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Thread: Muss man sich von Ausländern ALLES gefallen lassen?

Eröffnet am: 20.08.2005 16:49
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Von:   abgemeldet 25.06.2009 18:46
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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Natürlich muss auch etwas von ihnen kommen. Und ich finde es auch richtig, wenn sie stolz auf ihr Heimatland sind. (Für mich können sie sich auch als Türken sehen, solange sie aber sich als deutsche Bewohner fühlen... Womit sie für mich auch wieder Deutsche sind.)
Aber sie dürfen sich nicht abgrenzen, es muss auch etwas von ihnen kommen, aber ich glaube, wenn sie alle deutsch sprechen können, ändert sich vieles und wenn man aufhört Ausländer als Schimpfwort zu benutzen,(Ist mir schon passiert.) kann sich etwas ändern. Und das ist es doch was wir wollen, oder?
Auch wenn ich Fußball nicht mag, die letzte WM war doch toll, ich meine, es haben eigentlich alle mitgefiebert als Deutschland gegen Italien gespielt haben, auch die Ausländern (die hier lebenden Italiern mal ausgenommen). Ich weiß nicht, es war ein Einheitsgefühl. Da gab es keine Unterschiede!



Von:   abgemeldet 25.06.2009 18:58
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
Sehe ich ähnlich.

Abgesehen von meinen Negativ-Erfahrungen, die ich hier schon irgendwo gepostet habe (die zum Glück aber nicht an andere Erlebnisse heranreichen), habe ich mit einer ukrainischen Freundin diese Erfahrung gemacht. (Wie gesagt Freundin, ich habe mich mit ihr super verstanden!^^)

Als wir uns kennenlernten, lebte sie seit ca. sechs Jahren in Deutschland, das war vor etwa drei Jahren.
Ihre Sprachkenntnisse waren - möchte ich meinen, deutsch ist, auch auf diese Dauer hin gemessen, nicht wirklich einfach - außergewöhnlich gut. Klar hatte sie noch einen Akzent, der war aber bei weitem nicht mehr so ausgeprägt.

Nun hatte sie natürlich auch andere Freunde: ausschließlich Russen oder Leute aus der Ecke, die auch alle russisch sprachen.
Klar ist das kein Verbrechen oder verwerflich - ich will vielmehr auf die von meinem Vorposter angesprochene Wirkung hinaus.

Situation eins: Ich unterhalte mich mit O. auf dem Schulhof, eine andere Russin kommt dazu (Zu dem Zeitpunkt habe ich noch den Russischunterricht besucht *doofer Sport, für den ich das Fach abgeben musste!>< Eines Tages hole ich es nach!*_**. Ich dachte mir noch: Prima, kann ich meine Kenntnisse überprüfen! - Wenn ich mir jetzt vorstelle, ich würde nichtmal die paar Brocken von meinem Lernerfolg verstehen - naja.
Gleich auf russisch losgequatscht, obwohl ich mich mit O. auf DEUTSCH unterhalten hatte (Will sagen: Höflichkeit gebietet es, eine Sprache zu sprechen, die ALLE Beteiligten verstehen.)

Situation zwei: Klassenfahrt nach Polen.
O. meinte mal zu mir, mit Landesgenossen zu reden, sei entspannender, da man ja nicht umdenken, also in einer ungewohnten Sprache zu sprechen, braucht. Kann ich auch nachvollziehen. Dadurch kam dann aber der besagte Abschottungseffekt zustande, denn wie eingangs angesprochen: Nur gleichsprachige Freunde und mit denen folglich den Großteil der Schulzeit verbracht.
Folglich wollte niemand mit ihr das Zimmer in der Herberge teilen; ich bot mich an (waren ja befreundet und ich mochte sie^^).
Was passiert? "Entschuldigung, Frau Lehrerin, ich habe gesehen, da ist eine Schulklasse aus Russland..." Jap, richtig geraten: Sie hat sich bei der fremden Klasse eine Zimmergenossin organisiert.
Diese ist nur früher als wir abgereist: Dann hat sie mich gerne genommen!

Hm!<<"...

Versteht jemand, was ich sagen will?^^" (Ich bin nicht gut darin, mich auszudrücken...)

(Oh, und WM!XD
Unsere italienischen Nachbarn waren wohl die einzigen in Deutschland lebenden, italienisch stämmigen Bewohner, die FÜR Deutschland waren! *lol* (Zitat: "Italien ist doch so schon arrogant genug!" <<" ^^"))
Zuletzt geändert: 25.06.2009 19:00:47



Von:    J-Glam 25.06.2009 19:04
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
@Mita

Ist soweit schon alles richtig was du sagst, die Erfahrung zeigt aber dass diese Menschen gar kein interesse daran haben auch etwas dafür zu tun. Sie WOLLEN einfach nicht. Warum soll man ihnen dann noch weiter in den Arsch kriechen als es der deutsche Staat eh schon macht? Ja, man KÖNNTE villeicht noch etwas mehr tun, aber warum wenn es eh nicht fruchtet, wenn die andere Seite völlig dagegen arbeitet?


@YamiTamachii

Du hast das schon ganz gut erklärt, man versteht was du meinst ;-)


EDIT:

Ein Kollege von mir ist Türke und er kann noch nicht besonders gut Deutsch. Er besucht aber 2-3 mal in der Woche -wie es die Arbeit erlaubt- einen Sprachkurs. Also man sieht, es geht wenn nur der Wille da ist! Aber der fehlt leider bei den Meissten.
Zuletzt geändert: 25.06.2009 19:31:33



Von:   abgemeldet 25.06.2009 20:33
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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> Zumal man betonen muss, das die Schweizer extrem ausländerfeindlich sind ( vonwegen neutral unso ).
> Was wollen wir bitte "noch mehr" für die tun.
> Ich bin jetzt mal ganz grob:
> Die kommen mit ihrer Sippe von 20 Verwandten hier her und ziehen wenn es geht in ein Umfeld das günstig ist und in denen gleich gesinnte wohnen.
> Am liebsten wohnen sie gerne in der Nähe von anderen 100 Verwandten. Es ist klar das die Einwanderer mit wenig Geld hier ankommen und erst einmal ein Dach unter dem Kopf brauchen, aber sollen wir die finanzieren damit es kein Haufen von Assis gibt?
> "Hier nimm mein Geld damit du nicht zu deiner Sippe ziehst und deine Kinder keine gewaltätigen Spastis werden, hab ja eh genug Knete"
> WTF?


Sarkasmus?
dattebajo



Von:   abgemeldet 25.06.2009 20:47
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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@ J-Glam
Und was soll man stadessen machen? Einfach akzeptieren und sich darüber beschweren, dass es solche Idoten gibt, die ihre Chance nicht nutzen?
Kalr, wir tun verdammt viel für die Ausländer, weil es eben so viele schlechte Beispiele gibt. Aber diesen schlechten Beispielen ist es eben egal, was wir von ihnen halten und das einzige was wir ändern können, ist ihnen unsere Sprache und unsere Kultur noch besser zu Vermitteln. Alle ausweisen geht bei der Menge einfach nicht.
Zuletzt geändert: 25.06.2009 20:48:06



Von:    J-Glam 25.06.2009 21:01
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
>Und was soll man stadessen machen? Einfach akzeptieren und sich darüber beschweren, dass es solche Idoten gibt, die ihre Chance nicht nutzen?>

Es könnte zum Beispiel andere Konsequenzen geben wenn ein Ausländer Scheisse baut, dann würden sie sich auch anders hier verhalten! Genaueres dazu wurde schon vor Seiten erwähnt.


>das einzige was wir ändern können, ist ihnen unsere Sprache und unsere Kultur noch besser zu Vermitteln.>

Und was passiert dann? Überhaupt gar nichts. Denn weitere Verbesserungen werden auch nicht gut genug sein. Ich glaub ehrlich gesagt da fehlt es dir an Realismus, was nicht schlimm ist. Ich hab auch sehr sehr lange Zeit so gedacht wie du, tu es bis zu einem gewissen Grad immer noch. Aber es ist nun mal nicht alles möglich was man sich vorstellt.
Ich finde es wahnsinnig gut, dass Ausländer in Deutschland Möglichkeiten haben, die es in ihrer Heimat nicht gibt. Aber das heisst nicht automatisch, dass man sich alles gefallen lassen muss.

Diejenigen die jetzt keine Lust haben sich zu benehmen, die werden auch keine Lust dazu haben wenn sie noch mehr hinten rein geschoben bekommen. Abgesehen davon dass es dem Staat vermutlich nicht möglich sein wird, noch mehr Geld für sowas zu "verschwenden". Das muss man bitte auch bedenken. Der Staat hat so viele Schulden wie noch nie. Und dann noch mehr Geld in Projekte stecken die schon lange ausreichend sein müssten, aber dennoch nicht funktionieren nur weil die andere Seite -manche Ausländer- keine Lust hat sich damit zu befassen? Es ihnen villeicht immer noch nicht gut genug ist?
Es gibt wichtigere Bereiche als denen, die sich nicht zumindestens ein bisschen anpassen wollen, noch mehr Zucker hinten rein zu blasen. Das Geld ist schlicht und einfach nicht da um sich um alles zu kümmern! Warum soll sich dann nur um die Ausländer gekümmert werden damit die ja noch weniger für ein gutes Zusammensein beitragen müssen?


>Alle ausweisen geht bei der Menge einfach nicht.>

Davon hab ich nicht geredet und ich würde es auch nicht richtig finden einfach alle Ausländer abzuschieben. Auch wenn sich alles ein bisschen krass liest, ich weis dass sehr sehr viele Ausländer ordentliche Menschen sind, die ein gutes Leben verdient haben.

Nochmal, ich verstehe voll und ganz was du meinst und diese Vorschläge würden villeicht irgendwann mal ein bisschen was bringen, aber es ist nicht möglich sie durchzusetzen weil das Geld nicht da ist.



Von:   abgemeldet 25.06.2009 21:16
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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> Es könnte zum Beispiel andere Konsequenzen geben wenn ein Ausländer Scheisse baut, dann würden sie sich auch anders hier verhalten! Genaueres dazu wurde schon vor Seiten erwähnt.
>
Das lässt sich aber nicht mit dem Grundgesetz vereinbaren.
>
> Und was passiert dann? Überhaupt gar nichts. Denn weitere Verbesserungen werden auch nicht gut genug sein. Ich glaub ehrlich gesagt da fehlt es dir an Realismus, was nicht schlimm ist. Ich hab auch sehr sehr lange Zeit so gedacht wie du, tu es bis zu einem gewissen Grad immer noch. Aber es ist nun mal nicht alles möglich was man sich vorstellt.
> Ich finde es wahnsinnig gut, dass Ausländer in Deutschland Möglichkeiten haben, die es in ihrer Heimat nicht gibt. Aber das heisst nicht automatisch, dass man sich alles gefallen lassen muss.

Da gebe ich dir vollkommen Recht. Aber vor allem für die nächsten Genaration. Also es gibt ja einige "Ausländer", sie hier geboren sind, aber durch ihre Eltern kein Deutsch und auch unsere Kultur nicht wirklich kennen. Wenn man dagegen etwas tut. Warum sollte sich dann nicht etwas ändern können?
>
> Diejenigen die jetzt keine Lust haben sich zu benehmen, die werden auch keine Lust dazu haben wenn sie noch mehr hinten rein geschoben bekommen. Abgesehen davon dass es dem Staat vermutlich nicht möglich sein wird, noch mehr Geld für sowas zu "verschwenden". Das muss man bitte auch bedenken. Der Staat hat so viele Schulden wie noch nie. Und dann noch mehr Geld in Projekte stecken die schon lange ausreichend sein müssten, aber dennoch nicht funktionieren nur weil die andere Seite -manche Ausländer- keine Lust hat sich damit zu befassen? Es ihnen villeicht immer noch nicht gut genug ist?
> Es gibt wichtigere Bereiche als denen, die sich nicht zumindestens ein bisschen anpassen wollen, noch mehr Zucker hinten rein zu blasen. Das Geld ist schlicht und einfach nicht da um sich um alles zu kümmern! Warum soll sich dann nur um die Ausländer gekümmert werden damit die ja noch weniger für ein gutes Zusammensein beitragen müssen?
>
Ich gebe dir vollkommen Recht. Ich will gar nicht, dass die mehr Geld bekommen oder so. Okay, die Mischung würde vielleicht einiges kosten...
Aber ein Gesetz zu verfassen, kostet meines Wissens nach nur Zeit, beispielsweise könnte es Geldstrafen geben, wenn sie die kein Deutsch sprechen, also bestimmte Test nichts bestehen.



Von:    J-Glam 25.06.2009 21:28
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
>Das lässt sich aber nicht mit dem Grundgesetz vereinbaren.>

Warum? Es würde ausreichen Ausländer genauso zu behandeln wie Deutsche. Aber die Gerichte kommen allgemein -ob immer weis ich nicht- mit "der arme ist doch Ausländer, der kann nichts dafür, ei ei"
Immer wieder hat man solche Fälle in den Medien, wo die Täter quasi Straffrei davon kommen weil sie Ausländer sind. Und sowas kann einfach nicht sein! Sowas mag nicht ständig vorkommen, aber es zeigt deutlich dass da irgendwas falsch läuft.

>Da gebe ich dir vollkommen Recht. Aber vor allem für die nächsten Genaration. Also es gibt ja einige "Ausländer", sie hier geboren sind, aber durch ihre Eltern kein Deutsch und auch unsere Kultur nicht wirklich kennen. Wenn man dagegen etwas tut. Warum sollte sich dann nicht etwas ändern können?>

Es werden ausreichend Kurse -kostenlos!!!- angeboten. Sie müssten sich einfach nur interessieren und ihren Arsch hoch bekommen.


>Aber ein Gesetz zu verfassen, kostet meines Wissens nach nur Zeit, beispielsweise könnte es Geldstrafen geben, wenn sie die kein Deutsch sprechen, also bestimmte Test nichts bestehen.>

Abgesehen davon, dass auch die Umsetzung solcher Dinge sehr viel kostet:

Ok, das wäre natürlich eine Möglichkeit.
Nur würden dann die Schreie wieder lauter werden wie böse Deutschland doch ist. Wie kann Deutschland nur verlangen, dass Ausländer gezwungen sind Deutsch zu lernen?

Und das ist leider eine Tatsache, hab mich da vor ca. einem halben Jahr an einer sehr mühsamen Diskussion zu dem Thema beteiligt. Und es ist leider tatsächlich so, dass dann wieder die Deutschen als die bösen da stehen. Da wurden dann Dinge geschrieben wie "unsere Kinder sollten lieber Türkisch lernen in der Schule, denn was ist schon dabei noch eine Fremdsprache zu lernen?" Das stimmt natürlich, aber anders rum was ist dabei wenn Ausländer in Deutschland Deutsch lernen? Es geht wirklich zu weit wenn Leute verlangen, Türkisch solle ein Pflichtfach auf den Schulen werden damit sie sich mit ihren türkischen Mitschülern verständigen können!

Ich wurde als Nazi bezeichnet nur weil ich der Meinung war -und bin- dass Ausländer soweit Deutsch lernen sollten, dass sie sich verständigen können. Und nicht umgekehrt die Deutschen Türkisch oder was weis ich.

Ich weis nicht warum es so ist, aber sobald man auch nur in irgendeiner Weise irgendetwas sagt, wo dann mal das Zutun der Ausländer gefragt wäre, dann wird wieder rumgejammert. Ich weis einfach nicht warum das so ist, aber es ist leider so.
Zuletzt geändert: 25.06.2009 21:33:24



Von:    Catch-a-Breath 25.06.2009 21:36
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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> Ich weis nicht warum es so ist, aber sobald man auch nur in irgendeiner Weise irgendetwas sagt, wo dann mal das Zutun der Ausländer gefragt wäre, dann wird wieder rumgejammert. Ich weis einfach nicht warum das so ist, aber es ist leider so.

Wir sind vorbelastet durch die Geschichte...das ist so und wird sich auch leider so schnell nicht ändern.
Mir wurde es bei einem Austauschjahr in London wieder vor Augen geführt...
Die Kinder meiner Gastfamilie meideten mich und meine Freunde, weil sie gerade den Holocaust in der Schule hatten. ICH war der böse rassistische Deutsche, der nur nach England gekommen ist, um dort Stunk zu verbreiten.
Es ist Fakt, dass du als Deutscher nichts böses gegen Ausländer sagen darfst, weil jeder im Hinterkopf schlummern hat, dass wir das miese rassenhassende Volk waren und es noch immer in unseren Gedanken mit uns rumtragen...nach dem Motto: Einmal Nazi immer Nazi - man kann ihn nicht verlieren, nur verstecken...

Und das ist das traurige und muss endlich ein Ende haben.. :/


Die Intelligenz verfolgt dich, aber du bist schneller

Besucht http://lunaticart.jimdo.com
Und erlebt einmalige Kunst ;)

Zuletzt geändert: 25.06.2009 21:37:34



Von:   abgemeldet 25.06.2009 21:39
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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> Warum? Es würde ausreichen Ausländer genauso zu behandeln wie Deutsche. Aber die Gerichte kommen allgemein -ob immer weis ich nicht- mit "der arme ist doch Ausländer, der kann nichts dafür, ei ei"

Ach so, das meinst du. Ich dachte härter Strafen. Habe dich falsch verstanden, so hast du natürlich vollkommen Recht.
>
> Es werden ausreichend Kurse -kostenlos!!!- angeboten. Sie müssten sich einfach nur interessieren und ihren Arsch hoch bekommen.
>
Bei der jüngeren Genaration würde es schon reichen, wenn erstens Kindergarten Pflicht ist, mit deutschsprechenden Erziehern und mit guten Lehrern an den Schulen. Und das dürfte eigentlich nicht so schwer sein, oder?
>
> Ok, das wäre natürlich eine Möglichkeit.
> Nur würden dann die Schreie wieder lauter werden wie böse Deutschland doch ist. Wie kann Deutschland nur verlangen, dass Ausländer gezwungen sind Deutsch zu lernen?
>
> Und das ist leider eine Tatsache, hab mich da vor ca. einem halben Jahr an einer sehr mühsamen Diskussion zu dem Thema beteiligt. Und es ist leider tatsächlich so, dass dann wieder die Deutschen als die bösen da stehen. Da wurden dann Dinge geschrieben wie "unsere Kinder sollten lieber Türkisch lernen in der Schule, denn was ist schon dabei noch eine Fremdsprache zu lernen?" Das stimmt natürlich, aber anders rum was ist dabei wenn Ausländer in Deutschland Deutsch lernen? Es geht wirklich zu weit wenn Leute verlangen, Türkisch solle ein Pflichtfach auf den Schulen werden damit sie sich mit ihren türkischen Mitschülern verständigen können!
>
> Ich wurde als Nazi bezeichnet nur weil ich der Meinung war -und bin- dass Ausländer soweit Deutsch lernen sollten, dass sie sich verständigen können. Und nicht umgekehrt die Deutschen Türkisch oder was weis ich.
>
> Ich weis nicht warum es so ist, aber sobald man auch nur in irgendeiner Weise irgendetwas sagt, wo dann mal das Zutun der Ausländer gefragt wäre, dann wird wieder rumgejammert. Ich weis einfach nicht warum das so ist, aber es ist leider so.

Das habe ich noch nicht mitbekommen. Es wird langsam mal Zeit, das unsere Regierung die deuitsche Vergangenheit vergisst und es einfach verlangt. Am besten wäre es dann noch einen türkischen Politiker zu haben, der das gut findet und rüberbringt, also den menschen vermittelt und wenn die Regierung sich nicht von Demos beeindrucken lässt und nicht irgendein wichtiges Land auf die Idee kommt und da reinzuquatschen, dann klappt das auch. Dazu brauchen unsere Politiker bloß einen Tritt in den Hintern, dann würde das funktionieren.



Von:    seizonsha 25.06.2009 23:19
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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Achja manchmal frage ich mich, ob es wohl nicht angenehmer für uns gewesen wäre, wenn Russland mit der Atombombe schneller gewesen wäre und es uns getroffen hätte...immerhin hätte Deutschland dann eine Gegenentschuldigung wie es Japan immer bringen kann.

Ich erlebe den Unterschied immer deutlicher, denn Japan hat ja durchaus mit ähnlichen Vorurteilen zu kämpfen, was ihr Vorgehen im zweiten Weltkrieg angeht. Jedoch fahren sie weiterhin eine viel härtere Ausländerpolitik, Staatsangehörigkeit gibt es erst nach (ich glaube) 3 Jahren Dauerbeschäftigung oder Einheirat in eine japanische Familie, sowie nach Vorweisen ausreichender Japanischkenntnisse.
Da hört man auch oft genug, dass sich am rassistischen Gedankengut nichts geändert habe...und irgendwo stimmt das sicherlich auch, doch ich denke, dass wir inzwischen an einem Punkt angekommen sind, wo sogar Nationalstolz und Nationalschutz als Rassismus deklariert wird.

In Deutschland geht es den Ausländern doch wirklich wunderbar. Ich weiß nicht warum man ihnen dann noch mehr entgegen kommen sollte.
Heutzutage habe ich das Gefühl, man kommt nicht mehr nach Deutschland weil es schön hier ist, sondern weil es sich hier so unglaublich leicht leben lässt.
In jedem anderen Land sind die Bedingungen zu hart, da muss man ja arbeiten, sich anstrengen, die Landessprache lernen...eine fürchterliche Vorstellung.

Ich habe es ja schon in meiner Grundschule schon mitbekommen, dass es eben die 'Ausländer' gab die sich integriert haben, die man dann auch nur als Kinder wahrnahm die etwas anders aussehen...und eben die Ausländer, die grad mal gebrochen Deutsch sprechen und sich nur untereinander unterhalten...und das ist jetzt 15 Jahre her.
Da will ich gar nicht wissen wie es heute in den Schulen aussieht.
Wenn die Hälfte der Klasse nur gebrochen Deutsch spricht, da kann sich doch auch kein gutes Arbeitsklima entwickeln.
Und dann denke ich mir, entweder das Kind erfüllt auch die Ansprüche oder es muss entsprechend gefördert werden...wenn die Eltern das nicht unterstützen, dann tut es mir auch Leid für das Kind, aber dann ist die Familie vielleicht in einem fremden Land auch nicht sonderlich gut aufgehoben.

Ich mein wo kommen wir denn hin, wenn ich mittags erstmal überlegen muss, wo ich einkaufen gehen kann wenn ich den Verkäufer etwas fragen kann, weil mich die Verkäufer in einigen Läden vielleicht gar nicht verstehen?!
http://mango-no-kaori.livejournal.com/

さよなら地球の記憶



Von:    J-Glam 26.06.2009 06:13
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
>Bei der jüngeren Genaration würde es schon reichen, wenn erstens Kindergarten Pflicht ist, mit deutschsprechenden Erziehern und mit guten Lehrern an den Schulen. Und das dürfte eigentlich nicht so schwer sein, oder?>

Es ist insofern schwer, weil auch hier das Geld eine Rolle spielt. Und abgesehen davon: wenn du eine Kindergartenpflicht hast, passts auch wieder nicht und alle schreien.


>Es wird langsam mal Zeit, das unsere Regierung die deuitsche Vergangenheit vergisst>

Nicht nur die Regierung, sondern die ganze Welt. Und das dürfte ziemlich schwer werden.



Von:   abgemeldet 26.06.2009 09:51
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
@ millodin

Natürlich Sarkasmus ;)



Von:   abgemeldet 26.06.2009 14:08
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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> >Bei der jüngeren Genaration würde es schon reichen, wenn erstens Kindergarten Pflicht ist, mit deutschsprechenden Erziehern und mit guten Lehrern an den Schulen. Und das dürfte eigentlich nicht so schwer sein, oder?>
>
> Es ist insofern schwer, weil auch hier das Geld eine Rolle spielt. Und abgesehen davon: wenn du eine Kindergartenpflicht hast, passts auch wieder nicht und alle schreien.
>
Naja, ich bin der Meinung, dass wir ruhig mehr Geld in die Jugend stecken können, das wäre dann ein Zweig für die Bildung und das ist doch eine Investition in die Zukunft.
In Berlin haben sie die Ethikpflicht eingeführt, dann kriegt man auch eine Kindergartenpflicht Deutschlandweit hin.
>
> >Es wird langsam mal Zeit, das unsere Regierung die deuitsche Vergangenheit vergisst>
>
> Nicht nur die Regierung, sondern die ganze Welt. Und das dürfte ziemlich schwer werden.

Leider. Aber in Amerika ist Obama Präsident und wenn man sich überlegt, wie es den schwarzen Menschen früher ergangen ist...




Von:    J-Glam 26.06.2009 14:28
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
>Naja, ich bin der Meinung, dass wir ruhig mehr Geld in die Jugend stecken können, das wäre dann ein Zweig für die Bildung und das ist doch eine Investition in die Zukunft.>

Ja da hast du recht, das Problem ist nur, dass es nicht geht. Es gibt so viele Bereiche um die sich die Politik kümmern muss, das Geld aber nicht da ist. Warum soll man sich dann noch höher verschulden und Geld in eine Investition pumpen anstelle sich mit diesem Geld über mehrere -zum Teil viel wichtigere- Bereiche kümmern?

Der zweite Ansatz ist, warum soll man "unnötig" da weiter Geld rein pumpen wenn diese Menschen hier alles haben was sie brauchen, zum Teil viel mehr haben als sie brauchen und es ihnen allgemein viel leichter gemacht wird als den Deutschen? Warum soll man mehr Geld da rein stecken, wenn die Mittel ausreichend sind, diese aber nur nicht wahr genommen werden auf Grund der Faulheit und Ignoranz dieser Menschen? Warum dieses Geld dann nicht für Wichtigere Dinge nehmen die WIRKLICH ausgebaut werden müssen?

Schulsystem ja, ist die eine Sache. Damit habe ich mich im Allgemeinen noch nicht beschäftig und kann deswegen nicht wirklich viel dazu sagen. Ich glaub nur immer wieder mal zu hören, dass diskutiert wird was man mit den vorhandenen Ressourcen ändern kann.
Also alles was ich jetzt geschrieben habe, bezieht sich jetzt nicht rein aufs Schulsystem sondern auf alles "wir müssen das und jenes tun"
Denn was den Schulkram betrifft kenne ich mich wie gesagt zu wenig aus in Deutschland wie schlimm es hier an den Schulen wirklich abläuft. Was ich allerdings weis ist, dass Veränderungen eine Menge Geld kosten würden, welches nicht da ist ;-)
Es mag vereinzelt was möglich sein, aber bestimmt nicht allgemein in Deutschland.
Hier in Bremen zb. wird sich nichts ändern. Dafür ist die Stadt viel zu hoch verschuldet.

Ich weis, ist ziemlich blöd dass ich die ganze Zeit nur vom Geld rede ^^ Aber es geht nun mal nicht ohne. Es heisst immer nur "wir müssten, wir müssten, wir müssten". Ja, wir müssten viel. Aber wer finanzierts? Hast du ein paar Millionen/Milliarden Euro übrig? Ich nicht, und ich nehme mal an du auch nicht ;-)

Wenn es wirklich alles so einfach wäre wie du es schreibst, dann hätten wir alle keine Probleme mehr. Weil die Politik ja das machen könnte, und das machen könnte, und das machen könnte.

Verstehst du was ich meine? Deine Ansätze sind vollkommen richtig und gut, aber nur weil weil sie gut sind, ist deswegen nicht gleich mehr Geld da. Und ohne Geld spielt es nichts. Es ist halt immer recht einfach zu fordern und zu fordern, ohne die Wirtschaftssituation zu berücksichtigen.
Es ist einfach nicht finanzierbar und wird es vermutlich auch in den nächsten Jahren nicht werden.
Zuletzt geändert: 26.06.2009 14:35:30



Von:    Ellerfru 26.06.2009 15:11
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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> Es ist einfach nicht finanzierbar und wird es vermutlich auch in den nächsten Jahren nicht werden.

Wenn man Milliarden an Steuergeldern in Banken pumpen kann, die sowieso pleite gehen, sollte es möglich sein, einen Bruchteil dieses Geldes in Bildung zu investieren. Da ist das Geld dann wenigstens nicht komplett verschwendet. (Ich meine jetzt ganz allgemein das Schulsystem etc., nicht nur auf die Bildungsmöglichkeiten von Migranten bezogen.) Das Problem ist keinesfalls, wie gern behauptet, Geldmangel, sondern unwirtschaftliche Nutzung des vorhandenen Geldes. Als Beispiel mal Agrarsubventionen: sinnlos, geradezu kontraproduktiv - und TEUER. Das Geld ist doch da, bloß dass Lobbyisten es für sich abzweigen.

> Warum soll man sich dann noch höher verschulden und Geld in eine Investition pumpen anstelle sich mit diesem Geld über mehrere -zum Teil viel wichtigere- Bereiche kümmern?

Moment - was soll denn auf lange Sicht so viel wichtiger sein als Bildung? Deutschland hat keine nennenswerten Bodenschätze, und das bedeutet, wenn die deutsche Gesellschaft ihren Wohlstand erhalten will, kann sie das ausschließlich (!) über geistige Leistungen. Momentan ist Deutschland nur so wohlhabend, weil unser komplettes Wirtschaftssystem darauf baut, dass in anderen Ländern billige Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. In ein paar Jahren kann sich das aber ganz schnell ändern, wenn sich ein paar Millionen Chinesinnen sagen, dass sie keine Lust mehr haben, für 20 Cent pro Stunde Turnschuhe zu nähen. Und dann? Woher soll dann unser Lebensstandard kommen? Ohne Bildung auf Spitzenniveau wird das nichts. MMn ist anständige Bildung VIEL wichtiger als ein paar Autofirmen oder Banken. Und der allerletzte Sektor, auf dem gespart werden sollte.



Von:    J-Glam 26.06.2009 15:26
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
Mag sein, dass viel Geld verschwendet wird im Versuch die Banken stabil zu halten. Wie viel Geld sich wer unter den Nagel reisst weis ich nicht und ich weis auch gar nicht ob es mich interessiert. Es ist zwar traurig, aber daran ändern kann man nicht wirklich was. Zumindestens wüsste ich nicht was man da machen kann als normal sterblicher Bürger.
Ich hab mich wie erwähnt nicht auf die Schulbildung bezogen.
Es ging mir rein darum, dass ich nicht einsehe speziell für Ausländer noch mehr und noch mehr und noch mehr zu tun, wo die vorhandenen Mittel -zum Beispiel einfach nur halbwegs Deutsch zu lernen- zur genüge da sind und diese nur aus ignoranz und Faulheit nicht genutzt werden.


>Moment - was soll denn auf lange Sicht so viel wichtiger sein als Bildung? >

Ich hab mich wie erwähnt nicht auf die Schulbildung bezogen. Wie schon mehrmals erwähnt.
Was das Bildungssystem in Deutschland betrifft kenn ich mich wie gesagt zu wenig aus um dazu viel sagen zu können. Und in dem Zuge hab ich auch nicht gesagt, dass Bildung unwichtig ist. Ich habe mich NICHT auf die Schulbildung bezogen. Also hab ich dazu auch nichts weiter zu sagen.

Mag sein, dass da irgendwas falsch rüber gekommen ist, aber das sollte dann ja jetzt geklärt sein.
Zuletzt geändert: 26.06.2009 15:29:56



Von:    Catch-a-Breath 26.06.2009 15:52
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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> In Berlin haben sie die Ethikpflicht eingeführt, dann kriegt man auch eine Kindergartenpflicht Deutschlandweit hin.

Das ist doch vollkommener Mist.
Warum muss eine Mutter, die arbeitslos ist und den ganzen Tag zu Hause verbringt, ihr Kind unbedingt in den Kindergarten bringen? Mal abgesehen von den sozialen Kontakten und Sprachförderungen bringt es null, eine Kindergartenpflicht einzuführen. Da gäbe es schnell Tumult, da es genug Eltern gibt, die es nicht einsehen, unnötig noch mehr Geld ausm Fenster zu werfen, wenn das Kind auch zu Hause bleiben kann.

Wenn die ausländischen Eltern es nicht selber auf die Reihe bekommen, sich selber bzw. ihren Kinder deutsch zu lehren, dann haben sie schlicht und einfach hier nichts verloren und haben ihre Aufgabe als Eltern absolut verfehlt.
Die Intelligenz verfolgt dich, aber du bist schneller

Besucht http://lunaticart.jimdo.com
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Von:   abgemeldet 26.06.2009 16:42
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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> > In Berlin haben sie die Ethikpflicht eingeführt, dann kriegt man auch eine Kindergartenpflicht Deutschlandweit hin.
>
> Das ist doch vollkommener Mist.
> Warum muss eine Mutter, die arbeitslos ist und den ganzen Tag zu Hause verbringt, ihr Kind unbedingt in den Kindergarten bringen? Mal abgesehen von den sozialen Kontakten und Sprachförderungen bringt es null, eine Kindergartenpflicht einzuführen. Da gäbe es schnell Tumult, da es genug Eltern gibt, die es nicht einsehen, unnötig noch mehr Geld ausm Fenster zu werfen, wenn das Kind auch zu Hause bleiben kann.
>
Das ist richtig, aber ich finde soziale Kontakte sehr wichtig. Das Geld ist leider wirklich ein Problem, aber diese Lösung wäre zur Zeit, die einzige Möglichkeit, die ich sehe, allen von Anfang an Deutsch beizubringen. Oder siehst du eine andere Möglichkeit?

> Wenn die ausländischen Eltern es nicht selber auf die Reihe bekommen, sich selber bzw. ihren Kinder deutsch zu lehren, dann haben sie schlicht und einfach hier nichts verloren und haben ihre Aufgabe als Eltern absolut verfehlt.

Du denkst so und ich gebe dir vollkommen Recht. Aber am Ende sind wir es, die es stört, die die kein Deutsch lernen, den geht das am Arsch vorbei. Und da denen es egal ist und UNS es störtt, sind wir leider diejenigen mit der Arschkarte, die sich jetzt ne Lösung ausdenken dürfen.

@J-Glam Geld ist wichtig, ist mir vollkommen klar und gegenwärtig ist es wegen der Weltwirtschaftskrise wirklich schwer. Aber da ich eigentlich nur dafür bin die Bildung zu fördern und die Jugend das wichtigste ist, kann das ruhig was kosten.
Allgemein hast du Recht, wir müssen auf das Geld achten, wir haben scheiß viele Schulden und so weiter...
Im Übrigen sollte man wirklich was an den Schulen ändern und da ich selbst zu Schule gehe, kann ich das auch sagen.;)
Zuletzt geändert: 26.06.2009 16:44:31



Von:    J-Glam 26.06.2009 16:49
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
Nun gut, dann haben wir wohl zum Teil völlig an einander vorbei geredet.
Ich hab es so verstanden, dass du andere Förderungsprojekte forderst. Einer Diskussion mit dem Thema Schule an sich können wir beide uns dann wohl enthalten ^^ Da kann ich leider nicht viel beitragen.



Von:   abgemeldet 26.06.2009 17:01
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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> Das ist richtig, aber ich finde soziale Kontakte sehr wichtig. Das Geld ist leider wirklich ein Problem, aber diese Lösung wäre zur Zeit, die einzige Möglichkeit, die ich sehe, allen von Anfang an Deutsch beizubringen. Oder siehst du eine andere Möglichkeit?

Das Kind auf den Spielplatz schleifen und da soziale Kontakte mit Spielkameraden knüpfen lassen geht genau so gut.
Baut eure Häuser aus totem Holz. Baut eure Mauern aus totem Stein. Baut eure Träume aus toten Gedanken. Kommt das Leben weinend, lachend, singend wieder, nehmen wir, was ihr gestohlen und ziehen euren toten Knochen ihre kranken Häute ab.




Von:   abgemeldet 26.06.2009 17:20
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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> Das Kind auf den Spielplatz schleifen und da soziale Kontakte mit Spielkameraden knüpfen lassen geht genau so gut.

Musste dann aber ein Spielplatz sein, auf dem alle Deutsch sprechen und wie gesagt, eigentlich sollte es den Ausländern nicht schwer fallen deutsch zu lernen. Aber wie gesagt, ihnen ist es scheiß egal, was wir darüber denken und wenn sie nicht wollen, dann muss man sie "zwingen".



Von:    seizonsha 26.06.2009 18:37
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Aber wie gesagt, ihnen ist es scheiß egal, was wir darüber denken und wenn sie nicht wollen, dann muss man sie "zwingen".

Japp, wie ich schon sagte wäre eine Option fest zu legen, dass sie Sprachkenntnisse auf einem ausreichenden Niveau oder einen ausreichenden Kontakt mit Deutschsprachigen vorzuweisen haben.
Sprich entweder durch einen Deutschtest, der vor allem auf Sprache und nicht auf (vollkommen banaler) Landeskunde aufbaut, oder durch eine Einheirat in eine Familie die hier die Staatsbürgerschaft besitzt.
Generell sollte es nicht so schnell möglich sein, mal eben so Staatbürger zu werden.

Ja sicherlich, Europa, offene Grenzen und so, aber wo ist denn der Sinn wenn irgendwann nicht einmal mehr die Kinder der muttersprachlichen Familien vernünftig Deutsch können, weil sie zu beschäftigt sind für ihre Kumpels Türkisch, Russisch oder sonstwas zu lernen.
Kulturoffenheit schön und gut, aber irgendwo muss man mal Grenzen ziehen.

Oh man, das klingt jetzt alles deutlich rassistischer als es klingen soll. Aber wenn man in einer Gegend wohnt wo man wirklich zu oft die hier angesprochenen Jugendlichen trifft und sich schon fragen muss ob man überhaupt noch in Deutschland lebt, dann finde ich das traurig.

Ich möchte kein 'rein-deutsches Deutschland' weil das eh illusorisch ist, wie bei jedem Land der Welt...aber wenn ein kultureller Umschwung einhergeht mit schlechtem Benehmen, fehlender Eloquenz und einem Landesinteresse seiner Bewohner das gegen 0 geht, dann stimmt doch etwas nicht.

http://mango-no-kaori.livejournal.com/

さよなら地球の記憶



Von:   abgemeldet 26.06.2009 19:12
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Ich denke ihr unterschätzt es, was es für Nachteile gibt, wenn man ein Ausländer ist.

Ich gehe in eine Klasse mit einen Recht hohen Ausländeranteil. Wir sind so gut wie alle auf Praktikumsuche. Es fällt vor allem auf das die jenigen mit ausländisch klingenden Namen nicht so schnell einen Platz bekommen. An fehlenden Engagement kann es auch nicht liegen.

Sie werden häufger gefragt ob sie Türken sind, wenn sie es sind, oder irgendeine andere Nationalität dann wird auch schon mal einfach aufgelegt.

Es ist schwierig für sie einen Platz zu bekommen, denn meistens werden sie noch nicht mal zu Vorstellungsgesprächen eingeladen. Als Deutsche habe ich da einen klaren Vorteil. Genauso wie in der späteren Jobsuche.

Man wird auch öfters dumm angemacht. Mir ist schon einaml passiert, das ich an einer Bushaltestelle gestanden habe. Mich eine alte Frau angesprochen hat um herauszufinden wann der nächste Bus fährt.

Nur dummerweise hat sie mich zu leise gefragt, deswegen habe ich nicht sofort geantwortet. Dann hat sie mich angefahren ob ich kein deutsch spreche, das ist für mich ausländerfeindlich. In dem Tonfall war es eine Beleidigung.

Deswegen gehen Türken zum Beispiel bei Türken einen Job suchen.

Das ist nicht nur ein Problem in Deutschland, im Fernsehen sehe ich öfters Deutsche die nach Amerika auswandern, zwar die Sprache sprechen (was hier in Deutschland so gut wie nie von Anfang an der Fall ist)aber sich nicht mit den Einheimiscehn abegeben wollen. Das ist in so gut wie jedem Land so.

Es ist eher das Problem mit den Unterprivelegierten, zu denen größteteils Ausländer gehören, es ist ein soziales Problem. In Amerika benehemen sich ja die Afroamerikaner nicht besser, obwohl sie sich als Amerikaner bezeichnen.

Man kann sich besser mit Menschen der gleichen Nationalität anfreunden, weil man sofort was gemeinsam hat. Dadurch das man in einem anderen Land lebt, wird das noch verstärkt.

Ich finde auch den Titel unpassend, warum muss man dauernd bei Menschen aus anderen Ländern als Ausländer bezeichnen. Es sind doch auch Menschen, sie wurden nur wo anders geboren. Das verstärkt das Gruppendenken doch noch mehr.

Zu der Kindergartenpflicht kann ich nur sagen das es eine gute Idee ist, sie müsste aber vollkommen kostenlos sein.

Es ist klar das die Erziherinnen im Kindergarten nur deutsch mit den Kindern sprechen. Ich habe selber ein Praktikum im Kindergarten gemacht, da wurde es mir verboten mit den Kindern in einer anderen Sprache zu reden.

In dem Kindergarten konnten alle bis zur Vorschule gutes Deutsch, auch wenn sie vorher kein einziges Wort konnten.

Es wird nur immer schwieriger im Alter noch deutsch zu lernen. Da deutsch eine ziemlich schwierige Sprache ist.

Ich kenne es auch so, das deutsch eine ziemlich universelle Sprache ist. IN dem Stadteil wo ich wohne gibt es nicht nur übermäßig Türken, sondern auch: Afgahenen, Russen, Polen, Inder, Iraker, Kurden.... und so weiter.

Aber deutsch können so gut wie alle, man kann sich mit so gut wie mit jedem Menschen in Dutschland auch auf Deutsch verständigen. Das ist bei anderen Sprachen nicht so. Wenn ich mit einem Portugiesen, einem Inder, einer Afgahnin und einem Türken in der S-Bahn sitze, dann können sich alle nur mir deutsch verständigen.

In der Grundschule mussten alle Deutsch können, weil man sonst mit den meisten Kindern nicht hätte sprechen können. Und als Kind ist einem das ziemlich peinlich wenn man die Sprache nicht richtig spricht.

Ich finde auch das das Länderdenken als Kind nicht so ausgeprägt ist, als Kind interessiert einen das nicht, es ist einfach nicht wichtig. Manchmal würde ich mir wünschen das das länger so bleibt.

Für mich ist es jedenfalls nicht wichtig aus welchem Land jemand kommt, sie sind zu aller erst gleichberechtigte Menschen. Sie haben das gleiche Recht hier zu sein wie ich.

Denn soweit ich weiß habe ich nichts mit den Erungenschaften oder Verbrechen meiner Vorfahren zu tun.

Deshalb finde ich diese Debatte nach meiner Meinung völlig grundlos.



Von:   abgemeldet 26.06.2009 19:19
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Ich hab mir das mal so durchgelesen.Das mit integrieren is schön und gut.Brachte mir aber nichts. Ich bin selbst russisch-deutsch,hab seit Jahren kein Russisch gesprochen, kann also Deutsch. Viele wissen nichtmal,dass ich aus Russland bin.Hatte selbst auch meistens deutsche Freunde.Vorallem später, als ich auf's Gymnasium ging.Woran lag das? Ich war die einzige die nicht deutsch war.Ich wurde runtergemacht weil ich aus Russland komme. Seltsam, alle sagen hier, integrieren is schön und gut.Aber wenn die Leute an dieser Schule so ne assoziale Einstellung haben, helfen selbst die besten Sprachkenntnisse nichts.Nun ja, auf der Realschule war es dann total egal, was man war oder woher man kam. Nunja.Auch ich habe Angst gewissen Leuten zu begegnen.Und ich leb in nem kleineren Ort... oo" Ich wollte nur auf die Sache mit dem integrieren eingehen. Frage ist ja, ob es denn wirklich hilft, wenn alle Deutsch können und sich integrieren?!



Von:    Ellerfru 26.06.2009 19:31
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> Ich denke ihr unterschätzt es, was es für Nachteile gibt, wenn man ein Ausländer ist.

Nein, keinesfalls. Ich kanns mir vorstellen.

> Sie werden häufger gefragt ob sie Türken sind, wenn sie es sind, oder irgendeine andere Nationalität dann wird auch schon mal einfach aufgelegt.

Dafür sollen sie sich aber bei ihren Exil-Landsleuten "bedanken", nicht bei den bösen, rassistischen Deutschen. Ich muss leider sagen, meine Erfahrungen sind auch so, dass ich als Firmenchefin Männer mit türkisch klingendem Namen vermutlich gar nicht erst zu einem Vorstellungsgespräch einladen würde, wenn es andere Bewerber gibt. Ich wünschte, es wäre nicht so. Und mir ist auch klar, dass die Leidtragenden solcher Vorsichtsmaßnahmen größtenteils völlig unschuldige, nette Leute sind, die mit den Leuten, die so etwas erst nötig machen, selbst nichts zu tun haben wollen.

> Zu der Kindergartenpflicht kann ich nur sagen das es eine gute Idee ist, sie müsste aber vollkommen kostenlos sein.

Ich sehe Kindergartenpflicht eher kritisch - es gibt auch Kinder, die einfach nicht für den Kindergarten "geeignet" sind, zum Beispiel weil sie ihre Mutterbindung später verlieren als andere... Nicht jedes kleine Kind unter 5 Jahren KANN man über mehrere Stunden von den Bezugspersonen entfernen, ohne ihm psychisch zu schaden. Dem trägt man nicht genug Rechnung, wenn man jedes Kleinkind ab einem bestimmten Alter zwangsweise irgendwohin schickt. (Ja, es besteht zwar auch Schulpflicht, aber da sind die Kinder schon älter und eine Trennung von der Familie eher zumutbar.)




Von:   abgemeldet 26.06.2009 19:36
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@ XshimakoX:

Ich habe selbst Verwandte in einer Kleinstadt und weiß wie die sein können.

Bist du wircklich die einzige Nichtdeutsche in dem Ort? Ist er wircklich so klein?

Ich lebe jedenfalls in einer Großstadt (Hamburg), so was hier gibt es eigentlich nicht. Vorallem nicht in dem Ausmaß, wenn man hier mit sowas kommen würde, dann kann man Prügel und Ausschluss aus der Gemeinschaft rechnen, und das nicht nur von Ausländern.

Wenn das an der Schule wircklich das Hauptproblem ist, dann würde ich einen Schulwechsel in Betracht ziehen. Hast du schon mal mit deinen Lehrern geredet?





Von:   abgemeldet 26.06.2009 20:52
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> Ich sehe Kindergartenpflicht eher kritisch - es gibt auch Kinder, die einfach nicht für den Kindergarten "geeignet" sind, zum Beispiel weil sie ihre Mutterbindung später verlieren als andere... Nicht jedes kleine Kind unter 5 Jahren KANN man über mehrere Stunden von den Bezugspersonen entfernen, ohne ihm psychisch zu schaden. Dem trägt man nicht genug Rechnung, wenn man jedes Kleinkind ab einem bestimmten Alter zwangsweise irgendwohin schickt. (Ja, es besteht zwar auch Schulpflicht, aber da sind die Kinder schon älter und eine Trennung von der Familie eher zumutbar.)
>

Das wusste ich nicht, hm, das würde dann schwierig werden, dann musste es noch eine Alternative geben. Vielleicht ein Art Treffen ziwschen den Kindern bei denen das so ist, mit ihren Eltern natülich und bei diesen kann dan gespielt werden und es wird deutsch gesprochen oder so...

@abgemeldet
Ich bin selbst nur Halbdeutsche, auch wenn ich nicht die Sprache meines Vaters spreche.... Ist das wirklich so? Bisher ist mir das noch nicht passiert... Und Praktikum mach ich erst nächstes Jahr, hm...
Und ich stimme dir zu, der Begriff Ausländer wird viel zu sehr zu einem Schimpfwort.




Von:   abgemeldet 26.06.2009 21:11
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@ Mita:

Es ist wircklich problematisch bei manchen Kindern, ganz besonders bei den 2 jährigen. Wenn du ein Praktikum bei den ganz kleinen machst, dann kannst du dich schon mal auf Tränen und Dramen einstellen.

Meistens ist es aber nach einer halben Stunde wieder einigermaßen gut. Ich war auch so ein Kind. Ich finde aber den Nutzen größer als das Risiko. Ich denke in den meisten Fällen ist es für das Kind aber auszuhalten.


Also ich habe erwähnt das ich russisch spreche, es gab auch ein paar russische Kinder, die deutsch lernen solten. Deswegen wurde mir gesagt das ich unbedingt deutsch mit ihnen reden sollte.
Vielleicht ist das auch ein Einzelfall.



Von:   abgemeldet 26.06.2009 21:58
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>Ich denke ihr unterschätzt es, was es für Nachteile gibt, wenn man ein Ausländer ist.

Kommt ganz drauf an von welchen man redet ;)

>Ich gehe in eine Klasse mit einen Recht hohen Ausländeranteil. Wir sind so gut wie alle auf Praktikumsuche. Es fällt vor allem auf das die jenigen mit ausländisch klingenden Namen nicht so schnell einen Platz bekommen. An fehlenden Engagement kann es auch nicht liegen.

Ganz sicher das es am Namen liegt, evt eher an sowas wie Aussehen...

>Es ist schwierig für sie einen Platz zu bekommen, denn meistens werden sie noch nicht mal zu Vorstellungsgesprächen eingeladen. Als Deutsche habe ich da einen klaren Vorteil. Genauso wie in der späteren Jobsuche.

Na wenigstens einige Unternehmen langsam mal was, immer hört man so was wie was kann man dagegen doch nur machen, nun das ist die eine Art, ihr habt es euch Verkackt und seid nicht Willkommen.

Man hat auch nicht die Zeit jeden ne Chance zu geben, habt euer Öffentliches Bild verloren und damit Pech gehabt.

Ich persönlich werde später auch keine Karamell Mitbürger einstellen damit sie ja nicht auf die Idee kommen sich hier anzusiedeln o.O
Bin übrigens auch Ausländer, das verschafft mir gewisse Freiheiten^^


>Das ist nicht nur ein Problem in Deutschland, im Fernsehen sehe ich öfters Deutsche die nach Amerika auswandern, zwar die Sprache sprechen (was hier in Deutschland so gut wie nie von Anfang an der Fall ist)aber sich nicht mit den Einheimiscehn abegeben wollen. Das ist in so gut wie jedem Land so.

Nein der Unterschied ist nur das diese "Jobtouristen" nach Hause gehen, war Amiland doch nicht so schön oder Südafrika usw.

>Es ist eher das Problem mit den Unterprivelegierten, zu denen größteteils Ausländer gehören, es ist ein soziales Problem.

Ähm ja, meine Mutter hat hier eine Stelle als Managerin bekommen ohne normal Deutsch zu reden. Und ein bekannter Chef genauso...
Hatten etwas in der Hand was die meisten deutschen Dumpfbacken nicht besitzen, ein ordentliches Diplom in Mathe, Physik etc. also die Fächer wo pro Stadt nur 20 einen Abschluss in der Regelstudienzeit packen.

>Ich finde auch den Titel unpassend, warum muss man dauernd bei Menschen aus anderen Ländern als Ausländer bezeichnen. Es sind doch auch Menschen, sie wurden nur wo anders geboren. Das verstärkt das Gruppendenken doch noch mehr.

Nana ich will mich nicht als Deutsch bezeichnen, da müsste ich mir doch diese ganze Gehirnwäsche ertragen von Holocaust und Co, nein Danke.

>Ich finde auch das das Länderdenken als Kind nicht so ausgeprägt ist, als Kind interessiert einen das nicht, es ist einfach nicht wichtig. Manchmal würde ich mir wünschen das das länger so bleibt.

Naja wenn ich so an meine Schulzeit denke als einzigster Ausländer *hust*. Da gab es sowas überhaupt nicht.



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