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Thread: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr sehen?

Eröffnet am: 17.09.2007 16:56
Letzte Reaktion: 16.04.2026 22:15
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Von:   abgemeldet 13.05.2008 18:01
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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Ich habe in meinen Fanfics auch durchaus japanische Phrasen verwendet - aber insbesondere dann, wenn es dafür keine Entsprechung gibt. Im deutschen sagt man "Guten Appetit", aber im Englischen ist so eine Formulierung nicht geläufig. Da setze ich dann das Japanische ein (spielt halt in Japan, weil das in der Form in Englisch nicht existiert. Und ich habe auch keine Lust, Sachen wie "Wegwerf-Holz-Essstäbchen" zu erfinden, wenn es dafür ein simples japanisches Wort gibt, das man verwenden kann, nachdem man es in der Prosa einmal erklärt hat.
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Von:    Teyl 13.05.2008 18:28
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
> aber wenn die Sotry in Japan spielt, warum soll ich dann nicht Taidama oder Ittadaikimasu schreiben dürfen?

Weil der Rest auf deutsch ist?
Nun und "Bin da" / "Bin zurueck" / "Bin zu Hause" klingt genauso wenig hohl wie "Guten" / "Guten Apetit" / "Lasst euch's schmecken".

> Im deutschen sagt man "Guten Appetit", aber im Englischen ist so eine Formulierung nicht geläufig.

Im englischen sagt man "good Apettite" oder direkt "bon Apettite" oder "let's eat".

Das ganze schreibt sich dann auch Itadakimasu und nicht Ittadakimasu. [Weiterer Vorteil, man muss sich nicht mit Kana Umschreibungen rum schlagen]
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Von:   abgemeldet 13.05.2008 20:11
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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Hm, also ich finde japanisch in manchen Fällen okay. Insbesondere, wenn man kulturelle Unterschiede aufzeigen oder betonen will.
Schreibt jemand ein Epos wie "Shogun" oder stellt irgendwie sonst Japaner für einen Westeuropäer halbwegs realistisch (=fremd - und das meine ich völlig wertneutral) dar, dann kann der ruhig auch mal "Hanna-san" zu seiner Gastmutter sagen oder selbst (in dem Versuch, dem anderen entgegenzukommen) mit Kazuo-kun oder so angesprochen werden.

Mir sind die FFs ja am liebsten, wo sich alle total kawaii mit "nee-chan", "senpai" und "seme-sama" anreden und morgens nach'm Popopoppen erstmal schön 'ne Leberwurststulle zusammen essen.
Stilsicher!
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Zuletzt geändert: 13.05.2008 20:12:58



Von:   abgemeldet 13.05.2008 20:18
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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@Teyl

Ich habe über die "guten Appetit" Sache mit allerlei Briten und Amis diskutiert. Von denen habe ich außer "Help yourself" keine adäquate Entsprechung zu hören bekommen, und diese Formulierung passt nicht vom Höflichkeitslevel zu den Personen in meiner Fanfic, die ein "itadakimasu" von sich geben würden. Die Stories leben bei mir auch davon, dass dort Figuren aus verschiedenen Kulturen zusammentreffen, und wenn zB der Grieche etwas dumm guckt, wenn spezielle japanische Worte verwendet werden, würde das überhaupt nicht 'rüberkommen, wenn man alles zu einem Einheitsbrei übersetzt. (Apropos - wenn ich "Bon appetit" verwenden soll, was ja auch nicht English ist, dann kann ich auch die japanische Entsprechung nehmen ^_^)
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Zuletzt geändert: 13.05.2008 21:39:35



Von:    Nightstalcer 13.05.2008 22:25
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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Ich erkläre solche Sachen dann natürlich auch in den Fußnoten - verlange ja auch gar nicht, dass das alle verstehen, aber gerade zum Beispiel bei Detektiv Conan finde ich es wichtig, dass die Suffixe an den Namen sind, denn so machen die meisten Sachen einfach viel mehr Sinn.
Und ich hatte es jetzt schnell geschrieben, da ist mir ein T dazwischengerutscht, tut mir Leid ^^°
Ich bleibe dabei, ich finde es keinen schlechten Stil, wenn Jemand Fremwörter einbaut, denn sonst müsste ich auch Grillfest anstatt Barbecue sagen und da gibt es noch viel mehr Beispiele.
Herrje, was haben wir denn in Amerika zu Guten Appetit gesagt? Kann ich mich nicht mehr daran erinnern.
Aber gut, schreibe ich demnächst nur so solche Sätze:

Er saß ganz nach japanischer Art an seinem beheizbarem Tisch, über den eine Decke gelegt wurde, um die Füße warm zu halten, kniete sich mit seinen Essstäbchen davor, verneigte sich und rief laut: Guten Appetit.

Klingt da nicht "Er hockte sich im Shcneidersitz vor seinen Kotatsu, nahm die Stäbchen zur Hand und rief laut Itadaikimasu"?
しんじつはいつもひとつ

Wenn du denkst du denkst das du denkst, dann denkst du nur, dass du denkst.



Von:   abgemeldet 13.05.2008 22:36
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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> Er saß ganz nach japanischer Art an seinem beheizbarem Tisch, über den eine Decke gelegt wurde, um die Füße warm zu halten, kniete sich mit seinen Essstäbchen davor, verneigte sich und rief laut: Guten Appetit.
>
> Klingt da nicht "Er hockte sich im Shcneidersitz vor seinen Kotatsu, nahm die Stäbchen zur Hand und rief laut Itadaikimasu"?

Wie soll das klingen?

Mal im Ernst, wenn in einer Geschichte durchgängig deutsch gesprochen wird, was scahdet es dann, das "Guten Appetit" einfach zu lassen?
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Von:    Daishi 13.05.2008 22:43
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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>Klingt da nicht "Er hockte sich im Shcneidersitz vor seinen Kotatsu, nahm die Stäbchen zur Hand und rief laut Itadaikimasu"?

Ihr müsst schon vollständige Sätze! ^^

Naja, wie gesagt du bist der Autor, es ist deine Sache... nur ich persönlich hab aber keine Lust, ständig Fußnoten zu suchen, weil der Autor unbedingt Einzelheiten japanischer Alltagslebens (ist es nicht total wurschd, was er wie wo mit was isst und dabei sagt?) einbringen muss. Aber wenns wesentlich für deine Story ist - wegen mir. Musst halt du auch wissen, ob du hauptsächlich für deine Zielgruppe schreibst oder nur für dich und das ganze nur so nebenbei on stellst.
Mfg, Daishi
Zuletzt geändert: 13.05.2008 22:44:38



Von:    Bramblerose 13.05.2008 23:38
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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>Klingt da nicht "Er hockte sich im Schneidersitz vor seinen Kotatsu, nahm die Stäbchen zur Hand und rief laut Itadaikimasu"?


naja mal angenommen der hauptchara in dem satz ist japaner dann ist gegen das Itadaikimasu nichts auszusetzten finde ich
und auch wenn ich nicht weiß was Kotatsu heißt könnte man es als gegenstandsbeschreibung aus einer anderen kultur durchgehen lassen
aber sowas ist meistens dann nur sinnvoll wenn es sich da um bekanntere wörter handelt^^' wie zb kimono oder katana (doofes beispiel ich weiß)
ich hab ja kein japanisch wörterbuch neben mir liegen oder lust mitten im kapitel zur fußnote zu stolpern da geb ich dir recht

aber ich glaube weniger das das was mit einer bestimmten ziel- oder altersgruppe zutun hat.. nicht jeder der so etwas ließt schreibt es zwangsweise


>Ihr müsst schon vollständige Sätze! ^^


...gebrauchen/ schreiben/ benutzten?
Looking at the brigth side of the dark side:
Hated but Loved

Zuletzt geändert: 13.05.2008 23:39:47



Von:   abgemeldet 13.05.2008 23:41
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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Ich denke, es ist durchaus möglich, Fremdwörter in einer Weise in einer Story einzuführen, dass man nicht mit Fußnoten um sich werfen muss. Und ich finde, gerade, wenn man die andere Kultur beschreiben will, dann ist es äußerst ungelenk, wenn man gewisse Eigenheiten derselben ständig in vielen Worten auf Deutsch oder Englisch umschreiben muss, wenn es dafür kurze und prägnante Begriffe gibt, die man problemlos in der Prosa einführen, einmal dort adäquat erklären und sie anschließend normal verwenden kann.

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Von:    Nightstalcer 14.05.2008 00:26
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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> Ich denke, es ist durchaus möglich, Fremdwörter in einer Weise in einer Story einzuführen, dass man nicht mit Fußnoten um sich werfen muss. Und ich finde, gerade, wenn man die andere Kultur beschreiben will, dann ist es äußerst ungelenk, wenn man gewisse Eigenheiten derselben ständig in vielen Worten auf Deutsch oder Englisch umschreiben muss, wenn es dafür kurze und prägnante Begriffe gibt, die man problemlos in der Prosa einführen, einmal dort adäquat erklären und sie anschließend normal verwenden kann.
>

Das sehe ich auch so und ich habe schon Fußnoten gesetzt und die am Ende des Kapitels (nicht) zu überlesen, kann doch wohl nicht zu viel verlangt sein.
Und ja natürlich ist der Mensch Japaner, bzw lebt in Japan, sonst würde das herzlich wenig Sinn machen. Und was hat das mit Zielgruppe zutun? Es gibt sogar Bücher, die voll davon sind (so ziemlich alle Fantasybücher)
Und da wird teilweise dann noch eine komplett neue Sprache eingeführt, die man auch nur mithilfe des Fßnoten und einiger weniger Erklärungen im Text verstehen muss.
Aber bitte, meine Leser haben sich noch nicht beschwert diesezüglich und keine Bange, ich werde schon kein Buch veröffentlichen und wenn dann garantiert keines über Japan und Kotatsu.
しんじつはいつもひとつ

Wenn du denkst du denkst das du denkst, dann denkst du nur, dass du denkst.



Von:    Teyl 14.05.2008 00:34
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
@Zoisite:
Ich denke auch nicht das Itadakimasu oder andere Wörter generell unmöglich sind, nur das es zu meist möglich sein sollte Entsprechungen in anderen Sprachen zu finden. Was nicht heißt das die nicht ab und an Stylish sein können.

> Ich habe über die "guten Appetit" Sache mit allerlei Briten und Amis diskutiert.

In der Firma wird es meist ein "Good Appetit", "Smakelijk" oder was einem sonst so an guten Wünschen ein fällt. (Firmen Sprache ist englisch und die meisten sprechen nicht alle anderen Sprachen am Tisch)

Wobei es verwirrend ist wenn jemand Smaklijk sagt, wenn man gerade was essen will, und man "Schmeckt nicht" versteht. Man beisst also nicht rein und nach einer Weile Schweigens - zweifelnder Blick von Essen Richtung anderen, lächelnder, aufmunternder Blick von der anderen Seite - kommt ein weiteres "Smaklijk" und nach eine Weile die Klärung ^^;

> (Apropos - wenn ich "Bon appetit" verwenden soll, was ja auch nicht English ist, dann kann ich auch die japanische Entsprechung nehmen ^_^)

Das Englische kennt knapp 10.000 Französische Wörter die geschluckt wurden und verwendet werden ^^;
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Von:   abgemeldet 14.05.2008 13:55
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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Und auch ohne Fußnoten finde ich japanisches Kauderwelsch in Geschichten einfach schrecklich. Außerdem denke ich - wenn wir das mal generell auf FanFiction beziehen und nicht nur auf Animexx (und selbst hier ist es noch nicht ganz klar, ob ein Großteil der FF-Leser das nötige Wissen besitzt) - dass sich "Katana" weniger aussagekräftig anhört, als "einschneidiges, asiatisches Schwert" (um mal ein Beispiel zu nennen).

Ich denke es geht hier auch nicht darum, wo eine Geschichte spielt und ob es daher logisch ist, wenn die Charaktere in der jeweiligen Sprache sprechen oder fremdsprachige Sachen im Kontext auftauchen, sondern um die allgemeine Beschreibung von Dingen und der damit verbundenen Verständlichkeit.

Nehmt es mir nicht übel, aber ich bin der Meinung, dass sich Autoren viel Arbeit ersparen, wenn sie auf ausführliche Beschreibungen verzichten und im Gegensatz zu "Fachbegriffen" greifen. Das ist meine persönliche (subjektive) Ansicht! Das heißt NICHT, dass eine Geschichte automatisch schlecht geschrieben sein muss, wenn der Autor solche Dinge gern verwendet.

So gesehen stehen wir einmal mehr vor einer reinen Geschmackssache.

(Mal davon abgesehen, dass ich keinem Buch, welches ich bislang gelesen habe, jemanden in einer anderen Sprache habe sprechen sehen, als die Übersetzungssprache. Da stehen dann Sätze wie:
'Trotz seiner Herkunft, war sein Amerikanisch klar und damit für jederman gut zu verstehen: "Schlagt eure Bücher auf."' - Oder eben so etwas in der Art...)
Am Anfang jeder endlichen Ewigkeit steht ein ewiges Ende und somit schmerzvolle Gleichgültigkeit lebloser Gefühlsregung...
© abgemeldet
Von & für Leser - Reading Support!
Zuletzt geändert: 14.05.2008 14:04:37



Von:   abgemeldet 14.05.2008 15:13
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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Ich will nicht noch mal eine FF lesen, in der sowas vorkommt:

Bill Kaulitz (17) brutal von Hinten durchgenommen.
Michael Jackson lebenskänglich im Knast.

*twitch*

Ich meine ... den Rest von der FF könnt ihr euch ja denken, oder?

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Now, if you’d excuse me. I’m off to burn down an orphanage and a puppy farm …



Von:   abgemeldet 14.05.2008 15:33
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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@Teyl

Laut meinem Linguistikprof sind sogar 70% aller englischen Vokabeln (wenn man jedes Wort einfach zählt) französischer Herkunft (dank der normannischen Invasion in 1066). Und was Firmen mit internationaler Belegschaft betrifft, da ist es natürlich, dass fremdsprachliche Begriffe einfließen. In ausschließlich englischsprachiger Umgebung sieht es zumeist anders aus.

@Patchouli

Ich denke, Du verkennst da etwas - zumindest ich bin der Ansicht, dass man Fremdworter korrekt einführen sollte (in der Prosa und nicht als Fußnote), aber wenn in einem Kampf zB in einem Textabschnitt mehrfach mit der Umschreibung gearbeitet werden müsste (zB wenn einer der Kämpfer mit einer Katana arbeitet, der andere dann zB mit einem Scimitar oder Dao pariert etc - dann ist es sinnvoller, dafür nach der Einführung (!) die Fachbegriffe zu verwenden, als dann ständig mit einer ungelenken Umschreibung genau zu qualifizieren, wer nun mit welcher Waffe was tut.

Und was Fremdsprachen im Text betrifft - schau nur den Herrn der Ringe an. (Und auch andere Fantasyromane oder SF-Romane arbeiten mit dieser Technik zu Hauf.)
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Zuletzt geändert: 14.05.2008 15:39:31



Von:    Teyl 14.05.2008 16:22
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
> Ich meine ... den Rest von der FF könnt ihr euch ja denken, oder?

Leider nicht nur denken >.<
Ich glaub ich hab das gelesen >>.<<
UAH!
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Von:    Daishi 14.05.2008 19:07
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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>>Ihr müsst schon vollständige Sätze! ^^
>...gebrauchen/ schreiben/ benutzten?
Das Fehlen des Verbs ist der Witz an der Sache^^

>Klingt da nicht "Er hockte sich im Shcneidersitz vor seinen Kotatsu, nahm die Stäbchen zur Hand und rief laut Itadaikimasu"?

So nochmal zu diesem Problem.
Wenn Wörterwie Katatsu oder Katana zu beginn einmal erklärt werden, weil immer die Umschreibeung zu benutzten zu lang/aufwendig ist, finde ich die Verwendung ok.
Ich würde allerdings die erklärung im Fließtext Fußnoten vorziehen - Die bringen einem nur aus dem Textfluss wenn man dann während dem Lesen nach nem ² oder [3] fünf seiten weiter suchen muss.

Also z.B.: Er zog seine Katana, ein einschneidiges, asiatisches Schwert, und ....

Wenn es hingegen ein Wort wie "Itadaikimasu" ist und ich dann nach den Fußnoten suche und dann feststelle, dass es Guten Apettit bedeuted, bin ich verärgert. In so einem Fall sehe ich einfach nicht ein, welchen Grund (außer WNB-Coolness) es haben soll, dass zwei bekannte deutsche Wörter zu der Romaji-Umschreibung eines (für einen nicht-kundigen komßplizierten)japanischen Wortes verramscht werden.

Daher sollte man sich als Autor vll. nicht nur 2 Mal überlegen, ob man japanische Wörter wirklich braucht sondern auch ob die entsprechenden Passagen - in diesem Fall die Beschreibung japanischer Essgewohnheiten - sinnvoll sind.

>Bill Kaulitz (17) brutal von Hinten durchgenommen.
>Michael Jackson lebenskänglich im Knast.

Das erste, was ich gedacht habe: BILD-Schlagzeilen

Mfg, Daishi



Von:   abgemeldet 14.05.2008 19:57
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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> Daher sollte man sich als Autor vll. nicht nur 2 Mal überlegen, ob man japanische Wörter wirklich braucht sondern auch ob die entsprechenden Passagen - in diesem Fall die Beschreibung japanischer Essgewohnheiten - sinnvoll sind.

Ich denke, es kommt dabei auf die Intention des Autors an. Wenn diese Beschreibung dazu da ist, um zum Beispiel das Aufeinanderprallen zweier Kulturen darzustellen, dann wäre es schade, wenn man so eine Beschreibung weglässt, da ein westlicher Leser bei einem "sie nahmen das Frühstück ein" andere Assoziationen hat als es der Tradition zB in Japan entspricht.
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Von:   abgemeldet 14.05.2008 20:06
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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> > Daher sollte man sich als Autor vll. nicht nur 2 Mal überlegen, ob man japanische Wörter wirklich braucht sondern auch ob die entsprechenden Passagen - in diesem Fall die Beschreibung japanischer Essgewohnheiten - sinnvoll sind.
>
> Ich denke, es kommt dabei auf die Intention des Autors an. Wenn diese Beschreibung dazu da ist, um zum Beispiel das Aufeinanderprallen zweier Kulturen darzustellen, dann wäre es schade, wenn man so eine Beschreibung weglässt, da ein westlicher Leser bei einem "sie nahmen das Frühstück ein" andere Assoziationen hat als es der Tradition zB in Japan entspricht.


Und das Benutzen von japanischen Worten vermittelt dann dem leser die Bedeutung des Frühstücks in Japan?

Mir wahrscheinlich nicht - da ich vor lauter jap. Wörter sicher schnell das Lesen sein lassen würde.

Ein GUTER Schreiber schafft es Sitten, Gebräuche ect. einer fremden Kultur darzustellen ohne sich in Fremd- / Fachwörtern zu verzetteln.
Ein GUTER Schreiber würde es schaffen, zB. diese Katana Erklärung in den Text einfließen zu lassen ohne es zu belehrend klingen zu lassen und dem Leser das Gefühl zu geben, der Schreiber will nur angeben.

Aber ich kämpfe ja auch schon seit Jahren gegen all diese Anglizismen in Texten.
Statt erst mal die EIGENE Sprache, auch in der schriftlichen Form, zu verfeinern und zu beherrschen, müssen manche Autoren wohl stilitische und öandere Mängel in ihrem Plot durch japanische oder englische Vokabeln "verdecken".




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Von:   abgemeldet 14.05.2008 20:11
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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Dann möchte ich gerne mal wissen, wie Du zB Miso-Suppe umschreiben würdest... IMHO kann man es mit der "Reinerhaltung" von Sprachen auch übertreiben. Mir fällt dazu immer das herrliche Zitat von James D. Nicoll ein, das man durchaus auch auf andere Sprachen übertragen kann. "The problem with defending the purity of the English language is that English is about as pure as a cribhouse whore. We don't just borrow words; on occasion, English has pursued other languages down alleyways to beat them unconscious and rifle their pockets for new vocabulary."
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Von:   abgemeldet 14.05.2008 20:16
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> Dann möchte ich gerne mal wissen, wie Du zB Miso-Suppe umschreiben würdest... IMHO kann man es mit der "Reinerhaltung" von Sprachen auch übertreiben. Mir fällt dazu immer das herrliche Zitat von James D. Nicoll ein, das man durchaus auch auf andere Sprachen übertragen kann. "The problem with defending the purity of the English language is that English is about as pure as a cribhouse whore. We don't just borrow words; on occasion, English has pursued other languages down alleyways to beat them unconscious and rifle their pockets for new vocabulary."


Wenn Du mir jetzt noch diesen englischen Teil erklärst ...

Da ich nicht weis WAS Miso Suppe ist, weis ich auch nicht wie ich es umschreiben, beschreiben würde.

Und da ist es nämlich das Problem: Ein unfähiger Autor schreibt "Miso-Suppe", ein fähiger erklärt was das ist ...


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Von:   abgemeldet 14.05.2008 20:21
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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Miso-Suppe ist eine Suppe, die aus Miso und Dashi zubereitet wird, wobei Miso eine Paste aus Sojabohnen mit Getreiden wie zB Reis ist, die mit Koji-Pilzen vergoren wird, während Dashi ein Fischsud aus Kombu und Bonito-Flocken ist. Die Suppe ist sehr lecker und bei japanischen Gerichten nicht wegzudenken.

Aber ich glaube, ich ziehe mich lieber wieder in meine internationalen Foren zurück, wo man sowohl Frendsprachen als auch fremden Kulturen gegenüber viel offener ist. *verneig*
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Zuletzt geändert: 14.05.2008 20:22:49



Von:   abgemeldet 14.05.2008 20:36
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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> Miso-Suppe ist eine Suppe, die aus Miso und Dashi zubereitet wird, wobei Miso eine Paste aus Sojabohnen mit Getreiden wie zB Reis ist, die mit Koji-Pilzen vergoren wird, während Dashi ein Fischsud aus Kombu und Bonito-Flocken ist. Die Suppe ist sehr lecker und bei japanischen Gerichten nicht wegzudenken.
>
> Aber ich glaube, ich ziehe mich lieber wieder in meine internationalen Foren zurück, wo man sowohl Frendsprachen als auch fremden Kulturen gegenüber viel offener ist. *verneig*

Ja klar, "aufgeschlossener", statt mir diesen ach so wichtigen englischen Part zu übersetzen, verziehst Du Dich lieber.

Wo wäre denn das Problem deine Miso-Suppe Erklärung in einem Text unterzubringen? Nicht so geballt, aber schön eingebaut, vielleicht in einen Dialog?

Jeder Autor der sich für annährend gut hält, sollte immer bedenken, dass seine Geschichten nicht nur von Japankennern, Technikbegeisterten ect. Leuten gelesen werden.
Wissen vermittelt sich ja auch über das Lesen, aber wenn ich nur Fremdwörter ohne Erklärung vorgesetzt bekomme, frustriert das nur noch.
Vielleicht ist ein jap. Wort wie "Katana" mittlerweile sehr geläufig, die meisten Anderen sind es nicht.

Aber auch bei scheinbar geläufigen Wörtern, tut es der Sache keinen Abbruch, mal anklingen zu lassen was das ist, sonst ist man als Leser nämlich oft damit beschäftigt herauszufinden was bestimmte Dinge sind und bekommt Handlungsteile kaum noch mit.

Aber geh Du nur in Dein internationales Forum, wo jeder 40 Fremdsprachen beherrscht, sich von antiker bis heutiger Waffentechnik perfekt auskennt und natürlich in ALLEN Dingen so gebildet ist das man NICHTS mehr erklären, beschreiben, umschreiben ect. muss.

Ich schreibe zum Beispiel militärsische angehauchte Science Fiction, da vbemühe ich mich IMMER Waffen, Fahrzeuge ect. so zu beschreiben, dass es auch "Neu-Leser" kapieren.
Ich brauche kein Tech-Blah um toll zu sein ...


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Von:    Daishi 14.05.2008 20:38
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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>Und da ist es nämlich das Problem: Ein unfähiger Autor schreibt "Miso-Suppe", ein fähiger erklärt was das ist ...
Es ist wohl kaum sinnvoll, die Fähigkeiten eines Autors alleine / hauptsächlich an solchen Dingen zu messen

>Aber ich kämpfe ja auch schon seit Jahren gegen all diese Anglizismen in Texten.
Sprache lebt... Ob du dagegen kämpfst oder nicht...
Dennoch haben Anglizismen, die langsam aber sicher in die deutsche Sprache eindringen, wenig mit für 95% aller Leser unbekannten japanischen Wörtern zu tun.

Das englische Zitat find ich übrigens sehr gelungen, ich verstehe es auch aber zum übersetzten ist es mir ein bischen zu schwer^^

>Aber ich glaube, ich ziehe mich lieber wieder in meine internationalen Foren zurück, wo man sowohl Frendsprachen als auch fremden Kulturen gegenüber viel offener ist.
Ich verstehe zwar nicht, was die Ablehnung unnötiger japanische Wörter in deutschen Texten mit Offenheit gegenüber anderen Kulturen zu tun hat, aber naja... deine Sache

>Aber geh Du nur in Dein internationales Forum, wo jeder 40 Fremdsprachen beherrscht, sich von antiker bis heutiger Waffentechnik perfekt auskennt und natürlich in ALLEN Dingen so gebildet ist das man NICHTS mehr erklären, beschreiben, umschreiben ect. muss.
Stay cool xD
Es ist seine/ihre Sache, wenn sie/er es wirklich tun will, wirst du sie/ihn indem du sie/ihn übertrieben lächerlich machst, wohl kaum davon abhalten können.
Mfg, Daishi
Zuletzt geändert: 14.05.2008 20:43:16



Von:   abgemeldet 14.05.2008 20:44
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> >Und da ist es nämlich das Problem: Ein unfähiger Autor schreibt "Miso-Suppe", ein fähiger erklärt was das ist ...
>
> Es ist wohl kaum sinnvoll, die Fähigkeiten eines Autors alleine / hauptsächlich an solchen Dingen zu messen

Nicht hauptsächlich aber eben auch daran. Viele Texte sind gradzu zugeballert mit englischen, japansichen und technischen Begriffen, was oft verbergen soll, dass der Autor dahinter einen sterbensöden Plot verbirgt.

Und es ist (leider) wirklich so, das die nicht so guten Autoren soviel Fremdwortkram in ihre Geschichten / Bücher bringen. Ehgal ob es Hobbyschreiber sind oder auch veröffentlichte Autoren.
Ich habe schon viele Romane weggelegt weil da ganze Sätze nur in Altnorwegisch ect. drin waren, die zeigen sollten: Boah der AUtor kann Altnorwegisch, aber eben auch zeigten: Boah der Autor muss einen ganz profanen Satz in eine alte Sprache setzen um dem Leser zu suggerieren wie toll der Schreiber doch ist ...



>
> >Aber ich kämpfe ja auch schon seit Jahren gegen all diese Anglizismen in Texten.
> Sprache lebt... Das englische Zitat find ich übrigens sehr gelungen
>

Schön für das englsiche Zitat, da mein Englsich so gut wie nicht vorhanden ist und die Zitierende es nicht für nötig befindet es zu übersetzen, kanns so wichtig nicht sein ...

> >Aber ich glaube, ich ziehe mich lieber wieder in meine internationalen Foren zurück, wo man sowohl Frendsprachen als auch fremden Kulturen gegenüber viel offener ist.
> Ich verstehe zwar nicht, was die Ablehnung unnötiger japanische Wörter in deutschen Texten mit Offenheit gegenüber anderen Kulturen zu tun hat, aber naja... deine Sache

Verstehe ich auch nicht, ich bin ein Mensch der gerne neue Dinge über fremde Kulturen lernt, aber man ist wohl nicht offen genug wenn man die "Fremdwort statt Beschreibung" Geschichten einfach nur nervig findet.

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Von:    Daishi 14.05.2008 20:59
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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@ Tentakel:
Ich will mich jetzt nicht aufspielen, aber dieser Thread hat 30 Seiten überstanden, ohne zu nem Flamewar zu werden - und das soll auch so bleiben.
Es bringt nichts, wenn du eine Person indirekt beleidigst, die dies anscheinend nicht mal interessiert.

>Schön für das englsiche Zitat, da mein Englsich so gut wie nicht vorhanden ist und die Zitierende es nicht für nötig befindet es zu übersetzen, kanns so wichtig nicht sein ...
Ich kann zwar nicht für Zoisite sprechen aber für mich. Und wie ich eben schon oben reineditiert habe: mein Englisch reicht fürs Verstehen, nicht fürs Übersetzen. Dies und auch die Tatsache, dass du nicht gut genug Englisch kannst, mindern die Qualität des Zitates nicht.
Mfg, Daishi



Von:   Arcturus 14.05.2008 21:58
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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> "The problem with defending the purity of the English language is that English is about as pure as a cribhouse whore. We don't just borrow words; on occasion, English has pursued other languages down alleyways to beat them unconscious and rifle their pockets for new vocabulary"

"Das Problem mit der Verteidigung der Reinheit der Englischen Sprache ist, dass Englisch in etwa so rein ist, wie ein Hurenhaus (Anm: "cribhouse" krieg ich nicht übersetzt, darum ist das "Hurenhaus" also nur eine Vermutung). Wir borgen uns nicht nur bei Gelegenheit Wörter, die englische Sprache hat andere Sprachen in Gassen verfolgt, um sie bewusstlos zu schlagen und ihre Taschen nach neuem Vokabular zu durchsuchen."

So in etwa.


Und ja, dem Stimme ich zu.
Und es ist nicht nur mit dem Englischen so, sondern auch z.B. mit dem Deutschen.
Zuletzt geändert: 14.05.2008 22:02:00



Von:    _Risa_ 15.05.2008 12:23
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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Apropos 'Seme(Name)-Sama'
Wikpedia sagt folgendes über die Anrede '-sama':

>Ursprünglich wörtlich „Erscheinung/Äußeres“. Sehr höflich, da der Gesprächspartner indirekt angeredet wird. Wird umgangssprachlich nur noch von Angestellten gegenüber Kunden oder für sehr hohe Persönlichkeiten, zum Beispiel der Kaiserin benutzt. Wird auch für Gottheiten oder vergötterte Personen benutzt. San ist von sama abgeleitet.
>Auf personifizierte Objekte angewandt drückt es mehr Zärtlichkeit als Respekt aus. In Briefen wird in der Regel sama für den Namen des Adressaten benutzt.

Auf den letzten beiden Sätze hingewiesen, wäre es ja in Ordnung.
Aber die Endung -sama klingt für mich trotzdem nach einer ehrwürdigen Person, oder einer - wie auch oben beschrieben - einer Gottheit.
Den Partner zu respektieren ist ja schön und gut, aber so klingt das für mich mehr nach Hörigkeit als nach Liebe.
Aber entschuligt, ich vergaß, der kleine, hilflose 'Uke' vergöttert seinen starken 'Seme' ja -_-'

Was ich nie, nie, nie wieder lesen will ist das Wort 'isste' für aß. Das tut weh!
Diverse Alternativen wären noch 'ass' und 'as' @.@
Dann gäbe es noch 'liegte', 'stehte', etc...
Die armen Verben Q.Q


Zuletzt geändert: 15.05.2008 12:24:28



Von:   abgemeldet 15.05.2008 16:49
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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>Was ich nie, nie, nie wieder lesen will ist das Wort 'isste' für aß.

Das arme Ding...
*es streichel* ;O;
Am Anfang jeder endlichen Ewigkeit steht ein ewiges Ende und somit schmerzvolle Gleichgültigkeit lebloser Gefühlsregung...
© abgemeldet
Von & für Leser - Reading Support!



Von:    Nightstalcer 15.05.2008 18:29
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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@ abgemeldet

Da kann man ja nur froh sein, dass nicht alle Menschen ihre Sprachen so "rein" halten wollten, denn sonst wäre die Sprache auch schon lange ausgestorben wie in etwa Latein.
Und wenn du Deutsch willst, kannst du haben. Ich glaube, ich könnte einen kompletten Satz in Anglizismen schreiben, der trotzdem vollkommen deutsch ist - da mittlerweile alle offiziell anerkannt wurden.

Googlen ist da nur ein Beispiel.
Und wenn eine Story in Japan spielt, sehe ich es nicht als Klugscheißen oder Aufspielerei an, wenn man das ein oder andere Japanische Wort, grade die Anreden, mit einfließen lässt, da es eben eine komplett andere Kultur ist und das dadurch ausgedrückt wird.

Wir nehmen in Englisch gerade Pidgons bzw. Hyrid Languages durch, Spanglish ist davon nur eine. Durch dieses Mixen von Sprache entstehen komplett neue Sprachen und auch wenn ich nicht alles gut finde, was im Duden steht, so finde ich lebende, sich veränderne Sprache besser als irgendwas Verstaubtes, was sich nicht ändert.

Und so Leid es mir tut, das sagen zu müssen, aber in der heutigen Zeit ist es doch wohl zu erwarten, dass man wenigstens ein wenig Englisch (das, was man mal in der Schule gelernt hat) beherrscht.
Man muss das Zitat nicht übersetzen können, aber einige Sachen, und dazu zähle ich auch Katana, gelten wohl doch als Allgemeinbildung und ich finde eher, dass der Schreiber mir zeigt, dass er weiß, wovon er redet, wenn er gebräuchliche, japanische Dinge einfließen lässt, als das er mir nur schreibt, dass der Japaner sein Frühstück isst.
Dann frage ich mich nämlich: Ja, weiß der Schreiber denn überhaupt, dass die keine Brötchen essen? (meistens jedenfalls nicht)

So, langer Post, aber ich musste das wohl mal loswerden und ich will auch nicht, dass das hier in Flamewar ausartet, also bitte sachlich bleiben, denn ich habe niemanden beleidigt und kann das wohl auch gegenseitig erwarten.

- Stalcer
しんじつはいつもひとつ

Wenn du denkst du denkst das du denkst, dann denkst du nur, dass du denkst.



Von:    LauraAStern 15.05.2008 19:08
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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> Und so Leid es mir tut, das sagen zu müssen, aber in der heutigen Zeit ist es doch wohl zu erwarten, dass man wenigstens ein wenig Englisch (das, was man mal in der Schule gelernt hat) beherrscht.
Tschuldigung, wenn ich mich einmische, wir haben damals (nebst english) Französisch in der Schule gelernt und ich glaube, ich könnte mich gerade mal vorstellen.
Ausserdem: Nicht jeder hatte englisch in der Schule, mein Freund zum Beispiel ist 28 und lernt erst jetzt english. Tentakel ist sogar noch etwas älter, ich könnte mir vorstellen, dass Englischunterricht damals, als sie zur Schule ging, kein Thema war.
Im ersten Moment fürchtete ich, der letzte Tag dieser Welt wäre gekommen. Einige Herzschläge lang geschah nichts mehr, doch dann durchlief die Welt ein erneutes Zittern.
Ich hatte Angst, so sehr wie noch nie zuvor in meinem kurzen Leben.
Lies den Rest
Zuletzt geändert: 15.05.2008 19:13:42


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