Thread: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr sehen?
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Eröffnet am: 17.09.2007 16:56 Letzte Reaktion: 16.04.2026 22:15 Beiträge: 6889 Status: Offen |
Unterforen: - Fanfiction |
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| Das hat jetzt unbedingt etwas mit der Geschichte an sich zu tun, aber in letzter Zeit sorgen gewisse Dinge in der Beschreibung dafür, dass ich gar keine Lust mehr zum Lesen der eigentlichen Geschichte verspüre: - Umfragen: Soll x mit y zusammen kommen, Wie findet ihr meine FF, usw. - laaaaaaaaaaange Listen mit Namen von Abonennten - ENS-Listen - Bilder der Kleider, welche die Protagonisten in Kapitel 12 tragen Als Autor sollte man selber wissen, wo die Geschichte lang gehen soll, man kann diese Entscheidung nicht anderen überlassen. Wem soll solche Listen etwas nützen? Nur weil viele sie lesen, ist sie nicht zwingend gut. In wenigen Fällen, wenn sie eine wichtige Rolle spielen, ist das exakte Aussehen eines Kleidungsstückes egal. Es ist ein Ball, sie sticht nicht übermäßig hervor? Ja dann trägt sie wohl ein Ballkeid - vielleicht ein gerüschtes Ballkleid. Nicht nötig dem Ding ein eigenes Bild oder einen ganzen Absatz zu widmen, um jede Falte zu beschreiben. Crush'em! Kill'em! Ya-Ha! |
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| >- Umfragen: Soll x mit y zusammen kommen, Wie findet ihr meine FF, usw. >- laaaaaaaaaaange Listen mit Namen von Abonennten >- ENS-Listen >- Bilder der Kleider, welche die Protagonisten in Kapitel 12 tragen Ohje.. genauso wie Autolisten/Pferdelisten/die Favoritenliste ... furchtbar! (Was haben die Leute immer mit ihren Listen?) Achja... Ich mag schwangere Männer nicht. |
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| > Ich mag schwangere Männer nicht. Arnold Schwarznegger in "Junior" fand ich noch lustig... abgesehen davon... *gloomybear zustimm* Ach ja, genauso wenig wie absolut untypisches - wie Brötchen mit Nutella in einer im nahezu traditionellen Japan spielenden FF - mag ich es auch nicht, wenn mich Autoren mit ihrem Ach-So-Tollen-Japan-Wissen erschlagen und nun wirklich jedes Klischee und Halbwissen, was sie IRGENDWO mal gelesen haben, in ihre FFs mit einbauen. Vor allem da auch wirklich "jeder" Japaner Reis mit Natto zum Frühstück isst und auch "jeder" weiß welcher Kimono mit welchem Obi (mit welchem Muster, Bindung, Schuhen etc.) im Monat Oktober zur Hochzeit/Schreinbesuch/Theater etc. pp. getragen wird (und natürlich hat auch jeder mindestens zehn solcher Stücke und kann sie alleine Anziehen...). Nicht zu vergessen, der Rattenschwanz an fast völlig sinnfrei eingestreuten japanischen Wörten. Und am allerbesten sind dann die dazugehörigen Fußnoten (die - so habe ich oftmals den Eindruck - am liebsten länger als der eigentliche Text sein möchten)!!! Charakterchaos im Fanfic - Archiv Lasst uns den Admins helfen! http://animexx.onlinewelten.com/forum/?thread=171900 |
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| Ich mag Fußnoten nicht... ô.o Und schon gar keine, die sinnfrei eingestreute, japanische Wörter "erklären". <.< Ich meine, wenn eine FF, die in einem anderen Land spielt, als die Sprache der FF abdecken würde, dann ist die wörtliche Rede doch schon "übersetzt" und muss vollständig in der Sprache der FF sein. >.< |
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| Weiß nicht, obs hier in den Thread passt.. aber ich mag irgendwie Vor- und Nachwörter nicht. Ich habs am liebsten, wenn ein Kapitel mit dem Anfang des Textes anfängt und aufhört, obwohl Vor- und Nachwörter manchmal einfach notwendig sind, aber irgendwie mag ich das so gar nicht. |
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| > Ich mag Fußnoten nicht... ô.o Und schon gar keine, die sinnfrei eingestreute, japanische Wörter "erklären". <.< Ich meine, wenn eine FF, die in einem anderen Land spielt, als die Sprache der FF abdecken würde, dann ist die wörtliche Rede doch schon "übersetzt" und muss vollständig in der Sprache der FF sein. >.< Ich mag Fußnoten. Allerdings nicht solche, die eingestreute, japanische Wörter "erklären", die reichlich sinnfrei im Dialog oder Fließtext eingestreut werden. Wenn man sie allerdings dazu nutzt, wofür sie gedacht sind (weiterreichende Informationen, Quellenangaben oder einfach auch Exkurse, die nicht in den Fließtext passen, aber zur FF dazugehören - letzteres natürlich nicht als Autorenkommentar, sondern als Erzählerkommentar, das ist wichtig) lese und benutze ich sie gerne. Pratchett kann das gut. :) "We need a shroud", I announced, my voice cracking. "A shroud for the son of Hermes." Percy Jackson and The Last Olympian, S. 318 |
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gloomybear schrieb: Vorwörter IM Kapitel mag ich auch nicht wirklich. Viele Sachen, die da rein geschrieben werden, finde ich in der Beschreibung besser, weil ich sie da sofort sehe, wenn ich die Geschichte aufrufe. Und es nervt sich erstmal durch blabla, "..." = redet und Disclaimer zu scrollen, um endlich zum eigentlichen Text zu kommen. Was ich auch nicht mehr lesen kann, sind so super genaue Beschreibungen wie 5 m entfernt, es war genau 4 Uhr, sie wartete noch 5 Minuten. Zum einen werden Zahlen bis einschließlich Zwölf ausgeschrieben, zum anderen, woher weiß man das so exakt? Die fünf Meter mit Maßband abgemessen? Den Blick immer auf der Uhr klebend? Diese trügerische Genauigkeit ist in den meisten Fällen zuviel und unnötig. Oder auch diese hölzernen Abläufe. Jemand steht auf, geht sich danach waschen, zieht sich an und verlässt das Haus. Ist was wirklich nötig da jede kleine Etappe des Morgens zu erwähnen? So etwas langweilt mich beim Lesen tierisch. Crush'em! Kill'em! Ya-Ha! |
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| >(Was haben die Leute immer mit ihren Listen?) Schwanzvergleich? ôô abgemeldet ist wie Pizza Speciale: Alles ist drin, dran und drauf und ergibt ein harmonisches Ganzes. I hate people who blame the Devil for their own shortcomings and~~ I hate people who thank God when things go right. |
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| Erschreckend, weil es da echt nur um den 'Schwanzvergleich' geht :/. >Vorwörter IM Kapitel mag ich auch nicht wirklich. Viele Sachen, >die da rein geschrieben werden, finde ich in der Beschreibung >besser, weil ich sie da sofort sehe, wenn ich die Geschichte >aufrufe. >Und es nervt sich erstmal durch blabla, "..." = redet und >Disclaimer zu scrollen, um endlich zum eigentlichen Text zu kommen. In den meisten (von mir bekannten) Vor- und Nachwörtern sind das eigntl nur Texte, die mich einen feuchten... interessiert haben. Da werden auch meist die Entschuldigungen für die langen Wartezeiten reingehauen (und Kekse) oder so. |
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| Zuletzt geändert: 23.02.2011 20:44:42 | |||||||
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| >In den meisten (von mir bekannten) Vor- und Nachwörtern sind das eigntl nur Texte, die mich einen feuchten... interessiert haben. Da werden auch meist die Entschuldigungen für die langen Wartezeiten reingehauen (und Kekse) oder so. Und was will man mit virtuellen Keksen schon groß anfangen? abgemeldet ist wie Pizza Speciale: Alles ist drin, dran und drauf und ergibt ein harmonisches Ganzes. I hate people who blame the Devil for their own shortcomings and~~ I hate people who thank God when things go right. |
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| Virtuell zunehmen? |
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| >Ich meine, wenn eine FF, die in einem anderen Land spielt, als die Sprache der FF abdecken würde, dann ist die wörtliche Rede doch schon "übersetzt" und muss vollständig in der Sprache der FF sein. >.< Es gibt aber eben Wörter, die lassen sich schlecht übersetzen. Es ist eben doch ein Unterschied, ob der große Bruder mit "onii-chan", "aniki" oder "aniue" angesprochen wird. Sicher kann ich die Beziehung der beiden Charas darüber hinaus auf andere Weise verdeutlichen, aber ein paar japanische Wörter haben auch noch niemanden umgebracht. Oder sagen wir, ein Junge hat zwei Schwestern. Die eine nennt ihm beim Namen, die andere immer nur "onii-sama". und sagen wir, für mich ist das ein wichtiger Unterschied in ihrer Persänlichkeit/ihren Gefühlen für ihn/was auch immer. Das in "Bruder" zu ändern klingt an manchen Stellen unnatürlich (vor allem, wenn sie noch mehr Brüder hat: "Bruder x, wo ist Bruder gerade?"), also beklage ich mich nicht, wenn jemand es bei der japanischen Bezeichnung belässt. Solange nicht sinnlos mit den entsprechenden Wörtern um sich geworfen wird, halte ich das für bloße Geschmackssache. Selbiges gilt für Vor- und Nachwörter: Wenn sie nicht gerade drei Seiten lang ist, ist es nicht schwer, einfach daran vorbei zu scrollen. Der Mensch lebt unter Menschen, er sucht ewig nach Liebe, doch was er findet, ist die Sünde. |
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| Zuletzt geändert: 25.02.2011 22:07:00 | |||||||
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| >Und was will man mit virtuellen Keksen schon groß anfangen? Nahrung für 'virtual pets'? Naja am Ende scrolle ich eh weiter, wenn da ein Vorwort kommt. Finds nur in den meisten Fällen unnötig. Aber das macht ja nicht gleich den eigentlichen Fanfic-Text schlechter oder besser. Aber es gibt wohl mehr User, die eben Vor- und Nachwörter schreiben. >Das in "Bruder" zu ändern klingt an manchen Stellen unnatürlich Ich finds irgendwo auch 'authentischer', wenn dann japanische Suffixe (solange es eben passt) verwendet werden, anstatt ein 'Bruder', weil sich das seltsam liest, für mich zumindest. |
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| Zuletzt geändert: 25.02.2011 23:12:40 | |||||||
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| Wenns was ist, was man im Deutschen gar nicht ausdrücken kann ohne viele Worte zu machen, okay. Obwohl ich es stellenweise angenehmer finde, wenn man mit einem deutschen Fast-Äquivalent übersetzt und in einer Fußnote erklärt was das hier genau bedeutet. “This is not a novel to be tossed aside lightly. It should be thrown with great force.” (Dorothy Parker) |
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| > >Ich meine, wenn eine FF, die in einem anderen Land spielt, als die Sprache der FF abdecken würde, dann ist die wörtliche Rede doch schon "übersetzt" und muss vollständig in der Sprache der FF sein. >.< > > Es gibt aber eben Wörter, die lassen sich schlecht übersetzen. Es ist eben doch ein Unterschied, ob der große Bruder mit "onii-chan", "aniki" oder "aniue" angesprochen wird. Sicher kann ich die Beziehung der beiden Charas darüber hinaus auf andere Weise verdeutlichen, aber ein paar japanische Wörter haben auch noch niemanden umgebracht. > > Oder sagen wir, ein Junge hat zwei Schwestern. Die eine nennt ihm beim Namen, die andere immer nur "onii-sama". und sagen wir, für mich ist das ein wichtiger Unterschied in ihrer Persänlichkeit/ihren Gefühlen für ihn/was auch immer. Das in "Bruder" zu ändern klingt an manchen Stellen unnatürlich (vor allem, wenn sie noch mehr Brüder hat: "Bruder x, wo ist Bruder gerade?"), also beklage ich mich nicht, wenn jemand es bei der japanischen Bezeichnung belässt. Für mich ist das lediglich ein Zeichen davor, dass der Autor davor kapituliert, es gescheit zu übersetzen - oder sogar schlicht zu faul dafür ist. In Manga und Doujinshis find ich es ätzend genug, in einer Fanfiction ist's der Over-Kill. Aus einem simplen Grund: Die Fanfiction ist ja, im übertragenen Sinne, eine Übersetzung. Das Geschehen der Geschichte würde generell auf japanisch ablaufen. Der Fanfic-Autor ist nur so nett, dem Leser das zu übersetzen. Das heißt: Der Leser ist sich, zumindest unterbewusst darüber im Klaren, dass das ganze, was da eigentlich auf Deutsch steht, auf Japanisch abläuft. Wenn nun aber japanische Standardwörter (und keine Fremdwörter, für die es in der Tat keine Übersetzung gibt) im Text auftauchen, dann wirkt das doch auf den Leser etwa wie folgt: Charakter spricht in deutschem Text (also im übertragenen Sinne Japanisch), Charakter haut ein japanisches Wort raus -> Der Charakter wechselt damit in eine Fremdsprache. Die Illusion, dass der Text eigentlich eine Übersetzung des japanischsprachigen Geschehens ist, wird mit Füßen getreten. Authentischer ist da für mich nichts, da ich bei solchen Sachen lediglich das Gefühl habe, eigentlich eine Deutschsprachige Szene vor mir zu haben, in der die Charaktere plötzlich, wie Fangirls, in ne andere Sprache verfallen. Zumal ich der Meinung bin, dass man gerade diese ganzen verfluchten Anreden, wenn man sich etwas Mühe gibt und kreativ ist, entweder übersetzen kann oder, wenn man der Meinung ist, das nicht tun zu können, der Unterschied für den Leser letztendlich so marginal ist, dass man drauf pfeifen kann. Ich, als jemand, der kein Fangirl-Japanisch beherrscht (und das noch ätzender findet, als Japanisch an sich) verstehe jedenfalls absolut keine verdammten Bedeutungsunterschiede, wenn jemand mit onii-chan, onii-sama oder was auch immer um sich wirft. Ich verstehe da nur eines: Dass der Autor entweder a) zu ungeübt ist, um das Wort vernünftig zu übertragen b) zu faul dazu ist, oder c) zu dumm dazu ist. Alle drei Fälle sorgen dafür, dass ich darauf verzichte, die Fanfic weiter zu lesen. Ich les ja auch keine Bücher, die in Russland spielen, in denen Tanten ständig, in einem deutschen Fließtext, ständig тётя (Tjotja) und Onkel ständig дядя (Djadja) genannt werden. <__<;;; SpoilerUnd wer versucht, eine Sprache in eine andere wörtlich zu übersetzen, der ist, sorry, entweder ein Anfänger oder doof. Edit: > Obwohl ich es stellenweise angenehmer finde, wenn man mit einem deutschen Fast-Äquivalent übersetzt und in einer Fußnote erklärt was das hier genau bedeutet. Das fände ich deutlich angenehmer. "We need a shroud", I announced, my voice cracking. "A shroud for the son of Hermes." Percy Jackson and The Last Olympian, S. 318 |
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| Zuletzt geändert: 26.02.2011 11:24:28 | |||||||
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| >Charakter spricht in deutschem Text (also im übertragenen Sinne Japanisch), Charakter haut ein japanisches Wort raus -> Der Charakter wechselt damit in eine Fremdsprache. >Die Illusion, dass der Text eigentlich eine Übersetzung des japanischsprachigen Geschehens ist, wird mit Füßen getreten. >Authentischer ist da für mich nichts, da ich bei solchen Sachen lediglich das Gefühl habe, eigentlich eine Deutschsprachige Szene vor mir zu haben, in der die Charaktere plötzlich, wie Fangirls, in ne andere Sprache verfallen. Da hast du schon recht, gerade wenn auch eine Fanfic in einem anderen Land spielt und dann zwischen Sprachen gesprungen wird. Aber ich persönlich kann über so Kleinigkeiten (wenn jetzt nicht in jedem Absatz ein japanisches Wort auftaucht) hinwegsehen bzw. mach es einfach, wenn ich die restliche Fanfic mag.Und oni-wasweißichwas hört sich für mich irgendwie weniger bescheuert an, als ein Bruder-wasweißichwas :D. Hab aber auch schon gelesen, dass manche Schreiber zwischen den wörtlichen Reden ins japanische Wechseln und dann komplette (!) Sätze übersetzen, das finde ich dann auch eher subotpimal für die Fanfic. Muss dann echt nicht sein. Achja... wieso müssen manche Schreiber in ihre Fanfics Smilies einbauen? Find das auch superätzend. |
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| > Da hast du schon recht, gerade wenn auch eine Fanfic in einem anderen Land spielt und dann zwischen Sprachen gesprungen wird. > > Aber ich persönlich kann über so Kleinigkeiten (wenn jetzt nicht in jedem Absatz ein japanisches Wort auftaucht) hinwegsehen bzw. mach es einfach, wenn ich die restliche Fanfic mag. Ich dagegen weigere mich bei solchen Sachen schlicht. Spricht eben dafür, dass der Autor sein Handwerk eben doch nicht so gut beherrscht - und da such ich mir lieber was anderes. >Und oni-wasweißichwas hört sich für mich irgendwie weniger bescheuert an, als ein Bruder-wasweißichwas :D. Ich denke, wenn du einen Text vor dir hättest, von dem du nicht sofort wüsstest "Oh, der Autor meint onii-chan!" (weil's die Übersetzung des Originals genauso treibt), sondern in dem einfach - was weiß ich - als Ansprache "Brüderchen" oder dergleichen stehen würde: Du würdest es in den meisten aller Fällen nicht bemerken. Ist beim Lesen einfach so. Solang der Leser nicht weiß, dass der Autor eigentlich eine andere bezeichnung hätte wählen wollen - weiß der Leser das eben nicht und gibt sich mit dem zufrieden, was er hat. Zumindest, wenn das, was er vor der Nase hat, die gleiche Sprache aufweist, wie der Rest des Textes. Schwierig wird's nur bei den Fans, die das Original in der Originalsprache kennen oder das Original eigentlich mit diesem dummen Sprachtausch übersetzt wird. > Hab aber auch schon gelesen, dass manche Schreiber zwischen den wörtlichen Reden ins japanische Wechseln und dann komplette (!) Sätze übersetzen, das finde ich dann auch eher subotpimal für die Fanfic. Muss dann echt nicht sein. Da wiederum kommt es drauf an, in welcher Sprache die Charaktere sonst reden. Sprechen sie Deutsch und wechseln ins Japanische, fänd ichs okay. Sprechen sie aber eigentlich ohnehin Japanisch und dann kommt ein japanischer Satz im deutsch ausgeschriebenen Dialog... :X > Achja... > wieso müssen manche Schreiber in ihre Fanfics Smilies einbauen? Find das auch superätzend. Weil sie nicht in der Lage sind, Emotionen im bloßen Text mit Worten darzustellen? "We need a shroud", I announced, my voice cracking. "A shroud for the son of Hermes." Percy Jackson and The Last Olympian, S. 318 |
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Ich finde es ist einfach eleganter, wenn man schreibt:Ich fragte ihn mit meinen schlechten Englischkenntnissen, wie es ihm denn ginge. Er lächelte mich wissend an und entgegnete dann: "Gut, danke." abgemeldet ist wie Pizza Speciale: Alles ist drin, dran und drauf und ergibt ein harmonisches Ganzes. I hate people who blame the Devil for their own shortcomings and~~ I hate people who thank God when things go right. |
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| Zuletzt geändert: 26.02.2011 13:13:03 | |||||||
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| >Sprechen sie Deutsch und wechseln ins Japanische, fänd ichs okay. Sprechen sie aber eigentlich ohnehin Japanisch und dann kommt ein japanischer Satz im deutsch ausgeschriebenen Dialog... :X Wenn im Text dann auch eine andere Sprache gesprochen wird, finde ichs auch nicht so schlimm. So wie ichs bis jetzt mitbekommen hab, wurde durchgehend japanisch gesprochen und dann wurde zwischendurch immer irgendetwas wirklich Japanisches reingehauen. Und ganz viele Leute schreiben auch "Ohayo Blablabla"... das tut dann auch ein bisschen weh. >Ich finde es ist einfach eleganter, wenn man schreibt: >Ich fragte ihn mit meinen schlechten Englischkenntnissen, wie es ihm denn ginge. Er lächelte mich wissend an und entgegnete dann: "Gut, danke." So gefällt mir das auch eher ^^. >Weil sie nicht in der Lage sind, Emotionen im bloßen Text mit Worten darzustellen? Das wirds wohl sein. Ein '^_^' ist auch sehr ausdrucksstark.. nicht. |
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| Zuletzt geändert: 26.02.2011 13:23:05 | |||||||
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| > >Sprechen sie Deutsch und wechseln ins Japanische, fänd ichs okay. Sprechen sie aber eigentlich ohnehin Japanisch und dann kommt ein japanischer Satz im deutsch ausgeschriebenen Dialog... :X > > Wenn im Text dann auch eine andere Sprache gesprochen wird, finde ichs auch nicht so schlimm. > So wie ichs bis jetzt mitbekommen hab, wurde durchgehend japanisch gesprochen und dann wurde zwischendurch immer irgendetwas wirklich Japanisches reingehauen. Das ist dann... Dumm. Trifft auch wieder das zu, was ich bereits meinte... So entsteht bei dem Leser das Gefühl, als würden die Figuren eigentlich Deutsch reden und dann in ne Fremdsprache wechseln... > Und ganz viele Leute schreiben auch "Ohayo Blablabla"... das tut dann auch ein bisschen weh. Nur ein bisschen? :) > >Weil sie nicht in der Lage sind, Emotionen im bloßen Text mit Worten darzustellen? > > Das wirds wohl sein. > Ein '^_^' ist auch sehr ausdrucksstark.. nicht. Definitiv. "We need a shroud", I announced, my voice cracking. "A shroud for the son of Hermes." Percy Jackson and The Last Olympian, S. 318 |
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| > > Das wirds wohl sein. > > Ein '^_^' ist auch sehr ausdrucksstark.. nicht. > > Definitiv. Smilys sind, nach meiner Ansicht, das schlimmste was in einer Fanfiction in eErscheinung treten kann neben Chat-Dialogen und Mary Sue´s. Schließlich erwartet man vom gegenüber das er dieses ach so niedliche Gesicht sofort als das erkennt was es bedeutet... "Schule ist das Gegenteil vom Leben. Wer vom Leben nichts wissen will, der geht zurück in die Schule - oder in den Bundestag" |
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| Bei den Smilies kann ich nur zustimmen. Aber noch einmal zurück zu den japanischen Suffixen und den (quasi) dazu gehörenden Bezeichnungen für Verwandte/Freunde etc. Ich mag sie. Für mich gehören sie eigentlich schon dazu. Klar lese ich auch Fanfictions die sie nicht verwenden und es gibt sicherlich auch einen Punkt an dem man es definitiv übertreibt, aber mal ganz ehrlich: Würdet ihr euch nicht auch wundern, wäre in einem (ursprünglich) englischen Buch plötzlich ein "Herr Potter/Hornblower/Winchester" zu lesen? Klingt "Mister" an dieser Stelle viel natürlicher, obwohl es ein Sprung in eine andere Sprache bedeutet? LG WolfsDream Wer bei manchen Dingen den Verstand nicht verliert, hat keinen zu verlieren. |
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| > Bei den Smilies kann ich nur zustimmen. > > Aber noch einmal zurück zu den japanischen Suffixen und den (quasi) dazu gehörenden Bezeichnungen für Verwandte/Freunde etc. > Ich mag sie. Für mich gehören sie eigentlich schon dazu. Klar lese ich auch Fanfictions die sie nicht verwenden und es gibt sicherlich auch einen Punkt an dem man es definitiv übertreibt, aber mal ganz ehrlich: Würdet ihr euch nicht auch wundern, wäre in einem (ursprünglich) englischen Buch plötzlich ein "Herr Potter/Hornblower/Winchester" zu lesen? Klingt "Mister" an dieser Stelle viel natürlicher, obwohl es ein Sprung in eine andere Sprache bedeutet? Wenn die Übersetzung von Beginn an so durchgezogen wurde: Nein. Ich würde mich allerdings wundern, wenn Ron Weasley seine Schwester plötzlich "sister" nennen würde. Genauso würde ich mich tierisch über die Übersetzung ärgern, würde Dean Winchester seinen Bruder in der deutschen Übersetzung "Bitch" (nicht, dass die deutsche Übersetzung, soweit ich sie kenne, in dem Fall glücklich gewählt wäre, aber mir gehts ums Prinzip) oder "Dude" nennen. Zumal die ganze Sache einen kleinen Fehler hat: Mr. und Mrs. kennt, zumindest in unserem Sprachkreis, so halbwegs jeder. Sogar mein Onkel und der ist 80. Japanisch, nun, nicht. Sicher, ja, die alteingesessenen Hasen, die das mit der Manga-Muttermilch eingesogen haben und das toll finden. Aber Anfänger im Fandom? Nein. Leute, die nicht so hinter dem Fangirl-Japanisch her sind? Nein. Ich selbst kenn noch das gute alte -chan (das in meiner Anfangszeit sogar noch mit einer Fußnote versehen wurde! Das haben Manga heute teilweise nicht mal mehr bei komplexeren Sachen nötig) aber ansonsten? Nope. Ich sitze höchstens vor dem Ding und ärgere mich, dass der Übersetzer (dessen eigentliche Aufgabe ja das Übersetzen ist) es nicht mehr nötig zu haben scheint, seine Arbeit vernünftig zu machen und einen Text angemessen von einer Sprache in die andere zu übersetzen. Und ich verweise noch einmal darauf: Würdet ihr es in einem anderen Buch/Comic lesen wollen, dass dort eine Sprache, die ihr eben nicht kennt und vielleicht nicht einmal kennen wollt, immer mal wieder eingeworfen wird, um irgendwelche Bedeutungsunterschiede herauszustellen a) die für den Leser, würde er sie nicht vorgesetzt bekommen, nicht oder zumindest kaum ins Gewicht fallen würden b) damit eigentlich das Gefühl erzeugt wird, dass der Sprecher einfach mal die Sprache wechselt und c) die ihr nicht versteht? Wo liegt der Sinn darin, außer etwas zu fangirlen? "We need a shroud", I announced, my voice cracking. "A shroud for the son of Hermes." Percy Jackson and The Last Olympian, S. 318 |
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| Zuletzt geändert: 26.02.2011 22:38:58 | |||||||
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| Uhh... gerade gesehen: "Kakashi in Love - Wenn deine Sonne mein kaltes Herz zum schmälzen Bringt" ---- Japp, schmelzen kommt von Schmalz... *headdesk* Charakterchaos im Fanfic - Archiv Lasst uns den Admins helfen! http://animexx.onlinewelten.com/forum/?thread=171900 |
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| >Authentischer ist da für mich nichts, da ich bei solchen Sachen lediglich das Gefühl habe, eigentlich eine Deutschsprachige Szene vor mir zu haben, in der die Charaktere plötzlich, wie Fangirls, in ne andere Sprache verfallen. Für mich ist es bei manchen Charakteren aber einfach authentischer, weshalb ich der Meinung bin, dass es Geschmackssache ist. >Zumal ich der Meinung bin, dass man gerade diese ganzen verfluchten Anreden, wenn man sich etwas Mühe gibt und kreativ ist, entweder übersetzen kann oder, wenn man der Meinung ist, das nicht tun zu können, der Unterschied für den Leser letztendlich so marginal ist, dass man drauf pfeifen kann. "Aniue" müsste ich beispielsweise übersetzen mit etwas, das in Richtung "ehrenwerter großer Bruder" geht, womit das für mich schon einmal wegfällt. Den Unterschied beiseite lassen ist eine Möglichkeit, aber wenn ich ihn nun für relevant halte, sehe ich nicht ein, weshalb ich bei 20.000 Wörtern nicht 5 japanische einbauen sollte, sofern mir danach ist. Man kann ja auch eine Fußnote und die entsprechende Übersetzung befügen. >Ich verstehe da nur eines: Dass der Autor entweder >a) zu ungeübt ist, um das Wort vernünftig zu übertragen >b) zu faul dazu ist, oder >c) zu dumm dazu ist. >Alle drei Fälle sorgen dafür, dass ich darauf verzichte, die Fanfic weiter zu lesen. Und das ist dein gutes Recht. Ich sagte ja schon, dass es für mich Geschmackssache ist, und wenn etwas nicht nach meinem Geschmack ist, lese ich es eben nicht, Punkt. Ich persönlich mag "Fangirl-Japanisch" in Maßen. Wenn ich mir eine Mangaübersetzung kaufe, bevorzuge ich es in manchen Fällen, wenn Suffixe wie "sama" erhalten geblieben sind, da kleine Unterschiede darin, wie sie jemanden ansprechen, bei komplexen Charakteren sehr aussagekräftig sein können. Sicher ist das nicht etwas für jeden, und natürlich ist es ärgerlich, wenn man die Bedeutung nicht kennt und es nicht mal Fußnoten gibt, aber das ändert nichts daran, dass ich persönlich so mehr Spaß daran habe, den Manga zu lesen. >Und ich verweise noch einmal darauf: Würdet ihr es in einem anderen Buch/Comic lesen wollen, dass dort eine Sprache, die ihr eben nicht kennt und vielleicht nicht einmal kennen wollt, immer mal wieder eingeworfen wird, um irgendwelche Bedeutungsunterschiede herauszustellen >a) die für den Leser, würde er sie nicht vorgesetzt bekommen, nicht oder zumindest kaum ins Gewicht fallen würden >b) damit eigentlich das Gefühl erzeugt wird, dass der Sprecher einfach mal die Sprache wechselt >und c) die ihr nicht versteht? In Maßen? Ja, dann suche ich mir einfach im Net, was die Begriffe bedeuten. Ich schaue noch nicht lange koreanische und chinesische Dramen, aber ich ziehe ungefähre Übersetzungen den ursprünglichen Begriffen auch hier keineswegs vor, sofern ich innerhalb kurzer Zeit herausfinden kann, was damit gemeint ist, und solange ich das Gefühl habe, dadurch ein klein wenig mehr zu verstehen. >Wo liegt der Sinn darin, außer etwas zu fangirlen? Mal abgesehen davon, dass fangirlen toll sein kann, liegt der Sinn für mich wie gesagt darin, Gebräuchlichkeiten und einzelne Charaktere besser verstehen zu können. Ich selbst verwende nur selten japanische Begriffe, aber wenn ich es tue, habe ich in der Regel einen Grund dafür - wen es auch nach einer Erklärung noch stört, der soll eben etwas anderes lesen gehen. Ich schreibe schließlich zu meinem eigenen Vergnügen und werde nicht dafür bezahlt. Der Mensch lebt unter Menschen, er sucht ewig nach Liebe, doch was er findet, ist die Sünde. |
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| Zuletzt geändert: 27.02.2011 03:51:20 | |||||||
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| Ich werfe mal kurz was ein, weil hier immer wieder geschriebener Text mit dem Text im Manga verglichen wird. Vorteil von japanisch = ist recht kurz. In sofern ist es also für den Manga enorm von Vorteil wenn man Aniki oder -sama schreibt oder was weiß ich was. Denn es nimmt weniger Platz weg wenn man Nee-chan schreibt als wenn man Brüderchen schreibt. So viel mal dazu. Aber in einer Fanfiction oder einem Buch ist es schon was anderes. Da hat man den Platz, den man auch ausnutzten kann. Dann liest es für mich besser wenn man schreiben würde "Ehrenwerter großer Bruder", als wenn man Onii-sama oder was weiß ich was wie man schreibt. Das hat auch was mit der Übersetzung zu tun. Wenn man das Sama lässt ohne es zu übersetzten, dann hat man das Gefühl der Autor hällt es nicht für besonders wichtig es im deutschen genauso hervorgehend zu betonen. Und wenn er das nicht will, dann würde auch ein einfacher Bruder reichen. Ich nennen meinen Bruder auch desöfteren "Bruderherz" und bisher hat mich deshalb noch niemand blöd angesehen, weil es anscheinend normalität zu sein scheint. Etwas gänzlich anderes ist es, wenn sich zwei Fangirls innerhalb der Fanfiction so unterhalten, aber dann sollte es bitte auch nur in der wörtlichen Rede stehen. (ich sollte mehr FFs lesen, damit ich auch was nicht mehr sehen kann xD ) |
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| Zuletzt geändert: 27.02.2011 10:01:07 | |||||||
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| @ Fuchswolf: Nur ein kleiner Tipp am Rande... Nee-san ist die große Schwester, NII-san ist der große Bruder. ;) |
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| @Aleksi: Dank dir *g* Wie gesagt, wusste es nimmer. |
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| > wen es auch nach einer Erklärung noch stört, der soll eben etwas anderes lesen gehen. Zu diesem Satz könnte ich jetzt etwas sagen. Ich könnte ne ganze Rede halten, wenn ich das gerade wollte. Aber ich fasse mich kurz: Nur, weil er besser formuliert ist, geht er mir keinen Deut weniger auf den Geist wie die Antwort einer bestimmten Autorengattung auf Kritik... "We need a shroud", I announced, my voice cracking. "A shroud for the son of Hermes." Percy Jackson and The Last Olympian, S. 318 |
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| Und da ist wieder die alte Übersetzerzwickmühle. Wenn man anreden übersetzt, muss man dann auch Gerichte übersetzen? Gräfe (Murakami-übersetzerin) zb. macht das. Ich kann da nur die Haare raufen. Wenn ich was lese von "es gab eingelegten Spitzenknöterich", oder "ich habe dir Kuchen aus gestampften süßen Bohnen mitgebracht", wird mir igendwie schlecht. Ich finde, auch mit den Anreden, gibt es einen Ermessensspielraum. Ganz persönlich hab ich in einem deutschen Text sogar mit dem eigentlich kanonisierten "-san" ein Problem. Dabei ist das fast so bekannt wie "Mr." Es gibt aber sehr viele Leute, für die das vielleicht gerade die richtige Prise Exotik ist. Zu Mr. nochmal: in Herr der Ringe zb. wurden ALLE englischen Anreden wegübersetzt, und das macht es sehr viel glaubhafter. |
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