Die Wolken, einst perlweiß am frühen Morgen, formen sich jetzt mit unheimlich geformten, stahlgrauen Elementen zu einem gewaltigen Gewitterreich zusammen und sperren das warme Sonnenlicht hinter der Wolkendecke ein.
Wärme durchströmte ihren Körper. Doch gleichzeitig war dort etwas Kaltes, Nagendes in ihr drin, das sie nicht benennen konnte. Sie versuchte sich an die letzten Stunden zu erinnern, doch es fiel ihr äußerst schwer.
Seit nun einem guten halben Jahr, war Bulma von Yamchu getrennt – und sie genoss es. So genau greifen, warum sie die Beziehung nach all den Jahren endgültig beendet hatte, konnte sie es zwar immer noch nicht, aber es fühlte sich wie ein vom Herzen gefallener Stein an.
„Zwar ist der Niffler friedlich und sogar zutraulich, doch kann er einiges Unheil mit persönlichen Wertsachen anrichten und sollte nie im Haus gehalten werden.
›Jeder Mann hat seine geheime Sorgen, die die Welt nicht kennt;‹
Wie gut kann ein Mensch sein, der in einen Krieg hineingeboren wurde?
Wie wirkt sich der ewige Kampf gegen den Tod auf die Seele eines Menschen aus?
Wird er in seinem Leben nach dem Muster des Krieges lebe
Größtenteils war Bokuto Koutarou berechenbar.
Sehr berechenbar.
Und dann gab es Tage, diese wenigen Tage im Jahr, in denen er plötzlich überhaupt nicht mehr nach der typischen Formel funktionierte und einfach nichts mehr Sinn ergab.
Liebesgeschichten haben weder einen vordefinierten Anfang, noch ein Ende. Irgendwann steckt man einfach mitten in einer drin. Dass das Herz aber eine sehr undeutliche Sprache spricht, bemerkt Toya erst, als es beinahe zu spät ist.
Nach Akiras riesiger Abschiedsparty war der Alltag wiedergekehrt mit der Wucht eines Fastballs mitten ins Gesicht, und mit einem Blinzeln waren die Frühjahrsferien vorbei, bevor irgendeiner ihrer Pläne wirklich in die Tat umgesetzt werden konnte.
Er wollte keiner dieser Erwachsenen sein, die wehrlose Kinder sich selbst überließen, weil sie nur ihr eigenes Leid sehen konnten.
Er musste es auch nicht. Er hatte das Geld, um sich zu kümmern.
Für Todoroki waren Midoriya und Iida, seine Sonne und sein Mond. Bei dem Einen liebte er das Herz und den ungebrochenen Willen, bei dem Anderen den Intellekt und die Sicherheit.
Ruhig schlagen die Wellen am Strand ein, als ob das Meer ständig tief ein- und ausatmet. Aus den sanften Bewegungen entsteht ein Rauschen, klar und rein wie der Ozean selbst.
„Ein wahres Feenparadies!“, schwärmt Evergreen und streckt genüsslich die Arme in die Luft.
Wie ein blutroter Ball steigt die Sonne am wolkenlosen Horizont auf und tüncht den Himmel in ein samtiges Orange.
Heute erinnerte sich Maki weder an das Gesicht dieses Mädchens, noch an ihre Stimme – von der sie aber wusste, dass sie wundervoll war – noch an den Text des Liedes. Doch die Melodie blieb für immer unvergesslich.