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Oh My Goddess!

Japanisch Romaji: Aa! Megamisama!
Erstmalig erschienen: 1993
Anzahl Episoden: 5
TV-Serie: Mini-Göttinnen
TV-Serie: Oh! My Goddess
TV-Serie: Oh! My Goddess TV
Special: Fighting Wings
OVA-Serie: Oh My Goddess!
OVA-Film: Aa! Megami-sama! (2011)
OVA-Film: Oh! My Goddess
Manga: Oh! My Goddess
Manga: Oh! My Mini-Goddess
Kinofilm: Oh! My Goddess - The Movie
Anime-Comic: Oh! My Goddess - The Movie
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Cover der DVD
(c) 1993 by AIC / KSS / Kodansha

Review von René Quakernack am 23.04.2003

Kategorie

: Romantic-Comedy, OVAs, Japan 1993

Preis

: €24.99

Film/Freigabe

: 90 Minuten, FSK 6

Bildformat/Region/DVD-Typ

: 4:3, 2-Pal, DVD 9

Hersteller/Vertrieb

: Ikasu/EMA

Sprachen/Tonformat : Deutsch/Japanisch (MPEG2-Audio)
Untertitel : Deutsch/Französisch
Besonderheiten : Karaoke-Vorspann, Episodentrailer
Kopierschutz : ja

Features

  • Folge 1-3 der fünfteiligen OVA-Serie "Oh! My Goddess" nach dem Manga von Kosuke Fujisama (erscheint bei EMA)

  • deutsche Synchronisation von MME Berlin

  • zuschaltbare deutsche und französische Untertitel

  • Extras: Karaoke-Vorspann, Erläuterungen zur nordischen Mythologie, synchronisierte Episodentrailer

Inhaltsangabe (Covertext)

Als sich der Student Keiichi Morisato beim Bestellen einer Pizza verwählt und daraufhin Besuch von der waschechten Göttin Belldandy bekommt, ist ein leichtfertig dahin gesagter Satz daran Schuld, dass sie für immer beim ihm bleiben muss.

Zunächst ist Keiichi ganz angetan von der Vorstellung, eine bildhübsche Göttin nur für sich allein zu haben, aber irgendwie ist der Wurm drin: Er fliegt aus dem Studentenwohnheim, und seine Freunde aus dem Motorradclub versuchen, ihm Belldandy auszuspannen.

Die 5-teilige OVA-Serie zum gleichnamigen Manga (erhältlich bei EMA) wird auf insgesamt 2 DVDs veröffentlicht.

Charaktere und deutsche Sprecher

Keiichi - Timmo Niesner (Der "Golden Boy")

Keiichi ist ein begabter Student und Mitglied eines Motorradclubs, für den er oft Rennen fährt. Mit dem Auftauchen von Belldandy ändert sich sein Leben komplett. Er ist sehr schüchtern gegenüber Belldandy.

Timmo Niesner trifft Keiichi gut, auch wenn der Sprecher selbst etwas unterfordert mit der Rolle zu sein scheint.

Belldandy - Antje von der Ahe (Faye Falentine in "Cowboy Bebop")

Belldandy ist die Personifizierung der perfekten japanischen Ehefrau. Sie kümmert sich aufopferungsvoll um Keiichi und kocht für ihn.

Lieblich und absolut treu - so klingt Antje von der Ahe als Belldandy. Sie füllt die Rolle gut aus, auch wenn sie bei weitem nicht ihr ganzes Können zeigen kann, wie sie es beispielsweise bereits bei Cowboy Bebop getan hat. Dies lässt der Charakter von Belldandy nicht zu.

Urd - Diana Borgwardt - ("Lady Oscar")

Urd ist die ältere Schwester von Belldandy und will sie und Keiichi mit ihren besonderen Zaubermitteln schneller zusammenbringen.

Die Traumbesetzung schlechthin. Der Charakter von Urd lässt viele Stimmungslagen zu, und die füllt Diana Borgwardt mit einer spürbaren Lust aus. Ausgesprochen sexy und absolut "Urd-like".

Skuld - Susanne Kaps (zweite Ayumi in "Detektiv Conan")

Skuld ist die jüngere Schwester von Belldandy und äußerst technikbegeistert und hilft Keiichi bei seinem technischen Problem beim Tunen seines Motorrads.

Skuld klingt in der deutschen Fassung niedlich und kindisch, wie auch im Original.

Megumi - Sonja Scherff (Chiharu in "Card Captor Sakura")

Megumi ist die jüngere Schwester von Keiichi und studiert an der gleichen Uni.

Megumi wirkt in der deutschen Fassung mindestens genauso sympathisch wie im japanischen Original.

Ryuji  - Tommy Morgenstern (Son Goku)

Ryuji ist der Senpai von Keiichi und leitet mit Tamiya zusammen den Motorradclub.

Der nette Rocker von nebenan. Tommy Morgenstern wird man auf ewig mit der Rolle als Son Goku assoziieren, dass allein gibt ihn schon einen kleinen Sympathiebonus in anderen Rollen, die er spricht.

Tamiya - Gerald Paradies (Nappa in "DBZ")

Tamiya ist der Chef des Motorradclubs und überlässt Keiichi gerne die lästigen Arbeiten.

Bärig, bemüht und freundlich klingt der deutsche Tamiya. Absolut passend.

Sayoko (Uschi Hugo)

Sie ist reich und hat ein Auge auf Keiichi geworfen.

Gemein aber nicht wirklich böse spricht Uschi Hugo die Rolle von Sayoko - so wie es auch im Original der Fall ist.

Aoshima - David Nathan (Piccolo in "DBZ")

Aoshima ist sehr an Belldandy interessiert. Er ist nicht nur Keiichis Rivale in der Gunst zu ihr, er leitet auch den feindlichen Motorradclub und will Keiichi in einem Rennen schlagen.

David Nathan unterstreicht die Eitelkeit und Überheblichkeit des Charakters Aoshima.

Anmerkung zur deutschen Sprachfassung
Das Berliner "MME Studio" (Detektiv Conan, Dr. Slump, Dragonball Z, Digimon) sorgte für die deutsche Umsetzung. Die deutsche Bearbeitung erlaubte sich einige Freiheiten bei der Gestaltung mancher Dialoge. Dies betrifft einige zusätzliche humoristische Einlagen, sowie die stärkere Auslegung der Beziehung zwischen Belldandy und Keiichi als auch die Eindeutigkeit mit der Urd das Pärchen verkuppeln will. Belldandy spricht Keiichi bereits ab der zweiten Folge häufig mit "Geliebter" an. Diese enge wörtliche Darstellung der Beziehung gibt es in der japanischen Fassung nicht. Die deutsche Bearbeitung hat dadurch einigen Szenen eine erhöhte Dramaturgie verliehen. Als Beispiel sei hier das Ende der zweiten Episode genannt, in der Belldandy den vergifteten Keiichi in der deutschen Fassung mit Liebesbekundungen überhäuft ("Ich liebe dich so sehr"), die im Original so nicht vorkommen. Urd glänzt in der deutschen Fassung mit stark ein- und auch zweideutigen Sprüchen sexueller Natur ("So legt man doch keine Braut flach!"). Die japanische Urd ist da sehr viel zurückhaltender. Trotz der Änderungen passen die Dialoge sehr gut ins Geschehen, da sie doch tatsächlich für mehr heitere und auch dramatischere Momente sorgen.

DVD-Bewertung

Video
Das Bild der DVD wirkt subjektiv zunächst sehr gut und äußerst scharf. Leider etwas zu scharf, so dass leichte Doppelkonturen an den Linien zu sehen sind. Mit durchschnittlich 4100 KBit pro Folge wurde unnötig bei der Kompression gespart. Bei schnellen Szenenwechseln und Spezialeffekten (Blitze etc.) sind Artefakte zu sehen. Auf der DVD9 wurden nur 5,6 Gigabyte der Kapazität genutzt. Da die DVD sprachlich- und herstellergetrennte Menüs hat, wurde der Film gleich zweimal auf die DVD untergebracht. Die drei Episoden selbst belegen nur etwa 2,7 Gigabyte an Speicherplatz auf der DVD9. Über 7000 KBit wären bei Nutzung der vollen Kapazität möglich gewesen. Bei der deutschen DVD-Fassung handelt es sich um eine gewöhnliche NTSC-PAL-Konvertierung: Das Bild ist leider nicht progressiv, dadurch gibt es vor allem bei Kamerafahrten ein ständiges Kantenrauschen zu sehen. Die Farbtemperatur ist recht hoch, die Farben wirken kühl.

Audio
Anders als auf der Verpackung angegeben handelt es sich bei der Tonspur um gewöhnlichen MPEG2-Audioton und nicht um Dolby Digital 2.0. Auch die zweite DVD und der Kinofilm erhielten in der deutschen Fassung nur eine Stereotonspur. Schon im Original besitzt der Kinofilm Dolby Digital 5.1. Der deutsche Ton der OVA-Serie ist lauter und dynamischer als die japanische Spur.

Die Verpackung
Das DVD-Cover ist einseitig farbig bedruckt. Neben einer kleinen Inhaltsangabe und vier Bildern aus der Serie auf der Außenseite gibt es in der Hülle ein zweiseitiges farbiges Booklet mit einigen abgebildeten Charakteren (u.a. Belldandy im Bikini), ausführlichen Produktionsinfos und Werbung von EMA für die Mangas zu sehen. Die Angabe zur Tonspur auf der Rückseite ist falsch.

Das DVD-Menü
Nach dem Einlegen der DVD kann zunächst zwischen einer französischen und deutschen Menüführung gewählt werden. Da die DVD eine deutsch-französische Co-Produktion ist, werden die Menüs jeweils durch andere Hersteller-Logos eingeleitet. Nach ein paar grafischen Spielereien erscheint das Hauptmenü, im Hintergrund gibt es eines der zahlenreichen Melodien aus der Serie zu hören, dazu noch ein paar Soundeffekte. Nach einmaligen Durchspielen der Melodie (ca. 50 Sekunden) fängt die Melodie aber nicht mehr von vorn an, sondern der DVD-Player wird in den Stopp-Modus versetzt: Dabei kann es sich nur um einen Authoring-Fehler handeln: Gewöhnlich müsste das Menü immer im Wartestatus bleiben und die Melodie sich in einem ständigen Durchlauf wiederholen.

Nicht funktionierende Features
Neben diesen offensichtlichen Fehler funktioniert auch ein besonderes Feature der DVD nicht: Unter dem Menüpunkt "Einstellungen" wird die Wahl der Abspielform (siehe Bild links) mit einem Player-Stopp quittiert. Mit einem gewöhnlichen DVD-Player ist dieses Feature nicht abrufbar. Im PC dagegen lässt sich mit einer geeigneten DVD-Playersoftware (z.B. WMP9) die Abspielform direkt als Titel anwählen. Das Abspielen ohne Vor- und Abspann, sowie mit bzw. ohne Eyecatcher ist so möglich. Die anderen Features wie die Episodenwahl funktionieren dagegen einwandfrei.

Nach Kapitelwahl läuft die DVD bis zum Schluss durch und kehrt erst dann ins Menü zurück. Die Kapitelwahl während des Abspielens ist etwas limitiert. Nur mit den Skip-Tasten der Fernbedienung lässt sich zwischen den Kapiteln hin- und zurückschalten. Das Nummernfeld der Fernbedienung kann nicht zur Steuerung verwendet werden.

Die Grundeinstellung beim Filmstart ist die deutsche Sprachfassung ohne Untertitel.

Unter den Extras verbergen sich eine deutsch synchronisierte Vorschau auf die Folgen 2 bis 4. Informationen zur nordischen Mythologie auf denen die Götternamen der drei Schwestern beruhen, sowie eine Karaokeversion des Vorspanns sind anwählbar.

In Sprachen kann zwischen der deutschen und japanischen Sprachspur gewählt und auch die Untertitel eingeschaltet werden. Dies funktioniert auch während des Spielbetriebs.

Untertitel
Die Untertitel erreichen bei weitem nicht das Niveau der deutsch synchronisierten Fassung. Timingprobleme, Rechtschreib- und Ausdrucksfehler, sowie falsch geschriebene Namen (Sklud statt Skuld) sprechen für das niedrige Niveau dieser Untertitelung. Die Schrift ist sehr groß, so dass nur kurze Sätze am Stück dargestellt werden können. Beim Anschauen bekommt man schnell das Gefühl, dass man etwas "verpasst", da inhaltlich nicht alles in den Untertiteln untergebracht werden konnte. Ein halbwegs engagierter Anime-Fan hätte die Untertitel um Welten besser hinbekommen. Das Schauen der DVD mit Untertiteln bereitet deshalb keine große Freude. Wie auch schon bei der Dr. Slump-DVD ist Galileo Entertainment, ein Unternehmen der Media Factory Berlin AG für das Mastering der DVD und die Gestaltung der Untertitel verantwortlich. Die Opener und Endingsongs sind leider nicht untertitelt worden.

Beschaffenheit der Episoden
Nach dem Opener der ersten Folge werden diverse Herstellerlogos anzeigt (Kiss und andere). Dies ist im Original nicht der Fall und auf jeden Fall störend. Bei allen drei Episoden hatte man seltsamerweise stets den Werbetrenner der ersten Folge zwischengeschaltet. Es besteht aus einer kleinen Szene mit einer laufenden Slotmachine, die beim Stopp jeweils drei SD-Köpfe der Hauptcharaktere zeigt. Die Kombinationen sind im Original bei jeder Folge anders. Die diversen Endings sind komplett auf der DVD vorhanden.

Fazit
"Oh! My Goddess" gilt nicht ohne Grund in Fankreisen als ein verehrensvoller Klassiker. Die wunderschönen Zeichnungen von Kosuke Fujisama verzaubern nicht nur die Fans. Während die deutsche Sprachfassung sehr gut bearbeitet worden ist, kann dagegen bei den Untertiteln und dem Mastering der DVD davon keine Rede sein: So könnte man hier höchstens von einem unfertigen Produkt sprechen, das vorschnell auf dem deutschen DVD-Markt veröffentlicht worden ist. Mit ein wenig mehr Kontrolle hätten die Fehler der DVD schnell beseitigt werden können.


Von: abgemeldet
08.10.2004 21:19
Action
Romantik
Humor
Anspruch
Handlung
Gesamt
der film war echt süß.

gibst davon nicht eine hentaiversion?

DVD
Cover Episoden: 1,2,3



Firma: Anime Virtual - erschienen
Cover Episoden: 4,5



Firma: Anime Virtual - erschienen
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