Thread: Der Glaube an Gott !!!
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Eröffnet am: 27.11.2006 15:48 Letzte Reaktion: 18.04.2009 23:31 Beiträge: 3547 Status: Gesperrt |
Unterforen: - Kulturelles - Umfragen |
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| > Es gibt nur Menschen die diesen Begriff nutzen um Geld zu machen und mit diesem Geld Gewalt auszuüben. Das "nur" stört mich. *g* Aber muss eine schlecht ausgeführte "Idee" denn eine schlechte Idee sein? Wenn man den Glauben jetzt mal nur auf Nächstenliebe reduziert. PS: http://img216.imageshack.us/img216/8537/1206686524038wa8.gif Ein paar Sachen sind etwas schwammig, aber man muss im Hinterkopf behalten dass es wohl primär gegen die (amerikanischen) fundamentalistischen Christen gerichtet ist. Das Streben Gutes zu tun, der Wille das Gesetz aufrecht zu erhalten und die Kraft das Böse zu bekämpfen, sind die drei Waffen eines Paladins. |
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Hört sich leicht an wie "Gott ist total overrated." Wtf, du hast dich also so sehr mit dem Thema auseinandergesetzt und bist also zum Schluss gekommen dass es keinen Gott gibt oO intereeesssaaaant... Wie genau bist du denn bitte zum schluss gekommen das es Gott nicht gibt... Oo Ich persönlich kann nur sagen dass ich nicht an die Kirche Glaube, An Gott schon, an Jesus etwas mehr, an den Papst eher garnicht, an all das unlogische was in der Bibel steht wohl auch (was bleibt einem anderes übrig als das zu glauben es beweisen zu wollen wäre hirnrissig). Und ich weiß dass ich der Evolutionstheorie nicht sehr viel Glauben schenke, der Schöpfungsgeschichte schon aber bei der sagt mein gesunder Menschenverstand NEIN. |
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| > all das unlogische was in der Bibel steht wohl auch (was bleibt einem anderes übrig als das zu glauben es beweisen zu wollen wäre hirnrissig). Wie wärs mit: Zu sagen, es sei nur eine Art Gleichnis? Basierend auf dem damaligen Wissensstand? Man muss ja nicht alles glauben, nur weils in der Bibel steht... (imho) Das Streben Gutes zu tun, der Wille das Gesetz aufrecht zu erhalten und die Kraft das Böse zu bekämpfen, sind die drei Waffen eines Paladins. |
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| Ich glaub Gott hält nicht soviel von "Damaligem Wissenssstand" wenn du mich fragst ^^ |
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| Ja darüber kann man sich jetzt viel streiten ^^" Es kann sein das es ihn gibt oder nicht aber eins finde ich dennoch nicht gut Das viele Leute ihm die Schuld in die Schuhe schieben wenn etwas schreckliches passiert ist....sie verfluchen ihn und alles mögliche....deshalb glaub ich nicht so recht an Gott weil ich sowas nicht will das man anderen die Schuld in die Schuhe schiebt....blöde Begründung ne ôo Peter ist dir immer einen Schritt voraus! |
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| > > all das unlogische was in der Bibel steht wohl auch (was bleibt einem anderes übrig als das zu glauben es beweisen zu wollen wäre hirnrissig). > > Wie wärs mit: Zu sagen, es sei nur eine Art Gleichnis? Basierend auf dem damaligen Wissensstand? Man muss ja nicht alles glauben, nur weils in der Bibel steht... (imho) Gott arbeitet schon seit 2000 Jahren an einer verbesserten, ergänzten Neuauflage. Nur bisher hat er keinen fähigen Ghostwriter gefunden. Dieser Mohammed, mit dem er's damals versucht hat, gab nach kurzer Zeit den Auftrag zurück und hat sich dann selbständig gemacht, Joseph Smith stellte sich als ausgefuchster Betrüger heraus, und Ron L. Hubbard ist nach kurzer Zeit vollständig durchgeknallt. Sun Myung Moon übrigens wurde von Gott nie beauftragt, obwohl er ständig das Gegenteil behauptet. Vielleicht sollten sich mal ein paar fähige Fanficautoren melden -- bitte nur wenn sie auch reife Prosa beherrschen (nicht nur RPG-Stil. Stellt Euch bloß vor, wie sich das in der Kirche anhören würde: "Und Jesus so: Verpiß dich mal aus dem Tempel hier *den Händler hau* Und der Händler so: Ey, Mann, hastese noch alle *Ware zurückwerf* Jesus: *LOOOOLZ* ich bin Jesus. Je-sus, klar? *Vogel zeig* Und jetzt raus hier. Jacobus: Ey! Geil! *den Tisch tret*") Wer nach dem Sinn des Lebens sucht, sollte vielleicht besser nach dem Geruch des Lebens forschen. Es besteht eine ähnlich geringe Chance, ihn zu finden, doch die Suche ist bestimmt aufregender! (M. de Bolz) -- Ava-Chibi by MG |
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| Ich bin ehrlich, ich glaube nicht wirklich an ihn. Manche Sachen können ja in der Bibel stimmen, aber manches ist einfach zu unlogisch. Z.B. die Entstehungsgeschichte oder, dass das Meer geteilt wurde. Mir ist das zu unrealistisch. Dass Jesus wieder auferstanden ist kann sein und er brennende Dornbusch kann ja auch sein, aber ich erklär mir vieles eher wissenschaftlich. Mein nächster Satz klingt zwar komisch, aber so ist es bei mir: Ich bin Wissenschaftlerin, ich erkläre logisch. Ich bin erst 15, ja, aber trotzdem. Manches will ich nicht glauben. In die Kirche gehe ich schon noch ab und an und beten tu ich auch, aber das eher wegen meinen Opa. Ich gebe es zu, ich bin jemand, der solche biblischen Ereignisse oft für "Unsinn" hält. Und außerdem, wer soll denn alles gesehen haben und in die Bibel geschrieben haben? Was in der Bibel steht geht über hunderte von Jahren... Manchmal, eher selten, denke ich, dass das ein Buchautor war, der einen Bestseller in der Vergangenheit schreiben wollte. Ich weiß, das ich genauso Quatsch, aber in meinen Augen logischer. Liebe Gläubige, schlagt mich nicht. Ich bin Christ, glaube, wenn ich den Drang dazu habe, auch an Gott und bete. Aber aus dem Ethikunterricht verschwinde ich nicht mehr, dafür ist er zu interessant. |
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| Ich Glaube nicht an EINEN Gott... Ich Glaube an mehrere... bloß das "warum?" kann ich nicht wirklich beantworten. Ich finde die Bibel einfach nur schwachsinnig, denn dort sind dutzende Widersprüche drin. Vielleicht könnte man das so erklären, dass mir jemand aufschluss über eine gewaltige Illusion gegeben hat... Hört sich verrückt an, ist es aber auch. ... -> Ver-Rückt <- ... edit: falls jemand auch das erfahren will: http://www.zurwahrheit.de/ der Typ ist zwar recht hässlich aber klug... is interessant das Buch zu lesen (und kostenlos) |
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| > Ich Glaube nicht an EINEN Gott... > Ich Glaube an mehrere... > > bloß das "warum?" kann ich nicht wirklich beantworten. > Ich finde die Bibel einfach nur schwachsinnig, denn dort sind dutzende Widersprüche drin. > > Vielleicht könnte man das so erklären, dass mir jemand aufschluss über eine gewaltige Illusion gegeben hat... > Hört sich verrückt an, ist es aber auch. > > ... -> Ver-Rückt <- ... > > edit: falls jemand auch das erfahren will: > http://www.zurwahrheit.de/ > der Typ ist zwar recht hässlich aber klug... > is interessant das Buch zu lesen > (und kostenlos) gute Güte! Dieser "Rudi" ... jaja, das Buch hat man mair auch schon mal zu lesen gegeben. Da stehen ein paar vernünftige Sachen drin, wohlgemerkt ein paar, aber es fehlt allgemein an Klarheit und nachvollziehbarer Argumentation. Mit anderen Worten, es ist schlampig geschrieben, da es ständig zwischen einigermaßen nachvollziehbarer Tatsachenanalyse und Bullshit oszilliert -- unter "klug" verstehe ich etwas völlig anderes als das. Es gibt sinnvolleren Zeitvertreib, als das zu lesen. Wer nach dem Sinn des Lebens sucht, sollte vielleicht besser nach dem Geruch des Lebens forschen. Es besteht eine ähnlich geringe Chance, ihn zu finden, doch die Suche ist bestimmt aufregender! (M. de Bolz) -- Ava-Chibi by MG |
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| Ich glaube nicht an Gott ^^" Denn ich kann auch an etwas anders glauben um zu Leben und nicht an eine Person ;) |
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| > Denn ich kann auch an etwas anders glauben um zu Leben und nicht an eine Person ;) Ich würde Gott nicht als Person bezeichnen. ^^ Und ohne leben kann man nachweisbarerweise auch so *g* Das Streben Gutes zu tun, der Wille das Gesetz aufrecht zu erhalten und die Kraft das Böse zu bekämpfen, sind die drei Waffen eines Paladins. |
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| ich selbst bin buddhist und gehöre der rinzai zen richtung an kommt drauf an ^^ ich glaube an mich wie soll ichs sagen , jedem das seine ^^ |
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| also ich glaube an gott,bin damit aufgezogen und froh darüber. werde das auch so bei meinen kindern machen. ich muss nicht unbedingt in die kirche gehen oder sonst was, bei mir ist gott im herzen und wenn ich beten will,dann tue ich das. was hab ich denn bitte zu verlieren? nichts^^.... leben ist zu kurz...geniesst es!^_____^ |
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| (Hoffentlich hab ich hier nicht schon mal gepostet °_°') Ich bin orthodox und ziemlich religiös erzogen, dennoch sind mein Bruder und ich nicht besonders religiös geworden. Es schwankt bei mir oftmals zwischen dem Glauben an Übersinnliches und eher rationalem Weltbild. Ich kann nicht sagen ob da etwas ist oder nicht. Für mich sind da jedoch zu viele Widersprüche und Unstimmigkeiten, als dass ich blind glauben könnte. (Z.B. was war mit den Antiken Religionen? Wieso bekamen sie nicht von Anfang an die Erleuchtung? Wieso so viele verschiedene Religionen und an welchen Gott soll man denn nun glauben? O_o Und wieso offenbart der sich nirgends und hilft seinen "geliebten" Kindern...) Außerdem find ich die Kirche ein wenig... sagen wir korrupt... Ich bin kein Freund der Kirche, dennoch habe ich Respekt vor dem "Hause Gottes" und seinen Gläubigen. Ich akzeptiere die Menschen mit dem was sie auch immer auch glauben oder nicht glauben, auch wenn ich sie nicht immer verstehen kann. Und die Bibel kommt mir auch seltsam und frauenverachtend vor uû Kawarum lommt Alad cF? |
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| Ja ich glaube daran und um ehrlich zu sein niemand kann das beantworten keiner. Man kann nur spekulieren und versuchen auf die richtige antwort zu kommen die es nicht gibt die man Wenn dasn nur nach dem Tod findet. Doch ich meine warum sollten wir uns fragen warum Gott nichts macht sondern fragen warum wir so etwas machen. Warum sind wir den auf der Welt? nur um einige Jahre zu Leben und dan zu sterben? Nein das sicher nciht. Wen dan sollten wir auch lernen verantwortung zu tragen und selbst entscheidungen zu treffen. Ja es ist schwer an Gott zu glauben wen man schon viel durchmachen musste, aber hat dich das alles dan nicht gestärkt? Meinst du nicht es gibt dafür einen Grund? Man muss das Leben selbst in die hand nehmen und versuchen das beste zu machen. Sei ehrlich willst du alles in den schoß gelegt bekommen willst du das du auf die welt zu gehst und dich nie fürchten musst. Ja das klingt toll nur was würde dan aus dir werden. Und warum rennen wir überhaupt ins verderen? Warum lassen wir selbst das zu. Du hast eine Stimme erhebe sie und sag NEIN das mach ich nicht und ihtr solltet es auch nicht machen. Macht etwas dagegen. Sind nicht wir die die es uns selbst eingebrockt haben? Warum sollte dan wer anderer es für uns wieder aus Baden. Wir müssen Lehrnen verantwortung zu zeigen. Anders geht es nicht. Ich hab asuch schon einige gehört die meinen das LEben auf erde sei die Hölle doch die Hölle sei schöner da sie sich die Menschen und ihr verhalten nicht erklärn können. Und langsam fang ich an das selbe auch zu denken. Die erde war mal das Paradies doch nun... Was sagt ihr den was daraus geworden ist? Sieht sie euch mal genau an. Bitte seht das nicht als Kritik oder so es ist meine meinung und ich respektiere eure. Ich finde man kan an das glauben/ nicht glauben was man will es ist egal nur du selbst zählt. Naja und nur zur info besonders religiös wirke ich zwar auf mein unfeld nich aber ob ich es nun bin oder nicht hengt von einiges zusammen. Ich bin muslimisch erzogen worden und hab dennoch zu vielem eine eigene meinung und wen ich vieles nicht versteh ergibt alles irgendwie sin wen wir nur lange genug drüber nachdenken. |
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| Zuletzt geändert: 15.04.2008 16:28:38 | |||||||
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> (Z.B. was war mit den Antiken Religionen? Wieso bekamen sie nicht von Anfang an die Erleuchtung? Wieso so viele verschiedene Religionen und an welchen Gott soll man denn nun glauben? O_o Und wieso offenbart der sich nirgends und hilft seinen "geliebten" Kindern...) warum soll denn nur eine religion die richtige sind, es ist doch so,das alle ein oder mehrere "wesen" beschreiben die uns "erschaffen" haben oder sonst was... warum soll "er" uns helfen, schließlich bist du doch ein eigenständiges wesen und steuerst doch selbst immer dein handeln und auch deine verandwortung > Außerdem find ich die Kirche ein wenig... sagen wir korrupt... Ich bin kein Freund der Kirche, dennoch habe ich Respekt vor dem "Hause Gottes" und seinen Gläubigen. ich war früher ziemlich oft in der kirche,aber als ich sah wie sich dort die meisten verhalten haben, gehe ich nur selten hin. für mich ist glauben eine herzenssache > Und die Bibel kommt mir auch seltsam und frauenverachtend vor uû ach die frauen wurden fast in jeder religion schlecht gemacht Oo...davon mal abgesehen ist es von männern geschrieben,was erwartet man da-.-' bin gläubig,aber ich kann mir nur schwer vorstellen,das alles was da steht wahr sein soll... leben ist zu kurz...geniesst es!^_____^ |
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| ich glaube, dass man nicht an etwas glaubt, weil man es sieht, sondern weil man es spührt. die leute im mittelalter haben sich nie gedanken um luft gemacht. sie war einfach da, auch wenn sie sie nie gesehen haben - wie auch ? ^^ es gibt so viel was wir primitieven menschen noch nicht kennen und noch nicht nachgewiesen haben. aba wenn wir nicht wissen, was es alles gibt, können wir doch nicht sagen, was es nicht gibt. ich versuche niemanden davon zu überzeugen, dass es gott gibt, weil ich keinen beweis habe. abaich lasse mir meinen glauben auch nciht nehmen, weil keiner einen gegenbeweis hat ;) |
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| Ich glaube, Gott gibt es, solange noch jemand an ihn glaubt. Und da das im Moment ziemlich viele Menschen tun - ja. Es gibt einen Gott. Welcher das nun ist - Jahwe, Jesus, Allah - keine Ahnung, aber ich glaube, das ist nebensächlich. Vielleicht ist der "wahre" Gott auch all diese Gottesvorstellungen in einem. Wer nicht an Gott glaubt, der möge doch die Gottesbeweise von Thomas von Aquin lesen. Sehr interessant. Keine Beweise an sich, regen aber zum Nachdenken an. Oder er konsultiere Kant. Der hat nämlich auch gesagt, die Nicht-Existenz eine Gottes ist nicht zu beweisen. Im Endeffekt kann aber wohl jeder glauben, was er möchte. Just my 2 Cents |
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| Zuletzt geändert: 17.05.2008 17:36:01 |
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| Ich glaube eigentlich nicht an den Gott im christlichen Sinn und war in der Meinung eigentlich seit langem gefestigt, aber vor kurzem ist mir etwas so seltsames passiert, dass ich mich eigentlich blind stellen müsste, um das nicht als "Zeichen Gottes" zu werten. Ich will nicht näher drauf eingehen, aber sagen wir so: Wenn ich exlizit um ein Zeichen gebeten hätte, es hätte nicht deutlicher ausfallen können. Jetzt bin ich natürlich etwas hin- und hergerissen, "deutlicher Hin- oder gar Beweis" steht gegen "bloßer, nicht zu überbewertender Zufall". An meiner Art zu leben werde ich nichts ändern, aber verwirren tut mich die Sache schon ein wenig. |
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| > Oder er konsultiere Kant. Der hat nämlich auch gesagt, die Nicht-Existenz eine Gottes ist nicht zu beweisen. > Man kann Nichtexistenz generell nicht beweisen. |
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> Oder er konsultiere Kant. Der hat nämlich auch gesagt, die Nicht-Existenz eine Gottes ist nicht zu beweisen. Ja, eben. Also spricht aus dieser Sicht nichts dagegen, dass Gott existiert, oder? |
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> > Oder er konsultiere Kant. Der hat nämlich auch gesagt, die Nicht-Existenz eine Gottes ist nicht zu beweisen. > > > > > Man kann Nichtexistenz generell nicht beweisen.> > > Ja, eben. Also spricht aus dieser Sicht nichts dagegen, dass Gott existiert, oder? > Jein. Nur weil Nichtexistenz nicht bewiesen werden kann, ist das kein Beweis oder Hinweis auf Existenz. Existenz oder Nichtexistenz muss man separat betrachten; was spricht dafür, was spricht dagegen. Das ist wie mit Evolutionstheorie und Kreationismus. Selbst wenn die Evolutionstheorie falsch wäre, wäre das kein Beleg, Hinweis oder gar Beweis, dass deswegen der Kreationismus wahr ist. Die Widerlegungsmöglichkeit von manchen Gottesbildern liegt in der Art der zugeschriebenen Fähigkeiten und Eigenschaften. Wenn für dich z.B. Gott das Universum und alles darin, Leben etc ist, dann wird kaum einer bestreiten, dass Gott nicht existiert - man wird höchstens deine Begriffswahl zu Recht kritisieren. |
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| Zuletzt geändert: 18.05.2008 21:35:51 |
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| Mein Religionslehrer hat da etwas sehr Schönes gesagt. Niemand, kein einziger Wissenschaftler, kann erklären, wie das erste Leben, das erste Bakterium, entstand. Vielleicht hat Gott ja dort gewirkt? Oder der Urknall. Die Bibel ist nämlich nur symbolisch zu verstehen, das darf man nie vergessen. Man lese, wie schon gesagt, Thomas von Aquins Gottesbeweise. Die fünf Wege, Gott zu beweisen. Unter anderem: Gott aus "ursprüngliche Ursache" (-> Evolutionstheorie, siehe oben). Alles hat irgendeine Ursache, wenn man die Kette nicht ins Unendliche fortsetzen will, muss es etwas geben, das keine Ursache hat. Laut Thomas von Aquin ist das eben Gott. Letztendlich ist Glaube keine Frage von Beweisen oder Wissen. "Glauben" - das sagt ja schon das Wort - bedeutet nunmal nicht "wissen". Sondern glauben. Mit dem Herzen, nicht mit dem Verstand. |
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| > Mein Religionslehrer hat da etwas sehr Schönes gesagt. > > Niemand, kein einziger Wissenschaftler, kann erklären, wie das erste Leben, das erste Bakterium, entstand. Vielleicht hat Gott ja dort gewirkt? Oder der Urknall. Die Bibel ist nämlich nur symbolisch zu verstehen, das darf man nie vergessen. > Nun ja, ich nehme die Bibel symbolisch, und sehe, dass auch Gott nur ein Symbol ist. > Man lese, wie schon gesagt, Thomas von Aquins Gottesbeweise. Die fünf Wege, Gott zu beweisen. Unter anderem: Gott aus "ursprüngliche Ursache" (-> Evolutionstheorie, siehe oben). Alles hat irgendeine Ursache, wenn man die Kette nicht ins Unendliche fortsetzen will, muss es etwas geben, das keine Ursache hat. Laut Thomas von Aquin ist das eben Gott. > > Das ist aber schon lange widerlegt - der unverursachte Verursacher. Das Löst das Problem des Urspunges des Ganzen ja nicht. Wenn es dir nicht zu lang ist, lies doch das hier durch: http://www.dittmar-online.net/religion/gott/existenz.html > Letztendlich ist Glaube keine Frage von Beweisen oder Wissen. "Glauben" - das sagt ja schon das Wort - bedeutet nunmal nicht "wissen". Sondern glauben. Mit dem Herzen, nicht mit dem Verstand. Ja. Das Problem ist (und das gibt es beim Verstand durchaus auch in gewissem Maß), dass man durch Glauben ALLES rechtfertigen oder belegen kann. Die meisten negativen Ansichten wie Rassismus und weitere ideologische Anschauungen (gerne auch so manche gottlose wie der Sozialismus/Kommunismus, Nationalismus) werden durch in vermeintliche Argumente verpackte Gefühle gerechtfertigt. Wenn jemand glaubt, dass Gott alle Menschen liebt und niemand deswegen in die Hölle kommt, wer kann da schon was dagegen sagen wollen? Wenn du aber fundamentalistische Katholiken hast, wie früher teilweise, beispielsweise ein katholisches Kindermädchen in einem jüdischen Haushalt, dass gegen den Willen der Eltern der Kinder oder der Kinder selbst eine Nottaufe durchführt, und ein Kirchenoberer dann diesen jüdischen Eltern die Kinder wegnimmt, weil sie dort ja nicht "im katholischen Glauben" aufwachsen werden - was dann? Laut ihrem Glauben hat das Kindermädchen korrekt gehandelt. Ohne die Taufe, wie man damals glaubte, wären die Kinder automatisch, trotz guten Lebenswandels, nach dem Tod in die Hölle gekommen. Das ist nur ein Beispiel von vielen, wie Glauben schlechte Auswirkungen haben kann. Deswegen ist es so wichtig, Dinge zu begründen, auch wenn das auch nicht immer zuzr perfekten Lösung führt - es gibt ja auch unterschiedliche Meinungen, die nicht auf Glauben basieren. Und "Ich fühle es aber so" reicht da einfach nicht und darf auch, sofern andere betroffen sind, nicht ausreichen. Da wir in Europa aber zum Widerwillen auch der geistlichen Führerschaft mittlerweile Glauben nur noch im Privatleben oder in verkrusteten Traditionen haben ("Wir glauben nicht an Gott und Kirche, aber wir taufen unser Kind trotzdem, weil das macht man halt so"), haben wir diese Probleme nicht mehr. Trotzdem sollte einem der Glauben einfach erstmal suspekt vorkommen; der Inhalt macht den Unterschied, nicht die Tatsache, dass es ein "Glauben" ist. Unbegründeter Glaube ist zu oft gefährlich (unter der Vorraussetzung, dass mehr als nur die Person des Glaubenden involviert ist). Glaube ist ja nicht nur religiöser Glaube. |
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| Zuletzt geändert: 18.05.2008 21:51:21 |
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Das ist aber schon lange widerlegt - der unverursachte Verursacher. Das Löst das Problem des Urspunges des Ganzen ja nicht. Ist mir klar. Es setzt eben voraus, dass man schon an Gott glaubt. Es kann Glaube bestärken. Es sei von vornherein gesagt, dass ich nicht über Glauben diskutiere. Über alles gern, aber nicht über Glaube, und nicht auf Animexx - das endet nur darin, dass man geflamt und die Posts verrissen haben, und ich werde mir von niemanden meinen Glauben "schlechtmachen lassen". Nur soviel: Trotzdem sollte einem der Glauben einfach erstmal suspekt vorkommen; der Inhalt macht den Unterschied, nicht die Tatsache, dass es ein "Glauben" ist. Mein Tipp: Überall, wo Glaube kritisch reflektiert wird, endet er nicht in einer Sekte. Für mich sind auch fundamentalistische Kirchen wie sie es in Amerika gibt, Sekten. Auch das Dienstmädchen, das die Kinder nottauft, gehört für mich einer Sekte an. Beispiel für Reflexion des Glaubens: Die Theologie der modernen Kirche. ( Glaube ist ja nicht nur religiöser Glaube.*dezent auf die Thread-Überschrift deut* ) |
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> Das ist aber schon lange widerlegt - der unverursachte Verursacher. Das Löst das Problem des Urspunges des Ganzen ja nicht.> > Ist mir klar. Es setzt eben voraus, dass man schon an Gott glaubt. Es kann Glaube bestärken. > > > Es sei von vornherein gesagt, dass ich nicht über Glauben diskutiere. Über alles gern, aber nicht über Glaube, und nicht auf Animexx - das endet nur darin, dass man geflamt und die Posts verrissen haben, und ich werde mir von niemanden meinen Glauben "schlechtmachen lassen". > > Nun ja, sofern du deinen eigenen Glauben nicht erklärst oder beschreibst, kann ihn dir ja kaum einer schlecht machen. > Nur soviel: > Trotzdem sollte einem der Glauben einfach erstmal suspekt vorkommen; der Inhalt macht den Unterschied, nicht die Tatsache, dass es ein "Glauben" ist. > > Unbegründeter Glaube ist zu oft gefährlich (unter der Vorraussetzung, dass mehr als nur die Person des Glaubenden involviert ist). Glaube ist ja nicht nur religiöser Glaube.> > Mein Tipp: Überall, wo Glaube kritisch reflektiert wird, endet er nicht in einer Sekte. Für mich sind auch fundamentalistische Kirchen wie sie es in Amerika gibt, Sekten. Auch das Dienstmädchen, das die Kinder nottauft, gehört für mich einer Sekte an. Wo siehst du den Unterschied zwischen Religionsgemeinschaft und Sekte? > Beispiel für Reflexion des Glaubens: Die Theologie der modernen Kirche. > ;-) Ich bin da anderer Meinung; in den modernen Kirchen findest du Gemüter aus dem finstersten Mittelalter. Aber im großen und ganzen hat sich natürlich einiges "gemäßigt". Die Christen in Europa sind aber aufgeklärter als ihre selbsternannten Schäfchenhüter. > ( Glaube ist ja nicht nur religiöser Glaube.> *dezent auf die Thread-Überschrift deut* ) > Wo ist der Unterschied zwischen einem Glauben an den christlichen Gott des neuen Testamtentes, der Höllenöfen für Andersgläubige und Ungläubige vorsieht, und einem Glauben an die Überlegenheit der eigenen, arischen Rasse und dem Glauben, man müsse Europa von "midnerwerten Rassen säubern"? Bitte bedenke, ich setze hier nicht christlichen Glauben und Nationalsotialismus gleich, sondern ein ähnliches (nicht gleiches) Element dieser GLaubensrichtungen. (Bitte denke nicht, dass ich dir unterstellen will, das eine oder das andere zu glauben oder dass ersteres als unabdingbaren Teil des christlichen Glaubens zu verstehen sei) Ich denke, da ist keiner; deswegen muss Glauben (sprich: Annehmen einer vermeintlichen Tatsache ganz ohne oder nur mit mangelhaften Belegen)nicht nur im religiösen, transzendenten Maßstab verstanden werden. |
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| Zuletzt geändert: 18.05.2008 22:07:49 |
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Nun ja, sofern du deinen eigenen Glauben nicht erklärst oder beschreibst, kann ihn dir ja kaum einer schlecht machen. Warum sollte ich es auch erklären? Von Gott hat ohnehin jeder eine andere Vorstellung. Kein Glaube gleicht dem anderen. Wo ist der Unterschied zwischen einem Glauben an den christlichen Gott des neuen Testamtentes, der Höllenöfen für Andersgläubige und Ungläubige vorsieht, und einem Glauben an die Überlegenheit der eigenen, arischen Rasse und dem Glauben, man müsse Europa von "midnerwerten Rassen säubern"? Der christliche Gott des neuen Testaments vergibt Andersgläubigen und Ungläubigen, da hast du wohl etwas missverstanden. Und ich habe nie gesagt, dass ich an die Bibel glaube. Wenn Gott nicht zu beweisen ist, ist er auch nicht zu definieren - die Bibel ist ein Produkt der Kirche. Niemand hat hauptet ich würde an die Kirche glauben. |
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> Nun ja, sofern du deinen eigenen Glauben nicht erklärst oder beschreibst, kann ihn dir ja kaum einer schlecht machen.> > Warum sollte ich es auch erklären? Von Gott hat ohnehin jeder eine andere Vorstellung. Kein Glaube gleicht dem anderen. > Eben. Hält aber so manchen anderen nicht ab, der sich dann wundert, dass das Gesagte auch kommentiert wird. > Wo ist der Unterschied zwischen einem Glauben an den christlichen Gott des neuen Testamtentes, der Höllenöfen für Andersgläubige und Ungläubige vorsieht, und einem Glauben an die Überlegenheit der eigenen, arischen Rasse und dem Glauben, man müsse Europa von "midnerwerten Rassen säubern"?> > Der christliche Gott des neuen Testaments vergibt Andersgläubigen und Ungläubigen, da hast du wohl etwas missverstanden. Nun ja, je nach Bibelstelle nicht. Edit: ich such doch grad noch die Stellen: MATTHÄUS 13, 41 Der Menschensohn wird seine Engel senden, und sie werden sammeln aus seinem Reich alles, was zum Abfall verführt (andere Religionen und Sünden), und die da Unrecht tun, und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zähneklappern sein. Ich gehe natürlich davon aus, dass ein Kenner des NT auch weiß, wer mit "Unrecht tun" aller gemeint sein könnte LUKAS 19,27 (zum Besseren Verständnis auch noch den Text drum rum) 24 Und zu den anderen, die dabeistanden, sagte er: Nehmt ihm das Geld weg, und gebt es dem, der die zehn Minen hat. 25 Sie sagten zu ihm: Herr, er hat doch schon zehn. 26 (Da erwiderte er:) Ich sage euch: Wer hat, dem wird gegeben werden; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. 27 Doch meine Feinde, die nicht wollten, dass ich ihr König werde bringt sie her und macht sie vor meinen Augen nieder! 28 Nach dieser Rede zog Jesus weiter und ging nach Jerusalem hinauf. Ist natürlich kein Verbrennen, aber es entspricht dem Geist. Wer könnte denn mit Feinde gemeint sein? > Und ich habe nie gesagt, dass ich an die Bibel glaube. Wenn Gott nicht zu beweisen ist, ist er auch nicht zu definieren - die Bibel ist ein Produkt der Kirche. Niemand hat hauptet ich würde an die Kirche glauben. > Das würde dann ein pantheistischer oder deistischer Gott sein? Das wäre in der Tat kein christlicher Gott. Man geht halt, wenn von Gott gesprochen wird, hier der Einfachheit halber vom christlichen Gott inkls. Sohn und HeiGei aus. An einen pantheistischen oder Deistischen Gott glaube ich zwar nicht (warum auch), aber einen solchen Gott könnte ich mir zumindest theoretisch ohne Probleme vorstellen. |
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| Zuletzt geändert: 18.05.2008 22:23:44 |
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Nun ja, je nach Bibelstelle nicht. Allerdings ist die Bibel ja symbolisch zu verstehen, und durchaus auch zu interpretieren ... Das wäre in der Tat kein christlicher Gott. Man geht halt, wenn von Gott gesprochen wird, hier der Einfachheit halber vom christlichen Gott inkls. Sohn und HeiGei aus. Ja, ich fürchte, ich habe mich falsch ausgedrückt. Wenn ich meinen Gott ansatzweise "definieren" müsste, würde ich sagen: Er ist ein deistischer Gott mit ansatzweise christlichen Tendenzen. Vieles an der christlichen Lehre gefällt mir gut. Anderes wieder gar nicht. Besonders mit der katholischen Kirche.. da hapert's bei mir. Papst und so... naja. |








