Thread: Abtreiben?
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Eröffnet am: 30.08.2006 17:31 Letzte Reaktion: 29.10.2009 23:28 Beiträge: 1018 Status: Offen |
Unterforen: - Love & Flirt |
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| Ich bin absolut dagegen! Das ist reinster Mord, außerdem habe ich mir im Internet angeguckt, was da passiert und war schockiert! Mir kamen echt die Tränen ;.; Ich bin zwar erst 15 Jahre und hatte noch nie Sex, aber selbst wenn ich es demnächst haben werde und schwanger werden würde, würde ich nicht abtreiben, auch, wenn ich dann die Klasse wiederholen müsste und mein Abi später machen müsste. Mir sind Menschenleben einfach zu wichtig! |
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| Zuletzt geändert: 17.03.2008 22:52:27 | |||||||
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| @lostvampire: Sorry dass ich mich einmische ;) > ich stimme dir hier im grunde zu, aber - und da wirst du als biologin sicher besser bescheid wissen als ich - kann man denn tatsächlich schon genau sagen wie stark behindert das kind sein wird? Ich würde mal sagen, das ist generell schwierig. Du meinst jetzt sicher sowas wie Trisomie 21, oder? Wo nur festgestellt werden kann, DASS das Kind das Syndrom haben wird, aber nicht, wie stark es auftritt. Soweit ich weiß, ist das das generelle Problem bei der pränatalen Diagnostik, und ich weiß auch nicht, welche Krankheiten diagnostiziert werden können. Soll heißen, ich weiß nicht, ob und welche genetischen Defekte festgestellt werden können. > wie gesagt würde ich z.b. eine fruchtwasseruntersuchung niemals durchführen lassen, da es mir einfach viel zu gefährlich wäre. gibt es denn eine andere möglichkeit? Ne ganz einfache ist zum Beispiel Ultraschall, da denk man oft gar nicht dran. Aber schon da können ja Fehlbildungen der Organe erkannt werden und daraus Rückschlüsse gezogen werden. Es gibt auch noch ne Menge anderer Methoden, allerdings sind die entweder recht ungenau oder riskanter als eine Fruchtwasseruntersuchung (die ja mit <1% Fehlgeburtenrate statistisch gesehen ziemlich sicher ist). |
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>Ich würde mal sagen, das ist generell schwierig. Du meinst jetzt >sicher sowas wie Trisomie 21, oder? Wo nur festgestellt werden >kann, DASS das Kind das Syndrom haben wird, aber nicht, wie >stark es auftritt. >Soweit ich weiß, ist das das generelle Problem bei der >pränatalen Diagnostik, und ich weiß auch nicht, welche >Krankheiten diagnostiziert werden können. Soll heißen, ich weiß >nicht, ob und welche genetischen Defekte festgestellt werden >können. ja, genau sowas meine ich ^^ ich kenne mich da zugegebener maßen nicht sooo wirklich aus, aber soweit ich weiß ist es bei vielen behinderungen nicht möglich sie festzustellen bzw. wie schwerwiegend diese sein werden. >Ne ganz einfache ist zum Beispiel Ultraschall, da denk man oft >gar nicht dran. Aber schon da können ja Fehlbildungen der Organe >erkannt werden und daraus Rückschlüsse gezogen werden. ja, stimmt schon, aber das deckt ja auch wieder nur einen teil ab. >Es gibt auch noch ne Menge anderer Methoden, allerdings sind die >entweder recht ungenau oder riskanter als eine >Fruchtwasseruntersuchung (die ja mit <1% Fehlgeburtenrate >statistisch gesehen ziemlich sicher ist). nunja, so sicher ist die fruchtwasseruntersuchung wirklich nicht. okay, das risiko dann eine fehlgeburt zu erleiden ist sehr gering, aber es besteht auch das risiko, dass es zu komplikationen kommt oder dass das baby verletzt wird. und diese gefahr wäre mir einfach zu groß. wenn ich mein kind dadurch verletzen würde - auch wenn die wahrscheinlichkeit noch so gering ist - könnte ich mir das vermutlich nicht verzeihen. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| > ja, genau sowas meine ich ^^ > ich kenne mich da zugegebener maßen nicht sooo wirklich aus, aber soweit ich weiß ist es bei vielen behinderungen nicht möglich sie festzustellen bzw. wie schwerwiegend diese sein werden. Genau. :) Liegt ganz einfach daran, dass viele Behinderungen ziemlich komplex sind bzw gibt es, denk ich, einfach zu viele genetische Defekte, als dass man die alle routinemäßig kontrollieren könnte. Und die Behinderungen, die man feststellen kann, können meist mehr oder weniger schwer auftreten. Das wäre dann wiederum bei vielen genetischen Defekten eindeutig (Stoffwechselerkrankungen, fehlendes Immunsystem), aber find die erstmal. ^^ Das ist auch ein Grund, weshalb meine Mutter keine Fruchtwasseruntersuchung etc machen ließ, als sie mit meinem Bruder schwanger war (bei mir war sie noch jünger): Sie meinte, sie könnte bzw wollte nicht entscheiden, ob sie das Kind abtreiben würde, wenn es Trisomie 21 hätte. Klar, vll würde es bald sterben, aber vll könnte es auch ein annähernd normales Leben führen und wer will sich da schon entscheiden, wenn alles so unsicher ist. :/ > ja, stimmt schon, aber das deckt ja auch wieder nur einen teil ab. Ja, das schon. Aber wenigstens ist es total ungefährlich, läuft dann wohl nach dem Motto "Man kann nicht alles haben", und immerhin kann man damit schon ein paar Bereiche abdecken. > nunja, so sicher ist die fruchtwasseruntersuchung wirklich nicht. > okay, das risiko dann eine fehlgeburt zu erleiden ist sehr gering, aber es besteht auch das risiko, dass es zu komplikationen kommt oder dass das baby verletzt wird. > und diese gefahr wäre mir einfach zu groß. wenn ich mein kind dadurch verletzen würde - auch wenn die wahrscheinlichkeit noch so gering ist - könnte ich mir das vermutlich nicht verzeihen. Klar, auf jeden Fall und ich würde auch nie versuchen, jemanden zu ner Fruchtwasseruntersuchung zu überreden. :) Ich meinte nur, dass ne Fruchtwasseruntersuchungen noch verhältnismäßig sicher - also die ungefährlichste von den invasiven Methoden ist, aber das ist ja nicht unbedingt entscheidend. :) |
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| >Sie meinte, sie könnte bzw wollte nicht entscheiden, ob sie das >Kind abtreiben würde, wenn es Trisomie 21 hätte. Klar, vll würde >es bald sterben, aber vll könnte es auch ein annähernd normales >Leben führen und wer will sich da schon entscheiden, wenn alles >so unsicher ist. :/ ich sehe das genauso wie deine mutter ^^ eigentlich ist es gar nicht schlecht, dass man nicht genau sagen kann ob / in wie weit das kind behindert ist. vielleicht würden dann viel mehr eltern abtreiben, weil sie angst hätten der aufgabe nicht gewachsen zu sein. könnte ich mir zumindest vorstellen. aber auch behinderte menschen können ein schönes (und mitunter auch langes) leben führen. sicher ist das für die eltern schwer, aber ich könnte nicht entscheiden ob mein kind "genug qualität zum leben hat"... >also die ungefährlichste von den invasiven Methoden ist, aber das ist ja nicht unbedingt entscheidend. :) achso, ja, da hast du natürlich recht ^.^ ich kann verstehen, dass leute diese untersuchung machen lassen, aber ich würde es - wie gesagt - gar nicht wissen wollen. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| Also vom Biologischen Standpunkt her (auch Biologin ist *gg*) ist es ja eigentlich ab dann ein Lebewesen, ab dem Punkt es Zellteilungbetreibt... Würde ich jetz mal so pauschal sagen... Von daher könnte man shcon sagen, dass es "mehr" als ein Zellhaufen ist. Ich fände den moralischen Aspekt aber wesentlich ausschlaggebender.. Ab wann ist es ein Mensch fragt man sich ja. Ab der Verschmelzung? Ab dem Zeitpunkt wo das Herz schlägt? Ich finds schwierig diesen punkt zu setzen. Bei der pränatalen Diagnostik schaut man ja auch, ob es vll in der Familie bereits Erbkrankheiten gab, die dann Grund zur Befürchtung geben würden, dass das Kind auch krank sein könnte. Bei genetischen Dispositionen ist das halt schwieriger... Man kann schon davon ausgehen, dass der Körper schon ganz gut aussortiert. Nicht lebensfähige Embryonen werden ja bereits nach ein paar Tagen vom Körper abgestoßen. Ansonsten sind halt wirklich ultraschall und ggf Fruchtwasseruntersuchung Mittel der Wahl, wenn man ganz sicher sein will. Obwohl man rein geistige Behinderungen durch diese Methoden sicher nicht feststellen kann... Es kann ja auch während der Geburt zu komplikationen kommen (verminderte Sauerstoffzufuhr etc) wodurch es zu einer geistigen Behinderung kommen kann. Das wollte ich nur mal grade so als meinen Senf zu den letzten posts einwerfen ;) ~Das Glas ist weder halb voll noch halb leer - Es ist einfach doppelt so groß wie nötig ~ |
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| Ich bin 100% FÜR Abtreibung. Da ich über dieses Thema bereits vor kurzem eine Erörterung geschrieben habe, werde ich den Pro-Teil hier vorstellen (es ist also nur die Hälfte meines Textes, weil ich hier schließlich nur meine Meinung repräsentieren will). In ihm sind alle Argumente vorhanden, die die Gründe liefern, warum ich mich auf die besagte Seite stelle (ich begann mit dem Zusammenhang "Abtreibung - Staat", es ging in der Erörterung nämlich auch um die Frage, ob man Abtreibung verbieten solle, nur damit ihr besser "in den Text hinein findet"): [Da der Text sehr lang ist, habe ich ihn in diese Funktion "gesetzt"] SpoilerEin Schwangerschaftsabbruch hat keinerlei negative Konsequenzen für die Bevölkerung. Die Legalität dessen stellt also keinerlei Gefahr für andere dar und ein Verbot ist somit nicht notwendig. Viele Menschen stützen sich auch auf das Potentialitätsargument. Diese erachten es als falsch, einen Embryo bzw. Fötus abzutreiben, da dies potentielles menschliches Leben darstellt. Allerdings gibt es keinen Grund, einem ungeborenen Menschen dieselben Rechte zu geben, wie die eines bereits geborenen Menschens. Das bemerkte bereits der australische Philosoph Peter Singer und gab dazu ein passendes Beispiel: „Wer ein lebendes Huhn in kochendes Wasser wirft, handelt viel schlimmer als jemand, der dasselbe mit einem Ei macht.“ Einem Embryo bzw. Fötus dieselben Rechte, wie die eines Menschen zu verabreichen, ist also Fehldenken. Genauso missplaziert sind auch Worte wie „Tötung“ oder „Mord“ im Zusammenhang mit einer Abtreibung. Bei einem Schwangerschaftsabbruch handelt es sich nicht um eine aggressive Handlung gegen einen Menschen, sondern der Embryo ist in der Frau drin und körperlich völlig abhängig von ihr. Eine Abtreibung ist also kein Mord, sondern lediglich die Entscheidung der Frau, den Embryo nicht in ihr heranwachsen zu lassen und nicht die große Verantwortung einer Mutterschaft auf sich zu nehmen. Denn die vielen Menschen, die gegen Abtreibungen sind, plädieren gleichzeitig für den Zerfall der Rechte und der Entscheidungsfreiheit der Frau. Diese Menschen schreien nach Lebensschutz für den Embryo, doch an den Schutz der Frau denkt niemand. Frauen sollten ein erfülltes Leben leben und in einer glücklichen Familie leben dürfen. Doch mit einem ungewollten Kind geht das nicht. Wenn das Kind unerwünscht war, bekommt es das außerdem zu spüren und von Familienglück fehlt dann jede Spur. Auch sollten die Lebenspläne und –perspektiven der Frau geschützt werden. Eine Frau sollte nicht gezwungen werden dürfen, ein Kind zu bekommen. Denn wie die katholische Moraltheologin Andrea Arz de Falco bereits sagte, „ist ein Gebärzwang ethisch nicht zu vertreten“. Das Verbot von Abtreibungen stellt außerdem auch gleichzeitig das Leben der Frauen aufs Spiel. Viele der ungewollt schwanger gewordenen Frauen lassen Schwangerschaftsabbrüche dann nämlich illegal durchführen. Denn laut der Weltgesundheitsorganisation finden jährlich 46 Millionen Abbrüche weltweit statt – davon 20 Millionen illegal. Diese illegalen Schwangerschaftsabbrüche werden dann meist von unqualifizierten Menschen – häufig „Engelmacherinnen“ genannt – durchgeführt und finden unter nicht fachgerechten Methoden und unhygienischen Bedingen statt, wobei es in 40% der Fälle zu schweren medizinischen Komplikationen und auch Todesfällen kommt. Außerdem sind illegale Abbrüche laut der Weltgesundheitsorganisation in Ländern, in denen der Abbruch verboten ist, eine wesentliche Mitursache für die hohe Sterblichkeit von Frauen im gebärfähigen Alter. Bei Abtreibungen, die allerdings unter medizinisch geprüften Bedingungen durchgeführt werden, liegt die Wahrscheinlichkeit von auftretenden Komplikationen bei nur 1%. Allerdings ist dies nur möglich, wenn der Staat Schwangerschaftsabbrüche auch legalisiert hat. Zudem erliegt das meist verwendete Argument gegen Abtreibungen einem Irrtum: Die Rede ist von dem Recht des Embryos bzw. des Fötus auf Leben. Gesetzlich ist das vollkommen inkorrekt. Kein internationales Abkommen räumt einem Embryo oder Fötus das Recht auf Leben ein. Vor allem, da er noch nicht einmal Interesse am Leben hat. Dies ist sogar wissenschaftlich nachweisbar. Denn ein Fötus verfügt über keine Autonomie, also über keinerlei Bewusstsein darüber, wer oder was er ist. Er besitzt also auch keinen Bedarf daran, leben zu wollen. Und ein Recht auf Leben geht aus einem Interesse am Leben hervor. Da der Fötus daran allerdings keins hat, macht es auch keinen Sinn, ihm dieses Recht zuzuschreiben. Ein Embryo bzw. Fötus hat eben schlicht und ergreifend kein Interesse am weiterleben. Denn die Entwicklung eines Kindes ist ein biologischer Prozess, der evolutionsbedingt geschieht, und nicht, weil der Fötus es so will. Und somit ist es ihm auch egal, ob er abgetrieben wird oder nicht. Abtreibungen als falsch anzusehen, ist also letzten Endes altmodisches denken deren Argumente noch auf teils konservativen und frauenfeindlichen Traditionen basieren. Der Fötus hat kein Interesse am Leben – die Frau die ihn in sich trägt allerdings schon. Allein die Gesellschaft ist daran Schuld, dass die Frauen nach einem Abbruch an Depressionen erkranken, da ihnen weiss gemacht wird, ein Kind getötet zu haben, obwohl die Bevölkerung vollkommen falsch informiert ist und ein total verzerrtes Bild des Fötus entwickelt hat. Darum sollte man die Frauen schützen und ihnen die Entscheidung überlassen und sie nicht völlig Grundlos als Mörderinnen beschimpfen, gar zum gebären zwingen oder in die Arme von „Engelmacherinnen“ treiben, wo sie ihr Leben riskieren. "Menschen sind wie Buntglasfenster. Sie blitzen und funkeln, wenn die Sonne scheint, aber wenn die Dämmerung kommt, wird ihre wahre Schönheit nur sichtbar durch das Licht, dass innen strahlt." (Elisabeth Kübler-Ross) |
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| Zuletzt geändert: 08.04.2008 20:20:06 | |||||||
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| >Ein Schwangerschaftsabbruch hat keinerlei negative Konsequenzen >für die Bevölkerung. Die Legalität dessen stellt also keinerlei >Gefahr für andere dar und ein Verbot ist somit nicht notwendig. naja, abgesehen füt die mutter und eventuell für den vater, die "großeltern" u.s.w. und wer weiß? vielleicht wäre das baby ja mal ein toller dichter o.ä. geworden. >Allerdings gibt es keinen Grund, einem ungeborenen Menschen >dieselben Rechte zu geben, wie die eines bereits geborenen >Menschens. Das bemerkte bereits der australische Philosoph Peter >Singer und gab dazu ein passendes Beispiel: „Wer ein lebendes >Huhn in kochendes Wasser wirft, handelt viel schlimmer als >jemand, der dasselbe mit einem Ei macht.“ naja, wenn das ei befruchtet ist, sieht das aber wieder anders aus. wieso sollte ein ungeborenes leben keine / weniger rechte haben? es ist schließlich nicht tot oder leblos, es ist nur noch nicht geboren. >Einem Embryo bzw. Fötus dieselben Rechte, wie die eines Menschen >zu verabreichen, ist also Fehldenken. "also"? außer dem zitat hast du kein einziges eigenes argument angebracht. abgesehen davon hat ein embryo natürlich nicht die gleichen rechte. das recht auf meinungsfreiheit, pressefreiheit u.s.w. wird ihn wohl auch noch nicht interessieren. >Genauso missplaziert sind auch Worte wie „Tötung“ oder „Mord“ im >Zusammenhang mit einer Abtreibung. Bei einem >Schwangerschaftsabbruch handelt es sich nicht um eine aggressive >Handlung gegen einen Menschen, sondern der Embryo ist in der >Frau drin und körperlich völlig abhängig von ihr. Eine >Abtreibung ist also kein Mord, sondern lediglich die >Entscheidung der Frau, den Embryo nicht in ihr heranwachsen zu >lassen und nicht die große Verantwortung einer Mutterschaft auf >sich zu nehmen. das ist zwar irgendwo richtig, aber nicht ganz zuende gedacht. sicher, ich würde abtreibung auch nicht als mord bezeichnen. wäre sie das, so wäre sie wohl kaum (zum teil) legal. allerdings ist der vorgang in gewisser weise schon "aggressiv". wir gehen mal davon aus, dass ein embryo noch nicht das empfinden hat, wie ein "fertiger mensch", zu behaupten er würde gar nichts fühlen ist aber mmn etwas blauäugig. wer kein baby haben will, der sollte im besten fall verhüten, damit es erst gar nicht dazu kommt. >Denn die vielen Menschen, die gegen Abtreibungen sind, plädieren >gleichzeitig für den Zerfall der Rechte und der >Entscheidungsfreiheit der Frau. Diese Menschen schreien nach >Lebensschutz für den Embryo, doch an den Schutz der Frau denkt >niemand. Frauen sollten ein erfülltes Leben leben und in einer >glücklichen Familie leben dürfen. Doch mit einem ungewollten >Kind geht das nicht. Wenn das Kind unerwünscht war, bekommt es >das außerdem zu spüren und von Familienglück fehlt dann jede >Spur. das muss nicht sein. heute werden viele ungewollte kinder geboren und viele von ihnen haben ein glückliches leben. ein ungewolltes kind muss keines falls das leben der frau zerstören, mal ganz abgesehen davon, dass es auch noch die möglichkeit gibt das baby wegzugeben. >Auch sollten die Lebenspläne und –perspektiven der Frau >geschützt werden. Eine Frau sollte nicht gezwungen werden >dürfen, ein Kind zu bekommen. Denn wie die katholische >Moraltheologin Andrea Arz de Falco bereits sagte, „ist ein >Gebärzwang ethisch nicht zu vertreten“. das ist absolut richtig. deshalb ist es auch gut, dass die entscheidung bei der frau liegt. dennoch bin ich gegen abtreibung. das heißt aber nicht, dass ich frauen, die abtreiben, verachte oder sie dazu zwingen will, das kind zu bekommen. aber eben weil ich das nicht tun würde, bin ich noch lange nicht für abtreibung. >Das Verbot von Abtreibungen stellt außerdem auch gleichzeitig >das Leben der Frauen aufs Spiel. Viele der ungewollt schwanger >gewordenen Frauen lassen Schwangerschaftsabbrüche dann nämlich >illegal durchführen. Denn laut der Weltgesundheitsorganisation >finden jährlich 46 Millionen Abbrüche weltweit statt – davon 20 >Millionen illegal. Diese illegalen Schwangerschaftsabbrüche >werden dann meist von unqualifizierten Menschen – >häufig „Engelmacherinnen“ genannt – durchgeführt und finden >unter nicht fachgerechten Methoden und unhygienischen Bedingen >statt, wobei es in 40% der Fälle zu schweren medizinischen >Komplikationen und auch Todesfällen kommt. Außerdem sind >illegale Abbrüche laut der Weltgesundheitsorganisation in >Ländern, in denen der Abbruch verboten ist, eine wesentliche >Mitursache für die hohe Sterblichkeit von Frauen im gebärfähigen >Alter. Bei Abtreibungen, die allerdings unter medizinisch >geprüften Bedingungen durchgeführt werden, liegt die >Wahrscheinlichkeit von auftretenden Komplikationen bei nur 1%. >Allerdings ist dies nur möglich, wenn der Staat >Schwangerschaftsabbrüche auch legalisiert hat. naja, sorry, aber wie kann man auch so blöd sein und zu einer diese engelmacherinnen gehen? mal ganz abgesehen davon, dass das auch deutsche frauen betrifft, die es nicht hinbekommen ihr kind abzutreiben, so lange es noch legal ist. und ehrlich gesagt weine ich keiner frau eine träne nach, der irgendwann im 7 monat einfällt, dass sie das kind jetzt doch nicht mehr will. >Zudem erliegt das meist verwendete Argument gegen Abtreibungen >einem Irrtum: Die Rede ist von dem Recht des Embryos bzw. des >Fötus auf Leben. Gesetzlich ist das vollkommen inkorrekt. Kein >internationales Abkommen räumt einem Embryo oder Fötus das Recht >auf Leben ein. Vor allem, da er noch nicht einmal Interesse am >Leben hat. Dies ist sogar wissenschaftlich nachweisbar. Denn ein >Fötus verfügt über keine Autonomie, also über keinerlei >Bewusstsein darüber, wer oder was er ist. Er besitzt also auch >keinen Bedarf daran, leben zu wollen. najaaaa... nur weil er nicht weiß wer oder was er ist (übrigens gehe ich davon aus, dass kleine babys sich da auch nicht so große gedanken drum machen), heißt das nicht, dass er kein interesse am leben hat. >Und ein Recht auf Leben geht aus einem Interesse am Leben hervor. wieso das? darf ich also - blöd gesagt - alle leute abschlachten, die über selbstmord nachdenken? >Da der Fötus daran allerdings keins hat, macht es auch keinen >Sinn, ihm dieses Recht zuzuschreiben. Ein Embryo bzw. Fötus hat >eben schlicht und ergreifend kein Interesse am weiterleben. das hast du jetzt schon 3x geschrieben, aber ich finde das ist wieder nicht richtig zu ende gedacht. wie gesagt haben babys vermutlich auch keine ahnung was der tod nd das leben bedeuten. trotzdem bringt man sie nicht einfach um. >Denn die Entwicklung eines Kindes ist ein biologischer Prozess, >der evolutionsbedingt geschieht, und nicht, weil der Fötus es so >will. du entwickelst dich aber auch nicht, weil DU es willst. >Abtreibungen als falsch anzusehen, ist also letzten Endes >altmodisches falsch! das hat nichts mit altmodisch, sondern mit moral zu tun. du gehst die ganze zeit nur auf die wissenschaft und die gesetzeslage ein. aber das ist doch absolut zweitrangig. es geht hier um die mutter und um die folgen, die eine abtreibung mit sich bringt. die psychischen folgen. studien zeigen, dass eigentlich jede frau mehr oder weniger starke probleme nach der abtreibung hat. deshalb ist es sehr gut und wichtig, dass vorher eingehende gespräche mit jeder frau geführt werden. du bist gerade mal 15, sicher kannst du jetzt so locker daher sagen, dass das alles nix schlimmes ist u.s.w. aber warte mal ab, bis du älter bist und eventuell ungewollt schwanger. ich denke, dass du nicht abtreiben würdest, sofern du keine wirklichen probleme hättest (z.b. wenn das baby durch eine vergewaltigung entstanden ist o.ä.). natürlich kann und soll jede frau machen, was sie für richtig hält. aber die abtreibung so zu verharmlosen ist schlicht und einfach absurd. das ist kein kurzer arztbesuch, nach dem man vergisst, dass man jemals schwanger war. man wird das niemals vergessen. und irgendwann kommen die "was wäre wenn...?"-fragen, auch wenn sie nur selten kommen, aber sie kommen. >denken deren Argumente noch auf teils konservativen und >frauenfeindlichen Traditionen basieren. frauenfeindlich?! x__x ja sicher, abtreibung war verboten, weil man die frauen ärgern wollte... >Allein die Gesellschaft ist daran Schuld, dass die Frauen nach >einem Abbruch an Depressionen erkranken, da ihnen weiss gemacht >wird, ein Kind getötet zu haben, obwohl die Bevölkerung >vollkommen falsch informiert ist und ein total verzerrtes Bild >des Fötus entwickelt hat. diese aussage ist absolut grotesk! die frau spürt das baby! man, wie stellst du dir bitte eine schwangerschaft vor? man wird nicht nur fett, man spürt, dass etwas in einem heranwächst, man baut eine bindung zu dem baby auf, ganz egal ob man es will oder nicht! und im grunde ist es doch auch so: ja, die frauen töten damit ihr baby bzw. sie entscheiden, dass sie es nicht bekommen. das ist nichts tolles. sicher, oft kann ich die entscheidung verstehen, aber toll ist es trotzdem nicht. mich würde echt interessieren, was du für die "contra-seite" geschrieben hast, aber da du ja meintest, dass das hier deine meinung ist, muss ich sagen, dass du mir irgendwie leid tust. aber wie gesagt, du bist erst 15, wahrscheinlich ändert sich deine meinung noch. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| Zuletzt geändert: 08.04.2008 20:50:09 | |||||||
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Ein Schwangerschaftsabbruch hat keinerlei negative Konsequenzen für die Bevölkerung. Falsch. Wenn es für irgendwen negative Konsequenzen hat, dann für die Gesellschaft als Ganzes. In fast allen Industrieländern sind die Geburtenraten rückläufig, weil immer weniger Leute Kinder bekommen. Mal von den evolutionstechnischen Aspekten ganz zu schweigen. Frauen sollten ein erfülltes Leben leben und in einer glücklichen Familie leben dürfen. Das erachte ich als quatsch. Und zwar nicht nur auf Frauen bezogen, sondern generell. "Glückliches" und "erfülltes" Leben ist völlig irrelevant. Glück ist nichts weiter als ein chemischer Zustand im Gehirn. Wenn es darum ginge, dass man ein "glückliches Leben" führen kann, dann könnten wir auch gleich die Sklaverei wiedereinführen und einfach alle Leute unter Drogen setzen. Die wären dann sowas von glücklich und erfüllt, das kann man sich gar nicht vorstellen, aber ob die Welt so wirklich wünschenswert wäre...? Oder erzähl mal Leuten in Kriegsgebieten, oder irgendwo in der dritten Welt, wo man ums tägliche Überleben kämpfen muß, von einem "glücklichen Leben". |
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| >Falsch. Wenn es für irgendwen negative Konsequenzen hat, dann für die Gesellschaft als Ganzes. In fast allen Industrieländern sind die Geburtenraten rückläufig, weil immer weniger Leute Kinder bekommen. Mal von den evolutionstechnischen Aspekten ganz zu schweigen. Ich könnte mir vorstellen, wenn Abtreibung verboten wäre würde die Kindersterblichkeit weiter steigen. Dazu gibts auch andere, vielleicht nicht so ganz gesunde Methoden ein Kind abzutreiben ohne das ein Arzt da irgendwie einwirken müsste. Ich nehme auch an, dass dann die Kinderheime überfüllt wären, voller nicht gewollter Kinder. Ob das so viel besser wäre bezweifel ich. Und das ist nur meine Meinung und wie ichs mir vorstelle. ♥ Ich bin manchmal lieb und manchmal böse, aber immer ein Kampf-Uke!!!!♥ |
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| abtreibung zu verbieten ist auch keine lösung, zu sagen, dass sie "toll" ist und dass sie niemandem schadet, ist aber einfach falsch. ich bekomme immer mehr das gefühl, dass besonders junge leute sich gar keine gedanken mehr machen. sie sind sozusagen mit abtreibung "groß geworden", es wird immer mehr zur normalität und das sollte es nicht! mmn darf es das einfach nicht. ich finde es immer ganz furchtbar, wenn sich in talkshows frauen hinsetzen und behaupten, dass sie die abtreibung gut überstanden haben, das alles ganz locker war und sie nie an ihr kind denken. sicher, das ist eh gefaked, aber viele jugendliche glauben, dass es so ist und das ist einfach traurig! es geht mir dabei vor allem um moral. es gibt sicher gründe für eine abtreibung, aber das alles ist wirklich eine sehr ernste angelegenheit und dann zu sagen, dass leute, die gegen abtreibung sind, "altmodisch" und "frauenfeindlich" seien, ist schlicht und einfach lächerlich. aber ich habe das schlechte gefühl, dass die tendenz steigend ist und immer mehr jugendliche so blauäugig denken. als ich vor kurzem beim frauenarzt war, saßen da auch zwei mädels (ca. 16), von denen sich eine die pille verschreiben lassen wollte. die andere verstand das gar nicht, da die pille ja so "gefährlich" sei und man doch immer noch "einfach abtreiben" könne, wenn man schwanger wird. so ein denken ist doch einfach nur krank. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| >naja, abgesehen füt die mutter und eventuell für den vater, die >"großeltern" u.s.w. und wer weiß? vielleicht wäre das baby ja mal >ein toller dichter o.ä. geworden. 1. Mutter, Vater & Co. stellen nicht die gesamte Bevölkerung dar. 2. Wer weiss, vielleicht wäre das Baby ja mal ein Junkie, Massenmörder oder der Typ geworden, der kleine Kinder aufm Spielplatz einsammelt, um sich dann erst an ihnen zu ergötzen und ihnen danach die Kehle aufzuschlitzen? Mal ehrlich: Das "Was wäre wenn"-Argument lässt sich genauso gut ins Negative wenden und ist somit wieder ein Punkt für die Pro-Seite. >naja, wenn das ei befruchtet ist, sieht das aber wieder anders >aus. >wieso sollte ein ungeborenes leben keine / weniger rechte haben? >es ist schließlich nicht tot oder leblos, es ist nur noch nicht >geboren. Dann müsste man Darmbakterien auch Rechte verabreichen. >das ist zwar irgendwo richtig, aber nicht ganz zuende gedacht. sicher, ich würde abtreibung auch nicht als mord bezeichnen. wäre sie das, so wäre sie wohl kaum (zum teil) legal. allerdings ist der vorgang in gewisser weise schon "aggressiv". wir gehen mal davon aus, dass ein embryo noch nicht das empfinden hat, wie ein "fertiger mensch", zu behaupten er würde gar nichts fühlen ist aber mmn etwas blauäugig. wer kein baby haben will, der sollte im besten fall verhüten, >damit es erst gar nicht dazu kommt. Mir ist durchaus bewusst, dass der Nervus trigeminus mit allen drei Ästen im Gesichtsbereich und schmerzleitende Fasern in den Händen schon ab der 6ten Woche vorhanden sind. Doch deshalb ist es noch lang keine agressive Handlung. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die schwangeren Frauen im Warteraum sitzen und sich denken "Muhaha, gleich bist du tot! Schade, dass du noch nicht schreien kannst!" Und übrigens sind auch Verhütungsmethoden nicht zu 100% sicher. >das muss nicht sein. heute werden viele ungewollte kinder geboren und viele von ihnen haben ein glückliches leben. ein ungewolltes kind muss keines falls das leben der frau zerstören, mal ganz abgesehen davon, dass es auch noch die >möglichkeit gibt das baby wegzugeben. Muss aber auch nicht. Es gibt genug ungewollte Kinder, die ein dreckiges und liebloses Leben führen, eben weil sie nicht gewünscht waren und dadurch auch nicht sind. Dein Argument kann sich also wieder ins Negative schlagen und ist somit äußerst wirkungslos. Und warum soll man das Kind gebären? Diese schmerzen auf sich nehmen? Im Heim ist es auch nicht sicher, dass das Kind adoptiert wird. Und irgendwann wird es sich fragen, warum es seine Eltern nicht gewollt haben oder bekommt Depressionen, weil es sich keiner Familie angehörig fühlt. Das würde mit Abtreibung nicht passieren. Aber das ist auch nur 1 von vielen Möglichkeiten, darum ist es sinnlos, darüber zu spekulieren. >naja, sorry, aber wie kann man auch so blöd sein und zu einer diese engelmacherinnen gehen? mal ganz abgesehen davon, dass das auch deutsche frauen betrifft, die es nicht hinbekommen ihr kind abzutreiben, so lange es noch legal ist. und ehrlich gesagt weine ich keiner frau eine träne nach, der irgendwann im 7 monat einfällt, dass sie das kind jetzt doch nicht >mehr will. Menschen tun in Stresssituationen oft seltsame Dinge. Darum ist es auch nicht verwunderlich, wenn sie sich in die Hände von Engelmacherinnen begeben. Genausogut könntest du auch bei 1000 anderen Dingen fragen "Selbst Schuld, wer ist schon so blöd und macht das?!". >najaaaa... nur weil er nicht weiß wer oder was er ist (übrigens gehe ich davon aus, dass kleine babys sich da auch nicht so große gedanken drum machen), heißt das nicht, dass er kein interesse am >leben hat. Wenn er nicht weiss, was Leben ist, woher soll er dann ein Interesse dafür entwickeln? Und wie du weiter unten schon selbst sagtest - ich zitiere - "haben babys vermutlich auch keine ahnung was der tod nd das leben bedeuten" - Tut mir Leid, aber du widersprichst dich. >wieso das? darf ich also - blöd gesagt - alle leute abschlachten, >die über selbstmord nachdenken? Es ist nur logisch, dass man nicht Rechte vergibt, wenn kein Interesse an diesem Recht besteht. >das hast du jetzt schon 3x geschrieben, aber ich finde das ist wieder nicht richtig zu ende gedacht. wie gesagt haben babys vermutlich auch keine ahnung was der tod nd >das leben bedeuten. trotzdem bringt man sie nicht einfach um. Jetzt könnte ich wieder die Argumente über das Recht auf und dem Interesse am Leben erneut niederschreiben, doch ich glaube, du bist in der Lage das ganze eigenständig nachzulesen. >du entwickelst dich aber auch nicht, weil DU es willst. Im Gegensatz zum Fötus bzw Embryo habe ich allerdings ein Interesse am Leben -> Unterschied. >falsch! das hat nichts mit altmodisch, sondern mit moral zu tun. du gehst die ganze zeit nur auf die wissenschaft und die gesetzeslage ein. aber das ist doch absolut zweitrangig. es geht hier um die mutter und um die folgen, die eine abtreibung mit sich bringt. die psychischen folgen. studien zeigen, dass eigentlich jede frau mehr oder weniger starke probleme nach der abtreibung hat. deshalb ist es sehr gut und wichtig, dass vorher eingehende gespräche mit jeder frau geführt werden. du bist gerade mal 15, sicher kannst du jetzt so locker daher sagen, dass das alles nix schlimmes ist u.s.w. aber warte mal ab, bis du älter bist und eventuell ungewollt schwanger. ich denke, dass du nicht abtreiben würdest, sofern du keine wirklichen probleme hättest (z.b. wenn das baby durch eine vergewaltigung entstanden ist o.ä.). natürlich kann und soll jede frau machen, was sie für richtig hält. aber die abtreibung so zu verharmlosen ist schlicht und einfach absurd. das ist kein kurzer arztbesuch, nach dem man vergisst, dass man jemals schwanger war. man wird das niemals vergessen. und irgendwann kommen die "was wäre wenn...?"-fragen, auch wenn sie >nur selten kommen, aber sie kommen. >diese aussage ist absolut grotesk! die frau spürt das baby! man, wie stellst du dir bitte eine schwangerschaft vor? man wird nicht nur fett, man spürt, dass etwas in einem heranwächst, man baut eine bindung zu dem baby auf, ganz egal ob man es will oder nicht! und im grunde ist es doch auch so: ja, die frauen töten damit ihr baby bzw. sie entscheiden, dass sie es nicht bekommen. das ist nichts tolles. sicher, oft kann ich die entscheidung verstehen, >aber toll ist es trotzdem nicht. >mich würde echt interessieren, was du für die "contra-seite" geschrieben hast, aber da du ja meintest, dass das hier deine meinung ist, muss ich sagen, dass du mir irgendwie leid tust. aber wie gesagt, du bist erst 15, wahrscheinlich ändert sich deine >meinung noch. Betrachtet man die Sache wissenschaftlich, kann man Embryonen mit diversen Bakterienarten gleichstellen. Es ist der Mensch, der Emotionen in etwas hineininterpretiert. Wenn man ungewollt schwanger wird, muss der Verstand entscheiden - Gefühle außen vor. Man muss sich ernsthaft Fragen - Was ist das beste für mich? Was passiert, wenn ich das Baby bekomme? Und wenn Frau dann nunmal feststellt, dass ein Leben MIT Baby ihr jedgliche Zukunftsträume zerstören würde, dann muss sie entsprechend handeln. Und diese Handlung heißt in diesem Fall: Abtreibung. Besonders wenn man die Aspekte betrachtet, die ich vorhin genannt habe. Und zu deinen Aussagen die zum Zweig "du bist gerade mal 15, sicher kannst du jetzt so locker daher sagen, dass das alles nix schlimmes ist u.s.w. aber warte mal ab, bis du älter bist und eventuell ungewollt schwanger. ich denke, dass du nicht abtreiben würdest, sofern du keine wirklichen probleme hättest" gehören (dazu zählt besonders der letzte Absatz) möchte ich dir persönlich noch etwas sagen: Das hier ist eine Diskussion! Zu behaupten, du würdest mich kennen oder zu wissen, wie ich handeln würde, nur weil ich im Moment noch 15 Jahre alt bin, ist hier mehr als unangebracht, beleidigend und respektlos! Deine Annahmen stützen sich auf kein festes Argument, da du mich nicht im geringsten kennst und somit ein Recht hättest, solche Vermutungen aufzustellen. Dein einziger Grund ist, dass ich noch 15 bin. Das ist diskriminierend. Und du bist gerade mal 5 Jahre älter - Oh, sorry, ich vergas - das macht natürlich was aus! Ganze 5 Jahre! Ach übrigens: Ich bin weiß. Denkst du jetzt, dass ich mal mit 2 Kindern in einem Haus und einem Collie leben werde? Oder Bürokauffrau werden will? Ich mein, ich bin schließlich ein deutsches Mädchen! >frauenfeindlich?! x__x ja sicher, abtreibung war verboten, weil man die frauen ärgern >wollte... Anscheinend hast du meine Aussagen nicht verstanden. Das "Frauenfeindlich" bezieht sich nicht auf "Komm, wir ägern die Frauen n bissle!", sondern darauf, dass man ihnen jegliche Entscheidungsfreiheit und ein Recht auf ein Leben OHNE Kind nimmt! "Menschen sind wie Buntglasfenster. Sie blitzen und funkeln, wenn die Sonne scheint, aber wenn die Dämmerung kommt, wird ihre wahre Schönheit nur sichtbar durch das Licht, dass innen strahlt." (Elisabeth Kübler-Ross) |
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| Zuletzt geändert: 08.04.2008 23:41:02 | |||||||
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| >1. Mutter, Vater & Co. stellen nicht die gesamte Bevölkerung dar. ich zietere dich einfach nochmal: >>stellt also keinerlei Gefahr für andere und diese aussage ist einfach falsch. >2. Wer weiss, vielleicht wäre das Baby ja mal ein Junkie, >Massenmörder oder der Typ geworden, der kleine Kinder aufm >Spielplatz einsammelt, um sich dann erst an ihnen zu ergötzen >und ihnen danach die Kehle aufzuschlitzen? Mal ehrlich: Das "Was >wäre wenn"-Argument lässt sich genauso gut ins Negative wenden >und ist somit wieder ein Punkt für die Pro-Seite. nunja, auch solche menschen haben ein recht auf leben. allerdings gebe ich dir recht, dass es kein besonders gutes argument ist. ich bezog das - wenn es auch etwas weit hergeholt ist - auf den schaden, der somit der bevölerung zugefügt werden würde. >Dann müsste man Darmbakterien auch Rechte verabreichen. naja, ich denke zwischen bakterien und babys ist doch ein unterschied :) >Doch deshalb ist es noch lang keine agressive Handlung. Ich kann >mir kaum vorstellen, dass die schwangeren Frauen im Warteraum >sitzen und sich denken "Muhaha, gleich bist du tot! Schade, dass >du noch nicht schreien kannst!" DAS mit sicherheit nicht. allerdings ist das auch nicht notwendig um den tatbestand eines mordes zu erfüllen, der hier ja auch nicht erfüllt wird, darüber müssen wir nicht diskutieren. dennoch wird ein mensch, ein leben zerstört, das ist einfach fakt und dessen muss man sich bewusst sein. >Und übrigens sind auch Verhütungsmethoden nicht zu 100% sicher. das ist mir auch klar. allerdings sind sie sehr sicher und ich kann mir kaum vorstellen, dass alle frauen, die abtreiben lassen, immer verhütet haben. damit möchte ich nicht abstreiten, dass es diese fälle gibt. >Muss aber auch nicht. Es gibt genug ungewollte Kinder, die ein >dreckiges und liebloses Leben führen, eben weil sie nicht >gewünscht waren und dadurch auch nicht sind. es gibt auch genug wunschkinder, denen es dreckig geht. allerdings glaube ich, dass die meisten kinder trotzdem gerne leben, auch wenn es ihnen nicht gut geht. >Dein Argument kann sich also wieder ins Negative schlagen das ist eh klar, da du selbst zuvor schon als negatives argument genutzt hast. ich wollte nur sagen, dass das nicht sein muss und somit sicher kein grund für eine abtreibung ist. "ich denke ja nur an das kind, deshalb wird es erst gar nicht geboren". na toll. >Und warum soll man das Kind gebären? Diese schmerzen auf sich >nehmen? Im Heim ist es auch nicht sicher, dass das Kind >adoptiert wird. na und? das kind wird irgendwann erwachsen und kann dann trotzdem ein gutes leben haben. sicher ist das scheiße, aber besser als der tod ist es sicher. >Und irgendwann wird es sich fragen, warum es seine Eltern nicht >gewollt haben oder bekommt Depressionen, weil es sich keiner >Familie angehörig fühlt. und deshalb ist es okay es zu töten? interessant... >Menschen tun in Stresssituationen oft seltsame Dinge. Darum ist >es auch nicht verwunderlich, wenn sie sich in die Hände von >Engelmacherinnen begeben. Genausogut könntest du auch bei 1000 >anderen Dingen fragen "Selbst Schuld, wer ist schon so blöd und >macht das?!". naja, das tue ich auch. aber mal ehrlich, es gibt frauen, die sich die treppe runterwerfen oder medikamente schlucken um ihr kind zu töten, was eh krank ist. aber immer noch "besser" als so eine illegale abtreibung. >Wenn er nicht weiss, was Leben ist, woher soll er dann ein >Interesse dafür entwickeln? Und wie du weiter unten schon selbst >sagtest - ich zitiere - "haben babys vermutlich auch keine >ahnung was der tod nd das leben bedeuten" - Tut mir Leid, aber >du widersprichst dich. nein, ganz und gar nicht. genau das gleiche habe ich hier doch auch geschrieben. babys wissen nicht, was tod und leben sind, darf man sie deshalb töten? nur weil sie es nicht wissen und sich noch nicht dafür interessieren, sind sie trotzdem lebewesen, die man achten sollte. >Es ist nur logisch, dass man nicht Rechte vergibt, wenn kein >Interesse an diesem Recht besteht. also haben menschen, die sich umbringen wollen keine rechte...? >Jetzt könnte ich wieder die Argumente über das Recht auf und dem >Interesse am Leben erneut niederschreiben, doch ich glaube, du >bist in der Lage das ganze eigenständig nachzulesen. ja, aber du verstehst nicht, worauf ich hinaus will... es ist vollkommen egal ob ein interesse am leben besteht oder nicht. was glaubst du, warum aktive sterbehilfe (oft) verboten ist? wenn ich dir jetzt sagen würde "bring mich um, ich hab keinen bock mehr", würdest du trotzdem in den knast kommen, auch wenn es in meinem interesse war zu sterben. >Im Gegensatz zum Fötus bzw Embryo habe ich allerdings ein >Interesse am Leben -> Unterschied. und im gegensatz zu babys... und im gegensatz zu stark behinderten / eingeschränken menschen... jaja, wir sind alle gleich, nur manche sind eben noch ein bisschen gleicher. >Betrachtet man die Sache wissenschaftlich, kann man Embryonen >mit diversen Bakterienarten gleichstellen. Es ist der Mensch, >der Emotionen in etwas hineininterpretiert. Wenn man ungewollt >schwanger wird, muss der Verstand entscheiden - Gefühle außen >vor. nein! wie du selbst schreibst ist es menschlich und menschen haben - zum glück! - gefühle. und die lassen sich nicht einfach ausschalten. >Man muss sich ernsthaft Fragen - Was ist das beste für mich? Was >passiert, wenn ich das Baby bekomme? Und wenn Frau dann nunmal >feststellt, dass ein Leben MIT Baby ihr jedgliche Zukunftsträume >zerstören würde, dann muss sie entsprechend handeln. Und diese >Handlung heißt in diesem Fall: Abtreibung. Besonders wenn man >die Aspekte betrachtet, die ich vorhin genannt habe. oh bitte... heutzutage bekommt man unterstützung, es gibt tagesmütter u.s.w. und wenn man das alles nicht will, dann gibt man das kind eben weg. mal ehrlich, hättest du nicht selbst angst vor einer abtreibung? also ich schon. >Das hier ist eine Diskussion! Zu behaupten, du würdest mich >kennen äh... hab ich das? >oder zu wissen, wie ich handeln würde, nur weil ich im Moment >noch 15 Jahre alt bin, ist hier mehr als unangebracht, >beleidigend und respektlos! so war es nicht gemeint, reg dich wieder ab. es ist keine beleidigung zu sagen, dass du 15 bist, es ist fakt und nichts schlimmes. es ist auch fakt, dass in deinem alter viele so denken wie du. vielleicht bist du nicht so, was weiß ich, wie du selbst festgestellt hast kenne ich dich nicht. das war auch keine 100%ige aussage, sondern nur eine vermutung. ich selbst habe mal mit 16 gedacht, dass ich schwanger wäre und mir damals erst richtige gedanken gemacht. vorher habe ich auch überlegt ob ich abtreiben würde oder nicht, aber als es dann soweit war, war mir klar, dass ich niemals abtreiben würde. natürlich muss das bei dir nicht der fall sein. ich denke nur, dass du das thema viel zu rational und wissenschaftlich siehst, weil dir einfach noch erfahrungen fehlen - was wirklich nicht böse gemeint ist! >Das ist diskriminierend. Und du bist gerade mal 5 Jahre älter - >Oh, sorry, ich vergas - das macht natürlich was aus! Ganze 5 >Jahre! Ach übrigens: Ich bin weiß. Denkst du jetzt, dass ich mal >mit 2 Kindern in einem Haus und einem Collie leben werde? Oder >Bürokauffrau werden will? Ich mein, ich bin schließlich ein >deutsches Mädchen! oh bitte, wieso spielst du dich so auf? weißt du, wie du klingst? wie ein kind. und nein, das sage ich nicht, weil ich dich kenne oder wegen deinem alter, sondern wegen dem mist, den du da oben ablässt. ich bewerte nur (!) deine beiträge, nicht dich als person. lern damit zu leben oder schreib hier eben nicht rein. ich wollte dich - wie gesagt - nicht beleidigen, nur weil ich anbrachte, dass du noch recht jung bist. und ja, zwischen 20 und 15 ist doch ein großer unterschied. (damit will ich nicht sagen, dass alle 20-jährigen reifer sind, nur um eventuelle mißverständnisse gleich auszuschließen). >Anscheinend hast du meine Aussagen nicht verstanden. >Das "Frauenfeindlich" bezieht sich nicht auf "Komm, wir ägern >die Frauen n bissle!", sondern darauf, dass man ihnen jegliche >Entscheidungsfreiheit und ein Recht auf ein Leben OHNE Kind >nimmt! doch, habe ich sehr wohl. du hast geschrieben, dass die leute, die gegen abtreibung sind, frauenfeindlich und altmodisch sind und das ist quatsch. ich will keiner frau verbieten ihr kind nicht zu bekommen, aber ich würde mich für das kind (!) freuen, wenn es die chance auf leben bekommt. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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Bastet schrieb: DAS ist genau die Art von Grund, die mich persönlich zur Befürwortung eines Verbots bringen könnte. Wie kann man nur so egoistisch sein und seine eigenen Zukunftspläne an die Spitze stellen? Als Mensch sollte man sich nie fragen "Was ist das beste für mich?", sondern immer "Was ist das beste für die Welt/Menschheit?" und wenn man selbst dabei mal zurückstecken muss, dann muss man das halt tun. Mal ganz davon abgesehen, dass Zukunftsträume von vorneherein immer nur Träume sind. Eine Schwangerschaft ist nur einer von unzähligen denkbaren Zwischenfällen, die diese Träume plötzlich zerplatzen lassen... daher sollte man in der Gegenwart leben und nicht in der Zukunft träumen. |
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| >Als Mensch sollte man sich nie fragen "Was ist das beste für mich?", sondern immer "Was ist das beste für die Welt/Menschheit?" und wenn man selbst dabei mal zurückstecken muss, dann muss man das halt tun. Schöne Utopie :/ Wenn jeder Mensch so handeln würde gäbe es keine Kriege, keine Armut und kein Ungerechtigkeit in der Welt. Zum Thema Ich bin für Abtreibung. Als Frau sollte ich sowas schon selbst entscheiden können. Und ein Fötus ist für mich auch kein selbstsändiges Wesen, sondern ein Zellhaufen, der mal ein wird. Huer sollte eigentlich eine Signatur stehen..... O.o |
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| >Ich bin für Abtreibung. Als Frau sollte ich sowas schon selbst >entscheiden können. dass die frau selbst entscheiden soll, ist klar, aber wieso ist man deshalb gleich für abtreibung? ich bin abtreibung gegenüber sehr negativ eingestellt, allerdings finde ich es trotzdem gut, dass frauen selbst entscheiden können, deshalb würde ich mich aber noch lange nicht für eine abtreibung entscheiden. >Und ein Fötus ist für mich auch kein selbstsändiges Wesen, >sondern ein Zellhaufen, der mal ein wird. so gesehen sind wir alle zellhaufen. dass ein fötus ein lebewesen ist, wird ja wohl bitte niemand bestreitet. ich finde diese aussage klingt immer wie eine ausrede. eine ausrede, damit man sich selbst bloß nicht damit konfrontieren muss, dass man (wenn es soweit kommt) tatsächlich seinem eigenen kind die chance auf leben genommen hat. und das finde ich ehrlich gesagt ziemlich feige. wenn man sich für eine abtreibung entschließt, dann wird einem zu recht durch all die gespräche klar gemacht, was man da wirklich tut. es ist eine entscheidung die so oder so das ganze leben beeinflussen wird. ich kann einfach nicht verstehen, wie gerade frauen so sachen sagen / schreiben können, wie "ist doch nur ein zellhaufen". wartet mal ab, bis ihr schwanger seid und dieser "zellhaufen" in euch ist, ich denke schon, dass dann viele ihre meinung ändern werden. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| Ich denke jede Frau hat das Recht selbst zu entscheiden ob sie reif genug ist ein Kind zu bekommen , denn es ist eine große Herausforderung und selbst ich als gläubiger Christ würde nicht wagen soetwas zu verurteilen. Was ich jedoch nicht verstehe sind die Frauen die wie wild in der Gegend rump.... und ein Kind nach dem anderen abtreiben. Ansonsten wenn so etwas gerade bei jungen Mädels passiert und die sich absolut nicht reif fühlen für ein Kind ist es besser diesen Schritt zu gehen. |
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| > Ich denke jede Frau hat das Recht selbst zu entscheiden ob sie reif genug ist ein Kind zu bekommen, denn es ist eine große Herausforderung und selbst ich als gläubiger Christ würde nicht wagen soetwas zu verurteilen. > Was ich jedoch nicht verstehe sind die Frauen die wie wild in der Gegend rump.... und ein Kind nach dem anderen abtreiben. Ansonsten wenn so etwas gerade bei jungen Mädels passiert und die sich absolut nicht reif fühlen für ein Kind ist es besser diesen Schritt zu gehen. Dem kann ich nur zustimmen. "Massenabtreibung" sollte es tatsächlich nicht geben. Wenn es bei einer Person zu mehr als 2 Abtreibungen kommt, sollte sich der Staat einschalten können, z.B. Therapiestunden, sehr intensive Gespräche oder auch Geldbußen. @TheSmallOne Wie kann man nur so egoistisch sein und Frauen ihr Leben vorschreiben wollen!? Das was du hier schreibst ist wahrlich utopisch, wir leben nach der einfachen Definition von Smith. Niemand fragt sich "Was ist das Beste für die Menschheit?", wenn es um ihn selbst gehen. Selbst so, ist die Frage nur "Wie könnte ich die Welt verbessern?". Dies jetzt von einer Schwangeren zu verlangen ist mehr als nur hinterhältig, da dies nur dazu führt, dass diese Person sich mit noch mehr Gewissenheitskonflikten rumplagen muss. > Eine Schwangerschaft ist nur einer von unzähligen denkbaren Zwischenfällen, die diese Träume plötzlich zerplatzen lassen... daher sollte man in der Gegenwart leben und nicht in der Zukunft träumen. Nun stell dir mal eine Studentin Anfang des 2.Semesters vor, hat kaum Geld zum Leben, 2 Nebenjobs und so bereits keine Zeit sich allein schon für die wichtigen Fächer vorzubereiten. Das hieße für sie der totale Abstieg. Sprich Studium ist für sie dann gelaufen. Und eine Ausbildung zu finden wird dann schwierig. Ich könnte weitere solcher Beispiele nennen. Zukunftsträume heißt manchmal auch nur: Ausbildung beenden. Schwangerschaft unterbricht Träume, weil sie die Frau in der Gesellschaft zurücksetzen, nicht weil sie ihre Träume als unmöglich gelten. Das ist für mich ein großer Unterschied. Eine ungewollte Schwangerschaft ist für viele Frauen sehr schwierig. Ich kenne zwei, die sich entschieden haben, dass Kind auszutragen. Die eine brach ihr Abitur ab. Gleich nachdem sie davon erfuhr, hat sie mit der Schule aufgehört. Sie hätte ihr Abi auf jeden Fall bestanden, Unterstützung von Lehrern und Mitschülern wäre sicher gestellt gewesen wegen dem anderen Fall. Das andere Mädel hat ihr Abi durchgezogen. Aber Schwangerschaft war sehr schwierig. Sie hatte sich selbst sehr belastet, da sie wirklich niemanden davon erzählt hatte. Man sah es ihr auch nicht an, so etwas gibt es leider wirklich. Nach der Geburt, die sehr "originel" war, war sie als bald wieder in der Schule, da sie das seltene Glück hatte eine Tagesmutter zu finden, die auch bezahlbar ist. Hinterher dachten wir, dass sie ihr Kind vielleicht umgebracht hätte, wenn sie das Baby ganz allein zur Welt gebracht hätte. (Für genauere Informationen: Siehe älteres Posting hier von mir oder Weblog-Eintrag) Schon aus diesem Grunde bin ich gegen ein vollständiges Verbot: Lieber Frauen die Möglichkeit geben, ihr Kind abzutreiben als dass es dann zu Kindsmorden kommt, was weitaus belastender für jene Frauen ist. Ein Verbot hieße auch, dass man selbst bei Vergewaltigung das Kind nicht abtreiben kann. Dies ist sehr unfair gegenüber dem Opfer und ist eine unerträgliche Grausamkeit. Könntest du es ertragen jeden Tag dein Kind anzusehen, welches die Gesichtszüge des Täters trägt? Na schönen Dank auch. So wie das Gesetz besteht ist es gut, es wahrt die Selbstbestimmung der Frau und verhindert Willkür bei den Abtreibungen. Was noch fehlt, ist ein gehäuftes Abtreiben als strafbar zu setzen. So dass nach der 3.Abbtreibung, die nicht wegen Fall 2 oder 3 gesehen (wikipedia), Maßnahmen ergriffen werden können (Beispiele oben genannt). Wie bereits oft gesagt: Abtreibung sollte niemals als Verhütungsmethode angesehen werden. Zwei Gegenstände: Huhn, Ei. Reihenfolge: Ei vor Huhn, Huhn vor Ei. Ergebnis: nicht möglich. (aus den 25.BWINF zur 2.Aufgabe) für alle TechnikliebhaberINNEN unter euch: http://animexx.onlinewelten.com/community.php/juwel/beschreibung/ |
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| Ok, zunächst einmal sollte ich sagen, das ich für Abtreibung bin, nur das nacher keine Missverständnisse auftauchen... Fakt ist, das eine Schwangerschaft, ob gewollt oder ungewollt eine emotional sehr aufreibene Sache für eine Frau ist. Es sollte der Frau als solche überlassen sein, was sie wie mit ihrem Körper und dem was sie darin trägt anstellen will. Moralische Bedenken sind hier genau so fehl am Platz wie wissenschaftliche Thesen, Belege und Vermutungen wenn es um die Abtreibung an sich geht. Die Moral ist nichts universelles und von Mensch zu Mensch verschieden, was dieser Thread eindrucksvoll belegt. Die Möglichkeit abzutreiben sollte fern der Konsequenz gesellschaftlicher Konventionen getroffen werden können und jenen die sich dafür entscheiden stets offenstehen. Wer moralische Bedenken daran hat, soll es lassen und wer sein Leben lieber ohne ein Kind weiterführen will (und seien die Gründe noch so egoistisch. Meine Güte, wir sind nicht alle in der Heilsarmee...), der soll das auch tun können. Ein Verbot der Abtreibung ist unsinnig, da es unter anderem die Freiheit des ausgereifen, denkenden Menschen (in dem Fall der Frau, Männer werden iwie nicht schwanger...) selbst zu Entscheiden stark einschränkt. Nun mag einjeder recht haben, der sagt, dass mit der Abtreibung ein potentieller Mensch verloren geht, doch dann könnte man ja gleich das Wichsen... verzeihung, onanieren, verbieten. Jetzt denkt sicher jemand: "Hallo? Du kannst ein Spermium doch nicht mit einer befruchteten Eizelle vergleichen, aus der sich ein kompletter Mensch entwickeln kann!" Und nein - ich setze das nicht gleich. Es geht mir nur um den Begriff des "potentiellen Menschens". Und der geht genau so verloren beim onanieren. Vieleicht verwichst gerade irgendwo ein Kerl den nächsten potentiellen Einstein vor nem Lesbenporno. Wollt ihr den jetzt auch hängen? Was die Bedenken des Lebens angeht und den Schutz von "ungeborenem Leben", so ist dieses ungeborene Leben zunächst einmal das was es ist - ungeboren. Es hat keinen bewussten Willen zum Leben, keine Vorstellung von "Selbst", die Mutter dagegen schon. Sollte diese das Kind nicht wollen, so ist das für mich (ich verlange NICHT das irgendjemand diese Meinung teilt...) ein vollkommen ausreichender Grund es abzutreiben. Die Rechte und der Schutz der Mutter als Wesen mit einem "Ich" stehen hier klar im Vordergrund. Wem es nur um das Schmerzempfindes des Embryos geht, der soll bitte ein Schild malen und sich vor die nächste Legebatterie hocken. Das es den Viechern dreckig geht weiß jeder, aber auf seinen Pfannkuchen oder sein Frühstücksei verzichten die wenigsten (ok, die Ökos holen sie von "Freilandhühnern" doch die sind nicht immer so "frei" wie ihr denkt...) Ich gebe nun auch denen recht, die sagen: "Wenn se keins will, soll se doch verhüten, ey..." Richtig! Aber Leute... Es scheint in dieser Gesellschaft Menschen zu geben die dazu simpel und ergreifend zu BLÖD sind! Unfälle und Vergewaltigungen sind noch einmal etwas anderes, aber jetzt für diese Fälle... Denen bleibt nicht viel anderes übrig außer Abtreibung. Es sei denn, sie wollen das Kind austragen und später zur Adoption frei geben. Eine Möglichkeit die (fast) jedem offen steht. Doch ein paar haben einfach nicht die LUST (jetzt bin ich die Ego-Sau, hm?) so ein Kind in sich herum zu schleppen und das für 9 Monate. Vorallem nicht wenn man es nicht WILL. Rückenschmerzen und Übelkeit für was, das man später eh weggibt... Das ist (jetzt mal fern der moralischen Bedenken) so sinnvoll wie Backsteine fressen... Da erscheint die Abtreibung (vorallem in den ersten Monaten oder besser noch Wochen) eine recht praktische Alternative. Und ein Schwangerschaftstest hat noch keinen Pleite gemacht... Vorhin sagte irgendjemand, den zu zitieren ich jetzt zu faul bin, das in den Industrieländern die Kindeszahlen sinken und damit die Bevölkerung veraltet (und schrumpft). Schön! Wenn ihr alle so Gutmenschen seid, dann holt euch ein Waisenkind aus Afrika, Osteuropa und weiß-gott-wo. Ihr schlagt drei Fliegen mit einer Klappe - Ihr befriedigt euer Gewissen, gebt einem Kind das sonst an AIDS, Krieg oder vergiftetem Wasser verreckt wäre, eine Chance auf ein gutes Leben und müsst euch dazu noch nicht mal die Figur kaputt machen lassen! Folglich bin ICH (Ich - 1. Person, Singular, damit ist der Kerl gemeint, der das jetzt geschrieben hat, was ihr lest) der Meinung, das eine Diskussion darüber ein wirklich nettes Streitgespräch mit guten Argumenten auf beiden Seiten mit sich bringt, aber die Entscheidung, ein neues Leben in die Welt zu setzen, oder sich doch lieber auf die eigenen Belange zu konzentrienen und das OHNE Balg, jedem selbst überlassen sein sollte. Es ist wie Schwul-sein (nur ohne Embryo und so). Jeder kann sich seine Meinung dazu bilden, aber den anderen bitte auch seine haben lassen... Danke fürs lesen! All your power and intelligence are nothing compared to my ego! |
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| Zuletzt geändert: 09.04.2008 19:44:07 | |||||||
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| @ cicatrice_du_Coeur ich stimme dir eigentlich voll und ganz zu. das einzige, was mich stört, ist dass viele junge leute abtreibung scheinbar als nichts schlimmes ansehen. so nach dem mott "schwanger, na und? ich lass mal eben abtreiben". ich kenne ein mädchen, dass abgetrieben hat (hab ich hier schon öfter geschrieben) und ich kann sie wirklich verstehen. sie war erst 14, der erzeuger hat sie sitzen lassen und mehr oder weniger zu der abtreibung gedrängt, genau wie ihre eltern, die sie rausgeschmissen haben. ich denke niemand wird ihr verübeln, dass sie in diesem zustand nicht stark genug war das kind auszutragen. (sie war übrigens keine, die wild durch die gegend poppt o.ä.) aber für sie war es total furchtbar, das kind abzutreiben. heute ist sie 20 und als ich sie mal gefragt habe, ob sie das kind im nachhinein gerne bekommen hätte, meinte sie, dass sie das kind zwar immer noch abtreiben würde, weil sie es mit kind einfach nicht geschafft hätte, aber dass kein tag vergeht, an dem sie nicht an das kind denken muss. sie hat starke psychische störungen davongetragen (was sicher auch an der ganzen restlichen situation lag) und war lange in behandlung. ich möchte nur darauf aufmerksam machen, dass abtreibung wirklich nichts ist, was man mal eben so tut. es ist eine schwerwiegende entscheidung, die das ganze leben beeinflusst. ich würde das kind vermutlich in fast jedem fall austragen (außer vergewaltigung, da kann ichs nicht sagen), weil ich von allen seiten unterstützung bekommen würde. frauen, die ungewollt schwanger werden, sind ja nicht automatisch alleine. natürlich wird es mit einem kind schwerer, aber nicht unmöglich. @worlddominationcorp >Fakt ist, das eine Schwangerschaft, ob gewollt oder ungewollt >eine emotional sehr aufreibene Sache für eine Frau ist. das stimmt, aber bei einer abtreibung ist man ja schwanger, also ist es zu dem zeitpunkt eh schon emotioal aufreibend, was durch eine abtreibung nicht besser wird, eher schlimmer. >Moralische Bedenken sind hier genau so fehl am Platz wie >wissenschaftliche Thesen, Belege und Vermutungen wenn es um die >Abtreibung an sich geht. nein. wäre bewiesen, dass der fötus genauso fühlen könnte wie ein mensch, wäre abtreibung höchst wahrscheinlich verboten. >(und seien die Gründe noch so egoistisch. Meine Güte, wir sind >nicht alle in der Heilsarmee...) da magst du ja recht haben, aber du missverstehst da was. MIR ist es doch im grunde egal, ob frau xy ihr kind tötet, aber ist es frau xy egal? ist ihre moral wirklich so anders? vielleicht denkt sie es und bereut es irgendwann. warum zeigen die studien denn sonst, dass fast alle frauen nach einer abtreibung mehr oder weniger psychisch am ende sind..? >Was die Bedenken des Lebens angeht und den Schutz >von "ungeborenem Leben", so ist dieses ungeborene Leben zunächst >einmal das was es ist - ungeboren. aber trotzdem ein lebewesen. >Es hat keinen bewussten Willen zum Leben, keine Vorstellung >von "Selbst", die Mutter dagegen schon. wie gesagt, das ist bei babys und gewissen behinderungen ebenfalls so. >Unfälle und Vergewaltigungen sind noch einmal etwas anderes, >aber jetzt für diese Fälle... Denen bleibt nicht viel anderes >übrig außer Abtreibung. Es sei denn, sie wollen das Kind >austragen und später zur Adoption frei geben. naja, es gibt auch mütter, die ihr kind behalten und aufziehen, auch wenn es aus einer vergewaltigung entstanden ist. das heißt nicht, dass man das tun muss, aber sowas gibts auch. kommt eben auf die stärke der frau an. im übrigen möchte ich abtreibung sicher nicht verbieten und ich lasse ja auch jedem seine meinung, nur finde ich aussagen wie "abtreibung ist ne praktische lösung" schwachsinnig. denn das ist sie nunmal nicht. ganz egal wie man sich entscheidet, es ist nie die richtige lösung. wenn man das kind austrägt, muss man im schlimmsten fall alle seine träume aufgeben und kann dem kind keine liebe geben. wenn man das kind abtreibt, macht man sich im schlimmsten fall für den rest seines lebens vorwürfe und ist psychisch genauso nicht mehr zu gebrauchen. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| Zuletzt geändert: 09.04.2008 21:17:37 | |||||||
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| >ich kann einfach nicht verstehen, wie gerade frauen so sachen sagen / schreiben können, wie "ist doch nur ein zellhaufen". >wartet mal ab, bis ihr schwanger seid und dieser "zellhaufen" in euch ist, ich denke schon, dass dann viele ihre meinung ändern werden. Natürlich, Wenn ich mal schwanger sein sollte werde ich sogar bestimmt anders darüber denken, aber im Augenblick ist Abtreibung nicht tabu für mich^^ Ach ja, damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich halte Abtreibung natürlich nur in schwerwiegenden Fällen ok, z.b nach einer Vergewaltigung oder wenn das Kind schwer Behindert/krank auf die Welt kommen sollte. In keinem Fall sollte sie als "Freifahrtsschein" gelten für Frauen die zu blöd zum Verhüten sind. Hier sollte eigentlich eine Signatur stehen..... O.o |
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Ach ja, damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich halte Abtreibung natürlich nur in schwerwiegenden Fällen ok, z.b nach einer Vergewaltigung oder wenn das Kind schwer Behindert/krank auf die Welt kommen sollte. In keinem Fall sollte sie als "Freifahrtsschein" gelten für Frauen die zu blöd zum Verhüten sind. Naja, daran ist eigentlich nur zu bemängeln, dass du das Kind dann als "Strafe" ansiehst. Klar, wer zum Verhüten zu blöd ist, ist selbst Schuld, aber das Kind sollte keine Strafe werden. Das ist in den meisten Fällen scheiße für die Eltern, aber vor allem für das Kind... "Führe mich, folge mir, oder geht mir aus dem Weg." - George S. Patton |
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| Zuletzt geändert: 09.04.2008 20:07:15 | |||||||
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| >Ich halte Abtreibung natürlich nur in schwerwiegenden Fällen ok, >z.b nach einer Vergewaltigung oder wenn das Kind schwer >Behindert/krank auf die Welt kommen sollte. gut, das ist wieder etwas anderes und verständlich, wobei es bei behinderungen ja nicht ganz so einfach ist. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| >Naja, daran ist eigentlich nur zu bemängeln, dass du das Kind dann als "Strafe" ansiehst. Ich meine das eher so, das sich manche Frauen keine Gedanken um Verhütung machen, weil sie ja "mal eben" Abtreiben können, wenn sie schwanger werden. Als Strafe seh ich das Kind nicht an O.o Hier sollte eigentlich eine Signatur stehen..... O.o |
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| So hab ich das nicht gemeint ^^° Ich kann mir schon denken, das du nicht zu denen gehörst die es Schadenfroh als Strafe bezeichnen würden. Aber die (äußerst) unfreiwillige Mutter würde es als solche sehen, zumindest so wie du arrgumentiert hast. Das meine ich ^^ "Führe mich, folge mir, oder geht mir aus dem Weg." - George S. Patton |
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| >Aber die (äußerst) unfreiwillige Mutter würde es als solche sehen, zumindest so wie du arrgumentiert hast. Das meine ich ^^ Yapp^^ Ein Leben kann nicht schön sein, wenn man ungeliebt ist. Eine ehemalige Klassenkameradin war auch ungewollt und die Ma hat sie das immer spüren lassen. Mit 17 ist sie dann auch von zu Hause abgehauen. Huer sollte eigentlich eine Signatur stehen..... O.o |
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| Eben. Und damit ist das "Sollte nicht als Freikarte dienen" Argument ziemlich abgeschwächt. Aber wie ich schon sagte. Das sollte jeder selbst entscheiden. Klar - wild herumvögeln und nicht verhüten ist auch gesundheitstechnisch nicht gerade schlau. Aber wenn die betreffenden sich unbedingt zu nem Sammelbecken für Geschlechtskrankheiten machen wollen... *sfz* Und schwanger werden ist da eben auch dabei. Was sollen wir jetzt mit solchen machen? Ober war "Geldstrafe" angeschrieben. Das ist ne recht gute Überlegung denk ich. Denn irgendwo muss Schluss sein. Und das sag ich als Befürworter... "Führe mich, folge mir, oder geht mir aus dem Weg." - George S. Patton |
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| > das stimmt, aber bei einer abtreibung ist man ja schwanger, also ist es zu dem zeitpunkt eh schon emotioal aufreibend, was durch eine abtreibung nicht besser wird, eher schlimmer. Kommt auf die Person an. Manche vertragen es, machne nicht. Aber bei jenen, für die das Kind eine Belastung darstellt ist die Abtreibung (solange sie nicht erzwungen ist) eine Erleichterung. > nein. wäre bewiesen, dass der fötus genauso fühlen könnte wie ein mensch, wäre abtreibung höchst wahrscheinlich verboten. Tut er aber nicht... Also sind die übrigen Unwesentlich... > da magst du ja recht haben, aber du missverstehst da was. MIR ist es doch im grunde egal, ob frau xy ihr kind tötet, aber ist es frau xy egal? ist ihre moral wirklich so anders? vielleicht denkt sie es und bereut es irgendwann. warum zeigen die studien denn sonst, dass fast alle frauen nach einer abtreibung mehr oder weniger psychisch am ende sind..? Und mir ist Frau XY genau so banane wie ihre Abtreibung... Wenn sie es nicht verkraftet, ist sie selbst schuld. Ich glaube du missverstehst mich. Ich sagte nur, das ich will, das man es jedem offenhält abzutreiben. Nicht das es jede unbedingt machen soll... > aber trotzdem ein lebewesen. Denk das nächste mal an die armen Prokarioten und Einzeller die du beim Händewaschen tötest. Armes Leben... > wie gesagt, das ist bei babys und gewissen behinderungen ebenfalls so. Anderes Thema. Wenn wir jetzt mit dererlei ausnahmen u.ä. anfangen landen wir irgendwann bei der Rektalgeburt des Außerirdischen Gnarf vom Planeten Zulu III > naja, es gibt auch mütter, die ihr kind behalten und aufziehen, auch wenn es aus einer vergewaltigung entstanden ist. das heißt nicht, dass man das tun muss, aber sowas gibts auch. kommt eben auf die stärke der frau an. Geb ich dir recht. Hab auch nie was Gegenteiliges behauptet sondern das Thema beiseite geschoben... > im übrigen möchte ich vergewaltigung sicher nicht verbieten O___o? Joa... Hier! Backsteine! "Führe mich, folge mir, oder geht mir aus dem Weg." - George S. Patton |
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| Zuletzt geändert: 09.04.2008 20:37:53 | |||||||
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| >Kommt auf die Person an. Manche vertragen es, machne nicht. Aber >bei jenen, für die das Kind eine Belastung darstellt ist die >Abtreibung (solange sie nicht erzwungen ist) eine Erleichterung. nein. aus dem grund habe ich mein beispiel genannt. auch wenn man sich freiwillig für eine abtreibung entscheidet, ist es etwas schlimmes und eine belastung für die frau. natürlich werden manche besser damit fertig, aber niemand vergisst das einfach so. >Tut er aber nicht... Also sind die übrigen Unwesentlich... man kann es sich auch sehr einfach machen. >Ich sagte nur, das ich will, das man es jedem offenhält >abzutreiben. Nicht das es jede unbedingt machen soll... das ist mir bewusst. >Denk das nächste mal an die armen Prokarioten und Einzeller die >du beim Händewaschen tötest. Armes Leben... oh bitte... ich möchte niemandem ein schlechtes gewissen einrede, ich möchte nur darauf hinweisen, dass man eben das eigene kind tötet. so ist es und nicht anders. wenn man damit leben kann, ist es doch "okay". >Anderes Thema. Wenn wir jetzt mit dererlei ausnahmen u.ä. >anfangen landen wir irgendwann bei der Rektalgeburt des >Außerirdischen Gnarf vom Planeten Zulu III wieso? wieso zieht das argument "die haben kein interesse am leben, also kann man sie töten" bei ungeborenen babys, aber nicht bei geborenen oder bei behinderten menschen? >O___o? >Joa... Hier! Backsteine! sorry, hab mich vertippt, ich meinte natürlich abtreibung! xD° ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| > nein. aus dem grund habe ich mein beispiel genannt. auch wenn man sich freiwillig für eine abtreibung entscheidet, ist es etwas schlimmes und eine belastung für die frau. natürlich werden manche besser damit fertig, aber niemand vergisst das einfach so. Komisch... Eine Bekannte von mir hat abgetrieben und die hat damit keinerlei Probleme gehabt. Sie hat es auch nie bereut und meint sie möchte zwar ein Kind, aber bitte dann, wenn sie bereit dazu ist! > man kann es sich auch sehr einfach machen. Oder auch unnötig kompliziert... > oh bitte... ich möchte niemandem ein schlechtes gewissen einrede, ich möchte nur darauf hinweisen, dass man eben das eigene kind tötet. so ist es und nicht anders. wenn man damit leben kann, ist es doch "okay". Dann bennene es auch so, und sage nicht "Lebewesen" dazu. Das ist so unfassbar weitgefasst, das es den Außerirdischen Gnarf genau so einbezieht wie irgendwelche extremophilen Archaen... Und du hast recht - wenn man damit leben kann ist es ok! Was anderes will ich gar nicht ^^ > wieso? wieso zieht das argument "die haben kein interesse am leben, also kann man sie töten" bei ungeborenen babys, aber nicht bei geborenen oder bei behinderten menschen? Wenn ich mich jetzt dazu äußern würde, stände ich wieder als unmenschlich (wie ich diesen Begriff hasse >_>) da, also lass ichs XD Ich denke nur, das du zumindest bei den Babys von "fertigen" Menschen sprechen kannst (fertig ungleich selbstständig). Dennoch finde ich persönlich die "Babymorde" die sich in letzter Zeit häufen weniger gravierend als Morde an Menschen deren Bewusstsein das Wesen des Todes erkennen und fürchten kann. Dennoch. Sobald das Baby den Bauch der Mutter verlässt beendet er seine Schmarozerfunktion und kann (mit Pflege) außerhalb überleben. Auch halte ich Abtreibungen ab dem 5. Monat für nicht zulässig. Wer sich bis dahin nicht richtig entscheiden konnte, der wird die Abtreibung aufgrund der Skrupel wahrscheinlich nicht verkraften. In dem Fall empfielt sich die Austragung und Freigabe zur Addoption. Die Abtreibung die ich unterstütze ist eine schnelle, am besten im ersten Monat noch. > Sorry, hab mich vertippt, ich meinte natürlich abtreibung! xD° Ansonsten wärs ja auch derbst markaber XD "Führe mich, folge mir, oder geht mir aus dem Weg." - George S. Patton |
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