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Weblog-Berichte zu: Food Wars! Shokugeki no Soma





KT-Gewinnspiel + Anime-Review: Shokugeki no Soma - Ni no Sara Food Wars! Shokugeki no Soma, Gewinnspiel, Karotaler, Review

Autor: Calafinwe

Titel: Shokugeki no Soma - Ni no Sara / Food Wars!
Genre: Ecchi, Humor, School, Shounen
Regie: Yoshitomo Yonetani
Studio: J.C. Staff
Episoden: 24
Abgeschlossen: nein
Serienseite auf Animexx

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Plot:
Ein halbes Jahr ist vergangen, seit Yukihiras Vater sein Restaurant geschlossen und in die weite Welt hinaus gezogen ist. Ein halbes Jahr, in dem Soma sich mit anderen Schülern der Tootsuki Culinary Academy messen musste, in dem er aber auch viele Freundschaften geschlossen und neue Kochtechniken gelernt hat. Letztere gilt es nun, im Finale der Autumn Election anzuwenden, um gegen neue Gegner und Meister ihres Faches zu bestehen. Wird es Soma gelingen, sein erstes Studienjahr als Bester der Besten abzuschließen und so in die Nähe der Tootsuki Elite Ten zu rücken?

Meinung - hier nicht weiterlesen, wenn man nicht gespoilert werden will ;-)
Haha, ja, zur Feier des Tages gibt es etwas Aufgebackenes. Öh, Feier des Tages? Ja, wenn ihr mal aufs Datum schaut, werdet ihr feststellen, dass meine allererste Anime-Review hier auf Animexx am 31. August 2015 veröffentlicht wurde, also ziemlich genau vor einem Jahr. Das allein finde ich schon faszinierend, weil ich zwischendrin immer mal wieder diverse Hänger hatte, in denen ich keine Lust hatte, irgendwas zu schreiben. Momentan ist es ähnlich, aber das mag auch daran liegen, dass ich zur Zeit so wenig verschiedene Anime-Serien schaue und ich deshalb das Gefühl habe, nicht genügend Reviews zusammen zu kriegen, bis die nächste Season ausreichend weit fortgeschritten ist. Das ist aber nicht der Grund dafür, dass ich heute noch mal Shokugeki no Soma vorstelle, obwohl es dazu schon eine Review gab. Das liegt daran, dass ich das Jubiläum für ein ganz besonderes Werk nutzen wollte, das mich immer noch fasziniert.

Also ja, meine erste Review zu Food Wars! liegt schon einige Zeit zurück, seitdem hat sich viel getan, die zweite Season ist gerade am laufen und sie macht da weiter, wo die erste Season so glorreich aufgehört hatte: beim Herbstexamen, wenn man so will. Für die Leute, die nur den Anime schauen und den Manga nicht lesen, finde ich sowas immer recht dumm, Cliffhanger und so aber ging wohl nicht anders. Wengistens haben sie nicht mitten im Finale aufgehört. Jedenfalls, Soma ist natürlich einer der acht Finalisten, die sich jetzt wie bei der KO-Runde einer Fußball-WM messen müssen. Es treten immer zwei gegeneinander an. Mit dabei sind: Yukihira Soma, Tadokoro Megumi, Hisako Arato, Alice Nakiri, Akira Hayama, Takumi Aldini, Ryou Kurokiba und der geheimnisvolle Subaru Mimasaka.

Vor allem letzterer stellt sich als schwerer Brocken heraus, ist es doch seine Spezialität, die Fähigkeiten seiner Gegner genauestens zu analysieren, um diese dann gegen sie zu verwenden. Takumi Aldini, der blondhaarige Italiener, fällt ihm in seinem ersten Match zum Opfer und verliert daraufhin das Wichtigste, was einen Koch ausmacht: sein Arbeitsmesser. Bei Takumi ist das natürlich seine Mezzaluna. Aber Yukihira wäre nicht Yukihira, hätte er nicht eine Idee, wie er Mimasaka die Mezzaluna und zahlreiche weitere Arbeitsmesser anderer Studenten wieder abjagen kann. Gesagt, getan und somit steht Yukihira als erster Finalist fest. Wird er nun gegen Akira Hayama oder Ryou Kurokiba antreten müssen?

Da ich auch den Manga lese, kann ich hier schon etwas weiter gehen. Natürlich möchte ich nicht verraten, wer das Herbstexamen gewinnt. Stattdessen möchte ich ein bisschen auf das eingehen, was im folgenden Studienjahr kommt. Die Studenten werden nämlich paarweise auf verschiedene Restaurants von Tootsuki Absolventen verteilt, um dort erste Praxiserfahrung zu sammeln. Ziel ist es, dass die Studenten einen wichtigen Beitrag leisten, der das Restaurant voran bringt. Es ist aber nicht näher definiert, was genau das sein soll. Tadokoro zum Beispiel wird dabei mit Erina zusammen in ein französisches Restaurant geschickt und Erina macht den Küchenchef mit ihrer Gotteszunge knallhart fertig. Aber auch die zurückhaltende Tadokoro schafft es, sich nicht unterbuttern zu lassen.

Soma hingegen darf seinen Dienst mit Hisako antretten und trifft auf einen alten Bekannten: Kojirou Shinomiya. Der Gute möchte nämlich in Tokio ein zweites Restaurant eröffnen. Entsprechend herausfordernd ist also die Aufgabe, die Soma und Hisako bewältigen müssen, denn die Eröffnung des neuen Restaurants soll natürlich perfekt ablaufen. Dass Shinomiya selbst sehr anspruchsvoll ist, ist da irgendwie nur noch Nebensache. Und Soma, von sich selbst überzeugt durch seine langjährige Tätigkeit im Restaurant seines Vaters, leistet sich natürlich einen ziemlichen Schnitzer zu Beginn. Doch davon lässt er sich nicht unterkriegen, sondern arbeitet weiter hart daran, dass Shinomiya am Ende zufrieden ist. 

Mittlerweile ist der Manga aber weit abgerückt von dem, was man bisher kennt. Ein neuer Akteur taucht auf und übernimmt mit Hilfe der Mehrheit der Tootsuki Elite Ten die Schule: Azami Nakiri, seines Zeichens Senzaemons Stiefsohn und Vater von Erina. Und man merkt gleich zu Beginn, dass es mit dem fröhlichen Schulleben vorbei ist, denn Azami verfolgt knallhart seine Ziele und scheut nicht davor zurück, die Fähigkeit seiner Tochter für seine Zwecke zu missbrauchen. Erina, entsprechend durch den Wind, wird von ihrer Cousine Alice zum Polar Star Dormitory geschmuggelt, in dem Soma und viele seiner Freunde leben. Und dort lernt Erina, was es wirklich heißt, zu kochen, dass nämlich jedes Gericht toll schmeckt, wenn es mit Liebe und Leistungsbereitschaft zubereitet wurde.

Also das krasse Gegenteil von ihrem Vater Azami, aber auch den finde ich einen wichtigen Charakter. Mal unabhängig von seinen Zielen ist die Geschichte in Food Wars! in der letzten Zeit etwas lame geworden, die Charaktere hangelten sich von Kochexamen zu Kochexamen, ohne dass mal was wirklich Weltbewegendes passiert ist. Nicht, dass die neu eingeführten Charaktere nicht interessant wären, but, you know... Das ändert sich mit Azami, die Studenten müssen von jetzt auf gleich schauen, dass sie noch eine Zukunft in der Schule haben und Yukihira und seine Freunde bekommen schnell den Querulantenstempel aufgedrückt. Aber Erina besinnt sich auf die Werte der Freunde und unterstützt sie nach Leibeskräften, um sie durch jede neue Herausforderung zu bugsieren.

Was mich an Food Wars! so reizt, ist, dass man eigentlich keinen der Charaktere wirklich hassen kann. Selbst Mimasaka, der am Anfang alles andere als sympathisch daher kommt, schließt man nach einigen Kapiteln ins Herz, bei Shinomiya war es ähnlich (was hab ich mich gefreut, als Yukihira wieder auf ihn getroffen ist) und Badass-Azami, man braucht halt auch Arschlöcher, damit eine Geschichte vorankommt. Zudem habe ich mich sehr darüber gefreut, dass Kuga endlich wieder aufgetaucht ist, ein Elite Ten-Mitglied, das Yukihira das Leben schwer gemacht hat, ihm nun aber gehörig in den Hintern treten wird *hoffnungsvoll* So spontan fällt mir kein Charakter ein, den ich nicht mag und das will schon was heißen!

Also wer das noch nicht kennt, sollte schleunigst mal reinschauen, egal ob in Anime oder Manga ^^


Gewinnspiel beendet
Und zur Feier des Tages gibt es ein kleines Gewinnspiel. Beantwortet dazu einfach die folgende Frage:

Welchen Charakter von Shokugeki no Soma würde ich gerne cosplayen?

Das Gewinnspiel läuft, bis der richtige Charakter erraten wurde, alternativ bis Mittwoch, 20:00 Uhr. Pro Teilnehmer darf nur ein Charakter genannt werden. Der Gewinner erhält 150 Karotaler.

Viel Erfolg!

Bereits falsch geraten: Mimasaka, Kurokiba

Auflösung:
Hm, die Frage war dieses Mal wohl zu schwierig ^^" Azami Nakiri wär's gewesen

 

Quellen: Animecover, erstes Bild, zweites Bild
Übersicht Reviews



Anime Sommersaison 2016 - Was ich mir anschauen will D.Gray-man, Taboo Tattoo, Rewrite, Servamp, Food Wars! Shokugeki no Soma, Orange, 91 Days, Anime, Review

Autor: Calafinwe

Hallo zusammen,

hui, der Juni ist schon fast wieder vorbei und da sind doch noch einige Reviews bei mir in der Pipeline. Das ist nicht schlecht, denn so hab ich die Möglichkeit, mir von der kommenden Anime Sommersaison 2016 ein Bild von den Serien sowie den ersten paar Episoden zu machen, bevor ich eine Review dazu verfasse. Also im Juli noch zwei Anime-Reviews von der Frühlingssaison 2016 sowie zwei Reviews zu Romanen, dann kann es hoffentlich auch schon losgehen mit der Sommersaison. Die folgenden Sachen stehen auf meiner Schauliste:
 

Titel: Servamp
Genre: Action, Comedy, Vampire

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Da kenne ich den Manga schon, obwohl ich nicht mehr auf aktuellem Stand bin. Er ist ganz nett, weshalb ich wohl auch mal bei dem Anime reinschaun werde.
Mahiro Shirota ist ein aufgeweckter Junge, der ein selbständiges Leben führt. Auf seinem Schulweg begegnet er einem schwarzen Kätzchen, das mitten auf der Straße gestrandet ist und seine Hilfe benötigt. Katzenfan, der er ist, nimmt Mahiro den Stubentiger mit nach Hause und verpflegt ihn dort. Hätte er es mal lieber nicht getan, den Kuro ist eigentlich ein Vampir, der einige Augenblicke später einen Pakt mit ihm eingeht.
Quelle: Animecover

 

Titel: Shokugeki no Souma - Ni no Sara / Food Wars!
Genre: Ecchi, School Life, Shounen

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Hörm, ja, da war ich von der ersten Staffel schon ziemlich geflasht, also ist es nicht verwunderlich, wenn ich mir jetzt die zweite Staffel anschauen werde. Weiß zwar schon, was drankommen wird, aber man schaut es halt trotzdem *lol*
Ich hoffe ja immer noch, dass es zu Shokugeki no Souma mal mehr Cosplayer und anderes Fanworks geben wird, weil das ist wirklich eine tolle Serie und wer Schul-Animes mag, sollte das auf jeden Fall gesehen haben.

Quelle: Animecover, meine erste Review dazu

 

Titel: D.Gray Man - Hallow
Genre: Action, Adventure, Comedy, Shounen, Supernatural

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Das kenne ich bisher nur vom Namen und den Cosplayern her, scheint aber eine Neuauflage des Animes von 2006 zu sein? Also höchste Zeit, sich das mal anzuschauen. Neuauflagen sind eine gute Sache ^__^
Ende des 19. Jahrhunderts tritt Allen Walker jener Exorcistenvereinigung bei, die gegen den Millenniumsgrafen und dessen Armee Untoter kämpft. Wird es ihnen gelingen, die Bestrebungen des Schurken zu verhindern und so die Erde vor ihrer Auslöschung zu bewahren?

Quelle: Animecover

 

Titel: Orange
Genre: Drama, Romance, Science Fiction, Shoujo

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Hier hat man es wohl wieder mit Zeitreisen zu tun. Klingt auch irgendwie Chiko-geeignet.
Die Protagonistin Naho erhält einen Brief aus der Zukunft, der von ihr selber stammt und sie dazu anleiten soll, die "richtigen" Entscheidungen zu treffen, denn die Naho aus der Zukunft bereut viele Dinge. Vor allem aber scheint es auch um den neuen Mitschüler Kakeru zu gehen, der in zehn Jahren anscheinend nicht mehr am Leben sein soll. Was also wird Naho tun? Wird sie sich von dem vermeintlichen Brief aus der Zukunft beeinflussen lassen?

Quelle: Animecover

 

Titel: Rewrite
Genre: Action, Comedy, Romance, School Life

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Zwischendrin darf es auch mal wieder etwas schnulziges sein, mal schauen, ob la Chiko das auch anschauen wird.
Kazamatsuri ist das Modell einer gut entwickelten Stadt mit viel grün und reicher japanischer Kultur. Protagonist Kotarou kann mit den Werten der Stadt jedoch nicht viel anfangen, so lebt er leichtsinnigerweise ein faules Leben. Das wäre jedoch noch zu einfach; Kotarou kann seine eigene DNA umschreiben, um so andere Fähigkeiten zu erweitern. Zusammen mit noch anderen gründet er einen okkulten Klub und erkennt bald, dass nur er den Verlauf des Schicksals "neu schreiben" kann.
Quelle: Animecover

 

Titel: 91 Days
Genre: Drama

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Hörm, ja.
Ein Anime, der in den 1920er Jahren in den USA spielt. Da komme ich nicht umhin.
Protagonist Avilo tritt der Vampiro Mafia bei, denn einige Mitglieder dieser Organisation sollen seine Familie zur Strecke gebracht haben. Nun möchte er Rache. <- Die kürzeste Inhaltsbeschreibung, die ich je geschrieben habe.
Frage mich ja, ob der Ausdruck "Vampiro" auf Vampire hindeutet...

Quelle: Animecover


 

Titel: Taboo Tattoo
Genre: Action, Comedy, Martial Arts, Mysterie

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Hörm, ja. Auch da scheint Amerika eine Rolle zu spielen, geht wohl um Wettrüsten, kennt man ja vom kalten Krieg her. Zumindest die Älteren unter uns ;-)
Seigi ist Material Arts bewandert und stellt sich häufig auf die Seite der Schwachen. Als er einmal einen Obdachlosen verteidigt, erhält er von diesem ein mysteriöses Tattoo, das sich als geheime Waffe offenbart, als er von einer anderen Tattoo-Trägerin deswegen angegriffen wird. Wird es ihm gelingen, das Geheimnis zu lüften?

Quelle: Animecover

 

Mal wieder sieben Animes auf der Liste mit gerade mal einer Fortsetzung. Auch in der Frühlingssaison 2016 hab ich es nicht geschafft, alles anzuschauen. Wir werden sehen...

 

...
Und ich sollte mir mal dringend abgewöhnen, "hörm, ja" zu schreiben >.<'



Simulcast + Review Übersicht Summer 2016 Berserk, Ultraman, D.Gray-man, Fate/stay night, Tales of ... (Videospielreihe), Taboo Tattoo, Rewrite, Servamp, Love Live! , Tsukiuta, Food Wars! Shokugeki no Soma, Cute High Earth Defense Club LOVE!, Orange, Active Raid, Sweetness and Lightning, Hybrid x Heart Magias Academy Ataraxia, Ozmafia!!, Fudanshi Kōkō Seikatsu, Battery, The Morose Mononokean, Ange Vierge, New Game!, Hitori no Shita: The Outcast, 91 Days, Mob Psycho 100, Qualidea Code, ReLIFE, Alderamin on the Sky, Masterpost, Simulcast, SimulReview

Autor:  Jitsch

Da ich festgestellt habe, dass ich, vor allem gemessen an der Resonanz, viel zu viel Zeit und Stress in die SimulReviews investiere, mache ich eine Umfrage.

Edit: Habe die Umfrage beendet. Ergebnis: von 13 Leuten würden 3 die SimulReviews nicht vermissen, also immerhin 10 möchten dass ich am Ball bleibe. Die Mehrheit davon (7 Personen) finden es ok, wenn ich nicht alle Serien mache, wobei manche mit kürzeren Reviews leben könnten und manche nicht.
FAZIT: Ich werde ab sofort nur noch Serien, in die ich aus Interesse sowieso reinschaue und die ich vorstellungswürdig finde, reviewen. Dabei versuche ich mich etwas kürzer zu fassen (wie ich mich kenne klappt das aber sowieso nicht). 

Die Übersicht

Hinweis: Die Serienseite ist jeweils unter "Anbieter" verlinkt, wenn sie erstellt wurde.

Serie Art* Anbieter   Kosten* Ausstrahlung ab Review
Berserk
ベルセルク
Sequel Crunchyroll nein 1.7.2016 (FR)
16:30
 
ReLIFE   Crunchyroll nein 1.7.2016 (FR)
17:00
 

Food Wars! The Second Plate
食戟のソーマ 弍ノ皿
Shokugeki no Sōma  Ni no Sara

Sequel

Crunchyroll

AoD (kazé)

nein

ja

2.7.2016 (SA)
16:00
7.8.2016 (SO)
?
 
Rewrite
リライト
  AKIBAPASS ja 2.7.2016 (SA)
18:00
 
Orange
 
  Crunchyroll nein 3.7.2016 (SO)
1:30
Link
Tales of Zestiria the X
テイルズ オブ ゼスティリア ザ クロス
  DAISUKI nein 3.7.2016 (SO)
16:30
Link
The Morose Mononokean
不機嫌なモノノケ庵
Fukigen na Mononokean
  Crunchyroll nein 3.7.2016 (SO)
17:30
 
Love Live! Sunshine!!
ラブライブ!サンシャイン!!
  AoD (kazé) ja 4.7.2016 (MO)
18:00
Link
Sweetness and Lightning
甘々と稲妻
Ama'ama to Inazuma
  Crunchyroll nein 4.7.2016 (MO)
19:35
Link
Taboo Tattoo
タブー・タトゥー
  Crunchyroll nein 4.7.2016 (MO)
20:35
Link
The High School Life of a Fudanshi
腐男子高校生活
Fudanshi Kōkō Seikatsu
Short Crunchyroll nein 5.7.2016 (DI)
17:00
 
New Game!
ニューゲーム
  Crunchyroll nein 5.7.2016 (DI)
19:00
 
Hybrid x Heart Magias Academy Ataraxia
魔装学園H×H
Masō Gakuen H×H
  Crunchyroll nein 5.7.2016 (DI)
20:00
Link
Fate/kaleid liner PRISMA ILLYA 3rei!!
Fate/kaleid liner プリズマ☆イリヤ ドライ! !
  Crunchyroll nein 6.7.2016 (MI)
17:30
 
Servamp
サーヴァンプ
  AoD (nipponart) ja 6.7.2016 (MI)
18:00
Link
OZMAFIA!! Short Crunchyroll nein 6.7.2016 (MI)
18:30
 
Tsukiuta
ツキウタ。THE ANIMATION
TSUKIUTA. THE ANIMATION
 

AoD (kazé)/
AKIBAPASS
 

ja 7.7.2016 (DO)
18:00
 
Cute High Earth Defense Club LOVE! LOVE!
美男高校地球防衛部LOVE!LOVE!
Binan Kōkō Chikyū Bōei-bu LOVE! LOVE!
  Crunchyroll

AoD (kazé)/ AKIBAPASS
nein

ja

7.7.2016 (DO)
21:00
8.7.2016 (FR)
18:00

 
ALDERAMIN ON THE SKY
ねじ巻き精霊戦記 天鏡のアルデラミン
Nejimaki Seirei Senki  Tenkyō no Alderamin
  Crunchyroll nein 8.7.2016 (FR)
19:30
Link
91 Days   Crunchyroll nein 8.7.2016 (FR)
20:30
Link
Ultraman Orb
ウルトラマンオーブ
  Crunchyroll (EN)* nein 9.7.2016 (SA)
4:00
 
Thunderbolt Fantasy
Thunderbolt Fantasy 東離劍遊紀
Thunderbolt Fantasy T
ōriken Yūki
  Crunchyroll (EN)* nein 9.7.2016 (SA)
7:30
 
Hitorinoshita - The Outcast
一人之下
Hitori no Shita
  Crunchyroll nein 9.7.2016 (SA)
15:30
Link
Qualidea Code
クオリディア・コード
  AKIBAPASS ja 9.7.2016 (SA)
18:30
 
Ange Vierge
アンジュ・ヴィエルジュ
  Crunchyroll nein 9.7.2016 (SA)
20:00
 
Active Raid Second
アクティヴレイド -機動強襲室第八係-2nd.
Active Raid -Kidō Kyōshūshitsu Dai-Hakkei- 2nd.
Sequel Crunchyroll nein 10.7.2016 (SO)
19:00
 
Mob Psycho 100
モブサイコ100
  Crunchyroll nein 11.7.2016 (MO)
18:30
Link
D.Gray Man HALLOW   AKIBAPASS ja 13.7.2016 (MI)
18:00
 

Mahou Shoujo? Naria Girls
魔法少女?なりあ☆がーるず
Mahō Shōjo? Naria☆Girls

Short Crunchyroll nein 13.7.2016 (MI)
18:45
 
BATTERY
バッテリー
  Amazon Prime ja 15.7.2016 (FR)
?
 

Letztes Update: 21.7.2016 - Neu: Battery

* Erläuterungen

  • Art: " ": Ein neuer Anime mit der üblichen Episodenlänge. Alle solche Serien werden von mir reviewt.
  • Art: "Sequel": Fortsetzung einer Serie, die die Kenntnis der Handlung des Vorgängers voraussetzt und direkt darauf aufbaut. Diese Serien reviewe ich nicht.
  • Art: "Short": Episoden dieser Serie dauern weniger als die üblichen 20-25 Minuten. Diese Serien reviewe ich nicht.
  • Kosten: "ja": Man kann die Serie nur komplett sehen, wenn man dafür bezahlt.
  • Kosten: "nein": Man kann die komplette Serie kostenlos ansehen. Teils bekommt man die Serie aber in der kostenlosen Variante nur in niedriger Qualität, mit verzögerter Verfügbarkeit oder mit Werbeunterbrechungen. Siehe dazu meinen Überblick deutscher Simulcast-Anbieter, zu Akibapass findet man dort allerdings noch keine Informationen (es kommt evtl. bald ein neuer Überblick)
  • Crunchyroll (EN): Nur mit englischen Untertiteln; Folgen werden nur angezeigt wenn man unten auf der Seite die Sprache auf "English (US)" umstellt

Anregungen und Hinweise auf Fehler oder zusätzliche Informationen sind in den Kommentaren wie immer gerne gesehen :)

Quellen:

Crunchyroll - Übersicht: Unsere Sommer Simulcasts und Zeit für eine Simulcast-Lizenzflut!
AoD:
Unsere Sommer-Simulcasts und Programm vom 1. bis 10. Juli
Sumikai: Akiba Pass zeigt Qualidea Code als Simulcast (verweis auf Qualidea Homepage News)
Daisuki via Facebook: Simulcast Announcement: Tales of Zestiria the X

Peppermint Anime: Hangout 29.6.
Akibapass: Neu auf Akibapass vom 30.6. bis 06.07. und 07.07. bis 13.07. ; D.Gray Man HALLOW Ankündigung



Anime-Review: Shokugeki no Soma Food Wars! Shokugeki no Soma, Review

Autor: Calafinwe

Titel: Shokugeki no Soma
Genre: Ecchi, Humor, School, Shounen
Regie: Yoshitomo Yonetani
Studio: J.C. Staff
Episoden: 24
Abgeschlossen: ja
Deutscher Titel: Food Wars! - Shokugeki no Soma
Serienseite auf Animexx

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Plot
Soma Yukihira ist ein junger Mann, der in seiner Freizeit seinem Vater in dessen Restaurant zur Hand geht. Zeitgleich steht er mit seinem Erzeuger in einem ständigen Wettstreit darüber, wer das beste Essen kochen kann. Dazu veranstalten sie regelmäßig einen Kochkampf. Von bisher 489 Duellen hat Soma 489x verloren. Aber er gibt nicht auf. Gerade, als er seine Stunde kommen sieht, schließt Vater Joichiro das Restaurant, um ins Ausland zu gehen. Soma schickt er währenddessen auf die Toutsuki Culinary Academy...

Meinung - hier nicht weiterlesen, wenn man nicht gespoilert werden will ;-)
Hier hatte ich zuerst auf den Manga geklickt, dann gesehen, dass es derzeit ca. 149 Kapitel hat und hab dann erst einmal nach dem Anime gesucht. Der war auch lang, aber die 22 Folgen, die ich bisher gesehen habe, hab ich regelrecht verschlungen. Nächste Aufgabe besteht für mich also darin, rauszufinden, bei welchen Mangakapitel der Anime aufhört und da dann weiter zu lesen. Hab gesehen, dass die Kapitel mit um die 20 Seiten doch kürzer sind, als es anfangs den Anschein hatte.

Jedenfalls, einen Kochanime kannte ich bisher noch nicht. Es ist mal was komplett anderes im Vergleich zu den ganzen Sport- und Abenteuersachen. Hier ist es zwar auch ein Abenteuer, aber auf einem ganz anderen Niveau. So viele junge Leute, die kochen können und wollen! Soma fängt mit 1.000 Leuten an, soweit ich es verstanden hab und am Ende schließen wohl nur die besten zehn Schüler die Ausbildung erfolgreich ab. Also gerade mal 1%! Außerdem ist er experimentierfreuding, was vor allem am Anfang deutlich wird. Da "beglückt" er seine Testesser immer mit gegrilltem Tintenfisch in Erdnussbutter. Bisher hat die Kombination immer ziemlich scheußlich geschmeckt.

Natürlich ist die Kochschule nicht das, was sich Soma zunächst darunter vorstellt. Es wird knallhart ausgesiebt. Dazu gibt es verschiedene Veranstaltungen, zum Beispiel so etwas wie eine Klassenfahrt, nur dass die Schüler dann jedes Mal kochen müssen, um weiter zu kommen. Doch weil das alles noch zu einfach ist, müssen sie auch mit diversen Schwierigkeiten umgehen. So hat zum Beispiel einer der Kursleiter unter die Zutaten schlechte Ware gemischt, um so von vornherein schon die langsamen Schüler auszusortieren. Eine andere sagt ihnen, sie sollen ihre Zutaten draußen im Freien jagen und sammeln und daraus was leckeres Kochen.

Ich glaub, wenn ich da bei denen Kursleiter wäre, würde ich auch ganz fiese Aufgaben stellen. Würde wie bei The Taste den Schülern so einen kleinen Porzellanlöffel hinstellen und ihnen sagen, dass ihr Gericht auf dem Löffel angerichtet werden muss. Da würden die vermutlich schon durchdrehen. Und nach der Hälfte der Zeit kommen und sagen, es muss etwas mit Zutat xy sein. Ich glaub, die würden ausflippen. Ansonsten bietet die Serie natürlich Platz für viele verschiedene Charaktere, bei denen bestimmt jeder seinen Liebling findet. Ich persönlich kann mich sehr mit Megumi Tadokoro anfreunden, so einem kleinen süßen Mädel aus der Provinz. Aber die meisten anderen mag ich eigentlich auch.

Hach ja, ich hoffe ja, dass es von Shokugeki no Soma noch eine zweite Season geben wird, weil ich die erste schon nicht schlecht fand. Der Manga wird in Deutschland übrigens ab März 2016 von CARLSEN angeboten, der Anime ab voraussichtlich Frühjahr 2017 von Kazé. Bin gespannt, ob sich bei der Fanbase dann was ändern wird. Bisher ist das hierzulande wohl auch noch nicht sooo bekannt.

 

Bildquellen: Animecovererstes Bildzweites Bild



SimulReview Frühjahr 2015 Pt.2: Sterne, Schinken und schöne Höschen Wish Upon the Pleiades, Yamada-kun and the Seven Witches, Food Wars! Shokugeki no Soma, My Love Story!!, Etotama, Sound! Euphonium, Punch Line, Anime-Review, Crunchyroll, Review, Simulcast

Autor:  Jitsch

Crunchyroll ist das deutsche Simulcast-Portal mit der größten Auswahl – ganze 17 Serien stehen diese Season neu auf dem Programm, da sind allerdings 2 Kurzserien mit Episodenlängen um 5 Minuten dabei. Macht immer noch 15 lange Serien. Damit der Weblog-Eintrag nicht zu voll wird (lang ist er trotzdem noch), stelle ich heute nur knapp die Hälfte davon vor. Den Anfang machen nun Serien, die komplett neu sind. Im zweiten Teil gebe ich dann in den nächsten Tagen einen Überblick über die Fortsetzungen und 2. Staffeln, die Crunchyroll "neu" im Programm hat. 

Für alle, die noch keine Erfahrungen mit Crunchyroll gemacht haben, hier nochmal kurz zusammengefasst: Das Portal ist premiumbasiert - man kann viele Inhalte kostenlos schauen, für einen geringen Beitrag von rund 5 Euro im Monat bekommt man aber schneller Zugriff auf die neuesten Videos, höhere Auflösung sowie Werbefreiheit. Es gibt für den Anfang ein 14-Tage-Probeabo, wobei man da auch schon Bezahlinformationen hinterlegen muss und PayPal bei mir Ende letztes Jahr nicht funktionierte und Kreditkarte als einzige Möglichkeit überblieb; das kann sich aber mittlerweile geändert haben.

Crunchyroll ist in mehreren Ländern verfügbar und man kann jederzeit in die Sprachversionen der anderen Länder wechseln. Dadurch hat man bei den meisten Serien für die Untertitel die Optionen Deutsch (DE), Englisch (EN), Spanisch (ES), Portugiesisch (PT), Französisch (FR) und Italienisch (IT). Da nicht alle Serien für alle Länder lizensiert sind, steht das bei den Serien noch mal extra dabei. Umschalten kann man in den Einzelvideos rechts unter dem Episodentitel, oder man stellt gleich die ganze Seite auf die entsprechende Sprache um - dafür einmal ganz nach unten scrollen und unter Sprache das Gewünschte auswählen.

Jetzt aber zu den Serien!

ETOTAMA ( -> Link zur Serie )

Sprachen: DE, EN, ES, FR, PT, IT

Synopsis: Takeru zieht in ein neues Haus. Das ist ziemlich günstig, weil es im Wohnzimmer eine „tiefenweiche“ Stelle gibt – eine Art Loch. Aus dem springt ihn prompt das Katzenmädchen Nya-tan an, das versucht, ihn zu beeindrucken, aber nur genervte Reaktionen hervorruft. Kurz bevor die erste Hälfte der ersten Episode ungenutzt verstreicht taucht Wildschwein-Mädchen Uri-tan auf, um zu erklären, dass Nya-tan eine „Eto-musume“ ist und gerne zum „Eto-shin“ aufsteigen, also in den chinesischen Tierkreis aufgenommen werden möchte. Die Erklärung wird allerdings unterbrochen, als Drachen-Eto-shin Dora-tan alle angreift. Zum Glück erlaubt es Takerus „Sol/Lull“ Energie Nya-tan, gegen sie zu kämpfen.

Jitsch findet: Als ich die Folge mit Freunden das erste Mal angefangen habe, sind wir über die ersten 10 Minuten nicht hinweggekommen, so sinnfrei stellte sich die Serie dar. Nya-tan taucht auf und hüpft von einem „Charakter“ in den nächsten – kleine Schwester, Hausmütterchen, verführerische Dame. Dieser Teil ist absolut unwitzig und wird dadurch nicht besser, dass die Charaktere selbst sich darüber im Klaren sind, dass hier Anime-Klischees hintereinander weg abgehakt werden. Immerhin hat die Episode darüber im späteren Verlauf eine gewisse Selbsteinsicht: Uri-tan ist entsetzt, dass Nya-tan fast eine halbe Folge verplempert hat ohne den Plot zu erklären und Takato erkennt sofort, dass sie nur auftritt, um das endlich zu ändern. Die Figuren wissen also, dass sie in einem Anime sind, und verhalten sich auch so.

In der zweiten Hälfte wird es etwas spannender – anscheinend geht es darum, dass Nya-tan gegen die Tiere des Tierkreises kämpfen und gewinnen muss, um eine von ihnen zu werden. Die genaue Erklärung darüber wurde allerdings offiziell bis auf Folge 2 vertagt. Die Kämpfe sehen dabei so aus, dass die Charaktere sich in 3D-Computeranimierte Chibi-Versionen ihrer selbst verwandeln, um dann in einer Art anderen Dimension in Videospielmanier gegeneinander zu kämpfen. Das ist immerhin ein konsequenter Einsatz von CG und sieht sogar ziemlich gut aus.

Die 12 Tierkreiszeichen, natürlich alle von Frauen dargestellt, sind der Kern der Serie. Die entsprechenden Damen bieten bezüglich ihrer Outfits das gesamte Spektrum, das ein männlicher Zuschauer sich wünschen könnte: orientalisch angehaucht (Schlange), sexy Krankenschwester (Schaf), japanische Miko (Pferd), china-Dress (Tiger) und so weiter. Die Eto-shin  haben wie es aussieht auch alle ihre nervigen Sprachticks (Uri-tan sagt am Satzende immer „desu desu“, wo ein "desu" genug wäre), was die Übersetzung immerhin versucht, mit rüberzubringen.

Für mich ist diese x-te Variante des „weibliche Personifikationen von x" (gab's in der Vergangenheit schon mit historischen Persönlichkeiten, Softdrinks oder auch Waffen, um nur ein paar zu nennen), aber dank der Kämpfe und der starken Selbstironie ist dies noch einer der Vertreter, die man sich getrost mal anschauen kann, wenn man sich von einem Haufen weiblicher Charaktere aller Ausprägungen unterhalten lassen möchte.

 

 

Food Wars! Shokugeki no Soma ( -> Link zur Serie )

Sprachen: DE, EN, ES, PT

Synopsis: Soma Yukihira arbeitet schon seit er denken kann im Restaurant seines Vaters mit und liefert sich mit ihm regelmäßig Wettkämpfe, wer von beiden das gleiche Gericht schmackhafter zubereiten kann. An einem Angebot, das Grundstück an eine Luxusimmobiliengesellschaft zu verkaufen, sind beide nicht interessiert. Doch deren Vertreterin ringt Soma die Aussage ab, sie würden schließen, wenn sie den Wunsch eines Kunden mal nicht bedienen können. Schon am nächsten Tag hat die Immobilien-Dame ihre Handlanger sämtliche Fleischvorräte vernichten lassen und verlangt als Kundin ein saftiges Steak. Doch Soma hat schon eine Idee, wie er sie trotzdem befriedigen kann…

Jitsch findet: Das Wort „befriedigen“ habe ich in der Storybeschreibung nicht ohne Grund verwendet. Man braucht nur wenige Minuten der Serie schauen, bis man auf den ersten „Geschmacksorgasmus“ trifft: in der Serie ist es allgemein verbreitet, dass ein Happen richtig gutes Essen ungefähr so befriedigend ist wie Sex – und das wird in der Serie auch sehr grafisch dargestellt. In Folge 1 sehen wir außerdem noch eine Szene, in der eine Schülerin Tintenfisch mit Erdnussbutter essen muss – das ist für sie so eklig, wie von einem Tintenfisch vergewaltigt zu werden, und diese Vorstellung wird sehr ausführlich verbildlicht…

Oder anders gesagt: Die Story dreht sich zwar vordergründig ums Essen, baut aber erotisch angehauchte Szenen ein, weil – wir haben es schon oft genug gehört – Sex sells. Ganz groß mit dabei: wie mit Wasser gefüllte Ballons wackelnde Brüste, die auch mal in verschiedene Richtungen unterwegs sind, obwohl sie am selben Körper kleben. Typisch also für diese Art von inhaltlich überflüssigem Fanservice. Immerhin muss man der Sendung zugutehalten, dass männliche Charaktere von gutem Essen genauso „ausgezogen“ werden wie weibliche.

Auch sonst spricht die Serie primitive Instinkte an: Schon die erste Szene weckt massiven Hunger. Essen wird mit dicken Dampfschwaden, übernatürlichem Glitzern und ähnlichen Effekten so dargestellt, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft, obwohl es nur gezeichnet ist.

Wenn man das beides rausnimmt, bleibt nur noch der übliche Kram, aus dem Shounen-Jump-Serien (denn genau das ist „Food Wars“) immer bestehen: Ein Hauptcharakter, der in irgendwas immer stärker wird. Soma will zwar mal nicht der beste Koch der Welt werden sondern ruhig im Laden seines Vaters weiterarbeiten, aber schon am Ende der Folge wird er dort rausgeschmissen und an die beste Kochschule des Landes geschickt. Man weiß also schon, wohin das führt: Er findet neue Freunde aber auch Rivalen, es wird Kochduelle geben die zum Kampf um Leben und Tod hochstilisiert werden und am Ende gewinnt der, der dem Schiedsrichter einen größeren Geschmacksorgasmus beschert.

Leider lässt sich gerade dem primitiven „das sieht alles so lecker aus“ schlecht erwehren – die Serie hat also hohes Suchtpotential, ohne dass die Story oder die Charaktere irgendwas Besonderes zu bieten haben. Daher sage ich nur: Reinschauen auf eigene Gefahr, und guten Appetit!

 

 

MY love STORY!! ( -> Link zur Serie )
jap. Titel: 俺物語!! [Ore Monogatari]

Sprachen: DE, EN, ES, FR, PT, IT

Synopsis: Am letzten Tag der Mittelschule will Takeo endlich seinem Schwarm Satou-san seine Gefühle gestehen. Doch als er sie findet, ist sie gerade dabei, seinem Kumpel Suna ein Liebesgeständnis zu machen. Takeo kommt schnell drüber hinweg, es ist schließlich nicht das erste Mal. Schon seit dem Kindergarten verlieben sich die Mädchen, die er toll findet, immer in den hübschen Suna, der aber bisher jede einzelne blatant zurückgewiesen hat. Als sie die süße Rinko vor einem Grabscher retten und diese danach weiterhin den Kontakt sucht, steht für Takeo daher fest, dass sie eigentlich nur an Suna interessiert ist – aber da er sie sofort mag, will er ihr wenigstens helfen, dessen Gefühle zu gewinnen.

Jitsch findet: Shoujo Manga Protagonisten sehen so regelmäßig wie in keinem anderen Genre grundsätzlich gut aus und haben allenfalls charakterliche Macken. Nicht so Takeo Gouda, siehe Screenshot. Charaktere wie ihn findet man in Shoujo-Manga regelmäßig nur als Sidekick oder ekliger Fiesling, wenn überhaupt.

Abgesehen davon erzählt die Geschichte das, was auch tausende Shoujo-Manga vorher erzählt haben – halt eine typische Lovestory (verrät ja schon der Titel). Da sind ein Junge und ein Mädchen, irgendwie gibt es von Anfang an eine gewisse Anziehung, aber wegen irgendwelcher emotionaler Hürden kommen die beiden erst nach viel Herumgewurschtel und selten ohne fremde Hilfe dazu, sich gegenseitig diese Gefühle auch zu vermitteln und ein Paar zu werden.

In diesem Fall aber von vorne bis hinten verständlich: Wegen seines Äußeren wurde Takeo immer wieder verschmäht, wohingegen sein gutaussehender Kumpel eine Liebeserklärung nach der anderen erhält (und sie alle eiskalt abweist). Man nimmt Takeo ohne weiteres ab, dass er mittlerweile nicht einmal mehr in Betracht zieht, dass ein weibliches Wesen tatsächlich an ihm Interesse haben könnte – obwohl die Zeichen für uns Zuschauer mehr als deutlich sind.

So ist das markante Aussehen Takeos nicht nur da, damit man einfach mal einen optisch anderen Hauptcharakter hat, sondern Teil der Story. Und allein das hebt die Geschichte aus der breiten Masse der Shoujo-Stories hervor, von denen nicht ohne Grund nur wenige den Sprung zum Anime schaffen. Eine typische Shoujo-Serie ist es stilistisch aber trotzdem, mit vielen inneren Monologen sowie Glitzer und Blümchen als Effekte.

Alles in allem Standard Shoujo-Kost, die aber dank des ungewöhnlichen Protagonisten auch die ansprechen dürfte, denen das Genre zum Hals raushängt – und außerdem männliche Zuschauer, denen Takeo ein für Shoujo-Manga sonst untypisches Idenfikationspotential bietet.

 

 

Punch Line ( -> Link zur Serie )

Sprachen: DE, EN, ES, FR, PT, IT

Synopsis: Yu Iridatsu wacht plötzlich in seinem Zimmer auf. Er erinnert sich noch daran, in eine Bus-Entführung verwickelt gewesen zu sein, die von der Superheldin Strange Juice unterbrochen wurde und daran, dass er ihr Höschen gesehen hat – danach, nichts. Eine Geisterkatze klärt ihn auf, dass er jetzt selbst ein Geist ist, da etwas oder jemand ihn aus seinem Körper geworfen und diesen übernommen hat. Um das rückgängig zu machen, bräuchten sie das Nandara Kandara, ein Buch, das irgendwo in seinem Haus sein soll. Als er auf der Suche danach zum zweiten Mal das Höschen einer seiner Mitbewohnerinnen sieht, ist aber plötzlich alles vorbei. Anscheinend trifft ein Meteorit die Erde, sobald Yus Erregung einen gewissen Level übersteigt. Glücklicherweise gelten die Gesetze der Zeit für Geister nicht so richtig und er kann gleich noch mal von vorne versuchen, das Buch zu finden…

Jitsch findet: Ich bin noch nicht so ganz sicher, ob die Serie absoluter Blödsinn ist, der nur einen Vorwand dafür bieten soll, möglichst viel Damenunterwäsche in 25 Minuten zu zeigen oder ob hier ähnlich wie bei Kill la Kill der Fanservice ein integraler Teil einer halbwegs nachvollziehbaren Story ist. Das kommt vermutlich drauf an, warum Yus Kräfte ausgerechnet beim Anblick von Damen-Unterhosen aktiviert werden. Vorausgesetzt, es gibt einen Grund – genug Anime setzen ja derartige Eigenarten einfach als gegeben voraus, ich erinnere mich z.B. an die Kotzanfälle, die das Berühren von Mädchen bei Junta in DNA2 auslöst.

Dabei geht in der Serie eigentlich noch einiges mehr ab: der Busentführer von Anfang flüstert Superheldin Strange Juice etwas ins Ohr, das anscheinend wichtig ist. Es existieren außerdem Superkräfte, bei deren Aktivierung sich die Haarfarbe des Nutzers ändert (Yus Haare wechseln z.B. von Blau zu knallrot) - woher die kommen und wie weit verbreitet sie sind wurde bisher nicht genauer erklärt, ebenso wenig Strange Juices Hintergründe (hinter ihr steckt Yus Mitbewohnerin und Popsternchen Mikatan) oder was zur Hölle Yus Kräfte mit einem erdzerstörenden Meteoriten zu tun haben. Gerade letzteres ist schwer zu schlucken, weil „wenn er Höschen sieht, wir die Erde zerstört“ anscheinend die Hauptgrundlage der Story ist – wenn das nicht in den ersten paar Episoden noch erklärt wird, wirkt es nur wie ein billiger und sinnfreier Vorwand, dem Hauptcharakter einen hübsch eingekleideten Frauenarsch nach dem anderen vors Gesicht zu knallen.

Dabei ist die Serie gerade dann am witzigsten, wenn es gerade mal nicht um Unterhosen geht – in Folge 1 zum Beispiel die Katzen-Pornos auf dem PC der Geisterkatze Chiranosuke oder die „Verwandlungssequenz“ von Mikatan.

Hinter der Serie steht das relativ junge Studio Mappa, die Liste der Beteiligten hat aber einige Überschneidungen mit Gurren Lagann und Kill La Kill, was man vor allem daran merkt, dass die Charaktere in allen drei Serien im selben Stil gezeichnet sind. Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass man ohne Japanischkenntnisse einige Wortspielerein nicht mitbekommt – sei es der Titel (Auf Japanisch klingt Punch fast wie Pants), das „Nandara Kandara“ (klingt wie „nanchara kanchara“, grob übersetzt „Blabla“ oder „Rhabarber“) oder die sprechenden Namen (Mikatan->Mikan->jap. Mandarine->Mandarinensaft->Strange Juice).

Die Stimmung ist aber ganz anders als bei Gurren Lagann oder Kill la Kill, denn trotz Busentführung und Weltzerstörung wirkt an „Punch Line“ absolut gar nichts düster oder bedrückend – es ist bisher ein sehr buntes, sehr fanservicelastives Tohuwabohu von Story, in dem noch nichts richtig Sinn ergibt. Ansonsten erinnert mich hier viel an Mikagura Gakuen (siehe das Kurz-Review zur Serie auf Viewster), das ebenso bunt ist und auch eine übernatürliche Katze enthält, aber in der ersten Episode schon etwas mehr Erklärungen vermittelt.

Wer nicht so viel auf Sinnhaftigkeit gibt und einfach auf bunte, abgedrehte Szenarien (und Fanservice) steht, sollte sofort einschalten, alle anderen schauen vielleicht erst mal rein, ob ihnen der Stil zusagt und warten ab, ob die Story in Folge 2 mal mehr in den Fokus rückt.

 

 

Sound! Euphonium ( -> Link zur Serie )
jap. Titel: 響け!ユーフォニアム [Hibike! Euphonium]

Sprachen: DE, EN, ES, FR, PT, IT

Synopsis: Kumiko war in der Mittelschule im Orchester und hat Euphonium gespielt, doch bei der Wahl ihrer Oberschule war ihr wichtigstes Kriterium die schöne Uniform – das Ensemble der Kitauji Highschool ist, wie sie schon am ersten Tag merkt, ziemlich schlecht. Noch dazu stellt sie fest, dass auch Reina Kousaka dort ist. Es verfolgt Kumiko bis heute, dass sie im Moment der Niederlage ihres Orchesters beim Schulwettbewerb nicht die richtigen Worte an ihre besonders niedergeschlagene Kollegin Reina gefunden hat. Obwohl sie zunächst nein sagt, überreden ihre zwei Klassenkameradinnen Kumiko und Sapphire sie schließlich doch, dem Orchester beizutreten.

Jitsch findet: Die Serie ist typisch für das Studio Kyoto Animation. Am nächsten verwandt ist wohl das recht bekannte K-On, mit dem „Euphonium“ viel gemeinsam hat: ein Haufen niedlicher Mädchen, ein japanisches Schulalltags-Setting und Musik. Nur, dass so ein Schulorchester im Gegensatz zu einer Band mal locker 40 Mitglieder haben kann, auch wenn man wohl nicht alle im Laufe der Serie im Detail kennenlernen wird.

Die Stärken der Serie sind daher von vornherein relativ klar: Ein bis ins kleinste Detail realistisch ausgearbeitetes Setting das auf real existierenden Orten basiert, liebenswerte Hauptcharaktere und eine Story, die allenfalls gemächlich vorangeht und viel Wert auf Alltägliches legt. Eben Slice of Life, aber das auf einem Niveau, wie es eigentlich nur KyoAni (dank langjähriger Erfahrung) regelmäßig erreicht.

Viel kann man daher also gar nicht über "Euphonium" sagen. Wer gerne mal entspannte Serien schaut, in denen überhaupt nichts Übernatürliches, Spannendes oder (zumindest nicht übermäßig) Witziges vor sich geht, dem kann ich diese nur empfehlen. Und eingefleischte Fans von KyoAni schauen es vermutlich sowieso ;)

 

 

[Kurzserie] Urawa no Usagi-chan ( -> Link zur Serie )

Sprachen: DE, EN, ES, FR, PT, IT

Synopsis: Usagi Takasago lebt in Urawa in der Präfektur Saitama ein fröhliches und entspanntes Leben als Schülerin.

Jitsch findet: Die erste Folge hat selbst für eine Kurzserie (eine Episode hat 3:30 Minuten) zu wenig Inhalt. Wir sehen Usagi, die an dutzenden verfremdeten Fotos der Innenstadt von Urawa vorbeistiefelt, zur Schule kommt und da ihren Freundinnen „Hallo“ sagt – das war’s auch schon. Die Serie ist irgendwie der Versuch, diese Stadt bekannter zu machen, aber ein ziemlich offensichtlicher und lahmer. Die Idee ist schlicht, dass Anime-Zuschauer ein Slice of Life mit bunthaarigen Schulmädchen schon mögen werden. Der deutsche Zuschauer ist also schon mal gar nicht die Zielgruppe (mal eben nach Urawa fliegen, weil der Anime die Stadt so schön darstellt?) und auch Werbung lässt sich irgendwie interessanter gestalten. Warum so was international ausgestrahlt werden muss, ist mir ein Rätsel.

 

 

Wish Upon the Pleiades ( -> Link zur Serie )
jap. Titel: 放課後のプレアデス [Houkago no Pleiades]

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Synopsis: Subaru liebt die Sterne über alles. An diesem Tag soll es einen Meteoritenschauer geben, doch als sie zur Sternwarte auf dem Dach ihrer Schule kommt, landet sie durch eine Art Portal in einem mysteriösen Gewächshaus, in dem ein mysteriöser, anscheinend kranker Junge, herumsitzt, mit dem sie kurz spricht. Zurück im Schulgebäude muss sie feststellen, dass es in Strömen regnet und bei der Wolkendecke die Meteoriten eh nicht zu sehen sein werden. Doch auf dem Schulflur stolpert sie anschließend über ein geleeartiges Wesen und entdeckt daraufhin vier Mitschülerinnen in magischer Kluft. Denen soll sie helfen, die Teile des Raumschiffsmotors des „Vorsitzenden“, eben jenes geleeartigen Wesens, wiederzufinden. Zu viert war die kleine Gruppe bisher nämlich alles andere als erfolgreich…

Jitsch findet: Bei mir persönlich hat es die Serie aus einem kleinen Grund von Anfang an sehr schwer: Sie erinnert auf dutzendfache Weise an Smile Pretty Cure, und dass das von allen der bisher 12 Staffeln Pretty Cure die ist, die ich am wenigsten mag, ist kein Geheimnis.

Vielleicht hat es damit aber auch gar nichts mit Pretty Cure zu tun, dass die Serie bei mir nicht so recht verfangen will. Was sie stimmungstechnisch auszeichnet sind ziemlich kitschige Monologe („In ihrem Licht badend eins mit den Sternen werdend…“), sanfte Lichteffekte, Schmetterlinge, Magiezirkel und so weiter. Selbst der Konflikt von Hauptcharakter Subaru mit ihrer Freundin Aoi (was übrigens der langweiligst denkbare Vorname für ein blaues Magical Girl ist – es heißt einfach nur „blau“) wird von der sanften Grundstimmung irgendwie ertränkt und der Gegner, der es anscheinend ebenso wie die Hauptcharaktere auf die Teile des Raumschiffmotors abgesehen hat, wirkt weder gefährlich noch böse. Es hilft auch nicht, dass er von einer Frau synchronisiert wird (übrigens die Synchronsprecherin von Cure Sunshine aus Heartcatch Pretty Cure)…

Noch dazu habe ich noch nie so eine schludrige Gruppe Magical Girls gesehen. Dass der Hauptcharakter ein Tollpatsch ist, kennt man ja – dass die gesamte Gruppe so unfähig ist, dass besagter Tollpatsch das Team sogar aufwertet, ist ziemlich traurig. Klar gibt es ein paar interessante Aspekte, zum Beispiel dass Nanako als Sprachrohr des Maskottchens fungiert, aber an sich sind die Charaktere bisher noch recht farblos – Boueibu* hatte letzte Season gezeigt, dass man fünf Magical Girls Boys in einer Folge einführen und trotzdem allen zumindest ein bisschen Profil geben kann. Pleiades versagt dagegen auf ganzer Linie, mein Interesse für die Charaktere zu wecken, was aufgrund der Abwesenheit einer spannenden Story das Todesurteil für die Sendung ist.

Auch noch erwähnen muss ich, dass die Serie eigentlich eine Dauerwerbesendung für Autohersteller Subaru ist. Das schlägt sich allerdings nur in dem Namen der Hauptperson, den vierzackigen Sternen auf den Kostümen und den Motorengeräuschen der magischen Besen wieder. Ja, richtig, magische Besen die Motorengeräusche machen. Wirkt völlig fehl am Platze, sticht damit aber auch genug heraus, um die Leute vielleicht auf den Trichter zu bringen, wofür die Show eigentlich enstanden ist. Trotzdem – hätte ich es nicht aus anderen Reviews gewusst, wäre ich von selbst nicht drauf gekommen, dass es hier um Werbung geht.

Im Großen und Ganzen ist "Pleiades" so ähnlich wie "Urawa no Usagi-chan" (sogar die Charaktere mit ihrer Farbcodierung sehen sich verdammt ähnlich) und trotz der längeren Laufzeit für mich nicht wirklich attraktiver. Wer Magical Girls an sich mag, könnte es trotzdem mögen, aber in meinen Augen ist es einer der schlechteren Vertreter des Genres.

*kurz für Binan Koukou Chikyuu Boueibu LOVE! aka Cute High Earth Defense Club LOVE!, von mir hier vorgestellt

 

 

Yamada-kun and the Seven Witches ( -> Link zur Serie )
jap. Titel: 山田くんと7人の魔女 [Yamada-kun to 7-nin no Majo]

Sprachen: DE, EN, ES, FR, PT, IT

Synopsis: Ryu Yamada ist ein Delinquent, der sich mit ständigem Zuspätkommen, Schlafen im Unterricht und Prügeleien auf dem Schulhof den Ärger seiner Lehrer einhandelt. Urara Shiraishi ist dagegen die Musterschülerin schlechthin. Eines Tages stoßen sie auf einem oberen Treppenabsatz zusammen. Als er danach im Krankenzimmer aufwacht, hat Ryu Brüste und dafür fehlt ihm etwas zwischen den Beinen… ein Blick in den Spiegel zeigt ihm, dass er mit Urara die Körper getauscht hat. Und kaum steckt er in ihrer Haut, bekommt er mit, dass ein paar ihrer Mitschülerinnen sie ziemlich auf dem Kieker haben…

Jitsch findet: Der Anime ist für mich eine Riesenüberraschung, weil das Promo-Bild ehrlich gesagt so aussah, als hätten wir hier die nervige Ecchi-Harem-Romcom #2567. Tatsächlich sind zumindest die Genres „Ecchi“ und „Romcom“ nicht so ganz unzutreffend, aber es deutet alles darauf hin, dass die Story in weniger klischeehaften Bahnen verläuft, als man hätte befürchten können. Ecchi gibt es zwar, aber in einem vernünftigen Rahmen, z.B. sieht man Uraras (zugegeben übertrieben hübsche) Unterwäsche, als Ryu den Frauenkörper, in dem er gelandet ist, mal näher untersucht. Auf inhaltlich sinnfreie Pantyshots und unnötige Zooms auf Oberweiten weiblicher Charaktere verzichtet die Regie dagegen.

Die erste Folge konzentriert sich erst einmal auf das unwahrscheinliche Annähern von Superdelinquent und Musterschülerin und macht die Sache gut, die beiden zu charakterisieren. Gerade Ryu ist extrem unterhaltsam, weil hinter der Fassade des schlecht gelaunten Rowdys ein ganz netter Typ steckt. Das ist zwar irgendwo typisch, aber einfach sehr unterhaltsam dargestellt, zum Beispiel weil er (auch in seinem Männerkörper) ständig niedlich errötet. Man hat schnell das Gefühl, dass sich zwischen Ryu und Urara etwas anbahnt, aber erst mal nur von ihm ausgehend, was bei einem typischen Harem-Anime vermutlich schon mal andersherum wäre.

Ansonsten ist die erste Episode ziemlich reich an Inhalt. Ryu und Urara finden in der ersten Folge nicht nur einen Weg, den Körpertausch rückgängig zu machen – es zeigt sich auch, dass sie das jederzeit wiederholen können und schon wird damit experimentiert und schließlich kommt sogar noch ein Mitschüler dahinter, lädt die zwei in den Okkultismus-Club ein und sie bekommen gar ein weiteres Mitglied. Trotzdem wirkt die Folge nicht überstürzt sondern ist angenehm zu schauen.

Alles in Allem hat mir der Auftakt sehr gefallen – die Serie dürfte sowohl für männliche als auch weibliche Zuschauer attraktiv sein (für Letztere gibt es eine Boy’s Love Anspielung gratis dazu) und hat zwei interessante Hauptcharaktere, denen man gerne weiterhin zuschaut.

 

 

Wie gesagt folgt in den nächsten Tagen Teil 2 der Crunchyroll-Serien mit einem Überblick über Fortsetzungsserien, von denen manche vielleicht eine super Gelegenheit bieten, in eine interessante Serie noch mal ganz von vorne einzusteigen.

Und zuletzt noch einmal der Verweis auf den Masterpost, in dem auch die anderen SimulReview-Einträge verlinkt sind bzw. noch werden.




Hinweis: Themen-Einträge sind Weblog-Einträge, die einem Event zugeordnet sind. Wenn du also selber einen schreiben willst, tu das einfach in deinem Animexx-Weblog und gib dieses Event als Zuordnung an.

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