Thread: Muss man sich von Ausländern ALLES gefallen lassen?
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Eröffnet am: 20.08.2005 16:49 Letzte Reaktion: 20.07.2009 11:20 Beiträge: 3058 Status: Gesperrt |
Unterforen: - Kulturelles - - Unsortiertes- |
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| Rassismus? Gehören Österreicher und Deutsche jetzt zu unterschiedlichen Rassen?! Hm, naja. Da Österreicher Deutsche sind, gehören Deutsche und Österreicher dem gleichen Volk an. Und das deutsche Volk besteht aus mehreren Subrassen der europiden Rasse. Rasse ungleich Volk. Rassismus ungleich Volkszugehörigkeit. "Der Hass als Faktor des Kampfes, der unbeugsame Hass dem Feind gegenüber, der den Menschen über die natürlichen Grenzen hinaus antreibt, und ihn in eine wirksame, gewaltsame, selektive und kalte Tötungsmaschine verwandelt. Unsere Soldaten müssen so sein." Ernesto "Che" Guevara |
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| Zuletzt geändert: 03.09.2008 14:48:20 |
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| also wirklich, mit so einer nationalsozialistischen rassenlehre muss man ja nun wirklich nicht kommen... fals das ernst gemeint war, machst du dir feinde. antifascista siempre! |
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| >muss man ja nun wirklich nicht kommen Mit Drohungen und linken Parolen aber auch nicht... ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| @vampi unzo: solltet ihr zwei nicht aufhören euch gegenseitig zu belehren?! oops.... (*in der hoffnung, dass der thread nun auch "so" geschlossen wird.*) Open my eyes Saltwater rain |
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| > Ich persönlich bin dafür, jeder, der in Deutschland leben will, hat auch die Sprache ausreichend zu sprechen. Ich glaube, so etwas würde viele abschrecken, überhaupt nach Deutschland zu kommen und dann kann man wenigstens aussortieren, wer's ernst meint und wer nicht. Also ICH würde in kein fremdes Land gehen, wenn ich nicht die Sprache einigermaßen beherrsche (oder zumindest Englisch kann, womit man zur Not ja auch weit kommen kann). Ich glaube, ich würde mir total einsam und hilfslos vorkommen, wenn ich mich nicht ordentlich verständigen könnte. KAIwai forever!!:D Akatsuki - Und alles ist Wölkchen!! XD |
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| Wenn du dein Land aber verlassen MUSST, wird dir die "Einsamkeit" durchaus als tragbar erscheinen. Spezisism, Fashism, Racism, Homophobia, Sexism - All the same SHIT! |
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| Nein, das war natürlich nicht ernst gemeint. *rolleyes* Plausible Aussagen, die jeder Hohlkopf nachvollziehen sollte sind NIEMALS ernst gemeint, besonders nicht HIER. DIE! "Der Hass als Faktor des Kampfes, der unbeugsame Hass dem Feind gegenüber, der den Menschen über die natürlichen Grenzen hinaus antreibt, und ihn in eine wirksame, gewaltsame, selektive und kalte Tötungsmaschine verwandelt. Unsere Soldaten müssen so sein." Ernesto "Che" Guevara |
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| >Wenn du dein Land aber verlassen MUSST, wird dir die "Einsamkeit" durchaus als tragbar erscheinen. Das ändert nichts daran, dass man die Sprache noch lernen kann. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| @abgemeldet: Ich wünschte, ich könnte mich in so viel bornierte Dummheit auch nur hineinversetzen. Muß erstaunlich einfach sein, in der Welt zurechtzukommen, wenn man klare Feindbilder hat. Du tust mir leid, Junge, wirklich. Ach ja, ich habe gerade per ENS einen Moderator auf deinen Post hingewiesen. Was auch immer du damit bezweckst, man fordert Menschen nicht zum Sterben auf. If by chance you're passing by On some adventure through the sky, And if I'm fully awake, Do stop in for tea and cake! |
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| Zuletzt geändert: 28.10.2008 20:17:52 | |||||||
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| Natürlich, aber auch nicht immer. Oftmals sind Familien froh, wenn sie irgendwie über die Runden kommen. Ich sage nicht, dass es gut ist, sprachlich isoliert zu leben (für sich selbst nicht). Aber ich hab ehrlich gesagt noch nicht so viele (I)Migranten getroffen, die _gar kein_ Deutsch konnten. Spezisism, Fashism, Racism, Homophobia, Sexism - All the same SHIT! |
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| an Gentleman_Scoundrel: Du halt die Füße ganz still, du hast auch keine weiße Weste. Also mach hier nicht auf korrekten Forumspolizisten. Si vis pacem, para bellum („Wenn Du Frieden willst, so rüste zum Krieg“) |
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| Nun höre und staune, wer auf einmal wieder unter seinem Stein hervorkriecht. Bleib bitte fern, ich habe KEINE Lust, wieder mal eimerweise Beleidigungen und Drohungen ans Helpdesk oder direkt an Admins weiterleiten zu müssen. Kameradschaft in allen Ehren, aber willst du ihn wirklich decken, wenn er sich solche offensichtlichen Blößen gibt? If by chance you're passing by On some adventure through the sky, And if I'm fully awake, Do stop in for tea and cake! |
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| Zuletzt geändert: 28.10.2008 20:27:15 | |||||||
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| >Aber ich hab ehrlich gesagt noch nicht so viele (I)Migranten >getroffen, die _gar kein_ Deutsch konnten. Hier in den Großstädten gibt es das leider schon (okay, die können "Guten Tag" und "Tschüss" und ein paar Schimpfworte sagen, aber das lasse ich mal nicht als "die Sprache lernen" gelten...), wenn auch selten. Ich verlange wirklich von niemandem, dass er sofort perfekt deutsch kann, aber wenn ich in ein anderes Land gehe, weil ich dort Urlaub mache, versuche ich wenigstens teilweise die Sprache zu benutzen. Es kommt einfach besser an und zeigt, dass man sich für das Land interessiert. Und wenn man in einem Land leben will (oder muss), dann ist es mMn das Wichtigste, dass man die Sprache lernt. Das gilt natürlich genauso für Deutsche, die ins Ausland gehen. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| >Kameradschaft in allen Ehren, aber willst du ihn wirklich >decken, wenn er sich solche offensichtlichen Blößen gibt? Das hat jetzt nichts damit zu tun, aber wir beide wissen ganz genau, daß du der letzte bist der wegen Drohungen und Beleidigungen petzten gehen darf ;-) Du kennst dich aus, over & out! Si vis pacem, para bellum („Wenn Du Frieden willst, so rüste zum Krieg“) |
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| > >Aber ich hab ehrlich gesagt noch nicht so viele (I)Migranten >getroffen, die _gar kein_ Deutsch konnten. > > Hier in den Großstädten gibt es das leider schon (okay, die können "Guten Tag" und "Tschüss" und ein paar Schimpfworte sagen, aber das lasse ich mal nicht als "die Sprache lernen" gelten...), wenn auch selten. > Ich verlange wirklich von niemandem, dass er sofort perfekt deutsch kann, aber wenn ich in ein anderes Land gehe, weil ich dort Urlaub mache, versuche ich wenigstens teilweise die Sprache zu benutzen. Es kommt einfach besser an und zeigt, dass man sich für das Land interessiert. Und wenn man in einem Land leben will (oder muss), dann ist es mMn das Wichtigste, dass man die Sprache lernt. > Das gilt natürlich genauso für Deutsche, die ins Ausland gehen. Das Problem ist: Diese Leute MÜSSEN die Sprache hier nicht lernen, jedenfalls die, die dauernd Ärger machen und das auch dürfen. Die leben in ihren Gruppen, teilwiese in schon fast eigenen Stadtgebieten ... wo ist da noch der Anreiz deutsch zu lernen? WÖCHENTLICHE SCHREIBAUFGABE ** Achtung: Wegen zu hohem Spambot Aufkommen, hat das Board, in dem ihr die Geschichten posten sollt jetzt ein Passwort: schreiben |
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| Ich komm ja aus Hamburg und hier können eigentlich die Meisten zumindest ihre Grundwünsche vertreten (muss natürlich nicht überall gleich sein). Natürlich ist es schöner, wenn alle Menschen (in einem Land) die gleiche Sprache sprechen würden, aber wenn nicht, stört es mich persönlich jetzt auch nicht weiter.. Spezisism, Fashism, Racism, Homophobia, Sexism - All the same SHIT! |
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| Leute dieser Thread war doch schon tot, wer mußte den denn wieder ausgraben. @Streithähne hier: Ich verteile auch Verwarnungen wegen Off-Topic-Gelabber. Dabei ist es mir völlig egal von wem das kommt. Und das sag ich jetzt zum ersten und letzten mal. Also haltet euch direkt zurück. Don't Feed the Troll Go-Zirkel Con-Hopper und Dauerhelfer in den Bereichen Licht und Bühnentechnik sowie Waffencheck Nimm das Leben nicht so ernst - Du kommst am Ende doch nicht lebend davon |
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| Zurück zum Thema: Offenkundig ist bei der Integration im Vorfeld einiges schief gelaufen, was jetzt nur mit Zeit wieder gekittet werden kann. Viel Zeit, viel Geduld, viel Arbeit auf ALLEN Seiten. Ich rede hier von mehreren Generationen, möglicherweise einigen Jahrhunderten. Wir erleben die vollständige Integration wahrscheinlich nicht mehr, aber die Geschichte lehrt uns, daß sie kommen WIRD. Deutschland hat schon immer langsam, aber gründlich assimiliert. If by chance you're passing by On some adventure through the sky, And if I'm fully awake, Do stop in for tea and cake! |
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| @Watashi-San >Leute dieser Thread war doch schon tot, wer mußte den denn wieder ausgraben Warum wird der Thread denn nicht geschlossen, wenn er so unbeliebt ist? Ich fürchte, irgendwer wird den immer wieder ausgraben. @JesterFall Klar, wenn ein paar Ausländer die Sprache nicht können, stört mich das auch nicht. Das Problem ist nur, dass es immer mehr und mehr nicht tun werden, wenn sie es nicht müssen. An den Hauptschulen, wo meistens viele Kinder / Jugendliche aus verschiedenen Nationen zusammen sind, beobachtet man meistens, dass alle unter sich bleiben und teilweise sogar auf anderen Sprachen kommunizieren. Und das kann wirklich nicht Sinn der Sache sein. Abgesehen davon: Für die meisten Jobs muss man die Landessprache können, deshalb kann man bei vielen, die die Sprache eben nicht können, davon ausgehen, dass sie auch keine Arbeit haben. Und auch das kann nicht Sinn der Sache sein. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| Nein, nicht alle Ausländer sind schlecht. Aber jeder einzelne, der sich so ehrenlos benimmt ist einer zuviel. Was bringt das überhaupt? Und...was ist aus dieser Welt geworden, wenn man nicht einmal seine Mitmenschen auch nur ansehen darf? Dabei nehmen wir Menschen unsere Welt doch durch einen hohen prozentanteil durchs Auge auf (sofern wir noch sehen können). |
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Offenkundig ist bei der Integration im Vorfeld einiges schief gelaufen, was jetzt nur mit Zeit wieder gekittet werden kann. Viel Zeit, viel Geduld, viel Arbeit auf ALLEN Seiten. Ich rede hier von mehreren Generationen, möglicherweise einigen Jahrhunderten. Wir erleben die vollständige Integration wahrscheinlich nicht mehr, aber die Geschichte lehrt uns, daß sie kommen WIRD. ... Das wäre doch wirklich ein tolles Schlusswort für diesen Thread gewesen! Aber nein... Nachdem ich mit mir gerungen hatte, ob ich etwas dazu schreib, oder nicht...ne, du mischst dich da nicht ein...und doch, vieles was hier geschrieben wurde, ist einfach nicht in Ordnung. Wo fange ich da nur an. Zu allererst Statement zum Thema: Wenn man in einem "fremden" Land leben will, muss man die Sprache auch können! ->Im Prinzip stimme ich durchaus zu, schließlich ergibt das ja auch Sinn. Es gibt auch Länder, die Zuwanderer auf ihre Sprachtauglichkeit testen - und bei nicht Bestehen die Zuwanderung auch verweigern. Nun, ich erkenn da aber nicht den Zusammenhang zu der Problematik, die hier besprochen wird. Warum nicht? Ist das nicht offensichtlich? Es wird hier nicht von Zuwanderung geredet! Es wird von "problematischen Ausländern" im INLAND geredet! Die meisten kamen in den 80er, 90er Jahren beim Wirtschaftsaufschwung als Gastarbeiter nach Deutschland. Es konnten gar nicht genug sein. Je mehr, desto besser. Da wurde nicht davon geredet, was aus ihnen wird, wenn mal der Abschwung kommt oder ob sie denn Sprachunterricht bekommen sollten...oder gar ob sie deutsch überhaupt beherrschten! (Jaja, ich weiß, das wurde hier schon häufig angesprochen, aber ich will auf etwas bestimmtes hinaus) Die meisten dieser Zuwanderer blieben, bekamen auch die deutsche Staatsbürgerschaft, holten ihre Familien (die auch kein deutsch sprachen) her und bekamen Kinder. Die meisten Probleme, von denen hier geredet wird, soll von genau diesen herangewachsenen Kindern stammen. So, nun sagt ihr, man würde sie "bevorzugt" behandeln, sie würden weniger bestraft, wenn sie etwas verbrochen haben, sie führen sich schrecklich auf, pöbeln, verprügeln Leute etc. etc. etc. Das stimmt! Aber auf der anderen Seite sagen viele, dass Deutsche bevorzugt behandelt werden. Eurer Meinung nach sollen all diese Leute, die deutsch nicht richtig sprechen können, die in ihrer eigenen Welt aufwachsen, die zwischen zwei völlig entgegengesetzten Gesellschaften erzogen werden, sie sollen raus? Hauptsache jemand anderes kümmert sich um sie? Aber diese Menschen sind keine Ausländer mehr! Sie haben genauso ein Recht, hier zu leben wie jeder andere hier. Es ist kein Ausländerproblem, es ist eher ein Inländerproblem! Deutsche können es einfach nicht mehr getrennt betrachten, wie sie es seit jeher, bis jetzt immer noch, tun! Wir sind eine Gemeinschaft! Viele sehen nicht aus, wie Deutsche, aber leben trotzdem hier in Deutschland. Viele davon bauen viel mist, andere sind aber auch nur einfach völlig normale Bürger! Hört auf das alles so getrennt zu sehen. All diese "Türkendeutschen" sind nunmal in einem schlechten Milieu aufgewachsen, können kaum deutsch etc. Aber es ist nicht ihre Schuld! Es ist eher die missglückte Politik, die nichts geplant hatte, die zu spät reagiert, die die glühenden Warnlichter schon viel zu lange missachtet haben. Klar, ich missbillige es auch, wenn sich manche Leute aufführen...aber das tun sowohl "Ausländer" als auch "Deutsche"! (und um ehrlich zu sein, hab ich häufig mehr Angst vor letzteren...) Mir wurde richtig schlecht von einigen Beiträgen in diesem Thread. So, der zweite Punkt, der mich noch gestört hat: Es wohnen soviele Türken in Deutschland, dass sie in ihrer eigenen Community leben, die meisten können kein richtiges deutsch, denn sie müssen es nicht, sie reden einfach mit allen türkisch, denn ihre Freunde, ihre Verwandten, ihre Bekannten sind alles Türken. -> Sehr, sehr große Verallgemeinerung, aber einen wahren Kern hat die Sache ja leider. Ich bin mit Sicherheit keine Befürworterin von einer Gesellschaft innerhalb einer Gesellschaft. Vorallem wenn sie dann so ausartet, dass man sich völlig abschottet oder dass sie so extrem entgegengesetzt zu der herrschenden Gesellschaft ist, dass die Werte aneinanderstoßen. Aber: Sie ist mitnichten der Grund, warum manche von ihnen so aggressiv sind! Dafür gibt es sicher ein Haufen von Gründen (die mir höchstwahrscheinlich nicht alle bekannt sind), aber das nicht. Nicht unbedingt. Es gibt genug Gesellschaften innerhalb von Gesellschaften, die beweisen, wie friedlich Menschen nebeneinander leben können, ohne einander Schaden zuzufügen. Paradebeispiel: Chinatown. In jeder halbwegs großen amerikanischen Stadt (Also New York, LA) gibt es ganze Stadtteile, die nur den Asiaten gehören. Viele können gar kein englisch, aber das müssen sie nicht. Denn sie gehen zu einem chinesischen Friseur, zu einem chinesisch sprachigen Gemüsehändler und arbeiten in chinesisch sprachigen Geschäften/Firmen/Fabriken etc. Es ist also tatsächlich eine Gesellschaft in einer Gesellschaft, die funktioniert. Denn ich glaube kaum, dass es da jemals große Ausschreitungen gegeben hat, oder? Klar ist das kein Idealzustand! Das will ich gar nicht sagen. Das einzige, was ich zeigen will, ist, dass es nicht an Abschottung liegt, wenn gewisse Gruppen aggressiv reagieren. An diesem Punkt möchte ich nochmals auf den Absatz hinweisen, den ich von Gentleman_Scoundrel zitiert hab, mehr hätte eigtl. gar nicht mehr gesagt werden sollen. Nun zu meiner Person, warum ich überhaupt so "empfindlich" auf diesen Thread reagiere. Meine Mutter war selbst Gastarbeiterin und kam 1989 nach Deutschland. Bis heute spricht sie kein richtiges deutsch. Das liegt allerdings nicht daran, dass sie es nicht oft genug versucht hat, nicht oft genug in Sprachkursen, Fortbildungen und Nachhilfeunterrichten war. Viele Asiaten schaffen es auch nach zig Jahren nicht, die Sprache zu beherrschen. (Ich verwechsle immer noch der,die,das, wenn ich aufgeregt bin und schnell spreche...) Deutsch ist nunmal einfach schwierig! Trotzdem hat sie immer Arbeit gefunden -und wenn nicht, hat sie sich eben selbstständig gemacht. Wir hattens nicht immer leicht. Trotzdem sind ihre Freunde und Bekannte alles Asiaten. Na und? Bin ich deswegen vielleicht ne Schlägerbraut geworden? Oft sitz ich als einzige Asiatin in einem vollen Lehrsaal. Oft hab ich Angst, was die Leute über mich denken, ob sie mich nicht mögen, nur weil ich anders ausseh? Aber eigentlich müsste ich diese Angst ablegen. Denn ich lebe hier seit über 16 Jahren! Irgendwann muss man sich doch zugehörig fühlen, oder? Ich bin keine Ausländerin, ich bin eine Inländerin! ;] |
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| Zuletzt geändert: 29.10.2008 23:33:28 | |||||||
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| Huch meinen Thread gibt es noch. Cleaf: Weist Du was Dich von denen unterscheidet die mir Magenschmerzen machen? Du hast akzeptiert das Du hier lebst. Nein, ich habe sogar das Gefühl, das Du ganz gerne hier lebst. Das Du gemerkt hast: Ich bin ein TEIL dieses Landes, der heutigen Kultur und des Lebens hier. Das Problem derer, die imemr wieder negativ auffallen ist aber: Sie haben keinen Bock hier zu sein, wollen aber auch nicht in das Land ihrer Eltern (das kennen sie ja nicht, nur vielleicht mal im Urlaub). Sie machen es sich einfach: Deutschland ist scheisse und schuld daran das sie faule Idioten sind die keinen Schulabschluss haben. Deutschland ist schuld daran das sie kriminell werden. Deutschland ist Schuld daran, das man sie schräg ansieht. Statt sich klarzumachhen: Ich LEBE hier, ich werde hier wahrscheinlich bleiben und ich bin ein TEIL dessen was ich eigentlich nicht mag also muss ich zusehen wie ich hier klarkomme, machen sie Stress. Und dann lernen sie auch nie das es Grenzen gibt. Die Justiz fasst sie mit Samthandschuhen an, Leute wie mein Mann (Trambahner) hat im letzten Winter gelernt: Schließe die Tür in Deiner fahrerkabine ab, sonst kann man Dich zu Brei schlagen und es passiert NICHTS. (Irgendjemand noch eine Erinnerung daran, das letztes Jahr ein Trambahner in FFM schwer verletzt wurde? Von Jugendlichen mit, wie es so schön heisst "Migrationshintergrund". Die sind nicht mal verhaftet worden und der Kollege von meinem mann lag Wochenlang auf der Intensiv.) Und Respekt bekommt man von diesen Jugendlichen nur, wenn man selbst Gewalt anwendet. Krasses Beispiel letzte Woche: Ich stehe nach einem Eintrachtspiel an der Tramhaltestelle und habe Kaffee für meinen Mann und mich geholt. Kommt ein deutsch aussehender Eintracht Fan und fängt an mich rumzuschubsen. Ich stelle den Kaffee weg und sage dem er soll abzischen. Nichts. Kommt ein Kumpel von dem dazu, schubst mit. An dem Abend hatte ich irendwie eh schon eine Scheiss Laune, packe mir die beiden Typen, ramme sie in die Seitenwand von der Haltestelle, wiederhole das Ganze als die es immernoch nicht gerallt haben und befördere beide schließlich ins Grünzeug hinter der Haltestelle. Plötzlich fliehen die beiden Typen als hätte sie was gebissen. Ich denke so: "Hä?" Kommt da eine ganze Horde Jungtürken und ich denke nur. "Ok, jetzt haste echt ein Problem." Neeee - der "Anführer", kommt an, lobt mich für die "Krasse Aktion", findet das Ganze "Voll geil", klopft mir auf die Schulter und geht mit seiner "Gang" weiter. Ich dachte mich tritt es. (Wahrscheinlich hätten die den beiden Eintrachtlern auch gratuliert zu ihrem "Sieg" wenn ich am Ende im Gemüse gelandet wäre...) Aber es ist schon komisch: Etwas das mir zutiefst zuwieder ist: Mich körperlich derart durchzusetzen finden diese Typen "cool". Das ist doch nicht normal. Frieden durch Drohung ist besser, als Krieg durch Leichtfertigkeit. (Manfred Rommel) *** WÖCHENTLICHE SCHREIBAUFGABE |
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| Tentakels Beitarg zeigt wieder mal wie geistig heruntergekommen die Menschheit heute zum Teil ist. Emigranten gehen auf Deutsche los, Skin auf Ausländer wobei sie immer die harmlosen Leute erwischen. Mein Vorschlag die ganzen Typen in einen Käfig und dann sollen sie sich gegenseitig totschlagen. |
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| Ich stimme ja größtenteils Cleaf zu. Jetzt aber trotzdem noch einige Punkte: Zum einen wird hier so schnell mit Begriffen wie "die Türken", "die Deutschen" etc umgegangen. Dabei ist mir persönlich in diesem Fall sogar egal, ob es nun wirklich Menschen sind, die erst kürzlich zugewandert sind oder hier schon mehrere Generationen leben (wobei das natürlich zur ganzen Problemtaik bzW Spannung beiträgt (wie Cleaf ja schon meinte) und man es _eigentlich_ schon desshalb nicht verwechseln sollte ^^): In erster Linie sprechen wir hier aber von _Menschen_, die sich doch nicht durch ein Land definieren. Ich lebe hier gerne, aber ich seh mich nicht in dieser Form als "Deutsche". Viele Beispiele hier sprechen von sozial abgestiegenen "Banden". Natürlich trägt ja auch dieses "in zwei Welten leben" bzw sich sogar "zwischen zwei Stühlen" also in der Schwebe befinden, zu den Konflikten bei. Und trotzdem dürfte es vorwiegend ihre schlechte - meist aussiehtslose Lage sein -, die sie zur Aggressivität verleitet und nicht ihre Kultur oder Abstammung. Selbstverständlich ist das nicht der beste Weg, aber er ist somit erklärbar und bis zu einem gewissen Punkt auch nachvollziehbar. Aus dieser sozialen Ungerechtigkeit, die wir hier haben, entsteht oftmals dieser Hass auf Deutschland. Wenn du etwas aus deiner sozialen Lage als ungerecht befindest, dann wirst du natürlich nicht wirklich Lust haben dich als Teil davon zu machen. Dass das kein guter Weg ist, ist klar, aber doch irgendwo verständlich, wenn es in deinem ganzen Umfeld so aussieht und du quasi immer weiter in das Milieu hineinrutschst. Ein weiterer Punkt ist, dass angeblich "Ausländer" von der Justiz mit Samthandschuhen angefasst werden. Das seh ich nun gar nicht so. Es ist ja ohnehin schwer für Asylbewerber _überhaupt_ in dieses Land zu kommen (und ist in den letzten Jahren ja noch schlimmer geworden). Dann sind außerdem Schwarze zum Beispiel offiziell bei der Polizei als "verdächtiger" eingestuft als Weiße, "weil es oft Schwarze sind, die mit Drogen handeln". Dass das irgendwo Rassismus ist, weil nach Hautfarbe der Verdächtigungsgrad wächst, ist klar. Außerdem wird man hier auch schneller wieder abgeschoben, als einem lieb ist (ich mein jetzt durch Verbrechen provoziert) ;) Und dann gibt es ja auch noch so viele nette Politiker, die da ja sowieso noch mehr durchgreifen wollen. Ein wahrer Tanz! Denn ich erinner mich nur zu ungern an Menschen wie Roland Koch. Ein wahrer Menschenfreund........ Übrigens ist das Wort, was im Ursprungspost diese Threads oft vorkommt "tolerant" nicht sehr schön gewählt, wenn auch wahr. Uns wird nämlich oftmals gesagt, dass wir "toleranter" sein sollten, mehr noch, "Ausländer" tolerieren müssten. Tolerieren - also _ertragen_. Spiegelt den Gedanken vieler Leute sicherlich gut wider... Zu guter Letzt noch zum Thema Kultur, die ich oben erwähnte. Ich bin und bleibe der festen Überzeugung, das jeder Mensch an seiner Kultur festhalten dürfen sollte! Oft wird Aufgabe der Kultur gefordert: Welch Verschwendung! Anstatt vllt noch etwas davon zu lernen... :) Spezisism, Fashism, Racism, Homophobia, Sexism - All the same SHIT! |
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| >Außerdem wird man hier auch schneller wieder abgeschoben, als >einem lieb ist (ich mein jetzt durch Verbrechen provoziert) ;) 1. Wird man hier absolut nicht schnell abgeschoben. 2. Wird man in jedem Land früher oder später abgeschoben, wenn man sich nicht zu benehmen weiß (hier leider eher später als früher) 3. Wenn es einem "nicht liebt ist" abgeschoben zu werden, dann benimmt man sich gefälligst, sonst muss man mit Konsequenzen rechnen. Mal ehrlich, das ist ja, wie wenn ich sage "Ich hab drei Menschen erschlagen, da war ich schneller im Knast, als mir lieb ist!" >Ich bin und bleibe der festen Überzeugung, das jeder Mensch an >seiner Kultur festhalten dürfen sollte! Und was ist mit der deutschen Kultur? Sollte die nicht wenigstens in Deutschland erhalten bleiben? Tut mir Leid, aber ich will einfach keine zweite Türkei hier haben. Nicht, weil ich etwas gegen Türken habe, sondern weil ich als Deutsche in Deutschland lebe und eben nicht in der Türkei. Ohne Anpassung funktioniert das einfach nicht, das muss doch jedem klar sein. Wenn jeder in jedem Land macht, was er will, dann geht es drunter und drüber. Und das führt dann wirklich zu Rassismus. Ich kann mich im Irak einfach nicht so benehmen und so rumlaufen, wie hier. Ich weiß und respektiere das. Aber dann müssen auch andere Menschen akzeptieren, dass sie sich hier an Spielregeln zu halten haben - das ist das normalste von der Welt und absolut nicht zu viel verlangt. Bei den ganzen "typisch deutschen" Urlaubern auf Mallorca sagt auch kein Spanier, dass er das toll findet und ja sooo viel davon lernen kann. Mir kommt es so vor, als würde immer nur von den Deutschen etwas verlangt werden. Sie sollen die Ausländer bejubeln, sollen von ihnen lernen, ihnen ihre Kultur lassen u.s.w. Aber wenn man sagt, dass es genau andersrum sein sollte, dass "der Ausländer" sich für die deutsche Kultur interessieren sollte, wenn er hier leben will, dass er die Sprache lernen und sich einfach gut benehmen sollte, das ist dann gleich wieder zu viel verlangt und am Ende noch rassistisch. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| Man wird hier sogar ohne Verbrechen schnell abgeschoben. Weil die meisten eben kein Asylrecht, sondern nur Duldung bekommen. Und ich denke ganz einfach: Wenn ein Land Menschen aufnimmt, dann soll es auch die Verantwortung tragen und diese Menschen nicht einfach in irgendein Land werfen, zu dem sie oft keinerlei emotionale Bindung haben (da viele mit ihren Eltern hierher kamen und hier aufgewachsen sind). Natürlich will ich keine Verbrechen legitimieren. Auf Verbrechen muss Strafe folgen, aber doch bitte in einer Form, wie auf jeden anderen Bürger hier auch. >Nicht, weil ich etwas gegen Türken habe, sondern weil ich als Deutsche in Deutschland lebe und eben nicht in der Türkei. Was ist denn schon deutsche Kultur, dass man sie so sehr schützen muss? Dirndel und Lederhosen? Entenhausen den Enten? >Ohne Anpassung funktioniert das einfach nicht, das muss doch jedem klar sein. Ja, natürlich muss man Gesetzen folgen, wenn man in ein anderes Land auswandert und auch bestimmte Regeln aufgeben. Aber man kann es mit Anpassung auch übertreiben: Was ist es denn, was "unsere Kultur" durch andere gefährdet? >Sie sollen die Ausländer bejubeln, sollen von ihnen lernen, ihnen ihre Kultur lassen u.s.w. Ich spreche ja nicht von bejubeln (wobei es auch Länder gibt, deren Bevölkerung wesentlich freundlicher "Fremden" gegenüber agiert..) Aber dieses ganze Schrankendenken "Hier ist die deutsche Grenze, also benimm dich anders" ist doch nicht hilfreich. Wenn ich von Kultur spreche, meine ich ja nicht Rumgepöbel, wie es manche "typisch deutschen" Urlaube auf Mallorca betreiben. Das ist nicht Kultur, sondern Fehlverhalten, genau wie jedes Gepöbel Fehlverhalten darstellt (egal wer es praktiziert). >Aber wenn man sagt, dass es genau andersrum sein sollte, dass "der Ausländer" sich für die deutsche Kultur interessieren sollte, wenn er hier leben will, dass er die Sprache lernen und sich einfach gut benehmen sollte, das ist dann gleich wieder zu viel verlangt und am Ende noch rassistisch. Wer sagt, dass Sprache lernen und gutes Benehmen rassistisch ist, hat natürlich nicht Recht. Aber Kultur anderen abzusprechen ist doch auch nicht in ordnung. Natürlich sieht das jeder anders, aber ich versteh immer noch nicht, was denn daran so störend sein soll. Spezisism, Fashism, Racism, Homophobia, Sexism - All the same SHIT! |
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| >Man wird hier sogar ohne Verbrechen schnell abgeschoben. >Weil die meisten eben kein Asylrecht, sondern nur Duldung >bekommen. Aber das ist doch immer so. Wenn man eben nur geduldet wird, dann weiß man, dass man früher oder später abgeschoben wird. >Auf Verbrechen muss Strafe folgen, aber doch bitte in einer >Form, wie auf jeden anderen Bürger hier auch. Aber wenn sie keine deutschen Bürger sind? Warum dann nicht abschieben? Das passiert in vielen anderen Ländern auch. >Was ist denn schon deutsche Kultur, dass man sie so sehr >schützen muss? Dirndel und Lederhosen? >Entenhausen den Enten? Ja, super! Darauf habe ich gewartet. Sicher, die deutsche Kultur ist natürlich scheiße und deshalb sollen wir uns noch freuen, wenn wir hier bald in der zweiten Türkei leben? So ein Schwachsinn. Was haben wir denn zum Beispiel von der türkischen "Kultur"? Döner und Schläger, die an jeden Satz "isch schwör" dranhängen? Dann lieber Lederhosen... >Ja, natürlich muss man Gesetzen folgen, wenn man in ein anderes >Land auswandert und auch bestimmte Regeln aufgeben. >Aber man kann es mit Anpassung auch übertreiben: >Was ist es denn, was "unsere Kultur" durch andere gefährdet? Es geht nicht nur um Gesetze, sondern um viel mehr. Zum Beispiel, dass Mann und Frau gleichberechtigt sind. Da kann man auch damit kommen, dass es in anderen Ländern normal ist, dass die Frau nichts zu sagen hat. Ist das etwas, was wir tolerieren sollten? Wovon wir lernen sollten? Sicher nicht. Gerade dann, wenn man sich nicht anpasst, bilden sich die vielen Grüppchen, die wir in den Großstädten haben. Alle bleiben unter sich, weil sich keiner dem anderen anpassen will, nur die Deutschen sollen das natürlich wieder schaffen, sich Türken, Russen, Asiaten u.s.w. anzupassen, weil ihre Kultur ist ja eh scheiße... Und dass das eben NICHT funktioniert, sehen wir doch gerade. >Ich spreche ja nicht von bejubeln (wobei es auch Länder gibt, >deren Bevölkerung wesentlich freundlicher "Fremden" gegenüber >agiert..) Aber auch nur, wenn sich diese anpassen. Ich stelle mir gerade Herrn Müller vor, wie er im weißen, dreckigen Unterhemd und in Jogginghose (oder besser Lederhose), über die der Bierbauch hängt, durch Land XY wandert, kein Wort der Sprache kann, sich mit Bier besäuft und Bratwurst mampft, natürlich arbeitslos ist und am besten noch alle anderen anpöbelt und von ihnen verlangt, von ihm zu lernen - ja, Herr Müller ist in meiner Vorstellung tatsächlich sehr beliebt in Land XY. >Aber dieses ganze Schrankendenken "Hier ist die deutsche Grenze, >also benimm dich anders" ist doch nicht hilfreich. Was hat das mit Schrankendenken zutun? Es IST Deutschland. Ich gehe auch nicht in den Irak und laufe da Bauchfrei und mit Kreuz um den Hals rum und wundere mich dann, wenn ich von irgendwem totgeschlagen werde. Deutschland duldet sehr, sehr viel (zu viel) und DAS hilft keinem. Es hilft keinem, wenn jeder eine andere Sprache spricht, wenn alle nur für sich sind und wenn jeder Ausländer auf den Deutschen rumtrampeln kann. Wir sollten für ein Miteinander sorgen und nach Gemeinsamkeiten suchen, nicht die Unterschiede noch glorifizieren. Du meinst vielleicht, dass Deutschland blöd ist und es verdient hat, aber ich lebe gerne hier. Wer es in der Trükei schöner findet, der soll bitte dort leben. Glaubst du nicht, dass gerade deshalb viele Deutsche die Schnauze voll von Einwanderern haben? Weil ihnen immer unter die Nase gerieben wird, dass sie gefälligst alles zu dulden haben und Deutschland ja so ein böses Land sei? Deutschland ist absolut super für Ausländer. Sag mir mal ein Land, in dem man es als Einwanderer besser hat. >Wenn ich von Kultur spreche, meine ich ja nicht Rumgepöbel, wie >es manche "typisch deutschen" Urlaube auf Mallorca betreiben. >Das ist nicht Kultur, sondern Fehlverhalten, genau wie jedes >Gepöbel Fehlverhalten darstellt (egal wer es praktiziert). Und genau darum geht es doch. Das ist das Verhalten, dass hier kritisiert wird. Aber um das mal klarzustellen: Was ist denn für dich "Kultur"? Oben waren es noch die Lederhosen, aber wenn es um andere Länder geht, ist Kultur gleich viel wertvoller? >Aber Kultur anderen abzusprechen ist doch auch nicht in ordnung. >Natürlich sieht das jeder anders, aber ich versteh immer noch >nicht, was denn daran so störend sein soll. Wie gesagt, was ist denn die "Kultur"? Es ist nicht die Sprache, aber was dann? Die Religion? Die darf man hier ohne Pronleme ausleben (als Christin darf ich das in anderen Ländern längst nicht. In Deutschland gibt es auch weit mehr Moscheen, als in der Türkei Kirchen, aber natürlich (!) ist trotzdem Deutschland das böse Land.) ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| Zuletzt geändert: 31.10.2008 17:11:46 | |||||||
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| Bei einigen Dingen stimme ich Jensen zu, aber so, wie er es ausdrückt, ist es nicht ganz richtig. Also geb ich nochmals meinen Senf dazu... Außerdem wird man hier auch schneller wieder abgeschoben, als >einem lieb ist (ich mein jetzt durch Verbrechen provoziert) ;) Doch, lostvampire69 man wird hier schnell abgeschoben! Aber wie ich bereits gesagt habe, bezieht sich der Thread und die Anschuldigungen (teils gerechtfertigt) hauptsächlich auf "Ausländer" mit deutscher Staatsbürgerschaft! Diese können gar nicht abgeschoben werden! Also muss die Justiz sich auch mit ihnen befassen, und zwar genauso, wie sie es mit "normalen" Deutschen handhaben sollten! Es ist was anderes, wenn ein Asylbewerber randaliert und Verbrechen begeht -> er wird sofort ohne Vorwarnung abgeschoben (egal, ob in seinem Land Krieg oder Unruhen sind). Wenn du einen DEUTSCHEN mit Migrationshintergrund -und das sind nunmal die meisten türkischen Gastarbeiter und deren Kinder inzwischen- abschieben willst... wohin denn? Sie sind HIER zuhause! >Ich bin und bleibe der festen Überzeugung, das jeder Mensch an >seiner Kultur festhalten dürfen sollte! DAS ist genau diese verquerte Ansicht, dich einfach NICHT stimmt! Wie lange leben denn die Migranten in diesem Land? Mindestens 20 Jahre! Man kann nicht die Zeit vor dem "Migrationsboom" betrachten und dann verlangen, dass nach sovielen Jahren, in denen tausende, millionen Ausländer nach Deutschland einwandern, der Status Quo erhalten bleibt! Es geht hier nicht mehr um Tolerierung von Ausländern! Die Kultur hat sich in Deutschland mit den Menschen, die darin leben verändert! Es herrscht also ein kontinuierlicher Prozess der Vermischung verschiedenster Kulturen! Man kann weder von einer "Türkei in Deutschland" reden, noch von einem "Deutschland auf Mallorca" oder sonst irgendeinem Land! Wenn Menschen miteinander und nebeneinander leben, gibt es zwangsläufig, ob man nun will oder nicht, Veränderungen. Selbst Generationen verursachen Veränderungen (Oder hätte man vor 40 Jahren gedacht, dass es sowas wie Bikinis geben würde? Nie und nimmer! Was ein Teufelswerk!), nur dass generationenbedingte Veränderungen viel besser akzeptiert und adaptiert werden, als fremdkulturell bedingte Veränderungen! Das ist einfach Tatsache. Heute gibt es in Großstädten an jeder Ecke einen Dönerladen, einen Italiener, einen Chinesen. Wo meint ihr, kommen die denn her? Doch nicht von Deutschen, denen einfällt, dass es noch anderes Essen, wie Weißwürste und Schweinshaxen gibt? Nein, Ausländer kommen ins Land und bringen ihr Wissen, ihre Kultur, ihre Sprache mit sich. Sie LEBEN hier! Sie zelebrieren ihre Feste hier und bringen ihre Familien her! Andere Beispiele von alltäglichen Einflüssen, denen man sich manchmal nicht so gewahr sind: exotische Früchte in Supermärkten (vor 10 Jahren gab es noch keine Litschis oder Mangos in so gehäufter Zahl an der Obsttheke. Höchstens in Spezialläden, wie Asiashops etc) oder Karate/Judo/Kickboxen etc - Schulen -sie sprießen überall aus dem Boden. Weil es Interesse gibt! Weil sich die Menschen desensibilisiert haben, ohne es zu merken. Wir leben in einer Multi-Kulti-Gesellschaft, die deutsche Kultur besteht nicht nur mehr aus der ursprünglichen Kultur, sondern hat ganz viele Elemente anderer Kulturen mit aufgenommen. Und das ist doch gut so! So entwickelt man sich weiter, Veränderungen passieren. Ich glaube kaum, dass die meisten noch Zuhause ihren Sonntagsbraten haben, und in Trachten rumlaufen. Kultur ist toll und Kultur darf nicht verloren gehen. Aber man muss auch mit der Zeit gehen. Weder die türkische noch die deutsche noch die chinesische Kultur geht verloren, wenn man miteinander lebt und nicht gegeneinander! Klar gibt es viele Aspekte von ausländischen Kulturen, die man hier in Deutschland nicht praktizieren sollte. Z.B. Hund essen oder die Frau als Sklavin halten, mehrere Frauen haben etc. Aber das is nunmal eine Angleichung. Wir leben nicht mehr in unseren Ursprungsländern, also werden wir auch einen Teil der deutschen Kultur in unsere mit reinnehmen müssen, genau wie Deutschland es mit unserer Kultur getan hat. Denn, wenn die "Deutschtürken" zurück in die Türkei fahren, werden sie doch auch beäugt: "Uh, du bist ja voll der Deutsche geworden!" Und hier kriegen sie nur zu hören "scheiß Türken!" Das ist einfach ein Dilemma. Man fühlt sich nirgendwo mehr hin zugehörig. Aber sie gehören hierher! Sie sind Teil der neuen deutschen Kultur, sie sind Deutschland =P Wenn die "richtigen" Deutschen also endlich verstehen lernen, dass es nicht mehr ohne die Türken geht, sondern nur mit ihnen, wenn sie das Bewusstsein in den KÖPFEN der Bevölkerung ändert. Wird sich auch ein Teil des riesigen Knotens lösen, den wir Problem nennen =] |
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| Zuletzt geändert: 31.10.2008 17:23:34 | |||||||
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| >Doch, lostvampire69 man wird hier schnell abgeschoben! Aber wie ich bereits gesagt habe, >bezieht sich der Thread und die Anschuldigungen (teils gerechtfertigt) hauptsächlich auf >"Ausländer" mit deutscher Staatsbürgerschaft! Diese können gar nicht abgeschoben werden! Also >muss die Justiz sich auch mit ihnen befassen, und zwar genauso, wie sie es mit "normalen" >Deutschen handhaben sollten! Hab ich irgendwo was anderes geschrieben? >Es ist was anderes, wenn ein Asylbewerber randaliert und Verbrechen begeht -> er wird sofort >ohne Vorwarnung abgeschoben (egal, ob in seinem Land Krieg oder Unruhen sind). Richtig so. Wenn ich nicht in mein Land zurück will, dann benehme ich mich erst recht. >Wenn du einen DEUTSCHEN mit Migrationshintergrund -und das sind nunmal die meisten >türkischen Gastarbeiter und deren Kinder inzwischen- abschieben willst... wohin denn? Sie sind >HIER zuhause! Hab ich doch nirgendwo geschrieben, dass deutsche Staatsbürger abgeschoben werden sollen. >DAS ist genau diese verquerte Ansicht, dich einfach NICHT stimmt! Natürlich stimmt das, ist nämlich nur meine Meinung und nicht allgemeingültig. Sicher verändert sich jedes Land, aber ich muss diese Veränderung ja nicht zwangsläufig gut finden. >Man kann weder von einer "Türkei in Deutschland" reden, noch von einem "Deutschland auf >Mallorca" oder sonst irgendeinem Land! Doch, weil die Gruppen eben erhalten bleiben. Wenn ich an Integration denke, dann an eine Gruppe, von Leuten mehrerer Nationen, die sich gut verstehen und eben NICHT an eine Gruppe Türken, eine Gruppe Deutschen, eine Gruppe Russen u.s.w., die sich alle nicht ausstehen können. Ich habe sehr viele Freunde, die nicht in Deutschland geboren wurden, aber sie sind mittlerweile Deutsche, eben weil sie sich anpassen und benehmen. Gegen diese Leute habe ich absolut nichts, wieso auch? Aber gegen die, die nur unter sich bleiben und mich, in Deutschland, als „scheiß Deutsche“ bezeichnen oder „Deutsche raus!“ rufen und Rentner zusammenschlagen, schon. Und NUR diese meine ich. >(Oder hätte man vor 40 Jahren gedacht, dass es sowas wie Bikinis geben würde? Nie und >nimmer! Den Bikini gab es angeblich bereits in der Antike und auch sonst definitiv bereits vor 40 Jahren… >nur dass generationenbedingte Veränderungen viel besser akzeptiert und adaptiert werden, als >fremdkulturell bedingte Veränderungen! Das ist einfach Tatsache. Ich muss auch nicht alles akzeptieren. Warum sollte ich auch, wenn es mir nicht gefällt? >Heute gibt es in Großstädten an jeder Ecke einen Dönerladen, einen Italiener, einen Chinesen. >Wo meint ihr, kommen die denn her? Doch nicht von Deutschen, denen einfällt, dass es noch >anderes Essen, wie Weißwürste und Schweinshaxen gibt? Naja, unter anderem schon, aber selbst wenn nicht: Wer hat denn bitte etwas gegen diese Menschen gesagt? Sie arbeiten hier und können die Sprache. Ist doch klasse. >Und das ist doch gut so! Ja, aber ich kann und will nicht jede Kultur vollkommen akzeptieren und meine eigene vergessen, weil sie nichts weiter beinhaltet, als das Tragen von Lederhosen. >wenn man miteinander lebt und nicht gegeneinander! GENAU DAS sage ich doch >.< >Wenn die "richtigen" Deutschen also endlich verstehen lernen, dass es nicht mehr ohne die >Türken geht, sondern nur mit ihnen, wenn sie das Bewusstsein in den KÖPFEN der Bevölkerung >ändert Versteh mich nicht falsch, ich habe nichts gegen Türken, sondern nur gegen die aus meinen Beispielen. Deshalb verstehe ich auch nicht wirklich, was du von mir willst. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| Zuletzt geändert: 31.10.2008 17:52:29 | |||||||









