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Thread: Der Glaube an Gott !!!

Eröffnet am: 27.11.2006 15:48
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Von:   abgemeldet 16.06.2007 18:06
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
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hi!

ich bin in der kirche.
wirklich an gott glauben tue ich aber nicht.
ich glaube, dass jesus früher mal gelebt hat (was auch bewiesen ist) und das er viel gutes getan hat. er ist viel umhergereist und gab den menschen hoffnung.
das jesus gottes sohn sein soll und zu ihm aufgefahren ist in den himmel kann ich aber einfach nicht glauben.

trotzdem halte ich die kirche für eine gute sache.
sie engagiert sich viel z.B.in afrika oder osteuropa.





Von:   abgemeldet 16.06.2007 18:15
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
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>sie engagiert sich viel z.B.in afrika oder osteuropa.
Das ist Scheinheilig.
Die Gelder stammen allesamt von Steuerzahlern und Spendern.
Höchstens 1-3% des verwendeten Geldes stammt aus dem immensen Besitz der Kirche.
Die Kirche gibt nur ihren Namen dazu.
Das gilt auch für alle kirchlichen Organisationen.
Kirche gibt Namen, aber im Endeffekt zahlen wir alle dafür und die Kirche nichts.



Von:    GloZe 16.06.2007 18:51
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
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@Benedict_von_Amber:


>Welchen Grund haben Affen aus Spaß andere Affen zu Tode zu Hetzen?

Wenn das wirklich so ist, nennt man das untereinander Spielen der Tiere. Dafür können sie nichts und das wissen sie nicht! Allerdings können sie auch einen anderen Gegner/Affen wegscheuchen, weil sie ihn nicht aufnehmen wollen! Das ist/liegt in ihrer Natur, das ist für sie normal!

>Welchen Grund haben paar Mäuse eine andere Maus zu Tode zu Ficken.

1. Fragezeichen nicht vergessen^^
2. Ein paar Mäuse eine andere Maus tot zu ficken? Hab ich ja noch nie gehört... Aber das wiederum könnte ein Einfluss der Menschen sein. Oder wie oben beschrieben, ein Gegner oder ein Spiel.
Sozusagen Fahrlässige Tötung, wie man es bei uns sagen würde

>Welchen Grund haben mache Tiere andere zu töten um nur eine Deliktesse von Tier zu essen während der Rest vergammelt?

Also den Sinn des Satzes, kann ich nicht verstehenO_ò

>Und waren das nicht die Löwen die fremde Kinder töten?

Aber nur weil die Löwen vielleicht belästigt wurden von den Kindern oder beunruhigt waren!
Bei keinem Hund kann man mit Sicherheit sagen, der fällt das nächste Kind an! Man kann nicht sagen, ob dieser Hund gefährlich werden könnte oder nicht. Manche Hunde wurden wirklich so gezüchtet und zwar vom MENSCHEN!
Außerdem ist das, was die Tiere da machen, sozusagen ihr Lebenszirkel und -kreislauf. Fressen und Gefressen werden.
Sonst würde es zu viel auf der Welt von der einen Sorte geben. Selbst Aussterben sehe ich als natürlich an! Jeden Tag stirbt ein Tier oder eine Pflanze aus, die wir noch nicht mal kennen oder erforschen konnten! Außer der Mensch macht Jagd darauf. Das ist richtige Ausrottung mit Absicht!
Ohne den Menschen würde es auf der Welt alles normal und ohne (vielleicht doch ein paar) Komplikationen ablaufen.


>Ist ja alles Punkt genau wie bei den Menschen seltsam was….

Die Tiere kann man nicht mit Menschen vergleichen... Ist doch klar.

>Alles der verdorbene Einfluss des Menschen, da haben die Tiere wohl zu oft im Autokino zugeguckt…

Bei den Tieren ist das sozusagen Normalität! Jedenfalls bei manchen Tieren, wenn der Mensch jedoch eingreift, ist es klar, dass die Menschen doch daran Schuld sind, dass die Tiere so wurden.

>Glauben? Das ist bewiesen dass sich unter den damaligen Verhältnissen DNA gebildet hat.

Dann zeig mir mal den Beweis, der HAARGENAU sagt, dass die Welt SO früher entstanden ist! Sowas haben Biologen nur ausprobiert und die These gestellt, ob das klappt. Es funktionierte, aber soll das etwa heißen, dass es so war? Das kann niemand sagen, weil niemand dabei war.

Mein Dad meint, dass wenn Tiere gleichartige Tiere umbringen, ist es ein Unfall. Aber bei Insekten soll das anders sein, jedoch hat alles mit dem biologischen Kreislauf zu tun.
Außerdem fallen Tiere Menschen an, weil sie sich bedroht fühlen... Bei Löwen(war sein beispiel) fallen sie Menschen an, wenn sie entweder bedroht werden oder wenn sie wirklich Hunger haben und somit auch nicht recht bei Verstand, somit den Menschen sehen, er lebendig ist und aus Fleisch besteht, dann sucht man sich eben kein anderes Tier, sondern das was in der Nähe ist.
Bei Hunden bleibe ich trotzdem dabei, dass sie so von den Genen her vom Menschen dazu gezüchtet wurden.

>Am ende ist es vielleicht eine Welle, was sogar mehr Sinn macht als ein menschenähnliches Gebilde was unseren blühenden Fantasie entsprungen ist.

Ich glaube nicht daran, dass Gott ein Menschenähnliches Gebilde ist. Ich glaube, es ist eine Art Energie, die überall drin ist...
Man sagte uns immer Gott wäre überall, so kann ich mir nicht denken, dass Gott etwas menschenähnliches ist.
Einer hat man gesagt, Gott schuf uns nicht, wir schufen ihn.
Ich weiß nicht, wie ich das interpretieren soll...
Bitte antworte mir nochmal.

LG Shoko
Wo der Hunger anfängt, hört der Verstand auf.
Theodor Eschenburg



Von:   abgemeldet 16.06.2007 20:13
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
>Wenn das wirklich so ist, nennt man das untereinander Spielen der Tiere. Dafür können sie nichts und das wissen sie nicht! Allerdings können sie auch einen anderen Gegner/Affen wegscheuchen, weil sie ihn nicht aufnehmen wollen!

Ja Spielen.. ich meins so ein bissel Ahnung von Tierverhalten müsste man schon haben. Spielen ist ein Lernprozess. Was diese Affen machen ist kein Spiel sondern genau das was der Mensch macht, aus Spaß töten. Eine andere Erklärung gibt es nicht weil sie davon keinen Nutzen haben, sie verteidigen nicht ihr Revier sie dringen in Fremde ein um einzelne Affen zu töten.

>2. Ein paar Mäuse eine andere Maus tot zu ficken? Hab ich ja noch nie gehört... Aber das wiederum könnte ein Einfluss der Menschen sein. Oder wie oben beschrieben, ein Gegner oder ein Spiel.

So macht man es sich einfach, man schiebt alles auf den Menschen damit das kindliche Weltbild nicht zusammen bricht. Vergewaltigungen sind in Tierreich die Regel wenn das Weibchen nicht allzu Wehrhaft ist oder selber keinen ausgewachsenen Trieb besitzt.

>Also den Sinn des Satzes, kann ich nicht verstehenO_ò

Ein Tier tötet ein anderes um nur was Bestimmtes zu essen z.B. die Leber.

>Aber nur weil die Löwen vielleicht belästigt wurden von den Kindern oder beunruhigt waren!

Sagt dir das Wort Infantizid was? Kurz ein Löwe tötet den Nachwuchs eines anderen Löwen damit das Weibchen sich nicht mehr darum kümmern muss.

>Außerdem ist das, was die Tiere da machen, sozusagen ihr Lebenszirkel und -kreislauf. Fressen und Gefressen werden.

Was denkst du was der Mensch macht, genau das gleiche bloß mit mehr Verstand. Das sind die gleichen Grundmuster wie bei anderen Tieren.

>Sonst würde es zu viel auf der Welt von der einen Sorte geben. Selbst Aussterben sehe ich als natürlich an! Jeden Tag stirbt ein Tier oder eine Pflanze aus, die wir noch nicht mal kennen oder erforschen konnten! Außer der Mensch macht Jagd darauf. Das ist richtige Ausrottung mit Absicht!

Du bist wirklich nicht hell, wie alt bist du?
Der Mensch hat durch Jagd Tiere ausgerottet, aber weißt du andere Tiere machen es auch so.


>Die Tiere kann man nicht mit Menschen vergleichen... Ist doch klar.

Nein ist nicht klar, vergleich mal das Verhalten. Der Mensch ist ein Tier. Ein Säugetier sogar ;).

>Jedenfalls bei manchen Tieren, wenn der Mensch jedoch eingreift, ist es klar, dass die Menschen doch daran Schuld sind, dass die Tiere so wurden.

Irrsinnige Behauptung die falscher kaum geht. Selbst Kampfhunde kann man erziehen, ob man aber einen Bär gut erziehen kann hm hab wenig Erfreuliches gehört.


>Dann zeig mir mal den Beweis, der HAARGENAU sagt, dass die Welt SO früher entstanden ist! Sowas haben Biologen nur ausprobiert und die These gestellt, ob das klappt. Es funktionierte, aber soll das etwa heißen, dass es so war?

Wenn es um Geschichte geht dann sollte man bei Fakten bleiben. Einfach oder?

Ich könnte dich genauso Fragen zeig mir den Beweis das es Jesus gibt oder das es Gott gibt. Man kann so was nicht 100% beweisen, man kann es nur widerlegen. Dann stimmt die These nicht, deswegen kann man auch den Gott im Klassischen sinne Widerlegen.

>Mein Dad meint, dass wenn Tiere gleichartige Tiere umbringen, ist es ein Unfall.

Dann ist dein Dad ziemlich dumm, Tiere sind nicht Perfekt, sie können sogar geistige Krankheiten haben. Einige töten andere aus Spaß usw.
Da ist nichts mit Unfall~~

>wenn sie entweder bedroht werden oder wenn sie wirklich Hunger haben und somit auch nicht recht bei Verstand,

Was ist das für eine Wortwahl, nicht recht bei Verstand hää??
Denkste wenn man Intelligent ist muss man nichts essen?

>Bei Hunden bleibe ich trotzdem dabei, dass sie so von den Genen her vom Menschen dazu gezüchtet wurden.

Benutze das Wort Gene nicht in Zusammenhang mit Verhalten, ich bin sicher das übersteigt deine Kompetenz.

>Ich glaube, es ist eine Art Energie, die überall drin ist...

Energie lässt sich nachweisen, so eine Ansicht ist zwar ist besser als von so manchen Zionisten aber noch Lückenhaft. Bild dich mal weiter dann wirst du es eines Tages genauer Formulieren können. Ich hab meine Ansicht schon früher hier genau geschildert, kannst es dir mal durchlesen. Das erklärt zum Beispiel alles, die Evolution, die Entstehung von Leben usw.


>Einer hat man gesagt, Gott schuf uns nicht, wir schufen ihn.
Ich weiß nicht, wie ich das interpretieren soll...

Das Gott eine Erfindung des Menschen ist. Was auch stimmt, die heiligen Schriften wurden von Menschen verfasst und sind falsch. Heute können sie sich aber nicht mehr halten und man sucht nach Ausreden wie das ist Symbolisch gemeint und jeder soll sich selber sein ding ausdenken.

>Bitte antworte mir nochmal.

Klar, hoffe ich konnte deine kindliche Weltansicht ändern oder zum Nachdenken bewegen.




Von:   abgemeldet 16.06.2007 20:21
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
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also was die ganzen fakten mit den tieren u.s.w. angeht, stimme ich benedict_von_amber vollkommen zu.
tiere sind nicht perfekt und der mensch ist nun auch nicht alles schuld ;)

ich glaube aber trotzdem an gott, allerdings nicht im fundamentalistischen sinn. gott kann man nicht beweisen und ich habe keine probleme damit, wenn andere leute nicht glauben.
aber mir gibt der glaube einfach kraft und ich bin davon überzeugt, dass gott existiert, auch wenn ich es nicht beweisen kann.
trotzdem sollte man sich mit seinem glauben auseinandersetzen und dinge hinterfragen, anstatt alles blind zu glauben.
ich habe das sehr lange getan und bin dann zu dem schluss gekommen, dass ich gar nicht nicht glauben kann und der christliche glaube für mich (!) das richtige ist.
~sleep all day party all night
never grow old never die
it`s fun to be a vampire(69)~



Von:   abgemeldet 16.06.2007 20:51
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
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@ZAWA: kennst du denn eine organisation, die nicht auf spendengelder angewiesen ist? wie sollte diese sonst funktionieren?
wieviel prozent der gelder dorthin gelangen weiß ich nicht.
wenn es wirklich nur weniger als 10% sind ist das wirklich schwach, ich hätte mehr erwartet. aber wleche organisation kann schon 100% von dem geben was gespendet wird?



Von:   abgemeldet 16.06.2007 21:01
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
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>kennst du denn eine organisation, die nicht auf spendengelder angewiesen ist? wie sollte diese sonst funktionieren?
Angewiesen ist die Kirche sicher nicht auf unser Geld.
Der Vatikan ist nicht umsonst der reichste Staat!
Auf den Konten der Kirchen stapelt sich das Geld.
Trotzdem werden die Bürger angebettelt.
Widerlich diese Geldgier!

>wenn es wirklich nur weniger als 10% sind ist das wirklich schwach, ich hätte mehr erwartet.
Stell an die Verbrecher keine Erwartungen.
Wirst nur enttäuscht.

>aber wleche organisation kann schon 100% von dem geben was gespendet wird?
Die Kirche kann das.
Bei dem enormen Reichtum sind die lächerlichen Spendengelder nichts gegen.
Im Vatikan und auf den Konten stapelt sich das Geld und dann werden die Bürger nach Spenden für Kirchensanierung oder Aidskinder in Afrika angebettelt.



Von:    Andromeda 16.06.2007 21:05
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
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also ich glaube an gott. aber vielleicht nicht in der sichtweise, dass ich ihn für irgendetwas verantwortlich mache, was auf der erde geschieht oder ihm vorwürfe machen möchte.
ich glaube an gott als eine macht, die über allem steht und die auch kein mensch irgendwann begreifen kann.
gott ist für mich keine richterfigur, die auf seinem thron hockt und mit dem zeigefinger die menschheit bestraft, wenn sie "mal wieder" eine dummheit gemacht hat.
alle fehler, die in der vergangenheit begangen wurden, sind allein von menschen ausgegangen und gott war viel mehr ein vorwand, um irgendwelche verbrechen zu begehen.

ich weiß auch nicht, was ich von der frage "wo ist gott heute?" denken soll. klar, an irgendwas muss mach sich klammern, da die gesellschaft nun mal vorgibt, wie man sein leben zu leben hat. aber ich kann mir nicht vorstellen, dass gott auf uns niederblickt und entsetzt den kopf schüttelt...

für mich hat mein persönlicher glaube nichts mit religion/kirche zu tun. ich wohn in ner region, wo so ziemlich jeder katholisch ist und die kirchen können sich hier auch nicht über wenige gläubige beklagen. ich kenn auch genug junge menschen, die jeden sonntag morgen in der kirche sitzen.
vielen menschen hilft vielleicht das gefühl, mit einer fremden person etwas zu teilen und sei es nur der glaube an eine bestimmte sache.
ich brauch keine kirche für meinen glauben, ich bin darin ziemlich egoistisch, das ist etwas, das nur mir gehört und das ich mit niemanden teilen möchte.

jeder mensch muss selbst für sich den weg finden, mit seinem glauben klarzukommen, seis nun mit einer religion oder seis nur ab und zu die frage, ob gott wirklich existiert...



Von:    Feyval 16.06.2007 21:05
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
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XD
Ich hab das Gefühl hier gibt’s ziemlich viele Leute die sich gegenseitig verarschen. Is ja ganz witzig, aber auch irgendwie dämlich.^^°

@BlackRose
> trotzdem halte ich die kirche für eine gute sache.
> sie engagiert sich viel z.B.in afrika oder osteuropa.

Gegen die katholische Kirche hab ich so einiges... Das Engagement in Ehren, aber zu welchem Preis? Und auf welche Weise? Die Kirche – und damit meine ich nicht die einzelnen Engagierten Personen sondern die Institution! - liefert westliche Kultur, wenn sie fremde Länder betritt. Das ist nicht immer positiv. Sie verkündet einen absoluten Glauben: „Wer nicht für mich ist, ist gegen mich“, das ist nicht positiv, sondern in tolerant gegenüber vorhandenen Glaubensvorstellungen, Traditionen und Kultur. Sie lehnt Verhütung und Abtreibung ab und ist damit mit verantwortlich für das Leid vieler Menschen und die Überbevölkerung in vielen Ländern der 3. Welt. Die Kirchenvertreter halten sich selbst oft nicht an die Gebote der Kirche. Sie predigen Nächstenliebe und sind intolerant gegenüber Homosexuellen. Sie predigen Enthaltsamkeit und... ja, vergewaltigen Messdiener oder haben heimliche Ehen. Sie fordern zum Spenden auf und wälzen sich im Prunk, da gebe ich ZaWa zwei Posts über mir recht. Sie fordern zum Glauben auf und sind selber scheinheilig. Nicht alle, aber das sollten jetzt nur Beispiele sein.
Nicht erwähnen will ich die Verbrechen der Vergangenheit, die die Kirche begangen hat (Galileo, Kolonialisierung, Hexenverfolgung, Kreuzzüge...), für die erst der letzte Papst sich entschuldigt hat...
Es gibt positive Seiten am christlichen Glauben, aber abgesehen von der tatsächlichen Hilfe die sie unbestritten leistet, kann ich der Kirche sonst überhaupt keine positiven Seiten abgewinnen, beim besten Willen nicht.

@ZaWa
Wo hast du denn das alles her mit den zwei Gruppen von Menschen, Luzifer und „dem Herrn“ und so... aus der Offenbarung? Für mich wirkt das eher wie ein Mischmasch aus Offenbarung und deiner Fantasie. Das soll jetzt nicht negativ gemeint sein, ich wills nur wissen.^^ Ich misch ja auch östliche Religionen mit meiner eigenen Vorstellung.
Was mir wie gesagt überhaupt nicht passt ist die Kategorisierung in entweder gut oder böse. Zwei Schubladen, und fertig. Wir Menschen machen das gerne, im Alltag ist das auch notwendig, schließlich kann man nicht jedesmal sämtliche Anthropologie- und Psychologiebücher durchblättern wenn man einem Menschen auf der Straße begegnet und sich ein Urteil bilden muss, um mit ihm interagieren zu können. Aber wir sollten uns der Gefahren bewusst sein, die diese Kategorisierung mit sich bringt, nämlich Vorurteile. Wir Menschen und die Welt sind doch viel komplexer als dass man einfach so eine Teilung in gut und böse vornehmen könnte!

Und jetzt nochmal zu der Sache mit dem Ende:
Meine Vorstellungen, die ich vorhin erläutert hab, das ist das, woran ich gerne glauben würde, sollte ich mich denn mal auf einen Glauben festlegen müssen. Aber wenn ich länger drüber nachdenke komm ich meistens zu dem Schluss:
Was nach meinem Tod passiert, weiß ich nicht. Ich kann an etwas glauben, aber wissen kann ich nichts. Das einzige, was ich weiß, ist, dass ich JETZT lebe. Dieses Leben ist etwas sehr zerbrechliches, es kann jeden Augenblick enden. Deshalb konzentriere ich mich mehr darauf, dieses Leben so zu gestalten, dass ich nachher sagen kann: Es hat sich gelohnt. Ja, ich würde es nochmal genauso machen. Wenn ich glücklich war im Leben, habe ich mein Ziel erreicht. Und wenn das bedeutet, mein Leben lang auf der Suche nach dem Glück zu sein, werde ichs auch nicht bereuen. Und sollte es mir beschert sein, einmal andere Menschen glücklich zu machen, dann sehe ich das als eine Art wundervollen Bonus an, aber ich mache es mir nicht zur zwingenden Aufgabe; so wie „jeden Tag eine gute Tat“. Ich versuche es gern. Aber ich mache auf viele Menschen unglücklich in meinem Leben und auch das lässt sich nicht vermeiden. Ich versuche es zu verhindern, aber mein Gott, shit happens! Karma. Wie auch immer. Ich kann nicht Herrin des Systems werden und die Welt verbessern, aber ich kann was aus meinem Leben machen, soweit meine Kraft und mein Wille reichen. Ich bin nicht göttlich, ich bin nur ein weiterer Mensch im struggle in life, und nicht auserwählt oder sowas. Höchstens von mir selber.^^ Sollte ich mal Auserwählten begegnen oder irgendwelchen anderen Problemen, dann nehme ich entweder die Herausforderung an oder ich zucke die Schultern, je nach verfügbaren Willens- und Energiereserven.^^ Wobei je dringender das Problem desto eher nehme ich es in Angriff.
So sehen also meine Grundsätze aus. *sich wieder mal verquatscht hat*
Hat mal jemand im Fernsehen gesagt: „Wenn man 100%ig mit seiner Partei zufrieden sein will, dann muss man sie selber gründen und ein Leben lang das einzige Mitglied bleiben.“
Ob Partei oder Religion...
In diesem Sinne^^x
http://egora.uni-muenster.de/soz/admin/index.shtml
Rettet die Soziologie. Ja zur Gesellschaftskritik, nein zu neoliberalen marktorientierten Universitätsreformen!
(Bitte^^)
Zuletzt geändert: 16.06.2007 21:05:57



Von:   abgemeldet 17.06.2007 00:54
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
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Moment, hier muss man eine Unterscheidung machen. 1. Christen, die die Bibel als von Gott geschriebenes Buch ansehen, sich danach richten und wirklich Jesus als Steuermann in ihrem Leben haben und 2. Menschen, die jeden Sonntag (meinetwegen auch jeden zweiten) in ihre Landeskirche trotten, aber nicht glauben oder sonst was.
Außerdem muss unterschieden werden in Gemeinden, die innerlich eigentlich schon tot sind und eigentlich absolut nicht mehr das verkörpern, was der christliche Glaube ist (damit eigentlich eher zum negativen Vorbild wird, siehe zB > ZaWas Einwand), es aber von sehr vielen damit gleichgesetzt wird und der christliche Glaube damit eigentlich falsch verstanden wird. Also von Landeskirchen halte ich prinzipiell sehr wenig (Ausnahmen bestätigen die Regel). Ich denke sogar, es ist einer der letzen Orte, an dem man tatsächlich dem christlichen Gott begegnen kann.

>>Das ist übrigens noch eine Sache, die mich an Gott stört: er malt schwarz-weiß. Er ist der Gute, das Böse sind die anderen. Und was liegt dazwischen?
Und wer definiert, was gut und was böse ist? Sind die Demonstranten böse die gegen G8 auf die Straße gehen? Sind Homosexuelle böse? Oder Moslems? Oder Galileo? Gut und Böse lassen sich nur subjektiv definieren, und darum:
Wer so einem Gott und/oder Glauben anhängt, der die Welt in schwarz und weiß teilt, macht es sich meiner Meinung nach viel zu einfach. „Opium für das Volk“ wie es mal so schön hieß. Wir sollten dieses Märchenbuch-Stadium endlich verlassen und kein so entstirniges religiöses Bild mehr auf die Welt drücken. Von der Kirche mal ganz zu schweigen...

Eines möchte ich hier mal klarstellen: Gott hasst die Menschen nicht. Er hasst den homosexuellen nicht und auch nicht die Prostituierte an der Straßenecke. Er liebt sogar Dieter Bohlen... das was er hasst ist nicht die einzigartige Seele im menschlichen Körper, sondern die Sünde (Dinge, die man tut und danach ein schlechtes Gewissen hat bzw. Dinge, die nicht von Gott kommen, die kommen von einer anderen Seite...). Die hat erstmal nix mit der Seele am Hut. Es ist dann unsere Entscheidung für sie, die uns da mit reinzieht, und auch da hasst Got den Menschen immer noch nicht, sondern immer noch die Sünde. Das ist ein Bestandteil des christlichen Glaubens, so wie er in der Bibel steht. ;)
Das zweite, was ich klarstellen möchte ist, dass Christen nicht "gut" sind. Und es auch nicht plötzlich werden, wenn sie Christen werden. Ich bin noch derselbe Schweinehund wie früher und mache oft Fehler, verletze andere und mich und sage, denke und tue Dinge, die Gott nicht gefallen. Aber dadurch, dass Jesus genau dafür gestorben ist, habe ich die Chance bekommen, eine Beziehung mit Gott zu bekommen. Was vorher eben nicht möglich war, weil der ganze Dreck dazwischenlag.

Selbstverständlich kann man Gott nicht beweisen und wird es nie können. Es wird immer die pro- und contraseiten geben. Und genau hier setzt eben etwas ein, was man Glauben nennt. Seeehr schwer für Menschen, denn es gilt ja das prinzip der Kopflastigkeit: "was ich nicht sehen kann, kann ich auch nicht glauben". Komisch, dass so viele Leute glauben, dass es sowas wie Liebe, Wind, Strom oder Musik gibt... kann man auch nicht sehen. Also, wenn man versucht, ein Klavier mit der Axt zu zerschlagen, um Musik zu sehen, wird man nicht weit kommen. Man wird innen viele nun kaputte Saiten und Hölzchen finden; und schwarze und weiße Tasten und Pedale, aber keine Musik.

@ surata
oh je... ich glaube, wir reden ständig aneinander vorbei...
Sicher wärs erzwungen, das mit der Pistole. Aber das kannst du absolut nicht mit der Entscheidung für oder gegen Gott vergleichen.
Ich "weiss" es nicht besser, sicher nicht. Aber ich glaube. Wissen ist Macht. Glaube ist mächtiger. ;)
Johannes war Zeitzeuge. Die anderen sind vorher leider gestorben. Die Zahl hab ich nicht aus irgendwelchen stinkelangweiligen Einheiten an der uni, sondern aus dem Vortrag des Wissenschaftlers R. Wiskin.
Wieso nehmen dann alle Historiker die Texte von Platon, Aristoteles etc. pp. ernst, wenn die Bibel doch als bestbelegtes historisches Dokument behandelt wird. Außerdem hat man heutige Übersetzungen mit den ältesten Schriftrollen (ca 160 Jahre alt wenn ich mich nicht irre) verglichen und festgestellt, dass sie nahezu identisch waren. Ich weiss ja nicht, wo du deine Quellen hast, aber ich habe das schon von vielen Historikern so gehört und auch gelesen (Stichwort Qumram).
Mich interessiert mich nicht, was die Kirche in den letzen 1500 Jahren von der Hölle und vielen anderen Dingen behauptet hat. Diese Meinungen sind nicht das, was mir die Bibel erzählt. Denn ich glaube daran, dass sie nicht mit anderen Büchern gleichgesetzt werden kann. Schon allein die Tatsache, dass so viele verschiedene Autoren daran geschrieben haben und alles trotzdem so harmonisch und schlüssig ist, finde ich einfach genial. Ich glaube, dass die Autoren in Gottes Auftrag geschrieben haben, in dem Falle also alles Gottes Wort ist.



Man lebt nur einmal, aber wenn man es richtig anstellt, ist einmal genug.



Von:   abgemeldet 17.06.2007 08:27
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
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> @ surata
> oh je... ich glaube, wir reden ständig aneinander vorbei...

glaube ich weniger

> Sicher wärs erzwungen, das mit der Pistole. Aber das kannst du absolut nicht mit der Entscheidung für oder gegen Gott vergleichen.

doch ist es
wer nicht glaubt kommt in die hölle

> Ich "weiss" es nicht besser, sicher nicht. Aber ich glaube. Wissen ist Macht. Glaube ist mächtiger. ;)

klar, glaub dir doch mal nen eisbecher ;-)

> Johannes war Zeitzeuge.

pff ja, er schon
aber der war kein evangelist

mensch meier, das muss doch teil der allgemeinbildung sein
das johannesevangelium ist das jüngste von allen vieren

keins der evangelien wurde von denen beschrieben, nach denen es benannt wurde


> Die anderen sind vorher leider gestorben. Die Zahl hab ich nicht aus irgendwelchen stinkelangweiligen Einheiten an der uni, sondern aus dem Vortrag des Wissenschaftlers R. Wiskin.

scheint mir kein sehr gut gebildeter wissenschaftler zu sein


> Wieso nehmen dann alle Historiker die Texte von Platon, Aristoteles etc. pp. ernst, wenn die Bibel doch als bestbelegtes historisches Dokument behandelt wird.

1. nimmt man die nur so ernst, wie sie thematisch ernst zu nehmen sind
von den texten hängt wenig ab, keiner von denen hat direkte auswirkungen auf heute

2. noch einmal: die bibel wird NICHT als bestbelegtes historisches dokument behandelt

> Außerdem hat man heutige Übersetzungen mit den ältesten Schriftrollen (ca 160 Jahre alt wenn ich mich nicht irre) verglichen und festgestellt, dass sie nahezu identisch waren.

interessant - in den höhlen hat man zwar das thomasevangelium gefunden, das eine ganz andere geschichte von jesus kindheit erzählt (von wegen sohn gottes), die meisten texte sind im vatikanverließ - aber du weißt natürlich, dass das alles mit der bibel übereinstimmt?

sag mir doch, in welcher sprache diese rollen geschrieben waren ;-)

> Ich weiss ja nicht, wo du deine Quellen hast, aber ich habe das schon von vielen Historikern so gehört und auch gelesen (Stichwort Qumram).

du solltest quellen vielleicht auch verstehen ;-)

nimms mir nicht übel, aber was du erzählst zeigt, dass du dich nur oberflächlich mit dem thema beschäftigt hast (jedenfalls soweit es um historizität geht)



> Mich interessiert mich nicht, was die Kirche in den letzen 1500 Jahren von der Hölle und vielen anderen Dingen behauptet hat. Diese Meinungen sind nicht das, was mir die Bibel erzählt.

klar, kirche erzählt von feuer und schwefel, neues testament erzählt von feuer und schwefel, aber du glaubst was anderes, weils anders in der bibel steht?

oh mann, wieder ein christ der das scheißbuch nichtmal richtig gelesen hat-_-

> Denn ich glaube daran, dass sie nicht mit anderen Büchern gleichgesetzt werden kann. Schon allein die Tatsache, dass so viele verschiedene Autoren daran geschrieben haben und alles trotzdem so harmonisch und schlüssig ist, finde ich einfach genial.

es ist nicht schlüssig und harmonisch ;-)

http://ffrf.org/books/lfif/?t=stone

lies das doch mal als beispiel

> Ich glaube, dass die Autoren in Gottes Auftrag geschrieben haben, in dem Falle also alles Gottes Wort ist.


glauben kann man viel
obs auch sinnvoll ist, na das ist die große frage







Von:   abgemeldet 17.06.2007 08:57
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>und ist damit mit verantwortlich für das Leid vieler Menschen und die Überbevölkerung in vielen Ländern der 3. Welt.
Nein!
Wenn die Bewohner von Afrika den ganzen Tag nur vögeln, obwohl sie am Verhungern sind, ist das nicht schuld der Kirche, sondern der Leute selber.
Sie entscheiden sich für den Beischlaf mit den bekannten Folgen.

>Die Kirchenvertreter halten sich selbst oft nicht an die Gebote der Kirche. Sie predigen Nächstenliebe und sind intolerant gegenüber Homosexuellen.
3. Mose, Kapitel 18, Vers 22 rechtfertigt die Intoleranz.

>Sie predigen Enthaltsamkeit und... ja, vergewaltigen Messdiener oder haben heimliche Ehen.
Die Enthaltsamkeit der Kirchenvertreter ist unnötig, da sich die Zeiten geändert haben.
Das Zölibat der Pfaffen wurde nur eingeführt, damit die Pfaffen keine Nachfahren haben und der Besitz und die Ländereien nach dem Tode Kirchenbesitz werden.

>für die erst der letzte Papst sich entschuldigt hat...
Diese ist nicht mal ernst zu nehmen!
Denn er hat in keinster Weise Wiedergutmachung gezahlt oder die geraubten Schätze zurückgegeben.
Auf die leeren Worte können die Betroffenen verzichten.

>Wo hast du denn das alles her mit den zwei Gruppen von Menschen, Luzifer und „dem Herrn“ und so... aus der Offenbarung? Für mich wirkt das eher wie ein Mischmasch aus Offenbarung und deiner Fantasie. Das soll jetzt nicht negativ gemeint sein, ich wills nur wissen.^^
Es gibt mehr Schriftstücke als nur die Bibel.
Manche sind für mich eher glaubwürdig, andere weniger.
Den Wahrheitsgehalt kann ich nicht beweisen, da die Prophezeihungen noch nicht eingetroffen sind, aber an Hand der Vorboten und Anzeichen weiß ich, dass ich Recht habe und es eintreffen wird.
Davon bin ich überzeugt.

>Wir Menschen und die Welt sind doch viel komplexer als dass man einfach so eine Teilung in gut und böse vornehmen könnte!
Die Welt ist komplex, der Mensch weniger.
Man kann viel in das Verhalten eines Menschen reininterpretieren, aber im Grunde sind alle Menschen gleich und ähneln sich in vielen Dingen mehr, als den Meisten lieb ist.
Das wurde mir nach dem Lesen des Buches "Special" von Peter Sotos entgültig klar.
Wir halten uns für so "special", ähneln uns aber wegen unserem animalischen Teil und den Trieben doch extrem.
Nur wirkt es nicht so platt und viel besser, wenn man unnötig viel reininterpretiert und es so mit schlauen Worten überdeckt.



Von:   abgemeldet 17.06.2007 09:33
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> >und ist damit mit verantwortlich für das Leid vieler Menschen und die Überbevölkerung in vielen Ländern der 3. Welt.
> Nein!
> Wenn die Bewohner von Afrika den ganzen Tag nur vögeln, obwohl sie am Verhungern sind, ist das nicht schuld der Kirche, sondern der Leute selber.
> Sie entscheiden sich für den Beischlaf mit den bekannten Folgen.
>

die kirche ist insoweit verantwortlich, als sie die sexuelle selbstbestimmung der frauen untergräbt (in bezug auf verhütungsmittel und gegenüber den männern)
die können sich schlecht wehren, und wollen interessanterweise auch keine 20 kinder


abgesehen davon stimmt das mit den "schnackselnden negern" auch nicht

> Auf die leeren Worte können die Betroffenen verzichten.
>

jo

Zuletzt geändert: 17.06.2007 09:37:28



Von:   abgemeldet 17.06.2007 09:58
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
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>die kirche ist insoweit verantwortlich, als sie die sexuelle selbstbestimmung der frauen untergräbt
Wenn sie es mit sich machen lassen...

>in bezug auf verhütungsmittel und gegenüber den männern
Kondome benutzen noch immer Männer.

>abgesehen davon stimmt das mit den "schnackselnden negern" auch nicht
Kein wildes rumgeficke, keine 1000 Kinder.
So einfach ist das.



Von:   abgemeldet 17.06.2007 10:13
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
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> >die kirche ist insoweit verantwortlich, als sie die sexuelle selbstbestimmung der frauen untergräbt
> Wenn sie es mit sich machen lassen...
>
> >in bezug auf verhütungsmittel und gegenüber den männern
> Kondome benutzen noch immer Männer.
>
> >abgesehen davon stimmt das mit den "schnackselnden negern" auch nicht
> Kein wildes rumgeficke, keine 1000 Kinder.
> So einfach ist das.
zeitverschwendung



Von:    Feyval 17.06.2007 15:25
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
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@moondi

> Eines möchte ich hier mal klarstellen: Gott hasst die Menschen nicht. Er hasst den homosexuellen nicht und auch nicht die Prostituierte an der Straßenecke. Er liebt sogar Dieter Bohlen... das was er hasst ist nicht die einzigartige Seele im menschlichen Körper, sondern die Sünde (Dinge, die man tut und danach ein schlechtes Gewissen hat bzw. Dinge, die nicht von Gott kommen, die kommen von einer anderen Seite...). Die hat erstmal nix mit der Seele am Hut. Es ist dann unsere Entscheidung für sie, die uns da mit reinzieht, und auch da hasst Got den Menschen immer noch nicht, sondern immer noch die Sünde. Das ist ein Bestandteil des christlichen Glaubens, so wie er in der Bibel steht. ;)

Ich habe nicht behauptet, dass Gott so ist. Ich glaube nicht an Gott, ich meinte: wer so einem Gott oder so einer Religion anhängt, die schwarz-weiß malt, der macht es sich zu einfach. Durch so eine Vorstellung reduziert man Welt und Menschheit auf zwei Schubladen. Ich meine die V o r s t e l l u n g, und nicht Gott selber, das sind zwei verschiedene Sachen.^^ Das erstere mag ich nicht, vom letzteren hab ich ne eigene vage Vorstellung, aber von Glauben würd ich nicht sprechen.

@ZaWa:

> >und ist damit mit verantwortlich für das Leid vieler Menschen und die Überbevölkerung in vielen Ländern der 3. Welt.
> Nein!
> Wenn die Bewohner von Afrika den ganzen Tag nur vögeln, obwohl sie am Verhungern sind, ist das nicht schuld der Kirche, sondern der Leute selber.
> Sie entscheiden sich für den Beischlaf mit den bekannten Folgen.

Erstens: entscheidet meistens der Mann den Beischlaf, und dann kann die Frau
Zweitens: nichts dafür, wenn sie weder Pille noch Kondom noch Spirale oder auch nur das Geld dafür hat.
Drittens: Beischlaf mit „den bekannten Folgen“ stimmt auch nicht, die wurden eben nicht alle aufgeklärt. Die Folgen sind NICHT bekannt.
Die Schuld der Kirche beginnt da, wo sie Verhütungsmittel verweigert.

> >Die Kirchenvertreter halten sich selbst oft nicht an die Gebote der Kirche. Sie predigen Nächstenliebe und sind intolerant gegenüber Homosexuellen.
> 3. Mose, Kapitel 18, Vers 22 rechtfertigt die Intoleranz.

Mag ja sein, aber dann sollen sie sie gefälligst nicht das Gegenteil predigen! Sie widersprechen sich: Liebt euren nächsten, aber bitte nicht homosexuell, und ohne Kondom und Pille, und niemals zum eigenen Vergnügen sondern zum Zwecke der göttlich vorgesehenen Fortpflanzung. Ausschließlich in der Ehe versteht sich.
Nächstenliebe ja, a b e r...
Toleranz ja, a b e r ...
Das muss ich mir doch nicht geben.

> >Sie predigen Enthaltsamkeit und... ja, vergewaltigen Messdiener oder haben heimliche Ehen.
> Die Enthaltsamkeit der Kirchenvertreter ist unnötig, da sich die Zeiten geändert haben.
> Das Zölibat der Pfaffen wurde nur eingeführt, damit die Pfaffen keine Nachfahren haben und der Besitz und die Ländereien nach dem Tode Kirchenbesitz werden.

Siehe oben.

> >für die erst der letzte Papst sich entschuldigt hat...
> Diese ist nicht mal ernst zu nehmen!
> Denn er hat in keinster Weise Wiedergutmachung gezahlt oder die geraubten Schätze zurückgegeben.
> Auf die leeren Worte können die Betroffenen verzichten.

Ganz meine Meinung, wie ich gesagt hab. Muss ich mir nicht geben.

> >Wo hast du denn das alles her mit den zwei Gruppen von Menschen, Luzifer und „dem Herrn“ und so... aus der Offenbarung? Für mich wirkt das eher wie ein Mischmasch aus Offenbarung und deiner Fantasie. Das soll jetzt nicht negativ gemeint sein, ich wills nur wissen.^^
> Es gibt mehr Schriftstücke als nur die Bibel.
welche?^^
> Manche sind für mich eher glaubwürdig, andere weniger.
Ja, welche denn?^^
> Den Wahrheitsgehalt kann ich nicht beweisen, da die Prophezeihungen
welche?^^
> noch nicht eingetroffen sind, aber an Hand der Vorboten und Anzeichen weiß ich, dass ich Recht habe und es eintreffen wird.
> Davon bin ich überzeugt.

Frage nicht beantwortet.^^
Nochmal: Wo hast du denn das alles her? Rein interessehalber, weil wenn dus mir nicht sagen kannst muss ich davon ausgehen dass dus dir ausgedacht hast und dann habe ich das Recht zu sagen: ich halte es für nicht besonders sinnreich.

> >Wir Menschen und die Welt sind doch viel komplexer als dass man einfach so eine Teilung in gut und böse vornehmen könnte!
> Die Welt ist komplex, der Mensch weniger.
> Man kann viel in das Verhalten eines Menschen reininterpretieren, aber im Grunde sind alle Menschen gleich und ähneln sich in vielen Dingen mehr, als den Meisten lieb ist.
> Das wurde mir nach dem Lesen des Buches "Special" von Peter Sotos entgültig klar.
> Wir halten uns für so "special", ähneln uns aber wegen unserem animalischen Teil und den Trieben doch extrem.
> Nur wirkt es nicht so platt und viel besser, wenn man unnötig viel reininterpretiert und es so mit schlauen Worten überdeckt.

Das Buch von Peter Sotos kenne ich leider nicht. Aber ich halt jetzt einfach mal dagegen, dass ich, nach allen Erfahrungen die ich gemacht hab, an die Vielfalt und Komplexität der Menschen g l a u b e.^^ Damit meine ich nicht, die Menschen wären besser als irgendwas. Ich hab einfach festgestellt, dass es so viele Aspekte am Menschsein und an den Menschen in meiner Umgebung gibt, die in keinster Weise zu erklären sind, weder durch Psychologie noch Soziologie noch sonstwas. Überspitzt formuliert könnte man sagen: Jeder Mensch ist ein Wunder.
Ich glaube, wer die Menschen so einheitlich betrachtet hat kein schönes Bild von sich selbst, das kommt mir sehr pessimistisch vor.
^_^ <-- Idealistin

http://egora.uni-muenster.de/soz/admin/index.shtml
Rettet die Soziologie. Ja zur Gesellschaftskritik, nein zu neoliberalen marktorientierten Universitätsreformen!
(Bitte^^)



Von:   abgemeldet 17.06.2007 15:56
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>Die Folgen sind NICHT bekannt.
Spätestens nach dem ersten Kind, was im Dorf neu dazukommt, sollte klar sein, wie es entstand.

>Die Schuld der Kirche beginnt da, wo sie Verhütungsmittel verweigert.
Dann trage ich Mitschuld, weil ich gegen die Pille und gegen Abtreibung bin.

>Liebt euren nächsten, aber bitte nicht homosexuell
Die Liebe ist nicht nur körperlich gemeint.
Das es nicht homosexuell sein soll, steht in der Bibel.
Man muss nicht jedes mal jede Stelle mitzitieren, das ergibt sich von selbst.

>welche?
In meinem Bücherregal und Zimmer verteilt sind es etwa 40.
Insgesamt gibt es Unzählige.

>Ja, welche denn?^^
Die aus meinem Besitz. ;P

>welche?
Die der letzten aller Schlachten.
Steht aber alles weiter oben.

>Wo hast du denn das alles her?
Ich hab etliche Bücher gelesen und viele Gespräche mit verschiedenen Leuten geführt, die noch mehr gelesen haben und sich teilweise auf anderen Quellen beziehen als ich.
Für den Anfang ist das Buch "Des Teufels Apokryphen" zu empfehlen.
Der Autor bezieht sich darin auf "Das Testament des Hiob" und das "Testimonium Veriatis" aus der Sammlung von Nag Hammadi.
Nach dem Lesen des Buches wird einiges klarer und alle Ungereimtheiten der Bibel, sowie die vermeintlichen Widersprüche, lösen sich in Luft auf!

>Das Buch von Peter Sotos kenne ich leider nicht.
Das Buch ist genial, aber V E R D A M M T harter Tobak!
Absolut nichts für schwache Gemüter.
Es ist ein Blick in die Abgründe der Menschheit.
Ein sehr Aufschlussreicher, wohlbemerkt.

>Ich glaube, wer die Menschen so einheitlich betrachtet hat kein schönes Bild von sich selbst, das kommt mir sehr pessimistisch vor.
Die Menschen gleichen sich auffällig.
Man kann viel in Verhaltensweisen und die Sozialisierung reininterpretieren, aber im Grunde sind alle gleich.



Von:   abgemeldet 20.06.2007 13:07
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@surata

Komisch.... wenn ich die freie Entscheidung habe zwischen einem Ort, an dem es kein Leid mehr gibt, nichts böses mehr, an dem ich nie wieder traurig bin, einen neuen, unkaputtbaren Körper bekomme, der nie wieder Schmerzen hat und vor allem bei dem Licht selbst bin und Gemeinschaft mit ihm habe und einem Ort, an dem ich auf ewig von Gott getrennt bin, deshalb in Qualen und am liebsten die Zeit zurückdrehen würde, um mich hier auf der Erde anders zu entscheiden... also irgendwie ist es dann klar, wofür ich mich entscheide.

Koine-griechisch.

Das Thomasevangelium ist schon lange als Fälschung identifiziert worden...

Klar weiß ich noch nicht alles, ich bin auch kein Historiker. Ich bin in Sachen Bibel auch noch am lernen, keine Frage. Und ich danke dir, dass du auch mal die kritischen Punkte gebracht hast, denn es ist gut, die Bibel nicht als heiligen Gral zu behandeln, sondern auch zu hinterfragen.
Es wird allerdings immer Dinge in der Bibel geben, die man nicht verstehen wird. Wie oft geht es mir so, dass ich davor sitze und einfach nur ein großes Fragezeichen habe. Aber das hindert mich nicht daran zu glauben oder gar meinen Glauben aufzugeben, nur weil etwas nicht ganz schlüssig ist. Doch das wichtigste hab ich verstanden und das ist der Punkt.
Man kann vieles theorethisch durchdenken und analysieren. Abwägen und feststellen, dass die Bibel nur ein normales Buch unter vielen ist.
Doch das, was ich in den letzten Jahren meines Christseins mit Gott real erlebt habe ist kein Hirngespinst. Dinge, die man nicht einfach so rational erklären kann und positive Veränderungen in meinem Wesen, die nicht von mir kommen können, einfach weil ich ein unvollkommener Mensch bin. Und auch, was ich von anderen Christen höre und lese. Das alles zeigt mir, dass an der Jesusgeschichte einfach was dransein muss. Es geht nicht anders. Gott (aus christlicher Sicht) ist allmächtig, er hätte seine Existenz schon längst klar beweisen können, das wäre nun wirklich kein Problem für ihn. Doch er will es nicht. Warum? Weil er will, dass wir glauben. Darum geht es letztendlich.

Woran glaubst du und bist du wirklich vollkommen erfüllt und zufrieden mit dem, was du glaubst? Hast du einen inneren Frieden, eine Ruhe darüber gefunden oder spürst du eine Sehsucht nach etwas, was du nicht beschreiben kannst und die du versuchst mit vielen tollen Dingen zu befriedigen, aber doch letzten Endes unzufrieden bleibst?

Man lebt nur einmal, aber wenn man es richtig anstellt, ist einmal genug.



Von:   abgemeldet 20.06.2007 16:52
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"nein, das hat auch 2 Gründe:
a) Weil ich noch keinen Beweis FÜR ihn gesehen, gehört oder sonst was hab
b) weil die Naturwissenschaften mir genug Gegenbeweise liefern"
Nuja Gott gibt dir keinen beweis da er will da du ihn erkennst
ohne das er sich zeigen muss. das steht selbst in der bibel
In 2. Mose 20,4 "du sollst dir kein Gottesbild anfertigen"
Das sagt es doch schon aus er will es nicht
2. die naturwissenschaften beruhen
alle auf mahtematik...gott sei dank aber weißt du was aus dein fugen gerät ist der darwinistische leitgedanke.der ist eine theorie na der sich die welt entwickelt hat um sich von gott in abwendenzukönnen.Denke mal nach wie warscheinlich ist es das wir affen waren .Häckel ein freund con darwin malte seine theorie ob wohl er nie einen beweis dafür hat.
Seigi22 grüßt



Von:    lillymaus 26.06.2007 22:01
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Also ich glaube an Gott, und für MICH gibt es auch genügend Hinweise darauf.

... was war vor dem Urknall? Nichts? Und wie entstanden plötzlich Moleküle, Energie, usw? Aus nichts kann schließlich auch nichts werden :)
Und außerdem kann ich einfach nicht glauben, dass ALLES Zufall ist. So etwas geniales wie die Erde, das Universum, der Mensch und alles andere - das kann kein Zufall sein. Wenn man sieht, wie komplex alles ist, kann man doch unmöglich glauben, dass da niemand seine "Finger" im Spiel hatte.
Ich glaube selbst nicht an das Alte Testament (Sintflut, usw.) aber ich denke jeder weiß, dass das größtenteils einfach nicht der Wahrheit entspricht.
Aber warum sollte es nicht Jesus gegeben haben? Und im Weitesten Sinne ist ja jeder Gottes Kind. Vielleicht war gerade Jesus etwas ganz besonderes. Wer weiß.

Mich macht es irgendwie nachdenklich, zu sehen, wie hier sehr viele beinahe "allergisch" auf den Satz reagieren: "Ich glaube an Gott". Ich weiß nun wirklich nicht, was daran so schlimm sein soll. Ich zwinge niemanden, an ihn zu glauben. Und die, die nicht der Kirche zugehörig sind, müssen doch auch keine Kirchensteuer zahlen. Wo ist also das Problem?

Tu ich euch weh, wenn ich sage, dass das Leben manchmal einfach schöner ist, wenn ich spüre, dass es ihn gibt?



Alex
http://animexx.onlinewelten.com/doujinshi.php/zeichner/87201/output/8661/
~~* Forca Portugal *~~
^°Amar sin Mentiras°^
*portugal fähnchen schwenk*



Von:   abgemeldet 26.06.2007 23:38
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
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> Also ich möchte hier keinem seinem Glauben nehmen nur möchte ich mal gerne wissen wie ihr das ganze seht...
> Es gab mal eine Zeit in der ich in die Kirche gegangen bin... auch wenn das lange her ist hab ich einen teil dank meines Vaters nicht vergessen...
> mein Vater hat mir immer erzählt Gott hätte uns einen freien Willen gegeben weil er keine Marionetten haben wollte und was ist draus geworden? wir sind mittlerweile Marionetten der Politik, Modefirmen und der Kirche selber die uns Regeln vorgibt (die Modefirmen sind hier aus geschlossen), und alle die sich dem nicht fügen werden aus gegrenzt; im Mittelalter ging das so weit das man wegen Gotteslästerung oder ähnlichem auf dem scheiterhaufen verbrannt wurde, wir bringen uns gegenseitig um, führen Kriege, verpesten die Umwelt, zerstören den Lebensraum anderer Lebewesen, die laut Gott uns gleich gestellt sein sollten, und treiben langsam die den Planeten in seinen untergang.... wo ist da bitte ein GOTT ????????????????????????????????????
>
> Ich möchte jetzt von euch wissen, glaubt ihr noch an gott? Oder meint ihr so wie ich das ein Gott schon längst hätte eingegriffen um unser Handeln zu stoppen.... Ich persönlich glaube nicht mehr dran und frage mich gleichzeitig auch warum wir Menschen mit offenen Augen in unser Verderben rennen?! Ich meine alle paar wochen kommen Filme raus in denen es um Klimakatastrophen geht die als resultat unseres Verhaltens immer unausweichlicher werden, und obwohl wir uns dessen bewusst sind ändern die meisten Staaten wie z.B die USA und China weiterhin nichts... auch wir Deutschen sind einen Teil mit dran schuld nur laut berichten wird bei uns wenigstens daran gearbeiten, z.B die Emissionswerte in den letzten Jahren um 13 % gesenkt, also stellen sich hier ein paar fragen, gibt es Gott und wenn ja warum handelt er nicht? und dann noch die Frage warum rennen wir in unsere eigenes verderben?


Nun, ich weiß nicht, was man sich hier unter Gott oder Göttern vorstellt. Ich selbst glaube an Götter, aer ich weiß trotz meines Glaubens, dass sie nicht allmächtig sind, ebsowenig wie der "Herr" selbst. Die Bibel wurde von machtkorrumpierten Leuten zusammengestellt, also macht es das Werk, angeblich die Worte Gottes, zunichte und weniger glaubwürdig. Eine Religion müsste sich schon an die dinge halten, die sie predigt oder vorgibt. Und es sollten Richtlinien sein, die einem das Denken nicht abnehmen, sondern noch genügend Spielraum für Eigeninterpretaionen lässt.
„Er kommt als Geist (…), er erblickt sein Heiligtum. Er sieht seine Geheime Gestalt an ihren Platz gemalt, seine Figur auf die Mauer graviert; da tritt er ein in seine Geheime Gestalt, lässt sich nieder auf sein Bild.“



Von:   abgemeldet 28.06.2007 00:01
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o.0 ich glaube nicht an gott...
wieos sollte ich...

ich lese lieber die satanische bibel anstatt die bibel...
außerdem..jeder mensch ist an seinem leben selbst schuld was er führt
Le noir, ce mot désigne depuis une époque lointaine le nom du destin.
Les deux vierges règnent sur la mort.
Les mains noires protègent la paix des nouveaux-nés.



Von:   abgemeldet 28.06.2007 12:24
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Naga schrieb:
außerdem..jeder mensch ist an seinem leben selbst schuld was er führt

Allerdings...
Man lebt nur einmal, aber wenn man es richtig anstellt, ist einmal genug.
Zuletzt geändert: 28.06.2007 12:24:29



Von:    Studl 28.06.2007 14:48
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>... was war vor dem Urknall? Nichts? Und wie entstanden plötzlich >Moleküle, Energie, usw? Aus nichts kann schließlich auch nichts >werden :)

-Vor dem Urknall:

Die Frage nach dem Davor ist eine Frage, die sich nicht
stellt. Weder Zeit in unserem Sinne, noch Raum in unserem
Sinne haben 'vor' dem Urknall existiert.

-Moleküle, Energie, Urkräfte:

Das Universum war anfangs sehr heiss (Zahlen sind relativ
unnütz, da verschiedene Berechnungen aufgrund verschiedener
Theorien verschiedene Ergebnisse bringen, die aber alle
darin übereinstimmen, dass es SEHR heiss war. Ebenso
ist es wenig sinnvolle, exakte Dichteangaben zu machen,
aber es war auch sehr dicht). Zu heiss, als das Atome, Moleküle
oder ähnliches existieren könnten. Auch die 4 Grundkräfte
(elek.-mag., starke Kernkraft, schwache Kernkraft, Gravitation)
waren noch nicht 'ausgefroren'. Als das Universum zu expandieren
begann, wurde es kälter und die Dichte nahm ab. Anfangs
war das komplette Universum hell, weil die freien Weglängen
(der Abstand, den Teilchen zwischen zwei Stössen zurücklegen)
zu kurz waren, aber als es mehr und mehr expandierte, wurde
es zunehmend dunkel. Nachdem also die 4 Grundkräfte sich
ausdifferenziert hatten, kam es durch ihre Wirkung zur Ausbildung
der uns bekannten Teilchen.

-Aus nichts kann nichts werden:

Es war nicht nichts, viel eher das Gegenteil.
Im schlimmsten Fall war es sogar eine Singularität,
also sämtliche Masse und Energie des Universums
auf einen Punkt konzentriert, aber das kann wohl
niemand mit absoluter Sicherheit sagen. (Vorallem
hab ich damit Probleme, alles an einem Punkt
anzunehmen, wenn doch die Planck-Skala eine prinzipielle
Mindestgröße für Objekte vorschreibt.)
---
Wer einmal etwas wirklich gutes und hochstehendes
lesen möchte (^_^):

http://animexx.onlinewelten.com/fanfic/?doc_modus=autor_liste&autor=14916



Von:    Himbeerkatze 28.06.2007 14:57
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Also ich persöhnlich glaube nicht an die Art von Gott die beschrieben wird, so wie es in der Bibel steht ist es meiner Meinung nach nur von Menschen zusammengedichtet. Schlimm finde ich es auch das man in jeden Satz etwas hineininterpretiert was nicht da steht. Vllt gibt es soetwas wie einen "Gott" vllt sind wir einfach nur ein Spiel das er/sie/es beobachtet und schaut wie wir reagieren und leben. Außerdem wir zerstören nicht die Erde wir zerstören uns, die Pflanzen und Tiere aber die Erde stört glaubig das C02 und der andere unsinn hier oben ziemlich wenig ^^
Das ist zumindestens meine Meinung



Von:   abgemeldet 28.06.2007 16:29
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
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> -Vor dem Urknall:
> Die Frage nach dem Davor ist eine Frage, die sich nicht
> stellt. Weder Zeit in unserem Sinne, noch Raum in unserem
> Sinne haben 'vor' dem Urknall existiert.

In the beginning was nothing - which exploded. ;-)

Zuerst war nach heutigem Kenntnisstand gar nichts. Allerdings gab es aber auch keine Zeit oder Raum, in der/dem dieses Nichts existieren oder nicht existieren hätte können. Dann ist plötzlich Zeit UND Raum UND alle Materie da. Puff! Da sind wir!

Und die Frage nach dem Davor oder Warum STELLT SICH NICHT?

Ich mein, ICH persönlich häng die Gottesfrage nicht am Urknall auf, aber es ist schon a bissl sehr billig, einfach mit "die Frage stellt sich nicht" über die eben DOCH gestellte Frage mal so eben drüberzufahren, findest nicht?

Fragen verbieten und gleichzeitig einen "wissenschaftlichen" Standpunkt einnehmen widerspricht sich meiner Meinung nach ganz fundamental.




Von:   abgemeldet 28.06.2007 18:54
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
Vielleicht stellt sich die Frage nicht weil sie keine Antwort bekommen kann?
Vielleicht übersteigt sie unser Vorstellungsvermögen?

Viele reden hier von Gott als ob sie wüssten wer oder was es überhaupt ist und das ist irgendwie armselig da fast jede ihrer Behauptungen widerlegbar ist.

Was solls Selbstverblendung konnten die dummen schon immer ganz gut da sie die Wahrheit nie suchten.




Von:   abgemeldet 29.06.2007 12:12
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
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Ganz nebenbei bemerkt find ichs etwas merkwürdig, wenn ein Grossteil der Postings hier sich auf Verfehlungen und Sünden der diversen Kirchen und Religionen einschiesst.
Themenverfehlung?

Oder geht das nach der Logik "Die Fans von Bayern München sind lauter .....löcher, die Abseitsregel ist mir unverständlich und deshalb streite ich die Existenz von Fussball prinzipiell ab!"?




Von:   abgemeldet 29.06.2007 21:04
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
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Lasst uns beten:

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Credo in Deum patrem omnipotentem,
creatorem caeli et terrae.



Von:    Skyline 29.06.2007 22:55
Betreff: Der Glaube an Gott !!! [gesperrt]
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Religionen jeglicher Art können wohl für viele Menschen hilfreich sein. Schließlich ist der Mensch ein Herdentier und ordnet sich gerne unter, lässt sich selbst als unwürdig und fehlerbehaftet bezeichnen.

Aber sie können helfen.
Ob ich in eine Sekte gehe, oder an eine der zahlreichen Gottgestalten, festhalte, ist so ziemlich das gleiche, aber wenn es ihnen dann besser geht...na mei, dann isses halt so.
Die einfachsten Antworten sind die beliebtesten, aber sie sind selten die, die der Wahrheit am nächsten kommen.
Zuletzt geändert: 29.06.2007 22:57:33


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