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Thread: Muss man sich von Ausländern ALLES gefallen lassen?

Eröffnet am: 20.08.2005 16:49
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Von:   abgemeldet 15.08.2006 20:56
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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>Gibt es - aber seien wir ehrlich, wie viel Prozent der hier >lebenden Ausländer sind eben NICHT so vorbildlich?
viele^^"

>Das erklärt nicht, warum es türkische Frauen gibt, die nicht >einmal "Guten Tag" auf Deutsch sagen können... Und warum >mangelnde Sprachkenntnisse sowieso hauptsächlich bei Frauen >auftreten... Klar, Deutsch ist eine schwere Sprache. Aber wenn >jemand hier leben möchte, erwarte ich, dass er gefälligst >wenigstens VERSUCHT, zu lernen, sich auf Deutsch zu verständigen. >Und wenn hier jemand 20 Jahre lebt und im wahrsten Sinne kein >Wort versteht, gibt es dafür einfach keine Entschuldigung mehr, >das fällt bei mir unter Verweigerung.

da geb ich dir vollkommen recht. bei uns kanns zum glück jeder seit seiner kindheit(man stelle sich vor: mein opa lebte in russland und konnte nich ein wort russisch bis er 13 warOo)

> 4.Manche leute erhielten keine bildung, was es umso schwerer >macht sie hier einzugliedern.

>Richtig, aber es ist eine Aufgabe der Politik, für >Bildungsangebote zu sorgen - und eine Aufgabe der Zuwanderer, >diese auch wahrzunehmen. In Hamburg werden ja wirklich genug >Sprachkurse für Ausländer angeboten, auch kostenlose, aber die, >die es am dringendsten nötig hätten, gehen einfach nicht hin. Ich >bin der Meinung, für Zuwanderer sollten Sprachtests Pflicht sein, >und wenn sie durchfallen, sollten sie gezwungen werden, einen >Kurs zu machen. Und wenn sie sich weigern, dann raus!

was gibts dazu zu sagen ausser dito?^^
und was machen wir mit den deutschen, die schwarz arbeiten und versuchen, auf keinen fall einen normalen job zu nehmen.

> 5.Nicht jeder akzentsprechende Mensch ist ausländer. Ich habe russischen akzent, im russischen extremen deutschen. Bin jedoch deutscher, nicht nur pass nach, sondern auch vom blut her.

>Als ob das wichtig wäre... Ich finde, Blut sollte keinen >Unterschied machen.

Freut mich ehrlich, das du das so siehst. Viele hier sehen es anders.

>Na ja, ist doch wohl nicht so, dass die Mehrheit der deutschen >Gesellschaft aus Neonazis bestehen würde, oder? ^^

stimmt, leider gibt es einige, und weil die sich stolz als deutsche bezeichnen, werd ich schief angeguckt, wenn ich stolz drauf bin deutscher zu sein.

> 6.schon mal gesehen, wie jemand über nen ausländer hergezogen >ist?
> da kommen argumente wie "Unten bei denen ists so und so". >schonmal nachgedacht, das der "Afrikaner" mit dem du grade >redest, In Gladbach geboren sein könnte, und Arbeiter in der >dritten generation ist und drecksarbeiten erlediegt, die die >feinen deutschen nicht tun wollen, weils gesundheitsschädlich ist >oder einfach dreckig? Warum er keinen besseren job hat? rat mal. >ob dus glaubst oder nicht, es gibt rassistische lehrer und >arbeitgeber, die einem die chancen verbauen und den erfolg nicht >gönennen.

>Über einen Ausländer derartig herzuziehen, ist völlig nötig, wenn >er ansonsten gut integriert ist. Problematischer ist es, wenn >auch Leute, die in der dritten Generation hier leben, Sitten der >Herkunftsländer ihrer Familie fortsetzen, die hier nun mal nicht >akzeptabel sind. Das häufigste dürften da wohl Zwangsehen sein, >das muss man anprangern dürfen... Natürlich gibt es rassistische >Lehrer und Arbeitgeber, aber das ist wieder ein anderes Thema.

Zwangsehen sind schwachsinn. Aber ich finde, seine kulturellen wurzeln sollte man nicht komplett verlassen. eine mischung wär doch nix negatives, oder?^^
passiert leider trotzdem das versucht wird leuten mit talent die karriere zu verbauen.

> 7. Ausländer zahlen unglaublich viele Steuern, schaffen mehr Arbeitsplätze als "sie wegnehmen".

>Ausländer zahlen genau so viele Steuern wie es Deutsche im >gleichen Beruf tun... Dass Ausländer Arbeitsplätze wegnehmen >würden, ist natürlich totaler Schwachsinn. Früher oder später >erledigt sich das Arbeitsplatzproblem sowieso, weil die Deutschen >immer weniger Kinder bekommen...

lol, ich geb zu das ist scheisse formuliert:
"Sie zahlen mehr steuern, als sie als sozialleistungen benötigen"
ich hab einfach nur die meistgenannten nazi-sprüche genommen um zu zeigen wie dämlich die sind.

> 8."Ausländer gammeln nur rum und klauen unser Geld!","Ausländer können kein Deutsch also raus!" und "Ausländerklauen unsere
> Arbeits- und Ausbildungsplätze!" klingt für mich ziemlich gegensätzlich.

Zu dem Spruch "Ausländer können kein Deutsch also raus!" muss ich sagen, da differenziere ich. Viele Ausländer KÖNNEN ja Deutsch! Und dann sollen sie auch die gleichen Bildungs- und Jobchancen haben wie Deutsche! Aber diejenigen, die sich weigern, Deutsch zu lernen, würde ich tatsächlich rausschmeißen.

ich meinte damit mehr: Wie soll eine volksgruppe, die nur von sozialleistungen lebt und kein deutsch kann, zur selben zeit angeblich bildungs und arbeitsplätze klauen. eh alles schwachsinn^^"

>
> 9."Ausländer sind Verbrecher!"
> Auf den ersten Blick siehts so aus. Ausländer haben eine relativ hohe Beteiligung als relativ kleine Gruppe. ABER:
> 9.1.Wer wird als Ausländer gezählt? Auch Touristen und Durchreisende.

>Nein, es geht in der gesamten Diskussion schon nur um Menschen, >die sich dauerhaft in Deutschland niedergelassen haben. Für >Durchreisende gibt es übrigens sowieso gesonderte Statistiken!

nope, bei uns vorgelegten statistiken war das nie der fall. für schüler macht man sich wohl nich die mühe..

> 9.2. Ausländer können gegen mehr Gesetze verstossen, gegen die ein Normal-Bürger nicht verstoßen kann, weil er eben kein "Ausländer" ist.

Von den ganzen Einwanderungs- und Aufenthaltsgenehmigungs-Delikten >redet wohl auch kaum jemand - aber es gibt z.B. gesonderte >Statistiken für Gewaltverbrechen, und da liegen Ausländer nun mal >auch meilenweit vorne.

okay, understood^^

> 9.3.Am organisierten Verbrechen sind Ausländer nicht wirklich beteiligt, das bleibt den Hiesigen Deutschen vorbehalten.

>Soll ich lachen? In Hamburg sind z.B. sämtliche Bordelle (und ja, >da läuft ne menge, was nicht legal ist...) fest in den Händen >albanischer Mafiabosse - verfolgt hier irgendjemand den Fall der >Osmani-Brüder? Oder die Bettler-Banden aus Bulgarien? Da werden >körperlich behinderte Bettler an allen großen Einkaufsstraßen >stationiert, und abends kommen Leute und nehmen ihnen das Geld >ab... Das nennt man organisierte Kriminalität, oder etwa nicht? (Die Bettler selber tun mir übrigens wahnsinnig leid... Aber ihnen >Geld zu geben bringt halt nichts, das landet eh bei den >Bandenchefs, und die will ich nicht finanzieren...) Und am >Drogenhandel sind Deutsche auch nur höchstens in untergeordneter >Funktion beteiligt.

hu...ich sollte lernen, den shit den wir in der schule verzapft bekommen, mehr zu hinterfragen....


> XD ich hoffe ich bin jetz nich der böse bube^^""

>Nicht doch ;)
phu, dacht schon^^"

>Ich bin strikt dagegen pauschal alle Ausländer über einen Kamm zu >scheren, aber auch der Meinung das nichts besser wird wenn man aus politischer Korrektheit alles schönredet.

lol dasselbe was ich die ganze zeit sage...nur ohne übnnötiges geschwafel zusammengefasst^^

> Hm. Da muss ich dir leider recht geben. Je weniger Bildung, >desto mehr körperliche Ausseinandersetzungen. Und oft sind >Ausländer schlechter gebildet. Wenn mans mal so sieht, eigentlich >haben wir es im vergleich zu anderen verdammt gut...

>Das Gewaltpotential bei eher gering Gebildeten scheint generell >größer zu sein, gleich ob das Ausländer oder Deutsche sind.
stimmt.

>Mich regt nur etwas auf das dies so gerne auf den Staat geschoben >wird - der kürzt zwar ohne Frage an allen Ecken und Enden bei der >Bildung, aber es gibt nach wie vor genügend öffentliche >Einrichtungen wie Bibliotheken, die wenig oder gar nichts kosten.

wer nicht früh gelernt hat sowas zu nutzen, wirds später gar nicht machen.

>Nur: wem nützen Bücher wenn man die Sprache nicht kann und nicht >willens ist sie zu lernen?
ebend. wie heissts doch? "über 6 millionen menschen können nicht richtig lesen und schreiben"

>Als Zugezogener hat man in keinem Land einen leichten Stand, aber >man kann nicht alle Selbstverantwortung abgeben, und das tun sehr >viele Emigrantenkinder (also die, die sogar hier geboren wurden).

lol, wenn deine vater alkoholiker oder ein kleines lichtmit hohen schulden ist, wirds schwer. aber oft machen die eltern es den kindern auch nicht einfacher. z.B. kenn ich familien, in denen von den kindern verlangt wird in der heimatsprache zu sprechen( eine meiner tanten will auch,das ich NUR russisch mit ihnr spreche. okay, ist für sie einfacher, aber nich gerade das beste für ihre kinder. da der onkel aber nur deutsch mit denen geredet hat, sind sie zweisprachig aufgewachsen.)
ich lebe jetzt gut 13 1/2 jahre hier(bin 17), und dank frühster unterstützung seitens der familie, ich sollte von klein auf viel und gut deutsch sprechen, weil "wir hier in deutschland leben", im gegensatz zu vielen anderen freunden von mir, die jetz immernoch probs damit haben, und ich hab ich jetz mit dem abi angefangen.Ein freund, der es meiner meinung nach auch locker geschafft hätte, gammelt in der hauptschule vor sich hin, weil das "cooler" ist. Selbst schuld. da bin ich nich böse wenn auf ihn jemand keine rücksicht nimmt.

> muss dir teilweise zustimmen.
> hm...reden wir über die selben ausländer? ich meine asylanten/-bewerber und die leute, die sich ansiedlen/wiedereinsiedeln wollen.
> Die normale ausländische familie hat mit menschenschmuggel und co genausoviel am hut wie eine 08/15er deutsche familie.
> Die Pendler allerdings nutzen das mit sicherheit sehr gerne aus, das sie sich zwischen den grenzen relativ frei bewegen können.

>Da fehlen mir jetzt Zahlen, und ist auch von Stadt zu Stadt >unterschiedlich welche "Landesvertreter" da nun den Paten machen.

XD statt die zu zählen sollte man die besser einbuchten...

>Naja, die "normale deutsche Familie"...
>Ich will nicht wissen wieviel treusorgende Familienväter aus D am >Wochenende nach Tschechien auf den Kinderstrich fahren... *nur >mal anmerk*

DAS sind für mich keine normalen leute, ganz ehrlich.

>Das Problem sind weniger die Ausländer die mal als Gastarbeiter >oder so nach Deutschland kamen (wurde im Thread schon öfter >erwähnt), sondern deren Nachkommen. Eine Freundin von mir traut >sich kaum noch auf die Straße weil eine Gruppe Russlanddeutscher >mit schöner Regelmäßigkeit alles kurz und klein schlägt was nicht >bei drei auf den Bäumen ist. Die sind 12 bis Ende 20, deren >Eltern sind hart arbeitende, nette Leute. Ich wage mal zu >behaupten das die mit Sicherheit zum allergrößten Teil 'ne >kriminelle Laufbahn einschlagen.

Für so was schäme ich mich, obwohl ich mit denen eigentlich nix zu tun hab(oder wohnt die in nümbrecht?^^")
und auf so leute rücksicht zu nehmen ist das letzte was ich verlangen täte. Die sind aggressiv, weil sie sich benachteiligt fühlen, das sie aber benachteiligt sind, weil sie nich aus ihrem ghetto rauskommen, sich der deutschen sprache bemächtigen(also ordentliche rechtschreibung usw.) das will nich in ihrenschädel



Von:    GoldenEagle 15.08.2006 21:08
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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> Ich war auf einem Gymnasium und die Ausländer, inklusive mir, die dort die Schule besucht hatten, hatten sich alles andere als "ausländer-typisch" verhalten. Die waren kultiviert, gesittet, gebildet und sprachen perfekt deutsch.

das war bei mir, als ich auf's gymi kam auch noch so. als ich in der oberstufe war, waren in der unterstufe aber auch überwiegend türken, die kaum noch deutsch sprachen oder dieses gebrochene ganster-deutsch redeten und sich wie die letzten prolls benommen haben. ich denke nicht, dass das ganze nur mit dem bildungsstand zu tun hat.

> durch mangelnde Sprachkenntnisse überhaupt keinen richtigen Zugang zur Bildung bekommen. Und das heißt leider auch, dass überproportional viele Ausländer in solchen Ghetto-Vierteln landen

das ist unsinn. viele ausländer wohnen aus zwei gründen in solchen ghettos. der erste grund, wenn die familie wenig geld hat, sozialhilfe kriegt und in dem virtel die wohnungen meist billig sind. ghettos liegen nie in teuren vierteln. und zweitens: die wollen unter ihres gleichen sein, ihre sprache sprechen können, bei ihren landsleuten in den geschäften kaufen usw. usf. und dann sieht man in die entsprechenden viertel und so entstehen dann auch die ghettos.

> Wer hier einwandert, darf natürlich gerne auch hier wohnen, aber einen ganzen Stadtteil zur türkischen Zone zu erklären geht wirklich zu weit.

sehe ich auch so, wenn es ein solches ghetto wird, dass man sich nicht mehr allein auf die straße trauen kann und das gefühl hat, sich in 5-10 jahren in diesen gegenden nur noch verständigen zu können, wenn man türkisch kann. sowas kann nicht angehen.

> Komisch is diese Entwicklung, vorallem bei euch in den kleineren Städten ja schon... Hier in Berlin war das vor ca. 10 Jahren so sic extrem XD
> Ist jetzt eigentlich weniger geworden und wenn die kleinen Bengel mal rumeiern und der große Bruder grad vorbeikommt und die dabei ertappt, bekommen sie links und rechts eine XD
> Oder aber die kleinen sind als Drogenkuriere unterwegs, selbstverständlich auch an Deutsche, daher müssen sie sich benehmen... -.-°

wo in berlin lebst du bitte?! ich lebe auch in berlin, aber kenne das ganz anders...ich muss hier angst haben von türken betatscht zu werden, sobald ich im sommer im rock/kleid allein auf die straße gehe, selbst bei knielangen, also nix mit nutten-outfit oder so. und allein auf die straße gehe ich sobald es dunkel wird erst recht seit jahren nicht mehr. hier sind fast nur pöbelnde, schlagende, schießende, messerstechende ganster-türken unterwegs. die tragen ihre messer hier teils sogar schon ganz offen im halfter über dem shirt, als ich das gesehen hab, sind mir beinahe die augen rausgefallen. ok, ich wohne eh in nem ziemlichen ghetto. wobei unser ghetto noch eins der harmlosen ist.

> 9.3.Am organisierten Verbrechen sind Ausländer nicht wirklich beteiligt, das bleibt den Hiesigen Deutschen vorbehalten

also die hier ansässige türkenmafia, die drogendeal im großen stil betreibt, würde ich aber organisiertes verbrechen nennen...
Gefühle machen den Menschen fehlerhaft, aber ohne Gefühle wären wir keine Menschen...



Von:   abgemeldet 15.08.2006 21:15
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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>das war bei mir, als ich auf's gymi kam auch noch so. als ich in der oberstufe war, waren in der unterstufe aber auch überwiegend türken, die kaum noch deutsch sprachen oder dieses gebrochene ganster-deutsch redeten und sich wie die letzten prolls benommen haben. ich denke nicht, dass das ganze nur mit dem bildungsstand zu tun hat.

das ist dann dem allgemeinen untergang des anstands und der sitte zuzuweisen.


>das ist unsinn. viele ausländer wohnen aus zwei gründen in solchen ghettos. der erste grund, wenn die familie wenig geld hat, sozialhilfe kriegt und in dem virtel die wohnungen meist billig sind. ghettos liegen nie in teuren vierteln. und zweitens: die wollen unter ihres gleichen sein, ihre sprache sprechen können, bei ihren landsleuten in den geschäften kaufen usw. usf. und dann sieht man in die entsprechenden viertel und so entstehen dann auch die ghettos.

ich frag mich bei uns aufm land immer wieder: hätt man das nich ein bissl besser mischen können? bei uns ist hier eine art ghetto entstanden, weil alle billigen häuser troz massig platz auf einem haufen gebaut wurden. warum? "die leute wollen sich nicht mit aggressiven säufern rumärgern" aha. tolles bild. warum lasst ihr die dann überhaupt rein? wenn man von anfang an isoliert wird, kann das ja nix werden(meistens zumindest)


>sehe ich auch so, wenn es ein solches ghetto wird, dass man sich nicht mehr allein auf die straße trauen kann und das gefühl hat, sich in 5-10 jahren in diesen gegenden nur noch verständigen zu können, wenn man türkisch kann. sowas kann nicht angehen.

dito, wir sind hier nicht in amerika, wo es chinatown usw gibt.
das finde ich, ist in ami-land nich gut verlaufen und sollte sich hier nicht wiederholen.

>o in berlin lebst du bitte?! ich lebe auch in berlin, aber kenne das ganz anders...ich muss hier angst haben von türken betatscht zu werden, sobald ich im sommer im rock/kleid allein auf die straße gehe, selbst bei knielangen, also nix mit nutten-outfit oder so. und allein auf die straße gehe ich sobald es dunkel wird erst recht seit jahren nicht mehr. hier sind fast nur pöbelnde, schlagende, schießende, messerstechende ganster-türken unterwegs. die tragen ihre messer hier teils sogar schon ganz offen im halfter über dem shirt, als ich das gesehen hab, sind mir beinahe die augen rausgefallen. ok, ich wohne eh in nem ziemlichen ghetto. wobei unser ghetto noch eins der harmlosen ist.

OMG was geht den da? also das find ich schon überhaupt nich mehr in ordnung.Da MUSS man was gegen machen.

> 9.3.Am organisierten Verbrechen sind Ausländer nicht wirklich beteiligt, das bleibt den Hiesigen Deutschen vorbehalten

>also die hier ansässige türkenmafia, die drogendeal im großen stil betreibt, würde ich aber organisiertes verbrechen nennen...

habe mein urteilbereits mit einer entschuldigung revidiert^^"



Von:    Ellerfru 15.08.2006 22:17
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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> Zwangsehen sind schwachsinn. Aber ich finde, seine kulturellen wurzeln sollte man nicht komplett verlassen. eine mischung wär doch nix negatives, oder?^^

Sicher nicht - kulturelle Wurzeln sind etwas schönes, und eine Einheitsgesellschaft fände ich auch entsetzlich! Integration bedeutet für mich nicht, dass ich von den Zuwanderern erwarte, dass sie anfangen, Sauerkraut und Schweinshaxen zu fressen. (leicht überspitzt formuliert...) Aber ich erwarte einfach, dass Einwanderer die hier übliche Landessprache lernen und sich an die hiesigen Gesetze halten. Und wenn es einen Widerspruch zwischen den kulturellen Wurzeln und den Landesgesetzen gibt, sollte das hier gültige Recht ganz klar Vorrang haben! Zum Beispiel im Bezug auf Zwangsehen, Ehrenmorde, weibliche Geschlechtsverstümmelung und was einige (natürlich nicht alle, verallgemeinern will ich nicht...) Einwanderer sonst so an inakzeptablen Sitten eingeschleppt haben. Mehr fordere ich doch gar nicht... Ansonsten kann doch ruhig jeder nach seiner Kultur leben, wie es ihm am besten gefällt.

> passiert leider trotzdem das versucht wird leuten mit talent die karriere zu verbauen.

Das ist dann einfach nur scheiße.

> ich meinte damit mehr: Wie soll eine volksgruppe, die nur von sozialleistungen lebt und kein deutsch kann, zur selben zeit angeblich bildungs und arbeitsplätze klauen. eh alles schwachsinn^^"

Klar, das ist ja auch ein Widerspruch in sich :D

> ich lebe jetzt gut 13 1/2 jahre hier(bin 17), und dank frühster unterstützung seitens der familie, ich sollte von klein auf viel und gut deutsch sprechen, weil "wir hier in deutschland leben", im gegensatz zu vielen anderen freunden von mir, die jetz immernoch probs damit haben, und ich hab ich jetz mit dem abi angefangen.Ein freund, der es meiner meinung nach auch locker geschafft hätte, gammelt in der hauptschule vor sich hin, weil das "cooler" ist. Selbst schuld. da bin ich nich böse wenn auf ihn jemand keine rücksicht nimmt.

Dann hat deine Familie ja praktisch alles richtig gemacht. Dadurch, dass du früh angefangen hast, die Sprache zu lernen, hast du jetzt eben bessere Bildungs- und später auch Jobchancen als dein wie du sagst ebenfalls nicht dummer Freund. Ist ja klar, wer kein Deutsch kann, kriegt später eben nur untergeordnete Jobs, da es kaum eine leitende Funktion (und mit anderen Worten: mehr Geld ^^) gibt, in der man keine Sprachkenntnisse braucht... Wenn ich eine Firma hätte, würde ich auch niemanden einstellen, mit dem ich mich nicht verständigen kann! Aber wenn es wirklich so ist, dass dir obwohl du dich bemühst, trotzdem noch von einigen Leuten aus rassistischen Gründen das Leben schwer gemacht wird, habe ich dafür absolut kein Verständnis... Ich hab was gegen Rassisten.

> das ist unsinn. viele ausländer wohnen aus zwei gründen in solchen ghettos. der erste grund, wenn die familie wenig geld hat, sozialhilfe kriegt und in dem virtel die wohnungen meist billig sind. ghettos liegen nie in teuren vierteln. und zweitens: die wollen unter ihres gleichen sein, ihre sprache sprechen können, bei ihren landsleuten in den geschäften kaufen usw. usf. und dann sieht man in die entsprechenden viertel und so entstehen dann auch die ghettos.

Richtig, Ghettos sind nie die teuren Viertel. Aber mal ehrlich, muss es wirklich sein, dass jede Bevölkerungsgruppe ein eigenes Viertel hat? Eins für die Türken, eins für die Russen, und so weiter? Und wenn sie ausschließlich unter ihresgleichen bleiben und nur ihre Sprache sprechen wollen, sollen sie gefälligst auch in ihren Heimatländern bleiben, da haben sie das viiiiel einfacher...



Von:   abgemeldet 16.08.2006 01:04
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
Grünes Licht für Jürgen Rieger!
Deutschland heißt immer noch DEUTSCHland und nicht Klein-Türkistan oder Klein-Albanien! Aber aussehen tut es so, da kriegt man das Kotzen!
Zuletzt geändert: 16.08.2006 01:27:58



Von:    7Nine 16.08.2006 01:43
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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> Grünes Licht für Jürgen Rieger!


Du gibts nie auf was? -.-

Ach ... nein ich lass es bleiben, hat kein Zweck...
Nicht meins, aber für alle die auf kranke Yaoi Story stehen und 18 sind ^^
http://animexx.4players.de/doujinshi.php/zeichner/151301/output/18232/

Alles meins ^^
http://animexx.4players.de/fanfic/?doc_modus=autor_liste&autor=94436



Von:    Mondtaenzerin 16.08.2006 01:45
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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>Ach ... nein ich lass es bleiben, hat kein Zweck...

Ist besser so, ich lass es auch lieber. Werd dadurch nur beleidigend und das muss ja auch nicht sein...

When you're miserable you need something that's even more miserable than yourself.



Von:   abgemeldet 16.08.2006 02:39
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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> Grünes Licht für Jürgen Rieger!

Hey Gifti, dich gibts hier immer noch? *ziemlich verwundert bin*

~~~~*
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." (Albert Einstein)
~~~~*
Zwei Vampirbrüder suchen dich zwecks konstruktiver Beurteilung:
http://www.fanarts.de/fanarts/output/?fa=765673&sort=zeichner
Zuletzt geändert: 16.08.2006 02:40:57



Von:    Ellerfru 16.08.2006 09:13
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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Also EIGENTLICH versuchen hier einige Leute immer noch, eine sachliche Diskussion zu führen....

Wobei das mit Jürgen Rieger ja tatsächlich vom Thema her aktuell und interessant ist. Es gibt ja sowohl pro- als auch contra- Argumente, was die Aktion der Stadt Delmenhorst angeht...

Ich halte es zum Beispiel für völlig unsinnig, was die Stadt Delmenhorst da macht. Es mag zwar fürs erste verhindern, dass sich in Delmenhorst eine Neonazi-Gemeinde etabliert, aber dadurch verlagert sich das Problem doch nur! Sprich, da man einem Menschen aufgrund seiner politischen Ansichten nicht verwehren kann, Immobilien zu kaufen, findet er früher oder später sowieso ein anderes Gebäude. Das Verhalten der Stadt Delmenhorst kommt mir so vor, als ob sie das Motto hätten, hauptsache nicht bei uns - sollen sich doch andere mit dem Problem herumschlagen.
Im übrigen wäre das doch mal ne gute Masche einer Immobilienfirma, immer so zu tun, als wollten Neonazis das Gebäude kaufen - so kriegt man dann aber auch jedes Gebäude an irgendwelche Bürgerinitiativen verkauft, oder sogar an die jeweilige Stadt selbst. Und sobald die Neonazis selbst mitkriegen, dass es funktioniert, könnten sie durch erklärte Kaufabsichten dem deutschen Staat erheblichen finanziellen Schaden zufügen!
Ich halte die Vorgehensweise gegen Neonazis einfach für falsch... Um die auszurotten, muss man Arbeitsplätze schaffen, nicht ihnen irgendwelche Häuser vor der Nase wegkaufen!
Und außerdem: Wer zahlt es? Ich sehe nicht ein, dass Steuergelder der Bürger für eine Aktion verbraten werden, die allerhöchstens kurzfristig einen Nutzen bringt! Lasst den Kerl doch das Gebäude kaufen und steckt dafür das gesparte Geld in eine vernünftige Bildungspolitik, dann hat der Rieger sein Zentrum und keiner geht hin...
Zuletzt geändert: 16.08.2006 09:28:11



Von:    Mondtaenzerin 16.08.2006 12:22
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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>Lasst den Kerl doch das Gebäude kaufen und steckt dafür das gesparte Geld in eine vernünftige Bildungspolitik, dann hat der Rieger sein Zentrum und keiner geht hin...


Nun ja... Das niemand hingeht, bezweifle ich. Gerade für neugierige Teenies wird das ein großer Anreiz sein.
Und ich denke nicht, dass nur rechtsradikale aus Delmenhorst dahingehen werden. Das wird ziemlich attraktiv auf alle Nazis in der Umgebung oder sogar ganz Deutschland wirken (also mir ist kein weiteres, offizielles Gebäude derartig bekannt. Wenn ich falsch liege, korrigiert mich).
Wie ich schon sagte... Meiner Meinung nach ist so ein Zentrum ein großer Schritt Richtung Vergangenheit.
When you're miserable you need something that's even more miserable than yourself.



Von:    Ellerfru 16.08.2006 13:41
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> Nun ja... Das niemand hingeht, bezweifle ich. Gerade für neugierige Teenies wird das ein großer Anreiz sein.

Neugierige Teenies gehen einmal da hin, und dann hat sich das auch erledigt... Was ich aber eigentlich meinte, ist, wenn man für die aktuell heranwachsende Generation mehr Bildungsangebote und Zukunfsperspektiven schaffen würde, gäbe es schon wesentlich weniger Neonazis! Und den Neonazis ein Gebäude vor der Nase wegzukaufen doktort doch nur an den Symptomen herum, das eigentliche Problem wird nicht mal ansatzweise gelöst...

> Und ich denke nicht, dass nur rechtsradikale aus Delmenhorst dahingehen werden. Das wird ziemlich attraktiv auf alle Nazis in der Umgebung oder sogar ganz Deutschland wirken (also mir ist kein weiteres, offizielles Gebäude derartig bekannt. Wenn ich falsch liege, korrigiert mich).

Also, inoffizielle Zentren gibt es doch jede Menge... Nur vielleicht kein so großes wie das geplante. Aber soll man sich doch freuen, dass dann so viele Neonazis auf einem Haufen sind, denn je zentraler sie sich organisieren, desto leichter kann man von staatlicher Seite gegen sie vorgehen!

> Wie ich schon sagte... Meiner Meinung nach ist so ein Zentrum ein großer Schritt Richtung Vergangenheit.

Sicher, aber die Methode, mit der die Delmenhorster dagegen vorgehen wollen, halte ich für eine gigantische Verschwendung von Steuergeldern - denn was kommt dabei am Ende raus? Die Neonazis kaufen sich einfach ein anderes Gebäude, und die Delmenhorster sitzen auf einem Gebäude, das sie gar nicht brauchen - und anderswo fehlt ihnen dann das Geld....
Ich halte nichts davon, JEDE Aktion zu unterstützen, nur weil sie sich gegen Neonazis richtet... Es müsste schon ein Plan und ein langfristiger Nutzen erkennbar sein, aber den sehe ich hier nicht. Steuerzahler haben meiner Meinung nach Anspruch darauf, dass man ihre Gelder SINNVOLL verwendet.
Außerdem ist es ja nicht so, dass man, sobald die Neonazis das Gebäude haben, nichts mehr machen könnte! Man kann den Leuten dann immer noch das Leben schwer machen, in Form von andauernder Überwachung. Dann schaffen sie es gar nicht, das Gebäude so zu nutzen wie geplant...
Zuletzt geändert: 16.08.2006 13:45:30



Von:   abgemeldet 16.08.2006 13:53
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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> > Nun ja... Das niemand hingeht, bezweifle ich. Gerade für neugierige Teenies wird das ein großer Anreiz sein.
>
> Neugierige Teenies gehen einmal da hin, und dann hat sich das auch erledigt... Was ich aber eigentlich meinte, ist, wenn man für die aktuell heranwachsende Generation mehr Bildungsangebote und Zukunfsperspektiven schaffen würde, gäbe es schon wesentlich weniger Neonazis! Und den Neonazis ein Gebäude vor der Nase wegzukaufen doktort doch nur an den Symptomen herum, das eigentliche Problem wird nicht mal ansatzweise gelöst...
das die nur einmal hinegehn würde ich nicht sagen...Gerade Teenager sind leicht beeinflussbar. Die Leute in solchen Zentren sind derartig rhetorisch geschult, dass man denen einfach alles glaubt.
> > Und ich denke nicht, dass nur rechtsradikale aus Delmenhorst dahingehen werden. Das wird ziemlich attraktiv auf alle Nazis in der Umgebung oder sogar ganz Deutschland wirken (also mir ist kein weiteres, offizielles Gebäude derartig bekannt. Wenn ich falsch liege, korrigiert mich).
>
> Also, inoffizielle Zentren gibt es doch jede Menge... Nur vielleicht kein so großes wie das geplante. Aber soll man sich doch freuen, dass dann so viele Neonazis auf einem Haufen sind, denn je zentraler sie sich organisieren, desto leichter kann man von staatlicher Seite gegen sie vorgehen!
>
> > Wie ich schon sagte... Meiner Meinung nach ist so ein Zentrum ein großer Schritt Richtung Vergangenheit.
>
> Sicher, aber die Methode, mit der die Delmenhorster dagegen vorgehen wollen, halte ich für eine gigantische Verschwendung von Steuergeldern - denn was kommt dabei am Ende raus? Die Neonazis kaufen sich einfach ein anderes Gebäude, und die Delmenhorster sitzen auf einem Gebäude, das sie gar nicht brauchen - und anderswo fehlt ihnen dann das Geld....
> Ich halte nichts davon, JEDE Aktion zu unterstützen, nur weil sie sich gegen Neonazis richtet... Es müsste schon ein Plan und ein langfristiger Nutzen erkennbar sein, aber den sehe ich hier nicht. Steuerzahler haben meiner Meinung nach Anspruch darauf, dass man ihre Gelder SINNVOLL verwendet.
> Außerdem ist es ja nicht so, dass man, sobald die Neonazis das Gebäude haben, nichts mehr machen könnte! Man kann den Leuten dann immer noch das Leben schwer machen, in Form von andauernder Überwachung. Dann schaffen sie es gar nicht, das Gebäude so zu nutzen wie geplant...
Hast du eine Ahnung...einfach mal so überwachen geht dann leider nicht, wegen parlamentarischer immunität von Parteien und so weiter...

Rettet die Welt vor der unaussprechlichen Bedrohung durch die personifizierte Nutzlosigkeit!
Klickt auf den Link und Helft uns im Kampf gegen ANZ(u)-illa!
http://animexx.4players.de/community.php/I-Hate-Anzu/beschreibung/

Nach Einem guten Essen könnte man jedem vergeben.Selbst den eigenen Verwandten



Von:    Ellerfru 16.08.2006 14:01
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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> Hast du eine Ahnung...einfach mal so überwachen geht dann leider nicht, wegen parlamentarischer immunität von Parteien und so weiter...

Als ob die NPD nicht sowieso schon überwacht würde.... Was man offizell nicht darf, na ja, wozu gibts Geheimdienste?


Übrigens, hier ist n Artikel, den ich gefunden hab...

"
Experten zweifeln dann auch an Riegers Kaufabsichten und schließen nicht aus, dass der Anwalt nur als Lockvogel dienen soll. Ein Trick, der in der Vergangenheit schon mehrfach geglückt ist. Die Idee: Für eine schwer verkäufliche Immobilie interessieren sich plötzlich Neonazis, die betroffene Stadt, besorgt um ihren Ruf, wird aktiv und erwirbt schließlich auf eigene Kosten das Anwesen. Der private Besitzer ist seine Schrottimmobilie los, und auch der rechte Lockvogel bekommt einen Anteil an dem Erlös.

Dass solch ein Trick funktionieren könnte, beweisen drei Grundstücksgeschäften der letzten fünfzehn Monate. In Grafenwöhr kaufte die Stadtverwaltung eine heruntergekommene Tennishalle für gut eine halbe Million Euro, nachdem der finanziell klamme NPD-Bezirksverband Unterfranken plötzlich Interesse für die Immobilie angemeldet hatte, um dort Parteitage abzuhalten. Die bayerische Stadt Cham erwarb für eine sechsstellige Summe eine abbruchreife Supermarkthalle - zuvor hatte auch hier die NPD angeblich schon einen Vorverkaufsvertrag über 1,8 Millionen Euro abgeschlossen. Und in Verden sammelten die Einwohner der Stadt sogar Geld, damit die örtliche Stadthalle nicht an Neonazi-Anwalt Rieger fällt, der angeblich Kaufabsichten geäußert hatte. Der seit anderthalb Jahren insolvente Privateigentümer der Halle kassiert 2,6 Millionen Euro - für den notwendigen Kredit bürgt die Stadt.
"

Und ein weiterer:

"
Eugen Ackermann, Bürgermeister von Grünstadt in Rheinland-Pfalz, hatte ein ähnliches Problem: wieder NPD, Gaststätte sollte Schulungszentrum werden, wieder viel zu hohes Angebot (in Delmenhorst soll das Hotel ja nur einen Marktwert von 1,7 Mio haben, Rieger aber 3,4 Mio geboten haben). Der Gemeinderat dort hat sein Vorkaufsrecht nicht genutzt, weil "über Umwege wäre das Geld dann wieder bei den Neonazis gelandet, das ist eine bekannte Masche". Wirklich kaufen wollte die NPD nicht.

In Verden klappte die Taktik der Nazis. Spenden brachten 2,3 Mio für den Kauf der Stadthalle, die wieder Rieger kaufen "wollte".

Instandhaltung und Betrieb des Delmenhorster Hotels am Stadtpark seien erheblich. Warum sollte sich die NPD solch einen Riesenklotz ans Bein heften?
"


Ich halte es für nicht absurd, dass es sich auch in Delmenhorst um so einen Trick handeln könnte... Rieger scheint so was ja auch schon vorher gemacht zu haben.
Zuletzt geändert: 16.08.2006 14:09:50



Von:    Teyl 16.08.2006 14:11
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
>> Man kann einem Auslaender naemlich auch nicht zumuten das er fuer den Sprachkurs Arbeitslos wird. Ebensowenig wie das, fuer den Sprachkurs, die Kinder vernachlaessigt werden.
>
> Da denke ich aber, die Grenzen der Zumutbarkeit sollten nicht ganz so eng ausgelegt werden - übrigens auch im Interesse der Kinder!

Wieso sollten sie nicht so ausgelegt werden?
Es kann nicht im Interesse der Kinder sein wenn die Betreuung fehlt oder die Mutter bei dem Sprachkurs nicht mit entsprechend mit kommt weil sie in Gedanken bei der Familie ist. Als halbwegs verantwortliche Mutter wuerde ich meine Kinder nicht drei oder mehr Stunden unbeaufsichtigt lassen.

>> Ich koennte in Belgien auch jeden mit meinem flaemisch anquatschen. Mach ich aber nicht. Ist erstens nicht so gut, zweitens spreche ich deutsch und englisch viiiiel besser.
>> Mach mich doch nicht zum Affen o.ô
>
> Du rennst aber (vermute ich einfach mal so *gg*) auch nicht durch die Gegend und erzählst jedem, dass Flämisch eine Scheißsprache ist, die Belgier alle scheiße sind, deren Frauen alles Nutten, und überhaupt...

Das machen selbst der Grossteil der angeblich poebelnden Tuerken (deutsche Jugendeliche) nicht.
Meisten beschraenken die sich auf das ganz normale pubertieren und freuen sich wenn sie wenn mit ihrer Sprache/Verhalten empoeren koennen.

> Das, was angeprangert wird, ist eben die mangelnde Bereitschaft mancher Ausländer, die Kultur der neuen Heimat wenn schon nicht anzunehmen, dann wenigstens zu respektieren.

90% der vermeintlichen Auslaender sind aber keine Auslaender.
Das sind Deutsche und die stellen nunmal mit ihrer Art einen Teil der deutschen Kultur dar.

> Es mag zwar fürs erste verhindern, dass sich in Delmenhorst eine Neonazi-Gemeinde etabliert, aber dadurch verlagert sich das Problem doch nur!

Es ist besser das Problem zu verlagern als den Leuten ungehinderte Handlungsfreiheit zu zugestehen und damit das Wohl der Buerger zu riskieren.

> Ich halte die Vorgehensweise gegen Neonazis einfach für falsch... Um die auszurotten, muss man Arbeitsplätze schaffen, nicht ihnen irgendwelche Häuser vor der Nase wegkaufen!

Neonazis sind mit nichten ausschliesslich Arbeitslose, sondern oftmals Personen mittlerer oder hoeherer Bildung die Angst um den Verlust ihres sozialen Standard haben.

> Lasst den Kerl doch das Gebäude kaufen und steckt dafür das gesparte Geld in eine vernünftige Bildungspolitik, dann hat der Rieger sein Zentrum und keiner geht hin...

Das Problem ist, die Leute gehen hin.
Er hat es bereits in anderen Staedten getan und kaum waren die Haeuser eroeffnet stieg die rechtsradikale Kriminalitaet unverhaeltnismaessig stark an. Von daher hat die Stadt m.E. richtig gehandelt.

Mehr Informationen zum Fall Rieger und dessen Vorgehen bietet Wiki:
http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Rieger
Es ist danach unwahrscheinlich das es sich um einen Immobilien Trick handelt.
You might say everyone of us is a fiddler on the roof
trying to scratch out a pleasent simple tune
without breaking his neck



Von:    Ellerfru 16.08.2006 14:26
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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> Wieso sollten sie nicht so ausgelegt werden?
> Es kann nicht im Interesse der Kinder sein wenn die Betreuung fehlt oder die Mutter bei dem Sprachkurs nicht mit entsprechend mit kommt weil sie in Gedanken bei der Familie ist. Als halbwegs verantwortliche Mutter wuerde ich meine Kinder nicht drei oder mehr Stunden unbeaufsichtigt lassen.

Aber du würdest als halbwegs verantwortliche Mutter zulassen, dass deine Kinder kein Deutsch lernen, und deshalb ihr ganzes Leben lang - sowohl bei der Bildung als auch dann später im Beruf - benachteiligt werden? Das kann ich mir nicht vorstellen... Lieber, man bringt die Kinder einmal in der Woche in einer Betreuungseinrichtung vorbei, als dass man selber und die Kinder keine Sprachkenntnisse bekommen!

> Das machen selbst der Grossteil der angeblich poebelnden Tuerken (deutsche Jugendeliche) nicht.

Nein, nicht der Großteil - aber immer noch zu viele. Und genau die würde ich aus Deutschland rausschmeißen wollen, sofern es noch geht. (Also eben die, die noch keinen deutschen Pass haben)

> Das sind Deutsche und die stellen nunmal mit ihrer Art einen Teil der deutschen Kultur dar.

Das sehe ich anders - ich bin nicht bereit, im Namen der "Kultur" ALLES, aber auch ALLES bei Zuwanderern zu akzeptieren!

> Es ist besser das Problem zu verlagern als den Leuten ungehinderte Handlungsfreiheit zu zugestehen und damit das Wohl der Buerger zu riskieren.

Aber nicht, wenn durch die simple Verlagerung des Problems der betreffenden Gemeinde erheblicher finanzieller Schaden zugefügt wird. Eine Immobilie weit über Wert zu kaufen, zu Lasten der Steuerzahler, halte ich für unverantwortlich.

> Neonazis sind mit nichten ausschliesslich Arbeitslose, sondern oftmals Personen mittlerer oder hoeherer Bildung die Angst um den Verlust ihres sozialen Standard haben.

Die Drahtzieher sind oft gebildete und auch wohlhabende Leute - aber deren "Fußvolk" rekrutiert sich tatsächlich hauptsächlich aus Menschen, die keine vernünftige Zukunftsperspektive haben. Oder wie erklärst du dir sonst, dass in den Gebieten mit der höchsten Arbeitslosigkeit die NPD auch den meisten Zulauf hat? So ist es übrigens nicht nur bei den Neonazis, sondern auch bei anderen radikalen Gruppierungen überall auf der Welt: Je dreckiger es den Leuten geht, desto eher lassen sie sich radikalisieren. Deswegen würden mehr Zukunftsperspektiven für die Jugend den Neonazis schon ziemlich das Wasser abgraben...

> Er hat es bereits in anderen Staedten getan und kaum waren die Haeuser eroeffnet stieg die rechtsradikale Kriminalitaet unverhaeltnismaessig stark an. Von daher hat die Stadt m.E. richtig gehandelt.

Den Schluss verstehe ich von der inneren Logik nicht ganz. Klar, ein rechtsradikales Zentrum ist für die betroffene Stadt nie wünschenswert! Das heißt aber noch lange nicht automatisch, dass auch die aktuelle Vorgehensweise dagegen richtig ist...

>
> Mehr Informationen zum Fall Rieger und dessen Vorgehen bietet Wiki:
> http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Rieger
> Es ist danach unwahrscheinlich das es sich um einen Immobilien Trick handelt.

Im Wikipedia-Artikel steht aber auch:
"Der geplante Ankauf eines ehemaligen Hotels in Delmenhorst durch die Wilhelm-Tietjen-Stiftung erregt 2006 Aufsehen. Rieger soll als Bevollmächtigter der Stiftung für das Objekt 3,4 Millionen Euro geboten haben, obwohl der Verkehrswert der Immobilie nur bei 1,5 Mio. Euro liegen soll."

Kommt dir das nicht erstaunlich vor? Ich denke, das muss man hinterfragen dürfen... Wo in dem Artikel siehst du Belege dafür, dass es sich nicht um einen Trick handeln könnte?
Zuletzt geändert: 16.08.2006 14:29:17



Von:    Teyl 16.08.2006 14:54
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
> Aber du würdest als halbwegs verantwortliche Mutter zulassen, dass deine Kinder kein Deutsch lernen, und deshalb ihr ganzes Leben lang - sowohl bei der Bildung als auch dann später im Beruf - benachteiligt werden?

Wenn ich die Wahl haette zwischen 'Keine Betreuung/Vernachlaessigung' oder 'Sprachkenntnisse' wuerden die Sprachkenntnisse hinten anstehen, ja.

> Das kann ich mir nicht vorstellen... Lieber, man bringt die Kinder einmal in der Woche in einer Betreuungseinrichtung vorbei, als dass man selber und die Kinder keine Sprachkenntnisse bekommen!

Fuer die Betreuungseinrichtung braucht man Geld und dann muessen die Zeiten auch noch so hin kommen das man in der Zeit zum Sprachkurs kann.


> Das machen selbst der Grossteil der angeblich poebelnden Tuerken (deutsche Jugendeliche) nicht.

Nein, nicht der Großteil - aber immer noch zu viele. Und genau die würde ich aus Deutschland rausschmeißen wollen.

>> Das sind Deutsche und die stellen nunmal mit ihrer Art einen Teil der deutschen Kultur dar.
>
> Das sehe ich anders - ich bin nicht bereit, im Namen der "Kultur" ALLES, aber auch ALLES bei Zuwanderern zu akzeptieren!

Ich meinte damit nicht Sachen wie Ehrenmorde und dergleichen sondern die marginaleren.
Wie Ganster-Sprache, mangelnde Sprachfaehigkeiten, Verhalten pubertierender.
Meines Erachtens ist das ein deutsches Problem und kein auslaendisches.
Egal welche Hautfarbe der jenige hat.

Wieso sollte der sich anpassen wenn man ihm sagt "Ey, wenn du weiter so in deinem Gangster Slang redest oder dich auffuehrst wie ein Mini-Bushido bist du kein Deutscher - fliegst du irgendwann"?
Wieso beleidigen die einen ueberhaupt als "Deutsch"?
Doch im Grunde nur weil ihnen das Recht abgesprochen wird deutsche zu sein.

Wenn mir auf der Strasse "Kanake" nach gerufen wuerde, ich wegen einem Rassisten keinen Job bekommen wuerde und sonst auch das Gefuehl bekomme kein Deutscher zu sein sondern 'nur' ein Auslaender der sich gut integriert. Vielleicht wuerde ich dann auch irgendwann hingehen und Deutsche beleidigen. Die haben's ja geschafft das es einen selbst nicht trifft.

>> Es ist besser das Problem zu verlagern als den Leuten ungehinderte Handlungsfreiheit zu zugestehen und damit das Wohl der Buerger zu riskieren.
>
> Aber nicht, wenn durch die simple Verlagerung des Problems der betreffenden Gemeinde erheblicher finanzieller Schaden zugefügt wird. Eine Immobilie weit über Wert zu kaufen, zu Lasten der Steuerzahler, halte ich für unverantwortlich.

Meines Erachtens ist es immernoch besser als wenn danach auslaendisch aussehende Deutsche oder Auslaender im Krankenhaus landen oder umgebracht werden. Alles andere wuerde den Stadtrat zu einem Mitschuldigen/Taeter machen.
Schliesslich kann der dann nicht mehr sagen "Aber wir haben es ja nicht gewusst".

>> Neonazis sind mit nichten ausschliesslich Arbeitslose, sondern oftmals Personen mittlerer oder hoeherer Bildung die Angst um den Verlust ihres sozialen Standard haben.
>
> Die Drahtzieher sind oft gebildete und auch wohlhabende Leute - aber deren "Fußvolk" rekrutiert sich tatsächlich hauptsächlich aus Menschen, die keine vernünftige Zukunftsperspektive haben. Oder wie erklärst du dir sonst, dass in den Gebieten mit der höchsten Arbeitslosigkeit die NPD auch den meisten Zulauf hat?

Weil die Perspektivlosigkeit dort auch Angst bei denen erzeugt denen es gut geht.
Die Theorie stammt uebrigens nicht von mir sondern aus einem Politik Magazin die diesbezueglich wohl Statistiken angefertigt hatten (War entweder Spiegel oder Stern)


Schliesslich ist es nicht zwangslaeufig so das Leute mit z.B. geringen Bildungsabschluss verwahrlosen.
Meiner einer war auf der Hauptschule, bis Mitte der 9'ten (zwecks Wechsel zur Realschule). In der Klasse waren nun weder Radikale noch hatten die Auslaender Verstaendigungs/Integrations Probleme.

Dem ersten Deutschen/Tuerken(Doppelpass) der, der Ansicht war besser zu sein als "Deutsche" und der auch einen entsprechenden Akzent hatte, bin ich in der Hoeheren Berufsfachschule begegnet - also auf dem Weg zum Fachabitur. Dort hat es auch ein deutscher Klassenkamerad geschafft nicht auf die Offiziers Laufbahn der BW zu kommen weil er zu nationalistisch eingestellt war.
Zu behaupten das Problem kaeme rein aus der Unterschicht ist meines Erachtens falsch.

>> Er hat es bereits in anderen Staedten getan und kaum waren die Haeuser eroeffnet stieg die rechtsradikale Kriminalitaet unverhaeltnismaessig stark an. Von daher hat die Stadt m.E. richtig gehandelt.
>
> Den Schluss verstehe ich von der inneren Logik nicht ganz. Klar, ein rechtsradikales Zentrum ist für die betroffene Stadt nie wünschenswert! Das heißt aber noch lange nicht automatisch, dass auch die aktuelle Vorgehensweise dagegen richtig ist...

Die aktuelle Vorgehensweise mag nicht ideal sein.
Ideal waere z.B. wenn man ihm das Recht aberkennen koennte die Immobilien zu erwerben.
Aber es ist wesentlich besser als einfach zu zu sehen und nichts zu tun.

> Mehr Informationen zum Fall Rieger und dessen Vorgehen bietet Wiki:
> http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Rieger
> Es ist danach unwahrscheinlich das es sich um einen Immobilien Trick handelt.

Im Wikipedia-Artikel steht aber auch:
"Der geplante Ankauf eines ehemaligen Hotels in Delmenhorst durch die Wilhelm-Tietjen-Stiftung erregt 2006 Aufsehen. Rieger soll als Bevollmächtigter der Stiftung für das Objekt 3,4 Millionen Euro geboten haben, obwohl der Verkehrswert der Immobilie nur bei 1,5 Mio. Euro liegen soll."

> Kommt dir das nicht erstaunlich vor? Ich denke, das muss man hinterfragen dürfen... Wo in dem Artikel siehst du Belege dafür, dass es sich nicht um einen Trick handeln könnte?

Aufgrund des rechts-radikalen Hintergrund.
Der Tatsache das aufgekaufte Immobilien als Versammlungsstaetten genutzt wurden.
Sowie der korrelation zu rechten Gewalttaten.

"Ende 2003 kam das Schützenhaus im thüringischen Pößneck für 360.000 Euro hinzu, [..] Der Kauf wurde erst bekannt, nachdem Rieger den Vertrag für einen türkischen Dönerstand, der ebenfalls in dem Haus eingemietet war, kündigen ließ. [..] Damit würde auch in Pößneck ein rechtes Zentrum für Tagungen, Kongresse und Musikveranstaltungen entstehen. Bereits 2004 waren verstärkte rechtsextreme Aktivitäten und Übergriffe in der Stadt zu verzeichnen."
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Von:    Ellerfru 16.08.2006 15:19
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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> Wenn ich die Wahl haette zwischen 'Keine Betreuung/Vernachlaessigung' oder 'Sprachkenntnisse' wuerden die Sprachkenntnisse hinten anstehen, ja.

Aber die Behauptung, der Erwerb von Sprachkenntnissen würde automatisch zur Vernachlässigung der Kinder führen, halte ich doch für allzu gewagt... Man kann sich übrigens auch mal zu Hause mit nem Sprachlehrbuch hinsetzen, wenn es anders nicht geht!

> Fuer die Betreuungseinrichtung braucht man Geld und dann muessen die Zeiten auch noch so hin kommen das man in der Zeit zum Sprachkurs kann.

Die Betreuungsangebote für Kleinkinder müssen generell verbessert werden, das stimmt. Aber das ist nun wirklich keine Entschuldigung dafür, dass man, obwohl man seit Jahren in Deutschland lebt, kein Wort Deutsch spricht....

> Ich meinte damit nicht Sachen wie Ehrenmorde und dergleichen sondern die marginaleren.
> Wie Ganster-Sprache, mangelnde Sprachfaehigkeiten, Verhalten pubertierender.

Mangelnde Sprachfähigkeiten halte ich nicht für ein marginales Problem - immerhin verbauen Eltern damit ihren Kindern die gesamten Zukunftsaussichten! Klar, nicht jeder der pubertäres Gehabe zeigt, ist ein Verbrecher - aber wenn rassistische Übergriffe von Ausländern auf Deutsche mal genauso geahndet würden wie von Deutschen auf Ausländern, wäre doch mal schön...

> Wieso sollte der sich anpassen wenn man ihm sagt "Ey, wenn du weiter so in deinem Gangster Slang redest oder dich auffuehrst wie ein Mini-Bushido bist du kein Deutscher - fliegst du irgendwann"?

Es geht wohl kaum um harmlosen Gangster-Slang... Ich kann nur sagen, dass ich als extrem hellhäutiger Mensch (Sonnenallergie...) auch extrem häufig auf der Straße belästigt werde - und das eben von Dunkelhäutigen. Soll ich das toll finden? Warum wird so was praktisch nicht geahndet?

> Wenn mir auf der Strasse "Kanake" nach gerufen wuerde, ich wegen einem Rassisten keinen Job bekommen wuerde und sonst auch das Gefuehl bekomme kein Deutscher zu sein sondern 'nur' ein Auslaender der sich gut integriert. Vielleicht wuerde ich dann auch irgendwann hingehen und Deutsche beleidigen. Die haben's ja geschafft das es einen selbst nicht trifft.

Und damit würde man dann die bestehenden Vorurteile nur noch verstärken und ANDEREN Zuwanderern die Sache erheblich erschweren! Damit schadet man der eigenen Sache, das muss man sehen...

> Meines Erachtens ist es immernoch besser als wenn danach auslaendisch aussehende Deutsche oder Auslaender im Krankenhaus landen oder umgebracht werden. Alles andere wuerde den Stadtrat zu einem Mitschuldigen/Taeter machen.

Das ist Blödsinn. Rassistische Gewalt gibt es leider immer, aber wenn so etwas passiert, ist nicht automatisch der Stadtrat schuld! Außerdem habe ich nicht gesagt, Delmenhorst sollte nichts gegen die Neonazis unternehmen, ich bin bloß der Meinung, sie benutzen dafür die falsche METHODE... Es muss etwas besseres geben, als überteuerte Immobilien zu kaufen... Vor allem, weil sich das gleiche Schema immer und immer wieder wiederholen kann! Ist das eine Gebäude weg, findet sich mit Sicherheit das nächste, und was dann? Wieder kaufen? Und das übernächste? Und überübernächste?

> Weil die Perspektivlosigkeit dort auch Angst bei denen erzeugt denen es gut geht.

Okay, das mag stimmen - aber so oder so, wenn es wieder mehr Perspektiven gibt, gibt es automatisch weniger Neonazis. Weil auch die, denen es besser geht, dann nicht mehr solche Ängste haben müssten.

> Schliesslich ist es nicht zwangslaeufig so das Leute mit z.B. geringen Bildungsabschluss verwahrlosen.

Nein, aber sie haben hinterher schlechtere Jobchancen... Und letztendlich weniger Geld... Und es ist nun mal so, dass Armut Verwahrlosung zumindest begünstigt.

> Zu behaupten das Problem kaeme rein aus der Unterschicht ist meines Erachtens falsch.

Nicht rein, aber hauptsächlich.

> Die aktuelle Vorgehensweise mag nicht ideal sein.
> Ideal waere z.B. wenn man ihm das Recht aberkennen koennte die Immobilien zu erwerben.

Ja, schön wärs... Würde ich auch wesentlich besser finden! Wenn man zum Beispiel seine komische "Forschungsgesellschaft" verbieten würde...

> Aber es ist wesentlich besser als einfach zu zu sehen und nichts zu tun.

Nichts tun geht nicht - aber auf Kosten der Steuerzahler sämtliche Häuser kaufen, an denen dieser Typ Interesse anmeldet, geht auch nicht. Dann braucht er z.B. nur Interesse an sämtlichen freistehenden Immobilien einer Stadt anzumelden, und schon ist der gesamte Landkreis pleite! Eine solche Macht sollte man Leuten, die dem deutschen Staat in seiner bestehenden Form erklärtermaßen schaden wollen, nicht einräumen!

> Aufgrund des rechts-radikalen Hintergrund.

Der allein erklärt noch nichts.

> Der Tatsache das aufgekaufte Immobilien als Versammlungsstaetten genutzt wurden.
> Sowie der korrelation zu rechten Gewalttaten.

Das stimmt - aber es wurden längst nicht alle Immobilien auch gekauft, an denen Interesse angemeldet wurde. Und das lässt mich darauf schließen, dass es zumindest bei einigen dieser Geschäfte nur darum ging, eine Immobilie überteuert an die Stadt selbst loszuwerden, wobei die Rechten dann nur "Provision" kassiert haben... Sicher eine gute Einnahmequelle für rechtsradikale Vereinigungen.
Klar, da wo wirklich von rechtsradikaler Seite gekauft wurde, kam es auch verstärkt zu Gewalttaten... Allerdings verstehe ich dann auch nicht, wieso niemand einen juristischen Weg findet, diese Vereinigungen zu verbieten.
Zuletzt geändert: 16.08.2006 15:22:18



Von:    Teyl 16.08.2006 16:14
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
>> Wenn ich die Wahl haette zwischen 'Keine Betreuung/Vernachlaessigung' oder 'Sprachkenntnisse' wuerden die Sprachkenntnisse hinten anstehen, ja.
>
> Aber die Behauptung, der Erwerb von Sprachkenntnissen würde automatisch zur Vernachlässigung der Kinder führen, halte ich doch für allzu gewagt...

Naja, ich geh einfach von dem Zeitaufwand aus, den ich beim VHS japanisch Kurs brauchte.

> Man kann sich übrigens auch mal zu Hause mit nem Sprachlehrbuch hinsetzen, wenn es anders nicht geht!

Mein Selbstversuch in Flamen hat zu zwei Sachen gefuehrt.

1. Ich hab mich bis auf die knochen blamiert als es darum ging eine Mietwohung zu suchen.
Mieten heisst auf flaemisch Huuren(zu vermieten -> te huur, Vermieter -> Huurder).
Dank eines missverstaendnis der Silben Tabelle habe ich es deutsch ausgesprochen, also "hu(h)ren".
Leider heisst das, mit der Aussprache das selbe wie im flaemischen.
Richtig waere "Hüren", mit deutlicher Betonung auf des ü.

2. Woerter gelernt die keine mehr benutzt.
Mein Flaemisch Woerterbuch schlaegt vor zu sagen "Ik sprek an ietsken vlaams". Abgesehen von Aussprache Problemen sagt wirklich kein Flame mehr ietsken. Die meisten verstehen es nicht einmals.

> Fuer die Betreuungseinrichtung braucht man Geld und dann muessen die Zeiten auch noch so hin kommen das man in der Zeit zum Sprachkurs kann.

Die Betreuungsangebote für Kleinkinder müssen generell verbessert werden, das stimmt. Aber das ist nun wirklich keine Entschuldigung dafür, dass man, obwohl man seit Jahren in Deutschland lebt, kein Wort Deutsch spricht....

> Ich meinte damit nicht Sachen wie Ehrenmorde und dergleichen sondern die marginaleren.
> Wie Ganster-Sprache, mangelnde Sprachfaehigkeiten, Verhalten pubertierender.

Mangelnde Sprachfähigkeiten halte ich nicht für ein marginales Problem - immerhin verbauen Eltern damit ihren Kindern die gesamten Zukunftsaussichten! Klar, nicht jeder der pubertäres Gehabe zeigt, ist ein Verbrecher - aber wenn rassistische Übergriffe von Ausländern auf Deutsche mal genauso geahndet würden wie von Deutschen auf Ausländern, wäre doch mal schön...

>> Wieso sollte der sich anpassen wenn man ihm sagt "Ey, wenn du weiter so in deinem Gangster Slang redest oder dich auffuehrst wie ein Mini-Bushido bist du kein Deutscher - fliegst du irgendwann"?
>
> Es geht wohl kaum um harmlosen Gangster-Slang... Ich kann nur sagen, dass ich als extrem hellhäutiger Mensch (Sonnenallergie...) auch extrem häufig auf der Straße belästigt werde - und das eben von Dunkelhäutigen. Soll ich das toll finden? Warum wird so was praktisch nicht geahndet?

Ich bin normalerweise auch Weiss wie ein Kalkstein (geh zu wenig raus) und habe zudem noch blonde, laengere Haare. Trotzdem denke ich nun nicht wenn ich wegen des Aussehen Kommentare von Leuten bekomme die suedlaendisch ausschauen "Auslaender". Selbst dahingehend wurde ich haeufiger in Belgien als in Deutschland angegraben.
[Es sei den ich bin in Tunesien - und verglichen damit ist Deutschland sowas von harmlos]

>> Wenn mir auf der Strasse "Kanake" nach gerufen wuerde, ich wegen einem Rassisten keinen Job bekommen wuerde und sonst auch das Gefuehl bekomme kein Deutscher zu sein sondern 'nur' ein Auslaender der sich gut integriert. Vielleicht wuerde ich dann auch irgendwann hingehen und Deutsche beleidigen. Die haben's ja geschafft das es einen selbst nicht trifft.
>
> Und damit würde man dann die bestehenden Vorurteile nur noch verstärken und ANDEREN Zuwanderern die Sache erheblich erschweren! Damit schadet man der eigenen Sache, das muss man sehen...

Schon. Aber ab einen gewissenmas an Konfrontation mit Rassismus muss man auch irgendwo sehen das den Leuten schonmal die Hutschnur reiss. Man lebt ja nicht nur fuer die Sache ein Auslaender zu sein und anderen Zuwandern es hier schoen zu gestalten.

Zumal es nur eine Reaktion auf Rassismus ist, der ohne das nicht verschwinden wuerde.
Will man nun aus dem Teufelskreis raus muss man
- Den Leuten klar machen das sie Deutsche sind
- Den Deutschen klar machen das es keine Auslaender sind
Andernfalls seh ich da kein Ende. Erst Recht nicht wenn man nur hingeht und den Leuten sagt "Sagt doch bitte nicht was ihr denkt".

>> Meines Erachtens ist es immernoch besser als wenn danach auslaendisch aussehende Deutsche oder Auslaender im Krankenhaus landen oder umgebracht werden. Alles andere wuerde den Stadtrat zu einem Mitschuldigen/Taeter machen.
>
> Das ist Blödsinn. Rassistische Gewalt gibt es leider immer, aber wenn so etwas passiert, ist nicht automatisch der Stadtrat schuld!

Wenn er wissentlich das aufkaufen von Immobilien von Personen duldet die nahelegen es fuer Versammlungen zu benutzen meines Erachtens schon. Zumal es anscheinend um ein besonders prestigetraechtiges Gebaeude ging.
Andernfalls waere die Aktion tatsaechlich etwas bizarr.

>> [..]
>> Weil die Perspektivlosigkeit dort auch Angst bei denen erzeugt denen es gut geht.
>
> Okay, das mag stimmen - aber so oder so, wenn es wieder mehr Perspektiven gibt, gibt es automatisch weniger Neonazis. Weil auch die, denen es besser geht, dann nicht mehr solche Ängste haben müssten.

Das stimmt natuerlich.

>> Schliesslich ist es nicht zwangslaeufig so das Leute mit z.B. geringen Bildungsabschluss verwahrlosen.
>
> Nein, aber sie haben hinterher schlechtere Jobchancen... Und letztendlich weniger Geld... Und es ist nun mal so, dass Armut Verwahrlosung zumindest begünstigt.

Man ist sich aber der Lage bewusst und auch daran das es am Abschluss liegt.
Daher richtet sich die Aggression in solchen Faellen m.E.n. eher gegen das System bzw. die vermeintliche Oberschicht.

>> Zu behaupten das Problem kaeme rein aus der Unterschicht ist meines Erachtens falsch.
>
> Nicht rein, aber hauptsächlich.

AFAIK wurde das in dem Bericht abgestritten.
(Was mich auch ueberrachte)

>> Die aktuelle Vorgehensweise mag nicht ideal sein.
>> Ideal waere z.B. wenn man ihm das Recht aberkennen koennte die Immobilien zu erwerben.
>
> Ja, schön wärs... Würde ich auch wesentlich besser finden! Wenn man zum Beispiel seine komische "Forschungsgesellschaft" verbieten würde...

Leider gibt es da wohl Probleme mit der Demokratie.

>> Aber es ist wesentlich besser als einfach zu zu sehen und nichts zu tun.
>
> Nichts tun geht nicht - aber auf Kosten der Steuerzahler sämtliche Häuser kaufen, an denen dieser Typ Interesse anmeldet, geht auch nicht.

Schon bisher beschraenkt es sich ja gluecklicherweise auf ein Anwesen alle 1-2 Jahre.

>> Der Tatsache das aufgekaufte Immobilien als Versammlungsstaetten genutzt wurden.
>> Sowie der korrelation zu rechten Gewalttaten.
>
> Das stimmt - aber es wurden längst nicht alle Immobilien auch gekauft, an denen Interesse angemeldet wurde. Und das lässt mich darauf schließen, dass es zumindest bei einigen dieser Geschäfte nur darum ging, eine Immobilie überteuert an die Stadt selbst loszuwerden, wobei die Rechten dann nur "Provision" kassiert haben... > Sicher eine gute Einnahmequelle für rechtsradikale Vereinigungen.

Theorethisch ja, aber die Aktionen der Stadt erfolgten nicht bei Interesse sondern erst wenn konkrete Angeboten vorlagen.

> Klar, da wo wirklich von rechtsradikaler Seite gekauft wurde, kam es auch verstärkt zu Gewalttaten... > Allerdings verstehe ich dann auch nicht, wieso niemand einen juristischen Weg findet, diese Vereinigungen zu verbieten.

Weil ein an sich logischer Zusammenhang auch erst einmal faktisch bewiesen werden muss.
You might say everyone of us is a fiddler on the roof
trying to scratch out a pleasent simple tune
without breaking his neck



Von:    Ellerfru 16.08.2006 17:08
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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> Naja, ich geh einfach von dem Zeitaufwand aus, den ich beim VHS japanisch Kurs brauchte.

Ja, eine Sprache zu lernen braucht Zeit - aber findest du nicht, dass es sich lohnt? Vor allem, wenn man weiß, dass seine eigenen Kinder vermutlich ihr ganzes Leben in dem Land verbringen werden?

Du sagst, es lohnt sich nicht für dich, Flaemisch zu lernen. Aber würdest du das wirklich auch sagen, wenn du weißt, du hast Kinder, die ihr ganzes Leben lang die Sprache brauchen werden? Und die ohne die Sprache hoffnungslos in der Schule versagen werden?

> Schon. Aber ab einen gewissenmas an Konfrontation mit Rassismus muss man auch irgendwo sehen das den Leuten schonmal die Hutschnur reiss. Man lebt ja nicht nur fuer die Sache ein Auslaender zu sein und anderen Zuwandern es hier schoen zu gestalten.

Nein, aber du vergisst hier, dass Rassismus nicht nur von der deutschen Seite ausgeht. Wie viele türkische Eltern verbieten (!) ihren Kindern regelrecht den Umgang mit Deutschen? Und trichtern ihnen ein, dass Frauen ohne Kopftuch weniger Wert sind als ein Stück Dreck?

> Zumal es nur eine Reaktion auf Rassismus ist, der ohne das nicht verschwinden wuerde.

Nicht nur eine Reaktion, das würde voraussetzen, dass zuerst eine Aktion erfolgt ist... Aber es sind eben nicht immer die "bösen Deutschen", die an allen Integrationsproblemen schuld sind!

> Will man nun aus dem Teufelskreis raus muss man
> - Den Leuten klar machen das sie Deutsche sind

Wenn sie sich benehmen, sind sie es ja auch... Aber jemanden, der kein Wort Deutsch spricht, es auch nicht lernen will, keinen Umgang mit Deutschen wünscht, seine Kinder von Teilen des Schulunterrichts fernhält, den sehe ich auch nicht als Deutsch an. Egal, welchen Pass er hat.

> Wenn er wissentlich das aufkaufen von Immobilien von Personen duldet die nahelegen es fuer Versammlungen zu benutzen meines Erachtens schon. Zumal es anscheinend um ein besonders prestigetraechtiges Gebaeude ging.

Hö? Ein halbverfallenes Hotel, bei dem eine Sanierung mehr kosten würde als das Gebäude selbst? Mal im Ernst, sollen sie es doch kaufen, ich gehe nicht davon aus, dass es ihnen großen Nutzen bringt, vor allem, weil sie sowieso schon mehr als das doppelte für das Gebäude geboten haben, als es eigentlich wert ist. Und der Kauf der Immobilie muss geduldet werden, weil man sonst ja ALLE leerstehenden Immobilien ähnlicher Art aufkaufen müsste, damit die Neonazis keines mehr abkriegen. Da das nicht machbar ist, bringt es gar nichts, EIN Haus wegzukaufen - es gibt doch noch hunderte oder tausende andere Gebäude, die die Neonazis sich angeln könnten. Früher oder später haben sie eines, und was hat die Aktion dann gebracht?

> Andernfalls waere die Aktion tatsaechlich etwas bizarr.

Das ist sie so schon.

> Man ist sich aber der Lage bewusst und auch daran das es am Abschluss liegt.

Nicht automatisch - das Problem bei Bildung ist, dass das Fehlen derselben bei einem selbst selten bemerkt wird....

> Daher richtet sich die Aggression in solchen Faellen m.E.n. eher gegen das System bzw. die vermeintliche Oberschicht.

Eben nicht! Als unmittelbare "Feinde" werden dann eher die aus der näheren Umgebung gesehen, denen es ganz knapp besser geht als man selber... Nach dem Motto "Warum hat DER nen Job, und ICH nicht?" Aggression gegen das System an sich würde schon ein politisches Bewusstsein für gesellschaftliche Zusammenhänge voraussetzen, was aber gerade bei Leuten mit geringem Bildungsstand selten so gegeben ist...

> AFAIK wurde das in dem Bericht abgestritten.
> (Was mich auch ueberrachte)

Da gibts auch verschiedene Berichte zu dem Thema... Man sollte mal eine Linksammlung erstellen. *g*

> Schon bisher beschraenkt es sich ja gluecklicherweise auf ein Anwesen alle 1-2 Jahre.

Bisher - aber was ist, wenn der Kerl, sobald die Stadt Delmenhorst das Hotel gekauft hat, sofort das nächste im Visier hat? Was willst du dann machen?

> Theorethisch ja, aber die Aktionen der Stadt erfolgten nicht bei Interesse sondern erst wenn konkrete Angeboten vorlagen.

Diese Angebote lassen sich schnell machen, und wenn sie mit dem Eigentümer des Gebäudes sowieso abgesprochen werden, können sie auch leicht gefälscht sein...

Zuletzt geändert: 16.08.2006 17:10:44



Von:    GoldenEagle 18.08.2006 18:05
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> Richtig, Ghettos sind nie die teuren Viertel. Aber mal ehrlich, muss es wirklich sein, dass jede Bevölkerungsgruppe ein eigenes Viertel hat? Eins für die Türken, eins für die Russen, und so weiter? Und wenn sie ausschließlich unter ihresgleichen bleiben und nur ihre Sprache sprechen wollen, sollen sie gefälligst auch in ihren Heimatländern bleiben, da haben sie das viiiiel einfacher...

genau meine meinung. aber ihre länder sind eben nicht der sozialstaat deutschland...

> Fuer die Betreuungseinrichtung braucht man Geld und dann muessen die Zeiten auch noch so hin kommen das man in der Zeit zum Sprachkurs kann.

man kann aber auch freunde oder verwandte bitten mal baby zu sitten oder bringt die kinder, wenn sie noch so jung sind, zu einer tagesmutter, die kostet weniger, als nen hort/kindergarten, das kind ist aber dennoch betreut und hat meist noch andere kinder (die der tagesmutter) zum spielen. aber mal ganz objektiv betrachtet: bei mir in der straße ist so ein sozialbau, wo fast nur ausländische familien leben, und die meisten davon türkisch, wo die kaum deutsch können und da sind die kinder, auch die kleinen, rund um die uhr allein auf der straße. wenn man die kinder eh von morgens früh bis abends spät ohne aufsicht auf die staße setzt, dann kann man in der zeit auch zum sprachkurs gehen. und bei meiner schwester in der straße (sie wohnt in nem noch krasserem ghetto als wir) ist es nicht anders. die kinder der türkenfamilen sind den ganzen tag allein auf der straße, ohne aufsicht oder eltern in der nähe.
Gefühle machen den Menschen fehlerhaft, aber ohne Gefühle wären wir keine Menschen...



Von:   abgemeldet 18.08.2006 19:02
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Und wieder einmal ist süddeutschland dem Rest der Republik um einiges voraus:In münchen gibt es schon seit Jahren ein sprachkursprogramm für Mütter von Kindern mit "Migrationshintergrund": Und dazu brauchen die Frauen nicht einmal das Haus zu verlassen, denn die Betreuerin kommt nach Hause.
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Von:    Frika 19.08.2006 12:26
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Mir ist auch mal so ein doofes beispiel passiert..Ich ging mit meinem Freund meine strasse entlang (Also die in der ich wohne) und da war so ein echt alter türke der fragte dann wie spät es sei ich antwortete und ging weiter dann sagte er hättest du etwas zeit?ich guckte dann schon o komisch meinen freund an und er sagte dann zu mir ja ich habe zuhause ein grosse bett sag mal wie viel kostest du!? ich dahcte ich hör nich riochtig! ich sah acuh ganz normal aus! ich hatte ne jeans an und ne jacke nich ein bisschen haut oder so....Das war echt heftig und ich wohne auch seit meiner geburt in einem türkenviertel udn ich hasse es hier ich war einzelhandelskauffrau bei rossmann jeden tag kamen frauen die ich nicht verstand und die mich nicht verstanden in den laden mit ihren 2,3 oft sogar 4 kindern die schriebn und woilltenn etwas von mir wissen was ich gar nicht verstand...Ich habe nichts gegen ausländer setzt mir italiener,spanier,chinesen,russen was weiss ich was vor aber türken sind bei mir unten durch! ich habe nicht EINE gute erfahrung mit ihnen gemacht! und die politik wundert sich warum es immer mehr rechte gibt wenn sie sich einmal angucken würden wie es in diesen vierteln zugeht würden sie sich nicht mehr wundern..Der Mann der unter uns wohnt, wohnt dort seit ich 6 bin (ich bin heute 18)und er kann kaum und wenn nur schlecht deutsch das man wirklich hinhören muss und seine frau kann nur hallo und auf wiedersehen mehr spricht sie nicht. Ihre Tochter ist kurz nach deren einzug geboren worden. Sie kam in die Schule ohne ein wort deutsch zu sprechen kein hallo kein nichts ! Ist das normal!?Wie es kommen musste ist sie sitzen geblieben und kann immernoch kaum einen brocken deutsch! Woran liegt es?Ist es so schwer sich in dem land in dem man wohnt so anzupassen das man wenigstens verstehen kann was sie sagen?!? Und was sehe ich heute im Videotext in dem viertel in dem ich wohne ist ein ausländischer bombenleger gefasst worden...Ich weiss nicht man nimmt sie auf, man bestraft sie nicht wirklich, sie passen sich nicht an,benehmen sich meist wie das letzte, denken sie wehren was besseres und dann wundert man sich warum es so viele Rechte gibt?! ich zähle nicht dazu ich hab nichts gegen ausänder aber ich bin ehrlich die türken sind bei mir unten durch aber richtig....<.< Die wenigsten von denen sind nett.....Selbst im chat letztens hiess es Du kartoffel ey verpiss dich wir regieren deutschland jetzt! da denk ich mir echt...Oh mein gott wie kann es soweit kommen?!?....Da sollte dei Politik mal was tun! Und sich nicht um weitere blöden gesetze kümmern die noch sinnloser sind als die vorher....meine meinung
<<<<<Kiggeeeeeeeeeers!>>>>>



Von:    GoldenEagle 19.08.2006 14:28
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> Woran liegt es?Ist es so schwer sich in dem land in dem man wohnt so anzupassen das man wenigstens verstehen kann was sie sagen?!?

nein, denn diese diskussion hatten wir auch mal in geschichte in der 12. klasse und eine aus der 13. (die 12. und 13. hatten einige kurse gemeinsam) hat erzählt, dass sie mit 6 jahren aus polen hier her zog und weder ihre eltern noch sie konnten ein wort deutsch. aber sie bemühten sich es zu lernen und sie konnte es nach einem halben jahr, ihre eltern haben etwa ein jahr gebraucht es richtig zu lernen. auch ohne sprachkurs. und ich wäre nie im leben auf die idee gekommen, dass das mädel nicht hier geboren ist, die konnte perfektes deutsch, ohne akzent und ohne sprachliche fehler. also wenn man will, scheint es zu gehen.
ein exfreund von mir, ist zwar auch hier geboren, aber seine eltern sind auch beide polnisch und er spricht mit denen auch meistens nur so (obwohl sie deutsch können) und trotzdem kann er perfektes deutsch. in der grundschule hatte ich auch mehrere türken und araber als freunde, aber auch italiener und jugoslaven. alle von denen konnten perfekt deutsch und die eltern wenigstens so gut, dass man sich verständigen konnte. wer will, kann die sprache auch lernen.
Gefühle machen den Menschen fehlerhaft, aber ohne Gefühle wären wir keine Menschen...
Zuletzt geändert: 19.08.2006 14:29:56



Von:   abgemeldet 19.08.2006 14:38
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Kann ich bestätigen: Meine Exfreundin ist auch in Polen geboren, sie kam aber schon als Baby mit ihren eltern nach Deutschland. Sie spricht ein perfektes, Akzentfreies Deutsch, und auch ihr Vater spricht gutes Deutsch, wenn auch mit einem starken Akzent. Polnisch sprechen sie nur untereinander, innerhalb der Familie.

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Von:    klein_pluto 19.08.2006 14:47
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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Also, mein Bruder ist jetzt 20 und ist vor 3 Jahren nach Deutschland gekommen aus Argentinien. Er hat gleich in den ersten paar Wochen gemeint das er so schnell es geht Deutsch lernen möchte, weil er es hasst kein Wort verstehen zu können!
Kein halbes Jahr später konnte er gut Deutsch sprechen, dafür das er noch nicht lange im Land war.

Deshalb verstehe ich das auch nicht. Okay, er hatte hier auch keine Leute, die seine Sprache gesprochen haben, deshalb hat er es wohl schneller gelernt. Ich meine, wenn man in einem Kreis ist, wo nur in der Sprache gesprochen wird, die man selber kennt, dann fällt es einem vielleicht schwerer, deutsch zu lernen?!
Keine Ahnung. o__Ó

Obwohl ich mit so einer Einstellung nie ins Ausland gehen würde. Natürlich würde ich mich freuen, wenn ich irgendwo ins Ausland ziehe und da Leute treffe, die auch Deutsch sprechen können, aber das hindert mich nicht daran die Sprache des Landes, in dem ich zukünftig leben will, zu lernen...
Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen. [Heinrich Heine]





Von:    Ellerfru 19.08.2006 19:55
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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> Obwohl ich mit so einer Einstellung nie ins Ausland gehen würde. Natürlich würde ich mich freuen, wenn ich irgendwo ins Ausland ziehe und da Leute treffe, die auch Deutsch sprechen können, aber das hindert mich nicht daran die Sprache des Landes, in dem ich zukünftig leben will, zu lernen...

Meine Güte, das macht man doch eigentlich sogar schon in Ansätzen, wenn man nur ein paar Wochen zum URLAUB in ein Land fährt - Leute begrüßen, verabschieden, in Restaurants etwas bestellen usw. hab ich bisher in jedem Land geschafft, in dem ich bisher war. Und zu vermeiden, unangenehm aufzufallen, indem ich mich über die Landessitten vorher informiere. Übrigens auch in der Türkei. Also warum schaffen die, die von da hierher kommen nicht wenigstens das gleiche?



Von:    Ellerfru 19.08.2006 20:44
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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Ach ja...
http://www2.onnachrichten.t-online.de/dyn/c/88/27/88/8827888.html
Noch mal zum Thema Rieger.



Von:    UchihaMadara 21.08.2006 11:02
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
> 9.3.Am organisierten Verbrechen sind Ausländer nicht wirklich
> beteiligt, das bleibt den Hiesigen Deutschen vorbehalten

Das ist völliger schwachsinn. Letztens haben die hier in Berlin einen Drogenbaron der sich selbst der Pate nennt verhaftet und er war ein türke. In Berlin gibt es einen Park und zwar den Hasenheidepark und da dealen nur Ausländer.

> hat erzählt, dass sie mit 6 jahren aus polen hier her zog und
> weder ihre eltern noch sie konnten ein wort deutsch. aber sie
> bemühten sich es zu lernen und sie konnte es nach einem halben
> jahr, ihre eltern haben etwa ein jahr gebraucht es richtig zu
> lernen. auch ohne sprachkurs. und ich wäre nie im leben auf die > idee gekommen, dass das mädel nicht hier geboren ist, die konnte > perfektes deutsch, ohne akzent und ohne sprachliche fehler. also > wenn man will, scheint es zu gehen.

Das ist genauso wie bei mir aber wirklich genauso^^.




Von:    GoldenEagle 21.08.2006 14:56
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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> Das ist völliger schwachsinn. Letztens haben die hier in Berlin einen Drogenbaron der sich selbst der Pate nennt verhaftet und er war ein türke. In Berlin gibt es einen Park und zwar den Hasenheidepark und da dealen nur Ausländer.

von der sorte gibt's in berlin so einige parks/straßen/viertel
Gefühle machen den Menschen fehlerhaft, aber ohne Gefühle wären wir keine Menschen...



Von:   abgemeldet 13.09.2006 19:37
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
>Als da wären: Menschen aus Asiatischen ländern, sowie Inder, Italiener, Griechen, Spanier und natürlich ausses was als Land direkt an deutschland grenzt - zwar können italienische und grichische Jungs auch mal nen chauvi Spruch ablassen aber die sind NIE so dreist wie die Türken und Marrokaner
>Dann muss man sich doch fragen: was ist mit den türken und MArrokanern los?
>menschen anderer Völker leben hier ganz friedlich ihr Leben OHNE das sie einen dumm anmachen ... <

ROFL....
Menschen sind ja keine INdividueen, nein, man spricht nicht von der oder dem, sondern von denen oder "die" rofl...

<3 Menschen die MENSCHEN (verfluchte indivuen) in einen Topf schmeissen lol...

Und inwiefern "Völker der Erde" ?! Glaubst Menschen aus unterschiedlichen Regionen unterscheiden sich geistig ? atomrofl...

Dass man immernoch nicht weiss, dass Menschen nur ergebnisse ihres sozialen umfelds/ erziehungen sind un stattdessen ihre verhaltensmustern ihrer Hautfarbe zuordnet schockiert aber amüsiert mich inzwischen auch irgendwie..

Durch so unglaublich schlaue Leute wie dich/euch wird eines Tages der 3te Weltkrieg ausbrechen mein Freund.

Und ja ich bin auch ein böser, böser Ausländer, sogar einer aus Südasien, also der meisstverhassten lol. Immer wieder süß wie Leute mir aufgrund meiner Hautfarbe ein bestimmes Verhaltensmuster aufdrängen löl.

€dit: btw solche Argumente bzw denkweisen findet man auch oft in rechten foren, kannst gern ma reingucken.

@Threadersteller, klar ist es scheisse wie sich die Leute da verhalten habe bei dir, aber anstatt die Menschen dafür verantwortlich zu machen ziehst du es auf die herkunft/hautfarbe der Menschen. Und so eine Denkweise ist ziemlich Arm.
Zuletzt geändert: 13.09.2006 19:48:58


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