die Grenzen ziehen und nicht drumherum reden ^^ Wenn es wirklich Freunde sind, werden sie es akzeptieren, das ist einfach ein Lernprozess ^^ Ich habe mich seit 12 Jahren nicht mehr bewegt, ich fühle mich fitt wie ein Felsen. |
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| Zuletzt geändert: 15.08.2009 11:57:38 | |||||||
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| ich weiss nicht mehr weiter vor etwa nem halben jahr hat sich meine beste freundin dass leben genommen und als sie noch glebt hat haben wir uns versprochen für immer zusammen zu sein... also müsste ich doch dann ihr eig. folgen... aber dass kann ich nicht...ich will nicht dass meine freunde auch so leiden wie ich... ich hab dann angefangen mich selbst zu verletzen...ich hab dass meinen ellis gesagt aber die wollen net dass ich zu nem psychologen gehe,die glauben dass wär nur was für psychos und ich wär keiner also müsse ich auch net da hin... am liesten würde ich einfach naja ihr wisst schon.... ich bin mit meiner kraft echt langsam am ende... |
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| 1. Kein Suizid!!! Deine Freundin hat es bestimmt nicht so gemeint, dass du ihr selbst in den Tod folgen müsstest!! Eine richtige Freundin hätte das nie gewollt und möchte dass du weiter lebst! Eine sehr gute Freundin von mir, welche ich kannte seit ich 3 war, ist vor einigen Monaten an Krebs gestorben. Ich habe 9 Jahre zugeschaut, wie sie um ihr Leben gekämpft hat und wie der Krebs schlussendlich doch gewonnen hat. Klingt seltsam, aber die ersten Wochen nach dem Tod fühlte ich mich schuldig überhaupt am Leben zu sein...ich fragte mich: "Wieso sie und nicht ich oder sonst jemand? Sie hätte es verdient gehabt zu leben." Doch dann wurde mir klar, dass sie mich im Jenseits übelst vermöbeln würde, wenn ich jetzt schon sterben würde...dass hätte sie nicht gewollt. Und seit dem sehe ich das Leben auch aus einer anderen Perspektive. Ich wert schätze es viel mehr, bin dankbar für den jeden Tag und setzte es nicht unnötigerweise aufs Spiel...weil dies wäre respektlos denen gegenüber, welche leben wollten, doch nicht konnten. 2. Du bist kein Psycho...du hast nur ein psychisches Problem, das nennt man Depression (die Psychologie-Studenten mögen mich hauen, wenn es nicht stimmt lol) und viele Menschen haben dies. Oft nach dem Tod einer geliebten Person, was viel länger braucht um richtig verarbeitet zu werden, als man meint. Ich bin meist gut drauf, lache etc. doch zeig mir einen Krebskranken im TV und ich heule los. Oder einfach wenn sie mir wieder in den Sinn kommt. Dich hat es einfach noch schwerer getroffen und du brauchst Hilfe beim Vearbeiten. 3. Scheiss auf deine Eltern! Geh zu deinem Schulspsychologen oder mach selber einfach einen Termin bei einem Psychologen aus! Du bist über 16, also darf der Psychologe deinen Eltern absolut nichts darüber sagen und es ist dein gutes Recht einen aufzusuchen, wenn du willst! Also...Montag entweder zum Schulpsychologen oder selber bei einem nen Termin abmachen. Da können deine Eltern absolut nichts dagegen machen. Und ich glaube du brauchst professionelle Hilfe...deswegen solltest du gehen, es ist auch nichts worüber man sich schämen muss oder so. Also...anrufen! ~Sinun on löydettävä se elämä mitä varta sinä olet syntynyt.~ |
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| Zuletzt geändert: 15.08.2009 15:30:50 | |||||||
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| 1. ja ich weiss selbst dass es ein fehler wäre mich umzubrinen aber stande schon so oft kurz davor.... ich weiss was du meinst ich wünsche mir oft an ihrer stelle tod zu sein,denn eig. bin ich ja auch mit schuld,weil ich sie immer nur mit meinen problemen zugelabbert habe und nie daran gedacht hat dass sie auch ihre eigenen probleme hat also hab ich sie gewisser massen dazu getrieben... 2.ja ich weiss dass ich unter depressionen leide. aber trotzdem lacher ich immer wenn ich bei anderen bin aber wenn ich dann alleine bin kann ich die tränen nicht mehr zurück halten und verletze mich dann auch oft selber v-v 3.ich werde dann am montag versuchen mit dem schulpsychologen zu reden(die werden mich eh zu dem schiken) |
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| Bullshit...du hast sie nicht in den Tod getrieben! Wenn sich jemand umbringen will, dann liegen die Gründe viel viel tiefer...da braucht es mehr als eine Freundin, welche einen ab und zu mal voll quaselt. Du bist NICHT Schuld. Meine Mutter wohnte in einer WG als sie 17 war (mit 16 von zu Hause ausgebüchst), mit zwei anderen Frauen, für etwa ein Jahr und mit beiden verstand sie sich prächtig. Einen Monat nach dem meine Mutter ausgezogen war, brachte sich eine um. Meine Mutter weiss bis heute nicht genau wieso....aber sie hätte da auch nich viel tun können! Bei vielen mekt man es einfach nicht, wenn sie sich umbringen wollen. Vowürfe sind fehl am Platz. Gut, dass du um Schulpsychologen gehst und erzähl dem ALLES. Wenn der aber unfähig zu sein scheint, such dir einfach nen anderen. Wie schon gesagt, es ist dein Recht dorthin zu gehen und deine Eltern werden NIE etwas davon erfahren, ausser du erzählst es ihnen. ~Sinun on löydettävä se elämä mitä varta sinä olet syntynyt.~ |
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| > 1. ja ich weiss selbst dass es ein fehler wäre mich umzubrinen aber stande schon so oft kurz davor.... ich weiss was du meinst ich wünsche mir oft an ihrer stelle tod zu sein,denn eig. bin ich ja auch mit schuld,weil ich sie immer nur mit meinen problemen zugelabbert habe und nie daran gedacht hat dass sie auch ihre eigenen probleme hat also hab ich sie gewisser massen dazu getrieben... Wie miss_random schon sagte: das ist bullshit. Ich war einige Zeit in psychiatrischer Behandlung, unter anderem auch, weil mein Opa sich erhängt hat. Ich dachte, ich wäre daran schuld gewesen, weil ich mich am Abend zuvor noch furchtbar mit ihm gestritten hatte. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass die Entscheidung zu sterben wohl eher im Affekt war. Viele Selbstmorde entstehen einfach aus einer Stimmung und der Gelegenheit heraus. Es ist sehr schwierig als Laie Selbstmordabsichten zu entdecken, wie hättest du es also tun sollen? Es ist klar, dass du nun trauerst und das darfst du auch bis zu einem gewissen Maß, aber mach dir bitte keine Vorwürfe. Was den Psychologen angeht, so kannst du auch zum Hausarzt gehen, falls du glaubst, der Schulpsychologe hilft dir nicht. Dein Hausarzt kann dich direkt überweisen und kennt sicher auch den ein oder anderen Spezialisten für deinen Fall. Deinen Eltern gegenüber ist er zum Schweigen verpflichtet. Ohnehin sollten deine Eltern sich in der Angelegenheit mal zusammenreißen. Es ist doch nichts schlimmes, wenn man psychische Probleme hat. Nicht alles kann man allein verarbeiten in einer Welt, die einem ohnehin schon viel abverlangt. Meine Mutter hat sich damals auch furchtbar aufgeregt, kurz darauf aber eingesehen, dass sie gar nicht mehr in der Lage ist mir bei diesem Problem zu helfen. Ich wünsche dir, dass dein Leben bald wieder in geregelten Bahnen läuft und du wieder richtig aus Herzem lachen kannst und es nicht nur vorspielen musst. Crush'em! Kill'em! YA-HA! |
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| @ Lucy wenn sich jemand umbringt, spielen sehr viele Faktoren eine Rolle und nur weil du ihr immer von deinen Problemen erzählt hast, hätte sie sich nicht umgebracht. Außerdem, wenn sie wirklich so eine gute Freundin war, wie du sagtest, würde sie nicht wollen, dass du stirbst, dass du wegen ihr in Depressionen versinkst. Ich musste den Tod meines Vaters (er hatte Krebs) mit ansehen und er hätte auch gewollt, dass ich mein Leben weiterlebe, in einem positiven Sinne ^^ auch wenn ich nach Jahren noch immer in bestimmten Situationen deswegen weinen muss. Ich finde das Lied "Sonne" von Farin Urlaub trifft es ganz gut ^^ Ich habe mich seit 12 Jahren nicht mehr bewegt, ich fühle mich fitt wie ein Felsen. |
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| Zuletzt geändert: 15.08.2009 16:18:31 | |||||||
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| ich werds auf jeden fall erst ma mit nem schulpsychologen versuchen,vielleicht hilft dass ja... |
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| Psychologen sind nur was für Psychos? Ahja. Ich leide derzeit auch unter schweren Depressionen und werde von einer Psychotherapeutin und einem Psychater behandelt. Letzte Woche hatte ich eine Panikattacke, die ich nicht unter Kontrolle gekriegt habe und habe mich in die geschlossene Anstalt für eine Nacht einweisen lassen, weil ich Angst hatte, dass ich mir etwas tue. Trotzdem bin ich kein Psycho. Im Gegenteil. Ich habe die Stärke gefunden, mir Hilfe zu holen. Das hat in meinen Augen was mit Charakterstärke zu tun. Wer solche Probleme hat und sich trotzdem weigert, sich helfen zu lassen, den verstehe ich nicht. Wenn ich eine schwere Grippe habe, gehe ich auch zum Arzt. Wenn mein Gehirn krank ist, warum sollte ich damit nicht auch zum Arzt gehen? Here you've put me in a tough situation: I can't honestly decide whether to say, 'Duh','uh', 'Doy', or a very sarcastic 'Oh, really?' Licht, Liebe und Cocktails! |
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Wisst ihr vielleicht, ob man sich... "selbst helfen" kann, wenn man quasi etwas zwanghaft tut? ._____."SpoilerMeine Probleme: Ich muss jeden Morgen duschen. Ja, ich MUSS, weil ich sonst unausstehlich bin und gar nichts machen kann, für mich beginnt der Tag erst, wenn ich sauber bin. Außerdem muss ich mir immer die Hände waschen, wenn ich Kleidung anfasse, von der ich weiß, dass sie für "längere Zeit" (also nicht nur bloßes Anprobieren im Geschäft) getragen wurde. Wenn ich mich selbst im Gesicht oder sonst irgendwo auf der nackten Haut kratze, muss ich meine Hände danach immer zumindest an meiner Kleidung abwischen. Noch dazu hab ich das Gefühl, dass meine Gesichtshaut ständig schmutzig ist und wasche mein Gesicht darum mehrmals täglich. Wenn ich das aber nicht kann, weil ich unterwegs bin, hab ich immer Lotionpads dabei, um mir mal schnell das Gesicht säubern zu können. Ich mag es nicht, Dinge anzufassen, die schon zig andere angefasst haben, obwohl sich das nicht vermeiden lässt. Die Benutzung der Schulcomputer ist fürchterlich für mich, weil ich das Gefühl habe, dass alle Tische, Tastaturen und Mäuse einfach nur dreckig und fettig sind und ich muss mir nach der Benutzung immer gleich die Hände waschen. Das andere Problem klingt etwas seltsam, aber es ist da... Ich höre gern abends über meinen Diskman Musik, während ich im Bett liege. Das Problem daran ist, dass ich ständig die Lautstärke ganz runterdrehen muss, nur um sicher zu gehen, dass ich die Musik gerade nicht zu laut gehört habe (wegen der Ohren). Da reicht mir aber nicht nur bloßes herunterdrehen, ich muss das Rädchen zut Lautstärkeregelung immer weiter nach unten drehen, obwohl es schon ganz leise IST. So kann es schon einmal vorkommen, dass ich halbe Lied gar nicht richtig höre, weil ich es immer wieder leise drehen muss. Auch wenn ich mir sage, dass das lächerlich ist und das ich die Lautstärke gefälligst hochdrehen soll, gelingt mir das kaum und das macht mich total irre. Das tritt ganz ähnlich auch beim Lautstärkeregler meiner Computerboxen auf, wenn auch nicht ganz so schlimm wie beim Diskman. Naja und dann ist es noch so, dass ich mich zigmal absichern, bzw. etwas kontrollieren muss. Das heißt, dass ich z. B. immer wieder nachsehen muss, ob ich auch wirklich Geld im Geldbeutel habe, dass der Herd auch wirklich ausgeschaltet ist oder das ich eben kontrollieren muss, dass die Musik auch ja heruntergedreht ist. Oft hab ich das Bedürfnis, den Scrollbalken immer wieder ganz nach oben und ganz nach unten zu schieben, bis ich das Gefühl habe, dass der Balken beide Seiten gleichermaßen berührt hat. Bei meinem Druckbleistift muss ich genau vier Mal drücken, um die Miene heraus zu bekommen. Wenn ich dann zu viel von der Miene draußen habe, schiebe ich sie wieder ganz rein und muss wieder vier Mal drücken, so lang, bis nicht zu viel von der Miene draußen ist (weil sie sonst so schnell abbricht), aber ich trotzdem eben vier Mal gedrückt habe. Es klingt total verrückt und das ist es irgendwie auch. Ich komme mir einfach nur krank und lächerlich vor. Aber schon allein die Vorstellung, es NICHT zu tun, ist fürchterlich. Ich hab dann das Gefühl, dass etwas fehlt und das es mir erst besser geht, wenn ich es gemacht habe. Es ist so ätzend... =___=" Aber ich glaub, wenn ich das den Leuten in meinem Umfeld sagen würde, würden sie alle eh nur sagen, dass ich übertreibe und wahrscheinlich würden sie darüber nur grinsen. Ich kann das praktisch bei niemandem abladen, weil sich dann alle darüber lustig machen. Aber ich finde es nicht lustig, wenn man sich selbst dazu drängt, etwas zu tun... Naja, deswegen frage ich mal hier nach, ob mir jemand helfen kann. U__U Flibe di flabe di flub |
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| @Koibito Es gibt ziemlich viele Menschen, die dein Problem haben oder zumindest ein ähnliches Problem. Ich musste früher ständig nachsehen, ob ich das Fenster in meinem Zimmer zugemacht habe. Manchmal bin ich vier- oder fünfmal hingerannt, obwohl ich gerade erst vor 2 Minuten nachgesehen habe und WUSSTE, dass das verdammte Fenster zu ist. Dazu hatte ich noch ein paar andere kleine Ticks entwickelt. Manche Menschen entwickeln schnell ein zwanghaftes Verhalten, allerdings kann man das wieder los werden, wenn es noch nicht wirklich krankhaft ist. Ich habe irgendwann einfach damit aufgehört. Es fiel mir total schwer und ich musste mich wirklich zusammenreissen, aber wenn man es erst mal geschafft hat, kommt man irgendwann ganz davon los. Vielleicht holst du dir Hilfe von anderen und bittest sie ein bisschen mit darauf zu achten. Allerdings gibt es ja auch richtige Zwangsstörungen und hier kenne ich mich nicht wirklich mit aus. Ich habe mal ein paar Berichte darüber gesehen und es gibt tatsächlich Leute, die behaupten, dass man das nie mehr los wird oder dass es zumindest sehr, sehr lange dauert und man dafür wirklich professionelle Hilfe braucht. Bei dir klingt es aber eher nach der harmlosen Variante, die wirklich viele Menschen haben. Viele haben irgendwelche abstrusen Ticks, Macken oder kleine Zwänge, vielleicht hilft es dir schon mal, wenn du dir klar machst, dass du damit nicht alleine bist und deshalb auch nicht gleich "unnormal" bist. Ansonsten hilft es wohl einfach nur, wenn man wirklich versucht seinen Zwang nicht auszuleben, auch wenn es am Anfang total schwierig und ätzend ist und man sicher ein paar Rückfälle erdulden muss (wie gesagt, ich kenne das leider nur zu gut...) ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| Es scheint schon ernsthaft zu sein... jedoch hab ich keine Ahnung wie oder gar was das ist. Als nicht betroffene würde ich jetzt sagen.. höre auf dieses unwohle Gefühl nicht, aber ich weis nicht in wie weit du dazu in der Lage bist.. Ich glaub bei Sims3 gibt es Sims die ähnlich handeln.. die haben das Merkmal "neurotisch" und achten besonders auf Hygene, wollen das Haus ordentlich haben und überprüfen auch ob sie Herde und Wasserhahn abgedreht haben nachdem sie eines dieser Objekte benutzt haben. du solltest mal versuchen in Wikipedia oder Google zu Neurose zu finden, vielleicht hift das etwas. Drill is a Man's Romance! |
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| Das sind in meinen Augen kleine "Ticks". Aus diesen können sich Zwangsstörungen entwickeln. Den Tick mit dem Sauberkeitswahn hatte ich auch mal, geblieben ist mir nur noch, dass ich Lichtschalter immer 3 mal drücken muss und dass im Schrank ALLE Tassen IMMER mit dem Henkel nach rechts stehen müssen. Was dabei sehr wichtig ist, wenn du dagegen angehen willst, ist die Tatsache, dass du dir sagst, dass das eine Fehlverknüpfung im Hirn ist und du aktiv dich entscheidest, anders zu handeln. Sag dir, dass die Ängste, die du mit der Sauberkeit hast, wirklich nur Fantasie deines Gehirns sind. Wenn du das strikt durchziehst, wird das weniger mit der Zeit. Dauert allerdings. Aber solange dir klar ist, dass das Ticks sind und du davon nicht dein ganzes Leben bestimmen lässt, ist das weniger problematisch. Da musst du dich entscheiden, ob du dagegen angehen willst, oder nicht. Das können wir gerne über ENS klären, wenn du magst. Ich hatte bei meinem Screeningtest einen extrem hohen Wert bei Zwangshandlungen, obwohl ich wenige davon an den Tag lege. In der Richtungbin ich eine Selbsttherapeutin. Here you've put me in a tough situation: I can't honestly decide whether to say, 'Duh','uh', 'Doy', or a very sarcastic 'Oh, really?' Licht, Liebe und Cocktails! |
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| Das nennt man OCD was du hast (Obsessive Compulsive Disorder). Ich habe zwei Freunde, welche das in abgeschwächter Form haben. Beim einen muss alles immer aufgeräumt sein...und Bücher dürfen müssen parallel aufeinander liegen, wenn sie aufgestapelt sind...nichts kreuz und quer etc. Die andere wäscht sich die Hände auch dauernd und checkt ob Sachen augeschaltet sind und so. Jeder Mensch hat solche Ticks, bei einigen ist es schon OCD bei einigen nur Ticks. Ich weiss nicht wie sehr diese dein Leben beeinflussen, doch man kann selber diese wieder loswerden, wenn man wirklich will. Wenn man es nicht schafft, dann sollte man vielleicht professionelle Hilfe holen. Aber wenn diese dein Leben nicht kontrollieren, dann ist es auch nicht so schlimm. Aber wenn diese dich stören, dann entweder selber dagegen ankämpfen oder eben vielleicht mal nen Psychologen fragen. ~Sinun on löydettävä se elämä mitä varta sinä olet syntynyt.~ |
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| > Das nennt man OCD was du hast (Obsessive Compulsive Disorder). Ich habe zwei Freunde, welche das in abgeschwächter Form haben. Beim einen muss alles immer aufgeräumt sein...und Bücher dürfen müssen parallel aufeinander liegen, wenn sie aufgestapelt sind...nichts kreuz und quer etc. Die andere wäscht sich die Hände auch dauernd und checkt ob Sachen augeschaltet sind und so. hier muss ich dir jetzt leider widersprechen ^^ die "zwanghafte störung", was du bei deinem 1. Bekannten beschrieben hast, ist OCD. ABER eine "Zwangsstörung" ist etwas ollkommen anderes! @ Koibito ich würde auch erstmal versuchen dir darüber klar zu werden: muss ich ads wirklich tun? was wird passieren wenn ich es nicht tue? wird das wirklich passieren, vor dem ich angst habe, wenn ich es nicht tue? und dann versuchen es nicht mehr zu machen. da du aber doch schon mmn sehr viele dinge beschreibst, würde ich schonmal irgendwo bei einem psychologen / psychotherapeuten vorstellig werden. die können dir dann sagen, ob es sich bei dir schon um eine behandlungsbedürftige störung handelt, oder ob du es noch selbst in den griff bekommen kannst! > > Jeder Mensch hat solche Ticks, bei einigen ist es schon OCD bei einigen nur Ticks. ticks, und das geht nicht nur an abgemeldet sondern an alle ^^ sind "impulskontroll störungen". sowas wie trichotilomanie (haare ausreißen) oder tourett. aber 20 mal auf eine stelle klopfe zu MÜSSEN weil sonst, zb., der arbeitsplatz verloren eght (nur als ein beispiel), ist !kein! tick. sry, dass ich das so wörtlich nehme! > Ich weiss nicht wie sehr diese dein Leben beeinflussen, doch man kann selber diese wieder loswerden, wenn man wirklich will. Wenn man es nicht schafft, dann sollte man vielleicht professionelle Hilfe holen. Aber wenn diese dein Leben nicht kontrollieren, dann ist es auch nicht so schlimm. Aber wenn diese dich stören, dann entweder selber dagegen ankämpfen oder eben vielleicht mal nen Psychologen fragen. |
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| Danke für die Antworten.^^ Es ist gut zu sehen, dass man damit nicht allein dasteht, sondern das es einigen Menschen so geht. Und sicher gibt es immer irgendwo Menschen, die es schlimmer getroffen haben. Trotzdem stört es ganz schön und ich glaube, ich sollte mir beim nächsten Mal wirklich eindringlich sagen, dass es quatsch ist, dieses und jenes zu tun und das es nicht schlimm ist, wenn ich es nicht mache. Das war ja nicht schon von Anfang an so, also denke, ich, dass man das irgendwie wieder loswerden kann, auch wenn es schwer ist, etwas nicht mehr zu tun, obwohl man den Drang verspürt, es tun zu müssen. Flibe di flabe di flub |
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| @Sweety Ich werde zu allem was im entferntesten auch nur mit Psychologie zu tun hat, die Klappe halten. Ihr Psychologie-Studenten könnt das eh besser. XD Ach ja, mit Ticks hab ich nicht die Ticks gemeint wie bei Tourett-Menschen, sondern dass meine Socken-Passen-Nie-Zusammen-Ticks oder Ich-Leute-Immer-Zum-Spass-Zwei-Mal-Bei-Der-Tür-Ticks. Da kenn ich den Unterschied schon. Aber anway...Psychologie....Tabu für mich jetzt. lol ~Sinun on löydettävä se elämä mitä varta sinä olet syntynyt.~ |
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| So kleine Ticks hat wirklich fast jeder Mensch würde Ich sagen, mein Freund zum Beispiel wäscht sich auch JEDES Mal, wenn er nach Hause kommt, die Hände und Ich muss immer, bevor Ich das Haus verlasse, mehrmals alle Zimmer durchgehen und schauen, ob auch wirklich alles zu ist (Ich schätze mal, das hat sich noch etwas verschlimmert, da letztens jemand bei uns einbrechen wollte^^°). Noch eine etwas nervige Sache: Ich puste jedes Mal in Gläser oder Becher, bevor Ich etwas zu trinken hineinfüllen kann... auch, wenn Ich einer anderen Person etwas anbieten möchte. Das ist mir bei einer Freundin passiert, sie hat mich drauf hingewiesen und in das nächste Glas hab Ich genauso gepustet.... |D Wenn dich diese Ticks so sehr belasten, finde Ich, dass du die hier gegebenen Tipps mal ausprobieren solltest, also vielleicht doch Bekannte bitten, mit dir gemeinsam darauf zu achten usw. Viel Erfolg dabei :] There's a blaze of light In every word It doesn't matter which you heard The holy or the broken Hallelujah |
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| Zuletzt geändert: 17.08.2009 15:15:44 | |||||||
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| Ich denke auch, dass die "Nicht-Psychologen" hier das Wort Tick im umgangssprachlichen Sinne verwenden. Ich wüsste nicht, wie ich das sonst umschreiben könnte, als mit einem kleinen Tick. Dass das nichts mit Tourrette oder dergleich zu tun hat, ist glaube ich jedem klar, oder? Trotzdem vielen Dank für die ausführliche Erläuterung des Fachbegriffes. Here you've put me in a tough situation: I can't honestly decide whether to say, 'Duh','uh', 'Doy', or a very sarcastic 'Oh, really?' Licht, Liebe und Cocktails! |
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| > Trotzdem vielen Dank für die ausführliche Erläuterung des Fachbegriffes. grmblmonster ich bin mir nicht sicher sarkasmus zu lesen oder nicht *g ;) ja ich gebe zu, als psy-studentin wird man etwas (über)empfindlich, was die nutzung von begriffen angeht, die auch im fachlichen bereich genutzt werden. (depressiv sein ist zb so ein wunderbares beispiel). nur, wenn jemand seine probleme schildert und sich vlt wirklich sorgen macht, dann überall "ticks" hört, das vlt im netz nachguckt und auf falsche gedanken gebracht wird, das finde ich einfach gefährlich. deswegen nenne ich es lieber angewohnheiten oder sowas *g ich rieche z.B. immer erst an der milch bevor ich sie in die tasse schütte, oder streife mit meinem daumen immer über die zahnbürste wenn ich sie aus meinem becher nehme ^^' die frage, die man sich aber stellens ollte, wenn man sie, wie Koibito richtiggehend sorgen macht und diese angewohnheiten richtig störend findet, WARUM mache ich das. MUSS ich es tun, (weil sonst z.B. etwas schlimmes passieren würde?) oder habe ich es mir einfach angewöhnt? außerdem würd ich nochmal unterscheiden zwischen, zb. "ich gehe alle zimmer durch, ob die fenster zu sind", was noch recht logisch ist, und zb. "ich drücke die klinge 20 mal runter, dann weiß ich dass sie wirklich zu ist". wo 1 oder wenn es sein muss auch 2 mal reichen würde. wisst ihr was ich meine? |
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| Zuletzt geändert: 17.08.2009 19:39:03 | |||||||
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| Keine Sorge, es war kein Sarkasmus dabei. Ich kenn das Problem aus meinem Spezialbereich ;) Und ich kenn auch das Problem, dass das Wort "depressiv" inflationär gebraucht wird. Gerade als jemand, der sich deswegen behandeln lassen muss (inklusive Medikamente), werde ich deswegen oft belächelt, weil die Leute den Begriff nicht mehr ernst nehmen. Aber ich finde, "Angewohnheiten" ist ein gutes Wort dafür. Und ich hab ja auch schon gesagt, dass man sich immer fragen muss, warum man diese Angewohnheiten an den Tag legt, wenn sie einen stören oder sogar behindern. Ich mache mir nichts daraus, dass ich alle Tassen immer mit dem Henkel nach rechts drehe. Es behindert mich nicht in meinem Leben, nimmt nicht überdurchschnittlich Zeit ein und ich weiß, dass das einfach eine Seltsamkeit bei mir ist. Aber den Drang, nachts aufzustehen, wenn mein Freund den Schrank eingeräumt hat, um zu überprüfen, ob er das auch richtig gemacht hat (nämlich mit den Henkeln nach rechts) oder auch den Drang, bei anderen Leuten im Schrank zu gucken und das zu korrigieren, musste ich lange unterdrücken, bis ich das unter Kontrolle hatte. Here you've put me in a tough situation: I can't honestly decide whether to say, 'Duh','uh', 'Doy', or a very sarcastic 'Oh, really?' Licht, Liebe und Cocktails! |
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> Ich mache mir nichts daraus, dass ich alle Tassen immer mit dem Henkel nach rechts drehe. Es behindert mich nicht in meinem Leben, nimmt nicht überdurchschnittlich Zeit ein und ich weiß, dass das einfach eine Seltsamkeit bei mir ist. Seh ich auch so. Wenn es so bleibt - daß die Marotten (Marotte ist ein gutes Wort :p) keine extremen Auswirkungen auf das Leben haben - sind Marotten auch völlig okay. Ich muß jeden Morgen auch zwanghaft duschen und würde NIE Klamotten zweimal hintereinander anziehen. Da würde ich mich extrem unwohl fühlen und wahrscheinlich die Krise kriegen... Aber es ist völlig unproblematisch, morgens zu duschen und einfach frische Kleidung anzuziehen. 'ne Marotte eben. Aber wenn's Überhand nimmt und sich zur zwanghaften Störung entwickelt, sollte man sich Gedanken machen. Und was dagegen tun. I always pass on good advice. It is the only thing to do with it. It is never of any use to oneself. (Oscar Wilde) |
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| Die Marotten mit den Henkeltassen erinnert mich an meine Mutter, die wird nämlich ganz nervös, wenn die Handtücher im Schrank nicht genau mit der Falz nach außen liegen. Irgendwie kann ich es auch verstehen, es gibt dem Ganzen eine beruhigende Symmetrie. Meine Marotte ist, dass ich mich sehr unwohl fühle, wenn ich keine Uhr habe. Ich muss immer das Gefühl haben die Zeit im Blick haben zu können. Mein Freund findet das unnormal, aber solange es nicht ausufert finde ich es okay. Mein Problem ist glaube ich etwas, wo man nicht wirklich helfen kann, aber heute ist mal wieder einer dieser Tage wo es mich besonders frustriert und ich es gern mal aussprechen würde. Aus irgendeinem mir unerfindlichen Grund werde ich von anderen Leuten nicht wirklich ernst genommen. Ich weiß nicht, ob es übertriebener Beschützerinstinkt ist oder man mich wirklich für nicht lebensfähig hält, aber es nervt. Um mal einige Beispiele zu nennen: wenn ich sage, dass ein Gerät nicht funktionert (wie heute eben der Kopierer), muss mir sofort jemand zeigen, was ich falsch gemacht habe. Was ziemlich idiotisch ist, da ich das Ding mehr benutze als die anderen und auch die kleinen Tricks und Kniffe daran kenne - heißt, wenn ich sage, dass er nicht funktioniert, tut er das wirklich nicht. Bei allen anderen in der Firma wird da gar nicht erst versucht mal zu zeigen, wie man es richtig machen muss, nur bei mir. Das nervt auf Dauer ziemlich. Anderes Bespiel wären meine Freunde. Eigentlich sollten sie mich kennen, aber dennoch behandeln sie mich oft, als wäre ich noch ein kleines Kind. Ich bin nun seit fast einem Jahr in einer Fernbeziehung mit einem Mann, mit dem ich vor einiger Zeit schonmal 2 Jahre diese Art Beziehung geführt habe. Da ist es natürlich, dass man gern in seiner Nähe wohnen würde. Naja, sollte es, aber sobald ich nur sage, dass ich ihn vermisse und lieber bei ihm leben möchte, bekomme ich zu hören "so etwas sollte man nicht überstürzen" oder "dir ist klar, dass es da oben auch kaum Arbeit gibt". Es wird immer so getan, als ob ich bereits dabei bin meine Koffer zu packen und am nächsten Tag gleich zu kündigen. Ich bin allerdings alles andere als ein unvernünftiger Mensch und überdenke diese Sache seit insgesamt 3 (!) Jahren. Eine andere Sache ist der allgemeine Umgang mit mir. Ich lebe allein, arbeite, habe eigentlich schon einiges erreicht - vollkommen egal. Menschen, die in ihrem Leben so gesehen nicht viel geschafft haben, keine Ausbildung, kein eigenes Heim und Eltern bezahlen noch für sie, glauben mich wie ein unmündiges Kind behandeln zu müssen. Mir wird gesagt, wo mein Geschmack nicht okay ist, was ich denn eher anziehen sollte, dass ich dieses und jenes nicht mehr essen sollte, dass ich mit dieser und jener Person besser nicht reden sollte und alles was ich sage wird erst einmal als Blödsinn abgestempelt. Ich bin weder dumm, ungebildet, unvernünftig oder kindisch, ganz im Gegenteil, ich stehe recht fest im Leben, bin mir der Konsequenzen meines Handels sehr oft bewusst und bin ziemlich sarkastisch, zynisch und misstrauisch - dennoch fühle ich mich von meiner Umgebung wie ein Idiot behandelt und weiß nicht wieso. Vielleicht liegt es an meiner ruhigen Art ... ich weiß es nicht und bin deswegen ziemlich unglücklich. Crush'em! Kill'em! YA-HA! |
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| > Die Marotten mit den Henkeltassen erinnert mich an meine Mutter, die wird nämlich ganz nervös, wenn die Handtücher im Schrank nicht genau mit der Falz nach außen liegen. Irgendwie kann ich es auch verstehen, es gibt dem Ganzen eine beruhigende Symmetrie. > Meine Marotte ist, dass ich mich sehr unwohl fühle, wenn ich keine Uhr habe. Ich muss immer das Gefühl haben die Zeit im Blick haben zu können. Mein Freund findet das unnormal, aber solange es nicht ausufert finde ich es okay. > > Mein Problem ist glaube ich etwas, wo man nicht wirklich helfen kann, aber heute ist mal wieder einer dieser Tage wo es mich besonders frustriert und ich es gern mal aussprechen würde. Aus irgendeinem mir unerfindlichen Grund werde ich von anderen Leuten nicht wirklich ernst genommen. Ich weiß nicht, ob es übertriebener Beschützerinstinkt ist oder man mich wirklich für nicht lebensfähig hält, aber es nervt. > Um mal einige Beispiele zu nennen: wenn ich sage, dass ein Gerät nicht funktionert (wie heute eben der Kopierer), muss mir sofort jemand zeigen, was ich falsch gemacht habe. Was ziemlich idiotisch ist, da ich das Ding mehr benutze als die anderen und auch die kleinen Tricks und Kniffe daran kenne - heißt, wenn ich sage, dass er nicht funktioniert, tut er das wirklich nicht. Bei allen anderen in der Firma wird da gar nicht erst versucht mal zu zeigen, wie man es richtig machen muss, nur bei mir. Das nervt auf Dauer ziemlich. > Anderes Bespiel wären meine Freunde. Eigentlich sollten sie mich kennen, aber dennoch behandeln sie mich oft, als wäre ich noch ein kleines Kind. Ich bin nun seit fast einem Jahr in einer Fernbeziehung mit einem Mann, mit dem ich vor einiger Zeit schonmal 2 Jahre diese Art Beziehung geführt habe. Da ist es natürlich, dass man gern in seiner Nähe wohnen würde. Naja, sollte es, aber sobald ich nur sage, dass ich ihn vermisse und lieber bei ihm leben möchte, bekomme ich zu hören "so etwas sollte man nicht überstürzen" oder "dir ist klar, dass es da oben auch kaum Arbeit gibt". Es wird immer so getan, als ob ich bereits dabei bin meine Koffer zu packen und am nächsten Tag gleich zu kündigen. Ich bin allerdings alles andere als ein unvernünftiger Mensch und überdenke diese Sache seit insgesamt 3 (!) Jahren. > Eine andere Sache ist der allgemeine Umgang mit mir. Ich lebe allein, arbeite, habe eigentlich schon einiges erreicht - vollkommen egal. Menschen, die in ihrem Leben so gesehen nicht viel geschafft haben, keine Ausbildung, kein eigenes Heim und Eltern bezahlen noch für sie, glauben mich wie ein unmündiges Kind behandeln zu müssen. Mir wird gesagt, wo mein Geschmack nicht okay ist, was ich denn eher anziehen sollte, dass ich dieses und jenes nicht mehr essen sollte, dass ich mit dieser und jener Person besser nicht reden sollte und alles was ich sage wird erst einmal als Blödsinn abgestempelt. > Ich bin weder dumm, ungebildet, unvernünftig oder kindisch, ganz im Gegenteil, ich stehe recht fest im Leben, bin mir der Konsequenzen meines Handels sehr oft bewusst und bin ziemlich sarkastisch, zynisch und misstrauisch - dennoch fühle ich mich von meiner Umgebung wie ein Idiot behandelt und weiß nicht wieso. Vielleicht liegt es an meiner ruhigen Art ... ich weiß es nicht und bin deswegen ziemlich unglücklich. Hmm, okay, ich kann verstehen, dass das etwas belastend für dich ist. Im ersten Moment nachdem ich das gelesen hatte, dachte ich erst, dass du dich im Grunde eigentlich Freuen könntest, dass deine Freunde "ein bisschen auf dich acht geben". Aber es nimmt wohl doch schon ausmaße an die dir unangenehm sind... Also erst einmal würd ich vorschlagen, dass du ihnen das nciht als böse absicht krumm nimmst. Ich nehme einfach mal strak an, dass sie sich lediglich sorgen um dich machen (zBsp bei der sache mit deinem Freund - solche Ratschläge würde ich auch geben, egal ob diese Freundin jetzt schon zig jahre allein wohnt, arbeitet und mit dem zusammen ist oder nicht... Das liegt einfach daran, dass ich sicher stellen wollen würde, dass sie sich das gut überlegt hat. auch wenn man 3 jahre mit wem zusammen ist kann man noch überstürzt handeln. und ich glaub einfach mal nich dass sie dir dann sauer oder so wären wenn du tatsächlich zu deinem freund ziehen würdest ;) ) Allerdings könntest du ihnen ja auch einfach mal sagen wie du dich fühlst. Beschützerinstinkt ist zwar lieb und nett aber man kannsa uch übertreiben. Sag ihnen einfach, dass du dich wie als unmündiges Kind von ihnen behandelt fühlst, am besten genau dann wenn sie es wieder einmal tun. Vll nicht gleich rasend vor wut - wie gesagt ich bin sicher sie meinen das nicht böse und sehen dich auch sicher nicht als unmündiges Kind sondern geben halt einfach ihre Meinung ab oder wollen dass du alles bedacht hast bei einer entscheidung oder passen halta uf dich auf ;) Ein bisschen aufpassen ist doch auch nciht schlimm - besser so als dass die Freunde sich gar icht für einen Interessieren. Und das in der Arbeit - ich glaub das ist das Los vieler Frauen. Wenn sie dann auch noch nicht gerade 1,80m groß sind erwecken sie fälschlicherweise oft den eindruck als könnten sie nix. Ging mir auch schon so, dabei bin ich noch nich mal klein, ich hab lediglich blonde haare ^^ "Haben sie schonmal ein Programm auf dem Computer installiert?" "... ja, doch schon ein paar mal" "sicher? ich kann ihnen auch nochmal die arbeitsschritte aufschreiben" "nein, ich hab das schon ein paar mal gemacht" "naja, eigentlich ist es auch nicht schwer, einfach die cd einlegen, auf das symbol klicken und dann den schritten folgen die angezeigt werden." "ja, ist schon ok, ich krieg das hin" "... vll sollte ich das doch ncoh eben mahcen bevor ich weg bin?" "neein ich schaffe das" "nagut, aber dann schreibe ich besser nochmal GENAU auf was sie machen sollen!" Da wars auch egal dass ich in den wochen vorher super mit den mit unbekannten computerprogrammen zurecht gekommen war, alles total schnell gelernt hatte und sogar sehr gute ergebnisse gebracht hatte. Wenns wiederholt von bestimmten kollegen kommt einfach mal freundlich aber bestimmt ein paar takte dazu sagen und dann sollte sich das auch erledigen. Ansonsten einfach ertragen und sie von dem gegenteil überzeugen ;) ~Das Glas ist weder halb voll noch halb leer - Es ist einfach doppelt so groß wie nötig ~ |
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