Thread: Michael Jackson ist tot!
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Eröffnet am: 26.06.2009 01:39 Letzte Reaktion: 18.08.2009 20:30 Beiträge: 206 Status: Offen |
Unterforen: - Sonstige Musik |
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| Verfasser | Betreff | Datum | |||
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| Draconian | Michael Jackson ist tot! | 01.07.2009, 21:30 | |||
| Dezi | Michael Jackson ist tot! | 01.07.2009, 09:47 | |||
| Tosken | Michael Jackson ist tot! | 01.07.2009, 11:01 | |||
| Dezi | Michael Jackson ist tot! | 01.07.2009, 11:36 | |||
| FULLMOONCHAN | Michael Jackson ist tot! | 01.07.2009, 13:48 | |||
| Anurtle | Michael Jackson ist tot! | 01.07.2009, 14:15 | |||
| Michael Jackson ist tot! | 01.07.2009, 18:51 | ||||
| Draconian | Michael Jackson ist tot! | 01.07.2009, 21:34 | |||
| Anurtle | Michael Jackson ist tot! | 01.07.2009, 13:08 | |||
| Michael Jackson ist tot! | 01.07.2009, 13:39 | ||||
| Anurtle | Michael Jackson ist tot! | 01.07.2009, 13:43 | |||
| Archimedes | Michael Jackson ist tot! | 01.07.2009, 22:26 | |||
| Dezi | Michael Jackson ist tot! | 01.07.2009, 23:17 | |||
| Michael Jackson ist tot! | 02.07.2009, 00:01 | ||||
| Tosken | Michael Jackson ist tot! | 02.07.2009, 00:03 | |||
| Heruvim | Michael Jackson ist tot! | 02.07.2009, 00:09 | |||
| Archimedes | Michael Jackson ist tot! | 02.07.2009, 07:36 | |||
| Heruvim | Michael Jackson ist tot! | 02.07.2009, 11:02 | |||
| Dezi | Michael Jackson ist tot! | 02.07.2009, 11:13 | |||
| Hancock | Michael Jackson ist tot! | 02.07.2009, 09:58 | |||
| Archimedes | Michael Jackson ist tot! | 02.07.2009, 14:44 | |||
| Michael Jackson ist tot! | 02.07.2009, 15:56 | ||||
| Heruvim | Michael Jackson ist tot! | 02.07.2009, 18:28 | |||
| Michael Jackson ist tot! | 02.07.2009, 19:36 | ||||
| Archimedes | Michael Jackson ist tot! | 02.07.2009, 19:52 | |||
| Michael Jackson ist tot! | 02.07.2009, 19:57 | ||||
| Heruvim | Michael Jackson ist tot! | 02.07.2009, 20:55 | |||
| Heruvim | Michael Jackson ist tot! | 02.07.2009, 20:56 | |||
| Archimedes | Michael Jackson ist tot! | 02.07.2009, 20:29 | |||
| Michael Jackson ist tot! | 02.07.2009, 20:42 | ||||
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| Lady Di ist aber wiederum etwas anderes, weil die ja auch quasi davon gelebt hat das sie mit ihrem Tun in der Zeitung stand, sonst wäre ihre seltsame Ehe früher gescheitert etc. lange Theorie, zurück zum Thema. ICH VERUTRTEILE HIER KEINEN DER "NICHT TRAUERT" nur um das mal klarzustellen, wie kommt ihr auf solche Ideen? O_o Ich sage nur das es mich extrem anpisst, wenn hier Leute sich beklagen ihre geliebten RTL2 News wären aufeinmal weniger verpestet mit Lady Gaga und Madonna und dafür mehr mit Michael Jackson. Oder so in der art. Naja, ihr habt ja meine Posts hier, könnt ja mal nachforschen, ich werde das hier nicht nochmal alles posten -_- Entwede rman will verstehen oder man redet gegen an, macht was ihr wollt, ich bleibe wieder für mich, vieleicht hätte ich MJ hier nie verteidigen sollen, aber ich bin nunmal ein Gerechtigkeit liebender Mensch, und über einen toten derart respektlos zu schreiben oder zu reden, gerade einem Menschen dem soviel beschissenes passiert ist, fand ich einfach gehörte kritisiert. Pardon me |
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| > Das einzige was wohl die meisten nervt, ist einfach das ausschlachten des Themas.Wegen jedem bisschen wird eine neue Sondernews zu ihm gemacht. Alles wird breit getretten und wenn das ganze jetzt wirklich noch mehrere Monate geht,wird das sicher noch mehr Leute irgendwann nerven. Kurze Nachrichten sollten doch reichen, keine Minuten langen immer wieder gleichen Berichte von irgendwelche unwichtige Details die nichts neues Aussagen.Vor allem sind die Kinder nun da wo sie doch eigentlich NIE sein sollten. > Im Augenmerk der Öffentlichkeit. Die Medien bringen das, was die Leute interessiert und ihnen Quote bringt, und momentan interessiert sich die Menschheit eben für Michael Jackson. Daraus kann man ihnen keinen Strick drehen. |
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| >Die Medien bringen das, was die Leute interessiert und ihnen >Quote bringt, und momentan interessiert sich die Menschheit eben >für Michael Jackson. Daraus kann man ihnen keinen Strick drehen. Wenn sie aber wenigstens bestätigte Meldungen (RICHTIGE Nachrichten) bringen und sich nicht ständig auf irgendwelche Schmierblätter berufen würden... -_- Dieses -ausschließlich auf Quote zielende- Verbreiten von Halbwahrheiten und Gerüchten ist einfach ekelhaft. Man weiß schon gar nicht mehr, was man glauben soll und das kann nicht Sinn der Sache sein. Wenn ich eine Zeitung aufschlage oder die Nachrichten sehe, will ich informiert und nicht unterhalten werden. (Aber zu diesem Thema müsste man einen eigenen Thread aufmachen.) Ich war in der Todesnacht wach und habe das Geschehen über n-tv quasi "live" verfolgt. Die TMZ hat seinen Tod schon @ FULLMOONCHAN: >Ich finde es ehrlich gesagt nicht gerecht, nur weil man nicht >verlogen, auf der Welle der Trauer mitreitet, weil mans nunmal >nicht so empfindet, als schlechter Mensch hingestellt zu werden. >Sollen die Fans doch trauen, hat doch keiner was dagegen.Das >Verurteilen die Nicht-Fans ja auch nicht. Ich finde, diese beiden Sätze beißen sich. ôo Einerseits gestehst du den Fans das Trauern zu, andererseits sprichst du davon, wie manche (Fans?) "verlogen auf der Welle der Trauer mitreiten". Wen meinst du, wenn du von verlogener Trauer redest? Ich finde, es liest sich komisch. |
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| > Wenn ich eine Zeitung aufschlage oder die Nachrichten sehe, will ich informiert und nicht unterhalten werden. (Aber zu diesem Thema müsste man einen eigenen Thread aufmachen.) Dann muss man die richtigen Zeitungen lesen. ^^ Es gibt genug Blätter, die sich mit Boulevard Themen nicht oder nur am Rande beschäftigen. Gerade was du im Fernsehen siehst ist zu großen Teilen Boulevard, wenn die nicht über das Leben von MJ berichten, berichten sie über irgendein anderes "wichtiges" Thema. > Ich war in der Todesnacht wach und habe das Geschehen über n-tv quasi "live" verfolgt. Die TMZ hat seinen Tod schon erraten verkündet, als die Ärzte nach bestätigten Berichten noch um sein Leben gekämpft haben. Widerlich. Die Wahrscheinlichkeit, dass man einen Herzstillstand außerhalb einer Klinik überlebt, ist leider gering. Davon abgesehen ist TMZ ebenso eine Boulevard Plattform, die tun jetzt nichts anderes, als was sie sonst auch tun - Klatsch und Tratsch verbreiten. |
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| >ch finde, diese beiden Sätze beißen sich. ôo Einerseits gestehst du den Fans das Trauern zu, andererseits sprichst du davon, wie manche (Fans?) "verlogen auf der Welle der Trauer mitreiten". Wen meinst du, wenn du von verlogener Trauer redest? Ich finde, es liest sich komisch. Nein. Ich sage das die Fans trauen sollen soviel sie wollen, ABER sie sollen nicht von anderen denen es egal ist, erwarten, dass diese so tun als würden sie um ihn trauen. Das ist verlogen und das meine ich damit. Und eben auch diese nicht trauenden haben ein Recht ihre Meinung zu äussern. Schließlich ist das kein Kondulenzthread. ♥ Ich bin manchmal lieb und manchmal böse, aber immer ein Kampf-Uke!!!!♥ †††Real Men Sparkle!††† |
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| Zuletzt geändert: 01.07.2009 13:53:24 | |||||||
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| > Nein. Ich sage das die Fans trauen sollen soviel sie wollen, ABER sie sollen nicht von anderen denen es egal ist, erwarten, dass diese so tun als würden sie um ihn trauen. Das ist verlogen und das meine ich damit. Es wirkt nur bei manchen "Nicht-Fans" so... Wie erklär ich das? Also die sagen sie trauern nicht um ihn und man kann sie auch nicht dazu zwingen (ist auch völlig richtig). Aber gleichzeitig "meckern" sie halbwegs weil es welche gibt die trauern. Das wirkt dann eher so als wollen DIE den anderen ihre Meinung/Gefühle aufzwingen. (ich mein jetzt nicht dich damit, nicht dass das falsch rüber kommt oder so, deine Meinung in diesem Standpunkt find ich richtig. der Satz war nur eine gute Vorlage, sorry ^^") |
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| > Nein. Ich sage das die Fans trauen sollen soviel sie wollen, ABER sie sollen nicht von anderen denen es egal ist, erwarten, dass diese so tun als würden sie um ihn trauen. Das ist verlogen und das meine ich damit. Tut ja keiner, und wenn doch, müsstest du mir mal das Posting zeigen, denn das hätte ich übersehen. Was MICH aber noch viel mehr stört, ist dieses coole Getue von wegen "Is mir egal, der Mann ging auch nur kacken!!1". Weil, ist ja klar. (Btw. obwohl er 'auch nur ein Mensch war', hat er sich von den anderen unterschieden (was auch alle Menschen tun, also unterschiedlich sein) - und auf die Art, wie er nun mal anders war, wurde er für manche Menschen zu einer Person von Bedeutung, somit ist Trauer über das Versterben einer solchen Person nachvollziehbar. Hat also in dem Fall dann nichts mit Heuchelei zu tun, weil manche das immer noch nicht kapieren.) Also bleibt mit dieser Binsenweisheit weg. Klar ist es auch okay, wenn einen MJs Tod nicht berührt, weil es ja ebenfalls nachvollziehbar sein kann, >keinen< Bezug zu ihm gehabt zu haben. Trotzdem übertreiben manche dermaßen damit, und bei denen steckt nix dahinter als Aufmerksamsnuttigkeit, Zwangsindividualismus und Schwanzvergleich. Was sonst soll es bringen, so etwas zu schreiben: http://animexx.onlinewelten.com/forum/?thread=235809&posting=171101 Ethisch gesehen sind Leute, die so was nach dem Tod eines Menschen verkünden, pietätslos und Deppen. |
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| wunderbar, knackig und prompt auf den Punkt gebracht |
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| Also das einzige was ich hier unmöglich finde sind die Leute die hier groß rumposaunen "MICH stört es GAR NICHT!" Mag ja sein dass das so ist, will ich auch niemandem vorhalten, mich hat der Tod von z.B. Tupac auch nicht sonderlich getroffen. Aber 1. Zwingt euch keiner in diesem Thread etwas zu posten und ich weiß nicht was es euch bringt das hier zu schreiben (außer die Postinganzahl zu erhöhen). Und 2. frag ich mich wie diese Leute ihre Freizeit sonst verbringen. Rennt ihr auf Beerdigungen, zeigt mit den Fingern auf die Hinterbliebenen und ruft: "HA HA, MIR EGAL!"? Es gibt Menschen die möchten um Michael Jackson trauern. Ihr versteht nicht wieso? Müsst ihr auch nicht, schließlich steckt ihr nicht in deren Köpfen. Aber warum könnt ihr das nicht wortlos akzeptieren? Und wenn ihr hier die Fans mit den damaligen Anschuldigungen konfrontiert... Was sollen sie denn bitte sagen? "Ja, du hast Recht, danke dass du mich auf den richtigen Weg geführt hast, man sollte MJ verabscheuen"? Ich denke es ist eine normale Reaktion eines Fans dass man sein Idol irgendwie schützen will, weil man ein gewisses "Bild" von ihm im Kopf hat. Und davon lässt man sich nicht abbringen. Und noch eine kleine Anmerkung: die Vergleiche mit Adolf Hitler finde ich unter aller Sau. Kommt so rüber als würden einige hier gar nicht wissen was dieses Wesen der Menschheit angetan hat. |
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| Dir ist aber schon bewusst, dass das hier kein Trauer-Thread, sondern ein allgemeiner Diskussionsthread über das Thema ist und auch in Fan-Augen negative Kommentare geäußert werden können/dürfen? |
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| Also von der Überschrift her gibt es da für mich nicht viel zu diskutieren (was soll man da diskutieren? "Er ist tot" "Nein" "Doch"). Dafür wäre meines Erachtens nach eher dieser Thread geeignet http://animexx.onlinewelten.com/forum/?forum=1&kategorie=6&thread=235602 |
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| @Baum: >>"Is mir egal, der Mann ging auch nur kacken!!1<< Was ist daran bitte cooles Getue? Es ist Fakt, ein völlig wertneutraler Fakt. (: Ist es für Fans so schwer zu ertragen, dass er ein normaler Mensch war und dass jemand euch genau das vor Augen führen will? Was ist so schwer daran zu kapieren, dass es keine Rolle spielt, ob er ein Promi und berühmt war. Das macht ihn nicht mehr und nicht weniger wert als die Hausfrau Lieschen Müller, Peter Meier der Steuerbetrüger oder Mörder Klöppel. Genau das ist das Problem, was so viele Stars haben und was sie letzten Endes kaputt macht. Ihre sogenannten Fans und die Medien erschaffen Bilder und Vorstellungen von ihnen und vergessen genau das: dass sie unter all dem Tand primitive Menschen sind wie Hinz und Kunz, die eben morgens wie jeder andere auch -beispielsweise- kacken gehen. Also bitte, trauert um den Menschen, nicht um das, von dem ihr glaubt, das existiert hat. Aber soll ich euch was sagen: Das könnt ihr nicht. Ihr könnt nicht um den Menschen trauern, weil ihr diesen nie zu Gesicht bekommen habt. Ihr wisst das, was in den Medien gezeigt wird und das, was aus eurer Imagination dazu gedichtet wird. Ihr trauert um eine fiktive Gestalt, die nie in dieser Form existiert hat. Also erzählt mir nicht, dass ihr nicht heuchelt. "...When the Bat does break (and it will be soon) all the kings horses and all the kings men won't be able to put him together again... but along comes the Jester with his bag of tricks, who knows where to kiss and gives him a fix..." |
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| Zuletzt geändert: 01.07.2009 22:39:38 | |||||||
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| > Ist es für Fans so schwer zu ertragen, dass er ein normaler Mensch war und dass jemand euch genau das vor Augen führen will? Wer hat denn hier behauptet, dass MJ kein normaler Mensch war? Ich habe mich für seine Musik nicht interessiert, aber als einer meiner Lieblingsentertainer verstorben ist, war ich auch tagelang niedergeschlagen. Wieso soll man solche Gefühle nicht zum Ausdruck bringen, das ist doch eine konstruktive Tätigkeit? Solche Menschen bereichern das Leben vieler und mir fallen immer noch viele Künstler (Autoren, Zeichner, Komiker...) ein, deren plötzlicher Tod mich betroffen machen würde, da ihre Werke mein Leben mitunter ausfüllen. Ich glaube nicht, dass hier irgendwer meint "OMG der Tod von Michael Jackson ist für mich so schrecklich als wäre ein Familienmitglied gestorben", irgendwie versuchen manche das hier aber so zu drehen, oder so scheint es mir. |
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| > Was ist daran bitte cooles Getue? Es ist Fakt, ein völlig wertneutraler Fakt. (: Mag sein, dass es ein Fakt ist, aber wem ist denn NICHT klar, dass Michael Jackson ein MENSCH war? Der einzige Grund, warum man so was anführen sollte, ist, dass man denkt: "Ihr seid dumme Fanatiker, und ich bin nicht so wie ihr, ich bin BESSER als ihr, denn ich weiß was, was ihr nicht wisst, seht ihr, ha, MJ WAR EIN MEEEEENSCH!". Wenn es bei dir nicht so ist, dann erklär mir mal, was sonst dahinterstehen sollte. Ich bin weder ein Michael Jackson-Fan, noch jemand, der ihn glorifiziert und nicht 'einsehen' will, dass er Fehler hatte etc. Doch was mich an dieser "MJ war ein Mensch blabla"-Sache stört, ist, dass manche die ganze Sache (d.h. seinen Tod wie auch Reaktion darauf) zur Profilierung nutzen, und dabei nur Schwachfug von sich geben. > Was ist so schwer daran zu kapieren, dass es keine Rolle spielt, ob er ein Promi und berühmt war. [...] Also bitte, trauert um den Menschen, nicht um das, von dem ihr glaubt, das existiert hat. Weder geht es (mir persönlich) um seine Berühmtheit, noch um ihn als Privatperson. Er hat als PERFORMER mit seiner KUNST und PRÄSENZ Bedeutung in meinem - und wahrscheinlich auch vieler anderer - Leben gewonnen. Es ist einfach traurig, wenn jemand, der einem etwas bedeutet hat, für immer weg ist, weil man einfach weiß, dass für immer nur noch die Erinnerung an ihn bleibt, und nie wieder (!) etwas für die Zukunft von ihm zu erwarten ist. Ganz abgesehen von empathischen Gefühlen (Anteilnahme) mancher. [OT] >> irgendwie versuchen manche das hier aber so zu drehen, oder so scheint es mir. Weil das immer so ist auf Animexx.. Die einen steigern sich in alles rein, was sich bietet, und die anderen kommen mit ihrem Zeigefinger an, um sich wichtig zu machen. Dabei geben sich die Besserwisser besonders elitär und glauben, alles was nicht so cool ist wie sie, sei ein Fanatiker ohne RL. >_> [/OT] |
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| >Ist es für Fans so schwer zu ertragen, dass er ein normaler >Mensch war und dass jemand euch genau das vor Augen führen will? Ist es für Nicht-Fans so schwer zu ertragen, dass eben tatsächlich einige Menschen traurig über diesen Tod sind? Und warum muss diese "Erleuchtung" gerade jetzt und auf diese unverschämte Art und Weise kommen? >Das macht ihn nicht mehr und nicht weniger wert als die Hausfrau >Lieschen Müller, Peter Meier der Steuerbetrüger oder Mörder >Klöppel. Es redet doch hier auch niemand davon, dass er ein objektiv gesehen wertvollerer Mensch war als andere. Das unterstellst DU. Aber für einen Fan hat der Star eben einen persönlichen Wert. Was ist daran jetzt so verdammt schlimm? >Also erzählt mir nicht, dass ihr nicht heuchelt. Blödsinn. Auch wenn man eine berühmte Person... Ach, warum soll ich mich wiederholen: Spoiler>Selbstverständlich kann man... "trauern", aber ist das wirklich die Art Trauer, die man empfindet, wenn ein geliebter, nahestehender Mensch stirbt? Sicher nicht, das macht die Trauer eines Fans aber nicht schlechter. Sie ist eben etwas anders als die Trauer, die seine Familienmitglieder empfinden werden. Dennoch glaube ich den "normalen" Menschen, dass sie traurig sind. Mir geht es ähnlich. Ich habe seine Musik früher gemocht, bin über seinen Tod aber mehr geschockt als wirklich traurig. Man nimmt Stars eben nicht als normale Menschen wahr und deswegen ist es so... seltsam und schockierend, wenn ein solcher stirbt. Und für Fans gehörte er, obwohl sie ihn nicht perönlich gekannt haben werden, trotzdem auf eine gewisse Art zum Leben. Ich kenne das von mir: Man liest Biographien, achtet auf die neuesten Informationen (nimmt Anteil an privaten Dingen), hört sich die Musik an und analysiert die Texte, freut sich auf Konzerte usw. Auf diese Art lernt man "seinen" Star schon "kennen" und teilt somit auf gewisse Weise sein Leben mit ihm. Und wenn er dann stirbt, kann das einen Fan verdammt traurig machen. Den Leuten Heuchelei zu unterstellen, nur weil du ihr Verhalten nicht vertehst/verstehen willst, ist reichlich arrogant. Niemand hier behauptet, ihn persönlich gekannt usw. zu haben. Aber ein Star hat nunmal -gerade für seine Fans- einen speziellen Stellenwert. (s. Spoiler) Ich finde, Dezi hat die Sache sehr gut auf den Punkt gebracht: >Es ist nicht gesellschaftskritisch den Tod eines Popstars >achselzuckend hinzunehmen, und genausowenig ist >es "heuchlerisch", eine Leere zu empfinden wenn ein bekanntes >Gesicht aus Kindertagen verschwindet. |
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| Ich finde es interessant wie ignorant mancher Mensch einem Talent gegenueber sein kann, von wegen "nicht mehr und nicht weniger als Lischen Mueller" oder "der ging auch nur kacken". Dabei frage ich mich, ob eine Putzfrau a la Lischen Mueller(das Beispiel ist einfach nur zu verlockend) auch das Leben von Millionen bereichert hat oder nur von einigen Menschen, die ihr nahe standen. Mit anderen Worten muss man blind sein um MJ's Talent zu ignorieren, wobei es schrecklich simpel ist, besonders wenn noch der Unterton der Arroganz mit einfliesst. Dieser Mensch hat durch seine Texte und Musik Pop-Art revolutioniert. Er galt fuer viele moderne Saenger als Vorbild, aber nein, Michael ist genau so'n Arsch wie jeder andere auch. Das ist die typisch kommunistische Idee von wegen "Kamarad Heinz, wir sind alle gleich". Das selbe engstirnige Denken hat verdammt viele Menschen in Verzweifflung und Leid gestuerzt. Dann muss man sich noch anhoeren, wie sich einige noch rechtfertigen, dass ihre Meinung doch akzeptiert werden soll. Das ist das aller letzte. Als eine 0 anzukommen und einen Titan der Musikwelt in Stuecke reissen, weil man zu arrogant ist um sein Talent zu verstehen. Es ist okay, wenn es einem egal ist, wenn man sagt:"Leute, ich hab mit der Musik nichts zu tun gehabt, desshalb geht's mich nichts an!", aber wenn die Leute ihre Meinung aeussern, dann doch so, dass es die Anderen doch am besten verletzt. Dann liest man noch so Muell wie: "Alles schlechte PR. Bei der Beerdigung springt der ausm Sarg und singt Thriller!" Give it 2 Me, yeah No one's gonna show me, how Give it 2 Me, yeah No one's gonna stop me, now ;D |
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| @Dezi: Wie ich schon schrieb, ich habe überhaupt nichts dagegen, dass man seine Gefühle zum Ausdruck bringt. In einer idealistischen Welt hätte ich bloß gerne eine gewisse Ehrlichkeit dabei. Alle, die hier vermeintlich trauern wollen, bringen immer dieselbe Begründung, warum: Er war ein Megatalent, er hat Musikgeschichte geschrieben, er war Inspiration für die Welt, er hat Kunst geschaffen. Sind das die Gründe, warum man um einen Menschen trauern sollte? Weil er mehr (oder viel eher etwas anderes) geleistet hat als andere? Ist das die Begründung, warum man um ihn trauern sollte? Das macht ihn austauschbar als Mensch. Lass den nächsten Star anrücken, der gute Musik macht und prompt wird er ersetzt werden. Das ist Fan-denken. Es geht nicht um den Menschen, es geht um einen Wegwerf-Helden. Es ärgert mich noch nicht einmal, dass solch ein Verhalten an den Tag gelegt wird, das ist nur allzu menschlich, es ärgert mich, dass die Leute behaupten, es wäre anders. >>"OMG der Tod von Michael Jackson ist für mich so schrecklich als wäre ein Familienmitglied gestorben"<< Nein? Lies dir so manches Posting nochmal durch. @abgemeldet: Ich würde mir nie anmaßen, jemanden als dumm zu bezeichnen, den ich nicht persönlich kenne. Ich bilde mir nicht mal eine Meinung über euch, weil eine Hand voll Postings nicht auf den gesamten Charakter einer Person schließen lassen. Ich beurteile euer Verhalten in diesem konkreten Fall. Und ich maße mir erst recht nicht an, mich selbst als "besser" tu sehen, vielleicht ein bisschen erwachsener, reifer und bodenständiger, aber sicher nicht besser, weil eben kein Mensch besser als der andere ist. >> und nie wieder (!) etwas für die Zukunft von ihm zu erwarten ist. Ganz abgesehen von empathischen Gefühlen (Anteilnahme) mancher.<< Und genau das ist der Punkt. Du sprichst es selbst aus: Erwartungen. Fans haben die Erwartung, dass etwas großartiges geleistet wird. Fan-mentalität verlangt zuerst eine Leistung, bevor Anteilnahme und Gefühl gezeigt wird. Und das ist genau das, was mich entsetzt. Dass ein Mensch sich das Recht verdienen muss, geliebt und bewundert zu werden, dass Star-sein die Bedingung und Voraussetzung dafür ist. Und das ist in meinen Augen dann eben keine ehrliche Trauer. >> Dabei geben sich die Besserwisser besonders elitär und glauben, alles was nicht so cool ist wie sie, sei ein Fanatiker ohne RL.<< Du darfst gerne über mich urteilen und dir eine Meinung anhand meiner wenigen Postings bilden, sollten dir diese genügen, um den Charakter einer Person in seiner Vollständigkeit einzufangen. Es wäre sehr menschlich, dieses Verhalten. (: @Tosken: >>Und warum muss diese "Erleuchtung" gerade jetzt und auf diese unverschämte Art und Weise kommen?<< Warum denn nicht jetzt? Und warum nicht auf provokative Art? Unverschämt war ich ja nicht, gehässig vielleicht, aber niemals unverschämt. >>Aber für einen Fan hat der Star eben einen persönlichen Wert. Was ist daran jetzt so verdammt schlimm?<< Nichts. Absolut nichts. Ich hätte eben nur gerne, dass man dabei ehrlich zu sich selbst ist und einem klar ist, was man betrauert, nämlich nicht den Menschen, sondern das Bild (wenn du so willst ein nicht-existentes Phantom) von ihm. >>Man nimmt Stars eben nicht als normale Menschen wahr<< Und genau das ist es, was mich stört und wo ich mir vorstellen könnte, dass es die Stars selbst auch nicht unbedingt prickelnd finden. Du, ich verstehe das Verhalten der Fans vollkommen und ich lass es ihnen ja. Verstehen kann ich nicht, warum sie nicht ehrlich zu sich sind, dass sie nicht den Menschen Michael Jackson betrauern, sondern das Produkt (etwa wie eine Packung Milch) "Michael Jackson". Wenn dich das Wort heuchlerisch stört, dann nenne ich das Verhalten eben verlogen. Wenn du es als arrogant empfindest, dass ich so denke, dann tut mir das zwar Leid, aber ändern werde ich deshalb meine Ansicht nicht. @Heruvim: Genau diese Einstellung der Fans bringt mich zu meiner Meinung. "...When the Bat does break (and it will be soon) all the kings horses and all the kings men won't be able to put him together again... but along comes the Jester with his bag of tricks, who knows where to kiss and gives him a fix..." |
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| Zuletzt geändert: 02.07.2009 07:41:50 | |||||||
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| > Wie ich schon schrieb, ich habe überhaupt nichts dagegen, dass man seine Gefühle zum Ausdruck bringt. In einer idealistischen Welt hätte ich bloß gerne eine gewisse Ehrlichkeit dabei. Gegenfrage: Wie kannst du beurteilen welche Gefuehle echt sind und welche nicht? Ich trauere nicht nur um den Tod MJ's, ich wuerde genau so trauern, wenn mein Lieblingsmangaka stirbt oder mein Hund! Nur auf unterschiedliche Weise. DU willst mir sagen, dass ich 'ehrlich' zu mir sein soll und nicht um solche Menschen/Geschoepfe trauern soll? Was bedeutet in diesem Fall ueberhaupt Ehrlichkeit? > Alle, die hier vermeintlich trauern wollen, bringen immer dieselbe Begründung, warum: Er war ein Megatalent, er hat Musikgeschichte geschrieben, er war Inspiration für die Welt, er hat Kunst geschaffen. Das hat er auch und das kann nicht jeder. Deshalb ist er eine Ausnahme. Genau so koennte man auch Picasso bezeichnen, ein Meister der Kunst... > Sind das die Gründe, warum man um einen Menschen trauern sollte? Weil er mehr (oder viel eher etwas anderes) geleistet hat als andere? Ist das die Begründung, warum man um ihn trauern sollte? Wie gesagt: Ja man kann! Was spricht denn dagegen? Nur weil er fuer uns unantastbar war, heisst es nicht, dass man um ihn nicht trauern kann. > Das macht ihn austauschbar als Mensch. Lass den nächsten Star anrücken, der gute Musik macht und prompt wird er ersetzt werden. Das ist falsch! Musiklegenden werden recht selten geboren. Hat bisher jemand Elvis vergessen? Wohl kaum. Millionen Menschen haben auch damals um den Tod eines solchen Menschen getrauert. > Das ist Fan-denken. Es geht nicht um den Menschen, es geht um einen Wegwerf-Helden. Es ärgert mich noch nicht einmal, dass solch ein Verhalten an den Tag gelegt wird, das ist nur allzu menschlich, es ärgert mich, dass die Leute behaupten, es wäre anders. Natuerlich ist es in seinem Fall anders! Es gibt unzaehlige 0815 Popsaenger auf der Welt, aber nur einen King of Pop *lol* Wie Elvis niemals ersetzt wurde, wird es auch nicht Michael Jackson. Nur weil Tote nicht mehr so praesent in den Medien sind, heisst es nicht, sie werden vergessen! Man muss eben nur ignorant genug sein um sojemanden zu vergessen! > Und ich maße mir erst recht nicht an, mich selbst als "besser" tu sehen, vielleicht ein bisschen erwachsener, reifer und bodenständiger, aber sicher nicht besser, weil eben kein Mensch besser als der andere ist. *Lach* Wofuer denn erwachsen halten? Weil du Kunst ignorierst oder Gefuehle anderer Menschen nicht akzeptieren kannst? Das ist Kindergarten, hoechstens Grundschule, ehrlich! > Und genau das ist der Punkt. Du sprichst es selbst aus: Erwartungen. Fans haben die Erwartung, dass etwas großartiges geleistet wird. Fan-mentalität verlangt zuerst eine Leistung, bevor Anteilnahme und Gefühl gezeigt wird. Und das ist genau das, was mich entsetzt. Dass ein Mensch sich das Recht verdienen muss, geliebt und bewundert zu werden, dass Star-sein die Bedingung und Voraussetzung dafür ist. Und das ist in meinen Augen dann eben keine ehrliche Trauer. Ganz genau, absolut richtig. Michael Jackson hat die Erwartungen der Musikwelt bei weitem uebertroffen, deswegen hatte er so viele Fans. Das ist in der Musikbranche NORMAL, einfach nur menschlich, das stimmt. Man kann nunmal nicht von Menschenmassen geliebt werden, wenn man nichts kann. Dann ist man ihnen egal, wie so oft auf der Welt. Dennoch: Man hat ihn geliebt fuer die Erwartungen die er erfuellt hat, wenn man so will, was Trauer rechtfertig. Liebe und Tot stehen nah bei einander. Das beste Beispiel ist Romeo und Julia: Liebe, Trauer, Tod. Bei MJ ist es aehnlich: Man hat seine Leistungen geliebt, man hat ihn sympathisiert. Jetzt wo er tot ist, bricht Trauer ein. > Warum denn nicht jetzt? Und warum nicht auf provokative Art? Unverschämt war ich ja nicht, gehässig vielleicht, aber niemals unverschämt. Aja? Und wofuer? Um breit zu erklaeren warum du den Fans ihre Trauer nicht goennst? Das ist ueberfluessig... > Nichts. Absolut nichts. Ich hätte eben nur gerne, dass man dabei ehrlich zu sich selbst ist und einem klar ist, was man betrauert, nämlich nicht den Menschen, sondern das Bild (wenn du so willst ein nicht-existentes Phantom) von ihm. Na und? Das Bild gehoert allerdings zum verstorbenen Menschen, was eine Trauer um seinen Tod absolut rechtfertig: Mensch weg=Bild weg, wenn man so will. > Verstehen kann ich nicht, warum sie nicht ehrlich zu sich sind, dass sie nicht den Menschen Michael Jackson betrauern, sondern das Produkt (etwa wie eine Packung Milch) "Michael Jackson". Interessant waere es, wenn den Fans der Tod ihres Idols am Arsch vorbei gehen wuerde. Wir tun einfach auf ehrlich. Uns ist der Tod jetzt mal egal, war ja eh nur 'n Produkt... -.-" > Wenn dich das Wort heuchlerisch stört, dann nenne ich das Verhalten eben verlogen. Wenn du es als arrogant empfindest, dass ich so denke, dann tut mir das zwar Leid, aber ändern werde ich deshalb meine Ansicht nicht. Die Fans werden ihre Trauer auch nicht verleugnen, nur weil du sie nicht akzeptieren kannst :) > Genau diese Einstellung der Fans bringt mich zu meiner Meinung. Ja, eben der Typische Ignorant. Bodenstaendig und erwachsen, was will man mehr? Wie gesagt, ich bin kein Fan, ich schaetze nur das, was er getan hat. Meinetwegen kannst du es Produkt nennen. Ich habe auch ihn als Mensch verstanden. Er hatte keine Kindheit, er war noch ein Kind. Das erklaert sehr viel. Tragisch ist vor allem, dass er von seinen 50 Jahren 45 auf der Buehne verbracht hat und keine Zeit zum leben hatte. Das sind Gruende, weshalb es mir leid tut, dass er von uns gegangen ist. Give it 2 Me, yeah No one's gonna show me, how Give it 2 Me, yeah No one's gonna stop me, now ;D |
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| >>"OMG der Tod von Michael Jackson ist für mich so schrecklich als wäre ein Familienmitglied gestorben"<< > Nein? Lies dir so manches Posting nochmal durch. Zitier doch mal bitte eines. Manche Leute sind vielleicht ein bißchen pathetisch dabei, ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen (ist ja auch eine Teenie-Hochburg hier) aber ich habe kein Posting gesehen, das über "gewöhnliche" Fan-trauer hinausgeht. Also nix wie "Wenn Robbie Take That verlässt, springe ich vom Dach." > Und ich maße mir erst recht nicht an, mich selbst als "besser" tu sehen, vielleicht ein bisschen erwachsener, reifer und bodenständiger (...). Weil du in einem Anime-forum Haarspalterei über einen toten Popstar betreibst?! Ich hätte dich aufgrund deiner Postings wesentlich jünger eingeschätzt, als du laut Steckbrief bist. So um die 18-21, in dem Alter hatte ich meine moralische Zeigefinger-phase. ;) |
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| Zuletzt geändert: 02.07.2009 11:19:09 |
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| @Archimedes >Wie ich schon schrieb, ich habe überhaupt nichts dagegen, dass man seine Gefühle zum Ausdruck bringt. In einer idealistischen Welt hätte ich bloß gerne eine gewisse Ehrlichkeit dabei. Alle, die hier vermeintlich trauern wollen, bringen immer dieselbe Begründung, warum: Woher willst du wissen das keine Ehrlichkeit dahinter steckt, wenn hier jemand schreibt er trauert um MJ. Wer bist du das du hier "vernünftigte" und für dich nachvollziehbare Erklärungen haben willst warum jemand trauert? Trauern ist eine Gefühlssache und nichts was man logisch Erklären kann! Und absolut KEINER hat das Recht dieses Gefühl anzuzweifeln! Es ist echt traurig das einige User nicht den Respekt haben einfach mal ihre Klappe zu halten bzw. die Finger von der Tastatur zu lassen. Dieses Posting spiegelt nur meine eigene Meinung wieder. Reklamationen und Umtausch sind ausgeschlossen! |
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| Zuletzt geändert: 02.07.2009 10:31:47 | |||||||
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| @Hancock: Oh, ich glaube durchaus, dass die Fans ehrlich um das Bild trauern. Was ich als unehrlich empfinde, ist, dass sie meinen, dass sie um den Menschen trauern. Bild (Medien, eigene Imagination usw.) ungleich tatsächlicher Mensch (den man kennen muss, damit man trauern kann). @Heruvim: >>Was bedeutet in diesem Fall ueberhaupt Ehrlichkeit?<< Siehe mein voran gegangenes Posting. >>Das hat er auch und das kann nicht jeder. Deshalb ist er eine Ausnahme.<< Und genau das ist es, was ich meine. Ja, er hatte Talent, keine Frage. Aber er ist eben kein Ausnahme, es gibt keine Ausnahme unter den Menschen. Er konnte etwas, was andere nicht konnten, aber das macht ihn nicht besser oder schlechter, nur anders. >>Natuerlich ist es in seinem Fall anders! Es gibt unzaehlige 0815 Popsaenger auf der Welt, aber nur einen King of Pop<< Und diese würden es nicht genauso verdienen, betrauert zu werden? Weil sie nicht der King of Pop waren/sind? Oder eben mein liebes Lieschen Müller? >>Man kann nunmal nicht von Menschenmassen geliebt werden, wenn man nichts kann.<< Tja, das ist es, was mich an euch Fans und eurer Pseudo-Trauer stört. Michael Jackson wäre für euch als Mensch ein Furz im Morgenwind, wenn er nicht berühmt gewesen wäre. Ihr trauert nicht um einen Menschen, wie ich schrieb, sondern um ein Produkt, wie ihr etwa um ein Spielzeug trauern würdet, das zerbricht und somit keinen Wert mehr hat. Und das ich finde ich grausam. Ich korrigiere mich, vielleicht bin ich in mancher Hinsicht doch ein besserer Mensch. >>Die Fans werden ihre Trauer auch nicht verleugnen, nur weil du sie nicht akzeptieren kannst<< Verlange ich auch nicht, ich verlange nicht einmal, dass ihr ernsthaft über das nachdenkt, was ich geschrieben habe. Ich verlange lediglich meine Meinung sagen zu dürfen. >>Ja, eben der Typische Ignorant.<< Ignorant? Mitnichten. Wie kann es ignorant sein, wenn jemand einen anderen Menschen als genau das sieht, was er ist: ein Mensch. Für mich ist das die höchste Form des Respekts, die man überhaupt zeigen kann. >>Ich habe auch ihn als Mensch verstanden.<< Hast du? Verstehst du einen dir nicht persönlich bekannten Chinesen, eine Amerikanerin, die du niemals selbst gesprochen hast oder auch nur einen Berliner, der vielleicht mal per Zufall in der Zeitung war, aber den du auch nie persönlich getroffen hast? Dann müsstest du sehr, sehr viele Menschen auf der Welt verstehen. Und bevor du argumentierst, dass man ja so viel mehr in der Presse über Michael Jackson erfahren habe als über meine angführten Beispiele: Wissen ist nicht Verstehen. @Dezi: Nun ja, wenn ich sehe, dass manche hier seine ganzen Lieder posten müssen, sie sagen, er sei das Maß aller Dinge uns mit seinem Tod sei ein Teil von ihnen mitgestorben oder allen Ernstes gesagt wird, dass er (sinngemäß) mehr wert war als andere Menschen, weil er was geleistet hat, dann darf ich doch annehmen, dass sie ein wenig aus der Bahn fallen, oder? >>Weil du in einem Anime-forum Haarspalterei über einen toten Popstar betreibst?! Ich hätte dich aufgrund deiner Postings wesentlich jünger eingeschätzt, als du laut Steckbrief bist. So um die 18-21, in dem Alter hatte ich meine moralische Zeigefinger-phase. ;)<< Warum Haarspalterei? Mir ist es ein wichtiges Anliegen den PosterInnen zu zeigen, dass ihre Einstellung meiner Meinung nach grenzwertig ist. Persönlich finde ich es bedauerlich und auch erschreckend, dass ein Mensch derartig reduziert wird, schlimmer noch, dass allen Ernstes Vergleiche mit "Durchschnittsmenschen" gezogen werden. Es sollte meiner Meinung nach nicht sein, dass eine solche Bewertung überhaupt stattfindet. Eine ernst gemeinte Frage an dich: Findest du die Attitüde gut, dass ein Mensch sich Zuneigung, Trauer, Mitleid usw. verdienen muss? Wenn deine Mutter (ein ganz dummes Beispiel) zu dir sagen würde: "Ich liebe dich nur, wenn du Staub saugst, die Spülmaschine einräumst und einen Uniabschluss mit 1.0 machst. Du musst dir meine Anerkennung und Zuneigung erst verdienen." Was würdest du davon halten? Oh, was ich noch sagen wollte: Man darf durchaus auch in einem fortgeschrittenen Alter noch moralisch denken und solche Themen ansprechen. Es bedarf nicht immer eines dicken Geldbeutels und großer Bekannt- oder Beliebtheit, um die Welt ein kleines bisschen besser machen zu wollen. Dafür muss man nicht Michael Jackson sein. Es reicht schon die Leute zum Nachdenken zu bringen, indem man provokative Postings schreibt. (; "...When the Bat does break (and it will be soon) all the kings horses and all the kings men won't be able to put him together again... but along comes the Jester with his bag of tricks, who knows where to kiss and gives him a fix..." |
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| Zuletzt geändert: 02.07.2009 15:18:50 | |||||||
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| > Das macht ihn austauschbar als Mensch. Lass den nächsten Star anrücken, der gute Musik macht und prompt wird er ersetzt werden. Das ist Fan-denken. Das ist deine Unterstellung und nichts weiter. Beschaff mir mal den 'Ersatz', der in denselben Punkten und im selben Maße genial sein soll wie Michael Jackson. Bis dahin ist deine These unhaltbar. > vielleicht ein bisschen erwachsener, reifer und bodenständiger, Bezweifle ich. Wie gesagt, was steckt hinter deinem "War nur ein Mensch"-Einwurf? Wenn du mir keine bessere Begründung dafür geben kannst, als meine vermutete, dann bist du nur beschränkt, und nicht etwa 'bodenständig'. > Du sprichst es selbst aus: Erwartungen. Fans haben die Erwartung, dass etwas großartiges geleistet wird. Fan-mentalität verlangt zuerst eine Leistung, bevor Anteilnahme und Gefühl gezeigt wird. Und das ist genau das, was mich entsetzt. (Hier muss ich gestehen, dass ich vielmehr das Wort "Hoffnung" meinte.) Es gibt verschiedene Gründe, warum man um jemanden trauern kann. Vordergründig ist es, weil man einen BEZUG zu diesem Menschen hatte, wie ich wiederholt sagte. Und dieser Bezug ist bei ihm nun mal durch seine Leistung entstanden - eine Leistung in Sachen Emotionen. Ausführlicher: SpoilerWenn jemand, den du richtig gern hattest, verstirbt, empfindest du Trauer. Warum? Weil er ebenfalls eine LEISTUNG erbracht hat. Alles, was Menschen einem geben, ist eine Art "Leistung". Wenn du diese Leistung gern empfängst, entstehen positive Gefühle gegenüber dieser Person, wie Dankbarkeit und Sympathie. Diese wiederum lösen Trauer auf. Dieses allgemeine Prinzip geht bei allen zwischenmenschlichen Beziehungen auf - daher spielt es keine Rolle, ob MJ nun ein Star war oder nicht. DU unterstellst, dass es einen Rolle gespielt hätte. Ganz ehrlich, JEDER Mensch muss sich seinen Platz in der Welt erarbeiten, ob bewusst oder unbewusst. Ja, ich weiß, das ist soo ungerecht und schwer (D:!!!), aber so isses nun mal. Du liebst ja auch nicht jeden Gammler, der dir zwar nicht wehtut, aber nur ein faules Stück aufm Sofa ist. Nein, du liebst den Menschen, der etwas für dich tut, was du schätzt - und das IST eine Leistung. So was entsetzt dich? Pech. Menschen müssen Leistungen erbringen und sterben, das ist nun mal so. Ob du diese Leistungen erbringen willst, ist ja immer noch deine Entscheidung. > Du darfst gerne über mich urteilen und dir eine Meinung anhand meiner wenigen Postings bilden, sollten dir diese genügen, um den Charakter einer Person in seiner Vollständigkeit einzufangen. Es wäre sehr menschlich, dieses Verhalten. (: Wer spricht hier von Vollständigkeit, und wer spricht explizit von dir? Ich kritisiere manche deiner Aussagen, aber wenn ich von Personen wie "Deppen" spreche, meine ich all jene, auf die meine Beschreibung zutrifft. Wenn das bei dir nicht der Fall ist, freu dich eben. > Ich hätte eben nur gerne, dass man dabei ehrlich zu sich selbst ist und einem klar ist, was man betrauert, nämlich nicht den Menschen, sondern das Bild (wenn du so willst ein nicht-existentes Phantom) von ihm. Du hast es einfach nicht verstanden. Du unterscheidest immer nur den Menschen vom Image, missachtest aber die (für unsere Diskussion) relevanteste Facette, den KÜNSTLER. Kunst ungleich Image. > Und diese würden es nicht genauso verdienen, betrauert zu werden? Weil sie nicht der King of Pop waren/sind? Oder eben mein liebes Lieschen Müller? Der Mensch beurteilt individuell, wofür er jemanden schätzt und wen er schätzt. So etwas Subjektives kannst du nicht mit objektivem "Verdienen" messen, noch die Meinung von Menschen gleichschalten, nur damit eine "Gerechtigkeit" entsteht. Geschmäcker kennen keine Gerechtigkeit. > Ich korrigiere mich, vielleicht bin ich in mancher Hinsicht doch ein besserer Mensch. Nicht in dieser Hinsicht. Die Haarspalterei nimmt dir den Blick fürs Wesentliche. Du bist ahnungslos, und bildest dir daher etwas ein. |
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| Zuletzt geändert: 02.07.2009 15:57:52 | |||||||
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| abgemeldet hat es auf den Punkt gebracht! Man muss sich Anerkennung erarbeiten. Und das ganze "wir sind alle Menschen und gleich" trifft noch nicht einmal anatomisch zu, moralisch erst recht nicht. Du siehst Menschen als graue gleiche Masse, dabei ist jeder Mensch so verschieden, nur vor Gott sind wir gleich, wenn man es religioes angehen moechte. Give it 2 Me, yeah No one's gonna show me, how Give it 2 Me, yeah No one's gonna stop me, now ;D |
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| Zuletzt geändert: 02.07.2009 18:29:46 | |||||||
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| viel gelesen, viel überflogen, auf die meisten kommentare wurde ja schon geantwortet, muss ich also nicht, viel wurde gesagt was ich auch hätte sagen können, und so weiter und so fort, aber ... > "Man kann nunmal nicht von Menschenmassen geliebt werden, wenn man nichts kann." > Tja, das ist es, was mich an euch Fans und eurer Pseudo-Trauer stört. Michael Jackson wäre für euch als Mensch ein Furz im Morgenwind, wenn er nicht berühmt gewesen wäre. what the fuck ist das denn? sinn? wo ist er, ich sehe ihn nicht. > Ihr trauert nicht um einen Menschen, wie ich schrieb, sondern um ein Produkt, wie ihr etwa um ein Spielzeug trauern würdet, das zerbricht und somit keinen Wert mehr hat. Und das ich finde ich grausam. nur vergisst man hier aber leider dass michael jackson kein spielzeug ist, denn offensichtlich hat er an keinerlei wert verloren. wird er auch nicht. und wieso? argh, richtig, weil er nunmal michael jackson ist. nix spielzeug, nix zerbrochen. die pauschalisierung tut weh, denn offensichtlich wurde schon in zahlreichen kommentaren auch hier auf animexx oft genug betont dass es sich eben nicht um die trauer eines gestorbenen tamagochis handelt, sondern um die trauer von jemandem, der auf der (so ziemlich) ganzen welt aus guten gründen bekannt und beliebt war - ja, nicht bei allen, aber bei vielen. hater gibt es immer, wen wundert's? ich hab den faden verloren, zuerst lief auf mtv ein michael-jackson-special, jetzt läuft eins auf viva. geil. (♥_♥)/) der hype stört, yes, hab ich schon verstanden (auch wenn ich nicht soo viel davon mitkriege wie ihr, scheint es mir) aber musik(videos) von ihm könnte man, wenn es nach mir(!) ginge, könnte das ruhig öfter so sein. H E Y G I R L ! 教 え て ど ん な 夢 見 て … ♡ |
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| Zuletzt geändert: 02.07.2009 19:39:43 | |||||||
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| @Baum und Heruvim: Selbes Beispiel wie an Dezi: >>Wenn deine Mutter (ein ganz dummes Beispiel) zu dir sagen würde: "Ich liebe dich nur, wenn du Staub saugst, die Spülmaschine einräumst und einen Uniabschluss mit 1.0 machst. Du musst dir meine Anerkennung und Zuneigung erst verdienen." Was würdest du davon halten?<< "...When the Bat does break (and it will be soon) all the kings horses and all the kings men won't be able to put him together again... but along comes the Jester with his bag of tricks, who knows where to kiss and gives him a fix..." |
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| > >>Wenn deine Mutter (ein ganz dummes Beispiel) zu dir sagen würde: "Ich liebe dich nur, wenn du Staub saugst, die Spülmaschine einräumst und einen Uniabschluss mit 1.0 machst. Du musst dir meine Anerkennung und Zuneigung erst verdienen." Was würdest du davon halten?<< es IST ein dummes beispiel, denn die beziehung zwischen eltern und kind ist kaum vergleichbar mit etwas anderem, schon gar nicht mit der "beziehung" zwischen künstler und fan. das ist fa-mi-li-e. eine mutter liebt ihr kind schon nach der geburt, nachdem das so ziemlich einzige, was es geleistet hat, schmerzen sind. H E Y G I R L ! 教 え て ど ん な 夢 見 て … ♡ |
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| Nun ja, gut, man kommt im Leben eben nicht immer mit Argumentation weiter, diese muss schliesslich auch akzeptiert werden. Wenn ich sage, dass ich um den Kuenstler Michael Jackson trauere, ist das ehrlich. Ich haette keinen Grund in dieses Forum zu kommen und zu behaupten ich trauere, obwohl es nicht so ist, immerhin kennt mich niemand... Ich verehre nunmal riesige Talente und trauere um sie, wenn sie vergehen. Ich bin jedenfalls bestuerzt ueber Leute, die mir an den Kopf werfen, ich sei heuchlerisch, weil sie das, was ich fuehle nicht nachvollziehen koennen ;P Give it 2 Me, yeah No one's gonna show me, how Give it 2 Me, yeah No one's gonna stop me, now ;D |
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| Zuletzt geändert: 02.07.2009 21:06:10 | |||||||
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| > @Baum und Heruvim: > > Selbes Beispiel wie an Dezi: > >>Wenn deine Mutter (ein ganz dummes Beispiel) zu dir sagen würde: "Ich liebe dich nur, wenn du Staub saugst, die Spülmaschine einräumst und einen Uniabschluss mit 1.0 machst. Du musst dir meine Anerkennung und Zuneigung erst verdienen." Was würdest du davon halten?<< Und wie dumm das Beispiel ist. Wie kommst du darauf familiaere Liebe mit Anerkennung zu vergleichen? Give it 2 Me, yeah No one's gonna show me, how Give it 2 Me, yeah No one's gonna stop me, now ;D |
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| Dass die Beziehung eine andere ist, ist klar. Es ging lediglich um den allgemein gültigen Einwurf (nicht von mir), dass Menschen sich Zuneigung durch Leistung verdienen müssen. Das Beispiel ist schon ganz bewusst (so dumm) gewählt... ^^ Was sehen wir an diesem Beispiel und an deiner Reaktion (auf die ich gehofft hatte)? Dass es eben nicht immer so ist. Wo liegt nun die Ursache für den Unterschied zwischen Fan/Michael Jackson und Mutter/Kind? Warum muss in der einen Beziehung keine Leistung erbracht werden, in der anderen schon, damit Zuneigung gegeben wird? Du sagst es selbst: Das eine ist Familie. Dasselbe ist es bei Freundschaft. Und wie entsteht Familie und Freundschaft? Indem, dass man eine persönliche Beziehung aufbaut, wofür ein Sich-kennen und ein damit verbundenes Sich-Verstehen Voraussetzung ist. Man schätzt den Menschen als Mensch (!), nicht ein vermeintliches Bild, das von dritten vorgeben wird (im Falle jeden Stars die Presse, andere Fans, Nicht-Fans usw.). Und jetzt, oh Wunder, schließt sich der Kreis meiner Argumentation, wenn ich darauf komme, dass Fans das Bild eines Menschen betrauern und nicht den Menschen selbst. Sie können den Menschen nicht betrauern, weil eine Kennen dieses Menschen Voraussetzung dafür ist. Und ich bin nach wie vor der Meinung, dass es unehrlich und heuchlerisch ist, wenn jemand etwas anderes behauptet. Und jetzt in eigener Sache, da ja schon der Begriff "Hater", Ignorant" und was auch immer gefallen ist: Ich habe eine Meinung zu Herrn Jacksons Musik - ich höre sie gerne. Ich habe eine Meinung zu Herrn Jacksons Bild, das die Presse vermittelt - ich finde ihn grauenhaft Ich habe keine Meinung zu der Person Michael Jackson, weder eine positive noch negative, sie ist schlichtweg nicht existent. Und warum? Weil ich den Menschen nicht persönlich gekannt habe. "...When the Bat does break (and it will be soon) all the kings horses and all the kings men won't be able to put him together again... but along comes the Jester with his bag of tricks, who knows where to kiss and gives him a fix..." |
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| Zuletzt geändert: 02.07.2009 20:43:31 | |||||||
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| (ohmeingott viva macht zu viel werbung sdfujhsdf) ich finde den einwurf eigentlich gar nicht so falsch, denn man muss schon etwas tun, um aufmerksamkeit zu erlangen, und wenn man die aufmerksamkeit von fremden - sprich, nicht familie! - auf sich lenken möchte, denn das muss man ja, um überhaupt zuneigung zu bekommen, dann ist schon eine gewisse leistung notwendig. wie sollte man auch jemandem aufmerksamkeit schenken, wenn man diese person nichtmal bemerkt? deswegen würde ich famile und freundschaft schon gar nicht auf eine stufe stellen, denn die familie ist schon da, die freunde sucht man sich aus. nur sind freundschaften eben dinge, die von beiden seiten heraus entwickelt werden müssen - selbst wenn jemand nur in der ecke rumsteht und nichts tut, kann ich trotzdem hingehen und sagen "yo, lass mal freunde sein". hätte ICH diese "leistung" aber nicht erbracht, wäre die möglichkeit gar nicht da, richtig? (außer unter einfluss dritter, blabla. argh, ich bin so in laberlaune heute, tut mir leid) ich versteh natürlich, was du meinst! und ich kann dein beispiel auch nachvollziehen, aber so wirklich zustimmen kann ich halt nicht, weil ich auch zu dieser gruppe von menschen gehöre, die sehr wohl jemandem nachtrauen können, der noch nie nah genug vor mir stand, damit ich auch nur die hand schütteln kann. der zwischenmenschliche bezug ist da gar nicht mal so notwendig, finde ich, denn es ist eben nunmal einseitig. was nicht heißt dass ich gefühle für etwas aufbaue, das ich mir so drehe und wende wie es mir oder meinen wunschvorstellungen passt, sondern etwas, beziehungsweise jemand, der mich auf einer emotionalen art und weise getroffen hat. als musiker, finde ich, ist das natürlich mehr oder weniger äußerst einfach. und wenn man eine persönlichkeit der medien ist, ist es noch einfacher. TL;DR, argh. H E Y G I R L ! 教 え て ど ん な 夢 見 て … ♡ |
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