Thread: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr sehen?
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Eröffnet am: 17.09.2007 16:56 Letzte Reaktion: 16.04.2026 22:15 Beiträge: 6889 Status: Offen |
Unterforen: - Fanfiction |
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| abgemeldet Fallen die Haare nicht erst durch die Chemotherapie aus? Oder irre ich mich da? abgemeldet isn't here right now ... ... But if you like to make an appointment-- |
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| abgemeldet: > abgemeldet > Fallen die Haare nicht erst durch die Chemotherapie aus? Oder irre ich mich da? Ja, deswegen fallen sie meistens aus, allerdings sind die meisten Krebskranken ja in Therapie. Auf die Chemo bezog sich auch das durch die U-Bahnlaufen, da durch die Chemo ja das Immunsystem sehr schwach ist und deswegen man aufpassen muss sich nicht erkälten, was in einer vollen U-Bahn zu Grippezeit wirklich ein Problem werden kann. |
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| Okay. Dann lag ich (teilweise) richtig. Gut, dass sind echt sehr dumme Ritzer, bei denen ich auch kein Auge mehr zudrücken kann. Wenn man schon eine Krankheit - eigentlich egal welche - einbaut, sollte man sich zumindest ausreichend darüber informieren. Ich schlage auch den Kopf auf die Tischplatte, wenn Autoren - wiedermal - zwischen Schizophrenie und Dissoziativer Persönlichkeitsstörung nicht unterscheiden können. abgemeldet isn't here right now ... ... But if you like to make an appointment-- |
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| abgemeldet: > Ich schlage auch den Kopf auf die Tischplatte, wenn Autoren - wiedermal - zwischen Schizophrenie und Dissoziativer Persönlichkeitsstörung nicht unterscheiden können. Urgh. Oder wenn sie nicht kapieren, was das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom ist. :/ "Be as careful of the books you read, as of the company you keep; for your habits and character will be as much influenced by the former as by the latter." (Paxton Hood) |
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Oder wenn sie nicht kapieren, was das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom ist. :/ Oh ja, besonders das... x.x "Höhö, da hat wohl einer Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, dass er sich so zur Schau stellt!" MOOOAH. Ich kenn Leute mit richtigem ADS und den Problemen, die daraus erwachsen. Das ist nichts, worüber man immer dumme Scherze macht. <.< Love is not about species. Renegade Tales: 50 Yuan X Botta One-Shots Pokis freuen sich über Klicks! ^^ |
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| Für mich ist einzig und allein der gesprochene oder geschriebene Name Edward schon genug und ich muss mich erbrechen. Aber das liegt daran das ich seinen Charakter nicht leiden kann (ich kann die meisten Hauptpersonen nicht leiden, hat wahrscheinlich mehr was mit mir zu tun.) . Wörter sind etwas magisches die kann ich nicht einfach nicht mögen. Das wäre für mich wie sein kleines geschwisterchen nicht mehr zu mögen. Okay ich kann meines auch nicht besonders leiden, aber ich glaube es würde jedem der eine Schwester oder einen Bruder hat genauso gehen wie mir. Ich würde es mir niemals verzeien, wenn wir nach einem Streit getrent werden würde und ich ihr/ihm nochnicht sagen konnte das es mir leid tut |
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Das Posting kann nur von Volljährigen gelesen werden. |
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| Zuletzt geändert: 12.09.2011 16:32:25 | |||||||
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| Zuletzt geändert: 12.09.2011 16:38:15 | |||||||
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| >Rimming, d.h. praktisch Oralsex an der Stelle, in die später der Penis gesteckt werden soll, vor dem eigentlich Akt - mit der Erklärung, es solle für den Sex dann auch "sauber sein" Auf sowas kommen ja auch nur prepubertäre Yaoi-Fangirlies. Und irgendwie... bin ich nicht im geringsten Maße verwundert. »Don't you think it is odd that everybody wants to lose 10 pounds but nobody wants to gain 10 IQ points?« Jessicka Mein neuer FA-Wettbewerb: Furrys ohne Fell aber mit viel Chitin: http://animexx.onlinewelten.com/wettbewerbe/wettbewerb.php?id=40381 |
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| Zuletzt geändert: 12.09.2011 17:11:57 | |||||||
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| abgemeldet: > Für mich ist einzig und allein der gesprochene oder geschriebene Name Edward schon genug und ich muss mich erbrechen. Aber das liegt daran das ich seinen Charakter nicht leiden kann (ich kann die meisten Hauptpersonen nicht leiden, hat wahrscheinlich mehr was mit mir zu tun.) . Wörter sind etwas magisches die kann ich nicht einfach nicht mögen. Der Name Edward ist unschuldig an dem was ihm angetan wurde! Und Edward Ferrars ist ein ganz netter Mensch, ehrlich! Gib ihm eine Chance! “This is not a novel to be tossed aside lightly. It should be thrown with great force.” (Dorothy Parker) Das Tagebuch von Falconaegleredlrah |
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| Wenn Autoren unnötig ihre Geschichten in die Länge ziehen. Ich finde es äusserst nervend wenn die Charaktere nach Schwierigkeiten zusammen kommen (was für mich die Hauptmotivation ist eine Fanfic zu lesen, weil sie von Canon abweicht und Charakter zusammen gebracht werden, auf möglichst orginelle und gute Stilistische Weise, die in dem Orginal meistens nicht dazu bestimmt sind. Ausserdem soll den Charaktern eine eigene tiefergehende Persönlichkeit angeschrieben werden, meiner Meinung nach) und dann versucht wird mir die Lebensgeschichte in einem Opus magnus zu verkaufen. Ich finde FF, die quasi zu eigenen AU-Serie ausufern und mir langweilige Nichtigkeiten in dem Beziehungsleben als erwähnenswerte geschildert werden nervig. Geschichten, die eine solche Familensaga erzählen sollten nur Leute wie Marcel Proust, Honore de Balzac oder Emile Zola schreiben dürfen. Ich finde es grusselig, dass mir nur Französische Schrifsteller die sowas durchgezogen haben einfallen, fällt einem ein Schriftsteller aus einem anderen Sprachkreis ein, der sowas gemacht haben? Und was ich viel schlimmer als jede Mary Sue finde ist jede Canon-Sue, und nochmal schlimmer wird es wenn jeder Charakter, den die/der Autor/in mag, dazu inerhalb der Geschichte mutiert. Und wer ernsthaft Literat werden will, der sollte sich irgendwann mal von Fanfics schreiben lösen, und mal sich angucken was worüber wirklich wichtige Schrifsteller geschrieben haben und wie. Für mich reicht eine hollywoodmässige Kriegen-sie-sich-oder-nicht Geschichte mit Happy End, die das erzählen soll was sie zu sagen hat und dann beendet wird. Eine Geschichte, die redundant ist, langweilt. Übrigens findet noch jemand hier, dass die Englischsprachigen FF-Schreibe wessentlich besser schreiben als so ungefähr alle Deutschen? "Der, deinen Köperteilresten, ein Syntax gebende Verstand ist voll effektiv." Der Hurensohnologe |
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| Was ich auch mehr als seltsam finde: FFs zu schreiben um sie dann selbst msten zu können. Kann mir da mal jemand den Witz dabei erklären? Kommt mir nur gerade so vor, als würde man sich selbst filmen wie man auf einer Bananenschale ausrutscht, nur um danach darüber lachen zu können ôo »Don't you think it is odd that everybody wants to lose 10 pounds but nobody wants to gain 10 IQ points?« Jessicka Mein neuer FA-Wettbewerb: Furrys ohne Fell aber mit viel Chitin: http://animexx.onlinewelten.com/wettbewerbe/wettbewerb.php?id=40381 |
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| >Übrigens findet noch jemand hier, dass die Englischsprachigen FF-Schreibe wessentlich besser schreiben als so ungefähr alle Deutschen? Jaaaah. Genau! Nur, weil Englisch so toll und super klingt, sind alle deutschen Schreiber alle unfähig und sowieso scheiße. Was liest du für FF? Es gibt sowohl im Deutschen und im Englischen gute und schlechte FanFiction. In einer Fremdsprache fällt einem das eben einfach nicht sofort auf, weil man den Hintergrund eines Muttersprachlers nicht besitzt und ergo ein ganz anderes Gefühl für eine Fremdsprache hat, als für seine eigene. Aber je mehr Geschichten man liest, desto mehr kann man sich ein Gefühl für die Unterschiede anlernen. Allerdings kann man niemals an das Level eines Amerikaners oder Engländers heranreichen. Als Deutschsprachiger hat man eben ein Gefühl für die Deutsche Sprache. Englischsprachige haben sicherlich genau das gleiche Problem in Grün. Wenn ich teilweise sehe, was für deutsche Sätze in englischen FanFiction vorkommen, kann ich auch teilweise nur den Kopf schütteln. Ebenso wie Deutsche mit schlechtem Englisch. abgemeldet isn't here right now ... ... But if you like to make an appointment-- |
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| > Wenn Autoren unnötig ihre Geschichten in die Länge ziehen. Was für den einen unnötig ist, ist für den anderen interessant. Ich im Gegensatz finde es nervig, wenn es in einer Geschichte nur darum geht, ob zwei Charaktere miteinander in die Kiste steigen oder nicht. Ich mag Pairingfics sehr gerne, ich lese sie auch hauptsächlich, aber in einer Fic, die mehr ist als ein One-Shot oder eine Kurzgeschichte, erwarte ich sogar viel mehr Plot als das reine Pairing. Du sagst, du liest Pairingfics, weil sie vom Canon abweichen, aber willst keine plotrelevanten Abweichungen. Oder versteh ich dich falsch? Aber wenn doch jetzt A mit C statt mit B zusammenkommt, wird sich das auch auf den Plot auswirken. > Für mich reicht eine hollywoodmässige Kriegen-sie-sich-oder-nicht Geschichte mit Happy End, die das erzählen soll was sie zu sagen hat und dann beendet wird. Eine Geschichte, die redundant ist, langweilt. Warum ist für dich eine Geschichte redundant, wenn sie mehr erzählen will als reines Pairing? Warum siehst du das als redundant? Interessiert mich jetzt wirklich. > Übrigens findet noch jemand hier, dass die Englischsprachigen FF-Schreibe wessentlich besser schreiben als so ungefähr alle Deutschen? ... ist das dein Ernst? Ehrlich? Pokémon suchen Klicks <3 Verkaufsblog / Suche: Geld, Biete: Stuff There are only two reasons to drink vodka in Russia: - to get warm - to get drunk and forget that you are in Russia |
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| Also ich mag es, wenn eine Fanfic in die Länge gezogen wird und nicht nach ein paar Kapiteln aufhört, weil irgendwelche Charaktere zusammengekommen sind. Ist ja jedem selbst überlassen, wann es unnötig ist und wann nicht. Aber mich reizt eine Fanfic eher, wenn sie schön lang ist (und selbstverständlich gut geschrieben). Ist wohl Geschmackssache. Ich persönlich habs aber lieber, wenn die Fanfic tiefer geht - und nicht nur über eine Beziehung geschrieben wird und so endet. Das finde ich dann eher ein wenig schade x). >Übrigens findet noch jemand hier, dass die Englischsprachigen FF-Schreibe wessentlich besser schreiben als so ungefähr alle Deutschen? Eh.. nein. Ich hab früher sehr gerne deutsche Fanfics gelesen, aber bin dann umgestiegen und lese fast nur noch englische Fanfic - aber (!) nur weil mir die Sprache im Moment eher zusagt. Ich hab schon deutsche und englische Fanfics gesehen, die grottenschlecht waren. Was hier als Bad-Fic zählt, gibts auch im englischen FF-Bereich. Genauso gibt es gute deutsche Schreiber/Fanfics und gute englische Schreiber/Fanfics. Da ist kein großer Unterschied. Natürlich können einem englische Fanfics eher zusagen, wenn einem die Sprache eher gefällt (beim Lesen). Aber in jeder Sprache gibt es sicherlich gute Schreiber und schlechte Schreiber. Kommt dir vllt nur so vor, weil du dich mehr mit englischen Fanfics befasst hast..? ❝Humans are the only animal that blushes, laughs, has religion, wages war, and kisses with lips. So in a way, the more you kiss with lips, the more human you are. And the more you wage war.❞ |
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| @Patchouli: Es ging mir um die Schreibtechnik, also wie ist eine Story aufgebaut, gibt es einen logische Konsistenz, wie ist die Stilistik, das hat weniger etwas mit dem Sprachgefühl zu tun. Ich lese jeden Tag englische Sprachstücke, und nicht nur FF, sonderen richtige Englische Literatur und Wissenschaftliche Texte. Meiner Meinung nach schaffen es englische Autoren besser mich zu unterhalten, bei den deutschen FF-Autoren habe ich immer das Gefühl sie wollen mir ihren Text als etwas wichtigeres verkaufen als er ist. Zu dieser Aussage sind Sachen anzumerken: 1. Fanfictions sind meine Bildzeitung, die lese ich um mich zu entspannen und um unterhalten zu werden. Das Homosexuelle diskriminiert werden weiß ich, ich lese auch solche Geschichten, und ich finde es toll wenn man seine sexuelle Neigung akzeptiert und mit seiner/em Liebsten zusammenkommt. Doch ich möchte nicht es in einer schlechten sozialkritschen Liternei vorgetragen bekommen. Auch Mobbing ist schlimm, und die psychischen Leiden die daraus entstehen, trotzdem kann das schnell durch einem möchtergern moralsierenden Ton, für mich als eine Art "Jetzt muss ich aber Mitleid mit dem Charakter haben" Zwang ausufern, da werde ich bockig. 2. Ich habe nartürlich bevorzugte Serien (TV) zu denen ich FF lesen, das bedeutet, dort ist einfach der Erwachsenen Schreiber großer als bei den Mangas/Animes, oder ich habe es nie gemerkt wenn dort ein Erwachsener geschrieben hat, da es oftmals wirkt als schreiben da nur Pubertierende. Ich lese die FF übrigens sehr genau. Es gibt natürlich Jugendliche, die sehr gut schreiben, doch die habe ich wesentlich mehr bei den englischsprachigen bemerkt. Und ich perönlich habe das Gefühl es gibt nicht wirklich viele serienfics auf deutsch, da sich irgendwie alle auf Manga/Anime stürzen von den Deutschen, oder mal auf Harry Potter, oder sonstiges Science-Fiction und Fantasy gedöns. Habe gerade auch in dem Themenbereich für Realfilm und Bücher der FF geguckt, nicht wirklich überagende Anzahlen an FFs für diese Themen. Und die meisten sind bei Fantasyserien und Harry Potter. 3.Ich glaube einfach, das ind deutschland viele Jugendliche schreiben, weil sie es lustig finden oder ihre pseudoromntischen/sexuellen fantasien mal vor sich auf dem Monitor sehen wollen, aber das es eine wirklich große ernsthaft schreibende und reifere FF-Community in Deutschland gibt ist mir bisher nicht aufgefallen. ausserdem muss ich zugeben ich habe diese Aussage im vorigen Post extra so formuliert um zu provozieren und weil sie meine Meinung ist, also als Diskussionsanstoß. @Ange_de_la_morte: Unnötig bedeutet nicht das ich nur One-Shots lese, ich stimme dir auch zu in weniger Worten eine gute Geschichte zu erzählen ist schwer und verdient Respekt und der kurze Text muss sehr gut in Inhalt und Stil sein. Ich meinte es aber auch nicht, dass ich Sexszene lesen will, die finde ich generell unnötig, absolut, interessiert mich nicht, man hat Sex, da schreibt man nicht drüber, das ist langweilig. Ich meinte nichts anderes als, das wenn man nichts mehr zu sagen hat, das man dan es sein lassen soll und nicht versuchen mehr Text zu produzieren, weil man es weiter erzählen will ohne dabei noch eine interessante Aussage zu machen. Redundant meint ich auch in der Bedeutung weitschweifig, das halt wirklich zu viel unnötig und schlecht erzählt wird, weil man Seiten füllen will. Und eine gute Geschichte die irgendwann mal zu einer genzen Serie mit Sequel after Sequel sich entwickelt, in der mir die Lebensgeschichte erzählt wird in sehr vielen Details, die dazu noch irgegendwie immer langweiliger und sich wiederholend werden, die langweilen mich. Das was ich in meine ersten post sagen wollte, ja ich lese längere FFs, aber irgendwann nach dem dritten sequel mit jeweils über 100.000 Worte (kommt auch sehr häufig bei so gewissen englischsprachigen FFschreibern vor, wo ich mich immer frage wieso verhunst du das ganz so?) ist auch mal gut. ich finde es nervig wenn FF autoren, deutsche und englische, krampfhaft versuchen die wordseiten zu füllen. Das was man zu sagen hat so perfekt wie möglich, kein wort zu viel, die FF sollen unterhalten, nicht sehr viel mehr. Ich bezweifle übrigens nicht, das es gut schreibende deutsche FFautoren gibt, aber fantasy und science-fiction finde ich grässlich und da bin ich so elitär und sage das lese ich nicht mehr, ich habe es mehrmals getan und es hat mich auch bei guten deutschen/englischen Schreibern genervt, ich habe mich ständig gefragt wie man über solchen Unfug (sorry) ernsthaft schreiben kann, Fantasy hat noch nichtmal J.R.R Tolkien selber ernst genommen. "Der, deinen Köperteilresten, eine Syntax gebende Verstand ist voll effektiv." Der Hurensohnologe |
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| Ich denke, dass englischsprachige FFs oftmals in unseren Augen besser erscheinen, weil die Sprache einfach eine andere ist. Ich stelle immer wieder fest, dass der Stil im englishsprachigen Raum ein viel schlichterer ist, als im deutschen. Deshalb sind Übersetzungen aus dem Englischen oftmals auch so grottig, weil der schlichte Stil einfach nicht aufs Deutsche übertragbar ist. Mir persönlich gefällt der platte Stil nicht, aber jeder hat ja seine eigenen Vorlieben. Wegen Fantasy/Sci-Fi. Es ist nunmal ein Gerne, das ich alle verstehen, aber dennoch viele lieben. Es gibt nur noch wenige, die das schreiben, was wir uns unter Fantasy vorstellen: Weltretten, Held sein, bla. Das Genre entwickelt sich in Richtung Charakterstory und ich denke, keiner sollte von den Vorurteilen rückschlüsse auf das ganze Genre ziehen. Fantasy war und ist leider noch ein Genre von möchtegern Helden, natürlich. Aber es bietet so viel mehr, und es wird Zeit, dass das auch mal in den Buchläden ankommt. Ich verzweifel auch vor den Romanen, die so im Handel sind, aber gerade wenn man sich im Hobbyschreiberbereich aufhält gibt es immer mehr leute die Low Fantasy bevorzugen und auch schreiben. |
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| Ich muss dem ersten Absatz wiedersprechen, bei FF in englisch ist der stil einigermasssen Platt, aber wie gesagt Unterhaltung nicht mehr. Bei den englischsprachigen Autoren ist dies sicher nicht so, von einem Stil wie ihn Truman Capote, oder Willam Faulkner besassen träumen heute noch viele deutsche Autoren, die beruflich schreiben. Wie gesagt es ist nicht meins, mir ist bewusst, dass Fantasyfans gerne es sähen wenn es mehr wirklich gute Autoren in ihrem Genre gäbe, Tolkien war aber in erster Linie Literaturprofessor, und kannte dementsprächend die Marterie des Schreibens in-und-auswendig. Terry Pratchett, der auch immer gerne herangezogen wird für gute Fantasyromane, wird in der Zukunft auch verstummen, was dem Genre einen sehr schweren Schlag versetzen wird. Der einzige der wohl noch wirklich auch ausserhalb des Genre wahrgenommen wurde ist Philip Pullman, aber auch der war Literaturdozent und kannt sich aus in der Literaturgeschichte. C.S Lewis war auch Literaturprofessor. Das sollte den Fantasyfans zu denken geben, es scheint das eine gewisse Literarische Bildung von Nöten ist + Talent um ein anständigen Fantasyroman zu schreiben. Die meisten leute die das besitzen scheinen dieses Genre aber eher stiefmütterlich zu behandeln. "Der, deinen Köperteilresten, eine Syntax gebende Verstand ist voll effektiv." Der Hurensohnologe |
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| Zuletzt geändert: 15.09.2011 23:01:50 |
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| abgemeldet Du kannst aber das Können eines Autors nicht allein auf seinem Beruf festnageln. Nur, weil deine genannten Autoren sich mit Sprache und Literatur auskannten, macht das sie nicht automatisch zu talentierten. Tolkien hat ellenlange Umgebungsbeschreibungen, die einen überhaupt nicht interessieren. Das mag vielleicht Geschmakssache sein, aber er übertreibt, wenn er jeden einzelnen Grashalm beschreibt. Zumal soll mir Tolkiens "Herr der Ringe" letztlich nur sagen, dass die Nazis scheiße sind und Rassentrennung auch, weil er sich eben an nichts anderem orientierte, als dem Zweitenweltkrieg und das eben alles in eine lautmalersiche Feenwelt verpackte. Das macht sein Werk sicherlich nicht schlechter, aber ich würde "Herr der Ringe" nicht unbedingt, als DAS Fantasywerk ever betrachten. die Triologie HAT einfach ihre Fehler. Viele Fehler, die man heute als Autor sicherlich nicht mehr machen würde. Aber ich finde es irgendwo einfach ein wenig zu salopp zu behaupten, dass Tolkien oder Pullman oder whatthebloodyhell!Mr. Clarence tolle Autoren allein aufgrund der Tatsache sind, dass sie studiert haben oder eben Berufe hatten, die mit Literatur in Verbindung stehen. abgemeldet isn't here right now ... ... But if you like to make an appointment-- |
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| Ja Tolkien war plottechnisch wirklich einer der genialsten Autoren und hat wie wir wissen, das Fantasygenre erst praktisch 'erfunden'. Aber sein Stil, wie er das ganze verpackt hat ist sehr gewöhnungsbedürftig und auf heute keinesfalls mehr übertragbar. Ich habe leider weder Pullmann noch Terry Prachett gelesen, von denne ich aber weiß, dass sie beide vom Fantasyklischee abweichen. Dennoch gibt es auch andere Autoren, die wirklich genial sind und keine Literaturprofessoren oder sonst was mit Sprach zu tun habe. Tad Williams mit seinem Epos Otherland und (ja es gibt auch sehr geniale deutsche Autoren) ganz weit vorweg Walter Moers, der ja eher durch seine Comics bekannt ist, mit seinen Zamonien Romanen. Ich würde nicht behaupten, dass Autoren, die etwas mit Sprache zu tun haben unbedingt die besseren Autoren sind. Ich hatte letztens wieder ein Buch von so einem in der Hand, der englische Literatur studiert hat und bei dem Buch haben sich mir die Haare geträubt. Der hatte wenig Feingefühl für Beschreibungen und Storyaufbau. (Nun ich bin noch nicht sehr weit, aber der Anfang war dürftig). Nicht alle Lektoren sollten selber schreiben, das geht nicht gut aus. Andererseits hatte ich auch ein Buch in der Hand von einer Professorin für Creativ Writing, die Frau fand ich vom Storyaufbau genial. Was lernen wir daraus? Ob man schreiben kann oder nicht, hat wenig mit dem Beruf zu tun. Den einen gefällts, den anderen nicht. Das fällt mir ein Beispiel ein: Rowling. Sie hat einen sehr schlichten, aber markanten Stil, der mir sehr gefällt auch wenn er eben so 'seicht' ist. Ein universal Stil eben, was wahrscheinlich auch ein Grund ist, warum Harry Potter so erfolgreich war. Man weiß es nicht. |
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| Schneeregen: > ... und (ja es gibt auch sehr geniale deutsche Autoren) ganz weit vorweg Walter Moers, der ja eher durch seine Comics bekannt ist, mit seinen Zamonien Romanen. DANKE! (Als eingefleischter Moersfan musste ich das jetzt einfach loswerden...) Klicken, Zeichnen und Preise von Caran d'Ache, Faber-Castell und Edding gewinnen! |
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| @rainyyuki: Tolkien hatte auch sehr Spass daran Mittelerde zu entwerfen. Tad Williams kann ich nicht einschätzen, denn ich kenne nur seinen Namen nach und genial ist ein Adjektiv mit dem ich sehr vorsichtig umgehe. Walter Moers soll sehr gut sein, wie gesagt ich lese sowas nicht mehr und habe es nicht wirklich lange gelesen, aber da sollen es die abgedrehten Geschichten sein, die so interessant sind. Ich meine damit natürlich nicht, dass es keine guten Autoren gibt aber alle die mir so gefallen, die etwas Fantasy oder Phantastisches schreiben, tun dies sehr dezent, da gibt es keine unwirklichen welten, die mit unglaublich nervigen Prototypen des Fantasygenres gefühlt sind, wie überstolze Krieger und Elfenzauberinen und sonstigen gedöns, das ist "to much", alle wirklich guten Fantasybücher über die so gerdet wird in dem fandom und ausserhalb nehmen sich nicht wirklich ernst, oder sind so gut geschrieben wie Pullman, das sie als parabel gelten. Sein His dark Materials wurde von John Miltons Paradies Lost inspiriert. Natürlich haben diese Bücher eigens erschaffene Welten, wie jeder Roman, aber die sind halt so skurril, das sie zurecht interessant sind. Ich bin keiner, der sagt: "Wenn es gut ist ist es kein Fantasy" aber die Roman, die so veröffentlich werden leisten dem Genre keine Hilfe genauso wenig wie die Leute, diese Bücher kaufen, deshalb wird das Fantasygenre nicht als etwas sehr hochwertiges Literarisches gesehen. Obwohl ich der Überzeugung bin, dass es das werden könnte, zumindest, dass es ein gewiss höheres Nivau erreichen kann. Ich habe auch nicht von Leuten die etwas wissenschaftlich mit Sprache zu tun haben geredet, darunter fallen für mich Linguisten, Psychologen, Biologen/Mediziner und Philosophen, und bei diesen leuten setze ich jeweils verschidenere Maßstäbe als bei Romanautoren an. Ein Philosoph sollte anders schreiben als jeder Romanautor, genauso die anderen. Ich meinte genau das letzte Beispiel, mit der Professorin, es gibt natürlich sowas wie talent (was auch immer das sein mag), aber ohne eine gewisse schulung in der Literaturgattung und in der Schreibtechnik kommt sehr viel mehr Müll raus, aber es gibt natürlich auch Leute die kennen die Regeln des Creativ Writing und kriegen trotzdem nichts gutes hin. "Der, deinen Köperteilresten, eine Syntax gebende Verstand ist voll effektiv." Der Hurensohnologe |
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| abgemeldet: > Natürlich haben diese Bücher eigens erschaffene Welten, wie jeder Roman, aber die sind halt so skurril, das sie zurecht interessant sind. Ich bin keiner, der sagt: "Wenn es gut ist ist es kein Fantasy" aber die Roman, die so veröffentlich werden leisten dem Genre keine Hilfe genauso wenig wie die Leute, diese Bücher kaufen, deshalb wird das Fantasygenre nicht als etwas sehr hochwertiges Literarisches gesehen. Obwohl ich der Überzeugung bin, dass es das werden könnte, zumindest, dass es ein gewiss höheres Nivau erreichen kann. Mir stellt sich da die Frage: Muss es denn literarisch hochwertig sein? Fantasy ist letztendlich eher ein Genre für die Breite Masse und nicht für die überanspruchsvollen Literaturkritiker. Dazu kommt, dass Fantasy, trotz der uralten Wurzeln in Sagen, Mythen und Märchen, eigentlich ein sehr junges Genre ist. Im Gegensatz zu anderen Genre muss es sich erst entwickeln. Und zu dieser Entwicklung gehört eben auch Trial&Error. Dazu gehören auch schlechte Bücher, nicht nur literarische Hochgenüsse. Gerade ist das Genre ordentlich am Wachsen und auch wenn viele Vertreter Müll sind, so entstehen doch durch den Boom auch immer mehr Serien, die es zu lesen wert sind und die ordentlich zu unterhalten wissen. Dieses Wachstum mit der Begründung "Der Großteil davon ist doch Mist!" abzuschneiden, wäre fatal für das Genre, denn nur, wenn es sich in die Regale der Buchhandlungen kämpft und sich verkauft, haben auch bessere, anspruchsvollere, vom Mainstream abgelegenere Fantasy-Romane überhaupt die Chance, in die Regale zu wandern. Nur wenn Leser und Buchhändler vertrauen in das Genre haben, gibt es auch den Mut, ungewöhnlicheres, was nicht der dritte Abschriebs von Bis(s) ist, zu veröffentlichen - weil im Notfall eben die Bis(s)-Abschriebse Geld zum Puffern einspielen. Zudem wachsen Autoren generell (nicht alle, allerdings) an den Werken, die sie schreiben - und auf professioneller Ebene eben auch verkaufen. Jemand, der heute Nur Klischee-Standard-Krempel schreibt, hat durchaus die Chance, irgendwann den Dreh raus zu haben und die Massen zu begeistern. Weiterhin ist Fantasy nicht gleich Fantasy. Im Laufe der letzten Jahrzehnte sind unterschiedlichste Untergenre entstanden. Da gibt es längst nicht mehr nur die klassische High-Fantasy alla Herr der Ringe. Aber ohne eine Entwicklung des Genres, auch auf weniger anspruchsvollen Niveaus, wären diese Weiterentwicklungen gar nicht möglich. Um ein Fazit zu ziehen: Das Genre ist jung. Es wächst, es probiert sich aus. Natürlich wird es von Vertretern anspruchsvoller Gattungen skeptisch beäugt - aber es stellen sich doch zwei Fragen: 1. Wie soll es anerkannt werden, wenn nur ein kleiner, erlesener Kreis hochwertiges Zeug schreibt? 2. Muss es überhaupt von anspruchsvollen Literaten anerkannt werden, um ein Genre zu sein, dass konsumiert wird, das gute, sehr wohl lesbare Sachen hervorbringt und Leser begeistert? Und man sollte natürlich nicht vergessen: In anderen Genres gibt es auch einen Haufen Mist. Wir haben da ja die ganz alten Sachen... Lyrik: Wird kaum noch gelesen und lockt keinen Hund hinterm Ofen vor. Dramen: Wenns nicht gerade Romeo und Julia ist, bringen Dramen die heutige Leserschaft doch eher zum panisch schreien und wegrennen, als zum gespannten Lesen (Woran der Deutschunterricht nicht ganz unschuldig ist.) Bildungsromane wie Effi Briest und Konsorten ereilt das gleiche Schicksal. Und von den neueren Sachen? Krimis? Da stapelt sich der Schund zu ganzen Bergen auf und Perlen muss man suchen. Thriller? Dito. Romanzen? Dasselbe in grün. Historische Romane? Ist ja noch schlimmer. Wenn ich eine Buchhandlung betrete, dann bin ich immer äußerst zwiegespalten. Einerseits mag ich Bücher. Sehr. Andererseits weiß ich sehr genau: Egal, in welches Regal ich sehe, ob nun Romane dieses oder jenes Genres, ob Sachbücher - den meisten Kram davon würde ich niemals lesen. Entweder, weil es mich schlicht nicht interessiert (ist z.B. bei Thrillern so - ich mag das Genre nicht), weil mich bereits der Deutschunterricht meiner Schule erfolgreich abgeschreckt hat oder weil der Großteil davon schlicht Schund, schlecht, nicht ganz so schlecht und langweiliger Durchschnitt ist und sich nur bei den wenigsten aller Bücher die Anschaffung für mich wirklich lohnen würde. Natürlich trifft das auch auf Fantasy zu. Ich bin weder so blöde noch so verblendet, um das zu kapieren. Aber es trifft halt nicht die Fantasy allein, sondern auch den ganzen Rest. > Ich habe auch nicht von Leuten die etwas wissenschaftlich mit Sprache zu tun haben geredet, darunter fallen für mich Linguisten, Psychologen, Biologen/Mediziner und Philosophen, und bei diesen leuten setze ich jeweils verschidenere Maßstäbe als bei Romanautoren an. Ein Philosoph sollte anders schreiben als jeder Romanautor, genauso die anderen. Warum sollte - wenn es um Romane geht - ein Philosoph anders schreiben, als ein Romanautor oder ein Mediziner oder ein was auch immer? Der Schreibstil muss zum Buch passen, zum Inhalt, zu den Charakteren, zum Plot - nicht zum Beruf des Autoren... > Ich meinte genau das letzte Beispiel, mit der Professorin, es gibt natürlich sowas wie talent (was auch immer das sein mag), aber ohne eine gewisse schulung in der Literaturgattung und in der Schreibtechnik kommt sehr viel mehr Müll raus, aber es gibt natürlich auch Leute die kennen die Regeln des Creativ Writing und kriegen trotzdem nichts gutes hin. Creative Writing und Schreibschulen halte ich generell für ... whatever. Es gibt mehr Wege, als nur "Ich besuche jetzt diese Kurse und lese jene Bücher und danach bring ich meinen eigenen Roman raus" um ein gutes Buch herauszubringen. Tatsächlich gehe ich davon aus, dass eine Schreibausbildung nach Kursen und Büchern des Creative Writing für viele Autorenanwärter längst nicht der richtige Weg ist, denn den muss jeder für sich selber finden. Anleitungen können einem helfen, aber sie können einem auch ordentlich eine Runde ins Knie ficken, wenn sie andere Methoden vorschreiben, als einem selbst dienlich sind. Und das ein Autor ne Schulung in Literaturgattungen haben muss, um ein Buch zu schreiben, dass das tut, was es soll (nämlich sein Publikum zu unterhalten) halte ich für ziemlichen Quatsch. "Be as careful of the books you read, as of the company you keep; for your habits and character will be as much influenced by the former as by the latter." (Paxton Hood) |
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| Schneeregen >Andererseits hatte ich auch ein Buch in der Hand von einer Professorin für Creativ Writing, die Frau fand ich vom Storyaufbau genial. War das zufällig "Die Dramaturgie des Tötens" von Jincy Willett? abgemeldet isn't here right now ... ... But if you like to make an appointment-- |
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Arcturus:> > Mir stellt sich da die Frage: Muss es denn literarisch hochwertig sein? > Fantasy ist letztendlich eher ein Genre für die Breite Masse und nicht für die überanspruchsvollen Literaturkritiker. Keiner verlangt, dass jedes Buch, das in einem bestimmten Genre erscheint, den Literaturkritikern gefällt. Jeder list mal was zur Unterhaltung. Es SOLLTE aber in jedem Genre auch die Ambition vorhanden sein, etwas bedeutsameres als Unterhaltung für einen Strandurlaub zu schreiben, und es SOLLTE auch Autoren geben, die dazu in der Lage sind. Tolkien (haha alter hut) ist ganz sicher nicht bloße nette unterhaltung. Es gibt kein "Genre für die Breite Masse." Es gibt Genres, es gibt popularität, und es gibt unterschiedliche Qualitätsansprüche. Wenn an ein Genre der Anspruch von anfang an ist: >Muss es denn literarisch hochwertig sein? >Fantasy ist letztendlich eher ein Genre für die Breite Masse und nicht für die überanspruchsvollen Literaturkritiker. Dann braucht man sich am Ende über mangelnde qualität gar nicht erst zu beschweren. Man sieht ja schon, dass die eigene leserschaft allem was "hochkultur" angeht gegenüber ablehnend eingestellt ist. Warum sollten die Autoren dann also sowas schreiben wollen. |
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| Es gibt vermutlich durchaus nicht d a s Genre für die breite Masse. Aber es gibt eine Mehrheit, die einen gewissen niedrigeren Qualitätsstandard schlicht und ergreifend bevorzugt. abgemeldet isn't here right now ... ... But if you like to make an appointment-- |
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| Chibifier: > Keiner verlangt, dass jedes Buch, das in einem bestimmten Genre erscheint, den Literaturkritikern gefällt. Jeder list mal was zur Unterhaltung. Es SOLLTE aber in jedem Genre auch die Ambition vorhanden sein, etwas bedeutsameres als Unterhaltung für einen Strandurlaub zu schreiben, und es SOLLTE auch Autoren geben, die dazu in der Lage sind. Tolkien (haha alter hut) ist ganz sicher nicht bloße nette unterhaltung. Und warum SOLLTE es das? Wozu braucht es diese Unterteilung überhaupt? Die Kategorien "Literarisch Anspruchsvoll" und "Unterhaltungsliteratur" werden meiner Meinung nach viel zu oft auf eine Wage gestellt, die dann beinahe zwingend in "muss man gelesen haben und toll finden, egal wie scheiße man es fand, weil andere das SO SAGEN(tm)" für Literarisch Anspruchsvoll und "Schund, nicht mehr als Lese-Fastfood, sollte man eigentlich besser gar nicht anfassen und wenn man es doch tut, besser im gleichen Atemzug dafür schämen" für die Unterhaltungsliteratur kippt. Letztendlich macht sich für mich die Qualität eines Werkes nicht daran fest, welchem Genre es entstammt, was der Autor einem damit sagen wollte (Anmerkung: Gerade dieser Punkt wird ja gerne Mal überinterpretiert. Gerade im Deutschunterricht, so lange, bis es sich in den Köpfen der Menschen fest setzt und sie es von selbst zu predigen beginnen...) wie gut das Werk anspruchsvollen Kritikern und Deutschlehrern gefällt oder wie lange der Autor schon tot ist. Sondern schlicht an: Wie gut lässt es sich lesen? Was für Themen werden angeschnitten? Wie viel kann man als aufmerksamer Leser daraus ziehen, ganz egal, ob der Autor da sonderlich viel intendierte oder nicht? Schafft es das Buch, seine Leser zu begeistern und lernen sie etwas daraus? Und an diesem Punkt muss ich klar sagen: Das schafft auch die ach so verpöhnte Unterhaltungsliteratur, wenn man nur richtig aus der Masse an Büchern auszuwählen weiß, was einem gefällt. Dagegen würde das, was wir heute oftmals gar nicht mehr zu kritisieren wagen, weil es als Klassiker gewertet wird und deshalb über jeder Kritik erhaben zu sein scheint, würde es heute von einem unbekannten Autor geschrieben, gar nicht mehr verlegt werden oder ein Nischendasein fristen. Behandlung im Deutschunterricht? Gäbs dann nur, wenn ein Deutschlehrer das Buch zufällig kennt und toll findet oder ein Schüler es zur Buchbesprechung mitnimmt. Der Wert dieser Bücher macht sich doch eigentlich viel mehr an ihrem Kontext fest - zu welcher Zeit wurden sie geschrieben und was bedeuteten sie für diese Zeit? Welche Folgen hatten sie auf das Literaturgeschehen? (Und leider auch: Wer hats geschrieben und was hat er noch geschrieben?) Gilt übrigens auch, um beim Beispiel zu bleiben, für Tolkien. Für seine Zeit ist das Buch klasse. Ein Meilenstein, auch in der Entwicklung des Fantasy-Genres. Aber ansonsten? Ich habe versucht "Die Gefährten" zu lesen und ich war irgendwann so genervt und gelangweilt davon, dass ich es zurück in die Bibliothek gebracht und seither nicht wieder angefasst habe, weil das Buch durchaus auch seine Mängel hat, egal, wie gut und wichtig es für seine Zeit und für sein Genre auch sein mag. Weiterhin... das, was heute als literarisch anspruchsvoll auf den Markt kommt, ist teilweise doch vor allem avantgardistisch und eher auf literarisch anspruchsvoll getrimmt, statt aus sich heraus literarisch anspruchsvoll. Und ob das jetzt der Stein der Weisen ist, wage ich zu bezweifeln. > Es gibt kein "Genre für die Breite Masse." Es gibt Genres, es gibt popularität, und es gibt unterschiedliche Qualitätsansprüche. Wenn an ein Genre der Anspruch von anfang an ist: > >Muss es denn literarisch hochwertig sein? > >Fantasy ist letztendlich eher ein Genre für die Breite Masse und nicht für die überanspruchsvollen Literaturkritiker. > Dann braucht man sich am Ende über mangelnde qualität gar nicht erst zu beschweren. Man sieht ja schon, dass die eigene leserschaft allem was "hochkultur" angeht gegenüber ablehnend eingestellt ist. Warum sollten die Autoren dann also sowas schreiben wollen. Das sehe ich schlicht anders. Denn 1) Man sollte sich vor Augen halten, warum das, was von der Leserschaft in der "Hochkultur" abgelehnt wird. Das verdankt die "Hochkultur" nämlich unter anderem dem Deutschunterricht (in dem zwar nicht alle aber doch diverse Lehrer es mit ihrer Art nie schaffen, die Schüler für diese Art von Literatur zu begeistern, sondern sie ihnen einfach so lange den Hals hinunter stopfen, bis sie kotzen oder dran ersticken), der Unkritisierbarkeit und dem Stil, Ausdruck, der Schreibweise, der Charakterisation, und all das, was zwar für seine Zeit angemessen und/oder innovativ war, aber das sich eben heute nicht mehr damit deckt und sich - wenn man nicht gerade begeisterter Fan ist - schlicht nicht so berauschend lesen lässt. 2) Dazu kommt, dass ich von Werken erwarte, dass sie aus sich heraus und für sich und seine Leser gut geschrieben sind und nicht, um sie an irgendwelchen Werten zu messen, die irgendwann einmal festgelegt wurden, nach Ansprüchen von Personen, die auch nicht allwissend waren und deshalb letztendlich auch ihren persönlichen Geschmack entscheiden lassen mussten. Und an Werten, die jetzt oft genug wie in Beton gegossen erstarrt zu sein scheinen, unbeweglich oder so langsam und schwerfällig, dass ich mir die Frage stellen muss, ob man ihnen wirklich die Gewichtung zumessen sollte, die ihnen zugemessen wird. 3) Ein Buch - egal aus welchem Genre - muss in meinen Augen vor allem recht gängige Kriterien erfüllen, um ein gutes Buch zu sein. Es muss seine Leser ansprechen. Es muss stilistisch so gestaltet sein, dass dem Leser im Idealfall Spaß macht, den Stil zu lesen (wobei hier natürlich ein gewisser Geschmacksspielraum gegeben sein muss. Nicht jedem kann jeder Stil gefallen.) Die Charaktere sollten greifbar sein. Oder kurz: Der Autor muss sein Handwerkzeug beherrschen, egal auf welche Weise er es tut und egal ob intuitiv oder bewusst. Ein gutes Buch darf durchaus auch seine Mängel haben und kritisierbar sein, daran braucht sich ein Autor nicht festbeißen, wenn er nur sein bestes gibt. Aber eines braucht ein gutes Buch meiner Meinung nach nicht: Und zwar den Stempel "literarisch wertvoll". Denn der sagt meiner Meinung nach erschreckend wenig über ein Buch aus. Was bringt es einem Buch, in diesen erlesenen Kreis zu kommen? Und was bringt es einem Autor, in diesen erlesenen Kreis zu wollen? Ein Autor sollte für sich schreiben, für seine Leser und für seine Ideale. Ja, er sollte sein bestes geben. Er sollte an sich Ansprüche stellen und nicht nur "einfach mal irgendwie was schreiben und veröffentlichen und wenns platter Dreckscheiß ist". Und er sollte auch das schreiben dürfen, was ihm Spaß macht, auch wenn es dann auf der großen Waage des Literaturschicksals in die Richtung "Unterhaltungsliteratur" kippt. Nur weil die Autoren und die Leser eines Genres kein oder nur wenig Interesse daran haben, literarisch wertvoll zu sein, heißt das im Umkehrschluss für mich eben nicht, dass sie anspruchslos sind und fast nur Scheiße fabrizieren bzw. konsumieren. Die Ansprüche sind nur anders. Es wird anders gewertet. Und genau deshalb brauche ich keinen Stempel "literarisch wertvoll" auf den Büchern, die ich lese. Ich muss mich nicht auf irgendein Ross schwingen und nach Kriterien, die ich nicht entwickelt habe, entscheiden welche Bücher ich reinen gewissens Lesen darf und für welche ich mich eigentlich so halb schämen müsste, wenn ich sie lese. Ich bin trotzdem anspruchsvoll und lese nicht einfach gedankenlos jeden Scheiß und bejuble ihn unkritisiert. Ja, natürlich - solche Leser, die stumpf konsumieren und stumpf bejubeln egal, was für ein Mist es eigentlich ist, gibt es natürlich auch. Aber: Es gibt sie letztendlich überall. In der Unterhaltungsliteratur vermutlich mehr, als in anderen Bereichen. Und vermutlich auch mehr, als früher (weil die Leute, die heute stumpf jubeln, damals vermutlich nicht mal hätten (genug) lesen können und nicht die Kohle dazu hatten, sich überhaupt großartig Bücher zuzulegen...) abgemeldet: > Es gibt vermutlich durchaus nicht d a s Genre für die breite Masse. Aber es gibt eine Mehrheit, die einen gewissen niedrigeren Qualitätsstandard schlicht und ergreifend bevorzugt. Wir müssen vielleicht nicht einmal niedrigerer Qualitätsstandard sagen (obwohl das auf einen Bereich der Leserschaft dieser Genre durchaus zutrifft) - sondern einfach auch einen anderen Qualitätsstandard. Ich denke, das umreißt die Masse der Leserschaft besser, ohne gleich wertend zu sein. Denn werten wollte ich mit meiner Aussage ja gar nicht. "Be as careful of the books you read, as of the company you keep; for your habits and character will be as much influenced by the former as by the latter." (Paxton Hood) |
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| Zuletzt geändert: 17.09.2011 11:24:29 | |||||||
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| >Wir müssen vielleicht nicht einmal niedrigerer Qualitätsstandard sagen (obwohl das auf einen Bereich der Leserschaft dieser Genre durchaus zutrifft) - sondern einfach auch einen anderen Qualitätsstandard. Ich denke, das umreißt die Masse der Leserschaft besser, ohne gleich wertend zu sein. Denn werten wollte ich mit meiner Aussage ja gar nicht. Meine Aussage war sicherlich nicht negativ gemeint. Um ehrlich zu sein, ist es vollkommen legitim und berechtigt, wenn ein breites Spektrum an Lesern eben weniger Anspruch an seine Bücher stellt. Das ist vollkommen normal, meiner Meinung nach. Für viele ist ein Buch eben einfach nichts anderes als Unterhaltung. Unterhaltung gibt es auch sicherlich für wenige auf einem höheren Niveau. Aber man darf nicht vergessen, dass es eben auch eine Mehrheit gibt, die nicht ständig ihre Unterhaltung hinterfragen möchte. Daran gibt es für mich auch nichts Verwerfliches. Wäre das anders, müsste man den Umkehrschluss daraus ziehen, dass alle, die keine Hochliteratur lesen, "dumm" und "kleingeistig" sein (um es einmal sehr überspitzt auszudrücken). Und das ist definitiv nicht der Fall. abgemeldet isn't here right now ... ... But if you like to make an appointment-- |
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| Zuletzt geändert: 17.09.2011 12:33:10 | |||||||
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| Könnt ihr eure Diskussion bitte woanders fortführen? Das gehört hier einfach nicht rein. Zum Thema: Ich will irgendwie keine englischen Titel für deutschsprache FF's mehr sehen, das passt nicht in meinen Augen. :D Man könnte den Titel auch genauso gut auf Deutsch übersetzen. Was sagen Sie als Außenstehender zum Thema Intelligenz? |
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