Thread: Der Glaube an Gott !!!
|
Eröffnet am: 27.11.2006 15:48 Letzte Reaktion: 18.04.2009 23:31 Beiträge: 3547 Status: Gesperrt |
Unterforen: - Kulturelles - Umfragen |
|
|
![]() |
||||||
| whops sry 4 doppelpost |
|||||||
| Zuletzt geändert: 09.03.2009 20:35:31 | |||||||
|
![]() |
||||||
| muwahahahaha... Batman - The Dark Knight zu bringen. Ich hab SO drauf gehofft, dass es jemand anders erwähnt und nicht ich damit anfangen muss. Euch ist schon klar, dass das der wohl christlichste Film ist, den es in den letzten 20 Jahren gab, an den selbst Passion Christi nicht heranreicht? Eine zutreffendere Definition über das Wesen des Menschen und das Verhältnis von Gut/Böse (wobei es ein "Böse" an sich nicht gibt) im christlichen Sinn, wie sie dieser Film leistet (was übrigens alle Filme von C. Nolan tun), gibt es kaum. Bei uns Lehramts-Theologen der Uni Freiburg steht der Film an erster Stelle für den Unterricht in der Oberstufe. "...When the Bat does break (and it will be soon) all the kings horses and all the kings men won't be able to put him together again... but along comes the Jester with his bag of tricks, who knows where to kiss and gives him a fix..." |
|||||||
| Zuletzt geändert: 09.03.2009 20:48:04 | |||||||
|
![]() |
||||||
Deshalb kann man dennoch verallgemeinern. Die meisten Kirchenanhänger freuen sich auf unseren Papst, wenn er reist und bekommen beim reinen Ansehen fast einen Herzinfarkt. Dass jedoch nur Müll aus seinem Mund quillt ist dabei völlig egal, und das ist der ganz normale Werdegang des Großteils der Kirchenmitglieder. Ausnahmen gibt es immer, doch die meisten interessieren sich für nichts. Er ist Papst, und das MUSS gut sein. Und spätestens wenn "Gottes Vertreter" Schwachköpfe sind, wird es Zeit zu überdenken, ob man das richtige tut. Glaube ist okay, ich frage mich auch, woher wir kommen, doch bin ich nicht so naiv, um vor einem ganz normalen menschen persönliche Beichte ablegen zu müssen. Wenn ich meinem Gewissen sage, dass es falsch war, was ich tat, wird es Gott auch so wissen. Darum gehts. Kirche ist auch nur eine Sekte, der Glaube ist okay. Doch dafür brauche ich diese eindrucksvollen Gemäuer nicht, die nur so groß und eindrucksvoll sind, um dem gewöhnlichen dummen Bauern respekt einzuverleihen. Jaja, Würdigung Gottes und so, schon klar. Deshalb fand man es auch so prickelnd, als jeder auf einmal die Bibel lesen konnte. Ich frage mich jedes Mal, wenn ich so etwas lese, ob sich die betreffende Person wirklicht mit den Gedanken des Papstes auseinander gesetzt hat. Und wieso alle denken, dass katholische Christen absolute Vollidioten sind, die nicht selbstständig denken können. Denn mir sind solche Christen recht selten begegnet. Ich empfinde für den Papst und für die meisten Bischöfe und Priester auch tiefe Ehrfurcht, weil sie ihr Leben Gott geweiht haben und dieses Leben auch durchhalten. Natürlich gibt es auch da immer negative Beispiele, aber die meisten Priester halten sich an ihr Zölibat und ich finde das bewundernswert. Außerdem haben diese Leute Theologie studiert und wissen damit mehr als der Laie. Allein deswegen hört man schon eher auf sie. Ich glaube ja auch einem Physikprofessor, wenn er etwas erklärt. Ich habe den jetztigen Papst selbst zweimal gesehen, einmal 2006 in München und 2007 in Rom. Jedes Mal fand ich die Predigt sehr gut. Auch sonst finde ich, dass der Papst meistens recht hat, in dem, was er sagt. Ich glaube sicher nicht alles, was er sagt, nur weil er Papst ist. Aber ich verstehe nicht, wieso alle sofort immer aufschreien, wenn der Papst seine Meinung äußert. Außerdem verstehen viele ihn falsch und die meisten wollen ihn auch gar nicht richtig verstehen. Schließlich ist er Vorsteher einer veralteten Institution, da er muss er schon lügen. So denken meiner Meinung nach viele Menschen. Und das verstehe ich einfach nicht. Ein Leben ohne Liebe ist einsam. Ein Leben ohne Hoffnung ist grausam. Ein Leben ohne Vertrauen ist leer. Aber ein Leben ohne gute Freunde wäre kein Leben mehr! |
|||||||
| Zuletzt geändert: 09.03.2009 20:50:05 | |||||||
|
![]() |
||||||
muwahahahaha... Batman - The Dark Knight zu bringen. Ich hab SO drauf gehofft, dass es jemand anders erwähnt und nicht ich damit anfangen muss. Euch ist schon klar, dass das der wohl christlichste Film ist, den es in den letzten 20 Jahren gab, an den selbst Passion Christi nicht heranreicht? Eine zutreffendere Definition über das Wesen des Menschen und das Verhältnis von Gut/Böse (wobei es ein "Böse" an sich nicht gibt) im christlichen Sinn, wie sie dieser Film leistet (was übrigens alle Filme von C. Nolan tun), gibt es kaum.Dann sind wir uns ja einig, mein Bester. :) Gibts da eine wissenschaftliche Abhandlung für Jedermann von? Würde ich liebend gerne haben <3 |
|||||||
| Zuletzt geändert: 09.03.2009 20:51:33 | |||||||
|
![]() |
||||||
| @Raiden: Noch nicht, aber wir arbeiten dran. (: Eine unserer Studentinnen hat sich noch nicht entschieden, ob sie ihre Abschlussarbeit über das Christentum und den Glauben bei den Simpsons schreiben soll oder eben über Batman - The Dark Knight. Wenn ich mit meiner nicht schon angefangen hätte, hätte ich mich damit befasst. Aber man verwrift halt nicht einfach 30 Seiten fertigen Text, nur weil man seinen Leidenschaften frönen will. Aber ich spiele mit dem Gedanken, meinen Doktor in Theologie zu dem Thema zu machen. Ach, und damit wir uns nicht missverstehen, ich sage damit nicht, dass an Batman zu glauben daselbe wäre, wie an Jesus zu glauben. In dem Film wird eine Analogie gezogen und die Themen des Christentums aufgegriffen, sie werden lediglich der Zeit angepasst. Die Fragen und Antworten, wie sie schon in der Bibel stehen und wie sie die Theologie behandelt, sind aber identisch. Dem Publikum braucht man aber nicht mit der Bibel kommen, daher wählt man eine neue Plattfornm. Der Inhalt bleibt aber gleich und ist immer noch hochaktuell. Der Zuschauer merkt es nur nicht. "...When the Bat does break (and it will be soon) all the kings horses and all the kings men won't be able to put him together again... but along comes the Jester with his bag of tricks, who knows where to kiss and gives him a fix..." |
|||||||
| Zuletzt geändert: 09.03.2009 21:07:46 | |||||||
|
![]() |
||||||
| @Archimedes: Ich weiß was du meinst, und dennoch spiegelt es meine Meinung über Gott wieder. Die Bibel war das frühzeitliche Kino, die Erschaffung eines sehr interessanten Epos mit jede Menge Tiefgrund und moralischen Werten. Das wiederum magst du vielleicht anders sehen, aber genauso vergleiche ich The Dark Knight mit Jesus. Auch früher gab es Gewiss Menschen mit Drang zur Dramaturgie, Inszenierung und kreativen Gedanken. Ich meine über Wasser gehen und zum Himmel aufsteigen ist eben das neuzeitliche Gebissen werden von einer Spinne, worauf man selbst zur menschlichen Spinne mutiert. Oder der Matrix, die Unvorstellbares erzählt, Wow-Effekte erziehlt. Niemand hatte es erlebt, wie jemand aufstieg oder über Wasser ging, bis auf einzelne Personen, die es auch erst viele Jahre später niederschrieben. Und die wurden gepriesen für ihr Gesehenes. So etwas konnte man sich damals einfach nicht einfach so ausdenken wie am Laufband Hollywoods heute. Es musste Gottes Werk sein. Ob es das war, darüber kann man wahrhaftig streiten. Und weil es heutzutage lächerlich ist, sagt auch jeder Pfarrer zu irgendwelchen Phrasen, dass es eigentlich dies und das meint und nicht wörtlich zu nehmen ist. Was aber Nonsens ist, weil woher sollen sie das wissen. Einem Bankkaufmann erklärt man auch nur anhand von Formeln, wie man aus dem Nichts Geld erschafft, denn würde er Bock haben wirklich zu erfahren, was hinter den Zahlen steckt, würde er sehen, dass er selbst der Teufel ist. Wenn die Arbeiten fertig sind, bitte ich um Links oder Anderes. Ich interessiere mich brennend! :D |
|||||||
| Zuletzt geändert: 09.03.2009 21:19:36 | |||||||
|
![]() |
||||||
| Ich stimme dir weitestgehend zu. Jeder Text wurde mit bestimmter Intension verfasst. Und wie ich schon goddi erklärt hatte, geht es auch nicht um das "wie", sondern um das "warum" dahinter. Es ist pups egal, ob jetzt Jesus tatsächlich übers Wasser gelatscht ist oder nicht. Dem Autor ging es um die Beschreibung seines Wesens, dass er nicht ein Ottonormalmensch war. Wie er das darstellt ist völlig wurscht. Es geht um die Idee, die dahinter steht. Und selbstverständlich hast du Recht damit, dass kein Pfarrer oder jemand aus dem heute dabei war und daher die Texte gedeutet werden müssen. Aber es kann nicht einfach alles mögliche behauptet werden. Es muss sich schon auf Logik und Vernunft stützen. Was logisch und vernünftig ist, kann auch wahr sein. Darum gibt es ja Theologen. [Edit]: Uwah, ich glaub nicht, dass die so schnell fertig sind. Eine Doktorarbeit dauert mindestens 2 Jahre (und ich muss auch erst nen Prof finden, der mich als Doktorant nimmt). Und dann weiß ich auch nicht, ob man sie sofort raus geben darf, oder ob es wie beim Abi läuft, dass man erst zwei Jährchen auf die Rausgabe warten muss. "...When the Bat does break (and it will be soon) all the kings horses and all the kings men won't be able to put him together again... but along comes the Jester with his bag of tricks, who knows where to kiss and gives him a fix..." |
|||||||
| Zuletzt geändert: 09.03.2009 21:40:49 | |||||||
|
![]() |
||||||
| Das wichtigste zuerst ;) >Aber klar, ich bin ein Heuchler, ein dreckiger Kommunist, Verschwörungstheoretiker, Vollidiot. Ich sage ja auch was gegen die allheilige Kirche und den Glauben, steinigt ihn. "Dreckig" hab ich nie gesagt.Komunismus ist auch eine Weltanschaung,mit der ich mich zugegebenermaßen noch nicht stark außeinander gesetzt habe,die ich aber tollerieren kann. Auch "Heuchler" bezog sich nicht auf dich,sondern eben gerade auf die,die in einen "heiligen Krieg zu Gottes Freude" ziehen.Oxymoron ahoy! Und bevor du dich da in was reinsteigerst:Ich bin Agnostiker.Gott hat für mich in etwa denselben Stellwert wie( Gläubige werden mich jetzt steinigen,aber ist dass erste Beispiel dass mir einfällt) Bollywoodfilme. Kein Thema dass mich überraus berührt,interessiert oder dem ich Zeit meines Lebens widmen muss, aber dass ist kein Grund es gleich als schlecht und sämtliche Anhänger als dumme Schafe darzustellen. >Heute sollten wir wahrlich alle schlauer sein und mal darüber Nachdenken, ob man es früher wirklich nicht einfach besser wusste. Da gebe ich dir sogar uneingeschränkt recht.Die katholische Kirche ist meiner Meinung nach unheimlich festgefahren in veralteten Ansichten und Überzeugungen.Ich sage einfach mal "Kondome sind bäh und wer sie benutzt kommt in die Hölle". Aber da der höchste Kreis der Kirche nunmal aus älteren Herren besteht kann man wohl leider nichts anderes erwarten. Mit viel,viel Glück wird sich in den nächsten paar Generationen etwas ändern,aber ich bezweifle es. Und trotzdem gibt es viele Menschne denen ihr Glaube und ihre Kirchengemeinde Halt und Sicherheit gibt. Every Puzzle has an Answer! |
|||||||
| Zuletzt geändert: 09.03.2009 21:30:01 | |||||||
|
![]() |
||||||
| Ach schön, dann sind wir ja letztendlich irgendwie nah oder entfernt auf einen Nenner gekommen. So ganz ohne Zitatkritik ist es aber irgendwie langweilig, ihr elenden Blasphemisten. xD |
|||||||
|
||||||
| > >Stop! > >ich habe nie geleugnet, dass die Bücher von Menschen geschrieben wurden... gut ich hab noch dazugesagt, dass sie von Gott inspiriert wurden... > >aber das war es ja nicht, was du damit sagen wolltest... > > Wenn ich es richtig verstanden habe, dann sind mit 'den Büchern' die verschiedenen Texte der Bibel gemeint, oder? > Ich denke, dass es allen klar ist, dass die Verfasser der Texte (gerade die Evangelisten) gläubige Juden bzw. Christen waren. Und sie haben es aufgeschrieben, weil sie es für die Nachwelt festhalten wollten. Ob dieser Beweggrund durch einen göttlichen Auftrag erteilt wurde, kann ich nicht beurteilen. Aber ich finde, dass 'inspiriert' das falsche Wort ist. Das klingt so, als wäre Gott ihr Ideengeber gewesen und sie haben sich das alles nur ausgedacht. Allerdings haben die Evangelisten höchstwahrscheinlich schon für ihre Texte recherchiert und z.T. ja auch von den anderen Evangelisten übernommen. Außerdem muss man dazu sagen, dass sicher nicht alle Texte in den Evangelien stimmen. Schau dir doch nur mal die verschiedenen Osterberichte an. Da gibt es unterschiedliche Aussagen, wem der auferstandene Jesus zuerst begegnet ist. Das lieg daran, dass es damals im Orient üblich war, die Aussage des Textes mit Gesichten auszuschmücken. Deswegen ist es auch für einen Christen wichtig, zu wissen, was von den Geschichten im Evangelium nur als Geschichte und nicht als historisches Ereignis berichtet wurde. Mhmmm ja es stimmt schon, dass die Evangelien sich "widersprechen" zu scheinen, aber wenn man sich überlegt, dass jeder Autor aus einer anderen Perspektive schrieb und genauso auch jeder mit deiner Absicht..., weil jeder sein Evangelium an eine bestimmte Personengruppe richtete... daher ist es nicht bedeutend, dass z.B. 1 oder 2 Bessesenne erwähnt werden, weil der eine Autor z.B. die Aufmerksamkeit auf den einen Besessenen ziehen will... Oder widersprechen mir hier grmblmonster und Archimedes? Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.(Joh3;16) |
|
![]() |
||||||
| > > laube ist keine schlechte Sache.Die sogenannten Glaubenskriege(von christlicher Seite) spielten sich zu einer Zeit ab,als die Kirche mehr eine politische Organisation war. > Und selbst damals gab es innerhalb der Kirche Gegner,Splittergruppen und Orden,die andere Auffassungen des richtigen Weges zu Gott vertraten. > Verwechsle bitte nicht Kirche oder Ansichten eines Kirchenoberhauptes mit Glauben.> Beschäftige dich mal mit der aktuellen Krise im Irak. Du wirst deinen Augen nicht trauen, wie banal und lächerlich es ist, warum sich christen, moslems und juden die Köpfe wegballern und im namen allah kleine Kinder in die Luft sprengen. Selbst Hitler hatte seine Religion und der vertrottelte Pius hat auch noch versucht die bösen Geister aus dem Vatikan heraus aus Hitler zu treiben, anstatt seinen Gläubigern zu helfen, sicher aus Deutschland zu kommen. Da platzt mir der Kragen, und beim aktuellen papst sowieso. Genauso wie beim Exorzismus in Deutschland in den 80ern mit Annelise Michel. Könnte dem Pfarrer heute noch eine klatschen. Die Kirche hat in ihrer gesamten Geschichte zum Großteil nur Leid ausgetragen, und sie waren immer die Zündung eines Krieges, selbst heute noch. Die aktuelle irakkrise ist das Werk verblendeter Gläubiger, und niemand tut etwas dagegen, bis auf immer mehr Waffen produzieren, die kurbeln wenigstens die Wirtschaft an, und Deutschland ist mittendrin. Beschäftige du dich auch mit der Krise im Irak, dann passiert es dir nicht mehr,dass du das, was da unten abgeht, mit einem Glaubenskrieg verwechselst. wa salam Sawsan In pain, you can still sleep. But if you inflict pain, you will never be able to sleep again. |
|||||||
|
![]() |
||||||
| > Beschäftige du dich auch mit der Krise im Irak, dann passiert es dir nicht mehr,dass du das, was da unten abgeht, mit einem Glaubenskrieg verwechselst. gleichzeitig sollte man aber auch keinen der div. "glaubenskriege" von religiösen motiven trennen; sim sinne von freisprechen I live the way I type; fast, with a lot of mistakes. |
|||||||
| Zuletzt geändert: 10.03.2009 16:21:43 | |||||||
|
![]() |
||||||
| Richtig goddi, tief verwurzelt geht es rein um den Glauben dieses heiklen Standortes, und das nicht erst seit diesen Jahren. Von daher ist er ein Glaubenskrieg. Wer denkt es geht um Öl oder was weiß ich, hat ein falsches Weltbild davon. |
|||||||
|
![]() |
||||||
| > Richtig goddi, tief verwurzelt geht es rein um den Glauben dieses heiklen Standortes, und das nicht erst seit diesen Jahren. Von daher ist er ein Glaubenskrieg. Wer denkt es geht um Öl oder was weiß ich, hat ein falsches Weltbild davon. Na du mussts ja wissen.. =) |
|||||||
|
![]() |
||||||
| > > Richtig goddi, tief verwurzelt geht es rein um den Glauben dieses heiklen Standortes, und das nicht erst seit diesen Jahren. Von daher ist er ein Glaubenskrieg. Wer denkt es geht um Öl oder was weiß ich, hat ein falsches Weltbild davon. > Na du mussts ja wissen.. =) Ja, wenn man sich alles einfach machen will kann man es ruhig auf die phösen, phösen Religionen abschieben. Es geht auch nicht um Öl allein. Das ganze ist um einiges komplexer, und ich werde meine Zeit auch nicht damit verschwenden, es dir zu erklären, denn wer wirklich glaubt, dass das ein Religionskrieg ist, bei dem ist eh schon Hopfen und Malz verloren. In pain, you can still sleep. But if you inflict pain, you will never be able to sleep again. |
|||||||
|
![]() |
||||||
| > Richtig goddi, tief verwurzelt geht es rein um den Glauben dieses heiklen Standortes, und das nicht erst seit diesen Jahren. Von daher ist er ein Glaubenskrieg. Wer denkt es geht um Öl oder was weiß ich, hat ein falsches Weltbild davon. Ich lach noch mal 2 Stunden weiter. Meine Güte. Ich krieg richtig Bauchschmerzen. Wenn ich jetzt auch noch einwerfe, dass es dort vor 4000 Jahren auch schon immer Gemetzel gegeben hat, die ganz eindeutig politischer Natur war, kommt nachher noch jemand und behauptet, Cthulu hätte das Ganze initiiert und darum wäre es offensichtlich, dass es an der Stelle liegt, dass dort immer gekämpft wird und es somit doch ein Glaubenskrieg ist. Da geh ich mir lieber noch ein Ründchen lachen... Hearts on fire! |
|||||||
| Zuletzt geändert: 10.03.2009 20:58:07 | |||||||
|
![]() |
||||||
Ja, wenn man sich alles einfach machen will kann man es ruhig auf die phösen, phösen Religionen abschieben. Es geht auch nicht um Öl allein. Das ganze ist um einiges komplexer, und ich werde meine Zeit auch nicht damit verschwenden, es dir zu erklären, denn wer wirklich glaubt, dass das ein Religionskrieg ist, bei dem ist eh schon Hopfen und Malz verloren.Puh, hier haben wir wieder die Pseudoschlauen, die meinen, sie wüssten alles. Erklärs mir doch mal. Ich bin gespannt, wie du den absurden und gleichzeitig banalen Fakt des Jerusalemer Tempelbergs entgehst, an dem sich die Juden, Muslime und Christen seit an Beginn der Zeitrechnung streiten und bis heute den Anspruch auf das Gebiet fordern. Für euch wirkt das lächerlich? Ist es auch, dennoch sollte man mal die Augen öffnen, was das Pulverfass denn in Wahrheit ist, anstatt pseudoschlaue Kommentare abzuliefern, ohne begründen zu können. Liegt es am eigenen Glauben, der dadurch zerstört wird? Wenn nicht, dann gebt mir doch mal Fakten ... bin gespannt. Und bitte nicht wieder ohne 2h Recherche vorher betrieben zu haben ankommen und über meinen Beitrag herfallen, als wäre er Nonsens. Danke, dann sprechen wir uns vielleicht differenziert wieder und können konstruktiv berichten. Ich lach noch mal 2 Stunden weiter. Meine Güte. Ich krieg richtig Bauchschmerzen.Lach du mal, blöd nur, dass jeder Wissende dann über dich lacht. Und Politik ohne Religion, besonders vor tausenden Jahren, ist mal ganz viel Fantasy. |
|||||||
|
![]() |
||||||
> Puh, hier haben wir wieder die Pseudoschlauen, die meinen, sie wüssten alles. Erklärs mir doch mal. Ich bin gespannt, wie du den absurden und gleichzeitig banalen Fakt des Jerusalemer Tempelbergs entgehst, an dem sich die Juden, Muslime und Christen seit an Beginn der Zeitrechnung streiten und bis heute den Anspruch auf das Gebiet fordern. Für euch wirkt das lächerlich? Interessant, dass der Tempelberg in Jerusalem im Irak liegt... Denn vom Irak und dem Krieg um selbigen war bisher die Rede. Die Problematik Mittlerer Osten ist weitaus komplexer. Das spricht ja keiner ab. Und lächerlich ist das Ganze auch nicht wirklich. > Ist es auch, dennoch sollte man mal die Augen öffnen, was das Pulverfass denn in Wahrheit ist, anstatt pseudoschlaue Kommentare abzuliefern, ohne begründen zu können. Liegt es am eigenen Glauben, der dadurch zerstört wird? Wenn nicht, dann gebt mir doch mal Fakten ... bin gespannt. Und bitte nicht wieder ohne 2h Recherche vorher betrieben zu haben ankommen und über meinen Beitrag herfallen, als wäre er Nonsens. Danke, dann sprechen wir uns vielleicht differenziert wieder und können konstruktiv berichten. Was möchtest du denn wissen? Das Israel seit 2000 Jahren ein Hotspot ist, weil dort 1 große Weltreligion seit 4000 Jahren ihren Stammsitz hat, eine weitere dort vor 2000 Jahren entstanden ist und eine dritte sich auch auf diese Orte beruft? Dass das Ganze durch die letzten 100 Jahre Politik noch verschärft wurde, in dem ein künstlicher Staat für eine Religionsgruppe dort auf ein Gebiet gesetzt wurde, wo bereits andere, anders-gläubige Menschen waren? Dass vor 800 Jahren dort schon durch die Kreuzzüge eine große Problematik entstanden ist? Dass dort vor 15000 Jahren der Homo sapiens sapiens den Homo neanderthalensis gewalttätig vertrieben und zurückgetrieben hat? Bub, der Mittlere Osten ist seit 150000 Jahren ein Hot Spot, nur die Vorwände sind andere geworden. > Lach du mal, blöd nur, dass jeder Wissende dann über dich lacht. Und Politik ohne Religion, besonders vor tausenden Jahren, ist mal ganz viel Fantasy. Tja, wenn du das so genau weißt, dann bin ich als Studentin genau dieses Fachgebietes sicherlich weitaus weniger darüber informiert. Tip: Assurbanipal II. "Die Löwenjagd". Wäre vielleicht eine gute Lektüre. Ebenso die Bibliothek aus Uruk und die aus Assur. Aber hey, ich vergaß: Ich kann Keilschrift und Sumerisch und Assyrisch. Und du nicht. D'oh. Hearts on fire! |
|||||||
|
![]() |
||||||
| Raiden, du bist eine Schande für deinen Nicknamen. Ändere ihn bitte, danke *g* |
|||||||
|
![]() |
||||||
| Ich frag mich grad, wo ich dann bisher falsch lag. Kanns nicht erkennen ... Keilschrift ist btw nix besonderes, und der Rest macht dich auch nicht zu Gott. Man muss es nicht können, um zu wissen. Oder hast du bisher unverschlüsseltes der Menschheit aus dieser Sprache offenbart? Edit: Klappe, Snake. :P Edit 2 unter mir: Irks, Snake wird mir seit dem Vampir Thread immer symphatischer.Und du scheinbar immer peinlicher. Im Jahre 2009 und deinem Alter sollte man Hexenverfolgung eigentlich langsam aus dem Köpfchen verdammt haben. |
|||||||
| Zuletzt geändert: 10.03.2009 21:45:11 | |||||||
|
![]() |
||||||
| > Raiden, du bist eine Schande für deinen Nicknamen. Ändere ihn bitte, danke *g* Irks, Snake wird mir seit dem Vampir Thread immer symphatischer. |
|||||||
|
![]() |
||||||
| > Keilschrift ist btw nix besonderes, und der Rest macht dich auch nicht zu Gott. Man muss es nicht können, um zu wissen. Oder hast du bisher unverschlüsseltes der Menschheit aus dieser Sprache offenbart? Offenbar hat mir das Ganze zumindest ein Grundwissen über die Politik im Mittleren Osten in der Zeit von 2000 v.Chr. bis 100 v. Chr. verschafft. Und um die Texte lesen zu können, die sich genau darum drehen, sollte man diese Sprachen als Minimum können. Wie du sonst an die Informationen kommen willst, wäre mir eher rätselhaft. Es sei denn, Zusammenfassungen auf Arabisch, Hebräisch und Französisch der Jahrhundertwende sind eher dein Ding. Es gibt auch ein paar Deutsche Zusammenfassungen, diese sind allerdings von 1901 bis 1932 und nicht wirklich akurat und auf dem neuesten Stand. Aber das wirst du ja sicher auch wissen. Jetzt aber mal ernsthaft: Du hast einen Entscheidenen Denkfehler und den kritisiere ich: Glaubenskrieg ist das, was derzeit im Irak läuft nicht. Auch der Konflikt zwischen Isreal und Palästina ist kein Glaubenskrieg. Ebensowenig wie der Krieg zwischen Nordirland und Irland ein Glaubenskrieg ist. Selbst wenn oben auf der Packung "Religion" steht, sollte man trotzdem reingucken und schauen, ob das auch wirklich drin ist. Und das ist es in keinem der Fälle. Hearts on fire! |
|||||||
| Zuletzt geändert: 10.03.2009 21:46:57 | |||||||
|
![]() |
||||||
| Vielleicht hast du Recht, und vielleicht habe ich einen Denkfehler. Ich kann nur das denken, was ich weiß und mir durch logische Überlegungen aneigne. Das kann genauso richtig sein, oder teilsweise falsch. Aber so ist das eben, die Welt ist komplex, man kann nicht von genau dieser einen Wahrheit ausgehenen, schon gar nicht, wenn es wenige mächtige in irgendeinen Abgrund stürzt. Wir können nur vermuten, ebenso wie wir alte Schriften nur durch logisches Denken interpretieren müssen, weil wir uns sonst in einer Überstzung verlieren, die nicht sinnesgemäß ist. Auf diese Weise besteht mein Weltbild, und wie gesagt, vielleicht ist es nicht perfekt, doch welches ist das schon? Das Wissen allein, dass etwas nicht so ist, wie es scheint, ist die größte Hürde, die man nehmen und akzeptieren muss, und dann ist man der Mehrheit schon einiges voraus. Und selbst bei einem Studium lehren nur Menschen, die vielleicht altes Wissen besitzen, es jedoch nach ihrem Weltbild weitergeben, bzw. die Denkanstöße fehlerhaft verteilen. Das wird wie schonmal gesagt besonders im Bankwesen sichtbar, bei dem der gelehrteste einen Scheißdreck von den Ausmaßen des Gelderschaffens versteht, und nur noch in mathematischen Gleichungen denkt, die er mit schweren auswendig zu lernenden Definitionen verbindet. Am Ende kann er darüber reden, doch wird nie Gefahr laufen, sich selbst als den Teufel zu sehen. |
|||||||
|
![]() |
||||||
Das klingt doch schon weitaus weniger einseitig ;) Allerdings möchte ich einige Sachen dabei noch klarstellen: In den Fächern, die ich studiere, wird einem stark beigebracht, nach Fakten zu gehen und nicht zu interpretieren im ersten Schritt. Die Loslösung vom eigenen Weltbild zur Interpretation ist ein weiterer Schritt. Das ist möglich, wenn man sich seines Weltbildes bewusst ist. Wenn man sich bewusst macht, warum man in welche Richtung denkt. Auf dieser Grundlage sehe ich Menschenopfer bei den Azteken in meinem Weltbild mit meinen Prägungen natürlich als etwas verwerfliches. Als Wissenschaftlerin im archäologisch-historischen Umfeld ist für mich aber ein Menschenopfer etwas vollkommen Logisches und Vernünftiges und hat keinerlei emotionale Wertung für mich persönlich. Dazu kommt, dass durch Schriftquellen wie Keilschrifttafeln in Kombination mit den Sachkulturfunden man schon ein ungefähres Weltbild erstellen kann, aus dessen Hintergrund heraus man ziemlich gut interpretieren kann. Gerade in den Keilschriftkulturen ist das ziemlich gut erhalten, da die Leute einfach alles aufgeschrieben haben. Aber du hast Recht, die Welt ist komplex (jedenfalls die menschliche Welt). Und darum ist es echt besser, sein Wissen immer weiter zu vergrößern und zu überprüfen. Und das Thema Mittler Osten ist in meinen Augen das schwierigste und komplexeste Thema, was man finden kann in der Menschheitsgeschichte. Einfach weil es da seit 15000 Jahren immer wieder auf die Hucke gibt. Und weil dort die Ursprünge unserer Kultur liegen (ich mein jetzt nicht das Christentum, Gott bewahre, sondern die Neolithisierung). Und wenn man es mal so betrachtet, ist die Neolithisierung auch durch ein verstärktes Sicherheitsbedürfnis der Menschen im Mittleren Osten entstanden. Und warum? Genau, weils da auf die Hucke gab ;) Man sehe sich nur mal die ersten Siedlungen wie zum Beispiel Catal Hüyük an. Ergo: Die Probleme des Mittleren Ostens nur auf die Religion zu schieben, ist zu einfach und somit vollkommen unzureichend. Natürlich heizt der Aspekt die Problematik nochmals an, aber die Ursache dafür ist er nicht. Hearts on fire! |
|||||||
|
![]() |
||||||
| Man muss jedoch auch sehen, dass eine Anheizung gleichzeitig den Fakt der Ursache mit sich bringt. Denn klar war alles einst mal nie von Grund auf schlecht aufgebaut und niemals Ursache, doch entwickelte es sich im Laufe der Zeit zur Teilursache, die jedoch nicht DER Ausgangspunkt war. Ebenso bin ich auch kein Freund von Interpretation, besonders wenn einige christliche Oberhäupter in der Kirche manchmal jeden möglichen Stuss aus der Bibel saugen, damit es irgendwie Hand und Fuß hat und die Leute nicht mit den Händen über den Köpfen raus stürmen. Jedoch kommt man aber eben auch nicht ganz drumherum, denn äußere Umstände, wie du sagst mit dem Opfern, dienen ja auch der Interpretation, die dieses Wissen voraussetzt. Weiß ich, dass das und dies normal war für die damalige Zeit, komme ich nicht auf absurde Pseudorealitäten, sondern kann interpretieren und so die wahre Wirklichkeit herleiten. Oft muss man das auch einfach, um die Wahrheit herauszufinden. Man braucht den Täter und das Opfer und dann den Gedanken, was der Täter davon hätte, dieses Opfer zu opfern und warum gerade er. Allein diese simple Verstrickung bringt einem oft schon ziemlich weit und schließt unnötige Recherchen aus. Und es ist unglaublich, wie zielsicher man Dinge findet, die letztendlich einen geschlossenen Kreis bilden. Hierbei handelt es sich dann oft nur um anfängliche, reine Interpreation, dessen Fakten sie in den Status zur Glaubwürdigkeit erheben. Ähnlich wie der Relativitätstheorie. Die Welt ist eben wie gesagt komplex, als dann man es zu 100 % alles wissen könnte. Und so lange jeder mögliche Gedankengang, jede Recherche und jedes Experiment nicht an dem System scheitern, wird man immer mehr auf diese Weise erfahren, offenbaren und immer häufiger Astronauten ins All und zurück schicken. Aber danke fürs Gespräch. Macht Spaß. ^^ |
|||||||
| Zuletzt geändert: 10.03.2009 22:48:49 | |||||||
|
![]() |
||||||
| > Man muss jedoch auch sehen, dass eine Anheizung gleichzeitig den Fakt der Ursache mit sich bringt. Denn klar war alles einst mal nie von Grund auf schlecht aufgebaut und niemals Ursache, doch entwickelte es sich im Laufe der Zeit zur Teilursache, die jedoch nicht DER Ausgangspunkt war. Und somit wäre es dann aber auch falsch, solche Situationen, wie in dem Fall hier gerade, mit einer so einfachen Bezeichnung wie "Glaubenskrieg" zu titulieren. Vorallem, wenn man sich bewusst ist, dass der Glaube nur einen Teil des Konfliktes ausmacht ;) > Oft muss man das auch einfach, um die Wahrheit herauszufinden. Man braucht den Täter und das Opfer und dann den Gedanken, was der Täter davon hätte, dieses Opfer zu opfern und warum gerade er. Allein diese simple Verstrickung bringt einem oft schon ziemlich weit und schließt unnötige Recherchen aus. Und es ist unglaublich, wie zielsicher man Dinge findet, die letztendlich einen geschlossenen Kreis bilden. Hierbei handelt es sich dann oft nur um anfängliche, reine Interpreation, dessen Fakten sie in den Status zur Glaubwürdigkeit erheben. Ähnlich wie der Relativitätstheorie. Die Welt ist eben wie gesagt komplex, als dann man es zu 100 % alles wissen könnte. Und so lange jeder mögliche Gedankengang, jede Recherche und jedes Experiment nicht an dem System scheitern, wird man immer mehr auf diese Weise erfahren, offenbaren und immer häufiger Astronauten ins All und zurück schicken. Das Problem dabei liegt, dass so einfache Muster wie zum Beispiel die Opferung sehr einfach zu erkennen sind. Größere Komplexe bestehen aber aus vielen dieser einfachen Handlungen, die im Bezug aufeinander und zueinander wieder eine neue oder andere Bedeutung bekommen, der Situation eine neue Tiefe geben und sich miteinander verstricken, was wiederum eine Interpretation in den einfachen Maßstäben wie "Opfer, Täter, Handlung" unmöglich machen. Das Beispiel des Konfliktes in Israel ist da ganz großartig. Dort gibt es keine Opfer und Täter (im großen Maßstab gesehen, natürlich gibt es Opfer und das ist leider die Zivilbevölkerung, aber ich wollte auf den großen Zusammenhang hinaus). Es gibt keine Seite, die Recht hat. Laut Bibel gehört das Land den Juden. Laut Geschichte sind die Juden erst dorthin deportiert worden und dann haben dort Jahrhunderte und Jahrtausende schon andere Menschen gewohnt. Vor und nach dem Judentum. Und dann sind sie nach dem 2 Weltkrieg einfach wieder dorthingesetzt worden. Ist es wirklich ihr Land? Denn vor der Deportation der Juden zu assyrischer und babylonsicher Zeit lebte dort auch eine Urbevölkerung, die eigentlich eher in die palästinensischen Verhältnisse gehört. Eine unglaublich schwierige Frage, die mit politischen Fehlern, ideologischen Schweinereien und Fanatismus immer verwirrter und verstrickter geworden ist. Heute zu sagen, wer Recht hat und wer nicht, ist einfach unmöglich. Und offenbar bekommen es die Leute nicht hin, sich abseits von dem dämlichen Argument "Das ist aber unser Land, weil wir hier schon lange wohnen/uns das Land versprochen wurde", eine Einigung zu erreichen. Hier ist das Ursache-Wirkung-Prinzip einfach nicht tauglich. Leider. Denn Schubladendenken liegt dem Menschen und macht eine komplizierte Welt schön einfach. Nur hat es leider leider nichts mit der Realität zu tun. Das kreide ich übrigens auch den Fanatikern hier im Gottthread an. Die Kirchengegner können keine positiven Seiten an den Kirchen sehen und die Kirchenfreunde können keine negativen Seiten offen eingestehen. Schwarz gegen Weiß. Schublade gegen Schublade. Und das Thema Glaube ist um noch einiges komplizierter als der Isreal-Konflikt ;) Hearts on fire! |
|||||||
|
![]() |
||||||
| @Raiden_ >Kurz und knapp: Der Glaube ist Opium fürs Volk. Ich finde es immer wieder amüsant, wie gerade die Leute, die den Glauben als große Lüge hinstellen, Menschen so nachplappern können. >Und nur wer die Augen verschließt und die Wahrheit des Systems >nicht hören will, wird irgendwann mit dem >Glauben sterben und >dann ist da nichts. Und das weißt du woher? Also ich bin noch nie gestorben und wieder gekommen, um davon zu erzählen, was ich gesehen habe. Mal abgesehen davon, dass ich nicht unbedingt glaube, dass uns alle das gleiche erwartet. Aber selbst wenn da das große, ominöse „Nichts“ ist, was solls? Ich lebe sehr gut und glücklich mit meinem Glauben und ich lebe ihn nicht aus, weil ich etwas dafür haben will, sondern weil genau das meine Überzeugung ist, mit der ich mein Leben mMn besser gestalten kann. >Jegliche Kritik und belegbare Fakten werden von kirchlichen >Leuten abgewiesen, Ganz und gar nicht. Kritik ist meistens schon noch erwünscht, es kommt eben darauf an, wie man sie vorbringt und um was es geht. Einfach zu sagen „Das ist alles Humbug“ ist weder Kritik, noch ein Faktum. >es liegt klar auf der Hand, dass es mehr Science-Fiction ist, Kino vor zwei Tausend Jahren. Und inwiefern liegt das klar auf der Hand? Weil du nicht gläubig bist? >Allein die unterschiedlichen Glaubensrichtungen die alle den >wahren Gott anbeten, zeigen nur, dass da was gehörig >nicht >stimmt. Wieso? Ob man nun an „das Nichts“ oder eben an „Gott“ glaubt ist sogesehen doch egal. Es liegt in der Natur des Menschen, wissen zu wollen, was nach dem Tod passiert. Wieso ist es „falsch“ an einen Gott zu glauben, aber richtig, an ein Nichts zu glauben? >Und wer sich alle Kriege und Auseinandersetzungen menschlicher >Geschichte anschaut, kommt immer wieder mit >der Kirche in >Verbindung, die ja ach so für das Gute und die Liebe steht. Die katholische Kirche? Und wie viele Kriege hat diese nun geführt? Ja, Religion bzw. der Glaube an sich wird oft missbraucht, als Grund für einen Krieg. Das hat aber an sich nichts mit dem Glauben zutun. Menschen töten auch angeblich aus Liebe. Ist Liebe deswegen etwas Schlechtes? Oder sind wohl eher die Taten derer schlecht, die eben den Glauben oder die Liebe missbrauchen? >Ohne den Glauben und seine Glaubenskriege würde es uns alle erheblich besser gehen. Oh ja, sicher, dann würden die Menschen sich gar nicht wegen etwas anderem an die Gurgel gehen, nein, dann wären alle ganz friedlich... >Es ist aber weniger schön, wenn er es umsonst tat. Es gibt in dieser Hinsicht kein „umsonst“. Es geht schlicht und einfach um Überzeugung. Wenn du mal stirbst und dann vor Gott stehst, fragst du dich vermutlich auch nicht „wieso habe ich mein ganzes Leben weggeschmissen?“, weil du JETZT davon überzeugt bist, dass du den richtigen Weg gewählt hast. Und darauf kommt es an. Dass jeder Mensch aus seinem Leben das macht, was er für richtig hält. Das Leben nach dem Tod ist doch nur ein kleines Puzzleteil von vielen weiteren. Die Religion bzw. der Glaube geht wesentlich tiefer und kann einem Menschen viel mehr geben, wenn er eben überzeugt ist. >oder gar nicht die Liebe seines Lebens fand, weil er nicht damit Leben konnte, dass der Partner Atheist war. Komisch. Mein Freund, mit dem ich seit über 1 ½ Jahren zusammen bin, hat eine vollkommen andere Ansicht dem Christentum gegenüber, als ich und wir haben auch politisch oft ganz andere Meinungen. Trotzdem lieben wir uns und respektieren, dass der Andere eben anders ist.. Wer seinen Partner auf den Glauben reduziert, ist wahrlich arm, aber das gibt es auch auf anderer Seite. Ich wurde einmal von einem jungen Mann heftig angefeindet, nachdem er kapierte, dass ich Christin bin, obwohl wir uns vorher eigentlich ganz gut verstanden haben. Und ich gehöre sicher nicht zu den Christen, die andere missionieren wollen, da war es dann eher andersherum. Es gibt immer Menschen, die Dinge ernster nehmen als andere oder sich an mehr bzw. weniger „Regeln“ halten. Ich persönlich richte mich da eher nach Jesus. >dazu kommen noch die Gelder, wenn ihr wüsstet wie viel so ein Kirchenvertreter verdient ... Mein Patenonkel ist pastor und er hat... gar kein Einkommen. Er bekommt kein festes Gehalt, sondern das, was er eben braucht. Und ich kenne auch keine Nonne (und ich kenne einige), die in fetten Autos durch die Gegend fährt und sich Markenklamotten kauft... >Wer sonst beichtet seinem pfarrer freiwillig, wenn er Sex hatte. Lächerlich sowas und pädophil. Pädophil? Weißt du, was dieser Begriff bedeutet? Man soll zur Beichte gehen, wenn man wirklich bereut. Wer wirklich bereut, unehelichen Sex gehabt zu haben, der soll doch zur Beichte gehen, warum nicht? Ich persönlich war noch nie beichten, da ich nie etwas getan habe, was ich für so schlimm halte, dass ich deshalb zu meinem Pfarrer gehen würde. Aber wenn es soweit ist, wäre ich sicher dankbar, dass mir jemand zuhört und mich nicht gleich verurteilt. >wie banal und lächerlich es ist, warum sich christen, moslems und juden die Köpfe wegballern und das ist es nicht, wenn es z.B. Deutsche, Amerikaner und Franzosen tun? Krieg ist immer banal und lächerlich. >und im namen allah kleine Kinder in die Luft sprengen. Und ich dachte, die schlimmen Kriege gingen von DER Kirche aus...? >anstatt seinen Gläubigern zu helfen, sicher aus Deutschland zu kommen. Die Kirche hat sich sehr wohl gegen das NS-Regime eingesetzt. Vielleicht nicht genug, aber wer kann das schon von sich behaupten? Ich wüsste jedenfalls nicht, dass sich alle Atheisten zusammen getan und Juden in Massen gerettet haben. Hier so stark auf die Religion zu reduzieren, ohne die restliche Lage zu bedenken, ist ziemlich einfach, zu einfach. >Die Kirche hat in ihrer gesamten Geschichte zum Großteil nur Leid ausgetragen Dir ist aber bewusst, dass besonders die Hexenverbrennung zunächst nicht von der Kirche ausging? Und dass die Kirche HEUTE sehr viel Gutes tut? Es gibt so viele Kirchenanhänger, die freiwillig anderen helfen, während andere nur mit dem Arsch zuhause hocken und über die böse Kirche meckern. Nein, man muss sicher kein Christ sein um Gutes tun zu können, aber viele Christen / Kirchenanhänger tun Gutes, was nicht anerkannt wird. >und sie waren immer die Zündung eines Krieges, selbst heute noch. IMMER? Bei jedem Krieg? Das glaubst du doch selbst nicht. >Die aktuelle irakkrise ist das Werk verblendeter Gläubiger, Vielleicht solltest du mal den Unterschied zwischen „Gäubiger“, „Christ“ und „die Kirche“ lernen. Das wäre in so einer Diskussion wirklich sehr hilfreich. >und niemand tut etwas dagegen, Was schlägst du vor? Was hast du bisher getan? >Aber auch nicht als etwas Gutes. Die Gewichtung hebt sich auf. Der Glaube hat sogar schon sehr viel Gutes bewogen. Jeder Mensch, der Dank des Glaubens neue Hoffnung und einen neuen Sinn im Leben gefunden hat, wird das wohl bestätigen. Und nur weil sich ein paar Idioten abknallen und / oder nicht alles 100%ig wahr ist, was der Papst sagt, werde ich sicher nicht meine Überzeugung an den Nagel hängen. Denn wenn wir so argumentieren ist der Atheismus doch keinen Deut besser. Lauter Atheisten ballern sich die Köpfe weg, stehlen, töten, vergewaltigen, richten Schaden an u.s.w. Kann ich jetzt sagen, dass man deshalb den Atheismus abschaffen sollte? Ist wirklich er das Problem? Wohl kaum. Das ist genau wie bei Amokläufern, wo alle darauf plädieren die bösen Ballerspiele zu verbieten, weil die Schuld sind. Ja, einen Schuldigen findet man leicht, dann ist eben die Kirche an allem Leid der Menschen schuld und nicht etwa die Menschen, die den Abzug drücken. So einfach geht das. Dann braucht man sich auch nicht weiter damit befassen und kann sich in Ruhe zurücklehnen. Denn man selbst ist ja fein raus, man ist schließlich Atheist und nur DIE Kirche ist schuldig, also hat man doch auch keine Verantwortung. Bravo. >Glaube ist dabei meiner Meinung nach reine Evolutionsbremse, was >wahren Gläubigern aber nicht stört, denn >sowas gibt es ja ihrer Ansicht nicht. Schwachsinn! Wieder wirfst du alles in einen Topf „die Gläubigen“ glauben nicht an Evolution. Eigentlich kannst du damit aber nur die Kreatonisten meinen. Ich bin doch nicht gleich dumm oder „stehen geblieben“, weil ich glaube, ganz im Gegenteil! Gerade weil ich mir Gedanken darum mache, um das Zusammenleben mit meinem Mitmenschen, um ein gutes Leben u.s.w., komme ich weiter. Du darfst nicht von deinem Klischee-Gläubigen ausgehen. Blick mal etwas über deinen Tellerrand hinaus. >Jeder legt sich das Ganze so zurecht wie er will, und deshalb >kann es kein richtiger Glaube sein, wenn jeder macht >was er will. Hier hast du aber ein Problem. Du nimmst Gottes Wort (sei es nun die Bibel, die Tora, der Koran) wörtlicher und ernster als jeder normale Christ (die bibeltreuen, fanatischen mal ausgenommen). Das Gottesbild ist von Menschen geschaffen und ändert sich. Diese Veränderung ist schon sehr gut in der Bibel zu sehen. Das muss man aber erst mal verstehen. Die Bibel ist nicht so dumm, wie viele es gerne hätten. Man sollte unseren Vorfahren doch etwas mehr zutrauen. In der Bibel ist immer ganz genau gekennzeichnet welche Stellen metaphorisch und welche realistisch gemeint sind und wenn man sich mal damit befasst, erkennt man auch die Lehre dahinter. Und was hat Jesus uns schon schlechtes gelehrt? >Und wenn Gott Gesetze aufstellt, dass man niemanden töten soll, dann hat er sich gefälligst selbst daran zu halten. Nein. Gott hat uns das Leben geschenkt und das Leben ist nun einmal endlich. Man darf und kann Gott nicht so vermenschlichen, zumindest nicht den christlichen. Gott hat nie behauptet, dass diese Welt perfekt sei und Krankheit, Tod und Leid gehört nun einmal dazu. Alles andere wäre wohl auch sehr weltfremd. Aber dieses Thema hatten wir hier im Thread schon oft genug und es lief immer darauf hinaus, dass es anders gar nicht sein könnte bzw. man es anders gar nicht wollen würde. >Deshalb kann man dennoch verallgemeinern. Die meisten >Kirchenanhänger freuen sich auf unseren Papst, wenn er >reist >und bekommen beim reinen Ansehen fast einen Herzinfarkt. Dass >jedoch nur Müll aus seinem Mund quillt ist >dabei völlig egal, Was Müll ist und was nicht, ist Ansichtssache. Ich war zunächst nicht begeistert von unserem Papst, aber er hat sich gemacht und er hat nicht immer Unrecht. Das kommt aber natürlich auf den Blickwinkel drauf an. Dennoch stimmt es natürlich, dass Glaube =/= Kirche ist und ich würde nie etwas NUR tun, weil der Papst es so will. Aber wenn er mMn Recht hat, dann halte ich mich natürlich daran. >Er ist Papst, und das MUSS gut sein. Also ehrlich gesagt kenne ich kaum katholische Christen, die so denken. Wobei du hier natürlich wieder nicht zwischen katholischen Christen und allen anderen Gläubigen unterschieden hast. >Und spätestens wenn "Gottes Vertreter" Schwachköpfe sind, wird es Zeit zu überdenken, ob man das richtige tut. Du vergisst hier anscheinend, dass hinter dem Papst die ganze Institution Kirche steht. Bist du wirklich so naiv zu glauben, dass der Papst fröhlich jede Entscheidung fällt, wie es ihm gerade passt und niemand anderes ein Mitspracherecht hat oder Kritik äußern darf? >Glaube ist okay, ich frage mich auch, woher wir kommen, doch bin >ich nicht so naiv, um vor einem ganz normalen >menschen >persönliche Beichte ablegen zu müssen. Das hat NICHTS mit müssen zutun. Niemand muss beichten. Ich würde es tun, weil ich meinem Pfarrer traue. Ich weiß, dass er mich nicht verurteilt, dass er es nicht ausplaudert u.s.w. Letztendlich verzeihen muss mir Gott, das hat mit der Beichte wenig zutun. Aber vielen Menschen geht es besser, wenn sie mal über ihre Probleme reden können. Mein Patenonkel z.B. setzt sich sehr für Jugendliche ein und ist bei ihnen auch sehr beliebt. Sie kommen gerne mit Problemen zu ihm, weil er ihnen hilft, ganz egal ob sie Christen sind oder nicht. Und daran ist wohl nichts naiv. >Doch dafür brauche ich diese eindrucksvollen Gemäuer nicht, die >nur so groß und eindrucksvoll sind, um dem gewöhnlichen dummen >Bauern respekt einzuverleihen. Natürlich „braucht“ man die nicht. Kirchen sind dafür da, damit sich Gleichgesinnte treffen und ihren Glauben feiern, diskutieren, lernen u.s.w. Und damit auch alle reinpassen, muss das Ganze schon ein bisschen größer sein. Mal im Ernst, wie kann man sich über Kirchen (als Gebäude) aufregen? Das klingt so nach „Ich habe keine Argumente, also bin ich gegen alles“. Kirchen sind mitunter die wunderschönsten Gebäude, mit der wertvollsten Kunst, die uns hinterlassen wurden. Mich beeindruckt der Kölner Dom heute noch, obwohl ich ihn Köln lebe und ihn ständig sehe. Aber nicht, weil ich ein naiver Idiot bin und meine, dieses Gebäude anhimmeln zu müssen, sondern weil er einfach ein unheimlich imposantes Kunstwerk ist. >Würdigung Gottes und so, schon klar. Deshalb fand man es auch so prickelnd, als jeder auf einmal die Bibel lesen konnte. Nunja, „man“ sind in diesem Zusammenhang mal wieder Menschen, die ihre Machtposition ausnutzen wollten bzw. das auch getan haben. Das bestreitet niemand, aber es hat dennoch nichts mit den heutigen Christen zutun. Ich glaube „wir“ sind alle froh, wenn man die Bibel liest und sich mit ihr Beschäftigt. >Ein Präsident, der nicht im Namen Gottes schwört oder kein fanatischer Gottesanhänger ist, gewinnt keine Wahl in >Amerika. Ich wusste gar nicht, dass Obama fanatisch ist. Im Übrigen liegt der Denkfehler hier bei dir: Die Leute wählen das, was sie wollen. Sind die Mehrzahl Christen, wollen sie natürlich einen Christen an der Macht haben. Ich würde auch eher einen Christen wählen, als einen Moslem (wenn wir das mal NUR darauf reduzieren.). Gäbe es aber keine Religion, keinen Glauben, dann wären die Menschen eben auf andere Art und Weise fanatisch. Und zu obigem Beispiel: Busch ist KEIN Katholik! Genauso wie die Mehrzahl der Amerikaner! >und teils lächerliches Halbwissen aufstellt. Zum Beispiel? >Jemals daran gedacht, dass die Leute vor 2000 Jahren lebten und es nicht besser wussten? Oh doch. Deshalb steht auch in der Bibel, dass man alles hinterfragen soll, deshalb hat Jesus auch viele Gesetze aufgehoben und viel revolutioniert, weil er eben nicht wollte, dass man stur nach irgendwelchen verstaubten regeln lebt. Tja, vielleicht sollte man sich einfach mal mit der Thematik befassen.... >Die früheren Religionen waren bei den Ägyptern, und die aßen das >Gehirn von toten Menschen, um sich noch >mehr Wissen anzueignen >und badeten im Blut kleiner Kinder, um länger zu leben, fast >unsterblich zu werden. Inder fassen heute noch gerne blonde Haare und weiße Kinder an, weil sie glauben, das bringe Glück. In Afrika gibt es das Gerücht, dass man von AIDS geheilt wird, wenn man kleine Kinder vergewaltigt u.s.w. Sowas wird es (leider) vermutlich immer geben. >Wer sagt, dass Maria nicht fremdgegangen ist, und um sich >rauszureden, meinte, sie hätte jungfräulich den >Lichtbringer >zur Welt gebracht? Ich glaube nicht, dass Maria fremdgegangen ist, wobei Josef das zunächst sehr wohl dachte. Er wollte sie dann retten und ihr sagen, dass sie fliehen soll, was sie aber nicht tat. Wobei ich an Marias Stelle ja lieber mit Josef geschlafen hätte, anstatt ihm zu sagen, dass es das Kind Gottes ist, wenn ich fremdgegangen wäre. Fest steht jedenfalls, dass Jesus sehr, sehr, sehr viel Gutes bewirkt hat und das allein ist absolut bewunderswert. Wobei viele ja auch glauben, dass es nicht Maria war, die Jungfrau war, sondern ihre Mutter sie jungfräulich zur Welt brachte und sie somit die einzige Frau war, ohne Erbschuld. >Heute sollten wir wahrlich alle schlauer sein und mal darüber >Nachdenken, ob man es früher wirklich nicht einfach besser >wusste. Ich glaube an die Lehren Jesu, die auch heute (!) noch gut sind und an einen Mann, der für seine Überzeugung gestorben ist, der vieles zum Guten verändert hat und niemals gewalttätig wurde. In diesem Zusammenhang ist mir absolut egal, ob er Drogen nahm oder sonstwas. Er schenkt Menschen Hoffnung und das auch heute noch. Das allein ist wichtig. Und man ist sicher nicht "schlauer", nur weil man nicht gläubig ist. >Ich sage ja auch was gegen die allheilige Kirche und den Glauben, steinigt ihn. Ich bekomme so langsam das Gefühl, du fühlst dich gerne angegriffen. Dann kann man sich wie ein richtig toller Individualist fühlen. >Ach du weißt doch, Gott liebt jeden Menschen. Blöd jedoch, dass >ich trotzdem in die >Hölle komme. Was für ein Gegensatz. Wer wann in die Hölle kommt, kann dir niemand sagen (auch wenn Benny meint, er wüsste es...) Gott allein weiß das. Ich glaube nicht daran, dass man in die Hölle kommt, wenn man kein (katholischer) Christ ist und genauso geht es auch den meisten anderen. Aber du reduzierst uns ja gerne auf die fanatischen Spinner. >Die Bibel war das frühzeitliche Kino, die Erschaffung eines sehr >interessanten Epos mit jede Menge Tiefgrund und >moralischen >Werten. Naja, Kino... Eher eine „Lebenshilfe“. Wie gesagt ist in der Bibel ganz klar gekennzeichnet, welche Geschichten nicht wahr sind und es auch nicht sein sollen. Zum Beispiel die liebe Judith, die einem bösen Heeresführer den Kopf abschlug und den Krieg abwendete. Es wird plötzlich von Orten gesprochen, die es niemals gab, das Heer ist unnatürlich groß (und hat natürlich eine schöne, gerade Zahl) und auch damals endete kein Krieg, nur weil irgendein Anführer umgebracht wurde. Diese Geschichte will etwas ganz anderes zeigen und der Autor macht dies auch klar deutlich. Aber wer so hochnäsig ist, zu glauben, dass die damals alle Drogensüchtig und dumm waren, wird den tieferen Sinn sicher nicht verstehen. >Niemand hatte es erlebt, wie jemand aufstieg oder über Wasser >ging, bis auf einzelne Personen, die es auch erst >viele Jahre >später niederschrieben. Und die wurden gepriesen für ihr >Gesehenes. Glaubst du wirklich, dass das bewundernswerte an Jesus ist, dass er angeblich übers Wasser gelaufen ist? Das soll schlicht verdeutlichen, dass er im Namen Gottes gehandelt hat. Es geht aber um etwas vollkommen anderes. >Was aber Nonsens ist, weil woher sollen sie das wissen. Weil es – wie gesagt – ganz deutlich gesagt wird, von den Autoren selbst. Hast du die Bibel mal gelesen? >Puh, hier haben wir wieder die Pseudoschlauen, die meinen, sie wüssten alles. Und das von jemandem, der sagt, dass nach dem Tod definitiv NICHTS kommt. Komisch... Naja, belassen wir es erstmal dabei. Ich kann nur abschließend noch sagen, dass du dich mal damit befassen solltest, wofür der Glaube eigentlich da ist. Du solltest dich mehr damit auseinandersetzen und versuchen zu verstehen, warum viele Leute heutzutage „immer noch“ glauben. Und du solltest verstehen, dass nicht alle Gläubigen katholische, amerikanische (...) Dorftrottel sind, die am liebsten noch Frauen verbrennen und Ungläubige hinrichten wollen. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
|||||||
|
||||||
>Kurz und knapp: Der Glaube ist Opium fürs Volk.Der Unterschied zwichen zitieren und nachplappern liegt in der Beurteilung der Faehigkeit des Zitierenden bzw. Plappernden. Deine verallgemeinernde Behauptung unterstellt deinem Vorred- bzw schreiber nur die Worte nicht aber die Bedeutung seines Zitats geistig zu erfassen. Deine Formulierung entbehrt zwar nicht einer gewissen rhetorischen Qualitaet, dein Argument, bei genauer Betrachtung, lautet also salopp gesagt "Du bist ein Idiot" - ist dementsprechend einfach nur ein persoenlicher Angriff bar jeder argumentativen Tiefe. >...dann ist da nichts.Alle Wissenschaft ist Annahme - die empirisch als wahrscheinlicher oder unwahrscheinlicher in ihrer Gueltigkeit bestaetigt oder entkraeftet wird. Etwas also das empirisch nicht nachgewiesen werden kann existiert mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht - bzw. enger gesagt - hat fuer diese physikalische Realitaet, dieses eine Universum, keine Bedeutung. Die Kritik an einem Leben nach dem Tod - schlicht nach allem 'Uebernatuerlichen', bezieht sich weniger auf die potentielle Existenz eines solchen in einem parallelem Universum als vielmehr auf die menschlichen Rationalitaet. Entscheidungen zu treffen basierend auf dem Verstaendnis zwischen Ursache und Wirkung in DIESEM Universum bezeichnet man im allgemeinen als rational - Entscheidungen basierend auf Ursachen die keine Wirkung auf dieses Universum haben bezeichnet man als irrational. ...und ich lebe ihn nicht aus, weil ich etwas dafür haben will, sondern weil genau das meine Überzeugung ist, mit der ich mein Leben mMn besser gestalten kann.Die erste Haelfte deiner Aussage zeugt von geringer Kenntnis im Bereich Psychologie - aber selbstverstaendlich beeinflusst die Kenntnis einer potentiellen Belohnung/Bestrafung den Entscheidungsprozess, selbst wenn diese nur 'eingebildet' ist. Die zweite Haelfte bezieht sich exakt auf die vorgenannte Irrationalitaet - bessere Lebensgestaltung basierend auf Faktoren, die in DIESER physikalischen Realitaet keine Wirkung entfalten? >Jegliche Kritik und belegbare Fakten ... abgewiesen,Der Vorwurf, es sei alles Humbug ergibt sich aus der Frustration des Realisten in der Diskussion mit den Phantasten. Diese Frustration ergibt sich aus dem Ausweichen, Ablenken, Verschleiern und rethorisch schoene aber sinnfreie Argumentation der Religionsverfechter zu betreiben. Du schraenkst schon ein, das Kritik meistens erwuenscht ist - eine Einschraenkung, die in der Wissenschaft nicht existiert! Du kannst selbst Newton und Einstein, respektive ihre Theorien, kritisieren. Echte Diskussion bezieht immer die Bereitschaft der argumentierenden Parteien mit ein, ihre Ursprungsaussage zu relativieren oder gar ganz zu verwerfen. Und genau hier versagen Gottglaeubige - die potentielle Bereitschaft Gott, Kobolde, Einhoerner et al als nicht existent zu betrachten. Ein gutes Beispiel fuer die ausweichende und verschleiernde 'Argumentation' der Gottglaeubigen ist die sogenannte 'Wissenschaft' Theologie. Waehrend selbst die Parapsychologie sich in wissenschaftlicher Forschung zum Entwickeln von Theorien und vorhersagbaren Modellen bezueglich ihres Feldes versucht findet man in der Theologie nichteinmal den Ansatz von wissenschaftlichem Arbeiten obwohl sich doch unzaehlige Moeglichkeiten ergaeben. Z.B. wieviele Gebete fuer ein kleines, mittleres oder Grosses Wunder benoetigt werden. Ob religioeser Eifer die Wahrscheinlichkeit zum Kinderf...Paederastentum zu neigen Einfluss hat oder nicht. Allein die Behauptung, man waere zu Kritik und Diskussion bereit ist keine Bestaetigung tatsaechlich Diskussion zu betreiben oder gar zur Kritik faehig zu sein. >es liegt klar auf der Hand, dass es mehr Science-Fiction ist, Kino vor zwei Tausend Jahren.Dumm stellen ist zwar ein rhetorisches Mittel aber kein Argument. Dein Vorredner unterstellte dir das Wissen darum, das die Ereignisse und ihre Zusammenhaenge aus religioesen Texten ebenso real sind, wie beispielsweise Jules Verne's Reise zum Mittelpunkt der Erde. Zwar gibt es 'die Erde' als auch Menschen, auch einige der geographischen Orte existieren - die Ereignisse selbst haben aber tatsaechlich nie statt gefunden. Darueber hinaus konnten und koennen sie nichteinmal stattfinden - nur als Beispiel existiert fuer eine Sintflut nicht genug Wasser auf diesem Planeten. ... Ob man nun an „das Nichts“ oder eben an „Gott“ glaubt ist sogesehen doch egal...Eben nicht, der Unterschied ist riesig fuer die Rationalitaet ob etwas existiert das potentiell Einfluss hat oder eben *Nichts* ist. Es liegt in der Natur des Menschen, wissen zu wollen, was nach dem Tod passiert. Wieso ist es „falsch“ an einen Gott zu glauben, aber richtig, an ein Nichts zu glauben?Falsch - Rationalitaet zu verbessern steigert die Ueberlebensfaehigkeit, wollte man ein Ziel definieren so waere es Wissen selbst aber nicht das Wissen nach dem Tode speziell. Es ist falsch/nicht ueberlebensfaehig/irrational Entscheidungen basierend auf nicht Existentem zu treffen. Es ist Energieverschwendung das Nichtexistente in Betracht zu ziehen. >Und wer sich alle Kriege ...Glaube schafft die Basis auf der rational weiter argumentiert wird um zu scheinbar rationalen Handlungen der Glaeubigen zu provozieren. Wenn aber die Basis schon irrational ist kann die Schlussfolgerung einer weiterfuehrenden Rationalisierung allenfalls zufaellig aber niemals zwingend rational sein. Ein Beispiel ist der mathematische Folgefehler. Ein 'angewandtes' Beispiel ist Ethik/Moral - die Rationalisierung eines allgemeingueltigen Verhaltenskodex basierend rein auf der Ratio hat den Kantschen Imperativ hervor gebracht - der voellig ohne goettlichen Eingriff auskommt - und ist immun gegen Missbrauch dank zwingender Rationalitaet. Alle real, religioes basierenden Verhaltenkodizes wurden und werden 'rational' begruendet missbraucht. >Ohne den Glauben und seine Glaubenskriege würde es uns alle erheblich besser gehen.Sarkasmus ist auch ein rhetorisches Mittel - leider mangelte es deinem Vorredner an Praezision in seinen Aussagen. Der Kern war - ohne irrational, also unbegruendete Gewalt, ginge es uns allen besser. Da 'Glauben' irrational ist sind Folgehandlungen daraus irrational. Glaube - im Speziellen natuerlich der organisierte und/oder traditionelle perpetuiert und verbreitet (missioniert) irrationales Denken und damit Handeln. Bevor du nun anfaengst ich muesste Irrationalitaet beweisen - falsch - etwas das nicht ist zu beweisen ist per se nicht moeglich. Es laesst sich allenfalls beweisen das etwas das nicht ist keinen Einfluss auf spezifisch untersuchte Ereignisse hat (zum Beispiel die Anzahl der Ave Marias auf die Gewinnchance im Lotto). Es ist DEINE Aufgabe die Rationalitaet von Glauben zu beweisen - und, solltest du wissenschaftlichen Anspruch erheben, dabei noch auszuschliessen das andere Modelle wahrscheinlicher sind (das z.B. psychologische Effekte wichtiger fuer den Erfolg von Religion sind als die tatsaechliche Existenz von Gott/Goettern et al). >Es ist aber weniger schön, wenn er es umsonst tat.Wenn ich aus Ueberzeugung handle ist es also 'richtiger'? Wow.... Psychologisch betrachtet 'fuehle' ich mich vielleicht besser 5+3=10 fuehlt sich geil an...wenn ich nur fest genug dran glaube? Und in den Himmel komme ich dann auch noch? Irrationalitaet kommt zu beliebigen Ergebnissen - als Lebensform ist Beliebigkeit allerdings nicht der beste Handlungsansatz, esse ich beliebig Pilze ist irgendwann ein Fliegenpilz dabei. Rationalitaet ist zwingend - Glaube ist beliebig. ...Dass jeder Mensch aus seinem Leben das macht, was er für richtig hält.Also ist die Kernaussage Beliebigkeit? Auch wenn die Vorstellung, einfach zu tun und zu lassen wie es mir beliebt attraktiv ist, bin ich dahingehend weitaus weniger tolerant als du. Ich verlange rationales Handeln - es macht nicht nur mir das Leben leichter nicht damit rechnen zu muessen das mein naechster mich aus einer Laune heraus erschiesst - das gleiche gilt entsprechend auch fuer meinen Naechsten. Entsprechend kann man dies auf alles Rationale erweitern. Versteh mich nicht falsch - ich bin durchaus bereit mir die Rationalisierung des Verhaltens meiner Naechsten anzuhoeren, meine eigene so sie fehlerhaft ist zu korriegieren - erwarte aber auch gleichermassen das mein Gegenueber so er 'irrational' folgert sein Verhalten korrigiert. Aber gleich einer 'Toleranz', deiner Beliebigkeit werde ich nicht handeln noch sie in meinem Umfeld dulden. Das Leben nach dem Tod ist doch nur ein kleines Puzzleteil von vielen weiteren. Die Religion bzw. der Glaube geht wesentlich tiefer und kann einem Menschen viel mehr geben, wenn er eben überzeugt ist.Wer frueher stirbt ist laenger Tod - und wenn du jetzt bereit bist zu leiden/leiden zu lassen, zu sterben oder zu toeten wird die kleine Ewigkeit deines Lebens nach dem Tode um so viel angenehmer - welch zwingende Rationalisierung. Mag dann auch das Handeln hier und jetzt nicht ganz rational sein es ist doch zum groesseren Wohlergehen im Jenseits. Laesst man aber das Leben nach dem Tod aussen vor - setzt NICHTS fuer Gott und Tod - dann ist zwingend das nur und absolut nur das hier und jetzt zaehlt. Es nur zaehlt was jetzt und hier zwingend, rational, richtig ist. Keine Ausfluechte, Ausweichen, Schoenreden, Verantwortung auf Gott und Kirche abwaelzen et al, in hoffnungsvoller Erwartung auf 72 Jungfrauen und ein paar Engel das Falsche, Irrationale zu tun. Ich kann gern noch weiter machen.... Aber vielleicht ist die Kernaussage angekommen - Rationalisierung basierend auf falschen Annahmen kommt zu falschen, beliebigen Ergebnissen. Glaube ist eine Basis falscher Annahmen. Glaube - also Menschen wie Weltbild zu perpetuieren, als Basis fuer bewusste aber immer auch unbewusste Entscheidungsgrundlage, fuehrt nur zur Fortfuehrung irrationalen Handelns, und damit Leidens. Und falls dir diese Argumentation nicht ausreicht... so du als Christ... Schau dir doch mal deinen 'Gott' genauer an - im alten Testament ist der noch ein cholerische Kinderficker, Massenmoerder, Sadist, Verraeter und Verfuehrer, kurzum ein perverses Arschloch. Und dann *ploetzlich* nach einigen Jahrhunderten zumindest in Bezug auf goettliche Erscheinungen ereignislosem meditierens kommt dieser 'Gott' auf den Trichter aaach, alles quark, ich find ja Backebackekuchenfriedefreudeeierkuchen viel tollerer - schickt er seinen Sohnemann, gezeugt bei einer esotherischen Vergewaltigung einer eigentlich gebundenen Frau (is klar das ihr Joseph nicht gleich die Scheidung vollzogen hat, nachdem sie ohne Vollzug der Ehe schwanger war...), der Sohnemann pilgert durch die Gegend und macht den Copperfield und wandelt uebers Wasser predigt Liebe, wenn auch nicht freie. Aber vielleicht in einem Rueckfall in alte Gewohnheiten laesst eben jener Gott es nochmal so richtig krachen und laesst sein Sohnemann schoen foltern und ordentlich am Kreuze massakrieren. Und diese lieben Gutmenschen finden das so anbetungswuerdig das sie in spontanen Anfaellen von, wenn auch nur symbolischem, Kannibalismus alle paar Tage seine Leiche fressen (wundern sich dann aber ueber den Kannibalen von Rothenburg, wie kann man nur...) und sein Blut saufen und noch 2000 Jahre spaeter diesen Irren fuer ein voll duften Gott halten... Das psychisch gestoerte Frauen bei ihren pruegelnden, vergewaltigenden Maennern bleiben kann ich noch nachvollziehen... das eigentlich geistig gesunde Menschen an so einen Gott glauben nehme ich als klares Zeichen fuer die doch nicht so starke 'Vernunftbegabtheit' der Primaten, der Menschenaffen, des Menschen selbst. |
|
![]() |
||||||
> ...und ich lebe ihn nicht aus, weil ich etwas dafür haben will, sondern weil genau das meine Überzeugung ist, mit der ich mein Leben mMn besser gestalten kann.> Die erste Haelfte deiner Aussage zeugt von geringer Kenntnis im Bereich Psychologie ... ich studiere psychologie, aber weißt du was? ich liebe meinen freund trotzdem und denke mir nicht "oh jo, nu gehen meine hormone wieder ab, aber eigentlich mag ich diesen menschen, der hier vor mir steht nur, weil er groß ist, nen gutes taille-hüfte-verhältnis hat und ausserdem noch nen hohen status und mir meine kinder schön durch leben bringt." klar stimmt es, dann man wohl irgendwo alles tut, weil man sich irgendwas davon erhofft. trotzdem laufen diese dinge unbewusst ab und es ist doch auch völlig in ordnung, dass sie unbewusst sind. ich wage einfach mal zu bezweifeln, dass du durchs leben gehst und dir jedes mal, wenn du ner alten frau über die straße hilfst, denkst "das mach ich aber nur, weil für mich auch irgendwas dabei rausspringt." >Rationalisierung basierend auf falschen Annahmen kommt zu falschen, beliebigen Ergebnissen. Glaube ist eine Basis falscher Annahmen. Glaube - also Menschen wie Weltbild zu perpetuieren, als Basis fuer bewusste aber immer auch unbewusste Entscheidungsgrundlage, fuehrt nur zur Fortfuehrung irrationalen Handelns, und damit Leidens. kein mensch handelt 100% rational. und selbst du, der so schön davon daher redet, handelt mit sicherheit nicht 100% rational. alleine schon, weil du gar nicht alle entscheidungsfindungen, die dein liebes gehirn so für dich macht, mitbekommst. also urteile nicht über die, die glauben! okay, vlt ist glauben in deiner definition von rational nicht richtig. aber mal ganz ehrlich, ne kleine omi, die jeden sonntag in ihre kirche geht und sonst nix mit glauben zu tun hat, wo ist die denn grund für leiden? oder selbst lostvampire? kannst du mir mal sagen, wo sie in ihrem leben !wegen! ihres glaubens leiden auslöst? ich glaube, du bist hier der, der nicht viel von psychologie versteht. denn psychologie hat noch lange nicht was mit 100%ger Rationalität zu tun. Ganz ehrlich. Glauben Hilft menschen durch ihr leben. Menschen brauchen etwas, um sich Phänomene und andere Dinge erklären zu können. Und selbst wenn es einer Person nur hilft, jeden Abend sich im Gebet die Leiden von der Seele zu reden. Wenns keiner hört? Na und? Es stört doch auch niemanden. Wer behauptet etwas von Psychologie zu verstehen, sollte auch ein wenig Empathie beweisen und verstehen, dass beim Menschen Rationalität nicht immer die Weisheit aller dinge ist. |
|||||||










