Eine Woge von Trauer stürzte über sie herein, die sie den Blick senken ließ, obwohl sie ihn noch weiter ansehen wollte, um sich jedes einzelne Detail seines Gesichts ins Gedächtnis zu brennen.
Die Hündin schnupperte am dekorierten Tannenbaum. Schon lange hatte sie keinen mehr gesehen.
Die Hunde horchten auf, als ihre Besitzer die Türe öffneten. Die Welpendamen begrüssten sie freundlich, während Engel sich schüchtern anschlich.
„Na, meine Liebe, komm doch her.
Während der PC gemütlich hochfuhr atmete er zufrieden den Duft von Zimt und Nelken ein, die er heute in den Kaffee gemischt hatte. Es brachte ihn wunderbar in Weihnachtsstimmung.
Seto stand am hohen Fenster seines Arbeitszimmers und sah hinaus in den verschneiten Garten. Die Lichterketten am Geländer glitzerten im Frost, aber in seinem Blick lag nur Kälte. Mokuba saß auf der Ledercouch, mit verschränkten Armen, den Blick trotzig zur Tür gerichtet.
Nakoma schüttelte den Kopf. Ihre beste Freundin hatte wieder nur Unsinn im Kopf. Der tiefe Schnee verhinderte ihre Schritte.
„Pocahontas, findest du das eine gute Idee?“
Die Angesprochene drehte sich etwas verwundert um.
Wenngleich das Eheleben auch den Kindern zugesetzt hatte, selbst dann, wenn Rose und Hugo im Zug nach Hogwarts saßen und nichts von den Anschuldigungen mitbekamen, mit denen sich die Weasleys den Tag versüßten.
Ein erwischen hätte weitere Opfer verhindert.
Deshalb ging sie zum Opfer zurück, das zuckte.
Sofort nahm sie ihr kariertes Halstuch ab, um die Blutung am Hals zu stillen, aber der 15cm lange Schnitt mit 6 cm Tiefe waren zu tief. Sie hatte keine Chance.
Pingu watschelte freudig zu seinem Freund. Der Seehund baute ein kleines Iglu. Der Pinguin half ihm dabei.
Nach einiger Zeit kam Pingus kleine Schwester vorbei. Einige Zeit beobachtete sie die zwei Freunde. Da kam ihr eine Idee.
„Gefällt er dir?“
Der Junge begutachtete den Schal genau. „Hast du ihn mit Eiszapfen gestrickt? Oder warum sieht er so aus.“
„Warum bist du so gemein!“
Yosuke lachte auf und zog ihn an. „Aber zu so einem gemeinen Kerl passt der grobgestrickte Schal.“
Momoko blickte ihn an.
Der Gastwirt sah hinauf, als die Türe aufging. Die Eiszapfen, welche sich am Rahmen bildeten, fielen hinunter. Seit geraumer Zeit war niemand mehr hier in Nordkamp. Eine Gruppe von acht Leuten wollte sich hier aufwärmen.
Yuliar rennt durch die Gänge ihres Heims auf der Suche nach ihrem Vater. Sie muss ihn unbedingt finden. Wer weiß schon, was passieren würde, wenn sie es nicht tut. Sie rennt um die nächste Ecke und stolpert in- „Papa!“
Wunderschön. Eiskalt. Still. Tödlich.
So wie der Schnee, der unter ihren Stiefeln knirschte.
Ihr Name, unter dem die Frau bekannt war, wurde nur geflüstert unter den Soldaten.
Sniper Wolf.
Ihre Begleiter, die Hunde, die genauso wild und unzähmbar waren, wie das Wetter.
Genervt lief Mana voraus. Ihr Begleiter seufzte. Sie würde ihm diese Sache nicht so schnell verzeihen.
Das Wesen schrie laut. Yuta versuchte sich zu verteidigen in der engen Höhle. Durch das ganze Chaos merkten sie nicht, wie die Eiszapfen abbrachen.
Mireille sah auf und geradewegs in ein Gesicht, von dem sie eigentlich gehofft hatte, es nicht so bald wiederzusehen. Um seine Lippen lag schon wieder ein belustigter Zug.
Die Flure sind gänzlich leer und immer noch ist es viel zu still. Mit seinen Brüdern war abgesprochen, dass sie den großen Saal nutzen können, doch selbst als Rhun schon auf dem Flur zu diesem Raum ist, kann er keinen Laut vernehmen.
Vorsichtig schloss die Wächterin der Sterne das Buch. Ihre Augen geschlossen, dachte sie an ihre Kindheit.
Wie sie und ihr Bruder verschiedene Schneeengel machten, Schneemänner bauten oder an Eiszapfen leckten oder mit diesen spielten.