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Thread: Die One Piece weiterschreibgeschichte x3

Eröffnet am: 19.10.2004 22:44
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Von:    BluejayPrime 04.03.2005 17:50
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Sanji richtete sich auf. //Nein. Nami hätte nicht mit ihm... nein, das hätte sie nicht. Nicht freiwillig.// Aber wenn sie es getan hatte, damit ER... Er stand auf und ging mit wackeligen Knien an Deck. Erneut begann er, Schmerz und Erschöpfung zu spüren.

"Verdammt!", murmelte Phewire. Mihawk hatte Probleme. Er brauchte ihre Hilfe, das spürte sie. //Wo bist du, Dad?//, fragte sie in Gedanken. //Auf meinem Schiff, wo sonst.// //Ist alles in Ordnung?// //Ja, mit mir schon. Mit Zorro weniger, aber das wird schon wieder. Kümmer du dich um seine Freunde.// //Geht in Ordnung, Dad.//, sagte sie. Nach einer Weile setzte sie noch hinzu: //Passt auf euch auf.// //Na klar, Kleine.// //Und nenn mich nicht Kleine!// //Okay, Kleine.//

"Hey! Wo soll's denn hingehen?" Der Pirat trat Sanji hart vor die Brust. Erneut wurde Sanji zu Boden geschleudert. "Du bist doch der Kumpel von dieser kleinen Nutte da, oder?" "Falls du von Nami sprechen solltest...", knurrte Sanji. "Dann was?" "SIE IST KEINE VERDAMMTE NUTTE!", brüllte Sanji. Erneut wurde ihm fast schwarz vor Augen. "Ist sie wohl. Du weißt es zwar nicht, aber als Buggy dich verkloppt hat, ist sie mit Kabaji und ein paar anderen in die Kiste gehüpft, damit du freikommst." "W... was?" Sanji spürte, wie ihm die Tränen in die Augen traten. Nami hatte... sich vergewaltigen lassen, damit... er... "Hat sie's dir nicht erzählt?", fragte der Pirat interessiert. "IHR VERDAMMTEN SCHWEINE!", brüllte Sanji und schmiss den Piraten mit einem Kick an die Wand. Der Schmerz sorgte dafür, dass ihm wieder fast schwarz vor Augen wurde, doch jetzt fühlte er sich etwas besser. "Wer meiner Nami wehtut, den mach ich alle!", zischte er und machte sich auf den Weg zu ihr.

PS: Bitte bringt Nami und Sanji noch nicht von dem Schiff runter oder in Sicherheit, dazu hab' ich nämlich schon eine Idee...



Von:   abgemeldet 04.03.2005 21:54
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Blutige Spuren rannen an der Holz entlang. Leises schmerzerfülltes Keuchen hallte durch die Kerkergänge. Sanji musste sich mit der Schulter abstützen. Seine blutig geschlagene Hand schmerzte zusehr um sich mit ihr weiter an der Wand abzustützen.
Er sah nach oben und sah das Licht das von oben vom Deck aus durch das Bullauge hinein gelangte:".....Nami.." murmelte er leise. Er musste sich wieder zusammenreißen um bei Kräften zu bleiben.
Langsam stieß er die Tür auf und trat heran.
Sein Blick verlief von Pirat zu Pirat von Buggy´s Bande. Dann reiß er seine Augen auf:" Nami...."
Sie hielt sich weiter die schmerzende Stelle fest und hustet noch vom letztem Schlag. Ihre Augen öffneten sich und suchten wieder Kontakt zur Flying Lamb:" Verdammt haut endlich ab..."

~Man stirbt erst, wenn man vergessen wird~
Träum nicht dein Leben, lebe deinen Traum
++Die Kacke dampfet gar sehr...dorten..++



Von:    BluejayPrime 05.03.2005 12:33
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Die Piraten beachteten den schwer verletzten jungen Smutje nicht, sie waren damit beschäftigt, die Flying Lamb zu beschießen. Sanji musste sich gegen die Wand lehnen. Er stöhnte leise. Nami entdeckte ihn. Mit großen Augen starrte sie ihn an."Sanji?" Er bemerkte, dass ihr Gesicht voller Blut war. Hatten sie sie etwa geschlagen? Okay, jetzt waren sie erst recht alle fällig. Ohne Ausnahme.



Von:    BluejayPrime 05.03.2005 12:40
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Die Piraten beachteten den schwer verletzten jungen Smutje nicht, der hinter ihnen aus der Tür getreten war. Sanji sog scharf die Luft ein und musste sich gegen die Wand lehnen, als der Schmerz ihn erneut in die Knie zu zwingen drohte. Nami entdeckte ihn. "Sanji!", hauchte sie und stürzte zu ihm. In diesem Moment peitschte ein Schuss auf, der Sanji in die Brust traf.



Aber Sanji kratzt nicht ab, ja?



Von:   abgemeldet 05.03.2005 14:01
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Nami riss die Augen auf. Der Schuss hallte noch weit über das Meer hinaus. *ihre Lippen begannen zu zittern und sie bekam schwer Luft:"..Sa...SANJI!!!!"
Der junge Mann fiel sofort zur Seite als ihn der Schuss in die Brust traf. Mit einem dumpfen Ton kam er auf dem Boden auf.
Die Piraten lachten laut und sahen zu dem verletzen Körper aus dem langsam das Blut rannte.
Nami biss sich auf die Lippen:" IHR SCHWEINE!!!"
Im nächsten Moment spürte sie eine feste Hand an ihrem Arm als sie zu Sanji laufen wollte:" Lasst mich los!!!" schrie sie und versuchte nicht gegen ihre Tränen anzukämpfen wobei sie brutal auf den Piraten hinter sich einschlug.
Dieser holte aus und versetzte ihr einen schlag ins Gesicht. dann ließ er sie los:" Weiber haben hier nichts zu sagen!!!"
Durch die Kraft des Schlages landete sie auf dem Boden. Ihre Nase blutete und sie zitterte leicht.

Ruffy sah auf. Der Schuss kam von Buggy´s Schiff......wieso..wurde ihm plötzlich so komisch...
~Man stirbt erst, wenn man vergessen wird~
Träum nicht dein Leben, lebe deinen Traum
++Die Kacke dampfet gar sehr...dorten..++



Von:    KaraKiro 05.03.2005 16:34
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Mit der Wange auf den Boden gepresst, lag Nami an Deck. Ihre Tränen vermischten sich mit ihrem Blut, während ihr Blick auf Sanji haftete. Nein. "Warum...warum tut denn niemand was? Er...stirbt...", schluchzte sie. Sie konnte sich nicht bewegen. "Ruffy...Zorro...warum kommt ihr denn nicht?"




Von:    BluejayPrime 05.03.2005 17:12
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???Warum hab' ich zweimal das gleiche geschrieben??? Egal.


Zuletzt geändert: 05.03.2005 17:12:36



Von:    BluejayPrime 05.03.2005 17:13
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Nami schlug sich eine Hand vor den Mund, um nicht laut aufzuschluchzen. "Sanji!", wisperte sie. Er bewegte sich nicht. Unter seinem Körper breitete sich langsam eine Blutlache aus. Sie kroch zu ihm herüber. Er rührte sich immer noch nicht. Seine Augen waren geschlossen, ihm lief Blut aus dem Mundwinkel. Behutsam legte sie seinen Oberkörper über ihre Oberschenkel und zog ihn an sich. Als ihre Tränen auf sein Gesicht tropften, öffnete er die Augen. "N... Nami..." "Nein! Nicht reden!", stieß sie hervor, "Spar dir deine Kräfte, ich bring' dich zu Chopper, der kriegt dich wieder hin..." "Nami... warum... hast du..." "I... ich..." Er stemmte sich zu ihr hoch und hauchte ihr einen Kuss auf den Mund. "Ich liebe dich, Nami.", flüsterte er, dann verlor er wieder das Bewusstsein. "Nein! Sanji!", wimmerte Nami, doch er antwortete ihr nicht. "GUM-GUM-RAKETEEEEEEEEE!!!!!!" Ruffy landete vor ihr. "Nami! Wo ist... SANJI!", quietschte er, "Was ist denn passiert?" "Er... w... wurde angeschossen... diese verdammten Mistkerle..." "Nami? Schaffst du's mit ihm auf die Flying Lamb?", fragte Ruffy, "Ich leg' die Typen hier rasch um und komm dann nach. Wer meinen Freunden wehtut, hat nix mehr zu melden." Irgendwie schaffte sie es, Sanji aufzuheben und zu Choppers Krankenstation zu schleppen. "Chopper?" Keine Antwort. "Chopper, es ist dringend!" Immer noch nichts. //Dann muss ich's wohl wieder selbst machen...// Behutsam legte sie Sanji so gut es ging auf ihr Bett. Sie schnitt sein Hemd auf. Die Kugel befand sich nicht mehr im Körper, das war gut. Vorsichtig tupfte sie das Blut von seinem Brustkorb. Er zuckte zusammen und stöhnte leise. "Tut mir Leid.", murmelte sie, obwohl sie sich nicht sicher war, ob er sie hören konnte. Er hatte einen übel aussehenden Bluterguss auf der linken Seite. Keine Frage, dass da ein paar Rippen zu Bruch gegangen waren, aber das konnte noch warten. Erst lebensgefährliche Verletzungen. Sie nähte die Verletzung und verarztete ihn, dann setzte sie sich neben ihn. Er öffnete vorsichtig die Augen. "Nami..." "Schon gut, ich bin hier.", sagte sie und nahm seine Hand. Er lächelte schwach und drückte sie. Er setzte sich vorsichtig auf (auch wenn Nami der Meinung war, dass er besser liegen bleiben sollte, aber Zorro hielt sich ja auch nie dran...)und zog sie an sich. Sie zuckte zusammen, ließ ihn allerdings gewähren. "Was ist?", fragte er, "Ich... ich werd' dir schon nichts antun." "Ich weiß.", murmelte sie, "Es ist nur..." "Ich weiß. Kabaji..." Sie sah zu ihm auf. "Du... weißt davon? Ich wollte dir nichts sagen, weil ich dachte, dann würdest du..." "Zwischen uns steht nichts und wird auch nie etwas stehen, Liebste.", sagte er leise, "Das schwöre ich dir." "Woher..." "Kabaji war so frei.", knurrte er. "Oh.", murmelte sie. Behutsam strich sie über eine Verletzung auf seinem Gesicht. "Das... war alles Buggy, oder?", fragte sie besorgt. "Und der Rest seiner Mannschaft.", sagte Sanji, "Mit 'ner Fackel." Nami schluckte und kuschelte sich an ihn und er hielt sie fest. "Wo stecken die anderen?" "Ruffy macht Buggy gerade fertig, von den anderen weiß ich nichts.", sagte Nami. "Ruffy macht Buggy fertig?" Sanji wollte schon aufstehen, doch sie hielt ihn fest. "Nicht. Du bist schwer verletzt." "Als ob Zorro das jemals..." "Ich liebe nicht Zorro, sondern dich. Ich will keinen Helden, Liebster, ich will einen Mann, mit dem ich leben und alt werden kann." "Sanji! Nami!" Es war Lysop, und er fiel beiden um den Hals. "Ihr lebt!" "Mit Müh und Not.", sagte Nami. Lysop sah misstrauisch vom einen zur anderen und zurück. "Hab ich euch bei irgendetwas... gestört?" "Ja.", knurrte Sanji. "Oh. Dann... geh ich mal.", sagte Lysop. Er wollte gerade nach draußen verschwinden, doch er drehte sich noch einmal um. "Übrigens, falls ihr ein romantisches Plätzchen sucht, ich hab' da mal so einen Film gesehen... es ist gerade Sonnenuntergang, falls ihr vielleicht..." "Lysop, raus.", zischte Sanji. Lysop verschwand. "Wo waren wir stehen geblieben?", fragte Sanji Nami. Sie lächelte kokett und sah mit einem verführerischen Augenaufschlag zu ihm auf. "Ja, wo waren wir stehen geblieben?"

"Komm her. Mach die Augen zu." Nami lächelte schwach und schloss die Augen. Sanji nahm ihre Hand. "Hier rauf." Er passte auf, dass sie nicht über Bord fiel. "Jetzt die Augen auf." Sie öffnete die Augen. "Oh, Sanji, das ist ja wundervoll!", hauchte sie, "Das ist, als ob man fliegt..." "Ich weiß.", sagte Sanji. Er hielt sie immer noch von hinten mit ausgebreiteten Armen fest, als die Flying Lamb in den Sonnenuntergang segelte. (Kommt mir irgendwie bekannt vor, die Szene... gibt's auf der Grand Line Eisberge?)

Seit Ruffy Buggy besiegt hatte, waren jetzt etwa zwei Wochen vergangen. Sanji hatte sich erholt (dank Namis Pflege... :-). Allerdings ließen Probleme nicht lange auf sich warten.

"Ruffy! Ruffy! Eine Insel ist in Sicht!", rief Nami. "Ein Wunder, dass du die Insel überhaupt bemerkt hast.", murmelte Zorro, "Ihr zwei wart ja arg beschäftigt oben im Mastkorb..." Nami streckte ihm die Zunge raus. "Also, was ist es für eine Insel?", fragte Lysop, "Ist es gefährlich?" "Quatsch. Bestimmt haben wir diesmal Glück.", sagte Sanji. "Hoffentlich.", murmelte Nami.

Es war schon dunkel, als sie auf der Insel ankamen. "Moment.", sagte Zorro, "Die Insel ist mir nicht geheuer. Ich glaube, hier war ich schon einmal." "Was soll denn daran nicht geheuer sein?", frage Nami, "Schau, alles in Ordnung. Keine Ruinen, keine Leichen..." "Genau das ist es ja, was mich beunruhigt.", murmelte Falkenauge, "Wäre da so etwas, dann wüsste ich, warum die Insel mir nicht geheuer ist..." Zorro kniete sich hin und untersuchte etwas auf dem Deck. "Sagt mal, hat wer von euch mit Kerzen gespielt?" "Was? Warum denn das?" "Weil hier Wachs überall verteilt ist.", sagte Zorro, "Darf ich jetzt vielleicht beunruhigt sein, ja?" "Darfst du nicht.", sagte Sanji, "Ich bin mir sicher, dafür gibt es eine normale Erklärung. Nami rückte ein Stück näher zu ihm hin. Kuina betrachtete misstrauisch die Straßen der Hafenstadt, die wie ausgestorben vor ihnen lagen. "Es IST aber unheimlich.", sagte sie. Phewire verengte die Augen zu schmalen Schlitzen. "Ich kann nichts entdecken. Du, Dad?" "Da ist nichts.", sagte Mihawk, "Deswegen ist es erst recht unheimlich. In einer Hafenstadt ist sonst nachst immer unheimlich viel los." "Egal, egal, egal! Ich will jetzt was erkunden!", rief Ruffy und sprang von Bord. Zorro seufzte. "Okay.", murmelte er, "Meinetwegen."

"Okay, du hattest Recht. Es IST verdammt unheimlich.", sagte Sanji. Noch immer war keine Menschenseele zu erkennen. "Zorro? Zorro!" Keine Antwort. "Och Mensch, der und sein Orientierungssinn!", fauchte er, "Das ist doch nicht zu fassen!"

Zorro irrte währenddessen durch die Straßen der Stadt. "HUUUHUUU! RUFFY! NAMI! SANJI! LYSOP!" Nichts. "KÖNNT IHR MICH HÖÖÖREEEEN?" Immer noch nichts. "Ähm, ich würde sagen, wir haben uns verlaufen.", sagte Kuina. "Tja..." Zorro kratzte sich am Kopf. "So sieht's aus."
Uuuups... sorry für den langen Beitrag... konnte einfach nicht anders... *gulps* Bitte nicht umbringen!
Zuletzt geändert: 05.03.2005 17:14:00



Von:    BluejayPrime 05.03.2005 17:14
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Ist das vielleicht die Baroque-Firma, die in der Stadt herumspuckt? Ja, natürlich ist sie das!



Von:    BluejayPrime 05.03.2005 17:18
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Oh, ups. dann sie wohl kuina... sorry, war noch so in meine Fanfic verstrickt... da ist sie das nämlich... kann sie das dann jetzt hier auch sein? ich glaube, später hab ich nur noch kuina geschrieben...



Von:    KaraKiro 05.03.2005 18:45
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Ruffy blickte sich hektisch um. "Huch, wo sind denn Zorro und Tashigi?, fragte er und kratzte sich am Kinn.
Sanji verdrehte die Augen und löste seinen Arm von Namis Schultern, um ihre Hand zu greifen. "Blitzmerker, die sind schon vor 15 Minuten nicht mehr da gewesen."
"Ist alles in Ordnung, Robin?", fragte Nami besorgt. Ihre Freundin hatte schon längere Zeit nichts gesagt. Sie sah blass aus... "Robin?"
RObin schüttelte den Kopf. "Nichts ist in Ordnung.", sagte sie leise. "Das alles kommt mir ziemlich bekannt vor. Alles, die Stadt, der Hafen... Ich war hier schon einmal. Hundertprozentig."



Von:    BluejayPrime 06.03.2005 11:10
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Suchend drehte Nami sich um. "Sanji?" Er war verschwunden.

"S... Sanji? Was machst du hier?" Der junge Koch stöhnte leise und öffnete die Augen. "W... was ist passiert?", fragte er. "Baroque-Agenten.", sagte Zorro. "Die werden euch umlegen." Zorro wirbelte herum. "Du? Dich hab' ich doch schon kalt gemacht! Egal, das kann ich noch nachholen." "Kopf oder Herz?", fragte Mr 1. "WAS?" "Ich werde dich jetzt umlegen, Nervensäge, und du hast die Wahl. Soll ich dir den Schädel zertrümmern oder eine Klinge ins Herz rammen?" "Ähm... hab ich noch zehn Minuten, zum Entscheiden?" "Nein." "Sanji...", murmelte Zorro Sanji aus dem Mundwinkel zu, "Ich brauche meine Schwerter!" "Liegen da hinten auf dem Tisch... hinter dem Regal, wo der neben steht... der direkteste Weg wäre übers Regal, aber denk nicht mal dran..." "Wieviel wiegt das Regal?", fragte Zorro und knackte mit den Fingerknöcheln. "Das kriegst du nicht hoch!", zischte Sanji, "Da kannst du Gewichte stemmen, soviel du willst!" "Halt die Klappe, Suppenkasper, und halt mir den Kerl und seine Gehilfin vom Leib.", zischte Zorro.

Vorsichtig öffnete Sanji die Augen. Miss Doublefinger hatte den Raum durch ein Fenster verlassen (was Sanji in der Seele wehgetan hatte, aber die hatte halt versucht, ihn umzulegen). Von draußen wirbelten Schneeflocken herein. //Auch das noch, eine Winterinsel.// "Zorro!" Er lag halb unter dem umgestürzten Regal und Mr 1 begraben, mit dem Gesicht nach unten. Er rührte sich nicht und der Boden unter ihm war voller Blut. Sanji stürzte zu ihm und zog ihn unter dem Regal hervor. Zorro stöhnte leise. Sein Hemd war zerfetzt und blutgetränkt. "Zorro! Zorro, kannst du mich hören?" Mr 1 war nicht tot, nur bewusstlos, und wenn er wieder aufwachte, dann hatten sie beide ein kleines Problem... "J... ja... ich höre... dich..." "Kannst du aufstehen? Wir müssen hier weg!" Keine Antwort. "Zorro!" //Na toll.// Er würde ihn also tragen müssen.
Zuletzt geändert: 06.03.2005 11:28:01



Von:    BluejayPrime 06.03.2005 11:27
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Als er Zorro nach draußen schleppte, verschlug ihm der eisige Sturm beinahe den Atem. Er war sich sicher, dass er eine deutliche Blutspur hinterließ, doch er schleppte seinen bewusstlosen Freund weiter, bis in ein kleines Waldstück hinein, wo er entkräftet zu Boden sank. Er kniete sich neben Zorro und versuchte, seine schweren Verletzungen so gut er konnte zu verarzten, dann wickelte Sanji ihn in seinen Umhang und versuchte, mit klammen Fingern ein Feuer zu entfachen. Zwei Stunden später war das Feuer aus, Sanji hatte nichts mehr, was er noch hätte verbrennen können (er hatte den Rest seiner Zigaretten abgebrannt, um Feuer zu bekommen) und sie waren beide beinahe eingeschneit. Sanji kauerte sich neben Zorro zusammen. Der junge Schwertkämpfer zitterte vor Kälte, seine Finger und seine Lippen waren blau gefroren. Sanji gab ihm einen Schluck Sake (auch wenn er nicht glaubte, dass es eine gute Idee war, sich jetzt zu betrinken, aber das hielt sie immerhin innerlich warm) und nahm selbst einen Zug. "Nimm deinen Mantel!", flüsterte Zorro mit heiserer Stimme, "Ich brauch's nicht, ehrlich..." "Vergiss es.", murmelte Sanji und brach neben ihm zusammen. Sein Sehvermögen verlor sich, als die Flüssigkeit in seinen Augen gefror. Ein letztes Mal wehrte sich der junge Koch gegen die drohende Bewusstlosigkeit, dann wurde ihm schwarz vor Augen. (Verdammt, erst das auf dem Schiff, jetzt erfriert einer der beiden... ich glaube, ich bin Titanic-Geschädigt!) Er merkte nicht mehr, wie die Kälte in seinen Körper kroch.

Heiß. Lava. Feuer. Flammen, die ihn verzehrten. Flüssiges Feuer. "Ich... verbrenne..." Jemand drückte seine Hand. "Du verbrennst nicht.", sagte eine weibliche Stimme, "Das Wasser ist nur lauwarm." "Na... mi...?" Eine Hand strich ihm das Haar aus der Stirn. "Ist gut. Ich bin hier." "Zorro! Was ist mit..." "Chopper flickt ihn noch zusammen. Er meint, er kommt durch. Du hast ihm das Leben gerettet, als du ihm deinen Mantel überlassen hast, ansonsten wäre er wohl erfroren." "Gut.", murmelte Sanji. Jeder Muskel seines Körpers schien in Flammen zu stehen. Er bemühte sich, sich den Schmerz nicht anmerken zu lassen, aber er konnte ein mühsames Stöhnen nicht unterdrücken. "Der Schmerz wird gleich nachlassen. Du musst dich bewegen." Mühsam öffnete er die Augen. Er lag auf dem Boden ihrer Dusche auf der Flying Lamb. Nami saß neben ihm. Sie war klitschnass (und das in ihrem weißen Hemd...), doch sie lächelte und half ihm vorsichtig auf. Sanji stöhnte leise, als seine Muskeln ihre Arbeit wieder aufnahmen. Er taumelte, doch Nami stützte ihn. "Komm.", sagte sie leise, "Wir müssen nach Zorro sehen und du musst dir etwas Trockenes anziehen." "Du könntest mir ja dabei helfen.", schnurrte er und lächelte schwach. Nami seufzte theatralisch. "Immer doch.", wisperte sie und hauchte ihm einen Kuss auf die blassen Lippen.
Zuletzt geändert: 06.03.2005 13:29:53



Von:    BluejayPrime 07.03.2005 17:26
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Warum schreibt hier keiner mehr was?



Von:    KaraKiro 08.03.2005 13:56
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"Wir scheinen die Gefahr irgendwie magisch anzuziehen oder sowas.", murmelte Sanji noch leicht benommen, als er sich das frische Hawaiihemd (das von clockword islang xD *mal so neben bei erwähn*) anzog. Er drehte sich zu Nami, dich sich ebenfalls inzwischen umgezogen hatte - in einem anderen Zimmer, was Sanji enttäuscht hinzufügen musste.
Diese gluckste leise. "Wir sind eben 'beliebt'.", scherzte sie und schenkte ihrem Freund ein unverschämt süßes Lächeln.
Der Smutje biss sich auf die Unterlippe und griff nach ihrer Hand, presste sie fest an sich und drückte seine Lippen ohne eine Vorwarnung gegen ihren Mund. Fest und doch sanft hielt er sie im Arm, als hätte er Angst man könnte sie ihm wegnehmen. Er streichelte ihr über die Wange und löste dann den Kuss, um seinen Kopf auf ihre Schulter zu legen. "Ich hatte Angst.", flüsterte er leise, fast unhörbar, doch in Namis Ohren klang jedes Wort nach einem lauten Knall.
"Sanji..." Noch nie hatte sie diesen Satz aus seinem Mund gehört. Nami legte ihre Arme um seine Taille und grub ihr Gesicht in sein Hemd.
Sanji sog ihren Duft tief ein. "Ich...ich hatte wirklich Angst.", wiederholte er - diesmal mit etwas mehr Nachdruck. "Angst, dich nie wieder zu sehen, dich nie wieder so in den Armen zu halten. Dir nie wieder nahe zu sein. Diesmal dachte ich wirklich, dass ich's nicht schaffe."
"Ich doch auch.", flüsterte sie und unterdrückte ihre Tränen. Sie wollte gar nicht mehr daran denken wie schwer die letzten Stunden waren. Dauernd dieses Hin und Her. Es war wie die Hölle auf Erden.
"Nami, ich hatte noch nie in meinem Leben so viel Angst." Nur mit Mühe konnte er verhindern, dass seine Stimme zitterte. "Ich liebe dich mehr als mein Leben. Dich nicht mehr bei mir zu haben..." Er führte den Satz nicht zu Ende - das brauchte er auch gar nicht, Nami wusste genau, was er sagen wollte.
Sie umfasste seinen Kopf mit ihren Händen und hauchte ihm einen zarten Kuss auf die Lippen. "Ich werde immer bei dir sein.", sagte sie ihm mit einem Lächeln. "Ich liebe dich."

Ruffy zog ein Gesicht, als würde es für ihn nie wieder etwas zu Essen geben. "Menno, und ich war nicht dabei.", maulte er beleidigt und kreuzte die Arme vor seiner schmalen Brust. "Nicht fair!", fügte er mit reichlich Nachdruck an Zorro gewandt hinzu.
"Das ist doch jetzt völlig egal, du Idiot!", fauchte Tashigi ihn barsch an.
Lysop nickte. "Da hat sie recht."
Ohne die anderen zu beachten, seufzte Robin theatralisch und blickte zu dem kleinen Elch, der den noch immer bewusstlosen Zorro untersuchte. "Wie geht's ihm?"
Chopper legte sein Stetoskop ab und schüttelte fast schon verzweifelt den Kopf. "Nicht gut.", gab er ehrlich zu. "Die Symptome sind die selben wie bei einer einfachen Grippe, aber es hat ihn offensichtlich viel schlimmer erwischt. Grippe ist es jedenfalls nicht, Erkältung auch nicht. Es ist irgendwas anderes."
"Und was?", fragte Tashigi ungeduldig.
Der kleine Arzt zuckte die Schultern. "Das weiß ich noch nicht.", seufzte er. "Aber ich denke es ist was Ernstes."
Tashigi blickte ihn ungläubig an. Konnte man sich denn beim Frieren etwas Schlimmeres einfangen, als eine einfache Grippe? Und wenn ja, warum ging es Sanji dann wieder gut? Immerhin hatte er nicht einmal eine Jacke gehabt - die hatte ja Zorro. Da war was faul, und zwar gewaltig. Es stank sozusagen zehn Meilen gegen den Wind. "Und...", fing sie wieder an, wurde aber im selben Moment von jemandem unterbrochen, der den selben Gedanken hatte wie sie.
"Wie ernst?" Mihawk blickte ernst auf Zorro hinab. Seinem Gesichtsausdruck konnte man keinerlei Emotion entnehmen, jedoch waren einige Sorgenfalten und Schweißperlen auf seine Stirn zu sehen.
Chopper blickte in die Runde. "Ziemlich ernst."



Von:    BluejayPrime 08.03.2005 15:00
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Ruffy murmelte etwas von: "Wenn das die Baroque-Fritzen waren, dann hau ich sie um!", doch darauf achtete keiner. "Ist es das selbe, was Nami hatte?", fragte Lysop, "Wenn ja, dann... könntest du es doch heilen, oder?" Chopper schwieg. Tashgi bekam ein ganz mieses Gefühl. "Du... kannst es nicht heilen, oder?", fragte sie behutsam. Chopper nickte nur stumm.

"Duuuu, Sanji?", quengelte Ruffy, "Warum sind die alle so komisch? Zorro ist krank... und Chopper heult... und du... ähm... was machst du da?" Rasch ließ Sanji Nami los. Er hatte keine Lust, größere Erklärungen abgeben zu müssen. Und er wollte Ruffy nicht erklären, was "Petting" bedeutete. "Gar nichts.", sagte er rasch. "Du, ich hab' Hunger." "Hast du immer.", murmelte Sanji. "Machst du mir was? Muss nicht viel sein. Nur die übliche Menge." "Nicht viel, was?", knurrte Sanji, "Nur die übliche Menge?" "Lass ihn in Ruhe.", sagte Nami, "Sanji braucht viiieeel Ruhe." "Ich hab aber Huuuunger!" "Mach dir ein paar Brote. Darfst auch in die Küche.", murmelte Sanji. Ruffy strahlte. "Ich darf in DEINE Küche?", quietschte er. "WEHE, DU FRISST ALLES WEG!" Als Ruffy jubelnd abgehauen war, wandte Sanji sich wieder Nami zu. "Sag mal... ich weiß, das ist jetzt vielleicht nicht der richtige Zeitpunkt, aber wieso... warst du eigenlich in Arlongs Piratenbande?" Nami zuckte zusammen. "Ich... also, ähm..."



Von:    KaraKiro 09.03.2005 03:04
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Chopper seufzte abermals. "Ich weiß ja nicht einmal genau, was es es ist.", murmelte er verzweifelt. Ein schöner Arzt war er... "Das, was Nami hatte...ist es fast. Aber nur fast. Irgendwas ist anders und ich komm nicht drauf."
Tashigi wurde übel. Wollte er ihnen gerade schonend beibringen, dass die Möglichkeit bestand, dass es unheilbar war? Hoffentlich bildete sie sich das nur ein...
"Ach was.", lächelte Lysop nervös. "Du bist der beste Arzt, den ich kenne. Du bringst ihn irgendwie schon wieder auf die Beine."
Der Arzt blickte zu Boden. "Ich hoffe es."

Namis Blick hatte etwas hilfloses. "Ich..."
Ihr Freund streichelte ihr sanft über die Taille. "Hör mal.", sagte Sanji. "Du musst es mir jetzt nicht erzählen, wenn du nicht willst."
"Ich hab's für Bellemere und Nojiko gemacht.", sagte sie leise. "Du weißt bestimmt, dass Arlong Bellemere umgebracht hat. Und ich dachte, ich könnte sie irgendwann rächen, wenn ich in seine Bande einsteige und so auch Nojiko beschützen." Die ganze Wahrheit war es zwar nicht, aber das genügte Sanji hoffentlich vorerst.




Von:    BluejayPrime 09.03.2005 19:20
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"Bellemere?", fragte Sanji. "Meine... Adoptivmutter.", sagte Nami. "Oh.", murmelte Sanji, zog sie an sich und küsste sie sanft auf den orangefarbenen Scheitel. Sie lehnte ihren Kopf an seine Schulter und hielt ihn fest, wollte ihn nie wieder loslassen. Es war lange her, dass sie solche Zuneigung zu jemandem empfunden hatte. "Sanji..." "Was denn?", murmelte er, die Nase in ihrem Haar. Sie roch leicht nach Orangen, wie er feststellte. Tolles Shampoo, wirklich. "Ich liebe dich...", murmelte sie, drückte ihn auf ihr Bett und setzte sich neben ihn. Sanji zog sie zu sich auf den Schoß, streichelte sanft ihr Haar. Sie bemerkte, wie er sich an ihrem BH zu schaffen machte. "Sanji...", stieß sie hervor, "Wenn das jemand bemerkt..." Er küsste sie auf den Mund. Seine Lippen wanderten weiter nach unten, über ihren Hals, bis zu ihrem Ausschnitt. "Sanji!", wimmerte sie, "Nicht..." "Scht, Liebste.", flüsterte er und zog sie an sich. Er war mit ihrem T-Shirt und dem BH fertig und war jetzt mit ihrem Rock zugange. "Ich werde dir nicht wehtun.", flüsterte er. "Aber... wenn jemand reinkommt..." "Geht nicht. Ich hab' die Tür abgeschlossen." "Schuft.", murmelte sie, "Du hattest das alles geplant..." Er beugte sich über sie und sah sie mit einem besorgten Lächeln an. "Möchtest du's nicht?", fragte er, "Ich will... dich nicht bedrängen..." "Tust du nicht.", flüsterte sie, "Verdammt, wenn du jetzt aufhörst, bring' ich dich um!" "Das wollen wir besser nicht riskieren.", sagte Sanji und küsste ihren Hals.

"Sanji...", seufzte Nami und kuschelte sich an ihn. Seine Hände glitten über ihre Haut, liebkosten jeden Zentimeter, die sie kriegen konnten. "Was denn, Liebste? War ich so schlecht?" "Nein... das mein ich nicht... es war wunderschön... aber, wenn ich jetzt... schwanger werde..." "Dann wird es mein Kind sein.", sagte Sanji und küsste sie, "Und ich werde euch beide lieben." "Aber... wenn es das Kind von Ka..." Er erstickte ihren Einwand mit einem Kuss. "Es ist mein Kind.", sagte er leise, "Es ist mein Kind, Liebste, mach dir keine Sorgen." Innerlich hatten Namis Worte ihn allerdings einen Stich versetzt. Wenn es wirklich... immerhin hatte Kabaji sie vergewaltigt, und ein Kondom hatte er bestimmt nicht benutzt... "Sanji...", flüsterte Nami. Er sah zu ihr herunter. "Was denn, Nami-chan?" Er spürte einen schwachen Einstich an seinem Hals. "Au! Was..." "Sanji, du warst und bist die einzige Liebe in meinem Leben.", sagte sie, "Wenn's am schönsten ist, sollte man aufhören..." Viel zu spät begriff er, was das für ein Einstich gewesen war. "Nami... chan..." Die Welt vor seinen Augen verschwamm und wurde schwarz.

"Wie geht's ihm?" "Schon besser. War kein starkes Betäubungsmittel, sollte uns nur für ein paar Stunden außer Gefecht setzen." Ihm war übel. Sowasvon übel. Er wollte nicht aufwachen, wollte in die Dunkelheit zurücksinken. //Nami-chan... warum...// "Sanji! Sanji, kannst du mich hören?" "Ja.", murmelte er. Mühsam öffnete er die Augen. Er war mit den Händen an die Wand gekettet, halb liegend und halb kniend. "Wie fühlst du dich?" "Mies.", murmelte er. Blinzelnd sah er sich um. Nami war nirgendwo zu sehen. "Das geht vorbei."

Gegen Morgen wurde die Tür zu ihrem Kerker aufgeschlossen. Sanji hatte in der unbequemen Haltung, in der er angekettet war, keinen Schlaf gefunden, doch er hätte auch ohne die Ketten, die bei jeder Bewegung klirrten, nicht schlafen können. "Nami.", flüsterte der junge Koch. //Warum? Warum, verdammt?// Er hatte die Stirn auf die kalten Eisen um seine Handgelenke gelegt. Er sah nicht auf, wollte nicht, dass die Marinesoldaten seine rotgeweinten Augen sahen. "Was ist mit dem hier?" "Lebt." "Der andere? Der Grünhaarige?" "Sieht ziemlich tot aus, röchelt noch." //Diese Stimme... nein! Um Gottes Willen, NEIN! Nicht Nami! Bitte nicht Nami!// Sie war es. In einer Marineuniform, mit eiskaltem Blick. Sie trat näher zu ihm, drehte seinen Kopf zu ihr. "Tja, war ganz nett mit uns, oder?", fragte sie eiskalt. "Nami... warum..." "Weil sie gut bezahlen. Außerordentlich gut." //Das zum Thema "Ich liebe dich".//, dachte Sanji bitter. Sei strich ihm das Haar aus der Stirn und küsste ihn. Er wollte vor ihrer Berührung zurückweichen, doch die Fesseln ließen ihm keinen Zentimeter.
Zuletzt geändert: 11.03.2005 16:21:12



Von:    BluejayPrime 11.03.2005 16:25
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Als sie ihn losließ, grinste sie. "Leb wohl, Weiberheld.", sagte sie und verschwand. Erst als sie den Raum verlassen hatte, bemerkte Sanji den Schlüssel für die Handschellen, den sie ihm zugesteckt hatte.

Vorsichtig schlich er sich in ihre Kabine, packte sie am Kragen und hielt ihr den Mund zu. Sie verpasste ihm einen Tritt gegen das Schienbein, riss ihn zu Boden und setzte ihm ein Schwert an die Kehle. "Sanji!", zischte sie, "Was machst du hier?"
Zuletzt geändert: 12.03.2005 12:55:45



Von:    BluejayPrime 13.03.2005 14:40
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"Ich werde jetzt abhauen, aber nicht ohne dich!", fauchte Sanji. "Was? Warum nicht ohne mich?" "WEIL ICH DICH LIEBE, DU BLÖDE ZIEGE! KAPIER DAS ENDLICH!" Sie erstarrte. Starrte ihn wortlos an. In ihren Augen begann es verdächtig zu schimmern. "Sanji...", murmelte sie, "Du... liebst mich. Immer noch. Aber warum... warum..." Er packte sie an den Oberarmen und schüttelte sie. "Ich liebe dich!", stieß er hervor, "Verdammt, ich liebe dich, und ich werde nicht ohne dich gehen, also komm schon!" Das letzte schrie er ihr fast ins Gesicht. Nami sank in seinen Armen zusammen und weinte. "Sanji...", schluchzte sie, "Sanji, es tut mir so Leid, wenn ich geahnt hätte... es war Jacko... ich... ich..." "Schon gut, Schatz.", zischte er, "Jetzt komm. Lass uns von hier verschwinden." Sie sah mit Tränen in den Augen zu ihm auf und lächelte. "Komm.", sagte sie und nahm seine Hand.
Warum schreibt hier keiner mehr was?



Von:    BluejayPrime 14.03.2005 16:45
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Zwei Stunden später, in einem kleinen Beiboot, in das sich die komplette Crew der FL gezwängt hatte. Nami lehnte sich gegen Sanji und griff nach seinen aufgerissenen Handgelenken. Sanji wollte seine Hände erst wieder wegziehen, doch dann besann er sich anders. "Meine Güte.", murmelte Nami. Behutsam tupfte sie ihm das Blut von den Handgelenken. Sanji sog scharf die Luft ein. Sie küsste ihn und riss sich zwei Streifen aus dem T-Shirt, mit denen sie seine Handgelenke umwickelte, dann kuschelte sie sich wieder an ihn. Es war kalt, ihr Atem bildete Rauchwoken in der Luft. Sanji legte Nami sein Jackett um die Schultern und zog sie an sich. Die See war ruhig und klar, in ihr spiegelten sich die Sterne und der Vollmond. "Wohin rudern wir eigentlich?", fragte Nami leise. "Ich weiß nicht.", antwortete Sanji, "Irgendwohin. Weg von der Marine. Zur nächsten Insel." "Gut.", murmelte sie. Sanji zog sie an sich und küsste sie auf den orangefarbenen Scheitel. "Hör zu.", sagte er leise, "Von jetzt an bleibst du in meiner Nähe, klar?" "Hier kann ich ja schlecht woanders hin." "Nein, generell in meiner Nähe. Ich will nicht, dass sowas nochmal passiert, klar?" Sie nickte und lehnte ihren Kopf wieder an seine Schulter. In diesem Moment bemerkte Sanji, wie am Horizont etwas aufblitzte. "Was zum..." Neben ihnen stieg eine Wasserfontäne auf. "Scheiße! Wir werden beschossen!"



Von:    KaraKiro 15.03.2005 01:21
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Die nächste Kanonenkugel ließ nicht lange auf sich warten. MIt einem Sturzflug schoss sie direkt auf das kleine Boot zu.
Sanji schluckte. "Scheiße!"
Namis Lippen entfuhr ein ängstlicher Aufschrei und sie schickte ein Stoßgebet zu Gott.
"Gum Gum..." Ruffy grinste von einem Ohr zum anderen und holte mit dem Arm aus. "Kanone!" Sein Arm zog sich in die Länge und traf die Kugel, als sie nur noch wenige Meter vom AUfprall entfernt war. Mit unglaublicher Geschwindigkeit flog sie zurück zum Marineschiff und traf dessen Mast, der krachend ins Meer fiel.
Chopper drehte sich hysterisch um. "Lysop, schnapp dir ein Ruder und bring uns hier weg!", schrie er.

"Verdammt, was ist das denn für ein Kerl?", rief ein Marinesoldat aus und blickte verstört auf die Stelle, wo eben noch der Mast gestanden hatte.
"Das ist Monkey D. Ruffy, ihr Idioten.", kam einer kratzige tiefe Stimme und den Marinesoldat umgab eine Rauchwolke.
Der besitzer der Stimme grinste. "Hinterher.", bemerkte er.
"Aber, unser Mast..."
"Ich sagte, hinterher.", unterbrach er ihn. "Sofort."
"Jawohl, Captain Smoker!"



Von:    BluejayPrime 15.03.2005 16:48
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"Und feuert weiter!", knurrte Smoker, "Der Kleine kann auch nicht alle Kugeln abwehren. Los, weiterfeuern!"

Erneut ging ein Kugelhagel auf die Jugendlichen nieder. "Shit!", jaulte Ruffy, spannte sich quer über dem Boot auf und ließ weiter die Kugeln zurückprallen. Das würre er allerdings nicht mehr lange... Dann traf eine Kugel. Zerschmetterte das Boot. Schleuderte sie ins eiskalte Wasser.



Von:    BluejayPrime 18.03.2005 18:37
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Blitzschnell schnappte Sanji sich Ruffy, Chopper und Robin und schwamm mit ihnen zu ein paar Trümmerteilen des Bootes hinüber. „Ruffy! Ruffy, halt dich fest. Ja, so ist gut...“Der junge Kapitän sah ihn mit panisch weit aufgerissenen Augen an. „Wir werden ertrinken! Wir werden sterben! Ich kann nicht schwimmen! Verdammt, ich darf nicht ertrinken! Ich muss Piratenkönig werden!“, wimmerte Ruffy. „Ruffy!“, sagte eine heisere Stimme neben den beiden. Erleichtert bemerkte Sanji, dass Zorro endlich aufgewacht war. Zorro schwamm zu ihnen herüber und nahm Sanji Ruffy ab. Sanji half Robin und Chopper zu dem Holzteil hinüber, während Zorro sich um den panischen Jungen kümmerte. „Ruffy! Ruffy, hör mir zu. Sieh mich an. Ganz ruhig, Junge. Du wirst nicht ertrinken, klar? Ich passe auf, dass du nicht ertrinkst. Ganz ruhig. Sieh mich an. Bleib ruhig. Dir passiert nichts. Ich. Werde. Auf. Dich. Aufpassen. Hörst du?“ Langsam beruhigte sich Ruffy wieder. Sanji bewunderte Zorro. Langsam führte Zorro Ruffys zitternde Hand an das Holz. „So, jetzt halt dich hier fest, ja?“ Ruffy nickte, immer noch zitternd. Sanji lächelte. Jetzt konnte er in aller Ruhe nach Nami sehen. Er ließ sich zu ihr treiben. „Nami-chan?“ „Sanji!“ Sie hielt sich im eiskalten Wasser an ihm fest. Sanji überlegte fieberhaft. Im Wasser würden sie bald erfrieren. Wie konnte er Nami aus dem Wasser bekommen? Er schob sie hoch auf ein zweites Trümmerteil, das vorbeitrieb. „Bleib da drauf.“, sagte er, „Ich bin sicher, die Marinefuzzis werden uns gleich rausziehen, dann machen wir sie platt und übernehmen das Schiff.“ Nami grinste schwach. „Sicher.“, sagte sie, doch sie glaubte ihm ganz offensichtlich nicht.


Shit, was bin ich Titanic-geschädigt!



Von:    wasabi-chan 18.03.2005 20:39
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ich wollt grad schon was sagen... du wirst doch nicht etwa Zorro Leo di Caprio-mäßig erfrieren lassen? So mit Eiskristallen an den Wimpern und so?



Von:    BluejayPrime 19.03.2005 09:18
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> ich wollt grad schon was sagen... du wirst doch nicht etwa Zorro Leo di Caprio-mäßig erfrieren lassen? So mit Eiskristallen an den Wimpern und so?

Nee, wenn überhaupt, dann Sanji. Aber nur, wenn keiner mehr mitschreibt... *muharhar* Also rettet Sanji vor dem Tod und schreibt wieder mit!



Von:    wasabi-chan 19.03.2005 11:25
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Du hast natürlich recht, Sanji ist der hübsche Blonde, der für die Mädels alles tut *eg*.



Von:    BluejayPrime 19.03.2005 14:27
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> Du hast natürlich recht, Sanji ist der hübsche Blonde, der für die Mädels alles tut *eg*.

Außerdem sieht er eher nach Leo aus als Zorro. Blond, süß, Nami hat orangerote Haare... (ist Nami verlobt? Nee, oder?)



Von:    KaraKiro 21.03.2005 02:18
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neinnnn sanji darf net sterbäään ;____;

Smoker lächelte kalt und blickte auf die im Wasser treibende Crew hinab. "So hilflos ist mir die Strohhutbande nie wieder ausgeliefert. Das ist die Chance.", murmelte er mehr zu sich selbst. "Los, zieht sie aus dem Wasser und nehmt die Dreckspiraten gefangen!", rief er dann laut seiner Mannschaft zu.



Von:    BluejayPrime 25.03.2005 13:03
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"Ähm, Sir, wenn ich Ihnen einen Vorschlag machen dürfte... das Wasser ist eiskalt, die machen es sowieso nicht mehr lange, also können wir sie genausogut krepieren lassen, dann fischen wir sie raus und dann machen sie uns keine Schwierigkeiten mehr. So wäre zumindest der Gummibengel und der blonde Junge in der Lage sich zu wehren..." "Sag mal, du bist doch dieser..." "Helmeppo, Sir." "Aha. Bist du der Sohn von Morgan?" "Ähm, ja, Sir." Der Kadett scharrte mit den Füßen. Smoker sah ihn prüfend an. "Das erklärt so einiges.", murmelte er.

"San... ji..." "Nicht reden.", stieß Sanji hervor, "Spar dir deine Kräfte, Nami-chan, du wirst sie noch brauchen..." "S... Sanji... es ist... so kalt... kann mich... nicht bewegen..." "Du musst aber! Nami, Liebste, bitte! Du musst dich bewegen!" "So... müde... schlafen..." "Nein! Nicht einschlafen!" Sanji griff nach ihrer Hand, küsste sie. "Nicht einschlafen, Nami-chan! Bitte nicht!"


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