Über Weihnachten kehrt Niamh in ihr irisches Heimatdorf Kilnara zurück. Zwischen Kaffee, Nebel und einer alten Brücke – muss sie entscheiden, ob ihr Leben in Dublin bleibt oder ob zwischen den Zeilen mehr auf sie wartet. [WW25 » irish_shamrock]
Wenngleich das Eheleben auch den Kindern zugesetzt hatte, selbst dann, wenn Rose und Hugo im Zug nach Hogwarts saßen und nichts von den Anschuldigungen mitbekamen, mit denen sich die Weasleys den Tag versüßten.
Der Tannenbaum fing sich als Erster.
„Nichts da“, polterte er los und der Nikolaus nickte dazu. „Das geht nicht. Unmöglich. Wir machen hier schließlich Weihnachtsplätzchen und du bist ein Osterhase!“
Rasch schlüpfte die Hausherrin in den Flur und schloss die Tür. Ihr bot sich ein Bild des Schreckens, wenngleich sich der Schock in Grenzen hielt. Zu ihren Füßen breitete sich ein bunter Teppich eines jeden Schuhs aus, den die Familie Weasley besaß
Schon seit sie angekommen waren, schwebte etwas in der Luft. Charlie konnte es nicht genau benennen, aber es war eine Wärme wie sie ein so kalter Tag nicht haben dürfte.
Vorweihnachtszeit. Beginnend am 1. Dezember, wenn die Kinder mit Begeisterung das erste Türchen des Adventskalenders öffnen. Die Zeit der selbstgebackenen Plätzchen und Stollen, Tannengrün und Kerzen. Bunter, blinkender Schmuck in den Fenstern und vor dem
„Was, du feierst Weihnachten nicht?“
Warum war das so schlimm? Ihm war dies egal. Lächelnd schritt der Mann zurück zum Auto.
Er mochte die Weihnachtszeit. Er mochte das Essen, die Dekorationen. Die Musik und ja verdammt nochmal Last Christmas.
„Ich wünsche Ihnen einen besinnlichen zweiten Adventsabend.“
Natürlich bekam ich keine Antwort. Der Schluck des eiskalten Kaffees spülte meinen Ärger hinunter.
Das Klingen kündigte den nächsten Kunden an. Ein Geschäftsmann in gutem Anzug, der in sein Smartphone sprach.
Robin Nikolaev zog die schweren Vorhänge zur Seite und blinzelte verschlafen in den trüben Wintermorgen hinaus. Eine zarte Schneeschicht hatte sich über den Garten gelegt, und sanfte Flocken tanzten gemächlich in der Luft, als hätte der Tag selbst keinen Grund zur Eile.
Lieber Michael,
da das Internet hier im Dorf bescheiden ist und Telefonate ein Vermögen kosten, welches ich nicht besitze, muss die gute alte Post herhalten.
Ich freue uns schon jetzt auf unser nächstes Treffen, auch wenn das erst im nächsten Jahr stattfinden wird.
Shinichi schaute überrascht auf dem Kalender:
„Was, es ist schon der 24 Dezember? Ich habe noch kein Geschenk für Ran gekauft.“, sagte er laut, während er seinen Hinterkopf kratzte.
Arbeiten an Weihnachten oder an den Feiertagen war immer eine besondere Anstrengung. Dieses Jahr machte dabei auch keine Ausnahme für ihn. Dennoch liebte Kevin seinen Beruf über alles. Er konnte sich auch nicht vorstellen, jemals etwas anderes zu tun.
Der emotionsgeladene Cocktail, der ihr durch die Adern rauschte, war eine interessante Komposition aus Überraschung, Wut, Wärme, Liebe und dem tiefen Empfinden, ihm den Hals umzudrehen, denn das Chaos beseitigen käme ihrem Zukünftigen nicht in den Sinn.
Sadao und Chiho standen an ihren Kassen und versuchten sich ihr Unglück nicht anmerken zu lassen. Das gesamte Personal war in grüne Skianzüge mit weißen Kunstpelzfransen gesteckt worden, die an spezifischen Stellen auch noch Glöckchen aufwiesen.
Was hatte er sich nur dabei gedacht? Seit Meteor ging er doch kaum noch vor die Tür. Anfangs ließ sich das gut mit Geostigma argumentieren, und dass er deswegen auf einen Rollstuhl angewiesen war.
In wenigen Tagen war Weihnachten, zumindest nannten es die Sterblichen so. Für Sabrina und ihre Familie hieß das Fest Wintersonnenwende und sie freute sich schon darauf. Dann würden sie auch wie jedes Jahr den Yule Stamm anzünden.