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Thread: Muss man sich von Ausländern ALLES gefallen lassen?

Eröffnet am: 20.08.2005 16:49
Letzte Reaktion: 20.07.2009 11:20
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Von:   abgemeldet 07.06.2009 23:13
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
Das ist ganz schön hart udn ich muss dir auch zustimmen. Ich habe von meinen Eltern gelernt das es in jeder Kultur Arschlöcher gibt und okay, stimmt ja auch. Aber es gibt wirklich zu viele von diesen Klischeetürken, die in Duetschland leben und sich weigern deutsch zu sprechen. Ich bin nicht rassistisch, immerhin ist mein Freund Rumäne aber es fällt auf das es meist die türkischen Jungen sind, die so aus der Reihe fallen...
Bah, es kling tso rassistisch >.< aber es ist doch so >.<




Von:   abgemeldet 08.06.2009 17:00
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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Ab wann ist man eigentlich Ausländer?
光を忘くした 盲目なもぐら
飛べない鳥は 何を歌う?



Von:   abgemeldet 08.06.2009 17:12
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
>Ab wann ist man eigentlich Ausländer?

Tja also mal die nicht offizielle Definition:

Hol dir ein Milchkaffe, stell dich vor einem Spiegel und wenn du eine Ähnlichkeit findest, bist du einer.






Von:    Miasma 08.06.2009 19:42
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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> Das ist ganz schön hart udn ich muss dir auch zustimmen. Ich habe von meinen Eltern gelernt das es in jeder Kultur Arschlöcher gibt und okay, stimmt ja auch. Aber es gibt wirklich zu viele von diesen Klischeetürken, die in Duetschland leben und sich weigern deutsch zu sprechen. Ich bin nicht rassistisch, immerhin ist mein Freund Rumäne aber es fällt auf das es meist die türkischen Jungen sind, die so aus der Reihe fallen...
> Bah, es kling tso rassistisch >.< aber es ist doch so >.<
>

Ja, ist mir auch aufgefallen dass es häufig die Türken sind, die aus der Reihe tanzen. Liegt wohl auch daran, dass wie gesagt deren Kultur sich sehr von der in Deutschland üblichen Kultur unterscheidet. Und wenn die dann noch Eltern haben, die in Deutschland eingewandert sind, ist es natürlich erst recht so. (Weil die dann weiterhin so wie in der Türkei erzogen worden sind und vllt deshalb auch nicht so viel von Deutschland halten oder so. Wollen halt ihrem Vaterland treu bleiben oder so ähnlich)
Zuletzt geändert: 08.06.2009 19:43:20



Von:   abgemeldet 08.06.2009 20:13
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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>Ja, ist mir auch aufgefallen dass es häufig die Türken sind, die >aus der Reihe tanzen. Liegt wohl auch daran, dass wie gesagt >deren Kultur sich sehr von der in Deutschland üblichen Kultur >unterscheidet.


Es liegt wohl eher daran, dass es in Deutschland viel mehr Türken gibt, als z.B. Japaner.
Ein japanisches Kind muss zwangsläufig Deutsch lernen, es muss sich integrieren und anpassen. Ein türkisches Kind wird - je nachdem wo es wohnt - sehr viele andere türkische Kinder in seiner Umgebung haben, mit denen es türkisch sprechen kann.
Wenn große Gruppen von unterschiedlichen Nationen aufeinanderprallen, geht das oft nicht gut. Die jeweiligen gruppen schließen sich zusammen und sind gegen die anderen Gruppen.
Wenn Türken in Türken-Viertel ziehen, wo fast nur Türken wohnen, die alle türkisch sprechen und sich kein Stück anpassen, werden sie sich viel weniger integrieren, als Leute, die einfach dazu "gezwungen" sind.

Was mich stört, ist die Schuldzuweiseung vieler Türken. Sie halten Deutschland bzw. die Deutschen für schuldig an ihrer Situation. Das bekam ich erst gestern wieder zu hören, weil ich mich über einen Kriminellen aufregte, der zufällig auch Türke war. Mir ging es nicht um seine Nationalität, mir ging es um seine Taten. Aber natürlich war ich ein Rassist und der arme türksiche Junge hatte doch ganz recht, wenn er Deutsche aus Spaß an der Freude verprügelte. Schließlich sind die ja auch Schuld daran, dass es ihm nicht gut geht...
~sleep all day party all night
never grow old never die
it`s fun to be a vampire(69)~



Von:    Cillybelle 08.06.2009 21:17
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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> >Ja, ist mir auch aufgefallen dass es häufig die Türken sind, die >aus der Reihe tanzen. Liegt wohl auch daran, dass wie gesagt >deren Kultur sich sehr von der in Deutschland üblichen Kultur >unterscheidet.
>
>
> Es liegt wohl eher daran, dass es in Deutschland viel mehr Türken gibt, als z.B. Japaner.
> Ein japanisches Kind muss zwangsläufig Deutsch lernen, es muss sich integrieren und anpassen. Ein türkisches Kind wird - je nachdem wo es wohnt - sehr viele andere türkische Kinder in seiner Umgebung haben, mit denen es türkisch sprechen kann.
> Wenn große Gruppen von unterschiedlichen Nationen aufeinanderprallen, geht das oft nicht gut. Die jeweiligen gruppen schließen sich zusammen und sind gegen die anderen Gruppen.
> Wenn Türken in Türken-Viertel ziehen, wo fast nur Türken wohnen, die alle türkisch sprechen und sich kein Stück anpassen, werden sie sich viel weniger integrieren, als Leute, die einfach dazu "gezwungen" sind.
>
> Was mich stört, ist die Schuldzuweiseung vieler Türken. Sie halten Deutschland bzw. die Deutschen für schuldig an ihrer Situation. Das bekam ich erst gestern wieder zu hören, weil ich mich über einen Kriminellen aufregte, der zufällig auch Türke war. Mir ging es nicht um seine Nationalität, mir ging es um seine Taten. Aber natürlich war ich ein Rassist und der arme türksiche Junge hatte doch ganz recht, wenn er Deutsche aus Spaß an der Freude verprügelte. Schließlich sind die ja auch Schuld daran, dass es ihm nicht gut geht...


Das regt mich ehrlich gesagt auch auf. Zumal ja in Berlin Erzieherinnen teilweise türkisch können müssen. Was soll das?! Dann müssten Erzieherinnen ja womöglich auch noch Polnisch, Russisch etc. lernen und für die lieben Kleinen als Dolmetscher fungieren - was nicht Sinn und Zweck der Übung ist.

Es lief btw auch mal einen Beitrag über türkische Jungs, die in ihren Vierteln leben, die deutsche Regierung anprangern und beschuldigen.
Einer meinte dann auch noch in die Kamera, dass er gar keinen Respekt vor deutschen Frauen hätte - na gut, auf solche Menschen können deutsche Frauen ja auch ganz gut verzichten...
"Und was Sagen die Sterne?" - "Nun, wenn sie nicht einfach nur unbelebte Gas-Riesen wären, die Millionen von Lichtjahren weit weg sind, würden sie sagen: GNAMPF!"

- Bernd das Brot -



Von:   abgemeldet 08.06.2009 22:17
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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>Was mich stört, ist die Schuldzuweiseung vieler Türken. Sie halten Deutschland bzw. die Deutschen für schuldig an ihrer Situation.

Nachdem du zuvor soviel Einsicht gezeigt hast, hätte ich jetzt eine andere Schlussfolgerung erwartet.

Ich habe von solchen Schuldzuweisungen ehrlich gesagt auch noch nicht gehört.

Ich sehe die Schuld durchaus bei Deutschland (und damit meine ich den Staat und nicht dich und mich).
Was erwartest man von Immigranten, die in eine völlig neues Land ziehen, dessen Kultur und Sprache eine andere ist? Das man sich eher mit Gleichgesinnten umgibt ist doch völlig normal.

Das wird noch durch einen weiteren (viel wichtigeren) Aspekt verschärft. Viele türkische (und arabische, iranische, kurdische etc.) Immigranten haben einen schlechteren Bildungstand oder Probleme ihre Ausbildung anerkennen zu lassen. Sie haben schlechter bezahlte oder gar keine Jobs und durch diese Gemeinsamkeit ensteht noch mehr Zusammenhalt.
Die "Türkenviertel" kommen nicht zustande, weil sich jeder Immigrant erstmal umhört, wo denn andere seiner Nationalität wohnen, um dort hinzuziehen, sondern weil dort die Wohnungen billig sind und deswegen ziehen dort die schlecht bezahlten oder arbeitslosen Immigranten hin.

Andere Dinge verstärken das ganze dann noch, denn wenn die Kinder überhaupt in den Kindergarten gehen (was ja auch nicht immer Tradition ist oder nicht "nötig", wenn die Mutter zuhause ist), treffen sie dort zur Mehrzahl auf andere Immigranten und in der Schule verhält es sich nicht anders, mehr Bildung als aus dem Elternhaus gewohnt kann die Schule ihren Schülern auch selten vermitteln.

Bei den Gegebenheiten muss man sich nicht wundern, wenn die Integration schiefläuft. Und das liegt dann weder an den gemeinen Deutschen noch an den gemeinen Immigranten.



Zur Anfangsfrage:

Ich habe mir den Aufsatz nicht durchgelesen und antworte mal auf die selten dämliche Überschrift.
Nein, man muss sich von Ausländern genauso viel gefallen lassen, wie von deutschen Staatsbürgern.
It's always funny till someone gets hurt. Then it's hilarious.

MY PARENTS ARE DEEAAAAAAAD!!!



Von:   abgemeldet 08.06.2009 23:08
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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>Ich habe von solchen Schuldzuweisungen ehrlich gesagt auch noch nicht gehört.

Im Ernst?
Nunja, natürlich tun das nicht alle Ausländer, aber ich kenne sehr viele, die das tun und das sind eben die, die kriminell werden und aggressiv sind. Es gibt auch genug, die es okay finden Deutsche zu verprügeln, denn sie sind ja Deutsche und Schuld an allem. Oder der allseits beliebte Spruch „Deutsche raus aus Deutschland!“ - hört man immer wieder.

>Ich sehe die Schuld durchaus bei Deutschland (und damit meine ich den Staat und nicht dich >und mich).
>Was erwartest man von Immigranten, die in eine völlig neues Land ziehen, dessen Kultur und >Sprache eine andere ist? Das man sich eher mit Gleichgesinnten umgibt ist doch völlig normal.

Natürlich, aber ich erwarte, dass man die Sprache lernt und sich integriert, so oder so. In andere Länder kommt man oft gar nicht rein, wenn man die Landessprache nicht kann und keinen Job hat. Hier wird alles durchgefüttert. Und dann beschweren sie sich auch noch. Machen nichts, aber schimpfen können sie gerade noch. Meistens sind das dann eben die, die kriminell werden.

>Das wird noch durch einen weiteren (viel wichtigeren) Aspekt verschärft. Viele türkische (und >arabische, iranische, kurdische etc.) Immigranten haben einen schlechteren Bildungstand oder >Probleme ihre Ausbildung anerkennen zu lassen. Sie haben schlechter bezahlte oder gar keine >Jobs und durch diese Gemeinsamkeit ensteht noch mehr Zusammenhalt.

Aber dafür kann ich nichts und du nichts und auch der Rest der deutschen Bevlkerung kann nichts dafür. Wie ist es denn in anderen Ländern? Da bekommt man auch keinen Job geschenkt.

>Bei den Gegebenheiten muss man sich nicht wundern, wenn die Integration schiefläuft. Und >das liegt dann weder an den gemeinen Deutschen noch an den gemeinen Immigranten.

Sondern?
Ich will nicht sagen, dass es Immigranten nicht schwer haben, ich will auch nicht sagen, dass sie alle gemein sind. Ich habe sehr viele Freunde, die als Kinder nach Deutschland kamen. Komischerweise ist keiner von ihnen kriminell, eigentlich haben alle einen guten Abschluss und nun auch einen Job. Zumindest aber haben sie sich alle bemüht und das rechne ich schon an.
Wenn man sich aber nicht bemüht, Ehrenmorde und Misshandlung von Frauen okay findet und es als rassistisch ansieht, wenn es in deutschen Kindergarten Schweinefleisch gibt oder man „Grüß Gott“ sagt, läuft irgend etwas falsch – und zwar sehr wohl von Seiten der Immigranten aus.

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Zuletzt geändert: 08.06.2009 23:08:53



Von:   abgemeldet 08.06.2009 23:54
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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> >Bei den Gegebenheiten muss man sich nicht wundern, wenn die Integration schiefläuft. Und >das liegt dann weder an den gemeinen Deutschen noch an den gemeinen Immigranten.
>
> Sondern?
An mangelnder staatlicher Intervention. Da gibt es viele Methoden mit dem Problem umzugehen. Man erlaubt nur jenen die Einreise, die über eine Anstellung verfügen. Oder man steckt mehr Geld in die Schulen (vor allem Ganztagsschulen). Man gibt all den Leuten Geld, die sich in Vereinen, mit wenig Geld oder auf freiwilliger Basis damit beschäftigen, Migrantenkinder durch die Stadt in den nächsten Kindergarten zu fahren oder zum Elternsprechtag zu begleiten, zu dem ihre Eltern nicht gehen können oder wollen. Man zwingt Migranten zu Sprachkursen. Man lässt nicht ganze Stadtteile verkommen
In Schweden lernen die türkischen Muttis Fahrradfahren. In Deutschland hat man jahrelang nichts getan und darauf gewartet, dass sich die Migranten von selbst integrieren; hat nicht funktioniert und mit ihren Kindern genauso wenig.
Und wenn man dann noch nebenher die Schere zwischen arm und reich schließt, sollte das schon funktionieren.

> Wenn man sich aber nicht bemüht, Ehrenmorde und Misshandlung von Frauen okay findet und es als rassistisch ansieht, wenn es in deutschen Kindergarten Schweinefleisch gibt oder man „Grüß Gott“ sagt, läuft irgend etwas falsch – und zwar sehr wohl von Seiten der Immigranten aus.
Abgesehen davon, dass das ein total polemisches Extrem ist, sehe ich wie gesagt keine Schuld. Einige Migranten kommen so nach Deutschland (oder werden als Migrantenkinder durch den kulturellen Zwiespalt so) und wir müssen damit umgehen. Ob wir Menschen derart anderer Kultur nun abschieben oder alles mögliche tun, um sie zu integrieren - irgendetwas muss der Staat tun, niemandem ist damit geholfen, wenn wir mit dem Finger auf sie zeigen und sie anweisen, sich gefälligst zu integrieren.
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Von:    Ellerfru 08.06.2009 23:58
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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> Was erwartest man von Immigranten, die in eine völlig neues Land ziehen, dessen Kultur und Sprache eine andere ist?

Dass sie die Sprache LERNEN und die Kultur - selbst wenn sie sie nicht selbst annehmen - zumindest respektieren und sich an die hier üblichen Gesetze halten. Niemand erwartet von Einwanderern, dass sie (grob überspitzt ^^) plötzlich Sauerkraut fressen und Lederhosen tragen, aber wer hierher zieht, ist nun einmal in der Verantwortung, sich der hiesigen Gesellschaft anzupassen, nicht umgekehrt. Wer die hiesigen Wertvorstellungen (unter anderem Gleichberechtigung der Frau, allgemeine Menschenrechte...) kategorisch ablehnt oder nach Jahrzehnten noch kein Wort der Landessprache spricht, soll sich dahin verziehen, wo er damit durchkommt. Und wenn die entsprechende Gegend dann eben nicht ganz so viel Wert auf Menschenrechte legt, haben sie selbst Schuld, wenn sie da gegebenenfalls verrecken. Die Chance auf westliche Zivilisation hatten sie in dem Fall ja. Nur von den Vorzügen der hiesigen Kultur profitieren wollen aber anderweitig keine Kompromisse eingehen geht jedenfalls nicht.
Und das bedeutet NICHT, dass ich verlangen würde, dass sie ihre eigenen Traditionen (Essen, Kleidung, whatever) ablegen. Nur, dass sie, wenn es einen Konflikt zwischen Tradition und Grundgesetz gibt, im Zweifel fürs Grundgesetz entscheiden. Das kann nicht zu viel verlangt sein.

> Das man sich eher mit Gleichgesinnten umgibt ist doch völlig normal.

Aber deswegen noch lange nicht gerechtfertigt. Es gibt eine ganze Menge Sachen, die "normal" sind, unter anderem auch Kriege. Du verstehst sicher, worauf ich hinaus will.

> Die "Türkenviertel" kommen nicht zustande, weil sich jeder Immigrant erstmal umhört, wo denn andere seiner Nationalität wohnen, um dort hinzuziehen, sondern weil dort die Wohnungen billig sind und deswegen ziehen dort die schlecht bezahlten oder arbeitslosen Immigranten hin.

Nur halb richtig. Hier in Hamburg gibt es Viertel, aus denen Leute mit unpassendem ethnischem Hintergrund systematisch - auch mit Gewalt - verjagt werden. Und zwar keinesfalls nur türkische Viertel. Andere ethnische Minderheiten benehmen sich nicht zwangsläufig besser.



Von:    Koibito 09.06.2009 11:16
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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>>Ich habe von solchen Schuldzuweisungen ehrlich gesagt auch noch nicht gehört.

>Im Ernst?
>Nunja, natürlich tun das nicht alle Ausländer, aber ich kenne sehr viele, die das tun und das sind eben die, die kriminell werden und aggressiv sind. Es gibt auch genug, die es okay finden Deutsche zu verprügeln, denn sie sind ja Deutsche und Schuld an allem. Oder der allseits beliebte Spruch „Deutsche raus aus Deutschland!“ - hört man immer wieder.

Und ich finde, spätestens da muss es aufhören. Was soll das? Warum soll ich als Deutsche mein eigenes Land verlassen, nur weil es denen so passt? Ich finde sowas ziemlich frech, wenn nicht sogar unverschämt und dagegen muss etwas getan werden.
Bei Ausländerfeindlichkeit stehen binnen drei Sekunden zig Leute mit Mistgabeln bereit, aber was wird gegen die Inländerfeindlichkeit getan?

>Ich sehe die Schuld durchaus bei Deutschland (und damit meine ich den Staat und nicht dich und mich).

Eines der Hauptprobleme ist für mich einfach, dass Deutschland meiner Meinung nach ein Arschkriecherland ist.

>Was erwartest man von Immigranten, die in eine völlig neues Land ziehen, dessen Kultur und Sprache eine andere ist? Das man sich eher mit Gleichgesinnten umgibt ist doch völlig normal.

ICH erwarte von so jemandem, dass er die Sprache lernt und sich anpasst! Niemand erwartet, dass man gleich alle seine Überzeugungen über Bord wirft, aber zumindest anpassen sollte man sich. Würde ich nach Japan ziehen, würde ich auch anfangen, meinen Reis trocken zu essen, oder mich zu verbeugen, auch wenn ich das Händeschütteln gewohnt bin (oder wird das in Japan auch gemacht?). Oder wenn ich ab jetzt in Kanada leben wollte, würde ich auch nicht warten, bis mir zufällig ein Deutscher über den Weg läuft, sondern mich mit den Menschen dieses Landes unterhalten. Wie will ich ein Teil meiner neuen Heimat werden, wenn ich mich abkapsele? Oder gibt es Ausländer, die das Land, in dem sie Leben, garnicht als Heimat sehen?
Natürlich hat man das Recht, seine Individualität auszuleben, solange man sich an die Spielregeln hält. Soviel verlange ich einfach.
I don't like mondays...



Von:   abgemeldet 09.06.2009 11:48
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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@Superfantastisch

>An mangelnder staatlicher Intervention. Da gibt es viele Methoden mit dem Problem >umzugehen. Man erlaubt nur jenen die Einreise, die über eine Anstellung verfügen.

Dafür wäre ich auf jeden Fall, aber was glaubst du wie Deutschland dann dasteht? Wie Koibito so schön schrieb, Deutschland ist ein Arschkriecherland und hat furchtbare Angst als Naziland dazustehen. Und würde es so kommen, dass man jenen die Einreise verbietet, die keinen Job haben, würde es sicher genug „Deutsche“ geben, die dagegen meckern würden.

>Oder man steckt mehr Geld in die Schulen (vor allem Ganztagsschulen). Man gibt all den >Leuten Geld, die sich in Vereinen, mit wenig Geld oder auf freiwilliger Basis damit >beschäftigen, Migrantenkinder durch die Stadt in den nächsten Kindergarten zu fahren oder >zum Elternsprechtag zu begleiten, zu dem ihre Eltern nicht gehen können oder wollen. Man >zwingt Migranten zu Sprachkursen. Man lässt nicht ganze Stadtteile verkommen
>In Schweden lernen die türkischen Muttis Fahrradfahren. In Deutschland hat man jahrelang >nichts getan und darauf gewartet, dass sich die Migranten von selbst integrieren; hat nicht >funktioniert und mit ihren Kindern genauso wenig.

Aber was soll man denn tun? Sieh doch mal, was Deutschland den Immigranten hier alles bietet! Würde ich in den Irak gehen, kann ich froh sein, wenn ich nicht erschossen werde, nur weil ich ein Kreuz um den Hals trage. Wenn ich in die Türkei gehe und mich da so benehme, wie manche Türken hier, wäre ich schneller tot oder zumindest lebenslang im Knast, als ich gucken kann. Und in vielen anderen Ländern ist es ähnlich.
Sucht mir da jemand anderes einen Job? Fährt mich da jemand zur Arbeit? Schiebt mir da der Staat Geld in den Popo? Kümmert sich dort irgendwer um meine Kinder, weil ich keinen Bock dazu habe? Darf ich mich dort total daneben benehmen und dann immer wieder mit der Ausrede kommen „ich bin aber so ein armer Immigrant, also lass‘ mich oder du bist ein intoleranter Rassist!!“?
Nein, wir sind nicht dafür verantwortlich, dass die Kinder zur Schule gehen oder dass jemand zum Elternsprechtag kommt, dafür sind ihre Eltern verantwortlich! Und wenn sie das nicht wollen, dann sollen sie bitte in ihr Land zurück gehen und sich dort scheiße benehmen.
Leider lachen in der Türkei schon alle über die Deutsch-Türken. Wir haben gute Freunde, die ein Haus in Deutschland haben aber größtenteils in der Türkei leben (sind auch Türken) und wenn dort von faulen Türken die Rede ist, sind komischerweise immer die Deutsch-Türken gemeint.
Denn in der Türkei darf man sich eigentlich auch nicht so daneben benehmen, nur benutzen die achso armen Immigranten das hier als Ausrede, weil es momentan noch geglaubt wird.
Aber lange wird das vermutlich (hoffentlich) nicht mehr so bleiben.

>Abgesehen davon, dass das ein total polemisches Extrem ist, sehe ich wie gesagt keine Schuld.

Ich schrieb ja extra dazu, dass nicht alle so sind, aber es gibt diese Fälle. Sie zu verleugnen ist lächerlich und die Schuld bei anderen zu suchen genauso. Morde haben eigentlich immer irgendeinen Hintergrund, aber dennoch ist ein Mörder ein Mörder. Er hat die Tat begangen, warum auch immer und er gehört dafür bestraft. Ja, er hat Schuld.

>irgendetwas muss der Staat tun, niemandem ist damit geholfen, wenn wir mit dem Finger auf >sie zeigen und sie anweisen, sich gefälligst zu integrieren.

Der Staat tut schon viel zu viel, auch wenn vieles leider genau falsch ist. Und doch, es würde helfen, wenn die Deutschen endlich mal ihr Rückrad zurück bekommen und den Immigranten sagen, dass sie es alle scheiße finden.
Ich darf ja auch Deutschen sagen, wenn sie sich daneben benehmen, ich darf es sogar Kindern und alten Leuten sagen, dann ja wohl auch den Immigranten.
Dann würden sich die Leute ein Beispiel an all den Immigranten nehmen, die sich sehr gut integriert haben, was eine große Menge ist, auch ohne dass man ihnen irgend etwas geschenkt hat. Meine beste Freundin kommt ursprünglich aus Russland. Als sie mit ihren Eltern und den zwei älteren Schwestern her kam, konnten sie alle nur schlecht Deutsch und mussten in einem Container wohnen. Beide Elternteile haben heute einen guten Job, alle drei Töchter haben Abitur gemacht, zwei studieren, eine macht eine Ausbildung. Sie leben in einem großen Haus, dass sie sich VERDIENT haben. Ihnen hat niemand etwas geschenkt und gerade deshalb leben sie nicht immer noch in einem verdreckten Armenviertel mit lauter russischen Leuten und sprechen kein Wort deutsch.

Den Immigranten noch mehr in den Popo zu schieben, ihnen einzureden, dass sie für ihr dämliches Verhalten gar nichts können, es okay ist, wenn sie die Sprache nicht lernen und vor ihnen im Staub zu kriechen wird unser Land definitiv kaputt machen.

Wie Ellerfru ganz richtig geschrieben hat:

>Nur von den Vorzügen der hiesigen Kultur profitieren wollen aber anderweitig keine >Kompromisse eingehen geht jedenfalls nicht.

Ein bisschen mehr kann man auch von Immigranten erwarten. Sie sind schließlich genauso Menschen wie wir auch und haben deshalb auch genau die gleichen Pflichten. Wer das nicht sieht, soll bitte in ein anderes Land gehen. Entweder in eines, das ihnen noch mehr ermöglicht (hups, das gibt’s ja gar nicht) oder in ihr Heimatland (aber dann könnten sie nicht mehr mit der Ausrede kommen, arme Immigranten zu sein. Tja...)

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Zuletzt geändert: 09.06.2009 11:54:00



Von:    WDCorp 16.06.2009 18:26
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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lostvampire69 schrieb:
Leider lachen in der Türkei schon alle über die Deutsch-Türken. Wir haben gute Freunde, die ein Haus in Deutschland haben aber größtenteils in der Türkei leben (sind auch Türken) und wenn dort von faulen Türken die Rede ist, sind komischerweise immer die Deutsch-Türken gemeint.
Denn in der Türkei darf man sich eigentlich auch nicht so daneben benehmen, nur benutzen die achso armen Immigranten das hier als Ausrede, weil es momentan noch geglaubt wird.
Aber lange wird das vermutlich (hoffentlich) nicht mehr so bleiben.

Die Frage ist zwar, in wie fern das "leider" zutrifft, denn so besteht zumindest die Chance, dass ihnen jemand aus der Verwandschaft mal die Meinung geigt, aber ich muss Lostvampire da ganz recht geben.
Ich hab einen Nebenjob bei McDonalds, in dem ich mit sehr vielen Ausländern zusammenarbeite. Die meisten sind Ostdeutsche der ersten Generation, freundliche, zuvorkommende Leute, teils noch Regimeflüchtlinge aus Zeiten der UDSSR. Die zweite große Gruppe sind Araber, fast alle aus Algerien. Dann noch einige Kurden aus der ersten Generation, die damals vor Saddam abgehauen sind (einer zu Fuß und als schwarzer Passagier auf einem Schiff bis nach Spanien), eine vereinzelte Türkin erster Generation, die sogar den hiesigen Dialekt spricht, und ein Engländer.
Wirklich ohne Ausnahme sehr, sehr nette Menschen die hart und viel arbeiten, bis auf einige wenige ausnahmen unsere Sprache sehr gut beherrschen und sich an Regeln und Gesetze des Anstands halten.

Jetzt der Punkt.
Sie alle wettern gegen die Jugendliche "mit Migrationshintergrund". Die Türkin, Mutter von drei dieser Jugendlichen, sagt offen über ihren Sohn, er sei 'Eine faule Witzfigur die seinen Arsch nicht hochbekommt und keine Zukunft hat wenn er sich nicht endlich aufrafft'.
Als ich das einige Zeit lang mitbekommen musste, ging ich zu einem der Araber und habe ihn gefragt, warum er keine Türken möge.
Er meinte, er habe nichts gegen Türken. Er hat eine Nichte in der Türkei. Und mit seinem stark akzentuierten Deutsch meinte er:
'Drüben in Türkei, beste Menschen. Aber wenn kommen hier und haben Deutschen Pass, sie denken, dass alles dürfen.'
Und es ist wirklich Extrem. Gerade unter den Arabern herrscht oftmals ein Hass auf junge Türken, der kaum anders als als Rassismus zu bezeichnen ist. Dort wird mit Begriffen und Beleidigungen um sich geworfen die sich kein Deutscher JEMALS erlauben dürfte.


lostvampire69 schrieb:
Den Immigranten noch mehr in den Popo zu schieben, ihnen einzureden, dass sie für ihr dämliches Verhalten gar nichts können, es okay ist, wenn sie die Sprache nicht lernen und vor ihnen im Staub zu kriechen wird unser Land definitiv kaputt machen.

Vollkommen richtig.
In der Politik fürchtet man sich weiterhin viel zu sehr vor der Vergangenheit. Um nicht den Verdacht zu erwecken, man würde sie leugnen oder herunterspielen und sei immer noch ein Nazi überschüttet man alles 'nicht Deutsche' mit grenzenloser Toleranz. Und das ist auf eine andere Art und Weise auch Rassismus.


"Weder hohe Ämter, noch Macht, einzig die Zepter der Wissenschaft überdauern." - Tycho Brahe



Von:    Ellerfru 18.06.2009 00:20
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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> Und es ist wirklich Extrem. Gerade unter den Arabern herrscht oftmals ein Hass auf junge Türken, der kaum anders als als Rassismus zu bezeichnen ist. Dort wird mit Begriffen und Beleidigungen um sich geworfen die sich kein Deutscher JEMALS erlauben dürfte.

Sie müssen ja darunter leiden. Der durchschnittlich (un)gebildete Deutsche wird keinen Unterschied zwischen einem Türken und einem Araber sehen - und, wenn er schon einmal schlechte Erfahrungen mit jungen Türken gemacht hat (was ziemlich wahrscheinlich ist - einmal U-Bahn fahren reicht...), entsprechend weniger höflich (wenn nicht gar direkt feindselig) sein. Anständige Leute mit Migrationshintergrund haben JEDEN Grund, stinksauer zu sein. Das wäre ich wohl auch, wenn jemand so konsequent meinen Ruf beschädigen würde. ^^
Dass es soweit ist, dass Menschen aus muslimischen Ländern erst mal in einer Art sozialer Nachweispflicht sind, dass sie nicht kriminell, gewalttätig oder auch nur ungebildetes Gesocks sind, ist doch schlimm genug. Man muss sich klarmachen, dass diese Menschen praktisch unter Generalverdacht stehen, selbst wenn es sich um weltoffene Intellektuelle handelt. Da ist man auf die Ursache der entsprechenden Vorurteile halt nicht sonderlich gut zu sprechen.

> In der Politik fürchtet man sich weiterhin viel zu sehr vor der Vergangenheit. Um nicht den Verdacht zu erwecken, man würde sie leugnen oder herunterspielen und sei immer noch ein Nazi überschüttet man alles 'nicht Deutsche' mit grenzenloser Toleranz. Und das ist auf eine andere Art und Weise auch Rassismus.

Es ist auch rassistisch, wenn man sagt, ein heute in Deutschland geborenes Kind hätte in irgendeiner Art und Weise mehr historische Verantwortung fürs Dritte Reich als ein Kind aus, sagen wir mal, Indonesien. Was soll das? Sofern man nicht von einem Konzept erblicher Schuld ausgeht, ist das nicht näher begründbar - aber offizielle Richtlinie der deutschen Politik.
Und dass man im Rahmen kultureller Offenheit nicht ALLES tolerieren muss, setzt sich als Erkenntnis auch nur sehr langsam durch. (Hey, der Mord an aufmüpfigen jungen Frauen ist nun mal eine schützenswerte kulturelle Eigenheit, nicht wahr? Eine Bereicherung für unsere Gesellschaft?)



Von:    WDCorp 18.06.2009 08:49
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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Ellerfru schrieb:
Dass es soweit ist, dass Menschen aus muslimischen Ländern erst mal in einer Art sozialer Nachweispflicht sind, dass sie nicht kriminell, gewalttätig oder auch nur ungebildetes Gesocks sind, ist doch schlimm genug. Man muss sich klarmachen, dass diese Menschen praktisch unter Generalverdacht stehen, selbst wenn es sich um weltoffene Intellektuelle handelt. Da ist man auf die Ursache der entsprechenden Vorurteile halt nicht sonderlich gut zu sprechen.

Richtig erkannt. Die meisten der ersten Generation, also jene, die noch aus anderen Ländern eingereist und nicht hier geboren wurden, kamen zum Großteil hier her um zu Arbeiten. Auch wenn es schon zu Beginn einige Rechtsorientierte gab, die sich gegen die Gastarbeiter aussprachen, ihren eigenen Arsch nicht hoch bekamen aber weiterhin behaupteten diese Leute würden ihnen die Arbeit wegnehmen, genossen die ersten Ausländer meist einen guten Ruf als harte und ehrliche Arbeiter. Ich bin nicht Alt genug um zu sagen, wann der Wandel begonnen hat und von wem er ausging. Wie du auch gesagt hast, der durchschnittliche Deutsche kann Araber, Türken, Perser und Kurden so wenig auseinanderhallten wie 3 x-beliebige Asiaten. Fakt ist allerdings das eben dieser Ruf zerstört wurde. Wir Deutschen fühlen uns in den Arsch getreten, weil sich Ausländer in unserem Land auf diese Weise verhalten, aber richtig in die Fresse kassiert haben die Menschen mit Migrationshintergrund, die absolut unschuldig, ehrlich und hart arbeitend sind. Insofern hast du Absolut recht.
"Weder hohe Ämter, noch Macht, einzig die Zepter der Wissenschaft überdauern." - Tycho Brahe
Zuletzt geändert: 18.06.2009 08:50:40



Von:    Ellerfru 18.06.2009 19:03
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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> Wir Deutschen fühlen uns in den Arsch getreten, weil sich Ausländer in unserem Land auf diese Weise verhalten, aber richtig in die Fresse kassiert haben die Menschen mit Migrationshintergrund, die absolut unschuldig, ehrlich und hart arbeitend sind.

Nun, wir Deutschen SIND in den Arsch getreten, weil wir es zulassen, dass ein Teil unserer Einwanderer (vorwiegend jung, männlich, türkisch - man muss es ja mal auf den Punkt bringen dürfen...) sich grob danebenbenimmt, ohne dass unsere politische Kaste den Mut oder auch nur den Willen hätte, etwas dagegen zu unternehmen. Der Ruf nach "kultureller Toleranz" wird absurd, wenn man sich klarmacht, dass so etwas wie die Gangs, die den U-Bahnhof Hamburg-Horn unsicher machen, in der Türkei längst weggesperrt wären. Ich war schon mal in der Türkei (und nein, nicht nur in den Touristen-Zonen), und oh Wunder, die Menschen dort sind zivilisiert. An der Kultur kann das Problem nicht liegen.
Aber die Mehrheit der Einwanderer ist eben AUCH in den Arsch getreten. Muss verdammt unangenehm sein, wenn Leute die Straßenseite wechseln sobald man ihnen entgegenkommt.
Meine Mutter war jahrelang Lehrerin in einem dieser "multikulturellen" Viertel. Bei der Suche nach Lehrstellen für ihre Schüler (eigentlich nicht der Job einer Lehrerin, aber sie hat sich wohl für ihre Leute umgehört, auch weil einige nicht genug Deutsch sprachen, um das selbst zu bewältigen) haben ihr mehrere Betriebe klar gesagt: Türken werden nicht mehr genommen. Wegen schlechter Erfahrungen. (Offiziell würden die dann natürlich aus anderen Gründen abgelehnt, Diskriminierung ist ja fer-boooh-tääähn und so...) Das ist inzwischen so ein Teufelskreis - junge Türken haben kaum eine Chance auf Lehrstellen oder Jobs (es sei denn, sie sind VIEL besser als ihre Mitbewerber) und dann drehen sie halt ab. Und für die nächste Generation ist dann entsprechend der Ruf noch schlechter, und die Jobchancen auch.



Von:    TheBoss 22.06.2009 22:28
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Es ist extrm frustrierend keinen job zu bekommen..das kann ich ja verstehen..aber warum muss man trotzdem leute sinnlos anmachen?

bestes beispiel.. ich leb in nem viertel, wo zu 80% nur ausländer sind.........
bin vor kurzem hier eingezogen (als ich noch nicht wusste wie schlimm es hier ist. möcht am liebsten wieder weg)
in unserem hochhaus leben überwiegend auch ausländer. unsere direkten nachbarn sind türken. und SUPERNETT.
so.. geh ich jetzt aber mal den müll wegbringen und grüße jeden der mir entgegenkommt wird man total ignoriert oder böse angeguckt.... okay..dann halt nicht.
Müll ist auch so ne sache.. eigentlich sind die tonnen zum müll trennen da.. viele schmeißen ihren müll aber auch eifnach davor.

DOch das ist alles nicht sooo scchlimm. kommt auch bei deutschen sicher genau so oft vor.

Doch was mich stört: die jugendlichen ausländer hier.
auf und vom weg zur arbeit muss ich über eine brücke und an eienm spielplatz vorbei.
so.. morgens 6 uhr: jugendliche gammeln auf dem spielplatz rum.
ich komm von arbeit wieder: türken haben die brücke komplett "besetzt" und ebenso den spielplatz. rauchen, machen lärm und machen viele dumm an die an ihnen vorbeikommen.
und ich frag mich nur: WARUM?
Muss es denn seind ass jedesmal n blöder spruch fliegt wenn ich von der arbeit komme oder vom einkaufen?
vor allem weil sie immer im RUDEL dort sind. und das bis spät abends (und wie gesagt manchmal morgens)
es kann doch nicht sein dass man GAR NIX zu tun hat und nur rumhängt und leute anpöbelt.

und da wundern sich noch einige wenn man vorurteile hat?

Zwar denk ich mir: ignorier sie halt, lass sie reden. aber mal ehrlich, ich würde diesem rudel nachts nicht unbedingt begegnen wollen. am besten noch am wochenende wo sie immer saufen..auf m spielplatz....
und es ist traurig und erschreckend zugleich wenn man schon "plant" wann man was erledigt, um so gut und oft wie möglich um die bande herumzukommen und ihnen NICHT zu begegnen -.-
Zuletzt geändert: 22.06.2009 22:43:13



Von:    Koibito 23.06.2009 12:08
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>und da wundern sich noch einige wenn man vorurteile hat?

Meiner Meinung nach kommen Vorurteile nie einfach so.

Wenn ich jetzt... sagen wir mal... von einem weißen Kätzchen gekratzt werde, obwohl ich ihr nichts getan habe, sage ich nicht "alle weißen Kätzchen sind bösartig".
Dann lag es an dem Charakter der Katze und nicht daran, dass weiße Kätzchen böse sind.
Wenn mich aber noch ein zweites, drittes, viertes weißes Kätzchen anfällt, obwohl ich sie nur streicheln wollte, fange ich langsam an zu zweifeln, ob es wirklich nur am Charakter liegt, oder ob weiße Kätzchen nicht doch total fies sind.
Beim fünften weißen Kätzchen ist dann Schluss und ich glaube wirklich, dass sie einfach nur doof sind.

Was ich damit sagen will:
Es kommt ja nicht einfach irgendwoher, dass die Leute Vorurteile haben. Irgendwo muss das ja mal einen Kern gehabt haben.
Wegen einem Ausländer fängt man noch nicht an zu maulen, aber wenn sich 20 scheiße benehmen, "darf" man so langsam annehmen, dass mit allen/vielen (je nach Vorstellungskraft) etwas nicht stimmt.
Flibe di flabe di flub




Von:   abgemeldet 23.06.2009 18:03
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ein bisschen rechts und ein bisschen links schadet nie.


eine geschichte von mir (kurz gefasst):

am fußballplatz

kerl: gib mal kippe
ich: das heißt bitte, und nein bekommst du nicht!!!
kerl: oida du hurensohn ich ficke deine mutter ( bla bla türkengewäsch )

er wollte mich ernsthaft "durchsuchen", hat er aber nicht weil irgend ein anderer spast aufgetaucht ist usw

gehen später kiffen

ich sitz irgendwo weit entfernt von diesem pack, kommt ein kerl her und spuckt wild um sich rum ( so wie eine sprenkleranlage ).
ich: pass mal ein bisschen auf (direkt aber tonfall war höflich)
er: versucht mich zu treten
ich: steh auf, halt ihm das bein fest, schubs ihn weg und will gehen.
er: dreht durch packt sein taschenmesser, nimmt mich in den schwitzkasten und popelt mit dem messer an meinem hals rum ( direkt an der halsschlagader )



wenn dich jemand mit einer waffe angreift, hast du das recht bis zum letzten zu gehen und bei solchen niederen dreckigen kreaturen macht es garnichts!

hass ist durchaus berechtigt, nicht bei allen ( hauptsächlich den jugendlichen ), aber wenn es soweit kommt hast du 3 möglichkeiten:
1) sieh zu das du land gewinnst
2) hol die freunde in grün und erstatte anzeige
3) wenn 1 und 2 nicht geht, dann mach das beste drauß, wenn auch mit gewalt!

ich bin der meinung das sowas zurück in das land ihre "vorfahren" geschippert werden soll. sowas kann deutschland nicht gebrauchen! die anzahl killerspielespieler im vergleich zu den extrem gewaltätigen jugendlichen mit migrationshintergrund ist gradezu lächerlich.
die sollten verboten werden!

[wegen meiner abwertenden bezeichnung:
so denke ich und nicht anders. ich habe seit einem gewissen zeitraum ein vorurteil gegen ausländer und ich behaupte das ich sie alle hasse ( siehe oben "jugendliche ausländer"), bis zu dem zeitpunkt bis ich sie besser kennenlerne. die tatsache das mich irgendwelche dahergelaufenen idioten aus heiterem himmel anschnauzen oder angreifen hat sich bei mir eingeprägt. und diese sache vonwegen nazi-deutschland ... schaut euch doch mal den vatikan an, wieviele juden und moslems die im namen des "herren" abgeschlachtet haben, oder die amerikaner mit der sklaverei die eigentlich überhaupt kein recht haben deutschland zu kritisieren weil sie zu dem zeitpunkt nicht wirklich anders waren als wir deutschen zu den juden ( bis auf das sie die afro-amerikaner nicht massenhaft getötet haben ). diese länder sind bei etlichen verbrechen ungeschoren davon gekommen und die katholische kirche ist auch noch die größte weltreligion mit über 2 milliarden anhängern. das sollte uns allen zu denken geben!]

soviel von meiner seite

edit: das war nicht das erste mal das mich so eine witzfigur aus banalen gründen angegriffen hat.
Zuletzt geändert: 23.06.2009 18:36:51



Von:    TheBoss 23.06.2009 21:43
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Heftige STory..und mir leider auch nicht unbekannt...........

Das war vor etlichen Jahren.
Ich war mit ner Freundin am Bahnhof und wir sind die rolltreppe hinaufgefahren als ich höre das hinter uns welche die treppe hochlaufen..also schön zur Seite gegangen (mach ich immer..aus höflichkeit) damit man vorbeikann.. und was passiert?
2 jugendliche, um die 17/18 rum, sichtlich ausländischer abstammung fangen an:
ey geht mal aus m weg scheiß drecksfotzen. was guckst n so blöd blondi?
mir rutschte daraufhin nur ein. "aber sonst gehts noch" raus.
was passiert?
scheiß pack dreht sich um und zückt ein messer und droht mir...
ich muss sagen: zum Glück war ich zu diesem zeitpunkt grad mit m bund fertig und hab ihn schneller am Boden gehabt als er "scheiße" sagen konnte.
aber bei sowas krieg ich echt zuviel.

Ich bin immer noch dafür, dass man SOLCHE Leute sofort und endgültig abschiebt, sobald sie auch nur ein einziges Mal auffällig geworden sind.

Klar, es gibt auch Fälle wo deutsche jugendliche (ich hasse es diese wörter zu benutzen) Ausländer absichtlich provozieren. da liegt der Fall ja dann anders. man kann einem auslände rnicht vorwerfen, dass er 'raus' müsse weil er sich gewehrt hat NACHDEM er selbst körperlich angegriffen wurde. (solange man nur verbal angegriffen wird hat man IMMER noch die möglichkeit sich aus dem staub zu machen)
aber ehrlich gesagt habe ich dieses szenario noch nie live erlebt.

Ich habe bisher nur erlebt dass 90% der ausländischen Jugendlichen/und Kinder mir gegenüber unfreundlich oder gar agressiv auftraten bzw mich bedrohten.
Deshalb kann ich Koibito nur zustimmen: man hat nich nach einem oder zweimal Vorurteile..aber wenn das ständig vorkommt, obwohl man vielleicht sogar noch HÖFLICH ist, dann zweifelt man langsam (auch am eigenen Menschenverstand)




Von:   abgemeldet 23.06.2009 22:12
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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Ich bin echt erstaunt, wie lang dieser Thread geworden ist...O.O
(Ich habe nicht alle Seite gelesen. Sind einfach zu viele.)

Aber ich finde, jeder der in Deutschland lebt, sehe ich als Deutschen. Egal, ob die nun türkische Eltern oder deutsche oder japansische oder was weiß ich für Eltern haben!
Ich kenne genug Deutsche, die aus fremden Ländern stammen und die sprechen hervoragend deutsch, sind noch nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten und so weiter...
Es gibt immer Leute, die Gewalt anwenden, dessen Benehmen unter aller Kritik ist. Aber es sind DEUTSCHE! Vor allem, wenn sie sogar in Deutschland geboren sind.
Und wir tun einfach noch zu wenig für die Imigration. Klar, sie müssen auch deutsch lernen wollen und unsere Gesetze resptekieren und so weiter. Es muss was von ihrer Seite kommen.
Aber mal ehrlich, es gibt Schulen in denen sind über neunzig Prozent ausländisch, da scheint deutsch eine Fremdsprach zu sein. Und wenn man deutsch nicht braucht, warum sollte ich das denn noch lernen? Es muss noch mehr passieren, WIR müssen mehr auf die Menschen zu gehen...
Ich empfele das Buch Paule Glück - Das Jahrhundert in Geschichten von Klaus Kordon und zwar das Kapitel Unsere Gegend. In der Kurzgeschichte wird von den ersten Imigranten geschrieben und von einer Familie, die sich imigrieren will, aber die es nicht so leicht hat. Klar, es hat sich schon viel geändert. Aber noch nicht genug! Wie gesagt, es gibt richtige türkische Bezirke in Berlin und daran muss man etwas ändern!

Puh,... Also ich sehe jeden, der hier lebt, wie gesagt als Deutschen und wenn ich von irgendwem beleidigt werde, angegriffen oder sonst irgenetwas, dann kann man die DEUTSCHEN anzeigen. Allein, dieses denken, der hat ausländische Eltern, das ist ein Imigrant, ist falsch, dadurch grenen wir uns schon von denen ab.



Von:   abgemeldet 24.06.2009 09:34
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
tut mir ja echt leid aber bei der aussage "wir tuen zu wenig" bekomm ich rasende wut. wir tun für diese leute verdammt viel weil an uns immer noch jüdisches blut klebt ( laut rest der welt ). wir haben vielleicht nicht die kompetentesten lehrer die einem gutes deutsch beibringen, aber wir haben viele institutionen die helfen und das so gut sie können. wir machen viel zu viel, irgendwann muss mal schluss sein. warum realisieren die leute nicht das genau aus dem grund der gewaltätigen "anderssprachigen" die npd so einen starken zuwachs hat? es ist offensichtlich. und bitte nehmt es mir nicht übel, aber ich kann es irgendwie gut verstehen, andereseits auch nicht.
wenn unser land etwas tut, dann ist es auswanderer und flüchtlinge aufnehmen, mit der chance auf einer der besten unis zu gehen ( beispielsweise TU-München ). ich habe einige afrikanische studenten kennengelernt die als tellerwäscher gearbeitet haben, die waren sich nicht zu schade dafür und die haben sich bemüht deutsch zu lernen. diese menschen waren froh das sie hier eine chance bekommen haben. das einzige was das hiesige pack machen will ist: kiffen, saufen, ficken und "der king" sein.



Von:    Catch-a-Breath 24.06.2009 09:39
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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> Aber ich finde, jeder der in Deutschland lebt, sehe ich als Deutschen.

Illegale Einwanderer leben auch hier und die sehe ich absolut nicht als Deutsche an.
Mir fällt es ehrlich gesagt auch arg schwer, überhaupt einen Türken/Russen bla blubb als Deutschen zu sehen, der weder meine Sprache kann, noch sich menschlich zu benehmen weiß, egal, ob er hier geboren ist oder zugewandert ist.

Ich bin nicht wirklich gut zu sprechen auf jugendliche Ausländer. Gegen die erwachsenen habe ich so gut wie gar nix, aber das liegt wohl daran, dass ich mit denen so gut wie nie aneinander gerate.
Aber die jungen sind so dermaßen ätzend, dass ich alleine schon vom bloßen Angucken Abneigung entwickle.
Ich hasse es, wie sie rumlaufen, immer schickimicki, aufgestylt bis zum gehtnichtmehr und die ziehen eine Fresse wie nix.
Und dann denkt man sich, gut, denen gehts ja gut und wenn sie den Mund aufmachen kommen nur abszöne Ausdrücke und Beleidigungen raus.
Da liegt mein Augenmerk besonders auf den weiblichen Türken. Diese Arroganz und diese völlige Ignoranz gegen alles, was blass (also deutsch) ist, finde ich einfach das letzte.

Ich brauche dieses Pack hier nicht, wenn sie nicht mehr als Hauptschule auf die Reihe kriegen. Denn dann tun sie auch nichts für unser Land.

Die Intelligenz verfolgt dich, aber du bist schneller

Besucht http://lunaticart.jimdo.com
Und erlebt einmalige Kunst ;)

Zuletzt geändert: 24.06.2009 09:43:03



Von:   abgemeldet 24.06.2009 16:52
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
Tja, das Problem liegt daran das solche Leute in ihrem gewohnten Umfeld bleiben. Unter seines gleichen, sprechen die gleiche Sprache und die Eltern können oder wollen sich nicht um die Kinder kümmern. Zumindest was Jungs angeht.



Von:   abgemeldet 24.06.2009 21:55
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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Natürlich muss etwas mehr von den Ausländern kommen! Sie müssen sich bemühen! Da muss eindeutig mehr von ihrer Seite kommen. Vollkommen richtig!
Aber wir können noch mehr tun! Ist es normal das eine Schule 90% Ausländeranteil hat und eine andere ein Prozent? Nein, ist es nicht! Wir machen es den Ausländern auch ein wenig zu leicht. Wenn sie kein anstängies deutsch sprechen müssen um hier leben zu können. Warum sollten sie es lernen? Und wenn sie auch nicht das Ziel haben, zu studieren oder sonst was, weil sie denken, es klappt ja sowieso nichts, dann ändert sich nichts.
Wir spalten uns zu sehr ab. Es gibt Bezirke in Berlin, da triffst du selten einen Ausländern und dann gibt es Bezirke indenen es eine Besonderheit ist ein Deutschen zu treffen. Und das muss man meiner Meinung nach ändern!

Du hast dann noch das mit den jüdenblutverschmierten Händen erwähnt... Ich kann es nicht leiden, wenn man von den Nazis anfängt, den Deutschen das unter den nasen reibt. Wir sind deutsche! Die Nazis waren schrecklich, gehören aber der Vergangenheit an. (Auch wenn es solche Deppen gibt, die sich Neonazis nennen.) Trotzdem kann man etwas für die Ausländer tun und zwar ein wenig mehr mischen.
>
> Illegale Einwanderer leben auch hier und die sehe ich absolut nicht als Deutsche an.

An die habe ich irgendwie nicht gedacht, aber ich gehe jetzt mal davon aus, dass die in der Minderheit sind. Oder? Und die sehe ich auch nicht als Deutsche, die werden meines Wissens nach auch abgeschoben. Oder?

> Mir fällt es ehrlich gesagt auch arg schwer, überhaupt einen Türken/Russen bla blubb als Deutschen zu sehen, der weder meine Sprache kann, noch sich menschlich zu benehmen weiß, egal, ob er hier geboren ist oder zugewandert ist.
>
Nun, das mit der Sprache, habe ich oben erklärt. Wozu deutsch lernen, wenn man auch ohne kann?
Und ein Deutscher, der sich nicht zu benehmen weiß, ist jawohl genauso schlimm. Und die benutzen auch nur so Wörter wie "Scheiße" und schlimmeres...(Also viel von dessen Deutschkenntnissen bekommst du auch nicht mit.) Kein großer Unterschied.

> Ich bin nicht wirklich gut zu sprechen auf jugendliche Ausländer. Gegen die erwachsenen habe ich so gut wie gar nix, aber das liegt wohl daran, dass ich mit denen so gut wie nie aneinander gerate.
> Aber die jungen sind so dermaßen ätzend, dass ich alleine schon vom bloßen Angucken Abneigung entwickle.
> Ich hasse es, wie sie rumlaufen, immer schickimicki, aufgestylt bis zum gehtnichtmehr und die ziehen eine Fresse wie nix.
> Und dann denkt man sich, gut, denen gehts ja gut und wenn sie den Mund aufmachen kommen nur abszöne Ausdrücke und Beleidigungen raus.
> Da liegt mein Augenmerk besonders auf den weiblichen Türken. Diese Arroganz und diese völlige Ignoranz gegen alles, was blass (also deutsch) ist, finde ich einfach das letzte.
>

Eine Deutsche, die sich genauso benimmt, ist aber auch unter aller Kritik.

> Ich brauche dieses Pack hier nicht, wenn sie nicht mehr als Hauptschule auf die Reihe kriegen. Denn dann tun sie auch nichts für unser Land.
>
Wenn es keine Hauptschule geben würde, dann würde die Realschule, das schlechteste sein, dann würde die Realschule abgeschafft, weil die dann ja auch nicht genug für unser Land tun... Dann ist ein Abi vollkommen normal, die Mehrheit studiert und wir haben keine Verkäuferin mehr und alles andere, was Hauptschüker und Realschüler nach der Schule machen. Das sie nicht zu Hause rumhängen sollen, ist richtig, sie müssen arbeiten, aber der Abschluss ist dann eher zweiträngig. Es gibt immer Leute, die besser sind als Andere...
Und es gibt auch genug Deutsche, die Hartz IVempfänger sind und keine Lust haben einen Job sich zu suchen.



Von:    Catch-a-Breath 24.06.2009 22:51
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
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> Und ein Deutscher, der sich nicht zu benehmen weiß, ist jawohl genauso schlimm. Und die benutzen auch nur so Wörter wie "Scheiße" und schlimmeres...(Also viel von dessen Deutschkenntnissen bekommst du auch nicht mit.) Kein großer Unterschied.

Hier gehts aber um Ausländer und nicht um Deutsche und ehrlich gesagt schau ich mir lieber einen Deutschen an der sagt, dass ich scheiße bin, als einen besoffenen Türken, der mit nem Messer vor meinem Gesicht rumwedelt und mich Fotze nennt..was würdest du jetzt besser finden?
>

> Eine Deutsche, die sich genauso benimmt, ist aber auch unter aller Kritik.

Hier gehts aber nich um Deutsche.
Und ehrlich gesagt laufen die deutschen Mädchen kaum so rum, wie die türkischen..sorry, is aber so :/

> Wenn es keine Hauptschule geben würde, dann würde die Realschule, das schlechteste sein, dann würde die Realschule abgeschafft, weil die dann ja auch nicht genug für unser Land tun...

Hm...aber...die ausländischen Jugendlichen schaffen ja kaum den Hauptschulabschluss..und mehr Verkäufer gibts durch die ja auch nicht.
Und wer oder was will denn um Himmels Willen die Hauptschule abschaffen bzw. die Realschule?

> Und es gibt auch genug Deutsche, die Hartz IVempfänger sind und keine Lust haben einen Job sich zu suchen.

Wat willsten immer mit den Deutschen? Nen Deutscher hat ja wohl mal höheres Anrecht auf Hartz4 als ein Ausländer, der gerade erst hier reingeschneit gekommen ist und sich erstmal die Eier krault.

Die Intelligenz verfolgt dich, aber du bist schneller

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Zuletzt geändert: 24.06.2009 22:55:41



Von:    J-Glam 24.06.2009 23:08
Betreff: Muss man sich von Ausländern ALLES gefal... [gesperrt]
Weil hier auch immer die Deutschen ins Spiel gebracht werden:

Ich arbeite nebenberuflich an ner Tankstelle. Ein Deutscher steht an der Kasse und macht mich an, fragt mich um meine Telefonnummer. Ich lasse ihn mit freundlichen Worten abblitzen und die Sache ist erledigt.

Ein Türke macht mich an und will sich mit mir treffen. Ich lasse ihn mit freundlichen Worten abblitzen, die Sache ist allerdings nicht erledigt. Der Kerl kommt immer wieder und macht mich an, lässt mich nicht meine Arbeit machen. Es ging so weit, dass mein Chef die Polizei gerufen hat und der Kerl letztendlich Hausverbot bekommen hat. Die Polizei hat den mit genommen, was weiter passiert ist weis ich nicht.

Das war bisher zwar nur ein mal der Fall dass die Polizei gerufen wurde, aber NEIN, das war nicht allgemein der einzige Fall in dem ich belästigt wurde von einem Türken und bei dem die Sache nicht so schnell wie bei den Deutschen erledigt war.

JA, es gibt auch Deutsche die sich wie die reinsten Arschlöcher benehmen. ABER die Zahl der Türken ist dennoch ziemlich auffallend.

NEIN, nicht alle Ausländer sind schlecht -bin ich in DE ja selbst- aber es hat einen Grund warum man vorsichtig und skeptisch ist.

Es kann einfach nicht sein, dass man immer nur das fehlende Verständnis vor schiebt. Ein Ausländer bekommt NIRGENDWO so viel Verständnis entgegen gebracht wie in Deutschland. Z.b würden solche Ausländer -was ich von einer in der Schweiz lebenden Freundin weis- mit einem Arschtritt in ihr Heimatland gekickt werden wenn sie sich in der Schweiz so benehmen würden. Aber in Deutschland wird immer gejammert wie böse und gemein die Deutschen doch sind, und dass sie ja soooo wenig für die armen Ausländer tun. Ausländer haben es nirgendwo so gut wie hier. Aber klar, streckt man einen Finger hin dann reicht der nicht mehr und man will die ganze Hand.

Dass es auch mal Ausländer in Deutschland hart treffen kann, die wirklich tun und machen aber sie vom Pech verfolgt sind, möchte ich nicht abstreiten. Die Mehrheit zeigt jedoch was anderes.



Von:   abgemeldet 25.06.2009 11:29
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Zumal man betonen muss, das die Schweizer extrem ausländerfeindlich sind ( vonwegen neutral unso ).
Was wollen wir bitte "noch mehr" für die tun.
Ich bin jetzt mal ganz grob:
Die kommen mit ihrer Sippe von 20 Verwandten hier her und ziehen wenn es geht in ein Umfeld das günstig ist und in denen gleich gesinnte wohnen.
Am liebsten wohnen sie gerne in der Nähe von anderen 100 Verwandten. Es ist klar das die Einwanderer mit wenig Geld hier ankommen und erst einmal ein Dach unter dem Kopf brauchen, aber sollen wir die finanzieren damit es kein Haufen von Assis gibt?
"Hier nimm mein Geld damit du nicht zu deiner Sippe ziehst und deine Kinder keine gewaltätigen Spastis werden, hab ja eh genug Knete"
WTF?



Von:   abgemeldet 25.06.2009 18:08
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Ich mache keinen Unterschied zwischen Deutschen und Ausländern, durch diese Abgrenzung schafft man nur Distanz und die sollte abgebaut werden.
Mir ist auch klar, dass es hier mehr gewaltätige Ausländer als Deutsche gibt und ähnliches. Aber ich verstehe nicht, wieso wir uns so von denen abgrenzen müssen. Durch diese Abgrenzung imigrieren sich die Ausländer nicht richtig und bauen ihre eigene Türkei in Deutschland auf.
Was wir tun können? Für mehr Misschung sorgen!(In Schulen, Kitas...) Und gesetzlich regeln, dass jeder, der hier lebt auch deutsch sprechen kann!
Denn wenn wir alle unter den gleiche Vorraussetzung leben, haben wir alle die gleichen Möglichkeiten.

Warum ich immer wieder von den Deutschen anfange, weil es für mich Deutsche sind! Die wollen hier leben, leben vielleicht schon seit einigen Genarationen hier, was weiß ich... Und wenn wir verlangen, dass sie nach einer gewissen Zeit deutsch können müssen, könnte das vieles verbessern. Außerdem kann ich Schubladendenken nicht ausstehen.

Zu der Sache mit der Hauptschule, nun, bei mir kam der Eintrag so rüber, als wäre Hauptschüler etwas schlechtes. Ich meine, wenn ein Ausländer den Hauptschulabschluss schafft, ist das doch etwas.

Da es hier einige negative Beispiele zu Ausländern gab, hier mal etwas anderes. Ich bin in der Grundschule in eine Schule mit neunzig Prozent Ausländern gegangen, da, meiner Meinung nach die meisten Lehrer gut waren und Deutsch sprechen ein muss war, habe ich nie einen Unterschied zwischen uns gesehen. Ich bin mir grade nicht sicher, aber ich glaube, meine Klasse hatte am Ende zehn Schüler mit Gymnasialempfehlung, drei für die Hauptschule und der Rest Realschulempfehlungen. Ist doch nicht schlecht... Und bisher weiß ich von einer Deutschen, dass sie sitzen geblieben ist. Und wenn ich ehrlich bin, gebe ich meinen Lehrern, die "Schuld" an diesem guten Ergebnis. Wie gesagt, die konnten spätestens nach der ersten Klasse vernünftig deutsch. Und das muss auch so sein! Nur mal zu Verdeutlichung, warum wir die Sprache fördern müssen und warum Mischung und gesetzlichen Regelungen wichtig sind.



Von:    Koibito 25.06.2009 18:17
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>Ich mache keinen Unterschied zwischen Deutschen und Ausländern, durch diese Abgrenzung schafft man nur Distanz und die sollte abgebaut werden.
>Mir ist auch klar, dass es hier mehr gewaltätige Ausländer als Deutsche gibt und ähnliches. Aber ich verstehe nicht, wieso wir uns so von denen abgrenzen müssen. Durch diese Abgrenzung imigrieren sich die Ausländer nicht richtig und bauen ihre eigene Türkei in Deutschland auf.

Nach dem, was ich selbst so beobachten konnte, sind es aber auch die Ausländer, die sich SELBST abgrenzen.
Solang sie gleichgesinnte finden, haben viele garkein Interesse, mit anderen etwas zu tun zu haben, weil sie u. a. die gleiche Sprache sprechen.
Und das ist mMn schonmal der falsche Weg.
Denn oft sind es ja auch die Ausländer selbst, die sich als Ausländer bezeichnen, selbst wenn die Familie schon seit Generationen hier lebt.
Wir blasen ihnen oft schon genug Zucker in den Hintern, es ist auch mal an ihnen, etwas zu tun.
Flibe di flabe di flub



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