Thread: Der Glaube an Gott !!!
|
Eröffnet am: 27.11.2006 15:48 Letzte Reaktion: 18.04.2009 23:31 Beiträge: 3547 Status: Gesperrt |
Unterforen: - Kulturelles - Umfragen |
|
|
![]() |
||||||
| um mich deinem vorweg dann anzuschließen, und auch den ende deines absatzes direkt mitzunehmen: die redekultur hier ist verzerter als meine selbstdarstellung; ich habe nicht wirklich vor mich ordenlich darzustellen, das würde trollischen vorhaben schlecht kommen - allerdings wollte ich mal nicht trollen - dennoch habe ich graed auf animexx nicht den anspruch einen fachlich haltbaren text zu formulieren und rechne mit vielem hier, aber seltenst damit sowas hier zu finden, dsa hat was von perlen vor die säue, auch wennich damit nun ne menge leute beleidgen könnte ( und es tue ) ich weiß auch das ich vieles gerne und schön verinfache, und das das nicht immer angebracht ist oder nützlich, allerdings haben vereinfachungen nicht nur negatives; eine komplexe sache einfach dargestellt ist oftmals eine sinnvolle sache - der kniff liegt denke ich mal darin eine vereinfachung nicht zum grunde einer argumentaion zu machen oder sie dafür zu nutzen die erklärung anderst auszurichten - blas rasiermesser und sowas -> EDIT: auf unten bezogene linsk ggf ins gästebuch da, da find ich se auch / zu dem post den wir parralel schrieben, du vor mir/ zitiren ist nicht verboten - ich verabscheue nur das zerstückeln und jeden satz einzeln zu nehmen :( <- anyway, blackmores memetik, die wir dann doch betreten ist schön und ich mag die theorie wirklich gerne da sie die schlichte eleganz der evulutionsbiologie beseitzt - aber sie ist weder ausgereift nioch hat sie anspruch auf authentizität, soll heißen ich würde mich selbst als befürworter nicht darauf festlegen da viele meiner kollgen blackmore nicht abkönnen und ihre thesen, aus verschiedensten gründen ( sogar ne menge fachlich begründeter ) dem teil mit den deffinitionen stimme ich zu, das wir uns da nicht einig waren, finde aber ( wie der poster dazwischen ) deine definition von religion unausgeoren, zu lasch :| zur trennung, ja, vor "der" säkularsierung gab es "keine" trennung - die anfühungszeichen nur für " der " und " keine ", im kontext allerdings mag ich den "unntrenbar" teil nicht, da er das finde ich simplifiziert ( ja über sowas kann ich mich auch beschweren ) - das klingt danach als ob religion mit allem anderen so dicht verbwoben war das es kein "nicht religiös" in der gesselschaft gab oder entscheidungen oder handeln die nicht so geoprägt waren, das alles davon in komplizenschaft stand, und immer aber schon beim lesen dieser behauptung fällt auf die hanebüchend das ist, selbst in der hochzeit des christentums wo das wort eines papstes wirklich viel viel weltliche macht hatte, selbst da wurde innerhalb der kriche rein weltlich unreligiös motiviert gehandelt, es war nicht die regel aber es war durchaus möglich daher ist das nur ein theroetisches "ein wertesystem", parktisch gab und gibt es immer mehrere, wäre dem nicht so würde ja keiner ne andere grundlegende meinung haben können udn ein system ändern wollen ich habe bzg der identitätstsifung glaube ich schon verstanden was du meintest, habe aber was du sagtest genommen und es dann mit dem was ich meine hart verbunden, keine sauebre argumentaionsform aber sei es drum literatur zur kulturellen identitätsfindung ist mir nicht ganz so geläufig , im gegensatz kenne ich die sammlung der solzialisations throien und co von unten nach oben, und auch systemtheorie(n) :/ sprich den selben batzen mehr aus individueler sicht als aus kultureller aber ich weiß sogar von was du da im konkreten redest, auch wenn ich es unter symbolik kannte - allerdings habe ich langsam dsa gefühl das für dich religion und kultur das selbe sind, bzw eine grundanahme/these von dir ist das diese beiden dinge untrennbar vereint wären zumindest verstehe ich dich so, bzw auf der grundlage kann ich deine argumentaion nachvollziehen und gutheißen fals du das nicht meinest, sry fals doch muss ich dir massiv wiedersprechen :( da wenn kultur religion ermöglicht und aus der häufung von eigenschaften einer identität religion wird, nicht andersterum und nicht gemeinsam > - Religion - Parasit oder Symbiont ich las die überschirftmal, die ist toll Was kostet die religion die gesselsschaft zeit, viel viel zeit - zumindest wenn es nach den religionen ginge die sich beschweren das wir viel zu wenig zeit invenstieren dann kosten sie uns geld, grade beim christentum das wirklich nicht wenig hat ist das ne menge das sie uns kostet, und sie haut nichtmal ansatzweise soviel an caritativen hilfen raus wie sie allein durch kirchensteuern einehmen religionen kosten dann neben zeit und geld auch "potenial", das gleich in so vielseitiger hinsicht das ich nur nochmal schweigegelübte , zölibat, fasten und ( auch wenn ggf streitbar ) medizinische hilfe religion bringt tausende von menschen mit aids um religion diskriminiert aktiv frauen schwule anderstartige anderstreligiöse und alles fremde ( ein grundmerkmal von gemeinschaft ist das ausschließen von anderen, eine grundstein von religionen =) und so weiter und so fort was gibt sie uns menschen ? im mittelalter hat man es mal extrem dreist " brief für seelenfrieden VS money " gehandhabt, und heute ist es nicht viel anderst, nur nicht mehr ganz sooo lächerlich also wir bekommen "trost" gegen eine angst/sorge die wir ohne religion nicht hätten wir bekommen eine sammlung aus 2. und 3. geschichten mit ein paar, das muss man ihnen lassen 1. klassigen geshcichten wir bekommen eine antwort auf das warum, die sich slebst so definiert das sie keinerlei bergündung braucht und so das problem der unendlichen kette einen riegel vorschiebt und uns einen scheinbaren trost gibt , ein illusion von wissen wo nichts ist und uns gerne mal sagt " frag nicht weiter nach" etc etc. was man gerne behauptet an dieser stelle ist a) religion gibt trost etc. - das macht humanismus in all seinen ausfürhungen auch und besser b) kunst - die kapelle , bethhoven, "schüttelbier" , bach, eine Kathedrale und der rest | kein wirklich vernünftiger mensch sollte denken das diese kunstwerke nicht auch in ähnlicher zumindest gleichgewlatiger form entstanden wären wäre der "geldgeber" nicht eine kriche gewesen - eine "kappelle der coca cola" wäre sicherlich weniger esoterisch aber ebenso fazinirend und wundervoll da michel es einfach drauf hatte - nicht die religion ode rgott c) werte normen ethik - kommen nicht von der religion, klassisches beispiel: wie kann eine religion die moral ethik und normen braucht um in sich slebst moral ethik und normel von "gleichnissen" zu trennen braucht jene hervorbingen ? und so weiter, religion unnütz darstehen zu lassen ist nicht schwer :( ka - dawkins ist recht unterhaltsam dabei, und er hat n paar gute argumentaionen und man sollte der wissenschaft ihre größte stärke NIE als schwäche anrechnen, sich slebst und dem rest gegenüber einzugestehen das man sich irren könnte und es vieleicht anderst ist macht die wissenschaft so wertvoll und hebt sie so weit von anderen "methoden" ab das ist keine schwäche und kein fehler, das ist die stärke der sache religion kostet nur, gibt nichts religion behindert im zweifel sogar unsere eigene fortpflanzung - sie lebt durch uns und schadet unserer eigenen existenz ( zölibat ) das ist parasitär in der biologie, die gescichtswissenschaft zeigt die tausende von toten durch religiöse motive, frieden hingegen ist selten der religion zu verdanken als einfach menschen die merken das es ziemlich egal ist ob der der seine freunde umbringt christ ist oder nicht, etc etc. Islam, Christentum und Judentum sind die 3 Abramistischen Großreligionen, die kommen aus dem selben topf, sind nacheinander entstanden und man kann sogar die umstände und eher politisch orientierten enstehungen der letzen heute recht gut nachvollziehen im groben es ist in deren fall alls in allem recht simpel, das zu mystifizieren ist unnütz; der cargo kult ist da die nahezu ultimative anekdote :) aber anyway, der islam ist rein technisch nur die 3. stufe - und ein netter iraner schrieb ein schönes bruch über den propheten, dessen titem mir grade entfällt aber es heist irgendwie die egsichcte eines propheten, anyway wunderbare objektive darstellung der enstehung des islams - der arme mann wurde dafür von hardlinern getötet :( aber steht quasi auch drinne das der islam aus dem christentum kam umd toller zu sein, ging um macht bzg hauser werde ich dem ganzen nochmal nachgehen, ich kannte ein paar krtiken gegen ihn / seine arbeiet, aber weitgehend nur aus rein religiösem lager denen das sowieso nicht passen kann - andere teile deiner aufgelisteten krtiken sind mir teils völlig neu und / oder wiesprechen dem was ich zu wissen glaubte teilweise, allerdings nehme ich dich ernst und schaue genauer nach, über quellen wäre ich dahingehend dankbar, deutsch und englisch nehme ich ohen zu murren - im gegenteil würde mich freuen allerdings steckt , krtik hin oder her, an hausers festellung wahres zumdem ist er weder der einzige noch der erste noch der hartnäckigste vertreter der these das moral von religion nicht abhänig ist, Michael Shermer hat das auch schön aufgefasst um mal n namen für nachforschungen in den raum zu werfen :( bin ja nicht der einzige der gerne liest ... :< ja ok , der kommt aus dem "gegenlager" und ist kein fan von religionen, wie dawkins, nur nicht so dreist ich weiß das dieser "boden" der "moral und werte kommen von ... " mit sehr sehr harten bandagen umkämpft ist, da der landgewinn an dieser stelle für religionen einen massiven schaden anrichten würden - es handelt sich bei dem " wir geben euch moral" argument ja quasi um den liebling den man noch hat nachdem darwin so dreist war :) EDIT (2) - wichtiger edit, sonst würde ich ihn nicht machen, da ich merkte da wir hier wohl eine 2. massive meinungsverschiedenheit haben religion und vorallem gott sind meiner meinung nach nicht über wissenschaft erhaben udn unterliegen ebenso allen geltenden regeln und ansprüchen wie die physik NOMA ist eine feige sache die im grunde nur besteht damit irgendwer forschen konnte wir können gott noch nicht beweisen oder verwerfen, aber wir werden es vieleicht irgendwann können - etwas von vornherein auszuschließen ist völlig absurd falsch gefäghlich etc tl;dr gott ist nicht von den spielregeln befreit weil er das gerne so hätte ( um es salop zu sagen ) ich schmleiße mich in aussage, argumenation und folgen bzg dieses themas 100%ig dawkins an, der das mehr als einmal ausformuliert hat und ich erwähne extra das ich das sleten tuen würde da ich ihn für einen "atheistischen faschisten" halte I live the way I type; fast, with a lot of mistakes. |
|||||||
| Zuletzt geändert: 28.02.2009 03:22:46 | |||||||
|
![]() |
||||||
| Och, Perlen, Säue, hin oder her. Ab und an findet auch mal ein blindes Huhn ein Korn, selbst im Animexx Forum ;) Bislang macht mir die Diskussion jedoch eigentlch Spaß und anhand der Länge und er Fachlichkeit deines letzten Postes würde ich sogar behaupten, bei dir sieht das ähnlich aus *g* Das Problem an Vereinfachungen ist eigentlich ganz simpel: bei komplexen Zusammenhängen sind sie zu einfach ;) So, weiter im Text: Natürlich hinkt Blackmores Theorie an vielen Stellen, weil sie in meinen Augen doch stark an bestimmte Konventionen gebunden scheint. Schade eigentlich. Bei dem Begriff „kulturelle Evolution“ hat sie allerdings in die richtige Schublade gegriffen. Dieser Begriff ist nicht ihre Erfindung, sondern wird schon seit ziemlich langer Zeit in der Volkskunde/Ethnologie verwendet. Richtig ausgearbeitet wurde er dann in der Chicago Ethnological School, einem Verband aus amerikanischen Kultur- und Volkskundewissenschaftlern. Quintessenz des Begriffes (hier wirklich stark vereinfacht): Kultur verändert sich und bewegt sich immer weiter. Konzepte und Horizonte erweitern sich und verändern sich zu ihrem Besten. Rückschritte werden per se nur selten gemacht. Ein ähnliches Konzept wie bei der biologischen Evolution. Dem kann man wohl fast vorbehaltlos zustimmen. > dem teil mit den deffinitionen stimme ich zu, das wir uns da nicht einig waren, finde aber ( wie der poster dazwischen ) deine definition von religion unausgeoren, zu lasch :| Wie ich schon erklärt habe, ich habe den Post im Word geschrieben und daran herumgelöscht. Ich bin derzeit offenbar nicht fit genug, um solche Dinge zu bemerken (Magen Darm Grippe). Nochmals Sorry dafür. Und leider muss ich jetzt wieder zerpflücken, liegt aber daran, dass ich im oberen Post schon alles zu einem Teil des Themas gesagt habe. > das klingt danach als ob religion mit allem anderen so dicht verbwoben war das es kein "nicht religiös" in der gesselschaft gab oder entscheidungen oder handeln die nicht so geoprägt waren, das alles davon in komplizenschaft stand, und immer Hier zitiere ich dich noch mal, da das in dem Fall direkt darauf bezieht. Die Frage ist nicht, ob es kein „nicht religiös“ gab, sondern die Frage ist, gab es ein „religiös“? Das Problem dabei ist, dass wir heute Religiosität oder Glauben als direkten Gegensatz zu wissenschaftlichen Dingen sehen. Das sorgt gezwungenermaßen dann auch für eine extremere Haltung beider Seiten (wie wir hier deutlich sehen können in unserer Diskussion). Ich bezweifle, dass sich der normale Bürger des frühen Mittelalters als religiös bezeichnet hätte. Der Glaube gehörte einfach mit zum Gesamtkonzept und somit auch zur Normalität. Und wie das so ist mit alltäglichen Dingen, verlieren sie auch ihre Extreme. Dadurch, dass die Gesellschaft sich an diese Werte hielt (wer diese Werte erstellt hat etc. lass ich jetzt mal bewusst aus der Argumentation raus, da das nichts damit zu tun hat), gehören die kultischen Aspekte vollkommen normal und selbstverständlich mit dazu. Für mich ist die entscheidene Frage: Haben die Menschen das damals (oh, wie ich dieses Wort hasse…) es als Religiosität empfunden? Denn dieser Punkt ist ausschlaggebend. Nun ist es ja so, dass wir ab einer bestimmten Zeit Schriftquellen haben, aus denen wir genau solche Dinge herauslesen können. Wenn ich bei den frühesten Schriftquellen anfange (okay, nicht die allerfrühesten, das ist eine Auflistung eines Speichers mit Mengenangaben), dann kristallisiert sich ganz klar ein Normalitätsverhältnis zur Religion heraus. Die Religion ist Unterhaltung, Selbstverständlichkeit und gehört zum Gemeinschaftsgefühl der Menschen (in dem Fall Babylonier) dazu. Anscheinend hat niemand das als Belastung oder als Religiosität angesehen. So zieht sich die Normalität des Glaubens nachweisbar über Schriftquellen über die Jahrhunderte bis zum Christentum. Dort wird dann aber der Begriff der Religiosität geprägt und zwar als Mittel zur Distinktiven Steigerung innerhalb der „ausführenden Christen“. Ich meine damit, dass plötzlich das Bedürfnis aufkam, ein BESSERER Christ zu sein und dieses wurde (da die vorher klassischen Traditionen von Opfergaben und ihren Kategorisierungen nicht mehr Bestand hatten) durch extreme Religiosität gezeigt. > daher ist das nur ein theroetisches "ein wertesystem", > parktisch gab und gibt es immer mehrere, wäre dem nicht so würde ja keiner ne andere grundlegende meinung haben können udn ein system ändern wollen Wird ein Wertesystem dadurch, dass es gelebt wird, nicht zu einem praktischen Wertesystem? Denn der Glauben wurde und wird von den Gläubigen gelebt. Und zum Thema Änderung: Die Entwicklung zu Veränderungen verläuft generell sehr langsam ab, aber darüber haben wir ein paar Seiten vorher schon diskutiert, darum gehe ich darauf hier nicht mehr ein sondern suche morgen mal die Argumentationskette raus und fasse sie dir zusammen. Und nein, Religion und Kultur sind für mich nicht dasselbe. Das sie in meinen Augen für die prähistorische Zeit vollkommen untrennbar sind, stimmt auch so. ABER: wir sind nicht mehr in der prähistorischen Zeit (selbst wenn ich das manchmal gerne hätte, aber das ist wieder ein GANZ anderes Thema, was mit survival of the fittest zu tun hat *lach*). Und in der Entwicklung der Kultur, ist die Religion ein Teilstück geworden, prägend durchaus, aber kein Synonym für die Kultur an sich. Die geistige Haltung des Menschen hat sich gewandelt und erweitert, und da die Kultur ein schlaues Ding ist, hat sie das natürlich auch getan. Allerdings glaube ich, dass es dem Menschen ein Grundbedürfnis ist, an irgendwas zu glauben. Ob das Götter, Magie oder die eigene Person ist, ist dabei vollkommen unerheblich. > > - Religion - Parasit oder Symbiont > ich las die überschirftmal, die ist toll Gell? Ich hab manchmal auch meien Highlights ;) > > Was kostet die religion die gesselsschaft Ui, die Punkte, die du aufzählst, sind leider nicht an den tatsächlichen Fakten orientiert sondern bestehen aus weit verbreiteten Vorurteilen. - Zeit: Welche Zeit kostet es, einmal die Woche in die Kirche zu gehen und sich christlich in seinem Leben zu verhalten und einmal die Woche etwas für seine Gemeinde zu tun? Eigentlich keine. Christlich verhalten tun wir uns sowieso, in die Kirche gehen heißt eine Stunde früher aufstehen und sich für die Gemeinschaft zu engagieren halte ich auch nicht für verschwendete Zeit. Im Gegenteil, gerade solche karitativen Arbeiten sind gut für das menschliche Miteinander und eigentlich sollten sie selbstverständlich sein. Die Kirche fordert das ja nicht für sich selbst, sondern für das soziale Netz. - Geld: Ich weiß ja nicht, was dich das kostet, aber die Kirchensteuer darf einen bestimmten Betrag im Jahr nicht überschreiten. Desweiteren sind die Einnahmen der Kirchensteuer nicht nur für karitative Zwecke gedacht, sondern auch um die Menschen zu bezahlen, die für die Kirche arbeiten. Mein Vater ist zum Beispiel Pastor. Von dem Gehalt, was er bekommt, kann er sich so gut wie nichts leisten. Es ist ein Hungerlohn. Dafür muss er 7 Tage die Woche, 24 Stunden am Tag erreichbar sein und arbeiten. Meine Eltern waren zuletzt 1999 im Urlaub. Und weil die Kirche kaum Geld hat, muss mein Vater nicht eine Gemeinde betreuen, sondern zwei. Das heißt 4 Gottesdienste die Woche, rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit, und das Ganze für einen Lohn, der nicht mal ein neues Sofa zulässt. Ich kenne die Einnahmen der Kirche (denn die müssen sie veröffentlichen), jedenfalls die der Evangelische lutherischen und Evangelisch reformierten Kirchen. Und das reicht vorne und hinten nicht für die eigenen Angestellten. Trotzdem gehen 45% der Einnahmen an Organisationen für Brot für die Welt. Insofern muss ich dir leider widersprechen: Pauschal zu sagen, dass das Christentum genug Geld hat, ist leider nicht richtig. > religionen kosten dann neben zeit und geld auch "potenial", das gleich in so vielseitiger hinsicht das ich nur nochmal schweigegelübte , zölibat, fasten und ( auch wenn ggf streitbar ) medizinische hilfe Mit dem Zölibat hast du es aber, oder? ;) Die medizinische Hilfe lasse ich jetzt mal außen vor, da das wirklich ein Streitthema ist. Die anderen Dinge sind jedoch Themen, wo ich keine Potentialverschwendung erkennen kann. Diese Pflichten/Verzichte sind selbstauferlegt und das gute und freie Recht jedes Menschen. Für diese Menschen ist das kein Verzicht, sondern eine Besinnung auf andere Werte. Und durch diese Besinnung gewinnen die Menschen fast alle an Einsichten und Ansichten und erhöhen somit eigentlich das Gesamtpotenzial. Ich frage kurz nach, ob du an einem dieser Verzichte jemals teilgenommen hast? Denn wenn nicht, würde ich es mal tun, bevor ich darüber ein Urteil wie „Potentialverschwendung“ fälle. Gerade Fasten sorgt dafür, dass man später mit dem gefasteten Produkt zum Beispiel viel intensiver und respektvoller umgeht. Das muss nicht mal religiös motiviert sein. > religion bringt tausende von menschen mit aids um Ähm, nein. So ausgedrückt wäre das: Die Kirche infiziert die Leute mit AIDS. An sich bringen sich die Leute selbst mit AIDS um. Du könntest genauso sagen: „Die Schwulen bringen tausende Menschen mit AIDS um“ oder „Die Afrikaner bringen tausende Menschen mit AIDS um“. Schließlich ist die Krankheit ja erst in der Schwulenszene aufgetaucht, gell? Und nun gibt es die am meisten in Afrika. Insofern: Kein Argument, nur ein Vorurteil. Aber zum Thema Verhütung wurde auf der vorherigen Seite bereits etwas gesagt. > religion diskriminiert aktiv frauen schwule anderstartige anderstreligiöse und alles fremde ( ein grundmerkmal von gemeinschaft ist das ausschließen von anderen, eine grundstein von religionen =) > und so weiter und so fort So, und das musst du jetzt erstmal nachweisen, dass Religion an sich diese Gruppen diskrimiert. Heutzutage ist nämlich auch diese Pauschalaussage ziemlich daneben, jedenfalls hier im christlichen Mitteleuropa. - Ich bin noch nie von der Kirche diskrimiert worden. Da du keine Frau bist, kannst du das nicht beurteilen. Bringe mir also ein belegbares Beispiel dafür. - Mein Vater segnet homosexuelle Lebensgemeinschaften im Namen der Evangelischen Kirche. Und jetzt dein Argument. - Definiere Andersartige? - In der Zeit von Ökumene etc und offenem Dialog der Religionen finde ich auch diese Aussage ziemlich gewagt. Wenn wir von dem europäischen Christentum weggehen und uns andere, naturnähere Religionen anschauen, wie zum Beispiel die Inselreligionen im Pazifik anschauen, wo sexuelle Identität eine wechselnde Sache ist, wo Frauen durch die Entstehungsmythen der Erde eine Position bekommen, die weitaus höher ist und mehr Entscheidungsmöglichkeiten beinhaltet, als es das männliche Pendant jemals erreichen könnte, dann sehe ich deine These auch wieder als zu pauschal an. Auch hier kann man nicht generalisieren. > was gibt sie uns menschen ? Also, bisher waren viele Christen hier in dem Thread der Meinung, dass sie mit ganz alltäglichen Sorgen und Ängsten sich an Gott wenden und dort Trost finden. Und auch in Krankheitsfällen finden Menschen Trost bei Gott. Diese Probleme hätten sie auch ohne die Religion, aber eine tiefgehende Hoffnung ist nun mal etwas, das Glauben (egal woran) erfordert. Glauben ist halt nicht nur einseitig, sondern sehr vielschichtig. Gerade weil er alle Bereiche des Lebens durchdringt, auch die sehr normalen Bereiche. Und warum dürfen die Bedürfnisse von Menschen, die sich in der Not und auch in der Freude an jemanden wenden möchten, um zu weinen, zu danken oder sich einfach zu freuen, nicht erfüllt werden? Ich sehe daran nichts Schlechtes. Du siehst hingegen offenbar, dass die Christen sich an ihren Gott wenden, weil sie Angst vor dem Tod haben? Das ist aber nicht alles und das zeigt mir ganz deutlich, dass du dich mit dem Thema dahingehend tiefer beschäftigen solltest. Dein Argument, dass der Humanismus auch Trost spendet, mag durchaus richtig sein. Ob er es BESSER macht, ist eine ganz andere Frage. Noch dazu muss man leider dazu sagen, dass der Humanismus, wie er heute definiert ist, aus dem Christentum entstanden ist ;) Kunst etc. werde ich hier nicht aufzählen, das ist für mich kein Argument für den Glauben, sondern entspringt aus dem Bedürfnis des Menschen, sich auszudrücken. Kunst wurde seit sie entstanden ist, immer für alles mögliche benutzt. Interessanterweise waren Anfangs überdimensional viele Darstellungen von Genitalien dabei. Vielleicht sollte uns das zu denken geben. > religion kostet nur, gibt nichts Das sehen Millionen gläubige Menschen aber ganz anders. Und du solltest eigentlich wissen, dass ein System, dass nichts gibt sondern nur nimmt, nie lange besteht. Ein System, dass keinen Erfolg bringt, bleibt nicht lange. Glauben hingegen ist für über 700000 Jahre nachgewiesen (Erste rituell bestattete Steinwerkzeuge in Bilzingsleben). Es ist ein Erfolgskonzept. > religion behindert im zweifel sogar unsere eigene fortpflanzung - sie lebt durch uns und schadet unserer eigenen existenz ( zölibat ) > das ist parasitär in der biologie, die gescichtswissenschaft zeigt die tausende von toten durch religiöse motive, frieden hingegen ist selten der religion zu verdanken als einfach menschen die merken das es ziemlich egal ist ob der der seine freunde umbringt christ ist oder nicht, etc etc. Wie ich schon sagte: Du hast es aber echt mit dem Zölibat. Nun, aber leider widersprichst du dir selbst, in dem du die Verhütungspolitik der Katholischen Kirche als schlecht bezeichnest, hier aber auf Fortpflanzung bestehst. Die Bibel sagt dazu: Seid fruchtbar und mehret euch ;) Ich sag mal was als Geschichtswissenschaftler dazu: Der Mensch ist nicht für den Frieden ausgelegt. Wir befinden uns derzeit in der LÄNGSTEN Friedensperiode für Mitteleuropa, die es jemals gab. Das liegt weder an der Religion noch an den Menschen, sondern an den vergangen politischen Veränderungen. Zum Thema Hauser Kritiker: Die kommen ziemlich weit verbreitet aus dem volkskundlichen Gebiet. Wenn ich nächstes Semester wieder da in der Bib bin, kann ich dir gerne eine Liste rausgeben. Das Problem, was ich bei diesen Forschungen sehe (und zwar auf beiden Seiten), ist diese „Hardlinerrei“ (wenn ich dafür mal eben ein Wort erfinden darf). Gerade das, was die Wissenschaft eigentlich von sich selbst fordert, nämlich Neutralität und Forschung wird dadurch zunichte gemacht, dass man anscheinend außerstande ist, statt Schwarz-Weiß auch mal Grautöne zu sehen. Und irgendwie geht dann auch interdisziplinäre Arbeit den Bach runter. Viele von den Argumentationen und Fehlern wären mit einem einfachen Gang zu einem Fachmann gegessen gewesen. Stattdessen reimen sich Wissenschaftler Dinge zusammen aus Halbwahrheiten. Sowas mag ich gar nicht. Vielleicht kommt da mein Hauptfach durch, wir Ur- und Frühgeschichtler mussten immer schon mit diversen Disziplinen zusammenarbeiten. Dafür haben wir aber auch eine wirklich gute Forschung. Vielleicht fällt einem das leichter, wenn man es von Anfang an so lernt. - EDIT (2) >religion und vorallem gott sind meiner meinung nach nicht über >wissenschaft erhaben udn unterliegen ebenso allen geltenden >regeln und ansprüchen wie die physik Das kann ich so vollkommen unterschreiben. Hearts on fire! |
|||||||
|
||||||
| ihr schreibt soooo viel.... naja was kurzes von mir: > - Mein Vater segnet homosexuelle Lebensgemeinschaften im Namen der Evangelischen Kirche. Und jetzt dein Argument. auch wenn er das Macht, heißt das nicht, dass die Bibel bzw. Gott das auch so sieht. > > was gibt sie uns menschen ? sie gibt uns nichts... aber Gott gibt uns Segen, Liebe, Geborgenheit, inneren Frieden ... ewiges Leben. > - EDIT (2) > > >religion und vorallem gott sind meiner meinung nach nicht über >wissenschaft erhaben udn unterliegen ebenso allen geltenden >regeln und ansprüchen wie die physik > > Das kann ich so vollkommen unterschreiben. > wieso soll das so sein, wenn er selbst die Naturgesetze erschaffen hat? Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.(Joh3;16) |
|
![]() |
||||||
> auch wenn er das Macht, heißt das nicht, dass die Bibel bzw. Gott das auch so sieht. Weißt du, Jesus hat sich auch den Menschen zugewandt, die von der damaligen Bevölkerung als ausgestoßen galten: Huren, Zöllner, Leprakranke etc pp Da Nächstenliebe und gerade auch Jesu-Vorbild für einen Pastor das höchste Gut sein sollte, entspricht das Verhalten meines Vaters vollkommen den christlichen Grundsätzen. Und wenn Gott keine Homosexuellen gewollt hätte, warum gibt es sie dann? Schließlich ist es keine bewusste Entscheidung der Menschen. UND Gott möchte doch laut Bibel, dass seine Kinder glücklich sind. Ein Homosexueller, der sich immer verstecken muss, kann nciht glücklich sein. Und selbst WENN Gott das nicht möchte, hat er nicht gesagt, dass sein Sohn für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist? > wieso soll das so sein, wenn er selbst die Naturgesetze erschaffen hat? Noch hat niemand einen Stempel auf den Naturgesetzen gefunden, auf dem "Made by God" steht. Deine Haltung dazu ist eine Glaubensfrage, keine Wissensfrage. Woher die Naturgesetze kommen, ist nicht nachweisbar. Und "Im Zweifel für den Angeklagten" gibt es nunmal in der Wissenschaft nicht. Hearts on fire! |
|||||||
|
||||||
| > > > auch wenn er das Macht, heißt das nicht, dass die Bibel bzw. Gott das auch so sieht. > > Weißt du, Jesus hat sich auch den Menschen zugewandt, die von der damaligen Bevölkerung als ausgestoßen galten: Huren, Zöllner, Leprakranke etc pp > stimmt^^ > Da Nächstenliebe und gerade auch Jesu-Vorbild für einen Pastor das höchste Gut sein sollte, entspricht das Verhalten meines Vaters vollkommen den christlichen Grundsätzen. > das hab ich ja nicht gemeint... natürlich ist Nächstenliebe sehr wichtig... > Und wenn Gott keine Homosexuellen gewollt hätte, warum gibt es sie dann? Schließlich ist es keine bewusste Entscheidung der Menschen. > Du musst diese Sache von einem anderen Blickwinkel betrachten: Stimmt Gott verabscheut die Sünde aber den Sünder liebt er trozdem.. man kann das auf alle anderen Sünden genauso beziehen... ja Gott wusste auch, dass Menschen zu Mördern werden,... er liebt sie trozdem, hasst dennoch die Sünde... > UND Gott möchte doch laut Bibel, dass seine Kinder glücklich sind. Ein Homosexueller, der sich immer verstecken muss, kann nciht glücklich sein. Das ist echt eine schwierige Frage... im Grunde veruchen die Menschen vieles um glücklich zu werden (zumindest denken sie es...) aber mMn kann man nur wirklich glücklich werden, wenn man Jesus in seinem Herzen hat... weil man dann nämlich inneren Frieden hat... und du sagtest ja, dass Gott es will, dass seine "Kinder" glücklich werden... ja stimmt, aber er weiß, was wirlich gut für sie ist und was nicht... > Und selbst WENN Gott das nicht möchte, hat er nicht gesagt, dass sein Sohn für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist? stimmt, aber wenn sie dabei bleiben wollen und kontinuierlich sündigen und denken es ist gut so... und nicht Buße über ihre Sünden tun....oder die Vergebung für sich nicht in Anspruch nehmen...hilft es dieser Person ja auch nicht wirklich, weil Gott ehrliche Reue sehen will! > > > wieso soll das so sein, wenn er selbst die Naturgesetze erschaffen hat? > > Noch hat niemand einen Stempel auf den Naturgesetzen gefunden, auf dem "Made by God" steht. > Deine Haltung dazu ist eine Glaubensfrage, keine Wissensfrage. > Woher die Naturgesetze kommen, ist nicht nachweisbar. Und "Im Zweifel für den Angeklagten" gibt es nunmal in der Wissenschaft nicht. > lassen wir das mal so stehen.... Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.(Joh3;16) |
|
![]() |
||||||
| >stimmt, aber wenn sie dabei bleiben wollen und kontinuierlich >sündigen und denken es ist gut so... und nicht Buße über ihre >Sünden tun....oder die Vergebung für sich nicht in Anspruch >nehmen...hilft es dieser Person ja auch nicht wirklich, weil >Gott ehrliche Reue sehen will! Ich denke, dass niemand all seine Sünden bereut. Bereust du jede Lüge, auch wenn du dir sicher bist, dass die Lüge für niemanden schlimme Folgen hatte, sondern anderen sogar Freude bereitet hat? Bereust du es immer, wenn du mal wütend bist oder eifersüchtig? Ich z.B. habe auch Sex vor der Ehe, was nach der Bibel verboten ist. Das zu bereuen wäre Heuchelei, da ich es einfach nicht bereue. Sicher ist die Bibel wichtig, aber letztendlich muss doch ich glücklich sein und so lange ich niemandem schade, sehe ich auch kein Problem. Und meines Wissens nach schaden Homosexuelle niemandem nur dadurch, dass sie eben homosexuell sind. Man muss auch mal ein paar Verbote hinterfragen und gucken, ob das für die heutige Zeit überhaupt noch angemessen ist. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
|||||||
|
![]() |
||||||
| > Ich bezog mich damit auf eine Definition für Ur- und Frühgeschichtler. Ja, okay da hatte der Dorf- oder Stammesschamane das Monopol auf Moral und Kultur und bla, das ist richtig, da stimme ich dir dann zu. ^^ > Heutzutage definiert sich eine Religion natürlich über ihr Konzept und ihre Strukturen. Eben das war dann das Definitionsproblem, dass ich die heutige moderne Definiton von Religion genutzt habe. Dann ist das geklärt ^^ > dass beispielsweise der Bischof von Köln gleichzeitig auch der Landesherr war. Jo, dass habe ich bereits erwähnt durch die Erzbistümer, aber das war meist ein Phänomen im deutschen Raum, während in Frankreich vor allem in der Zeit des Absolutismus es strinkt getrennt war. Ich bin auch der Meinung, dass eine Säkularisierung in der christlichen Welt auch nur möglich war und verständlicherweise nicht im islamsichen Raum, gerade weil es keinen Kaiser in Personalunion mit dem Papst gab und so Kirche und Staat schon damals zumindest grob getrennt waren, auch wenn es immer Überschneidungen und Zuständigkeitskonflikte gab, wie du bereits klar gemacht hast. Das wäre wahrscheinlich auch schwer möglich gewesen, aufgrund der verschiedenen germansichen Stämme, die sich eben zu den verschiedenen Königreichen bildeten. Deswegen die Trennung. Sonst hätte es wohl mehrere Päpste gegeben oder sowas. Aber das ist jetzt zu viel Spekulation. > Aber ich denke, wir können uns darauf einigen, dass die "Trennung" zwischen Kirche und weltlichem Führer weitaus kleiner und vollkommen anders gestrickt war, als das heute der Fall ist. Das sowieso. Das will ich kein Stück bestreiten. > ich wollte nur anzeigen, dass das Wort Super Rational ein wenig seltsam klingt. Stimmt, es klingt seltsam, aber zeitgleich passt es sehr gut, denn es gibt nichts Rationaleres wohl als die Naturwissenschaft und Mathematik, da weder Moral, Ästhetik, Glaube oder sonst etwas hinein fließen. > sondern dass es auch bei den Naturwissenschaftlern viele Christen gibt und sich Wissenschaft und Glauben in keinster Weise im Weg stehen. Einer meiner früheren Profs. war bekennender Buddhist, aber auch Wissenschaftler. Man darf halt in seine Messungen und in seine Arbeit nicht Gott hineinbringen, ebenso wenig sollte ein Statiker oder Ingenieur beten, anstatt nochmal alles durchzurechnen, ob die Brücke hält. > Gerade von Nichtwissenschaftlern wird es immer so gesehen, als würden Naturwissenschaftler alles Atheisten sein, die die ganzen tag nichts anderes zu tun haben, als um ihr Pult zu tanzen und "HAHAHA! Ich habe bewiesen, dass es Gott nicht gibt!!" zu gröhlen. Diese Naturwissenschaftler halte ich für ebenso gefährlich und unwissenschaftlich, wie die anderen, die Gott beweisen wollen. Beide Typen sind für mich eine Schande der Wissenschaft. Aber die meisten Wissenschaftler verhalten sich bei der Arbeit sehr agnostisch bzgl. des Glaubens, aber auch allgemein sind sie agnostisch und neutral und suchen nach Beweisen, sowie Gegenbeweisen. > Im Prinzip hat das eine mit dem anderen nämlich wirklich nichts zu tun. Nicht nur im Prinzip, es hat wirklich einfach gar nichts miteinander zu tun. > Das bedeutet aber auch, dass das persönliche Umfeld und die dazugehörigen Peer Groups das Moralempfinden am stärksten prägen. Das kann gut möglich sein, was aber natürlich hieße, dass bei eine kriminellen Familie bzw. einem kriminellen Umfeld (Ghetto), auch die person/das Kind, eher kriminell wird. Deckt sich aber auch grob mit meinen Erfahrungen oder mit den Worten eines Studienkollegen meines Mitbewohners. "Alles Geschwaddel!" XD > Und nein, Religion und Kultur sind für mich nicht dasselbe. Das kam für mich aber auch bei deiner Argumentation raus, als du das Beispiel mit der Urgeschichte aufgesetzt hast. > wir sind nicht mehr in der prähistorischen Zeit (selbst wenn ich das manchmal gerne hätte [...]) ja, was waren wir Männer damals noch für Kerle. Frühher konntest die Frau noch an den Haaren in die Höhle ziehen. Heute sind sie untenrum rasiert... > Allerdings glaube ich, dass es dem Menschen ein Grundbedürfnis ist, an irgendwas zu glauben. Ob das Götter, Magie oder die eigene Person ist, ist dabei vollkommen unerheblich. Sogar Atheisten glauben daran, dass es Gott nicht gibt. Sie sind also auch nicht frei vom Glauben. > Desweiteren sind die Einnahmen der Kirchensteuer nicht nur für karitative Zwecke gedacht, sondern auch um die Menschen zu bezahlen, die für die Kirche arbeiten. Was nciht nur Pastoren sind, sondern auch in Deutschland etliche Krankenhäuser oder Altenheime oder Kindergärten oder sonst was und die Leute, die dort arbeiten werden somit auch von der Kriche bezahlt. > Ich frage kurz nach, ob du an einem dieser Verzichte jemals teilgenommen hast? Wenn ich gemein wäre, würde ich auf Zölibat tippen, jedoch macht er es nit freiwillig XD > Interessanterweise waren Anfangs überdimensional viele Darstellungen von Genitalien dabei. Vielleicht sollte uns das zu denken geben. 8=0 > Du hast es aber echt mit dem Zölibat. Ich erinnere an den Absatz weiter oben. Ich bin mehr und mehr davon überzeugt ^^ Das Zölibat gibt es aber nur, da man der Meinung war und ist, dass man nicht gleichzeitig Gott und einen anderen Menschen so innig lieben kann, wie in einer echten Beziehung. Dass für diese Menschen ein One-Night-stand nicht in Frage kommt, ist aber wohl von vornherein klar. XD > Wir befinden uns derzeit in der LÄNGSTEN Friedensperiode für Mitteleuropa, die es jemals gab. Das liegt weder an der Religion noch an den Menschen, sondern an den vergangen politischen Veränderungen. Ich hoffe und denke, dass das auch weiterhin so bestehen bleibt, jedoch wird nach außen hin es immer wieder Konflikte geben, wobei man allgemein davon ausgeht, dass ein demokratischer Staat niemals einen adneren demokratischen Staat überfallen würde und in Zeiten der Globalisierung verlagern sich auch die Schauplätze eines Krieges und wird wohl nicht mehr klassisch ausgefochten, wie es vor 70 Jahren noch der Fall war. > Stattdessen reimen sich Wissenschaftler Dinge zusammen aus Halbwahrheiten. Sowas mag ich gar nicht. Da musst du aber ein Beispiel nennen, denn die beiden klassischen Naturwissenschaften also Phaysik und Chemie arbeiten viel miteinander und vor allem in der physikalsichen Chemie werden immer wieder interessante Neuerungen gefunden. > Das kann ich so vollkommen unterschreiben. Ich kann das weniger, aber ich bin auch Ignostiker und bin der Meinung, dass Gott irrelevant ist in der Naturwissenschaft, also nicht bewiesen oder widerlegt werden muss, wenn das überhaupt möglich ist. Dafür müsste man, wenn es möglich ist, wohl einen Teilchenbeschleuniger bauen, der so groß ist wie unser Sonnensystem. Bei unserer dezeitigen Finanzkrise wird sich kaum ein Investor dafür finden. Selbst dann ist ja immernoch nicht klar, ob man da Gott findet. (das erinnert mich an Star Trek V: Am Rande des Universums. Da suchte man auch Gott, wo er doch eigentlich wie es in der Bibel steht im Herzen eines jeden Menschen ist. ^^) Und wenn man dann doch Gott gefunden hat oder eben nicht (was dann wieder nicht heißt, dass es ihn nicht gibt), was hat man dann erreicht? Gar nichts, denn die vorigen klassischen physiklaischen Gesetze bleiben erhalten, man hat nur herausgefunden, dass irgendjemand diese Gesetze gemacht hat, die für alles und jeden gelten, was halt dann auch noch ein Paradoxon wäre, da dann auch Gott diesen Regeln unterworfen wäre. Wenn er es dann aber doch nicht ist (was logisch wäre, schließlich hat er die Regeln gemacht), dann wird er wohl kaum zu beweisen sein. Egal welche Schiene man fährt, man kommt bei Gott und Naturwissenschaft auf keinen grünen Zweig, weswegen jeder vernünftige Wissenschaftler ihn meidet, denn es macht keinen Sinn. Man kann zwar Aussagen bringen wie "Der Herrgott würfelt nicht", aber das war es dann auch schon. Ich verschließe mich nicht vor etwas stur, sondern sage einfach, rational und rpagmatisch, dass es keinen Sinn macht, nach Gott zu suchen und es einfach höchstunwissenschaftlich. Von daher ist Gott und Religion von der naturwissenschaft erhaben und wenn jemand glauben mag, dass die Erde in sieben Tagen geschaffen wurde, dann soll er das tun. Schließlich glaube ich auch, dass Frauen nicht scheißen, selbst wenn ich es besser weiß. ^^ nebenbei weiß ich, dass die Argumentationskette an der Stelle, dass Gott nich auch diesen Regeln unterworfen sein kann, etwas holprig ist, da auch der Bundestag und Gerichtshof auch den selbstauferlegten Gesetzen unterworfen ist, aber Naturgesetze haben für den Menschen nur wenig mit Bundesgesetzen zu tun ^^ Chuck Norris weiß, wieso Stroh rum liegt... http://www.chilloutzone.de/files/05012104.html Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass diese ein allgemeines Gesetz werde. -Immanuel Kant |
|||||||
| Zuletzt geändert: 01.03.2009 01:37:32 | |||||||
|
||||||
| > >stimmt, aber wenn sie dabei bleiben wollen und kontinuierlich >sündigen und denken es ist gut so... und nicht Buße über ihre >Sünden tun....oder die Vergebung für sich nicht in Anspruch >nehmen...hilft es dieser Person ja auch nicht wirklich, weil >Gott ehrliche Reue sehen will! > > Ich denke, dass niemand all seine Sünden bereut. es gibt durchaus Menschen, die Gott so sehr lieben und all ihre Sünden bereuen, weil sie wissen, dass sie ihm nicht gefallen... > Bereust du jede Lüge, auch wenn du dir sicher bist, dass die Lüge für niemanden schlimme Folgen hatte, sondern anderen sogar Freude bereitet hat? wie soll sie jmd eine Freude bereiten? Auch wenn die Sünde vllt anfangs keine schlimmen Folgen hat...bereue ich sie... > Bereust du es immer, wenn du mal wütend bist oder eifersüchtig? Klar wenn man Jesus in seinem Herzen hat ist man eine "Neue Schöpfung", wie es Paulus nennt...man kann vergeben, man kann seine Feinde lieben...und wenn einem Jesus wichtiger ist als alles andere, bereut man auch alle Sünden, die ihm nicht gefallen... > Ich z.B. habe auch Sex vor der Ehe, was nach der Bibel verboten ist. Das zu bereuen wäre Heuchelei, da ich es einfach nicht bereue. stimmt, aber du weißt ja, dass es vor dem Herrn eine Sünde ist...und da du sie ja nicht bereuen willst/kannst ist sie dir auch logischerweise nicht vergeben... > Sicher ist die Bibel wichtig, aber letztendlich muss doch ich glücklich sein und so lange ich niemandem schade, sehe ich auch kein Problem. Und meines Wissens nach schaden Homosexuelle niemandem nur dadurch, dass sie eben homosexuell sind. Du weißt aber schon, dass es Gott ein Greuel ist? also verletzt es seine Heiligkeit... und darüber muss Gottes Gericht kommen, wenn sie nicht bereit sind umukehren... > Man muss auch mal ein paar Verbote hinterfragen und gucken, ob das für die heutige Zeit überhaupt noch angemessen ist. Ja stimmt der Mensch sagt zwar es hat sich viel verändert, aber im Grunde ist alles wie früher...Alle Wesens- und Charakterzüge...der Mensch ist immer noch Sünder! Ich würde sogar behaupten, dass die Gesellschaft heutzutage viel schneller "abstürzt" als früher...weil alles einfach toleriert wird...alles wird als selbstverständlich erklärt..nicht aber für Gott... für ihn ist es und bleibt es eine Sünde! Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.(Joh3;16) |
|
![]() |
||||||
| @benny Du hast auf jeden Fall eine sehr strenge und orthodoxe Sichtweise der Dinge, an die sogar einige Hardliner in der Kirche nicht rankommen. Ich versuch mal mit deiner eigenen Argumentationsweise dich ein wenig zum stolpern zu bringen. Es entspricht nicht zwangsläufig meiner Meinung, aber wenn ich von meinem Standpunkt mit dir diskutieren würde, würden an einander vorbei brabbeln, da ich nicht Gott in meiner argumentation verwenden würde. > wie soll sie jmd eine Freude bereiten? Nun wenn du deiner Freundin zum Beispiel sagst, dass das Essen geschmeckt, obwohl es nicht stimmt um sie nciht zu kränken, da du weißt, wie viel Mühe sie sich gemacht hat, ist das eine Lüge, die aber Trost spendet und aus guten Motiven heraus gemacht wurde. Tatsächlich ist sie immernoch eine Sünde, aber ist es dann immernoch eine Sünde, wenn du das nächste Mal gemeinsam mit ihr kochst und es dann besser schmeckt und sie dazu lernt? Ich glaube kaum. Es gibt immer Schlupflöcher in den zehn Geboten, auch wenn ein Hardliner es nciht wahrhaben will. Wie sehr Gott will, so sind wir nur Menschen und sind weder schwarze noch weiße Schafe. Ergo ergeben sich zwangsläufig daraus auch Grauzonen in der Verwirklichung seiner Gebote. > stimmt, aber du weißt ja, dass es vor dem Herrn eine Sünde ist...und da du sie ja nicht bereuen willst/kannst ist sie dir auch logischerweise nicht vergeben... Man kann natürlich glauben, dass unsere Werte alle verfallen und wir alle solch böse Menschen sind und rumhuren wie die Berserker, aber wenn man glaubt, dass mit der Zeit wir uns entwickeln und immer näher an und zu Gott kommen, dann kann man nciht von Werteverfall reden. Im Gegenteil tatsächlich vergeben wir mehr, sind toleranter und lernen auch das Andersartige, wenn schon nciht zu lieben, auch zu akzeptieren und es nicht direkt als bösartig oder als Sünde zu betrachten. Das wäre letztlich auch eine Annäherung an Jesus' Lehren. > Du weißt aber schon, dass es Gott ein Greuel ist? Wieso gibt es dann Homosexuelle, wenn es Gott nicht gefällt? Man sagt doch so oft und gerne Gottes WEge seien unergründlich, schließlich ist er so weit über uns, dass wir kein Stück weit verstehen können, wie er plant. Vorauszusetzen zu wissen, dass er keine Schwulen mag, ist dann dementsprechend anmaßend. Vielleicht findet er ja auch solche schwulen Cocktailparties ganz amüsant mit den ganzen Appletinis und so, schließlich verbietet er im Christentum keinen Alkohol, auch wenn es so ein schwules Getränk, wie ein Appletini oder Cosmopolitan ist. > also verletzt es _seine_ Heiligkeit... Ich weiß, ich fange jetzt an eine fiese Spitze hineinzubringen, kann mich aber nciht zurückhalten. Hat Gott einen Schwanz und zwei dicke Eier, dass du von er sprichst? Auch wenn man von Vater spricht und Adam als Ebenbild Gottes ist "er" als Schöpfer von allem und jedem eher geschlechtslos, schließlich hat "er" auch keine Art Hera oder sowas an "seiner" Seite ^^' > alles wird als selbstverständlich erklärt..nicht aber für Gott... für ihn ist es und bleibt es eine Sünde! Es ist natürlich für ein perfektes Wesen wie Gott, natürlich eifnach zu sagen, dass gewisse Dinge nicht zu akzeptieren sind und diese Regeln sich auch nciht ändern. Jemand der perfekt ist, ändert sich nicht. Anders sieht es bei fehlerhaften Wesen wie Menschen aus, die zur Perfektion streben. Da ist Veränderung vorprogrammiert und da Gott alles schon am Anfang weiß und das wahrscheinlich auch genauestens berechnet hat, wusste wohl was da an Entwicklung geschieht. Wenn es ihm nicht gefallen hätte oder wüsste, dass wir auf den Abgrund zu laufen, hätte was am Anfang anders gemacht, es sei denn Gott ist ein Stümper oder mag es uns so selbstvernichtend zu sehen. Da aber Gott perfekt ist und uns liebt, liegt der Schluss nahe, dass wir nicht auf den Abgrund zu laufen. Schließlich ist das der Sinn des Glaubens, nämlich Trost und Hoffnung von Gott zu erhalten trotz aller Probleme. PS: Wie gesagt ist das nicht direkt meine Argumentation bzw. meine Meinung, auch wenn sie teilweise sich darin widerspiegelt nur eben ohne Gott. Es ist lediglich ein Versuch auf etwa gleicher Ebene eine Diskussion herzustellen. Chuck Norris weiß, wieso Stroh rum liegt... http://www.chilloutzone.de/files/05012104.html Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass diese ein allgemeines Gesetz werde. -Immanuel Kant |
|||||||
|
||||||
| > @benny > > Du hast auf jeden Fall eine sehr strenge und orthodoxe Sichtweise der Dinge, an die sogar einige Hardliner in der Kirche nicht rankommen. Ich versuch mal mit deiner eigenen Argumentationsweise dich ein wenig zum stolpern zu bringen. Es entspricht nicht zwangsläufig meiner Meinung, aber wenn ich von meinem Standpunkt mit dir diskutieren würde, würden an einander vorbei brabbeln, da ich nicht Gott in meiner argumentation verwenden würde. > > > wie soll sie jmd eine Freude bereiten? > > Nun wenn du deiner Freundin zum Beispiel sagst, dass das Essen geschmeckt, obwohl es nicht stimmt um sie nciht zu kränken, da du weißt, wie viel Mühe sie sich gemacht hat, ist das eine Lüge, die aber Trost spendet und aus guten Motiven heraus gemacht wurde. Tatsächlich ist sie immernoch eine Sünde, aber ist es dann immernoch eine Sünde, wenn du das nächste Mal gemeinsam mit ihr kochst und es dann besser schmeckt und sie dazu lernt? Ich glaube kaum. schon , die Wahrheit kann wehtun... aber lassen wir das mal ... > Es gibt immer Schlupflöcher in den zehn Geboten, auch wenn ein Hardliner es nciht wahrhaben will. Wie sehr Gott will, so sind wir nur Menschen und sind weder schwarze noch weiße Schafe. Ergo ergeben sich zwangsläufig daraus auch Grauzonen in der Verwirklichung seiner Gebote. Gott weiß, dass wir dei Gebote nicht halten können, deshalb werden wir ja auch nicht durch Gesetzeswerke erettet... > > > stimmt, aber du weißt ja, dass es vor dem Herrn eine Sünde ist...und da du sie ja nicht bereuen willst/kannst ist sie dir auch logischerweise nicht vergeben... > > Man kann natürlich glauben, dass unsere Werte alle verfallen und wir alle solch böse Menschen sind und rumhuren wie die Berserker, aber wenn man glaubt, dass mit der Zeit wir uns entwickeln und immer näher an und zu Gott kommen, dann kann man nciht von Werteverfall reden. Im Gegenteil tatsächlich vergeben wir mehr, sind toleranter und lernen auch das Andersartige, wenn schon nciht zu lieben, auch zu akzeptieren und es nicht direkt als bösartig oder als Sünde zu betrachten. Das wäre letztlich auch eine Annäherung an Jesus' Lehren. > Gott sieht aber einige Dinge anders als wir Menschen... > > Du weißt aber schon, dass es Gott ein Greuel ist? > > Wieso gibt es dann Homosexuelle, wenn es Gott nicht gefällt? Gegenfrage: Wieso gibt es Mörder? Wieso gibt es Lügner?...das gefällt Gott genausowenig... außerdem habe ich in dem Posting ja schon erklärt, dass Gott nicht auf die Sünde schaut, sondern auf den Menschen, weil er uns ja liebt... ich meine diese Menschen können sich ja noch ändern und umkehren...Bei Gott ist nichts unmöglich...wieso soll Jesus das Herz dieser Menschen nicht ändern können? > Man sagt doch so oft und gerne Gottes WEge seien unergründlich, schließlich ist er so weit über uns, dass wir kein Stück weit verstehen können, wie er plant. Vorauszusetzen zu wissen, dass er keine Schwulen mag, ist dann dementsprechend anmaßend. Vielleicht findet er ja auch solche schwulen Cocktailparties ganz amüsant mit den ganzen Appletinis und so, schließlich verbietet er im Christentum keinen Alkohol, auch wenn es so ein schwules Getränk, wie ein Appletini oder Cosmopolitan ist. > siehe oben... > > also verletzt es _seine_ Heiligkeit... > > Ich weiß, ich fange jetzt an eine fiese Spitze hineinzubringen, kann mich aber nciht zurückhalten. Hat Gott einen Schwanz und zwei dicke Eier, dass du von er sprichst? Hättest du dir den Thread durchgelesen würdest du wissen, dass sich das er auf die Wesenszüge Gottes bezieht, wie z. B. als Vater...da es auch z.B. eine weibliche Form gibt...die so was wie Geist beschreiben... ja er hat kein Geschlecht, weil er Geist ist.... > Auch wenn man von Vater spricht und Adam als Ebenbild Gottes ist "er" als Schöpfer von allem und jedem eher geschlechtslos, schließlich hat "er" auch keine Art Hera oder sowas an "seiner" Seite ^^' > oben schauen... und übrigens, was auch viele falsch verstehen...nach Gottes Ebenbild geschaffen, bedeutet, dass wir einen Geist haben, genauso wie Gott und nicht, dass wir nach dem Aussehen. > > alles wird als selbstverständlich erklärt..nicht aber für Gott... für ihn ist es und bleibt es eine Sünde! > > Es ist natürlich für ein perfektes Wesen wie Gott, natürlich eifnach zu sagen, dass gewisse Dinge nicht zu akzeptieren sind und diese Regeln sich auch nciht ändern. Jemand der perfekt ist, ändert sich nicht. richtig^^ > Anders sieht es bei fehlerhaften Wesen wie Menschen aus, die zur Perfektion streben. Da ist Veränderung vorprogrammiert und da Gott alles schon am Anfang weiß und das wahrscheinlich auch genauestens berechnet hat, wusste wohl was da an Entwicklung geschieht. Wenn es ihm nicht gefallen hätte oder wüsste, dass wir auf den Abgrund zu laufen, hätte was am Anfang anders gemacht, es sei denn Gott ist ein Stümper oder mag es uns so selbstvernichtend zu sehen. Da aber Gott perfekt ist und uns liebt, liegt der Schluss nahe, dass wir nicht auf den Abgrund zu laufen. Schließlich ist das der Sinn des Glaubens, nämlich Trost und Hoffnung von Gott zu erhalten trotz aller Probleme. > Das stimmt aber wie du weißt, gibt uns Gott einen eigenen Willen zu entscheiden... ...Sinn des Glaubens...ja aber diese Menschen wollen doch nichts mit dem Glauben zu tun haben...Aber wenn wir Menschen immer mehr von ihm weichen, wie soll er für diese Menschen Liebe, Hoffnung etc. sein? Natürlich wusste Gott, dass es soweit kommt ... und warum soll er das auch verhindern? Außerdem weist du ja auch, dass noch Gottes Gericht über diese Welt kommen wird? Ja es gibt ein zu spät...Gott ist reich an Gnade und Geduld, aber auch bei ihm hört das mal für die Menschen auf, die in all ihren Chancen sich zu ihm zu bekehren, nicht genutzt haben... Er will doch, dass wir erkennen, dass wir Sünder sind! Damit wir zu ihm umkehren. > PS: Wie gesagt ist das nicht direkt meine Argumentation bzw. meine Meinung, auch wenn sie teilweise sich darin widerspiegelt nur eben ohne Gott. Es ist lediglich ein Versuch auf etwa gleicher Ebene eine Diskussion herzustellen. aso ok^^ Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.(Joh3;16) |
|
![]() |
||||||
| > Man muss auch mal ein paar Verbote hinterfragen und gucken, ob das für die heutige Zeit überhaupt noch angemessen ist. Der intelligenteste Satz über Religion, den ich je von einem religiösen Menschen gehört habe. :) Wenn mehr Leute so denken würden, hätte die Welt ein paar Probleme weniger... Das, was ich an Religion so kritisiere, ist ja nicht der persönliche Glaube an einen Gott (oder eine Göttin, oder mehrere Götter, was auch immer, das ist Privatsache) sondern Institutionen, die von ihren Anhängern verlangen, strikte jahrhundertealte Regeln (die teilweise heute eben gar keinen Sinn mehr machen) zu befolgen, ohne sie zu hinterfragen. Sogar, wenn diese Regeln nicht nur albern, sondern sogar lebensgefährlich sind. *denkt da zum Beispiel an diverse mittelalterliche Vorschriften zu Ernährung, Hygiene und Medizin* |
|||||||
|
![]() |
||||||
| @benny Kannst du mir denn mal erklären, was genau an Homosexualität schlimm sein soll? Nach der Bibel ist allein der homosexuelle Geschlechtsverkehr eine Sünde, weil er aus Spaß vollzogen wird und daraus keine Kinder entstehen können. Für damalige Verhältnisse kann ich ja sogar noch irgendwie nachvollziehen, dass es nicht gerne gesehen war, aber heutzutage? So gesehen leben dann alle Paare, die sich gegen Kinder entscheiden (warum auch immer) in genau der gleichen Sünde. Du bringst als Beispiel Mörder. Diese schaden anderen Menschen aber ganz offensichtlich. Aber wie schadet mir oder dir ein Homosexueller? Ein homosexueller Mensch kann ein toller, guter Mensch sein und viel gutes bewirken. Und du glaubst allen ernstes, dass Gott ihn verstoßen würde, nur weil er das gleiche Geschlecht liebt? Warum sollte Gott so kleinkariert sein und das tun? In unserer katholischen Gemeinde werden Homosexuelle auch absolut toleriert und unsere evangelische Pastorin ist ebenfalls eine Lesbe. Niemand hat hier ein Problem damit und ich denke, dann wird Gott erstrecht kein Problem damit haben. Mag sein, das ich micht täusche, aber mit diesem Risiko muss jeder Gläubige leben. Im Übrigen glaube ich dir nicht, dass du alle deine Sünden bereust, da wir auch unbewusst sündigen. Und ich persönlich habe keine Lust in ständigem Verfolgungswahn zu leben und ständig alles zu bereuen, weil ja alles eine Sünde sein könnte. >Aber wenn wir Menschen immer mehr von ihm weichen, wie soll er für diese Menschen Liebe, Hoffnung etc. sein? Selbst wenn wir an Gott zweifeln, wird er uns lieben. Seine Liebe ist endlos. @ Ellerfru Vielen Dank. Ich sehe das eigentlich genauso wie du. Letztendlich sollte der Glaube im Mittelpunkt stehen und nicht die Regeln (wobei das nicht heißen soll, dass man sich an gar keine Regeln halten sollte.) ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
|||||||
|
![]() |
||||||
| >Und du glaubst allen ernstes, dass Gott ihn verstoßen würde, nur weil er das gleiche Geschlecht liebt? Warum sollte Gott so kleinkariert sein und das tun? Also ich vermute, wenn Gott wirklich etwas gegen Homosexuelle hätte, dann hätte er den Menschen erst garnicht die Möglichkeit gegeben, das gleiche Geschlecht zu lieben. Aber Gott lässt uns selbst entscheiden, was wir tun wollen und ich glaube, er ist glücklich, wenn wir glücklich sind. Das denke ich mir zumindest. xD" - Der Vorteil der Klugheit liegt darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. - Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand. |
|||||||
|
![]() |
||||||
| Ob Gott über Homosexualität glücklich ist, weiß ich nicht, aber letztendlich geht es ja um Liebe, die ein homosexuelles Paar genauso empfinden kann, wie ein heterosexuelles Paar und was ist an Liebe schon falsch? Ich fände es da eher verwerflich, wenn ein homosexueller Mensch seine Neigung abstreiten und gegen seine Natur leben würde, nur um von anderen akzeptiert zu werden bzw. nur um anderen zu gefallen. Das ist mMn nie gut, selbst wenn es sich bei dem „anderen“ um Gott handelt. Man sollte sich nie verstellen (müssen). ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
|||||||
|
![]() |
||||||
> Ich fände es da eher verwerflich, wenn ein homosexueller Mensch seine Neigung abstreiten und gegen seine Natur leben würde, nur um von anderen akzeptiert zu werden bzw. nur um anderen zu gefallen. Außerdem wäre das schon wieder Lügen und das ist ja auch eine Sünde in Gottes Augen. Ich persönlich denke, Benny sollte sich weniger an die Schrift halten und mehr sich das Vorbild Jesu verinnerlichen. Ich glaube, Jesus würde ganz schön die Augen rollen, denn gerade gegen solche extremistischen Menschen ist Jesus angegangen. Und nun wird in seinem Namen dasselbe getan. Schade, armer Jesus :) Hearts on fire! |
|||||||
|
![]() |
||||||
| > Ich persönlich denke, Benny sollte sich weniger an die Schrift halten und mehr sich das Vorbild Jesu verinnerlichen. Dazu ganz einfach Galileo Galilei: "Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen." Deswegen ist das sture Befolgen von der Bibel sicher nicht im Sinne Gottes (ich wollte zuerst schreiben, es sei nicht im Sinne des Erfinders, aber da weder Jesus noch Gott die Bibel geschrieben haben, wäre es gemein ihnen sowas wie die Bibel anzukreiden. Wäre ja so, wenn ich Goethe das Buch "Das Eva-Prinzip" andichten würde XD) > Ich glaube, Jesus würde ganz schön die Augen rollen, denn gerade gegen solche extremistischen Menschen ist Jesus angegangen. Hehe, sehe ich ähnlich. Dazu Dieter Nuhr: Jesus war auch mehr so der gesllige Typ. Fisch und Brot, 1000 Leute. Der würde auf solche dunklen grauen Immobilien und diese ganze trostlose Ernsthaftigkeit nicht stehen. Chuck Norris weiß, wieso Stroh rum liegt... http://www.chilloutzone.de/files/05012104.html Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass diese ein allgemeines Gesetz werde. -Immanuel Kant |
|||||||
| Zuletzt geändert: 01.03.2009 19:08:19 | |||||||
|
![]() |
||||||
| > Vielen Dank. Ich sehe das eigentlich genauso wie du. Letztendlich sollte der Glaube im Mittelpunkt stehen und nicht die Regeln (wobei das nicht heißen soll, dass man sich an gar keine Regeln halten sollte.) Es kommt halt darauf an, WELCHE Regeln man meint. ^^ Die Regeln eines friedlichen Miteinanders (sprich, grob zusammengefasst, anderen Leuten möglichst nicht zu schaden) sollten natürlich beherzigt werden. Aber das ist mMn völlig unabhängig von religiösen Vorstellungen. Für allgemeine Moral braucht man doch eigentlich kein "heiliges Buch" oder Ähnliches... Und im Grunde auch keinen Gott. Ich finde, es reicht völlig, seine Mitmenschen zu mögen und danach zu handeln. Mit dem Grundsatz macht man nicht allzuviel falsch. An irrationale und teilweise nüchtern betrachtet absurde Regeln ohne jeden Nutzen (z.B. an bestimmten Wochentagen nicht arbeiten, bestimmte Tiere nicht essen, lustige Kopfbedeckungen tragen, bestimmte medizinische Behandlungsmethoden ablehnen, aufgrund meines Geschlechtes diverse Berufe nicht ausüben und am Besten ganz am Herd bleiben, nicht mit Männern reden während ich meine Tage habe (lol), ...) werde ich mich jedenfalls nicht halten. Und mal ehrlich: ein Gott, der mich ohne Ansicht meiner Person nur dafür in die Hölle schicken würde, wäre mir so unsympathisch, dass ich mit ihm nichts zu tun haben wollte. Was unsinnige Regeln angeht, finde ich übrigens folgenden Text sehr schön und passend: http://www.spin.de/forum/msg-archive/203/2007/11/56469 |
|||||||
|
![]() |
||||||
| Hm, wenn ich dazu mal ein paar bescheidene Gedanken einwerfen darf. Tagore sagte mal: "Ich kann meinen Gott lieben, weil er mir die Freiheit lässt, ihn zu leugnen." Meiner Meinung nach ist ein "freier Wille", bei dem die eine Möglichkeit sich zu entscheiden von vornherein verurteilt wird, kein freier Wille mehr. Es geht, denke ich, um die Tatsache des freien Willens, die mehrere Möglichkeiten der Entscheidung gleichwertig mit einschließt. Eingeschlagene Wege aburteilen ist uU Sache der Menschen, aber nicht die Sache Gottes. (-_(-_(-_(-_(-_-)_-)_-)_-)_-) WIR SIND VIELE! -P.U.R.E. Child- |
|||||||
|
||||||
| > @benny > > Kannst du mir denn mal erklären, was genau an Homosexualität schlimm sein soll? > Nach der Bibel ist allein der homosexuelle Geschlechtsverkehr eine Sünde, weil er aus Spaß vollzogen wird und daraus keine Kinder entstehen können. Ähhhh wer behauptet das? Niemand sagt, dass ein Paar dabei keinen Spaß haben darf...oder nur Geschlechtsverkehr haben darf, um Kinder zu zeugen...demnach ist die von dir aufgestellte Theorie sinnlos, da Gott und Menschen als Mann und Frau geschaffen hat und Homosexualität verabscheut...Es ist ein Greuel für ihn! > Für damalige Verhältnisse kann ich ja sogar noch irgendwie nachvollziehen, dass es nicht gerne gesehen war, aber heutzutage? wieso sollen sich die Gebote Gottes heutzutage denn ändern? Es hat sich nicht wirklich was geändert, auch wenn die Menschen behaupten, moderner zu sein... Wenn sie damit Gottlosigkeit meinen, haben sie damit sogar Recht! > So gesehen leben dann alle Paare, die sich gegen Kinder entscheiden (warum auch immer) in genau der gleichen Sünde. wie meinst du das mit "gegen Kinder entscheiden"? > Du bringst als Beispiel Mörder. Diese schaden anderen Menschen aber ganz offensichtlich. Aber wie schadet mir oder dir ein Homosexueller? Ein homosexueller Mensch kann ein toller, guter Mensch sein und viel gutes bewirken. Und du glaubst allen ernstes, dass Gott ihn verstoßen würde, nur weil er das gleiche Geschlecht liebt? Warum sollte Gott so kleinkariert sein und das tun? Ich habe nicht behauptet, dass sie nicht auch nett... sein können... und das mit anderen schaden..tun sie vielleicht nicht..., aber es ist ganz klar eine Sünde und entspricht nicht den Vorstellungen Gottes für uns Menschen! Weil Gott Mann und Frau geschaffen hat! > In unserer katholischen Gemeinde werden Homosexuelle auch absolut toleriert und unsere evangelische Pastorin ist ebenfalls eine Lesbe. Niemand hat hier ein Problem damit und ich denke, dann wird Gott erstrecht kein Problem damit haben. Offensichtlich hat er das aber ...in seinem Wort kannst du das auch in mehreren Stellen nachlesen! z.B. 3.Mose 20;13 In der früheren Zeit wurden sie sogar dafür gesteinigt/getötet, weil sie diese Greueltat verübten... Und ich finde nicht, dass einer, der eine Leiterposition hat in solchen Dingen verwickelt sein soll, da Gott von diesem Gläubigen einen HEILIGEN LEBENSWANDEL erwartet.. und das ist wohl das Letzte/ eines der letzten Dinge was/die heilig ist, oder? > Mag sein, das ich micht täusche, aber mit diesem Risiko muss jeder Gläubige leben. > genau so ist es^^ > Im Übrigen glaube ich dir nicht, dass du alle deine Sünden bereust, da wir auch unbewusst sündigen. Und ich persönlich habe keine Lust in ständigem Verfolgungswahn zu leben und ständig alles zu bereuen, weil ja alles eine Sünde sein könnte. > > >Aber wenn wir Menschen immer mehr von ihm weichen, wie soll er für diese Menschen Liebe, Hoffnung etc. sein? > > Selbst wenn wir an Gott zweifeln, wird er uns lieben. Seine Liebe ist endlos. > natürlich liebt er uns trozdem, aber wie gesagt, gibt es irgendwann auch ein zu spät! Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.(Joh3;16) |
|
||||||
> Ich persönlich denke, Benny sollte sich weniger an die Schrift halten und mehr sich das Vorbild Jesu verinnerlichen. Ich glaube, Jesus würde ganz schön die Augen rollen, denn gerade gegen solche extremistischen Menschen ist Jesus angegangen. Und nun wird in seinem Namen dasselbe getan. Schade, armer Jesus :) Ach ja gegen welche Menschen...die Pharisäer? Natürlich soll alles an der Schrift geprüft werden... ich meine wie sollten sich die Gläubigen von der Welt(den Ungläubigen) hervorheben/ absondern... Natürlich bin ich was sowas angeht vollkommen intollerant^^ Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.(Joh3;16) |
|
||||||
| > > Vielen Dank. Ich sehe das eigentlich genauso wie du. Letztendlich sollte der Glaube im Mittelpunkt stehen und nicht die Regeln (wobei das nicht heißen soll, dass man sich an gar keine Regeln halten sollte.) > > Es kommt halt darauf an, WELCHE Regeln man meint. ^^ Die Regeln eines friedlichen Miteinanders (sprich, grob zusammengefasst, anderen Leuten möglichst nicht zu schaden) sollten natürlich beherzigt werden. Aber das ist mMn völlig unabhängig von religiösen Vorstellungen. Für allgemeine Moral braucht man doch eigentlich kein "heiliges Buch" oder Ähnliches... Und im Grunde auch keinen Gott. Ich finde, es reicht völlig, seine Mitmenschen zu mögen und danach zu handeln. Mit dem Grundsatz macht man nicht allzuviel falsch. Genauso wollen es die Atheisten: Sie nehmen die "guten Sachen aus der Bibel,..aber Gott brauchen sie dafür nicht... Aber letztendlich werden sie dennoch scheitern...ohne Gott in ihrem Herzen auch diese Gebote zu halten... > An irrationale und teilweise nüchtern betrachtet absurde Regeln ohne jeden Nutzen (z.B. an bestimmten Wochentagen nicht arbeiten, bestimmte Tiere nicht essen, lustige Kopfbedeckungen tragen, bestimmte medizinische Behandlungsmethoden ablehnen, aufgrund meines Geschlechtes diverse Berufe nicht ausüben und am Besten ganz am Herd bleiben, nicht mit Männern reden während ich meine Tage habe (lol), ...) werde ich mich jedenfalls nicht halten. Und mal ehrlich: ein Gott, der mich ohne Ansicht meiner Person nur dafür in die Hölle schicken würde, wäre mir so unsympathisch, dass ich mit ihm nichts zu tun haben wollte. > Was unsinnige Regeln angeht, finde ich übrigens folgenden Text sehr schön und passend: http://www.spin.de/forum/msg-archive/203/2007/11/56469 mhhmmm ... Du weist aber schon, dass Jesus mit dem Gesetz gekreuzigt wurde? Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.(Joh3;16) |
|
![]() |
||||||
| > Genauso wollen es die Atheisten: > Sie nehmen die "guten Sachen aus der Bibel,..aber Gott brauchen sie dafür nicht... > Aber letztendlich werden sie dennoch scheitern...ohne Gott in ihrem Herzen auch diese Gebote zu halten... Na du mit deinen 15 Jahren und mit deiner damit verbundenen unendlichen Weisheit kannst das sicherlich beurteilen.. ô.o > Du weist aber schon, dass Jesus mit dem Gesetz gekreuzigt wurde? Und ich dachte er wurde gekreuzigt, weil er bestimmten Personen einfach nur tierisch auf die Nerven ging ô.o Naja, was solls :3 |
|||||||
|
||||||
| >da Gott und Menschen als Mann und Frau geschaffen hat und Homosexualität verabscheut...Es ist ein Greuel für ihn!> Woher weisst du, dass er es so sehr verabscheut? Ich denke du wirst ihn nicht gefragt haben. Ist es in Gottes Augen auch grauenhaft wenn sich 2 Männer oder 2 Frauen in einander verlieben? Unabhängig davon ob sie mit einander schlafen oder nicht. >natürlich liebt er uns trozdem, aber wie gesagt, gibt es irgendwann auch ein zu spät!> Kann es sein, dass du nicht an den Gott glaubst der die Menschen liebt sondern an einen Rachegott vor dem man Angst haben muss, dass er einen vernichtet wenn man nicht zu 100% nach seiner Pfeife tanzt? Ich möchte deinen Glauben übrigens nicht ins lächerliche ziehen, die Fragen sind ernst gemeint. |
||||||
| Zuletzt geändert: 01.03.2009 20:43:22 |
|
||||||
| > >da Gott und Menschen als Mann und Frau geschaffen hat und Homosexualität verabscheut...Es ist ein Greuel für ihn!> > ach weist du... nachts spricht er das immer zu mir^^ hehe Nein,...das steht eindeutig in seinem Wort... ich weiß nicht, wieso das alle/ fast alle leugnen... schließlich ist das eine ganz niedrige Moralvorstellung^^ > Woher weisst du, dass er es so sehr verabscheut? Ich denke du wirst ihn nicht gefragt haben. > Ist es in Gottes Augen auch grauenhaft wenn sich 2 Männer oder 2 Frauen in einander verlieben? Unabhängig davon ob sie mit einander schlafen oder nicht. > Ne echt gute Frage^^ also Jesus hat ganz deutlich gesagt...z.B. wenn man eine Frau anschaut und sie begehrt...hat man schon mit ihr Ehebruch begangen (im Herzen)... dieses Prinzip kann man praktisch auf alle "Gedanken-Sünden" beziehen... Aber verlieben? ich meine das ist ja auch nict wirklich Gottes Vorstellung für unser Leben... im übrigen...was Liebe angeht sollte man sich nicht nur auf Gefühle verlassen...es sollte eine klare entscheidung sein... weil es Paare gibt, die sagen : Ach mit den Jahren..."EMPFINDEN" (was sich auf Gefühle bezieht) wir nichts mehr füreinander und lassen sich scheiden, was ja auch nict Gottes Vorstellund entspricht... Aso ja ich empfehle euch mal das Hohelied durchzulesen...ist echt schön ...auch für Ungläubige^^ > > >natürlich liebt er uns trozdem, aber wie gesagt, gibt es irgendwann auch ein zu spät!> > > Kann es sein, dass du nicht an den Gott glaubst der die Menschen liebt sondern an einen Rachegott vor dem man Angst haben muss, dass er einen vernichtet wenn man nicht zu 100% nach seiner Pfeife tanzt? > nein das kann nicht sein^^ es ist der Gott, der Himmel und Erde erschaffen hat und seinen Sohn für uns Gab und es ist der Gott, der Sünde hasst... Außerdem ist schon einmal Gottes Gericht über diese Welt gekommen...man denke an Noah...^^ > Ich möchte deinen Glauben übrigens nicht ins lächerliche ziehen, die Fragen sind ernst gemeint. ist schon ok^^ Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.(Joh3;16) |
|
![]() |
||||||
| > Aber letztendlich werden sie dennoch scheitern...ohne Gott in ihrem Herzen auch diese Gebote zu halten... Dir ist nie in den Sinn gekommen, dass es gute atheistische Menschen gibt? Das ist traurig. Echt so jung und schon so eine Trauergestalt. Man kann ja noch hoffen, dass das Alter dir etwas mehr Erfahrung und einhergehende Weißheiten gibt. Ich empfehle dir die Kritiken zur Pascalschen Wette (angefangen für einen groben Überblick wäre Wikipedia nicht schlecht, auch wenn es nicht ganz so toll ist) durchzulesen und wirklich nicht einfach stur abzutun, sondern klar zu verstehen, was dort gesagt wird. Damit wird dir klar, dass Glaube und Reue allein nichts bringen und gute Taten nicht überflüssig werden, wenn man glaubt und bereut. Chuck Norris weiß, wieso Stroh rum liegt... http://www.chilloutzone.de/files/05012104.html Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass diese ein allgemeines Gesetz werde. -Immanuel Kant |
|||||||
|
||||||
| >...Aber verlieben? ich meine das ist ja auch nict wirklich Gottes Vorstellung für unser Leben...> Abgesehen davon, dass ich eine andere Vorstellung von Gott habe, nämlich diese, dass es ihm im Allgemeinen um Liebe geht, Liebe das Wichtigste ist. Tut mir leid, ich kann da keine echte Antwort auf meine Frage raus lesen. Oder ist es so zu verstehen, dass ihm Liebe im Grunde egal ist? >nein das kann nicht sein^^ es ist der Gott, der Himmel und Erde erschaffen hat und seinen Sohn für uns Gab und es ist der Gott, der Sünde hasst... Außerdem ist schon einmal Gottes Gericht über diese Welt gekommen...man denke an Noah...^^> Wenn ich mir da einige deiner Argumente durch lese bestätigt sich mein Verdacht, dass du eben an jenen rachsüchtigen Gott glaubst. Wenn es nicht so wäre, hättest du mMn die Einstellung, dass alle Sünden vergeben werden. Egal welchen Menschen es betrifft und was er getan hat. Jetzt nur mal kurz zusammengefasst. Würde mich freuen wenn du mir nochmal antwortest, werde mich aber wieder aus der Diskussion raus halten. Einfach deswegen weil ich mich zwar mit Gott, aber eher weniger mit dem geschriebenen Wort das angeblich 1:1 von ihm "gesagt" wurde, beschäftige und somit nicht ganz so sehr mit reden kann über das Thema wie andere. Zusammengefasst denke ich, die Bibel soll ein Leitfaden sein. Man sollte versuchen so viel wie möglich zu befolgen, aber Dinge wie Homosexualität ist in Gottes augen ein Verbrechen etc, da fällt mir echt nichts mehr dazu ein. Allgemein hat man ja schon öfter mal gesehen, was raus kommen kann wenn man extrem fanatisch ist... Das Extreme ist mMn nie gut, egal in welche Richtung. Aber das haben eh schon genug vor mir gesagt ^^ |
|
![]() |
||||||
| @Benny: Ähm, dir ist schon klar, dass es in der Bibel zumindest zwei Geschichten gibt, die sich um homosexuelle Liebe drehen und in denen sie NICHT verdammt wird?! Ôo "...When the Bat does break (and it will be soon) all the kings horses and all the kings men won't be able to put him together again... but along comes the Jester with his bag of tricks, who knows where to kiss and gives him a fix..." |
|||||||
|
![]() |
||||||
| > Außerdem ist schon einmal Gottes Gericht über diese Welt gekommen...man denke an Noah...^^ Ernstgemeinte Frage: Ist dir ein Gott, der so etwas fertigbringt, sympathisch? Kannst du ihn mögen? Lieben? Und wie würdest du einen Menschen mit entsprechendem Gerechtigkeitsempfinden moralisch bewerten? |
|||||||
|
||||||
| > >...Aber verlieben? > ich meine das ist ja auch nict wirklich Gottes Vorstellung für unser Leben...> > natürlich und es gibt keine größere Liebe, als Gottes Liebe^^... außerdem ist es ganz bewusst von Gott so gemacht, dass nur Mann und Frau dauerhaft glücklich sein können...schon ein Grund wäre, dass sie gemeinsame Kinder bekommen können...nicht so die homosexuellen Paare... > Abgesehen davon, dass ich eine andere Vorstellung von Gott habe, nämlich diese, dass es ihm im Allgemeinen um Liebe geht, Liebe das Wichtigste ist. Tut mir leid, ich kann da keine echte Antwort auf meine Frage raus lesen. Oder ist es so zu verstehen, dass ihm Liebe im Grunde egal ist? > wieso lies nochmal das posting durch und das was oben steht... > > >nein das kann nicht sein^^ > es ist der Gott, der Himmel und Erde erschaffen hat und seinen Sohn für uns Gab und es ist der Gott, der Sünde hasst... > Außerdem ist schon einmal Gottes Gericht über diese Welt gekommen...man denke an Noah...^^> > > Wenn ich mir da einige deiner Argumente durch lese bestätigt sich mein Verdacht, dass du eben an jenen rachsüchtigen Gott glaubst. Wenn es nicht so wäre, hättest du mMn die Einstellung, dass alle Sünden vergeben werden. Egal welchen Menschen es betrifft und was er getan hat. Jetzt nur mal kurz zusammengefasst. > Stimmt ... das sag ich jetzt zum x-ten mal... wenn sie ihre Sünden nicht mal bereuen und umkehren wollen... geht das niemals... > > Würde mich freuen wenn du mir nochmal antwortest, werde mich aber wieder aus der Diskussion raus halten. Einfach deswegen weil ich mich zwar mit Gott, aber eher weniger mit dem geschriebenen Wort das angeblich 1:1 von ihm "gesagt" wurde, beschäftige und somit nicht ganz so sehr mit reden kann über das Thema wie andere. > > Zusammengefasst denke ich, die Bibel soll ein Leitfaden sein. Man sollte versuchen so viel wie möglich zu befolgen, aber Dinge wie Homosexualität ist in Gottes augen ein Verbrechen etc, da fällt mir echt nichts mehr dazu ein. Allgemein hat man ja schon öfter mal gesehen, was raus kommen kann wenn man extrem fanatisch ist... Das Extreme ist mMn nie gut, egal in welche Richtung. > Aber das haben eh schon genug vor mir gesagt ^^ Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.(Joh3;16) |








