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Thread: Muss man sich von Ausländern ALLES gefallen lassen?

Eröffnet am: 20.08.2005 16:49
Letzte Reaktion: 20.07.2009 11:20
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Von:    Ellerfru 12.09.2007 15:17
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
Die NPD ist gut darin, Stammtischparolen zu schwingen, aber schlecht darin, konstruktive Vorschläge zu machen, wie man die Situation im Land verbessern könnte. Ist eine Partei für die arbeitslose Unterschicht, die auf NICHTS stolz sein kann. Nach dem Motto: "Wir sind arbeitslos, ungebildet, dumm und versoffen, aber wenigstens sind wir deutsch"... Peinlich, peinlich.
"Nur aus Interesse: Hast du irgendetwas von ihm übriggelassen, was größer ist als eine Streichholzschachtel?"
"Nur aus Interesse: Wie groß ist eine Streichholzschachtel?"



Von:    Teyl 12.09.2007 15:21
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
> Ich hoffe du weißt das es zwischen Rechtextremen und Rechten ein Unterschied gibt ein ganz großen.

Ja, ich wuerde mich selbst auch nicht unbedingt als links oder liberal einschaetzen. Sonst haette ich kaum weiter oben geschrieben das nicht anpassungs willige Auslaender dahingehen koennen wo sie glauben ihre Herkunft zu sehen.
Dennoch erweckte der Beitrag nicht den Eindruck von Rechts im Sinne von "rechts-konservativ" sondern von rechtsextrem.

Das Deutschland eine vernuenftige Konservative fehlt stimmt.
Die CDU koennte es werden, haetten sie nicht mehr den rollenden Terroristen.

Ansonsten, wenn ich Belgier waere, koennte ich mir durchaus vorstellen mit Vlaams Belang zu sympathisieren. Sofern die ihren Antisemitismus rausstreichen.
[Da ich Gastarbeiter bin und kleine Lust habe mich ueber die Massen fuer flaemische Sprachkenntnisse anzustrengen bin ich eher dagegen]

@K3n5h1n
> falsch, die kleidung is eine, wie jede andere

Ich wuerde Lonsdale aufgrund des sehr weiten Verbreitungsgrad und der entsprechenden Benutzung als Uniformierung einstufen.
Womit es sich von gewoehnlichen Schuhen, Tuechern und aehnliches unterscheidet.

>> Aber ich bin moralisch, nicht tolerant, ich habe kein Problem damit das jemand zusammengeschlagen wird der eine Ethik hat die Menschen nach der Herkunft verurteilt.
>
> das gleiche machst du gerade

Nein. Die Moral ist unabhaengig von der Herkunft und selbst bestimmt.
Die Annahme das der Agressor in dem Fall offensichtlich war, ist eine Vermutung aufgrund der Darstellung. Du koenntest durchaus etwas behaupten das der Vermutung widerspricht.

>> Desweiteren verwendest du den Begriff Nazi, den ich bis dahin nicht benutzt habe und der im Kontext zum Pali-Tuch unpassend ist.
>
> der vergleich war passend

Damit bezog ich mich darauf das Pali-Tuch Traeger doch eher Antisemitsten bzw. Antizionisten sind als Nazis.
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Von:   abgemeldet 12.09.2007 15:24
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
>Ich wuerde Lonsdale aufgrund des sehr weiten Verbreitungsgrad und der entsprechenden Benutzung als Uniformierung einstufen.
Womit es sich von gewoehnlichen Schuhen, Tuechern und aehnliches unterscheidet.

also ist ein kopftuch auch ein teil einer uniform ?

Ich würde gerne einen g-punkt als item kaufen, es gibt keinen mehr ! besitzer bitte melden !
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Von:    Ellerfru 12.09.2007 15:26
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
> Nein. Die Moral ist unabhaengig von der Herkunft und selbst bestimmt.

Oha, oha - DAS ist eine gewagte Behauptung. Moralische Werte sind, auch wenn viele Menschen das gerne glauben würden, keine freie Entscheidung, sondern werden von vielen Faktoren beeinflusst. Herkunftsland, Kultur, Religion, soziale Schicht, Familienverhältnisse...
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Von:    Teyl 12.09.2007 15:27
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
>>Ich wuerde Lonsdale aufgrund des sehr weiten Verbreitungsgrad und der entsprechenden Benutzung als Uniformierung einstufen.
>>Womit es sich von gewoehnlichen Schuhen, Tuechern und aehnliches unterscheidet.
>
> also ist ein kopftuch auch ein teil einer uniform ?

Eher als ein Pali-Tuch ja.
Allerdings steht es nicht fuer eine Haltung die sich aggressiv nach aussen richtet, sondern fuer ein persoenliches Weltbild.
Solange die Kopftuchtraeger(innnen) nicht abfaellig gegenueber nicht Kopftuchtraeger(innnen) werden oder Ansprueche stellen sollen sie es anhaben.

>> Nein. Die Moral ist unabhaengig von der Herkunft und selbst bestimmt.
>
> Oha, oha - DAS ist eine gewagte Behauptung.

Ich gehe von Moral nach Kant aus.
Ansonsten jemand dessen Moral derart unterschiedlich ist, aufgrund Herkunft oder anderem, das sie nicht mit meiner vereinbar ist - und er auch nicht Verstand genug hat sie zu revidieren -, soll da bleiben wo er ist.
Deswegen gibt es ja unterschiedliche Kulturen und Laender.
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Zuletzt geändert: 12.09.2007 15:30:11



Von:   abgemeldet 12.09.2007 15:34
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
>Solange die Kopftuchtraeger(innnen) nicht abfaellig gegenueber nicht Kopftuchtraeger(innnen) werden oder Ansprueche stellen sollen sie es anhaben.

sie stellen aber ansprüche und das is schlimm genug ...

springerstiefel, bomberjacke und glatze sind auch ne einstellung zum persönlichen weltbild
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Zuletzt geändert: 12.09.2007 15:36:01



Von:    Teyl 12.09.2007 15:37
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
>> Solange die Kopftuchtraeger(innnen) nicht abfaellig gegenueber nicht Kopftuchtraeger(innnen) werden oder Ansprueche stellen sollen sie es anhaben.
>
> sie stellen aber ansprüche und das is schlimm genug ...

Welche denn?
Hab noch keine getroffen der mich zum Kopftuch ueberreden wollte oder dieswegen abfaellig wurde...
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Von:    Ellerfru 12.09.2007 15:41
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
> Ich gehe von Moral nach Kant aus.

Okay. Begriffsklärung ist immer gut. *g*

> Ansonsten jemand dessen Moral derart unterschiedlich ist, aufgrund Herkunft oder anderem, das sie nicht mit meiner vereinbar ist - und er auch nicht Verstand genug hat sie zu revidieren -, soll da bleiben wo er ist.

Da bin ich ganz deiner Meinung. Entweder man akzeptiert das hier übliche Wertesystem und hält sich an die Gesetze (selbst wenn man sie nicht gut findet!) oder man bleibt zu Hause.
Allerdings gibt es auch Deutsche mit derart unterschiedlicher Moral, dass ich sie nicht gern in meiner Nähe wissen möchte - aber leider kann man die nicht abschieben.

> Solange die Kopftuchtraeger(innnen) nicht abfaellig gegenueber nicht Kopftuchtraeger(innnen) werden oder Ansprueche stellen sollen sie es anhaben.

Was das angeht, hab ich von einer türkischen Mitschülerin mal was interessantes gehört. Es wurde im Unterricht über einen Medienbericht diskutiert, in dem eine deutsche Frau von einem Mitbürger südländischer Herkunft vergewaltigt worden war. Besagte Mitschülerin vertrat die Meinung, die Frau hätte selbst Schuld gehabt, wenn sie n Kopftuch getragen hätte, wär das nicht passiert... o.O
Das hat mich schon ziemlich schockiert, und seitdem sehe ich diese Kopftuch-Angelegenheit wesentlich kritischer als vorher. Es ist ja anscheinend nicht einfach nur ein kulturübliches Kleidungsstück, sondern erklärt quasi alle Frauen OHNE Kopftuch zu Freiwild. Ich bin der Meinung, das muss man in Deutschland nicht unbedingt dulden.
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Von:   abgemeldet 12.09.2007 15:41
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
was war nochmal mit so nem "ehrenmord" o.ä.

und ich hab oft genug gelesen, dass irgendwelche mädels zusammen geschlagen wurden, weil sie kein kopftuch tragen wollten von türkinnen (mit kopftuch!)

>Allerdings gibt es auch Deutsche mit derart unterschiedlicher Moral, dass ich sie nicht gern in meiner Nähe wissen möchte - aber leider kann man die nicht abschieben.

wenn sie gewaltätig werden, kommen sie in den knast ... viele ausländer nicht
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Zuletzt geändert: 12.09.2007 15:43:24



Von:    Teyl 12.09.2007 16:10
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
@Ellerfru
> Allerdings gibt es auch Deutsche mit derart unterschiedlicher Moral, dass ich sie nicht gern in meiner Nähe wissen möchte - aber leider kann man die nicht abschieben.

Das klingt zwar jetzt vermutlich hart.
Aber meiner Meinung nach gehoeren die meisten doch entsprechend umerzogen oder in entsprechende Sicherheitsverwahrung. Wenn sie hier leben gibt es ja keinen Grund mit dem sie allzu stark abweichende Moralvorstellungen rechtfertigen koennen.

>> Solange die Kopftuchtraeger(innnen) nicht abfaellig gegenueber nicht Kopftuchtraeger(innnen) werden oder Ansprueche stellen sollen sie es anhaben.
>
> Was das angeht, hab ich von einer türkischen Mitschülerin mal was interessantes gehört. [..]
> Es ist ja anscheinend nicht einfach nur ein kulturübliches Kleidungsstück, sondern erklärt quasi alle Frauen OHNE Kopftuch zu Freiwild. Ich bin der Meinung, das muss man in Deutschland nicht unbedingt dulden.

Das ist durchaus nachvollziehbar.
Nur denke ich nicht das es direkt von den Frauen ausgeht.
Diese tragen schliesslich das Tuch entweder aus Angst, als Zeichen ihrer Religion oder als Schmuckstueck.

Das Problem ist doch dabei viel mehr der Anspruch der von den Maennern an die Frau gestellt wird es entweder zu tragen oder abgewertet zu werden. Und genau da wuerde ich auch versuchen anzusetzen um einen Wertewandel zu erreichen oder die Leute zurueck zu schicken oder wegzusperren.

Es bringt nichts ein Kopftuch zu verbieten, wenn die weiterhin diese Ansichten zu zuechtiger / unzuechtiger Kleidung haben. Da werden es danach hoechstens Halstuecher, Handschuhe, Maentel oder andere Sachen.

So gab es ja auch Probleme mit muslimischen Maedels im Schwimmbad die sich gezwungen sahen nahezu mit kompletten Klamotten in's Wasser zu gehen um nicht als unzuechtig zu gelten.

> und ich hab oft genug gelesen, dass irgendwelche mädels zusammen geschlagen wurden, weil sie kein kopftuch tragen wollten von türkinnen (mit kopftuch!)

Wie gesagt, habe das noch nicht gehoert.
Zu den Ehrenmorden sind das wohl eher die Jungs.

Ist ja nicht so das es nur Deutsche betrifft.
Teilweise sind wohl auch weibliche Muslima schockiert wenn sie feststellen das sich hier einige (schlimmer) auffuehren als zu Hause. (Und dann teilweise noch Unterstuezung von MultiKulti-Freaks kriegen)
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Von:   abgemeldet 12.09.2007 16:29
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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Eben war ein Kunde in meinem laden, der musste eine Stunde warten, bis er seine Tochter von der Nachhilfe abholen konnte.
Er hat sich einige Bücher ausgesucht und noch 10 Minuten im Internet gesurft.

Dann sasse wir etwa eine halbe Stunde zusammen und haben Kaffee getrunken.

Der Mann, etwa 50, 2 Töchter, Hauptwohnsitz hier im Ort, die Töchter machen hier grade ihr Abitur.
Nebenwohnsitz in Belgien und geschäftlich in China.

Er erzählte das er ein muslimisches Au Pair Mädchen bekam, die sich weigerte Schweinefleisch zu essen.
Daraufhin schickte er sie zurück nach Hause.
Er meinte: Wer hierher kommt, muss sich klarsein, das er oder sie sich hier anzupassen haben, erst recht wenn sie dann in seinem Haus wohnen wollen.

Die zweite Au Pair, auch eine Muslima, hatte dagegen kein Problem das zu essen was auf den Tisch kam.

Und er sagt auch: Auch er muss in China vieles tun das er HIER niemals tun würde, weil es da drüben unhöflich wäre, es nicht zu tun.
Auch sehr viele Dinge essen, die er hier NIEMALS essen würde.
Er muss Sitten und Verhaltensweisen akzeptieren die vollkommen Anders sind als hier.

Er hat gemeint: Bevor man in ein fremdes Land geht, egal aus welchen Gründen, muss man sich im Klaren sein das man DORT dann die dortige Sprache sprechen muss, die Regeln und Sitten des Landes beachten muss ect.



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Von:    Ellerfru 12.09.2007 16:31
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
> Das klingt zwar jetzt vermutlich hart.
> Aber meiner Meinung nach gehoeren die meisten doch entsprechend umerzogen oder in entsprechende Sicherheitsverwahrung. Wenn sie hier leben gibt es ja keinen Grund mit dem sie allzu stark abweichende Moralvorstellungen rechtfertigen koennen.

Na ja... Vor Gericht kriegt doch z.B. ein Türke, der aus "Ehrengründen" seine Schwester umbringt, mildernde Umstände, weil er ja gaaaar nichts dafür kann, dass seine Kultur ihm beibringt, dass Frauen quasi keine Rechte hätten, ganz besonders nicht das auf sexuelle Selbstbestimmung. Da kann man sich fragen, warum ein Neonazi, der auf der Straße einen fremden Türken absticht, KEINE mildernden Umstände bekommt. Immerhin kann man da exakt genauso argumentieren: Gesellschaftliches Umfeld und Kultur haben ihm nun mal beigebracht, dass Türken minderwertige Lebensformen wären, die daran Schuld trügen, dass er keinen Job hat. Wenn schon, dann Gleichbehandlung...
(Und ja, ich weiß, dass das zynisch ist.)

> Das ist durchaus nachvollziehbar.
> Nur denke ich nicht das es direkt von den Frauen ausgeht.
> Diese tragen schliesslich das Tuch entweder aus Angst, als Zeichen ihrer Religion oder als Schmuckstueck.

Oder als politisches Statement. Ich habe mal von einer nicht sonderlich religiösen Frau aus hervorragend integrierter Familie gehört, sie trage das Kopftuch, um ihre Unzufriedenheit mit westlicher Arroganz und Außenpolitik zum Ausdruck zu bringen.

Ich befürchte aber, die absolute Mehrheit der Kopftuchträgerinnen entscheidet sich tatsächlich nicht bewusst dafür, sondern steht unter enormem sozialen Druck, teilweise sogar unter Gefahr für Leib und Leben. Da ist nicht zu akzeptieren, wieso der deutsche Staat so lange wie möglich wegschaut. Immerhin werden Menschen bedroht und erpresst.

> Das Problem ist doch dabei viel mehr der Anspruch der von den Maennern an die Frau gestellt wird es entweder zu tragen oder abgewertet zu werden. Und genau da wuerde ich auch versuchen anzusetzen um einen Wertewandel zu erreichen oder die Leute zurueck zu schicken oder wegzusperren.

Und von Frauen an andere Frauen. Die Werte werden nicht nur von Männern weitervermittelt, sondern auch (und zum Großteil!) von Frauen, denn die sind immer noch diejenigen, die für Kindererziehung zuständig sind.

> Es bringt nichts ein Kopftuch zu verbieten, wenn die weiterhin diese Ansichten zu zuechtiger / unzuechtiger Kleidung haben. Da werden es danach hoechstens Halstuecher, Handschuhe, Maentel oder andere Sachen.

Nein, ein Verbot bringt nichts - ich gehe davon aus, dass viele Frauen sich aus kulturellen Gründen ohne ihr Kopftuch regelrecht nackt fühlen würden. Wenn man ihnen jahrzehntelang eingetrichtert hat, es wäre unschicklich, sein Haar zu zeigen... Ich meine, ich würde ja auch nicht gerne gesetzlich gezwungen werden, nur mit Unterhose bekleidet auf die Straße zu gehen.

> Teilweise sind wohl auch weibliche Muslima schockiert wenn sie feststellen das sich hier einige (schlimmer) auffuehren als zu Hause. (Und dann teilweise noch Unterstuezung von MultiKulti-Freaks kriegen)

Ja, diese Multikulti-Freaks sollte man mal ein paar Tage lang der Realität aussetzen, dann würden sie nicht mehr alles hinnehmen, nur weil es ja eine fremde Kultur ist, die automatisch eine Bereicherung wäre... Oder man sollte sie zumindest zwingen, sich mal mit dem Thema "Menschenrechte" auseinanderzusetzen.

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Zuletzt geändert: 12.09.2007 16:32:55



Von:    Teyl 12.09.2007 17:37
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
> Er erzählte das er ein muslimisches Au Pair Mädchen bekam, die sich weigerte Schweinefleisch zu essen. Daraufhin schickte er sie zurück nach Hause.

Was ich eine ganze Spur uebertrieben finde.
Es gibt schliesslich auch deutsche Vegetarier, Muslime, Juden und andere die kein Schweinefleisch essen, ist auch nicht unbedingt Bestandteil der Kultur. Insofern kann ich das nicht verstehen.
(Bei uns gab es in Deutschland fast nie Schwein)

Zumal, angenommen man hat die Tradition das es Freitags Fisch gibt, ist dann ein tuerkischstaemmiger Fisch-Alleriker undeutscher als ein deutschstaemmiger?

> Auch sehr viele Dinge essen, die er hier NIEMALS essen würde.

Oefter? Kann man da nicht einfach sagen das man kein Hunger hat?
Ich finde das man sich vor den meisten unangehmen Sachen normalerweise mehr oder minder elegant druecken kann.

Zumal uns 'unser' Chinese aufgeklaert hat, das auch Chinesen nicht jede Ekligkeit essen von der im deutschen (belgischen) Fernseh berichtet wird.

> Er muss Sitten und Verhaltensweisen akzeptieren die vollkommen Anders sind als hier.

Naja, daran gewoehnt man sich doch wenn man in's Ausland geht.
[Oder man kommt zurueck]

> Er hat gemeint: Bevor man in ein fremdes Land geht, egal aus welchen Gründen, muss man sich im Klaren sein das man DORT dann die dortige Sprache sprechen muss, die Regeln und Sitten des Landes beachten muss ect.

Also ich finde 'muss' ziemlich relativ.
Ich bin nach Belgien gezogen weil es ein Job Angebot gab. Naja und ich bin der Meinung das es reicht wenn ich versuche nicht uebermaessig an zu ecken.
Nur weil ich jetzt in Belgien lebe muss ich z.B. kein flaemisch lernen. Gut, verstehen schon, weil ohne das waere es schlecht. Aber reden ist absolut kein muss. Die meisten koennen Englisch, einige sogar Deutsch.

Mir wurde auch erzaehlt das es zur Kultur gehoert in Spielkneipen Bier zu trinken. Das schmeckt mir nun aber nicht (ich habe ein paar probiert), ich mag kein Alkohl abseits von Feiern und abgesehen von ein paar Good-Will Aktionen bleib ich da idR. bei meinen Colas.
Auch diese komische Tradition eine Runde zu geben ist mir suspekt - zumal ich meine Cola schneller leer hab als die meisten ihr Bier. Da werden halt zur Not die Kneipenbesuche zurueck geschraubt.

[Derzeit habe ich mich eh vom Land weitesgehend in meine Bude / Supermarkt / Arbeit / Restaurant zurueck gezogen weil ich an mehreren Stellen einfach nicht mehr wirklich will]


>> Das klingt zwar jetzt vermutlich hart.
> Aber meiner Meinung nach gehoeren die meisten doch entsprechend umerzogen oder in entsprechende Sicherheitsverwahrung. Wenn sie hier leben gibt es ja keinen Grund mit dem sie allzu stark abweichende Moralvorstellungen rechtfertigen koennen.
>
> Na ja... Vor Gericht kriegt doch z.B. ein Türke, der aus "Ehrengründen" seine Schwester umbringt, mildernde Umstände

Was ich wie gesagt fuer falsch halte.

> Da kann man sich fragen, warum ein Neonazi, der auf der Straße einen fremden Türken absticht, KEINE mildernden Umstände bekommt.

Weil zwischen dem gesellschaftlichen Umfeld / Kultur die das rechtfertigt mehr als 50 Jahre Geschichte liegt

>> Nur denke ich nicht das es direkt von den Frauen ausgeht.
>> Diese tragen schliesslich das Tuch entweder aus Angst, als Zeichen ihrer Religion oder als Schmuckstueck.
>
> Oder als politisches Statement. Ich habe mal von einer nicht sonderlich religiösen Frau aus hervorragend integrierter Familie gehört, sie trage das Kopftuch, um ihre Unzufriedenheit mit westlicher Arroganz und Außenpolitik zum Ausdruck zu bringen.

Was doch legitim waere?
Falsch waere es damit fuer eine Unterdrueckung der Frau zu demonstrieren.

> Ich befürchte aber, die absolute Mehrheit der Kopftuchträgerinnen entscheidet sich tatsächlich nicht bewusst dafür, sondern steht unter enormem sozialen Druck, teilweise sogar unter Gefahr für Leib und Leben.

Ja. Deswegen finde ich sollte man auf die einwirken die den Druck erzeugen. Das sind nur bedingt die Traegerinnen. Das heisst nicht das es keine gibt, sondern mehr das ich denke das die Maenner die sie dazu zwingen, die dafuer sorgen das das Bild/der Zwang bestehen bleibt, in der Ueberzahl sind.

> Da ist nicht zu akzeptieren, wieso der deutsche Staat so lange wie möglich wegschaut. Immerhin werden Menschen bedroht und erpresst.

Weil die Leute unfaehig sind sich damit auseinanderzusetzen.
Ich habe da diese Talkshow gesehen auf den oeffentlich-rechtlichen. Sie hatten zwei Muslime (Mann, Frau) da und vier Leute.
Die haben es ueber knapp 2 Stunden, oder wie lang sich das Drama zog, nicht geschafft es auf den Punkt zu bringen und sachlich zu diskutieren. Es ging immer zwischen "Wir wollen *allen* Muslima das Kopftuch verbieten / alle Kopftuchtraeger + Unterstuezer sind fuer die Unterdrueckung der Frau" und es "Es gibt kein Problem" hin und her.

Anstelle das die mal ein paar Sekunden nachdenken.
(Entsetzt war ich vorallem weil ich von den oeffentlichen doch mehr Niveau erwartete)

>> Das Problem ist doch dabei viel mehr der Anspruch der von den Maennern an die Frau gestellt wird es entweder zu tragen oder abgewertet zu werden. Und genau da wuerde ich auch versuchen anzusetzen um einen Wertewandel zu erreichen oder die Leute zurueck zu schicken oder wegzusperren.
>
> Und von Frauen an andere Frauen. Die Werte werden nicht nur von Männern weitervermittelt, sondern auch (und zum Großteil!) von Frauen, denn die sind immer noch diejenigen, die für Kindererziehung zuständig sind.

Sicher? Die Kinderzerziehung liegt auch nur im gewissen Rahmen bei der Frau und wird, gerade bei maennlichen Nachkommen uebernimmt doch der Mann einen Grossteil. Auch die Sachen wie Ehrenmorde werden nicht von Frauen beschlossen,..

Beide anzusprechen ist natuerlich effektiver.
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Von:    Ellerfru 12.09.2007 17:54
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
> Was ich eine ganze Spur uebertrieben finde.
> Es gibt schliesslich auch deutsche Vegetarier, Muslime, Juden und andere die kein Schweinefleisch essen, ist auch nicht unbedingt Bestandteil der Kultur. Insofern kann ich das nicht verstehen.
> (Bei uns gab es in Deutschland fast nie Schwein)

Da muss ich zustimmen. Ich esse selber kein Schweinefleisch und sehe nicht ein, warum andere Leute dazu gezwungen werden sollten. Der Verzicht auf Schweinefleisch ist nichts, was gegen irgendwelche Gesetze oder gesellschaftliche Normen verstößt.
Es besteht keine im Grundgesetz verankerte Pflicht, Schweinefleisch zu essen, wohl aber eine, zum Beispiel die Gleichberechtigung der Frau anzuerkennen. Kulturelle Eigenheiten wie andersartige Kleidung oder Essgewohnheiten sind kein Grund, jemanden zu diskriminieren. Es müssen ja auch nicht alle Deutschen die gleiche Kleidung tragen oder die gleichen Lebensmittel essen. Also was soll der Unsinn?

> Was ich wie gesagt fuer falsch halte.

Ich auch.

> Weil zwischen dem gesellschaftlichen Umfeld / Kultur die das rechtfertigt mehr als 50 Jahre Geschichte liegt

In Teilen Ostdeutschlands nicht unbedingt - da ist ausländerfeindliches Gedankengut ganz unabhängig von Hitler so fest verankert, dass vor allem Jugendliche es teilweise sogar im Elternhaus vermittelt bekommen. Die haben dann in meinen Augen genau den gleichen Anspruch auf "mildernde Umstände", wie die Ausländer, die ihre Werte ebenfalls im Elternhaus vermittelt bekommen haben. Qualitativ ist da überhaupt kein Unterschied.

> Was doch legitim waere?

Selbstverständlich. Eine solche Begründung akzeptiere ich, die hat einen völlig anderen Stellenwert als "ich trage ein Kopftuch, weil mich meine Brüder sonst erschießen". Jeder hat ein Recht auf seine politische Meinung und freie Äußerung derselben. Auch Kopftuchträgerinnen.

> Weil die Leute unfaehig sind sich damit auseinanderzusetzen.
> Ich habe da diese Talkshow gesehen auf den oeffentlich-rechtlichen. Sie hatten zwei Muslime (Mann, Frau) da und vier Leute.
> Die haben es ueber knapp 2 Stunden, oder wie lang sich das Drama zog, nicht geschafft es auf den Punkt zu bringen und sachlich zu diskutieren. Es ging immer zwischen "Wir wollen *allen* Muslima das Kopftuch verbieten / alle Kopftuchtraeger + Unterstuezer sind fuer die Unterdrueckung der Frau" und es "Es gibt kein Problem" hin und her.

Wobei das ja wirklich die beiden gleichermaßen bedenklichen Extreme sind... Es GIBT ein Problem, und das lässt sich nicht damit lösen, dass man irgendwelche Kopfbedeckungen diskriminiert oder verbietet.

> Sicher? Die Kinderzerziehung liegt auch nur im gewissen Rahmen bei der Frau und wird, gerade bei maennlichen Nachkommen uebernimmt doch der Mann einen Grossteil. Auch die Sachen wie Ehrenmorde werden nicht von Frauen beschlossen,..

Das ist erschreckenderweise durchaus nicht immer so. Neulich musste doch ein Vater (!) die Polizei alarmieren, weil seine Frau die beiden Töchter im Ausland einer Beschneidungszeremonie unterziehen wollte.
Auch wenn es schwerfällt, das zu glauben, die Unterdrückung von Frauen geht eben nicht immer nur von männlicher Seite aus, du darfst nicht den Effekt unterschätzen, den jahrelange Gehirnwäsche hat. Frauen, die im Glauben an ihre eigene Minderwertigkeit erzogen worden sind, geben genau das an ihre Töchter weiter!

> Beide anzusprechen ist natuerlich effektiver.

Das sowieso.
"Nur aus Interesse: Hast du irgendetwas von ihm übriggelassen, was größer ist als eine Streichholzschachtel?"
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Zuletzt geändert: 12.09.2007 17:56:45



Von:    Studl 12.09.2007 21:10
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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>Aeusserliche Merkmale...

Ich glaube soooo groß ist die Masse von solchen Typen,
die zufällig südländisch aussehen, so reden (es sind
keine Italiener, ich verstehe Italienisch!) und
solche Musik hören, aber in Wirklichkeit Österreicher
mit dunkler Haut, hartem Dialekt, alles Ausländern als
Freunden und seltsamem Musikgeschmack sind...

>Man hat doch den Verstand zur objektivierung.
>Emotionale Erfahrungen, stark subjektive Praegungen koennen bzw. >sollten kein Grund zur Meinungsbildung sein.

Jetzt mal ganz ehrlich und ganz un-naiv.

Wieviele Leute glaubst du bilden sich ein Bild
zu dieser Causa aus Statistiken und Fakten?
Für jeden zählt das direkte Umfeld, und wenn
sich da die Türken (Russen, Schweizer, usw...)
schlecht aufführen, was hilfts dem dann, dass
es im ganzen Land im Mittel gar nicht wild is?

Soetwas ist eine rein emotionale Sache, dass muss
auch einmal begriffen werden...
Was denkst du, ist die Ablehnung der Deutschen
mancher Ausländer? Logik? Oder einfacher, sturer
Rassismus ala "Alle Deutschen/Nicht Muslime sind
dumme Schweine!"?

>Der Hass ist meines Erachtens nicht vertretbar.
>Selbst in diesem fikitven Beispiel nicht. Es waere als wuerdest >du Antisemitismus damit recht fertigen...

Ich kann ganz ehrlich von mir ausgehen, wenn ein
Jude meine Tochter vergewaltigen/töten würde, und dazu
sich viele von ihnen in meinem Umfeld vorher arg
aufgeführt hätten, dann würde ich auch einen
Hass gegen sie entwickeln...
Unlogisch, aber so sind Menschen.
Und wenn du jetzt behauptest, du würdest in solch
einer Situation tatsächlich rein auf Logik
agieren, dann... glaube ich dir nicht...
---
Wer einmal etwas wirklich gutes und hochstehendes
lesen möchte (^_^):

http://animexx.onlinewelten.com/fanfic/?doc_modus=autor_liste&autor=14916



Von:    Nekoryu 13.09.2007 13:20
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
Avatar
 
> In Teilen Ostdeutschlands nicht unbedingt - da ist ausländerfeindliches Gedankengut ganz unabhängig von Hitler so fest verankert, dass vor allem Jugendliche es teilweise sogar im Elternhaus vermittelt bekommen. Die haben dann in meinen Augen genau den gleichen Anspruch auf "mildernde Umstände", wie die Ausländer, die ihre Werte ebenfalls im Elternhaus vermittelt bekommen haben. Qualitativ ist da überhaupt kein Unterschied.

Vielen Dank für die blumen! *sarkasmus aus*
Wurde sich am anfang diese Thread darauf geeinigt, nicht alle über einen Kamm zu scheren, so wurde ich von dir- zusammen mit meinem Freund, seiner familie, meiner familie, meinen Freunden ect- euinfach mal so "zum spaß" zum herangezogenen Nazi erklärt.

Danke schön!

Vielen Dank! Wirklich. Ich bin begeistert! Ich wusste gar nicht, wie rechts ich erzogen wurde bei all dem getrimme meiner Mutter auf Moral, Respekt, Toleranz und die eichung, das japanische Zeichentrickfilme die besten sind!

Vielen dank. Danke! >_<
So Long- And thanks for all the Fish!
******
er mit dem Strom schwimmt, hat einfach nur Angst, Scheisse zu schlucken!
~N.I.V.E.A.U. - Der Kreuzzug der Klugen



Von:   abgemeldet 13.09.2007 14:01
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
> > In Teilen Ostdeutschlands nicht unbedingt - da ist ausländerfeindliches Gedankengut ganz unabhängig von Hitler so fest verankert, dass vor allem Jugendliche es teilweise sogar im Elternhaus vermittelt bekommen. Die haben dann in meinen Augen genau den gleichen Anspruch auf "mildernde Umstände", wie die Ausländer, die ihre Werte ebenfalls im Elternhaus vermittelt bekommen haben. Qualitativ ist da überhaupt kein Unterschied.
>
> Vielen Dank für die blumen! *sarkasmus aus*
> Wurde sich am anfang diese Thread darauf geeinigt, nicht alle über einen Kamm zu scheren, so wurde ich von dir- zusammen mit meinem Freund, seiner familie, meiner familie, meinen Freunden ect- euinfach mal so "zum spaß" zum herangezogenen Nazi erklärt.
>
> Danke schön!
>
> Vielen Dank! Wirklich. Ich bin begeistert! Ich wusste gar nicht, wie rechts ich erzogen wurde bei all dem getrimme meiner Mutter auf Moral, Respekt, Toleranz und die eichung, das japanische Zeichentrickfilme die besten sind!
>
> Vielen dank. Danke! >_<



da steht "in teilen ostdeutschlands" und nicht "in ostdeutschland"
also musst du dich nicht angesprochen fühlen

ich war mal mit meinem verein in "altdeutsch-*stadtname*"
da war des schon sehr extrem ^^
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http://youtube.com/watch?v=-CZUquFacpc <--- n1 work !



Von:    Ellerfru 13.09.2007 14:08
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
Moment mal - ich habe NIE behauptet, dass jeder Ostdeutsche ein Nazi wäre. (Was auch eine ziemlich lächerliche Behauptung wäre.) Ich habe lediglich gesagt, dass es in Ostdeutschland einige Gebiete (Kleinstädte und bestimmte Stadtteile größerer Städte) gibt, in denen rechtsextremes Gedankengut - vor allem in der Unterschicht - weit verbreitet und weitgehend gesellschaftlich anerkannt ist. Das ist sowohl meine persönliche Erfahrung als auch durch seriöse Studien bestätigt... Spätestens die Wahlerfolge der NPD zeigen doch die weite Akzeptanz für entsprechendes Gedankengut.
Selbst wenn DU speziell NICHT einer solchen Ideologie anhängst (was ich dir, da ich dich überhaupt nicht kenne, auch nicht unterstellen wollte) heißt das noch lange nicht, dass die entsprechende Ideologie nicht existiert...
Wieso muss man hier eigentlich JEDE beliebige Äußerung bewusst fehlinterpretieren, nur um eventuell neue Munition für sinnlose Flamewars zu bekommen? -.-
"Nur aus Interesse: Hast du irgendetwas von ihm übriggelassen, was größer ist als eine Streichholzschachtel?"
"Nur aus Interesse: Wie groß ist eine Streichholzschachtel?"



Von:   abgemeldet 13.09.2007 14:36
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
> - vor allem in der Unterschicht -

es gibt auch genug hohe tiere die rechts sind, darüber spricht nur keiner
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Von:    Teyl 13.09.2007 14:39
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
@Ellerfru
>> Weil zwischen dem gesellschaftlichen Umfeld / Kultur die das rechtfertigt mehr als 50 Jahre Geschichte liegt
>
> In Teilen Ostdeutschlands nicht unbedingt - da ist ausländerfeindliches Gedankengut ganz unabhängig von Hitler so fest verankert, dass vor allem Jugendliche es teilweise sogar im Elternhaus vermittelt bekommen.

Regional bezogen mag das stimmen.
Betrachtet man es jedoch aus allgemein deutscher Sicht so ist Deutschland seit dem Krieg massiv, zumindest im Westen, mit einer Aufarbeitung beschaeftigt die sogar zu einer sehr einzigartigen Form des Schuldbewusstsein fuehrte.

Die rechtsextreme Bewegung im Osten hingegen ist eine mehr oder minder neue Entwicklung nach der Wende. Moechte man dort ein kulturelles Wesen aus dem Hintergrund der Leute ableiten, waere das em ehsten noch Plan Wirtschaft und dergleichen mehr.

> Die haben dann in meinen Augen genau den gleichen Anspruch auf "mildernde Umstände", wie die Ausländer, die ihre Werte ebenfalls im Elternhaus vermittelt bekommen haben. Qualitativ ist da überhaupt kein Unterschied.

Es besteht Qualitativ dahingehend ein Unterschied als das die Unterdrueckung der Frau in anderen Laendern dort wesentlich legaler / akzeptierter ist als rechtsradikale Ostler in Deutschland.

Es bleibt inakzeptabel, so oder so, nur den Vergleich finde ich nicht ganz passend.

> Wobei das ja wirklich die beiden gleichermaßen bedenklichen Extreme sind... Es GIBT ein Problem, und das lässt sich nicht damit lösen, dass man irgendwelche Kopfbedeckungen diskriminiert oder verbietet.

Ja, aber diesen Schluss haben die nicht geschafft.
[Ich bin immer noch entsetzt ueber die oe-r, da ist selbst Christiansen besser]

> Das ist erschreckenderweise durchaus nicht immer so. Neulich musste doch ein Vater (!) die Polizei alarmieren, weil seine Frau die beiden Töchter im Ausland einer Beschneidungszeremonie unterziehen wollte.

Wai!
Gut das glaube ich dir nun so. Aber das es so ist, ist schon uebel.


@Studl
>> Aeusserliche Merkmale...
>
> Ich glaube soooo groß ist die Masse von solchen Typen, die zufällig [..]

Mir geht es mehr darum das die Andersartigkeit im Aussehen aehnlich viel Aufmerksamkeit erzeugt wie ein Stop Schild.
Angenommen man faehrt auf der Autobahn, und sieht 3 kaputte blaue Hinweisschilder, dann denkt man auch "woah all die blauen Hinweisschilder sind schrott" waehrend man gar nicht bemerkt wieviele normale - z.B. Telefonhaeussen oder Pfosten - genauso schrott sind.

>> Man hat doch den Verstand zur objektivierung.
>> Emotionale Erfahrungen, stark subjektive Praegungen koennen bzw. >> sollten kein Grund zur Meinungsbildung sein.
>
> Jetzt mal ganz ehrlich und ganz un-naiv.
> Wieviele Leute glaubst du bilden sich ein Bild zu dieser Causa aus Statistiken und Fakten?

Leider zu wenig.
Weshalb man darauf achten sollte Leute es bewusst zu machen.
Das ich denke das die meisten deutschen Auslaender aus stumpfsinningen, rassistischen Gruenden ablehnen - weil sie von wenigen emotionalen Faellen verallgemeinern -, ja stimmt.

>> Der Hass ist meines Erachtens nicht vertretbar.
>> Selbst in diesem fikitven Beispiel nicht. Es waere als wuerdest du Antisemitismus damit recht fertigen...
>
> [.. weiteres Beispiel ..]
> Unlogisch, aber so sind Menschen.

So sind doch eher Tiere die zu wenig Moral und Verstand haben.

> Und wenn du jetzt behauptest, du würdest in solch einer Situation tatsächlich rein auf Logik agieren, dann... glaube ich dir nicht...

Nicht?
Das heisst wenn ein CS-Spieler Amok laeuft und mordet.
Ist die Annahme das alle CS-Spieler Moerder sind gerechtfertigt?

Das heisst wenn es Anime gibt in denen minderjaehrige sexuell missbraucht werden zwecksstimmulation des Seher.
Ist die Annahme das alle Anime Fans perverse Paedophile sind gerechtfertigt?


@K3n5h1n
> ich war mal mit meinem verein in "altdeutsch-*stadtname*"
da war des schon sehr extrem ^^

Sowas gibt es nicht nur im Osten.
Und ich vermute es ist dort aehnlich gern gesehen / gesellschaftlich akzeptiert wir im Westen.


@Ellerfru
> Wieso muss man hier eigentlich JEDE beliebige Äußerung bewusst fehlinterpretieren,

Ich glaub das war gar nicht extra, sondern eher ein Schutzreflex nach 'nem Missverstaendnis ^.^
You might say everyone of us is a fiddler on the roof
trying to scratch out a pleasent simple tune
without breaking his neck



Von:   abgemeldet 13.09.2007 16:01
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
> Sowas gibt es nicht nur im Osten.
> Und ich vermute es ist dort aehnlich gern gesehen / gesellschaftlich akzeptiert wir im Westen.

find mal ne stadt im westen die "latdeutsch" o.ä. heisst ...
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I <3 Keyra Agustina !
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Zuletzt geändert: 13.09.2007 16:02:12



Von:    Ellerfru 13.09.2007 16:34
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
> > Sowas gibt es nicht nur im Osten.
> > Und ich vermute es ist dort aehnlich gern gesehen / gesellschaftlich akzeptiert wir im Westen.
>
> find mal ne stadt im westen die "latdeutsch" o.ä. heisst ...

Wobei ich bei so einem Städtenamen nicht mal ein Problem sehe - warum sollte irgendein Kaff NICHT so heißen?

> Es besteht Qualitativ dahingehend ein Unterschied als das die Unterdrueckung der Frau in anderen Laendern dort wesentlich legaler / akzeptierter ist als rechtsradikale Ostler in Deutschland.

Offiziell ist die Frau z.B. in der Türkei ebenfalls gleichberechtigt, und viele Türken schütteln den Kopf darüber, was ihren ehemaligen Landsleuten hier in Deutschland einfach so erlaubt wird... Also es ist nicht so, als ob es da legal wäre, seine Frauen und Töchter zu schlagen und gegebenenfalls umzubringen. Und akzeptiert wird so was auch nur noch in einigen wenigen, eher ländlichen (und armen!) Gebieten. Meiner Meinung nach ist das durchaus vergleichbar mit der Rechtsradikalen-Problematik in Ostdeutschland, vor allem, wenn man bedenkt, dass Arbeitslosenquote und NPD-Wahlerfolge generell direkt proportional zueinander sind. Der durchschnittlich moderne, aufgeklärte Türke käme gar nicht erst auf die Idee, seine weiblichen Familienmitglieder zu irgendeiner Kopfbedeckung zu zwingen oder sie gar umzubringen.

> Wai!
> Gut das glaube ich dir nun so. Aber das es so ist, ist schon uebel.

Ja - gruselig. Man konnte der Frau mit ihren Kindern gerade noch im letzten Moment die Ausreiseerlaubnis verweigern. Die kleinen Mädels hatten verdammtes Glück, dass ihr Vater etwas moderner eingestellt ist...
"Nur aus Interesse: Hast du irgendetwas von ihm übriggelassen, was größer ist als eine Streichholzschachtel?"
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Zuletzt geändert: 13.09.2007 16:38:44



Von:    Nekoryu 13.09.2007 18:19
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
Avatar
 
> Ja - gruselig. Man konnte der Frau mit ihren Kindern gerade noch im letzten Moment die Ausreiseerlaubnis verweigern. Die kleinen Mädels hatten verdammtes Glück, dass ihr Vater etwas moderner eingestellt ist...

Verharmlose das bitte nicht. "Bschneidung" ist eher mit einem medizinischen begriff zu vergleichen. Während eine Beschneidung, so, wie wir sie in ernnerung haben. bei Männern weder die Sexualität, noch die absetzung des harns ect beeinflusst, kann man bei der "pharaonischen beschneidung" wirklich von einer geschlechtsverstümmlung reden!

die klitoris wird meist mit einer rasierklinge oder ähnlichen, nicht desinfizierten Gerät entfernt, die kleinen schamlippen abgeschnitten, teilweise werden auch die großen schamlippen abgeschnitten. das ganze wird dann noch "ausgekratzt", bevor es dann mit primitiven methoden bis auf eine ein millimeter große öffnung erst die vagina und dann die wunde selbst zugenäht werden. Die meisten Mädchen sterben an massiven Blutverlust oder an den Infektionen. Damit die wunde nicht wieder aufplatzt., werden ihnen die beine zusammengebunden.

Die schmerzen WÄHREND dieser behandlung sind schon enorm. Pinkeln zu gehen bereitet den überlebenden dieser Prozedur aber ebenso schmerzen wie die Menstruation. Da das blut durch die winzige öffnung nicht wirklich abfließen kann, kommt es zu einem blutstau und die wahrscheinlichkeit, dadurch sich noch eine infektion einzuhandeln, ist ebenfalls gegeben.

Der Erste geschlechtsverkehr ist im wahrsten sinn des wortes eine folter! Die Narbe wird wieder mit einer nicht desinfizierten Klinge aufgeschnitten. Das ganze kommt einer vergewaltigung gleich. Eine geburt ist mit einem hohen risiko verbunden, da das vernarbte gewebe sich nicht ausreichend dehnt. Viele Frauen sterben an den Folgen einer geburt, die ohne diese sinnlose verstümmlung nichteinmal den hauch einer komplikation gemacht hätte!
Lust oder überhaupt irgendeine Freude am Sex können diese frauen nicht empfinden. für sie bedeutet es schmerzen. schmerzen, schmerzen, nichts als schmerzen.
Ein leben voller Schmerzen, die absolut sinnlos sind und die sich wohl keiner vorstellen kann.

Dann zur "auslegung".
Wenn du im osten geboren bist, dann kannst du es vielleicht aushalten, das man dich für dumm, faul und ne zecke hält. Die ganzen ossi witze gehen dir irgendwann den arsch vorbei.

Aber, und das ist der punkt: wenn du von ostdeutschland redest, dann redest du auch automatisch von -ALLEN-Leuten, die dort leben.
Das verzwickte ist, das du es -NICHT- differenzieren kannst.
Und, zudem: Die Neonazis sind erst NACH dem fall der mauer -hier- aufgetaucht. Und die sind bestimmt nicht aus einem ufo geschmissen wurden...

und desweiteren finde ich es mehr als unsinnnig, nach 17 jahren wiedervereinigung von "Ost-und westdeutschland" zu reden. Sag Deutschland.
Und bleib einfach dabei.
Denn ansonsten teilst du das land mit einer unsichtbaren mauer und das stigma eines "geteilten volkes" wird ewig wie ein schleier über diesem land hängen.

Niemand ist ein besserer "deutscher", nur, weil er in dem von amerikanern kontrollierten Gebiet geboren wurde, als die mauer noch stand!
Und der Spruch" Wir sind ein Volk" kommt nicht von ungefähr! Du düftest zu dem zeitpunkt, als das passiert ist 2 oder 3 Jahre alt gewesen sein. ich war 6.
Ich kann mich daran erinnern. Und ich kann mich daran erinnern, wie stolz ich war, als ich dieselben Bilder, die jeden tag in den nachrichten kamen, in geschichte wiedergesehen habe! Es hat mich stolz gemacht, dass EIN Volk das geschafft hat. Und obendrein noch soviel glück hatte!

Schon allein DESWEGEN regt es mich auf, wenn der Teil, der einst von der ehemaligen Sowjetunion kontrolliert wurde, wie "deutsche zweiter klasse" behandelt werden!

Und es ist verdammt leicht zu sagen: das ist ein Problem der unterschicht. Ist es nicht.
Die könnten genausogut christen sein, fakt ist, das diese menschen nicht ein fitzelchen hoffnung mehr haben. Und menschen, die charisma haben, die "etwas zu sagen haben", geben denen zumindest das gefühl, das ihre probleme verstanden und beseitigt werden. Von Volkswirtschaftlichen zusammenhängen verstehen sie nichts. Je einfacher eine Lösung ist, desto mehr anklang findest sie.
Wenn also mal irgendwer, statt lange herumzufaseln, was man tun muss, einfach sagt: das machen wir soi und so, weil das so und so ist", hätte die NPD ein ernstes problem- nämlich, das ihnen keiner mehr gehör schenkt.
Was deutschland braucht ist jemand mit Charisma, der es auchmal wagt, alle anderen die Stirn zu bieten. Der die "Sprache des Volkes" spricht und genausogut mit den anderen politikern auf einer ebene ist.
Angela tut sich nämlich- meiner meinung nach- mit der Volksnähe zur unterschicht hammermäßig schwer.

aber, vom hunderste ins tausendste gekommen, kurz back to topic:

Um auf das erste posting zurückzukommen:
Es gibt regionale unterschiede. ich pendle nun zwischen halle und leipzig hin und her.
Beide städte haben ein "türkisches Viertel"

Während ich in leipzig- zumindest tagsüber, nachts hab ichs noch nicht versucht xD°- relativ bedenkenlos über die straße gehen kann, kann ich das in halle nichtmal tagsüber, ohne angepöbelt zu werden!

das liegt aber auch daran, das halle irgendwie regional "verkommt". In leipzig sind die chancen nur geringfügig besser was jobs angeht, aber in halle hats mehr mir bekannte "Ghettos" als in Leipzig. Könnte dran liegen, das ich ursprünglich aus Halle komme und die gegenden schon früher sehr unsicher waren....
So Long- And thanks for all the Fish!
******
er mit dem Strom schwimmt, hat einfach nur Angst, Scheisse zu schlucken!
~N.I.V.E.A.U. - Der Kreuzzug der Klugen



Von:    Ellerfru 13.09.2007 18:45
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
> Verharmlose das bitte nicht. "Bschneidung" ist eher mit einem medizinischen begriff zu vergleichen. Während eine Beschneidung, so, wie wir sie in ernnerung haben. bei Männern weder die Sexualität, noch die absetzung des harns ect beeinflusst, kann man bei der "pharaonischen beschneidung" wirklich von einer geschlechtsverstümmlung reden!

Wo hab ich das bitte verharmlost? o.O Ich hab doch gesagt, die Mädels hatten verdammtes Glück, dass ihr Vater die Beschneidung verhindert hat... Ich denke, das bringt recht gut zum Ausdruck, dass ich GEGEN diese Art von Verstümmelung bin.
Allmählich hab ich wirklich das Gefühl, du WILLST mich mißverstehen.

> Aber, und das ist der punkt: wenn du von ostdeutschland redest, dann redest du auch automatisch von -ALLEN-Leuten, die dort leben.

Ich habe von einigen Gegenden in Ostdeutschland mit enorm hoher Neonazi-Quote gesprochen, keineswegs vom gesamten Osten oder gar einer 100%-Quote.

> und desweiteren finde ich es mehr als unsinnnig, nach 17 jahren wiedervereinigung von "Ost-und westdeutschland" zu reden. Sag Deutschland.
> Und bleib einfach dabei.
> Denn ansonsten teilst du das land mit einer unsichtbaren mauer und das stigma eines "geteilten volkes" wird ewig wie ein schleier über diesem land hängen.

Ach, jetzt darf man aus Gründen der political correctness nicht mal mehr regionale Unterschiede erwähnen? Dass der Osten sowohl eine überdurchschnittliche Arbeitslosenquote als auch eine überdurchschnittliche Rechtsradikalen-Quote hat, ist eine simple (messbare!) Tatsache, und die darf man auch aussprechen. (Genauso übrigens wie Bayern ein erfolgreicheres Schulsystem hat als Hamburg. Und? Soll man das totschweigen?) Über die Einzelperson wird damit überhaupt keine Aussage getroffen.

> Niemand ist ein besserer "deutscher", nur, weil er in dem von amerikanern kontrollierten Gebiet geboren wurde, als die mauer noch stand!

Habe ich auch nie behauptet.
"Nur aus Interesse: Hast du irgendetwas von ihm übriggelassen, was größer ist als eine Streichholzschachtel?"
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Zuletzt geändert: 13.09.2007 18:53:23



Von:   abgemeldet 13.09.2007 19:42
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
> Dass der Osten sowohl eine überdurchschnittliche Arbeitslosenquote

Nicht mehr lange, der Osten befindet sich schon seit einiger Zeit im Aufschwung während der Westen die Stagnation erreicht hat. Sieht man besonders deutlich an den Städten. Wenn ich da mal an Nürnberg denke... wirklich Golden ist der Westen schon lange nicht mehr.

Und in diesen Punkt kann man sogar die Ausländer einbringen. In Westen gibt es viel mehr Ausländer die einfach Unqualifiziert sind und die Lage verschlimmert sich immer mehr und mehr. Aus diesen Grund ziehen einfach viele Betriebe ab nach Osten, und damit ist nicht nur Ostdeutschland sondern auch China, Indien usw gemeint, den Fachkräfte sind eine Ressource und in Osten gibt es mehr von denen da die Schimmlermentalität nicht so ausgeprägt ist. . Wenn ich mir mal anschaue wie viele Ausländische Investoren wir hier in Osten haben da wundert es mich warum die Presse behauptet die NPD schrecke ab? Selbst der Tourismus ist auf einen Höhepunkt.




Von:   abgemeldet 13.09.2007 19:54
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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Beeindruckend.

Schon 63 Seiten lang entblödet sich in diesem Thread die gesamte Community, grast sämtliche Kommunikationsfauxpas inklusive (natürlich) Godwin's Law in Hyperinflation ab und zeigt, was für ein intolerantes und vorurteilsbehaftetes Pack der Löwenanteil von ihr ist.

Ist es denn so schwer, einfach mal den Gedankengang zuzulassen, dass es unter Umständen vielleicht einfach keine "Gruppen" oder "Subkulturen" gibt, die man einfacherweise pauschal verabscheuen kann, sondern dass es ganz grundsätzlich nur MENSCHEN gibt, die "gut" oder "böse" (wenn man an dieses obsolete dipole Moral-Modell glaubt) sind?

Macht es euch gefälligst nicht so einfach. Es gibt nette Deutschrussen, Kurden, Türken, Iraker, Punks, Gothen, Neofolker (z.B. mich ^^) und sogar nette Skinheads, man glaubt es kaum!

UND es gibt verdammt viele ekelhafte, brunzdumme und von ihrer gesellschaftlichen Integrität her absolut daseinsunwürdige Deutsche.
Eine ganze Menge davon in diesem Forum, btw.
Stay P.U.R.E. - To The New Dawn!



Von:   abgemeldet 13.09.2007 20:01
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
Recht hast du, nicht jeder Mörder und Schläger ist böse.





Von:   abgemeldet 13.09.2007 20:09
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
Avatar
 
>Recht hast du, nicht jeder Mörder und Schläger ist böse.

Eben.
Ted Bundy zum Beispiel soll ein extrem sympathischer Mensch gewesen sein; schade, dass sie ihn exekutiert haben, bevor ich geboren wurde. ._.
Stay P.U.R.E. - To The New Dawn!



Von:   abgemeldet 13.09.2007 20:14
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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Und was erwartest du, DunklerProphet? Daß alle das denken, was du geschrieben hast und alle haben sich lieb? Wach auf XD~

Und ich zähle mich selbst gerne zu dem intoleranten und vorurteilsbehafteten Pack. Ist doch draufgeschissen, das ist nur menschlich. Alles andere wäre nur ein leichtgläubiger Gutmensch oder Roboter.

Und ich will meine Meinung hier vertreten und wenn's sein muss, mich auch mal drum fetzten.

Du hast ja nicht unrecht, was du schreibst, aber ich käme mir behindert vor, wenn ich in jedem Satz "aber natürlich gibt es auch nette und freundliche ..." (setzt einfach was oder wen ein XD~).
Ich glaube das weiß sowieso jeder. Sicher, gibt es ein paar Leute die fühlen sich immer angesprochen und angegriffen, aber die können mir sowieso den Buckel runter rutschen XD~

So, aber nun genug vom Thema abgewichen.

Varg



Von:   abgemeldet 13.09.2007 20:17
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
Was kann man aber über die Mehrheit sagen? Ist es da nicht angebrachter zu sagen das die Mehrheit scheiße ist, das wird wohl kaum einer Abstreiten. Und wenn man von Gruppen redet dann meint man nicht alle, das müsste man alleine wissen ohne das man es immer wieder erwähnt wird. Klischees und Vorurteile entstehen nicht von alleine und haben oft einen wahren Hintergrund.


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