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True Heart


Erstellt:
Letzte Änderung: 12.06.2019
nicht abgeschlossen (20%)
Deutsch
3418 Wörter, 2 Kapitel
Als ihr der alte Brennan, Schmied und Trunkenbold, von den Dracheneiern erzählt, die jedes Leiden heilen können, wächst in Diana die Hoffnung endlich etwas für ihre totkranke Mutter tun zu können. Die Höhlen in den Bergen, die ihr Dorf wie ein Schutzwall umgeben, erscheinen ihr der perfekte Ort, um mit ihrer Suche zu beginnen. Doch nicht nur ihr Weg wird beschwerlich sein, auch das Wesen, in dessen Reich sie so blauäugig eindringt, wird ihr Leben, ihre Zukunft für immer verändern. [Fantasy, Fem-Slash]

Fanfic lesen
Kapitel Datum Andere Formate Daten
~komplette Fanfic~ V: 10.06.2019
U: 12.06.2019
Kommentare (4 )
3418 Wörter
Prolog Prolog E: 10.06.2019
U: 12.06.2019
Kommentare (3)
461 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 1 Kapitel 1 E: 10.06.2019
U: 12.06.2019
Kommentare (1)
2957 Wörter
abgeschlossen
KindleKindle
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Kommentare zu dieser Fanfic (4)

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Bitte keine Beleidigungen oder Flames! Falls Ihr Kritik habt, formuliert sie bitte konstruktiv.
Von:  --Tsuki--
2019-06-14T20:28:52+00:00 14.06.2019 22:28
Hallöchen, hier mein Feedback zu Kapitel 1.
Dass ich deinen Ausdruck mag, weißt du ja schon 😊 Die Sache mit den Adjektiven lasse ich mal außen vor, möchte aber auch nicht vorenthalten, welche Stelle mir in Sachen Beschreibungen besonders gefallen hat.
Zitat: „als sie ihn forschend betastete, verflüssigte sich die Kälte, wurde zu Wasser und benetzte ihre Fingerkuppen.
Schnee.“

Statt zu schreiben, dass sie in etwas Kaltes, Nasses greift, hast du diese schöne aktive Handlung genutzt, um den Schnee zu beschreiben. Das ist richtig gut! Vermutlich liegt es daran, dass Diana in dem Moment nichts sehen konnte und sie (und damit auch der Leser) andere Sinne nutzen musste. Behalte dir das unbedingt bei, alle Sinne anzusprechen! Es ist wichtig, dem Leser auch zu vermitteln, wie die Umgebung riecht, wie etwas schmeckt, anhört oder anfühlt.
Als Neuling neigt man oft viel zu sehr dazu, dem Leser nur zu sagen, was man sieht, dabei ist alles andere genauso wichtig!

Nun zu den Kritikpunkten, nach denen ich mich zugegebenermaßen ein bisschen intensiver umgesehen habe.
Die erste Szene finde ich zu lang geraten. Tatsächlich passiert ja noch nichts, außer dass Faye/Feye (die Schreibung variiert zwischendurch, wobei ich Faye bevorzugen würde ;p ) nach Diana sucht. Zwar werden ihre Umstände ein wenig beleuchtet, aber eben auch nicht so richtig.
Ich bin mir nicht sicher, ob das beabsichtigt ist, den Leser noch ein wenig im Dunkeln tappen zu lassen, aber ich würde mir eine kurze Erläuterung wünschen, warum sie da arbeiten. Sie werden schlecht behandelt, sogar geschlagen und haben offensichtlich Angst vor ihren Dienstherren. Da stellt sich mir als erstes die Frage, warum sie sich das überhaupt gefallen lassen. Sind sie Sklaven? Müssen sie den Job bei diesen furchtbaren Bauern ausüben, weil der von allen am besten zahlt und sie dringend auf das Geld angewiesen sind? Warum verlassen sie das Dorf nicht einfach? Und warum flieht Diana während der Arbeitszeit? Kann sie zu anderen Zeiten das Dorf nicht verlassen / wird sie eingesperrt?
Mein Tipp wäre sogar, die erste komplett Szene zu streichen und stattdessen gleich in Szene 2 zu springen, in der Diana in ihrem Versteck hockt, Fayes Handlungen beobachtet und sich der Konsequenzen ihres Handelns bewusst ist, also auch was es mit Faye macht, wenn sie sie jetzt suchen muss und ihr Schläge drohen, wenn sie zu spät kommt. Diana weiß ja, was da abläuft, daher kann man die wichtigen Infos aus Szene 1 auch gut in Szene 2 integrieren und nebenher die Situation/das Setting ein bisschen genauer erläutern. Du musst nicht alles verraten, aber die Rahmenbedingungen abzustecken, würde dem Text gut tun.

Szene 3 – der Aufstieg – ist dir gut gelungen! Die Landschaftsbeschreibungen und Dianas Anstrengungen kommen gut und bildhaft rüber und ich war richtig drin in der Szene. 😊 (ich würde es ggf. Noch um ein paar Sinneseindrücke mehr ergänzen, siehe oben)

Nachdem sie gefallen ist, würde sich btw auch ein Perspektivwechsel zu Faye anbieten. Wie sich Dianas Abenteuer auf sie auswirkt zum Bespiel. Es ist eine geeignete Stelle für einen Cliffhanger, was die Spannung insgesamt steigert – vorausgesetzt, du möchtest überhaupt Perspektivwechsel in deiner Geschichte! Ansonsten habe ich nichts gesagt :x

Szene 4 – gefällt mir auch sehr gut. Die Dunkelheit und die aufsteigenden Ängste sind wirklich beklemmend. Die kleinen Infobrocken über ihren Stand im Dorf finde ich sehr gut integriert, ebenso die Rettung durch die „Glühwürmchen“.

Auch hier wäre ein Perspektivwechsel gut möglich. Du siehst, Fayes Lebensumstände interessieren mich brennend 😊

Szene 5 – Dianas Motive und Handlungen passen gut zusammen. Man kann nachvollziehen, warum sie diesen Glühwürmchen blindlings vertraut – sie hat ja eh keine Wahl und kann zumindest hoffen, dass es ihr hilft.

Insgesamt finde ich die Handlung interessant und bin schon sehr auf die Begegnung mit der Bewahrerin gespannt! Jedoch denke ich, dass hin und wieder ein Perspektivwechsel den Text auflockern würde. Das würde zudem verdeutlichen, wie viel Zeit während ihrer Wanderung vergeht. Noch hat man irgendwie insgesamt das Gefühl, dass doch alles recht flott vonstatten geht

Ich hoffe, das ist nicht zu viel des Guten ^^;

Hab einen schönen Abend,
Tsuki

Von:  --Tsuki--
2019-06-13T20:19:54+00:00 13.06.2019 22:19
Hallo! 😊
Ich bin gestern zufällig per Twitter auf deine Geschichte aufmerksam geworden und fand das Exposé so ansprechend, dass ich (trotz Fem-Slash 😉 ) gern mal reinlesen wollte.
Zunächst einmal: großes Kompliment für deinen Ausdruck! Gerade im FF-Bereich ist der ja leider oftmals eher platt. Deiner hingegen gar nicht. Man spürt, wie viel Herzblut in deiner Schreibe steckt und welche Mühe du dir gibst, schöne Formulierungen zu finden und einen reichen Wortschatz anzubieten.
Der Prolog hat mir super gefallen. Er ist herrlich packend geschrieben. Die Handlung geht schnell voran, ohne überflüssige Erklärungen, die Beschreibungen sind sehr lebendig und der Moment, in dem sich herausstellte, dass die Drachendame die Perspektivfigur ist und sie auf einen Retter hoffte, ist eine tolle Wendung, mit der ich so nicht gerechnet habe und die Lust auf mehr Überraschungen macht.

Eine Sache ist mir jedoch aufgefallen, die ich dir nicht vorenthalten möchte, und die mich beim Lesen ein bisschen gestört hat: Du tendierst sehr dazu, Adjektive zu benutzen.

"Die blauen Augen des Mannes starrten blicklos an die Höhlendecke, die sich im vorherrschenden Dämmerlicht in zahllose Schatten hüllte. Sein gewelltes Haar klebte ihm in dunklen, dicken Strähnen an der Kopfhaut, ... ."

Ich denke, die meisten könntest du getrost weglassen. Spielt die Augenfarbe wirklich eine Rolle? Oder die Beschaffenheit und Farbe des Haars? „blicklos“ hingegen finde ich gut, weil man „starren“ normalerweise mit einem Blick in Verbindung bringt. Da ist der Einsatz des Adjektivs meiner Meinung nach sinnvoll.
„Vorherrschend“ und „zahllos“ hingegen finde ich in diesem Zusammenhang überflüssig. Dem Text würde es an nichts fehlen, wenn sie weg wären – es wären immer noch genau dieselben Aussagen. 😊
Kapitel 1 habe ich ebenfalls schon gelesen - doch dazu schreibe ich (hoffentlich morgen) einen Kommentar, wenn erwünscht. ^^

Liebe Grüße,

Tsuki

P.S. Die Kritik ist keinesfalls persönlich gemeint. Ich hoffe, dich damit ein wenig unterstützen zu können, das Beste aus deinem Text herauszuholen, da dir das Schreiben wichtig zu sein scheint.

Antwort von:  yamimaru
14.06.2019 08:22
Guten Morgen ^^

ich hab mich total darüber gefreut, als ich heute Früh deinen Kommentar gesehen habe, von daher erst mal vielen, lieben Dank dafür. Besonders, dass du meiner Geschichte, trotz dem kleinen Vorbehalt, eine Chance gegeben hast und dir so viel Mühe mit deinem Feedback gegeben hast. :)
Auch freut es mich, dass du von dem doch eher kurzgehaltenen Prolog so begeistert bist und das Lob bezüglich meines Ausdrucks macht mich richtig stolz ... und ein bisschen verlegen *lacht*

Deine Kritik ist angenehm sachlich und konstruktiv, was es mir leicht macht, diese auch anzunehmen, obwohl man ja zugegeben nie gerne Kritik über sein Baby liest. *lacht* Aber wie du auch schon erwähnt hast - das Schreiben ist mir mittlerweile sehr wichtig und ich will mich auch stetig verbessern, was wiederum nur geht, wenn mir jemand vorhandene Schwächen aufzeigt. Daher auch dafür nochmal ein herzliches Dankeschön. ^^

Ich hatte tatsächlich große Schwierigkeiten herauszufinden, wie ausführlich ich einen Charakter beschreiben soll und wann es besser ist, dem Leser ausreichend Spielraum für eigene Vorstellungen zu lassen. Bislang habe ich fast ausschließlich Fanfiktions geschrieben, in denen es kaum nötig war die Charaktere zu beschreiben, da 90% der Leser einfach wissen, wie die Protagonisten aussehen. Neue, eigene Charaktere sind relatives Neuland für mich und daher sind mir deine Tipps wirklich sehr willkommen.
War es also nötig den Toten mit Augenfarbe etc. zu beschreiben? Wenn ich mich das jetzt frage, muss ich sagen: nein, war es nicht, weil er ohnehin keine weitere Rolle in der Story mehr spielt. ^^

Oftmals verwende ich Adjektive auch, um den Lesefluss meines Empfindens nach zu verbessern und eine schönere Klangmelodie zu erzielen, darum ist es tatsächlich sehr hilfreich, wenn ich durch deinen Kommentar nun gespiegelt bekomme, dass diese Häufung bei einem Leser durchaus als störend empfunden werden kann.
Ich werde in Zukunft mehr darauf achten, ob ein Adjektiv notwendig oder auch einfach nur zu viel des Guten ist. ^^

Zum Schluss möchte ich mich einfach nochmal für dein ehrliches Feedback bedanken - es ist immer schön zu lesen, wenn eine Geschichte gut ankommt und wenn dann auch noch praktische Tipps dabei sind, ist das doppelt gut. ;)
Von daher würde mich deine Meinung zu Kapitel eins auf jeden Fall auch brennend interessieren. ^^

Alles Liebe
yamimaru
Antwort von:  --Tsuki--
14.06.2019 21:31
Hallo :) Das freut mich, dass du dich über meinen Kommentar gefreut hast und Kritik als nichts Negatives auffasst - aber ich weiß natürlich, dass sie sich im ersten Moment nie wirklich gut anfühlt ^^;

Ich mag deinen Prolog, gerade WEIL er so schön kurz ist und sich nur auf das Wesentliche beschränkt, ohne viel Drumherum zu reden und vor allem, ohne dass etwas fehlt :D Das ist meiner Meinung nach eines der wichtigsten Dinge beim Schreiben.

Haha, das mit den Charakterbeschreibungen verstehe ich nur zu gut! Ich habe auch immer nur FFs geschrieben und jetzt aktuell an meinem ersten Roman; und da war ich in derselben Situation. "wie präsentiere ich meinen Charakter den Lesern, ohne sie mit allen möglichen Details zu überschütten?" Ich habe für mich die Antwort gefunden, dass man den Lesern nicht das Gesicht und alles modellieren muss. Mein Held ist z.B. ein junger Mann, der sich für Visual Kei interessiert (ja ja, komme halt genau wie du aus der Sparte ;) ) und darum Piercings und blondierte Haare trägt. Das habe ich hervorgehoben, und die Lederjacke. Ich nutze aber auch gern andere Charaktere, um meinen Helden zu beschreiben. In etwa so: "Du hast doch hübsche gerade Zähne und eine gerade Nase, warum entstellst du dich so mit diesen Piercings?" Letztendlich ist es so, egal, wie intensiv und wortreich du deinen Charakter beschreibst: der Leser hat sowieso NIE dasselbe Bild vor Augen wie du. Aber das ist nicht schlimm. Wenn du dem Leser vermittelst, dass ein Charakter sehr attraktiv ist, wird jeder ihn sich anders vorstellen, aber immer attraktiv. Ich denke, darauf kommt es an. :)

Blaue Augen beim Toten können durchaus sinnvoll sein. Bei Game of Thrones wären blaue Augen bei einer Leiche ein "todsicheres" (hehe ...) Indiz dafür, dass diese Leiche nochmal aufsteht. Aber wenn es, wie du sagst, in diesem Fall weder jetzt noch später von Bedeutung ist, lass die Augenfarbe lieber weg. Aber natürlich ist es auch immer ein Stück weit persönlicher Geschmack und natürlich muss man nicht ohne nachzudenken alle Adjektive streichen! Gerade dann, wenn du findest, dass es sich mit ihnen besser liest, musst du natürlich abwägen. Ich würde dir dann raten, einfach mal ein paar Tage später die Szenen nochmal ohne überflüssige Adjektive und Adverbien zu lesen - und ich glaube, es wird dir auch flüssiger erscheinen. :) (Ist ein Prozess, ich fand's anfangs auch komisch, aber in Romanen großer Verlage wird es aus gutem Grund genauso gehandhabt.)

Feedback zu Kapitel 1 folgt in Kürze - ich bin dabei ^^
Von:  Kyo_aka_Ne-chan
2019-06-10T18:20:56+00:00 10.06.2019 20:20
Huhu :)

Also der Prolog macht mich schon mal total neugierig. Girls Love ist jetzt nicht so meins, aber ich gebe dem Ganzen eine Chance, alleine wegen diesem Prolog, das hat mich einfach gepackt. Prima gemacht, ich bleibe dran :)

LG
Kyo
Antwort von:  yamimaru
10.06.2019 20:26
Hey Kyo,
vielen lieben Dank für deine Rückmeldung. Das freut mich ja ungemein, dass dich der kleine Prolog so gepackt hat. :) Aber noch viel mehr freu ich mich drüber, dass du der Story, trotz Girls-Love, eine Chance geben willst. Ich hoffe, ich werd dich nicht enttäuschen. ^^

LG
yamimaru