[Rizumu Topic] Rizumu will eine Katze
Rizumu Kennt ihr das? Ihr wünscht euch etwas, wollt es aber richtig machen und am Ende habt ihr kein Plan was nun Seriös ist und nicht, weil ihr einfach so gar keinen Plan habt? So geht es mir.
Ich hätte gerne eine Katze. Tatsächlich bin ich die Mami für zwei Zwergkaninchen und in meine Rolle hineingewachsen, aber mit meinem jetzigen Kaninchenwissen, will ich nicht bei einer Katze genauso von Null anfangen und dann immer mehr lernen. Learning by doing ist ein sehr feines Motto, aber nicht bei Lebewesen. Aber Anders.
Tatsächlich vermisse ich meinen Hund und hätte eigentlich gerne ein Tier, dass Menschenbezogener ist, wie Zwergkaninchen und während ich eine WG mit meiner Tante hatte, habe ich das Zusammenleben mit Katzen kennengelernt, weswegen der Wunsch nach einem eigenen Tier aufgekeimt ist. Ob Katze oder Kater ... Es gibt da viele Meinungen und Empfehlungen, die mir gegenüber ausgesprochen wurde. Aber da gibt es viele Fragen, die ich mir stelle: Katze oder Kater? Einzeltier? Tierschutz, oder Bauernhof? Kitten oder Erwachsen. Ich will und kann keinen Freigänger halten, weswegen ich Angst habe, dass unser Tierheim mich ablehnen würde (sicherlich zurecht), weswegen ich dann tatsächlich an den Bauernhoftieren hängen bleiben. Aber ist das wirklich Tiergerecht? Was ist eigentlich Tiergerecht? Wenn ich in meinem Umfeld umsehe, komme ich teilweise zu dem Entschluss, dass Hinz und Kunz ne Katze bekommen kann.
Ich würde mich gerne weiter informieren, aber wie und wo?
Eventuell hat er auch Kontakt zu einem Vorbesitzer, der z.B. gesundheitsbedingt jemanden für ein gut gepflegtes, entspanntes (Senioren-)Tier sucht oder rät dir direkt von bestimmten Anschaffungswegen ab.
Auf die Art erfährst du bestimmt am besten, welche Voranschaffungen Sinn machen und ob es taugliche Versicherungen gibt. Ich stell's mir jedenfalls für alle Beteiligten netter vor, statt hinterher zu doktorn! :)
Viele Grüße, Morgi
Geht meinen Mann und mir ähnlich, wir würden auch gerne Katze/Kater haben, allerdings lieber zwei. Haben uns schon mal Erkundigungen eingeholt, welche Rassen als "Anfänger geeignet" gelten und vorallem, welche auch mit Kindern zurecht kommen würden. Sowie, wie teuer eine Katzenversicherung wäre, um spätere Tierarztkosten abzupuffern. Und überlegt wer sich um diese kümmert, wenn wir verreisen oder anderweitig für ein oder ein paar Tage nicht da sind.
Wir sind vorerst zu dem Entschluss gekommen, dass unsere Kinder noch zu klein sind, als das Katzen (egal welchen alters) hier einziehen können und wir haben ja auch zwei Zwergkaninchen, weswegen wir da auch erst deren Ableben abwarten möchten (das klingt irgendwie fieser, als gedacht).
Ich finde es auf jeden Fall gut, dass du dir auch vorher Gedanken machst, als einfach eine Katze/Kater zu holen. Ich drücke dir die Daumen, dass durch Morgis Vorschlag oder noch Folgende, du genug Möglichkeiten hast weitere Erkundigungen einzuziehen.
Schönen dritten Advent morgen. :)
Do not try to catch the time, because the time always catch you.
Als meine Schwester nur noch 1 Mieze hatte, wollte sie nicht, dass sie alleine bleibt. In unserem örtlichen Tierheim, waren sie leider absolut... uff. Und meine Schwester hat jahrelang schon Miezen gehabt, wenn auch nicht so lang, wie ich meine Vögel. Aber auf jeden Fall, Erfahrung genug.
Sie hatte dann ein Fundtier vom Gnadenhof adoptiert, war noch ein Kitten und der wuchs auch extrem schnell. Eine Freundin hatte Glück beim Tierheim, andere sind da echt streng. Aber Tierheime gibt es sehr viele. Wenn es bei dem einen nicht klappt, würde ich andere in der Nähe aufsuchen, Anzeigen im Internet, denn viele haben ja auch Websites, wo die Tiere vorgestellt werden, sind auch ein guter Anlauf. Tierärzte kann man ebenso fragen, ich kenne sogar Tierärzte, die Tieradoptionen anbieten, weil sie auch Stellen dafür haben.
Dass Katzen übrigens Freigänger sein müssen, halte ich persönlich für einen Mythos. Wenn man in der Wohnung einen Balkon hat mit Katzennetz und alles entsprechend ausgestattet ist, fühlen sich die Stubentiger auch wohl...
Zum Thema Einzeltier oder mehrere:
Leider sind die Tierheime hier bei uns teilweise recht irrational. Eine Arbeitskollegin von mir, musste die zweite Katze sogar wieder zurückbringen, weil Katze eins - wegen der sie überhaupt nach einer zweiten gesucht hatten - gar keine Gesellschaft wollte und das auch sehr deutlich dem zweiten gegenüber klargemacht hatte. Laut Tierheim/Vermittlungsstelle sollten sie aber zwingend eine zweite Katze mit dazunehmen, weil die erste angeblich Gesellschaft braucht. Am Ende kam raus, die Meinung kam daher, weil Katze eins sich nicht vor den anderen Katzen im Tierheim versteckt hatte - aktiv was mit ihnen gemacht, hat sie aber auch nicht.
Andere Arbeitskollegin von mir, hat sich auch eine zweite Katze zugelegt, weils hieß, es sei nicht artgerecht, eine Hauskatze (vor allem, weil das eine reine Wohnungskatze ist) allein zu halten. Nicht so schlimm wie bei meiner anderen Kollegin, aber was zusammen machen, tun die zwei auch nicht. Eher ist die Wohnung aufgeteilt. Die eine in der Ecke, der andere in der anderen.
Wir hatten bisher drei Katzen. Nacheinander. Keine davon vermittelte das Gefühl, eine weitere sei notwendig.
Die ersten beiden Katzen, hatten wir, als ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe und waren Freigänger:
Kater eins hat meine Schwester gerettet als er circa 9 Wochen alt war, weil er aus einem Verschlag nicht mehr rauskam und seine Mama irgendwann wegging - sie hat ihn halt auch nicht rausbekommen.
Die zweite Katze kam durch die Vermittlung einer Kollegin meiner Mama (die Katze war sogar mega dankbar, endlich allein sein zu können, weil sie unter anderen Katzen unterging) und mein Kater, den ich jetzt habe (reine Wohnungskatze), hab ich von einer Bekannten vermittelt bekommen, weil seine Besitzer (Ehepaar) nacheinander verstorben sind. Die Bekannte konnte ihn leider wegen Umzug usw. nicht behalten.
Den Guten muss man manchmal ein bisschen durch die Wohnung scheuchen oder mit dem Laserpointer beschäftigen, weil er durchaus Energie hat, allein mit Katzenspielzeug oder Sachen, die aufm Boden liegen, macht er aber kaum was. Da muss ich halt schauen, dass ich aktiv helfe.
Damit will ich zwei Sachen sagen:
1. Vielleicht hast du wen in deinem Umfeld, der Katzen zu vermittelt - oft passiert sowas ja aus dem traurigen Grund, dass der*die Halter*in verstirbt oder gesundheitlich nicht mehr kann (Alter würde ich hier hinten anstellen, wenn es dir selbst gar nicht sooo wichtig ist)
2. du musst deine Katze kennenlernen und bist am Ende des Tagen wahrscheinlich diejenige, die dann am besten Bescheid weiß.
Tipps und Tricks ausm Internet sind schön, um ein Gefühl zu entwickeln, aber es gibt halt teilweise sehr starke Unterschiede in den Sichtweisen (von: wir sollten Katzen nie raus lassen, wegen Artenschutz Vogel bis zu es ist Tierquälerei sie in der Wohnung einzusperren).
Versteh mich nicht falsch, Gedanken machen ist super und wichtig, aber Katzen sind idR zum Glück sehr deutlich darin, welche Bedürfnisse sie haben. Das heißt, bis auf gesundheitliche Dinge, wie was darf sie nicht essen, Impfungen usw, wird am Ende des Tages die Katze(en), die du bei dir hocken haben wirst, sagen, was sie will/wollen und was nicht. Das ist vielleicht auch das größte Problem für viele. Ich liebs, auch wenn ich manchmal mit meinem deshalb etwas streite XD