Thread: Vegetarier ja oder nein?
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Eröffnet am: 21.01.2008 19:31 Letzte Reaktion: 16.01.2025 13:51 Beiträge: 2556 Status: Offen |
Unterforen: - Kulturelles - Speisen und Getränke |
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| > Die Mönche essen kein Fleisch, weil es ein Teil ihrer Philosophie/Religion ist...schon etwas anders als Atheist zu sein und kein Fleisch zu essen. Die Aussage find ich derbst daneben. Wo ist der Unterschied, aus religiösen Gründen kein Fleisch zu essen oder als Atheist? Gibt einem die Religion irgendeinen Faktor, der "entschuldigt", Vegetarier zu sein? Ich find's eh daneben, dass religiöse Gründe hier IMMER höher gewertet werden als persönliche Ethik. Wenn ich religiös bin und kein Schwein/Rind/Hühnchen/Zwergnilpferd esse, weil's irgendwo geschrieben steht, wird das allgemein akzeptiert. Bin ich aber nicht religiös und habe trotzdem eine feste persönliche Ethik, nach der ich lebe, (beispielsweise so viel Leid wie möglich zu vermeiden) dann ist das was anderes. Warum? Für sich selbst zu denken und dann zu solchen Schlüssen zu kommen ist doch nicht weniger wert, als aus religiöser Überzeugung etwas nicht zu tun. Ich kann zu der CO2-Diskussion nicht sonderlich beitragen, weil ich von Chemie nicht allzu viel verstehe. (Dennoch versuche ich, CO2 einzusparen, schaden kann's ja nicht.) Allerdings gibt es auch nebst Tierrechten und CO2 noch vernünftige Gründe, Vegetarier/Veganer zu werden, hauptsächlich umweltschutzlich. 40% des brasilianischen Regenwaldes wurden für den Anbau von Tierfutter angebaut, da wird praktisch die grüne Lunge des Planeten abgeholzt. Zudem ist die Umweltverschmutzung, die bei der Massentierhaltung zustande kommt, nicht unerheblich - irgendwo müssen Gülle und so ja auch hin. Wasser ist auch ein gutes Schlagwort - um einen Fleischesser ein Jahr lang mit Essen zu versorgen, verbraucht es im Durchschnitt so viel Wasser, wie es brauchen würde, um einen Veganer einen Monat durchzufüttern. (Logisch, wenn man sich mal anschaut, wie viel pflanzliches Material in die Kuh muss, um ein Kilo Fleisch herzustellen.) Dabei schlachten sich in Afrika schon Völker ab, weil sie ein Wasserloch teilen müssen und zu wenig da ist. Und wo wir bei der dritten Welt sind: 70% der Getreideernten weltweit werden für die Viehfütterung aufgekauft. Dadurch schießen die Preise in die Höhe und ärmere Länder können sich ihre Grundnahrungsmittel nicht mehr leisten. Find ich hier ganz gut zusammengefasst: http://www.veggiswelt.de/gruende.htm (edit: okay, zumindest der umweltschutzliche Teil. Mit dem religiösen Aspekt der unteren Artikel ist das so eine Sache, wie sehr einen Gott jetzt wirklich kümmert. Mich nicht so wirklich.) Ich versuch jetzt nicht, wen zu bekehren, aber ich wollte mal beisteuern, dass es vielfältige Gründe nebst "Emotiermitleid" (warum soll Mitgefühl mit Wesen, die genauso Schmerz empfinden wie ich, "emo" sein? emotional, ja, aber diese "Emo"-Bezeichnung finde ich unangebracht) und vielleicht nicht ganz rationaler CO2-Panik gibt, um Vegetarier zu werden. Edith sagt: Ich kann heut keine Rechtschreibung. Bin ich ein Schrotthändler, der Kunst verkauft... Oder ein Künstler, der Schrott verkauft? Die Gemächer der Brückenprinzessin |
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| Zuletzt geändert: 06.06.2009 08:23:28 | |||||||
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| >Die Aussage find ich derbst daneben. Wo ist der Unterschied, aus religiösen Gründen kein Fleisch zu essen oder als Atheist? Gibt einem die Religion irgendeinen Faktor, der "entschuldigt", Vegetarier zu sein? Ich find's eh daneben, dass religiöse Gründe hier IMMER höher gewertet werden als persönliche Ethik. Wenn ich religiös bin und kein Schwein/Rind/Hühnchen/Zwergnilpferd esse, weil's irgendwo geschrieben steht, wird das allgemein akzeptiert. Bin ich aber nicht religiös und habe trotzdem eine feste persönliche Ethik, nach der ich lebe, (beispielsweise so viel Leid wie möglich zu vermeiden) dann ist das was anderes. Warum? Für sich selbst zu denken und dann zu solchen Schlüssen zu kommen ist doch nicht weniger wert, als aus religiöser Überzeugung etwas nicht zu tun. Naja, wenn du wegen einer Religion kein Fleisch isst, dann tust du es, weil du es von deinem Glauben aus nicht... "darfst" (ist blöd ausgedrückt, aber ich hoffe, ihr versteht, was ich meine). Ein Atheist kann frei wählen, oder sich heute Abend ein großes Steak reinzieht, oder doch lieber den Salat nimmt. Ein Unterschied wäre vielleeee~icht auch, dass Leute, die aus religiösen Gründen kein Fleisch essen, nicht so extrem auf die Leute losgehen, die Fleisch lieben (da kann ich mich aber auch irren...). Trauen Sie sich! Werden Sie Lichtarbeiter und sichern sie sich noch bis 2012 die Chance, aufzusteigen! Das Angebot gilt nur noch für drei Jahre, also rufen Sie schnell an und lassen sich erleuchten! Für sagenhafte 999,99€! |
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| > Naja, wenn du wegen einer Religion kein Fleisch isst, dann tust du es, weil du es von deinem Glauben aus nicht... "darfst" (ist blöd ausgedrückt, aber ich hoffe, ihr versteht, was ich meine). Ein Atheist kann frei wählen, oder sich heute Abend ein großes Steak reinzieht, oder doch lieber den Salat nimmt. Ja... und? Wo ist jetzt wertemäßig der Unterschied zwischen freier und nichtfreier Entscheidung? > Ein Unterschied wäre vielleeee~icht auch, dass Leute, die aus religiösen Gründen kein Fleisch essen, nicht so extrem auf die Leute losgehen, die Fleisch lieben (da kann ich mich aber auch irren...). Das sehe ich nicht als Argument. Es gibt unter Vegetariern genauso Idioten wie unter Fleischessern, die sind von der Ernährungsweise unabhängig eben doof. Und ich muss sagen, im Umgang miteinander nehmen sich Vegetarier und "Normalos" echt gar nichts. Ich weiß wirklich nicht, wie oft ich mir jetzt schon irgendwelche Kommentare anhören musste, dass ich doch krank oder bescheuert sei, oder "hmmm... jetzt ein Steak!" (mit fettem Grinsen an mich dabei) oder mir wurde gleich mit einem Wurstbrot unter der Nase rumgefuchtelt. Ohne vorherige Diskussion oder irgendwas, möchte ich anmerken - man hört (manchmal auch nur über Dritte) von meinem Fleischverzicht und ich werde gleich mit solchen Sachen zugeballert. Das ist genauso schlimm wie Vegetarier, die meinen, jeden anmachen zu müssen wegen ihres Fleischkonsums. Ich jedenfalls mache meine Freunde nicht an, nur weil sie neben mir ihr Leberwurstbrot essen. Warum denn auch? Ist doch jedem selbst ihr Bier. Wer asozial ist, der asozial, ob vegetarisch oder nicht. Es bringt einfach nichts, "ihr Vegetarier" zu sagen, genauso wenig, wie man alle fleischverzehrenden Menschen allgemein als "ihr Fleischesser" in einen Topf schmeißen kann. Das sind immer noch alle Individuen, die aus unterschiedlichen Gründen Fleisch (nicht) essen. Ich selbst versuche grade, auf Veganismus umzusteigen - trotzdem finde ich die Missionierungsmethoden mancher Veganer nicht gut. Solange freundlich aufgeklärt und nicht gepredigt wird, lasse ich mich gern belehren. Sobald das aber in die "Vegetarier sind Mörder"-Ecke geht, schalte ich rein aufgrund des Umgangstons ab, selbst wenn da was Wahres dran sein mag. Das hält mich aber nicht davon ab, trotzdem Veganer zu werden, nur weil es welche gibt, die halt was daneben sind. Bin ich ein Schrotthändler, der Kunst verkauft... Oder ein Künstler, der Schrott verkauft? Die Gemächer der Brückenprinzessin |
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| Zuletzt geändert: 06.06.2009 12:10:45 | |||||||
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| >> Naja, wenn du wegen einer Religion kein Fleisch isst, dann tust du es, weil du es von deinem Glauben aus nicht... "darfst" (ist blöd ausgedrückt, aber ich hoffe, ihr versteht, was ich meine). Ein Atheist kann frei wählen, oder sich heute Abend ein großes Steak reinzieht, oder doch lieber den Salat nimmt. >Ja... und? Wo ist jetzt wertemäßig der Unterschied zwischen freier und nichtfreier Entscheidung? Für den Vegetarier selbst ist es kein Unterschied, aber für viele andere. Ich bin jetzt seit 11 Jahren Vegetarier, also mein halbes Leben, weil ich 21 bin und ich hab in der Zeit, vor allem weil ich so früh damit angefangen habe, sehr viel gesehen, sehr viel gehört und wirklich viel ertragen müssen. Ich selbst mache es aus ethischen und moralischen Gründen, immer schon, und seit ich 18 bin, hab ich die richtige Religion dazu ausgewählt: Buddhismus. Wenn ich kein Fleisch esse, weil ich es von meiner Religion her nicht "darf", wie schon gesagt wurde, wird es eher verstanden. Der Grund liegt darin, dass Religion von jeher ein absolutes Streitthema ist. Wenn man kein Fleisch isst, weil man es aus welchen Gründen auch immer, nicht will, dann ist das die eigene Entscheidung, die wird dann gern in Frage gestellt, weil man damit eher alleine dasteht. Der Trick dabei ist zu lächeln, zu nicken und den Gegenüber erzählen lassen, was er will. Erst kürzlich wurde ich sogar von einer ausgebildeten Ernährungswissenschaftlerin übelst angemacht: Ich würde der Gesellschaft nichts nutzen, und die Nahrungsmittelergänzungen die ich nehme, enthalten mehr Getier, als sie in ihrem Leben je essen wird. Ich nehme zwar keine solchen Ergänzungen, das hab ich ihr auch gesagt, aber alle anderen, die das tun, die nehmen mehr Getier zu sich, als sie in ihrem ganzen Leben, blablabla. Natürlich hätte ich sagen können, ich mache es, weil ich Buddhist bin und es nicht darf, aber ich sehe nicht ein, dass ich mich irgendwie rechtfertigen muss, weil ich es anders mache, als die große Masse. My muffin thinks you are crazy and she wants you to go. (Bob Kelso) |
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| Zuletzt geändert: 01.08.2009 21:10:48 | |||||||
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| Ich bin keine Vegetarierin, aber solange ich Fleisch esse, würde ich mich auch niemals als "moralisch" bezeichnen. Nicht, dass ich das unter anderen Umständen viel eher tun würde - schon allein, weil "Moral" in meinen Augen etwas unglaubliches Abstraktes und Subjektives ist - , aber für mich steht der Gedanke, der sich üblicherweise hinter diesem Begriff verbirgt, in völligem Widerspruch zu der Auslöschung von Leben aus keinem anderen Grund als "es schmeckt gut". Unsere Gesellschaft betracht Menschenleben als unendlich wertvoll und Tierleben als im Vergleich dazu vollkommen unbedeutend. Ich kann mich dieser Meinung nicht anschließen. Und ich werde meinen Fleischkonsum wohl noch wesentlich weiter herunterschrauben oder gänzlich einstellen müssen, wenn ich wirklich mit mir zufrieden sein will. Nur habe ich dieses "Ein Vegetarier mehr oder weniger macht auch keinen Unterschied" im Hinterkopf, das sich bisher nicht hat vertreiben lassen, auch nicht durch "wenn alle so denken, wird sich nie etwas ändern". Ich werde erst einmal ergrgünden müssen, ob ich da realistisch, zynisch oder sogar zu einem nicht ganz unerheblichen Teil auf meine eigene Bequemlichkeit aus bin, bevor ich hier eine endgültige Entscheidung treffen kann. Anderen Leuten etwas vorschreiben werde ich aber genau deswegen ganz sicher nicht - ich bezweifle, dass mir eine Revolution gelingen würde. Allerdings werde ich mich vermutlich noch oft in philosophische und ethische Diksussionen zu dem Thema verstricken - besonders, wenn jemand anfängt, von "Moral" zu predigen. Alles andere ist für mich bei dieser Sache allerdings recht nebensächlich. Umweltschutz ist immer gut, aber wenn ich Vegetarier werde, dann für die (verhältnismäßig wenigen) Tiere, denen das ("direkt") das Leben retten könnte, und nicht, damit ein halber Grashalm im Regenhalb weniger abbricht, während etliche andere Menschen den Rest erledigen. Sicher, irgendwer muss anfangen, aber dann müsste ich auch aktiv etwas tun, um dem Ganzen voran zu helfen, damit es wirklich einen Unterschied macht, und das ist dann noch einmal eine andere Sache, die ohne den Verzicht auf Fleisch wahrscheinlich nicht viel schlechter funktionieren würde. Im Endeffekt läuft es aber vermutlich auch darauf hinaus, dass ich mich bei dem Gedanken, auch nur einem Huhn Leid zu ersparen, wesentlich besser fühle als bei dem, so etwas (symbolisch) für die Umwelt zu tun. Ich habe einfach den Eindruck, die direkten Auswirkungen sind bei Ersterem wesentlich größer. Der Mensch lebt unter Menschen, er sucht ewig nach Liebe, doch was er findet, ist die Sünde. |
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| Zuletzt geändert: 02.08.2009 02:38:01 | |||||||
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| Ich bin der Meinung , man sollte essen , was einem am besten schmeckt. Wenn jemand das Schützen von Tieren als Grund vorschiebt , um sich und ,noch schlimmer, anderen das Essen von Fleisch zu verbieten , der handelt eher aus einem noch selbstgefälligerem Grund. Nämlich dem , sein eigenes Gewissen zu erleichtern. Dass tatsächlich Tiere , wegen der Fleischindustrie schreckliche Leiden ertragen müssen , steht ausser Frage , jedoch gibt es um dagegen vorzugehen andere Mittel. z.B Schutzorganisationen , Spenden und Proteste. Wer seine Mithilfe bei einem Problem nur so gering hält , obwohl er weiß , dass er , so als einzelner , kaum etwas erreichen wird , sollte ernsthaft darüber nachdenken , ob ihm tatsächlich soviel an der Problematik , wie er sich selbst und anderen einzureden versucht. Bitte versteht mich nicht falsch , ich will hier in keinster Weise , diejenigen Beleidigen , die sich mit Inbrunst für Tierschutz, Artenerhalt und die Rechte der Lebewesen , Mensch , wie Tier einsetzen. Ich mein allgemein ist doch der Punkt am Leben , dass man es genießt oder sich für es aufopfert. Und leider lässt uns die Gesellschaft , wie sie momentan ist, nur sehr wenige Wege , vor allem in unserem jetzigen Alter , um die Gesellschaft nachhaltig zu verändern. Ich respektiere Menschen , die Dinge aus Überzeugung tun , die ihnen eigentlich Nachteile bringen, tue ich ja auch, jedoch sollte man soetwas nicht von Propaganda oder einem "Trend" abhängig machen. Vielen Dank für eure Zeit. Chris Wer mich und mein löblich Werk verlachet, den schlag ich auf den Kopf, daß es ihn im Herzen krachet.(Augustin Staidt, Federfechter, 16. Jhd.) |
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| Ich glaube, wenn ich aufhöre, Fleisch zu essen, tue ich es tatsächlich hauptsächlich, damit ich mich besser fühle. Aber ich sehe nichts Verwerfliches daran. Alles andere, also "aktiv etwas tun", ist für mich ein anderes, vom persönlichen Verzicht auf Fleisch unabhängiges Kapitel. Der Mensch lebt unter Menschen, er sucht ewig nach Liebe, doch was er findet, ist die Sünde. |
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| >Ich bin der Meinung , man sollte essen , was einem am besten schmeckt. Hmh, man sollte immer das tun, was man selber am liebsten mag, weil man selber ja das Wichtigste auf der Welt ist, ne? Edit: Wenn du mir am besten schmecken würdest, wärs dann für dich okay, wenn ich mir dich zwischen zwei Brötchen schiebe und dich in meiner Mittagspause esse? xD Denn ich bin der Meinung man kann tun und lassen, was einem am besten gefällt, solange man andere Lebenwesen dabei nicht schädigt. My muffin thinks you are crazy and she wants you to go. (Bob Kelso) |
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| Zuletzt geändert: 03.08.2009 12:05:44 | |||||||
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| > Ich bin der Meinung , man sollte essen , was einem am besten schmeckt. Ich habe die Vermutung, Asiaten könnten sehr lecker sein im Ragout... Wo krieg ich jetzt einen her? Und wie lang halten die sich in der Tiefkühltruhe, so einen Ganzen brauch ich ja nicht gleich auf? > Wenn jemand das Schützen von Tieren als Grund vorschiebt , um sich und ,noch schlimmer, anderen das Essen von Fleisch zu verbieten , der handelt eher aus einem noch selbstgefälligerem Grund. > Nämlich dem , sein eigenes Gewissen zu erleichtern. Moment, seh ich das richtig: wir Vegetarier/Veganer verbieten uns aus reinem Masochismus Tierprodukte und "schieben" Tierschutz "vor"? Irgendwas hinkt da ganz gewaltig. Und meines Wissens ist ein Gewissen doch dazu da, dass man mal hinterfragt, was man eigentlich tut, und auch gegebenenfalls sein Verhalten ändert. Dazu hat der Mensch an sich ein Gewissen, um über die möglicherweise schädlichen Konsequenzen seiner Verhaltensweisen nachzudenken. Sich nach diesem Gewissen zu richten um mit sich selbst im Reinen zu leben ist für mich kein Egotrip, sondern der Idealfall. Ganz ernsthaft? Wenn Leute mit diesem "Ihr wollt doch nur euer Gewissen beruhigen" ankommen, kommt mir die Galle hoch. Wenn ich an mir etwas feststelle, das nicht mit meinen Werten und Überzeugungen konform geht, (und das jetzt nicht unbedingt auf Vegetarismus bezogen) dann ist es für mich selbstverständlich, etwas daran zu ändern. Wenn ich mich über die Geschäftspraktiken von Nestlé aufrege, kaufe ich von denen nichts mehr. Wenn ich den Konsum von Fleisch nicht wirklich gutheißen kann, konsumiere ich es nicht mehr. So einfach ist das. Und, ja, ich mache das, um mit meinem eigenen Gewissen im Reinen zu sein, und daran ist nichts, aber auch GAR NICHTS Schlimmes. Zudem ist Vegetarismus nicht halb so aufopfernd, wie's gerne dargestellt wird. Ich ernähre mich seit knapp zwei Monaten weitesgehend vegan (in manchen Fällen hab ich das halt mit den Zutatenlisten noch nicht so raus, und ich mach mich da auch nicht verrückt wegen, man lernt aus Fehlern) und bin immer noch gesund, finde reichlich leckeres Zeugs zu essen (auch Süßkram und Schoki) und genieße eine ebenso gute Lebensqualität wie vorher. Vegan zu leben ist schon ein wenig eine Herausforderung, aber "nur" Vegetarier sein ist heutzutage wirklich so leicht, dass es schon lächerlich ist, wie sehr die Fleischis von Verzicht und Aufopferung reden. Das zu beurteilen überlasst bitte mal denen, die damit leben "müssen". (Uns zwingt ja auch keiner dazu, wir tun es aus freien Stücken. Ich wage mal zu behaupten, dass ich mein Essen und Leben genauso genießen kann wie du.) |
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| Zuletzt geändert: 03.08.2009 23:49:40 | |||||||
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| Warum ich Fleisch esse ^^ 1. - es schmeckt mir 2. - man kann es marinieren *g 3. - heute wird eh alles mögliche ins essen gestopft, da leb ich vegetarisch weder gesünder, noch fleischlos 4. - die evolution hat uns das nötige kauwerkzeug und die nötigen verdauungsapparate für den fleischverzehr geschenkt 5. - einteilung pflanze/tier ist mal wieder soooo~ ein unterschied >> nur weil der mensch sagt dat is so, is das nich unbedingt so 6. - ohne fleisch säßen wir noch inner holzhütte und würden steine auf ach so gefährliche löwen schleudern 7. - die tiere leiden so und so 8. - besser als das fleisch der leidenden tiere wegzuhauen, womit sie dann umsonst gelitten hätten 9. - es ist doch auch nur ein "anti- mainstream- wir sind anders- die mehrheit- die mehrheit ist doof- usw- bla" ahja und wegen CO²: warum soll ich mir die mühe machen das klein zu halten, wenn im nächsten moment schon das nächste kohlekraftwerk gebaut wird? diese alten flachzangen gehören erst mal boikotiert, ehe ich auf was verzichte! zu wenig geld für ein projekt, was unseren untergang ein paar jahre hinauszögert gibt es nicht! außerdem gibt es nicht zuviel kühe, sondern zuviel menschen. diese ganzen krankheiten werden schon ihren sinn haben... zwar nicht unbedingt in meinen augen als mensch, sondern objektiv betrachtet sorry, für meine schreibfaulheit xD~ If u r reading this, then u will become a superidiot. U will be haunted and killed by boredom. to stop it eat 60902908438932489389 pizza inin 30 seconds GOOD LUCK ~nicht die äußeren sondern die inneren werte zählen... nicht wie die brieftasche aussieht,sondern was drin ist. |
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| Zuletzt geändert: 04.08.2009 00:49:58 | |||||||
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| >1. - es schmeckt mir Same here. Ich wünschte, ich wäre nicht so scharf auf das Zeug. Ich glaube, ich bin einfach schlecht im "Opfer bringen" - vor allem, wenn ich das Gefühl habe, dass es sowieso keinen großen Unterschied für die Tiere macht. >2. - man kann es marinieren *g Valid point. *nickt andächtig* (Und Englisch macht Spaß.) >3. - heute wird eh alles mögliche ins essen gestopft, da leb ich vegetarisch weder gesünder, noch fleischlos Durchaus möglich, wobei man mit Bio-Produkten wohl nicht unbedingt schlecht bedient ist. >4. - die evolution hat uns das nötige kauwerkzeug und die nötigen verdauungsapparate für den fleischverzehr geschenkt Und die Möglichkeit, uns gegenseitig mit lustigen exploisiven Gegeständen zu bewerfen. Wenn wir das eine tun, können wir auch gleich noch das andere mit dazunehmen. >5. - einteilung pflanze/tier ist mal wieder soooo~ ein unterschied >> nur weil der mensch sagt dat is so, is das nich unbedingt so Es gibt nun mal sehr wenige Hinweise darauf, dass eine Pflanze ein Schmerzbewusstsein hat, das dem von Tieren und Menschen ähnelt. Und selbst wenn dem so wäre, würde sie im Allgemeinen immer noch wesentlich artgerechter gehalten werden als die durchschnittliche Schlachtkuh. Deine Aussage trifft mir da doch wesentlich eher auf die Einteilung Mensch/Tier zu. >6. - ohne fleisch säßen wir noch inner holzhütte und würden steine auf ach so gefährliche löwen schleudern Dasselbe gilt für Steinhütten. Deswegen habe ich nicht vor, mir eine einzuschaffen. >7. - die tiere leiden so und so Menschen auch. Ist es deswegen in Ordnung, noch zusätzlich ein bisschen auf sie daraufzutreten? >8. - besser als das fleisch der leidenden tiere wegzuhauen, womit sie dann umsonst gelitten hätten Ich glaube, das ist den Tieren herzlich egal, wenn sie erst einmal tot sind. Wenn jemand glaubt, du hast gerne Spaß mit Leichen, tötet jemanden für dich und wirft dir die Überreste vor die Nase, sagst du dir ja vermutlich auch nicht: "Ach, sein Tod soll nicht umsonst gewesen sein..." und stürzt dich darauf. Das ist hier aber nicht mal immer Sinn der Sache. Wenn der Fleischkonsum sinkt, werden in der Regel auch irgendwann weniger Tiere geschlachtet - und das ist sicherlich ein Bonus auf das erleichterte Gewissen. >9. - es ist doch auch nur ein "anti- mainstream- wir sind anders- die mehrheit- die mehrheit ist doof- usw- bla" Ein geniales Argument. Wenn die Mehrheit grausam die Wehrlosen tötet - sei es Mensch, Tier oder von mir aus auch ein kleines rotes Männchen vom Planeten XZWY des vierten Sonnensystems von rechts - und ich nicht daran beteiligt sein will, bin ich also anti-mainstream und halte die Mehrheit für "doof". Hm... ja, mag sein. Das heißt aber nicht, dass ich falschliege. Der Mensch lebt unter Menschen, er sucht ewig nach Liebe, doch was er findet, ist die Sünde. |
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| Zuletzt geändert: 04.08.2009 01:27:34 | |||||||
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| Ich bin Vegetarier, aber nicht aus Überzeugung, sondern weil mir Fisch und Fleisch nicht schmeckt. Das war bei mir schon seit meiner Kindheit so, ich hab höchstens 1x in der Woche Fleisch gegessen und auch nicht viel... jetzt ist es für mich eben einfacher zu sagen 'Ich bin Vegetarier' und dann eben keine Bratwurst zu essen, sondern nur Pommes, als dass ich ewig verteidigen muss, wieso mir das nicht schmeckt. Wenn man Vegetarier aus Überzeugung ist, muss man das meiner Meinung nach aber auch richtig durchziehen. Dh nicht nur kein Fleisch und Fisch, sondern auch keine Gummibärchen mit Gelatine, keine Lederhandtaschen, etc... - there are other worlds than these. [Jake / Dark Tower] |
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| @Shin-no-Noir >"Ein Vegetarier mehr oder weniger macht auch keinen Unterschied" im Hinterkopf, das sich bisher nicht hat vertreiben lassen, auch nicht durch "wenn alle so denken, wird sich nie etwas ändern". Du musst es so sehen: Hätte nicht eien Frau angefangen für die Rechte einer Frau einzustehen und hätten andere sich nicht angeschlossen wäre es noch so das wir nicht zu sagen hätten. Sprich hätten alle so gedacht: Nur eine Frau mehr oder weniger macht keien Unterschied wären wir nicht da wo wir jetzt sind. Jeder Einzelne zählt egal um was es geht ;) Aber versteh mich jetzt bitte nicht falsch. Mir ist es egal ob du Vegi wirst oder nicht. Ich wollte dir nur nen kleinen Anreiz wegen der Denkweise geben. Im übrigen find ich deine Ansicht wirklich toll ;) >3. - heute wird eh alles mögliche ins essen gestopft, da leb ich vegetarisch weder gesünder, noch fleischlos Na da kocht wohl jemand gerne Fertiggerichte? (<--- Frage keine Behauptung) Also ich weiß, da man als Vegi ja sehr auf Inhalststoffe und gesunde Ernährung achtet, dass ich nicht irgendwelche Chemie zu mir nehme oder Tierische Inhaltsstoffe (koch ja alles selbst. Fertiggerichte sind bäh xD) >Wenn man Vegetarier aus Überzeugung ist, muss man das meiner Meinung nach aber auch richtig durchziehen. Dh nicht nur kein Fleisch und Fisch, sondern auch keine Gummibärchen mit Gelatine, keine Lederhandtaschen, etc... Kann ich nur zustimmen. Für mich sind auch normale Puddings pase, da Gelatine enthalten ist. Alles Leder wurde vom ersten Tag an verschenkt/verkauft. Auch Sattel und Zaumzeug meines Pferdes wurden durch Kunststoffe ersetzt Hoffnung in sich zu tragen,bedeutet,zu wissen, dass auch unmöglich Erscheinendes machbar ist, wenn man daran glaubt ... written by Gabi Adam (einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben) |
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| Zuletzt geändert: 05.08.2009 16:47:20 | |||||||
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| >Alles Leder wurde vom ersten Tag an verschenkt/verkauft. Auch Sattel und Zaumzeug meines Pferdes wurden durch Kunststoffe ersetzt lol >Du musst es so sehen: Hätte nicht eien Frau angefangen für die Rechte einer Frau einzustehen und hätten andere sich nicht angeschlossen wäre es noch so das wir nicht zu sagen hätten. Eigentlich habt ihr die Rechte die ihr jetzt geniest den Männern zu verdanken xD Bei der Frauen Quote in wichtigen Lebensbereichen ist das ja zu erwarten … (was einen auch nicht wundert ist das lustiger weise die Mehrheit der Vegis Weiblich sind, zu beschränkt um effektiv gegen das Problem vorzugehen.) |
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| >Du musst es so sehen: Hätte nicht eien Frau angefangen für die Rechte einer Frau einzustehen und hätten andere sich nicht angeschlossen wäre es noch so das wir nicht zu sagen hätten. >Sprich hätten alle so gedacht: Nur eine Frau mehr oder weniger macht keien Unterschied wären wir nicht da wo wir jetzt sind. Jeder Einzelne zählt egal um was es geht ;) Aber macht es einen Unterschied, wenn eine Frau im Mittelalter aus Protest aufhört zu stricken? Davon, dass ich auf Fleisch verzichte, verändern sich keine Meinungen. An der Stelle kommt Überzeugungsarbeit ins Spiel, und dazu kann ich mich noch wesentlich eher motivieren, auch wenn mein Vertrauen in die Menschheit sich auch da stark in Grenzen hält. >Aber versteh mich jetzt bitte nicht falsch. Mir ist es egal ob du Vegi wirst oder nicht. Ich wollte dir nur nen kleinen Anreiz wegen der Denkweise geben. >Im übrigen find ich deine Ansicht wirklich toll ;) Danke, ich höre mir gerne Argumente an - Anreize sind immer gut. >Wenn man Vegetarier aus Überzeugung ist, muss man das meiner Meinung nach aber auch richtig durchziehen. Dh nicht nur kein Fleisch und Fisch, sondern auch keine Gummibärchen mit Gelatine, keine Lederhandtaschen, etc... Und meiner Meinung nach "muss" man als Vegetarier überhaupt nichts. Wenn ich kein Fleisch esse und mir jemand ein Gummibärchen abietet, tötet es auch keine Kuh, wenn ich es annehme, ohne vorher auf die Packung zu schauen. Es hängt halt von Prinzipien ab. >(was einen auch nicht wundert ist das lustiger weise die Mehrheit der Vegis Weiblich sind, zu beschränkt um effektiv gegen das Problem vorzugehen.) Oder intelligen genug, um das Problem zu erkennen. Alles ist relativ. Der Mensch lebt unter Menschen, er sucht ewig nach Liebe, doch was er findet, ist die Sünde. |
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| Zuletzt geändert: 05.08.2009 21:20:11 | |||||||
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| Ist gibt immer mal wieder Zeitgenossen in meiner unmittelbaren Umgebung, die glauben sie könnten mich vom Fleischverzehr überzeugen, indem sie mich in Grundsatzdiskussionen verwickeln, wobei ich dann meistens als unsachlich abgestempelt werde, wenn ich bereits die Diskussion als solche verweigere. Nur ab einem bestimmten Punkt führt das einfach zu nichts mehr, denn die haben ihre Meinung und ich die meine. A5 http://animexx.onlinewelten.com/zirkel/Kollektorium/beschreibung/ A5 !!! Schnell schnell schnell! Los los! ;) |
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| > Aber macht es einen Unterschied, wenn eine Frau im Mittelalter aus Protest aufhört zu stricken? Davon, dass ich auf Fleisch verzichte, verändern sich keine Meinungen. > An der Stelle kommt Überzeugungsarbeit ins Spiel, und dazu kann ich mich noch wesentlich eher motivieren, auch wenn mein Vertrauen in die Menschheit sich auch da stark in Grenzen hält. Ich leiste als Vegetarier/Veganer keine "Überzeugungsarbeit" - wenn jemand interessiert ist oder darüber sprechen möchte, tu ich das gerne und informiere so sachlich wie möglich. Denken und entscheiden muss jeder für sich allein, wie auch immer das Resultat ausfallen mag. Und ich möchte anzweifeln, dass sich keine Meinungen durch den Verzicht ändern - die Leute, mit denen ich zu tun habe und die mitkriegen, dass ich so gut es geht auf Tierprodukte verzichte, kennen meist nicht viele oder überhaupt keine anderen Veganer. Indem ich mich bewusst und gut ernähre und keine Missionierungsversuche bringe, zeige ich den Menschen um mich herum, dass es nicht komisch oder schlimm ist, sich vegan zu ernähren. Indem ich zum Schulfrühstück zum Beispiel Croissants mit Karamellsyrup und Marmelade mitbringe statt Karottensticks ist da schon mal wieder das Gefühl "Veganer können ja nix essen" etwas geringer. Ich versuche nicht zu überreden oder predigen, sondern ein gutes Beispiel zu sein und bei Interesse zu informieren. Wer mich anguckt, denkt sich bestimmt nicht, "So ein kränkliches kleines Persönchen, die kriegt bestimmt nicht genug Fleisch..." Das hilft auch schon mal gegen solche Vorurteile. > Und meiner Meinung nach "muss" man als Vegetarier überhaupt nichts. Wenn ich kein Fleisch esse und mir jemand ein Gummibärchen abietet, tötet es auch keine Kuh, wenn ich es annehme, ohne vorher auf die Packung zu schauen. > Es hängt halt von Prinzipien ab. Natürlich "muss" man nichts. Aber wenn man aus Überzeugung Vegetarier ist, sollte man es schon richtig tun. Zumindest finde ich persönlich es paradox, kein Fleisch essen zu wollen oder Hühnerbrühe in einer Suppe zu vermeiden, dann aber etwas zu essen, das aus Knochen, Häuten, Hufen und ähnlichem eben jener Tiere hergestellt worden ist, die man nicht ausbeuten möchte. |
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| >Ich leiste als Vegetarier/Veganer keine "Überzeugungsarbeit" - wenn jemand interessiert ist oder darüber sprechen möchte, tu ich das gerne und informiere so sachlich wie möglich. Denken und entscheiden muss jeder für sich allein, wie auch immer das Resultat ausfallen mag. Ja, denken und entscheiden muss jeder für sich alleine. Aber wenn ich ab und an mal eine Diskussion darüber in Gang setze, weshalb Menschenleben so viel wertvoller sind als die von Tieren, dann schadet das auch niemandem. Und sollte ich jemals von meiner hauseigenen Muse erschlagen werden und ein Buch darüber schreiben (oder alternativ einfach nur eines weiterempfehlen), dann ist das ebenfalls meine Sache. Wenn ich in einer Gesellschaft Leben würde, in der Sklavenhaltung etwas ganz Normales ist, dann würde ich mir nicht einfach nur selbst keine anschaffen, sondern die Leute darauf aufmerksam machen, dass ihre Denkweise vielleicht nicht so einwandfrei ist, wie sie glauben. >Und ich möchte anzweifeln, dass sich keine Meinungen durch den Verzicht ändern - die Leute, mit denen ich zu tun habe und die mitkriegen, dass ich so gut es geht auf Tierprodukte verzichte, kennen meist nicht viele oder überhaupt keine anderen Veganer. Ich kenne mehrere Veganer, die keine Bekehrungsversuche unternehmen. Dass sie Leute allein dadurch dazu gebracht haben, ihre Ansichten zu überdenken, ist mir nicht bekannt. Gegen Vorurteile hilft es vermutlich ab und an, aber auf Dauer die Welt verändern könnte auf diese Weise noch ein paar hundert oder tausend Jahre dauern. >Natürlich "muss" man nichts. Aber wenn man aus Überzeugung Vegetarier ist, sollte man es schon richtig tun. Zumindest finde ich persönlich es paradox, kein Fleisch essen zu wollen oder Hühnerbrühe in einer Suppe zu vermeiden, dann aber etwas zu essen, das aus Knochen, Häuten, Hufen und ähnlichem eben jener Tiere hergestellt worden ist, die man nicht ausbeuten möchte. Wie gesagt, Prinzipien. Wenn ich hauptsächlich kein Fleisch esse, weil ich hoffe, dass dadurch 10 Kühe weniger im Jahr sterben, macht es keinen großen Unterschied für mich, wenn ich mir ein Gummibärchen abgeben lasse. Der Mensch lebt unter Menschen, er sucht ewig nach Liebe, doch was er findet, ist die Sünde. |
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| Zuletzt geändert: 06.08.2009 01:17:39 | |||||||
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| Ich muss sagen, ich finde es ein wenig verwirrend, mit dir zu diskutieren. Auf der einen Seite erkennst du die negativen Seiten des Fleischkonsums an und scheinst noch dafür zu plädieren, dass ich viel mehr dafür tun sollte, andere vom Veganis/Vegetarismus zu überzeugen - aber auf der anderen Seite bist du selbst überzeugter Fleischi? Das soll kein Angriff sein oder so, es kommt mir nur etwas paradox. |
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| >Ich muss sagen, ich finde es ein wenig verwirrend, mit dir zu diskutieren. Auf der einen Seite erkennst du die negativen Seiten des Fleischkonsums an und scheinst noch dafür zu plädieren, dass ich viel mehr dafür tun sollte, andere vom Veganis/Vegetarismus zu überzeugen - aber auf der anderen Seite bist du selbst überzeugter Fleischi? Das soll kein Angriff sein oder so, es kommt mir nur etwas paradox. Eigentlich geht es mir nur um diese "Menschenleben sind unendlich viel mehr wert als Tierlieben, weil... weil halt"-Mentalität. "Überzeugter" Fleischi ist allerdings eine seltsame Wortwahl. Ich esse nicht allzu häufig Fleisch, und irgendwann überzeuge ich mich vielleicht auch noch davon, dass es einen Sinn hat, wenn ich es ganz lasse. Der Mensch lebt unter Menschen, er sucht ewig nach Liebe, doch was er findet, ist die Sünde. |
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| > "Überzeugter" Fleischi ist allerdings eine seltsame Wortwahl. Ich esse nicht allzu häufig Fleisch, und irgendwann überzeuge ich mich vielleicht auch noch davon, dass es einen Sinn hat, wenn ich es ganz lasse. Mit "überzeugt" meine ich nur, dass es (bisher? ;) ) für dich tragender ist, dass Fleisch gut schmeckt, als die Tatsache, dass die ganze Maschinerie hinter dem Fleischkonsum nicht das Wahre ist. Somit scheint der Geschmack für dich im Verhältnis zum ganzen Tierrechtszeug das überzeugendere Argument zu sein. Wie gesagt, ich mag nicht angreifend wirken oder so, ich hab's nur manchmal nicht so mit der richtigen Wortwahl ^^" Sorry, falls es falsch rübergekommen ist. |
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| >Mit "überzeugt" meine ich nur, dass es (bisher? ;) ) für dich tragender ist, dass Fleisch gut schmeckt, als die Tatsache, dass die ganze Maschinerie hinter dem Fleischkonsum nicht das Wahre ist. Somit scheint der Geschmack für dich im Verhältnis zum ganzen Tierrechtszeug das überzeugendere Argument zu sein. Der springende Punkt ist für mich, dass es nicht übermäßig wahrscheinlich ist, dass es auch nur drei Kühen das Leben rettet, wenn ich ganz auf Fleisch verzichte. Wobei es natürlich doch sein könnte, was im Moment immerhin dazu führt, dass ich bereit bin, die Finger von Fleisch zu lassen, solange ich nicht wirklich, wirklich Lust darauf habe. Ich bin nun mal kein Prinzipien-Mensch. Und nach meinen persönlichen Maßstäben auch nicht sonderlich moralisch. Aber immerhin bin ich mir dessen bewusst und immer noch dabei, meine Motive zu hinterfragen. >Wie gesagt, ich mag nicht angreifend wirken oder so, ich hab's nur manchmal nicht so mit der richtigen Wortwahl ^^" Sorry, falls es falsch rübergekommen ist. Es liegt sicher nicht an dir - das Internet ist von Natur aus eine Brutstätte für Missverständnisse. Und mir ist bewusst, dass ich recht paradox sein kann. Verständlich, wenn da jemand zwei Mal nachfragt. xD Der Mensch lebt unter Menschen, er sucht ewig nach Liebe, doch was er findet, ist die Sünde. |
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| Zuletzt geändert: 06.08.2009 15:04:32 | |||||||
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| Gut. Die Diskussion hat ja ziemliche änderungen durchgemacht, seit ich nicht mehr hier hineingeschaut hatte. Erstmal: Ich will niemandem meine Sichtweise aufzwingen. Allerdings finde ich es eine Unverschämtheit, vegetariern oder veganern Sachen vorzuwerfen, und zwar nur aus "anti-mainstream" zu handeln, dass sie eh nichts nützen, dass es nur ein Vorwand sei; noch viel schlimmer finde ich allerdings, dass dann auch noch sexistische Argumente verwendet werden. Solche sollten eigentlich nicht in einer anständigen Diskussion vorkommen, und dass weiss jeder einzelne von uns. Es ist das gleiche, als ob ich einem Manga-Fan vorwerfen würde, er würde sich ja an nackten Frauen ergötzen wollen, oder einem Cosplayer, dass er realitätsfremd sei, oder einem Computerfreak, dass er sozial unfähig wäre. Bahaltet dies einfach im Kopf. Zweitens: Ich bin Veganerin, und das habe ich schon ein wenig früher geschrieben, und meine eigene moralische Sichtweise dazugeschrieben. Nun zu Societas: Ich verbiete niemandem das Essen von Fleisch, oder Milch, oder sonst was. Ich akzeptiere es auch, wenn jemand vor mir ein Riesensteak isst. Was ich nicht toleriere, ist wenn jemand mir vorwirft, ich sei eine schlechte Person, oder eine egoistische Person, oder eine wahnsinnige Person, nur weil ich keine tierischen Produkte zu mir nehme. Das ist nämlich überhaupt kein Grund. Ich schade niemandem damit, indem ich vegan lebe. Ich schade sogar WENIGER Leuten. Den Tieren nämlich. Nur, weil jeder Arbeitsgeber aufgrund Profitgründen seine Angestellten ausbeutet, heisst es noch lange nicht, dass ich es tun muss. Und es rechtfertigt nicht, die Leute, die mich auslachen, weil ich "weniger Profit mache". Darüber hinaus finde ich nicht, dass irgendwelche Tierschutzdemos oder ähnliches mehr nützen als veganismus. Es werden vielleicht 0.2 Quadratmeter pro Tier zu den 1.2 Quadratmetern hinzugefügt, oder einige Tierversuche abgebrochen, und, und. Wenn man den Tieren wirklich helfen will, dann muss man die Industrie boykottieren. Und DAS ist Veganismus, NICHT VERZICHT. BOYKOTT. Das heisst, eine Firma nicht weiter zu unterstützen. Und wenn das 50% der Leute tun würden, dann würde die Firma 50% an Profit verlieren, wenn nicht sogar 70%, wegen dem ganzen Müll, den sie produzieren und nicht weiter gebrauchen können und dann entsorgen müssen. Schlagartig wäre die Firma extrem geschrumpft, weniger Tiere müssten Leiden, u.s.w. Und nein, sie erhöhen dann nicht die effizienz oder ähnliches, weil ES SICH NICHT VERKÄUFT. Wenn nichts verkauft wird, dann kommt kein Profit. Und die Nachfrage regelt das Angebot. Br3AkinG_ThE_HaBiT: Ich verstehe Omnivoren. Eigentlich. Aber wenn sie dann nur noch sagen, dass es "anti-mainstream" ist, oder so ein "Verzicht", doch überhaupt nichts nutzt, und vollkommen verständnislos sind, dann kann ich nur den Kopf schütteln. Es geht weder um Verzicht, noch um Gesund. Warum es nicht Verzicht ist: Ich lebe von ALLEM, nur Fleisch, Fisch, Milch, Käse, Butter, Rahm, Quark, Eier, Honig, Gelatine, und einige Zusätze, die sowieso sinnlos sind, lasse ich weg. Dafür habe ich immernoch die Möglichkeit Weizen, Reis, Kartoffeln, Bohnen, Erbsen, Brokkoli, Kohl, Kürbis, Zuchetti, Spinat, Mangold, Karotten, Tomaten, Gurken, Zwiebeln, Knoblauch, Lauch, Paprika, Auberginen, Avocado, Ingwer, Löwenzahn, Radieschen, Feldsalat, Eisbergsalat, Fenchel, Basilikum, Petersilie, Schnittlauch, Nüsse, Samen, Sprossen, Äpfel, Birnen, Pfirsiche, Trauben, Orangen, Mango, und VIEL MEHR zu essen. So gut wie kein europäischer Mensch kommt noch in den Genuss, so viel Auswahl zu haben, jedes eine eigene Geschmacksexplosion, anders gewürzt und in anderer Kombination wieder ein neues Gericht. Aber ICH kann es machen, und es macht mir NICHTS aus. Und, guess what, ich esse noch immer Pizza, Spaghetti, Brot, Burger und viel mehr, einfach nicht mehr mit einem Brocken Fleisch, sondern Gemüse. Und jede Ernährung kann gesund sein, ausser, wenn man sich aufs Äusserste beschränkt, man muss Variation haben und auf die Ernährung achten, aber das muss man auch bei Omnivorer Ernährung. Und wenn du deine Kühe selber züchten und schlachten, dein Gemüse selber gärtnern und dein Brot selber backen würdest, dann würdest du auch genau wissen, was in deinem Essen steckt. Und ich glaube, dass es VIEL besser wäre, als wenn du dir alles ready-made vom Supermarkt kaufen würdest, aber das möchtest du nicht. Das bringt mich zu einem letzten Schlusswort: Es ist eine Frage der Prioritäten. Möchte ich lieber ein gemütliches Leben, in dem ich alles in mich hineinstopfe, was billig und schnell ist und nehme ich die paar (tausend) Tierleben in Kauf, die dadurch ruiniert werden, oder möchte ich darauf achten, was ich konsumiere, auf Kosten meiner Bequemlichkeit, und lieber die Tiere retten? Es ist das gleiche, wie wenn du dich gegen eine neue Jacke und für sechs neue Mangas entscheidest, es ist das gleiche, wie wenn du einmal auf den Club verzichtest und dafür eine neue Stereoanlage kaufst, es ist das GLEICHE, nämlich eine Frage von Priorität. Und ich, und ich spreche für alle Vegetarier und Veganer, habe mich dazu entschieden, das bisschen Unbequemlichkeit und viel Intoleranz in Kauf zu nehmen, um ein Zeichen zu setzen. Wir konsumieren kein Fleisch - oder keine tierischen Produkte - mehr, damit wir nicht mit dem Gewissen von abermillionen Leichen auf unsere Kosten leben müssen, und damit keine weiteren Leichen unsertwillen getötet werden müssen. Und wer sich dagegen entscheidet, möchte halt lieber in den Club gehen, als sich eine neue Stereoanlage zu kaufen, weil ihm vielleicht die Musik nicht so viel wert ist. Vielleicht hat er einen Computer, und das genügt ihm. Vielleicht hätte er gerne eine Stereoanlage, aber möchte trotzdem nicht auf den Club verzichten. Wer weiss. Es ist SEIN BIER. Aber SEIN BIER hat nichts mit UNSEREM BIER zu tun. Ich möchte hier niemanden, auch niemanden zum Vegetarismus bekehren. Wenn, dann hätte ich Argumente dafür geschrieben. Aber es gurkt mich einfach an, wenn Leute den vegetar- und veganismus grundlos einfach niedertrampeln. Und, glaubt mir, es gibt Leute, die vegetarisch werden, nur um aufzufallen, aber die legen dann in der Regel auch keinen Wert darauf, dass Fisch ebenso Gefühl hat wie Tier, und auch nicht, dass in Gummibärchen indirekt Leichenteile sind. Und ansonsten gibt es auch wesendlich einfachere Methoden, aufzufallen, die kein Lesen von Zutatenangaben und kein Informieren benötigen. |
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| Hm... was ich interessant finde, ist, dass 90% der Vegetarier und Veganer hier es offenbar für notwendig halten, immer wieder zu betonen, dass sie niemanden bekehren wollen. Das zeigt wohl, wie leicht man deswegen dumm angemacht wird, aber nachvollziehen kann ich es nicht wirklich. Wenn ich etwas als ethisch nicht vertretbar ansehe, weshalb sollte ich mich dann nicht dagegen aussprechen? Klar muss man nicht absichtlich provozieren *schielt zu PETA*, aber ich sage schließlich auch nicht: "Ja, alte Damen überfallen tue ich nicht, das geht gegen meine moralischen Grundsätze; aber wenn jemand anderes das machen mag, dann toleriere ich das". Da ich niemandem verbieten kann Fleisch zu essen, predige ich den Leuten auch nicht das Ohr ab - bei meinenem moralischen Beinahe-Relativismus wäre das recht heuchlerisch -; aber wenn jemand von der wunderbaren menschnlichen Überlegenheit und Moral erzählt und dabei in ein saftiges Steak beißt, dann melde ich mich schon einmal zu Wort. [Ha, und ich bin gerade tatsächlich dabei, mich dazu zu motivieren, *wirklich* Vegetarierin zu werden. Einfach nur stark heruntergeschraubter Fleischkonsum ist auf Dauer irgendwie unbefriedigend.] Der Mensch lebt unter Menschen, er sucht ewig nach Liebe, doch was er findet, ist die Sünde. |
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| Zuletzt geändert: 12.08.2009 23:43:34 | |||||||
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| Ob eingefleischte Veganer ihren Kindern die Impfung vorenthalten o.O? Bzw. bei sich nie Auffrischen.... |
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| FLEEEEEEISCH...!!!!!! |
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| >Ob eingefleischte Veganer ihren Kindern die Impfung vorenthalten o.O? Bzw. bei sich nie Auffrischen.... Hu? http://www.netdoktor.de/Gesund-Leben/Impfungen/Wissen/Impfstoff-Herstellung-Vom-Vir-10531.html "(...). Bei der heutigen Impfstoff-Herstellung spielen diese Tiere aber keine Rolle mehr." Gut, Hühnereier. Aber gegen die Haltung dieser Tiere kann man halt nicht viel machen, solange die Menschen nicht wennigestens einsehen, dass Tiere auch leiden können; und überhaupt ist es nur eine von mehreren Methoden. Man weiß halt nicht, was drin ist. Für mich persönlich ist es allerdings immer noch Überleben > Bequemlichkeit, und ich denke, so werden das viele Veganer auch sehen. Vielleicht kann man ja auch bei manchen Arztpraxen nachfragen. Hum. Wer weiß! xD Der Mensch lebt unter Menschen, er sucht ewig nach Liebe, doch was er findet, ist die Sünde. |
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| Zuletzt geändert: 13.08.2009 00:05:52 | |||||||
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| >Gut, Hühnereier. Aber gegen die Haltung dieser Tiere kann man halt nicht viel machen, solange die Menschen nicht wennigestens einsehen, dass Tiere auch leiden können; und überhaupt ist es nur eine von mehreren Methoden. Die Eier sind Befruchtet und die Küken die hin und wieder Schlüpfen Quicklebendig (um von mir den Gar aus gemacht zu bekommen xD). Und die Brutmethode ist einer der verbreitetsten... >Für mich persönlich ist es allerdings immer noch Überleben > Bequemlichkeit, und ich denke, so werden das viele Veganer auch sehen. Naja ob Impfungen wirken ist auch so ein Streitthema, ob man sich den Risikos des befleckten Karmas freiwillig aussetzen will wen man schon auf Gummibärchen verzichtet hmhm |
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| >Die Eier sind Befruchtet und die Küken die hin und wieder Schlüpfen Quicklebendig(...) Das ist für mich immer noch ein Unterschied wie Abtreibung und Mord. >Naja ob Impfungen wirken ist auch so ein Streitthema, ob man sich den Risikos des befleckten Karmas freiwillig aussetzen will wen man schon auf Gummibärchen verzichtet hmhm Wenn wir alle auf Gummibärchen verzichten würden, würden sie sich in Kekse verwandeln. o.o Der Mensch lebt unter Menschen, er sucht ewig nach Liebe, doch was er findet, ist die Sünde. |
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| Was ich nicht verstehe, warum wir immer so aneinander rumkritteln müssen... Der Vegetarier sagt:"Iss kein Fleisch" Der "auch Fleisch essende" sagt: "iss gefälligst Fleisch"... Da bin ich eher der Meinung, leben und leben lassen...Mir soll kein Vegetarier in meinen Fleischgenuss reden und genauso wenig habe ich das Recht, einem Vegetarier zu erzählen, dass er doch vollkommen gestört sei dass er kein Fleisch esse... Die Gründe sind manchmal interessant, aber geben mir doch keinen Anlass jemanden erzählen zu wollen was er zu essen hat... |










