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Thread: Embryos selektieren, um das Leben eines Kindes zu retten? Was haltet ihr davon?

Eröffnet am: 08.12.2010 19:12
Letzte Reaktion: 06.01.2014 19:12
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Von:    Held 08.12.2010 19:12
Betreff: Embryos selektieren, um das Leben eines ... [Antworten]
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Stellt euch mal folgende Situation vor: Jemand bekommt sein Wunschkind, doch wie sich herausstellt, leidet es an einer schweren Erbkrankheit, an der es über kurz oder lang vermutlich sterben wird. Allerdings gibt es eine Möglichkeit, das Kind zu retten: Stammzellen. Die Ärzte sagen, dass es am besten wäre, wenn die Stammzellen von einem ( neugeborenen ) Geschwisterkind kommen würden. Man würde verschiedene Embryonen heran"züchten" und daraus einen selektieren, dessen Stammzellen nicht mit Erbkrankheiten vorbelastet sind. Die Eltern entscheiden sich dafür und bringen ein Kind zur Welt, aus dessen Nabelschnurblut gleich die Stammzellen entnommen werden. Ihr krankes Kind ist damit gerettet & sie haben ein weiteres, gesundes Kind zur Welt gebracht.

Nun lautet meine Frage: Was haltet ihr davon? Würdet ihr, in der Lage der Eltern, das gleiche tun? Würdet ihr ein Kind aus, sagen wir mal, fünf Embryonen heraussuchen, die anderen vernichten lassen, weil sie mit Krankheiten vorbelastet sind & somit 'nutzlos' für euer krankes Kind sind, und das eine, gesunde Kind mit dem Hintergedanken, dass es euer krankes Kind retten kann, auf die Welt bringen?
Und was würdet ihr tun, wenn ihr gar kein zweites Kind bekommen wollen würdet? Würdet ihr trotzdem noch diese Variante anwenden oder hoffen, dass es eventuell einen anderen Stammzellenspender gibt?

( Ich weiß, dass Stammzellenforschung an Embryonen in Deutschland nicht erlaubt ist - aber ich gehe hier von dem Fall aus, dass es möglich wäre. In Amerika gab es einen solchen Fall, wer genaueres darüber wissen will, sollte eventuell im Spiegel blättern. )
STFU. ☆



Von:    Sydney 08.12.2010 20:24
Betreff: Embryos selektieren, um das Leben eines ... [Antworten]
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Ich hätte absolut keine Bedenken einen Embryo auszusuchen.

Was ich viel problematischer finde: Dass das Kind, dass womöglich nur geboren wurde, um das andere zu retten, nicht gewollt wäre. Sicherlich hätte es dann bei den meisten Eltern trotzdem ein gutes Leben, aber wenn nicht...
Congratulations - If you are beginning to understand me your insanity is almost in the same level as mine!

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Von:   abgemeldet 08.12.2010 21:32
Betreff: Embryos selektieren, um das Leben eines ... [Antworten]
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> Würdet ihr ein Kind aus, sagen wir mal, fünf Embryonen heraussuchen [...]
Ja.       
Sag mir lieber deine Idee, als mir zu sagen, dass nichts draus werden wird!



Von:    Tentakel 08.12.2010 21:43
Betreff: Embryos selektieren, um das Leben eines ... [Antworten]
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Hätte ganz wunderbar mit in diesen Thread gepasst:

http://animexx.onlinewelten.com/forum/?forum=1&kategorie=15&thread=275186


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Von:    Evangelium 08.12.2010 21:48
Betreff: Embryos selektieren, um das Leben eines ... [Antworten]
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kurz um ja.

länger ausgedrück.
ja(auch wenn man hier bedenken muss das normalerweise man kein kind 9monate austragen muss um stammzellen zu gewinnen aber nun gut)
natürlich muss man bedenken ich bin ein mann und habe ein wenig anderen bezug zum thema geburt als eine frau die die geburt durchmachen muss.
dennoch bin ich der meinung das man durchaus ein zweites kind auf die welt bringen kann um eins zu retten.
bedenken wegen der entsorgung haben ich nicht.
wer weiß ob die embryonen überhaupt die geburt geschaft hätten.
auserdem denke ich das "leben" erst später anfängt.
mark alles hart klingen und wie gesagt ist das die meinung eines mannes(ich kann sehr gut verstehen wenn frauen(grade mütter) das anders sehen) aber so ist meine mommentane ansichtssache dazu


aber irgendwie habe ich jetzt lust gattaca zu schaun^^
Wakattaze mukuwarenu sono wake.hito toshite ore jiku ga buretenda sore naraba. Inaore Mou bure bure bure bure bure makutte.Furueteru no wakanne you nu shite yare.Zureruze. Mou bure bure ningen demo kite. Kimi ga itara Kawaru
Zuletzt geändert: 08.12.2010 21:49:51



Von:    lostvampire69 08.12.2010 22:14
Betreff: Embryos selektieren, um das Leben eines ... [Antworten]
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Ich würde nie auf so eine Methode zurückgreifen. Würde ich ein zweites, gesundes Kind zur Welt bringen, würde ich das natürlich durchaus nutzen, um meinem anderen Kind zu helfen. Aber ich würde niemals einen Menschen züchten und andere aussortieren, nur, um einen Nutzen daraus zu ziehen. Besonders nicht, wenn ich das zweite Kind gar nicht will.
Auf den ersten Blick mag das sicher alles einfach und toll klingen, aber für mich birgt es einfach zu viele negative Aspekte, die ich nicht verantworten kann und will.
~sleep all day, party all night,
never grow old, never die,
it`s fun to be a vampire(69)~



Von:    Cillybelle 04.01.2011 15:20
Betreff: Embryos selektieren, um das Leben eines ... [Antworten]
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> Ich würde nie auf so eine Methode zurückgreifen. Würde ich ein zweites, gesundes Kind zur Welt bringen, würde ich das natürlich durchaus nutzen, um meinem anderen Kind zu helfen. Aber ich würde niemals einen Menschen züchten und andere aussortieren, nur, um einen Nutzen daraus zu ziehen. Besonders nicht, wenn ich das zweite Kind gar nicht will.
> Auf den ersten Blick mag das sicher alles einfach und toll klingen, aber für mich birgt es einfach zu viele negative Aspekte, die ich nicht verantworten kann und will.

Du hast es mal wieder total auf den Punkt gebracht! Vor allem finde ich, dass man ein zweites Kind nicht nur unter diesem Aspekt bekommen soll. Klar, wäre es schön zu wissen, dass man das ältere Kind gerettet hat, aber ein Kind nur aus diesen alleinigen Grund zu zeugen, ist grausam!
Wenn dann sollte man beide Kinder gleich lieben!
Goodbye, Ruby Tuesday
Who's gonna hang a name on you
And when you're change with every new day
Still I'm gonna miss you



Von:    Sydney 04.01.2011 16:38
Betreff: Embryos selektieren, um das Leben eines ... [Antworten]
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>Klar, wäre es schön zu wissen, dass man das ältere Kind gerettet hat, aber ein Kind nur aus diesen alleinigen Grund zu zeugen, ist grausam!

>Wenn dann sollte man beide Kinder gleich lieben!

Abgesehen davon, dass man ein Kind auch lieben kann, wenn man es ursprünglich nicht wollte:
Wäre es also moralisch (mehr) vertretbar, einen Embryo abzutreiben, weil es ja grausam wäre, ein nicht gewolltes Kind abzutreiben, als Zellhaufen auszusortieren?

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Von:   abgemeldet 09.12.2010 05:23
Betreff: Embryos selektieren, um das Leben eines ... [Antworten]
Eltern die genetisch so vorbelastet sind sollten auf Kinder verzichten. Dann erübrigt sich auch das Embryonenproblem.
Als gläubiger Christ lehne ich sowas ab.



Von:   abgemeldet 09.12.2010 06:44
Betreff: Embryos selektieren, um das Leben eines ... [Antworten]
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Erinnert mich iwie alles an kleine, braune Männchen. ôO
Manche würden die Sache dann eh noch weiter übertreiben.

Auf der einen Seite mag es die Eltern ja quälen, wenn Sie ihr Kind jeden Tag leiden sehen.
Aber ich denke ob es leidet kann dann irgendwann (wenn es denn so lang lebt) das Kind selbst entscheiden und ja, Sterbehilfe finde ich durchaus "ok", solange der Durchführende damit klar kommt.

Und ich würde auch nicht einfach Drölfzig Ebryonen produzieren, nur um mir den besten herauszusuchen.
Schon mal allein von dem Standpunkt aus, das ich mit meiner Weitsichtigkeit und meiner schiefen Wirbelsäule hätte einer derer sein können, die "entsorgt" werden...

Und auch todkranke Kinder können Spaß am leben haben, immerhin leben sie jeden Tag mit der Krankheit und wissen meist das sie nicht viel Zeit haben.
If u r reading this, then u will become a superidiot. U will be haunted and killed by boredom. to stop it eat 60902908438932489389 pizza inin 30 seconds GOOD LUCK
~nicht die äußeren sondern die inneren werte zählen...
nicht wie die brieftasche aussieht,sondern was drin ist.




Von:    Korialstrasz 09.12.2010 09:20
Betreff: Embryos selektieren, um das Leben eines ... [Antworten]
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Vielleicht sollten die, die Kinder haben wollen lieber eins Adoptieren, es gibt genug Familien in Deutschland die 5-10 Kinder haben und die dann am Ende vom Jugendamt (wenn überhaupt) geholt werden.



Von:    Axo-Non-Roadkill 09.12.2010 10:32
Betreff: Embryos selektieren, um das Leben eines ... [Antworten]
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Unbewusstes Leben opfern, um bewusstes Leben zu retten? HELL YEAH! Is doch besser als einfach abtreiben und in den Müll damit, oder?

Ob ich 2 Kinder wollte, um eines zu retten, weiß ich nicht, wohl aber schon. Oder eins adoptieren lassen.

@Nazi-Vergleich:
Unpassend. Hier geht es um das Retten von Menschenleben, das, bis auf die auch für das Kind selbst wünschenswerte Gesundheit, nicht nach irgendwelchen Maßstäben selektiert wird. Die Nazis wollten nicht nur Erbgesundheit, die wollten Rassenhygiene, das ist noch was ganz anderes.
Wenn man diese Embryonenzucht mit Nazi-Methoden vergleicht, dann doch bitte auch den Rest der Medizin. Wer leben darf und wer nicht, entscheidet sich nämlich bereits im Portemonnaie, da finde ich Erbgesundheit einen relevanteren Faktor.
Zuletzt geändert: 09.12.2010 10:42:57



Von:    Kore 09.12.2010 10:47
Betreff: Embryos selektieren, um das Leben eines ... [Antworten]
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Klassische PID-Frage (wieso hast du sie nicht einfach in dem Thread gestellt?). Denn 'gezüchtet' wird dabei gar nichts. Es wird ein stinknormales Künstliche-Befruchtungs-Prozedere durchgeführt.
Dabei werden nämlich IMMER mehrere Eier befruchtet, und nach drei Tagen ein paar davon eingepflanzt. Bei der PID werden diese Embryonen dann nach drei Tagen untersucht - und dann eben logischerweise gesunde eingepflanzt.
Same here.

Und falls es noch nicht offensichtlich ist: NATÜRLICH!
Sicher kann ein todkrankes Kind noch Freude am Leben haben, aber wenn man es heilen kann, dann sollte man das auch tun. Und nein, ein 8-Zeller (was ein Embryo bei der PID ist) ist für mich weniger wert als das Kind, das dadurch geheilt werden könnte.

Ich hatte die Diskussion vor Jahren mal mit meinem Relilehrer, und er sagte, für ihn käme das nur in Frage, wenn alle Embryonen ausgetragen werden - und wenns erst Jahre später ist - da für ihn jede befruchtete Eizelle ein Kind und damit gleich viel wert ist. Ginge ja auch.
2+2=
Zuletzt geändert: 09.12.2010 10:47:51



Von:    Koibito 09.12.2010 22:48
Betreff: Embryos selektieren, um das Leben eines ... [Antworten]
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Also ich weiß nicht...
Für mich beginnt ein Leben nicht erst dann, wenn ich bereits eine riesige Kugel meinen Bauch nenne.
Es wäre wohl ziemlich komisch für mich, wenn ich auf einmal quasi zig "Kinder" hätte, aus denen ich mir dann eins aussuchen müsste, das dann wiederum meinem kranken Kind dient.
Und dann hab ich aber auch noch das zweite Kind, das vielleicht nicht einmal da wäre, wenn mein erstes Kind nicht krank wäre. Hieße also, ich nutze mein eigenes Kind aus...
Ist halt nur die Frage, wie viel einem dann am zweiten Kind liegt. Oder ob man das erste Kind mehr liebt, weil es bei der ganzen Aktion ja nur darum ging.
Ich glaube, ich würde versuchen, anders an Stammzellen zu kommen und das mit einem zweiten Kind nur in Betracht ziehen, wenn ich sowieso ein weiteres Kind will. Und in dem Fall müsste man einfach das nehmen, was man kriegt.



Von:    SoryuAleksi 10.12.2010 09:28
Betreff: Embryos selektieren, um das Leben eines ... [Antworten]
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Na ja, ist doch aber eine ganz normale künstliche Befruchtung. Ist es jetzt wirklich "moralisch verwerflicher", den Embryo einzusetzen, der am Ende zwei gesunde Kinder verspricht, als einen (oder viel. zu. viele. wie in Deutschland) auszuwürfeln, der vielleicht selbst krank ist und am Ende zwei kranke, elend krepierende Kinder erzeugt? Ich sehe kein Problem damit, Embryonen bei der künstlichen Befruchtung auszuwählen, die die größte Überlebenschance haben - was ja in Deutschland verboten ist, sodass zig Mehrlingsschwangerschaften vorkommen, in denen am Ende die drei biologisch nicht lebensfähigen Embryonen die zwei lebensfähigen abtreiben, klasse.
Wenn mein Kind im Sterben läge und ich mit einem sowieso gewünschten zweiten Kind das eine Leben retten und dem anderen erst die Existenz ermöglichen könnte, würde ich es tun.

Irgendwie habe ich hier auch das Gefühl, einige würden davon ausgehen, dass die Eltern ihr zweites Kind dann nur als Ersatzteillager ansehen. Ähm... hallo? Wer SO ETWAS auf sich nimmt, um sein Kind zu retten, der ist wahrscheinlich nicht so elterntechnisch unbegabt, dass er sein zweites Kind nicht lieben könnte. "Und wenn man gar kein zweites gewollt hätte..." Gosh, ich kenne einige Leute, bei denen sich noch ungewollt ein Nachzügler eingeschlichen hat - und die werden trotzdem geliebt wie jedes andere Kind der Familie. DAS ist für mich wirklich das geringste Problem.

Was ich eventuell als problematisch ansehe, ist, es dem Kind zu erklären. Ich glaube, man könnte es sehr falsch verstehen, wenn man hören WÜRDE: "Du wurdest ausgesucht (aka lebst nur), um deinen Bruder zu retten." Aber ich denke, diese Aussage wäre auch so nicht wahr (Ich glaube WIRKLICH nicht, dass Eltern das alles durchmachen, um ein Kind zu benutzen und nicht zu lieben und so weiter und so fort, sondern die künstliche Befruchtung als Alternative zur normalen Zeugung mit dem Zusatz, dass ihr erstes Kind auch leben darf, ansehen würden). Und letzten Endes, klänge "Du wurdest ausgewürfelt und hast echt Glück!" und "Du warst eben das erste Kind, das ich bekommen wollte, bei allen vorher habe ich verhütet und die potentiellen Leben sind die Toilette herunter gespült worden." so viel besser/schlechter?

Ist es jetzt unfair einem Embryo gegenüber, ihn nicht zu wählen, weil man einen anderen einsetzt, aus welchen Gründen auch immer? Wäre es dann nicht auch dem "Retterembryo" gegenüber unfair, ihn nicht zu wählen, sondern einen anderen auszuwürfeln?

Hier geht es auch nicht darum, grundsätzlich jeden Makel auszuschließen, hier geht es um die Rettung eines Menschenlebens, das mit der Erzeugung eines zweiten einhergeht.
Zuletzt geändert: 10.12.2010 09:29:28



Von:    FreitagDerDreizehnte 10.12.2010 13:23
Betreff: Embryos selektieren, um das Leben eines ... [Antworten]
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Ich schließe mich lostvampire69, Koibito und noch einigen anderen an.
Ich würde sowas nie machen, ich könnte das einfach nicht mit mir vereinbaren. Ich würde vielleicht ein zweites Kind bekommen (da ich eh viele Kinder will), aber dann eben das, mit dem ich auf natürlichem Weg schwanger werde. Ist es auch krank, ist es eben krank.
Ich bin Christin und ich glaube, dass ich nicht das Recht habe, mir das in meinen bzw. in menschlichen Augen "beste" Kind rauszusuchen (und ich will dieses Recht wie gesagt auch gar nicht <.<). Ich nehme das Kind, das Gott mir schenkt. Wenn es krank ist, ist es genauso gut, wie wenn es gesund ist.

twins against twincest!




Von:   abgemeldet 10.12.2010 15:15
Betreff: Embryos selektieren, um das Leben eines ... [Antworten]
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Scheinbar wurde hier jemand überlesen, desshalb nochmal:

http://animexx.onlinewelten.com/forum/?forum=1&kategorie=15&thread=275186

Hier hatten wir das Thema schonmal.
Lieber Herr Schäuble: In diesem Beitrag geht es nicht um Terror, Al Kaida, Selbsmordanschlag, Freiheit, Bundestrojaner, Lauschangriff oder sonstig verwerfliche Dinge.
Ich bitte Sie deshalb diesen Beitrag nicht zu löschen.



Von:   abgemeldet 10.12.2010 15:46
Betreff: Embryos selektieren, um das Leben eines ... [Antworten]
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> Nun lautet meine Frage: Was haltet ihr davon? Würdet ihr, in der Lage der Eltern, das gleiche tun?
Du meinst ob ich als werdender Vater in der Lage wäre, eine moralisch fragwürdige Entscheidung zu treffen um die Gesundheit meines Kindes sicherzustellen? Ja, ich schätze schon, dass ich dazu in der Lage wäre. Es gibt Dinge, die sind wichtiger als jegliche Moral oder Ethik, und das sind die Menschen, die einem nahe stehen ;-)

> Ich weiß, dass Stammzellenforschung an Embryonen in Deutschland nicht erlaubt ist
Wäre ja moralisch auch nicht tragbar, wenn man sie freigeben würde. Das könnte auf Lange Sicht ja Menschenleben retten und Krankheiten aus der Welt schaffen, unter denen manche ihr Leben lang schon zu leiden haben. Sowas darf ja nicht sein. Man muss ja nur mal daran denken, wie viele Menschen ihre Arbeitsplätze verlieren würden, wenn Firmen wie Bayer dadurch plötzlich dicht machen müssten.. :p :D
"I'm sorry, I'm having trouble hearing you. I'm getting a lot of bullshit on this line."



Von:    Laxiel_Oni 03.01.2011 19:48
Betreff: Embryos selektieren, um das Leben eines ... [Antworten]
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Das ist keine Selektion, es ist Lebensrettung.
Schwarze blutdurchtränkte Federn säumen deinen Weg
der sich Trauer nennt...



Von:   abgemeldet 04.01.2011 10:53
Betreff: Embryos selektieren, um das Leben eines ... [Antworten]
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Nope, es ist Chancenmaximierung für ein beschwerdenfreies Leben eines Embryos, der/die kranke oder sonstig beeinträchtige Embryo/s wird/werden abgetötet.

Nichts desto trotz betone ich nochmal das ich dafür bin, ein Wesen, das nicht imstande ist, zu reflektieren, kann seinem nicht gelebten Leben nicht nachtrauern.
Lieber Herr Schäuble: In diesem Beitrag geht es nicht um Terror, Al Kaida, Selbsmordanschlag, Freiheit, Bundestrojaner, Lauschangriff oder sonstig verwerfliche Dinge.
Ich bitte Sie deshalb diesen Beitrag nicht zu löschen.



Von:    Sydney 04.01.2011 16:35
Betreff: Embryos selektieren, um das Leben eines ... [Antworten]
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>wird/werden abgetötet

nicht zwangsweise, kommt auf die Gesetzeslage an. Kann auch sein, dass sie "nur" aufgehoben werden (müssen)

Macht zwar praktisch keinen Unterschied, aber...
Congratulations - If you are beginning to understand me your insanity is almost in the same level as mine!

Meine Fanfictions





Von:   abgemeldet 04.01.2011 18:10
Betreff: Embryos selektieren, um das Leben eines ... [Antworten]
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Jo, die kommen dann zur Endlagerung :D
Lieber Herr Schäuble: In diesem Beitrag geht es nicht um Terror, Al Kaida, Selbsmordanschlag, Freiheit, Bundestrojaner, Lauschangriff oder sonstig verwerfliche Dinge.
Ich bitte Sie deshalb diesen Beitrag nicht zu löschen.



Von:    Juju 04.01.2011 17:15
Betreff: Embryos selektieren, um das Leben eines ... [Antworten]
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Ich kann mich nur der Meinung anschließen, dass genetisch so stark vorbelastete Eltern von eigenen Kindern absehen sollten. Es gibt auch genug Waisenkinder, die sich sicher über ein schönes Zuhause freuen würden. Ich denke, ein Kind adoptieren ist doch in dem Fall die beste Lösung, wenn man sich ein Kind wünscht, aber Erbkrankheiten hat?
Was sagen Sie als Außenstehender zum Thema Intelligenz?



Von:    _Shizuna_ 04.01.2011 20:29
Betreff: Embryos selektieren, um das Leben eines ... [Antworten]
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>Es gibt auch genug Waisenkinder, die sich sicher über ein schönes Zuhause freuen würden.

Ein Kind zu adoptieren ist aber in DE verdammt schwer so lange es nicht aus einem anderen Land kommt.

>Ich denke, ein Kind adoptieren ist doch in dem Fall die beste Lösung, wenn man sich ein Kind wünscht, aber Erbkrankheiten hat?

Ich hab vererbbare Krankheiten -> Kleinwüchsigkeit, Migräne, Hyperflexibelität an allen Gelenken.
Dennoch würde ich Kinder bekommen. Die Wahrscheinlichkeit das sie diese Gendefekte erben liegen bei 15%
Man kann sich darauf testen lassen wie dominant die Gene sind. Demnach finde ich muss man nur bei schweren Gendefekten abwägen ob man Kinder will oder nicht


Keine Zeichen, und gesprochen
ward nur zart das Wort »Lenor«,
Zart von mir gehaucht – wie Echo
flog zurück das Wort »Lenor«.
Nichts als dies vernahm mein Ohr.



Von:    Shin-no-Noir 04.01.2011 20:37
Betreff: Embryos selektieren, um das Leben eines ... [Antworten]
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>Ich kann mich nur der Meinung anschließen, dass genetisch so stark vorbelastete Eltern von eigenen Kindern absehen sollten.

Yay, sagen wir Leuten, ob sie sich fortpflanzen dürfen. Ab wann schauen wir sie denn böse an? Wenn sie eine tödliche Krankheit mit 5% Wahrscheinlichkeit vererben könnten? 20%? 50%? Wenn die Krankheit sofort tötet? Nach 3 Jahren? Nach 60? Oder vielleicht schon bein nicht-lebensbedrohlichen Sachen?

>Es gibt auch genug Waisenkinder, die sich sicher über ein schönes Zuhause freuen würden.

Soweit ich weiß, ist ein häufiges Problem (abgesehen davon, dass man ohnehin schwer zum Adoptieren kommt), dass viele "Waisenkinder" noch Eltern haben, die aber aus unterschiedlichen Gründen nicht für sie sorgen können, was dann zu einigen Komplikationen führen kann, je nachdem, was die Umstände sind. Ich weiß aber nicht, wie es in Deutschland im Schnitt ist und welche Vorschriften es da gibt.

>Ich denke, ein Kind adoptieren ist doch in dem Fall die beste Lösung, wenn man sich ein Kind wünscht, aber Erbkrankheiten hat?

Gegenfrage: Wieso überhaupt eigene Kinder bekommen, solange man adoptieren könnte?


Der Mensch lebt unter Menschen,
er sucht ewig nach Liebe,
doch was er findet, ist die Sünde.

Zuletzt geändert: 04.01.2011 20:38:28



Von:    Sydney 04.01.2011 23:36
Betreff: Embryos selektieren, um das Leben eines ... [Antworten]
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>>Ich kann mich nur der Meinung anschließen, dass genetisch so stark vorbelastete Eltern von eigenen Kindern absehen sollten.
>Yay, sagen wir Leuten, ob sie sich fortpflanzen dürfen. Ab wann schauen wir sie denn böse an? Wenn sie eine tödliche Krankheit mit 5% Wahrscheinlichkeit vererben könnten? 20%? 50%? Wenn die Krankheit sofort tötet? Nach 3 Jahren? Nach 60? Oder vielleicht schon bein nicht-lebensbedrohlichen Sachen?

Wenns so weitergeht wie es derzeit ist, wird die Menschheit das irgendwann tun müssen, um zu überleben.
Keine natürliche Selektion, kein großartiger Wettbewerb - Erbkrankheiten nehmen immer mehr zu...

Ist nicht schön, verstößt gegen das Moralbewusstsein unserer Zeit und gefällt den meisten auch nicht - aber wenn es irgendwann (vielleicht schon in wenigen hundert Jahren? oder vielleicht auch nur in dutzenden?) mal soweit sein wird, wird auch die Hemmschwelle dafür schwinden - oder die Menscheit hat sich eher früher als später erledigt.

Ich finde es hochgradig egoistisch, wenn Erbkranke, die mit hoher Wahrscheinlichkeit ihre ernstzunehmende Krankheit weitergeben, und Zugang zu Verhütungsmitteln haben, Kinder bekommen (ohne Möglichkeiten wie pränatale oder präimplantative Diagnostik, im Falle einer INF, zu nutzen).
Niemand würde auf die Idee kommen, das bei anderen Lebewesen zuzulassen, weil die Nachkommen bemitleidenswerte sind - bei Kindern ist es dann aber okay? Ist das Kind weniger arm, weil es noch auf ein paar anderen Ebenen mitbekommen kann, krank und eventuell auch kurzlebig es ist?
Was anderes als purer Egoismus der Eltern kann das sein?

Gott sei Dank sind viele Betroffene von Erbkrankheiten sehr einsichtig was dieses Thema angeht. Vor allem "Otto-Normal-Gesunder" nimmt solche Dinge wie genetische Beratung nicht in Anspruch, weil er selbst ja nichts hat (und die eventuell gehäuften Erkrankungen in der Familie ignoriert man dann noch am besten weitestgehend) und die Möglichkeit Konduktor von Erbkrankheiten zu sein, kennt man dann auch noch gar nicht.

In den meisten Fällen würde simple Aufklärung, gepaart mit Menschenverstand und dem Absehen von veralteten, unwissenschaftlichen, dogmatischen Gesellschaftsnormen reichen um Leiden zu verhindern.

Aber es wird natürlich immer welche geben, die den z.B. Chorea Huntington-Erkrankten noch auf die Schulter klopfen, wenn diese verkünden, dass sie jetzt ein Kind bekommen. Das der Betroffene Elternteil höchstwahrscheinlich entweder schon im Rollstuhl sitzt, Windeln braucht, eine affektive Störung hat oder überhaupt schon Tod ist, noch bevor das Kind mit der Schule fertig ist - das alles ist doch kein Grund um jemandem abzuraten/(verbieten?) ein Kind zu bekommen, dass mit mindestens 50% Wahrscheinlichkeit genauso enden wird - ist ja schließlich...
Ja was ist es?
Moralisch bedenklich?
Oder ist es nicht viel mehr bedenklich so ein Kind zu bekommen?

Heute gibt es Gott sei Dank so viele Möglichkeiten (Pränatale Untersuchungen, genetische Beratung, und eventuell auch In-vitro-Fertilisation mit Präimplantationsdiagnostik, wenn man denn wirklich meint, es müsse sein) Leid zu verhindern.
Oft wäre es nicht notwendig einen Embryo/Zellhaufen/Kind zu opfern, wenn zukünftige Eltern nachdenken und sich beraten lassen würden.

Und jeder, der meint einen leidensfähigen Menschen zu einem Tod durch eine Erbkranheit zu verurteilen sei weniger grausam als einen (ungefähr) 8-zelligen Organismus (ohne Hirn, ohne Sinnesorgane, ohne alles) - der tut mir Leid. DAS fällt für mich unter "menschenverachtend".


(Und ich habe ürbigens nicht vor, meine Gene weiterzugeben - sehr starke Kurzsichtigkeit, vererbte grausame Zahnstellung, vererbte hormonelle Probleme, und andere m.o.w. harmlose, aber leider auch einige unangenehmere, ernstzunehmende Späßchen in meiner Krankenakte bzw. der meiner Familie... will und werde ich keinem Kind antun.)
Congratulations - If you are beginning to understand me your insanity is almost in the same level as mine!

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Von:    Oni-giri 05.01.2011 00:11
Betreff: Embryos selektieren, um das Leben eines ... [Antworten]
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Dem muss ich in Teilen wiedersprechen.

"Erbkrankheiten" sind in einem nicht unerheblichen Maße natürliche Mutationen. Sofern sich diese ausprägen sogar einen evolutionären Prozess darstellen/fortführen. Wenn Mutationen weniger optimal sind würden diese in der Natur nicht bestehen bei Menschen sieht die Sache anders aus da:

-Menschen die geringste bisher Bekannte Genetische Diversität aufweisen
-Menschen aktiv in ihren Hormon und damit in ihren Pheromon haushalt herumwurschteln
-Spät Gebären / "zulange" gebären
-Von einer Moral beseelt sind die weder Kindstod, noch Sterben im Algemeinen "zulassen will"

Verhütung ist in meinen Augen ein größerer negativ als positiv Faktor für Erbkrankheiten.

Was ich eigentlich sagen möchte der Mensch ist klein und hält sich für groß, kann kaum das Wetter für die nächste Woche vorraussagen will aber wissen in welche Richtung sich die Menschheit mal entwickeln wird...und das alles stützt er auf ein Kollektivum an Subjektiven welches stets an drehen und sich verändern ist.


Wenn ein Paar ein Krankes/Totkrankes Kind hat ist abschied nehmen sicher eine der schwersten entscheidungen die diese Treffen kann aber ein Generelles Urteil für eine solche Konstellation welche allen Möglichkeiten gerecht wird ist vermessen, zumindest in meinen Augen!
Ebenso wie ein Fortpflanzungsverbot oder eine Selektion der Menschen.

Wobei ich da auch gerne Pharmafirmen in die Pflicht nehmen würde. Eine Auflage das deren Präparaten nicht die Wahl des Sexualpartners beeinflussen dürfen, aber das ist utopisch.



Von:    _Shizuna_ 06.01.2011 17:47
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>Niemand würde auf die Idee kommen, das bei anderen Lebewesen zuzulassen, weil die Nachkommen bemitleidenswerte sind - bei >Kindern ist es dann aber okay? Ist das Kind weniger arm, weil es noch auf ein paar anderen Ebenen mitbekommen kann, krank und eventuell auch kurzlebig es ist?

Sorry ich musste mirgrad echt ein Lachen unter drücken. Sieh dir mal den Film an http://de.sevenload.com/videos/phIWZPx-Rassehunde-ist-ihnen-noch-zu-helfen

Und dann sag mir nochmal dass das bei anderen Lebewesen nicht gemacht wird und das mit viel schlimmeren Folgen als man meinen möchte (auch wenns um England geht es ist in DE und anderen Ländern der gleiche Fall wie in diesem Video)
Keine Zeichen, und gesprochen
ward nur zart das Wort »Lenor«,
Zart von mir gehaucht – wie Echo
flog zurück das Wort »Lenor«.
Nichts als dies vernahm mein Ohr.



Von:    Sydney 06.01.2011 20:52
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Ja, wenn ich mir die schwarzen Schafe heraussuche, dann darf ich mich nicht wundern.

Spoiler
Das ist keine ernsthafte Zucht, das ist zurückzuführen auf
1) Idioten, die keine Ahnung von Genetik haben bzw. "Altlasten" aus Zeiten, in denen man zu wenig wusste
1)a) Vor allem Inzucht aufgrund von fehlendem Wissen - daraus kann man dann später nichts mehr machen, da müssen die Verbände endlich einsehen, dass Fremdeinkreuzungen notwendig sind
1)b) Krankheiten von denen man früher nicht wusste, dass sie erblich sind
2) Idioten, die auf seltsame Kundenwünsche hören
3) Arschlöcher, die (v.a. in östlichen Ländern) einfach mit kranken Tieren vermehren, weil ihnen schei* egal ist, ob der Hund gesund ist, oder ob er überhaupt sein erstes Loebensjahr überlebt, weil es nur darum geht, möglichst viel Geld zu verdienen.

Es gibt auch Zucht in der über Jahrhunderte keine nennenswerten Probleme auftreten - siehe Pferdezucht vor allem im arabischen Raum, wo es Populationen gesunder, ausdauernder Pferde gibt, auf die die Leute dort z.T. so stolz sind, dass sie nicht einmal außer Landes gebracht werden dürfen! Arbeitshunde (und zuwar wirkliche Arbeitshunde!) sind oft ebenso gesund, sehen aber nie so "schön" aus, wie die die Otto-Normal-Hundehalter hat - da werden gezielt Elterntiere ausgesucht, in manchen Bereichen auch aus verschiedenen Rassen.

Ein seriöser(!) Züchter wird immer versuchen, erbliche Krankheiten bei den Elterntieren auszuschließen! Was Vermehrer,geldgeile Idioten und "Ach die schaut so hübsch aus, die soll mal Welpen bekommen"-Besitzer verbrechen ist eine ganz andere Geschichte



Außerdem spricht ja niemand davon, den menschlichen Genpool zu verengen um ein einheitliches Aussehen und einheitliche Eigenschaften zu bekommen.
("Linienzucht" hat auch beim Menschen schon für unschöne Krankheitensgeschichten gesorgt - siehe Königshäuser)
Genetische Vielfalt muss erhalten bleiben (am besten aus einem "gesunden Genpool")!






Congratulations - If you are beginning to understand me your insanity is almost in the same level as mine!

Meine Fanfictions


Zuletzt geändert: 06.01.2011 20:59:38



Von:    Oni-giri 06.01.2011 21:07
Betreff: Embryos selektieren, um das Leben eines ... [Antworten]
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Der Mensch hat einen sehr "engen Genpool", einiges was gemeinhin als krankhaft gesehen wird z.B. genetische Anlagen zu Diabetes(Ich glaube Typ II?) sind Anpassungen, genetische Varianten an lebensumstände, welche in unserer heutigen Industri/Postindustri Gesellschaft nicht mehr vorkommen.


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