07.11. Amanohashidate
Autor: KarlE
Wir fuhren in Miyazu nach Besichtigung des dortigen Motoise Kono Schreins mit einer Standseilbahn auf die Aussichtsplattform:

Ich wanderte dann noch zu einer nahelegenenen Pagode und einer zweiten Aussichtsplattform weiter oben. Anschließend fuhren wir mit dem Bus um die Bucht ans andere Ende der Himmelsbrücke, wo unser Ryokan "Monjusou" lag. Dann wanderten wir auf die zwischen 30 und 100m breite Landzunge, die Brackwasser auf der Westseite vom Meer auf der Ostseite trennt und auf der Meerseite einen Sandstrand bietet:

Mitten auf der Landzunge befindet sich eine Quelle für Süßwasser, die daher als göttlich verehrt wird und einen Schrein für den zugehörigen Gott erhalten hat. Einige der Kiefern sehen verwegen aus:

Manche haben auch einen Blitzableiter erhalten. Auch die Duschen und Brotzeitbänke für den sonmmerlichen Badebetrieb (der Japaner findet das Meer nur von Ende Juli bis Mitte August zum Baden einladend) sind zwar künstlich, aber im Baumdesign gehalten. Ich konnte nicht widerstehen und bin zur Verwunderung einiger Japaner schwimmen gegangen, ich denke mal das Meer hatte etwa 19 Grad.
Fürs anschließende Aufwärmen bot sich das Onsen im Ryokan an. Anschließend gab es für unsere Gruppe ein japanisches Abendessen im Bankettsaal. Das Hocken auf dem Boden ist allerdings ein wenig unbequem, wenn man es nicht gewohnt ist.
Ich habe die Gänge (abgesehen vom Dessert, das gab es auch noch) zusammenmontiert. Highlights waren Echizen-Krebs und das edle Rindfleisch, für das zwischenzeitlich von unserer Bedienung das Öfchen angezündet wurde. Der Brennstoff reichte genau aus, bis das Fleisch gar war, dann ging das Feuer von selber aus.

Ich möchte auf meiner nächsten Japanreise gerne eine Übernachtung in Amanohashidate einbauen (ich war schon einmal dort, allerdings hatte ich da nur vier Stunden Zeit...) und suche noch ein schönes Ryokan.