Thread: Single sein ist das Letzte!
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Eröffnet am: 09.06.2005 03:10 Letzte Reaktion: 01.12.2013 19:59 Beiträge: 871 Status: Offen |
Unterforen: - Love & Flirt |
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| >Ich weiß ich werde auf Proteste stoßen, aber verdammt nochmal... Ne Beziehung brauch SEX! Nicht unbedingt. o.o >Männer warten nicht ewig. Die brauchen das irgendwann mal , genauso wie Frauen. Die meisten, aber nicht alle. >Ne Beziehung nur aus Sex geht net, aber ganz ohne auch nicht. Doch, theoretisch schon. Allerdings kommt das auf die beiden Partner an. >Aber wenn man zu der Gruppe der 18-21 jährigen gehört, also den jungen Erwachsenen, man (hoffentlich) aufgeklärt ist, zu verhüten weiß , warum denn dann nicht? Ich würde ja jetzt sagen "Weil nicht jeder Sex toll findet", aber das ist hier wohl gerade nicht das Hauptprobelm. Trotzdem bin ich der Meinung, dass niemand sich zum Sex zwingen sollte, nur um es seinem Partner recht zu machen. Wäre ich nicht aromantisch, könnte ich mich mit ziemlicher Sicherheit trotzdem nie dazu bringen. Allerdings sollte man so etwas am besten im Voraus mit seinem Partner abklären, damit der sich das überlegen kann, bevor man sich unsterblich ineinander verliebt hat. Wenn der Typ sich dann aber denkt "Ach, darüber kommt sie schon nich hinweg!" und so tut, als würde ihm der Verzicht auf Sex nichts ausmachen, ist er selbst schuld. >....das geht mir einfach rein logisch nicht ganz in den Kopf, wieso man mit jemanden zusammenkommt ohne ihn sexuell ansprechend zu finden. Menschen geht grundsätzlich nie in den Kopf, was sie nicht nachvollziehen können. Ich kann auch nicht verstehen, wie jemand so etwas wie einen Zungenkuss toll finden kann. Aber es ist halt so und es bringt nichts, sich darüber aufzuregen, solange man selbst nicht davon betroffen ist - jedem das Seine. ;P Und ja, natürlich ist es Mist, wenn man es dem Partner/der Partnerin nicht rechtzeitig sagt, wenn man kein Interesse an Sex oder das Gefühl hat, noch lange nicht dafür bereit zu sein. Aber sobald man das im Voraus klarstellt, braucht man keine Schuldgefühle zu haben. Es hat eben nicht jeder einen gleichstark ausgeprägten Sexualtrieb. Manche haben einen geringen, manche sogar gar keinen. Wenn man trotzdem eine Beziehung mit jemandem will, der in dieser Hinsicht nicht zu einem passt, muss man sich nur zeitig einigen. Oder es eben lassen, wenn man merkt, dass es nur in einem Drama enden kann. Trotzdem ist nicht zwingend derjenige Schuld, der gerade keinen Sex will. Nur, wenn er zu spät damit rausrückt. Wobei auch das in manchen Fällen verständlich, wenn auch ziemlich bösartig ist. Der Mensch lebt unter Menschen, er sucht ewig nach Liebe, doch was er findet, ist die Sünde. |
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| Zuletzt geändert: 03.05.2008 21:09:35 | |||||||
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| @ Shin-no-Noir: Ok lassen wir einfach mal die asexuell-veranlagten Menschen außen vor. Das kann immer vorkommen. Da stimm ich zu, dass habe ich nicht mit meiner Aussage bedacht. Stellen wir uns also zwei völlig normale( dies jetzt nicht missverstehen- danke) Jugendliche bzw. junge Erwachsene vor. Sicherlich haben Frauen in den meisten Fällen weniger sexuelles Interesse, als Männer, aber oft ist es doch auch so, dass viele sich von vorn herein auf garnichts einlassen wollen, sofort zurückschrecken etc. Das ist was mich wundert. So von wegen "BIS HIERHIN, ABER NICHT WEITER". Anfangs ist das vielleicht verständlich, wie gesagt, ich sage nicht, dass jeder sofort mit jemandem ins Bett hopsen soll, aber nach einer gewissen Zeit wird für mich fraglich, ob man wirklich mit demjenigen zusammen sein möchte. /l、 (゜、 。7 l、 ~ヽ じしf_, )ノ Schaut doch mal bei meinen Bildern rein~ <3 ^w^ |
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| Zuletzt geändert: 03.05.2008 21:18:21 | |||||||
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| ersteinmal zustimmung an sakura^^ ich bin jatz auch schon fast n jahr wieder allein...bis jetz is mir allerdings noch nich so nach was neuem. allerdings nur weil ich noch niemand neues und interessantes kennengelernthat. irl mein ich im net trifft man ja häufig nette damen^^ |
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| Na ja, die Leute werden schon ihre Gründe haben. o.o Manche wissen ja nicht mal, dass sie asexuell sind. Oder sind sexuell, können aber nur mit jemandem schlafen, zu dem sie schon ein wirklich, wirklich enges Verhältnis aufgebaut haben, sofern sie sich dabei wohlfühlen wollen. Wenn man das im Voraus schon weiß und nicht sagt, ist das natürlich nicht gerade die feine Art. Wenn man aber plötzlich merkt, dass man sich einfach nicht bereit dafür fühlt, sollte man erst einmal herausfinden, warum das so ist, bevor man etwas überstürzt. Dem Partner dann auf die Mitleidstour zu kommen, ist in dem Fall aber sicherlich auch unfair. Wenn der Ärmste wirklich nicht warten kann, dann kann er schließlich genauso wenig dafür. Der Mensch lebt unter Menschen, er sucht ewig nach Liebe, doch was er findet, ist die Sünde. |
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| Zuletzt geändert: 03.05.2008 21:30:33 | |||||||
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| Ähm, was genau ist eigentlich der Sinn dieses Threads hier? Kommen hier bloß Befürworter und Gegner des Singleseins, tragen ihre Argumente vor und verschwinden wieder oder wie? Das kann ich auch. ;-) Ich war zwar noch nie was anderes als Single, aber im großen und ganzen muß ich mich doch der Aussage im Threadtitel anschließen: Single sein ist einfach blöd. So ziemlich alle Dinge, die unter "Freizeitbeschäftigungen" laufen, taugen überhaupt nichts, wenn man alleine ist. Klar, man kann z.B. alleine Fernsehen (oder ins Kino gehen), aber das ganze ist doch so gesehen völlig uninteressant, wenn man niemanden hat, mit dem man über das gesehene reden kann. Das lässt sich natürlich auch auf andere Dinge anwenden, wie z.B. Museums- oder Kunstausstellungsbesuche (für die kulturell Anspruchsvolleren) und dergleichen. Nichteinmal sowas simples wie ein Spaziergang ist wirklich interessant, wenn man alleine durch die Gegend irrt. SakuraAngelic schrieb: Das ist schlichtweg Unsinn. Und zwar wissenschaftlich belegt. Frauen und Männer gehen mit ihrer Sexualität lediglich anders um, aber von weniger oder mehr kann pauschal keine Rede sein. Man muss übrigens auch nicht direkt asexuell sein, nur weil man kaum oder wenig Interesse an Sex mit einem bestimtmen Partner hat. Gerade beim Menschen hängt doch sehr viel von der Psyche ab. Vertrauen ist da nur ein Aspekt. |
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Klar, man kann z.B. alleine Fernsehen (oder ins Kino gehen), aber das ganze ist doch so gesehen völlig uninteressant, wenn man niemanden hat, mit dem man über das gesehene reden kann.Nicht jeder hat das Bedürfnis, über alls und jeden scheiss zu reden. Das letzte Gespräch über einen Kinofilm führte war relativ sicher dieser Natur: "Wie fandest du ihn?" -"War ganz ok, selbst?" "Jo passt..." Das war bestimmt der Grund, warum ich mit ihr dahin bin und nicht der Film selbst. I'm sorry, I can't hear you over the sound of how awesome I am. |
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| so, also ich find single sein is scho irgendwie scheiße, aber soo schlimm find ich s jetzt nit, man kanns ja ach ma so sehen: n freund bzw. freundin kann ja manchmal ach ganz schö nerven und sin manchmal ach ziemlich anstrengend und dann gibts ja da auch manchmal noch die eifersucht und wenn dann schluss is, is ma widda depri... aber naja, außerdem hat man ja noch seine freunde, denn wenn ma mit denen was unternimmt, dann is ma ja dann ach abgelenkt so seh ich des halt |
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| Ich sags ja singel sein ist vorteilhaft. man braucht sich auch nicht sorgen um sein aussehen machen. kann zu hause den lieben ganzen tag in snoopypantoffeln rumlaufen XD Muss keien angst auf ne trennung haben und sich nicjht immer was einfallen lassen. Ich selber bin immer ziemlich einfallslos. ^^, |
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| >Single sein ist einfach blöd. So ziemlich alle Dinge, die unter "Freizeitbeschäftigungen" laufen, taugen überhaupt nichts, wenn man alleine ist. >Klar, man kann z.B. alleine Fernsehen (oder ins Kino gehen), aber das ganze ist doch so gesehen völlig uninteressant, wenn man niemanden hat, mit dem man über das gesehene reden kann. Das lässt sich natürlich auch auf andere Dinge anwenden, wie z.B. Museums- oder Kunstausstellungsbesuche (für die kulturell Anspruchsvolleren) und dergleichen. Nichteinmal sowas simples wie ein Spaziergang ist wirklich interessant, wenn man alleine durch die Gegend irrt. Also hier muss ich mal einschreiten: Dafür habe ich Freunde! Mit denen gehe ich ins Kino, mit denen gehe ich weg und unternehme was. Spaziergehen tu ich eh lieber alleine, um über mich nachzudenken. In meiner vergangenen Beziehung haben wir immer alles geplant. Nix großartig spontan gemacht, das ging, aber war nicht sonderlich spannend mehr am Ende. Und seit ich Single bin, habe ich glaube mehr gelebt, als zuvor. Aber ohne Freunde geht nichts. Geliebt zu werden, kann eine Strafe sein. Nicht wissen, ob man geliebt wird, ist Folter. (R. Lembke) |
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| Ich habs auch langsam satt immernoch Singel zu sein, aber was kann machen wen man bei den Frauen kein erfolg hat, ist es zum Verzweifeln. Zumal ich mich nicht richtig ran traue eine anzusprechen, ist es schon blöd mir währe es lieber, wen mich eine Anschreiben würde. Dann hätte ich es leichter oder für viele währe es leichter, doch davon kann man nur träumen. Man ich möchte nicht mehr Singel sein, und auf der straße sind mir die leute zu dämlich sorry für den Ausdruck. wen mir jemand helfen kann dann bitte |
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| >Ich weiß ich werde auf Proteste stoßen, aber verdammt nochmal... Ne Beziehung brauch SEX! die Sexuelle ist die wohl niedrigste ebene in der Beziehung und es gibt durchaus deutlich erfüllenderes als bloßen Sex. "Die größte Liebe ist immer jene, die unerfüllt bleibt." Sir Peter Ustinov |
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| > >Ich weiß ich werde auf Proteste stoßen, aber verdammt nochmal... Ne Beziehung brauch SEX! > > > die Sexuelle ist die wohl niedrigste ebene in der Beziehung und es gibt durchaus deutlich erfüllenderes als bloßen Sex. wie die vorposterin (oder der vorposter o.O) immer wieder gerne sagt: es geht nicht darum, dass es heisst Beziehung = (und nur!) SEX sondern es geht darum, dass SEX ein wichtiger BESTANDTEIL einer Beziehung (unter ANDEREM) ist. Ich hatte eine Beziehung in der über 1 Jahr kein Sexualleben herrschte. Das ging soweit, dass man sich nur noch umarmte und ein küsschen auf den Mund gab zur guten Nacht und zum Abschied. Das war nach einem Jahr einfach keine Beziehung mehr. es war eine bessere Freundschaft. Es ist einfach so. Man verliert auch das Gefühl attraktiv für den anderen zu sein. Ich gehe jetzt nicht von menschen aus, die vlt asexuell sind. wobei ich auch nicht glaube, dass jemand der nicht asexuell ist, wirklich lange mit jemandem zusammen sein kann, der asexuell ist. |
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| Kann man laut sagen XD .. ich seh ständig welche auf meiner Svhule rumknutschen und turtelei hier und da und Blah und so und wenn man das so sieht keine ahnung ich denk irgendwie dann immer .."ich will auch" x/ -aufreg- manno xDD |
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| Klingt bissl abgedroschen, aber: Du bist noch jung - da kommen noch viele! Geliebt zu werden, kann eine Strafe sein. Nicht wissen, ob man geliebt wird, ist Folter. (R. Lembke) |
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| ich muss zugeben, wo ich das gerade mit dem rumknutschen gelsen habe...manchaml kommt da schon neid auf. |
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| Zu diesem Thread und den vielen Aussagen betrübter Singles fällt mir ein Spruch ein, den ich mal irgendwo gehört habe: "Für einen Menschen mit Zahnschmerzen sind alle Menschen ohne Zahnschmerzen die glücklichsten Personen dieser Welt." Es gibt soviel Leid und Tragik auf dieser Welt(ich denke gerade an Burma...), aber wenn sich das Bewusstsein eines Menschen auf eine bestimmte Sache verengt, dann weiß er gar nicht mehr, wie gut es ihm und wie schlecht so vielen anderen Leuten auf der Welt geht. Und immer glauben wir, dass uns eine bestimmte Sache zum Glücklichsein fehlt. In Wahrheit ist das aber immer nur die Zufriedenheit. Und die kann dir kein Mensch dieser Welt geben, wenn du sie nicht schon in dir trägst... um es mal philosphisch zu sehen :-) |
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| Ich finde die Aussage im Threadtitel verdammt pauschal o_O (Kann es sein, dass der Eröffner da gerade Single geworden ist...? Ist ja jetzt auch schon wieder fast 3 Jahre her...) Single sein ist nicht zwingend scheiße/deprimierend/das Letzte/ein Grund sich am nächsten Baum aufzuhängen. Klar, grad wenn man gerade Single geworden sind, kann die Gefühlslage sehr auseinanderdriften, Erleichterung/Hoffnung auf der einen Seite, Trauer/Wut/Enttäuschung auf der anderen. Am Anfang wird - egal welche Rolle man bei der Trennung gespielt hat - etwas fehlen, da der Freund/die Freundin ja einen sehr großen Platz im Leben eingenommen hat, eine Lücke die es nun irgendwie zu füllen/kompensieren gilt. Aber das schafft man irgendwie *insert stupid shallow round-up speech here*. Single sein an sich ist nichts schlechtes. Ich hab zumindest bevor ich einen Freund hatte nichts vermisst oder mich irgendwie hinter meinen Freunden/anderen Leuten zurückgesetzt gefühlt. Aber man darf natürlich nicht mit der Einstellung rumlaufen, dass man als alte Jungfer stirbt/eh nie mehr jemanden findet etc. Dann klappts auch nicht, ebenso wie wenn man die Messlatte utopisch hoch hängt. ;) "Ich kaufe ein A und löse: 'Bockwurst'" "Mir nach, ich folge euch!" |
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Judilicious schrieb: Freu...was? :) Jien schrieb: Hier liegt das Problem. Im Grunde genommen ist Single sein nämlich was schlechtes; es ist unnatürlich. Das Leben existiert nur zu einem einzigen Zweck, nämlich sich zu entwickeln und fortzupflanzen. Dazu benötigt es bei uns Säugetieren nunmal einen Partner und entsprechend sollte auch ein biologisches Bedürfnis in dieser Richtung existieren. Auch wenn es auf dich nicht zutrifft, so gibt es doch genügend Leute, die noch nie eine Beziehung hatten, und sich trotzdem danach sehnen. Da einem aber eigentlich nichts fehlen können sollte, dass man zuvor nie gehabt hat, steckt da höchstwahrscheinlich ein gewisses natürliches Grundbedürfniss hinter. |
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> Judilicious schrieb:> > Freu...was? > > :) > > > Jien schrieb:> > Hier liegt das Problem. Im Grunde genommen ist Single sein nämlich was schlechtes; es ist unnatürlich. > Das Leben existiert nur zu einem einzigen Zweck, nämlich sich zu entwickeln und fortzupflanzen. Dazu benötigt es bei uns Säugetieren nunmal einen Partner und entsprechend sollte auch ein biologisches Bedürfnis in dieser Richtung existieren. > Auch wenn es auf dich nicht zutrifft, so gibt es doch genügend Leute, die noch nie eine Beziehung hatten, und sich trotzdem danach sehnen. Da einem aber eigentlich nichts fehlen können sollte, dass man zuvor nie gehabt hat, steckt da höchstwahrscheinlich ein gewisses natürliches Grundbedürfniss hinter. > > hm nein das glaube ich nicht. erstmal ist es doch so, dass man heute keinen partner mehr braucht, um ein kind zu bekommen. also wenn es wirklich nur um fortpflanzung gehen würde, dann könnte man auch zur samenbank gehen oder sonst wo für die arterhaltung sorgen. auch passt dazu nicht, dass es bei männern - evolutorisch - nicht um feste beziehungen sondern um "so viele sexpartnerinnen wie möglich" geht. also dürften männer es nie scheisse finden single zu sein, sondern sogar noch sehr gut, weil man nur als single in unserer gesellschaft sich wild rumpaaren darf. ich glaube die meisten leute halten single sein für das letzte, weil ihnen eingetrichtert wird, dass man mit 16 schon den partner fürs leben gefunden haben muss. und wenn dann um einen rum plötzlich alle freunde haben und erzählen wie super das ist zusammen ins kino zu gehen oder sonst was zu machen, wird man halt neidisch und will sowas auch. ich kann verstehen, dass man, wenn man noch keinen freund hatte, einen will (auch ich war da nicht anders!) und wenn man schonmal eine lange beziehung hatte, aber seit langem wieder solo ist, kann ich auch verstehen, dass man einfach wieder jemanden haben will. aber wie vor mir schon jemand meinte, wenn man mit der einstellung rumläuft "hach ich bin die ärmste person auf der erde", dann wird das sowieso nix. |
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SweetDestiny schrieb: Bloß dass es zu der Zeit, als die Natur uns "programmiert" hat, nunmal noch keine Samenbanken gab. Das ist eigentlich kein Gegenargument zu meiner These, sondern untermauert diese eigentlich. auch passt dazu nicht, dass es bei männern - evolutorisch - nicht um feste beziehungen sondern um "so viele sexpartnerinnen wie möglich" geht. also dürften männer es nie scheisse finden single zu sein, sondern sogar noch sehr gut, weil man nur als single in unserer gesellschaft sich wild rumpaaren darf. Auch das ist so nicht ganz richtig. Im Grunde genommen geht es beim Fortpflanzungstrieb darum, seine Gene möglichst weit zu verbreiten. Das bedeutet aber nicht nur, mit allem zu schlafen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, sondern schließt auch mit ein darauf zu achten, dass das daraus resultierende Kind/Jungtier auch überlebt. Insofern ist eine Beziehung in der man das Kind im Auge behalten kann (zumindest bis es selbst für sich sorgen kann) durchaus auch im Sinne der Evolution. Außerdem ist doch allein die Tatsache, dass es Männer gibt, die sich nach einer Beziehung sehnen, Indiz genug, dass diese eben nicht auf "möglichst keine Beziehung" gepolt sind. Im Übrigen habe ich sowieso den Eindruck, dass es wesentlich häufiger wir Männer sind, die ein Singledasein als bedrückend empfinden und es gerne beenden würden, während Frauen damit kein Problem zu haben scheinen. Das mag allerdings auch ein Trugschluss sein und hauptsächlich daran liegen, dass Männer sich einfach häufiger beschweren, während Frauen es für sich behalten. ich glaube die meisten leute halten single sein für das letzte, weil ihnen eingetrichtert wird, dass man mit 16 schon den partner fürs leben gefunden haben muss.Ich kenne eigentlich keinen, dem dies eingetrichtert wird, oder der dies anderen eintrichtern würde. |
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| Ich fande das Single-Dasein eigentlich nie schlimm, bis ja..nicht gar vor langer Zeit...Single zu sein finde ich eigentlich immer noch nicht schlimm solange man sich nicht nach jemanden sehnt...dann ist es schon so, dass man das Gefühl hat die Einsamkeit zerfrisst einen. Das allein sein weniger...allein bin ich gerne aber einsam..nein danke. |
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| > > auch passt dazu nicht, dass es bei männern - evolutorisch - nicht um feste beziehungen sondern um "so viele sexpartnerinnen wie möglich" geht. also dürften männer es nie scheisse finden single zu sein, sondern sogar noch sehr gut, weil man nur als single in unserer gesellschaft sich wild rumpaaren darf.> > Auch das ist so nicht ganz richtig. Im Grunde genommen geht es beim Fortpflanzungstrieb darum, seine Gene möglichst weit zu verbreiten. Das bedeutet aber nicht nur, mit allem zu schlafen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, sondern schließt auch mit ein darauf zu achten, dass das daraus resultierende Kind/Jungtier auch überlebt. Insofern ist eine Beziehung in der man das Kind im Auge behalten kann (zumindest bis es selbst für sich sorgen kann) durchaus auch im Sinne der Evolution. doch das ist so richtig ;) jedenfalls habe ich es so gelernt. es geht bei männern nicht unbedingt darum, die kinder auch groß zu ziehen. ums großziehen kümmern sich die frauen, von denen ein mann ja normaler weise mehrere hatte. der mann ist nur dafür da fürs essen zu sorgen und okay, wenn mal ein feindlicher mann kommt, die familie zu verteidigen. aber hauptsächlich ist es die frau, die für das wohl der kinder zuständig ist. > > Außerdem ist doch allein die Tatsache, dass es Männer gibt, die sich nach einer Beziehung sehnen, Indiz genug, dass diese eben nicht auf "möglichst keine Beziehung" gepolt sind. nein das ist kein indiz dafür. ist vlt ein blödes beispiel, aber dass homosexualität existiert, ist kein indiz dafür, dass menschen im grunde eigentlich nur sex wollen, bei dem sowieso kein kind entstehen kann, oder? es geht doch sowieso um die REGEL. Es ist ja nicht so, dass jemand behauptet "Alle Männer nehmen alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist.", doch es ist so, dass in der Regel, die Männer eben eher wechselnde und viele Sexualpartner wollen und die Frauen in der Regel monogam sind. > Im Übrigen habe ich sowieso den Eindruck, dass es wesentlich häufiger wir Männer sind, die ein Singledasein als bedrückend empfinden und es gerne beenden würden, das ist natürlich jetzt ein super argument. du bist also selber ein mann und hast deswegen einfach den eindruck, dass ihr mehr unter dem single-dasein schmachtet. das ist leider kein gutes argument, da man meist den eindruck hat, den meisten menschen geht es so wie einem selbst. >während Frauen damit kein Problem zu haben scheinen. Das mag allerdings auch ein Trugschluss sein und hauptsächlich daran liegen, dass Männer sich einfach häufiger beschweren, während Frauen es für sich behalten. oder so. > > ich glaube die meisten leute halten single sein für das letzte, weil ihnen eingetrichtert wird, dass man mit 16 schon den partner fürs leben gefunden haben muss.> Ich kenne eigentlich keinen, dem dies eingetrichtert wird, oder der dies anderen eintrichtern würde. ich kenne auch niemanden "persönlich". aber ich kenne bravo-lovestorys ich kenne die ganzen anderen medien und serien in denen es vor glücklichen paaren nur so wimmelt und man das gerne auch mal haben will. und ich kenne im alter von 16/17 die Tatsache, dass langsam alle Freundinnen/Freunde einen Partner haben nur man selber nicht und man es sich deswegen umso mehr wünscht. |
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Es ist ja nicht so, dass jemand behauptet "Alle Männer nehmen alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist.", doch es ist so, dass in der Regel, die Männer eben eher wechselnde und viele Sexualpartner wollen und die Frauen in der Regel monogam sind. das sind beides aussagen, die man so nicht veralgemeinern kann/sollte. frauen stehen halt gesellschaftlich schlechter da als männer wenn sie "viele" partner haben, während ich den eindruck habe, das es bei männern besser toleriert wird, sozusagen das "austoben vor der ehe". für mich ist das alles quatsch, ich kenne sowohl frauen als auch männer die sich auf alles stürzen was sie kriegen und genauso kenne ich genügend männer/frauen die ausschließlich feste beziehungen suchen. das dürfte wenig mit evolutionären gründen zu tun haben, sondern eher aus persönlichen erfahrungen resultieren. |
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SweetDestiny schrieb:Ein Sexualpartner macht noch keine Beziehung. Man sollte hier schon ein wenig auf die Begrifflichkeiten achten. Mag ja sein, dass manche Leute Sex mit Beziehung gleichsetzen, aber im großen und ganzen sind das doch zwei verschiedene Dinge. Und wo wir dabei sind: Was Sexualpartner angeht (nicht Beziehung), da sind Frauen keineswegs mehr oder weniger stark auf einen Partner festgelegt, als dies bei Männern der Fall ist. Im Grunde ist es doch vielmehr so, dass Frauen sich einen "netten Mann" für die Beziehung und Kindererziehung suchen, während sie das genetische Material für die Fortpflanzung lieber vom "starken Machos" besorgen. Evolutionstechnisch ist das angeblich der beste Weg. Sie gehen also letzten Endes ebenso häufig fremd, wie dies auch bei Männern ist. das ist natürlich jetzt ein super argument.Das sind einfach auch Erfahrungswerte. Ich habe (im richtigen Leben) noch nie eine Frau getroffen, die sich darüber beschwert hätte, das sie (gerade) Single ist und dies gerne ändern würde. Von männlichen Zeitgenossen hingegen habe ich dies durchaus mehr als einmal gehört. und ich kenne im alter von 16/17 die Tatsache, dass langsam alle Freundinnen/Freunde einen Partner haben nur man selber nicht und man es sich deswegen umso mehr wünscht.Also als ich in diesem Alter war, da war das jedenfalls nicht so. Zumindest kann ich mich nicht daran erinnern, dass in meiner Klasse in dem Alter irgendwer schon einen Partner hatte. Das kam erst später und auch nur sehr vereinzelt. |
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| @somewhat >frauen stehen halt gesellschaftlich schlechter da als männer wenn sie "viele" partner haben, während ich den eindruck habe, das es bei männern besser toleriert wird, sozusagen das "austoben vor der ehe". hier stellt sich die frage, was ist huhn und was ist das ei. ich gehe davon aus, dass sich diese Gesellschaftliche Sache, dass es bei Frauen "schlampig" ist, wenn sie viele Männer haben, erst daraus entwickelt hat, dass Frauen sich eben in der Regel für einen festen Partner entscheiden wollen. >für mich ist das alles quatsch, ich kenne sowohl frauen als auch männer die sich auf alles stürzen was sie kriegen und genauso kenne ich genügend männer/frauen die ausschließlich feste beziehungen suchen. wie gesagt, ich spreche von der regel. also von dem, was die meisten tun. das heisst natürlich noch lange nicht, dass es nicht andere gibt, die genau gegenteiliges tun. > SweetDestiny schrieb:> Ein Sexualpartner macht noch keine Beziehung. > Man sollte hier schon ein wenig auf die Begrifflichkeiten achten. Mag ja sein, dass manche Leute Sex mit Beziehung gleichsetzen, aber im großen und ganzen sind das doch zwei verschiedene Dinge. ich setze die begriffe auch gar nicht gleich. ich sage, dass frauen eher eine Beziehung wollen und Männer eher einen Sexualpartner. > > Und wo wir dabei sind: Was Sexualpartner angeht (nicht Beziehung), da sind Frauen keineswegs mehr oder weniger stark auf einen Partner festgelegt, als dies bei Männern der Fall ist. > Im Grunde ist es doch vielmehr so, dass Frauen sich einen "netten Mann" für die Beziehung und Kindererziehung suchen, während sie das genetische Material für die Fortpflanzung lieber vom "starken Machos" besorgen. Evolutionstechnisch ist das angeblich der beste Weg. > Sie gehen also letzten Endes ebenso häufig fremd, wie dies auch bei Männern ist. ja. Frauen wollen aber den Mix. Sie wollen einen Mann der zum einen einen hohen Status hat, aber zum anderen auch "Beschützerqualitäten". Ich denke nicht, dass Frauen ebenso häufig fremd gehen (wenn wir jetzt mal nur aus der evolutorischen Sicht sprechen, denn wie die wahren statistiken aussehen, das weiß ich leider nicht). Alleine schon, weil Frauen sich ihre Partner genau aussuchen, wie du selbst gesagt hast. Alleine schon wegen der Investitionen, die sie mit der Geburt eines Kindes machen. DAss sich durch die Tatsache, dass man heutzutage Verhüten kann alles verschoben hat, das will ich gar nicht leugnen. > > das ist natürlich jetzt ein super argument. > du bist also selber ein mann und hast deswegen einfach den eindruck, dass ihr mehr unter dem single-dasein schmachtet. das ist leider kein gutes argument, da man meist den eindruck hat, den meisten menschen geht es so wie einem selbst.> Das sind einfach auch Erfahrungswerte. Ich habe (im richtigen Leben) noch nie eine Frau getroffen, die sich darüber beschwert hätte, das sie (gerade) Single ist und dies gerne ändern würde. Von männlichen Zeitgenossen hingegen habe ich dies durchaus mehr als einmal gehört. du hast aber niemals so viele Frauen in deinem Leben getroffen, dass das irgendeine Aussage für die Allgemeinheit sein könnte. Das ist was ich meine. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass du ein Mann bist, dir also Männer eher anvertrauen, wenn sie etwas stört. Wohingehen die Frauen die du triffst, dir nicht direkt unter die Nase reiben, dass sie das Singledasein stört. > > und ich kenne im alter von 16/17 die Tatsache, dass langsam alle Freundinnen/Freunde einen Partner haben nur man selber nicht und man es sich deswegen umso mehr wünscht.> Also als ich in diesem Alter war, da war das jedenfalls nicht so. Zumindest kann ich mich nicht daran erinnern, dass in meiner Klasse in dem Alter irgendwer schon einen Partner hatte. Das kam erst später und auch nur sehr vereinzelt. tja bei mir aber schon ;) |
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>für mich ist das alles quatsch, ich kenne sowohl frauen als auch männer die sich auf alles stürzen was sie kriegen und genauso kenne ich genügend männer/frauen die ausschließlich feste beziehungen suchen. du kannst aber nur von den leuten aus deinem bekanntenkreis sprechen und die sind nunmal nicht zwangsläufig stellvertretend für die allgemeine regel, wobei ich generell nichts von solchen begriffen halte, weil mit "regel" das verhalten der breiten bevölkerungsmasse spiegeln soll und das macht für mich keinen sinn, schon allein weil man dazu alle altersgruppen einbeziehen müsste. |
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> >für mich ist das alles quatsch, ich kenne sowohl frauen als auch männer die sich auf alles stürzen was sie kriegen und genauso kenne ich genügend männer/frauen die ausschließlich feste beziehungen suchen. > > wie gesagt, ich spreche von der regel. also von dem, was die meisten tun. > das heisst natürlich noch lange nicht, dass es nicht andere gibt, die genau gegenteiliges tun.> > du kannst aber nur von den leuten aus deinem bekanntenkreis sprechen und die sind nunmal nicht zwangsläufig stellvertretend für die allgemeine regel, wobei ich generell nichts von solchen begriffen halte, weil mit "regel" das verhalten der breiten bevölkerungsmasse spiegeln soll und das macht für mich keinen sinn, schon allein weil man dazu alle altersgruppen einbeziehen müsste. nein das stimmt ganz und gar nicht. ich spreche weder von meinen erfahrungen noch von irgendwelchen leuten die ich kenne. sondern ich gebe ergebnisse wieder, die mir im studium beigebracht worden sind. und bei diesen ergebnissen gehe ich davon aus, dass alle altergruppen etc mit einbezogen wurden. |
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| ok, das relativiert deine aussagen. allerdings halte ich solche studium ergebnisse auch nicht für aussagekräftig |
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| Zuletzt geändert: 12.05.2008 18:19:27 | |||||||
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| > ok, das relativiert deine aussagen. > allerdings halte ich solche studium ergebnisse auch nicht für aussagekräftig und welcher quelle würdest du dann glauben? |
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und welcher quelle würdest du dann glauben?gar keiner, weil das für mich keine glaubensfrage ist. solche umfrage ergebnisse reflektieren für mich einfach nicht die tatsächliche mehrheit sondern geben besten falls einen überblick über die befragte masse und solche ergebnisse können durch zig faktoren verfälschen und sind daher für mich nicht aussagekräftig. |
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