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Projekt: Fanfiction Remaster Thief (Videospielreihe), Dishonored: Die Maske des Zorns, Dishonored, Fanfiction, Fanfiktion, Feloidea, Thief 4

Autor: FeenjaWesker

Nachdem ich die letzten Monate mit einem ständigen Auf und Ab zu kämpfen hatte und zuletzt in einer wahnsinnig anstrengenden, depressiven Phase versackt bin, habe ich mich irgendwann dazu entschieden ein paar Schritte zurück zu gehen und Abstand zu allem zu gewinnen.

Und wie es der Zufall so wollte (falls es denn so etwas wie Zufall überhaupt gibt), bin ich auf Fanfiktion.de über meine eigenen Dishonored / Thief FFs gestolpert, hab da ein bisschen herum gelesen und mir zwei Dinge gedacht:

  1. "Hey, die waren gar nicht mal so schlecht, wie ich immer gedacht habe!"

  2. "Beim Outsider, Feenja! Was hast du dir bei diesem Satzbau nur gedacht?!"

Also habe ich ein paar Tage darüber nachgedacht und mich, nach einer kurzen Rücksprache mit meiner besten Freundin, schließlich dazu entschieden, alle 4 Fanfictions komplett zu überarbeiten und sie an meinen jetzigen Standard anzupassen. Allerdings ohne sie inhaltlich zu verändern. Der Fokus lag dabei auf dem Satzbau, der Rechtschreibung und dem Feinschliff. Und ich muss ehrlich sagen, dass ich sehr zufrieden damit bin! Schon alleine weil es mir zeigt, dass ich mich seit damals tatsächlich verbessert habe; auch wenn mein verdrehter Kopf gern das Gegenteil behauptet.

Momentan verkrieche ich mich wieder ein wenig nach Dunwall und Eternal City, einfach um in den digitalen Schatten so etwas wie Ruhe zu finden und meinen eigenen, schwermütigen Gedanken eine Pause zu gönnen; was mir extrem gut tut, wie ich in den letzten Tagen vermehrt feststellen durfte.

Was hat es denn nun mit diesen Geschichten auf sich?
Für mich haben die eine sehr besondere Bedeutung, da ich über sie meine heute beste Freundin kennenlernte, bzw. über die beiden Fandoms, die in diesem Crossover zusammenlaufen. Ich steckte zudem vor 10 Jahren in einer ähnlich schweren Zeit wie heute und sie waren damals bereits die perfekte Ablenkung für mich, um bei klarem Verstand zu bleiben. Außerdem mag ich die beiden Raben einfach extrem gern und ich liebe sie als Pairing noch immer, wie ich 10 Jahre später erfreut feststellen durfte.

Allerdings muss ich auch ehrlich sagen, dass mir Dishonored 2 (+ DLC) damals überhaupt nicht gefallen hat, was leider einen großen Beitrag dazu leistete, warum ich nach 4 Fanfictions nichts mehr in dem Bereich hochgeladen habe. Aber da ich immer noch einige Ideen im Notizblock rumschwirren habe, könnte es sein, dass ich mich da demnächst mal wieder dran setze.
Natürlich mit meinem eigenen Headcanon, welcher DH2 komplett ignoriert und auf meinen bisherigen Stories aufbaut.

Was die Chronologie der Geschichten angeht, so sollte man diese in der folgenden Reihenfolge lesen. 
Die Geschichte "Des Messers Kettenhund", steht dabei gesondert und hat inhaltlich keinerlei Bezug zum Rest. Und "Feloidea - WerkatzenSinfonie" baut zwar auf den Vorgängern auf, hätte in zukünftigen Geschichten aber wohl keine weitere Relevanz gehabt. (Ich hoffe das ist irgendwie nachvollziehbar für euch :D)

Und, wer weiß, vielleicht wird es ja eines Tages sogar noch "Die Ratten von Dunwall" und "Die Katzen von Dunwall" geben, aber was es mit diesen Arbeitstiteln auf sich hat, verrate ich natürlich noch nicht. Als ob ich jemals mein Unwesen in einem Fandom treiben würde, ohne irgendwas mit Katzen zu machen! 🐈‍⬛

Sobald ich "Kettenhund" und "Feloidea" überarbeitet habe, werden auch zu diesen die Verlinkungen folgen.
Anschließend werden auch diese hier auf Animexx für euch verfügbar sein.

1. In den Schatten


Erstmaliger Upload: 11.05.2016
Vollständig überarbeitet: 04.05.2026

Fandom: Dishonored 1 / Thief 2014
Pairing: Corvo Attano x Garrett
Typ: Kurzgeschichte
Kapitel: 1/1
Genre: Allgemein, ein bisschen Drama, ein bisschen Romantik

Inhalt:
Corvo sieht den Tag seiner Hinrichtung kommen. Er weiß, dass er unschuldig ist und als Bauernopfer für einen grausamen Komplott herhalten muss.
Er sitzt in seiner Zelle und denkt daran, wie er vor einem Jahr den Meisterdieb von Eternal City kennen und lieben lernte. Und er erkennt: Für Garrett ist er bereit alles zu tun. Für ihn würde er ein Leben in den Schatten führen.

 

2. Sturz des Raben 


Erstmaliger Upload: 31.07.2016
Vollständig überarbeitet: 14.05.2026

Fandom: Dishonored 1 / Thief 2014
Pairing: Corvo Attano x Garrett
Typ: Kurzgeschichte, Fortsetzung
Kapitel: 1/1
Genre: Allgemein, ein bisschen Drama, ein bisschen Romantik

Inhalt:
Nach Emilys Rettung, beschließt Garrett in Dunwall bei seinem Partner und seiner Ziehtochter zu bleiben. Er arbeitet als kaiserlicher Spion, bis er eines Tages einen schweren Unfall erleidet, der ihn fast das Leben kostet. Und während Garrett mit der Genesung kämpft und mit dem Outsider über Wale und Erziehungsmethoden debattiert, durchleidet Corvo Höllenqualen, aus Angst um seinen Geliebten. Fortsetzung zu "In den Schatten".

 

3. Des Messers Kettenhund

Erstmaliger Upload: 31.07.2016
Vollständig überarbeitet: in Bearbeitung

Fandom: Dishonored 1
Pairing: Daud x Thomas
Typ: Kurzgeschichte, Stand-Alone-Story
Kapitel: 1/1
Genre: Allgemein, Drama, Action

Inhalt:
Ein Jahr nach den Ereignissen um Admiral Havlock und den Lordregenten, erlebt Daud eine seiner schlimmsten Niederlagen. Er wird von seinen eigenen Leuten verraten und der einzige, dem er jetzt noch vertrauen kann, ist sein Stellvertreter Thomas. Gejagt von den ehemaligen Verbündeten, begehen sie einen schlimmen Fehler, der für Thomas tödlich endet; wäre da nicht der Outsider und dieser hat wie immer, seine eigenen Pläne. (Spielt unabhängig von den übrigen drei Geschichten)

 

4. Feloidea - WerkatzenSinfonie


Erstmaliger Upload: 24.12.2016​
Vollständig überarbeitet: in Bearbeitung

Fandom: Dishonored 1 / Thief 2014
Pairing: Corvo Attano x Garrett; (angedeutet Daud x Thomas)
Typ: Kurzgeschichte
Kapitel: 4/4
Genre: Spannung, ein bisschen Romantik und viel Drama

Inhalt:
Die Tage sind ruhig, das Leben in Dunnwall könnte nicht friedlicher sein. Garrett fühlt sich immer mehr in die Rolle als Vater ein und auch Corvo scheint zufrieden mit dem momentanen Zustand. Niemand ahnt etwas von dem Schrecken der sich auf leisen Pfoten in die Stadt geschlichen hat und sein erstes Opfer unter den Walfängern findet. Spielt ein Jahr nach "Sturz des Raben"

 

5. Die Ratten von Dunwall


Erstmaliger Upload:
in Bearbeitung

Fandom: Dishonored 1 / Thief 2014
Pairing: Corvo Attano x Garrett
Typ: Kurzgeschichte
Kapitel: ?/?
Genre: Modern Time AU, Spannung, Drama

Inhalt:
Modern Time-AU, Crossover aus Dishonored, Thief und meinem eigenen Feloidea-Univerum

6. Die Katzen von Dunwall


Erstmaliger Upload:
in Bearbeitung

Fandom: Dishonored 1 / Thief 2014
Pairing: Corvo Attano x Garrett
Typ: Kurzgeschichte
Kapitel: ?/?
Genre: Modern Time AU, Spannung, Drama

Inhalt:
Fortsetzung von "Die Ratten von Dunwall"
Modern Time-AU, Crossover aus Dishonored, Thief und meinem eigenen Feloidea-Univerum

Update zu Feloidea Fanfiktion, mental health

Autor: FeenjaWesker

Ich habe die letzten zwei Monate sehr lange über das folgende nachgedacht und gestern Abend eine Entscheidung gefällt, die mir einerseits wirklich schwer fällt, mich andererseits aber auch irgendwie erleichtert:

Es wird KEINE neuen Kapitel mehr zu Feloidea geben (eventuell nur für einige Zeit, wahrscheinlich für immer). Das heißt konkret, dass mir mittlerweile und nach allem was dieses Jahr passiert ist, jegliche Kraft fehlt um die letzten 150 Seiten bis Kapitel 59 fertig zu korrigieren. Denn ja, auch wenn ich die Fanfiction eigentlich in ihrer Rohfassung komplett fertig geschrieben hatte, ist jetzt 'eigentlich nur noch' der Schritt der Korrektur nötig.

Aber manchmal spielt das Leben einfach gegen einen und dann sitzt man Freitagabend, zum wiederholten Male bis kurz vor 19 Uhr im Büro, um irgendwie die Fehler der Kollegen zu fixen, die mit den jeweiligen Aufträgen überfordert sind. Unter normalen Umständen kann ich damit umgehen, aber nicht mehr nach über 1,5 Jahren, in welchen ich durchgehend drei (zeitweise auch vier) Arbeitsplätze betreue und jede Verbesserung unserer Situation eine neue Katastrophe heraufbeschwört. 

Kurz gesagt: Ich bin mental am Ende und das habe ich nicht erst am Freitag gemerkt, sondern schon in den Wochen davor. Zuletzt habe ich über mehrere Stunden vor einer einzigen Seite der Rohfassung gesessen, musste die Sätze immer wieder lesen, ohne wirklich voran zu kommen und hab mehrfach angefangen zu weinen. Dass mein ASS hier eine nicht gerade kleine Mitschuld trägt, sowohl was meine Überarbeitung, als auch meine niedrige Tolleranz gegenüber emotionalem Stress angeht, ist sehr wahrscheinlich.

Als ich 2024 mit Feloidea anfing, war diese Geschichte eine Art Rettung für mich. Es war die abendliche Routine, die ich zum damaligen Zeitpunkt wirklich vermisst hatte und die Tatsache dass sich innerhalb von 2 Jahren ca. 800 Seiten Text angesammelt haben, zeigt dass mir wirklich viel an meinen Katzen liegt.
Doch Dinge ändern sich manchmal und dann gerät man in Situationen, die man irgendwann nicht mehr kontrollieren kann. Situationen in denen ein einziges Wort der symbolische Stein ist, der das Glashaus zum Einsturz bringen, oder eine Lawine loslösen kann.

Wie geht es nun also weiter?
Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Hochladen will ich vorerst nichts mehr. Meine mentale Lage gibt das nicht mehr her und das bisschen Energie, was mir mein Job aktuell übrig lässt, benötige ich für ein Projekt für welches ich Ende des Jahres extra eine Prüfung ablegen werde. (Ja, ich rede vom JLPT und nein, mich interessiert es überhaupt nicht, ob 'du' den lächerlich einfach fandest und 'überhaupt nicht dafür lernen' musstest. Bitte erspar uns solche Kommentare, danke)

Feloidea - das Werkatzenduett, ist in seiner Gesamtheit fertig und falls noch Fragen bestehen oder es Interesse daran gibt zu erfahren wie die Story ausgehen wird, dann fragt gern nach. Ich würde vielleicht eine kurze Zusammenfassung schreiben.
Lediglich Durah wird die komplette Geschichte zu lesen bekommen, da ich nur ihr wirklich vertraue / vertrauen kann. Sie kennt mich persönlich (in real) und kann mich und meine Reaktionen viel besser einschätzen, als fremde Menschen im Netz. 
Trotzdem tut es mir an der Stelle natürlich leid für die stillen Leser.

Eventuell werde ich die restliche Geschichte eines Tages nachreichen.
Doch bis dahin gilt:
Sorry, ich bin am Ende.

「 Searching for a digital home that doesn't exist.」

Wie es ist Autist zu sein ... Autism, Autismus, Psychologie

Autor: FeenjaWesker

Ich habe keinen guten Tag ... eigentlich ist die ganze Woche eine absolute Katastrophe und nach all dem Mist, der in den vergangenen 6 Tagen abgelaufen ist, sind meine Energiereserven aufgebraucht.

"Das geht doch jedem mal so", mag man sich nun vielleicht denken. "Aber was hat das mit Autismus zu tun?"
Gute Frage, keine Ahnung. Vielleicht alles, vielleicht nicht viel? So wie ihr vielleicht nur eine theoretische Ahnung davon habt, wie es sich anfühlt Autismus zu haben, habe ich nur eine theoretische Ahnung davon, wie sich ein Leben ohne Autismus anfühlt.

What is it like to be a bat?

 

"Wie ist es, eine Fledermaus zu sein?", schreibt Thomas Nagel und kommt zu der Schlussfolgerung, dass wir zwar das Leben einer Fledermaus genau analysieren und bis ins Detail erforschen können. Dass wir mathematisch und physikalisch die Funktionsweise ihrer Flugfähigkeit berechnen und simulieren können. Aber wir werden niemals wissen, wie es sich anfühlt eine Fledermaus zu sein.

Und ist Autismus nun eine Krankheit, Störung oder vielleicht doch eine Superkraft? Darüber streitet sich Social Media nun schon seit Jahren und ich kann aus meiner individuellen Sicht sagen, dass es auf keinen Fall eine Superkraft ist und eine Krankheit ebensowenig, denn das wäre irreführend.

Vielleicht mögen mir die TikTok-Autisten und selbstdiagnostizierten Autisten da widersprechen, aber ja, es ist eine Störung.
Eine Störung meiner neurologischen Filterfunktion, dank derer ich permanent jedes Gespräch im Raum hören kann.
Eine Störung meiner sensorischen Wahrnehmung, die mir das Tragen von Jacken und das Ertragen von Gerüchen fast unmöglch macht.
Eine Störung meiner emotionalen Kontrolle, durch welche ich die meisten meiner Tage immer ganz nahe am Ereignishorizonts des Schwarzen Lochs entlang gleite, was sich "Meltdown" nennt.

Und aus all diesen aktiven Symptomen, entwickeln sich so viele Begleitsterne, die sich gegenseitig auffressen und mein Leben an manchen Tagen, in ein inneres, brüllendes Chaos verwandeln. Diese Begleitsterne nennen sich 'Eingeschränkte soziale Interaktionsfähigkeit', 'Beziehungsunfähigkeit', 'Unfähigkeit zur Intimität', 'Überforderung im Straßenverkehr', 'Eingeschränkte Fähigkeit zum Lesen der Stimmung anderer', 'Hyper-Empathie' (ja, es ist paradox), 'Überemotionalität', etc.

Ich habe 33 Jahre lang gelernt all diese Dinge zu maskieren und mich irgendwie an meine Umgebung anzupassen. Denn ich habe 33 Jahre lang ein Leben geführt, was eigentlich nicht das meine war. Ein Leben in dem ich immer wieder an den einfachsten Dingen scheiterte und lernte, dass ich niemals genug sein kann. Und dieses ständige Scheitern führte zu immer mehr Zweifel, bis ich mich verzweifelt fragte, ob ich vielleicht sogar in meiner Intelligenz vermindert wäre.

Bis mir endlich jemand sagen konnte, was mit mir nicht stimmt.

Natürlich kenne ich die vielen Videos da draußen, von Menschen die über ihre eigenen Erfahrungen berichten und vieles davon deckt sich mit dem, was ich selbst durchmachen musste. Selbstverständlich gibt es auch die Trittbrettfahrer und diejenigen, die sich selbst diagnostizieren, weil ASS und ADHS gerade 'im Trend' sind. Aber das ist ein Thema für ein anderes Mal. Meine Stimmung ist ohnehin im Keller und das würde mich nur sinnlos aufregen.

Aber ja, genau so ist es ein Autist zu sein.

Anmerkung: Geschlechterangaben im Text sind rein zufällig. Er entstand aus einem Gefühl heraus. Ich bin Autistin. Für mich sind Geschlechterangaben in der Sprache ein eher abstraktes Thema, weswegen ich oft willkürlich damit hin und her springe.

Birb 🌸🦜

Autor: FeenjaWesker

🌸  IT'S A BIRB!  🌸

Der Frühling kann kommen! Mit diesem süßen Birb-Motiv, was es als Aufdruck für verschiedenste Produkte in meinem RedbubbleShop gibt.

Schaut euch gern um, ich würde mich über Interesse jederzeit sehr freuen.

  

Eine verfluchte Woche und ein Schlehdorn Depressionen, ESO, Pflanzen, Psyche, Tamriel

Autor: FeenjaWesker

Diese Woche hätte wirklich besser laufen können.

Dabei müsste man doch eigentlich meinen, dass ich nach meinem Urlaub ausgeruht bin und voller Tatendrang wieder dazu übergehen kann, Unheil zu stiften wo ich gerade meinen Fuß hinsetze. Aber weit gefehlt. Ja, ich hatte Urlaub, aber der war genau so beschissen, wie 80% des gesamten Jahres. 
Es ist nichts schlimmes passiert, keine Sorge. Allerdings hat er auch nur wenig dazu beibetragen, meine Laune und meine mentale Gesundheit zu verbessern. Denn, wie jedes Mal, begehe ich den Fehler und lege 50% meiner Zeit in einen Besuch bei der Familie. Wohl wissend, dass mir das eigentlich zu anstrengend ist und ich bereits an Tag 3 durchgehend weinen will, mich aber stark zusammenreiße.

Einen wirklichen Grund kann ich gar nicht so richtig benennen. Viel mehr ist es die Aneinanderreihung vieler Faktoren, die in meinem ASS-Gehirn zu einer ständigen Überladung führen und das ist, erfahrungsgemäß, selten eine gute Sache. 
Und nur damit wir uns hier nicht falsch verstehen: Meine Familie ist nicht böse oder dergleichen. In meinem Fall ist es, nach einer so anstrengenden Arbeitsphase, nur einfach besser, wenn ich mich für einige Wochen zu Hause einschließe und meinen inneren Akku (ohne Menschen) auflade.

Obendrein habe ich, kurz vor meinem Urlaub, auch noch erfahren, dass mein Lieblingskollege gekündigt hat. Ihm war das alles einfach zu viel und ich bin froh, dass er auf seine Gesundheit achten und sich erstmal um sich selbst kümmern will. Trotzdem bin ich sehr traurig darüber und kommende Woche Freitag, wird sein letzter Arbeitstag sein.
Blöderweise ist genau dann auch noch unsere Weihnachtsfeier, zu der ich Idiotin mich habe überreden lassen. Aber da wusste ich ja auch noch nicht, was in den folgenden Monaten alles auf mich zukommen wird.
Nun heißt es also mal wieder: Zähne zusammenbeißen und das ganze irgendwie überleben!

Ich hoffe wirklich inständig, dass die anderen von einem "lustigen" Besuch auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt, vor Beginn des eigentlichen Essens, spontan wieder absehen werden. Das packe ich auf gar keinen Fall. Wir reden hier immerhin von Freitag 17 Uhr und jeder normale Mensch weiss genau, was Freitag 17 Uhr auf einem Weihnachtsmarkt alles abgeht. 
Himmel hilf.

Keine Winterdepression und trotzdem depressiv


Nun bin ich also seit Montag wieder auf der Arbeit und dass es mir nicht gut geht, zeigte sich schon am Sonntag zuvor, welchen ich abends nur mit Aspirin und verzweifelten Entspannungstechniken überstanden habe. Ich habe nicht oft Kopfschmerzen und wenn doch, dann sind sie ein Vorbote von irgendwas anderem; wie sich dann am Montag bestätigen sollte.
Eine Erkältung. Mal wieder.
Bereits im Oktober hatte ich damit zu kämpfen und wahrscheinlich wurde die auch nicht richtig auskuriert; kein Wunder bei dem ganzen Stress. Wer soll unter solchen Umständen denn auch gesund bleiben? Da ich es aber hasse zum Arzt zu gehen, ziehe ich mich lieber im Büro in meine Ecke zurück, mache mein Ding und ignoriere den Rest der Welt, so gut es geht. 

Seit Donnerstag geht es mir langsam wieder besser, zumindest körperlich. Mental hängt es aktuell leider ganz schön und der Freitag war eine depressive Phase wie aus dem Lehrbuch! Da gehe ich aber lieber nicht zu sehr drauf ein; nur zur Sicherheit.
Mit Winterdepressionen hatte ich eigentlich noch nie zu tun. Tatsächlich mochte ich den Dezember immer sehr. Nicht wegen Weihnachten, sondern weil ich diese merkwürdige Stimmung zwischen den Jahren mag. Das Gefühl, als würde die Welt einfach stillstehen und mal für eine Sekunde Pause machen. Man kommt zur Ruhe, kann durchatmen und seine Gedanken sammeln. Weihnachten selbst hat für uns schon lange keine richtige Bedeutung mehr. Wir nutzen die Zeit für uns und nicht für diese Mensch- und Materialschlacht, zu welcher dieses Fest mittlerweile mutiert ist.

 

Screenshot aus dem Spiel "The Elderscrolls Online". Man sieht den besagten Charakter. Einen Khajit, Katzenmensch, mit dunkelbraun getigertem Fell, welches am Hals weiß ist. Er trägt eine Rüstung aus Leder und grünem Stoff und einen großen Kriegshammer auf dem Rücken. Hinter ihm steht ein dunkelbrauner Esel mit Gepäck auf dem Rücken. Sie stehen in einer offenen Landschaft, mit Bäumen und einigen Ruinen im Hintergrund.Samstag, vielleicht wird es nun besser?


Der einzige kleine Lichtblick war nun also Friendly Fire 11. Nachdem mich die Show im letzten Jahr eher enttäuscht hatte, war natürlich die Hoffnung groß, dass das Team auf die Kritik der Zuschauer eingeht und einige Sachen nochmal anpasst.
Und tatsächlich wurden meine Hoffnungen nicht enttäuscht!

Vielleicht wisst ihr ja, was genau ich meine. Aber irgendwie hat sich die gestrige Ausgabe wieder ein wenig wie die ersten Male angefühlt. Es wirkte wieder reduzierter, der Fokus war wieder mehr auf die Spiele gerichtet und sogar die Placements waren echt unterhaltsam eingebaut.
Ich für meinen Teil hatte wirklich großen Spaß an der Show, während ich nebenbei einen meiner Kater durch Tamriel gescheucht habe (Ja, ich spiele ESO).

Das ist übrigens Antz.
If you know, you know ( •̀ ω •́ )✧

Bitte fragt aber nicht, ob wir mal zusammen spielen können. Das mag ich nicht besonders und ich bin lieber der Singleplayer in den MMOs die ich spiele :) Das war bei WoW auch immer so.
In letzter Zeit vermisse ich sogar WoW wieder ein wenig. Nach dem Drama um Shadowlands (welches ich bis heute wirklich mag, pls don't judge) und der endlosen Langeweile in Dragonflight (hatte mir mehr davon erhofft) hatte es mich aber leider vor Jahren verloren.

Obwohl ich die Lore und die Welten nach wie vor sehr liebe und damit immer viele Stunden Zeit und Nostalgie verbinden werde. Aber vielleicht ist man irgendwann, wenn auch nur temporär, mit bestimmten Hobbies fertig.
Außerdem habe ich die andere Art der Progression in ESO wirklich zu schätzen gelernt.
Naja, und ich mag Katzen. ฅ⁠^⁠•⁠ﻌ⁠•⁠^⁠ฅ

 

Und dann steht da auf einmal ein Schlehdorn


Da wohne ich nun seit 14 Jahren hier und bemerke erst jetzt, dass sich unterhalb meines Balkons, ein verdammt großer Schlehdorn befindet! Der blüht jedes Jahr üppig weiß im Frühjahr und trägt in Herbst und Winter Unmengen an leuchtend blauen Früchten. Ich habe da nur noch nie drauf geachtet, obwohl ich die Pflanze kenne; und die einzige in meiner Familie bin, die Marmelade aus Schehen mag. Mir gefällt dieser sehr mild-herbe Geschmack, weil er nicht so aufdringlich ist.

Schehen sind gar nicht mal so schwer zu erkennen, zumindest unter den einheimischen Pflanzen. Typisch ist natürlich ihre Farbe, weil sie um diese Jahreszeit die einzigen sind, die durch dieses knallige Blau so hervorstechen. Außerdem brauchen die Früchte richtigen Frost, damit sie ihr extrem herbes Aroma verlieren. Und wie man auf dem Foto sieht, besitzen sie diese helle Schicht, welche man einfach abwischen kann.
Ob es importierte Pflanzen gibt, welche man mit der Schlehe verwechseln kann, weiß ich nicht. Ich bin keine Botanikerin. Aber vielleicht achtet ihr ja demnächst mal drauf. Im Moment sieht man überall Schlehdornbüsche.

Irgendwie mag ich diese Pflanze. Sie ist hübsch und muss ständig übertreiben. Ob nun mit der Menge von Blühten und Früchten, oder mit der Tatsache, dass sie sich darauf spezialisiert hat, einmal gut gefrostet zu werden.
Ganz schön hardcore 🫐

Nahaufnahme eines Schlehdorns. Man sieht die Äste, welche von Flechten überwuchert sind und sehr viele kleine blaue Früchte, welche stellenweise mit Regeltropfen bespritzt sind. Im Hintergrund ist verschwommen der Asphalt einer Straße zu sehen.

Dir En Grey, Fanfiktion, Leseprobe

Autor: FeenjaWesker

Feloidea - Das WerkatzenDuett 

Hier ein paar Leseproben, möglichst ohne viel Kontext, um dabei die Story nicht zu sehr zu spoilern. Es sind einfach nur ein paar Stellen, welche mir persönlich ganz gut gefallen haben :) 
Vielleicht machen sie na neugierig auf mehr.
Linktree folgt am Ende des Posts.

Kapitel 1 ¦ Katzengesang

Noch während er überlegte, was er tun sollte, vernahm er wieder das finstere Knurren.
Dann, wie aus dem Nichts, wurde er am Bein gepackt und über den rauen Asphalt gezerrt. Sein Kopf knallte gegen irgendeine Metallstange und er sah für einen Augenblick Sterne. Dann wurde es hell, als er sich unter einer Laterne wiederfand und nun blickte er tatsächlich in das Antlitz des Todes.
Riesige, türkisgrüne Augen, inmitten eines gewaltigen Katzenschädels. Ein aufgerissenes Maul mit gefletschten, todbringenden Zähnen. Ohren mit dunklen Spitzen und ein aufgestellter Nackenkamm. Schwarzbraunes Fell mit einem wirren Muster aus Tupfen und Streifen.
Das Ding hatte eines seiner Beine gepackt, seine Klauenhand war so riesig, dass es Kyos Oberschenkel mit Leichtigkeit umfasste. Generell schien es nur aus Krallen, Zähnen und Muskeln zu bestehen und nun hatte es seine Beute endlich gefangen - bereit ihn zu töten.

 

Kapitel 5 ¦ Katzenmorgen

Gesichter über ihm - Alles verschwommen.
Licht - Viel zu hell.
Stimmen ganz leise - Viel zu laut.

Wo war er?Kyos Augen huschten unruhig und ziellos suchend umher. Er nahm eine weiße Zimmerdecke wahr, hörte Stimmen, sah verschwommene Gestalten und spürte etwas auf seinem Gesicht. Die Luft die er atmete, schmeckte irgendwie eigenartig und er versuchte den Arm zu heben, um das störende Ding von Mund und Nase zu ziehen, doch jeder Muskeln in ihm protestierte, kaum dass er auch nur versuchte die Hand zu heben.
Hitze und Kälte, Licht und Lärm; alle Eindrücke strömten gleichzeitig auf ihn ein und er wollte schreien, um seiner Angst und Anspannung irgendwie Herr zu werden.
Aber kein Laut kam aus seiner Kehle.

 

Kapitel 8 ¦ Katzenwelt

Einer plötzlichen Eingebung folgend, ausgelöst durch eine Frage die ihm schon seit Stunden keine Ruhe ließ, platzte es aus Kyo heraus.
»Stjørdal?«, fragte er.
Plötzlich veränderte sich der gütige Gesichtsausdruck Satoshis und er wurde sehr ernst.
»Stjørdal ist ein Thema für sich.« Sogar seine Stimme hatte etwas unterkühltes angenommen, was eindeutig darauf hindeutete, dass man über diese Firma lieber nicht zu offen sprach.
»Egal was Sie auch tun, Kyo-san, gehen Sie diesen Leuten aus dem Weg! Man lebt ruhiger, wenn man niemals die Aufmerksamkeit von Erik und Johann Weilsteiner auf sich zieht.«
Seine Nackenhaare stellten sich unangenehm auf und er hatte das Gefühl zu frösteln, obwohl seine Haut noch immer fiebrig heiß war.
»Ich - «, er schluckte, um seine kratzige Kehle zu benetzen, »Hatte es nur in Ihrem Lebenslauf gesehen.«
»Manche Dinge, würde ich dort am liebsten raus löschen.« Satoshi wand den Blick ab und lenkte ihn kurz auf die Fotografie von Christine: »Und sprechen Sie SIE bitte niemals darauf an. Viele von uns werden von Dämonen verfolgt, die wir einst beschworen haben. Und Christine Jansens Ungeheuer, sind nach wie vor sehr lebendig.«

 

Kapitel 15 ¦ Katzenlicht

Erneut bewegte sich Kaorus Arm, doch nur um die Hand wieder in Kyos Nacken zu legen und ihn ein Stück zu sich zu ziehen.
»Wir kriegen das hin«, versprach er und berührte mit seiner Stirn für einige Sekunden die des Jüngeren. Kyo schloss die Augen, nickte leicht und allmählich entspannte sich sein unruhiger Geist ein wenig.
Die anderen waren da. Kaoru war da. Es würde schon irgendwie gehen.
»Und wenn nicht?«, fragte er trotzdem.
»Das überlegen wir uns, wenn es soweit ist.« Die Berührung verschwand, der Leader ging wieder auf Abstand. »Und nun lasst uns endlich arbeiten. So wie ich dich kenne, hast du bestimmt die letzten zwei Monate mehr Texte verfasst, als wie jemals in unserem Leben komponieren können.«
Die Antwort darauf, war ein bestätigendes Grinsen.

 

Kapitel 18 ¦ Katzenlust

»Alice«, antwortete sie schließlich und veranlasste ihn dazu, ein wenig zu grinsen.
»Nein«, meinte Kyo. »Das ist nicht dein richtiger Name.«
»Stimmt, aber Kyo ist ja auch nicht der deine«, erwiderte Alice, griff in ihre Jeans und holte ein Haargummi heraus, ehe sie ihre unordentliche Mähne zusammenband.
»Wieso Alice?«, fragte er, ebenfalls wieder ein wenig ruhiger. Kaum dass sich ihre offensichtliche Anspannung etwas gelegt hatte, war auch die seine etwas verflogen.
»Um dich im Wunderland zu begrüßen?«
Und plötzlich kehrte auch ihr geheimnisvolles Lächeln zurück, mit welchem er sie vor einer halben Stunde, unten vorm Hotel, kennengelernt hatte.
»Aber wenn du Alice bist, wer bin dann ich?« Kyo neigte den Kopf leicht auf die Seite, während er sie betrachtete.
»Das weiße Kaninchen?«, fragte sie, dachte dann aber über ihre eigenen Worte nach und tippte sich ans Kinn. »Hm, nein. Das weiße Kaninchen ist in dieser Geschichte bereits tot.«
»Und warum?« Irgendwie gefielen ihm ihre Gedankengänge. »Wer hat das weiße Kaninchen getötet?«
»Vielleicht war es Alice selbst«, flüsterte sie. »Vielleicht hat Alice das Kaninchen gefressen.«
Geschmeidig kam sie näher, neigte sich zu ihm und küsste ihn auf die Wange, bevor sie ihm zur Verabschiedung zuflüsterte.
»Willkommen im Wunderland, Kyo.«

 

Kapitel 21 ¦ Katzenbruder

»Wenn man Erfolg hat, dann bekommt man Druck von oben. Es geht dann nur noch darum, Gewinn zu erwirtschaften, die Erfolge zu feiern und die Musik so zu planen, dass sie von möglichst vielen Leuten gekauft wird.
Versteh mich nicht falsch, ich mag unsere Fans, so wie sie mittlerweile sind. Aber damals wurde es, bereits nach unserem ersten Album, unerträglich. Dir En Grey steht für Musik, die sich im Extremen bewegt. Wir wollen über die Themen sprechen, bei denen andere lieber schweigen.«
»Wurde es euch verboten?«, schlussfolgerte Yuuto vorsichtig.
»Sie haben es versucht und wollten aus uns eine dieser albernen Emo-Core Bands machen, weil sich das im Westen so gut verkaufte. Aber ich wollte das nicht.«
Er verschränkte die Arme vor der Brust und nahm nur am Rande wahr, dass der Jüngere einen Blick auf seine Narben warf. Kyo war es mittlerweile so gewohnt angestarrt zu werden, dass er es kaum noch registrierte.

»Wenn man seine Kunst nur noch für andere macht und nicht mehr für sich selbst, dann versucht man irgendwann nicht mehr über das zu sprechen, was einen selbst bewegt, sondern erfüllt nur noch Erwartungen und Bedürfnisse. Ich war nicht bereit dazu, mich für die Lust anderer zu verhuren, Yuuto.«

 

Kapitel 29 ¦ Katzenseele

»Lieben Sie ihn?«
Furukawa wusste selbst nicht einmal, wo genau diese Frage plötzlich herkam. Aber er stellte sie, ehe er darüber nachdenken konnte. Möglicherweise hatte Kaoru jedoch damit gerechnet, denn er blieb absolut ruhig.
»Ja«, sagte er leise, ohne den Blick zu senken. »Aber nicht körperlich oder romantisch. Es ist irgendwie anders zwischen ihm und mir. Kyo ist distanziert und hat Probleme damit andere Menschen richtig zu lesen. Er zieht sich manchmal für Wochen zurück, taucht dann mitten in der Nacht wieder auf und nistet sich für Tage im Gästezimmer ein, ohne mit mir zu reden.
Er ist der komplizierteste und oft auch nervigste Mensch, den ich kenne. Aber trotzdem will ich für ihn da sein und ihm Halt geben, wenn er sich selbst mal wieder zu viel wird.«
»Sie wollen ihn beschützen?«
»Man kann Kyo nicht beschützen. Das lässt er nicht zu.« Kaoru lachte freudlos auf. »Wie soll man jemanden vor sich selbst beschützen? Wie soll man einen Menschen vor seinen eigenen Gedanken beschützen?
Kyo ist das Chaos, er verliert sich oft selbst in seinem eigenen Kopf, deswegen braucht er einen Anker. Dass eine normale Beziehung mit ihm unmöglich ist, können Sie sich ja vorstellen.«

 

Kapitel 32 ¦ Katzenworte

»Ich bin keine zweite Persönlichkeit, das weißt du«, wechselte er das Thema. »Ich bin lediglich der Teil, der in uns allen schlummert. Der primitive, welcher sich einen Scheiß um die Gefühle anderer schert. Der mit Gewalt auf Gewalt antwortet, der sich verteidigt und dem es nur darum geht, seine instinktiven Bedürfnissen zu stillen.«
»Du bist der Teil in ihm, der von der Erkrankung korrumpiert wurde.«
»Welcher genau?« Ein beinahe freches Grinsen untermalte die gefauchten Worte. »Die, die vorher schon da war, oder die Katze?«
Der Leader antwortete nicht darauf, beobachtete ihn einfach nur und spürte dass ihn die Angst und Sorge wieder mehr packte und er nur schwer gegen das Gefühl ankämpfen konnte, einfach aufzuspringen und dieses verfluchte Haus zu verlassen.
»Du hast recht«, gab Kyo nach einer Weile zu, in der keiner etwas sagte, nicht einmal die beiden Ärzte. »Jetzt im Moment bin ich die Katze. Zu realisieren, dass durch diese Hände ein Mensch gestorben ist, war zu viel. Der Mensch in mir, erträgt das nicht.«

 

Kapitel 35 ¦ Katzenwächter

»Stjørdal hat ein sehr starkes Eigeninteresse daran, eure Existenz geheim zu halten. Darum lassen sie euch, in solchen Fällen, auch einfach verschwinden.«
Noch während sein Gehirn all das verarbeitete, weiteten sich Kyos Augen vor Entsetzen.
»Wie bitte?«, keuchte er und schüttelte ungläubig den Kopf. »Sie töten uns? Warum?! Wieso ist es ihnen so wichtig, dass die Erkrankung geheim bleibt?«
»Weil ihr mehr als nur eine Krankheit seid!«, erwiderte der andere Mann streng. »Ihr seid eine Gesellschaft, innerhalb einer Gesellschaft, mit euren ganz eigenen Regeln.«

»Ja, Regeln die von Stjørdal vorgeschrieben werden!« Er war zurecht aufgebracht und regelrecht angewidert, von dieser Erkenntnis. »Eine Hand voll Irrer bestimmt, wer leben darf und wer nicht. Was für eine Gesellschaft soll das bitte sein?«
»Eine der mächtigsten der Welt.« Kommissar Suzuki zuckte mit den Schultern. »Ich mache mir darüber Gedanken, seit ich von euch weiß. Und die Wahrheit ist, dass Stjørdal deshalb so viel Wert auf eure Geheimhaltung legt, weil es die Grundlage ihrer Macht bildet.

Die einflussreichsten Konzerne der Welt, operieren vorwiegend im Hintergrund; versteckt vor den Augen der Öffentlichkeit. Auf diese Weise kann Stjørdal der Regierung auch die Pistole auf die Brust setzen und sie dazu zwingen, nach ihrer Pfeife zu tanzen.
Was denken Sie, was passieren würde, wenn diese Krankheit global bekannt wird? Denken Sie an eine Pandemie, bei der sich tausende Menschen plötzlich unbemerkt anstecken und sich das Virus, binnen kürzester Zeit, rasend schnell verbreitet.«

 

Interesse geweckt?

LINKTREE

 

Ein Wochenende im November Alltag, Bernstein, Familie, Fanfiction, Herbst, Leben, November, Wochenende

Autor: FeenjaWesker

Und schon wieder eine Woche rum. 

Meine Therapeutin würde mir vermutlich zustimmen, aber ich denke dass es mir ganz gut tun würde, wenn ich diesen Blog einfach weiter mache. Tagebücher sind eigentlich nicht so mein Ding. Aber ich bin kürzlich über eine Fototagebuch App gestolpert, mit der ich überaus zufrieden bin. Denn sie tut genau das, was sie tun soll. Ohne Online-Zwang, ohne Anmeldung (optional), ohne irgendwelchen SchnickSchnack. Einfach ganz privat für mich, was ich übrigens als tolle Übung nutze, um mein Japanisch zu verbessern :) In einer Onlinewelt, in welcher man gefühlt permanent sichtbar ist und es nur noch darum geht sich bewerten zu lassen; sei es freiwillig oder unfreiwillig; ist es erstaunlich angenehm, mal etwas nur für sich selbst zu machen, ohne unangenehme Kommentare fürchten zu müssen. Oder noch schlimmer: Verbesserungsvorschläge.
Wenn ich ehrlich bin, finde ich die immer am unangenehmsten, was einen sehr seltsamen Hintergrund hat, den ich aber weiter unten schon mehrfach und ausführlich erklärt habe.

Eigentlich ist der Spätherbst schön 🍁

 

Wie es dem Spätherbst zu eigen ist, gehen mir im Augenblick sehr viele Dinge durch den Kopf. Da wäre zum einen meine berufliche Situation. Nein keine Sorge, eigentlich ist alles gut und die Probleme die wir haben, scheinen sich allmälich zu lösen. Trotzdem waren die letzten 14 Monate wirklich zu viel; und das obwohl ich mit derlei Stress sehr gut umzugehen weiß. 
Was mir im Moment das meiste Kopfzerbrechen bereitet, ist der Fakt, dass ich gemerkt habe, dass mir die Arbeit im Team einfach nicht gut tut. Soziale Interaktion ist für Menschen wie mich (ASS) ein generelles Problem und das beständige Dauerfeuer aus Telefonaten, technische Beratung und dem Ausbilden meiner Kollegin, führt zu einem starken Verschleiß meines inneren Akkus. 

Letzte Woche war ich 4 Tage lang komplett alleine in meiner Abteilung und dabei habe ich zum wiederholten Mal deutlich gespürt, was für einen gewaltigen Unterschied das macht!
Das ständige Interagieren mit anderen und vor allem das tagtägliche, stundenlange Masking, fressen mich immer mehr auf. Weswegen ich es kaum noch abwarten kann, den Kundenbetreuer-Posten abgeben zu können! Dann kann ich mich wieder nur noch auf meine Arbeit als Operator konzentrieren und muss nur noch im Krankheits- oder Urlaubsfall die Vertretung übernehmen.

Aber abgesehen von meiner beruflichen Situation, beschäftigt mich zudem auch unser Familienleben. Natürlich kann ich hier nicht zu viel davon in die Öffentlichkeit zerren. Aber so langsam macht sich die Zeit bemerkbar, was sich in erster Linie daran zeigt, dass Anfang des Jahres erst der ältere Bruder meiner Oma und dann der ältere Bruder meines Opas verstorben sind.
Zusätzlich dazu wird mein Vater dieses Jahr 60; was irgendwie ein merkwürdiger Gedankengang ist. Denn wer meinen Vater kennt, der wird mir das definitiv nicht glauben!
Ganz im Gegensatz zu seinem besten Freund. Wer die beiden nebeneinander sieht wird denken, dass zwischen ihnen ein Altersunterschied von gut und gern 10 Jahren besteht. Dabei ist es genau umgekehrt. Was Alkoholmissbrauch und die permanente Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben so anrichten kann, ist wirklich erschreckend.

Dieses Bewusstwerden über die Endlichkeit des Lebens, verstärkt sich ins besondere im Spätherbst enorm. Dabei mag ich diese Jahreszeit gern und das ohne jede Form von Spiritualität, mit der ich nicht viel anzufangen weiß. Der Spätherbst strahlt diese spezielle Form der Ruhe aus und wenn mal wieder einer dieser Tage ist, an denen sich eine dichte Nebeldecke über alles legt, hat das einen merkwürdig beruhigenden Effekt auf die eigene Stimmung. Die Welt bekommt sichtbare Grenzen, die einem manchmal ganz gut tun. Zudem mag ich es, dass die Natur ihre vielfältigen Strukturen preis gibt, welche im Frühjahr und im Sommer hinter einer Wand aus Gras und Blättern verschwindet. Die Äste der Bäume, Wolken die durch die Gewalt von Herbststürmen phantastische Formen annehmen und freiliegende Felsen, unterschiedlichster Erdzeitalter. Anstatt also den November als kalt, düster und hässlich zu verurteilen, sollte man vielleicht einfach nur genauer hinschauen.

Ein Fisch aus Bernstein 🐟

 

Eine Freundin meiner Mutter hat das Bernsteinschleifen für sich entdeckt und will in Zukunft Kurse in kleiner Runde dafür geben. Wir waren gestern also die Versuchskaninchen.
Ich habe als Kind schon gern getöpfert, geschnitzt und später auch gern Körbe geflochten. War also wirklich mal wieder schön, etwas mit den Händen zu fertigen. Auch wenn ich zunächst einen ganz anderen Rohstein im Blick hatte.

Beim Wühlen in der Kiste fiel mir dann aber dieser hier ins Auge und ich dachte mir: "Moment, wenn ich den so drehe, sieht der aus wie ein Fisch."
Tja und jetzt habe ich einen kleinen Fisch aus Bernstein. Aus Zeitgründen kam ich nicht mehr dazu, weitere Details einzubauen. Aber das hole ich nach, wenn ich wieder zurück in Leipzig bin :) Hab ein paar nette kleine Ideen und das Loch für die Öse ist ebenfalls schon gebohrt.

Bernstein ist ein wirklich schöner Werkstoff, vor allem wenn man ihn schön glatt geschliffen hat. Dann fühlt er sich in den Fingern an wie Kunststoff.
Übrigens auch eine gute Methode, wenn man einen Stein am Strand findet und sich nicht ganz sicher ist, ob es sich dabei um Bernstein handelt. Einfach gegen die Schneidezähne klopfen und wenn es sich anfühlt wie Kunst. Aber vorsicht vor Phosphor. Also beim Sammeln nicht einfach in die Hosentasche stecken. Phosphor geht schnell in Flammen auf. Also lieber ein passendes Behältnis mitnehmen, dann sollte nichts passieren.

Schwere Brandwunden bei Verwechslung mit Phosphor
Gefährlich kann es allerdings werden, wenn Sammler Phosphor mit Bernstein verwechseln: Phosphor kann sich bei Temperaturen ab 20 Grad entzünden und schwere Brandwunden verursachen. Allerdings sind die Funde glücklicherweise immer noch sehr selten. Da Phosphor und Bernstein zunächst nur schwer voneinander zu unterscheiden sind, empfiehlt es sich, den vermeintlichen Bernstein zunächst in einer Blechdose oder einem Einmachglas zu sammeln und nicht in die Hosen- oder Jackentasche zu stecken. (NDR)

 

Die Feloidea Evolution

 

Was mich diese Woche ganz froh gemacht hat, war dass ich es endlich geschafft habe, die Evolution meines Feloidea-Virus zu vervollständigen. Und das nach fast 11 Jahren! Ich hatte mir das schon etwas länger vorgenommen, aber irgendwie nie Zeit und Muse gefunden, um die Übersichten zu erneuern. Was vielleicht aber auch ganz gut war.
Denn im Rahmen des Prequels, habe ich die Chance genutzt und mich mal um die ganzen Logikfehler gekümmert, so dass es nun ein halbwegs stimmiges Bild abgibt, mit dem ich mehr als zufrieden bin und irgendwie auch ein bisschen stolz.

🐾Die Feloidea Erkrankung - Feloidea Website

Wobei es immer noch merkwürdig ist, wenn ich mir vorstelle, dass dies hier mal als Fanfiction über Youtuber angefangen hat! Zuerst als normale Werkatzengeschichte, die gerade einmal 10 Kapitel lang werden sollte. Dass das Worldbuilding irgendwann aber derart außer Kontrolle gerät, hätte ich im November 2014 definitiv nicht erwartet. Wobei der Erfolg und die Leserschaft, welche die Geschichte damals hatte, sehr stark dazu beigetragen hat.

Ohne treue Leser wie Flauschi und Kesuna, die wirklich alles kommentiert haben und, in Kesunas Fall, sogar Fanarts zeichneten, hätte ich Feloidea 2015 bereits beendet. Dann hätte es den Stammbaum, Johann, Erik, Christine, Satoshi und Stjørdal niemals gegeben. Ganz zu Schweigen von allem was sonst noch damit zu tun hat. Das ist es, was mir an dem Hobby mittlerweile am meisten fehlt und von dem ich sicher bin, dass es auch nie wieder zurückkehren wird, in Zeiten von Social Media, 30 Sekunden Aufmerksamkeit und AI-Content. 

Ich für meinen Teil weiß aber, dass ich lieber meinen Internetvertrag kündigen würde, als jemals AI generierte Artworks oder Fanfictions auf das Netz los zu lassen. Das bedeutet, dass alles was ihr von mir lesen und sehen werdet, von mir selbst erschaffen wurde! Dass es trotzdem irgendwie im Schlund der AI-Monsten landen, von diesen gefressen und später in missgestalteter Form wieder ausgegeben werden kann, ist mir dabei durchaus bewusst. Mit dieser Gefahr lebe ich und ich müste lügen wenn ich behaupte, dass es mir keine Angst macht. Ins besondere wenn es um das Wohl meiner Kätzchen geht.

Feloidea begleitet mich nun schon seit ganzen 11 Jahren, mehr oder weniger aktiv und in gewisser Weise könnte man sogar sagen, dass meine Katzen seitdem eine interessante Evolution durchgemacht haben. Nicht nur innerhalb der Story, sondern auch im übertragenen Sinne. Wenn ich könnte, dann würde ich sie gern komplett von der Youtuber-Fanfiction entkoppeln, weil die mir wirklich ausgesprochen peinlich ist. Aber natürlich geht das nicht, aus mehreren Gründen.
Ist halt wie im richtigen Leben. Man muss lernen mit der eigenen Vergangenheit umzugehen.

Wie dem auch sei. Ende November habe ich zwei Wochen Urlaub, die mir auf jeden Fall gut tun werden.
Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag und kommt gut in die nächste Woche.

Feenja Wesker

Die Welt geht unter ☔ Dir en grey, Fanfics, Fanfiction, Gedanken, Sonntag

Autor: FeenjaWesker

Naja gut, zumindest herrscht draußen das perfekte Herbstwetter. Es kommt echt selten vor, dass der Wind direkt frontal auf die Seite des Hauses drückt, an der sich meine Fensterfront befindet. Ist immer ein seltsames Gefühl, wenn eine Böhe mit aller Gewalt dagegen brettert. Das mit dem Sonntagsspaziergang lasse ich heute lieber bleiben. Bei den ganzen Bäumen hier muss man ja echt Angst haben, dass man von irgendwas erschlagen wird.🍃

Es ist Sonntag und ich bin immer noch ziemlich müde, was vor allem daran liegt, dass ich gestern noch bis spät in die Nacht an der Webseite gearbeitet habe. Es ist erst einmal alles nur Rohtext, der noch laaaange nicht abgeschlossen ist. Also bitte einfach alle Fehler überlesen und da nicht zu genau hinschauen. Den Feinschliff gibt es ganz zum Schluss.

Mir ist einfach aufgefallen, dass ich in den kommenden Kapiteln immer wieder auf der Timeline rund um die Evolution des Feloidea-Virus herum reite und es für die Leser vielleicht ganz gut ist, das ganze nochmal ausführlicher und vor allem bildlich zu sehen. Denn ja, auch wenn ich hier noch nicht so viel geschafft habe, gibt es einen kompletten evolutionären Stammbaum dazu!
Dabei muss ich mich selbst immer wieder daran erinnern, dass es hier wirklich nur um eine Reihe von Fanfictions geht 😺

✳️  Die Feloidea Erkrankung - Feloidea Website

Was mir die "Arbeit" leider immer wieder erschwert, ist mein eigener Kopf. Denn in den letzten zwei Jahren habe ich festgestellt, dass mir das Internet, welches mir früher mal ein Safespace war, immer mehr schadet. Die ständige Angst davor Fehler zu machen und von Menschen (egal ob sie Experten sind oder nicht) wörtlich zerrissen zu werden. Dabei haben wir hier mal als Fans unter Fans angefangen. Kaum zu glauben, dass das Internet mal nur von Nerds, Otakus und Leuten besiedelt wurde, die ihre Ruhe vor der unschönen Realität gesucht haben. Aber seit die Realität den Zugang ins Netz gefunden hat, ist es hier so schrecklich laut. (Naja gut, vielleicht nicht direkt auf Animexx, denn hier ist es unerträglich still. Aber ich denke ihr versteht was ich meine)

Ich habe mich in diesem Chaos irgendwo verlaufen und verloren. Als neurodiverse Frau war diese gut sortierte Stille immer mein Rückzugsort, an dem ich Verständnis und Kraft gesucht und gefunden habe. Wo ist dieser Ort hin? Wo bin ich und wie finde ich zurück? Man sitzt im Auge des Sturms und wärend um einen herum das Chaos herrscht, erdrückt einen die Stille. Mir fehlen die alten Onlinefreunde von damals, die Gespräche über Gott und die Welt und das kleine Fünkchen Sicherheit und Kraft, was man immer daraus mitnehmen konnte. Mir fehlt die unprofessionelle Art, mit der wir an alles herangegangen sind und mit der man nicht für jeden kleinen Fehler brutal verurteilt wurde. Die kindliche Neugierde ist beruflicher Ernsthaftigkeit gewichen und an Tagen wie heute, an denen mich die Melancholie fest im Griff hat, denke ich mir, dass das keine gute Idee gewesen ist.

So richtig weiß ich noch nicht, ob und wie lange ich hier weiter posten werde. Ich merke dass mir Animexx immer noch viel bedeutet, obwohl ich mich nach wie vor nicht für Manga und Anime interessiere. Wir werden sehen. Eventuell nutze ich in Zukunft auch einfach nur den Weblog, um meine kurzen Gedanken auf Mastodon etwas ausführlicher zu formulieren.
Am besten koche ich erst einmal Tee, setze mich für die nächsten Stunden an meine Japanischbücher und versuche dem lauten Gedankensturm irgendwie etwas Einhalt zu gebieten.

Schönen Sonntag, wer auch immer das hier lesen sollte.

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Nachtrag

 

Tja, was soll ich sagen? Ich glaub ich kann dazu überhaupt nichts mehr sagen :D
Es tut ganz gut endlich mal Ordnung in dieses 10 jährige (bald 11 jährige) Chaos zu bringen und die ganzen Logiklücken zu schließen. Um die Textfehler kümmere ich mich zum Schluss. Erst einmal kommen die Rohtexte und wenn dieser ganze Teil fertig ist, werde ich mich darum kümmern das entsprechende Kapitel für den Upload vorzubereiten. Kann sich also nur noch um einige Wochen handeln.

Übertrieben ist das alles nach wie vor.
Was tue ich hier eigentlich? 🤨

Wann bin ich endlich fertig?! Dir En Grey, Fanfic, Fanfiktion

Autor: FeenjaWesker

Vor einem Jahr meinte ich, dass die Geschichte ungefähr 35 Kapitel umfassen wird.
Seit Monaten fasel ich, wie im Fieberwahn, etwas von 50 Kapiteln.
Dann wurden es 55.
Nun ... ich habe nichts mehr zu meiner Verteidigung zu sagen!

Zu wissen, dass es eine weitere Person gibt, die sich (scheinbar) für die Story interessiert, hilft ein wenig, um sie zumindest zu einem Abschluss zu bringen. Kommende Woche bin ich wieder alleine auf der Arbeit, was zwar einerseits bedeutet, dass ich dann wieder die Arbeit von 4 Personen machen muss. Andererseits ist das auch gut, denn oft finde ich dabei hin und wieder Ruhe und Kapazität, um hier und da ein paar Zeilen aufzuschreiben.

Ungenutzte Informationen Fanfiction

Autor: FeenjaWesker

Wärend der Entstehung zu Feloidea 1 (von 2014 bis 2018) haben sich sehr viele ungenutzte Dokumente angesammelt. Diese sind vor allem in Bezug auf die Katzengesellschaft und vorangig auf Stjørdal, die Familie Weilsteiner, die Entstehungsgeschichte, die Firmenstruktur, die global politische Einflussnahme, etc. bezogen.

Beim Sichten meiner alten Unterlagen ist mir dabei eine Sache in die Hände gefallen, die ich damals für extrem wichtig erachtet habe, welche es aber leider nie in die Story geschafft hat und dann irgendwie in Vergessenheit geriet. 
Dass ich die Brandenburg-Protokolle nun zumindest endlich mal namentlich erwähnen kann, macht mich auf eine absurde Weise happy :D

Da es in einer Situation erwähnt wird, in welcher allen Beteiligten klar ist was damit gemeint ist, werde ich den umfangreichen Hintergrund wohl wieder nur extern erläutern. Könnte also durchaus sein, dass ich dazu einen längeren Text auf der Webseite unterbringe. Dort wollte ich mich ohnehin demnächst mal wieder dran setzen und an den Einträgen über Stjørdal und die Charaktere weiterarbeiten.

Spoiler, für den Fall dass man beim lesen der Story noch nicht so weit ist

Spoiler

Bei den Brandenburg-Protokollen handelt es sich um das Befugnisabkommen seitens Stjørdal, gegenüber den jeweiligen Behörden. Es räumt ihnen eigene Rechte und Handlungsspielraum ein, was das Verhalten von Katzen untereinander angeht, so lange Nicht-Infizierten dabei nicht zu Schaden kommen.

Stjørdal steht in dieser Sache komplett über dem Gesetz. Die Protokolle sind also nichts anderes als ein Maulkorb für eingeweihte Personen des Justizapparates und damit ein Freibrief für Erik und Johann, tun und lassen zu können was sie wollen.

Warum die Behörden und Regierungen diesen Tanz mitmachen, wird in Kapitel 35 sehr ausführlich erklärt.

Wer keine Lust hat das komplette Kapitel zu lesen, hier der relevante Part

Spoiler
 

»Was würde denn im schlimmsten Fall passieren?«, fragte Kyo, nicht sicher, ob er die Antwort darauf wirklich wissen wollte. »Wie viele von uns, sitzen wegen Mordes im Knast?«
Sekundenlang herrschte Stille zwischen ihnen, nur unterbrochen vom leisen Brummen des Kühlschranks, rechts hinter Kyo und dieses Schweigen gefiel ihm überhaupt nicht.
»Kein Einziger«, sagte sein Gegenüber schließlich, was das unangenehme Gefühl bestätigte.
»Unmöglich!«
Er konnte sich das einfach nicht vorstellen! Nach allem, was er bislang von sich und den anderen gesehen und erlebt hatte, hätte er wetten können, dass die Gefängnisse voll von ihnen waren!
»Es passiert nicht oft, dass wir nichts für euch tun können. Aber sollte ein Feloidea tatsächlich verhaftet werden und es gibt keine Möglichkeit, sie oder ihn einfach wieder frei zu lassen, dann kümmern sich andere Instanzen darum.«
Suzuki trank wieder einen Schluck und ließ seine Worte erst einmal wirken. Der Sänger hielt fast den Atem an, vor innerer Anspannung.
»Stjørdal hat ein sehr starkes Eigeninteresse daran, eure Existenz geheim zu halten. Darum lassen sie euch, in solchen Fällen, auch einfach verschwinden.«

Noch während sein Gehirn all das verarbeitete, weiteten sich Kyos Augen vor Entsetzen.
»Wie bitte?«, keuchte er und schüttelte ungläubig den Kopf. »Sie töten uns? Warum?! Wieso ist es ihnen so wichtig, dass die Erkrankung geheim bleibt?«
»Weil ihr mehr als nur eine Krankheit seid!«, erwiderte der andere Mann streng. »Ihr seid eine Gesellschaft, innerhalb einer Gesellschaft, mit euren ganz eigenen Regeln.«
»Ja, Regeln die von Stjørdal vorgeschrieben werden!« Er war zurecht aufgebracht und regelrecht angewidert, von dieser Erkenntnis. »Eine Hand voll Irrer bestimmt, wer leben darf und wer nicht. Was für eine Gesellschaft soll das bitte sein?«
»Eine der mächtigsten der Welt.« Kommissar Suzuki zuckte mit den Schultern. »Ich mache mir darüber Gedanken, seit ich von euch weiß. Und die Wahrheit ist, dass Stjørdal deshalb so viel Wert auf eure Geheimhaltung legt, weil es die Grundlage ihrer Macht bildet.
Die einflussreichsten Konzerne der Welt, operieren vorwiegend im Hintergrund; versteckt vor den Augen der Öffentlichkeit. Auf diese Weise kann Stjørdal der Regierung auch die Pistole auf die Brust setzen und sie dazu zwingen, nach ihrer Pfeife zu tanzen.
Was denken Sie, was passieren würde, wenn diese Krankheit global bekannt wird? Denken Sie an eine Pandemie, bei der sich tausende Menschen plötzlich unbemerkt anstecken und sich das Virus binnen kürzester Zeit rasend schnell verbreitet.«

Die Tasse in den Händen leicht hin und her schwenkend, versuchte er sich dieses Szenario vorzustellen.
»Es würde ein ziemliches Chaos ausbrechen«, sagte er, nach einer Weile und erhielt dafür ein Nicken.
»Die Menschen würden in Panik verfallen, mit all den unschönen Nebeneffekten, die das so mit sich bringt und für viele instabile Länder, käme dies einem Todesurteil gleich.
Darüber hinaus könnte es, selbst in den starken Wirtschaftsnationen, zu ernsthaften Destabilisierungen führen und das kann sich keine Regierung der Welt leisten.
Stjørdal weiß genau, in welche Wunden sie argumentatives Salz streuen müssen, um das zu bekommen, was sie wollen.«

 

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