Thread: Der Glaube an Gott !!!
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Eröffnet am: 27.11.2006 15:48 Letzte Reaktion: 18.04.2009 23:31 Beiträge: 3547 Status: Gesperrt |
Unterforen: - Kulturelles - Umfragen |
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| Mich würde mal interessieren, warum ihr eigentlich alle an Gott glaubt. Viele sind vermutlich damit aufgewachsen, aber viele fragen sich dann auch, wenn sie älter werden, ob das so richtig ist. Wie kamt ihr also dazu? |
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| > Mich würde mal interessieren, warum ihr eigentlich alle an Gott glaubt. Viele sind vermutlich damit aufgewachsen, aber viele fragen sich dann auch, wenn sie älter werden, ob das so richtig ist. Wie kamt ihr also dazu? Gute Frage... also ich wurde schon christlich erzogen... allerdings religiös, was für mich wie du sagtest, wenn man Älter wird, in Frage gestellt wurde... aber ich habe dann auch mitbekommen, dass Gott sich persönlich für mich interessiert, mich unendlich liebt und seinen Sohn für meine Sünden sterben lies...(wer würde das machen?) und, dass Jesus eine Persönliche Beziehung mit mir leben will, was nichts mit toten Traditionen oder Religion zu tun hat... Außerdem stellt man sich ja, wie jeder andere Mensch Fragen, wie: Woher komme ich? Wohin geh ich? Wozu lebe ich? Die für mich anhand der Bibel zufriedenstellend beantwortet wurden... Reicht das? こにちわ |
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| Zuletzt geändert: 19.02.2009 21:33:34 |
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| @benny_manga und lostvampire69 Klar, so etwas gibt es überall, ist mir bewusst, das Leben ist nicht fair. ABER es heisst Gott sei allmächtig und liebt uns...wieso lässt er dann diese Dinge gestehen? Ich kann diese zwei Dinge einfach nicht zusammen bringen, also fällt es mir auch schwer an einen barmherzigen und allmächtigen Gott zu glauben. Aber mir egal, wenn andere das tun, hab nicht's dagegen, solange man nicht versucht mich zu bekehren oder so. Aber, so aus Neugier, WIE genau will Jesus eine persönliche Beziehung mit uns haben? Er ist tot, ja der Geist schwirrt eventuell noch herum, aber...kann das mir jemand mal erklären? Und all diese Fragen kann ich selbst für mich beantworten und brauche für dies nicht die Bibel, ich kann meinem Leben selbst einen Sinn geben. ~Sinun on löydettävä se elämä mitä varta sinä olet syntynyt.~ |
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| >Klar, so etwas gibt es überall, ist mir bewusst, das Leben ist nicht fair. ABER es heisst Gott sei allmächtig und >liebt uns...wieso lässt er dann diese Dinge gestehen? Weil die jetzige Welt nicht fair ist. Das wird im Christentum nie gesagt, wofür gäbe es sonst dasParadies? Und denk doch mal nach, wäre das noch Liebe, wenn Gott all das von uns nehmen würde? Wo würde das dann anfangen und wo enden? Dann könnte niemand mehr krank werden, niemand könnte mehr ein Verbrechen begehen, niemand könnte mehr lügen, böse Gedanken haben, hassen, traurig sein, sich streiten u.s.w. Wäre das wirklich gut? Krankheiten, Leid, Schmerz und Tod gehören zum Leben dazu und ich verstehe nicht, was daran nun so schwer zu begreifen sein soll. Es gehört schließlich auch Liebe, Freude, Glück u.s.w. zum Leben. Aber wir müssen nun einmal auch das Schlechte annehmen (das soll nicht heißen, dass man sich darüber freuen oder gleich aufgeben soll, wenn man schwer krank wird. Natürlich soll man kämpfen, aber man soll eben nicht denken, dass Gott einen jetzt strafen will) Würde Gott uns von Anfang an total lenken, müssten wir gar nicht leben. Wir tun aber genau das, leben. Und zum Leben gehört auch mal, dass es Scheiße ist, dass man zusammen weint, hinfällt und wieder aufsteht, dass man eifersüchtig ist, Liebeskummer hat u.s.w.. Das ist auch etwas, was unser Leben ausmacht. Überlege einmal objektiv, ob du das Leben ohne diese ganzen Sachen wollen würdest. Sicher wäre es toll gewesen, wenn deine Freundin und meine Großtante die Krankheit besiegt hätten, aber dann müsste Gott das konsequent durchziehen und die Folgen wären dann weniger schön (finde ich jedenfalls). Abgesehen davon hätte das auch nichts mehr mit dem christlichen Gottesbild zutun. Es geht ja eben darum, dass wir mal Fehler machen und daraus lernen und dass Gott uns vergibt und liebt, so wie wir sind. Es geht nicht darum, dass wir glauben und dann zu Supermenschen werden, denen es immer gut geht. Ich kann schon verstehen, dass du deshalb nicht glauben kannst. Das, was dir passiert ist, ist schlimm und ich kann durchaus nachvollziehen, wenn man dann zu zweifeln beginnt. Nur kann ich diese Dinge eben trennen. Ich erwarte gar nicht von Gott, dass er mich vor Krankheiten und anderem Leid beschützt. Ich verstehe nicht, wieso man, wenn es einem gut geht, nie glaubt, dass für all das Gott verantwortlich sei. Man denkt, dass man es aus eigener Kraft geschafft hätte. Aber kaum geht es einem schlecht, schreit man nach Gott und ist wütend auf ihn. Das ist jetzt nicht unbedingt auf dich bezogen, ist mir aber schon öfter aufgefallen. >Aber, so aus Neugier, WIE genau will Jesus eine persönliche Beziehung mit uns haben? Er ist tot Eben nicht. Der Mensch Jesu ist am Kreuz gestorben, ja. Aber der Sohn Gottes – und das ist es, woran wir glauben – hat den Tod besiegt, ist auferstanden und in den Himmel aufgefahren. Er ist nicht tot, sondern immer bei uns. Das mit der persönlichen Beziehung ist sehr schwer zu erklären und hört sich für nicht gläubige Menschen meistens abgedreht an. Aber ich weiß, dass Gott da ist, ich spüre einfach, dass er bei mir ist. >Und all diese Fragen kann ich selbst für mich beantworten und brauche für dies nicht die Bibel, ich kann meinem >Leben selbst einen Sinn geben. Na das ist doch schön für dich. Ich „brauche“ die Bibel allerdings auch nicht. Sie dient mMn als Richtlinie, viele Stellen sind ganz klar erfunden (und vom Autor auch eindeutig so gekennzeichnet) und dienen als Metaphern, damit man das eigene Leben erleichtern kann. Letztendlich muss und wird aber jeder Mensch selbst entscheiden, wie er je nach Situation handelt. Ich glaube auch nicht, dass das Leben gleich sinnlos ist, wenn man nicht gläubig iat. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| >Mich würde mal interessieren, warum ihr eigentlich alle an Gott glaubt. Viele sind vermutlich damit aufgewachsen, aber viele fragen sich dann auch, wenn sie älter werden, ob das so richtig ist. Wie kamt ihr also dazu? Hmm.. gute Frage... Ich bin irgendwie damit aufgewachsen, vor allem durch meine Großeltern kam das. Ich bin dann öfter mal mit ihnen in der Kirche gewesen und so. Außerdem hat mir der Religionsunterricht in der Schule sehr viel Spaß gemacht. Das war dann einfach so, Gott ist das und fertig.^^"" Da hab ich nicht näher drüber nachgedacht. Dann als ich älter wurde, hab ich angefangen, zu zweifeln, weil es mir damals auch nicht so gut ging und so, habe mich nicht konfirmieren lassen - und bereue es - und hatte mir ähnliche Fragen gestellt, wie es auch viele in diesem Thread hier tun (Warum lässt er dies und das geschehen?). Ich weiß nicht mehr genau, wann das passiert ist, aber irgendwann hab ich wieder angefangen, mir Gedanken um das Thema Gott zu machen. Nun war ich älter und hab die Dinge ein bisschen anders gesehen und hatte auch eine andere Denkweise und habe für mich selbst Antworten gefunden. Und heute will ich einfach an Gott glauben, weil ich es gern tue und teilweise sehr empfindlich dagegen, wenn jemand achtlos mit meinem Glauben umgeht oder diese blöden Sprüche a la "Es gibt keinen Gott, weil er mein Leben nicht in rosa Zuckerwatte verwandelt" ablässt. Mir wurde einfach die Möglichkeit gegeben, an Gott zu glauben, auch wenn ich nicht musste (es gibt ja Familien, in denen die Kinder in die Kirche gehen MÜSSEN) und das hat sich eben so gefestigt. Es gibt keinen bestimmten Grund, weshalb ich an Gott glaube, aber dieser Glaube ist einfach da und ich fühle mich sehr gut damit.^^ - Der Vorteil der Klugheit liegt darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. - Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand. |
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| >Weil die jetzige Welt nicht fair ist. Das wird im Christentum nie gesagt, wofür gäbe es sonst >dasParadies? Und denk doch mal nach, wäre das noch Liebe, wenn Gott all das von uns nehmen >würde? >Wo würde das dann anfangen und wo enden? Dann könnte niemand mehr krank werden, niemand >könnte mehr ein Verbrechen begehen, niemand könnte mehr lügen, böse Gedanken haben, hassen, >traurig sein, sich streiten u.s.w. >Wäre das wirklich gut? Krankheiten, Leid, Schmerz und Tod gehören zum Leben dazu und ich >verstehe nicht, was daran nun so schwer zu begreifen sein soll. Ich verstehe das voll und ganz, hab auch nichts dagegen, das Böse gehört zum Leben wie das Gute, so sehe ich die Welt. Aber ein Gott, welcher angeblich barmherzig und allmächtig sein soll, passt bei mir nicht in dieses Bild. ~Sinun on löydettävä se elämä mitä varta sinä olet syntynyt.~ |
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| > >Weil die jetzige Welt nicht fair ist. Das wird im Christentum nie gesagt, wofür gäbe es sonst >dasParadies? Und denk doch mal nach, wäre das noch Liebe, wenn Gott all das von uns nehmen >würde? > >Wo würde das dann anfangen und wo enden? Dann könnte niemand mehr krank werden, niemand >könnte mehr ein Verbrechen begehen, niemand könnte mehr lügen, böse Gedanken haben, hassen, >traurig sein, sich streiten u.s.w. > >Wäre das wirklich gut? Krankheiten, Leid, Schmerz und Tod gehören zum Leben dazu und ich >verstehe nicht, was daran nun so schwer zu begreifen sein soll. > > Ich verstehe das voll und ganz, hab auch nichts dagegen, das Böse gehört zum Leben wie das Gute, so sehe ich die Welt. Aber ein Gott, welcher angeblich barmherzig und allmächtig sein soll, passt bei mir nicht in dieses Bild. Ich sag mal Gott schenkt uns die Freiheit Dinge zu tun... er lässt uns u. a. auch ernten, was wir sähen... Er ist allmächtig...aber wieso sollte er überall eingreifen?? Er will, dass wir erkennen, dass wir Fehler machen... und uns zu ihm wenden... Und wieso soll er nicht gleichzeitig barmherzig sein können? Er liebt uns ja, obwohl wir gegen ihn sündigen... und er will uns ja auch gern vergeben,... das geht natürlich nur, wenn wir ihm die Sünden gestehen und sie bereuen... Auch Gläubige kann es erwischen... ich sagte ja, dass Gott Pläne mit jedem einzelnen Leben vor hat... Er will das Beste für uns, aber wir Menschen erkennen seine Pläne eben nicht... also wissen wir auch nicht, was er damit bezweckt... Einiges z.B. Naturkatastrophen, Terroranschläge etc. lässt er zu (hätte er natürlich verhindern können...) aber vielleicht versucht er damit Menschen wachzurütteln, um z.B. zu merken: Momentmal es hätte ja auch mich erwischen können? oder so? und wo wär ich dann? ...der Tod ist ja doch näher, als ich dachte... Und vielleicht bekehren sich diese Menschen dann zu Jesus und legen ihr Leben in Gottes Hände... worauf sie ja nach der biblischen Lehre in Ewigkeit gerettet wären... Vielleicht bezweckt es Gott ja durch deine Freundin??? Ich weiß es auch nicht, aber ich hoffe du verstehst, was ich dir damit sagen wollte こにちわ |
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| Zuletzt geändert: 20.02.2009 14:55:26 |
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| Hm..ich persönlich glaube nicht das Gott mit jedem einzelnen Leben Pläne hat, sondern das er einen Plan hatte und zwar Leben zu erschaffen. Er war barmherzlig und schenkte den Menschen die Fähigkeiten, die sie heute haben. Allerdings ahnte er nicht das die Menschen so dumm sind und diese Fähigkeiten dazu benutzen sich selber auszurotten. Und ich denke deswegen greift er auch nicht ein, also wenn jetzt wieder Argumente kommen wie: Wenn es einen Gott gibt, weswegen gibt es Leid auf der Welt? Oder wieso greift er nicht ein? Ich denke genau deswegen. Wieso sollte er eingreifen, jeder von uns hat die Macht uns selbst zu schützen,aber alle arbeiten darauf hin das die menschliche Rasse ausstirbt und wieso sollte er Fehler die wir begehen , verhindern? |
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| >Ich denke genau deswegen. Wieso sollte er eingreifen, jeder von uns hat die Macht uns selbst zu schützen,aber alle arbeiten darauf hin das die menschliche Rasse ausstirbt und wieso sollte er Fehler die wir begehen , verhindern? Ich denke ganz ähnlich. Gott hat uns im Prinzip alles gegeben, was wir brauchen, aber die Menschen wollen immer mehr und machen sich, die von Gott erschaffenen Lebewesen und die Welt kaputt und dann fragen sie sich noch, warum Gott ihnen nicht hilft. Wäre ich Gott, wäre ich wohl ziemlich traurig über diese Entwicklung... - Der Vorteil der Klugheit liegt darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. - Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand. |
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| Wer wäre darüber nicht traurig? Aber wir können uns ja nicht Vorstellen, was Gott denkt bzw. beabsichtigt, dafür sind wir...hart aber herzlich gesagt zu dumm. Ich bin mit dem Glauben aufgewachsen, bzw. mit der relogion. Ich persönlich aber bin weder Katholisch noch Evangelisch. Ich geh zwar in die Katholische Kirche, glaube aber nur an Jesus und Gott, nicht an Maria. Sie hat zwar in der Geschichte eine Rolle gespielt, aber warum man sie deshalb anbetet versteh ich nicht. Das mit deiner Jugendfreundin tut mir echt Leid, aber wir können ja nicht wissen, was Gott mit uns beabsichtigt. Es kann jeden erwischen, erfahren, was er damit bezwecken wollte, werden wir erst später erfahren...eventuell sie vor etwas schlimmeren beschützen?!? Wie gesagt, das können wir nicht wissen. Gruß |
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| Ehrlich gesagt finde ich es ganz schwer klar zu definieren, warum ich persönlich glaube und wie weit das Ganze geht. Ich bin mit einer alleinerziehenden Mutter bis zu einem bestimmten Punkt aufgewachsen. Religion spielte insofern eine Rolle, dass gebetet wurde beim Essen und beim Einschlafen, das christliche Traditionen gelebt und mir auch erklärt wurden. Dann heiratete meine Mutter meinen Stiefvater, der den Beruf Pastor ausübt. Das änderte dahingehend die Situation, dass man nun hautnah an der Religion und auch an den Hintergründen dran war. Das gab mir den Blick hinter die Kulissen, sei es der Gemeindearbeit, der Riten, aber auch der biblischen Hintergründe und der ganzen Schlammschlacht, die sonst noch damit zu tun hatte. Ich war bis zu dem Zeitpunkt, als meine Mutter meinen Stiefvater heiratete nicht getauft, habe mich dann aber mit 9 Jahren selbst dazu entschieden. Meine Konfirmation war sicherlich auch obligatorisch, aber zu dem Zeitpunkt in meinem Kopf auch eine Selbstverständlichkeit. Wie für viele Jugendliche und Kinder war für mich Glauben und die dazugehörigen Rituale eine Selbstverständlichkeit, allerdings hatte und habe ich den Nachteil, dass mir und meiner Familie immer wieder Steine in Form von Schicksalschlägen in den Weg geworfen wurden. Insofern war ich häufig an dem Punkt, wo ich gefragt habe "Warum lässt Gott so etwas zu?". Nun studiere ich Fächer, die ziemlich viel mit Ritualen, Konventionen, Regelsystemen und Menschen zu tun haben. Dadurch hat sich auf eine gewisse Art und Weise mein persönlicher Glaube verändert. Auf skurile Art und Weise hat er mit dem kirchlichen Glauben relativ wenig mehr zu tun und zwar aufgrund dessen, dass ich weiß, wie Glaubensstrategien und -ausübungen geformt und hergestellt werden. Derzeit stehe ich auf dem Punkt, den ich so definieren würde: Ich glaube nicht, dass alles zufällig und sinnlos ist, und ich kann mir durchaus vorstellen, dass es eine oder mehrere höhere Mächte gibt. Aber in erster Linie glaube ich an Rituale. Ich glaube an Struktur. Ich glaube an geordnete, kulturschaffende Mechanismen. Diese sind menschengemacht, keine Frage, aber ich erkenne und schätze ihren Sinn. Auch wenn ich weiß, wie sie funktionieren und warum sie gemacht wurden, verlieren sie für mich nicht ihre "Magie". Ein Leben braucht Ordnung und in unserem Kulturkreis geschieht diese Ordnung durch das vom Christentum vorgegebene Weltbild. Ich habe mir dieses Weltbild angeschaut, mir seine Rituale angeschaut und für mich entschieden, dass es das richtige für diesen Kulturkreis und für mich als Kind dieses Kulturkreises ist. Ich mag das Bild des liebenden Vaters, des vergebenen Gottes und mag den Gedanken daran, dass man bekommt, was man verdient. Und vorallen Dingen mag ich die bisherige Entwicklung des Christentums. Eine aus historischer Sicht beeindruckende Entwicklung. Und da ich eines der Produkte dieser Entwicklung bin, das zwar auf dieses Weltbild geprägt wurde, aber durch seine Ausbildung auch einen Blick hinter die Fassade werfen kann, bin ich durchaus damit einverstanden, diese Werte für mich zu übernehmen. Da mir aber jeglicher Fanatismus oder Ehrgeiz in dieser Richtung fehlt und ich Kulturen sowohl ganzheitlich als auch differenziert betrachten kann, bin ich gegenüber anderen Glaubensausrichtungen und Praktiken vollkommen offen. Ich weiß genau, dass aufgrund meiner Prägung ich niemals Teil dieser Glaubensausrichtungen werden kann, aber ich habe Verständnis und Interesse dafür. Und vor allem weiß ich, dass kein System besser oder schlechter oder richtiger oder falscher ist. Es ist alles mehr oder weniger das gleiche: Ein Wertesystem mit den Ritualen, die verbinden und vertiefen. Selbst wenn es höhere Mächte gibt, die Rituale sind menschengemacht. Das macht sie nicht schlecht oder irrelevant. Wenn es diese Mächte gibt, sind sie mit menschlichen Maßstäben nicht zu messen, insofern fruchten die sehr menschlichen Fragen "Warum lässt er das zu?" oder "Warum immer ich?" irgendwie gar nicht. Transzendenz ist da das Stichwort. Und wenn man ehrlich ist: Ist der Gedanke daran, dass man eigentlich nichts falsch machen kann, weil man trotz ALLEM geliebt wird, nicht etwas Schönes und etwas erstrebenswertes? Muss man BEWEISEN, dass es Gott gibt oder nicht? Wenn es den einzelnen Menschen erfüllt und glücklich macht, dass er an den liebenden Vater glaubt, warum dann versuchen, ihm diesen Glauben zu nehmen? Ganz ab davon, dass Wissenschaft nicht im Gegensatz zum Glauben steht. Das sehen übrigens sehr viele Naturwissenschaftler genauso, gerade bei den Physikern. Ich halte mich auch da an Terry Pratchett, der einen wunderbaren Satz aufgeschrieben hat: "Nur weil man weiß, wie etwas funktioniert, hört es noch lange nicht auf, Magie zu sein." Hearts on fire! |
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| Zuletzt geändert: 20.02.2009 15:55:39 | |||||||
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| Ich beneide Leute, die an Gott glauben können, wirklich. Es muss richtig toll sein, dass man das Gefühl hat, geliebt zu werden, egal was man vielleicht alles falsch macht. Man muss vielleicht auch nicht beweisen, dass es Gott gibt, aber mein Verstand funktioniert nur so. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es einen barmherzigen, alle Menschen liebenden Gott gibt. Ich würde aber nie versuchen jemandem den Glauben zu nehmen. Das finde ich in jedem Fall lächerlich. Jemand der wirklich glaubt, wird sich wohl auch kaum umstimmen lassen. |
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| > Ich beneide Leute, die an Gott glauben können, wirklich. Es muss richtig toll sein, dass man das Gefühl hat, geliebt zu werden, egal was man vielleicht alles falsch macht. Man muss vielleicht auch nicht beweisen, dass es Gott gibt, aber mein Verstand funktioniert nur so. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es einen barmherzigen, alle Menschen liebenden Gott gibt. Ich würde aber nie versuchen jemandem den Glauben zu nehmen. Das finde ich in jedem Fall lächerlich. Jemand der wirklich glaubt, wird sich wohl auch kaum umstimmen lassen. was glaubst du eig. wo du hinkommst nach dem Tod?? こにちわ |
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| Wo soll ich denn schon hinkommen? Ich höre einfach auf zu existieren. |
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| >was glaubst du eig. wo du hinkommst nach dem Tod?? Ich lass mich überraschen. X3 Ich mache mir eigentlich keinen grossen Kopf darüber, momentan lebe ich noch. Ich werd's dann wissen wenn ich tot bin, aber jetzt lebe ich. Ich hoffe natürlich schon, dass dort ev. etwas ist, sonst würd ich mich etwas verarscht fühlen, wenn alles einfach so aufhört, besonders wegen meinem Geist wunder ich mich....der wird schon irgendwo hin gehen... ~Sinun on löydettävä se elämä mitä varta sinä olet syntynyt.~ |
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| > >was glaubst du eig. wo du hinkommst nach dem Tod?? > > Ich lass mich überraschen. X3 > Ich mache mir eigentlich keinen grossen Kopf darüber, momentan lebe ich noch. Ich werd's dann wissen wenn ich tot bin, aber jetzt lebe ich. > Ich hoffe natürlich schon, dass dort ev. etwas ist, sonst würd ich mich etwas verarscht fühlen, wenn alles einfach so aufhört, besonders wegen meinem Geist wunder ich mich....der wird schon irgendwo hin gehen... Da du das jetzt so sagst ...fällt mir ein Bibelvers ein: Pred. 12;7: Und der Staub kehrt zur Erde zurück, so wie er gewesen und der Geist kehrt zu Gott zurück, der ihn gegeben hat. Allerdings wird die dann Seele je nachdem, ob du erettet bist in den "Himmel" oder in die "Hölle" kommen (n.biblscher Lehre) natürlich kannst du dich auch überraschen lassen, wobei ich es viel angenehmer finde, es jetzt schon zu wissen, was ja auch möglich ist...ich meine das ist ja dann ewig, deshalb lohnt es sich mMn auch Zeit dafür zu investieren... こにちわ |
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| Ewig?! Das ist mir wieder zu lange, nein Danke. XD Hey, du glaubst daran, ich glab an mein Zeugs, jeder ist glücklich. ~Sinun on löydettävä se elämä mitä varta sinä olet syntynyt.~ |
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| > Ich beneide Leute, die an Gott glauben können, wirklich. Es muss richtig toll sein, dass man das Gefühl hat, geliebt zu werden, egal was man vielleicht alles falsch macht. Man muss vielleicht auch nicht beweisen, dass es Gott gibt, aber mein Verstand funktioniert nur so. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es einen barmherzigen, alle Menschen liebenden Gott gibt. Ich würde aber nie versuchen jemandem den Glauben zu nehmen. Das finde ich in jedem Fall lächerlich. Jemand der wirklich glaubt, wird sich wohl auch kaum umstimmen lassen. Glauben kann weitaus tiefere Dimensionen annehmen, als einfach nur das Gefühl zu haben, geliebt zu werden, egal was man macht. (ich zum beispiel habe dieses Gefühl überhaupt nicht)Es ist auch nicht immer leicht. Man macht es sich nicht einfacher, weil man an einen Gott glaubt (na gut, vielleicht gibt es solche Menschen). Ich habe immer schon an Gott geglaubt, und vorallem in meiner Kindheit hatte ich das Gefühl, Er würde mich hassen (durch den Islam habe ich dann gesehen, dass Er mich nicht von Geburt an hassen würde, sondern dass es meine Taten, mein Charakter, etc. sind, die mich zu einem hassenswerten oder liebenswerten Mensch machen). Man glaubt nicht an Gott, um es sich einfacher zu machen, das wäre lächerlich. Man glaubt an einen Gott weil man davon überzeugt ist, dass Er da ist, und nicht, weil man es hofft oder so. Um wirklich an Gott glauben zu können, muss man nachdenken. Alles andere wäre irgendein wischi-waschizeug und zumindest für mich wäre das nie ausreichend gewesen. wa salam Sawsan In pain, you can still sleep. But if you inflict pain, you will never be able to sleep again. |
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| >Man glaubt nicht an Gott, um es sich einfacher zu machen, das >wäre lächerlich. Man glaubt an einen Gott weil man davon >überzeugt ist, dass Er da ist Das sehe ich genauso, allerdings glaube ich nicht, dass es hassenswerte Menschen gibt. Gott hat uns unperfekt geschaffen, wir haben alle Fehler und alle schlechte Charaktereigenschaften. Wieso sollte er uns dafür sogar _hassen_? MMn ist gerade das Schöne im Christentum, dass Gott uns eben nicht hasst, sondern uns mit all unseren Fehlern annimmt. Vor ihm sind wir alle gleich. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| ->"Das sehe ich genauso, allerdings glaube ich nicht, dass es hassenswerte Menschen gibt. Gott hat uns unperfekt geschaffen, wir haben alle Fehler und alle schlechte Charaktereigenschaften. Wieso sollte er uns dafür sogar _hassen_? MMn ist gerade das Schöne im Christentum, dass Gott uns eben nicht hasst, sondern uns mit all unseren Fehlern annimmt. Vor ihm sind wir alle gleich." so sehe ich das auch. Gott liebt jeden Menschen, egal ob er nun "böse" ist. Jeder hat die Chance, sich zu bekehren und an ihn zu Glauben, also ist niemals die Hoffnung verloren, so sehe ich das. Und weil Jesus am Kreuz für unsere Sünden gestorben ist, sind wir Gott auch näher gekommen. |
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| Ich bin absolut gegen Religionen,passt aber nicht hier hin,es geht ja nur darum ob man an in glaubt. Ich tue es nicht,für mich gbt es keinen Gott,gäbe es einen würde es ja wohl hier ganz anders aussehen.Da Lattenjupp sich hat nageln lassen damit alle Sünden vergeben sind müsste die Welt ja ok sein. Sehts ein,wenn wir tot sind,dann sind wir tot,fertig. Kein Gotte,kein Himmel,kein Teufel und keine hölle. Mfg,Odin. |
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| >Ich bin absolut gegen Religionen,passt aber nicht hier hin,es >geht ja nur darum ob man an in glaubt. Nicht unbedingt an "ihn", sondern an irgendeinen oder sogar mehrere Götter. Es gibt ja nicht nur das christliche Gottesbild. >Ich tue es nicht,für mich gbt es keinen Gott, Lustig, dass du dich dann nach einem benennst. >gäbe es einen würde es ja wohl hier ganz anders aussehen.Da >Lattenjupp sich hat nageln lassen damit alle Sünden vergeben >sind müsste die Welt ja ok sein. Hach, es wäre so schön, wenn Leute mal Threads wenigstens etwas durchlesen würden :/ Du hast das Christentum leider auch nicht verstanden: Ja, Jesus ist für unsere Sünden gestorben. Aber warum? Damit hier auf Erden alles okay ist? Nein. Er starb, damit wir in den Himmel kommen können, damit uns unsere Sünden vergeben werden können. Die irdische Welt ist nicht perfekt, sie ist kein Paradies und soll es nach dem Christentum auch nicht sein. Bevor man also jede Art der Religion als blöd abtut, sollte man sich vielleicht erst einmal damit auseinandersetzen. >Sehts ein,wenn wir tot sind,dann sind wir tot,fertig. Wieso glaubst du, dass du weißt, was uns erwartet? Kein Mensch weiß das. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| > >Man glaubt nicht an Gott, um es sich einfacher zu machen, das >wäre lächerlich. Man glaubt an einen Gott weil man davon >überzeugt ist, dass Er da ist > > Das sehe ich genauso, allerdings glaube ich nicht, dass es hassenswerte Menschen gibt. Gott hat uns unperfekt geschaffen, wir haben alle Fehler und alle schlechte Charaktereigenschaften. Wieso sollte er uns dafür sogar _hassen_? > MMn ist gerade das Schöne im Christentum, dass Gott uns eben nicht hasst, sondern uns mit all unseren Fehlern annimmt. Vor ihm sind wir alle gleich. Man kann mit körperlichen Behinderungen und Fehlern geboren sein, man kann mit geistigen Behinderungen und Fehlern geboren sein, und keiner wird einen dafür hassen. Wofür man uns aber sehr wohl hassen kann ist für die Dinge, die wir selbst tun. Wir bestimmen zu einem sehr großen Teil, was wir sind. Wenn wir uns also dafür entscheiden, schlechtes zu tun, dann sind wir schlecht. Das heißt aber nicht, dass wir uns nicht ändern können. So einen Stempel kann man ja wieder abwaschen. Aber einfach einen Fehler nach dem anderen machen bringt nichts. Das ist lame. Man muss seinen Fehler wirklich bereuen, denn dieses richtig grausame Gefühl von Reue, das an einem nagt, das einem glauben macht, es würde einen zerfressen, dass ist die härteste Art der Buße. Und dann kann einem verziehen werden. Und nur weil jemand hassenswert ist, heißt es ja nicht, dass Gott einen hasst, nur so nebenbei. wa salam Sawsan In pain, you can still sleep. But if you inflict pain, you will never be able to sleep again. |
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| Wie gesagt macht jeder Mensch Fehler und jeder Mensch hat charakterliche Schwächen. Natürlich ist das nicht unbedingt gut, aber es macht aus niemandem einen hassenswerten Menschen. Hass ist ein sehr starkes Gefühl und ich bin der Meinung, dass man niemanden hassen sollte und auch nicht von sich selbst denken sollte, dass man "hassenswert" ist. Natürlich soll man bereuen, wenn man etwas Schlimmes getan hat und man soll versuchen sich zu bessern, wenn man weiß, dass die eigenen Taten falsch waren. Aber Gott hasst niemanden. Er nimmt und so an, wie wir sind. Und das sollten wir - zumindest teilweise - auch versuchen. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| Die Ganze Sache ist ganz einfach! Gott ist lediglich ein Hinrgespinnst, eine Erfindung der Menschen, als Antwort auf Fragen die wir selber nicht beantworten können. Da wo ihr "wissen" versagt, kommt Gott ins Spiel. Gott ist der Beweis dafür das die Menscheit, ein Elendiger Haufen Dummheit ist. Womit auch beantwirtet ist, warum wir uns ins "Verderben" stürzen. Leute ich scheiß drauf - der Mensch wird sich nie verändern, solange der Religiöse Glaube existiert, sehe ich schwarz für die Welt & unsere Existenz! ...würde der Glaube wegfallen und die Menschen auf der Welt, die Situation mal Realistisch sehen, würden sie auch vielleicht mal Versuchen was zu ändern anstatt irgenteinen Über-Typen anzuhimmeln und um Hilfe zu "betteln"! An Gott zu glauben ist Schmarn! - Meine Meinung! Cheer´s & Oi! |
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| > Leute ich scheiß drauf - der Mensch wird sich nie verändern, solange der Religiöse Glaube existiert, sehe ich schwarz für die Welt & unsere Existenz! > ...würde der Glaube wegfallen und die Menschen auf der Welt, die Situation mal Realistisch sehen, würden sie auch vielleicht mal Versuchen was zu ändern anstatt irgenteinen Über-Typen anzuhimmeln und um Hilfe zu "betteln"! Glaubst du das im Ernst? Der Grund für Selbstverleugnung, Faulheit, Realitätsvergessenheit und Lethargie ist nicht die Religion und der Glaube an Gott, sondern etwas, das der Mensch sich selsbt schafft. Wenn jemand seinen Glauben vorschiebt, dann missbraucht er ihn, weil er ihn als Ausrede benutzt und das ist nicht der Sinn der Religiosität. Baut eure Häuser aus totem Holz. Baut eure Mauern aus totem Stein. Baut eure Träume aus toten Gedanken. Kommt das Leben weinend, lachend, singend wieder, nehmen wir, was ihr gestohlen und ziehen euren toten Knochen ihre kranken Häute ab. |
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| Mh... Zuerst mal danke an den OP für diese lächerliche Intoleranz gegenüber Gläubigen. Das war nicht sehr reif... Ich wiederhole jetzt nicht noch mal dasselbe dass Vampire schon getan hat, denn er/sie hat deinen Post schon ordentlich zerpflückt und er/sie vertritt im Groben meine Meinung. Was ich aber ergänzen möchte, ist die schiere Überwältigung meinerseits von den ganzen Ungläubigen hier - Ich wette mehr als die Hälfte von Euch gehört einer Konfession an, und ist trotzdem ungläubig. Wieso tretet ihr nicht alle aus der Kirche aus? Anhand diesen Threads habe ich wieder mal gemerkt wie verschissen unsere Gesellschaft ist. Wo sich die Leute im Religionsunterricht nicht mal trauen ihre Meinung zu sagen, weil sie Schiss haben ausgegrenzt zu werden, reichen hier 3 Posts um die Menschen plötzlich das sagen zu lassen, was sie die ganze Zeit über wirklich über Gott gedacht haben. Wirklich unglaublich. Ich weiss ganz genau dass ihr da draussen auch steckt, ihr geldgierigen Nichtsnutze. Habt euch Taufen lassen, Firmung, Konfirmation alles nur wegen dem Geld, mh? Und hier lasst ihr dann die Sau raus? ... |
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| ->"Wo sich die Leute im Religionsunterricht nicht mal trauen ihre Meinung zu sagen, weil sie Schiss haben ausgegrenzt zu werden,[...]" Ich sag nur Glaube ohne Werke ist Tod. Bei uns ist das ähnlich, doch ich vertrete meine Meinung und meinen Glauben. Angst, ausgegrenzt zu werden hab ich nicht, denn ich habe viele Freunde, die gläubig sind. Gruß |
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| > Wie gesagt macht jeder Mensch Fehler und jeder Mensch hat charakterliche Schwächen. Natürlich ist das nicht unbedingt gut, aber es macht aus niemandem einen hassenswerten Menschen. Hass ist ein sehr starkes Gefühl und ich bin der Meinung, dass man niemanden hassen sollte und auch nicht von sich selbst denken sollte, dass man "hassenswert" ist. > Natürlich soll man bereuen, wenn man etwas Schlimmes getan hat und man soll versuchen sich zu bessern, wenn man weiß, dass die eigenen Taten falsch waren. Aber Gott hasst niemanden. Er nimmt und so an, wie wir sind. Und das sollten wir - zumindest teilweise - auch versuchen. Mir anzumaßen, wissen zu können, was Gott über wen denkt hat mir meine Religion auch abgewöhnt, dass hatte ich vergessen hier zu schreiben. Das ist zu einem großen Teil meine Meinung, und ich bin hart zu anderen und noch härter zu mir selbst. Dennnoch halte ich diese "So bin ich halt"-Einstellung für ungut. Wir unterscheiden uns von den Tieren dadurch, dass wir eben nicht einfach so sind, sondern dass wir uns zu einem großen Teil zu dem machen, was wir sind. wa salam Sawsan P.S.: @Bergerimit Ja, du großer, allwissender und allesdurchschauender Prophet, leite uns aus der Unwissenheit in ein Tal, in dem Milch und Honig fließen! In pain, you can still sleep. But if you inflict pain, you will never be able to sleep again. |
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