Thread: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr sehen?
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Eröffnet am: 17.09.2007 16:56 Letzte Reaktion: 16.04.2026 22:15 Beiträge: 6889 Status: Offen |
Unterforen: - Fanfiction |
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| > Der Gebrauch von Wörtern die nie ein Mensch im Alltag benutzt weil sie ganz einfach durch einfachere und bekanntere Wörte ersetzt werden könnten. Oh je, da mache ich mich wohl irgendwie schuldig... Gleichzeitig frage ich mich dabei aber auch, was genau du unter solchen Wörtern verstehst. Weil es gibt Wörter, die werden von bestimmten Personen(gruppen) trotz allem noch gebraucht, obwohl es einfachere gibt. Ich z.B. benutze tatsächlich das Wort Dekade im Alltag - obwohl die einfachere und vllt auch bekanntere Variante eben Jahrzehnt wäre. Und es war doch sehr überraschend für mich, als ich festgestellt habe, dass andere das Wort kaum/gar nicht kennen. Die Frage ist also dabei irgendwie, wie man feststellt, ob ein Wort zu "alltagsuntauglich" ist. Wenn man jetzt mit Absicht irgendwelche Wörter raussucht, die kaum einer kennt, ist das die eine Sache, aber bei anderen ist es eine Frage der Person selbst. Außerdem sind solche Wörter teilweise auch Stilmittel. |
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| SeKaYa: > Die Frage ist also dabei irgendwie, wie man feststellt, ob ein Wort zu "alltagsuntauglich" ist. Wenn man jetzt mit Absicht irgendwelche Wörter raussucht, die kaum einer kennt, ist das die eine Sache, aber bei anderen ist es eine Frage der Person selbst. Außerdem sind solche Wörter teilweise auch Stilmittel. Ich denke es sind eher Wörter gemeint über die man dann beim Lesen fällt. Also wenn es zu einem Protagonisten überhaupt nicht passt das es plötzlich "Dekade" sagt. Das ist wie mit der künstlichen Jugendsprache in vielen Kinder- / Jugendbüchern. Was mich dann umgekehrt etwas nervt ist zB. in vielen Amazon renzensionen wenn sich leute über Wörter die sie nicht kennen in Büchern aufregen - sprich zu doof sind mal "Dekade" ect. zu googeln. Ich habe sehr viele Worte über das Lesen kennengelernt. Auch eher "altmodische" die ich aber oft passender finde - man kann zwar manchmal etwas durch ein scheinbar neueres Wort "vereinfachen", beraubt dann aber der Sprache ein Stück Vielfalt. Ich habe manchmal das Gefühl das der Grundwortschatz vieler Leute schrumpft und schrumpft. KAKAO Karten WB - Geld- / Sachpreise zu gewinnen **** [S][T]Buch-Ankauf [V][T]Drachen, Deko Takels Amazon Bücher & Mangas |
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| Kapitel mit knapp 200 Wörtern, angefangene FFs, die nach einem Kapitel von genannter Menge schon abgebrochen werden. Oder "So, jetzt will ich ein paar Kommis haben, sonst schreib ich nicht weiter" am Schluss solcher "epischen" Kapitel. Kann man sich nicht mal ein bisschen Mühe geben? 9 out of 10 voices in my head tell me to sharpen the knife |
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| >"So, jetzt will ich ein paar Kommis haben, sonst schreib ich nicht weiter" Das sind viele Anfängerfehler und vor allem Mainstream. Sie sehen es bei ihren Freunden und gucken es sich ab. Aber ich hoffe immer auf Lernbereitschaft und teile ihnen mit, dass es auch ohne solches Verhalten geht. *sich einmischt* ^^ Denn das kann ich auch nicht mehr sehen. Don't dream it - be it. |
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| Einfallsreiche Titel: "OneShot Sammlung" Echt, man kann auch ganz einfacher den Titel der ersten OneShots nehmen, den man plant zu veröffentlichen oder das Ganze unter ein Thema setzten, aber ein "OneShot Sammlung". Wie lieblos. Ganz zu schweigen von FF-Titeln, die eigentlich schon aus Prinzip auf eine Blacklist gehören, damit man sie nie mehr verwendet werden. Solche wie: Verliebt, verlobt, verheiratet?!?! - Klassenfahrt mit Folgen - Das Schulprojekt - ... Würde man die verbieten, würden die neuen Autoren ihr Gehirn vielleicht ein bisschen mehr anstrengen! Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: Das ist technisch unmöglich! |
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| mangacrack: > Einfallsreiche Titel: "OneShot Sammlung" > > Echt, man kann auch ganz einfacher den Titel der ersten OneShots nehmen, den man plant zu veröffentlichen oder das Ganze unter ein Thema setzten, aber ein "OneShot Sammlung". Wie lieblos. > > Ganz zu schweigen von FF-Titeln, die eigentlich schon aus Prinzip auf eine Blacklist gehören, damit man sie nie mehr verwendet werden. Solche wie: Verliebt, verlobt, verheiratet?!?! - Klassenfahrt mit Folgen - Das Schulprojekt - ... > > Würde man die verbieten, würden die neuen Autoren ihr Gehirn vielleicht ein bisschen mehr anstrengen! Mir ist sowas aber lieber als all die "Ich versuche es mal mit grottigen englischen Titeln vor einer deutschen Geschichte" Überschriften. Nebst vergewltigter englischer Grammtik und Rechtschreibung. Ein Titel wird durch einen Titel in einer Fremdsprache nicht besser. KAKAO Karten WB - Geld- / Sachpreise zu gewinnen **** [S][T]Buch-Ankauf [V][T]Drachen, Deko Takels Amazon Bücher & Mangas |
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| Zuletzt geändert: 24.08.2011 00:34:55 | |||||||
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| >Mir ist sowas aber lieber als all die "Ich versuche es mal mit grottigen englischen Titeln vor einer deutschen Geschichte" Überschriften. Nebst vergewltigter englischer Grammtik und Rechtschreibung. >Ein Titel wird durch einen Titel in einer Fremdsprache nicht besser. Jetzt muss ich mich ja angesprochen fühlen, weil über die Hälfte meiner Geschichten englische Titel bekommen haben. Sorry, aber ich finde das irgendwie lächerlich auf einer Geschichte allein deswegen herumzuhacken, weil sie einen englischen Titel bekommen hat. Das ist doch dem Autor überlassen und solange es wirklich als Englisch zu erkennen ist und nicht irgendwelches Kauderwelsch, soll es mich überhaupt nicht stören. Manche Dinge "klingen" für mich persönlich auf Englisch einfach besser. Oder gehobener. Ich sehe viele - gute! - Geschichten mit englischen Titeln. Die Verwendung eines solchen raubt ihr doch nicht die komplette Qualität. abgemeldet isn't here right now ... ... But if you like to make an appointment-- |
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| Ich denke, es sind die "falschen" und "schlechten" englischen Titel gemeint. Oder habe ich da was falsch verstanden? Somit sind grammatikalisch korrekte und "gute" Titel vollkommen okay. Es geht wohl mehr um die Mode, das Mitlaufen. Don't dream it - be it. |
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| abgemeldet: > >Mir ist sowas aber lieber als all die "Ich versuche es mal mit grottigen englischen Titeln vor einer deutschen Geschichte" Überschriften. Nebst vergewltigter englischer Grammtik und Rechtschreibung. > > >Ein Titel wird durch einen Titel in einer Fremdsprache nicht besser. > > Jetzt muss ich mich ja angesprochen fühlen, weil über die Hälfte meiner Geschichten englische Titel bekommen haben. > Sorry, aber ich finde das irgendwie lächerlich auf einer Geschichte allein deswegen herumzuhacken, weil sie einen englischen Titel bekommen hat. Das ist doch dem Autor überlassen und solange es wirklich als Englisch zu erkennen ist und nicht irgendwelches Kauderwelsch, soll es mich überhaupt nicht stören. > Manche Dinge "klingen" für mich persönlich auf Englisch einfach besser. Oder gehobener. > Für mich ist es kein Arnument das englisch besser klingt - soll ich dann mal mit russisch anfangen? Dann könnens nämlich 99,9% der Leute hier nicht einmal mehr LESEN. Wenn es so viel besser klingt - warum dann eine Geschichte auf deutsch? Ich finde dieses: Oh englisch, japanisch ect. ist so viel cooler als deutsch also mache ich den Titel so! einfach nur albern. Ausnahmen wären Geschichten wo der englische Titel zB. auf ein im Text wichtiges Lied verweist. > Ich sehe viele - gute! - Geschichten mit englischen Titeln. Die Verwendung eines solchen raubt ihr doch nicht die komplette Qualität. Dann kann man die Geschichte auch : "jklejkfnhejkfenivr" nennen - wenn der Titel eh nicht wichtig ist warum dann überhaupt einer? Ausserdem kann nicht jeder englisch und ist dann schon mal abgeschreckt / verwirrt. Mal ganz abgesehen davon, dass das meiste englisch hier als Titel vollkommen falsch ist - so falsch das selbst ich es erkenne. Das mag eventuell für Deine Titel nicht gelten ... aber guck doch mal in die Enimexx FFs - da ist die deutsche Rechtschreibung schon Müll und dann wird oft Englisch verwendet wie man es "hört". Bei Deinen wäre nur "Rotten Candy" der Titel wo ich sagen würde: Da klingt es wirklich auf englisch etwas besser und ist vor allem kürzer als die deutsche Übersetzung. Der Rest lässt sich wunderbar ins deutsche übertragen: Beispiel: "Days like these" Was ist an: "Tage wie diese" so schlimm? Und dann hängt man vor englischen Abkürzung und denkt: hä? "A Bit O' This and That" "Ein Bisschen von diesem und jenem" (Und ich bin mir relativ sicher das "this" und "that" klein geschriebn wird. Wobei ich das im Duetschen nach der X-ten Reform der Schlechtschreibung bei "diesem und jenem" nicht mehr bin) Und es geht mir nicht ums herumhacken - ich sehe es auch in meiner Buchhandlung - einige verlage haben eine Zeitlang englische Titel verwende: "Panic!", "Fear", "Toxic" zum Beispiel. Die Kunden kommen dann und fragen ob ich das Buch auch in deutsch habe - wie oft ich schon erklärt habe, dass das keine englischen Bücher zwischen deutschen Büchern sind kann ich nicht mehr zählen. Für mich gibt es weder beruflich noch wenn ich in meiner Freizeit Geschichten hier auf Mexx einen grund warum so viele Geschichten englische Titel haben. Wie gesagt - wenn es wirklich eine Begründung dafür gibt - zB. die Geschichte ist in englisch und deutsch geschrieben oder eben mein Beispiel mit dem Liedtitel dann geht es grade noch. Ach ja, ich finde es genauso lästig in Geschichten/Büchern französische, englische, russsische Dialoge zu finden ohne Übersetzung im Glossar oder in der Fußnote. Mich haut sowas aus dem Lesefluss. KAKAO Karten WB - Geld- / Sachpreise zu gewinnen **** [S][T]Buch-Ankauf [V][T]Drachen, Deko Takels Amazon Bücher & Mangas |
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| abgemeldet: > Ich denke, es sind die "falschen" und "schlechten" englischen Titel gemeint. Oder habe ich da was falsch verstanden? > Somit sind grammatikalisch korrekte und "gute" Titel vollkommen okay. Es geht wohl mehr um die Mode, das Mitlaufen. Vor ALLEM die - wobei mich eben auch diese "Mode" stört - besser klingen ist für mich kein Argument - ein schlechter Titel klingt in jeder Sprache schlecht weil er einfach schlecht ist. Egal ob Geschichte oder Buch: Um es aus dem Regal zu nehmen oder die Geschichte anzuklicken muss der Leser zuest einmal den Titel mögen. Ein Titel muss einfach, gut verständlich und klar sein. ich habe im Laden Bücher liegen bzw. im Regal stehen die sind echt toll - aber die stehen wegen "Titel-Müll" unberührt da. Und dann müssen die ersten paar Sätze, oder auch der Klappentext, FF-Beschreibung stimmen. Hier auf Mexx stimmt halt wie gesagt oft nicht mal das "ich benutze mal eine Fremdsprache die ich nicht kann" Titel-Monster. Da ist es mir dann lieber wenn da eher langweilig auf deutsch steht: "Drabble Sammlung", "Ein Naruto Krimi", ect. Wenn einem kein Titel einfällt erst mal einen solchen Arbeitstitel benutzen. Macht es den Lesern doch einfacher zu sehen was ihr so im Angebot habt. KAKAO Karten WB - Geld- / Sachpreise zu gewinnen **** [S][T]Buch-Ankauf [V][T]Drachen, Deko Takels Amazon Bücher & Mangas |
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| @ Tentakel: Solange das Gesamtpaket passt, gibt es also keinen Grund zur Aufregung. Natürlich lässt sich jetzt über Geschmack nicht streiten. Ich verwende keine englische Titel, weil ich die Sprache nicht kann und denk, es würde dann dusselig aussehen. Wenn der Titel wirklich typisch scheußlich ist, will ich es auch nicht lesen. Ist er aber annehmbar, ist es mir auch egal, denke ich. Allerdings wird die Modesprache Englisch und doch auch überall aufgezwungen. So denken doch auch alle, dass englische Titel "viel besser" ankommen. Irgendeine Persönlichkeit fragte mal einen deutschen Musiker, warum er denn nicht auch deutsche Texte singen würde. Recht hat er. Aber ein Hausmeister ist ja heute auch ein Facility Manager. Bei der "Deutschen" Post braucht man auch schon einen Übersetzer. War es bei Kerner als Bushido und Bastian Sick zu Gast waren und über den Anglizismus sprachen? Seitdem versuche ich auch möglichst deutsche Worte zu verwenden. Don't dream it - be it. |
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| abgemeldet: > @ Tentakel: Solange das Gesamtpaket passt, gibt es also keinen Grund zur Aufregung. Natürlich lässt sich jetzt über Geschmack nicht streiten. Ich verwende keine englische Titel, weil ich die Sprache nicht kann und denk, es würde dann dusselig aussehen. Du kannst die Sprache nicht und ich kenne viele Leute die können ebenfalls kein Englisch. Und mein englisch ist - ja noch ein bisschen vorhanden. Es ist allgemein dusselig einen fremdsprachigen Titel zu benutzen - wenn es nicht wirklich einen Bezug im Text dazu gibt. Auf keinen englischen, französichen, niederländischen (ect. blah blubb) Büchern finde ich deutsche Titel - nur ganz selten mal wenn es einen klaren Deutschland Bezug hat - aber das wirkt dann auch oft albern oder reisserisch wenns igrndwas aus der Nazi Zeit ist. > Wenn der Titel wirklich typisch scheußlich ist, will ich es auch nicht lesen. Ist er aber annehmbar, ist es mir auch egal, denke ich. > > Allerdings wird die Modesprache Englisch und doch auch überall aufgezwungen. So denken doch auch alle, dass englische Titel "viel besser" ankommen. Irgendeine Persönlichkeit fragte mal einen deutschen Musiker, warum er denn nicht auch deutsche Texte singen würde. Recht hat er. > Dabei gibt es doch grade in Punkto Musik mittlerweile wieder viele deutsche Texte. Und ich sehe die Begeisterung für die deutsche Sprache auf Youtube. > Aber ein Hausmeister ist ja heute auch ein Facility Manager. Bei der "Deutschen" Post braucht man auch schon einen Übersetzer. > War es bei Kerner als Bushido und Bastian Sick zu Gast waren und über den Anglizismus sprachen? Seitdem versuche ich auch möglichst deutsche Worte zu verwenden. Ich repariere ja PCs für Kunden - da muss ich auch erst mal vom "Computer-nerd englischdeutsch-Mischmasch-Sprech" auf: "Ich benutze deutsche Begriffe" umschalten - nicht bei allem - aber eben sachen wie "Arbeitsspeicher", "Bildschirm", "Tastatur" ect. Und WENN ich einen englischen begriff verwende schiebe ich eine deutsche Erklärung hinterher. Ich bin nicht grundsätzlich gegen fremdsprachliche Begriffe für NEUE Dinge die es vorher noch nicht gab. Aber das was Du gesagt hast, mit dem hausmeister zum Beispiel - sowas tut doch im Kopf nur noch weh - mir besonders weil ich sehe das mit diesen oft im englischen gar nicht existierenden Begriffen (Du hast die Post genannt, die Deutsche Bahn ist da noch schlimmer) Kunden abschreckt. Selbst den Buchhandle erwischt es - da ist die "Bestell-Liste oder EK-Liste" plötzlich die "Backlist" ... (EK = Einkauf) Solange ich unter Computer-Schraubern bin kann ich so viel Nerd-Sprech benutzen wie ich will weil es jeder in der Gruppe verstehen wird. Aber wenn man will das möglichst viele Leute verstehen was man will, oder die Geschichte lesen die man geschrieben hat, dann sollte man denen doch den Einstieg so einfach wie möglich machen. Ein: Woah ich bin so cool weil ich jetzt einen englisch-japanisch-russischen Titel verwende den dann auch nur die Handvoll Leute verstehen die ebenfalls so cool, trendy, nerdig ect. sind, ist eigentlich kontraproduktiv. Dann kann ich die Geschichte auch gleich im kleinen Freundeskreis rumreichen. Ich beutze zum Beispiel hin und wieder englische Rangbezeichnungen des Militärs - aber NUR wenn die auch in dem land in dem die Geschichte spielt so verwendet werden. KAKAO Karten WB - Geld- / Sachpreise zu gewinnen **** [S][T]Buch-Ankauf [V][T]Drachen, Deko Takels Amazon Bücher & Mangas |
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| >Für mich ist es kein Arnument das englisch besser klingt - soll ich dann mal mit russisch anfangen? Dann könnens nämlich 99,9% der Leute hier nicht einmal mehr LESEN. Für mich ist es aber sehr wohl ein Argument. Beispielsweise klingt für mich "Asylum" viel besser als ein vergleichbares, deutsches Wort. Zumal es im Englischen auch Wörter gibt, die man einfach nicht ins Deutsche übersetzen kann. Zumindest nicht treffend. Und wie kommt du jetzt überhaupt auf Russisch? Davon habe ich gar nicht geredet. Zumal eben Russisch in Kyrillisch geschrieben wird und das wiederrum zwei paar Schuhe sind. Du kannst nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. >Wenn es so viel besser klingt - warum dann eine Geschichte auf deutsch? Warum nicht? Ich sehe das Argument darin nicht, wenn ich ehrlich bin. ICH übersetzte meine Geschichten sehrwohl auch ins Englische und lade sie dann auch entsprechenden Seiten hoch. Was glaubst du, wieviele Geschichten es gibt, die Englisch mit deutschem Titel sind? Wenn das wirklich ein Argument wäre, könnte ich auch zu anderen Websites rennen und die User da anflamen, warum sie nicht gefälligst auf Deutsch schreiben, wenn sie schon deutsche Titel verwenden. >Ich finde dieses: Oh englisch, japanisch ect. ist so viel cooler als deutsch also mache ich den Titel so! einfach nur albern. >Ausnahmen wären Geschichten wo der englische Titel zB. auf ein im Text wichtiges Lied verweist. Davon rede ich doch gar nicht. Nur, weil ich sage, dass für mich gewisse Wörter in einer anderen Sprache besser klingen oder passender sind, finde ich die Sprache an sich nicht gleich supertoll und gehöre zu den Leuten, die ihre eigene Muttersprache scheiße finden und Deutschland so verteufeln. Und von Songfics will ich an dieser Stelle gar nicht erst anfangen. >Ausserdem kann nicht jeder englisch und ist dann schon mal abgeschreckt / verwirrt. Meiner Meinung nach ist jemand, der heuzutage kein Englisch kann im Internet aber so ziemlich aufgeschmissen. Und werfe mir jetzt bitte nicht vor, dass jeder meiner Meinung nach Englisch können müsste. Um dir das vorwegzunehmen: Das verlange ich gar nicht. Aber auf einer Seite wie Animexx, wo die User teilweise auch auf fremdsprachigen Seiten wie ff.net, deviantart und tumblr aktiv sind, setze ich gute Englischkenntnisse einfach vorraus. >Mal ganz abgesehen davon, dass das meiste englisch hier als Titel vollkommen falsch ist - so falsch das selbst ich es erkenne. >Das mag eventuell für Deine Titel nicht gelten ... aber guck doch mal in die Enimexx FFs - da ist die deutsche Rechtschreibung schon Müll und dann wird oft Englisch verwendet wie man es "hört". S.o. >Bei Deinen wäre nur "Rotten Candy" der Titel wo ich sagen würde: Da klingt es wirklich auf englisch etwas besser und ist vor allem kürzer als die deutsche Übersetzung. You see what I mean? >Und dann hängt man vor englischen Abkürzung und denkt: hä? >"A Bit O' This and That" >"Ein Bisschen von diesem und jenem" Das ist an ein Buch von Emilie Autumn angelehnt, welches genauso heißt und ebenfalls Kurzgeschichten beinhaltet. Der Titel hat also durchaus Hintergrund, wenn man mir nun auch wahrscheinlich vorwerfen wird, dass ich "klaue". >(Und ich bin mir relativ sicher das "this" und "that" klein geschriebn wird. Wobei ich das im Duetschen nach der X-ten Reform der Schlechtschreibung bei "diesem und jenem" nicht mehr bin) S.o. - Schreibweise ebenfalls übernommen. abgemeldet isn't here right now ... ... But if you like to make an appointment-- |
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| Zuletzt geändert: 24.08.2011 19:35:00 | |||||||
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| @ abgemeldet > Das verlange ich gar nicht. Aber auf einer Seite wie Animexx, wo die User teilweise auch auf fremdsprachigen Seiten wie ff.net, deviantart und tumblr aktiv sind, setze ich gute Englischkenntnisse einfach vorraus. Natürlich ist das vielleicht in Bezug auf DA richtig, aber Animexx ist keine englische Seite, da kann es doch keine Voraussetzung sein, dass man GUT Englisch beherrscht. Aber wie gesagt: Wenn es passt, dann sind englische FF-Titel durchaus okay. Es kommt ja auf die Umsetzung an - ergo: ist es gut umgesetzt, ist es "warhscheinlich" auch verständlich. Vielleicht wären ja in dem Falle Übersetzungen als Untertitel passend. Wie bei (wahlloses Beispiel:) Twilight - Biss zum Morgengrauen - ja, keine wörtliche Übersetzung, aber sinngemäß das, was ich sagen wollte. @ Tentakel: Uh, vielleicht meinte ich auch die Deutsche Bahn, aber es wird wohl auch auf die Post zutreffen. XD Du sprichst Comuterisch? Nun, Browser sage ich auch. Da hört es dann aber auch schon auf. ;) > Dabei gibt es doch grade in Punkto Musik mittlerweile wieder viele deutsche Texte. Ja, stimmt natürlich. Aber es ist mir einfach so in Erinnerung geblieben. Don't dream it - be it. |
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| abgemeldet: > >Für mich ist es kein Arnument das englisch besser klingt - soll ich dann mal mit russisch anfangen? Dann könnens nämlich 99,9% der Leute hier nicht einmal mehr LESEN. > > Für mich ist es aber sehr wohl ein Argument. Beispielsweise klingt für mich "Asylum" viel besser als ein vergleichbares, deutsches Wort. Zumal es im Englischen auch Wörter gibt, die man einfach nicht ins Deutsche übersetzen kann. Zumindest nicht treffend. > Und wie kommt du jetzt überhaupt auf Russisch? Davon habe ich gar nicht geredet. Zumal eben Russisch in Kyrillisch geschrieben wird und das wiederrum zwei paar Schuhe sind. Du kannst nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. > Warum Äpfel mit Birnen? ich lerne zzT. russisch und finde es cool - mit der anderen Schrift ist es doch dann laut Deinem Argument mit dem Englsichen - erst recht ein Faktor für einen ungewöhnlichen, coolen, super modernen Titel. Das DU dann kein russisch kannst ist mir doch dann wumpe. Merkst Du was? Genau das machst Du nämlich indem Du englische Titel benutzt ohne zu reflektieren das diese Sprache für viele Leute ein buch mit sieben Siegeln ist. > >Wenn es so viel besser klingt - warum dann eine Geschichte auf deutsch? > > Warum nicht? Und warum dann nicht auf russisch? > Ich sehe das Argument darin nicht, wenn ich ehrlich bin. ICH übersetzte meine Geschichten sehrwohl auch ins Englische und lade sie dann auch entsprechenden Seiten hoch. Und da gibst du ihr dann im logischen Umkehrschluss einen deutschen Titel weil der eventuell für englische Muttersprachler besser klingt? Nicht? Oh. >Was glaubst du, wieviele Geschichten es gibt, die Englisch mit deutschem Titel sind? Wenn das wirklich ein Argument wäre, könnte ich auch zu anderen Websites rennen und die User da anflamen, warum sie nicht gefälligst auf Deutsch schreiben, wenn sie schon deutsche Titel verwenden. > Wir rreden hier aber nicht von anderen Seiten und bei anderen Seiten stört es mich auch. > >Ich finde dieses: Oh englisch, japanisch ect. ist so viel cooler als deutsch also mache ich den Titel so! einfach nur albern. > >Ausnahmen wären Geschichten wo der englische Titel zB. auf ein im Text wichtiges Lied verweist. > > Davon rede ich doch gar nicht. Nur, weil ich sage, dass für mich gewisse Wörter in einer anderen Sprache besser klingen oder passender sind, finde ich die Sprache an sich nicht gleich supertoll und gehöre zu den Leuten, die ihre eigene Muttersprache scheiße finden und Deutschland so verteufeln. Ja aber genau das sagt es aus wenn Du sagst es klingt besser. Und wenn es rein um den klang geh: Warum nicht einen Titel in gesunegner Form? So eine Art Jingle? Wenn man nämlich nicht WEISS wie ein englischer Titel ausgesprochen wird dann klingt er allemal Scheisse. > Und von Songfics will ich an dieser Stelle gar nicht erst anfangen. > Ich meinte keine Sogfics irgendwo hatte mal jemand eine Geschichte mit einem Betles Lid Titel der zur Zeit und zum lebensgefühl in der Geschichte passte. Sowas meinte ich. > >Ausserdem kann nicht jeder englisch und ist dann schon mal abgeschreckt / verwirrt. > > Meiner Meinung nach ist jemand, der heuzutage kein Englisch kann im Internet aber so ziemlich aufgeschmissen. Und werfe mir jetzt bitte nicht vor, dass jeder meiner Meinung nach Englisch können müsste. Aber genau das SAGST Du doch. Vor 15 Jahren brauchte man englisch im Internet - weil es da kaum Seiten auf deutsch gab - aber heute doch nicht mehr. > Um dir das vorwegzunehmen: Das verlange ich gar nicht. Aber auf einer Seite wie Animexx, wo die User teilweise auch auf fremdsprachigen Seiten wie ff.net, deviantart und tumblr aktiv sind, setze ich gute Englischkenntnisse einfach vorraus. > Woher willst du das wissen? Hast Du Statistiken? Ich unterhalte mich auf DA vor allem auf deutsch - tumdingsda kenne ich gar nicht und ff.net auch nicht. Du setzt GUTE Englischkenntnisse vorraus - schön und gut - aber warum veröffentlichst Du dann hier ÜBERHAUPT Geschichten auf deutsch? > >Mal ganz abgesehen davon, dass das meiste englisch hier als Titel vollkommen falsch ist - so falsch das selbst ich es erkenne. > >Das mag eventuell für Deine Titel nicht gelten ... aber guck doch mal in die Enimexx FFs - da ist die deutsche Rechtschreibung schon Müll und dann wird oft Englisch verwendet wie man es "hört". > > S.o. > Was? > >Bei Deinen wäre nur "Rotten Candy" der Titel wo ich sagen würde: Da klingt es wirklich auf englisch etwas besser und ist vor allem kürzer als die deutsche Übersetzung. > > You see what I mean? > Ja, aber es wäre EINE von ganz vielen Deiner Geschichten wo mir spontan kein anderer Titel einfallen würde. Jedenfalls keiner der dann nicht wirklich zu lang wäre. Die Anderen lassen sich ohne Sinn - und Klangverlust übersetzen. Und sicher gänbe es auch für die vergammelten Süssigkeiten auch einen guten Deutschen Titel. > >Und dann hängt man vor englischen Abkürzung und denkt: hä? > >"A Bit O' This and That" > >"Ein Bisschen von diesem und jenem" > > Das ist an ein Buch von Emilie Autumn angelehnt, welches genauso heißt und ebenfalls Kurzgeschichten beinhaltet. Der Titel hat also durchaus Hintergrund, wenn man mir nun auch wahrscheinlich vorwerfen wird, dass ich "klaue". > Du setzt vorraus das die Leser diese Autorin kennen, das sie den Titel erkennen - befassen sich denn alle Drabbles mit dieser Autorin? Dann könnte es passen - wie heisst die Geschichtensammlung denn auf deutsch? > >(Und ich bin mir relativ sicher das "this" und "that" klein geschriebn wird. Wobei ich das im Duetschen nach der X-ten Reform der Schlechtschreibung bei "diesem und jenem" nicht mehr bin) > > S.o. - Schreibweise ebenfalls übernommen. Aha, also ist das auch eine Fanfiction / Geschichte zu einem der Bücher der Autorin? Und wäre da nicht trotzdem sinnvoller den Orginal Titel als Untertitel zu nehmen? Es sind ja keine englischen Geschichten. Oder doch? KAKAO Karten WB - Geld- / Sachpreise zu gewinnen **** [S][T]Buch-Ankauf [V][T]Drachen, Deko Takels Amazon Bücher & Mangas |
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| abgemeldet: > @ abgemeldet > > Das verlange ich gar nicht. Aber auf einer Seite wie Animexx, wo die User teilweise auch auf fremdsprachigen Seiten wie ff.net, deviantart und tumblr aktiv sind, setze ich gute Englischkenntnisse einfach vorraus. > Natürlich ist das vielleicht in Bezug auf DA richtig, aber Animexx ist keine englische Seite, da kann es doch keine Voraussetzung sein, dass man GUT Englisch beherrscht. Eben genau das. gehe ich bewusst auf eine englische Seite muss ich mich mit dort dann irgendwie zuerechtfinden. gehe ich aber bewusst auf eine deutsche Seite um deutsche FFs zu lesen bin ich verwirrt, genervt weil ich die Titel oft nicht lesen / verstehen kann und/oder sie sind so schlecht geschrieben das es nicht einmal ein englischer Muttersprachler könnte. > Aber wie gesagt: Wenn es passt, dann sind englische FF-Titel durchaus okay. Es kommt ja auf die Umsetzung an - ergo: ist es gut umgesetzt, ist es "warhscheinlich" auch verständlich. > Vielleicht wären ja in dem Falle Übersetzungen als Untertitel passend. Wie bei (wahlloses Beispiel:) Twilight - Biss zum Morgengrauen - ja, keine wörtliche Übersetzung, aber sinngemäß das, was ich sagen wollte. > Was Du nennst, diese Twilight reihe, da halte ich die DEUTSCHEN Titel für viel toller als die englischen orginale (die Bücher mag ich trotzdem nicht aber wie heuisst es neudeutsch: So what?) - dieses Wortspiel-Idee mit dem "Bis(s)" ist für mich die Top Titelidee der letzten Jahre. Wenn überhaupt nicht sowieso die Beste die ich je gesehen habe. Sowas bleibt dem Kunden im Kopf hängen. Wie heisst das erste Buch im Neglischen? Ich glaube "New Moon" - Tjo, das hätte sich doch kein Kunde merken können, da käme Mutti zum Bestellen: "Hmmm irgendso ein Buch das meine Tochter haben will irgendwas mit Moon oder Mond oder keine Ahnung ..." Aber dieses "Bis(s)" kennt echt JEDER. Twilight schon wieder nicht - die Reihe ist eher als "Bis(s)" - Twilight ist eh so ein Wort das sich - jedenfalls für mich - recht schwer aussprechen lässt weil man es leicht vernuschelt. > @ Tentakel: Uh, vielleicht meinte ich auch die Deutsche Bahn, aber es wird wohl auch auf die Post zutreffen. XD Wahrscheinlich auf jedes unternehmen das auf einmal "Hip, cool, trendy" sein woll *gnhihihi* > Du sprichst Comuterisch? Nun, Browser sage ich auch. Da hört es dann aber auch schon auf. ;) > Browser sage ich auch - das ist ja neu gewesen - dafür gibt es gar kein passendes deutsches Wort. > > Dabei gibt es doch grade in Punkto Musik mittlerweile wieder viele deutsche Texte. > Ja, stimmt natürlich. Aber es ist mir einfach so in Erinnerung geblieben. Es war ja auch bis vor wenigen jahren so. Deutsche texte = Volksmusik. Seit Rammstein ändert sich das zum Glück wieder ein wenig. Ich habe nichts gegen Englisch - überhaupt nicht - aber ich habe oft das Gefühl wir sind das einzige land wo die eigene Sprache als so uncool, abgenutzt, altbacken gesehen wird. Und dann sehe ich Kommentare zu deutschen Liedern oder bekomme selbst auf DA gesagt - das die Leute gerne deutsch können würden weil sie die Sprache toll finden - AUCH vom Klang her. Wobei für mich eigentlich jede Sprache toll klingt - oder auch nicht - je nachdem wer sie ausspricht, wie man sie betont, welche Worte man benutzt. Und ich finde es - auch wenn ich dafür den Kopf abgerissen bekomme - ein Armutszeugnis, das jemand der sich damit beschäftigt Texte zu schreiben beim Titel, oder auch im Text nicht in der Lage ist in seiner eigenen Sprache die Worte und Sätze zu finden die beim Lesen im Kopf des Leser gut klingen. Fremdwörter und fremde Wörter aus einer anderen Sprache sollte man wie ein Gewürz in einem Text einsetzen - nicht wie eine Flut. Und wenn man sein Buch oder seiner Geschichte einen fremdsprachigen Titel gibt sollte man das sehr, sehr gut überdenken und nicht davon ausgehen das jeder das versteht, das cool findet, das gut klingend findet (was man nicht kann, kennt man die Sprache nicht). KAKAO Karten WB - Geld- / Sachpreise zu gewinnen **** [S][T]Buch-Ankauf [V][T]Drachen, Deko Takels Amazon Bücher & Mangas |
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| @ Tentakel > Wie heisst das erste Buch im Neglischen? Ich glaube "New Moon" Ich dachte es hieß Twilight? Und Teil Zwei war New Moon? Ich weiß es nicht so genau (weil ich nur den ersten Teil gelesen habe und es scheußlich fand). > Browser sage ich auch - das ist ja neu gewesen - dafür gibt es gar kein passendes deutsches Wort. Ach, das erklärt es natürlich. -.-' Danke, man lernt ja nie aus. ^^ Don't dream it - be it. |
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| abgemeldet: > @ Tentakel > > > Wie heisst das erste Buch im Neglischen? Ich glaube "New Moon" > Ich dachte es hieß Twilight? Und Teil Zwei war New Moon? Ich weiß es nicht so genau (weil ich nur den ersten Teil gelesen habe und es scheußlich fand). > Weiss ich leider jetzt auch nicht so genau :D Und ich HABE den ersten band sogar auf englisch gelesen weil ich wissen wollte ob er im Orginal auch so grottig ist (ja... o.O) > > Browser sage ich auch - das ist ja neu gewesen - dafür gibt es gar kein passendes deutsches Wort. > Ach, das erklärt es natürlich. -.-' Danke, man lernt ja nie aus. ^^ Alles was neue Technologie ist hat halt heuzutage oft einen englischen Titel. Aber man muss nicht "Keyboard" sagen wenns auch eine "Tastatur" gibt. Das ist eben das was ich denke, das es grade Autoren können müssen: Bewusst mit Sprache umgehen. Nicht nur: Was klingt jetzt für mich gut. Muss man, wie Du siehst - ja auch woanders - wenn man Leuten ihren Rechner repariert - wobei ich mir da wieder Computer angewöhnt habe - ich habe die Dinger immer Rechner genannt - nur hat sich das "Computer" dermassen eingebürgert das der Otto-DAU-Kunde dann eher wieder "Computer" versteht. Aber ich merke auch das diese ganzen denglischen Sachen in Werbeprospekten die Leute überfordern - meine Schwigermutter will einen neuen Fernseher - die ist nicht doof - immer auf dem neusten Stand was Technik angeht - nur wusste sie nicht was da alles steht und ffragte üob man mit dem Ding auch noch Fernseh gucken kann. Da steht dann vom "HD-Tuner" über den "Digi-Kabel-Port" alles mögliche deutsch-englische und der potenzielle Kunde denket: Häää? Ich habe ihr das Angebot dann erst mal ins Deutsche übersetzt. o.O Ja, es war ein deutscher Anbieter. Ich kann sowas also nicht nur bei Geschichten heir auf Animexx nicht ab wenn man denkt ein Mischmasch aus Technik-blah und Cool-Sprech-Denglisch würde es eirgendeinem Kunden / Leser leichter machen sich für genau diese Geschte, diesen Arikel ect. zu entscheiden. So ein Leser / Kunde denkt eher auf Neudeutsch: "LOL? WTF?" Und geht weiter / klickt weiter. KAKAO Karten WB - Geld- / Sachpreise zu gewinnen **** [S][T]Buch-Ankauf [V][T]Drachen, Deko Takels Amazon Bücher & Mangas |
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| Es gibt kein richtig und falsch, wenn es um englische Titel geht. Jeder nach seinem geschmack, dennoch bin ich mittlerweile an dem Punkt angekommen, wo ich auch englische Titel eher ablehne. Früher (so mit 14) fand ich englische Titel auch immer toll, weil sie cool und anders klingen. Aber durch das Schreiben habe ich gelernt, die deutsche Sprache vorzuziehen, einfach weil es meine Sprache ist. Ich schreibe in ihr und möchte sie deshalb auch immer schätzen. Deswegen kommen englische Titel einfach nicht mehr in Frage. Mir war wirklich unwohl dabei, einigen Kapiteln aufgrund des Wortspiels, das so auf deutsch nicht funktioniert englische Namen zu geben. Aber glücklicherweise fällt mir meistens eine deutsche Entsprechung ein. Das Problem mit dem englischen ist wahrscheinlich das gleiche, warum auch viele deutsche Band auf englisch singen. Englisch klingt in unseren Ohren nicht so komisch, weil wir die Worte noch nicht so verinnerlicht haben. Englisch klingt deshalb immer irgendwie besser. Ist es aber nicht. Natürlich gibt es immer Worte die treffender sind, aber auch Worte die viel schwammiger sind. Es gibt so viele die uns für unsere Sprache beneiden, und deutsch lernen weil sie es so schön finden. Warum sollen wir dann Englisch favorisieren? Warum schreibt eigentlich keiner französische Titel? Französisch ist auch eine schöne Sprache. Und durch die Landesgrenze, uns eigentlich viel näher. Außerdem möchte ich mich auch nochmal für außergewöhnliche Wörter aussprechen. Es gibt einfach viel zu viele schöne Wörter, die einfach aussterben und solange die meisten es verstehen finde ich es total in Ordnung. Wegen der Computersprache: Es hat sich einfach durchgesetzt, dass die Computersprache englisch ist, einfach weil jeder es versteht und wenn es um Server und Programmieren geht, der Austausch international statt findet. Wenn man die Wörter übersetzt klingen sie einfach lächerlich, weil sie nicht gebraucht werden. Wir speichern nunmal keine Kekse sondern Cookies. Eine Sprache definiert sich dadurch dass sie gesprochen wird. Ach und bei Englisch-Deutschen Lieder geh ich auch oft an die Decke, weil man hätte sich ja mal auf eine Sprache einigen können. Bei Seed komischerweise nicht... es kommt immer auf den Mix an. Ich will übrigens in Geschichten keine Rollenbilder mehr lesen. Ich will keine schwachen Mädchen und keine starken Typen. |
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| Schneeregen: > Ich will übrigens in Geschichten keine Rollenbilder mehr lesen. Ich will keine schwachen Mädchen und keine starken Typen. Ich will auch das andere Extem nicht mehr... Klicken, Zeichnen und Preise von Caran d'Ache, Faber-Castell und Edding gewinnen! |
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| Schneeregen: > Warum schreibt eigentlich keiner französische Titel? Französisch ist auch eine schöne Sprache. Und durch die Landesgrenze, uns eigentlich viel näher. > Weil es wahrscheinlich die ach so coolen Leute dmit ihren grammtiklaisch falschen oder sonstwie dämlichen denglischen Titeln nicht können - nur merken sie nicht das sie englisch auch nicht können. Du sgast ja Du mochtest mit 14 englische Titel - ich denke jeder Hobby-Schreiber lässt sich am Anfang wirklich dazu verleiten Titel nach "klingt gut weil andere Sprache" verleiten - aber Du sagst ja auch das Du es heute nicht mehr so gut findest. Und das ist es ja - je mehr man schreibt um so mehr setzt man sich (eigentlich) mit der eigenen Sprache auseinder - oder sollte es tun. Und man sollte lesen, lesen und nochmal klesen - nicht nur Geschichten im Web sondern querbeet alle möglichen Autoren - da erweitert den eigenen Wortschatz. > Außerdem möchte ich mich auch nochmal für außergewöhnliche Wörter aussprechen. Es gibt einfach viel zu viele schöne Wörter, die einfach aussterben und solange die meisten es verstehen finde ich es total in Ordnung. > Das ist es - wir haben teilweise richtig tolle Worte - aber nicht nur hier verwenden die Leute beim Sprechen immer weniger - eine Freundin aus den USA meinte mal der Durchschnitts-Ami käme mit knapp 300 Worten aus - MAXIMAL Wortschatz. Und ich habe das Gefühl wir verknappen unsere Sprache auch hier - da sollte man doch als Schreiber wirklich gucken ob es nicht noch mehr Worte gibt ausser denen die man im Alltag dauernd benutzt. So kann man dann auch Protagonisten chakterisieren - vom "Ghetto--Kind" das von "Ey Alda krass!" für einen gelungenen Dialog hält, bis hin zum Literatur-Professor der die Worte des Kindes in eine 5 Seiten Abhandlung kleidet :D Selbst wenn man als Leser mal ein Wort nicht kennt - also ein deutsches Wort - Duden hilft immer. Oder sich mal ein Synonym Wörterbuch anschaffen. DANN haben wir ja auch noch den Vorteil - und ich sehe es im Gegensatz zu vielen Lehrern als Vorteil - Dialekte zu haben. Hier in der Gegend ist ein Huhn ein "Hinkel", eine Wolldecke eine "Kolter", ein kleines Obstmesser ein "Kneipche". In zwei Wochen fahre ich nach Österreich - da ist ein Kissen ein "Polster", Quark ein "Topfen" ect. Ein Grund warum ich mittlerweile Regionalkrimis liebe ist, das die Leute eben dot auch mal Dialoge mit Lokal-Dialekt einbauen. Ich bin als halbe Niederländerin rein Hochdeutsch Buch-Deutsch aufgewachen und entdecke jetzt wie vielfältig unsere Dialektlandschaft ist. Sowas kann man BEWUSST auch mal einbauen Ich meine damit nicht die unreflektiert übernommene Schulhof-Gossensprache die ich in vielen FFs finde - wo dann irgendwelche japanischen Krieger plötzlich so Sachen sagen wie: "Man der Spack da hinne ist ja mal derbst der Loser!" und das geht dann so im Erzähltext weiter - da finde ich solche Umgangssprache dann noch blöder - dazu kommen dann noch Dumm-Sprech Autoren Anmerkungen a la (Der Typ sieht ja eh voll shice aus) und schon habe ich das Dauerkotzen. Ich habe hier schon Kommentare geschrieben das zu viel Umgangssprache in einem Text ist, nebst zitierten Stellen und dann kam zurück, dass es doch NORMAL wäre so zu sprechen und auch zu schreiben - das sind dann Leute bei denen ich mich frage: Schon mal in ein Buch geguckt das KEINE Bildchen hat? Und wenn ich schon bei: Nimm' mal die Nase aus dem Manga bin: Die breite Bevölkerung hält Leute die nur Comics/mangas lesen schon für leicht unterbeleichtet was Sprache und lesen können angeht - bei manchen FFs sehe ich da nur eine Bestätigung für das Vorurteil. > Wegen der Computersprache: Es hat sich einfach durchgesetzt, dass die Computersprache englisch ist, einfach weil jeder es versteht und wenn es um Server und Programmieren geht, der Austausch international statt findet. Wenn man die Wörter übersetzt klingen sie einfach lächerlich, weil sie nicht gebraucht werden. Wir speichern nunmal keine Kekse sondern Cookies. Eine Sprache definiert sich dadurch dass sie gesprochen wird. > Ich unterhalte mich aber mit anderen Programmieren / Admins immernoch anders, also technischer als mit einem normalen Kunden. Natürlich ist ein Cookie ein Cookie. Und ein Motherboard wäre als Mutterbrett recht blöd. Aber es gibt genug im Computer Bereich das man nicht mit Tech-Blah dem normalen Computer-DAu gegenüber benutzen sollte - der ist ja grade noch damit beschäftigt die Erklärung zu verdauen das man den Cookie nicht essen kann ;) > Ach und bei Englisch-Deutschen Lieder geh ich auch oft an die Decke, weil man hätte sich ja mal auf eine Sprache einigen können. Bei Seed komischerweise nicht... es kommt immer auf den Mix an. > Lieder sind ja eh nochmal eine ganz andere Kunstform als reine geschriebene Texte. Ein Lied findet man oft auch dann gut wenn man kein Wort versteht. > Ich will übrigens in Geschichten keine Rollenbilder mehr lesen. Ich will keine schwachen Mädchen und keine starken Typen. Sehe ich eigentlich genauso, aber mir geht es umgekehrt wenn es zu BEMÜHT ist auch auf den keks - wenn auch einmal ein junge, nur um zu zeigen das Männer auch Gefühle haben, bei jeder Gelegenheit zum wimmerndenelend wird finde ich das auch doof. Charaktere müssen glaubhaft sein - dann darf es auch der strake Mann und die schwache Frau sein, aber auch umgekehrt. Wpobei ich mir wirklich selbst mehr starke Frauen die KEINE Dumm-Sues sind in Geschichten wünschen würde - keine Dumm-Sues und keine Emanzen. KAKAO Karten WB - Geld- / Sachpreise zu gewinnen **** [S][T]Buch-Ankauf [V][T]Drachen, Deko Takels Amazon Bücher & Mangas |
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| Ohne jetzt jemanden zu zitieren und damit bestimmte Dinge aufzugreifen. An sich bevorzuge ich eigentlich auch deutsche Titel. Denn es sollte doch irgendwie möglich sein, bei einer deutschen Geschichte, einen deutschen Titel zu nehmen. So viel Kreativität sollte vorhanden sein. Ja. Aber - und ich kann mich selbst ohne Probleme als Beispiel anbringen - manchmal ist ein fremdsprachiger Titel passender. Sei es vom Thema her, sei es aufgrund der Bedeutung. Es ist nun einmal eine Tatsache, dass gewisse Dinge bei einer Übersetzung verloren gehen. Dabei ist es in meinen Augen sogar egal, welche Sprache man verwendet - auch wenn es sicherlich nützlich ist, wenn man die Sprache zumindest allgemein lesen kann. Ich habe Geschichten mit englischen Titeln, mit lateinischen und mit deutschen. Wenn ich es kann, dann nehme ich einen deutschen Titel. Teilweise ist der Titel jedoch auf bestimmte Dinge bezogen oder mir gefällt die deutsche Variante nicht. Eine meiner Geschichten heißt "The Prince's Tale" - ein Titel, den viele andere Geschichten wohl auch haben, was das betrifft. Der Grund dafür, dass der Titel englisch ist und nicht deutsch, ist einfach der, dass für mich "tale" etwas anderes aussagt als nur "die Geschichte des Prinzen". Es liegt also teilweise nicht nur daran, dass ein englischer Titel kürzer wirkt als ein deutscher, was rein an der Grammatik liegt, sondern für mich eben auch daran, was die Übersetzung hergibt. Eine andere Geschichte mit einem englischen Titel hat diesen, weil ich mich damit auf ein Zitat beziehe. Das Originalzitat ist wohl lateinisch, aber die erste Übersetzung, die ich gefunden hatte, war eben englisch. Und daher stammt der Titel. Dass die anderen Teile dieser Reihe dementsprechend ebenfalls englische Titel haben, liegt daran, dass ich sie so zu einer Einheit machen wollte. Deshalb kann ich nicht sofort sagen, dass englische Titel blöd/schlecht/sonstwas sind. Solange die Grammatik stimmt und es einen Grund gibt, soll es mir egal sein. Es gibt schließlich auch deutsche Bücher mit englischen Titeln. Und heutzutage sollte jeder in der Lage sein, einen simplen Titel zu übersetzen/verstehen - Englisch ist eine Weltsprache, und in den Schulen ist Englisch Pflicht. Von daher finde ich das "nicht verstehen"-Argument bei Englisch ein wenig seltsam. Wo ich es nachvollziehen kann, ist Latein. Und ich nenne Latein nur, weil ich viele lateinische Titel haben. Gleichzeitig kann ich da jedoch auch sagen, dass ich als lateinische Titel Ausdrücke verwende, die durchaus auch bekannt sind, bzw. im Alltag tatsächlich auch mal Anwendung finden - ich verwende fast ausschließlich Sprichwörter. Gleichzeitig kann ich darauf verweisen, dass die Sprache auch innerhalb der Geschichte bzw. des Geschichtsuniversums eine Rolle hat. Und damit man auch versteht, was das Titel soll, bekommt so eine Geschichte eigentlich auch immer einen Untertitel,in dem der Titel übersetzt wird. Es kommt also immer auf den Hintergrund des Titels an. Wenn ich einen Grund finde, um ihn zu verwenden, würde ich auch einen französischen Titel nehmen. Oder einen italienischen. Und ich schreibe an einer Geschichte, bei der ein russischer Titel nicht einmal fehl am Platze wäre. Was den Wortschatz betrifft... es sterben dauernd Wörter aus. Das ist sogar normal. Genauso viele neue Wörter werden jedoch erfunden. Es gibt Bücher mit solchen Wörtern, und die Wörter werden meistens ersetzt. Wo das nicht der Fall ist, handelt es sich um Wörter, die nicht mehr gebraucht werden. Natürlich, da kann man unterscheiden, da es durchaus einen unterschiedlichen Eindruck vermittelt, ob jemand "Der Mann auf dem Bürgersteig" oder "Der Mann auf dem Trottoir" schreibt (und jetzt komm mir keiner damit, dass Trottoir eigentlich französisch ist). Das ist die eine Sache. Aber es gibt sowieso einen aktiven Wortschatz (den man verwendet) und einen passiven (den man versteht). Es ist natürlich die eine Sache, wo man seinen Wortschatz anbringt, aber manchmal frage ich mich, wo es ins Lächerliche abgleitet. Vielleicht bin ich auch jemand, der sofort merkt, wenn etwas wirklich "bewusst" eingebaut wird - weil es für mich dann unnatürlich klingt. Ich habe gewisse Wörter, die ich gerne mal in einer Geschichte einbringen will, aber während ich es "bewusst" tun könnte, weiß ich doch instinktiv, dass es nicht "passt". Und was Dialekte angeht... damit sollte man vorsichtig sein, denn wenn man nicht weiß, was für ein Dialekt das ist, dann ist der teilweise eher kontraproduktiv. Die genannten Beispiele "Hinkel" (Huhn) - ich hätte da zunächst an Hinkelstein gedacht -, "Kolter" wüsste ich nichts mit anzufangen, "Kneipche" wäre für mich ein Rechtschreibfehler. "Topfen" könnte ich mir vielleicht denken, einfach, weil ich es schon mal gelesen habe, aber ich würde es ansonsten für eine Art von "Töpfern" halten. Und ein Kissen = "Polster" ist für mich auch nicht zwingend vergleichbar, einfach, weil ich ein Polster nur als die Sitzfläche von Sofa, Sessel, Hocker, Stuhl etc. kenne. Und anderen Dingen. Ein Kissen ist für mich um einiges weicher. Da sollte man also schon sicherstellen, dass alle Beteiligten am Ende wissen, was überhaupt gemeint ist. Ich könnte auch die Alltagssprache/Dialekt benutzen, die mir normal erscheint, und die Frage ist, wer das am Ende wie versteht. Demnach bin ich eigentlich gegen Dialekt. Im Fließtext hat der für mich nichts zu suchen, außer es ist aus der Sichtweise eines solchen Sprechers. Und ich habe einmal eine Geschichte geschrieben, in der einer der Sprecher sehr "umgangssprachlich" geredet hat - solche Dinge sollte man tatsächlich nur sehr spärlich benutzen, weil es einem irgendwann nur noch auf die Nerven geht. Man versteht es, aber es ist trotzdem nicht gut zu lesen. |
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Das ist es - wir haben teilweise richtig tolle Worte - aber nicht nur hier verwenden die Leute beim Sprechen immer weniger - eine Freundin aus den USA meinte mal der Durchschnitts-Ami käme mit knapp 300 Worten aus - MAXIMAL Wortschatz. Und das halte ich aus sprachwissenschaftlicher Sicht nach wie vor für den ALLERgrößten Humbug. Ich habe mich sogar schon bei meinen Dozenten umgehört - und tut mir leid, ein "MAXIMAL Wortschatz" von 300 Worten ist ganz bestimmt nicht der Durchschnitt, sondern allerhöchstens - eventuell vorurteilsbehaftetes - subjektives Empfinden - beim Treffen mit einer sprachbehinderten Person oder der Unterhaltung mit einem Kleinkind. Davon abgesehen, dass Wortschatz auch nicht nur die Wörter umfasst, die jemand an einem Tag so spricht. Der entsprechende Wiki-Artikel ist da eigentlich ganz interessant für einen Überblick. Würde der Wortschatz einer Person nur aus 300 Worten bestehen... nun ja, er oder sie würde im Alltag nicht zurecht kommen, weil er nichts verstünde. ... Ich gebe meinen FFs übrigens auch gern finnische Titel. Und schreibe auf Englisch. Love is not about species. Renegade Tales: 50 Yuan X Botta One-Shots Pokis freuen sich über Klicks! ^^ |
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| Zuletzt geändert: 26.08.2011 11:22:54 | |||||||
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| > Würde der Wortschatz einer Person nur aus 300 Worten bestehen... nun ja, er oder sie würde im Alltag nicht zurecht kommen, weil er nichts verstünde. Ich hab irgendwann mal so eine teenager-tausch-sendung gesehen. Da schien der AKTIVE wortschatz eines der mädchen wirklich im unteren dreistelligen bereich zu liegen. (der passive war natürlich groß genug um... naja... 70-80% des gesagten zu verstehen.) Das war echt krass, weil sie sich GAR NICHT ausdrücken konnte. Und dabei war sie anscheinend nicht behindert, sondern einfach ...geistig/sprachlich verkümmert. Das war gruselig. Die konnte weniger Deutsch als die Erdbeerkäse-tussi - und natürlich auch sehr viel weniger als ihre gebildeten, tunesischen gasteltern. Ich hab btw. letztens einer englischen fic einen französischen titel gegeben. *aufsignaturverweis* *werbung* /edit achja, das "Kneipche" ist ein "Kneipchen", wenn man die lokalen verschleifungen weglässt. "Kneipchen" hat einen wohl bekannten englischen verwandten: "knife". (p->f Grimm's Gesetz?) Das lautlich ungefähr wiedergegebene dialekt-"Kneipche'" steht somit eher in einer reihe mit der "Kollder" und dem "Hingl" ;-) |
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| Zuletzt geändert: 26.08.2011 12:32:03 | |||||||
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| SoryuAleksi: > Das ist es - wir haben teilweise richtig tolle Worte - aber nicht nur hier verwenden die Leute beim Sprechen immer weniger - eine Freundin aus den USA meinte mal der Durchschnitts-Ami käme mit knapp 300 Worten aus - MAXIMAL Wortschatz.> > Und das halte ich aus sprachwissenschaftlicher Sicht nach wie vor für den ALLERgrößten Humbug. Ich habe mich sogar schon bei meinen Dozenten umgehört - und tut mir leid, ein "MAXIMAL Wortschatz" von 300 Worten ist ganz bestimmt nicht der Durchschnitt, sondern allerhöchstens - eventuell vorurteilsbehaftetes - subjektives Empfinden - beim Treffen mit einer sprachbehinderten Person oder der Unterhaltung mit einem Kleinkind. > > Davon abgesehen, dass Wortschatz auch nicht nur die Wörter umfasst, die jemand an einem Tag so spricht. Der entsprechende Wiki-Artikel ist da eigentlich ganz interessant für einen Überblick. Würde der Wortschatz einer Person nur aus 300 Worten bestehen... nun ja, er oder sie würde im Alltag nicht zurecht kommen, weil er nichts verstünde. > Du bist mit 21 Sprachwissenschaftklerin hast X Studien durchgeführt und Leute verschiedenester Gruppierungen über lange Zeit beobachtet? Wie Chibifier auch sagte: Guck Dir mal so eine - zwar gestellte - aber für mich sprachlich sehr reale Teene-Problem-Frauentausch ect. Sendung an "Ey Alda mach ma sauber!" "Ich hab Hunger!" "Ich geh' zum Aldi!" Es wird real wirklich immer weniger gesprochen - die Ruhe in Trambahnen stört oft nur noch Handygedudel und da tuns dann einige SMS mit Wortbrocken. Und um im Leben klarzukommen braucht man nicht viele Worte. Die Namen der Lieblingslebensmittel um die Werbung zu verstehen - und ich darf bezweifeln das alle Leute wissen das "Pasta" Nuseln sind und diese blöden "Cerealien" (habe ichs richtig geschrieben?) schnödes Getreide. Da wird imho darauf gesetzt das die Leute es NICHT verstehen und denken: Woah wie EXOTISCH das kaufe ich. Abteilung: "Hey ich habe beim Aldi Nudeln fürn Euro gekauft!" "Ach verpiss dich, ich habe Pasta 2 Euro, die ist viel besser als deine blöden Nudeln." Und das was in Wikipedia steht (und da kann ja auch jeder reineditieren was er will) ist für mich noch viel zu hoch gegriffen. Wenn sich ein Bildungsbürger wie Geothe der, wie es heute auch noch oft ist, sich vor allem unter Seinesgleichen bewegt wird er natürlich zu einem weit höhren "wie viele Worte jeder Deutsche" benutzt kommen. Ebenso bei heutigen Studien - wer begibt sich denn wirklich "unters Volk" um dort zu analysieren? Da werden dann zumeist auch nur Hoch- und Runterrechnungen vom eigenen gesellschaftlichen Umfeld aus gemacht. Höre doch selbst mal Gesprächen in der freien Wildbahn zu - das sind oft schon keine ganzen Sätze mehr nur noch: "Gehn wir Toni?" "Toni Urlaub gehn Schwimmbad." Wenn ÜBERHAUPT. Und grade bei Menschen die nicht reisen, immer mit den gleichen Leuten zusammen sind wird das "nicht Gespräch führen", immer deutlicher. Selbst ich spreche an einem normalen Arbeitstag nicht viel: "Kann ich Ihnenw eiterhelfen?" - die Standart Frage im Laden. Wenn es überhaupt dazu kommt und der Kunde nicht schon sein Buch, geschenkartikel ect. gefunden hat. Dann kommt nur noch: "Brauchen Sie ein Tütchen?" Kunde: "Ja / Nein" Und dann: "Hier bitte ihr Wechselgeld, viel Spass beim lesen / verschenken". Nach eine Woche rein im Laden mit lauter rein/verkaufen/raus Kunden fühle ich mich geistig oft recht - hohl. Nur wenn zB. mein einer Stammkunde (Grafiker) auftaucht und der dann Sachen mit Begriffen aus seinem Beruf erzählt schaltet sich mein Sprachzentrum wieder ein. Ich bin selbst nicht einmal grosser Fan des "Smalltalks" oder dumm rumstehen und labern - vielleicht merke ich auch deswegen das die Gespräche der anderen in Trambahn, Innenstadt ect. immer "wortloser" werden. Die Leute sind zwar irgendwie am reden - aber es ist immer der gleiche Kram aus ganz wenigen Worten - und mittlerweile großem Schweigen weil man dann Musiklisten im Handy sortiert. Wie viele Worte braucht man denn um in einer Fremdsprache - ohne gross die Grammtik zu können - zu überleben? Nicht viele. Da man heute oft nicht einmal mehr die Wurst grammweise an der Theke bestellt braucht man zum Einkaufen nicht einmal mehr Zahlenwörter - bezahlen geht über EC Karte oder einfach das Geld hinlegen - die kassiererin wird schon richtig rausgeben und das geschieht auch oft wortlos. Die Kassierer hier im Lidl freuen sich schon wenn ich "hier bitte" beim Geld geben und "danke, einen schönen Tag noch" sage - die Normal-Kundenschlange schweigt - der einzige Lärmpegel in den Supermärkten hier sind kreischende Kinder. Da ist dann das häöchste der Gefühle: "Eyyyy Jungäää lass den Scheiß!" (oft habe ich das Gefühl die wissen nicht wie ihre Kinder heissen... "Mädel lass das, Junge lass das..." ja was denn?) Wie viele Worte braucht denn der normale Mensch? Wenn man nicht grade wie ich im Handel arbeitet oder sonstwie mit Kunden braucht man nicht einmal im Job viele Worte. Beispiele: Ich muss nicht wissen wie das Zeug heisst das ich am Fließband in Kisten packe oder die Länder in die es verschickt wird. Ich muss nicht wissen wie die vielen Käsesorten heissen die es im Supermarkt gibt und ob das Käse-Namen sind oder die Herstellerfirma wenn ich eh immer die grosse packung mit "Käse Aufschnitt gemischt" kaufe oder eh einfach nur wortlos nach dem gelben Zeug greife das grade im Angebot ist. Woher kommt denn plötzlich der "Aufschrei" wegen des Analogkäses? Das Zeug gibt es seit Jahren - für die Leute = gelbes Zeug = Käse. Ich kann in jedem fremden land, sogar in den Ländern wo ich nicht einmal die Schrift kenne Lebensmittel kaufen. Alleine die früher übliche Frage: "Wie war denn dein Schultag / Arbeitstag?" Als Einleitung zu einem gspräch mit Kindern / partner scheint ausgestorben zu sein. Ich sehe es doch schon bei Freunden - Kind oder sonstwer kommt heim - kein: "Hallo, schön das du da bist." Wenn nicht grade was ansteht wie zB. einkaufen fahren reduziert es sich auf ein: "Hi..." "Hmmm..." TV an oder jeder geht in sein Zimmer... Und das was wir NICHT sprechen können wir dann eben auch nur schwer schriftlich in Worte fassen. Entsprechend sehen dann eben viele Geschichten hier aus - ich habe da sehr oft das Gefühl die Sprünge in der Handlung hängen damit zusammen das dem Schreiber grade im wahrsten Sinne des Wortes, dieselben fehlen. Wie viel sprichst Du denn am Tag, wie viele Worte verwendest du? Und wobei und wie verwendest du sie? Richtige Kritik, richtige Kommentare für Geschichten? http://www.storysammlung.de **** KAKAO Karten **** Takels Amazon Bücher & Mangas |
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| Zuletzt geändert: 26.08.2011 20:25:15 | |||||||
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| Chibifier: > > Würde der Wortschatz einer Person nur aus 300 Worten bestehen... nun ja, er oder sie würde im Alltag nicht zurecht kommen, weil er nichts verstünde. > > > Ich hab irgendwann mal so eine teenager-tausch-sendung gesehen. Da schien der AKTIVE wortschatz eines der mädchen wirklich im unteren dreistelligen bereich zu liegen. (der passive war natürlich groß genug um... naja... 70-80% des gesagten zu verstehen.) Das war echt krass, weil sie sich GAR NICHT ausdrücken konnte. Und das ist für mich das einzige einigermassen reale an diesen Sendungen - die Leute reden dort - oder reden nicht - oft sind es ja eher Lautäusserungen wie: "Ey!" - die eben die Schicht an die sich diese Sendungen richtet (wer ausser der Schicht um die es da geht ist denn täglich um die Sendezeit zuhause und kann das gucken?) auch versteht. >Und dabei war sie anscheinend nicht behindert, sondern einfach ...geistig/sprachlich verkümmert. Das war gruselig. Die konnte weniger Deutsch als die Erdbeerkäse-tussi - und natürlich auch sehr viel weniger als ihre gebildeten, tunesischen gasteltern. > Welche Erdbeerkäse Tussi? Ich finde es eh seltsam das geringer Wortschatz = Behinderung sein soll. Ich habe einen leichten Autismus - mein inneren PlemPlem weill auch nicht viel reden aber es hat begriffen das Kommunikation wichtig ist. Und da Kommunikation wichtig ist benutze ich zB. eher das Internet als das Telefon - ein Anruf stürzt mich immer in ein: "Hilfe, da will jemand mit mir reden, ich weiss aber nicht ob ich grade reden kann... " Loch. > Ich hab btw. letztens einer englischen fic einen französischen titel gegeben. *aufsignaturverweis* *werbung* > Und aus welchem Grund? Interessiert mich einfach mal :D > /edit achja, das "Kneipche" ist ein "Kneipchen", wenn man die lokalen verschleifungen weglässt. "Kneipchen" hat einen wohl bekannten englischen verwandten: "knife". (p->f Grimm's Gesetz?) > Als Kneipchen kenne ich es hier auch - ich habe aber gegoogelt - "offiziell" ist es als Kneipche bekannt. > Das lautlich ungefähr wiedergegebene dialekt-"Kneipche'" steht somit eher in einer reihe mit der "Kollder" und dem "Hingl" ;-) Ich habe da eben auch erstmal im Web geguckt welche Schreibweise für diese Dialektausdrücke "offiziell" ist - rein lautmalerisch wäre es hier die Kolda (kurzes l - hinten langes a), beim Hinkel käme Deine Schreibweise dem hier gesprochenen sehr nahe bzw. dem in Südhessen wo ich aufwuchs - hier im Taunus hat es dann in der Mitte das "k". Persönlich fände ich es eh ganz toll wenn solche wirklich seit langem im Gebrauch befindlichen Worte auch offizielle Synonyme würden - mit Angabe zur Herkunft ect. Richtige Kritik, richtige Kommentare für Geschichten? http://www.storysammlung.de **** KAKAO Karten **** Takels Amazon Bücher & Mangas |
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| Um auch mal meinen Senf zu dieser englischen Titelsache dazuzugeben: Ich bevorzuge auch deutsche Titel bei einer deutschen Geschichte, wobei ich das bei ffs allerdings weniger eng sehe als bei richtigen Büchern. Bisweilen nutze ich auch fremdsprachige Überschriften, sei es, weil mir das jeweilige Wort einfach nur gut gefällt, z.B. vom Klang her, sei es, weil meine Inspirationsquelle, zu der das Werk (meistens ein Bild zu einer ff) einen englischen Titel oder einen besonders prägnanten englischen Begriff innerhalb der FF verwendete, den ich einfach übernommen habe, um zu zeigen, was mich inspirierte (wenngleich das dann trotzdem keiner außer mir weiß :p). Tatsächlich gibt es auch fremdsprachige Begriffe, die im deutschen einfach zu lang, zu umständlich oder schlichtweg nicht "locker" genug klingen. Daneben gibt es auch Wortspiele, für die es kein passendes deutsches Pendant gibt. Bei vielen Titeln hier auf Mexx scheint das zwar nicht der Fall zu sein und die Autoren tatsächlich nur eine andere Sprache gewählt zu haben, in der Hoffnung, damit aufzufallen, um "cool" zu sein oder weil ihnen einfach die deutschen Worte fehlen und sie zum Recherchieren zu faul sind oder warum auch immer. Aber daneben gibt es auch die Autoren, die einen anderssprachigen Titel verwenden, weil sie die Sprache oder einen bestimmten Begriff wirklich mögen und ich denke, daran ist nichts falsch. Peinlich wird es natürlich, wenn sie dann die Fremdsprache nicht wirklich können, sich mit Babelfish behelfen (und alles noch schlimmer machen) oder, das habe ich auch schon gesehen, die Worte einfach so schreiben, wie sie klingen und am Ende gar nicht mehr erkennbar ist, was mir der Autor eigentlich sagen will. Die Sache ist die, wenn ich einen deutschen Titel mit Fehler drin sehe, gehe ich erst einmal davon aus, dass sich der Autor einfach nur vertippt hat - kann immer mal passieren, auch wenn es im Titel oder der Inhaltsangabe überhaupt nicht gut kommt. Wenn der Autor aber auf so schlau macht und erst einen fremdsprachigen Titel wählt und der dann auch noch mit Fehlern gespickt ist, unterstelle ich dem Autor, dass er einfach keine Ahnung hatte und es in der ff so weitergehen wird; sprich, ich gebe der Geschichte schon von vornherein keine Chance, denn es gibt so viele ffs, das ich dann weiterziehe zu denen, die einen besseren, ersten Eindruck machen - und das, obwohl der Fehler nicht unbedingt auf das Nichtwissen des Autors begründet sein muss, sondern ein einfacher Tippfehler sein kann. Aber irgendwelche Auswahlkriterien muss man ja anlegen und oft genug trifft dies sogar zu. Nur wenn man schon einen fremdsprachigen Titel hat, wäre es schön, wenn der Autorn dann auch bei den einzelnen Kapiteln, sofern es welche geben sollte, dabei bleibt und der arme Leser nicht von einem regelrechten Sprachwirrwarr erschlagen wird. Aber bei aller Meckerei sollte man wohl nicht vergessen, dass der Großteil hier, auf ff.net, Livejournal oder sonstwo Hobbyschreiber sind, die aus Spaß an der Freude (hoffentlich) schreiben und wenn sie eben Spaß an fremdsprachigen Titeln haben, dann ist das eben so. Bei deutschen Büchern allerdings erwarte ich schon deutsche Titel. Dafür habe ich Geld ausgegeben und dafür möchte ich, dass der Übersetzer auch seinen Dienst getan hat und, nun ja, das Buch übersetzt hat, den Titel inklusive. Alles andere wirkt unprofessionell. Wenn der Übersetzer schon für den Titel zu unfähig oder unwillig war, halten sich meine Erwartungen an den Rest des Buches und dessen Übersetzung doch arg in Grenzen und für Stümperei mag ich nicht zahlen. Eine Einschränkung mache ich aber noch: Wenn man schon den fremdsprachigen Titel ins deutsche überträgt, dann bitte inhaltlich trotzdem so nah am Original dran wie möglich und nicht irgendein Titel, der zwar deutsch ist, aber die Bedeutung des originalen Titels nicht mal im Entferntesten trifft. So, das war lang. Jetzt zu etwas, was mich mehr stört: 1) Schreiberlinge, die richtig tolle Ideen haben, aber leider was das Schreiberische selbst betrifft, absolut talentfrei sind. 2) Kommentatoren, die einen tollen Autoren soweit in die Verzweilung treiben, dass der erst seine Geschichte, dann sich selbst löscht <.< Das habe ich erst vor Kurzem miterleben müssen, weil diesen speziellen Kommentarschreibern das Ende der ff nicht passte. Mir passte es auch nicht, aber deshalb muss man doch nicht den Autoren vollspammen bis dass der die Flucht ergreift. Dabei war die Geschichte vom Ende abgesehen richtig gut und nun ist sie weg. |
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| Kassia > 1) Schreiberlinge, die richtig tolle Ideen haben, aber leider was das Schreiberische selbst betrifft, absolut talentfrei sind. Das klingt so, als ob diese Hobbyautoren das Schreiben lassen sollten, was ich nicht bekräftigen kann. Sie haben ja nicht mit Absicht kein Talent. Solange man aber die Mühe sehen kann und die Orthographie in Ordnung ist, wieso sollten sie dann nicht schreiben wenn es ihnen Spaß macht? Oder findest du es einfach nur schade, dass es so sein kann? Der zweite Punkt ist natürlich heftig. Wobei ich nicht ganz verstehen kann, dass der Autor sich gleich ganz abmeldet? Liegt vermutlich daran, dass ich nicht weiß, worum es geht... Don't dream it - be it. |
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| Zuletzt geändert: 27.08.2011 15:56:02 |
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Du bist mit 21 Sprachwissenschaftklerin hast X Studien durchgeführt und Leute verschiedenester Gruppierungen über lange Zeit beobachtet? Gegenfrage: DU bzw. deine Freundin haben also diese Studien durchgeführt und sind zu einem völlig anderen Ergebnis gekommen, als der Rest der Wissenschaftler? :) Ich bin nicht ausstudiert und habe auch gar kein Bedürfnis, in die Forschung zu gehen. Aber ich studiere zumindest Sprachwissenschaft und beschäftige mich mit den entsprechenden Studien. Wie Chibifier auch sagte: Guck Dir mal so eine - zwar gestellte - aber für mich sprachlich sehr reale Teene-Problem-Frauentausch ect. Sendung an Diese Sendungen zeigen absichtlich Figuren, die sich asozial und sprachdegeneriert geben. Kann ja sein, sehr gut sogar, dass es so etwas in der realen Welt gibt (d.h. Leute, die sich nur sehr minimal artikulieren) - aber DAVON gleich auf einen "Durschnitt", eine Bevölkerungsgruppe oder eine ganze SPRACHE (= Englisch) zu schließen, ist vollkommener Quatsch. Und um im Leben klarzukommen braucht man nicht viele Worte. Nun, zumindest mehr als 300. Überleg dir nur einmal die Zahl der SUBSTANTIVE, die Dinge in deinem wasweißich Wohnzimmer betiteln. Dann die Zahl der Verben, die Tätigkeiten beschreiben, die du bis mittags so ausgeführt hast. Und - vernachlässigen wir jetzt mal die Adjektive, die benutzen die "Asis" aus Teenietausch ja wahrscheinlich eh nicht - dann zähle einfach mal ein paar Pronomen und z.B. Richtungspartikel hinzu, ohne die man sich WIRKLICH nicht verständigen könnte. Schwupp wird dir klar werden, dass die Zahl 300 vollkommener Unsinn sein MUSS. Besonders stört mich an diesem Beispiel, was du im Forum mit der Zeit zum wiederholten Male angebracht hast, dass du damit so unglaublich pauschalisierst und gleich erst einmal eine gesamte Sprachgemeinschaft für völlig degeneriert erklärst. Wenn du sagst "Durschnittsamerikaner", nun ja, dann muss es auch noch Amerikaner geben, die NOCH weniger Vokabeln besitzen und etwa einen gleichen Teil, der ein paar mehr spricht. Sonst ergäbe es keinen Durchschnitt. Und spätestens da wird das Ganze absurd. Es sei denn, man zählt die amerikanischen Haustiere mit in die Rechnung, die haben meistens einen sehr geringen Wortschatz. Ansonsten insgesamt zur zitierten Aussage: Uuuhm... doch. Und das was in Wikipedia steht (und da kann ja auch jeder reineditieren was er will) ist für mich noch viel zu hoch gegriffen. Tatsächlich sind die wissenschaftlichen Artikel auf Wiki mittlerweile größtenteils von recht guter Qualität. Ansonsten kann ich dir sagen: Ich habe im Studium bisher eigentlich genau die Zahlen, die sich in diesem Rahmen bewegen, gehört. Kann natürlich - und eigentlich ist das ja auch ganz logisch - sein, dass die Sprachwissenschaftler alle KEINE Ahnung von ihrem Fachbereich haben, NIEMAND Forschung betreibt und sie sich alle Zahlen beim Golfspielen und Eierschaukeln ausdenken, während die kleinen Leute wissen, wie es wirklich geht, aber niemand auf sie hört. Ungerechte Welt, ja ja. Ebenso bei heutigen Studien - wer begibt sich denn wirklich "unters Volk" um dort zu analysieren? ... ... ... ... ... Ernsthaft? Zum Glück hast du KEINE Ahnung, wovon du redest. Ich meine, ich könnte dir jetzt sagen, dass sprachwissenschaftliche Feldforschung zum Beispiel so erfolgt, dass man zu heerscharen in bestimmte Geschäfte einfällt und dort die verschluckten und ausgesprochenen "R"s zählt (Englische Sprache), um Rückschlüsse auf Sprachgewohnheiten in unterschiedlichen sozialen Gruppen zu untersuchen und ganz und gar nicht mal beim Kaffeetrinken mit seinen Kollegen schwatzt und dann etwas "hoch- und runterrechnet", aber... das glaubst du dann wahrscheinlich nicht. Höre doch selbst mal Gesprächen in der freien Wildbahn zu - das sind oft schon keine ganzen Sätze mehr nur noch: Ohne dich beleidigen zu wollen: Ich würde mir ein anderes Umfeld suchen. Selbst ich spreche an einem normalen Arbeitstag nicht viel: Noch mal: Was du zufällig über einen bestimmten Tag hinweg sagst oder nicht sagst hat nicht so wirklich etwas damit zu tun, was du sprechen KÖNNTEST und verstehen WÜRDEST. DAS ist dein Wortschatz. Wörter, die existieren und verstanden werden. Ich schwatze auch nicht an der Supermarktkasse und habe trotzdem keinen Wortschatz von 300 und du, davon gehe ich aus, auch nicht. Insgesamt ist es vielleicht so, dass ein Mensch im Alltagsleben nicht so viel - mit Fremden - spricht, aber ehrlich... ich glaube nicht, dass das ein so neues Phänomen ist. Habe ich aber keine Beweise für, sondern tatsächlich nur subjektives Empfinden. Im Freundeskreis erlebe ich hingegen sehr viel Kommunikation, schriftlich und gesprochen. Ich will nicht abstreiten, dass es eine "Gossensprache" gibt und dass man sie oft genug da hört, wo man sie nicht hören will, aber dadurch kann man keine direkten Rückschlüsse auf ganze Sprachsysteme führen und die Aussagem ein "Durchschnittsamerikaner" habe einen "Maximalwortschatz" von 300 Wörtern ist haltlos und Unsinn. Übrigens verweigere ich mich auch der Aussage, mit so viel könne man in einer Fremdsprache gut klar kommen. Ich persönlich spreche eigentlich ziemlich viel pro Tag. Die verwendeten Wortformen habe ich dabei nicht gezählt. Allerdings bezieht sich "Wortschatz" dadurch trotzdem nicht auf "Wöter, die man durchschnittlich pro Tag spricht". Wenn du magst, suche ich die Oxford-Liste der 1000 häufigst gebrauchten Wörter der englischen Sprache mal heraus und du, oder besagte Freundin, können mal 700 "unnötige" Wörter wegstreichen. Es geht nicht. Es ist Unsinn. Über Gossensprache und Sprachverrohung, Ausdrucksarmut bei bestimmten Menschengruppen können wir gern reden, mir geht absolutes Asi-Gequatsche auch auf den Wecker, aber ich lasse es nicht so stehen, wie du die englische Sprache pauschalisierst ohne sprachwissenschaftlichen Hintergrund. Love is not about species. Renegade Tales: 50 Yuan X Botta One-Shots Pokis freuen sich über Klicks! ^^ |
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| Jetzt bist Du aber schon mal von 10 000 und mehr, wie es im Wiki steht, auf 700 runter von denen ich dann noch was wegstreichen soll. Und ich denke das die Meisten Menschen wirklich nicht viel mehr Worte kennen, als die, die sie dann auch benutzen. Für was Worte, Begriffe abspeichern die man dann nie wieder nutzt? Ich nehme mal das Beispiel Fremdsprache - man paukt in der Schule sehr viele Vokabeln - wie viele weiss man davon nach 20 Jahren noch? Ebenso ist es doch mit der Muttersprache - in der Schule lernt man sicher mehr Begriffe kennen als man später benutzt und oft denkt man: 2Hä? was soll das denn sein?" und schaltet wieder ab. Du urteilst hier aus der Warte einer Studentin (oder habe ich da was falsch verstanden?) - ich war zumindetens bis zur 12. klasse auf dem Gymnasium - ausserdem bin ich Buchhändlerin und bin eh den ganzen Tag von Worten umgeben. Wir beide beschäftigen uns also quasi aus fachlichen Gründen mit Sprache und Worten. Ich merke aber sehr oft das ich selbst mit Begriffen die ich für allgemein bekannt halte oft auf: "Was ist das?", "Hä?", "Was willst du?" stosse und damit meine ich nicht Fremdwörter. Meine Nachbarin weiss zwar wie man ein iPhone benutzt, aber das, das was sie von mir leihen wollte "So'n Dings zum Bügeln", Bügeleisen heisst schien ihr erst wieder "einzufallen" als ich es ihr sagte. "Was meinst Du? Bügeleisen?" "Ja womit man halt bügelt." "Brauchst du auch ein Bügelbrett?" "Was?" Wirklich - ich meine, ich bügele auch so gut wie nie - aber scheinbar vergessen manche Leute Begriffe die sie nicht benutzen - wie eben auch bei der Fremdsprache. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte das Dein Wortschatz als angehende Sprachwissenschaftlerin und meiner als "Altpapier in bedruckter Form" Verkäuferin sehr viel häöher ist als der des Durchschnittsmenschen - weil der Durchschnittsmensch die Worte nie braucht. Deswegen fragte ich ja wie viele Studien du schon durchgeführt hast. Und Worte die man im Alltag nicht benutzt die fallen einem dann beim Schreiben eben auch nicht ein - dagegen hilft es dann wirklich viel zu lesen. Machen aber viele Schreiber hier nicht. Entsprechend sind die Geschichten. hauptsatz an hauptsatz, immer die gleichen Worte - nicht weil sie selbst solche einfachen Konstrukte mögen, sondern weil diesen Schreibern einfach das grosse Zimmer mit den vielen Worten im Kopf fehlt. Guck' doch auch mal diese beliebten "Bis(s)" Bücher an - abgesehen vom doofen Plot - der für mich schon ein Indizi dafür ist das die Autorin kaum selbst Bücher liest - das was selbst mir mit meinem schlechten Englisch auffiel: Immer die gleichen verben und Verhaltensmuster der Protagonisten. Kaum Beschreibung der Umgebung oder der Leute. Diese Bücher sind an sich leer, gefüllt mit hohlen Füllwörtern. Für mich ein klassischer Fall von: Nie aus dem eigenen Kaff rausgekommen, nie neue Worte und Begriffe nach der Schulzeit gelrnt, das dort gelernte nie benutzt und vergessen und dann "Ich schreibe ein Buch!" ... Ist sprachlich und plottechnisch nichts geworden. EDIT: Sich nur mit Studien anderer Leute zu beschäftigen ist für mich kein Argument. Wie gesagtm, gehe mal raus aus dem Uni Umfeld - und die Art Gespräche die ich als Beispiel nannte - nun das ist ein Teil meines ca. 200 km umfassenden Umfeldes. Ich bin, wenn ich nicht im Geschäft bin, viel unterwegs und bekomme dann eben solche hohlbrotigen "Gespräche" oft mit. Ich bin nicht beleidigt wegen Deiner "Idee" das ich das Umfeld wechseln soll - dieser Wunsch zeigt mir nur allzu deutschlich das Du scheinbr nur in einer sehr behüteten Uni/Familie Luftblase pendelst. Und das ist es ja was ich sagte: Solange man als Sprachwissenschaftler oder Student der Sprachwissenschaften nicht mal aus seiner Bildungs-Blase rausguckt kann man jede Studie knicken. Edit2: [quiote] Ich meine, ich könnte dir jetzt sagen, dass sprachwissenschaftliche Feldforschung zum Beispiel so erfolgt, dass man zu heerscharen in bestimmte Geschäfte einfällt und dort die verschluckten und ausgesprochenen "R"s zählt (Englische Sprache), um Rückschlüsse auf Sprachgewohnheiten in unterschiedlichen sozialen Gruppen zu untersuchen und ganz und gar nicht mal beim Kaffeetrinken mit seinen Kollegen schwatzt und dann etwas "hoch- und runterrechnet", aber... das glaubst du dann wahrscheinlich nicht. Ich dachte Du hast noch keine eigenen Studien gemacht - also habe ich durchaus mehr "Felderfahrung" als Du. Mache doch erst einmal selbst Studien, denn im Moment berichtest Du nur vom Hörensagen, von Wikipedia und von Studien die Du selbst nie gemacht hast, hast hier aber schon die Arroganz meine Erfahrungen die ich selbst gemacht habe abzuwerten. Richtige Kritik, richtige Kommentare für Geschichten? http://www.storysammlung.de **** KAKAO Karten **** Takels Amazon Bücher & Mangas |
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| Zuletzt geändert: 27.08.2011 20:10:17 | |||||||








