Thread: Kummerkasten ^^' (für alle die Probleme haben)
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Eröffnet am: 06.03.2006 10:40 Letzte Reaktion: 28.12.2025 17:09 Beiträge: 9076 Status: Offen |
Unterforen: - Love & Flirt - - Unsortiertes- |
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| abgemeldet: > Yurippe > > Das tut mir so leid. Ich weiß zumindest teilweise, wie du dich fühlst. > .. wie jemand der sich nun fragt, ob er in Zukunft 'ne Bank ausrauben muss um über die Runden zu kommen? :'D Wie jemand, der schon mal eine Depression hatte, sein Studium deshalb abbrechen musste und nun mit der ständigen Angst lebt, keinen Job zu finden, während um mich herum langsam meine Großmutter, Eltern und älteren Geschwister sterben und ich ganz alleine dastehe. Übrigens soll Gefängnisessen gar nicht mehr so übel sein. /Galgenhumor Es klingt so, als wärst du auch auf dem Weg in eine Depression. Ich weiß, dass es sehr schwer und kostspielig ist, Hilfe zu bekommen, aber wenn es irgendwie geht - und wenn es eine Kirche ist, in die du als Atheist gehst - versuche, mit jemandem zu reden. Und ich denke nicht, dass echte Freunde oder Familie dich als Last empfinden. Wer weiß, in zehn Jahren musst du dich vielleicht um sie kümmern? https://www.youtube.com/watch?v=KEXQkrllGbA Es ist wirklich eine Schande, wie manche Menschen mit anderen Menschen umgehen... |
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| Yurippe > Wie jemand, der schon mal eine Depression hatte, sein Studium deshalb abbrechen musste und nun mit der ständigen Angst lebt, keinen Job zu finden, während um mich herum langsam meine Großmutter, Eltern und älteren Geschwister sterben und ich ganz alleine dastehe. Okay, du hast gewonnen. Ergänze es noch durch "Anfangs des Jahres hast du eine Fehlentscheidung getroffen die deinen Onkel das Leben kostete" (Sollen wir ihm einen Krankenwagen rufen? Ja/Nein - ich entschied "Ihm geht es heute doch schon wieder viel besser als gestern und du weißt, dass er eine regelrechte Phobie vor Krankenhäusern hat. Er wird nie wieder mit uns reden, wenn wir ihn nun grundlos dort rein stecken. Ihm gehts besser. Schauen wir mal was morgen ist." - am selben Abend verstarb er, kurz nachdem wir weg waren) und du hast mehr oder weniger meine Situation :-/ > Übrigens soll Gefängnisessen gar nicht mehr so übel sein. /Galgenhumor Sehr tiefgründige Freundschaften sollen dort immer entstehen ^^ Nein aber ehrlich.. das letzte Jahr hat mich tierisch verbittert und auch negativ verändert, das merkte ich bereits. Auf täglicher Basis erhielt ich über 9 Monate nun Absagen.. und irgendwann konnte ich den Frust darüber einfach nicht mehr bei mir behalten. Würde mich nicht wundern, wenn all das mich irgendwann tatsächlich auf die schiefe Bahn lenken würde, sollte es nicht sehr schnell einmal bergauf gehen.. :-/ > Es klingt so, als wärst du auch auf dem Weg in eine Depression. Mhh.. ich glaube nicht, dass das der Fall ist. Ich bin mehr sauer, als verzweifelt.. und mehr verbittert, als verzweifelt. Aber das ist denke ich auch nur ein temporärer Zustand. Mittlerweile bin ich es ja gewohnt, dass mein Leben mir immer so lustig meint mitspielen zu müssen. Normalerweise schüttele ich sowas relativ schnell wieder ab. > Und ich denke nicht, dass echte Freunde oder Familie dich als Last empfinden. Ich will aber keine sein. Ich trug einen Großteil meiner Umschulungskosten, weil ich dem Staat nicht zu sehr zur Last fallen wollte. Ich beantragte beim Jobcenter nur das Minimum aus selbigem Grund, lasse mir nicht einmal Bewerbungskosten erstatten obwohl ich es eben könnte und ja.. Schmarotzen passt einfach nicht zu meiner Natur, auch wenn ich zwangsläufig genau das zu tun scheine.. noch.. > Es ist wirklich eine Schande, wie manche Menschen mit anderen Menschen umgehen... Sozialstaat Deutschland ist so ziemlich alles, aber sozial ist hier nur das wenigste, wenn du mich fragst.. Not my fault, someone put a wall in my way. |
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| Hier geht es doch nichts ums Gewinnen. Keiner von uns hat gewonnen. Verloren hat auch keiner. Wir versuchen einfach nur, irgendwie durchs Leben zu kommen, oder? Ich wollte dir nur sagen, dass ich auch schon mal verzweifelt war, und nicht nur, weil sie eine Soap im Fernsehen abgesetzt haben. Ich weiß, wie man sich fühlt, wenn man denkt, man fiele Leuten zur Last. Aber erstens wollten deine Eltern dich, und zweitens wirst du dich vielleicht später auch um sie kümmern müssen, was du nur kannst, wenn du dann noch am Leben und nicht im Gefängnis bist. Denkfutter. Und Depressionen können sich durchaus auch durch Wut bemerkbar machen. Ein Freund von mir hat angefangen, Glücksspiel zu betreiben, weil ihm alles sonst so egal war. |
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| Yurippe > Hier geht es doch nichts ums Gewinnen. Keiner von uns hat gewonnen. Verloren hat auch keiner. Wir versuchen einfach nur, irgendwie durchs Leben zu kommen, oder? Das war ein schlechtes Wortspiel von mir ^^ "Du hast gewonnen" ist mehr als eine Zustimmung meinerseits gemeint gewesen. > Ich wollte dir nur sagen, dass ich auch schon mal verzweifelt war, und nicht nur, weil sie eine Soap im Fernsehen abgesetzt haben. Ja.. ich weiß.. teilweise hatte ich das hier im Thread auch mitbekommen, vor einer Weile :-/.. und auch wenn ich nun (sorry) wieder in den Ich-Modus wechsele.. naja.. Ich kann nicht anders, ich muss immer mit Metaphern arbeiten, wenn ich Situationen beschreiben möchte :'D und ja.. ich bin es einfach gewohnt, dass man mir ab und zu einmal motivationstechnisch den Wind aus den Segeln nimmt. Jetzt aber geht es mir so als wäre der Wind noch da, aber der Mast mit meinem Segel, der wurde mir genommen.. jetzt gibt es nurnoch die Ströhmung, mich, und die Hoffnung nicht am nächstbesten Riff zu zerschellen ^^' > Ich weiß, wie man sich fühlt, wenn man denkt, man fiele Leuten zur Last. Aber erstens wollten deine Eltern dich, und zweitens wirst du dich vielleicht später auch um sie kümmern müssen, was du nur kannst, wenn du dann noch am Leben und nicht im Gefängnis bist. Am Leben bin ich dann sicher noch. Nach wie vor bin ich jemand, der seinem Leben primär einen Sinn geben möchte (Arbeit, Familie, Hund, Freunde etc.). Der Gedankengang ist nicht tot zu kriegen, und solange der Gedankengang noch da ist muss man sich da bei mir keine Sorgen machen ;) Es sei denn natürlich, äußere Einflüsse möchten einem Grund zur Sorge geben, aber da kann ich dann ja nichts für. Um mich später um die beiden kümmern zu können (was aber aus diversen Gründen eher unwahrscheinlich ist) bräuchte ich aber trotzdem sowas wie einen Job. Ich bin niemandem eine Hilfe, wenn ich nicht einmal mein eigenes Gewicht getragen bekomme.. und nach hunderten von Bewerbungen in nur 9 Monaten und einem täglichen Minimum von einer Absage, da verliere ich so langsam den Glauben daran jemals etwas finden zu können. > Und Depressionen können sich durchaus auch durch Wut bemerkbar machen. Ein Freund von mir hat angefangen, Glücksspiel zu betreiben, weil ihm alles sonst so egal war. Bei mir würde es aber spätestens damit enden, dass ich eine Anstellung wo finde. Wenn meine ganze Zukunft in Trümmer aufgeht, dann habe ich ein Recht auf eine Depression, wenn es denn soweit ist. Glücklich und zufrieden sein möchte ich dann nämlich nicht :'D Einen Job brauche ich, der würde all meine Probleme auf einen Schlag lösen.. denn meine aktuelle Arbeitssituation ist es um die sich all meine anderen Probleme herum gesammelt haben. Heute gingen erneut 17 Bewerbungen raus. Das ist zur Zeit alles worauf ich mich fokussiere. Genau genommen ist das schon seit über einem halben Jahr der Fall. Nicht selten hockte ich ganze Tage hier auf der Suche nach Stellenangeboten und mit dem Erstellen von Bewerbungsunterlagen :'D Ich dürfte der erste Mensch der Welt sein, der durch seine Bewerbungsbemühungen offiziell als burnoutgefährdet durchgehen könnte.. ^^ Not my fault, someone put a wall in my way. |
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| Ich glaube, dass deine Eltern immer für dich da wären. Kenne die zwar nicht, aber ich denke, bevor ein Kind alleine und frustriert auf der Straße hockt, werden Eltern das zu verhindern wissen. Zugegeben, es gibt Ausnahmen, aber der Grossteil wird so agieren. Da bin ich mir sicher. Absagen sind natürlich nicht schön, aber gibt es bei euch keine sozialen Einrichtungen/Werkstätten o.ä.? Bei uns in der Nähe gibt es eine Wäscherei, die speziell auf Leute setzt, die anderweitig schwer eine Anstellung finden. Wäre so etwas eine Option, wenn es hart auf hart kommt? |
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| Ich glaube, deine Gedanken drehen sich im Kreis. Ich kenne das. (Wie du vielleicht weißt. Bin ja auch nicht neu hier.) Wenn du sagst, du brauchst erst mal einen Job, um später deinen Eltern zu helfen, ist das vielleicht richtig. Aber jetzt können sie dir noch helfen, damit du ihnen später helfen kannst. Verstehst du? Jetzt ist jetzt, später ist später. Und natürlich hast du ein Recht darauf, wütend und traurig zu sein. Aber ich würde nicht aus Trotz depressiv werden - es ist grausam in Azkaban, glaub mir. Da willst du nicht hin. |
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| Sir_Guscht > Absagen sind natürlich nicht schön, aber gibt es bei euch keine sozialen Einrichtungen/Werkstätten o.ä.? Bei uns in der Nähe gibt es eine Wäscherei, die speziell auf Leute setzt, die anderweitig schwer eine Anstellung finden. Wäre so etwas eine Option, wenn es hart auf hart kommt? Nope. Dafür bin ich eindeutig zu arrogant ^^ Yurippe > Verstehst du? Jetzt ist jetzt, später ist später. Ja, aber das jetzt und das später ist beides durch die selbige Problematik ins Wanken geraten. Es ist mir vollkommen egal, wenn ich temporär vielleicht irgendwann depressiv werden sollte.. ich war schon an weit dunkleren Orten als diesem, und kam mit erhobenem Haupt wieder raus ;) Und solange ich mein Leben nicht endlich mit einem Job - von welchem man auch leben können sollte - geordnet bekomme ist es belanglos ob es mir nun gut oder schlecht geht. Ich komme schon damit klar, wenn das Universum meint mir auf psychischer Ebene ein paar Tiefschläge verpassen zu müssen. Das gabs schon öfter, und i.d.R. erhole ich mich von sowas auch immer recht schnell wieder. Das ist glaube ich so der kleine Vorteil, den ich habe. Dank meiner wundervollen Kindheit und meiner damals vollkommen ignorierten Hochbegabung (ja, da steckte ein Kind mit einem 142er IQ auf einer Hauptschule :D) machte ich nämlich relativ früh schon das menschliche Verhalten zu meiner persönlichen Wissenschaft. Heute kann ich es schon gar nicht mehr abstellen.. ich analysiere Menschen, statt sie und ihr Verhalten einfach nur wahrzunehmen. Jede Gestik, jede Veränderung der Mimik, jede Wort- und Tonwahl bringt mich dazu mir die Frage zu stellen, was sie bedeuten könnte. Gegen klassische Vermarktungsstrategien bin ich dadurch so ziemlich immun :p Nebeneffekt aber ist etwas, was mich schon damals nicht nur aus dem tiefen Loch in dem ich steckte raus holte sondern auch etwas, was mich den nächsten Berg in Sichtweite besteigen ließ. Ich erkenne auch ganz gut, was mit mir selbst los ist, setze mich damit permanent selbst auseinander und - wenn nötig - gehe Problematiken an. Klassisches Beispiel: Vor einigen Jahren war ich ebenfalls einmal für längere Zeit arbeitslos und die viele Freizeit trieb mich in den Wahnsinn. Was tat ich? Ich besorgte mir World of Warcraft, und zwar mit dem Ziel das klassische Suchtverhalten mit diesem Spiel bei mir auszulösen. Ich fertigte meine Bewerbungen ab, erledigte meine Pflichten, und versank in diesem Suchtspiel.. die Tage gingen so endlich wieder rum. Später dann merkte ich allerdings, dass soziale Kontakte darunter litten und ich schaltete dieses Suchtverhalten sofort wieder ab, löschte meine Monate lang erarbeiteten Charaktere und deinstallierte das Spiel. Auf ähnliche Weise nahm ich früher auch einmal 70kg in 9 Monaten ab. Ich brachte mich gezielt in einen Zustand der Essensverweigerung, aß nurnoch das zum Überleben Nötigste (war aber dennoch top fit btw). Kaum befand sich mein BMI im grünen bereich, schon schaltete ich es ab und lebte normal weiter. Jetzt gerade mag es mir vielleicht nicht unbedingt gut gehen, aber wenn Niederschläge eines bei mir erreichen dann ist es das hier: Trotzreaktionen. Jetzt will ich erst recht einen Job finden und es dem Jobcenter, aber auch dieser Gesellschaft hier, zeigen. Das was gestern noch Zorn war, das ist heute schon wieder zur Motivation geworden. Das ist meine eine große Stärke. Man schlägt mich nieder, aber ich stehe immer wieder auf.. Zur Last fallen möchte ich aber trotzdem keinen, aber da denke ich nun erst einmal nicht drüber nach. Ich habe nun ein Zeitfenster, und in diesem Zeitfenster werde ich mein Problem lösen müssen. Erst wenn das Zeitfenster zu ist schaue ich, was dann am Sinnvollsten wäre. Btw: Ich bin ein schwieriger Mensch, ich weiß :'D Aber trotzdem danke für die ganzen Antworten hier ;) Not my fault, someone put a wall in my way. |
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Nope. Dafür bin ich eindeutig zu arrogant ^^Sorry, aber sowas kann ich dann nicht verstehen. Einerseits rumjammern, andererseits eine Möglichkeit der Hilfe ablehnen. IQ sagt übrigens absolut NULL darüber aus, wie klug man ist. Es gibt nur entweder das Potenzial wieder oder spiegelt ein Lernverhalten gegenüber IQ Tests wieder. Außerdem lässt sich das hier schlecht nachprüfen. Ich habe einen von über 9000, beweis mir hier im Forum das Gegenteil ;) Noch weniger gibt ein IQ an, wie man auf psychischer Ebene mit etwas klarkommt. Es gibt genügend Personen mit einem extrem hohen IQ und zugleich Krankheiten wie Autismus. |
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| > Sorry, aber sowas kann ich dann nicht verstehen. Einerseits rumjammern, andererseits eine Möglichkeit der Hilfe ablehnen. Der soziale Abgrund ist keine Hilfe, sondern genau der Ort an dem ich nicht landen möchte. Jeder Mensch setzt sich selbst irgendwo eine Grenze, eine die er als seine eigene Würde bezeichnet. Diese Grenze kann niemand pauschal festlegen, denn das muss jeder für sich selbst entscheiden wo diese denn liegt.. und dein Vorschlag lag in meinem Fall unter eben dieser Grenze. Ich gehe halt lieber mit meinem Schiff unter als das, was ich als meine persönliche Würde betrachte, zu verlieren. Ich mag meine Würde, die nimmt mir keiner. Benutz übrigens noch ein mal das Wort "jammern" und wir zwei werden in Zukunft sehr viel Spaß im Forum haben. Ich merke mir Menschen die auf andere eintreten, wenn sie am Boden liegen.. und das nicht nur wenn ich der Betroffene bin. > IQ sagt übrigens absolut NULL darüber aus, wie klug man ist. Es gibt nur entweder das Potenzial wieder oder spiegelt ein Lernverhalten gegenüber IQ Tests wieder. Im Schnitt 80%ige Fehlquoten in der Schule gehabt zu haben und ohne zu lernen trotzdem als Klassenbester durchzugehen, das sagt aber etwas darüber aus wie klug jemand ist. Nicht einmal für meine Abschlussprüfungen (Umschulung) lernte ich, trotzdem gehörte ich zu den 3 besten des Kurses. Tatsächlich habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht ein mal gelernt, trotzdem schaffte ich es problemlos durch Berufsschulen (1er-Schnitte), weiterführende Schulen (2er-Schnitte) und Abschlussprüfungen. Ich bin schon seit meiner Kindheit ein klassischer Fall von "minimale Mühe => maximale Leistung" gewesen. Da darf ich mir was drauf einbilden.. denn wie es bei anderen aussieht und aussah, das erlebte ich oft genug live mit. Meine Umschulung war ein Paradebeispiel hierfür, denn häufig löste ich Aufgabenstellungen für welche wir ein Zeitfenster von zwei Stunden hatten in nur 30-40 Minuten.. während ein Großteil des Kurses nach 2 Stunden gerade so fertig wurde (oder auch nicht). Auf mein Köpfchen darf ich mir was einbilden. Es scheint im Vergleich zu vielen ganz gut zu arbeiten. Beweisen werde ich es aber weder dir noch irgendjemand anderem im Internet müssen. Ich beschreibe hier meine Sicht der Dinge.. und ob du es glaubst oder nicht, das ist vollkommen deine Sache. > Außerdem lässt sich das hier schlecht nachprüfen. Ich habe einen von über 9000, beweis mir hier im Forum das Gegenteil ;) Wenn du mich anpissen möchtest muss ich dich übrigens warnen. Hier beim Animexx habe ich den Ruf ein Troll zu sein, ein ziemlich lästiger sogar. Wenn du mich nun ärgern möchtest, nur weil ich deine Weltanschauung nicht teile, dann wird dieses Gespräch sich sehr schnell zu einem Flamewar entwickeln. Das ist meine Art dir mitzuteilen, dass du auf meine Postings in diesem Thread hier nicht mehr zu reagieren brauchst. > Noch weniger gibt ein IQ an, wie man auf psychischer Ebene mit etwas klarkommt. Wäre ich im Troll-Modus, dann würde ich hier nun übrigens etwas >ganz< böses drauf antworten. > Es gibt genügend Personen mit einem extrem hohen IQ und zugleich Krankheiten wie Autismus. Ja, und es gibt auch genügend Menschen die ihren Master machten und dennoch dumm wie Packpapier sind. Schön das wir darüber geredet haben. Fühlst du dich nun besser? ;) Not my fault, someone put a wall in my way. |
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| Zuletzt geändert: 30.09.2014 15:51:05 | |||||||
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| Ich wäre da vorsichtig. Ich habe mich auch von Mobbing und allem möglichen aufgerappelt. Aber ich glaube, du unterschätzt eine echte Depression. Die trifft nämlich erstens gerade Grübler besonders schwer und zweitens kämpfst du dann nicht mehr gegen äußere widrige Umstände, sondern gegen dein eigenes Gehirn, welches dir sagt, du wärst nutzlos, dein Leben hätte keinen Sinn etc. etc. Ich würde mich als ziemlich stur und widerstandsfähig bezeichnen, aber meine schwere Depression hätte mich wirklich beinahe umgebracht. Denk an Harry Potter und seine Dementoren - es ist noch 100 mal schlimmer. Wirklich. |
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| > und zweitens kämpfst du dann nicht mehr gegen äußere widrige Umstände, sondern gegen dein eigenes Gehirn, welches dir sagt, du wärst nutzlos, dein Leben hätte keinen Sinn etc. etc. Was denkst du was einem das menschliche Gehirn sagt, wenn man seit 9 Monaten hunderte von Absagen erhält, man indirekt das Leben eines Familienangehörigen auf dem Gewissen hat und es auch sonst relativ steil bergab geht? Rate mal. Ich kenne diese Gedankengänge schon, und ich lernte sie dieses Jahr nicht zum ersten mal kennen. Damit komme ich klar. > Ich würde mich als ziemlich stur und widerstandsfähig bezeichnen, aber meine schwere Depression hätte mich wirklich beinahe umgebracht. Ich sagte nie, dass ich mich als widerstandsfähig ansehe. Ich bemerke destruktive Gedankengänge einfach nur wenn sie auftreten und bin recht gut darin diese abzublocken. Aktuell das ist ein wunderbares Beispiel dafür. Gestern ging es mir ganz anders als heute. Gestern machten sich diese destruktiven Gedanken in meinem Verstand breit und heute? Heute sind sie schon wieder weg, obwohl es heute einen weiteren Tiefschlag von seitens des Jobcenters gab. Alles was nun noch übrig ist, ist Motivation.. aus Trotz geborene Motivation. Ich kann dir wenn du magst gerne mal eine ENS schreiben. Du wirst sehen das ich auch bereits meine Erfahrungen mit Depressionen machte. Genau genommen wäre ich dabei während meiner Schulzeit beinahe durch eine Tür gegangen, durch die niemals jemand gehen sollte. Den Türknauf hatte ich bereits gegriffen, einen Tag später startete das Projekt "Persönlichkeitsveränderung" und diese Türe wurde versperrt, genau wie all die Türen die vor ihr lagen. Danach dann war alles im grünen Bereich. Heute mögen mich diese klassisch depressiven Gedankengänge, die du dort schildertest, temporär vielleicht mal erfassen.. aber das ist normal. Nur die wenigsten Menschen nehmen schlechte, die eigene Existenz bedrohende, Nachrichten positiv auf :'D Ich lasse mich von diesen Gedanken vielleicht noch erfassen, wenns hart auf hart kommt.. aber definieren lasse ich mich von ihnen nicht. Das ist ein Fakt, denn da habe ich auch schon Erfahrungswerte. Harry Potter habe ich übrigens nie gelesen oder gesehen. Amazon.de's damalige Buchbeschreibung schreckte mich einfach zu sehr ab. Damals stand da nämlich eiskalt "der kleine Harry Potter befindet sich unter seiner Decke und spielt mit seinem Zauberstab" - wtf?! D: Not my fault, someone put a wall in my way. |
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| Auch wenn ich nicht mehr auf deine Postings reagieren brauche, hier noch eine abschließende Stellungnahme meinerseits. Ich weiß nicht mehr, wer es war, aber jemand hat einmal gesagt "Arbeit schändet nicht". Ich habe weitaus mehr Respekt vor Menschen, die vermeintlich "niederen" Tätigkeiten nachgehen, als vor solchen, die meinen sich darüber erheben zu müssen. Es ist deine Entscheidung, aber wenn das Schiff unter geht, musst du auch dafür geradestehen. Zu den Berufsschulen: 1er-Schnitt ist dort ohne Lernen ohne Zweifel möglich. Das Niveau dort war in meinen Augen ein Witz.Ich weiß nicht, ob es Zufall ist, aber mein IQ soll im Übrigen ebenfalls bei 142 liegen. Schätze aber mal, du willst den Beweis nicht mehr sehen, richtig ;) Anpissen wollte und will ich dich nicht, ich habe nur den Fakt wiedergegeben, dass der IQ an sich, nichts mit "klug sein" zu tun hat. Beim Beispiel mit dem strunzdoofen Mastern kann ich dir nur Recht geben, solche kenne ich auch zur Genüge. Zum Schluß: Ich wollte weder beleidigen, deine Würde angreifen oder sonst etwas. Ich habe auch nicht auf dich eingetreten, denn wenn ich das vorhatte, würde sich das ganz anders anhören. Du darfst dir mich trotzdem gerne merken, da habe ich kein Problem damit. Aber ich denke, das führt mit uns beiden auf keinen gemeinsamen Nenner mehr, deshalb sollten wir es lassen. Nur vorschreiben, auf wenn ich antworten brauche und wen nicht, lasse ich mir auch nicht. |
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| Geh Medizin studieren, als Arzt findest du immer einen Job und als überdurchschnittlich kluger Mensch der nicht lernen braucht um einen 1-er Schnitt zu haben, der du ja bist, schaffst du das mit links! ;) Erfinde ein Mittel gegen Krebs, Ebola, verschwende dein Talent nicht im Kummerkasten und wenn du dann mal Arzt bist, dann ist deine Arroganz durchaus berechtigt! MaN eVeRyWhErE i LoOk… aLl i SeE iS mOtHeRfUcKiN mIrAcLeS. |
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| Arroganz ist die Fähigkeit, auf seine eigene Dummheit stolz zu sein.... Erwartest du hier alternative Hilfestellungen oder nur Mitleid. Kennst du das Gefühl zu Hungern und man sich für ein Brötchen freut? Schonmal auf der Strasse gelebt? Ordentlich mal dort Dreck gefressen? Glaub mir, es macht keinen Spas. Anscheinend gehts dir noch so gut, das deine Ansprüche hoch genug sind, um keine niederen Tätigkeiten auszuüben. Jeder hat irgendwelche Laster aus der Vergangenheit, aber es ist kein Grund hier rumzujammern. Wenn du dein Kopf zu sehr in die Vergangenheit steckst, streckst du automatisch dein Arsch in die Zukunft raus, und genau dort wird es dich ficken. Stattdessen solltest dir denken: "Fuck, Ich steck in der Scheiße, wie komm ich jetzt da raus. Hmm, Vielleicht so ..." Um es zu verdeutlichen, mir ist deine Vergangenheit so ziemlich egal, wichtig ist eher, wie man dir gegenwärtig zur Rat stehen kann. Mir scheint es auch, das du dich schlecht selbstreflektieren kannst, du tendierst eher stark dazu die Schuld an andere zu schieben. Ist mir nur aufgefallen. Tut mir leid, das meine Worte harsch klingen, aber im Moment jammerst du auf einen Niveau, wo ich mir denke: Junge du bist erst 30 und gescheit beisamm, tue was. |
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| Zuletzt geändert: 01.10.2014 10:30:26 |
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| Vorweg: Ich weiß wie es ist auf der Straße zu leben, mit nichts. In der "Not frisst der Teufel Fliegen" und man kann eine sogenannte "niedere Tätigkeit" ausüben um aus seinem "Loch" zu kommen oder was auch immer... Damit meine ich, dass man dann eben über seinen Schatten springen und auch mal die unangenehmen Dinge, die einem sonst vielleicht überhaupt nicht legen, tun muss um wenigstens erstmal wieder in ein geregeltes Leben zu finden. Aber es wäre auch fatal, würde man an sich, seine Zukunft oder den Mitmenschen so gar keine Ansprüche stellen. Jetzt, zum heutigen Zeitpunkt, würde ich auch nicht mehr jede Tätigkeit ausüben, einfach weil ich mir diesen Anspruch "erlauben" kann. Wenn ich ewig etwas täte, was für mich mit meinen Vorstellungen, Wünschen, Zielen, etc. für die Zukunft gar nicht "kompatibel" ist, dann wäre das einfach zum scheitern verurteilt und ich würde auf Dauer ein grundunzufriedener Mensch sein, damit wäre auch keinem geholfen. ;) |
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| Da würde mich nun mal Interessieren was "niedere" Tätigkeiten sein sollen? Ist nicht jede Tätigkeit wichtig? Ich bin auch ein ziemlich intelligentes Bürchschen, bin aber nicht studieren gegangen. Nach dem Abi war ich beim Bund, hab dann noch bissl was soziales gemacht und hab nun meine Ausbildung zum Altenpfleger gemacht - die wohlgemerkt - auch etwas anspruchsvoller war. Ich hab potential studieren zu gehen, das haben mir auch die Berufsfachschullehrer gesagt, aber ich hab keinen Spaß daran, dann irgendwo den halben Tag im Büro zu sitzen und darauf zu warten, bis Feierabend ist. Die Arbeit mit Menschen macht mir Spaß und ich gehe jeden Tag mit dem Gefühl nach Hause, die Welt ein Stückchen besser und ein paar Menschen etwas glücklicher gemacht zu haben. Weitläufig gilt ja die Meinung, der Beruf wäre nur "Arsch abwischen", aber da steckt viel mehr dahinter. Und wenn mir jemand sagt, das wäre eine niedere Tätigkeit, sollte er sich mal fragen, was er denn schönes zur Gesellschaft beiträgt ausser Geld zu zählen oder ein neues Gebäude zu planen oder was weiß ich. Sogut wie jeder Beruf ist wichtig, denn der eine Beruf stellt entweder Materialien her die ein anderer eventuell braucht etc. Von daher finde ich es eine Anmaßung von niederen und höheren Tätigkeiten zu sprechen. |
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| Es gibt "niedere" Tätigkeiten, glaub mir... Was das für jeden im einzelnen bedeutet ist individuell... Und es gibt auch Menschen, die betrachten eine für mich "normale" Tätigkeit schon als "niedere" Tätigkeit... Reine Definitionssache. |
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| @Diamondprincess: Ich definier nieder Tätigkeiten so, das es sich um Tätigkeiten handelt, die von der Gesellschaft belächelt oder gar verachtet wird, weil sie vorwiegend nur einer gewissen Personengruppe ausgeübt werden. Oder einfach, es sind undankbare Jobs. Natürlich ist diese Ansichtsweise sehr Individuell und von Person zu Person unabhängig. @Karasu616: Altenpfleger werden von mir respektiert, ist wirklich ein Knochenjob für Körper und Seele, die einzige Schweinerei ist halt der Lohn, das er wirklich gering ausfällt. Nagut, mein Job ist undankbar, es gibt einige, die verurteilen dich dafür, aber das Geld ist gut und man kann gut leben. Das ist die Hauptsache. |
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| 1€-Jobs (freiwillig dafür beworben), Zeitarbeit und Dergleich kenn ich auch zu genüge. Ich hatte sogar schonmal einen 1-Tages-Arbeitsvertrag. (ihr glaub nicht wie doof die einen auf dem Arbeitsamt angucken, wenn man sich meldet "Arbeit gefunden". aber gleich wieder den Harz4 mitnimmt, den ausfüllt und sofort wieder abgibt) Hab auch nicht studiert (und arbeite jetzt Vollzeit in einer Firma, wo ich praktisch der Einzige bin, der das nicht gemacht hat). Und nur weil man Obdachlos ist, muß man noch lange nicht ohne Obdach sein. (die Städte/Ämter helfen da auch, wenn man sich benüht) Hab da auch schon paar Jahre hinter mir und hab mich wieder rausgekämpft. (bin durch 'ne noch nicht vollständig überstandene Depression reingerutscht) Kennt ihr das, wenn jemand nach 'nem Euro fragt, ihr antwortet "ne, hab nix, bin auch obdachlos" und man euch anguckt "Nee, das glaub ich dir nicht"? Aber nur weil man denkt eh bald zu sterben "könnte", hätte man natürlich dennoch sein Bestes geben können und wenn es nur dazu ist, um nochmal zu zeigen daß man gut/besser ist ... das restliche Leben leben heißt ja nicht, daß man es sinnlos verleben muß. Außer reich zu sein hab ich eigentlich schon fast alles ausprobiert, bis hin zu solchen Fragen wie "springen oder nicht und wenn nicht, warum nicht?", für ein paar Sekunden, beim Laufen über eine Brücke. (fand zwar keine wirklich überzeugenden Gründe dagegen, aber zum Glück auch nicht genug dafür) > Altenpfleger werden von mir respektiert, ist wirklich ein Knochenjob für Körper und Seele, die einzige Schweinerei ist halt der Lohn, das er wirklich gering ausfällt. Wie ist das eigentlch mit dem neuen Mindestlohn, oder macht man es dort auch so, wie die großen Bürger- und Kaffeeketten? 2B or not 2B, that is FF |
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| Zuletzt geändert: 01.10.2014 16:17:58 | |||||||
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| Das "belächelt werden" wäre das kleinste Übel, wäre mir ehrlich gesagt sogar egal. Für mich ist eine "niedere", "undankbare" Tätigkeit echt so eine, die schon an der Menschenwürde kratzt., in genauso etwas bin ich nämlich reingeraten damals. Drecksarbeit, Demütigung, Schikane für einen Lohn, von der das Ganze nicht ansatzweise wert ist. An so etwas denke ich da eher und ja leider gibt es so etwas heutzutage wohl noch... Da wird auf zwischenmenschlicher Ebene voll versagt und mit der Fairness nimmt man es auch nicht immer so genau. Außerdem waren die zu erbringenden Leistungen für eine Person, wie mich kaum zumutbar (körperlich gesehen). Aber wie ich schon schrieb: "In der Not frisst der Teufel Fliegen". |
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| Caliborn Uargh.. Du schon wieder. abgemeldet > Arroganz ist die Fähigkeit, auf seine eigene Dummheit stolz zu sein.... Ehm.. ja. Auch ein herzliches abgemeldet an dich, würde ich mal sagen. > Erwartest du hier alternative Hilfestellungen oder nur Mitleid. Das Dingen hier heißt "Kummerkasten", nicht "Hilfsstellungskasten". Ich habe mich hier nur auskotzen wollen, das war alles. Ich habe nie um Ratschläge oder Mitleid gebeten. > Kennst du das Gefühl zu Hungern und man sich für ein Brötchen freut? Schonmal auf der Strasse gelebt? Ordentlich mal dort Dreck gefressen? Glaub mir, es macht keinen Spas. Nein, ehrlich? Mach keinen Scheiss. Da wäre ich ohne dich, dein Genie und deine Weisheit jetzt aber nie drauf gekommen. Danke, ehrlich. Ich stellte mir das, bis Du Troll hier aufgetaucht bist, wie das Leben in einem Unterhaltungspark vor. Du hast mein Weltbild nun grundlegend verändert D: > Wenn du dein Kopf zu sehr in die Vergangenheit steckst, streckst du automatisch dein Arsch in die Zukunft raus, und genau dort wird es dich ficken. Lustig, mein Kopf steckt nicht in der Vergangenheit. Ich erklärte lediglich, dass ich mit "Tiefphasen" schon meine Erfahrungen habe, und dass ich relativ resistent gegen diese geworden bin. Vorgestern ging es mir scheisse, gestern bis heute geht es mir ziemlich gut, mental, trotz lustiger Kommentare wie deinem hier ^^ Übrigens.. wenn es dich beruhigt: Ich lebe weder in der Vergangenheit, noch in der Zukunft. Im Hier und Jetzt lebe ich, was aber nicht bedeutet, dass man Zukunft und Vergangenheit nicht ab und zu mit ins Spiel bringen kann. Sie zu erwähnen bedeutet aber nicht gleich, dass man auch in ihnen lebt. In meinem Fall war meine Vergangenheit nichts weiter als eine nützliche Lektion, eine an welcher manch anderer wohlmöglich sogar zerbrochen wäre. Das alles war blöd, ja.. auch die Nachwirkungen (Arbeitsmarkt) des ganzen sind blöd.. aber ich würde dennoch nichts an all dem ändern wollen. Am Ende nämlich machte all das mich zu dem Menschen der ich heute bin, und der ist eigentlich doch ganz anständig :p Das liest man selten von Menschen in diesem Thread, aber ich persönlich bin froh so zu sein, wie ich denn bin. Was mich hierzu machte, das war meine Vergangenheit, und darum bin ich auch um diese froh. > Stattdessen solltest dir denken: "Fuck, Ich steck in der Scheiße, wie komm ich jetzt da raus. Hmm, Vielleicht so ..." Denke ich auch, aber das heißt nicht, dass ich jeden Ratschlag auch in Betracht ziehen muss. Stell dir mal vor, ich fand vorgestern bereits alternative mögliche Lösungswege für diese Problematik und nahm diese in Angriff. Heute hatte ich auch gleich ein weiteres Vorstellungsgespräch, welches daraus resultierte. Mein Gegenüber dieses Vorstellungsgespräch geht zwar eindeutig als unseriös durch, aber da ich weiß worauf ich mich da einlasse würde es schon passen. Demnächst reche ich sogar mit noch weiteren Vorstellungsgesprächen. Der Steuerzahler darf sich auch freuen, denn auf dessen Kosten geht demnächst mein Gang zum Sozialgericht, das ist der Plan D, für den Fall das Plan B und C scheitern. Wie du also siehst, "Hmm, vielleicht so.." ist bereits passiert, auch wenn es nicht in 'ner Wäscherei endete. > Um es zu verdeutlichen, mir ist deine Vergangenheit so ziemlich egal, wichtig ist eher, wie man dir gegenwärtig zur Rat stehen kann. Ich muss dir hierzu mal einen kleinen Hinweis geben. Wenn du anderen Menschen mit einem Rat helfen möchtest, dann sollte dein erster Schritt nicht der sein, diesen Leuten auf die Füße zu treten (Subtexte). Bei den meisten Menschen sieht es nämlich so aus, dass sie sich gerne quer stellen Ratschläge von Menschen anzunehmen, die gerade genau dies taten. In meinem Fall hast du Glück, Arschtritte funktionieren bei mir besser als Standardfloskeln. Aber für mein Problem sind schon mehrere Lösungswege eingeschlagen worden. Nur weil ich einen Lösungsvorschlag ausschlage bedeutet es nicht, dass ich mir nicht selbst welche ausdenke ;) > Mir scheint es auch, das du dich schlecht selbstreflektieren kannst, du tendierst eher stark dazu die Schuld an andere zu schieben. Ist mir nur aufgefallen. Nunja, ich kann die Schuld für Fehldiagnosen (ich war übrigens in nahezu jedem Monat zur Untersuchung deswegen, von Blutabnahmen bishin zu kardiologischen Untersuchungen war alles für mich eine monatliche Routine - für Jahre) oder Unternehmen und Ämter, die meinen erst zu schiessen und dann Fragen zu stellen, für die kann ich persönlich nicht viel. Tatsache ist aber, dass ich ziemlich selbstreflektiert bin. Zu meinen Fehlern stehe ich, nur zu denen anderer stehe ich nicht. Das Amt hat mir - wie man dort telefonisch auch bereits zugegeben hat - vollkommen ohne Rechtsgrundlage mein Geld gestrichen. Das ich es wieder ausgezahlt bekomme, das steht allerdings immernoch in den Sternen, weil.. Jobcenter. Ist das nun meine Schuld? Ist es meine Schuld, dass eine Firma angab sie hätte mir einen Arbeitsvertrag gegeben und diesen unterschrieben bekommen, lange bevor ich bei deren "Kunden" überhaupt ein Vorstellungsgespräch hatte? .. oder ist es meine Schuld, dass ein Arzt einen geklemmten Schulternerv in Kombination mit einer minimal fehlerhaften Atmung als kardiologischen Totalschaden diagnostizierte? Ich glaube nicht. Ist es meine Schuld, dass mein Onkel am 10.01.2014 verstarb? Hier siehst du nun, dass meine Selbstreflektion funktioniert, denn auch wenn jeder Mensch da draußen auf diese Frage mit einem klaren "Nein" antwortet, so ist meine Antwort auf diese Frage doch eher "Ja", und dieses "Ja" habe ich seit dem 11.01.2014 jeden verdammten Tag in meinem Kopf herumschweben und könnte ich die Zeit zurückdrehen um die Rollen zu tauschen, ich würde es tun. Du siehst, ich kann mit dem Finger auch auf mich selbst zeigen.. in den meisten Fällen tue ich dies sogar. Bei der aktuellen Situation ist es nicht anders. Ich musste eine Entscheidung treffen, zwischen A und B wählen, wählte B und es stellte sich als ein Fehler heraus. Ich traf die Entscheidung mit meinem besten Gewissen, hielt sie für die logischere und somit bessere Wahl. Sie war es nicht, und auch das ist etwas, was ich mir nun Vorwerfe. Die daraus entstandenen Konsequenzen, welche entweder auf den Fehlern oder Rachegelüsten anderer enstanden sind, die aber sehe ich nicht als mein machen an. > Tut mir leid, das meine Worte harsch klingen, aber im Moment jammerst du auf einen Niveau, wo ich mir denke: Junge du bist erst 30 und gescheit beisamm, tue was. Ja, ich bin schon krass drauf.. in einem Kummerkasten über meinen Kummer reden zu wollen.. sehr blöde Idee von mir. Was bringt dich bitte auf die Idee, dass "hier im Thread posten" und "was tun" in einem direkten Widerspruch zueinander stehen? Das Einzige was ich nicht tue ist es aktuell, dem Jobcenter seine Wünsche zu erfüllen. Beim Jobcenter hätte man es nun nämlich gerne, dass ich einmal vorbeikommen soll um bei einem "Arbeitsvermittler", welcher mir laut eigener Aussage mein Leben zur Hölle machen wird, sollte ich auch nur ein mal einen Fehler machen, betteln zu kommen. Das ist das Einzige, was ich aktuell nicht mache. Ich zog einen schriftlichen Widerspruch dem ganzen einfach vor. Fakt nämlich ist, dass die Grundlage meiner Leistungssperre vollkommen aus der Luft gegriffen wurde und man nicht einmal eine Eingliederungsvereinbarung von mir vorliegen hat, auf welcher Basis man Sanktionen gegen mich erheben könnte. Das ich betteln komme, das hätte man dort drüben vielleicht gerne.. dem Anschein nach habe ich zur Zeit aber einen 6er im Lotto: Ich kann dem Jobcenter eins auswichen und es vors Sozialgericht ziehen. Mein Geld wurde ohne Grund gesperrt, eine Anzeige wegen Sozialbetrugs wurde ohne jegliche Grundlage angedroht und man versucht nun, das ganze mit Sanktionen zu begründen. Sanktionen aber sind ohne Eingliederungsvereinbarung ebenfalls etwas, was sich jeglicher Rechtsgrundlage entzieht. Um nichts auf der Welt würde ich mir die Chance entgehen lassen, diesen Mistkerlen vom Jobcenter vorm Sozialgericht einmal eins auszuwichen. Beraten ließ ich mich bereits. Das Jobcenter hat ins Klo gegriffen. Was auch immer die in diesem Klo gefunden haben, ich möchte es denen nun in den Rachen schieben ;).. und wenn sie nicht einlenken ist es genau das, was auch passieren wird. himitsu > 1€-Jobs Moderne Sklaverei ist was feines.. würde ich aber tatsächlich in Betracht ziehen, wenn es in mein Berufsbild passen und mir so ein wenig Berufserfahrung und ein brauchbares Arbeitszeugnis bringen würde. > Aber nur weil man denkt eh bald zu sterben "könnte", hätte man natürlich dennoch sein Bestes geben können und wenn es nur dazu ist, um nochmal zu zeigen daß man gut/besser ist ... das restliche Leben leben heißt ja nicht, daß man es sinnlos verleben muß. Wie kommst du denn nun darauf, dass ich das was ich als meinen damaligen "Rest" ansah "sinnlos" vergeudet habe? Genau genommen machte ich das Beste aus dem, was ich als mein damaliges Zeitfenster ansah. Ich erlebte viele tolle Sachen, hatte eine Menge Spaß, und am Ende nahm man mir halt mein Verfallsdatum weg. Erst ab dem Tag, ab welchem das Verfallsdatum verschwand, stand der Sinn meiner vorherigen Aktionen in Frage. Vorher war alles top mit denen. > Außer reich zu sein hab ich eigentlich schon fast alles ausprobiert, bis hin zu solchen Fragen wie "springen oder nicht und wenn nicht, warum nicht?", für ein paar Sekunden, beim Laufen über eine Brücke. (fand zwar keine wirklich überzeugenden Gründe dagegen, aber zum Glück auch nicht genug dafür) Zu springen wäre ohnehin ein vollkommen sinnfreier Gedankengang. Man sollte das Leben als eine Prüfung sehen.. nicht als eine Prüfung irgendeines Gottes oder sowas.. als eine die man sich selbst stellt. Manche Menschen haben es einfach, deren Leben ist von Anfang bis Ende Tetris, Level 1. Andere Menschen - da zähle ich mich nicht zu - spielen von Anfang bis Ende Flappy Bird und wieder andere spielen immer wieder andere Games. Egal was kommt, man sollte schon versuchen es bis zum Ending zu schaffen :p Und weil ich mir mein eigenes Leben auch zur Prüfung machte ist meine Einstellung zu dieser gesamten Situtation eben die, die sie nun ist. Das Schicksal möchte, dass ich meinen aktuellen Pfad verlasse? Schön.. das ist ein Grund mehr für mich weiter an diesem Pfad festzuhalten. Aufzugeben ist nicht mein Ding, Hilfestellungen anzunehmen die dem Aufgeben gleich kommen ebenfalls nicht. Zudem kommt beim Thema Wäscherei - wie bei vielen anderen Geschichten - abgesehen davon auch ein gesundheitlicher Faktor mit ins Spiel. Auch wenn mein Leiden mich vermutlich nicht umbringen wird, so ist es da. In den meisten Situationen merke ich nichts davon, da kann ich wenn nötig 60km mit dem Rad über irgendwelche Hügel fahren, mein Fitness-Training verfolgen und tun wo ich eben Lust drauf habe.. .. aber es gibt Situationen welche mich aus dem Verkehr ziehen können. Luftverhältnisse sind es von denen ich hier rede. Während meines Zivildienstes bin ich z.B. einmal für einige Wochen in der Großküche eingesetzt worden, primär um unsere wundervolle Spülmaschine (ich rede nicht von diesen kleinen Dingern, die wir alle in unseren Küchen stehen haben) zu bedienen. Dieses Gerät heißte die Luft in diesem kleinen, schwach belüfteten Raum stark auf und erhöhte die Luftfeuchtigkeit enorm. Genau das ist mein Kryptonit. Bestimmte Luftverhältnisse (u.a.) packt mein Körper nicht, was ihn dazu bringt viel zu viel Sauerstoff in mein Blut zu pumpen und was nach wenigen Minuten dafür sorgen kann, dass... naja... kennst du es, wenn dir mal ein Arm einschläft? Das bekomme ich innerhalb weniger Minuten am gesamten Körper, zusätzlich folgt ein wundervolles Schwindelgefühl, ein Verlust meiner Hand-Augen-Koordination, stechende Schmerzen in Brust und Arm und joa.. macht Spaß. Normalerweise habe ich in meinem Leben keinerlei Probleme damit, denn ich weiß was für Situationen oder Einflüsse als Katalysator für diese Geschichte dienen und diese meide ich halt. In einer Großwäscherei dürften ähnlich lustige Verhältnisse herrschen. Das ist meine Einschränkung. Ich bin für nahezu jeden Job offen.. mein Gott, vor meiner Umschulung arbeitete ich als Zusteller, bekam beinahe 1 Jahr lang meine 30-Stunden-Wochen bezahlt während ich 50-Stunden-Wochen schob.. also.. ja.. niederer und schlecht bezahlter Arbeit gegenüber bin ich offensichtlich nicht abgeneigt. Aber ich muss schauen, dass diese Arbeit auch mit meinem Leiden kompatibel ist. Katalysatoren für dieses Leiden sollten am Arbeitsplatz im Optimalfall keine sein, falls doch aber ist es mir wichtig, dass die Möglichkeit besteht jederzeit schnell gegen dieses Leiden vorgehen zu können. Es gibt bestimmte Tricks, mit denen ich das ganze nämlich temporär in den Griff bekommen kann. Bei allem was in Richtung Akordarbeit schreit sind diese aber schwer anzuwenden. Bei Dingen die in diese Richtung gehen weiß ich gleich, dass ich sehr schnell gekündigt werde, denn früher oder später passiert es zu oft, fällt auf, und weg bin ich. All das ist ebenfalls ein Grund dafür, wieso ich an meinem Pfad festhalten möchte. Ich besitze die Qualifikation, und mein Berufsbild ist mit meinem gesundheitlichen Zustand kompatibel. Du kannst mir ruhig glauben wenn ich dir schreibe, dass ich mich auf jedes Stellenangebot bewerbe, welches zu meinen Qualifikationen und meinem Zustand passt. Zudem befinde ich mich bei nahezu jeder Zeitarbeitsfirma im Umkreis bereits in der Kartei. Problem ist halt nur, dass die Berufserfahrenen immer den Vorzug geben, selbst wenn es um stupide Tätigkeiten wie die des Datenerfassers für senationelle 9 Euro die Stunde geht. Selbst auf Minijobs und Teilzeitjobs in sämtlichen in Frage kommenden Bereichen bewerbe ich mich. Also ich finde es wunderbar, dass die meisten in diesem Thread sich auf meinen eher ironisch gemeinten "Da bin ich zu arrogant für"-Kommentar fixierten und mich dadurch für das wandelnde Klichee eines RTL-Zuschauer halten, aber das ist bei mir nicht der Fall. Tatsächlich bewerbe ich mich auf so ziemlich jede Stelle, die ich für möglich halte. Mit meinem kleinen Leiden hier wollte ich einfach nur nicht hausieren gehen.. denn nun sehe ich es kommen, dass die Hobby-Mediziner des Animexx sich auf ihre hohen Rösser schwinden und Ferndiagnosen stellen werden. Falls jemand das nun tun möchte sollte er/sie übrigens wissen, dass ich meinem aktuellen Arzt in dieser Hinsicht mehr Vertrauen entgegen bringe als.. uhm.. Internet-Menschen. Karasu616 > Nach dem Abi war ich beim Bund, hab dann noch bissl was soziales gemacht und hab nun meine Ausbildung zum Altenpfleger gemacht - die wohlgemerkt - auch etwas anspruchsvoller war Funny Fact: Als mein damaliger Plan A, die Umschulung zum Bürokaufmann, temporär scheiterte fragte ich, wie es mit einer Umschulung zum Altenpfleger aussehen würde.. auch da die Medien immer davon sprachen, wie sehr diese doch gebraucht würden, und weil ich die Arbeit (Zivildienst) auch nicht als schlimm ansah. Schlimm sah ich eher an, wie man mit den Bewohnern des Heims umging, in welchem ich eingesetzt wurde. Waren Besucher da war alles super, aber waren sie weg nannte man die Bewohner - in deren Hörreichweite - "Gemüse", brüllte manche von ihnen regelmäßig einmal an und leistete sich auch viele ähnlich toller Sachen. Ich weiß nicht wie es in anderen Altenpflegeheimen aussieht, da ich dort nie hinter die Kulissen blicken konnte. Was in dem Pflegeheim ablief wo ich es konnte, das fand ich aber schon.. schockierend.. zu wissen das meine Großmutter damals auf der selben Etage gelegen hatte machte das ganze nicht besser :-/ Aber was ich eigentlich sagen wollte ist, dass ich auch daran dachte diesen Job auszuüben, mit einem ähnlichen Gedankengang wie dem den du hier äußertest.. mit dem die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Niedere Arbeit ist sowas für mich aber nicht. Was ich als niedere Arbeit ansehe ist all das, was zusammen a) miserabel bezahlt, b) vollkommen anspruchslos und c) eine karrieretechnische Sackgasse ist. Ich möchte von meiner Arbeit leben können, zumindest ansatzweise mein Potential ausschöpfen. Grund hierfür ist u.a. übrigens auch, dass ich sehr boreout-gefährdet bin. Ich arbeitete damals eine Weile im Einzelhandel bei Saturn, ich war fast ausschließlich damit beschäftigt DVD's, CD's, Blurays und Spiele neu nach dem Alphabet zu sortieren. Eingebracht hat es mir einen Boreout, das Gegenstück zum Burnout.. schön war das nicht. Damit sage ich übrigens nicht, dass der Job bei Saturn ein schlechter war. Mein Kopf muss einfach nur immer ein wenig beschäftigt werden, ansonsten gehe ich kaputt. Darum bin ich ein Gamer. Wenn ich andere Dinge zu tun habe, wunderbar, dann kann das Gaming auch mal für Wochen ausfallen ohne das es mich juckt.. aber wenn ich nichts zu tun habe, dann brauche ich dieses Gaming.. denn es hält den Kopf beschäftigt. Meine Tätigkeit bei Saturn (Köln, Hansaring.. der mit der zumindest damals noch deutschlandweit größten Auswahl an Medien) war für mich persönlich nur zu "stumpf" und es dauerte nicht lange bis sie mich ausbrannte. Danach arbeitete ich als Zusteller, schob für 900,- Euro im Monat meine 50-Stunden-Wochen. War das die reinste Abzocke dort? Klar war sie das. Trotzdem machte ich diesen Job relativ gerne, denn man war durchgehend beschäftigt. Man beriet Kunden, plante anhand der vorliegenden Sendungen welche Route die Effizienteste sein dürfte, bildete neue Azubis aus.. es war okay. Das Gehalt und die Arbeitszeiten waren Mist, aber der Job selbst hielt einen beschäftigt, und darum störte es mich meist nicht. Erst als ich zur stellvertretenden Depotleitung befördert wurde und man von mir verlangte meinen Mitarbeitern diese "Du arbeitest heute 12 Stunden"-Orders zu geben, ab da wurde das ganze für mich kritisch. Tatsache ist nämlich, dass ich dies nicht tat. Stattdessen klärte ich meine Mitarbeiter und Kollegen darüber auf, was unser Gesetzgeber zum Thema Überstunden zu sagen hat und ergänzte immer wieder, dass sich alle bitte auch nur an das halten sollten. Wir brauchten mehr Personal, aber solange das vorhandene Personal alles gestemmt bekam erhielten wir keins. Was das bedeutet kann ich auch erklären: Im Schnitt war der Bezirk jedes Zustellers so zurechtgeschnitten, dass dieser genau 6 Stunden darin unterwegs ist, wenn er 600 Briefsendungen mit sich führt. Meist ging diese Rechnung bei diesen Mengen auch ganz gut auf. Um sämtliche Feiertage herum und zwischen Herbst und Frühling sah es nur immer wieder so aus, dass auf einen Zusteller 1.000 bis 5.000 Sendungen pro Tag kamen. Damit waren wir Mengenmäßig auf dem Niveau der Deutschen Post AG, hatten dafür aber jeweils um die acht mal größere Bezirke zu beliefern. Order von oben war es die Leute so lange fahren zu lassen bis sie fertig sind. Einer meiner Kollegen/Mitarbeiter machte dies regelmäßig sogar.. der arme Kerl erschien häufig um 7 Uhr zur Arbeit, und machte um 23 Uhr Feierabend. Fertig wurde er meist dennoch nicht. Das war mein Ex-Job.. der perfekte Beweis dafür, dass ich mich nicht vor "niederen Tätigkeiten" scheue, auch wenn ich nicht in 'ner Wäscherei enden möchte :p Diamond_Princess > Damit meine ich, dass man dann eben über seinen Schatten springen und auch mal die unangenehmen Dinge, die einem sonst vielleicht überhaupt nicht legen, tun muss um wenigstens erstmal wieder in ein geregeltes Leben zu finden. Mit einem Job in einer Wäscherei dürfte das aber nicht klappen, speziell bei mir und meinem lustigen Zustand ^^ Weiterhin pro Woche mehr Bewerbungen rauszuhauen als die meisten Arbeitslosen im Quartal, gegen das Jobcenter angehen und zusammen mit diversen privaten Arbeitsvermittlern zu schauen was so alles geht, das halte ich einfach für sinnvoller. So bleibt meine Würde auch in Takt, denn im Real Life wird nach wie vor niemand erfahren, dass ich temporär zum Krüppel werden kann :D Not my fault, someone put a wall in my way. |
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| @Grayfox: Nagut, wenn du so meinst. Btw, verwende meinen Familiennamen nicht für irgendwelche Beleidigungen, der ist heilig, wenn du es RL zu mir gesagt hättest, hätte ich erzieherische Maßnahmen anwenden müssen. Du kannst mich beleidigen, aber nicht meine Familie. Ich hab vielleicht so etwas wie dein Stolz beleidigt, aber nur gegenüber deiner Person hab ich Kritik ausgeübt. Oder ist es bei dir gang und gebe, sowas zu tun? Hatter verstanden? |
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| Zuletzt geändert: 02.10.2014 10:12:21 |
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| abgemeldet Ha ha :D Witzig, denn dass es sich um deinen Familiennamen handelte, das wusste ich gar nicht. Ich ging davon aus, dass dein Nickname genau die Aussage besitzt, für welche ich ihn anwandt *g* Tatsächlich dürften sehr viele deinen Nicknamen zu aller erst als ein absolut respektloses "Fuck you" deuten und dich aufgrund dessen sofort als Troll abstempeln, solange sie deinen Steckbrief meiden. Aber wenn überhaupt habe ich dich beleidigt, nicht deine Familie.. denn meine Aussage war ein Exklusivstatement an dich als Person - fühl dich geehrt :p Auch verwendete ich nicht deinen Familiennamen für irgendwelche Beleidigungen, ich benutzte ein im Internet schon seit Jahren gängiges Standard-Kürzel. Das dein Familienname zufällig identisch damit ist, das geht mir so ziemlich am Arsch vorbei. > wenn du es RL zu mir gesagt hättest, hätte ich erzieherische Maßnahmen anwenden müssen. Nunja.. versuchen können hättest du es. Das wäre sicher.. unterhaltsam.. gewesen :-) > Ich hab vielleicht so etwas wie dein Stolz beleidigt, aber nur gegenüber deiner Person hab ich Kritik ausgeübt. Same here, buddy. > Oder ist es bei dir gang und gebe, sowas zu tun? Tatsächlich ist es bei mir Gang und Gebe meinen "Tonfall" an den "Tonfall" von Online-Trollen anzupassen, ja. Genau dies tat ich in speziell deinem Fall hier. Not my fault, someone put a wall in my way. |
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Das ist meine Art dir mitzuteilen, dass du auf meine Postings in diesem Thread hier nicht mehr zu reagieren brauchst. Ich kann nicht mit. . aber auch nicht ohne dich~ ♥ . . .manchmal träum' ich nur von dir~ ♥ |
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| @grayfox: Hmm, durch deine Aussagen zweifle ich mal deine charakterliche Reife an, daran musst du selber an dir arbeiten, denn mit dieser Einstellung wirst du immer wieder große Schwierigkeiten im Berufsleben bekommen, dennoch wünsche ich dir viel Glück bei der Berufsfindung. In dem Sinne klink ich mich mal aus der Diskussion aus |
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abgemeldet Funny Fact: Als mein damaliger Plan A, die Umschulung zum Bürokaufmann, temporär scheiterte fragte ich, wie es mit einer Umschulung zum Altenpfleger aussehen würde.. auch da die Medien immer davon sprachen, wie sehr diese doch gebraucht würden, und weil ich die Arbeit (Zivildienst) auch nicht als schlimm ansah. Schlimm sah ich eher an, wie man mit den Bewohnern des Heims umging, in welchem ich eingesetzt wurde. Waren Besucher da war alles super, aber waren sie weg nannte man die Bewohner - in deren Hörreichweite - "Gemüse", brüllte manche von ihnen regelmäßig einmal an und leistete sich auch viele ähnlich toller Sachen. Das ist leider Realität in vielen Heimen - aber nicht allen. Da stellt sich die Frage, was die Ursache davon ist und oftmals, ist es der Beruf bzw. die Einrichtung selbst. Dabei liegt es nichtmal am oftmals niedrigen Lohn, sondern eher an dem Stressfaktor, der dadurch zustande kommt, dass die Personalschlüssel in Pflegeheimen viel zu gering sind. Nur mal im Rande - ich arbeite auf einer Demenzstation und habe 20 Bewohner zu versorgen (bis zu 22, die anderen 2 Plätze sind für Kurzzeitpflege gedacht). Da sind Menschen dabei, die vieles unter Anleitung noch machen können und Menschen dabei, die nichts mehr selbständig machen können ausser weglaufen und im Frühdienst sind wir nur zu zweit. Eine Fachkraft (ich) und eine Hilfskraft oder Praktikantin. Ich muss sagen, dass ist verdammt anstrengend. Das kommt zum einen daher zustande, dass demente immernoch geringere Pflegestufen haben (und somit für die Einrichtung weniger Geld bringen) als geistig fitte und komplett Immobile Menschen. Aber ganz ehrlich, für einen Dementen brauch ich mehr Zeit in der Pflege, als für einen Bettlägerigen. Das klingt vielleicht doof, aber es ist tatsächlich so. Und da müsste sich die Politik endlich einmischen, was sie schon seit 10 Jahren versprechen, aber sich natürlich bis heute noch nichts tut. Zum anderen sind Private Pflegeheime (also Heime die keinen Träger wie Diakonie, Caritas, Rotes Kreuz, paritätischer Wohlfahrtsverband etc. haben) natürlich auch auf Gewinnmaximierung aus und da die Kosten in einer Einrichtung 90% Personalkosten sind, wird natürlich an Löhnen und zusätzlichem Personal gespart. -> verursacht auf Dauer bei Mitarbeitern Stress -> Stress wird an Bewohnern ausgelassen -> Arbeitgeber verursacht neuen Stress -> Stress wird weiterhin an Bewohnern ausgelassen -> Bewohner machen dann Stress -> Stress Maximierung. |
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| Hallo. also ich Hab eine klassische Herzschmerzsituation. Seit fast einem Jahr habe ich mich von meinem letzten Freund getrennt. Ich bin 24 und er war Mein zweiter Freund. Beide Kerle haben mich betrogen. Irgendwie hat das Mein vertrauen in die Männerwelt nicht gerade gesteigert... Naja. Darum gehts primär nicht. Ich habe mich neu verguckt. Ich kenne ihn aus dem Studium, vor 1 1/2 Jahren haben wir mal zusammen gearbeitet. Seit einem halben Jahr denk ich mir: ja er würde mir schon gefallen. Hatte da aber noch wenig Bedürfnis was neues einzugehen. Vor kurzem hat er seinen Bachelor gemacht ich habe ihn deswegen wieder in der Uni gesehen. Seit dem bin ich fertig mit den Nerven. Ich bin die Art Frau die keine Probleme hat den Mann nach einer verabredung zu fragen. Aber ich habe ihn leider nie alleine vorgefunden, und ich will leider auch nicht dass seine Kumpels (die ich auch über das Studium kenne) über mich reden oder noch schlimmer: mich trösten wollen. Durch Meine trennung Wurde ich genug getröstet darauf Hab ich Kein bock mehr! Leider ist die wahrscheinlicjkeit dass ich ihn in der Uni seh durch seinen Bachelor geringer geworden... Vielleicht taucht er nochmal Ende des Jahres da auf, zur weihnachtsfeier aber who knows. Weil ich von "damals" Noch seine Handynummer habe, Kämpfe ich damit ihn anzurufen und zu fragen ob er mal Lust auf ein Date hat. Gar nicht so einfach: alles in mir sagt: neinnnn, sowas muss man einen ins Gesicht sagen. dazu kommt noch dass ich doch leicht verunsichert bin... Hab mal mit einer freundin geredet. Sie meinte, dass Jungs oft betrügen Wenn man ihren "jagtinstinkt" wegnimmt und es als Frau besser ist zu warten bis er fragt. Ich halte dass für Unsinn und falls er wirklich so denkt kann er mir eigentlich gestohlen bleiben... Aber irgendwie verunsichert mich das doch. Haben Männer WIRKLICH so ein großes Problem Wenn ich direkt um ein date Frage? Muss ich echt vorher Noch ewig rumflirten um irgendwann die Hoffnung zu bekommen dass er mich mal fragt? Und Wenn er nie fragt? Das ist mir alles zu unsicher... also ich kenne ihn jetzt auch nicht sooo gut dass ich mit sicherheit sagen könnte er hat Keine Freundin. Aber Wir haben schon miteinander geredet, und ich mag seine werte die er vermittelt und seine Neugier für die welt. Ich steh Grad echt unter Stress, Hab deswegen miese Laune. Ich will so gerne anrufen, das nervt mich ich bin Keine 12 mehr die Probleme mit dates hat. Ich glaub ich brauch einfach ein bisschen bestätigung, dass Meine Idee nicht komplett bescheuert ist. Danke fürs lesen |
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| @ Scarface Nun ja es ist schon was dran an dem Jagdinstinkt-dingens was aber nicht heißen soll daß es auch auf jeden zutrifft oder das dieser sich bei jedem gleich ist der so und nicht anders ist... wie er im Detail drauf ist wirst du erst erfahren wenn du ihn länger/besser kennst... Das hat aber nicht das geringste mit der gegenwärtigen Situation zu tun, du solltest aufhören nach dem "Perfekt" zu streben denn am Ende wird dir (eventuel) die Chance durch die Lappen gehen... was ich damit meine ist: du hast seine Nummer also ruf ihn an und hör auf darüber nachzudenken was besser wäre oder nicht. Weil wie du über diesen Annäherungsversuch denkst ist die eine sache die Andere was er darüber denkt und das kannst du nicht wissen. Entscheident in der Sitation ist was er denkt und nicht du. Wenn er dich Positiv in erinnerung hat wird er dir kleine oder sogar Große fehler durchgehen lassen, zB. daß du anstatt es ihm ins Gesicht zu sagen ihn bei einem Telefonat um ein Date bittest (oder aufforderst). Wenn er kein Interesse hat, aus welchen Gründen auch immer, wird er selbst wenn alles perfekt ist absagen oder nicht mal einen alternativen Zeitpunkt nennen. Wenn du nur rumgrübelst wird nichts passieren... Natürlich du kannst darauf hoffen ihn iwann wiederzusehen und es so sagen wie du es für richtig hälst... aber ob sich eine solche Möglichkeit ergibt weiß keiner nicht mal du selbst so wie es rauszulesen ist. Darum nutze alle Möglichkeiten die dir offenstehen... |
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| Zuletzt geändert: 27.10.2014 23:09:29 | |||||||
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| Hallo :) Ich sehe das genauso wie mein Vorredner. Was hast du schon zu verlieren? Ich finde du siehst das alles zu negativ, durch das was dir vorher passiert ist. Vielleicht ahnt er noch nicht mal dass du so großes Interesse hast. Und wenn du ihn eh nur noch selten siehst, kommt es wenigstens hinterher nicht zu irgendwelchen täglichen, unangenehmen Begegnungen. Ich würde ihn anrufen. Überleg dir vorher was du sagen möchtest, damit es nicht zu einem nervösen rumgestammel kommt. ;) Think positive! Jede Chance ist es wert, genutzt zu werden! ;) |
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| Hey ihr! Ich habe in der Männerwelt auch absolut keine Chane... Ich bin jetzt bereits 22 Jahre alt und habe keine richtige Beziehung gehabt. Ich wurde als Kind viel von Jungs gemobbt und jetzt habe ich schwierigkeiten normal mit Jungs zu reden. Vorallem wenn sie gleich alt sind wie ich. Irgendwie entwlickle ich eine Art Abwehr Technik gegenüber den Jungs und bringe entweder kein Wort raus oder sprech irgendwelche eigenartige Sachen. Wenn ich mich in einen Jungen verguckt habe, bekam ich immer absagen oder wurde ausgelachen... jetzt trau ich mich ihnen nicht mehr zu öffnen und kann schlecht über meine Gefühle sprechen. Maaan, was soll ich bloss machen T.T |
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