Thread: Der Glaube an Gott !!!
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Eröffnet am: 27.11.2006 15:48 Letzte Reaktion: 18.04.2009 23:31 Beiträge: 3547 Status: Gesperrt |
Unterforen: - Kulturelles - Umfragen |
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| @karu_darkangel >Stimmt, so wie einige andere Religionen und vorallem >Minderheiten. Aber das ändert ja nicht, was früher passiert ist nein, aber es ist dennoch kein argument. sogesehen müsstest du gegen alle möglichen gruppen / institutionen sein. wenn jemand sagt "die deutschen sind scheiße, siehe zweiter weltkrie, hitler u.s.w.", dann heulen alle, aber wenn jemand der kirche immer noch die kreuzzüge vorwirft, dann ist das natürlich vollkommen okay. ja! die kirche bzw. ihre damaligen anhänger haben mist gebaut. aber wir müssen auch beachten was für eine zeit das damals war. es hat nichts mehr mit der heutigen kirche und / oder ihren anhängern zu tun. und ich finde es abartig das den christen immer noch vorzuwerfen, nur weil einem nichts besseres einfällt, man aber unbedingt nen grund braucht. das wäre genauso, wie wenn jemand zu mir sagt "dein uropa war ein böser nazi! mir ist egal wie du bist, wer du bist und was du tust, aber ich hasse dich deswegen!!!" diese art der "argumentation" ist schlicht und ergreifend müll. >Ich sagte "wurden" (Vergangenheit) und rede damit nicht von >den "heutigen" Missionaren. naja, dafür dass du in der vergangenheit lebst, kann ich ja nichts. aber du wiederlegst dich ja prächtig selbst, da muss ich das nicht mehr tun... denn wenn sich deine ganzen argumente auf die vergangenheit beziehen, dann muss ich dir leider sagen: wir leben im JETZT. >Korrekt. Trotzdem rechtfertigt es für mich nicht, dass man für >den Bau von kirchlichen Gebäuden o.ä. den ohnehin schon armen >Menschen das Geld aus der Tasche gezogen hat. heute wird den armen leuten das geld genauso aus der tasche gezogen. ich weiß, dass es das für dich nicht rechtfertigt, aber wie egsagt, dann müsstest du so ziemlich gegen jeden menschen sein. >Habe ich da oben gesagt "Luther war halt viel schlauer und >überhaupt besser als die dummen Katholiken"? Nein. Ich habe >lediglich den Fakt erwähnt, das er das, was er getan hat, nunmal >getan hat ja, aber ich muss das deshalb doch nicht gut finden. und wenn ich es nicht gut finde, dann muss ich es auch nicht als tolles argument gegen die phösen katholiken anerkennen. denn das ist es für mich einfach nicht. >es ist eher intolerant von dir, sofort davon auszugehen, ich >wollte irgendwen niedermachen oder als Idioten hinstellen, übertreibungen sind in einer diskussion vollkommen legitim. lernt man im deutschunterricht. fühl dich deshalb nicht angegriffen. >Ob Homosexualität normal ist oder nicht hängt davon ab, was man >unter normal versteht. nunja, ich gehe von der allgemeinen definition von normal aus. @ daishi >Homosexualität ist scheisse, lol falsch. lediglich das ausleben gleichgeschlechtlichen sexualverkehrs wird als unnatürlich angesehen, da sex nach der kirche zuerst einmal zum kinder kriegen da sein sollte, was, wenn man sich das damalige denken und wissen ansieht, auch ziemlich klar ist. heutzutage sind die meisten kirchenvertreter da sehr liberal geworden. >-Abtreibung sind scheisse, xD und Verhütung aber auch omfg nein, verhütung nicht (mehr). nach christen ist das leben ein geschenk gottes und der mensch sollte nicht das recht haben "gott zu spielen", indem er das baby tötet. ich kann diese denkweise durchaus nachvollziehen. >-Frauen sind unwürdig, rofl dazu habe ich vorher alles schon gesagt. nur weil eine frau kein papst werden kann, ist sie noch lange nicht "unwürdig". wie lange hat es bitte gedauert, bis wir mal ne weibliche bundeskanzlerin hatten? bzw. bis frauen überhaupt wählen / gewählt werden durften? frauen sind leider allgemein immer noch nicht mit männern gleichgestellt, das ist also sicher kein problem der katholischen kirche. >-Nur die kath. Kirche ist toll, der Rest sind Spinner, wtf falsch. die katholische kirche sieht sich als einzig wahre kirche an. jeder glaube / jede religion erhebt den anspruch die einzig wahre zu sein (abgesehen vom buddhismus, der eher eine lebenseinstellung ist), was klar ist. es wäre ja "etwas" unlogisch, wenn in der bibel steht: "gebot 1: du sollt keine anderen götter haben.. aber vielleicht ist der und der glaube trotzdem richtig... hm... oder der... ohje.. glaub einfach an alles!" das bedeutet aber nicht, dass der rest als "spinner" angesehen wird... >Es ging ursprünglich darum, dass die Kirchenmitglieder und die >von christlichen Moralvorstellungen "verseuchten" Politiker >verhindern, das eine richtige Homo-Ehe eingeführt wird. das ist aber einfach falsch. wie kommst du darauf, dass das nur etwas mit dem christentum / den christlichen moralvorstellungen zu tun hat? in anderen ländern, wo z.b. der islam vorherrscht, werden homosexuelle heute immer noch hingerichtet. (damit will ich nicht den islam runtermachen, sondern zeigen, dass man nicht christlich geprägt sein muss, um gegen homosexualität zu sein) >Ich finde es lediglich verwerflich, als halbwegs toleranter >Mensch Mitglied in einer solchen Organisation zu sein wie gesagt, dabei vergisst du, dass das christentum eigentlich genau dafür steht. "vor gott sind wir alle gleich", "gott liebt jeden menschen" u.s.w. das christentum ist eigentlich eine religion des friedens, der liebe und der toleranz. >Nein ich vergesse nichts. Ich bin bloß der Meinung, dass man >auch Gutes tun kann, ohne Mitglied in einer Organisation zu >sein, die beständig für Intoleranz (und diese ist bei weitem >nicht auf die Ablehnung der Homoehe beschränkt) und >Rückständigkeit eintritt. rückständigkeit... nunja, die kirche hält sicher an alten werten fest, mag sein, dass es teilweise die falschen sind. aber mit sicherheit nicht alle. abgesehen davon: nein, als einzelner mensch kann ich niemals so viel gutes tun, wie die institution kirche. >Komisch, das Luther (unabhängig davon, dass er nicht perfekt >war) genau das, die Abwandlung des eigentlichen Wortes, der >kath. Kirche vorgeworfen hat? Zeig mir z.B. mal die Stelle in >der Bibel, die die Ablehnung weiblicher Priester und ähnlichen >Unfug rechtfertigt. Die gibts meines Wissens nicht, die Regel >wurde von nach weltlicher (!) Macht geilen Klerikern >dazugedichtet. ach ne...echt jetzt?! und genau DAS ist es doch: ich richte mich nicht nach nmenschen, also auch nicht nach luther. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| @ Lyneros Nur nochmal ganz kurz ^^. Ich hab mir schon gedacht, dass man das falsch verstehen könnte, aber mit den Zitaten wollte ich nicht sagen "die evangelische Kirche ist viel schlimmer!!!!". Ich wollte nur zeigen, dass alle Kirchen Mist gebaut haben (was ich auch gar nicht leugne) und ich habe ja auch zum Schluss geschrieben, dass ich es lächerlich finde der Kirche (egal welcher) etwas vorzuwerfen, was vor Jahrhunderten war. Das mit der evangelischen Kirche und mit Luther habe ich nur geschrieben, weil es eben einfach geschichtlich falsch ist, was hier behauptet wurde und ich denke es ist schon in Ordnung, das dann auch richtig zu stellen. Schließlich ist es geschichtlich einfach falsch, dass die Katholiken Hexen verbrannt haben und dann kam Luther um das zu beenden. Das sollte jetzt aber um Gottes Willen keine Wertung der evangelischen Kirche werden. >Man schiebt sich nur gegenseitig den Buhmann zu, um vom >eigentlichen abzulenken. >Mit schubsen hat der Krieg angefangen und genau DAS ist es, was >mich an den Religionen so ankotzt. >Man hält sich oftmals für was besseres, aber im Endeffekt >stinken beim kacken alle gleich. Ich kann deine Wut verstehen, aber das, was du hier beschreibst ist ja kein Problem der Religionen. Es ist einfach menschlich sich gegenseitig etwas in die Schuhe zu schieben um am Ende fein rauszusein. >Gehst du regelmässig zur Kirche, oder nur Ostern und Weinachten? >Da würd ich auch nichts davon mitkriegen. Warts mal ab bis du >heiratest und der Pfarrer dich vorher über deine Ehelichen >Pflichten aufklärt. Gut, ich bin noch nicht verheiratet, aber soweit ich weiß hat auch der Mann eheliche Pflichten...? Ansonsten stimme ich dir vollkommen zu ^^ twins against twincest! |
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| @Freitag: Das war nicht nur auf dich bezogen, sondern allgemein hier. Es gibt genügend die den sogenannten Buhman immer schön dem Anderen in die Schuhe schieben. Die katholiken, den evangelischen und umgekehrt. Menschen sind alle gleich, alle machen Fehler, überall gibt es jene die ihre Macht und ihr Wissen ausnutzen und es im Namen der Kirche oder sonst was machen, in Wirklichkeit aber gewisse Dinge nur tun, um den eigenen Willen durchzusetzen. >Ich kann deine Wut verstehen, aber das, was du hier beschreibst >ist ja kein Problem der Religionen. Es ist einfach menschlich >sich gegenseitig etwas in die Schuhe zu schieben um am Ende fein >rauszusein. *lach* Ich bin nicht wütend XD Wenn ich wütend bin, schreib ich gar nicht XDDD Oder selten zumindest *lol* Stimmt es geht ums menschliche, nur wer vertritt die Religionen? Die Menschen. Die Religion selbst wurde von den Menschen erschaffen. Die Kirchen haben sich gespaltet und daraus noch weiter bis in kleinen Gruppierungen. >Gut, ich bin noch nicht verheiratet, aber soweit ich weiß hat >auch der Mann eheliche Pflichten...? Na, dass will ich hoffen, dass er die hat, sonst prügel ich meinen Gatten, wenn er nach Hause kommt *lol* Natürlich haben Beide ihre Pflichten. Nur verrat mir mal...was will ein katholischer Priester einem Paar sagen, wenn er doch keine Ahnung von einem Eheleben hat? Er kennt vielleicht viele Probleme, daher er sicherlich auch Ehepaare betreut hat, aber das fühlen, das miteinander sein, das kennt er nicht. Ich halte es für total bescheuert, dass man bei den katholiken vor der kirchlichen Hochzeit mit dem so ein Gespräch führen muss. Bei einem evangelischen kann ich es noch nachvollziehen, der darf ja Frau und Kinder haben. Meiner Bekannten wurde quasi gesagt, wenn der alte Poppen will, dann mach die Beine breit und nebenher hat sie als Frau ihn zu bedüdeln O.O Auweia,...die war vielleicht angesäuert *hust* Ich hab die kaum ruhig gebracht *lol* |
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| @ lostvampire: >heutzutage sind die meisten kirchenvertreter da sehr liberal geworden. Die, die liberal geworden sind, sind aber nicht die, die in der Hierachie ganz oben sind... >nein, verhütung nicht (mehr). Doch Verhütung ist genauso geächtet wie bisher auch. Lediglich zum Zwecke der AIDS-Prävention ist sie "moralisch nicht verwerflich". >falsch. die katholische kirche sieht sich als einzig wahre kirche an. Dagegen hätte ich ja nichts, das erachte ich für normal. Dennoch wird einerseits aufgrund des Drucks der Mitglieder in der BRD einen auf Ökumene machen, anderseits dennoch Anti-Evangelische-Texte veröffentlichen (ich meine den, der von Lehmann als Betriebsunfall bezeichnet wurde) >dass man nicht christlich geprägt sein muss, um gegen homosexualität zu sein Wir reden von Europa. Außerdem sind sich Islam und Kirche nicht unähnlich. Übrigens heißt die Partei, die ziemlich Erfolgreich sich gegen alles zur Wehr setzt, was die Rechte von Homosexuellen stärkt CHRISTLICH demokratische Union. Ist das nicht bezeichnend genug? >wie gesagt, dabei vergisst du, dass das christentum eigentlich genau dafür steht. "vor gott sind wir alle gleich", "gott liebt jeden menschen" u.s.w. >das christentum ist eigentlich eine religion des friedens, der liebe und der toleranz. Ich habe nichts gegen das Christsein sondern gegen die Mtigliedschaft in der kath. Kirche. Dafür, dass die katholische Kirche die Grundregeln des Christentums missachtet, kann ich nichts. >und genau DAS ist es doch: ich richte mich nicht nach nmenschen, also auch nicht nach luther. Aber nach den Menschen, die die Märchen vom ollen Joschua niedergeschrieben haben, was ist mit denen? Die Menschen, die die Grundlage deiner ganzen Religion niedergeschrieben haben? Richtest du dich nach denen auch nicht? Mfg, Daishi |
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| Zuletzt geändert: 26.05.2008 19:06:36 | |||||||
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| @daishi >Die, die liberal geworden sind, sind aber nicht die, die in der >Hierachie ganz oben sind... das würde ich nicht unbedingt sagen. natürlich wird sich die kirche nicht von heute auf morgen ändern. aber was genau tut die kirche denn gegen homosexuelle? ich habe noch nicht miterlebt, dass irgendein homosexueller aus einer kirche rausgeflogen ist o.ä. >Doch Verhütung ist genauso geächtet wie bisher auch. Lediglich >zum Zwecke der AIDS-Prävention ist sie "moralisch nicht > >verwerflich". nein. der papst hat kondome allgemein erlaubt. außerdem hat er gesagt, dass sex vollkommen in ordnung ist, so lange liebe im spiel ist. das schließt so gesehen sogar homosexuellen sex mit ein. >Dagegen hätte ich ja nichts, das erachte ich für normal. Dennoch >wird einerseits aufgrund des Drucks der Mitglieder in der BRD >einen auf Ökumene machen, anderseits dennoch Anti-Evangelische->Texte veröffentlichen (ich meine den, der von Lehmann als >Betriebsunfall bezeichnet wurde) menschliche fehler eben. was soll ich dazu sagen / schreiben? ich werde sicher nicht behaupten, dass alle anhänger der katholischen kirche liebe menschen sind. >Wir reden von Europa. ach? tun wir das? >Außerdem sind sich Islam und Kirche nicht unähnlich. Übrigens >heißt die Partei, die ziemlich Erfolgreich sich gegen alles zur >Wehr setzt, was die Rechte von Homosexuellen stärkt CHRISTLICH >demokratische Union. Ist das nicht bezeichnend genug? du willst jetzt nicht wirklich sagen, dass die cdu noch irgendwas mit dem christentum am hut hat...? das war früher mal so. mittlerweile ist an der CHRISTLICHEN union nicht mehr viel christlich. >Ich habe nichts gegen das Christsein sondern gegen die >Mtigliedschaft in der kath. Kirche. Dafür, dass die katholische >Kirche die Grundregeln des Christentums missachtet, kann ich >nichts. die kirche tut dies nicht, nur die einzelnen menschen. ich bin mitgleid der katholischen kirche, weil es eben die einzig wahre ist. aber ich (und alle anderen christen auch) folge nicht dem papst, sondern jesus christus. und dafür, dass gewisse menschen sich nicht an die regeln halten, kann ich auch nichts. >Aber nach den Menschen, die die Märchen vom ollen Joschua >niedergeschrieben haben, was ist mit denen? Die Menschen, die >die Grundlage deiner ganzen Religion niedergeschrieben haben? >Richtest du dich nach denen auch nicht? nein, nicht 100%ig. die grundlage meines glaubens ist gott bzw. jesus. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| Irgendwie finde ich deine Aussagen zum Teil widersprüchlich naja... >nein. der papst hat kondome allgemein erlaubt. Bei meiner kurzen Recherche vorhin konnte ich nichts derartiges finden. Kann natürlich trotzdem sein, dass du recht hast und ich einfach nicht das neuste gefunden hatte... >>>Wir reden von Europa. >ach? tun wir das? Ich denke schon^^ >du willst jetzt nicht wirklich sagen, dass die cdu noch irgendwas mit dem christentum am hut hat...? Natürlich ist die CDU kein Kampftrupp des Christentums. Aber dennoch denke ich, dass die Mehrheit der CDU-Mitglieder stärker von christlichen Moralvorstellungen geprägt sind, als die Mitglieder anderer Parteien. >die kirche tut dies nicht, nur die einzelnen menschen. Die Kirche ist eine Art Verein, besteht daher aus Menschen und wird von Menschen gebildet. Daher verstoßen wenn ich mich auf die von dir genannten Ideale des Christentums beziehe viele der Oberen absichtlich mutwillig gegen diese Ideale. Und dies scheint den Unteren ja wenig auszumachen, sonst wären sie kein Mitglied mehr. >nein, nicht 100%ig. die grundlage meines glaubens ist gott bzw. jesus. Einerseits richtest du dich nach Menschen, andererseits nach denen, die die Bibel geschrieben haben, aber nicht 100%. Widerum anderseits richtest du dich nach Gott und Jesus und die sind je nach Betrachtung entweder von Menschen geschaffen oder doch zumindest von Menschen überliefert und dabei ausgeschmückt, verändert etc. Klingt für mich widersprüchlich... Mfg, Daishi |
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| >Irgendwie finde ich deine Aussagen zum Teil widersprüchlich >naja... welche und warum? >Ich denke schon^^ und ich dachte es geht hier um religion (bzw. momentan ums christentum) im allgemeinen. warum kommt man dann mit dem aids-problem in afrika? >Natürlich ist die CDU kein Kampftrupp des Christentums. Aber >dennoch denke ich, dass die Mehrheit der CDU-Mitglieder stärker >von christlichen Moralvorstellungen geprägt sind, als die >Mitglieder anderer Parteien. das denke ich nicht. es gibt genug andere christliche parteien (die ich übrigens nicht gut finde). die cdu hat mit dem christentum genauso viel zu tun wie die spd u.s.w. vielleicht etwas mehr, aber nicht viel. abgesehen davon sind wir alle von christlichen moralvorstellungen geprägt und ich denke, dass das nicht das schlechteste ist. >ie Kirche ist eine Art Verein, besteht daher aus Menschen und > wird von Menschen gebildet. Daher verstoßen wenn ich mich auf die von dir genannten Ideale des Christentums beziehe viele der >Oberen absichtlich mutwillig gegen diese Ideale. Und dies scheint den Unteren ja wenig auszumachen, sonst wären sie kein >Mitglied mehr. das problem ist, dass sich kein einziger christ zu 100 % an "die regeln" halten kann, es ist schlichtweg unmöglich. ich würde behaupten, dass die meisten kirchenvertreter sehr wohl versuchen sich an die regeln zu halten. das problem ist aber, dass man die bibel unterschiedlich auslegen / gewisse stellen unterschiedlich wichtig einschätzen kann. somit haben nicht alle christen die gleichen ideale. und ich bin ja sehr wohl der meinung, dass die kirche viel mehr gutes, als schlechtes tut, demnach bin ich gerne mitglied und unterstütze sie. im gegensatz zu denen, die nur meckern, die hilfe dann aber trotzdem gerne annehmen. >Einerseits richtest du dich nach Menschen, andererseits nach denen, die die Bibel geschrieben haben, aber nicht 100%. nein, ich richte mich nicht nach menschen. ich richte mich nach meinem glauben. wenn der papst nun aber ausnahmsweise mal was gutes von sich gibt, dann unterstütze ich das. nicht, weil ich mich nach ihm richte, sondern weil ich es ebenfalls für richtig halte. das gleiche gilt für die bibel. die bibel ist für mich eine art ratgeber, mit sehr vielen metaphern. da stehen einige sehr gute dinge drinne, nach denen ich mich gerne richte. das hat dann aber eben nichts mit dem menschen zu tun. >Widerum anderseits richtest du dich nach Gott und Jesus und die sind je nach Betrachtung entweder von Menschen geschaffen oder >doch zumindest von Menschen überliefert und dabei ausgeschmückt, verändert etc. ich habe gott selbst erfahren, ich weiß, dass es ihn gibt. und weder ich, noch irgendein anderer christ würde sich je anmaßen zu behaupten, dass er weiß, wie gott ist. gott ist unbegreifbar. sicher, er ist nach meinem glauben z.b. allmächtig, aber ich würde nicht sagen, dass ihn das zu 100% beschreibt. übrigens hat es jesus bewiesenermaßen wirklich gegeben. >Klingt für mich widersprüchlich... für mich nicht. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| Just as a random, not exactly related: rant: > [..] denn ich meine, dass man in den 20gern und 30gern schon so schlau war und Fleisch nicht merh ROH gegessen hat Erzaehl das mal den Sashimi Liebhabern ^^ Wobei weniger Fleisch das Problem ist, als mehr Blut. You might say everyone of us is a fiddler on the roof trying to scratch out a pleasent simple tune without breaking his neck Meine NGE FanFiction Flucht |
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| >Erzaehl das mal den Sashimi Liebhabern ^^ >Wobei weniger Fleisch das Problem ist, als mehr Blut. ahja.. Ich weiß nicht, ich dachte in den 20gern wäre man da schon kultivierter gewesen. Und Fisch hat ja nicht literweise Blut.. Und ich könnte mir vorstellen, dass Affen im Rohzustand weder lecker aussehen, noch schmecken... Da Aids im Kongo aber ausbrach... Ich weiß nicht so Recht... Es ist ja umstritten, wie genau der Übertragungsweg war..... Für mich liegt der Geschlechtsverkehr mit einem Affen eben näher.... zurück zum TOPIC.. |
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| Ich beziehe mich mal mehr oder weniger direkt auf dien Anfang des Treads: Ob ich an Gott glaube? Im Sinne von Kirche und Religion wohl eher nicht. Ich glaube allerdings schon, das es da irgendwen oder irgendwas gibt, das man Gott nennen kann, also bin ich im weitesten Sinne gläubig- nur sehe ich nicht, das mir dieser Glaube in irgendeiner Form meine Verantwortung mir selbst und meinen Handlungen gegenüber nehmen könnte- Wir haben in der tat einen freien Willen und ein Hirn. Fragst sich nur, ob letzteres auch ausreichend genutzt wird. Für Machtkämpfe und allgemeinen Irrsinn braucht der Mensch keine Religionen. Sie bieten lediglich einen netten Rahmen dafür. Zu Religion und Kirche in diesem Zusammenhang: Meine Mutter ist überzeugte Christin, und in jungen Jahren bin ich auch immer brav mitgedackelt. Wir haben so ziemlich alles kennengelernt, was das Spektrum so zu bieten hat: Pfingstler,Charismatiker (schon in höheren Sphären schwebend), "Gesetzliche" Christen, die mit einem bein noch im Mittelalter standen, Katholische und evangelische Kirchen, freikirchen und was-weiß- ich- noch- alles. Überzeugt hat mich im Endeffekt niemand. Das,was ich in Gemeinden gesehen habe, hat mich mitunter an das kleinliche gezicke zweier Kleingärtner erinnert, nach dem Motto: "Der rasen entspricht nicht der vorgeschriebenen höhe und jetzt kack ich dich beim Vorstand an" Jeder wusste es besser, war der frömmste un beste und meinte, dem anderen noch was erzählen zu können. Rah! Diese ganzen Zwischenmenschlichen Reibereien haben unter dem Deckmäntelchen der Frömmigkeit eine ordentliche Portion an Schärfe und Boshaftigkeit gewonnen. Denn die Ebene war ja gleich eine ganz andere. da war man nicht einfach eine ungeliebte Person, sondern ein schlechter Christ, der von dem anderen in liebevoller geschwisterlicher Aufmerksamkeit "auf den rechten Weg gebracht" werden musste. Diese Heuchelei hat mich nachhaltig von allen kirchlichen und religiösen Institutionen fort getrieben. Der Mensch ist und bleibt eben nur ein Mensch, mit allen seinen Fehlern. Wenn ich sehe, wie sich manche Christen und auch Angehörigere beliebiger anderer Religionen über andere Erheben und sich als etwas besseres Fühlen, krieg ich rote Augen! Damit will ich aber keinesfalls gesagt haben, das dass bei allen so der Fall ist! Ganz ehrlich, ich bewundere die Leute, die ihren Glauben einfach leben und durch TATEN beeindrucken, nicht durch krampfhaftes Gerede und ständige Bekehrungsversuche. Ich meine mal gehört zu haben, das Mahatma gandhi mal gesagt hat, das er sich vielleicht fürs Christentum entschieden hätte, wenn er nur EINEN menschen getroffen hätte, der es ihm überzeugend hätte vorleben können. Ist aber lediglich Hörensagen, ich habe da keine Belege für. Nachdem,was ich von der Bibel noch weiß, war Jesus Christus ein Mensch, der sich für die Schwachen eingesetzt hat, dem die Gesetzestümelei verhasst war und der niemanden verurteilt oder verdammt hat- außer eben vielleicht jene Gesetzestümlern.Was ich jetzt auch nicht sooo unsympathisch finde. es ist bestimmt nicht das verkehrteste, sein leben nach diesem vorbild auszurichten. Aber eben mit Hirn! Die Vorstellung oder der Glaube an Gott ist an sich nicht falsch, meiner meinung nach. Jeder, wie er es mag und möchte. Aufhören sollte es da, wo der Glaube als Waffe gegen andere eingesetzt wird oder man sich selbst vom eigenen Denken und seiner Verantwortung freisprechen möchte. und da ist dann der Mensch einfach selbst gefragt. Da hat Gott nichts mehr mit zu tun. |
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| Zuletzt geändert: 27.05.2008 19:58:18 |
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| Wens interessiert, hier meine Meinung: Was sich die Kirche im Großen und Ganzen so ausdenkt, finde ich gelinde gesagt für Quatsch. (Und das sage ich, als ehemaliger Ministrant --> 9 Jahre lang) Ich kann aber nicht verleugnen, dass es einige Ansätze in der Bibel gibt, die nicht unintressant sind. Leute, die alles was in der Bibel steht, glauben, haarklein befolgen zu müssen, kann ich nicht ab. Ich bin der Meinung dass der Glaube an Gott bzw. der Glaube allgemein etwas ist, dass jeder für sich ausmachen muss und Glaube hat nichts mit Wissenschaft zu tun. (Glauben heißt nichts wissen!) Ich glaube, dass es irgendetwas gibt, dass zumindest ein bisschen an der Gestaltung der Welt mit gearbeitet hat (wenns auch nur der Urknall war!). Und dieses etwas existiert jetzt immer noch. Es hat zwar diese Welt gestaltet, allerdings liegt das Schicksal der Welt an sich in der Hand ihrer eigentlichen Bewohner und das heißt vordergründig in der Hand der Menschen. An uns ist es, die Welt zu erhalten oder sie (und uns damit) zu Grunde zu richten. Und was "Gott" und seine nicht Einmischung angeht, sage ich nur: freier Wille. Was ich aber auch finde ist, dass man das was man in die Welt "aussendet" auch irgendwie zurückbekommt. Und ich finde, dass der Mensch viel mehr auf die Natur um ihn herum achten sollte, als er das momentan tut. Das hat für mich auch was mit Glauben zu tun. Abschließend sage ich: egal was oder an was man glaubt, man sollte Rücksichtsvoll anderen gegenüber sein und auch eine Spur tolerant gegenüber anders gesinnten. Danke fürs Lesen. |
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| So, ich hab lang überlegt, ob ich hier was dazu schreibe. Ich hab mich dafür entschieden. Obs was bringt - keine Ahnung. Vorneweg: Ich bin nicht getauft, habe das auch nicht vor. Ich würde mich wohl auch nicht als Christ in dem Sinne bezeichnen. Dennoch denke ich, bin ich ein religiöser Mensch und beschäftige mich auch mit dem Thema wahrscheinlich mehr als viele andere, wobei das Thema auch mehr als nur die großen Weltreligionen im Grunde einschließt. Im Anfangspost tauchte die Frage auf, wie man an Gott glauben kann inmitten der Zerstörung und der Gewalt, die es nunmal unbestreitbar gibt. Es ist möglich, dass Menschen aufhören an Gott zu glauben in dieser Welt, die einem oft beibringt, dass alles, was einem die Religion über Menschlichkeit oder Liebe sagen könnte, nicht mehr zählt. Es kann sogar soweit kommen, dass man Gott mit dem Wunsch nach Rache identifiziert, dass man Gott in Anspruch nimmt für die eigenen Gefühle des Hasses, die man in ihn hineinprojeziert. Was sind das für Menschen? Was ist das für ein Vorgang, der einen seiner Höhepunkte zum Beispiel am 11ten September fand? Die Reaktion darauf war der Krieg. Und im Krieg hören alle Regeln des zivilen Zusammenlebens auf. Alles, was normalerweise verboten ist, kann jetzt zur Pflicht gemacht werden: Zerstörung, Massaker, Ausrottung von Menschen, Grausamkeiten aller Art, etc. . Schadenzufügung wird zur Pflicht. Es kommt zur zweiteilung der Menschen, in die richtigen und die falschen. Jenseits der Frontlinien hat man die Unmenschen, die Teufel und dann muss man handeln. In der ganzen Geschichte des 20ten Jahrhunderts ist es so gegangen. Immer wieder haben die Menschen gelernt, dass sie das Äußerste tun müssen, um überhaupt wahrgenommen zu werden. Wenn Menschlichkeit sich nicht auf Menschen bezieht, die man sieht, wenn es sozusagen das Gebot gibt, über Leichen zu gehen, wenn man durch die Hölle muss, um Herr über den Teufel zu werden im Kampf, dann gibt es keinen Gott, nicht weil es ihn nicht gäbe, aber weil die Menschen ihn nicht sehen. Gott kann keine äußere Kraft sein, die ausserhalb des Menschen agiert und eingreift. Meiner Meinung nach ist Gott ohne den Menschen, der ihn findet, nicht wirklich präsent um mal in Bildern zu sprechen. Gott wird nicht als alter bärtiger Mann vom Himmel aus die zweite Sintflut schicken. Ein weiterer Aspekt, der hier oft angesprochen wurde, sind Dinge wie Hexenverbrennung, Kreuzzüge und ähnliches. Hier muss man ganz klar diffenrenzieren. Das sind Ereignisse, die entstanden sind, weil Menschen versucht haben mit "Religion" umzugehen. Aber man kann nicht die Religion mit der Hexenverbrennung gleichsetzen. Man kann nicht mal die Religion mit Jesus gleichsetzen. Jesus ist vielleicht als Religionsstifter zu sehen ... was hinterher draus gemacht wurde, liegt ausserhalb seiner Verantwortung. Hier haben Menschen definitiv große Fehler gemacht, was aber nicht auf die Botschaft Jesu zurückzuführen ist. Solche Phänomene würde ich als Missbrauch der Religion bezeichnen. Als eine der vielen Möglichkeiten, die man besser nicht lebt. Das Problem ist, das es Menschen, die so handeln, gar nicht bewusst ist. So ne Art Gruppenegoismus gibt es bei allen Menschen. Es muss ja einen Vorteil haben, dass man nun katholik ist und nicht Protestant oder umgekehrt - oder Christ und nicht Muslim oder umgekehrt. Es soll einen Sinn haben, dieser Gruppe anzugehören und deswegen muss es weniger sinnvoll sein, der anderen Gruppe anzugehören. Aus ganz beliebigen, kulturell und regional gegebenen Unterschieden werden plötzlich Qualifikationsansprüche nach besser und schlechter. Und dann kommt noch die Angst hinzu und die eine Gruppe beginnt die andere zu fürchten. Dann wachsen vermeintliche Unterschiede ins Gigantische. Das ist eigentlich sehr menschlich, hat aber mit Religion eigentlich nichts zu tun. Das nächste ist, dass die Frömmigkeit in den meisten Religionen auf dem Auserwähltheitsgedanken basiert. Da steckt etwas dahinter, was nicht mal was schlechtes sein muss. Die Bibel ist eine kulturelle Leistung, da der Polytheismus zugunsten des Monotheismus zum ersten mal wirklich aufgesprengt wird (ja, Echnaton hat das auch versucht - aber wirklich gelungen ist ihm das ja nicht ;)). Anstelle von Mythologie tritt zum ersten mal so etwas wie Theologie. Dass Gott ein einzelnes Volk erwählt hat und ständig in seine Geschichte eingreift ist immer noch mythische Erzählung, die man so überall auf der Welt findet. Aber auch hier gibt es etwas Neues: Jetzt wird der Mensch als einzelner angesprochen, muss als einzelner Mensch Verantwortung übernehmen. Die Reaktion des Menschen darauf kann jetzt genau dieser Auserwähltheitsanspruch sein, aber müsste jetzt geistig weitergetragen werden. Stattdessen behalten wir ganz einfach eine historische Äußerlichkeit bei, in die das mal gebunden war. Dann werden aus Religion ideologische Territorialansprüche auf ein bestimmtes Besitztum und schon gerät man in Konkurrenz mit Menschen, die da leben und plötzlich wird Religion zum Anspruchsrecht auf einen Teil der Erde gegen andere Menschen (Kreuzzüge). Diese Menschen haben eine andere Kultur, einen anderen Glauben und werden geneigt sein, genau auf dieselbe Art und Weise darauf zu reagieren. Man muss hinzufügen, dass das Christentum, das aus dem Judentum hervorgegangen ist, diesen Auerwähltheitsanspruch noch viel weiter getrieben hat. Das Judentum ist irgendwie unter sich geblieben, es hat nie globale Missionsansprüche gestellt. Klar gab es Bekehrte, aber nicht das was das Christentum sich später zu tun bemüht: nämlich den Eingottglauben des Judentums auf die "Heiden" auszudehnen. Und hier wird der Grundstein für eine Intoleranz gelegt, die es so im Römischen Reich vorher und nacher nie gegeben hat. Da universalisiert sich etwas, das vorher quasi ein Exklusivrecht war, nur jetzt mit Absolutheitsanspruch. Ich hab hier jetzt so grob den Vorgang geschildert, der hier passiert sein muss, aber das ist alles eine äußerliche Sache. Es heisst nicht, dass es schlecht ist, an Jesus zu glauben und seine Botschaft verstehen zu wollen ... weil alles das hat er ja auch nie gesagt. Wenn die Menschen Religion dahin bringen, dass sie zum historischen Stillstand führt, wenn es zum bloßen dogmatischen Nachreden von etwas verkommt, dass eigentlich das Dogma zerbrechen wollte, dann gerät man in eine Ideologie hinein, die den Zustand einer Religion in einem Menschenherzen bis zur Friedensunfähigkeit treibt. Dann wird nicht die Versöhnung der Menschen, sondern die Abspaltung der Menschen im Namen Gottes gepredigt und organisiert und dann sind wir beim 11ten September und den Reaktionen darauf. Das sollte mit dem Glauben an Gott aber nichts zu tun haben im Grunde. Gott kann nicht identisch sein mit irgendeiner Auslegung eines Textes, von dem es viele Varianten gibt, vor allem nicht, wenn sie völlig unzeitgemäß ist. Deswegen ist es auch blöd, die heutige Kirche (auch wenn ich vieles an ihr nicht mag) mit der Kirche des Mittelalters zu vergleichen oder gleichzustellen. Die Gottesidee kann nicht eingekerkert werden im Vatikan oder in der Kaaba in Mekka oder in der Klagemauer in Jerusalem oder oder oder. Gott müsste doch überall sein und darüber hinaus. Wie kann man die Universalität der Menschlichkeit begreifen, wenn man sich auf ein Gebäude, auf Dogmen fixiert. Und das ist es doch, was eigentlich die Begründung für die existenz der Religion überhaupt ist in meinen Augen. Jesus reduziert zwar seine Botschaft ganz und gar auf Judäa, auf Israel, auch deshalb, weil er wohl nicht viel mehr von der Welt kannte. Aber was er dabei lehrt, ist eine Menschlichkeit, die allen gilt. Er erhebt bei Lukas im 10ten Kapitel einen Samariter zum Vorbild, wie man Gott findet. Der Samariter ist ein Beispiel, den jeder Jude damals hassen musste und Jesus war selbst Jude. Dieser Samariter hasst den tempel und will die Priester nicht - alles Dinge, die für einen Juden essentiell sind. Und doch bringt er es fertig, das Leid eines anderen Menschen zu begreifen, im Gegesatz zu einem Priester und einem Levi (die Leviten sind in der Bibel einer der 12 Stämme Israels, die von den Söhnen Jakobs abstammen), die beide vorbeigehen ohne ihn zu beachten. Jesus sagt hier, dass man um das ewige Leben zu erreichen unter anderem seinen Nächsten lieben soll wie sich selbst und bringt als Beispiel hierfür den Samariter. Es ist nicht primär wichtig, dass man (wie der Prister und der Levi) in den Tempel geht und streng nach den Gesetzen der Glaubensgemeinschaft lebt, sondern wenn ihr Mitleid mit eurem Nächsten empfindet und das lebt. Da findet man laut Jesu Aussage Gott und daraus folgt, dass Religion (auch die Religionen ausserhalb des Christentums sagen mehr oder weniger dasselbe) vor allem gelebte Menschlichkeit ist und das im Kern thematisiert. Ausserhalb wird das selten so angesprochen. So ... das als kleines Beispiel. Das ich das Beispiel aus der Bibel genommen habe, liegt daran, dass hier hauptsächlich über eben die geschrieben wurde. Sicherlich gibt es die in beinahe allen Religionen ... und die sind auch nicht schwer zu finden, wenn man mal ein bisschen nachschaut. Das alles, um mal den "Nutzen" von Religion für mich ein bisschen zu erklären und auch die eigentlich Absicht, die in Religion liegt meiner Meinung nach. So das wars fürs erste ... mal sehn, wies hier weitergeht. "Moralische Entrüstung ist Neid mit einem kleinen Heiligenschein." P.U.R.E. Child |
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| >Wir haben in der tat einen freien Willen und ein Hirn. und das ist die Gefährlichste Waffe des Menschen, kein anderes Wesen hat so einen Verstand wie wir, man muss wirklich aufpassen was man damit tut. >Die Gottesidee kann nicht eingekerkert werden im Vatikan oder in der Kaaba in Mekka oder in der Klagemauer in Jerusalem oder oder oder. Gott müsste doch überall sein und darüber hinaus. Wie kann man die Universalität der Menschlichkeit begreifen, wenn man sich auf ein Gebäude, auf Dogmen fixiert. Und das ist es doch, was eigentlich die Begründung für die existenz der Religion überhaupt ist in meinen Augen. >Jesus reduziert zwar seine Botschaft ganz und gar auf Judäa, auf Israel, auch deshalb, weil er wohl nicht viel mehr von der Welt kannte. Aber was er dabei lehrt, ist eine Menschlichkeit, die allen gilt. >Er erhebt bei Lukas im 10ten Kapitel einen Samariter zum Vorbild, wie man Gott findet. Der Samariter ist ein Beispiel, den jeder Jude damals hassen musste und Jesus war selbst Jude. Dieser Samariter hasst den tempel und will die Priester nicht - alles Dinge, die für einen Juden essentiell sind. Und doch bringt er es fertig, das Leid eines anderen Menschen zu begreifen, im Gegesatz zu einem Priester und einem Levi (die Leviten sind in der Bibel einer der 12 Stämme Israels, die von den Söhnen Jakobs abstammen), die beide vorbeigehen ohne ihn zu beachten. Jesus sagt hier, dass man um das ewige Leben zu erreichen unter anderem seinen Nächsten lieben soll wie sich selbst und bringt als Beispiel hierfür den Samariter. Es ist nicht primär wichtig, dass man (wie der Prister und der Levi) in den Tempel geht und streng nach den Gesetzen der Glaubensgemeinschaft lebt, sondern wenn ihr Mitleid mit eurem Nächsten empfindet und das lebt. Da findet man laut Jesu Aussage Gott und daraus folgt, dass Religion (auch die Religionen ausserhalb des Christentums sagen mehr oder weniger dasselbe) vor allem gelebte Menschlichkeit ist und das im Kern thematisiert. Ausserhalb wird das selten so angesprochen. Das ist das beste was ich je dazu gelesen hab, alle achtung, einer mehr der´s verstanden hat. Man soll sich nicht so in die Texte in den Heilligen Büchern verbeissen, sonst passieren immer wieder die gleichen fehler wie früher, den nur die Fanatiker haben die ganzen Kriege provoziert. Das ist das gleiche prinzip wie bei ner roten Ampel, wenn ein Ochse los läuft, geht die ganze Herde mit. Ich hab das schon ausprobiert, und es funktioniert ^^ Der Philosoph Didaktilus hat alternativ die Hypothese formuliert "Dinge passieren einfach, und damit hat sich’s“ |
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| hiho so, dazu erst mal... wir tragen eigentlich nur den geringsten prozentsatz zur klimaveränderung bei.. wissenschaftlich erwiesen ist, dass wir in den nächsten 26 jahren den äquator der milchstraße passieren und das die herzfrequenz und somit das klima der erde beeinflusst und außerdem werden seit rund 15 jahren auseinanderdriften und verschieben der kontinentalplatten gemessen... also... lasst euch da nix einreden... so und nu zum thema... generell streite ich nciht ab, dass es eine höhere macht geben könnte. die hab ich aber noch nie mit der kirche identiviziert. liegt vll da dran, dass die kriche keinen einzigen eigenen feiertag hat (die fallen alle auf heidnische feste!und die gabs teilweise schon vor unserer zeitrechnung) zweitens sind von über 500 evangelien nur 4 (lukas markus mathäus und johannes) anerkannt, weil sie als einzige von einer wiedergeburt jesu ausgehen, die anderen berichten, dass jesus das kreuz überlebt hat und eine familie gegründet hatte und werfen somit den ganzen kirchenmythos über den haufen. deshalb werden die auch vom vadikan unter verschluss gelhalten. und drittens: in den 70er jahren fand ein renomierter archäologe ein skelett in einer begräbniskammer nahe jerusalem. nach reiflicher überlegung und unmengen an test, wurde das skelett auf gut 87 n. Ch. geschätzt. DIe osuare die in der grabkammer gefunden wurden (Osuare sind gebeinkästen) führten die namen der Jesusfamilie auf. die wahrscheinlichkeit, dass zu dieser zeit leute mit den gleichen namen als familie bestattet wurden liegt bei 0,07%. außerdem gibt es offizielle dokumente in denen eine eheschließung zwischen Jesus und Maria magdalena (einzige frau beim abendmahl) stattgefunden hatte und beide 8 kinder hatten. weiterhin kann man anhand des entsprechenden kalenders feststellen, dass jesus am freitag vor dem sabbath gekreuzigt wurde, was heißt, er hing nur einen tag am kreuz (nicht drei),weil zum sabbath alle toten vom kreuz genommen werden mussten. und bereitsc bekannt war auch, dass seit 2000 v. chr. der opiumbedarf ziemlich hoch war... these: jesus wird mit hilfe von drogen in ein koma versetzt und übersteht so den einen tag, den er am kreuz hing er wird als tot vom kreuz genommen und in ein grab gelegt, manbefreit ihn von dort und pflegt ihn an verstecktem ort gesund... so ich will jetzt nicht sagen, dass es keinen gott gibt, aebr die kirche ist für mcih unten durch die vertuschen, lügen und intrigieren wo sie können (alles was irgendwie wissenschaftlich belegen könnte wie es wirklich gewesen war, wurde zur prüfung in den vadikan beordert und ist dann auf gehimnisvolle weise "verschwunden" oder "gestohlen worden" ich persönlich bin ein eher wissenschaftlicher mensch, mir fällt es also generell schwer an etwas zu glauben und deshalb orientiere ich mich eher am wicca, da sie mit der natur im einklang steht und die evolution anerkennt (anders wie die kirche, die von der schöpfung durch gott ausgeht). ich möchte hier niemandem etwas aufzwingen. die wissenschaftlichen daten sind im internet anchzulesen 8also nicht an den haaren herbei gezogen) und was diesen threat betrifft, äußere ich hier meine freie meinung und möchte damit niemanden seinen glauben berauben. es ist ganz allein MEINE ansicht. Dabke für da gehör.. wer fragen hat kann mich fragen, kritik ist auch erlaubt (aber bitte nur auf sachlicher ebene!) greetz memento death is the only pure beautiful conclution of a great passion |
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> und nu zum thema... > generell streite ich nciht ab, dass es eine höhere macht geben könnte. die hab ich aber noch nie mit der kirche identiviziert. liegt vll da dran, dass die kriche keinen einzigen eigenen feiertag hat (die fallen alle auf heidnische feste!und die gabs teilweise schon vor unserer zeitrechnung) zweitens sind von über 500 evangelien nur 4 (lukas markus mathäus und johannes) anerkannt, weil sie als einzige von einer wiedergeburt jesu ausgehen, die anderen berichten, dass jesus das kreuz überlebt hat und eine familie gegründet hatte und werfen somit den ganzen kirchenmythos über den haufen. deshalb werden die auch vom vadikan unter verschluss gelhalten. Man muss dabei bedenken das die 4 Evangelien in der Bibel die ältesten sind wodurch sie um einiges genauer sein können als später geschriebene. (außerdem wäre die bibel mit weiteren 496 büchern wohl etwas dick) > und drittens: > in den 70er jahren fand ein renomierter archäologe ein skelett in einer begräbniskammer nahe jerusalem. nach reiflicher überlegung und unmengen an test, wurde das skelett auf gut 87 n. Ch. geschätzt. DIe osuare die in der grabkammer gefunden wurden (Osuare sind gebeinkästen) führten die namen der Jesusfamilie auf. die wahrscheinlichkeit, dass zu dieser zeit leute mit den gleichen namen als familie bestattet wurden liegt bei 0,07%. > außerdem gibt es offizielle dokumente in denen eine eheschließung zwischen Jesus und Maria magdalena (einzige frau beim abendmahl) stattgefunden hatte und beide 8 kinder hatten. Wie kommst du darauf das sie beim Abendmahl dabei war? > weiterhin kann man anhand des entsprechenden kalenders feststellen, dass jesus am freitag vor dem sabbath gekreuzigt wurde, was heißt, er hing nur einen tag am kreuz (nicht drei),weil zum sabbath alle toten vom kreuz genommen werden mussten. und bereitsc bekannt war auch, dass seit 2000 v. chr. der opiumbedarf ziemlich hoch war... Es heißt nirgendwo das er drei tage hing, er starb in der dritten Stunde (15:00 Uhr) und war dann drei tage tot. > these: jesus wird mit hilfe von drogen in ein koma versetzt und übersteht so den einen tag, den er am kreuz hing er wird als tot vom kreuz genommen und in ein grab gelegt, manbefreit ihn von dort und pflegt ihn an verstecktem ort gesund... Hm das Kreuz als Hinrichtungsmethode basiert glaube ich auf dem Erstickungsprinzip hängt der Deliquent nur schlaff da drückt der Körper derart auf die Lunge das er erstickt, aber selbst wenn das nach dieser these nicht der fall gewesen wäre, wie haben sie den Lanzenstich in den Brustkorb behandelt? > ich persönlich bin ein eher wissenschaftlicher mensch, mir fällt es also generell schwer an etwas zu glauben und deshalb orientiere ich mich eher am wicca, da sie mit der natur im einklang steht und die evolution anerkennt (anders wie die kirche, die von der schöpfung durch gott ausgeht). Papst Johannes Paul II hat die Evolution durchaus als "mehr als eine Hypothese" anerkannt: http://en.wikipedia.org/wiki/Social_effect_of_evolutionary_theory#Evolution_and_the_Roman_Catholic_Church Defensor moris der Inquisi†ion - Initiative für ein sauberes Animexx ~~Platz 3 der fleißigsten Inquisitoren.~~ |
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God-of-War: Danke dir ;). Und um das zu begreifen, muss man nicht mal überzeugter Christ sein. Ich finds schlimm, dass Menschen Religion immer und immer wieder mit der Kirche (und zwar der Kirche besonders im Mittelalter) gleichsetzen. Macht doch alles keinen Sinn ... *sigh*. @Memento: Mich würde interessieren, was für offizielle Dokumente das sein sollen. Fürs erste klingt mir das arg nach Dan Brown, auch wenn da nur von einem Kind die Rede ist. Und sonst will ich dazu sagen: Was du sagst, mag teilweise richtig sein. Die Kirche als Institution hat viel Mist gebaut in ihrer Geschichte und fördert meiner Ansicht nach auch nicht den verantwortungsvollen Umgang mit der Bibel oder Religion an sich, weswegen ich ihr auch nicht angehören möchte. Aber es gibt unabhängig davon doch noch Dinge, die in der Bibel stehen (ob es noch andere Evangelien gibt oder nicht), die einen nicht zu unterschätzenden Wahrheitsgehalt für das menschliche Leben haben und ich möchte immer sehr gern, dass die Menschen in der Lage sind, diese zwei Dinge getrennt voneinander zu betrachten und erst dann zu urteilen. Dann würde man nämlich merken, dass viele Religionen teilweise ähnliche Elemente haben. Und die Gemeinsamkeiten erscheinen mir sehr viel wichtiger, als die Unterschiede, da sich hier die Sehnsüchte und Bedürfnisse der Menschen herauskristallisieren. Wicca ist dementsprehcned natürlich völlig in Ordnung. Auch ich mag die Art zu denken sehr gerne und ich denke, dass da vieles richtig ist. Aber bei Wicca wäre sicherlich auch Platz für Teile dessen, was Jesus in der Bibel zu sagen hatte. Wen kümmern da Äußerlichkeiten ob Jesus nun verheiraten war oder nicht - eigentlich niemanden und wichtig ist es im Grunde auch nicht. "Moralische Entrüstung ist Neid mit einem kleinen Heiligenschein." P.U.R.E. Child |
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| ich hab dan brown nie gelesen... aber wir hatten das mal in theologie.. pro und kontra... vatikansgeschichte und unsre lehrerin da war sehr offen und hat das auch akzeptiert, dass wir teilweise n haufen goths und wiccas waren und daher freien unterricht gehalten... ich werd mal schauen, dass ich dir utnerlagen finde, da sind dann auch entsprechende quellen angegeben. kann aber etwas dauern.. (ich zieh grad um) |
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ich hab dan brown nie gelesen... aber wir hatten das mal in theologie.. pro und kontra... vatikansgeschichte und unsre lehrerin da war sehr offen und hat das auch akzeptiert, dass wir teilweise n haufen goths und wiccas waren und daher freien unterricht gehalten... Das wär super, weil ich hab bisher immer nur wissenschaftlich historische Untersuchungen gelesen, die beweisen, dass das höchstwahrscheinlich nicht der Fall war. Das sie beim Abendmahl dabei gewesen sein soll ... da gibts es anscheinend genau zwei Darstellungen in der Kunsthistorie (also bildlich meine ich). Aber Maria Magdalena wird weder in den biblischen, noch in den apokryphen Evangelien als Teilnehmerin des Abendmahls genannt. [Die Information beziehe ich von Robert Baldwin, Professor für Kunstgeschichte]. Von daher täts mich arg interessieren, wo deine Relilehrerin was anderes her hat ;). "Moralische Entrüstung ist Neid mit einem kleinen Heiligenschein." P.U.R.E. Child |
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| Beim wirklichen Glauben geht es nicht darum, irgendwen irgendwas zu beweisen. Wahrer Glaube muss auch nicht aufgezwungen werden, er wird vorgelebt. Alles andere ist ein Versuch von Menschen, Macht über andere zu gewinnen. ______________________________________ Übung macht den Meister! http://animexx.onlinewelten.com/forum/?forum=4&kategorie=12 |
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| Um es mit den Worten von Alexander Anderson (Hellsing) zu sagen: "Möge jeder der unseren Herrn Jesus Christus nicht liebt ewig verflucht sein, HALLELUJA im Namen des Vaters, des Sohnes, und des heiligen Geistes! ...Gewalt darf man nur gegen Heiden und Monster einsetzen, was aber auch nötig ist. " Ich liebe diese überspitzte Darstellung ^^ Macht nicht viel Sinn hier drüber zu diskutieren ohne sich entsprechend Fachliteratur angelesen zu haben =/ Have a nice day |
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| abgemeldet, was Du beschreibst, sind doch eher soziale, politische und psychologische / massenpsychologische Phänomene. Was haben die mit Gott zu tun? Zugegeben, viele Ideologien haben mit Gottes-Vorstellungen zu tun. Aber Gott selbst? Es gibt ja nicht mal ernstzunehmende, klare Hinweise darauf, daß es so etwas wie Götter gibt. Jedes Denksystem, das auf dieser Grundlage (unbewiesene Existenz) dann einer Gottheit menschliche Emotionalität und Intelligenz zuweist und darüber räsonniert, was die Gottesgestalt wünschen, empfinden, denken, ablehnen, mögen, bestrafen oder belohnen könne, ist reine, spekulative Ideologie. Selbst wenn man hypothetisch davon ausgeht, daß es einen "Schöpfer" des Universums gäbe, nach heutigen Erkenntnissen also den "Verursacher" des Big Bang, ist damit noch nicht geklärt, ob zB sich das Universum "nach seinen Wünschen oder Planungen" entwicklelt hat, oder ob es zB ein Experiment/Unterfangen mit offenem Ergebnis war, wobei die Menschheit nicht von vornherein geplant war, schon gar nicht in der Art und Weise, wie sie sich heute präsentiert. Sollte dieser "Gott" wiederholt in das Experiment eingreifen, dann täte er es auf eine Weise, die für die Menschheit nicht nachvollziehbar ist. Nun will ich diese Spekulation nicht weiter treiben, nur darauf hinweisen, daß es doch höchst unwahrscheinlich ist, daß, falls ein solcher Schöpfer existiert, er auch nur entfernte Ähnlichkeit mit den Göttervorstellungen der verschiedenen Religionen und ihrer Unterabteilungen haben dürfte. Der Gott der Calvinisten ist ganz anders geartet als der Jahwe der Juden, oder der Jahwe der Katholiken oder der der Mormonen, obwohl es sich um denselben handeln soll. Von Wischnu, Manitou, den japanischen Gamis, Zeus oder all den anderen will ich hier gar nicht erst anfangen. Es steht bei der Beweislage außer Zweifel, daß hier Betrug im Spiel ist. Deine Interpretation von Lukas 10 (mit dem Samariter) wird von weiten Teilen des Protestantismus strikt abgelehnt, da für ihn fromme Werke nicht zählen, sondern "sola fide", nur der Glaube (daß sich hinter dieser Denkweise logische Fehler verbergen, ist religionstypisch und sollte nicht weiter überraschen). Und wer immer nur über den Gottesbegriff der großen angeblich "monotheistischen" Religionen diskutieren will, und auch noch dabei behauptet, es handele sich um ein und dasselbe höhere Wesen, der verzerrt den Diskurs und leistet Verschleierung und kulturellem Chauvinismus, in diesem Falle Eurozentrismus im weiteren Sinne, Vorschub. > Jesus ist vielleicht als Religionsstifter zu sehen ... was hinterher draus gemacht wurde, liegt ausserhalb seiner Verantwortung. nicht nach Ansicht seiner Anhänger. Für die ist er nämlich Gott, Teil der "Trinität", die bekanntlich die Geschicke der Menschheit lenkt und nach deren geheimem Plan alles abläuft. Sollte also seine Botschaft mißverständlich gewesen sein, so ist dies Teil des Plans. > Die Bibel ist eine kulturelle Leistung, da der Polytheismus zugunsten des Monotheismus zum ersten mal wirklich aufgesprengt wird (ja, Echnaton hat das auch versucht - aber wirklich gelungen ist ihm das ja nicht ;)). Anstelle von Mythologie tritt zum ersten mal so etwas wie Theologie. Monotheismus? Damit haben die Christen dann ganz schnell Schluß gemacht, wobei ich bezweifle, daß er tatsächlich jemals wirklich auch nur angedacht war. Duie Juden hatten IHREN Jahwe, die anderen Völker ihre eigenen Götter. Nur Jahwe hat sich die Juden ausgewählt, und fordert in seinem Ersten Gebot: Du sollst keine ANDEREN Götter neben mir haben. Womit er (also der menschliche Autor der 10 Gebote spricht seinem Geschöpf "Jahwe" diese Eigenschaft zu) zugibt, daß solche existieren. Man kann von ihnen ja auch in anderen Geschichten des Alten Testaments noch lesen. Die 10 Gebote gab ihr Autor ja auch nicht als universelle Ethikanleitung für alle Menschen heraus, sondern nur für seine Mitjuden, damit sie für die Anhänger der Jahwegottheit untereinander galten. Die Juden haben auch nie von anderen Völkern verlangt, sie sollten auch an ihren Jahwe glauben, stattdesen war es wichtig für sie, DASS es noch eine Menge Nichtjuden gab, denn sonst hätten sie ja ihre Stellung als Auserwählte und die damit verbundenen moralischen Freiheiten gegenüber den anderen Völkern verloren. Der erste radikale und universale Monotheismus drückt sich im Koran aus: "Es gibt keinen Gott – außer Allah." Die Christen haben sehr schnell ein ganzes Pantheon von Nebengöttern geschaffen, angefangen bei der Dreifaltigkeit, über die Sonderheilige Maria, über die Hierarchien von Heiligen und Seligen, denen sogar wie den anderemn antiken Göttern Ressortfunktionen zugeschrieben wurdem (gutes Wetter, Schiffahrt, Kommerz, Militär usw.). Und abgesehen davon gibt es noch den Satan und jede Menge Dämonen -- siehe auch noch den letzten großen katholischen Katechismus, da stehen die noch (?) drin --, diese Übeltäter, die Gott trotz aller Allmächtigkeit irgendwie nicht in den Griff zu kriegen scheint. Wirklich verabschiedet von diesen Pandämonien hat sich die Kirche nie, kann sie ja auch nicht, weil viel von diesem Unsinn zB in Dogmen unverrückbar festgeschrieben wurde, oder sein Wegfall die gesamte Lehre, die ja nur auf Worten besiert, zusammenstürzen ließe. Es wird daher in den Industrieländern darüber nur noch selten geredet und stattdessen von Jesus als Freund und dem lieben Gott gezwitschert, weil der Rest als zu peinlich weil auffallend primitiv gemieden wird, und man das keinem halbwegs gebildeten Bürger einer entwickelten Zivilisation zumuten will. Daher anerkennt die Kirche auch zB zaghaft und sehr spät unvermeidbare Tatsachen an, wie bspw die Evolutionstheorie oder sie rehabilitiert (noch später) Galileo, als ob sie sich damit noch ein wenig mehr ins Licht der Vernunft retten könnte – täte sie es nicht, wäre sie intellektuell vollkommen indiskutabel. Aber die wahnhaften Bestandteile gehören fest zum Glaubensgut. Trotzdem sollte man nicht, wie Du schon sagtest, die heutige Kirche mit der des Mittelalzters vergleichen. Immerhin waren daran ja unsere Vorfahren (soweit sie aus der Gegend hier stammten) aktiv beteiligt, und viele wußten es nicht besser. Aus dem Zeitalter frei verfügbarer Information (ACHTUNG! Illusionsalarm! Wieviel % der Weltbevölkerung können wirklich auf das ganze Wissen oder wenigstens aufs Internet zugreifen, wenn sie wollten?) die Zeit oder die Weltgegenden zu kritisieren, wo die menschliche Psyche schutzlos der hysterischen Raserei geifernder Demagogen ausgeliefert ist, würde dem Problem und den Menschen nicht gerecht. Wenn Religion hauptsächlich, wie Du meinst, gelebte Menschlichkeit wäre, und dies für alle Religionen im großen und ganzen zuträfe, sähe die Welt sicher anders aus. Der Augenschein spricht allerdings dagegen, daß Du mit Deiner Annahme richtig liegst. Völlig abgesehen von der völlig offenen Frage, was Menschlichkeit mit Götterglaube zu tun haben soll. Und "Darwinismus" (den es so nicht gibt) stellt auch keine Alternative zur Religion dar, denn die auf Darwins Ideen basierende Evolutionstheorie erklärt die Entstehung der Vielfalt von Spezien, nicht die Herkunft des Lebens als solchem oder das Funktionieren der menschalichen Gesellschaft. Einige der Lehren "Jesu" (sicher nicht alle, und es ist ja fraglich, ob es sich bei der Figur um eine Person handelt, aber das soll uns egal sein, soweit wir die Figur nicht vergöttern wollen) über das Zusammenleben der Menschen entspringen der Vernunft und es ist sicher gut, wenn man sich daran hielte, doch werden diese Lehren, auf die jeder Mensch nach ein wenig gründlicher Überlegung auch selber kommen könnte, mit einem Wust an Unsinn und schier kontraproduktivem Beiwerk belastet den Menschen präsentiert, daß ihr praktischer Wert nur noch sehr eingeschränkt zu genießen ist. Würdest Du in einem Supermarkt regelmäßig einkaufen, wo man Milch für 50 Cent den Liter kaufen kann, aber bei jedem Einkauf genötigt würde, noch 5 Liter Altöl mit nach Hause zu nehmen? Nach dem Prinzip funktionieren Religionen (und manche andere Vereine). Wer nach dem Sinn des Lebens sucht, sollte vielleicht besser nach dem Geruch des Lebens forschen. Es besteht eine ähnlich geringe Chance, ihn zu finden, doch die Suche ist bestimmt aufregender! (M. de Bolz) -- Ava-Chibi by MG |
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| Darf ich fragen, ob du dich als Atheist bezeichnest? Zu allem anderen: was Du beschreibst, sind doch eher soziale, politische und psychologische Natürlich tu ich das. Wenn man von Glaubensgemeinschaften redet, kommt man nicht umhin, darüber zu reden, den Gläubige sind schließlich Menschen und Glaubensgemeinschaften Massenphänpmene. Ich habe in meinem Beitrag klar zwischen der Glaubensgemeinschaft und dem Inhalt einer Religion getrennt. Meiner Meinung nach ist es sinnvoll, es so zu betrachten, wenn nicht gar die einzige Möglichkeit um sich wirklich ein Urteil darüber bilden zu können. Aber Gott selbst? Es gibt ja nicht mal ernstzunehmende, klare Hinweise Man kann an Glauben und Religion auch nicht hingehen, wie an eine Naturwissenschaft. Glaube bedeutet ja schließlich gerade, dass man ohne Hinweise oder Beweise auskommt, weil die auch nicht wichtig sind, für das, was einem Religion beibringen kann/soll/möchte. Jedes Denksystem, das auf dieser Grundlage (unbewiesene Existenz) Ich würde Religion bzw. die Veranlagung dazu im Menschen nicht als Denksystem bezeichnen, sondern als ureigenes Bedürfniss. Ich möchte hier auch die ganzen Dogmen, die zu vielen Glaubensgemeinschaften gehören von einer Lehre der Menschlichkeit trennen. Ich brauche keine Beweise dafür, dass das gut ist. Darüber kann man sicherlich streiten ... zulassen muss man beide Meinungen. Selbst wenn man hypothetisch davon ausgeht, daß es einen "Schöpfer" Das, was solche alten Mythen und Geschichten erzählen, ist niemals wörtlich zu nehmen, will man mit Religion verantwortungsvoll umgehen, wie ich schon weiter oben erwähnte. Das, was du hier machst, indem du die Bibel wissenschaftlich belegen willst, hat nichts mit Religion zu tun. Das, was in der Bibel erzählt wird, kann und muss unter anderem auch tiefenpsychologisch interpretiert werden und sie sagen teilweise Dinge aus, mit der die Psychologie heute ganz selbstverständlich arbeitet. Versteh mich nicht falsch ... ich werde mich nicht hinstellen und sagen, ich glaube, dass ein bärtiger alter Mann die Welt in 7 Tagen erschaffen hat. Das ist Unsinn ... es sind Metaphern und Bilder, die man im Kontext ihrer Entstehung interpretieren muss. Alles andere wäre zu einfach und ich sehe auch nicht, wie man dass aus meinem anderen Post rauslesen kann 0ô. Nun will ich diese Spekulation nicht weiter treiben, nur darauf hinweisen, Und wozu soll diese Überlegung wichtig sein? Gott kann für einen Menschen immer nur das sein, was er in der Lage ist, für sich als Gott anzunehmen. Der Glaube an Gott ist eine individuelle Sache, die sicherlich Ähnlichkeiten aufweist ... aber das ist doch eine Äußerlichkeit, die mit dem Sinn von Religion, den ich für mich vertrete und erläutert habe, nichts zu tun hat. Von Wischnu, Manitou, den japanischen Gamis, Zeus oder Kommt drauf an, was du erwartest. Wenn du wissenschaftlich nachweisbare Tatsachen erwartest - die wirst du nicht bekommen und jene die dir das versprechen, sollten meiner Meinung nach aufhören darüber zu reden. Was aber nicht heisst, dass Religion ganz generell dadurch zu definieren ist, was dir irgendjemand vorbetet. Deine Interpretation von Lukas 10 (mit dem Samariter) Ja und 0.0? Ich bin weder Protestant, noch Katholik, noch gehöre sonst einer Glaubensgemeinschaft an. Trotzdem kann ich die Bibel lesen, wenn ich das möchte und wenn ich es so interpretiere, weil ich das für einen gute Sache halte, es so zu tun, dann darf ich das. Nochmals möchte ich darauf hinweisen, dass ich es für sinnvoll halte, Kirche/organisierte Glaubensgemeinschaft und deren offizielle Auslegungen/Exegese und die Inhalte der Bibel getrennt voneinander betrachten und beurteilen zu können. Jede Interpretation trägt auch die Spuren ihrer Zeit mit sich und so ist es hier eben auch. Normal ... das heisst nicht, dass ich keine andere Meinung haben darf. Und wer immer nur über den Gottesbegriff der großen Hab ich ja nicht gesagt ... ich sagte lediglich, dass Religionen in allen Menschen in etwa ähnliche Bedürfnisse ansprechen (ist ne psychologische Überlegung letztendlich). Das sie unterschiedlich beantwortet werden ist keine Frage und eigentlich auch gut so. Wir haben ja überall auf der Welt andere Ausgangssituationen für die Entstehung einer Glaubensgemeinschaft. nicht nach Ansicht seiner Anhänger. Für die ist er nämlich Gott, So sagen einige ... warum darf man keine andre Meinung als die der Kirche haben 0.0? Monotheismus? Damit haben die Christen dann ganz schnell Schluß gemacht, Ich glaube kaum, dass die Juden zu zeit von Jesus den Vatikan im Kopf hatten 0ô. Natürlich gilt der Monotheismus dann nicht für die ganze Welt ... wo hab ich denn das gesagt? Aber das Christentum und das Judentum sind nun mal monotheistische Religionen. Ob andere Völker andere Götter haben und hatten ist doch völlig irrelevant. Nur Jahwe hat sich die Juden ausgewählt, und fordert in seinem Ersten Gebot: Hab ich doch geschrieben :) Aber danke, dass du mir zustimmst. Der erste radikale und universale Monotheismus Jap, die gibt es, aber keiner von denen allen wird als Gott bezeichnet. Wirklich verabschiedet von diesen Pandämonien hat sich die Kirche nie, Kann ich alles mehr oder weniger unterschreiben. Eigentlich hab ich nichts anderes gesagt. Auch hier meine Anmerkung, dass ich nie die Absicht hatte, irgendwelche krichlichen Dogmen zu verteidigen. Ich hab mich eigentlich klar dagegen ausgesprochen und nur gesagt, dass es so etwas wie Religion und Glauben auch ausserhalb der Kirche gibt ... und man auch ausserhalb der Kirche mit eigenen Augen die Bibel lesen kann und vielleicht etwas darin findet. Wenn Religion hauptsächlich, wie Du meinst, gelebte Menschlichkeit wäre, Ich sage, dass es idealerweise so sein sollte und so sein KANN und das es für mich so ist und das viele Leute in meinen Augen da Fehler machen. Ich bin durchaus in der Lage die Dinge unabhängig von anderen zu beurteilen: Danke! Völlig abgesehen von der völlig offenen Frage, was Menschlichkeit Warum soll er damit nichts zu tun haben? Kann man doch so sehen oder etwa nicht? Und "Darwinismus" (den es so nicht gibt) stellt auch keine Alternative zur Religion Themenbezug? darwin erwähnte ich gar nicht. Einige der Lehren "Jesu" (sicher nicht alle, und es ist ja fraglich, ob es Stimme ich dir zu, sagte ich im Grunde auch. Deswegen appelliere ich daran, die Bibel mal auch selber zur Hand zu nehmen und mal wegzugehen von der Exegese der Kirche, sich vielleicht mit den historischen Gegebenheiten zu beschäftigen etc. Ein wesentlicher Punkt in meinem Post Würdest Du in einem Supermarkt regelmäßig einkaufen, wo man Milch für 50 Cent Ich hab erläutert, dass ich Glaubensgemeinschaft und Religion als Begriff nicht gleichsetzen willund auch nicht muss. Damit erübrigt sich das. "Moralische Entrüstung ist Neid mit einem kleinen Heiligenschein." P.U.R.E. Child |
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| Zuletzt geändert: 24.06.2008 22:40:55 | |||||||
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| irgendwie kommt mir der Thread langsam vor wie das RL: man muss sich rechtfertigen bzw. den glauben verteidigen... echt schade D: |
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irgendwie kommt mir der Thread langsam vor wie das RL: Ich jedenfalls bin grad am erklären, nicht am mich rechtfertigen ... weil rechtfertigen muss ich gar nichts, wenn ich anderen nicht damit schade. "Moralische Entrüstung ist Neid mit einem kleinen Heiligenschein." P.U.R.E. Child |
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abgemeldet, nein, ich bezeichne mich nicht als Atheisten. ^^ Das ist ein für den Diskurs unbrauchbarer Propagandabegriff. Und er ist viel zu unscharf; aus der Sicht der meisten religiösen Menschen sind ja alle, die nicht dieselbe Gottesphantasie entwickelt haben, "Atheisten". Für mich ist die Frage, ob Götter existieren, derzeit irrelevant, da man sie nicht beantworten kann – folglich ist auch jede Spekulation über das Sosein der "Götter" inhaltlich witzlos. Was mich an dem Diskurs reizt, sind lediglich formal-logische und wissenschaftstheoretische Aspekte. Vielleicht kommt ja mal jemand mit einem frischen Ansatz. > Man kann an Glauben und Religion auch nicht hingehen, wie an eine Naturwissenschaft. Glaube bedeutet ja schließlich gerade, dass man ohne Hinweise oder Beweise auskommt, weil die auch nicht wichtig sind, für das, was einem Religion beibringen kann/soll/möchte. Wieso nicht? Für den Fall, daß eine Religion den Anspruch erhebt, Aussagen über die Realität zu machen, soll sie sich bittesehr an die Spielregeln für Aussagen/Erkenntnisse über die Realität halten. Und die sind in der wissenschaftlichen Methode vorggeben. Und diese verlangen bekanntlich das Formulieren einer potentiell falsifizierbaren These + nachvollziehbare Beweise für die These plus den Übereinklang mit bisherigem, gesicherten Wissen (für den Fall, daß die These bisherigem, für gesichert angenommenem Wissen widerspricht, zB weil sie feinere Meßmethoden oder neue Entdeckungen einbezieht, ist das in Ordnung, solange es nachvollziehbar bewiesen wird). Als Beispiel für Religionen stellen zB Buddhismus/Hinduismus und Christentum gegensätzliche Behauptungen über eine angebliche Fortexistenz von geistigen Anteilen von Lebewesens nach deren biologischem Tode auf, von den besagten Religionen hält sich keine bei diesen Behauptungen an die Regeln, alle jedoch behaupten, sie beschrieben Teile der Realität der Welt, in der wir leben. Im Rahmen der Meinungsfreiheit sollte man natürlich das Äußern aller Meinungen zulassen, aber das bedeutet noch lange nicht, daß man alles, was dahergeschwätzt wird, auch gleich ernst nehmen oder irgendeinen Respekt davor entwickeln sollte. > ... Gott kann für einen Menschen immer nur das sein, was er in der Lage ist, für sich als Gott anzunehmen.... dass Religionen in allen Menschen in etwa ähnliche Bedürfnisse ansprechen (ist ne psychologische Überlegung letztendlich). Das sie unterschiedlich beantwortet werden ist keine Frage und eigentlich auch gut so. Wir haben ja überall auf der Welt andere Ausgangssituationen für die Entstehung einer Glaubensgemeinschaft. darin sind wir uns einig. Sicher kann jeder selber aus beliebigen Texten, ob religiös oder nicht, herauslesen, was er will, mit dem Ziele eines wohligen Gefühls. Was ich für vollkommen legitim halte, und ich sehe nicht, wieso die Auslegung eines Bischofs oder Lamas der Deinen oder meiner überlegen sein sollte. Allerdings hat das nicht mehr viel mit allgemeingültigen Erkentnissen über eine Gottheit zu tun, wie sie die Religionsgemeinschaften behaupten, denn dann ist nur man selbst maßgeblich. "Gläubige" und offizielle Religionsvertreter geben jedoch höchst selten zu, daß religiöse Schriften und Aussagen sich nicht auf die Darstellung der Realität beziehen. Das hieße zB, wie Du schon sagtest, die Genesis metaphorisch beschrieben sei. Wenn nach Meinung einflußreicher Gläubiger/Religionsfunktionäre dann aber doch historische Aussagen gelten sollen, wie zB die Geburt oder die "Auferstehung" der Christusfigur im Neuen Testament, ist es mit der Freiheit vorbei, sobald jemand sich der Autorität beugt. Was ja niemand muß, wozu man aber, das wissen wir, durch sozialen und psychologischen Druck (Mobbing) suggestiv getrieben werden kann. Wenn Du Religion vollkommen subjektiv siehst und jede damit zusammenhängende soziale Macht ausklammerst -- d'accord. Wir sollten uns nur für diesen Fall klar darüber sein, daß hier auf dem Wege der Täuschung oder Anmaßung gesellschaftliche Machtpositionen geschaffen werden; ob man dies für legitim hält und ob man in einer solchen Gesellschaft leben will, ist eine andere Frage. >> Die Christen haben sehr schnell ein ganzes Pantheon von Nebengöttern geschaffen, > Jap, die gibt es, aber keiner von denen allen wird als Gott bezeichnet. das ist doch für die tägliche Praxis vollkommen egal. Die Leute knien vor Holzstatuen, stellen Kerzen davor hin und "beten". So genau nimmt das doch niemand ^^ >> Wenn Religion hauptsächlich, wie Du meinst, gelebte Menschlichkeit wäre, > Ich sage, dass es idealerweise so sein sollte und so sein KANN Ja, so kann es sein. Ist aber nicht bei allen Religionen so vorgesehen. Sogar bei den meisten sehe ich das bedauerlicherweise eher nicht. Bsp.: Hinduismus mit Kastenwesen, Karma und Wiedergeburt, desgleichen Buddhismus; Islam mit seinem Dhimmitum, Islam und Christentum mit ihrer Annahme von der Nachrangigkeit der Frau, Animistische Religionen mit ihrer Geisterangst usw. usw. Diese Dinge sind nicht mehr als Verirrungen Einzelner und Verkennung an sich guter religiöser Inhalte zu erklären, sondern im System der jeweiligen Religion begründet und in ihrer Lehre festgeschrieben. Nur der sehr freie Geist wird sich souverän darüber hinwegsetzen können. Zu dieser Fähigkeit werden nur äußerst wenige Menschen erzogen oder gelangen auf eigenen Wegen zu ihr. Daß dies bedauerlich ist, darin sind wir uns wohl einig. > ... weil rechtfertigen muss ich gar nichts, wenn ich anderen nicht damit schade. Dem stimme ich zu; vor allem der Einschränkung ;D Wer nach dem Sinn des Lebens sucht, sollte vielleicht besser nach dem Geruch des Lebens forschen. Es besteht eine ähnlich geringe Chance, ihn zu finden, doch die Suche ist bestimmt aufregender! (M. de Bolz) -- Ava-Chibi by MG |
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nein, ich bezeichne mich nicht als Atheisten. ^^ Gut, wenn du das so siehst. Aber ein "Atheist" ist per Definition jemand, der meint, er hat Beweise, dass es Gott nicht gibt bzw, er will bewiesen haben, dass er existiert, bevor er damit als Gottesidee umgeht. Das, was du meinst sind "Ungläubige" oder "Heiden". Kein Christ würde einen Buddhisten als "Atheisten" bezeichnen. Für dich passt dann wohl am ehesten noch der Begriff "Agnostiker", der ja besagt, dass es einem egal ist, ob Götter/Gott existieren. Wieso nicht? Nya, das seh ich einfach anders. Gott an sich ist einfach nicht zu beweisen, per Definition schon nicht, wie ich schon erwähnte. Ich muss nicht alles auf dieser Welt auf wissenschaftliche Beweise runterbrechen. Religion sollte etwas mit der individuellen realität zu tun haben ... das ist klar, aber ich halte es auch für falsch, das ins absolute in Hinsicht auf andere Menschen zu erweitern. Dass die Kirche da vllt anderer Meinung ist - mag sein und das zu hinterfragen ist durchaus richtig, aber ich finde es falsch zu einem Menschen, der für sich religiös ist und versucht spirituell sich weiterzuentwickeln (was ja durchaus geht ... man betrachte den Unterschied zwischen einem buddhistischen Mönch und nem Durchnittskölner [als Beispiel]) und von ihm zu verlangen, er soll das bitte wissenschaftlich beweisen, bevor er sowas macht. Eigentlich finde ich das genauso schlimm wie, wenn irgendwelche Christen (oder Andersgläubige) anderen Leuten ihren Glauben aufzwingen wollen. Und ich finde schon, dass man vor der Religion und dem Glauben anderer Menschen Respekt haben sollte, im Rahmen des Respekts, der jedem Menschen zusteht. Allerdings hat das nicht mehr viel mit allgemeingültigen Erkentnissen über Da magst du zum Großteil Recht haben. Aber warum auch nicht? Ich kann mir ja anhören, was der Dalai Lama über Buddha zu sagen hat ... gerade weil eben dieser ein sehr offenes Weltbild hat UND im Buddhismus andere Religionen durchaus akzeptiert werden, was leicht daran zu erkennen ist, dass der Dalai Lama immer daran apelliert, erst mal wieder die eigene Religion ernstzunehmen. Er findet es gar nicht so toll, wenn alle auf einmal Buddhisten werden. Jedenfalls kann ich mir das alles anhören und dann anfangen selber nachzudenken ... so wies eigentlich sein sollte. "Gläubige" und offizielle Religionsvertreter geben jedoch höchst selten zu, Realität ist auch immer eine Definitionssache, das darf man nicht vergessen. Ausserdem gibt es diese "Gläubige" und Religionsvertreter durchaus auch ... nicht jeder Christ ist Kreationist ;). Was ja niemand muß, wozu man aber, das wissen wir, Also ich kenn keinen, der durch Mobbing mehr oder weniger gezwungen wird, die Meinung zu vertreten, die Welt wäre wissenschaftlich gesehen in 7 Tagen erschaffen worden 0ô. Das es das gibt bestreite ich nicht, aber ich denke nicht, dass das bei Großteilen der Bevölkerung die Regel darstellt. Wenn Du Religion vollkommen subjektiv siehst Genau deswegen sprach ich in meinem ersten Post von einem Massenphänomen unter psychologischen Aspekten. Da gehört das nämlich hin. das ist doch für die tägliche Praxis vollkommen egal. Wenn man etwas definieren will, muss mans aber genau nehmen ;). Ja, so kann es sein. Das entsteht aber nicht dadurch, dass die Kernaussage einer Religion falsch ist, sondern dadurch, dass Menschen Menschen sind und irren (können). Über Hinduismus weiß ich zu wenig, aber weder Jesus, noch Mohammed, noch Buddha vertreten die Herabwürdigung von Menschen oder die Ansicht, dass Menschen verschiedenen Wert haben. Das entsteht aus eben diesen psychologisch zu erklärenden Massenphänomenen ... und dem unreflektierten Hinübernehmen von Aussagen aus einem Jahrtausende alten Kontext in unsere Zeit und durch (in meinen Augen) Falschinterpretation. Das hat an und für sich nichts mit Spiritualität zu tun. Daß dies bedauerlich ist, darin sind wir uns wohl einig. Jep :) "Moralische Entrüstung ist Neid mit einem kleinen Heiligenschein." P.U.R.E. Child |
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| >Die Bibel ist eine kulturelle Leistung, da der Polytheismus zugunsten des Monotheismus zum ersten mal wirklich aufgesprengt wird (ja, Echnaton hat das auch versucht - aber wirklich gelungen ist ihm das ja nicht ;)). Ich will hier jetzt nicht Korinthenkacker spielen aber: Das Christentum bzw. die Bibel haben nicht als erste den Monotheismus eingeführt =) Sie haben es als längstes durchgehalten, das stimmt natürlich, aber schon mal was von Zarathustra gehört? Er war derjenige der die grobe Unterteilung zwischen Gut und Böse, Himmel und Hölle und den Tag des jüngsten Gerichts als Erster erwähnt hat. Und geschichtlich und inhaltlich gesehen bauen die Meisten monotheistischen Religionen auf diesen Ansichten auf. Und mal zum Thema: Ich finde man kann weder die Existenz von Gott beweisen, noch, dass es ihn nicht gibt. Persönlich glaube ich aber nicht an ihn, muss aber zugeben die Religionskritiker, allen voran Nietzsche finde ich sehr interessant und die Ansicht, dass Gott ein "Garant" für Moral ist, stimmt ja irgendwo auch oder? Be formless, shapeless, like water... You put water into a cup, it becomes the cup, you put water into a bottle, it becomes the bottle, you put it in a teapot, it becomes the teapot... Now water can flow, or it can crash, be water my friend. |
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| > > >Doch Verhütung ist genauso geächtet wie bisher auch. Lediglich >zum Zwecke der AIDS-Prävention ist sie "moralisch nicht > > >verwerflich". > > nein. der papst hat kondome allgemein erlaubt. außerdem hat er gesagt, dass sex vollkommen in ordnung ist, so lange liebe im spiel ist. das schließt so gesehen sogar homosexuellen sex mit ein. > @lostvampire, da hätte ich gerne Quellen von dir, die das belegen. Ich weiß nämlich, dass das nicht stimmt. |
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| Zuletzt geändert: 26.06.2008 21:19:28 |
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| >dass Gott ein "Garant" für Moral ist, stimmt ja irgendwo auch oder? Moral ist vom Glauben unabhängig - und vor allem ist Moral nicht wie oft dargestellt wird Eigentum des Christemtums. Auch wenn Moral natürlich definitionssache und vom Zeitgeist abhängig ist, bestes Beispiel ist das Christentum selbst: in der Vergangenheit hat das Christentum bzw. verschiedene Richtungen davon öfters dazu aufgerufen seinen Nächsten mit dem Schwert zu "lieben" - Sehr moralvolle Auslegung des Gebots der Nächstenliebe (-; . Und ich danke, hätten sie noch die nötige Leichtgläubigkeit und Unterstützung in der Bevölkerung, würden sie es heute noch tun (Der Islam kann es teilweise heute noch und tut es heute teilweise auch noch). >Ich weiß nämlich, dass das nicht stimmt. Da hast du vollkommen recht. Auf mich wirkt das von lostvampire auch ein bischen wie Wunschdenken. Soweit ich mich erinnere, hat der Papst es gestattet, dass ein Ehepaar Kondome benutzten darf, wenn einer der beiden Partner durch eine Sünde aus der Vergangenheit mit HIV infiziert ist. Mfg, Daishi |
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| Zuletzt geändert: 26.06.2008 22:25:16 | |||||||








