Zum Inhalt der Seite
[English version English version]

Weblog-Berichte zu: Noragami





Lieblingsmanga Post 1/2 (+ Review Owari no Seraph, D.Gray-man und Noragami) D.Gray-man, Noragami, Seraph of the End, Anime, Anime-Review, Animereview, Favoriten, Manga, Manga-Review, Mangareview, Review

Autor:  Charizard

Lieblingsmanga


Viele meiner Lieblingsmanga und - (Light) Novels unterscheiden sich kaum von meinen Animefavoriten, da so einige eine (sehr) gute Umsetzung bekommen haben, auch wenn ich mir hier und da gewünscht hätte, dass einige Details nicht ausgelassen worden wären.
Bei manchen gefällt mir die Umsetzung nicht oder schlechter oder es gibt einfach keine.
Bei anderen finde ich den Manga durchaus sehr gut, wie bei The Ancient Magus Bride oder Natsume's Book of Friends, aber dann habe ich mich bloß auf den Anime konzentriert.

Manga wie Made in Abyss und The Promised Neverland gehören genauso zu meinen Favoriten, aber ich möchte nicht weiterlesen, weil ich mich nicht für die Anime-Adaption spoilern möchte. Daher bleib ich mal da, wo ich gerade bin, stehen.
Deswegen les ich auch Attack on Titan nicht btw.
Dann gibt es zB. Inuyasha, wo ich in den Manga nie so recht reingekommen bin und einfach den Anime so sehr gemocht habe.

Außerdem, wie man an vielen meiner Favoriten sieht, habe ich eine Liebe für Battle Shounen-Manga, die eben irgendwie anders sind als die typischen Power-Ups-Klischees etc. (hab mein Interesse auch an ein paar von denen verloren tbh), und wohl auch rasch eine recht große, weibliche Fanbase gewonnen haben, kommt mir so vor xD ... und zur gleichen Zeit thematisch und von der Altersempfehlung her schon eher schon an Ältere gerichtet sind.
An sich lese ich so ziemliche alle Genres, aber in letzter Zeit auch immer mehr SOL-Drama und SOL-Romance, selbst wenn Fantasy immer mein absolutes Lieblingsgenre bleiben wird, und hier vor allem Dark und Horror Fantasy. x3
Und wenn ihr euch fragt, wieso meine Lieblingscharaktere diese sind: Da hab ich vor kurzem einen Blogeintrag dazu geschrieben. ^^

 

Mein Fanherz gehört diesen drei Manga ...
(keine spezielle Ordnung)

Achja, für alle drei gilt: Die Animeumsetzung ist prinzipiell gut / auf keinen Fall schlecht gemacht, mit wundervollen OSTs und allem, aber geht und lest die Manga / (Light) Novels! =)
Ja, aber ich bin auch einfach nur ein riesiger Fan des Manga-Schwarz-Weiß-Stils.

Ich werde auch gleich die Gelegenheit nutzen, um ordentliche Reviews zu schreiben, wobei jenes für Owari no Seraph am längsten ausfallen wird, da ich D.Gray-man vor kurzem erst und Noragami vor einer Weile bereits reviewt habe.

 

Owari no Seraph (-Reihe)

von Takaya Kagami (Story) und Yamato Yamamoto (Art) - für den Hauptmanga und Light Novels
Yu Asami (Art) für die Manga der Vorgängerreihe

Außerdem existieren eben noch Light Novels.

Synopsis (von MAL)

Having lost his parents, eight-year-old Yuuichirou Amane is taken in by the Hyakuya Orphanage, where he struggles to bond with his new "family." However, this soon becomes the least of his worries, when a major pandemic suddenly strikes, killing all above the age of 13. Taking advantage of the chaos, vampires - who previously laid dormant underground - rise up and enslave the surviving humans, using them as livestock to harvest blood.

Four years later, Yuuichirou and his family have adjusted to life under vampire control, although Yuuichirou still aspires to kill all vampires and end their reign of terror. This often puts him at odds with fellow orphan Mikaela Hyakuya, who emphasizes using wit and ingenuity to survive. Having garnered favor among high-ranking vampires, Mikaela gains inside knowledge and uses this to plan a daring escape. But during the attempt, the group of orphans is intercepted by vampire officer Ferid Bathory, who proceeds to massacre them. Yuuichirou is the only member of the group to escape to the surface, where he is discovered by the Moon Demon Company, a military unit dedicated to hunting down vampires. Given an invitation to join, Yuuichirou swiftly accepts, finally being presented an opportunity to achieve his ambitions and avenge his family.

Genres

Shounen, Dark Fantasy, Dystopia / Post-Apokalypse, Action, Drama

Wieso ist er mein Lieblingsmanga?

Spoiler

Handlung und Charaktere

Mir hat von Anfang an das Setting gut gefallen und kaum eine Folge drinnen (zuerst den Anime gesehen tho, aber dennoch), war ich sofort von den Charakteren begeistert, dazu unten mehr.

Zuerst dachte ich, dass die Prämisse der Story bloß der simpleste Weg sei, um alle Erwachsenen aus der Geschichte zu entfernen, was aber am Ende nun wirklich nicht so ist. Die Apokalypse ist nunmal die Grundprämisse und ich habe bereits erwähnt, dass es eine Vorgeschichte gibt, daher spoiler ich hier nicht, wenn ich verrate, dass Guren und co. es schonmal deutlich vergeigt haben.

Das ist nun eher ein (Spoiler!) Sie tragen keine deutlichen und große Siege davon, die auf einmal mit "Powerups" Deus Ex Machina aus dem Ärmel geschüttelt werden und selbst, wenn die Charaktere, vor allem Yuu, neue Kräfte gewinnen, verlieren sie immernoch. Irgendwie fühl ich mich sadistisch, wenn ich sage, dass mir genau das gefällt. xD (/Spoiler)
Aber nein ehrlich, mir gefällt es wirklich sehr gut, dass es eine Gruppe an Sechzehn-Siebzehnjährigen sich dementsprechend recht realistisch benimmt und nichtmal leichtfertig die Welt retten kann (und ehrlich, egal wie alt Protagonisten sind, sowas gelingt nie leicht und mit Powerups), sondern... naja, die ist nun zerstört. Die Protagonisten der Hauptreihe versuchen mit fortlaufender Story herauszufinden, was vor sich geht, und sind versucht einen Weg zu finden.

Ähnlich wie bei D.Gray-man sahen sich die Menschen gezwungen zu extremen und moralisch falschen Mitteln zu greifen - und aus anderen Gründen - und auch hier ist es so, dass die Story viele Grautöne aufdeckt, je länger man sie verfolgt, und die Hauptcharaktere ebenso schwerwiegende Fehler machen und (moralisch) Falsches tun. Allerdings nicht, um den Manga edgy wirken zu lassen, sondern weil sie das Richtige tun wollen. Guren zum Beispiel ist einer der wenigen Charaktere im Allgemeinen, bei dem ich nicht weiß, ob man ihn zu lieben oder hassen hat. Zu ihm hab ich bei meinen Lieblingscharakteren auch einiges geschrieben.

Im ersten Teil des Hauptmangas oder in der ersten Staffel, setzt die Story zwar ein wenig mehr auf ein paar Shounen-Tropes (und ich war von dem Schul-Arc zu Beginn so gar nicht so begeistert) als die anderen beiden meiner Lieblingsmanga, bricht aber auch mit vielen Tropes und kommt dann mit recht wenigen Klischees aus.
Der Manga hat so einige, sehr berührende Szenen, die einen wirklich in das Geschehen hineinbringen.

Außerdem kann man mich mit Apokalypsen, Dämonen und Vampiren immer ködern, und auch Seraphs / Engeln, solang sie nicht gut und kitschig sind. Die sind eine optionale Beigabe. Aber die ersten drei Dinge: Immer! Im Großen und Ganzen war die Kombo dieser Dinge ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber insgesamt finde ich, dass das Setting alleine wirklich viel Charme hat. Es spricht mich schlicht und ergreifend sehr an und dann sind da noch so einige, erklärende Details enthalten, die wirklich klug umgesetzt sind. Das betrifft zum Beispiel die Erklärungen zu den Vampiren oder das neonfarbene Uniformdesign: Die Vampire sehen nachts ohnehin, die Menschen nicht, weshalb ihre Uniformen füreinander auffallend neonfarben aussehen.

Zudem mag ich die Darstellung der Vampire an sich sehr gerne. Sie sind tatsächlich eher Raubtiere und Einzelgänger, die untereinander kaum Zusammenhalt und Zuneigung kennen, höchstens die Loyalität zu ihrer Sire, jener Vampir, der sie verwandelt hat.
Dazu sind sie nicht nur physiologisch (un)tot, sondern auch emotional kalt, stoisch und aufgrund ihrer Unsterblichkeit gelangweilt. Eben diese innere Kälte ist es, die Mika Probleme bereitet (dazu später).
Dabei hängt ihr letzter Funken an Menschlichkeit an jenem / jenen Menschen, der / die ihnen vor ihrem Tod am meisten bedeutet hat / haben. Danach können sie keine echte und tiefe Zuneigung mehr aufbauen und werden innerlich kalt. Das ist... traurig.

Also zumindest kann man mit dem Setting alleine ein sehr starkes Interesse in mir wecken.
Erst recht, wenn es dabei viele Grautöne und amoralische Experimente gibt (das klingt jetzt so viel falscher, als es klingen sollte...) UND mein Gaydar weit, weit ausschlägt. =)
Das Setting gefällt mir eben sehr gut und einige Dinge in der Story sind für mich etwas "hm...", aber ich hab die Charaktere sehr rasch ins Herz geschlossen und finde, dass sie viel Tiefe haben und im Großen und Ganzen sehr gut geschrieben sind.

Auch Guren (in seiner Reihe) und Yuu gehören zu meinen Lieblingsprotagonisten - auch deshalb, weil sie zueinander ebenso ein recht krankes Abhängigkeitsverhältnis haben (klingt wieder mal falscher, als es sollte~); andererseits sind die Kids in dieser Welt klarerweise alle auf ihre Weise kaputt, inklusiver ihrer Beziehungen ...
(Spoiler!) Yuu hatte davor nie einen Erwachsenen, der sich um ihn gekümmert hat, und verliert dann alles, weshalb er Guren, der ihn aufnimmt und sich mit ihm befasst, idealisiert und sich von ihm alles bieten lässt. Bzw. denkt er, sein Leben wäre nur dann etwas Wert, wenn er sich aufopfert, da er sich schuldig fühlt.

Guren nehm ich wiederrum ab, dass er Yuu damals schon liebgewonnen hat. Er nützt ihn aber weiterhin aus, weil er genau das als einzigen Weg ansieht.
Yuu versucht alles auf seine Art zu verdrängen und ist komplett von der Rolle, sodass selbst Asuramaru sagt, er würde nur noch seine "Familie" beschützen wollen und sich nicht mehr allzu sehr um gut und böse scheren ... zudem verliert er zusehends seine Menschlichkeit. (/Spoiler)
Und Guren selbst ist alles andere als ein stereotypischer Protagonist (gewesen).

Mika ist für mich ohnehin ein sehr glaubwürdiger Charakter und hat es ganz leicht geschafft einer meiner absoluten Lieblingscharaktere zu werden. Zu ihm hab ich sehr viel in dem anderen Topic geschrieben. xD
Nur kurz:
Mika wurde wie Yuu von seinen Eltern misshandelt und spielt als Kind zuteils die sorglose Art vor, um den anderen Kindern Hoffnung zu geben ... oder ihnen diese vorzuspielen.
Später scheint es so, als hätte er sich komplett verändert, was aber so nicht ganz stimmt. Die arrogante Fassade hat er damals bereits aufgezogen und einen Soft Spot dafür Kinder zu beschützen hätte er immernoch.
Außerdem hat die Verwandlung sein Selbstbewusstsein noch weiter zerstört und er möchte kein Monster werden. Klingt klischeehaft, ist es aber wirklich nicht. Er wirkt auf mich - damit und seiner Fixiertheit auf Yuu - sehr nachvollziehbar für einen Jugendlichen in seiner Situation.
Dazu ist er mit der emotionalen Kälte und Manipulation der Vampire alleinegelassen, während Yuu in derselben Zeit seine Freunde und Guren hat.

(Spoiler!) An sich ist er tatsächlich sehr intelligent (glücklicherweise nicht auf die überzogene "Animegenie"-Art), aber dennoch nicht davor geschützt sich manipulieren zu lassen und nachdem er mit eigenen Augen ein Seraphkind sieht, das ihn anbettelt es zu töten, und sich sogar Yuu vor ihm in ein Monster verwandelt und er selbst eines der Experimente war, hasst er die Menschen und ihre amoralischen Experimente genauso. (/Spoiler)

(Spoiler neuere Kapitel!) Ich finde seine Charakterentwicklung toll, oder genauer gesagt, die an diesem Punkt nur wenig vorhandene Charakterentwicklung. Er wird kälter und verliert seine Gefühle, bis auf jene gegenüber Yuu, und möchte nicht wie, es für Vampire üblich ist, allen anderen Menschen und Geschehnissen gegenüber stoisch und zynisch werden.
Währenddessen versucht er Yuu dennoch zur Vernunft zu bringen, selbst wenn er auf seine eigene Menschlichkeit und (menschlichen) Gefühle verzichten müsste.

An diesem Punkt der Story will ich ebenso sehr gerne Mikas Seraph sehen, auch wenn ich denke, dass das nicht gut enden könnte... (/Spoiler)

Und auch Shinoa ist wirklich wundervoll, mit Alice aus Pandora Hearts, und Asuka aus Evangelion, leicht eine meiner favorisierten "Main Girls".
Sie ist ebenfalls sehr glaubwürdig und hat eine spezielle Persönlichkeit, die ich so noch nie wirklich gesehen habe, also erst recht nicht am weiblichen Hauptcharakter einer Shounen-Serie.
Abgesehen davon, dass sie sassy ist und gerne teast, ist sie zudem sehr angenehm, da sie sich nicht so sehr durch Stärke und damit auszeichnet die Jungs anzufauchen, sondern durch ihre Fähigkeiten und ihr Verantwortungsgefühl als Squadleaderin.
Die Geschichte mit ihrer Schwester Mahiru, sowie ihre eigene Vorgeschichte, ihre Familiensituation und ihre Gründe, waren traurig und bewegend. Hier müsste ich wirklich sehr spoilern, aber was ich sagen kann ist, dass ihre Familie ebenfalls sehr kalt und gleichgültig ist und sie bereits als Kind großer Einsamkeit und ihrem Dämonen ausgesetzt gewesen war.

Es gibt noch eine gute Anzahl an anderen Charakteren, vor allem Shinya und Mahiru (ich weiß, sie wird von vielen gehasst haha), aber genauso Crowley und Krul und auch Kimizuki und den restlichen Squad, die ich wirklich sehr gerne mag. Es gibt eigentlich keinen Einzigen, den ich tatsächlich schlecht umgesetzt fände.
Am Rande möchte ich noch erwähnen, dass der Manga tolle Geschwisterbeziehungen hat und außerdem liebe ich Thematiken mit "selbstgewählten Familien", und alle Nuancen davon, genauso.

Dann sind da noch so ein paar Parallelen zwischen Yuu heute und Guren damals und dem, was Guren getan hat und Yuu tun möchte, und Parallelen zwischen Mika und Mahiru, die ich sehr gut eingebracht, aber auch recht schmerzhaft, finde. =(
Und natürlich, wie wohl aufgefallen ist: Mika und Yuu sind OTP. <3
Auch wenn ich sofort und gerne zugebe, dass ihr Verhältnis zueinander nun auch nicht besonders gesund ist und sie beide ein zerstörtes Selbstwertgefühl haben, aber genau das lässt sie zusammen glaubwürdig wirken - und zumindest versuchen sie einander zu verstehen.

Hier sind selbst die (leichten / auszuhaltenden) Haremsvibes witzig, weil sie wie so eine kleine Parodie wirken, da sogar die beiden Jungs im Squad kurz mal einen Crush auf Yuu hatten lol. Dazu noch: Bei Guren war es ähnlich und da kann mir keiner erzählen, dass Shinya nur einen kurzen Crush hat. xD
Davon abgesehen, versteht Yuu deren Probleme nunmal wirklich und bringt diesen Verständnis entgegen. Es wirkt nicht gar so übertrieben, und man merkt, dass Mikas und Shinoas Gefühle um einiges ernster genommen werden. Zumindest wird auf diese viel mehr eingegangen und ich kann die Gründe beider sehr gut nachvollziehen.

Btw/etwas OT: Der Anime an sich ist im Großen und Ganzen gut und dazu noch von einem meiner Lieblingsstudios produziert, aber ich persönlich fand's kontraproduktiv, dass sie nicht gewartet haben, bis Gurens Mangas / Light Novels beendet sind, um das ganze Ding chronologisch aufzuziehen. Oder anders gesagt: Ich wünsche mir, dass alles Restliche adaptiert wird, bitte. xD

Aber der Manga hat ein ganz anderes Feeling als der Anime und wirkt um einiges .... tiefer? ... ich bevorzuge immer den Manga, ähm also grundsätzlich; der Anime ist nun nicht schlecht.

Zeichenstil

Gerade die Kampfszenen sind im Manga dynamischer, da hab ich beim Anime, also vor allem in der ersten Staffel das Gefühl, dass man sich weniger Mühe gegeben hat, da auch einige Standbilder enthalten sind. Insgesamt sehen die Kämpfe imo auch um einiges besser und eindrucksvoller aus. Der Schwarz-Weiß-Stil und die schwarzen "Tintenklecksflügel" von Yuus Seraph sehen um einiges beeindrucker, als in voller Farbe, aus.

Der Zeichenstil des Mangas beginnt bei sehr gut und ist nun bei ... wow, ich liebe den Stil. Das fängt beim Charakterdesign an, wozu auch die Farben gehören und Uniformdesign etc., und liegt natürlich am sehr schönen Stil an sich. Ich hab jedenfalls nichts dagegen in sehr schöne Gesichter zu blicken. ;)
Außerdem sind die Hintergründe wirklich detailliert und sehr schön und die Kämpfe sind dynamisch, genauso wie der Lesefluss durch die Panels.

UND wie ich noch bei D.Gray-man auch schreiben werde:

Und wisst ihr, das Fangirl in Charizard liebt toll aussehende Uniformen! *~*


Etwas Kritik

Bloß weiß ich nicht, was ich von derzeitigen Entscheidungen in der Story halten soll und der Manga nimmt Verletzungen nicht wirklich ernst genug und geht zu repetitiv mit ihnen um.
Allerdings sind diese unmenschlichen Selbstheilungskräften irgendwo wieder gerechtfertigt und unterstreichen Yuus Gleichgültigkeit seinem eigenen Leben gegenüber, aber I dunno... damit wird es etwas zu viel.

Und ich wünschte wirklich, dass Yuus Squad wiedermal ordentlich zur Geltung käme. Das gilt auch für Gurens Squad.
Außerdem wäre ich am Ende doch enttäuscht und etwas angepisst, wenn sich herausstellt, dass Mikas eigentlich sehr aufrichtig dargestellten Gefühle und all das, nur queerbaiting gewesen wären.

Manchmal bzw. jedes Mal, wenn es um die Seraphs ging, hab ich mir auch bei dieser typischen... Anime-Vorstellung vom Christentum gedacht: "Was, wirklich jetzt... ?", aber ich war's ja davor schon von D.Gray-man gewohnt und Evangelion hat mich dann erst recht dagegen abgehärtet zu hinterfragen, was Japaner mit westlichen, religiösen Symbolen machen und wie sie diese einsetzen.
Sicherlich gehen wir in den meisten Storys auch nicht besser mit dem Buddhismus, Hinduismus, Shinto und co. um, tho. xD


D.Gray-man

von Katsura Hoshino

Außerdem existiert noch drei Novels, die man auch mal lesen kann, wenn man sie findet oder man macht es wie ich, und liest sie einfach nochmal über Weihnachten auf französisch, weil Amazon sie in keiner anderen Sprache hat. xD

Synopsis (von MAL)

Losing a loved one is so painful that one may sometimes wish to be able to resurrect them - a weakness that the enigmatic Millennium Earl exploits. To make his mechanical weapons known as "Akuma," he uses the souls of the dead that are called back. Once a soul is placed in an Akuma, it is trapped forever, and the only way to save them is to exorcise them from their vessel using the Anti-Akuma weapon, "Innocence."

After spending three years as the disciple of General Cross, Allen Walker is sent to the Black Order - an organization comprised of those willing to fight Akuma and the Millennium Earl - to become an official Exorcist. With an arm as his Innocence and a cursed eye that can see the suffering souls within an Akuma, it's up to Allen and his fellow Exorcists to stop the Millennium Earl's ultimate plot: one that can lead to the destruction of the world.

Genres

Shounen, Dark Fantasy, Adventure, Action, Drama, Comedy

Wieso ist er mein Lieblingsmanga?

Spoiler

Handlung und Charaktere

Die Charaktere sind unglaublich gut ausgearbeitet, tief, realistisch und sympathisch, mit einer besonderen Dynamik zueinander. Alle vier, besonders die drei Jungs, aber auch Lenalee, gehören leicht zu meinen Top-Lieblingscharakteren. Ebenso sind die Nebencharaktere gut ausgearbeitet.
Weder bei D.Gray-man, noch bei den beiden anderen, finde ich Charaktere, die ich schlecht geschrieben fände. Ob Krory, Miranda oder die Noahs und andere: Ich mag sie alle! Und selbst hinter den Nebencharakteren steht eine besondere Hintergrundgeschichte.Zu den den Jungs habe ich im entsprechenden Blogeintrag schon viel geschrieben, zu Lenalee leider nicht: Nur so viel: Ich finde sie toll. Sie wirkt realistisch und gutherzig, aber dennoch nicht zu unglaubwürdig gut. Dazu tragen auch ihre Geschichten und Ansichten bei, dass sie sich in Wahrheit um "ihre Welt" mehr kümmert, als um die Welt als Gesamtes, und sie sich mit Gott (existent oder nicht) auf Kriegsfuß sieht und ihn hasst.
Und ich finde sie mit Allen zusammen superknuffig. x3

Die Charaktere wirken bodenständig und selbst, wenn man anfangs glauben könnte, dass Allen der typische Protagonist sei und Kanda wie der typische Ruhige, Coole, Lenalee wie das nette Mädchen der Gruppe und Lavi ein wenig wie der Comic Relief rüberkommen, merkt man sehr schnell, dass keiner von ihnen ein Stereotyp ist, und sie alle ziemlich real wirken.

Kurz zu den beiden anderen Hauptcharakteren:

(Spoiler!) Kanda zeigt sich in ein paar Situationen um einiges umgänglicher, als man erwarten würde, und kümmert sich um die Menschen und das Geschehen um ihn herum, auch wenn er diesen Fakt zu verschleiern versucht. Außerdem steht hinter ihm eine sehr heftige Hintergrundgeschichte, die einem die schlimmste Szene bereitet, die man sich vorstellen kann.

Lavi verbirgt die eigene Zerrissenheit hinter seiner Fröhlichkeit, hasst die Menschheit dafür, dass sie immerzu in Kriegen verwickelt ist und wäre als Bookman gerne neutral, kommt aber zum Schluss, dass er dies nicht sein kann, sobald er andere Menschen ins Herz schließt. (/Spoiler)

Allen ist dabei nicht nur einer meiner absoluten Lieblingscharas, er ist auch, neben einer Hand voll anderen, einer meiner Lieblingsprotagonisten.
Und die Beziehungsdynamiken hier, ich betone es nochmal gerne: Ich liebe sie. x3

Für die Story gilt genau dasselbe. Ich habe selten eine so komplexe Story gesehen, die einem aber nie ins Gesicht drückt, für wie komplex sie sich hält. Anfangs beginnt sie sehr episodisch, was zumindest mich nie gestört hat. In Kapiteln von 200+ merkt man plötzlich, wie viel Foreshadowing, vorrangig für spätere Enthüllungen, sie bereits in den ersten Kapiteln betrieben hat und Bezug auf die ersten Mission der Exorzisten nimmt!

(Spoiler!)Im weiteren Storyverlauf weiß man immer weniger, wer (klar) gut und böse sein soll, und unsere Hauptcharaktere finden sich irgendwo in dem Geschehen wider, ohne da nun etwas spoilern zu wollen. (/Spoiler)
Zuerst wirken die Antagonisten noch auf ihre Art recht albern, das sind sie aber nicht.

Und im späteren Storyverlauf zeigt die Mangaka auch, dass sie sehr gute und schmerzhafte Liebesgeschichten miteinbringen kann (und der Manga LGBT-freundlich ist x3).
Der Manga und Anime haben so unglaubliche Szenen, die mir unter die Haut gingen, und das durch die gesamte Story hindurch!

Selbst die Symbolik hält sich im Hintergrund, obwohl ich sie sehr schön ist, wenn man sie findet.

(Spoiler!) Ich fand es zB. angesichts von Allens Hintergrundgeschichte, Persönlichkeit und seinem Wunsch aus Schuldgefühlen heraus so wie Mana werden zu wollen, wundervoll, dass er an einer Stelle sogar wortwörtlich in einem seiner Outfits eine Maske aufgesetzt bekommt.
Allen versucht herauszufinden, wer er selbst ist, ohne Mana zu kopieren, und was die Mysterien, die sich um seine Person herum abspielen, zu bedeuten haben. (/Spoiler)
Trotzdem werden einem solche Dinge nie oder recht selten ins Gesicht gedrückt.

Die meisten dieser Argumentationen kann ich auch für die drei anderen bringen, aber bei D.Gray-man ist es noch das besondere Setting und den Ton der Story, den ich von den dreien noch am liebsten mag, auch wenn ich die Settings der anderen Manga, die ich aufzähle, wirklich ansprechend finde. Oder anders gesagt, das gesamte Feeling der Story und die Dark Fantasy-Elemente, die aber nicht in einen billigen Splatterhorror übergehen, sind perfekt für mich. Die Mangaka ist sehr kreativ mit dem parallelen viktorianischen Zeitalter und den Steampunk(mehr oder weniger)- und Fantasyelementen umgegangen. Ihr Worldbuilding und die Prämisse gefallen mir unglaublich gut und sprechen mich einfach auf so einer grundlegender Ebene an.

Der Fantasyteil ist eben besonders großartig und die Geschichte mit den Akumas geht nah und stellt eine wunderbare Prämisse dar. Mal davon abgesehen, dass mit der Zeit so viele Fragen aufgeworfen wurden, bei denen ich sehr neugierig auf eine Antwort bin.

Auch die Kämpfe werden im Manga immerzu besser und lassen sich fließender lesen.


Zeichenstil

Der Zeichenstil lässt anfangs noch zu wünschen übrig, aber mittlerweile bzw. seit einiger Zeit sieht er einfach nur noch wunderschön und künstlerisch aus. Wie sehr sich Frau Katsura gesteigert hat: da kann man ihr nur großen Respekt entgegenbringen.

Außerdem sind ihre Charakterdesigns sehr kreativ und sehen einfach nur optisch ansprechend (und fesch!) und unverbraucht (aka nicht "hab ich schon tausend Mal gesehen") aus, genauso wie die Waffen und Darstellung der Akuma kreativ und fantasievoll sind.
Und wisst ihr, das Fangirl in Charizard liebt toll aussehende Uniformen! *~*

Die Panels sind lebendig und lassen sich gut in einem Fluss lesen.

Etwas Kritik

Das einzige Manko ist eben: Der D.Gray-man-Manga ist bekannt dafür so verdammt langsam und sehr oft auf sehr langem Hiatus zu sein. :(

Nun gut und ich kann es bei Anime und Manga nicht so sehr ab, wenn der Ton so rasch zwischen Comedy und Drama wechselt, da hat D.Gray-man hier und da was davon.

Eine andere Sache ist diese seltsame Vorstellung der Japaner vom Christentum und Legenden und Symbolen und so, aber dazu sag ich am besten gleich bei Owari no Seraph was lol. Ich kann kaum meckern, wenn man darum herum sehr interessante Geschichten aufbaut.

Außerdem gibt es in der Mitte der Story ein paar wenige, recht ungeschickt inszenierte Power-Ups, die zu klischeehaft wirken, aber dann hat sich die Mangaka entschieden, dass sie wieder lieber die Mystery-und Horrorichtung einschlagen möchte, anstatt sich zu vieler Battle Shounen-Tropes zu bedienen.

 

Noragami

von Adachitoka

Synopsis (von MAL)

As a relatively unknown minor deity without any worshippers, Delivery God Yato takes on odd jobs for only five yen, with the goal of amassing a fortune large enough to buy himself a shrine. But in addition to obscurity, he has another problem: his "Shinki," or weapon partner, has decided to resign, tired of being with a homeless god. Left with no weapon, Yato takes on more jobs, hoping to find a new partner soon.

While out putting up fliers for a missing cat, Yato sees said cat and chases after him, right into the path of an oncoming vehicle. Hiyori Iki, a nearby girl, rushes to push Yato out of the way and ends up hurt herself. After waking up in the hospital, she discovers the incident has knocked her soul loose from her body. Realizing his actions caused this, Yato promises to help return Hiyori to normal—for five yen of course. But in order to return her to normal, he requires a new Shinki, which he finds in the rebellious spirit Yukine.

Noragami tells the story of a girl walking the line between two worlds, and a stray deity's quest for a place to call his own.

Genres

Shounen, Urban Fantasy, Action, Romance, Drama, Comedy

Wieso ist er mein Lieblingsmanga?

Spoiler

Handlung und Charaktere

(Fangirlingwarnung!) Wisst ihr, ich hab diese Waifu- und Husbandokultur nie verstanden; klar häng ich sehr, SEHR an meinen Lieblingscharakteren und mir gefällt auch das Aussehen vieler, aber sie sind mehr wie... "these are my kids!" DOCH dann hab ich den Noragamianime gesehen und muss euch sagen: Yato kommt am nähesten an sowas wie einen Husbando heran! xD
Ich glaube, so RICHTIG stand ich real noch nie auf einen Kerl, aber für Yato würde ich sehr gerne eine Ausnahme machen. (/Genug gefangirlt!)

Wie ihr euch denken könnt, hab ich zu Husbando... Yato bereits in dem anderen Blogeintrag genug gesagt, aber die Charaktere sind mir eben sehr, sehr wichtig, sodass ich einen Manga so wirklich zu meinen Favoriten zählen kann. Damit dürfte logisch sein, dass auch Yato zu meinen Lieblingsprotagonisten zählt.

Ich weiß nicht mehr so recht wie und weshalb ich ausgerechnet zu Noragami kam. Zu der Zeit hab ich nicht so viele Anime gesehen, nur ab und an einmal, und hab aus Spaß mal nach einem Anime mit Kamis oder Yokais gegooglet. Da war Noragami bei einer Liste weit oben dabei. Ich hatte gerade Stress in der Uni und jemand hat geschrieben, dass Noragami eine Comedyserie sei. Well, dann wäre sie Recht gekommen.
Da hab ich gleichmal alle zwölf Folgen des Animes am Stück gebingewatched, war richtig gehypt, und hab mir am nächsten Tag sofort nach der Uni alle bisher erhältlichen Manga gekauft und die Kapiteln allesamt nochmal durchgelesen, auch über das Ende der ersten Staffel hinaus.
In der ersten Staffel wirkten die ersten zwei, drei Folgen auch für mich noch eine sehr lustige Comedyserie war. In denen dachte ich noch, dass der Anime eben so weiterlaufen wird, aber nicht so viel mehr an Tiefe bekäme. Oooh, was hab ich mich gettäuscht...
Ich kann nur sagen: Der Manga behält etwas bis einiges an Humor bei, aber ogott, wird der traurig!

Noragami gehört zu meinen Lieblingsmanga, weil er so rasch an so viel Tiefe gewinnt und mich ebenfalls auf vielen Ebenen berührt hat. Von den Charakteren her, ihrer besonderen Persönlichkeit, die so gar keinen Stereotypen entsprechen, von der Atmosphäre her, die oft etwas Melancholisches an sich hat, auch in einigen der glücklichen Momenten, vom Setting her und diese Verbindung, die man zum Shinto spürt. Der anfängliche Comedyanime/manga hat im Hintergrund etwas sehr Spirituelles bekommen, das eine wunderbare Atmosphäre erschafft.

Das Setting hat mich wirklich sehr angesprochen, da ich neugierig war Urban Fantasy im modernen Japan zu sehen, das sich mit Kamis und diesen Mythen an sich mehr auseinandersetzt. Shinto ist nunmal so eine komplett andere Religion, oder besser gesagt Glaube, als das Christentum, und hat mich bereits damals schon begeistert und fasziniert, als ich Prinzessin Mononoke gesehen habe.
Demnach habe ich mich dann, als der Manga soweit war, auch etwas mit einigen der genannten Kamis und der Unterwelt beschäftigt.
Das Setting integriert sich wirklich gut in die moderne Welt der Menschen und bringt einige kreative Ideen mit sich. Das Worldbuilding finde ich wundervoll aufgebaut und es wirkt einfach so organisch und natürlich, dass man riesigen Spaß daran hat.

Außerdem ist die Story mitreißend und hat so viele, tolle Szenen zu bieten, die mich bewegt haben und ich wollte unbedingt weiterlesen! Zudem stellt die Story kaum jemanden auf einen nervigen "High Moral Ground" und moralisiert nicht so viel.

Dann sind da natürlich die Charaktere:

Zu Yato steht oben genügend da, aber um es nochmal kurzufassen: Er wirkt so fehlerhaft und menschlich, genau das hat mich angesprochen, ebenso wie seine innere Entwicklung wirklich großartig ist und man merkt eben, wie komplex und tief sein Charakter ist, wenn man bereit ist, über diesen, ein wenig vorhandenen, Comic Relief-Status hinauszusehen. Zudem wirkt er so glaubhaft, da er ebenfalls nach Jahrhunderten noch Probleme hat ordentlich zu kommunizieren und Probleme zu lösen, und auf andere einzugehen.

Beispielsweise weiß er ja eigentlich sehr gut, dass Yukine schwierig ist und ebenso eine schwierige Zeit durchmacht, aber durch seine manchmal etwas schroffe Art befiehlt er ihm bloß, dass er den ganzen Unsinn unterlassen soll, anstatt ihm wirklich mal zuzuhören und mit ihm tatsächliche Gespräche zu führen.

Andererseits verläuft die Kommunikation zwischen den dreien, Yato, Yukine und Hiyori, wiederrum sehr offen und direkt.

Yukines Geschichte hat mich ebenfalls wirklich berührt und er wirkt so realistisch und seinem Alter entsprechend! Yukine ist ein umherwandernder Geist eines verstorbenen Teenagers, der von Yato zur Waffe gemacht wird. Er kämpft immerzu mit intrinsischen Problemen, da er nicht mit seinem Tod und diesem Zustand und unter solchen Umständen mit Yato zu leben... existieren, zurechtkommt.
(Spoiler!) Schlussendlich denkt er nicht darüber nach, was seine Handlungen Yato antun könnten, und schlägt die Fensterscheiben ein, da ihn weder seine Gleichaltrigen sehen, noch Yato ihm ordentlich zuhört. So wird er zumindest einmal richtig gehört.
Ich weiß von Kindern und Jugendlichen nunmal sehr gut, dass sie etwas anstellen und Aufmerksamkeit erregen, wenn sie eigentlich Hilfe anfordern möchten, ihnen aber keiner zuhört.
Danach erlangt er etwas Einsicht, da Yato wegen ihm beinahe gestorben wäre, aber ich mag es sehr gerne, dass seine spätere Charakterentwicklung nicht linear verläuft und er zwischendurch immer wieder mit sich zu kämpfen hat und zweifelt. (/Spoiler)

Hiyori ist ein normales Teenagermädchen, die ebenso wirkt, sich aber gleichzeitig sehr erwachsen und einsichtig verhält. Sie versucht die beiden zu verstehen und auch im späteren Verlauf die Gründe für Bishamons Hass beispielsweise herauszufinden.
Sie ist eine angenehme Protagonistin und wie ihr wisst: Auch Yato und Hiyori sind OTP. <3 Sie haben so eine tolle Beziehung zueinander, so eine wirklich ansprechende Dynamik und sie entwickeln sich miteiannder so natürlich! Außerdem bewegt sich der Manga in letzter Zeit immer mehr und mehr in die Romancerichtung, aber hat schon immer starke Hintes abgeliefert.

Bishamon gehört ebenfalls zu meinen Lieblingscharakteren, obwohl ich sie in der ersten Staffel gar nicht mal so gerne mochte, aber selbst da merkte man bereits deutlich, dass hinter ihr mehr steht, als bloß eine irre gewordene Kriegsgöttin, die Yato tot sehen möchte. Da freute ich mich gleichmal die Gründe herauszufinden. Selten hat mich ein Arc beim Lesen mehr mitgenommen als Bishamons Arc! Doch, schon ... der anschließende Yomi-Arc zum Beispiel! xD

Und auch andere Charaktere wie Nora oder Kazuma finde ich wirklich gut geschrieben. Hinter Kazuma steht mehr als erst vermutet und Nora ist wunderbar; also nicht als Mensch, aber als Charakter.
Irgendwie beginnt man mit der Zeit dennoch Mitleid für sie zu empfinden. Sie verwechselt ihr kindliches Besitzdenken und die Angst ohne ihn zu sein mit Liebe und macht ihm deshalb, teilweise, das Leben zur Hölle.
Sie behauptet Yukine sei "farblos", in Wahrheit ist sie es selbst und sogar ihr blasses Charakterdesign, zusammen mit dem weißen Kimono, zeigt das sehr schön.

Der Unterschied zwischen Yato und Nora, sowie Yukines "Rückfälle", zeigen auch anschaulich, dass eine richtige Charakterentwicklung für die beiden sehr schwierig und bei Nora wohl unmöglich ist; finde oder schätze ich.
Die Charaktere für sich alleinstehend sind bereits sehr gut ausgearbeitet und bedienen sich nur weniger Klischees, aber das wirklich Besondere an Noragami sind ihre Dynamiken und Beziehungen zueinander.

Zeichenstil

Der Zeichenstil war von Anfang an wunderschön und wirklich faszinierend und eine Wohltat für die Augen. xD
Dann ist kaum zu glauben, dass er immerzu noch schöner und besser wurde.
Die Gesichter sehen wirklich schön aus und haben Tiefe, die Hintergründe sind ebenfalls ansprechend, oft detailliert und fügen sich sehr gut ein, und die Kämpfe sehen sehr dynamisch aus.
Hier kann ich nur sagen: Das Feeling ist auch hier tiefer als beim Anime? Dabei folgt vor allem die zweite Staffel der Handlung eins zu eins und macht nichts falsch. Ich mag einfach nur den Schwarz-Weiß-Stil und den Stil von Adachitoka an sich so gerne. ^^
Auch die Charakterdesign von Noragami sind allesamt sehr schön und kreativ und geben teilweise ihre Persönlichkeit wider.

Etwas Kritik

Eigentlich kaum etwas?
Manchmal wurde und wird das Thema darum, ob Hiyori Yato nun vergessn könnte oder nicht, etwas repetitiv. An einigen Stellen wirkte es schon so, als würde der Manga etwas auf der Stelle stehen und sich da nicht wirklich weiterbewegen.
Allerdings sind die Gründe dafür auch nachvollziehbar und gut erklärt, aber dennoch ...



I will go down with these ships. x3 Noragami, Seraph of the End, Anime, Favoriten, Hiyori Iki, Lieblingspaare, Manga, Mika, Mikaela Hyakuya, Pairings, Yato, Yuuichirou Hyakuya

Autor:  Charizard

Der Titel ist an den (Parodie)Song I ship it von "Not Literally" angelehnt. =D

Natürlich ist der Post wieder ein Copy-Paste von meinem Beitrag im Anime-Manga-Bereich.
Also, an sich ist es schwierig zu beschreiben, was ich generell mag. Also ich versuch es mal ganz allgemein zu halten. XD
Einerseits mag ich sehr gegensätzliche Paare, einfach wegen dem Yin-Yang-Prinzip, aber ich will trotzdem einen gewissen Grundrespekt, Sympathie und das Gefühl, dass abgesehen von der romantischen und ev. sexuellen Anziehung auch tiefe Freundschaft vorhanden ist. Was irgendwie meine Lieblinge gut erklärt.
Deswegen kann ich Pairings nicht ab, bei denen an sich ein riesiges Gefälle herrscht und ich nur das Gefühl habe, dass da wirklich nur Abneigung da ist. Ich meine... wieso? Allerdings mag ich auch dauernden Kitsch nicht und finde ein bisschen einander aufziehen und etwas mehr Energie großartig.
Die meisten Pairings, die ich mag, sind auch (fast) Canon. Oder haben sehr starke Hints. Nicht alle, aber ziemlich viele. Manchmal hat man halt "Crackpairs". xD
Außerdem hasse ich Instalove oder finde es zumindest ziemlich langweilig. Ich weiß, dass man sich auf den ersten Blick sympathisch sein und sich anziehend finden kann, aber Instalove find ich langweilig und faul, da finde ich gar keine Spannung und Anziehung.
Und ich mag nun seit einiger Zeit auch den Childhood friends-Trope... weil sie sich einfach einander gut kennen. Bzw. mag ich es, wenn ich Beziehungen auf mehrere Arten interpretiere kann und sie immer(noch) Sinn machen.

Also und... die Gesamtheit ist weniger gay als gedacht.
... Enttäuschend. xD

Fanarts gehören nicht mir und so... das wisst ihr ja.

Ich schreib nicht zu allen was. Viele sind einfach zusammen süß, haben eine gute Dynamik, die meisten sind canon oder haben viele Hints und ich denke, selbstsprechend, wieso ich sie mag. ^^
Außerdem sehen sie alle zusammen süß aus. XD



Homura x Madoka (Madoka Magica) - Nezumi x Shion (No. 6) - Allen x Lenalee (D.Gray-man)

Kanda x Alma (D.Gray-man) - Ash x Eiji (Banana Fish) - Ashitaka x San (Princess Mononoke)
Ymir x Historia (Attack on Titan)

 

Meine beiden OTPs. <3

Mika x Yuu (Owari no Seraph)

Spoiler

Mika verweigert es auch (oder eher hauptsächlich) wegen Yuu Menschenblut zu trinken, weil er seine Ansicht und seinen Hass gegenüber Vampiren kennt. (Dazu kommt noch, dass er die Kinder nicht als Livestock behandeln will, wie die Hyakuya-Waisen behandelt worden sind und er einfach auch zu stolz ist, weil er Vampire selbst ebenfalls hasst und damit sich, however) Und nun ja, er leidet darunter und hält es dennoch durch.

Yuu wiederrum leidet die gesamte Zeit natürlich unter dem Tod aller Waisen, aber eben vor allem darunter darunter, dass er zu diesem Zeitpunkt Mika noch totglaubt. Asuramaru nimmt immer und immer wieder Mikas Aussehen an und da der Dämon bestens weiß, was ihn beschäftigt...

Später ändert Yuu sogar den Sinn, den er in seinem Leben sieht, als er erfährt, dass Mika noch lebt und seine sehr festgefahrene Ansicht davon, dass alle Vampire Monster seien, die er töten muss, worauf er davor sehr besessen war. Wenn man so fanatisch fokussiert ist, dann ist es ein großer Wandel diesen Lebenssinn zu ändern. Es ist einfach heartwarming, wie er ihn keine Sekunde lang als Monster ansehen will.

Ich hätte es unter anderen Umständen vielleicht als nervig empfunden, dass Mika ihn auf jeden Fall retten und auf seine Seite ziehen will, also diese fixe Idee davon. Da dieses "die JIDA nutzt dich aus, selbst Guren" aber nunmal kein Hirngespinst ist, ist das nur allzu verständlich.
Außerdem find es so ironisch-süß, dass Mika ihm damals geholfen hat sich für die Hyakuya-Waisen aufzuwärmen und Yuu ihn dafür Jahre später mit seiner "neuen Familie" vertraut macht / ihn dazu bringt ihnen langsam zu vertrauen.

Es ist genauso heartwarming, dass irgendwie... ich weiß nicht, wie ich das genau, betreffend beschreiben soll. Die Jungs sind erst sechzehn Jahre alt und Mika ist einige Zeit lang mit der letzten, übriggebliebenen "Naivität" von der Idee überzeugt, dass er mit Yuu alleine einfach abhauen kann, um sie beide vor allem abzuschirmen, nach alledem was beiden passiert ist. Aka bei ihm die Umwandlung in einen Vampir, die Schmerzen, den Verlust seiner Menschlichkeit, dort unter ihnen leben zu müssen... Ferids ständigen (sexuellen) Belästigungen. -__-
Er gibt die Idee aber dennoch auf, weil Yuu es anders wollte.
Und dann punkto Menschlichkeit: Yuu ist seine letzte Verbindung dazu, was es noch trauriger macht.

Außerdem erfährt man, dass sowohl Mika wie auch Yuu von ihren Eltern misshandelt wurden und da kommt man nicht drum herum zu denken, dass sie automatisch ein tiefes Verständnis füreinander aufbringen und versucht haben die anderen, kleinen Kinder besser zu behandeln, als sie selbst behandelt worden sind. D=

Und die beide sind natürlich OTP, auch wenn ich sofort und gerne zugebe, dass ihr Verhältnis zueinander nun auch nicht besonders gesund ist und sie beide ein zerstörtes Selbstwertgefühl haben, aber genau das lässt sie zusammen glaubwürdig wirken - und zumindest versuchen sie es.​

Die beiden ergänzen sich durch ihre gegensätzlichen Ansichten und Charaktere. Sie kennen sich (immer noch) in und auswendig oder versuchen sich zumindest in anderen Situationen zu verstehen, da sich doch einiges geändert hat, was sich vor allem in den späteren Mangakapitel herausstellt, in denen sie wieder vereint sind und auch schon in der Szene, in der Mika sein Blut trinkt.

Ich finde es sehr angenehm, dass immer wieder etwas Comedy und vertraute Neckerein zwischen den beiden da ist. Sie verstehen sich einfach und ich meine, die Artworks und viele Verhaltensweisen etc... sprechen für sich und die Chemie der beiden ist so toll. Das kann man schon fast nicht mehr falsch interpretieren.
Das Beste daran ist ja, dass der Anime immer noch natürlich ein Battle Shounen ist und jeder, der daran gearbeitet hat, sich wohl dachte: We don't care. Let's make this obviously gay! xD
Und dann noch in den neueren Kapiteln, diese Aussagen wie "Hey, your partner is calling you", "the key to his heart is Mika" etc.


^ That's an official artwork & manga art.  x3



Yato x Hiyori (Noragami)

Spoiler

Ich finde die Art, wie sie dargestellt sind, auch großartig. Hiyori hat viel Zeit ihn kennenzulernen und nimmt nicht alles, was er tut, was manchmal tatsächlich Blödsinn oder auch arschig ist, ungefragt hin. Sie hinterfragt auch seine Moralvorstellungen etc... und versucht ihn zu verstehen.

Auch was die sehr zwielichtige und komplexe Angelegenheit mit seiner Vergangenheit und Father und Nora betrifft. Sie ist sehr reif für ihre fünfzehn oder sechzehn Jahre.

Und für Yato gilt auch, dass er genug Zeit hat um sie kennenzulernen. Ein offensichtliches Problem ist natürlich auch hier, dass Hiyori altert und sterblich ist. Wie auch immer, ich komm nicht drum herum die beiden zusammen einfach so gern zu sehen und bin vollkommen zufrieden damit, wie es jetzt ist. Ich will irgendwie an der Stelle auch mal gar nicht mehr oder so, bin aber offen dafür. XD
Yato hat ein Problem damit sich vorzustellen, dass sie später heiraten könnte, Hiyori steht ihm dauernd bei, begibt sich in Gefahr und weigert sich ihren derzeitigen "Zustand" aufzuheben, weil sie ihn sonst vergessen könnte... oder ganz bestimmt wird.

Die beiden haben eine tolle Chemie, sie verstehen sich gut, sorgen sich umeinander und haben haufenweise gute, süße und vll. auch eher traurige Momente. Und sie gehen sehr locker miteinander um und es gibt auch genug Witz.

Dann ist da noch Yukine. Sie vermittelt zwischen ihnen und sagt Yato ihre Meinung, wann auch immer sie einer anderen ist. Außerdem find ich es interessant, wie sie sagt, dass in ihrer Familie nicht so offen gestritten wird, sie es aber plötzlich bei Yato und Yukine anders sieht und es deswegen keine heruntergeschluckten Aggressionen zwischen ihnen gibt. (najaaa...? Ähem :D)
Die beiden sind einfach ultrasüß und ... don't you ever touch Hiyori! XD Wenn ihr etwas zustößt, aktiviert das Yatos Berserk Button. XD Das ist einfach süß, er ist so fokusiert auf sie, vll., weil sie ihn nicht vergessen und freiwillig bei ihm und Yukine sein will, und beschützend.

Omg, diese eine Szene, in der Hiyori Yatos Minischrein baut und er weint... und dann sieht man ihre geschundenen Hände. Das war eine der schönsten Szenen, die ich je in einem Anime gesehen habe. ;__;
Und dann gab es in der zweiten Staffel, in der sie seinen richtigen Namen herausfindet und ihn umarmt / er sich auf sie fallen lässt, als sie ihn zurückholt. x3
Außerdem ist es so süß, wie menschlich sie Yato behandelt und das Gefühl gibt, dass da endlich jemand, neben Yukine, ist, dem seine Existenz nicht gleichgültig ist und jemand da ist, dem er nunmal wirklich sehr wichtig ist. Gleichzeitig gibt Hiyori dafür alles, um ihm das zu beweisen.
Dafür vergöttert er Hiyori beinahe, obwohl es ja eigentlich andersherum "sein sollte". xD

 

^ Mangapanel. *.*



Lieblingscharaktere - Post 2/3 Avatar - Herr der Elemente, Noragami, Anime, Favoriten, Lieblingscharaktere, Manga, Yato, Zuko

Autor:  Charizard

Lieblingscharaktere <3 - Post 2/3

Da ich seit dem letzten Mal, als ich eins dieser "Mosaiks" gemacht habe, ein paar Sachen gesehen habe, nur an meinen Top 5 hat sich so gar nichts geändert: Here we go. <3

Mal davon abgesehen, dass ich einfach ein riesiger Animefan(girl*hust*) bin und diese Charas einfach herze, schreibe ich selbst auch sehr gerne und finde es interessant, wie andere ihre Charaktere schreiben. Daher investiere ich in so einige / recht viele Charaktere, die mein Interesse wecken, schon viele Gedanken.

Was ich aber noch nie so ganz verstehen konnte, ist diese "Waifu / Husbando-Kultur" in der Animeszene, bei mir ist das mehr... these are my poor kids. </3

In dem Post sind Yato und Zuko.
Ich teil den Post auf, damit der nicht zu lang wird. ^^



MEINE 5 DARLINGS / PLATZ 1

YATO
aus Noragami

Wenn ich es kurz machen wollen würde... Ich überlege mir nur grad, wie ich genauer auf ihn eingehen soll ohne zu spoilern. XD

Ich lieb einfach seine beiden total unterschiedlichen Seiten einfach total. Seiten, nicht Persönlichkeiten, wie ich in einer sehr (für mich zumindest) seltsamen "Analyse" mal gelesen habe. óo Ich hab hier wirklich das Gefühl bekommen, dass es ihm wirklich zu Gute kommt und sehr viel Tiefe verleiht und nicht irgendwie deplatziert wirkt. Auf mich wirkt es so: Jep, Adachitoka wissen was'se tun. Von dork oder cinnamon roll zu "I kill you" in drei Sekunden. xD

Das war so ein Charakter, den hab ich die ersten drei Minuten gesehen: Passt, gehört zu meinen Lieblingen! XD Obwohl sich der Eindruck beim Manga noch verstärkt hat, da der Anime das erste Kapitel weggelassen hat. Das Ding ist auch, egal ob kami hin oder her, er wirkt sehr, sehr "menschlich" und reagiert sehr verständlich auf zB. Father und Nora und auch auf Hiyori und Yukine.

Und ich möchte noch extra erwähnen, dass ich seinen Synchronsprecher Hiroshi Kamiya absolut genial finde, der übrigens auch Takashi spricht... und zigtausend andere. xD

Die Frage nach dem Charakterdesign stellt sich hier doch gar nicht mehr, vor allem bei diesen Augen! xD Aber auch der Rest des Designs dazu ist wirklich klasse. Ähm, vor allem Kimono und der Samuraizopf und... yes!

Die meisten Bilder hier täuschen vll. etwas, wenn man weder Anime noch Manga kennt, denn eigentlich ist er die meiste Zeit über ein dork und hat so ein bisschen eine an der Klatsche. XD Und kann drei Sekunden später wieder toternst oder zum Fürchten sein. Also va anfangs aus Hiyoris Augen.

Ich denke aber im Bezug auf seine Vergangenheit und Sakura nicht, dass erst sie in ihm die Abneigung gegen das Morden weckte. Es sah für mich nicht so aus, als würd er sich wohl damit fühlen und tat es wirklich nur wegen und für Father. In der Vergangenheit wirkt er um einiges ernster, aber ich denke, er ist in der Gegenwart einfach wie er nun ist, weil er sich wohler und echter auf diese Art fühlt und es seinem Grundcharakter eher entspricht so zu sein.

Was für mich auch dagegen spricht, ist eine Theorie, die ich sehr mag, ist die Tsukoyomi-Fandomtheorie hier und googlet euch das, wenn ihr interessiert seid. Sonst verrat ich mehr, als anderen lieb ist. ^^

Mit seinen Ansichten müssen sich viele erst vll. anfreunden, was Hiyori nicht anders ergeht. Mir ist das relativ bis stellenweise sehr leicht gefallen. Wirklich einzig bei "If people want to die, let 'em die" musst ich kurz etwas schlucken und joa. Ja, irgendwo... Sie geben ihm aber auch viel Tiefe und zeigen, dass er nicht nur dorky ist. Außerdem hat auch er einen tollen Humor. x3

Was ich sonst so an Noragami allgemein schätze, ist die Beziehungsdynamik aller Charaktere zueinander. Bei Yato wären das vor allem Yukine und Hiyori natürlich, aber auch Nora, "Father", Bishamon und Kazuma. Nun beginnen so langsam die Spoiler, wenn ich auf die letzten vier eingehe. XD

Hiyori und ihn shipp ich so sehr. =D Ich mag kein Instalove und ja ich liebe Beziehungen, die sich langsam entwickeln. Wir sehen alle, was da geht, sowohl die rein platonische Liebe (schreib ich mal so hin, da es IMO stimmt), wie auch die unterschwelligen sexual vibes, va von Hiyori, aber aus meinen Augen auch vice versa. Dafür reagiert Hiyori teilweise abwehrend und "aggressiv", wenn sie das selbst schnallt und verbergen will. Manche wollen mir vll. erzählen, dass es sich nur um tiefe Freundschaft handelt, aber so wie die rumkitschen und blushen; habt ihr was auf den Augen? xD

Aber abgesehen davon, dass es für mich ordentlich funkt, kann ich wirklich sagen: Ja, ich finde diese Beziehung der beiden zueinander alles andere als oberflächlich.
Yukine hat mich anfangs mit seiner Art irgendwie, auf eher positive Art und Weise, "genervt". Im Nachhinein war ich doch froh, dass sich sowohl Yato wie auch Yukine erst um eine gute Beziehung zueinander bemühen mussten. Ich interpretier einfach mal, dass Yato gerade deshalb auf Yukine gestoßen ist, weil er für den Jungen Verantwortung übernehmen will, auch wenn das jetzt so ohne Schrein und nicht so gut klappt haha, auch weil Father und Nora ihn scheiße behandeln und behandelt haben.
Aber Nora wiederrum, nun ja... ich liebe Nora auch. x/3

Er weiß aber auch nicht so recht, wie er Yukine feinfühliger behandelt, weil er ab und an doch eine etwas schroffe Art (und damit sehr interessante, so gar nicht kindliche Ansichten, wie man zuerst vermuten könnte) hat.
Auch entstehen viele Probleme, ohne nun ein Spoilertag verwenden zu müssen, dadurch, dass er nach Jahrhunderten wahrlich noch kein Kommunikationsgenie geworden ist, was ich sehr menschlich finde und damit sehr sympathisch.

Nora ist so eine manipulative Bitch, die imo Besitzdenken mit Liebe verwechselt. Deshalb macht das diese Dynamik zwischen ...äh Trashdad, Nora und Yato so interessant.

Spoiler

Ich mag auch dasselbe hier wie an Silver und Zuko, obwohl die beiden nichtmal seine leibliche Familie sind, ist er mit ihnen aufgewachsen, und obwohl Father hat versucht ihn zu einem Mörder zu erziehen und mit Nora ist er großgeworden: er hat die Stärke nach Jahrhunderten den Schlussstrich mit ihnen zu ziehen. Diese gesamte Entwicklung und sein Konflikt damit ist so unglaublich gut dargestellt und mir ging es einfach sehr nahe, als er sich schließlich von Nora trennen musste

Sonst: Zu Hiyori und Yato, hab ich sonst in meinem Blog / in dem anderen Thread zu meinen OTPs schon viel geschrieben / werde ich neumachen. x3



ZUKO
aus Avatar



Okay, das wird etwas kürzer, weil ich Avatar schon länger nicht gesehen habe und letztens nur bis zur Hälfte und so. D= Dh. aber nicht, dass ich Zuko weniger mag als die anderen hier. x/3

Zuko war von denen der einzige Charakter, bei dem ich wirklich ein bis zwei Staffeln gebraucht habe, bis ich ihn irgendwie mochte. Dafür hat's dann plötzlich klick gemacht und mir ist von einer Sekunde auf die andere ein "Ich find Zuko so genial!"-Lämpchen aufgegangen. XD
Wobei ich sagen muss, dass die erste Staffel von ATLA, zumindest davon wieder die erste Hälfte, auch allgemein etwas zum Warmwerden damit war. Ich hab weder so recht zu Aang noch zu Zuko geholfen. Eher wohl zu Aang, auch wenn ich sagen muss, der war immer okay-ish, aber nie so richtig einer meiner Favcharas.

Vom Charakterdesign her weiß ich gar nicht, was ich von ihm halten soll. Ich bin nur froh, dass er sich die Haare hat wachsen lassen. *hust* xD
Zuko ist insgesamt so ein interessanter Charakter, dass ihn die Narbe imo noch attraktiver macht statt zu schaden.

Was mir bei ihm auch besonders gut gefallen hat, ist wie bei den anderen beiden, dass man Zuko die Wahl offengelassen hat und er sich mit freiem Willen dafür entschieden hat, was er für richtig hielt.
Dazu kommt noch die Tatsache, dass er das Feuerbändigen erst gegen Schluss RICHTIG vom Drachen lernte, indem er seine Wut oder eben sein Temperament zurückhält und in etwas Positives umwandelt. Das hat mich ehrlich gesagt in meinem eigenen Magie/Elementesystem und Charakterisierung für meinen Protagonisten schon auch inspiriert *hust* XD

Bei Zuko war es für mich so; je besser man ihn kennenlernte, desto mehr konnte ich auch mit ihm mitfiebern und desto mehr und mehr konnte ich Zuko erst so richtig mögenlernen. Er ist aus meiner Sicht ebenso wie die anderen drei ein sehr ausgearbeiteter, vielschichtiger und interessanter Charakter, der eben dazu noch grundsympathisch ist.
Ich hab es auch sehr genossen welche Dynamiken sich mit anderen Charakteren ergeben haben, sei es Onkel Iroh, der Zukos Charakterentwicklung fast provoziert und angestoßen hat, seine Schwester und sein Vater, Mai, Aangs Gruppe...

Seine Aktionen mit der Aang-Gruppe waren für mich auch immer interessant, weil das Kräfteverhältnis immer im Gleichgewicht war ... oder eher Gegengewicht. Wenn es mit Aang bergab ging, lief es mit Zuko besser und umgekehrt, kommt mir vor. Für mich war aber schon ziemlich früh klar, dass sich Zuko für die Protas entscheiden wird und das hat einfach zu lang gebraucht, bis er es wirklich tat. Da hätte ich mir einfach noch etwas Interaktion gewünscht, bis die Serie endete. :<

Am interessantesten war von der Aang-Gruppe die Interaktion mit Katara für mich, da er sie nach den vielen Kämpfen, die sie hatten, unterstützt und versucht wirklich zu verstehen (statt wie Aang Predigten zu halten x.x).

Ansonsten kann ich hier auch bei Zuko sagen, dass ich seine Art ur gern mag. No-na-ned, sonst wär er hier nicht auf Platz 1. Vor allem ist's ziemlich witzig, wie er mit manchmal mit Feuer schießt, wenn er wütend ist. xD
Was mir bei ihm auch besonders gut gefallen hat, ist wie bei den anderen beiden, dass man Zuko die Wahl offengelassen hat und er sich mit freiem Willen dafür entschieden hat, was er für richtig hielt.

Dazu kommt noch die Tatsache, dass er das Feuerbändigen erst gegen Schluss RICHTIG vom Drachen lernte, indem er seine Wut oder eben sein Temperament zurückhält und in etwas Positives umwandelt. Das hat mich ehrlich gesagt in meinem eigenen Magie/Elementesystem und Charakterisierung für meinen Protagonisten schon auch inspiriert *hust* XD

... und generell, Zukos Kampfszenen waren immer großartig. =D Ich meine, das trifft eh allgemein auf Avatar zu.

Seine Charakterentwicklung, wie er iwo einfach ausgeglichener und ein wenig zufriedener mit sich und der Welt wird und erkennt, wo er selbst steht, war schön mitanzusehen und trotzdem wirkt es nicht plötzlich, als hätte sich seine Persönlichkeit ganz gedreht, zum Glück. x3 Allerdings würd ich ihn gern dafür slappen... hab ich das richtig in Erinnerung, Mei und er haben sich getrennt. War doch so, ja? ;_; Omg, ich hasse euch beide. Wieso steht der da nochmal auf Platz 1 dabei, diese Tatsache ist ... maahh. =(



AMV-Montag: "Lionheart" und "Soul Regality" Noragami, Ame & Yuki - Die Wolfskinder , AMV, Anime, Musik, Video, Youtube

Autor:  Xesterkun

 

Psst AMVs enthalten immer Spoiler.

 

​"Lionheart"

 

 

Editor:

NekoKitkat25hug

 

Anime:

Ame & Yuki - Die Wolfskinder

Musik:

Lionheart

 

Xester´s Eindruck/Meinung:

Dieses AMV hatte mich allein deswegen schon gewonnen weil es einen großartigen Film verwendete. Im Grunde ist das hier eine sehr verkürzte Zusammenfassung des Filmes und bringt dennoch fast die selben Gefühle in mir hervor die ich empfand als ich den Film sah.

Es gibt keine zu schnellen Schnitte, wofür ich dankbar bin und es passt alles so schön zur Musik.

 

 

"Soul Regality"

 

 

 

Editor:

JadeCharm

 

Anime:

Noragami

 

Musik:

Crossfire - Stephen

 

Xester´s Eindruck/Meinung:

Ich liebe AMVs die versuchen eine Geschichte zu erzählen, selbst wenn ich sie anscheinend nicht verstehe.

 

 





AMV-Montag: "Save Me" und "You Can´t Deny Us" Tengen Toppa Gurren-Lagann, Noragami, AMV, Anime, Musik, Video, Youtube

Autor:  Xesterkun

 

"Save Me"

 

 

Editor:

KushiiSmiles

 

Anime:

Noragami

 

Musik:

Show Me What I´m Looking For - Carolina Liar

 

 

 

 

"YOU CAN´T DENY US!"

 

 

 

 

Editor:

BecauseImBored1

 

Anime:

Tengen Toppa Gurren-Lagann

 

Musik:

Satellite - Rise Against

 

 



Should You Watch "Noragami"? Noragami, Review? ney eher nicht, Should You Watch

Autor:  Xesterkun

Guten Tag, Hallo, Hi und wie man sich eben so grüßt.
Solltet ihr neu hier sein, schnell 2-3 Zeilen damit ihr wisst was ein "Should You Watch" von mir ist.
Zuallererst sollte erwähnt sein das es kein Review ist das sich mit jeder kleinen Einzelheit auseinandersetzt. Ich schreibe wie ich lustig bin. Und es wird kein Punktesystem geben nur ein einfaches JA oder NEIN. Alles klar soweit? Dann ist gut.





Spoiler


Ich war, als mir Noragami vorgestellt wurde, ein wenig skeptisch. Aber Studio Bones muss man ja eine Chance geben, einfach wegen ihrer Vergangenheit mit ihren anderen Projekten. Und Bones-typisch ist es ein Fest für die Augen, selbst für meine verwöhnten. Solltet ihr mehr was für euer Gehör verlangen seid ihr hier auch richtig. Die BGMs sind nicht zu aufdringlich und die OPs und EDs sind erste Klasse, auch wenn das immer alles Geschmackssache ist.

Unsere Charaktere leben in der Moderne und der Protagonist ist ein Gott. Einer der sich noch seinen Schrein/Tempel verdienen muss. Doch wie macht man das? Indem man jede noch so kleine Arbeit erledigt. Sei es Bad schrubben oder Mobbing-Opfern helfen. Für jede Aufgabe verlangt er aber nicht mehr als 5 Yen. Wie ihr euch vorstellen könnt kostet es bestimmt eine ganze Menge sich einen eigenen Schrein bauen zu können. Das ist aber nicht das einzige Problem womit sich Götter auseinandersetzen müssen. Auch müssen sie Verunreinigungen beseitigen die die Menschheit plagen. Diese Verunreinigungen können von Normalsterblichen nicht gesehen werden und treiben sie öfters mal in den Tod oder finanziellen Ruin. Auch Götter können nicht gesehen werden, außer wenn sie gesehen werden. Nein im Ernst diese Regel ist irgendwie nicht ganz ausgearbeitet bzw erklärt worden. So kommt es auch das unsere Heldin der Serie vor einen Bus springt um unseren Gott, heißt Yato btw, zu retten, aber nun selbst in Lebensgefahr ist. Nicht nur das sie nun einige Tage im Krankenhaus liegen muss, es hat auch noch anderen Nebenwirkungen. Sie ist nun ein Wesen das zwischen dem Diesseits und dem Jenseits (nenn es jetzt einfach so weil mir die richtige Begriff entfallen ist) existiert. Sie fällt im Laufe der Serie öfters aus ihrem realen Körper als sie ihre Unterwäsche wechselt. Nun will sie aber das dieser Zustand wieder aufgehoben wird. So richtet sie sich an den Gott der sie da reingeritten hat und für seine übliche Gebühr nimmt Yato ihren Wunsch an. Wie sich aber rausstellt ist es gar nicht so einfach dieses Problem zu beheben. So kommt es das die beiden öfter miteinander abhängen und Gefahren bestehen.
Dann gibt es noch Heilige Gegenstände die die Götter brauchen um Verunreinigungen zu beseitigen. Diese Gegenstände sind verstorbene Menschen die die Götter auf der Straße gefunden haben. Aber darauf gehe ich nicht näher ein da man fast eine Doktor-Arbeit darüber schreiben kann.
Noragami kann man als eine leichtherzige Serie bezeichnen nur damit man mit einem Hammer erschlagen wird. Es ist nicht zu leichte Kost und auch nicht zu schwer, es ist genau richtig.

Eigentlich ist die Story nichts besonderes und auch absolut nichts neues. Auch das man Menschen zu Waffen verwandelt haben wir schon tausendmal gesehen. Aber es ist die Ausführung und die allgemein hohe Qualität die das hier doch zu einem Erlebnis machen. Es fällt einem aber auch nicht schwer Logikfehler zu finden. Wie zb das mit einem Mal sind Götter sichtbar für die Menschen, ein anderes mal nicht. Oder das Verunreinigungen jagen. Da dies ja nur Götter tun können sollte man denken das mehr als nur einer nach ihnen jagt und man deswegen öfters mal einen sieht. Ist hier irgendwie nicht der Fall, abgesehen von Yato und später mal Bishamon. Ich mag aber das die Menschen mit der Zeit vergessen das ihnen die Götter geholfen haben und das sich die Götter unentweg in ihre Erinnerung heben müssen.

Die Antwort auf meine Frage ob man Noragamisehen sollte ist eigentlich offentsichtlich.
JA solltet ihr. Und auch ihr solltet auch den Manga lesen.




Aktion "Manga": Noragami Noragami, Bishamon, Hiyori, Hiyori Iki, Manga, Manga-Review, Noragami, Review, Weblog-Aktion, Yato, Yukine

Autor:  Charizard

#1 meiner Mangareviewreihe. :)
In meinem vorigen Eintrag zu einer Weblog-Aktion, in dem ich Shion aus dem Manga / Anime No. 6 vorgestellt habe (-hier könnte leider nicht Ihre Eigenwerbung stehen ;D), habe ich gemeint, ich würde nächstes Mal einen Weblogeintrag zu Yato schreiben, wenn ich ihn schon momentan als Avatar hätte. Da die jetzige Aktion (von TonaradossTharayn ins Leben gerufen) allerdings einen Manga vorstellen soll, pack ich die Gelegenheit am Schopf und stelle euch meinen Lieblingsmanga vor.
Das war auch nicht ganz einfach, da ich zwischen Noragami und dem Pokemon-Manga geschwankt bin. Ich habe mich zwar für Noragami entschieden, aber glaubt mir Leute, Pokemon Special ist AWESOME. Nein, nein, ganz ehrlich, jeder kennt nur den Anime für Kleinkinder, aber der Manga ist hierzulande so underrated. :<
Deswegen gibt es hier einen kleinen Pocket Monsters Special-Eintrag, der aber nicht an der Aktion teilnimmt. :D

Nun konzentrieren wir uns aber auf Noragami. ^^
Was etwas schwierig werden wird, ist nicht zu spoilern...






NORAGAMI

Titelübersetzung: Streunender Gott
Genre: Fantasy, Shonen, Romantik
Mangaka: Adachitoka
Verlag: Kodansha
Ausgaben: bisher 13 (hierzulande wohl 11, ich bin jedenfalls bei 11~)

Inhalt
Im japanischen Shintoismus werden mehrere Götter verehrt. Diese "Vorlage" verwendet der Manga als Ausgangsprämisse.

Der heutzutage unbekannnte Gott Yato träumt von einem eigenen Schrein, denn er weiß: Wenn sich niemand mehr an ihn erinnert, verschwindet er. Gezwungenermaßen nimmt er für nur fünf Yen (der Betrag, der einem Gott normalerweise als Opfergabe dargebracht wird) jeden Job ab und sei er noch so scheinbar unbedeutend oder schmutzig. Dabei geht er sehr unkonventionell vor. Er trägt einen Jogger, ein zerfleddertes Halstuch und manche halten seinen Charakter für etwas derb und gewöhnungsbedürftig.
Yato hat mit einem nicht unbedeutenden Problem zu kämpfen: Seine vorige Waffe (auch Shinki genannt, dabei handelt es sich um eine tote Seele) hat gekündigt und nun ist er Phantomen hilflos ausgeliefert.

Die fünfzehnjährige Mittelschülerin Hiyori Iki meint Yato vor einem heranrasenden Bus (vermeintlich) retten zu müssen. Seit diesem Unfall, muss Hiyori als Halbphantom weiterleben. Niemand versteht wieso sie des Öfteren an Ort und Stelle einschläft. Ihr Geist wandelt, während sie schläft, als Halbphantom umher. Erkennbar ist sie dabei an ihrer Lebenslinie, die sie als Schwanz betitelt. Rasch erfährt sie von Yato, dass diese Lebenslinie nie durchtrennt werden darf, da sie sonst stirbt. Sie heftet sich an seine Fersen und verlangt von ihm, dass er sie von ihrem Problem befreit. Um die Angelegenheit ein wenig zu beschleunigen, hilft sie ihm dabei eine neue Waffe zu finden.

Nach einigen Komplikationen wird die verstorbene, ruhelose Seele eines vierzehnjährigen Jungen zu seiner Waffe. Yato gibt ihm den Namen Yukine. Als Waffe trägt er den Namen Sekki. Yukine jedoch kommt nicht damit zurecht nicht mehr unter den Lebenden zu weilen und damit stellen sich neue Probleme ein...


Meine Meinung

Fangen wir mit etwas an, das mich neben dem schönen Zeichenstil (dazu gleich mehr) von Anfang an bei Noragami begeistert hat: Wir treffen in diesem Manga viele, sehr schön ausgearbeitete Supernatural-Elemente an. Phantome, die für den Großteil der Menschen verborgen leben und diese zu negativen Gedanken und Gefühle verleiten, Götter, die nicht nur gegen Phantome, sondern auch gegeneinander kämpfen und sich einander das Leben schwermachen, eine Welt neben dem Diesseits, verstorbene Seelen, die von Göttern als Waffen gebraucht werden (nein, das ist hier ist NICHT Soul Eater! XD), etc...
Nein wirklich, die Ausarbeitung des Fantasyanteils und die Nähe zum Shintoismus (soweit ich das beurteilen kann), ist wirklich toll gemacht.




Der Zeichenstil! Der Zeichenstil ist ein Traum, er ist perfekt und einfach wunderschön gezeichnet. *_*
Yato übrigens auch, seien wir ehrlich, Bishonen erfreuen die Augen eines Mangafans doch immer. *hust* XD
Nicht nur die Charaktere sind allesamt ausnahmslos schön gezeichnet, man hat auch nie das Gefühl, dass sie im "leeren Raum" stehen. Der Hintergrund ist mit sehr viel Details versehen, ohne dass er den Charakteren die Show stiehlt.
Die Phantome sind übrigens auch großartig. Nehmt euch beim Lesen eine Minute und seht sie euch an. Oft ähneln sie Tiere wie Skorpione oder besitzen eine sehr eigenartige Form. Alle sind sie unterschiedlich und passen immer perfekt zur Situation.
Wenn man den Manga liest, muss man sich bei jeder Seite nicht nur für die Handlung ein wenig Zeit nehmen, sondern... seht euch die Zeichnungen einfach etwas länger an. Dieser Mangaka kann wirklich, wirklich zeichnen. ;)


Die Charaktere wachsen einen sofort ans Herz.
Hiyori hat diese typische, aber nicht langweilige Freundlichkeit und Herzenswärme, die sie wirklich großartig machen. Sie ist für Alter eigentlich sehr reif und zeigt sich oft sehr verständnisvoll. Sie ist ein superherziges Mädchen und ging mir nie auf die Nerven.
Mit Yukine bin ich nicht sofort warmgeworden. Sein Konflikt wird sehr gut geschildert, nur war er mir nicht von Anfang an sympathisch. Der Junge hat es mir oft wirklich nicht einfach mit ihm gemacht, bei allem Verständnis für seine Konflikte in Ehren.
Yato war mir sofort sympathisch, man braucht aber Zeit, um seinen Charakter wirklich zu fassen - ich liebe das! :D Da die Atmosphäre des Mangas ein wenig dünkler, als die des Animes ist (schaut ihn trotzdem, wirklich, der Anime ist großartig!), leiden eventuell an wenigen Stellen die Gags. Es bleiben aber noch genügend über.
An manchen Stellen könnte man meinen, dass Yato sozusagen vielleicht ein wenig ein Halbzeit-Idiot ist und sich nicht einer Jahrhunderte alten Gottheit entsprechend benimmt, bis man an jene Stellen gerät, die eine andere Seite von ihm zeigen und genau das Gegenteil aussagen. Nein, er ist wirklich einer der großartigsten Manga/Anime-Charaktere, die ich kenne. *_*
Ich mag auch seine Art, wie er seine Aufgaben erfüllt und welche Gedanken hinter der Art, wie er seine Jobs löst, dahinterstehen. Er lässt seine Auftraggeber die Anliegen, die sie eigentlich ihm anvertrauen wollten, unter Umständen sogar selbst lösen, weil er genau weiß, dass sich in deren Leben nichts ändern würde, wenn er sie an der Hand aus der Problemsituation herausführt.
Genauso wie Hiyori auch, muss der Leser erst herausfinden, was er von Yato hält und wer er wirklich ist. Nur so viel sei gesagt, im alten Japan war er ein Kriegsgott, ein ziemlich Furchterregender dazu. Dass er aber eigentlich gut ist, wird schnell klar, denn an der Zerstörung hatte er noch nie Freude; er führte eben Aufträge aus.
Wenn ich einen extra Charaktereintrag mache, gehe ich nochmal genauer auf ihn ein. ;)
Auf Bishamon und co. will ich jetzt nicht eingehen, da das zu viel spoilern würde. Genauso deshalb schweige ich mich mal über Nora aus.

Besonders viel Aufmerksamkeit wird auch der Entwicklung der Beziehung zwischen den Charakteren, des eigentlich nicht allzu großen Casts, zueinander gewidmet und dadurch wirkt alles ziemlich glaubwürdig.
Offiziell wird zwar das Romance-Genre angegeben (das merkt man imo auch schnell), es ist aber nie kitschig oder würde übertrieben wirken. Das Romance-Genre ist sehr dezent, dafür aber wirklich ergreifend dargestellt. Nicht kitschig, aber dafür wunderschön. ;)
Und nein, nein, niemand kann mir ausreden, dass das Pairing da ist und da nur Freundschaft wäre, ich bin nicht blind und das offizielle Genre ist Romance, also bitte! :D
Ich weiß, dass nicht wenige Leute bei der Ausgangslage oder der Kombination von "Jahrhunderte altes Wesen und fünfzehnjährige Schülerin" wegrennen (oft ja auch zurecht), aber gebt dem Ganzen in Noragami doch mal eine Chance. ^^
In Inuyasha übrigens ebenso, nur so am Rande. XD




Wieso habe ich Noragami ausgewählt?

Ich kenn den Manga erst seit wenigen Monaten, aber es war wirklich der Manga, der mir neben wenigen anderen wirklich länger in Erinnerung bleiben wird.
Die Welt ist gut ausgearbeitet und wird wohl jeden Urban Fantasy-Fan freuen, die Charaktere sind nicht nur toll gezeichnet, sie sind einprägend, sympathisch und lassen sich nicht so schnell vergessen (Ironie, wenn man bedenkt, dass genau das Yatos Hauptkonflikt ist XD), die Atmosphäre ist die perfekte Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit und das gesamte Thema des Mangas ist großartig.
Auf die auch sehr ernsten und nachdenklichen Themen wird sehr genau und imo relativ tief eingegangen, ohne jemals irgendwie "belehrend" zu sein oder die eine richtige Linie vorzugeben.
Was soll ich sagen, wenn der Manga den Geschmack trifft und man sich auf ihn einlässt, hat er auch viele wirklich herzerwärmende Stellen, Stellen, die einen nicht loslassen und neben dem Ganzen auch tolle Kampfszenen.

 




Hinweis: Themen-Einträge sind Weblog-Einträge, die einem Event zugeordnet sind. Wenn du also selber einen schreiben willst, tu das einfach in deinem Animexx-Weblog und gib dieses Event als Zuordnung an.

Zurück zur Weblog-Übersicht