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Thread: Kommunismus ist BÖSE!!!

Eröffnet am: 14.09.2006 19:20
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Von:   abgemeldet 25.11.2006 19:05
Betreff: Kommunismus ist BÖSE!!! [Antworten]
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> jein.
> die briten haben in griechenland, libyen/ägypten, skandinavien, malta, im nordatlantik und nicht zuletzt über england IMMER tapfer und zäh gekämpftn (nebenbei in südostasien noch gegen japan). OBWOHL sie bei dünkirchen einen grossteil ihres schweren geräts zurücklassen mussten.
> die amis mussten eine armee für ihr eingreifen erst mal aus dem boden stampfen und ausbilden (waren den deutschen taktisch in bodenoperationen trotzdem noch lange unterlegen).
> die französische armee war - bis auf ein paar nach england geflüchtete einheiten unter de gaulle - faktisch vernichtet.
> und der sprung über den kanal war auch '44 noch ein IMMENSES risiko und hätte auch da noch ganz schrecklich in die hose gehen können (nach über 1 1/2 jahren vorbereitung).
>
> sooo einfach war das mit der zweiten front auch wieder nicht. und grad den engländern eine "zuschauerrolle" anzudichten - das haben sie wirklich nicht verdient.

Diese 2. Front wurde schon seit beginn des 2. Krieges gefordert, es lag also einzig und allein an der Prioritäten setzung der Westmächte wo und wie sie ihre Armee einsetzten, das sie die 2. Front erst so spät und dann auch noch grade zu diesem bestimmten Zeitpunkt einsetzten, zeigt eben das die Unterstützung der UdSSR wohl keine so hohe Priorität hatte...

> die niederlage war da noch nicht so viel klarer als 2 jahre vorher.

Behauptung. Für jeden halbwegs informierten ist klar gewesen das die Deutschen nach Stalingrad engültig geschlagen waren, sie haben ihre Front so weit ausgezerrt das sie der vorrückenden Roten Armee, auch bedingt durch den Wintereinbruch, nichts mehr entgegensetzen konnten. Dieser Fakt ist unter Historikern nicht umstritten.


> zum beispiel als die nazis und die bolschewisten für einige zeit ganz, ganz dicke freunde waren? ;-)
>

Ich weis nicht ob dir klar ist wie es zu diesem Bündnis kam und das die Westmächte schon vorher mit Hitler paktiert hatten. Aber ich erkläre es dir gerne.
Nach dem das Deutsche Reich mit der Zerschlagung der Tschechoslowakei, das Abkommen mit den Westmächten gebrochen hatte, und ihre Strategie, den Deutschen Imperialismus, kontrolliert gegen die SU zu richten fehlschlug, sahen sich die Westmächte gezwungen anders zu handeln. (offizielle aufgabe der Appeasment-Politik)und begannen plötzlich verhandlungen mit der SU, die sie davor jedoch aus allen gesprächen herausgehalten hatten.
Wie auch immer, es wurde eine Phase der Verhandlungen eingeleitet, in der jeder mit jedem verhandelte und jeder sich durch Geheimgespräche hinterging. (auch England verhandelte mit dem Deutschen Reich)
Die Verhandlungen der SU mit den Westmächten zeigten jedoch die Halbherzigkeit der Westmächte, um zu einer Einigung zu kommen.
Routinierte Diplomaten wurden aus der SU abgezogen und durch blutige junge Anfänger ersetzt, die man zudem statt mit einem Flugzeug, mit einem Frachtschiff über 1. Monat lang auf dem Meer fahren ließ. Das sind auf Diplomatischer Ebene klare Anzeichen der Verhandlungsunwilligkeit. Hinzu kommt dass sich Polen weigerte ein Durchmarschrecht für die UdSSR zu gewähren, ohne dieses Durchmarschrecht war ein Militärbündnis nicht möglich. Aber die Engländer sahen es nicht ein auf Polen den nötigen Druck auszuüben, damit sie diese Recht gewährten.
Das Bündnis scheiterte letztlich an dieser Frage, Sodass es für die SU nun notwenig war sich anders zu orientieren einzuleiten.
Nach dem Scheitern des Systems der Kollektiven Sicherheit (wurde von den Westmächten abgelenht) und den Verhandlungen mit den Westmächten, war es nun klar, dass es auf kurz oder lang zu einem Krieg kommen würde, so wurde eine neue Strategie entwickelt. Man versuchte diesen Krieg solange wie möglich aufzuschieben, um die Rüstung so weit wie möglich zu treiben, um bei einem Angriff des Deutschen Reiches(DR) nicht unvorbereitet zu sein. So kam es zudem Nicht- Angriffsvertrag zwischen dem DR und der SU.



>
> fakt ist, ohne die industrie der USA im rücken hätten weder die briten, noch die russen besonders lange durchgehalten. ebenso fakt ist, dass weder die russen noch die westmächte besonders erfolgreich gewesen wären, wenn sie auf jeweils sich allein gestellt gewesen wären.
> der wichtigste fakt ist, dass sie sich - gezwungenermassen - eben doch verbündet haben und eines der schrecklichsten regimes, die es auf dieser welt je gab, unter unglaublichen verlusten niedergerungen haben. und das ist gut so.

Durchaus die wirtschaftliche Unterstützung der USA war wichtig, jedoch waren die Motive eben andere, man wollte durch die Lieferungen halt das die SU genug Kraft hatte um das DR zu besiegen, jedoch sollte es so geschwächt wie möglich aus diesem Konflikt hervorgehen. In anbetracht dieses Motives ist eben die Stellung der Westmächte nicht sonderlich heldenhaft wie du uns hier klar machen willst.

Ich sage immer. Ein klick schadet nix! http://tinyurl.com/yj5y3j
Streite niemals mit Idioten. Sie werden dich auf ihr Niveau bringen und dann mit Erfahrung schlagen!
Zuletzt geändert: 25.11.2006 19:14:52



Von:   abgemeldet 25.11.2006 19:40
Betreff: Kommunismus ist BÖSE!!! [Antworten]
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> Diese 2. Front wurde schon seit beginn des 2. Krieges gefordert, es lag also einzig und allein an der Prioritäten setzung der Westmächte wo und wie sie ihre Armee einsetzten, das sie die 2. Front erst so spät und dann auch noch grade zu diesem bestimmten Zeitpunkt einsetzten, zeigt eben das die Unterstützung der UdSSR wohl keine so hohe Priorität hatte...

okay. sag mir einfach, wo die engländer und amerikaner wann welche truppen wo im westen hätten landen sollen. dann kömma ja drüber diskutieren, ob das gutgegangen wäre.

> > die niederlage war da noch nicht so viel klarer als 2 jahre vorher.
> Behauptung. Für jeden halbwegs informierten ist klar gewesen das die Deutschen nach Stalingrad engültig geschlagen waren, sie haben ihre Front so weit ausgezerrt das sie der vorrückenden Roten Armee, auch bedingt durch den Wintereinbruch, nichts mehr entgegensetzen konnten. Dieser Fakt ist unter Historikern nicht umstritten.

gemeint hatte ich eigentlich, dass die niederlage im moment des überfalles der deutschen auf die SU schon absehbar war, spätestens beim nichterreichen moskaus. weil es eben auf dauer nicht gutgehen konnte, ohne öl- und sonstige rohstoffquellen, ohne die bedrohung durch die britische flotte auch nur angekratzt zu haben, ohne das mittelmeer gesichert zu haben, ohne den nachschub über den atlantik unterbunden zu haben, etc. pp. gegen osten UND westen zu kämpfen.
es war nur eine frage der zeit.
stalingrad wird generell gern überbewertet und hat viel mehr symbolische als praktische bedeutung. es folgten noch einige kesselschlachten, die viel verheerender waren.

> Ich weis nicht ob dir klar ist wie es zu diesem Bündnis kam und das die Westmächte schon vorher mit Hitler paktiert hatten. Aber ich erkläre es dir gerne.
> Nach dem das Deutsche Reich mit der Zerschlagung der Tschechoslowakei, das Abkommen mit den Westmächten gebrochen hatte, und ihre Strategie, den Deutschen Imperialismus, kontrolliert gegen die SU zu richten fehlschlug, sahen sich die Westmächte gezwungen anders zu handeln. (offizielle aufgabe der Appeasment-Politik)und begannen plötzlich verhandlungen mit der SU, die sie davor jedoch aus allen gesprächen herausgehalten hatten.
> Wie auch immer, es wurde eine Phase der Verhandlungen eingeleitet, in der jeder mit jedem verhandelte und jeder sich durch Geheimgespräche hinterging. (auch England verhandelte mit dem Deutschen Reich)
> Die Verhandlungen der SU mit den Westmächten zeigten jedoch die Halbherzigkeit der Westmächte, um zu einer Einigung zu kommen.
> Routinierte Diplomaten wurden aus der SU abgezogen und durch blutige junge Anfänger ersetzt, die man zudem statt mit einem Flugzeug, mit einem Frachtschiff über 1. Monat lang auf dem Meer fahren ließ. Das sind auf Diplomatischer Ebene klare Anzeichen der Verhandlungsunwilligkeit.

naja.
mWn waren sowohl das deutsche reich als auch die UdSSR in der zwischenkriegszeit paria-staaten, die man zB im völkerbund nicht haben wollte. weswegen es da vorher schon annäherungen gab. und hitler zB seine neu geschaffenen panzertruppen - die lt. versailler vertrag ja keine panzer haben durften - in der UdSSR (sozusagen als schüleraustausch) üben lassen durfte...

dass engländer, franzosen und amerikaner die UdSSR nie so richtig ins herz zu schliessen vermochten, könnte auch ein itzy-bitzerle auf gegenseitigkeit beruht haben, findst nicht? ;-)

> Hinzu kommt dass sich Polen weigerte ein Durchmarschrecht für die UdSSR zu gewähren, ohne dieses Durchmarschrecht war ein Militärbündnis nicht möglich. Aber die Engländer sahen es nicht ein auf Polen den nötigen Druck auszuüben, damit sie diese Recht gewährten.

ich persönlich kann den polen diese weigerung nicht verdenken. väterchen stalin hatte schon genug andere gefressen, als dass einem nicht klar gewesen wäre, was "durchmarschrecht" hier bedeutet.

> Durchaus die wirtschaftliche Unterstützung der USA war wichtig, jedoch waren die Motive eben andere, man wollte durch die Lieferungen halt das die SU genug Kraft hatte um das DR zu besiegen, jedoch sollte es so geschwächt wie möglich aus diesem Konflikt hervorgehen. In anbetracht dieses Motives ist eben die Stellung der Westmächte nicht sonderlich heldenhaft wie du uns hier klar machen willst.

eigentlich wollt ich es mir ja sparen, aber: bis zum eimarsch der deutschen in der UdSSR war die einzige unterstützung, die die zu diesem zeitpunkt schwerst bedrägten westmächte (und zu dem zeitpunkt waren das nur frankreich und england) von den russen bekamen, ein "solidarisches" schulterzucken. wie heldenhaft sowas ist, lass ich mal dahingestellt.
zu überlegen, ob die SU auf einen hilferuf der westmächte überhaupt reagiert hätte, eine ostfront zu eröffnen, wenn das nicht eh die deutschen von sich aus gemacht hätten, wäre blanke spekulation. ich kann mir eine antwort aber trotzdem vorstellen. ;-)

btw: die motive sind erstens unterstellungen und mutmassungen und zweitens eigentlich ein bisserl irrelevant. klingt so a la "Ihr habts uns zwar geholfen, aber Ihr habts uns nicht wirklich geliebt! Ihr fieslinge!"

Zuletzt geändert: 25.11.2006 19:49:35



Von:   abgemeldet 25.11.2006 20:03
Betreff: Kommunismus ist BÖSE!!! [Antworten]
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Ich finde es erbärmlich, wie du die USA und die von ihnen geförderten Massenmörder verteidigst und ständig mit dem Zeigefinger auf Stalin und Mao zeigst. Du bist doch kein kleines Kind.

Wo hast du den Beweis, dass diese zwei Kommunisten waren?
Nur weil sie in der KP waren?

Ist jetzt jeder, der sagt ein Vegetarier zu sein auch einer (auch wenn er rotes Fleisch ist)?

Ist jeder Mensche, der sagt ein guter Mensch zu sein auch einer?
Zuletzt geändert: 25.11.2006 20:11:18



Von:   abgemeldet 25.11.2006 20:20
Betreff: Kommunismus ist BÖSE!!! [Antworten]
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> Ich finde es erbärmlich, wie du die USA verteidigst und ständig mit dem Zeigefinger auf Stalin und Mao zeigst. Du bist doch kein kleines Kind.

ich verteidige die USA dann, wenn ich der meinung bin, dass ihnen etwas zu unrecht vorgeworfen wird. hab ich deren eingreifen in chile/irak/etc. gutgeheissen? ich denke nicht? hab ich gasagt, wir sollten deren system übernehmen? kann ich mir nicht vorstellen.

auf stalin und mao zeige ich mit einem GANZ anderen finger.

> Wo hast du den Beweis, dass sie Kommunisten waren?
> Nur weil sie in der KP waren?

sie waren DIE KP.
nebenbei bemerkt hat ihnen in dem punkt auch keine andere KP weltweit jemals widersprochen. oder hab ich mich da verhört?

> Ist jetzt jeder, der sagt ein Vegetarier zu sein auch einer (auch wenn manche rotes Fleisch essen und einfach lügen)?

wenn ein beträchtlicher teil der anderen vegetarier ihnen in dem punkt zustimmt und mir zu erklären versucht, dass das nur extrem rot gefärbtes tofu war oder die halt nicht wussten, dass sie fleisch essen, mach ich mir eher gedanken drüber, ob ich den andern vegetariern noch grossartig glauben soll, bzw. ob vegetarismus nicht einfach zwangsläufig auch das essen von rotem fleisch mit sich bringt. ;-)




Von:   abgemeldet 25.11.2006 20:27
Betreff: Kommunismus ist BÖSE!!! [Antworten]
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> okay. sag mir einfach, wo die engländer und amerikaner wann welche truppen wo im westen hätten landen sollen. dann kömma ja drüber diskutieren, ob das gutgegangen wäre.
>
Sorry...ich bin kein Militärexperte das kann ich dir nicht sagen, jedoch kann ich dir wie schon getan zeigen, das die Westmächte kein großen Willen hatten, die SU durch eine 2. Front zu unterstützen dies ergibt sich eben aus der Strategie der Westmächte. Und obs gut oder schlecht gegangen wäre ist irrelevant mir geht es um die Motive und diese sind eben durch die bisherige Strategie der Westmächte nicht gegeben, zudem ist der Zeitpunkt des Errichtens der 2. Front auch ein Anzeichen dafür, dagegen steht nur das logistische...wenn ich dir glauben schenke...dies ist jedoch kein zwangsläufiges Hinderniss gewesen.

> gemeint hatte ich eigentlich, dass die niederlage im moment des überfalles der deutschen auf die SU schon absehbar war, spätestens beim nichterreichen moskaus. weil es eben auf dauer nicht gutgehen konnte, ohne öl- und sonstige rohstoffquellen, ohne die bedrohung durch die britische flotte auch nur angekratzt zu haben, ohne das mittelmeer gesichert zu haben, ohne den nachschub über den atlantik unterbunden zu haben, etc. pp. gegen osten UND westen zu kämpfen.
> es war nur eine frage der zeit.
> stalingrad wird generell gern überbewertet und hat viel mehr symbolische als praktische bedeutung. es folgten noch einige kesselschlachten, die viel verheerender waren.
>
Naja darum geht es doch nur ebensächlich, ob das absehbar war oder nicht. Die Westmächte haben die 2. Front aufgebaut als der Wende Punkt des Krieges erreicht war und es nur noch um Einfluss Gewinnung/Beschränkung ging.
Zudem wäre die Blitzkrieg Strategie trotz aller (berechtigter)Einwände doch aufgegangen, hätte Stalin seine Rüstungsindustrie nicht auf die Schnelle und durch immense Blutopfer, hinter den Ural verlagert, wäre die Rüstungsindustrie einmal in die Hände der Deutschen gekommen wäre das dass Ende der SU gewesen.



> naja.
> mWn waren sowohl das deutsche reich als auch die UdSSR in der zwischenkriegszeit paria-staaten, die man zB im völkerbund nicht haben wollte. weswegen es da vorher schon annäherungen gab. und hitler zB seine neu geschaffenen panzertruppen - die lt. versailler vertrag ja keine panzer haben durften - in der UdSSR (sozusagen als schüleraustausch) üben lassen durfte...

Ja und?! Das ist doch kein anzeichnen eines Bündnisses, sondern Resultat der Isolation.
> dass engländer, franzosen und amerikaner die UdSSR nie so richtig ins herz zu schliessen vermochten, könnte auch ein itzy-bitzerle auf gegenseitigkeit beruht haben, findst nicht? ;-)

Es geht hier nicht ums mögen, sondern darum das die Westmächte selbst als sie "verbündet" waren, die SU schwächen wollten und so quasi die SU nur missbraucht haben für ihre Zwecke. (was bei betrachtung der Politik der Westmächte vor dem 2WK. nicht verwunderlich ist)
Umgekehrt war das meines Wissens nicht der Fall, vor allem da die Sowjetunion mit dem System Kollektiver Sicherheit, sogar versucht hat die Souveränität aller Länder (ink. bürgerlicher Länder) zu garantieren. Natürlich nicht aus selbstlosen Gründen, den das garantierte auch ihre Souveränität, jedoch verfolgten sie keine Schädigenden Gedanken.


> ich persönlich kann den polen diese weigerung nicht verdenken. väterchen stalin hatte schon genug andere gefressen, als dass einem nicht klar gewesen wäre, was "durchmarschrecht" hier bedeutet.
>
Schon klar, das war ja auch die Befürchtung Polens..., deswegen habe ich Polen ja direkt nichts vorgeworfen, jedoch ging es darum dass man den 2WK verhindert hätte können, wenn die WESTMÄCHTE Polen dazu gebracht hätte das zu akzeptieren. Und ich denke das dass die richtige Prioritäten Setzung gewesen wäre, meinst du nicht?

> eigentlich wollt ich es mir ja sparen, aber: bis zum eimarsch der deutschen in der UdSSR war die einzige unterstützung, die die zu diesem zeitpunkt schwerst bedrägten westmächte (und zu dem zeitpunkt waren das nur frankreich und england) von den russen bekamen, ein "solidarisches" schulterzucken.
>
Es ist offenkundig, das die SU wohl kaum die nötigen militärischenmittel hatte zu der Zeit, sie haben es ja auch später kaum geschafft sich selber zu Verteidigen. Ohne den frühen Wintereinbruch wäre das ganze wohl noch übler ausgegangen. Den hinter der Wolga war die gesamte Rüstungsindustrie...

> btw: die motive sind erstens unterstellungen und mutmassungen und zweitens eigentlich ein bisserl irrelevant. klingt so a la "Ihr habts uns zwar geholfen, aber Ihr habts uns nicht wirklich geliebt! Ihr fieslinge!"
>

Diese sind keine Unterstellungen und Mutmaßungen, sie ergeben sich aus der Strategie der Westmächte vor dem 2.WK. Zudem sind sie wissenschaftlich haltbar, auch vor bürgerlichen Professoren wie Heinrich August Winkler, der Urheber dieser Argumentation hat nämlich eben mit dieser seine Mündliche Universitätsprüfung über die Außenpolitik der SU bestanden. ;)


Ich sage immer. Ein klick schadet nix! http://tinyurl.com/yj5y3j
Streite niemals mit Idioten. Sie werden dich auf ihr Niveau bringen und dann mit Erfahrung schlagen!



Von:   abgemeldet 25.11.2006 22:57
Betreff: Kommunismus ist BÖSE!!! [Antworten]
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-Der Kommunismus ist eine Utopie.
Stimme ich zu weil es immer jemanden geben wird der mehr Macht besitzt, der ausbeutet, der mehr von allem hat.
Da es auch im Menschen veranlagt ist immer der oder das Beste zu sein.
Das stärkere Gewinnt.

-Der Kommunismus ist unmodern.
Definitiv, der Kommunismus war und ist vorhanden und hat versagt!

-Der Kommunismus ist veraltet.
In der Tat, jedoch ist der Kapitalismus ja auch nichtmehr so neu.

-Der Kommunismus hat versagt.
Jap, und versagt immernoch.

-Der Kommunismus ist dogmatisch.
Würde ich ebenfalls zustimmen oder wie war das nochmal, nach dem Kapitalismus kommt der Kommunismus die höchste Stufe.

-Der Kommunismus ist diktatorisch.
Muss es ja sein, wie soll Kommunismus demokratisch funktionieren?

-Der Kommunismus ist gleichmacherisch.
Jap, es fördert nichtmehr die stärken einzelne sondern fördert eine monotone Gleichheit

-Der Kommunismus ist totalitär
jap

-Der Kommunismus mischt sich in das Privatleben ein.
Weil man die Kontrolle über jeden Menschen brauch, alle andersdenkenden werden vernichtet

-Der Kommunismus lästert Gott.
Bestimmt!

-Der Kommunismus bedeutet Unfreiheit.
Naja bedeutet, vielleicht falsch ausgedrückt?
Es erzeugt eine Unfreiheit.

-Kommunisten sind Fanatiker.
Jap, habe einen in der Klasse und ja, krank!

-Kommunisten sind gewalttätig.
Jap, müssen Sie ja sein, weil kein normaler Mensch den kommunismus will. (bitte keine Grundsatzdebatte darüber was normal ist)

-Kommunisten sind Feinde der Demokratie.
Ja, wird doch durch die anderen Punkte die ich bejaht habe erklärt.

-Kommunisten wollen den Menschen ihr Eigentum wegnehmen.
Jap, weil sonst keine gleichheit gewährleistet werden würde

-Kommunisten sind Phrasendrescher.
Wasn das?

-Kommunisten verraten ihre Nation.
Wie geht das? Aber bestimmt!

-Kommunisten sind böse.
Jap, wie gesagt habe einen in der Klasse und alle Antikommunisten sind faschisten, jedes Wort über Marx, Lenin und Co von Lehrern wird kommunistisch analysiert ob es auch neutral war und in jeder Pause versucht er einem zu erklären warum der Kommunismus sich durchsetzen wird, das es noch nicht so ist weil alle Menschen böse sind und was weiß ich.

Zuletzt geändert: 25.11.2006 23:00:51



Von:   abgemeldet 25.11.2006 22:59
Betreff: Kommunismus ist BÖSE!!! [Antworten]
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zum kommunsimus kann ich nur folgendes sagen: wegen dem kommunismus wurde meiner familie alles weggenommen was sie hatten, die villa und der rebberg (beides in einem dorf in ungarn) und natürlich auch die unterkünfte derer, die für sie arbeiteten. wer hatte was davon? keiner! das wunderschöne haus liegt mehr oder weniger in trümmern da es seit meiner familie niemand mehr besass, der rebberg ist unenützt und überwachsen. man würde doch meinen, dass, nachdem alles vorbei ist, ein familienmitglied die villa vom staat zurückkaufen darf, doch da hat man sich aber schön geirrt. wieso? weiss keiner. egal. der kommunismus hat es geschafft ein reiches land in ein völlig armes zu verwandeln, es hat unqualifizierte menschen an die spitze gestellt, die natürlich keinen blassen von staatsführung hatten, nach dem prinzip: die putzfrau wird mich operieren, sie ist ja genau so ein mensch wie der arzt. doch, echt toller gedanke, jeden gleichzustellen, alle haben es schön, etc. doch leider völlig utopisch und nicht realisierbar. solange es schon den normlasten aller unterschiede gibt (nämlich den zwischen männern und frauen) kann es keine "gleichheit" geben. jeder, der so ein blödes sternchen trägt ist einfach zu blöd um mal nachzuforschen was kommunismus eigentlich bewirkt hat!
das beispiel mit meiner familie hab ich nicht genommen weil ich diesem haus nachtrauere oder sowas, ich habs nur einmal zu gesicht bekommen. aber das prinzip ist völlig sinnlos! so. dampfablassen.... fiuuuuu
Black Metal ist Krieeeeg!
Power of the Dragonflame!
lasst euch beissen <(((.^))> http://spielwelt9.monstersgame.net/?ac=vid&vid=6026379



Von:   abgemeldet 25.11.2006 23:39
Betreff: Kommunismus ist BÖSE!!! [Antworten]
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> Sorry...ich bin kein Militärexperte das kann ich dir nicht sagen, jedoch kann ich dir wie schon getan zeigen, das die Westmächte kein großen Willen hatten, die SU durch eine 2. Front zu unterstützen dies ergibt sich eben aus der Strategie der Westmächte. Und obs gut oder schlecht gegangen wäre ist irrelevant mir geht es um die Motive und diese sind eben durch die bisherige Strategie der Westmächte nicht gegeben, zudem ist der Zeitpunkt des Errichtens der 2. Front auch ein Anzeichen dafür, dagegen steht nur das logistische...wenn ich dir glauben schenke...dies ist jedoch kein zwangsläufiges Hinderniss gewesen.

militärexperte bin ich auch keiner - alle quellen, die mir vorliegen, sind sich aber einig, dass der D-day auch nach langer planung (die nebenbei noch zur dringend nötigen bereitstellung/ausrüstung/zusammenziehung einer ausreichenden menge von truppen bzw. allein zur bereitstellung von ausreichend schiffsraum für eine landung dieses ausmasses genutzt werden musste) immer noch eine ganz knappe sache war (eisenhower hatte eine fix formulierte rede für den fall eines scheiterns im schreibtisch).
wäre es schief gegangen und hätten die deutschen die invasionstruppen an der küste festnageln können, wären die westmächte auf JAHRE hinaus nicht zu einer wiederholung fähig gewesen (vom mit einer niederlage verbundenen zusammenbruch der moral ganz zu schweigen).
für einen früheren termin dürfte dies noch mehr gelten und ein erfolg wäre noch unwahrscheinlicher gewesen.
eine MISSLUNGENE eröffnung einer 2. front hätte den sowjets eher massivst geschadet, weil die westmächte auf jahre effektiv kaltgestellt gewesen wären.
hier wäre der satz richtig gewesen: "das gegenteil von gut ist gut gemeint". gut, es kann sein, dass die westmächte länger gewartet hätten, um die beiden mächte am kontinent sich gegenseitig ausbluten zu lassen. ich glaube allerdings, dass - eben aus logistisch-militärischen gründen - ein früherer invasionsversuch fahrlässigkeit an der grenze zum wahnsinn gewesen wäre. eine kleine versuchte landung von elitetruppen bei dieppe war ja schon katastrophal schief gegangen.

> Naja darum geht es doch nur ebensächlich, ob das absehbar war oder nicht. Die Westmächte haben die 2. Front aufgebaut als der Wende Punkt des Krieges erreicht war und es nur noch um Einfluss Gewinnung/Beschränkung ging.

mMn, weils vorher in dem mass nicht möglich war. siehe oben.

> Zudem wäre die Blitzkrieg Strategie trotz aller (berechtigter)Einwände doch aufgegangen, hätte Stalin seine Rüstungsindustrie nicht auf die Schnelle und durch immense Blutopfer, hinter den Ural verlagert, wäre die Rüstungsindustrie einmal in die Hände der Deutschen gekommen wäre das dass Ende der SU gewesen.

wahrscheinlich. da hätte den sowjets eine zweite front aber auch nichts gebracht - wenn die deutschen im ersten grossen vorstoss diese betriebe in die hand bekommen hätten können, hätten sie wohl kaum truppen abgezogen, die im westen (vorausgesetzt die truppen dort hätten nicht gereicht - zu dem zeitpunkt hätten sie das wahrscheinlich schon) sowieso zu spät gekommen wären.
is aber ein was-wäre-wenn-spielchen.

> Ja und?! Das ist doch kein anzeichnen eines Bündnisses, sondern Resultat der Isolation.

ich hab nur darauf hingewiesen, dass es schon vorher durchwegs fruchtbare kontakte gab.

> Es geht hier nicht ums mögen, sondern darum das die Westmächte selbst als sie "verbündet" waren, die SU schwächen wollten und so quasi die SU nur missbraucht haben für ihre Zwecke. (was bei betrachtung der Politik der Westmächte vor dem 2WK. nicht verwunderlich ist)
> Umgekehrt war das meines Wissens nicht der Fall, vor allem da die Sowjetunion mit dem System Kollektiver Sicherheit, sogar versucht hat die Souveränität aller Länder (ink. bürgerlicher Länder) zu garantieren. Natürlich nicht aus selbstlosen Gründen, den das garantierte auch ihre Souveränität, jedoch verfolgten sie keine Schädigenden Gedanken.

das system kollektiver sicherheit sagt mir jetzt zu wenig, als dass ich mich effektiv dazu äussern könnte. jedenfalls kann ich mir nur schwer vorstellen, dass die sowjets das nicht an handfeste einflusszonen festgemacht hätten - das durchmarschrecht durch polen hat hier (speziell, wenn man die tatsächlich geschehene geschichte betrachtet) einen ZIEMLICH schalen beigeschmack.
das is aber wohlgemerkt nur spekulation meinerseits.

> Schon klar, das war ja auch die Befürchtung Polens..., deswegen habe ich Polen ja direkt nichts vorgeworfen, jedoch ging es darum dass man den 2WK verhindert hätte können, wenn die WESTMÄCHTE Polen dazu gebracht hätte das zu akzeptieren. Und ich denke das dass die richtige Prioritäten Setzung gewesen wäre, meinst du nicht?

naja, england und frankreich hatten mit polen - anders als mit der UdSSR - ein "richtiges" bündnis (der einmarsch deutschlands in polen hat dann ja auch die kriegserklärung der westmächte nach sich gezogen). und man kann nicht einfach einen verbündeten zur potentiellen selbstentleibung zwingen...
so würd ich mir das erklären.

> Es ist offenkundig, das die SU wohl kaum die nötigen militärischenmittel hatte zu der Zeit, sie haben es ja auch später kaum geschafft sich selber zu Verteidigen. Ohne den frühen Wintereinbruch wäre das ganze wohl noch übler ausgegangen. Den hinter der Wolga war die gesamte Rüstungsindustrie...

ich wollte der UdSSR ja auch keinen strick draus drehen, sondern nur drauf hinweisen, dass die auch nicht aus reiner freundlichkeit ihren zweckverbündeten gegenüber gekämpft hätten.

> > btw: die motive sind erstens unterstellungen und mutmassungen und zweitens eigentlich ein bisserl irrelevant. klingt so a la "Ihr habts uns zwar geholfen, aber Ihr habts uns nicht wirklich geliebt! Ihr fieslinge!"
> Diese sind keine Unterstellungen und Mutmaßungen, sie ergeben sich aus der Strategie der Westmächte vor dem 2.WK. Zudem sind sie wissenschaftlich haltbar, auch vor bürgerlichen Professoren wie Heinrich August Winkler, der Urheber dieser Argumentation hat nämlich eben mit dieser seine Mündliche Universitätsprüfung über die Außenpolitik der SU bestanden. ;)

nagut, dann nehm ich die mutmassungen zurück und behaupte fürderhin das gegenteil. ;-)
is ja nicht so, als ob ich nicht mit mir reden liesse.
ich bleib trotzdem dabei, dass eher das ergebnis zählt, als die motivation dahinter. sonst könnte man auch drüber diskutieren anfangen, ob die SU die ostblocvkstaaten denn jetzt befreien oder erobern und besetzen wollte. was für mich müssige fragen sind - ich bin eben pragmatischer ergebnisbetrachter.

gratulation zur prüfung! =)



Von:   abgemeldet 25.11.2006 23:45
Betreff: Kommunismus ist BÖSE!!! [Antworten]
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@Kenzai

Du hast absoulut keine Ahnung was Kommunismus geschweige den Sozialismus ist. Informiere dich bevor du einen ****** schreibst, es ist einfach nur echt peinlich sowas lesen zu müssen.
Und wenn du das schon nicht tust so begründe deine Aussagen wenigstens.

Ich kann dir nur sagen es gab noch nie Komunismus und auch noch nie Sozialismus. Ich bitte dich dich mal über Theorie des Sozialismus zu Informieren und dann zu vergeleichen in wiefern die Theorie der Realtiät entsprach...dann wirst du merken das es absolut irrsinig ist von Sozialismus oder Kommunismus zu reden, weil es nichtmal in Grundlegensten Dingen übereinstimmung gibt.

@Shynia

Selbe gilt für dich...informieren über die Theorie heißt das Stichwort. Vielleicht wird dir dann klar das Komunismus den Menschen nicht gleich machen will. Höchstens in sofern, das der Sozialismus den Grundstein schafft das jeder die GLEICHEN CHANCEN hat was aus seinem Leben zu machen.


Ich gebe euch keine ausführlichen Antworten,weil ihr nicht mal die Grunlagen besitzt um eine anständige Diskussion zu führen. Da ihr nicht mal was über Grundlegende Begriffe wisst. Falls ihr Bedarf an aufklärung/weiterbildung habt,kann euch diese grundlegenden Begriffe per ENS erklären. Ist doch schade wenn Menschen sich aufgrund solcher Unwissenheit in der Öffentlichkeit blamieren, also ich habe Mitleid mit euch, weis ja nicht wie es anderen geht.
Ich sage immer. Ein klick schadet nix! http://tinyurl.com/yj5y3j
Streite niemals mit Idioten. Sie werden dich auf ihr Niveau bringen und dann mit Erfahrung schlagen!



Von:    Teyl 25.11.2006 23:52
Betreff: Kommunismus ist BÖSE!!! [Antworten]
Bei so einem sachlichen, informierten Beitrag glaubt man richtig das du eine Ahnung davon hast. Naja bestätig die Ansicht über Diskussionsfähigkeit, Intelligentz und letztendlich auch die Umsetzbarkeit jeglicher kommunistischer Systeme.

Die Idee ist vielleicht nett.
Realistisch gesehen ist es eine fachistoider Dreck der in einem Morden und Beschneidung persönlicher Freiheiten der dem was Nationalsozialisten leisten in kaum etwas nachsteht.
You might say everyone of us is a fiddler on the roof
trying to scratch out a pleasent simple tune
without breaking his neck



Von:   abgemeldet 26.11.2006 00:20
Betreff: Kommunismus ist BÖSE!!! [Antworten]
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> militärexperte bin ich auch keiner - alle quellen, die mir vorliegen, sind sich aber einig, dass der D-day auch nach langer planung (die nebenbei noch zur dringend nötigen bereitstellung/ausrüstung/zusammenziehung einer ausreichenden menge von truppen bzw. allein zur bereitstellung von ausreichend schiffsraum für eine landung dieses ausmasses genutzt werden musste) immer noch eine ganz knappe sache war (eisenhower hatte eine fix formulierte rede für den fall eines scheiterns im schreibtisch).
> wäre es schief gegangen und hätten die deutschen die invasionstruppen an der küste festnageln können, wären die westmächte auf JAHRE hinaus nicht zu einer wiederholung fähig gewesen (vom mit einer niederlage verbundenen zusammenbruch der moral ganz zu schweigen).
> für einen früheren termin dürfte dies noch mehr gelten und ein erfolg wäre noch unwahrscheinlicher gewesen.
> eine MISSLUNGENE eröffnung einer 2. front hätte den sowjets eher massivst geschadet, weil die westmächte auf jahre effektiv kaltgestellt gewesen wären.
> hier wäre der satz richtig gewesen: "das gegenteil von gut ist gut gemeint". gut, es kann sein, dass die westmächte länger gewartet hätten, um die beiden mächte am kontinent sich gegenseitig ausbluten zu lassen. ich glaube allerdings, dass - eben aus logistisch-militärischen gründen - ein früherer invasionsversuch fahrlässigkeit an der grenze zum wahnsinn gewesen wäre. eine kleine versuchte landung von elitetruppen bei dieppe war ja schon katastrophal schief gegangen.
>

Also diese Begründung klingt schon um einiges plausibler und ist durchaus nachvollziehbar und würde gegen meine Sprechen, jedoch ist das halt auch nur Spekulation. Denn man könnte sich Frage ob eine frühere Inversion nicht auch funktioniert hätte und und und ..also alles hätte,wäre,wenn und aber Fragen.
Meine Argumentation ist weniger militärischlogistisch und Stützt sich eben auf die Kontinuität der Politik der Westmächte, die von mir kritisierte Haltung wäre eine plausible Fortsetzung ihrer bisherigen Politik, sodass der Zeitpunkt der Inversion einfach ziemlich gut in diese Politik rein passt. Also ums kurz zu sagen, deine Argumentation ist nachvollziehbar, jedoch widerlegt es meine nicht, da ich eine andere Grundlage für meine Argumentation benutze, es liegt wohl nun im ermessen des Erklärungsgehaltes der beiden Argumentationen welche besser welche schlechter ist.

> wahrscheinlich. da hätte den sowjets eine zweite front aber auch nichts gebracht - wenn die deutschen im ersten grossen vorstoss diese betriebe in die hand bekommen hätten können, hätten sie wohl kaum truppen abgezogen, die im westen (vorausgesetzt die truppen dort hätten nicht gereicht - zu dem zeitpunkt hätten sie das wahrscheinlich schon) sowieso zu spät gekommen wären.
> is aber ein was-wäre-wenn-spielchen.
Japp ist es, aber die Zweite Front ist für mich nicht in ihrer Wirksamkeit interessant, sondern dass sie einfach schnell zustande kommt, damit die SU nicht die Hauptlast des Krieges alleine Tragen müsste.

> ich hab nur darauf hingewiesen, dass es schon vorher durchwegs fruchtbare kontakte gab.

Ja das bestreitet keiner, jedoch ist es für alle klar beteiligten klar gewesen, das der Nichtangriffsvertrag zwischen DR und SU kein freundschaftliches, sondern ein Zweckbündnis war und für die SU dazu diente, einen Schutzgürtel zu bilden und aufzurüsten.

> > Es geht hier nicht ums mögen, sondern darum das die Westmächte selbst als sie "verbündet" waren, die SU schwächen wollten und so quasi die SU nur missbraucht haben für ihre Zwecke. (was bei betrachtung der Politik der Westmächte vor dem 2WK. nicht verwunderlich ist)

> das System kollektiver Sicherheit sagt mir jetzt zu wenig, als dass ich mich effektiv dazu äussern könnte. jedenfalls kann ich mir nur schwer vorstellen, dass die sowjets das nicht an handfeste einflusszonen festgemacht hätten - das durchmarschrecht durch polen hat hier (speziell, wenn man die tatsächlich geschehene geschichte betrachtet) einen ZIEMLICH schalen beigeschmack.
> das is aber wohlgemerkt nur spekulation meinerseits.

Naja im System Kollektiver Sicherheit ging es um Kriegsprävention, man wollte ein Bündnis aller Staaten Europas, die bei einem Faschistischen Angriff auf ein Land kollektiv gegen das DR zogen. Also eine klare Antifaschistische Front. Dies wurde jedoch von den Westmächte im Völkerbund abgelehnt, da die Westmächte die Appeasmentpolitik verfolgten.

> naja, england und frankreich hatten mit polen - anders als mit der UdSSR - ein "richtiges" bündnis (der einmarsch deutschlands in polen hat dann ja auch die kriegserklärung der westmächte nach sich gezogen). und man kann nicht einfach einen verbündeten zur potentiellen selbstentleibung zwingen...
> so würd ich mir das erklären.

Ja das war ja auch die offizielle Begründung der Westmächte, aber es ging darum einen Weltkrieg zu verhindern und Polen Souveränität wurde ja dadurch auch nicht gewahrt, sie wurden deswegen ja von den Deutschen zerschlagen...folglich wäre es doch eindeutig besser gewesen Polen dazu zu "zwingen" und einen Weltkrieg zu verhindern. Zumal bei genauer Betrachtung die SU keine aggressiven Expansionsdrang hegte, sondern seit Stalin nur darauf aus war die Sicherheit ihres Staates zu gewährleisten, mit nicht zu Rechtfertigenden Mitteln natürlich.


> ich wollte der UdSSR ja auch keinen strick draus drehen, sondern nur drauf hinweisen, dass die auch nicht aus reiner freundlichkeit ihren zweckverbündeten gegenüber gekämpft hätten.
>
In der Politik gibt es nie Freundlichkeit, sondern nur Interessen, wie gesagt ob man den Gegner schaden will oder aus eigen Interesse dem Gegner hilft ist dennoch ein Unterschied.


> nagut, dann nehm ich die mutmassungen zurück und behaupte fürderhin das gegenteil. ;-)
> is ja nicht so, als ob ich nicht mit mir reden liesse.
> ich bleib trotzdem dabei, dass eher das ergebnis zählt, als die motivation dahinter. sonst könnte man auch drüber diskutieren anfangen, ob die SU die ostblocvkstaaten denn jetzt befreien oder erobern und besetzen wollte. was für mich müssige fragen sind - ich bin eben pragmatischer ergebnisbetrachter.
>
> gratulation zur prüfung! =)
es kommt darauf an zu welchem Ergebnis man kommen will, bzw unter welchem Aspekt man die historischen Ereignisse untersucht, je nachdem ist Ergebnis und Motivation eben wichtig.

*lach* ich bin nicht derjenige der die Prüfung gemacht hat, ich bin noch Schüler mit Geschichte LK ;) Die Rede war von meinem "Mentor" ;)


-------------------------------
@Teylgran

Wie du an meinen vorherigen Post vielleicht gemerkt hast, kann ich durch aus sachlich argumentieren, jedoch muss mein gegenüber 1. AHNUNG vom Thema haben und nicht nur eine Meinung, 2. muss mein gegen über auch Begründen. Damit ich das kann.

Auch du hast keine Begründung in deiner Aussage...sollte dir zu denken geben.
Ich sage immer. Ein klick schadet nix! http://tinyurl.com/yj5y3j
Streite niemals mit Idioten. Sie werden dich auf ihr Niveau bringen und dann mit Erfahrung schlagen!
Zuletzt geändert: 26.11.2006 00:24:23



Von:   abgemeldet 26.11.2006 00:23
Betreff: Kommunismus ist BÖSE!!! [Antworten]
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@Red_Revolution
Da hast du recht, Russland und China wären gerne kommunistische Länder, du hast recht, ich habe nur das Schulwissen vom Kommunismus, ehrlich?
Das reicht mir auch um zu sagen das der kommunismus der größte Schwachsinn ist von dem ich gehört habe, genug um zu gehen wenn mich einer mit kommunistischen Geschwafel zulabern will.
Ehm, außerdem selbst wenn wir die Grundlagen nicht besitzen, du wirst nie einen dummen Schüler zum lernen bringen wenn du ihm nicht von Grund auf die Thematik erklärt.
Aber vielleicht kannst du auch nicht antworten und dem wiedersprechen was wir sagen, das ist schade für den Kommunismus, schön für mich.



Von:   abgemeldet 26.11.2006 00:55
Betreff: Kommunismus ist BÖSE!!! [Antworten]
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> Also diese Begründung klingt schon um einiges plausibler und ist durchaus nachvollziehbar und würde gegen meine Sprechen, jedoch ist das halt auch nur Spekulation. Denn man könnte sich Frage ob eine frühere Inversion nicht auch funktioniert hätte und und und ..also alles hätte,wäre,wenn und aber Fragen.
> Meine Argumentation ist weniger militärischlogistisch und Stützt sich eben auf die Kontinuität der Politik der Westmächte, die von mir kritisierte Haltung wäre eine plausible Fortsetzung ihrer bisherigen Politik, sodass der Zeitpunkt der Inversion einfach ziemlich gut in diese Politik rein passt. Also ums kurz zu sagen, deine Argumentation ist nachvollziehbar, jedoch widerlegt es meine nicht, da ich eine andere Grundlage für meine Argumentation benutze, es liegt wohl nun im ermessen des Erklärungsgehaltes der beiden Argumentationen welche besser welche schlechter ist.

vielleicht stimmt ja auch beides rein zufällig zusammen.
was ich durchaus ernst meine. also quasi, die westmächte hatten es nicht wirklich früher vor, hätten früher aber realistischerweise auch nicht die möglichkeiten dazu gehabt.
liegt im bereich des möglichen.

> Japp ist es, aber die Zweite Front ist für mich nicht in ihrer Wirksamkeit interessant, sondern dass sie einfach schnell zustande kommt, damit die SU nicht die Hauptlast des Krieges alleine Tragen müsste.

vielleicht reden wir aneinander vorbei.
ich hatte gemeint, dass eine zweite front, die schnell zustandekommt, dann nichts bringt, wenn sie genauso schnell niedergerungen wird. soll heissen, ein paar divisionen an land zu bringen, die von den deutschen innerhalb eines monats relativ locker zerhackstückelt worden wären, hätte
1.) den westmächten wieder einiges an eben nur schwierig schnell wiederzubeschaffenden soldaten gekostet (tatsächlich war personal immer das grössere problem als material - ein flugzeug brauch ich nicht ausbilden, den piloten schon).
2.) sich die wehrmacht zumindest einen teil ihres unbesiegbarkeits-nimbus wiedergeholt hätte. die moral nicht unterschätzen!
3.) sich die lage der sowjets nicht wirklich geändert hätte.

deshalb wirksamkeit vor schnelligkeit.

> Ja das bestreitet keiner, jedoch ist es für alle klar beteiligten klar gewesen, das der Nichtangriffsvertrag zwischen DR und SU kein freundschaftliches, sondern ein Zweckbündnis war und für die SU dazu diente, einen Schutzgürtel zu bilden und aufzurüsten.

das bestreit ich auch wieder nicht - die formulierung "dicke freunde" war ja auch sarkastisch gemeint (mir fällt grad auf, dass Du Dich vielleicht an der gestossen haben könntest).

> Ja das war ja auch die offizielle Begründung der Westmächte, aber es ging darum einen Weltkrieg zu verhindern und Polen Souveränität wurde ja dadurch auch nicht gewahrt, sie wurden deswegen ja von den Deutschen zerschlagen... folglich wäre es doch eindeutig besser gewesen Polen dazu zu "zwingen" und einen Weltkrieg zu verhindern.

naja, es kann natürlich leicht sein, dass die westmächte davon ausgingen, dass hitler vor einem ausgewachsenen krieg zurückschrecken würde - sie wussten ja nicht, dass er sich mit stalin geeinigt hatte und die geschwindigkeit, mit der polen niedergekämpft wurde, hat ja selbst die deutschen überrascht.
hinterher is man freilich schlauer.

> Zumal bei genauer Betrachtung die SU keine aggressiven Expansionsdrang hegte, sondern seit Stalin nur darauf aus war die Sicherheit ihres Staates zu gewährleisten, mit nicht zu Rechtfertigenden Mitteln natürlich.

*hrmhüstel*
baltikum etc....?
oder vertu ich mich da jetzt grad komplett mit der chronologie?

ausserdem war die säuberungswelle, mit der stalin der roten armee um 1937/38 (?) mal eben fast die gesamte führungsschicht wegexekutierte (einer der hauptgründe für die anfängliche unterlegenheit der roten armee ggü. der wehrmacht) ja auch eher überraschend und man musste somit von einer sehr wohl schlagkräftigen roten armee ausgehen...

> In der Politik gibt es nie Freundlichkeit, sondern nur Interessen, wie gesagt ob man den Gegner schaden will oder aus eigen Interesse dem Gegner hilft ist dennoch ein Unterschied.

dem gegner helfen is sicher falsch ausgedrückt. ob man dem verbündeten vielleicht nicht in dem mass geholfen hat wie möglich gewesen wäre, is ganz was anderes.

> es kommt darauf an zu welchem Ergebnis man kommen will, bzw unter welchem Aspekt man die historischen Ereignisse untersucht, je nachdem ist Ergebnis und Motivation eben wichtig.

erm...
ja, ich denke, das kann man so stehen lassen.

> *lach* ich bin nicht derjenige der die Prüfung gemacht hat, ich bin noch Schüler mit Geschichte LK ;) Die Rede war von meinem "Mentor" ;)

ich gönn mir mal eine kleine provokation: ich dachte, bei "Euch" heisst das "Kommissar"? *GGG*





Von:   abgemeldet 26.11.2006 10:21
Betreff: Kommunismus ist BÖSE!!! [Antworten]
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@RED_revolution:

über deine kleine antwort kann ich nur lachen^^ du hast keine ahnung davon, was ich vom kommunismus weiss. ich habe mit keinem satz mein wissen über politik preisgegeben, ich habe nur gesagt was die leute, die sich kommunisten nennen und nannten angerichtet haben. lern mal genau zu lesen und deine revolutionäre wut bei dir zu lassen bevor du übereifrig und vorschnell auf einen post antwortest. ich bin eine person die gern während diskussionen dazu lernt aber sie müssen dann schon ein gewisses niveau haben, das deine antwort nicht ans tageslicht brachte. schade eigentlich, da ich diesen thread echt spannend gefunden hätte. und tja, wenn irgendwo "dampfablassen" steht, dann werd ich nicht die positiven seiten des kommunismus oder die idee davon (aus meiner sicht) beschreiben.

und merk dir mal eins, mein junge: durch provokative antworten kannst du niemanden von deiner meinung überzeugen. wenn du dich schon als "alleswissenden gott" darstellst, der mehr weiss als jeder geschichtslehrer, dann geh auch mit einer bestimmten rafinesse vor. den kommentar "ich habe mitleid mit euch" kann ich weder glauben, noch zurück geben, bitte lass deinen zynismus im keller wenn du eine reife antwort geben willst. was ich dir nur schreiben kann ist, dass ich es sehr bedauere wenn jemand der so von sich überzeugt ist und mit "tollen" texten und angeeignetem wissen um sich schmeisst tatsächlich glaubwürdig scheinen kann.
cool down...

p.s.: von welchen grundlegenden begriffen sprichst du überhaupt?! ich hab garnichts davon erwähnt... komisch... wahrscheinlich hast du dir die eingebildet...
Black Metal ist Krieeeeg!
Power of the Dragonflame!
lasst euch beissen <(((.^))> http://spielwelt9.monstersgame.net/?ac=vid&vid=6026379
Zuletzt geändert: 26.11.2006 11:10:32



Von:   abgemeldet 26.11.2006 12:51
Betreff: Kommunismus ist BÖSE!!! [Antworten]
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> vielleicht reden wir aneinander vorbei.
> ich hatte gemeint, dass eine zweite front, die schnell zustandekommt, dann nichts bringt, wenn sie genauso schnell niedergerungen wird. soll heissen, ein paar divisionen an land zu bringen, die von den deutschen innerhalb eines monats relativ locker zerhackstückelt worden wären, hätte
> 1.) den westmächten wieder einiges an eben nur schwierig schnell wiederzubeschaffenden soldaten gekostet (tatsächlich war personal immer das grössere problem als material - ein flugzeug brauch ich nicht ausbilden, den piloten schon).
> 2.) sich die wehrmacht zumindest einen teil ihres unbesiegbarkeits-nimbus wiedergeholt hätte. die moral nicht unterschätzen!
> 3.) sich die lage der sowjets nicht wirklich geändert hätte.
>
> deshalb wirksamkeit vor schnelligkeit.
>
Ich habe dich schon verstanden du bringst das Argument an dass man so lange gebraucht hat weil man höchstmögliche Sicherheit haben wollte das die Inversion gelingt, weil andererseits wohl alles den Bach runter gegangen wäre und deshalb so viel Zeit nötig war.

Wie schon gesagt, ich kann nicht beurteilen ob diese Zeit wirklich so lange nötig war oder ob das auch nicht schneller ginge, keine Ahnung.
Mir geht es auch nicht darum ob die 2. Front der SU was gebracht hätte, sondern darum das ich herausstellen will, das die Westmächte seit Anbeginn des Entstehens der SU, ihr feindlich gesonnen waren. In dieser Hinsicht erläutere ich dieses Ereignis, nicht in der Hinsicht, das man durch eine 2. Front vielleicht die Opfer auf Seiten der SU verringern könnte etz. pp.

> das bestreit ich auch wieder nicht - die formulierung "dicke freunde" war ja auch sarkastisch gemeint (mir fällt grad auf, dass Du Dich vielleicht an der gestossen haben könntest).
>
Genau! ;)

> naja, es kann natürlich leicht sein, dass die westmächte davon ausgingen, dass hitler vor einem ausgewachsenen krieg zurückschrecken würde - sie wussten ja nicht, dass er sich mit stalin geeinigt hatte und die geschwindigkeit, mit der polen niedergekämpft wurde, hat ja selbst die deutschen überrascht.
> hinterher is man freilich schlauer.

Japp...aber zu erwähnen ist das sich die SU, erst gänzlich nach dem die Verhandlungen mit den Westmächten gescheitert war, mit dem Deutschen Reich ein Bündnis eingegangen ist.

> > Zumal bei genauer Betrachtung die SU keine aggressiven Expansionsdrang hegte, sondern seit Stalin nur darauf aus war die Sicherheit ihres Staates zu gewährleisten, mit nicht zu Rechtfertigenden Mitteln natürlich.
>
> *hrmhüstel*
> baltikum etc....?
> oder vertu ich mich da jetzt grad komplett mit der chronologie?
>

Nein, nein durchaus richtig...und es gab auch noch eine reihe weitere "Annektionen" jedoch immer unter dem Motiv einen Sicherheitsgürtel für einem Faschistischen Angriff zu haben, denn hätte die SU diese Kleinstaaten nicht annektiert, wären sie bei einem Faschistischen Vorstoß in die Hände der Deutschen gelangt.
Dieses Sicherheitsstreben ergibt sich jedoch nicht nur aus dem 2. WK sondern 1. Aufgrund der Imperialistischen Zerschlagungs- versuche in der Gründungszeit der SU.
2. Aus dem Konzept Stalin "vom Sozialismus in einem Lande" dieses Konzept war sehr stark innenpolitisch ausgerichtet, es war nach dem Scheitern der Weltrevolution ziel, mit allen mitteln die Industrialisierung alleine voran zutreiben, dass konnte man jedoch nur, wenn man Außenpolitisch genug Sicherheit und Ruhe vor möglichen Angriffen hatte.
Diese Politik zieht sich bis in den kalten Krieg hindurch.

> ausserdem war die säuberungswelle, mit der stalin der roten armee um 1937/38 (?) mal eben fast die gesamte führungsschicht wegexekutierte (einer der hauptgründe für die anfängliche unterlegenheit der roten armee ggü. der wehrmacht) ja auch eher überraschend und man musste somit von einer sehr wohl schlagkräftigen roten armee ausgehen...
>
Das habe ich nicht verstanden, eben weil er die gesamte Führungsschicht eliminiert hat, war die Armee der SU vollkommen am Boden, nur noch 1/3 der ehemaligen Offiziere war übrig belieben, wie du da auf schlagfertig kommst ist mir nicht klar.



> dem gegner helfen is sicher falsch ausgedrückt. ob man dem verbündeten vielleicht nicht in dem mass geholfen hat wie möglich gewesen wäre, is ganz was anderes.
>
Hast du recht war unglücklich formuliert. Ich bezweifle ja ob die Westmächte überhaupt das Motiv hatten ihren "verbündeten" zu helfen.

> ich gönn mir mal eine kleine provokation: ich dachte, bei "Euch" heisst das "Kommissar"? *GGG*
>

*lach* da wollte ich mal anpassen und die allgemein geläufigen begriffe benutzen und schupps bin ich enttarnt worden.


----------------------------------

>über deine kleine antwort kann ich nur lachen^^ du hast keine ahnung davon, was ich vom kommunismus weiss. ich habe mit keinem satz mein wissen über politik preisgegeben, ich habe nur gesagt was die leute, die sich kommunisten nennen und nannten angerichtet haben. lern mal genau zu lesen
>

Ich habe genau genug gelesen um zu erkennen, das du das Wort "Kommunismus" in einen falschen Zusammenhang benutzt. Und die differenzierung mit dem "nennen und nannten" stand da nicht drine.

>und tja, wenn irgendwo "dampfablassen" steht, dann werd ich nicht die positiven seiten des kommunismus oder die idee davon (aus meiner sicht) beschreiben.
>

okey dann hätten wir das geklärt.
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Zuletzt geändert: 26.11.2006 13:32:50



Von:   abgemeldet 26.11.2006 17:19
Betreff: Kommunismus ist BÖSE!!! [Antworten]
Ich klick mich hier ma aus der Diskussion aus, weil sich das schon wieder im Kreise zu drehen beginnt, darum noch fröhliches weiterdiskutieren. ;)



Von:    Teyl 26.11.2006 17:50
Betreff: Kommunismus ist BÖSE!!! [Antworten]
@Red_Revolution:
Nach knapp 9 Seiten habe ich keinerlei Ambitionen mich allzustark nochmals zu wiederholen. Zumal es langweilig wird lediglich Plattitüden zu zerlegen. [Richtige Argumente gab es zu wenig als das ich von einer Argumentation sprechen würde]
You might say everyone of us is a fiddler on the roof
trying to scratch out a pleasent simple tune
without breaking his neck



Von:   abgemeldet 26.11.2006 17:59
Betreff: Kommunismus ist BÖSE!!! [Antworten]
Könn wa uns drauf einigen, dass Kommunismus im Prinzip ne dolle Sache wär, würde man ihn richtig ausführen, so wie er in seiner Theorie beschrieben ist und dass die einen aber an der Umsetzbarkeit zweifeln, die anderen ihn aber doch für umsetzbar halten?



Von:   abgemeldet 26.11.2006 18:25
Betreff: Kommunismus ist BÖSE!!! [Antworten]
Avatar
 
Ich bin ein böser, gewalttätiger, vom Ausland gesteurter, fanatischer Feind der Demokratie, der durch Phrasendreschen den Leuten ihr Eigentum wegnimmt und somit seine Nation verrät...aber ich steh dazu.

Meine Einstellung ist eine unmoderne, veraltete, dogmatische, diktatorische, gleichmacherische, totalitäre, gotteslästernde, unfreie, sich in das Privatleben einmischende Versager-Utopie.

Trotzdem bin ich der Meinung ein guter Mensch zu sein. Die Welt ist verrückt, nicht?

mAmA_kRoEtE

Ich bin wie ich bin, mich zu verstellen hat keinen Sinn.

LIFE HOPE TRUTH TRUST FAITH PRIDE LOVE LUST PAIN HATE LIES GUILT LOVE CRY LIVE DIE Keep movin' on...



Von:   abgemeldet 27.11.2006 09:28
Betreff: Kommunismus ist BÖSE!!! [Antworten]
Avatar
 
> > *hrmhüstel*
> > baltikum etc....?
> > oder vertu ich mich da jetzt grad komplett mit der chronologie?
> Nein, nein durchaus richtig...und es gab auch noch eine reihe weitere "Annektionen" jedoch immer unter dem Motiv einen Sicherheitsgürtel für einem Faschistischen Angriff zu haben, denn hätte die SU diese Kleinstaaten nicht annektiert, wären sie bei einem Faschistischen Vorstoß in die Hände der Deutschen gelangt.

erm... sie SIND beim tatsächlich stattgefundenen faschistischen vorstoss in die hände der deutschen gelangt. ;-)
dafür aber nach beseitigung der faschistischen gefahr ganz fix wieder re-annektiert worden.

> > ausserdem war die säuberungswelle, mit der stalin der roten armee um 1937/38 (?) mal eben fast die gesamte führungsschicht wegexekutierte (einer der hauptgründe für die anfängliche unterlegenheit der roten armee ggü. der wehrmacht) ja auch eher überraschend und man musste somit von einer sehr wohl schlagkräftigen roten armee ausgehen...
> Das habe ich nicht verstanden, eben weil er die gesamte Führungsschicht eliminiert hat, war die Armee der SU vollkommen am Boden, nur noch 1/3 der ehemaligen Offiziere war übrig belieben, wie du da auf schlagfertig kommst ist mir nicht klar.

gemeint war, dass die "säuberungswelle" für aussenstehende (für die betreffenden ja offensichtlich auch) so überraschend kam, dass man bis dahin von einer schlagkräftigen roten armee ausgehen musste.
blöd formuliert, ich weiss...

> > dem gegner helfen is sicher falsch ausgedrückt. ob man dem verbündeten vielleicht nicht in dem mass geholfen hat wie möglich gewesen wäre, is ganz was anderes.
> Hast du recht war unglücklich formuliert. Ich bezweifle ja ob die Westmächte überhaupt das Motiv hatten ihren "verbündeten" zu helfen.

naja. sie habens jedenfalls getan. ob das gern geschehen ist oder nicht... wayne? und ob mehr gegangen wär...

> > ich gönn mir mal eine kleine provokation: ich dachte, bei "Euch" heisst das "Kommissar"? *GGG*
> *lach* da wollte ich mal anpassen und die allgemein geläufigen begriffe benutzen und schwupps bin ich enttarnt worden.

*G*
so schnell kanns gehn. ;-)

@MaMa KroEtE
> Ich bin ein böser, gewalttätiger, vom Ausland gesteurter, fanatischer Feind der Demokratie, der durch Phrasendreschen den Leuten ihr Eigentum wegnimmt und somit seine Nation verrät...aber ich steh dazu.
> Meine Einstellung ist eine unmoderne, veraltete, dogmatische, diktatorische, gleichmacherische, totalitäre, gotteslästernde, unfreie, sich in das Privatleben einmischende Versager-Utopie.
> Trotzdem bin ich der Meinung ein guter Mensch zu sein. Die Welt ist verrückt, nicht?

[matra ON]
mach einen kibbuz auf!
[/mantra OFF] ;-)

p.s.: jepp, die welt is KOMPLETT verrückt. das macht sie tlw. so liebenswert.

@Luri:
darauf kömma uns einigen.
Zuletzt geändert: 27.11.2006 10:52:45



Von:    Teyl 27.11.2006 10:38
Betreff: Kommunismus ist BÖSE!!! [Antworten]
@Luri:
Hm ja. Wenn der Mensch ein Mensch nicht waer, waere der Kommunismus sicherlich ganz nett.
You might say everyone of us is a fiddler on the roof
trying to scratch out a pleasent simple tune
without breaking his neck



Von:   abgemeldet 27.11.2006 21:21
Betreff: Kommunismus ist BÖSE!!! [Antworten]
>@Luri:
>Hm ja. Wenn der Mensch ein Mensch nicht waer, waere der Kommunismus sicherlich ganz nett.

Und weil der Mensch ein Mensch ist,
drum hat er Stiefel ins Gesicht nicht gern.
Er will unter sich keinen Sklaven sehn
und über sich keinen Herrn.
Drum links, zwei, drei!
Drum links, zwei, drei!
Wo dein Platz, Genosse, ist!
Reih dich ein in die Arbeitereinheitsfront
Weil du auch ein Arbeiter bist.


Dat musste jetzt sein. ;)
Zuletzt geändert: 27.11.2006 22:18:37



Von:    Teyl 27.11.2006 21:57
Betreff: Kommunismus ist BÖSE!!! [Antworten]
Natürlich hab ich leider recht
Die Welt ist arm, der Mensch ist schlecht.
Wir wären gut - anstatt so roh
Doch die Verhältnisse, sie sind nicht so.

Da konnte ich nun auch nicht wiederstehen ;)
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without breaking his neck



Von:   abgemeldet 29.11.2006 20:02
Betreff: Kommunismus ist BÖSE!!! [Antworten]
Avatar
 
> >@Luri:
> >Hm ja. Wenn der Mensch ein Mensch nicht waer, waere der Kommunismus sicherlich ganz nett.
>
> Und weil der Mensch ein Mensch ist,
> drum hat er Stiefel ins Gesicht nicht gern.
> Er will unter sich keinen Sklaven sehn
> und über sich keinen Herrn.
> Drum links, zwei, drei!
> Drum links, zwei, drei!
> Wo dein Platz, Genosse, ist!
> Reih dich ein in die Arbeitereinheitsfront
> Weil du auch ein Arbeiter bist.
>
>
> Dat musste jetzt sein. ;)

Bravo!

PS: Es wird immer mehr Genossen geben und immer weniger habsüchtige Egoisten



Von:   abgemeldet 29.11.2006 20:18
Betreff: Kommunismus ist BÖSE!!! [Antworten]
Avatar
 
>
> Bravo!
>
> PS: Es wird immer mehr Genossen geben und immer weniger habsüchtige Egoisten

Wie kommt es eigentlich, dass deine Weltsicht so unglaublich schwarz - weiß ist? Oder sollte ich lieber sagen: schwarz-rot?
Du siehst alles recht eindimensional, Kenzu. Schau doch mal über deinen Tellerrand. Da können recht interessante Sachen passieren, weißt du?
Redet er schon immer von Tugend, so ist er verdorben.
Redet er beständig von Religion, ist er's im äußersten Maße.
- Immanuel Kant -

N.I.V.E.A.U.
Zuletzt geändert: 29.11.2006 20:19:14



Von:   abgemeldet 29.11.2006 20:40
Betreff: Kommunismus ist BÖSE!!! [Antworten]
Avatar
 
>PS: Es wird immer mehr Genossen geben und immer weniger habsüchtige Egoisten

Sicher, das haben Lenin und Stalin ja auch schon realisiert, indem sie all die Kulaken umgebracht haben...

So langsam frage ich mich, ob sich nicht vielleicht der Verfassungsschutz für diese widerwärtige blutigrote Scheuklappenhybris interessieren würde. -_-
Force rules the world still
Has ruled it, shall rule it
Meekness is weakness
Strength is triumphant
~ N.I.V.E.A.U. - Der Kreuzzug der Klugen



Von:    YourEyesOnly 29.11.2006 21:46
Betreff: Kommunismus ist BÖSE!!! [Antworten]
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Jaaaa, nach einigen Punkten die mir hier so untergekommen sind, hat dieser Thread langsam ein gewisses Potential für Beäugelung seitens der Ordnungsmacht angesammelt. Nicht umsonst ist die KPD verboten!
Faschistoide Selbstaufgeilung ftw!
Avatar Artwork by Hoang Nguyen @gfxartist.com




Von:    Teyl 29.11.2006 22:00
Betreff: Kommunismus ist BÖSE!!! [Antworten]
> Bravo!

*blinks*
Vielleicht liegt es an meinen Kopfschmerzen. Aber so toll ist das Lied nu auch wieder nicht. [Und jo, ich habe es in der Version von Busch und auch mehrfach gehoert]

> PS: Es wird immer mehr Genossen geben und immer weniger habsüchtige Egoisten

Irgendwie bringen mich solche Saetze eher dazu Brecht zu glauben. Oo
[Weniger dessen linke Einstellung sondern den Pessimismus der Dreigroschenoper]
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Von:    Teyl 29.11.2006 22:01
Betreff: Kommunismus ist BÖSE!!! [Antworten]
Wenn man alles was Ordnungswidrig ist usw. anzeigen würde, wäre der Animexx wohl alleine mit dem FanFiction Archiv schon dreimal hops oO
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Von:   abgemeldet 29.11.2006 22:03
Betreff: Kommunismus ist BÖSE!!! [Antworten]
Avatar
 
>Wenn man alles was Ordnungswidrig ist usw. anzeigen würde, wäre der Animexx wohl alleine mit dem FanFiction Archiv schon dreimal hops oO

Tolle Einstellung, ich muss schon sagen...

Aber Leute verprügeln, weil sie Thorhämmer tragen oder sich das Hemd in die Hose stecken, hm?
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