Thread: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr sehen?
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Eröffnet am: 17.09.2007 16:56 Letzte Reaktion: 16.04.2026 22:15 Beiträge: 6889 Status: Offen |
Unterforen: - Fanfiction |
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| Ich werde ein Buch anfangen, dessen Setting größtenteils eine Fantasywelt, die ich nach meinen Belieben gestalten kann, aber teilweise auch London darstellt. Ich habe zwar noch nicht angefangen zu recherchieren...aber wenn ich das mit meiner Heimatstadt Wien vergleiche, ist sicherlich schon innerhalb von Europa ein riesiger Unterschied da. Hoenn Legenden Bald werden die Gottheiten alter Legenden erneut erwachen und Chaos über Hoenn mit sich bringen. |
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| Zuletzt geändert: 26.02.2009 21:47:31 | |||||||
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| Ich finde, man sollte da nicht überstreng sein. Klar kann man von den Autoren etwas Recherche erwarten, was z. B. Bildungssystem und Nahrung angeht.... aber gerade bei der Charakterdarstellung als Asiaten wird's schwierig. Man projiziert sich und sein Umfeld als Autor eben oft einfach sehr stark auf die Charaktere (viele Animes wurden ja auch bewusst in der Übersetzung "eingedeutscht" bzw. "amerikanisiert"). Und so etwas wie eine fremde Mentalität ist viel schwerer zu fassen als ein fremdes Schulsystem. Ich persönlich bin schon zufrieden, wenn die Charaktere wenigstens in irgendeinem Kontext glaubwürdig agieren... "A dreaded sunny day and I meet you by the cemetry gates...." (The Smiths) |
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| > Ich finde, man sollte da nicht überstreng sein. Klar kann man von den Autoren etwas Recherche erwarten, was z. B. Bildungssystem und Nahrung angeht.... aber gerade bei der Charakterdarstellung als Asiaten wird's schwierig. Man projiziert sich und sein Umfeld als Autor eben oft einfach sehr stark auf die Charaktere (viele Animes wurden ja auch bewusst in der Übersetzung "eingedeutscht" bzw. "amerikanisiert"). Und so etwas wie eine fremde Mentalität ist viel schwerer zu fassen als ein fremdes Schulsystem. > Wenn das so schwer für den Autor ist, dann soll er es eben unterlassen über Asiaten zu schreiben. HdR Fans und Fantasy Begeisterte, kommt zum: TOLKIENTAG 2009 (28.2. - bei Frankfurt / Main) **** Mangas A-Z und BÜCHER |
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| > Wenn das so schwer für den Autor ist, dann soll er es eben unterlassen über Asiaten zu schreiben. Man sollte schreiben dürfen, was man möchte, egal was für ein Sch... es in den Augen anderer ist. Und - mein Gott - im Internet veröffentlichen (auch wenn es absoluter Mist ist), sollte doch auch noch nicht das Problem sein. Klar ist es nervig, wenn man hier auf Mexx erst einmal durch nen Haufen FFs/OFs blättern muss, die einem nicht zusagen. Aber einer Personengruppe das Schreiben und 'Veröffentlichen' zu unterbinden, nur weil sie nicht gut genug sind oder nicht informiert genug (will ja auch nicht jeder mal was Ernstes draus machen), ist doch etwas überspitzt. Und genau das möchte ich nicht mehr sehen! Dieses ganze Gerede über die Fehler, Mängel von 'Autoren'. Na ja, ich werde es wohl ertragen müssen. :/ Natürlich nervt es mich, wenn ich andauernd Geschichten finde, in denen Inhalte drin sind, die mich stören, aber das ist doch noch lange kein Grund, dass diese Personen minderwertig sind. Manchmal kommt es mir nämlich so vor, als würde sowas sofort herabgewertet. Sich mal drüber auszulassen, was einem echt auf den Wecker geht - okay. Anfangen über Personengruppen zu richten ... meiner Meinung nach nicht das Beste. Der zweite Absatz ist allgemein gemeint und bezieht sich nicht auf dein Posting, Tentakel. Liebe Grüße, Hoffnungsschimmer. mystisch und legendär ~ Der Zirkel Du hast dich schon immer für Mythologie interessiert? Nein? Dann wird es aber höchste Zeit! |
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| > > Wenn das so schwer für den Autor ist, dann soll er es eben unterlassen über Asiaten zu schreiben. > > Man sollte schreiben dürfen, was man möchte, egal was für ein Sch... es in den Augen anderer ist. Darf man ja auch, dummerweise halten sich gerade die Personen, die den übelsten Schrott verbrechen, für ernstzunehmende Künstler, die ein Selbstwertgefühl haben, als hätten sie den Hintern voller Pulitzer- und Literaturnobelpreise. Genau die Klientel, die rumblökt, wenn ein Kommantar mal nicht aus "*______* *sabba*" besteht und auch gerne mal konstruktiv-kritische Kommentare löscht. Baut eure Häuser aus totem Holz. Baut eure Mauern aus totem Stein. Baut eure Träume aus toten Gedanken. Kommt das Leben weinend, lachend, singend wieder, nehmen wir, was ihr gestohlen und ziehen euren toten Knochen ihre kranken Häute ab. |
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| > Darf man ja auch, dummerweise halten sich gerade die Personen, die den übelsten Schrott verbrechen, für ernstzunehmende Künstler, die ein Selbstwertgefühl haben, als hätten sie den Hintern voller Pulitzer- und Literaturnobelpreise. Dann lass ich den Leuten das Selbstwertgefühl. :) Sollen sie sich fühlen wie Gott - am Ende fallen sie von alleine auf die Schnauze. > Genau die Klientel, die rumblökt, wenn ein Kommantar mal nicht aus "*______* *sabba*" besteht und auch gerne mal konstruktiv-kritische Kommentare löscht. Hmmm ... sowas zeigt mir, dass mein Kommentar beim Autor angekommen ist, ihn verunsichert hat und er noch einige Tage davon Alpträume haben wird ;). mystisch und legendär ~ Der Zirkel Du hast dich schon immer für Mythologie interessiert? Nein? Dann wird es aber höchste Zeit! |
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| Die Sache ist folgende: Schreiben DÜRFEN darf man es. Hochladen darf man es auch. Aber scheiße finden darf man es auch. Niemand hindert die Leute daran, es zu schreiben und hochzuladen. Im Gegenteil ... ich hab immer mal meinen Spaß daran und ehrlich gesagt würde mir ganz schön was fehlen. *lach* Baut eure Häuser aus totem Holz. Baut eure Mauern aus totem Stein. Baut eure Träume aus toten Gedanken. Kommt das Leben weinend, lachend, singend wieder, nehmen wir, was ihr gestohlen und ziehen euren toten Knochen ihre kranken Häute ab. |
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| Jap... Stimme Penny soweit zu... Ich meine: Sicher, jemand der noch nie in Tokyo war, kennt sich kaum aus. Aber: Gott - ne, eigentlich nicht der, sondern wer anders - hat sowas tolles wie GoogleMaps erfunden. Und Google Maps hat zum einen eine Satellitenansicht, über die man sich schon mal ganz formidabel über die Umgebung informieren kann und zum anderen auch noch den Streetview. Wenn also jemand eine Story in Tokyo spielen lässt und KA hat, wo sich seine Leute aufhalten, dann hat er einfach sich keine Mühe gegeben... Tut mir leid, aber ich finde das ist keine zusätzliche Arbeit o.o"" Für meine FFs sitze ich teilweise stunden am GoogleMaps weil ich von mehr als nur von einer Stadt Orte wissen muss. Und ebenso mit dem Essen und den Feiertagen: Das findet man alles im Internet heraus. Zumindest so im Groben. Feinheiten vielleicht nicht, aber so grobe Sachen über das wie und was und wann erfährt man da auch. Ebenso wie eigentlich jeder, der mal ne Japanische Serie (die nicht Anime war) gesehen hat, zumindest ein Grundgefühl für die japanische Höflichkeit haben müsste. Ich meine: Ich kapiere ohnehin nicht, WIESO alles in Japan spielen muss, wenn die Story sich ließt wie über deutsche Gymnasiasten... Dann soll man auch über Gymnasiasten aus Deutschland schreiben und nicht über japanische Highschool-Schüler (deren Geburtsdaten nicht mit ihren Klassen hinkommen können...) Eine Welt, in der Gedanken alles verändern können... Eine Welt, in der die Götter miteinander kämpfen... Eine Welt, die von euch bestimmt wird... ★Fabula Infinitae - RPG FORUM☆ |
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| Hmm. Erst heißt's (1): Wer's nicht kann, darf's bzw. soll's nicht schreiben. Das wurde inzwischen eher zu (2): Wer's nicht kann, darf es zwar schreiben (und hochladen), soll sich aber nicht beschweren, wenn das jemand kritisiert. Also geht's im Endeffekt doch nur wieder darum, ob man Kritik äußern darf/kann (im Sinne von: muss ich drei Wochen Kleinkrieg mit User-chan erwarten oder nicht). Zumindest gehe ich mal davon aus, dass auch die, die Variante 1 geschrieben haben, sich im Endeffekt mit Variante 2 begnügen würden. ;) Mit der zweiten Formulierung wäre ich auch absolut einverstanden - wer Blödsinn zusammenschreibt, weil er keine Ahnung hat, muss mit Kritik leben. ;) Die erste find ich einfach... Na ja. Ich hab schon den Eindruck, dass solche Sprüche besonders gern von Leuten kommen, die damit sagen wollen (Achtung, Übertreibung als Stilmittel): "ICH bin da ja ganz anders. ICH bin ein GUTER Schreiber und habe ALLES, was ich schreibe, selbst erlebt/gründlichst recherchiert. Los, bewundert mich. :D". (Das heißt übrigens nicht, dass ich nicht verstehe, wenn jemand schlecht recherchierte Geschichten nicht lesen will - das kann jeder selbst entscheiden, damit ist doch alles okay. Ich stör mich nur an dem leicht elitären Ton, mit dem Variante 1 so gern vertreten wird. :] ) Neuga, ziena, zieber, zom... Now the chosen time has come... Exchange this world for...! |
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| >Erst heißt's (1): Wer's nicht kann, darf's bzw. soll's nicht schreiben. >Das wurde inzwischen eher zu (2): Wer's nicht kann, darf es zwar schreiben (und hochladen), soll sich aber nicht beschweren, wenn das jemand kritisiert. If you post it on the internet kids, it's fair game. ...Leider scheinen das manche Leute nicht zu begreifen. Wenn ich von meiner persönlichen Freiheit, Müll ins Internet zu stellen Gebrauch mache, dann kann jeder andere, dem es gerade in den Kram passt, Gebrauch von _seiner_ persönlichen Freiheit machen und mir erzählen, dass was auch immer ich veröffentlicht habe, Müll ist. Und wenn mir das nicht passen sollte, dann stell ich das ganze doch schlicht nicht ins Internet, oder? Man wendet gegen Fabeln ein, dass sie Kinder auf die Existenz von Drachen hinweisen. Aber die Kinder haben immer gewusst, dass es Drachen gibt. Fabeln erzählen Kindern, dass man Drachen töten kann. (G. K. Chesterton) |
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| >enn ich von meiner persönlichen Freiheit, Müll ins Internet zu stellen Gebrauch mache, dann kann jeder andere, dem es gerade in den Kram passt, Gebrauch von _seiner_ persönlichen Freiheit machen und mir erzählen, dass was auch immer ich veröffentlicht habe, Müll ist. Die persönliche Meinungsfreiheit hat aber auch Grenzen, wenn es z.B. beleidigend wird - und das passiert leider auch wirklich in Form von Angriffen auf die Autoren (so gesehen bei gewissen "Mstings" oder rants). Nebst, dass ich Aussagen wie dass man "blöd" wäre, wenn man "Don't like, don't read" sagt, nicht mehr lesen will. |
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| google streetview Ö_Ö das wäre mir zu anstrengend, glaub ich. deswegen beschränk ich mich lieber auf zeug, ds ich kenne - und wie man von shinjuku nach harajuku kommt und dort ins laforet weiß ich aus eigener erfahrung *___* oder wie man in london von buchhandlung zu buchhandlung stolpert.... XD wenn ich stories schreiben will, die in fremden umgebungen spielen, greife ich gerne auf die eigenen erfahrungen zurück - das heißt dann halt, dass ich "nur" über münchen, hamburg, berlin, london, paris, tokyo, osaka und denver schreiben kann, städte-weise, aber münchen als schauplatz gibt schon ne menge her... was bei der besten geografichen recherche schief gehen kann, st halt oft das soziale umfeld, bestimmte regionale witzeleien, die auch nicht im reiseführer stehen o.ä. - deswegen schreib ich am liebsten über münchen, wenn ich genau verorte. hier weiß ich, dass im hasenbergl und in perlach nicht grad die leute wohnen, die ihre nächte im P1 verbringen, und dass in Grünwald der Chefarztsohn mit eigenem Auto zum 18. wahrscheinlicher ist als in Au/Haidhausen. und dass Autofahrer mit FFB "Führerschein für Blöde" haben. solche kleinen und großen Details weiß ich in Hamburg und Berlin nicht - oke, Kreuzberg ist das böse viertel Berlins, aber ich kenn nichtmal annähernd alle viertel dort. und die rufe der einzelnen ecken erst recht nicht. und wo die clubs sind, wo die läden sind, wo man rumhängt, all so kleinigkeiten in ner geschichte kann ich nur in ner geschichte in meiner heimatstadt halbwegs gescheit einbringen. aber jeder kann schreiben was er mag - ich war nie in hogwarts und schreib trotzdem harry potter fanfics :D nur - ich mag nicht lesen, wie ein angeblich japanischer schüler in seiner 25 Leute klasse lebhaft mit dem englischlehrer palavert. they don't do that. oder wie der angeblich japanische schüler in den leistungskurs spaziert... das ist dann richtiger FAIL. XD. Aza^^ Du kommst aus Bayern oder wohnst in der Nähe der bayrischen Grenzen? Du hast es satt ewig weit zu fahren, um eine richtige Convention zu haben? DU BRAUCHST: DIE ANIMUC 2009! Deine Con direkt bei München, 18.-19.4.2009! |
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| >solche kleinen und großen Details weiß ich in Hamburg und Berlin nicht - oke, Kreuzberg ist das böse viertel Berlins Ich habe in Kreuzberg gewohnt... Da ist es nicht böse...~ abgemeldet ist wie Pizza Speciale: Alles ist drin, dran und drauf und ergibt ein harmonisches Ganzes. "Hell was full - so I come back." |
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| >Ich habe in Kreuzberg gewohnt... >Da ist es nicht böse...~ "böse" halt. "Ghettoviertel". da, wo zu überproportionalem Teil jene Menschen wohnen, die ihr Leben nicht mit sozialversicherungsbeitragspflichtiger arbeit finanzieren. wie gesagt, ich kenne nur die "allgemeinbekannten" Klischees über Berlin. wies wirklich läuft weiß ich nicht. welche viertel so gefährlich sind, dass man dort nachts nicht rumlaufen sollte, weiß ich nicht. also schreib ich solche geschichten weiter brav über münchen. Du kommst aus Bayern oder wohnst in der Nähe der bayrischen Grenzen? Du hast es satt ewig weit zu fahren, um eine richtige Convention zu haben? DU BRAUCHST: DIE ANIMUC 2009! Deine Con direkt bei München, 18.-19.4.2009! |
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| Total OT: Aza, du warst in Denver? O.o Und, was sagst du dazu? Wenn 40 Millionen Menschen eine Dummheit tun, bleibt es dennoch eine Dummheit ~ ein sehr nettes Forum: Die Taverne~ schaut mal vorbei ^.^ Mein Weblog |
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| >> Ich finde, man sollte da nicht überstreng sein. Klar kann man von den Autoren etwas Recherche erwarten, was z. B. Bildungssystem und Nahrung angeht.... aber gerade bei der Charakterdarstellung als Asiaten wird's schwierig. Man projiziert sich und sein Umfeld als Autor eben oft einfach sehr stark auf die Charaktere (viele Animes wurden ja auch bewusst in der Übersetzung "eingedeutscht" bzw. "amerikanisiert"). Und so etwas wie eine fremde Mentalität ist viel schwerer zu fassen als ein fremdes Schulsystem. > >Wenn das so schwer für den Autor ist, dann soll er es eben unterlassen über Asiaten zu schreiben. Das hieße aber, fast überhaupt keine Anime-FFs mehr zu schreiben... und das fände ich eben zu extrem. "A dreaded sunny day and I meet you by the cemetry gates...." (The Smiths) |
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| Frage wegen den regionalen Begebenheiten, die man als Außenstehender vielleicht gar nicht kennt (ich mag das Führerscheinkürzel *-*): Was ist wenn man eine Fanfic zu einem Anime/Manga schreiben will? Ich meine, ich mag selber keine Fanfics lesen, in denen irgendwelche Charakter aus ihrer Umgebung gerissen werden um dann eine deutsche oder amerikanische Schule zu besuchen oder auf einmal durch das Mittelalter rennen. Da kann ich mir ja schlecht Anime-Charakter nehmen und sie nach Ennigerloh packen, weil ich mich da eben auskenne (mehr oder weniger. Ich kann mir keine Straßennamen merken, sondern merke mir meine Umgebung anhand der Bäume und Sträucher). Ich lese lieber wie Charakter in Tokyo die Liebfrauenstraße entlang schlendern (wobei mich das auch irgendwie fuchst), anstatt das ganze Settig in die Heimatstadt des jeweiligen Autors verlegt zu bekommen. Nach dem Philosophen Ly Schwatzmaul findet man immer dort besonders viel Chaos, wo man nach Ordnung sucht. Das Chaos besiegt die Ordnung, weil es besser organisiert ist. Ob es Vegetarier gibt die Schlachter sind? Ja, die heißen dann "Floristen"! |
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| Bei Conan ist das z.B mit dem Setting recht einfach: Es gibt im Manga so einige fiktive Orte, die öfter besucht werden und dazu gehören natürlich auch einige reale, aber ich greife dann lieber die bereits fiktiven erdachten Viertel von Tokyo aus dem Manga auf, anstatt ein reales zu nehmen und dann was völlig unlogisches zu erzählen. Wenn 40 Millionen Menschen eine Dummheit tun, bleibt es dennoch eine Dummheit ~ ein sehr nettes Forum: Die Taverne~ schaut mal vorbei ^.^ Mein Weblog |
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| Ich denke, man muss einfach beachten, nicht zu sehr bei den Details zu verweilen, wenn man sich nicht auskennt. Denn das ist, denke ich, das, was die meisten hier ärgert. Dass viele Autoren quasi so tun, als wären sie perfekt informiert, ohne auch nur die geringste Ahnung zu haben oder sich die Mühe zu machen, zumindest ein bisschen zu recherchieren. Beispiel: Ein Fanfictionautor, der seine Charaktere superspezielles Sushi zubereiten lässt und das ganze extrem genau beschreibt, ohne je gelesen zu haben, wie man Sushi zubereitet, anstatt einfach zu schreiben "dann bereitete XY noch das aufwendige Z-Sushi zu" (das ganze sollte natürlich noch hübscher formuliert werden). Sapere aude! |
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| Zuletzt geändert: 01.03.2009 23:11:40 |
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| @ Asaliah man kann solche Sachen auch gekonnt umschiffen. die meisten Anime-Serien spielen ja in einer Art fiktiven Welt, die mit real-Japan auch nur begrenzt was zu tun hat, und dann beschränkt man sich schlicht auf die Ecken, die im Anime gezeigt werden o.ä. Man kann Sachen wie Straßennamen auch gut umschiffen mit Sachen wie "er ging die Straße zum Bahnhof entlang", "die Straße, an der die Grundschule lag", lauter so Sachen. es gibt Möglichkeiten, sich da wenig zu verhaspeln, wenn man sich etwa Mühe gibt. und ich hab das problem auch weniger mit Fanfics sondern mit Original-Gechichten, in denen dann der selbsterfundene blonde Halbjapaner in eine Schule geht, die mit deutschen Lehrplänen und deutschen Lehrmethoden zu arbeiten scheint. Und von seiner japanischen Mutter ganz deutsches Frühstück mit dunklem Brot und Wurst und Marmelade kriegt. (außerhalb Deutschlands GIBT es kein dunkles Brot. außer ein deutscher Bäcker ist ausgewandert. guckt mal, wenn ihr im Urlaub seid: weißbrot everywhere) Das entlanghangeln an Animes und Mangas in Fanfics funktioniert meist noch besser... wenn man sch auf den im Anime vorhandenen Sachenschatz beschränkt, kann man nicht viel falsch machen ^__^ Du kommst aus Bayern oder wohnst in der Nähe der bayrischen Grenzen? Du hast es satt ewig weit zu fahren, um eine richtige Convention zu haben? DU BRAUCHST: DIE ANIMUC 2009! Deine Con direkt bei München, 18.-19.4.2009! |
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| >(außerhalb Deutschlands GIBT es kein dunkles Brot. außer ein deutscher Bäcker ist ausgewandert. guckt mal, wenn ihr im Urlaub seid: weißbrot everywhere) Epic fail (kleiner Scherz am Rande). Denn in Österreich gibt's auch Schwarzbrot (im übrigen auch noch viel besseres als in Deutschland *sich duckt und davonrennt*) Ich persönlich will das Pochen auf Realitätsnähe überall und immer nicht mehr sehen. Wenn ich nun mal nicht auf so etwas stehe, dann tue ich es nicht und die Geschichte wird nicht schlechter, nur weil der Autor konsistent in seiner Welt ist. Denn das ist für mich weit wichtiger, als ob jetzt ein Japaner keine blonden Haare haben darf (Färben?)... |
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| > >(außerhalb Deutschlands GIBT es kein dunkles Brot. außer ein deutscher Bäcker ist ausgewandert. guckt mal, wenn ihr im Urlaub seid: weißbrot everywhere) > > Epic fail (kleiner Scherz am Rande). Denn in Österreich gibt's auch Schwarzbrot (im übrigen auch noch viel besseres als in Deutschland *sich duckt und davonrennt*) Bwahaha witzig. Deutschsprachiger Raum, besser? > Ich persönlich will das Pochen auf Realitätsnähe überall und immer nicht mehr sehen. Wenn ich nun mal nicht auf so etwas stehe, dann tue ich es nicht und die Geschichte wird nicht schlechter, nur weil der Autor konsistent in seiner Welt ist. Denn das ist für mich weit wichtiger, als ob jetzt ein Japaner keine blonden Haare haben darf (Färben?)... Naja es kommt darauf an. Wenn jetzt zB ein Heini den du noch nie gesehen hast in deiner Wohnung rumlungert wenn du nach Hause kommst und du stehst da und fragst mal mary sue artig 'wer bist du eigentlich?' dann frag ich mich schon... ja was is denn jetzt kaputt? Remember remember the fifth of november Gunpowder, treason and plot. I see no reason why gunpowder, treason Should ever be forgot. |
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| >Denn das ist für mich weit wichtiger, als ob jetzt ein Japaner keine blonden Haare haben darf (Färben?)... .... es ging mir um den naturblonden halbjapanaer (lesen bildet und so). Kohta hat Strohblonde Haare. mit schön viel Wasserstoffperoxid. aber auch das kann sich ein japanischer Teenager meist nicht leisten, weil er dafür von der Schule fliegen kann. wenn man etwas vernünftig erklärt, hab ich auch kein problem damit. Es kann ja sein, dass Papa Deutscher ist und seinen Sohn auf die deutsche Auslandsschule schickt, weil er der Meinung ist, dass Sohnemann mit deutscher Bildung besser dasteht. dann passt deutscher Lehrer, deutscher Lehrplan und deutscher Unterricht auch super in die Mitte von Tokyo. man kann so viele konsistente Welten schaffen, wenn man einfach nachdenkt. Du kommst aus Bayern oder wohnst in der Nähe der bayrischen Grenzen? Du hast es satt ewig weit zu fahren, um eine richtige Convention zu haben? DU BRAUCHST: DIE ANIMUC 2009! Deine Con direkt bei München, 18.-19.4.2009! |
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| >man kann so viele konsistente Welten schaffen, wenn man einfach nachdenkt. Eben... wenn man nachdenkt. Aber da Nachdenken einen zusätzlichen Aufwand bedeutet, entschliessen sich die meisten 'schlechten' Autoren für Plotholes... @nur schreiben was man kennt: Ich mag es nicht mehr sehen, wenn irgendwelchen Leute Musik hören, die in ihrer Welt nicht exisitiert. Oder wenn Leute Instrumente haben, die in ihrer Welt nicht existieren. Und bitte, bitte hört auf eure Figuren Lieder singen oder auf einem wie-auch-immer gearteten Instrument spielen zu lassen, wenn ihr die Lieder nicht wirklich gut kennt... Man wendet gegen Fabeln ein, dass sie Kinder auf die Existenz von Drachen hinweisen. Aber die Kinder haben immer gewusst, dass es Drachen gibt. Fabeln erzählen Kindern, dass man Drachen töten kann. (G. K. Chesterton) |
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| >Und bitte, bitte hört auf eure Figuren Lieder singen oder auf einem wie-auch-immer gearteten Instrument spielen zu lassen, wenn ihr die Lieder nicht wirklich gut kennt... Wo liegt da das Problem? Meine Figuren sind im Allgemeinen nicht so singfreudig, aber wo läge das Problem, wenn ich sie "What shall we do with the drunken sailor" singen lasse, während sie in einem Kanu auf einen Wasserfall zu treiben, ohne das Lied "wirklich gut" zu kennen? (Von der Absurdität so einer Situation einmal abgesehen) "The difficulty of literature is not to write, but to write what you mean; not to affect your reader, but to affect him precisely as you wish." (Robert Louis Stevenson) |
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| >>Und bitte, bitte hört auf eure Figuren Lieder singen oder auf einem wie-auch-immer gearteten Instrument spielen zu lassen, wenn ihr die Lieder nicht wirklich gut kennt... >Wo liegt da das Problem? Meine Figuren sind im Allgemeinen nicht so singfreudig, aber wo läge das Problem, wenn ich sie "What shall we do with the drunken sailor" singen lasse, während sie in einem Kanu auf einen Wasserfall zu treiben, ohne das Lied "wirklich gut" zu kennen? Die Charaktere, die ich kenne und liebe, hören Musik auch nur nebensächlich. Trotzdem stehen sie auf Rock und Metalcore...~ Ich würde jetzt auch kein Lied nehmen und es meine Charaktere singen lassen, aber wenn man den Bogen nicht überspannt? Man Gott, was soll's. Das einnert mich an diese eine FF, in der Draco mit einer Sue zu einem Good Charlette-Konzert gegangen ist. Er mochte außerdem Marilyn Manson sehr... Da passt das zum Beispiel nicht so sehr, wegen den Gegebenheiten der Welt an sich. Aber wenn die Welt eher modern und an unsere eigene angelehnt ist, dann ist es okay. Generell sollte man aber darauf achten, dass man etwas Passendes wählt, wenn es denn unbedingt sein muss. Elegenater ist es ja eigentlich eher, wenn man nur andeutet, dass Musik gehört oder gesungen wird, aber man sich keiner bekannten Interpreten bedienen muss - meiner Meinung nach. abgemeldet ist wie Pizza Speciale: Alles ist drin, dran und drauf und ergibt ein harmonisches Ganzes. "Hell was full - so I come back." |
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| Zuletzt geändert: 02.03.2009 21:29:27 | |||||||
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| >Wo liegt da das Problem? Meine Figuren sind im Allgemeinen nicht so singfreudig, aber wo läge das Problem, wenn ich sie "What shall we do with the drunken sailor" singen lasse, während sie in einem Kanu auf einen Wasserfall zu treiben, ohne das Lied "wirklich gut" zu kennen? *grins* Ok, Shantys und Volksmusik bilden da wohl eine Ausnahme... mal abgesehen davon, dass praktisch jeder Idiot 'What shall we do with a drunken sailor' noch irgendwie auf die Reihe kriegt... Das Problem liegt darin, dass plötzlich irgendwelche Leute, bei denen es im Original keinerlei Hinweise auf irgendeine Art von musikalischem Talent gibt, Lieder singen/spielen können, die eigentlich so gar nicht spiel- oder singbar sind. Ich kann es einfach nicht haben, wenn Leute beschliessen, sie müssen Songs in ihre Geschichten einbauen und dabei vollkommen übersehen, dass die Songs gar nicht so in der Geschichte vorkommen können, wie der Autor beschlossen hat. Man wendet gegen Fabeln ein, dass sie Kinder auf die Existenz von Drachen hinweisen. Aber die Kinder haben immer gewusst, dass es Drachen gibt. Fabeln erzählen Kindern, dass man Drachen töten kann. (G. K. Chesterton) |
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| Zuletzt geändert: 02.03.2009 23:37:37 | |||||||
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| Ah so. Lieder von aktuellen Bands singen meine Protagonisten eigentlich nie. Überhaupt lasse ich Personen nur singen, wenn sie entweder singen können, oder in einer Situation sind, in der man eben mal so ein Liedchen vor sich hinträllert. (Und bei Letzterem ist es mir egal, ob das dann gut klingt. Wenn mein Protagonist beim Reinigen seines Langbogens "Durch den Monsun" singt, dann tut er das eben so gut oder schlecht es eben geht.) Ich finde das ja immer lustig, wenn in einer Fanfic jemand plötzlich auf einen Tisch springt und ein Liebeslied singt. Ich kann mir zwar Situationen vorstellen, in denen das normal wäre (beziehungsweise, in denen es vorstellbar wäre), aber die große Halle in Hogwarts ist keine dieser Situationen... "The difficulty of literature is not to write, but to write what you mean; not to affect your reader, but to affect him precisely as you wish." (Robert Louis Stevenson) |
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| Zuletzt geändert: 02.03.2009 23:41:00 |
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| >Ich finde das ja immer lustig, wenn in einer Fanfic jemand plötzlich auf einen Tisch springt und ein Liebeslied singt. Ich kann mir zwar Situationen vorstellen, in denen das normal wäre (beziehungsweise, in denen es vorstellbar wäre), aber die große Halle in Hogwarts ist keine dieser Situationen... Ok... hilf meinem Vorstellungsvermögen mal auf die Sprünge. In welcher Situation könnte jemand auf einen Tisch springen und ein Liebeslied vorsingen? Irgendein dämlich Trinklied oder etwas in der Art könnte ich mir ja vorstellen, aber... ein Liebeslied? Man wendet gegen Fabeln ein, dass sie Kinder auf die Existenz von Drachen hinweisen. Aber die Kinder haben immer gewusst, dass es Drachen gibt. Fabeln erzählen Kindern, dass man Drachen töten kann. (G. K. Chesterton) |
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| >Ich finde das ja immer lustig, wenn in einer Fanfic jemand plötzlich auf einen Tisch springt und ein Liebeslied singt. Ich kann mir zwar Situationen vorstellen, in denen das normal wäre (beziehungsweise, in denen es vorstellbar wäre), aber die große Halle in Hogwarts ist keine dieser Situationen... ... Erinnert mich an Scream 2, in dem der Freund der Protagonistin während der Mittagspause auf einen Tisch in der Schulcafeteria sprang und ihr ein Liebeslied schmetterte... Satsuki: Nozomu-kun, du siehst unzufrieden aus. Nozomu: Nicht unzufrieden, besorgt. Sorry, dass mein Gesicht so wenig Vokabular hat. 「聖なるかな - The spirit of eternity sword 2」 |
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