Thread: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr sehen?
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Eröffnet am: 17.09.2007 16:56 Letzte Reaktion: 16.04.2026 22:15 Beiträge: 6889 Status: Offen |
Unterforen: - Fanfiction |
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| Lest ihr manchmal FanFiction über Personen mit "gespaltenen Persönlichkeiten"? Manchmal habe ich das Gefühl, dass viele Autoren diese Störung irgendwie ein wenig ... überzeichnen. Es wirkt auf mich ab und an ziemlich unrealistisch. Vielleicht kann ich mir auch einfach nicht wirklich vorstellen, dass zwei Personen absolut unabhängig im selben Körper leben können und einem Dritten auch noch vorspielen können, der jeweils andere zu sein. Ich dachte immer, man weiß ich den meisten Fällen gar nicht, dass man eine gespaltene Persönlichkeit besitzt. abgemeldet isn't here right now ... ... But if you like to make an appointment-- |
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| Ich bin ja schon froh, wenn es wirklich als eine "Multiple Persönlichkeit" oder "Dissoziative Identitätsstörung" bezeichnet wird und nicht als Schizophrenie... [Stellen Sie sich hier eine ganz tolle Signatur, ganz nach Ihrem persönlichen Geschmack vor.] - Damit jeder was davon hat! :D |
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| >Ich bin ja schon froh, wenn es wirklich als eine "Multiple Persönlichkeit" oder "Dissoziative Identitätsstörung" bezeichnet wird und nicht als Schizophrenie... True! abgemeldet isn't here right now ... ... But if you like to make an appointment-- |
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| > Ich bin ja schon froh, wenn es wirklich als eine "Multiple Persönlichkeit" oder "Dissoziative Identitätsstörung" bezeichnet wird und nicht als Schizophrenie... Bämm! Genau das ist es! Was jeder Schreiberling beherrschen sollte: Recherche. Und nicht jammern 'Oh, anstrengend' oder 'Macht keinen Spaß'. Das ist doch eigentlich das einfachste, an dem ganzen Hobby, oder? Findet ihr es nicht auch irgendwie unangenehm, über etwas zu schreiben, von dem man keine Ahnung hat, ohne sich zu informieren? Ich könnte das nicht. Das läuft's mir kalt den Rücken runter. Btw. Psychologie: Selbst wenn man sich informiert hat, kann man's nie genau genug nehmen. Bei den meisten Krankheitsbildern sind die Übergänge fließend. Meine Meinung: Wer eine Geschichte zu diesem Thema schreiben will, sollte sich wirklich, wirklich viel anlesen. Betrachtet es als Herausforderung. |
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| >indet ihr es nicht auch irgendwie unangenehm, über etwas zu schreiben, von dem man keine Ahnung hat, ohne sich zu informieren? Ich könnte das nicht. Das läuft's mir kalt den Rücken runter. Das kommt drauf an. Man muss nicht *Alles* recherchieren, zB, wenn dein Charakter Atomphysiker ist, dann musst du nicht zwangsläufig alles über über AKW-Technik wissen, wenn er in der FF mal "Schaltet den Reaktor ab!" schreit. Dann reicht es - finde ich -, wenn man ein Laienwissen hat, das das Wissen der Leser nicht unbedingt übersteigen muss. Aber ich bin auch so ein Freak, was das angeht (Siehe Zirkel in meiner Signatur...) Ich recherchiere Tage und Wochen, damit ein Nebensatz(!) für Kenner der Szene plausibel ist. Statt "Ich zog meine Waffe" schreibe ich dann: "Ich zog meine..." und dann gehts los: Welche Waffe könnte das sein? Wie viel Schuss hat sie? Hat sie einen starken Rückstoß? Wird sie häufig benutzt, oder hat sie zu viel Nachteile? Ist sie das aktuellste Modell?, etctectetc. Und am Ende, nach Tagen der Recherche, heißt der Satz: "Ich zog meine Beretta." LOL ____________________________________________________ Avatar (c) Merlin (BBC) Der Hilfe-Zirkel für recherchierwütige Hobbyautoren: http://animexx.onlinewelten.com/zirkel/recherche/ |
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| Zuletzt geändert: 02.04.2011 09:08:19 | |||||||
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| > Das kommt drauf an. Man muss nicht *Alles* recherchieren, zB, wenn dein Charakter Atomphysiker ist, dann musst du nicht zwangsläufig alles über über AKW-Technik wissen, wenn er in der FF mal "Schaltet den Reaktor ab!" schreit. Da hast du natürlich recht ^^ Aber ich glaube, es würde anders aussehen, wenn man zum Beispiel den Atomphysiker als Hauptfigur nimmt (mir fällt kein Grund ein, warum man das tun sollte, aber egal xD). In diesem Fall würde ich mich eingehend informieren wollen. Wie sieht das Leben von so einem Physiker aus? Dann die nächste Frage: Was ist sein Spezialgebiet? Woran arbeitet er? Dann würde ich versuchen, ansatzweise zu verstehen, woran er arbeitet. Ich recherchiere sehr, sehr viel. Zur Zeit arbeite ich nebenher immer mal wieder an einer Geschichte, in der es Mechaniker, Journalisten, Historiker, Gerichtsmediziner und Psychologen auf einen Haufen verschlagen hat. Und ich schätze, 90% der Dinge, die ich mir über diese Fachgebiete angelesen habe, werde ich nicht einmal in die Geschichte einbauen. Aber ich könnte es. Ich habe Material mit dem ich arbeiten kann. Ich weiß, worüber ich schreibe. Das ist mir wichtig, denn ich selbst ziehe ja auch erschrocken die Augenbrauen in die Höhe, wenn ich etwas lese, zum Beispiel über Psychologie (mit der ich mich seit Jahren beschäftige) und es unglaublich unwissend klingt. So etwas finde ich peinlich und dann will ich nicht, dass es auch mir selbst passiert. > Dann reicht es - finde ich -, wenn man ein Laienwissen hat, das das Wissen der Leser nicht unbedingt übersteigen muss. Natürlich. Wenn es hier bloß um einen Nebencharakter geht, der nur die Aufgabe hat, herumzuschreien, jemand solle doch bitte den Reaktor abschalten, dann sehe ich das auch als vergeudete Zeit an. Aber vermutlich würde ich mich oberflächlich über Reaktoren schlau lesen, gesetzt den Fall, mit dem Ding passiert noch was ^^ > Statt "Ich zog meine Waffe" schreibe ich dann: "Ich zog meine..." und dann gehts los: Welche Waffe könnte das sein? Wie viel Schuss hat sie? Hat sie einen starken Rückstoß? Wird sie häufig benutzt, oder hat sie zu viel Nachteile? Ist sie das aktuellste Modell?, etctectetc. LOL! Da verfranse ich mich auch einfach nur zu gerne. Einmal angefangen zu lesen, les ich weiter und weiter und weiter, bis das Thema ausgeschöpft ist, oder ich nichts neues mehr finden kann. > > Und am Ende, nach Tagen der Recherche, heißt der Satz: "Ich zog meine Beretta." > > LOL Aber jetzt hast du Material, oder? Du weißt etwas über Ballistik. Du weißt, welche Handgriffe jemand braucht, um eine Waffe zusammen zu bauen. Du weißt, wie das Ding funktioniert. Angenommen, du willst irgendwann einen Waffenexperten in die Geschichte einbinden, dann wirkt er dadurch autentischer. Denn dann bist du selbst ja ebenfalls ein Experte ^^ |
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| >Ich recherchiere sehr, sehr viel. Zur Zeit arbeite ich nebenher immer mal wieder an einer Geschichte, in der es Mechaniker, Journalisten, Historiker, Gerichtsmediziner und Psychologen auf einen Haufen verschlagen hat. Und ich schätze, 90% der Dinge, die ich mir über diese Fachgebiete angelesen habe, werde ich nicht einmal in die Geschichte einbauen. Aber ich könnte es. >Ich habe Material mit dem ich arbeiten kann. Ich weiß, worüber ich schreibe. Darin sind wir uns sehr ähnlich. Ich recherchiere auch überwiegend Zeug, das ich gar nicht einbaue, aber wo es gut ist, dass ich genug Hintergrundwissen hätte, um es hier und da noch eibauen zu können. Und es schreibt sich viel sicherer, finde ich, wenn man einen "sicheren Untergrund" hat, auf dem man aufbaut. Ich könnte niemals ohne Recherche über Dinge schreiben, die ich nicht genau kenne. >Aber jetzt hast du Material, oder? Du weißt etwas über Ballistik. Du weißt, welche Handgriffe jemand braucht, um eine Waffe zusammen zu bauen. Du weißt, wie das Ding funktioniert. Angenommen, du willst irgendwann einen Waffenexperten in die Geschichte einbinden, dann wirkt er dadurch autentischer. Denn dann bist du selbst ja ebenfalls ein Experte ^^ Ein Problem wird es dann, wenn ich aussortiere, was ich einbaue und was nicht. Manchmal finde ich fast, dass ich zu viel Fachbegriffe verwende - klingt zwar authentisch und wissend und so, aber irgendwie lenkt das fast vom Eigentlichen ab. Manchmal ist das dann einfach zu viel, dann klingt es wie die Auflistung aller Dinge, die ich so mühevoll recherchieren musste. >Das ist mir wichtig, denn ich selbst ziehe ja auch erschrocken die Augenbrauen in die Höhe, wenn ich etwas lese, zum Beispiel über Psychologie (mit der ich mich seit Jahren beschäftige) und es unglaublich unwissend klingt. So etwas finde ich peinlich und dann will ich nicht, dass es auch mir selbst passiert. Hm, also bei FFs kann ich gar nicht genug Augen zudrücken. Nicht nur für mich, auch für andere - das ist ja nur Hobbyschreiberei und völlig unwichtig. In einer meiner Geschichte hat auch jemand Verdacht auf Schizophrenie, auch wenns nicht ganz korrekt ist - ich habe da jetzt auch nicht weiter nachgeguckt. Bei FFs ist mir sowas echt wurscht. Btw.: Gibt es Schizophrenie nicht als Diagnose? Bei echten, verkauften Romanen sieht es da anders aus, da gibts schon manchmal echte Schnitzer. Solche, die auf reines fehlendes Allgemeinwissen zurückgehen (Charakter bleibt von der Great Depression in den USA unbeeinträchtigt und reich, weil er Börsianer ist... wtf?), sind schon peinlich, aber bei anderen Dingen frage ich mich, wieso die nicht besser recherchiert wurden. In einem englischen Buch hieß es mal "This is the story of 'die Erlkönig'", da kann man sich schon wundern, wieso da niemand auf dem ganzen Weg vom Autor übers Lektorat bis zum Verlag da mal besser nachgucken konnte. (Das Lustige war dann, dass das im nächsten Buch das korrigiert wurde, und derjenige, der "die Erlkönig" gesagt hatte, wurde ausgelacht, von wegen, wie peinlich ihm das sein müsse, so schlecht recherchiert zu haben. Selbstironie liebe ich ja. ;)) ____________________________________________________ Avatar (c) Merlin (BBC) Der Hilfe-Zirkel für recherchierwütige Hobbyautoren: http://animexx.onlinewelten.com/zirkel/recherche/ |
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| Zuletzt geändert: 02.04.2011 13:55:23 | |||||||
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| > Bei echten, verkauften Romanen sieht es da anders aus, da gibts schon manchmal echte Schnitzer. Solche, die auf reines fehlendes Allgemeinwissen zurückgehen (Charakter bleibt von der Great Depression in den USA unbeeinträchtigt und reich, weil er Börsianer ist... wtf?), sind schon peinlich, aber bei anderen Dingen frage ich mich, wieso die nicht besser recherchiert wurden. > In einem englischen Buch hieß es mal "This is the story of 'die Erlkönig'", da kann man sich schon wundern, wieso da niemand auf dem ganzen Weg vom Autor übers Lektorat bis zum Verlag da mal besser nachgucken konnte. > (Das Lustige war dann, dass das im nächsten Buch das korrigiert wurde, und derjenige, der "die Erlkönig" gesagt hatte, wurde ausgelacht, von wegen, wie peinlich ihm das sein müsse, so schlecht recherchiert zu haben. > Selbstironie liebe ich ja. ;)) Müsste das nicht ohnehin Erlking heißen? Es wäre ja nicht so, als hätte man das nicht schon vor Ewigkeiten übersetzt, in andere Literatur eingewoben etc pp... da hieß es immer Erlking und nie Erlkönig. (das klingt auf Englisch dann sicherlich nicht so... bedrohlich wie Erlking) I can feel the earth moving and it's moving too fast |
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| > Darin sind wir uns sehr ähnlich. Ich recherchiere auch überwiegend Zeug, das ich gar nicht einbaue, aber wo es gut ist, dass ich genug Hintergrundwissen hätte, um es hier und da noch eibauen zu können. Genau das ist es auch bei mir. "Man könnte es ja brauchen. Lieber mal lesen" xD > Und es schreibt sich viel sicherer, finde ich, wenn man einen "sicheren Untergrund" hat, auf dem man aufbaut. interessanter Weise ist das bei mir anders. Ich fange meistens ganz ohne Recherche an zu schreiben. Das liegt vor allem daran, dass ich viel zu verkrampft bin, wenn ich lauter Formalitäten im Kopf habe, die ich beachten sollte. Das fängt schon bei der Schreibtechnik und dem Stil an. Natürlich plotte ich vorher, aber auch das nur in meinem Kopf. Wenn ich voreingenommen schreibe, kommt in der Regel nur Bullshit dabei heraus und ich kann nicht mehr gefühlvoll schreiben. Bzw. es fällt mir schwerer als sonst schon, Gefühle zu transportieren ^^ > Ich könnte niemals ohne Recherche über Dinge schreiben, die ich nicht genau kenne. Das mache ich dann meistens spontan, wenn sich mir beim Schreiben ein Problem eröffnet und dann wird meistens ein paar Stunden recherchiert ^^ > Ein Problem wird es dann, wenn ich aussortiere, was ich einbaue und was nicht. Manchmal finde ich fast, dass ich zu viel Fachbegriffe verwende - klingt zwar authentisch und wissend und so, aber irgendwie lenkt das fast vom Eigentlichen ab. Da hast du natürlich recht. Deshalb versuch ich auch beim Schreiben nicht zu erklären, oder Fremdbegriffe zu verwenden, sondern eher, es zu zeigen. > Manchmal ist das dann einfach zu viel, dann klingt es wie die Auflistung aller Dinge, die ich so mühevoll recherchieren musste. Deshalb lasse ich mein Zeug gerne ruhen und lese es mir ein paar Wochen später noch mal durch. Meistens fallen mir dann viele Dinge auf, die ich anders schreiben kann, oder gleich ganz wegkürzen sollte ^^ > Hm, also bei FFs kann ich gar nicht genug Augen zudrücken. Ich lese keine FFs, nur Originale, aber das macht wohl keinen Unterschied ^^ Aber auch da bin ich sehr wählerisch. Das hat aber nicht zwingend etwas mit Qualität zu tun, sondern vor allem mit Kreativität. Ich lese ungerne tausendmal abgelutschte Themen, Geschichten, die ich vorhersehend finde, oder einfach nur platte Charaktere. Eine Geschichte muss mich vor allem fesseln und wenn sie das tut, dann sehe auch ich gerne über logische Schwächen hinweg ^^ > Nicht nur für mich, auch für andere - das ist ja nur Hobbyschreiberei und völlig unwichtig. Da hast du recht. Trotzdem habe ich Ansprüche, auch wenn ich bei weitem nicht so gut schreiben kann, egal wie viel ich mir darüber anlese. Ich denke, da muss jeder seine eigenen Prioritäten finden ^^ > In einer meiner Geschichte hat auch jemand Verdacht auf Schizophrenie, auch wenns nicht ganz korrekt ist - ich habe da jetzt auch nicht weiter nachgeguckt. Bei FFs ist mir sowas echt wurscht. > Btw.: Gibt es Schizophrenie nicht als Diagnose? Natürlich gibt es das - und auch in mehreren Unterformen ^^ *klick* Hier sind auch sämtliche Diagnoseschlüssel aufgelistet, die man so finden kann: *klick* Wobei ich anmerken möchte, dass die Beschreibungen sehr allgemein und unvollständig gehalten sind, der Kürze wegen. Und nicht jeder Kranke passt auf Symptom X oder Y. Die Übergänge der Krankheitsbilder sind oft fließend, deshalb ist strikte Regelkonformität mMn in einer Geschichte auch nicht so wichtig. Wichtig finde ich allerdings, dass es logisch und nachvollziehbar ist. Dass der Schreiber weiß, wovon er da spricht. Dass er nichts runterspielt, dass es autentisch ist. Wenn jemand über einen sozialen Phobiker schreibt, möchte ich auch wissen, wie es in ihm aussieht. Wenn dann einfach nur irgendetwas Plattes dahingesagt wird wie 'und sein Herz begann zu rasen', dann finde ich das nicht wirklich originell. Wenn ich solche Geschichten lese, dann will ich vor allem, dass es autentisch wirkt. Ich will es mitfühlen können. Wenn es zu einem exzessiven Leidensspektakel verkommt, finde ich es aber ebenso unlogisch. Der Kranke ist doch gewohnt, was er erlebt. Er hat gelernt, mit seiner Krankheit umzugehen, oder eben nicht. Sicher, Leidensdruck muss vorhanden sein, sonst wäre die Person ja auch nicht krank, aber nicht ständig, andauernd und überall. Viele psychisch kranke haben ihre eigenen Strategien entwickelt, um qualvolle Momente zu umgehen. Ein Mensch mit (bleiben wir mal bei dem Beispiel) sozialer Phobie, wird sicher nicht den ganzen Tag draußen herumschlawenzeln und sich seinen Ängsten aussetzen. Rückzug ins eigene Heim und Abschotten von dem Mitmenschen halte ich für sehr wahrscheinlicher. Sicher gibt es auch einige, die anderen gegenüber unfreundlich werden - aus reinem Selbstschutz. Manche Dinge nimmt er gar nicht bewusst als 'anders' wahr, weil es für ihn zum Alltag gehört. Wie zum Beispiel Dissoziation. |
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| Zuletzt geändert: 02.04.2011 15:08:30 | |||||||
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| >Müsste das nicht ohnehin Erlking heißen? Es wäre ja nicht so, als hätte man das nicht schon vor Ewigkeiten übersetzt, in andere Literatur eingewoben etc pp... da hieß es immer Erlking und nie Erlkönig. (das klingt auf Englisch dann sicherlich nicht so... bedrohlich wie Erlking) Für Engländer klingt "Erlkönig" wohl bedrohlicher. Wegen des Ö. Umlaute gelten zumindest in Amerika wohl aus irgendeinem Grund als besonders düster und gefährlich. @Readhead: Natürlich braucht man kein detailliertes Fachwissen, aber zb wenn der Atomphysiker schreien soll "Schaltet den Reaktor ab!" dann muss man ja zB schon mal wissen, wie schnell sich das erledigen lässt, obs ich damit bei einem wirklich gefährlichen Unfall noch was retten lässt...und so weiter und so fort. Der bequemste Weg, sich nur das Fachwissen zu besorgen das man braucht ist natürlich, jemanden zu fragen der sich auskennt. (Würd ich bei Waffen, wenn ich den Namen erwähnen will, auch so machen: Einfach einem Waffenfreak die Sorte Knarre die ich haben will beschreiben und fragen was dem am nächsten kommt) “This is not a novel to be tossed aside lightly. It should be thrown with great force.” (Dorothy Parker) |
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| Zuletzt geändert: 02.04.2011 18:04:21 |
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| @Lorena: Es kann auch "die Erlking" gewesen sein. Ist eine Weile her, seit ich das Buch gelesen habe. Ich erinnere mich nur noch, dass es "die" statt "der" war und ich mich gefragt habe, wieso das niemand nachgeguckt hat vor dem Veröffentlichen. >interessanter Weise ist das bei mir anders. Ich fange meistens ganz ohne Recherche an zu schreiben. Das liegt vor allem daran, dass ich viel zu verkrampft bin, wenn ich lauter Formalitäten im Kopf habe, die ich beachten sollte. Das fängt schon bei der Schreibtechnik und dem Stil an. >Natürlich plotte ich vorher, aber auch das nur in meinem Kopf. Wenn ich voreingenommen schreibe, kommt in der Regel nur Bullshit dabei heraus und ich kann nicht mehr gefühlvoll schreiben. Bzw. es fällt mir schwerer als sonst schon, Gefühle zu transportieren ^^ Nein nein, das meinte ich nicht. Ich recherchiere hauptsächlich Dinge wie Waffen, Fahrzeuge, Architektur oder historische und mythologische Dinge, bevor ich sie einbaue. So kann ich zB. sicherer über eine Schießerei schreiben, wenn ich eine gewisse "Expertise" über die benutzten Waffen habe. Einen ganzen Plot plane ich im Voraus nie, wenn ich die Geschichte im Kopf fertig gedacht habe, macht es 'klick' und ich habe plötzlich gar keine Lust mehr, sie auch aufzuschreiben. Ich beneide alle, die das können - geplant schreiben - aber ich kann das nicht. Ist sie im Kopf fertig, dann ist sich generell fertig und nicht mehr "wert" aufgeschrieben zu werden. Meistens plane ich etwas, während ich schreibe, oder kurz bevor ich mein Netbook aufmache, um zu schreiben. Aber wohin mich mein aktuelles Projekt gebracht hat, davon wäre ich im Leben vorher nicht ausgegangen. Ich öffne mich quasi und lass es durch mich hindurch fließen, sozusagen. Und am Ende bin ich immer überrascht, wohin mich die Geschichte bringt. >Ich lese keine FFs, nur Originale, aber das macht wohl keinen Unterschied ^^ Doch, finde ich schon. FFs finde ich persönlich nicht so wichtig, weil sie ja nur bestehende Figuren und Welten nehmen und weiterdenken oder neu erzählen. Das ist quasi wie ein nachgesungener Song im Vergleich zu einem eigenen, selbstgeschriebenen Lied. In letzterem kann man viel kreativer und freier sein, hat dann aber auch keine "Erfolgsgaranten" wie Animecharaktere, die schon Fans haben. Originale werte ich 1000mal mehr als FFs. An beidem habe ich Spaß (sowohl zu lesen als auch zu schreiben), aber irgendwie finde ich FFs... 'trivialer', wenn man so will. Was nichts über die Schreibqualität aussagt, um das mal klarzustellen. Zum Thema Schizophrenie: Also ist die Diagnose Schizophrenie nicht per se falsch. Naja und dass jemand mit einer Sozialphobie nicht der Hengst am wöchentlichen Stammtisch ist, versteht sich ja von selbst. ;) Psychologie ist ein interessantes Feld, aber ich halte die menschliche Psyche irgendwie für zu komplex und von Patient zu Patient zu verschieden, um sie in Krankheiten einzuteilen und ihnen Namen zu geben. Wie du ja gesagt hast, die Übergänge sind so fließend, wie will man da Grenzen ziehen? ____________________________________________________ Avatar (c) Merlin (BBC) Der Hilfe-Zirkel für recherchierwütige Hobbyautoren: http://animexx.onlinewelten.com/zirkel/recherche/ |
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| Ich verstehe nicht, weshalb man ein ganzes Kapitel braucht um den Prozess des Anziehens zu um schreiben (mit zusätzlichen schminken und bewundern) Ist schön und gut wenn man wert darauf legt, das jeder weiß wie der Charakter aussieht aber wozu ein ganzes Kapitel darüber schreiben? "Meine Meinung steht bereits fest, verwirren sie mich nicht mit Tatsachen". |
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| > Ich verstehe nicht, weshalb man ein ganzes Kapitel braucht um den Prozess des Anziehens zu um schreiben (mit zusätzlichen schminken und bewundern) > Ist schön und gut wenn man wert darauf legt, das jeder weiß wie der Charakter aussieht aber wozu ein ganzes Kapitel darüber schreiben? /signed Eigentlich stören mich "Kapitel", die an sich eigentlich nur eine einzige Szene beschreiben im Allgemeinen. 600+ Worte darüber, dass ein Charakter sich anzieht/einen Dialog mit jemand anderem hat/seinen Schwarm anschwärt, ist für mich kein Kapitel, sondern mehr ein ... Fragment. =/ Pokémon suchen Klicks <3 Verkaufsblog / Suche: Geld, Biete: Stuff There are only two reasons to drink vodka in Russia: - to get warm - to get drunk and forget that you are in Russia |
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| -> Jegliches Auftauchen von niveau- oder stillosem Geplänkel in Fanfictions, Fanarts oder Doujinshis, insbesondere dieser Shounen-Ai-Mist ohne Charakter (und eigenen Charakteren --- wie gern sehen wir doch Naruto mit Daniel Kübelböck verkuppelt! Ist es denn nicht so?) und - abgrundtief mieser Story ("Schatz und ich heiraten, obwohl er mich bedroht und mich im dunklen Keller zum Beischlaf zwingt. Achja, wir sind Geschwister") - Verweiblichung (insbesondere der aufstrebende neue Trend, dem sogenannten "M-Preg" - was dem allergrößten Quatsch des Universums entspricht, wobei man auf dem Mars vielleicht solche Wesen finden könnte..) - Realitätsferne und - schlechte Formulierungen, Grammatik- und Rechtschreibfehler inbegriffen. Ich kann es nicht mehr sehen, und die picklige Justin-Bieber-Gemeinschaft sitzt sabbernd vor'm Rechner und zieht sich das rein. Du möchtest Aufmerksamkeit? Deine Chance ist nah! Die Story mit dem geringsten Anspruch gewinnt! |
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| Zuletzt geändert: 06.04.2011 21:50:32 |
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| >- Verweiblichung (insbesondere der aufstrebende neue Trend, dem sogenannten "M-Preg" - was dem allergrößten Quatsch des Universums entspricht, wobei man auf dem Mars vielleicht solche Wesen finden könnte..) Was dich an M-Preg stört, versteh ich nur allzu gut, aber was stört dich generell dran, wenn sich ein Junge/Mann etwas femininer benimmt, also eine Spur Verweiblichung? Natürlich sind die verheulten Ukes genauso nervig wie eine Bella aus Twilight, aber wenn sie nun keinem Klischee entsprechen, sondern es einfach der Charakter eines Jungen ist, dass er etwas... mehr dem anderen Geschlecht entspricht, als andere? Mann = Mann, wenn er dick aufträgt, stark ist, nicht weint, etc... kann's ja auch nicht sein. Bei einem Charakter: na gut, aber bei mehreren hängt's mir dann auch zum Halse raus. Auf die Vielfalt kommt's an, denke ich, wie auch im realen Leben ^^ @Recherchethema Ich werd jetzt nicht zur Fachfrau eines Themas. Der Zwillingsbruder einer meiner Hauptcharaktere hat Leukämie. Ich hab jetzt nicht bis ins kleinste Detail recherchiert, weil ich mit dem Wissen, das ich momentan habe, gut auskomme. ^^ Denke nicht, dass ich unbedingt mehr wissen muss, als meine Leser, wenn sich nicht die gesamte Story darum geht - und das tut sie auch nicht. |
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| Zuletzt geändert: 06.04.2011 22:29:03 | |||||||
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| Ich sehe nicht, was an mpreg so pöse sein soll. Mein Ding ist es nicht, aber das macht es nicht unrealistischer als Zaubertränke, sprechende Drachen und fliegende Besen. Soll doch jeder das lesen und schreiben, was ihm gefällt. >sondern es einfach der Charakter eines Jungen ist, dass er etwas... mehr dem anderen Geschlecht entspricht, als andere? Mich stört es überhaupt, dass von dem Geschlecht eines Charas Rückschlüsse auf den Charakter gezogen werden sollen. Klar beeinflussen soziale Konventionen uns, aber das heißt nicht, dass ein Klischee-Uke sich "weiblicher" benimmt als ein Klischee-Seme. Stereotypisch weiblicher, ja, aber nicht -weiblicher-. Der Mensch lebt unter Menschen, er sucht ewig nach Liebe, doch was er findet, ist die Sünde. |
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| Zuletzt geändert: 07.04.2011 13:46:08 | |||||||
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| Dieses um sich werfen mit klischees kann ich irgentwann nicht mehr lesen.oft ,natürlich nicht immer, werden charas meiner meinung nach, verdammt "platt"entwickelt.man nehme sich ein klischee und baue eine figur drumrum=vertig.damacht das lesen einer geschichte,und sei sie noch so gut, irgentwann keinen spaß mehr.ich finde, charactere solten einem im laufe der geschichte ans herz wachsen,oder halt eben nicht, solten sich evtl auch verändern ect ect ect.aber wenn einer immer nur in siener schiene des klischees*z.b. der kleine, schüchterne und mädchenhafte uke <.<!* dann geht das schlecht.Ein character sollte doch noch etwas tiefgründiger sein. zum thema recherchen:Ich verlange jezt von keinem, der den Atomphysiker in sein FF einbaut, dass er sich monatelang über teilchenphysik ect ect informiert und am ende vorlesungen halten kann.Aber eine soliede grundlage, die evtl auch kleine einblicke in das gebiet verschaffft (wennman den schon ein athomphysiker einbaut, soll er ja auch nen grund haben) währe nicht schlecht.Am schlimmsten ist es, wenn man jeden zweiten satz über irgentwelche gravierenden fehler stolpert.Wenn ich ein FF über jemanden lese, der an einer krankeit evtl stirbt, so sollte diese dann auch einigermaßen korrekt dargestellt sein.Wenn ich kapitel um kapitel lese, das der chara an syntomen leidet, die in ihrer beschreibung eindeutig auf leukämi hinweisen und ich dann viel später lese, das betreffende person an einem herzfehler leidet, zieht es mir die schuhe aus.es ist jezt nicht jeder kardiologe oder so aber wenn man von derm thema schon keinen blassen schimmer hat, so sollte man sich dennoch informieren <.< nur so meine meinung ^^°° |
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| >*z.b. der kleine, schüchterne und mädchenhafte uke <.< Ich habe noch nie einen mädchenhaften Klischee-Uke gesehen. Ich kenne einfach kein Mädchen, das sich je so aufführen würde. Der Mensch lebt unter Menschen, er sucht ewig nach Liebe, doch was er findet, ist die Sünde. |
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| >>*z.b. der kleine, schüchterne und mädchenhafte uke <.< > Ich habe noch nie einen mädchenhaften Klischee-Uke gesehen. Ich > kenne einfach kein Mädchen, das sich je so aufführen würde. Womit wir wieder bei der Realitätsferne sind. Die Fangirl-Gemeinde turnt das unheimlich an, und es funktioniert. Das ist die Hauptsache. Und -oben hatte ich es kurz gelesen- das mit der Verweiblichung: das ist meine Meinung. Penetrant heulende, jammernde, klammernde, röckchentragende Teenie-Ukes mit ständig genervtem, ernstem und vorallem richtig männlichem Gegenpart: das ist doch der totale Knaller! Findet ihr das etwa nicht? Ich würde mir sofort Maximes kaufen, in denen die Damen Schnauzer tragen. |
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| Zuletzt geändert: 07.04.2011 20:58:34 |
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| >Die Fangirl-Gemeinde turnt das unheimlich an, und es funktioniert. Das ist die Hauptsache. Und? Sollen die "Fangirls" sich jetzt schämen, dass sie das anturnt? Mich nerven Klischee-Ukes, wenn am Anfang der Fanfic nicht darauf hingewiesen wird, dass es eine Kink-Fic dieser Art ist, aber solange ich gezielt einen Bogen um die Geschichte machen kann, soll doch jeder toll finden, was er mag. >Und -oben hatte ich es kurz gelesen- das mit der Verweiblichung: das ist meine Meinung. >Penetrant heulende, jammernde, klammernde, röckchentragende Teenie-Ukes mit ständig genervtem, ernstem und vorallem richtig männlichem Gegenpart: das ist doch der totale Knaller! Findet ihr das etwa nicht? Ich würde mir sofort Maximes kaufen, in denen die Damen Schnauzer tragen. Das Verweiblichung zu nennen ist Sexismus. Ich kenne -keine- Frau, die sich benimmt wie ein Klischee-Uke, und -keinen- Mann, der sich aufführt wie ein Klischee-Seme. Persönlichkeit hat wenig mit dem Geschlecht zu tun, von kulturellen Konventionen und Einflüssen - die in vielen Fandoms so nicht gegeben sind - mal abgesehen. Der Mensch lebt unter Menschen, er sucht ewig nach Liebe, doch was er findet, ist die Sünde. |
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| Zuletzt geändert: 07.04.2011 21:42:42 | |||||||
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| >man nehme sich ein klischee und baue eine figur drumrum=fertig.da macht das lesen einer geschichte,und sei sie noch so gut, irgendwann keinen spaß mehr Findest du? Schade. Ich mach das nämlich oft so. Nehm ein Klischee, bau nen Charakter drauf auf, und füge einen kleinen Klischeebruch ein. An meinem elfenhaft zarten, unglaublich sensiblem, wunderhübschem, naivem, blonden, weltfremden Char Falconaegleredlrah zB hänge ich sehr. Dabei verabscheue ich Ukes. Zugegeben, ich habe ihn erschaffen um Klischees auf die Schippe zu nehmen, aber ich würde ihn wohl auch mögen, wenn das nicht so wäre. Vielleicht liegts daran, dass er sich mit Sicherheit nicht in seinen Vergewaltiger verlieben würde. Das Hirn konnte ich nicht weglassen, nicht bei einem meiner geistigen Kinder. Klischees sind nicht zwangsläufig etwas Schlechtes. Man muss nur eben einiges hinzufügen, damit die Charaktere nicht nur aus dem Klischee bestehen. @Shin-no-Noir: Seh ich genauso, sowas "weiblich" zu nennen ist ne Beleidigung für die weibliche Hälfte der Menschheit. “This is not a novel to be tossed aside lightly. It should be thrown with great force.” (Dorothy Parker) |
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| Zuletzt geändert: 07.04.2011 23:55:06 |
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| >>Die Fangirl-Gemeinde turnt das unheimlich an, und es funktioniert. Das ist die Hauptsache. > Und? Sollen die "Fangirls" sich jetzt schämen, dass sie das anturnt? Das war keine Ironie. > Das Verweiblichung zu nennen ist Sexismus. Nenn es, wie du möchtest. Und es bleibt trotzdem meine Meinung. Wenn man es nicht wie ein Kantenspaltfilter sieht, kommt das, was ich im eigentlichen Sinne meinte, wieder auf die Realitätsferne zurück. Und dieser Begriff fasst den ganzen Kram recht gut zusammen. Ansonsten, könnte ich dir in den anderen Punkten zustimmen. Tu ich aber nicht. Blablabla. |
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| Zuletzt geändert: 08.04.2011 18:16:13 |
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| >- Verweiblichung (insbesondere der aufstrebende neue Trend, dem sogenannten "M-Preg" - was dem allergrößten Quatsch des Universums entspricht, wobei man auf dem Mars vielleicht solche Wesen finden könnte..) Gott ja D:. Welch wahren Worte! Wunder mich eh, was daran so prickelnd sein soll :|. Ich stolpere seit letzter Zeit immer wieder über schlechte Drama-Fanfics, bei denen nicht ein (!) Traumaerlebnis einem Charakter passiert, sondern gleich tausend verschiedene. Und irgendwie jeder weitere Charakter, der auftaucht, genauso aufgebaut wurde. Irgendwann artet das komplett aus und wird überaus unrealistisch :<. Bzw es steigert sich dann immer n bisschen. Bah. Are you looking for the warmth the spotlight can't provide? |
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| >Das war keine Ironie. Richtig. >Nenn es, wie du möchtest. Und es bleibt trotzdem meine Meinung. Ja, Sexisten haben alle Meinungen. >Wenn man es nicht wie ein Kantenspaltfilter sieht, kommt das, was ich im eigentlichen Sinne meinte, wieder auf die Realitätsferne zurück. Und dieser Begriff fasst den ganzen Kram recht gut zusammen. Weshalb ich "-stereotypisch- weiblicher" angeboten habe. >Wunder mich eh, was daran so prickelnd sein soll :|. Manche Leute mögen es halt. Ich verstehe auch nicht jedes Fanfic-Phänomen (mpreg inklusive), aber das heißt nicht, dass der Rest der Menschheit nicht trotzdem schreiben darf, was ihm gefällt, solange gegebenenfalls eine Warnung an den Fanfic-Anfang geklatscht wird. YKINMK (aka "Your Kink Is Not My Kink"). Der Mensch lebt unter Menschen, er sucht ewig nach Liebe, doch was er findet, ist die Sünde. |
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| >Manche Leute mögen es halt. Ich verstehe auch nicht jedes Fanfic-Phänomen (mpreg inklusive), aber das heißt nicht, dass der Rest der Menschheit nicht trotzdem schreiben darf, was ihm gefällt, solange gegebenenfalls eine Warnung an den Fanfic-Anfang geklatscht wird. YKINMK (aka "Your Kink Is Not My Kink"). Ich hab nie behauptet, dass man nicht über das schreiben darf, was einem gefällt..? Nur, dass ich mich selber wunder, was daran so toll sein soll, weil es anscheinend viele Fans von schwangeren Männern gibt ;). Hier gehts ja darum, was man nicht mehr lesen kann/will und dazu zählt für mich Mpreg. Eben weil manchmal die Inhaltsangaben recht interessant sind, aber wenn ich dann über schwangere Männer lese, dann vergrault mich das nun mal ein wenig x). Are you looking for the warmth the spotlight can't provide? |
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| Mpreg kann ich persönlich auch so ziemlich gar nichts abgewinnen. Zudem, nach dem durchstöbern des Supernatural-fandoms: "Wincest". Zusammengefasst: *Blärghs* Es mag ein paar wenige Autoren geben, die das irgendwie nett verpacken können- der Großteil gehört für mich nicht dazu. Nennt mich altmodisch, verklemmt und intol(L)erant, aber bei dem Löwenanteil dieser Geschichten überkommt mich das schiere Würgen. 9 out of 10 voices in my head tell me to sharpen the knife |
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| >"Wincest". >Es mag ein paar wenige Autoren geben, die das irgendwie nett verpacken können- der Großteil gehört für mich nicht dazu. Was daran liegen könnte, dass die meisten SPN-FanFiction keine Wincest-Geschichten im eigentlichen Sinne sind, sondern so ein hingekotztes "Sam und Dean sind hier keine Brüder/Sam wurde adoptiert!" usw. Die Liste an Ausreden, warum sie doch keine Brüder sein sollten, ist endlos. Darauf wird dann Slash aufgebaut. Wenn jemand schon über Inzest schreibt, dann doch bitte richtig. Zumal Supernatural nun wirklich nicht das Fandom ist, wo man tatsächlich mit "Moralen" zu kämpfen hat. Sie plündern Gräber, sie fälschen Ausweise und betrügen in einer Tour. Ich glaube Inzest wäre ihr kleinstes Problem. abgemeldet isn't here right now ... ... But if you like to make an appointment-- |
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| Zuletzt geändert: 08.04.2011 19:48:11 | |||||||
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| >Wenn jemand schon über Inzest schreibt, dann doch bitte richtig. >Zumal Supernatural nun wirklich nicht das Fandom ist, wo man tatsächlich mit "Moralen" zu kämpfen hat. Sie plündern Gräber, sie fälschen Ausweise und betrügen in einer Tour. Ich glaube Inzest wäre ihr kleinstes Problem. Das ist wohl der Glaubwürdigkeit der Story wegen: Der Westermarck-Effekt würde verhindern, dass sie Gefühle füreinander haben, wenn sie sich seit früher Kindheit kannten. (Dass Stephenie Meyer da eine Bildungslücke hat, ändert nichts daran) “This is not a novel to be tossed aside lightly. It should be thrown with great force.” (Dorothy Parker) |
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| > Was daran liegen könnte, dass die meisten SPN-FanFiction keine Wincest-Geschichten im eigentlichen Sinne sind, sondern so ein hingekotztes "Sam und Dean sind hier keine Brüder/Sam wurde adoptiert!" usw. Die Liste an Ausreden, warum sie doch keine Brüder sein sollten, ist endlos. Darauf wird dann Slash aufgebaut. Hm, meine Beobachtungen waren da anders. Diese "Sie sind doch keine Brüder"-Stories waren eher in der Unterzahl, höchstens die Hälfte. Die meisten sind eher nach dem üblichen Yaoi-Strickmuster aufgebaut- nur das es statt Freunden nun Brüder sind. Da kann natürlich in der Wahrnehmung auch das subjektive Empfinden eine Rolle spielen, keine Frage. In Sachen Plot und Sinn/Charakterentwicklung ist es so oder so eine Katastrophe. > Wenn jemand schon über Inzest schreibt, dann doch bitte richtig. Zustimmung meiernseits. >Zumal Supernatural nun wirklich nicht das Fandom ist, wo man >tatsächlich mit "Moralen" zu kämpfen hat. Sie plündern Gräber, sie >fälschen Ausweise und betrügen in einer Tour. Ich glaube Inzest wäre >ihr kleinstes Problem. Vermutlich bin ich wie erwähnt etwas altmodisch in dieser Sache- aber für mich laufen Trickbetrügereien/Grabschändungen (die sie aufgrund ihrer Situation begehen müssen) auf einem ganz anderen Level als Inzest! 9 out of 10 voices in my head tell me to sharpen the knife |
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| >Ich hab nie behauptet, dass man nicht über das schreiben darf, was einem gefällt..? Wenn du jemandem zustimmst, dass mpreg "der größte Quatsch des Universums" sei, ist das nicht sehr höflich gegenüber Leuten, die es gerne lesen und schreiben. (Das Wort "Verweiblichung" macht es noch schlimmer, da es sich nicht nur auf biologische Vorgänge bezog.) Aber solange wir uns einig sind, dass es Geschmackssache ist, ist das schon mal etwas. Der Mensch lebt unter Menschen, er sucht ewig nach Liebe, doch was er findet, ist die Sünde. |
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