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Thread: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr sehen?

Eröffnet am: 17.09.2007 16:56
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Von:   abgemeldet 24.04.2011 23:02
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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Ich versteh allgemein nicht, was an einer Mary Sue grundsätzlich schlecht sein soll. Sicher, sie kann bei den Lesern ziemlich unsympatisch rüberkommen durch gewisse Eigenschaften aber die Figur kann ja, wenn man darauf achtet, auch so inszeniert werden, dass sie das eben nicht tut und dann seh ich kein Problem, wenn ein Charakter Anzeichen einer Mary Sue aufweißt.

Bestes Beispiel hierfür sind ja die IC-Sues, bei denen sich niemand großartig aufregt. Oder fast niemand.



Von:   abgemeldet 24.04.2011 23:21
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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Aber ganz ehrlich genau das ist es doch, was z.B. mich stört. Yami gewinnt immer... oh ja.... Ash aus Pokemon gewinnt auch immer.... oh nein, verliert der Charakter mal, dann nur, um seine Strategie zu ändern, seine Stärken neu zu entdecken um dann den Gegner vernichtend zu schlagen........ oh bitte.
Und daraus werden über 5 Staffeln gemacht? Langweilig. Irgendwo taucht immer eine Geheime Superkarte/ein starkes Pokemon/ein vermisster Superheld/etc auf.
Wo sind die Geschichten, wo der Hauptcharakter mal so richtig gnadenlos auf die Schnauze kriegt? Wo kommt es mal zu einem richtigen Zweifel des Zuschauers, ob er es wirklich schafft zu überleben oder den Kampf zu gewinnen?



Von:   abgemeldet 24.04.2011 23:39
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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Ja gut, bei den beiden Beispielen kann ich nicht wirklich was gegen sagen, weil ich sowohl Ash als auch Yami zum kotzen finde. Liegt wohl auch daran, dass ich beide Animees recht bekloppt finde. Obwohl ich Ash nicht als typische Sue bezeichnen würde, da er ja oft genug nicht gewinnt.

Aber zum Beispiel Ruffy aus One Piece: Der hat definitiv einen gewissen Mary-Sue-Touch. Doch mir fällt es jetzt nicht negativ auf (nur manchmal ist es leicht nervig wenn die Lieblingscharaktäre dann eben auf der falschen Seite stehen).
Ebenso ergeht es mir mit Sailor Moon. Die ganzen Sailor Kriegerinnen sind mehr oder minder Mary Sues und doch hat mich das kaum gestört - ausser dass ich meist die Gegner toller fand.

Und ich denke, dass es immer vom Autor abhängig ist, wie stark die Mary Sue dann eben ausgeprägt ist und dadurch eben noch akzeptabel ist oder auch nicht. Aber da Mary Sues ja oft eine Hauptrolle ein nehmen, ist es ziemlich schwierig sie nicht immer gewinnen zu lassen, da ja verlieren in einige Mangas und Animees mit dem Tode des Charakters einhergehen würde. Deshalb gewinnt ja auch oft das Gute - sonst wäre die Serie schnell aus.
Zuletzt geändert: 24.04.2011 23:41:17



Von:    _Risa_ 25.04.2011 00:30
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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> Ja gut, bei den beiden Beispielen kann ich nicht wirklich was gegen sagen, weil ich sowohl Ash als auch Yami zum kotzen finde. Liegt wohl auch daran, dass ich beide Animees recht bekloppt finde. Obwohl ich Ash nicht als typische Sue bezeichnen würde, da er ja oft genug nicht gewinnt.

Für mich ist Ash/Satoshi auch kein Stue. Liegt daran, dass man keiner sein kann, wenn man so bekloppt ist wie er. XD
Aber ich find ihn trotzdem liebenswürdig, irgendwie...
Satoshi und zum Beispiel Black Star (aus dem Anime Soul Eater) sind anders bekloppt als etwa Naruto. Kann's auch nicht so recht erklären... Naruto hat von vorne bis hinten NUR genervt, weswegen ich den Anime auch nie weitergeschaut habe.


Ach übrigens: Der größte Stue ist für mich James Bond.
Er legt unglaubliche Stunts hin, bei denen er schon längst gestorben sein müsste (wenn man bedenkt, dass es sich um einen "Realfilm" handelt, also keinen Anime oder Zeichentrick), ihn lieben alle Frauen (und Frauen sind seine einzige Schwäche), er spricht viele Sprache, weiß über alles Bescheid, er kann sich eig. erlauben was er will, finde ich, er ist darauf ausgelegt den Tag/die Welt zu retten, etc...

Trotzdem sehen so viele Leute gerne die Filme.
Nun ja, ich gehöre da nicht dazu, für mich haben die Filme nichts Besonderes, aber dass sie sehr beliebt sind, dürfte allgemein bekannt sein.

> Und ich denke, dass es immer vom Autor abhängig ist, wie stark die Mary Sue dann eben ausgeprägt ist und dadurch eben noch akzeptabel ist oder auch nicht. Aber da Mary Sues ja oft eine Hauptrolle ein nehmen, ist es ziemlich schwierig sie nicht immer gewinnen zu lassen, da ja verlieren in einige Mangas und Animees mit dem Tode des Charakters einhergehen würde. Deshalb gewinnt ja auch oft das Gute - sonst wäre die Serie schnell aus.

Jop, denke ich auch. Kann ich so unterschreiben.

Außerdem machen gute Nebencharaktere, oder am Besten noch weitere Hauptcharaktere, viel wieder weg. Also Nebencharaktere/andere Hauptcharaktere, die zum Protagonisten halten und ohne die er schon zehn Mal gestorben/an einer Aufgabe gescheitert wäre und insgesamt ein Niemand wäre.
Einfach gute Freunde, die ihn wieder aufbauen und vielleicht auch besondere Fähigkeiten haben, die ihm weiterhelfen.
Zuletzt geändert: 25.04.2011 12:06:45



Von:    Bramblerose 25.04.2011 17:11
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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>Aber ganz ehrlich genau das ist es doch, was z.B. mich stört. Yami gewinnt immer... oh ja.... Ash aus Pokemon gewinnt auch immer.... oh nein, verliert der Charakter mal, dann nur, um seine Strategie zu ändern, seine Stärken neu zu entdecken um dann den Gegner vernichtend zu schlagen........ oh bitte.
Und daraus werden über 5 Staffeln gemacht? Langweilig. Irgendwo taucht immer eine Geheime Superkarte/ein starkes Pokemon/ein vermisster Superheld/etc auf.
>Wo sind die Geschichten, wo der Hauptcharakter mal so richtig gnadenlos auf die Schnauze kriegt? Wo kommt es mal zu einem richtigen Zweifel des Zuschauers, ob er es wirklich schafft zu überleben oder den Kampf zu gewinnen?


wenn ich mich mal kurz einmische, dann kann ich dir widersprechen.^^ zumindest im falle von ash. er hat nicht immer gewonnen, um darauf den ausschlaggbenden plan zu entwickeln. wenn ich mich z.b. zurückerinnere an die erste liga, da hat er haushoch verloren und hatte nicht noch mal eine zweite chance.
aber es gibt eben diesen satz: was einen nicht umbringt, macht einen stark.
sogesehen machen die niederlagen die hauptcharaktere stärker, das wird erwartet. aber pokemon und yugi-oh sind da wirklich nicht unbedingt die musterbeispiele, sie sind grundsätzlich alle gleich aufgebaut ;)



Von:    Erenya 27.04.2011 06:42
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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Ich liebe ja gut verpackte KLischees XDDD
Aber mal Ehrlich, warum können Magical Girl Serien nicht einfach mal besser gemacht sein?
Ich meine sehen wir mal Sailor Moon.
Sie verwandelt sich, heult rum, Weicht aus, kriegt dann doch mal aufs gepuderte Näschen, Tuxedo Mask rettet sie und danach weiß sie sofort wie es weiter geht. Feind besiegt alle Happy, Welt gerettet.
Oder dieses "Sieht aus wie Bunny, redet wie Bunny, verhält sich wie Bunny, aber wer zum Teufel steckt hinter Sailor Moon? OH mein Gott es ist Bunny, das hätte ich nicht gedacht." X'D

Bei Pretty Cure ist es dasselbe.
Bis auf dem zweiten Punkt. nur das es beim retten kein Toller Mamoru ist, sondern ein Gedankenblitz. Dieses "Oh nein sie werden verlieren. BAM Ja ich werde nicht zulassen das du mit [Name einfügen] Gefühlen spielst. TADA" *drop*

Oder das KLischee, dass da immer so ein Mädchen ist, das ungeschickt ist...
Würde man das Dezent andeuten, fände ich das noch richtig witzig, aber so offensichtlich? Ich kann langsam nicht mehr...

Wss ich noch nicht sehen kann, ist von der neusten Digimonstaffel der MC... So einen schlimmen gary Sue... habe ich noch nie gesehen und ich mag in der Regel Sue´s weil sie, wenn sie gut gemacht sind, einfach nur toll sind.
Mir ist es egal wenn meine Ideale Welt befleckt ist.



Von:   abgemeldet 27.04.2011 09:41
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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>Sie verwandelt sich, heult rum, Weicht aus, kriegt dann doch mal aufs gepuderte Näschen, Tuxedo Mask rettet sie und danach weiß sie sofort wie es weiter geht. Feind besiegt alle Happy, Welt gerettet.

Naja, das ist ja nur so bei den Folgen mit dem 'monster of the day', die wirklich nur in ganz wenigen Ausnahmen absolut nichts zur Handlung beitrugen. Aber die Folgen, die davon abweichen, die eigentlich die 'richtige Handlung' sind, da läufts dann meist anders ab.

>Oder dieses "Sieht aus wie Bunny, redet wie Bunny, verhält sich wie Bunny, aber wer zum Teufel steckt hinter Sailor Moon? OH mein Gott es ist Bunny, das hätte ich nicht gedacht." X'D

Das fand ich ursprünglich auch komisch und bei Chibi-Usa wars ja noch absurder, bei dieser Haarfarbe *und* dieser Frisur aber ich habs mir zumindest immer so erklärt: Bei KKJ hat sich ja Maron auch immmer in jemand verwandelt, der keine Maske trug und völlig anders aussah. Vielleicht war das ja der Geheimtrick xD
Man hat eben damit gerechnet, dass die Feinde denken, dass die Sailor Kriegerinnen in Wirklichkeit nicht so aussehen würden ;D



Von:    Tali-Zorah 30.04.2011 16:04
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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Was ich nicht verstehe ist, wieso sich hier einige darüber beschweren, dass man schreibt
"Die Blauäugige"
oder
"Die Größere"

Was soll man denn sonst schreiben? Will man die ganze Zeit schreiben:
Nami lief dort.... Nami hielt sich danach fest... Nami stellte sich an die Reling... Nami konnte es nicht fassen... Nami beschwerte sich... Nami dachte nach... Nami wollte es nie... Nami fühlte sich dabei nicht gut.. etc. etc.
Es gibt nur wenige Begriffe, die man für eine Person aufbringen kann.
Man könnte noch schreiben "Die Navigatorin". Oder halt schreiben "Die ... Frau" und für "..." kann man halt eine beschreibende Eigenschaft hinschreiben. Jedoch hört es da schon auf und das ist auch nicht viel abwechslungsreicher.

Also, statt motzen, lieber mal Vorschläge machen ^_°
Nach langer Zeit unter den Sternen
Durch die Gezeiten des Lichts
Und Schwärme von Staub
Kehre ich zu meinen Anfängen zurück



Von:   abgemeldet 30.04.2011 16:52
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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@Tali-Zorah:
Es geht doch gerade bei dieser Thematik darum, dass die Charaktere dadurch Gefahr laufen, viel zu sehr auf ihr Äußeres beschränkt zu werden.
Ich komme zum Beispiel vollkommen ohne Synonyme aus. Ich schreibe entweder den Namen oder "er/sie" und das reicht mir.
abgemeldet isn't here right now ...
... But if you like to make an appointment--

Zuletzt geändert: 30.04.2011 16:52:23



Von:    Lissekatze 30.04.2011 16:53
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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@Tali-Zohra.

Das Problem ist nicht das man diese Umschreibungen benutzt sonder die schiere Masse an diesen Umschreibungen und dabei die seltenheit des Namens.

Es werden einfach viel zu oft diese Umschreibungen benutzt und noch dazu viele viele verschiedene, so dass man gar nicht mehr weiß wer jetzt der blauäugige war und warum man von ihm jetzt als den großen spricht.

Es verwirrt unheimlich und man weiß dann nicht mehr von wem die Rede ist.
Umschreibungen sind schön und gut, aber man sollte nicht vergessen dass die Personen auch einen Namen haben.

Und man sollte für die Personen nicht mehr als zwei, drei Umschreibungen verwenden, sonst wird es zu viel.

Aber meistens sind es ja viel mehr für eine einzige Person. Was ja noch in Ordnung wäre. Aber dann sind da noch andere Personen die ebenfalls zwanzig verschiedene Umschreibungen in einem Absatz haben, so dass man das Gefühl hat in einem kleinem Absatz mit eigentlich drei Personen, sind 100 Person am Werk.
Pii!! =)



Von:    LauraAStern 30.04.2011 16:56
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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> Was ich nicht verstehe ist, wieso sich hier einige darüber beschweren, dass man schreibt
> "Die Blauäugige"
> oder
> "Die Größere"

Also ich hatte jetzt nie das Gefühl, dass sich die Leute darüber beschweren, dass jemand Dinge wie "die Blauäugige" oder "die Grössere" schreiben. Ich habe es eher so verstanden, dass man sich darüber beschwert wenn man es damit übertreibt.
Grundsätzlich spricht, meiner bescheidenen Meinung nach, nichts dagegen, Synonyme zu verwenden, aber wenn man dann quasi nur noch Synonyme verwendet, wird's irgendwann lächerlich.

EDIT: Lissekatze hat mich geploppt ;_;
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Zuletzt geändert: 30.04.2011 16:57:40



Von:    Ange_de_la_Mort 30.04.2011 17:11
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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Um es allgemein zu machen:

"Der Blauäugige/Größere/Ältere" reduziert die Person auf eine Eigenschaft. Meist auf das Äußere. Auch der "Schütze/Navigator/Müllmann" ist reduzierend.

Ein Name bringt alle Facetten unter einen Hut.

Bei Nami zum Beispiel reicht ihr Name, um sie direkt vor sich zu sehen in ALLEN Eigenschaften. Ihr Aussehen, ihre Größe, ihre Kleidung, ihren Beruf, ihr Geldgier und dennoch das gute Herz und so weiter und so weiter.

Wenn man nur schreibt "die Navigatorin" ist es ein so winziger Teilbereich von Namis komplettem Wesen, dass es sich auch auf jeden x-beliebigen anderen Charakter beziehen könnte.
Pokémon suchen Klicks <3
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There are only two reasons to drink vodka in Russia:
- to get warm
- to get drunk and forget that you are in Russia



Von:    Lorena 30.04.2011 17:31
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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Das ist in meinen Augen alles eine Frage des Geschmacks.
Mich nerven Blauäugiger etc schon, weil das auf jeden trottel zutreffen kann. Wenn du jetzt zwei Leute mit blauen Augen da hast und schreibst 'Blauäugiger' welchen meinst du? Zu ungenau.

Ich schreibe stattdessen meist synonyme wie 'die junge Asiatin', 'der mediziner', 'die Psychologin'. In Science Fiction benutze ich auch des öfteren die Rasse. Der Turianer, der Zabrak, der Klingone... etc etc...
Allerdings vermeide ich immer diese Synonyme zu verwenden wenn ich ZWEI junge Asiatinnen dort habe, zwei mediziner, zwei zabraki, zwei Turianer etc pp... die Liste ist ewig weiterführbar. Will ich dann Synonyme verwenden beschränke ich mich auf solche die Differenzen aufzeigen, damit der leser der FF oder des Rollenspielposts auch weiß wer gemeint ist^^
I can feel the earth moving
and it's moving too fast



Von:    Tali-Zorah 30.04.2011 19:42
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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Ich komme zum Beispiel vollkommen ohne Synonyme aus. Ich schreibe entweder den Namen oder "er/sie" und das reicht mir.

Naja, dann schreibst du aber nicht Shoujo-ais ^^;
Da ist das Problem, dass beide Protagonistinnen Frauen sind und somit wird das 'sie' schreiben schon schwierig.

Außerdem versuche ich so viel Kontrast zwischen zwei Charakteren zu machen, dass man es sich das leicht merken kann.

Und dass man Charaktere zu sehr auf ihr Äußeres redzuiert ist doch normal o.o Zumindest bei einer klärenden Bezeichnung.
Ich meine, was soll ich sonst angeben? Emotionen des Charakters? Das geht ja noch weniger, weil die während der ganzen Story wechseln
In dieser Zeile ist sie "Die Fröhliche" und fünf Zeilen weiter ist die andere "Die Fröhliche".
Charaktereigenschaften sind auch schlecht. "Die Temperamentvolle" ist auch schlecht, da jeder Charakter irgendwo Temperament hat. Somit ist die Figur nicht mal definiert.

Wenn man zu sehr durcheinander kommt, dann liegt das daran, dass zu viele Charaktere genommen werden, die sich viel zu ähnlich sind. Ich persönlich beschränke mich meist auf zwei Charaktere. Wenn da jemand dazu kommt, dann benutze ich auch immer den Namen bzw. GANZ deutliche Zuordnungen. Bsp. zwei Frauen und ein Mann kommt dazu.

Es ist wesentlich schwerer geworden FFs zu schreiben, da jeder anders liest. Die einen mögen es schlichter, die anderen anspruchsvoller.
Ich möchte auch viel lieber nur mit den Namen und 'sie' schreiben. Kann ich aber nicht, weil dann alles so langweilig und monoton wirkt. Das lässt doch den Lesefluss einfach schlauchen.

Somit stellt sich mir die Fragen, was ich als Autorin machen soll?
Nach langer Zeit unter den Sternen
Durch die Gezeiten des Lichts
Und Schwärme von Staub
Kehre ich zu meinen Anfängen zurück



Von:   abgemeldet 30.04.2011 19:51
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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>Naja, dann schreibst du aber nicht Shoujo-ais ^^;
>Da ist das Problem, dass beide Protagonistinnen Frauen sind und somit wird das 'sie' schreiben schon schwierig.

Ich les gerade ne Fanfiction hier auf Animexx, die sich um nen schwulen Protagonisten dreht und der dem entsprechend auch dann mehr mit Männern zu tun hat und in der FF werden nur die Namen oder eben er/sie benützt und ich muss sagen, ich hab mich kein einziges Mal dran gestört und musste das erste Mal drüber nachdenken, als ich das Thema heute hier im Thread gelesen habe.
Es stimmt schon, allen kann man es sowieso nie recht machen aber ich aus meiner Sicht sage, dass der Autor das Problem gut gehandhabt hat, wenn man beim Lesen nie aktiv dran denken muss, dass es so ein Problem überhaupt gibt. Da aber die Geschmäcker so verschieden sind - einen pauschalen Vorschlag zu geben, wie man es nun machen soll, kann ich zumindest nicht geben =/
Zuletzt geändert: 30.04.2011 19:55:52



Von:    _Risa_ 30.04.2011 20:59
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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>Was ich nicht verstehe ist, wieso sich hier einige darüber beschweren, dass man schreibt
>"Die Blauäugige"
>oder
>"Die Größere"

>Was soll man denn sonst schreiben? Will man die ganze Zeit schreiben:
>Nami lief dort.... Nami hielt sich danach fest... Nami stellte sich an die Reling...

Blauäuige bedeutet für mich übrigens nicht, dass man blaue Augen hat, sondern dasss man naiv ist und gerne mal ins offene Messer rennt. ^^"
Die Charaktere werden viel zu sehr auf ihr Aussehen beschränkt. Der Name hingegen wird unsichtbar, wenn man ihn gut dosiert und ihn selten am Anfang des Satzes setzt. Wenn ein Dialog lebendig ist, wird er erst recht unsichtbar. Personalpronomen existieren auch noch ^^

Es kommt auch drauf an, welche Beziehung Charaktere zueinnder haben, oder welcher Tätigkeit jemand nachgeht, bzw. ein vereinfachertes Bild von ihm.
Ein Hauptcharakter von mir ist ein Dieb und während eines Diebstahls schreib ich "Der Dieb".
Wenn er stattdessen in einen Trainerkampf verwickelt wird, schreibe ich "Der Trainer" bzw. aus der Sicht seines Pokemon ist er "ihr/sein Trainer/bester Freund/enger Vertrauter".
Bei einem Paar kann man schreiben seine Freundin/sein Freund, etc... Gut, sowas wie Geliebte/r geht auch, aber das ist schon etwas veraltet wie ich finde und sollte "geringer dosiert" werden, vor allem, da es sonst schnell mal kitschig klingen kann. Also in meinen Ohren ^^"

Aber egal, solche Synonyme verwende ich nicht sehr oft, sonst wird
1. der Charakter reduziert
und
2. klingt es gestelzt.
Ich bin ein Fan des Namens und der Personalpronomen. ;)
Das kann unter Umständen bei Shonen-Ai, das ich gerne schreibe, schwer werden. Aber in einem Dialog beispielsweise schreib ich sowieso nur selten dazu, wer was sagt. Das sollte aus dem Gesagten klar werden. Weil jeder seine eigene Art zu sprechen hat~
Zuletzt geändert: 30.04.2011 21:57:42



Von:   Arcturus 30.04.2011 22:29
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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>
Ich komme zum Beispiel vollkommen ohne Synonyme aus. Ich schreibe entweder den Namen oder "er/sie" und das reicht mir.
>

> Naja, dann schreibst du aber nicht Shoujo-ais ^^;
> Da ist das Problem, dass beide Protagonistinnen Frauen sind und somit wird das 'sie' schreiben schon schwierig.

Ich schreibe Slash, ich schreibe Geschichten, in denen einander regelmäßig Kerle (oder auch Frauen begegnen) - ich gebrauche "Der Blonde/Brünette/etc" dennoch generell nur für fremde Figuren, die mein Protagonist nicht kennt.
Ansonsten komme ich gut ohne Aussehens-Synonyme aus.

> Und dass man Charaktere zu sehr auf ihr Äußeres redzuiert ist doch normal o.o Zumindest bei einer klärenden Bezeichnung.

Dass du das als normal ansiehst, macht mir Angst.

> Ich meine, was soll ich sonst angeben?

Ganz einfach: Je nachdem, was in der Situation passt. Es kommt natürlich ein wenig auf den Point of View an und den Erzählertypen.
Aber generell:
- Der Name. Bei dem Beispiel, dass du oben lieferst (das mit Nami, Nami, Nami) - da ist nicht der Name das Hauptproblem, sondern der monotone Satzbau.
- Er/Sie. Gerade, wenn man keinen auktorialen Erzähler hat, ist die Verwechslungsgefahr nicht so groß.
- Die Funktion des Charas. Je nach der Situation haben die verschiedenen Figuren auch Funktionen. Hast du gerade eine Shojo-Ai-Turtel-Szene, dann haben beide Mädchen beispielsweise die Funktion der Freundin/der Geliebten. Hast du eine Szene im Krankenhaus, in der ein Charakter ein Arzt ist und der Beruf von Relevanz ist - dann hast du die Funktionen Arzt vs. Patient. Lässt sich besonders gut mit er/sie kombinieren, dann oft mit sein/ihr. Wichtig ist nur, dass die Funktion, die man als Synonym verwendet, für die Szene relevant ist. Wenn es gerade nicht darum geht, ein Schiff zu steuern, dann ist es zumeist irrsinnig, den Charakter "die Navigatorin" zu nennen.
- Attribute und Handlungen. Man kann durchaus auch darüber, wie eine Handlung ausgeführt wird, charakterisieren, wer etwas tut. Wenn dort steht "Sie fuhr ihr durch ihre roten Haare." und es nur eine Rothaarige gibt, dann ist in einer Zweier-Szene durchaus klar, wär da seine Hände gerade in wessen Haaren hat.
- Sprechweise. Charaktere unterscheiden sich generell darin, wie sie sich ausdrücken - Wortwahl, Satzbau, Dialekt/Akzent. Gerade über Auffälligkeiten kann man da gut unterscheiden.


> Wenn man zu sehr durcheinander kommt, dann liegt das daran, dass zu viele Charaktere genommen werden, die sich viel zu ähnlich sind.

Nein, wenn man durcheinander kommt, dann liegt das daran, dass der Autor nicht gut genug schreibt.

> Es ist wesentlich schwerer geworden FFs zu schreiben, da jeder anders liest. Die einen mögen es schlichter, die anderen anspruchsvoller.
> Ich möchte auch viel lieber nur mit den Namen und 'sie' schreiben. Kann ich aber nicht, weil dann alles so langweilig und monoton wirkt. Das lässt doch den Lesefluss einfach schlauchen.

Ich glaube fast, dein Problem liegt nicht bei den Synonymen, sondern tiefer.
1. Bei deinen Ansprüchen.
2. Bei deinen Fähigkeiten.
Ich würde dir vielleicht raten, dir mal ein paar gute Bücher (keine Fanfics, da läufst du Gefahr, auf das althergebrachte Muster mit den Augenfarben und dergleichen zu stoßen, weils ne weitverbreitete Unsitte ist) zu greifen und dabei nicht einfach nur so weg zu lesen, sondern auch darauf zu achten, wie die Autoren das Charakterisationsproblem lösen.
Und natürlich: Scheiß auf den leichten Weg mit den Augenfarben/Haarfarben/äußeren Merkmalen, so gut wie möglich. Wenn du sie eigentlich sowieso nicht benutzen willst, dann lass es bleiben und versuche andere Dinge.
Du könntest beispielsweise auch mal den Erzähler wechseln - auktorial bietet sich für dich vielleicht nicht an, personaler Er/Sie-Erzähler oder Ich-Erzähler vielleicht schon eher. Probier einfach rum. Mit "Ich kann das nicht!" kommst du nicht weiter.
"We need a shroud", I announced, my voice cracking. "A shroud for the son of Hermes."

Percy Jackson and The Last Olympian, S. 318



Von:    Tali-Zorah 30.04.2011 22:32
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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> >Was ich nicht verstehe ist, wieso sich hier einige darüber beschweren, dass man schreibt
> >"Die Blauäugige"
> >oder
> >"Die Größere"
>
> >Was soll man denn sonst schreiben? Will man die ganze Zeit schreiben:
> >Nami lief dort.... Nami hielt sich danach fest... Nami stellte sich an die Reling...
>
> Blauäuige bedeutet für mich übrigens nicht, dass man blaue Augen hat, sondern dasss man naiv ist und gerne mal ins offene Messer rennt. ^^"
Ja, ich weiß, dass man so auch eine naive Person bezeichnet. Doch im Zusammenhang fällt diese Bedeutung ja meist weg.

> Die Charaktere werden viel zu sehr auf ihr Aussehen beschränkt. Der Name hingegen wird unsichtbar, wenn man ihn gut dosiert und ihn selten am Anfang des Satzes setzt. Wenn ein Dialog lebendig ist, wird er erst recht unsichtbar. Personalpronomen existieren auch noch ^^
Naja, so stark benutze ich das ja nun auch nicht. Also Namen benutze ich alle mal und man weiß ja schon von der Charakterbeschreibung schon, wie der Charakter aussieht/heißt/wie alt er ist/Herkunft, etc. etc. Das heißt, wenn eine Rothaarige und eine Blauhaarige Protagonistin existieren, wird man ja wohl weniger durcheinander kommen ^^; Außerdem weiß ich auch nicht, was man damit mein den Charakter nur auf sein Aussehen zu beschränken. Ich meine, man definiert doch nur den Charakter, der jetzt gerade eine Handlung vollzieht, damit der Leser weißt "Aha, sie ist jetzt dran".
Hin und wieder kann man das ja auch benutzen, damit man gewisse Personen besser beschreibt.

>
> Es kommt auch drauf an, welche Beziehung Charaktere zueinnder haben, oder welcher Tätigkeit jemand nachgeht, bzw. ein vereinfachertes Bild von ihm.
> Ein Hauptcharakter von mir ist ein Dieb und während eines Diebstahls schreib ich "Der Dieb".
Das ist eine Möglichkeit, die ich bereits genannt habe. Beruf auszuwählen.
> Wenn er stattdessen in einen Trainerkampf verwickelt wird, schreibe ich "Der Trainer" bzw. aus der Sicht seines Pokemon ist er "ihr/sein Trainer/bester Freund/enger Vertrauter".
Das wird wiederum schwieriger, da man bsp. als Polizistin nur Polizistin ist. Ich hab da noch etwas mehr rausgekramt und sie zum Sergeant gemacht. Alles andere als Bezeichnung (Cop, Officer, Bulle, etc.) passte nie und hörte sich auch schlecht an. Ergo ist es eine Sache die nicht immer Funktioniert.

> Bei einem Paar kann man schreiben seine Freundin/sein Freund, etc... Gut, sowas wie Geliebte/r geht auch, aber das ist schon etwas veraltet wie ich finde und sollte "geringer dosiert" werden, vor allem, da es sonst schnell mal kitschig klingen kann. Also in meinen Ohren ^^"
Das ist eine weitere Möglichkeit, doch die ist ja auch nur begrenzt einsetzbar. Denn meist hat eine Person nur eine weitere Beziehung zu einem. Bsp: Mädchen und Polizistin. Freundin geht. Partnerin? Weniger. Das hört sich bereits an, als wären die beiden einen Schritt weiter. Bekannte ist zu schwach und Kollegin stimmt auch nicht, da sie nicht zusammen arbeiten. Also ist es nicht gerade eine vielseitige Methode.

>
> Aber egal, solche Synonyme verwende ich nicht sehr oft, sonst wird
> 1. der Charakter reduziert
> und
> 2. klingt es gestelzt.
> Ich bin ein Fan des Namens und der Personalpronomen. ;)
> Das kann unter Umständen bei Shonen-Ai, das ich gerne schreibe, schwer werden. Aber in einem Dialog beispielsweise schreib ich sowieso nur selten dazu, wer was sagt. Das sollte aus dem Gesagten klar werden. Weil jeder seine eigene Art zu sprechen hat~

Das ist ja der springende Punkt. Ich schreibe nur Shoujo-ais und da gibt es halt nur "sie" oder "ihr". Außerdem verstehe ich immernoch nicht, was mit "Reduziert" gemeint ist. Inwiefern wird er reduziert? Die Person ist rothaarig, Polizistin, Freundin, grünäugig, eine Frau (also eine "sie"), groß, älter als der andere Chara, heißt Tamara und alles andere was man schreiben würde, würde sich seltsam anhören.

Wenn ich jetzt den Ratschlag befolgen würde und die Person nicht auf gewisse Dinge reduzieren würde (Was das auch immer heißen mag) dann hätte ich nur noch:
Frau, Freundin, sie und Tamara.
Selbst das kann man noch weiter führen. Denn so weit ich das mit dem Reduzieren verstehe, würde man bei anderen Bezeichnungen als den Namen sie ebenfalls auf nur eine Sache reduzieren.
Ich reduziere sie darauf, dass sie nur eine Frau ist
Ich reduziere sie darauf, dass sie nur eine Freundin ist

Irgendwie will mir dieses Prinzip nicht richtig einleuchten ^^;
Nach langer Zeit unter den Sternen
Durch die Gezeiten des Lichts
Und Schwärme von Staub
Kehre ich zu meinen Anfängen zurück



Von:   Arcturus 30.04.2011 23:25
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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> Außerdem weiß ich auch nicht, was man damit mein den Charakter nur auf sein Aussehen zu beschränken. Ich meine, man definiert doch nur den Charakter, der jetzt gerade eine Handlung vollzieht, damit der Leser weißt "Aha, sie ist jetzt dran".

Ja, man definiert es so, aber auf eine reichlich ungeschickte Art und Weise.
Denn generell denkt der Protagonist, an dem der Point of View klebt, von sich selbst nicht als "Die Rothaarige" und von seinem Gegenüber, mit dem er eine Beziehung hat, nicht als "die Blauhaarige".
Er/sie denkt sowohl von sich selbst, als auch von anderen Figuren, als Personen - als Name, Charakter, Aussehen, Funktion für ihn selbst, all das und vor allem all das zusammen. Gerade das Aussehen wird dabei aber zweitrangig, weil die Figur eben viel mehr ausmacht. Nimmt man aber dann das Aussehen als Synonym, geht der tiefere Aspekt flöten. Die Person wird quasi fremder dargestellt, als sie ist.

> Das wird wiederum schwieriger, da man bsp. als Polizistin nur Polizistin ist. Ich hab da noch etwas mehr rausgekramt und sie zum Sergeant gemacht. Alles andere als Bezeichnung (Cop, Officer, Bulle, etc.) passte nie und hörte sich auch schlecht an. Ergo ist es eine Sache die nicht immer Funktioniert.

Doch, sie funktioniert schon. Man muss nur die richtigen Funktionen finden und benutzen. Siehe mein Posting eins drüber.

> Das ist eine weitere Möglichkeit, doch die ist ja auch nur begrenzt einsetzbar. Denn meist hat eine Person nur eine weitere Beziehung zu einem. Bsp: Mädchen und Polizistin. Freundin geht. Partnerin? Weniger. Das hört sich bereits an, als wären die beiden einen Schritt weiter. Bekannte ist zu schwach und Kollegin stimmt auch nicht, da sie nicht zusammen arbeiten. Also ist es nicht gerade eine vielseitige Methode.

Die richtige Methode macht ja auch die Mischung der einzelnen Aspekte, nicht die einzelnen Aspekte selbst. O__o;

Ansonsten hab ich weiter oben wohl alles gesagt.




Oh, zwei Dinge, die ich nicht mehr sehen kann:

1. Leute, die Charaktere mit Ä statt mit E schreiben. Da kommt mir das kalte Grausen.
2. Personenbeschreibungen wie "der Uchiha", "die Haruno", "der Malfoy" oder "die Weasley" - find ich absolut furchtbar, weils in den wenigsten Fällen in den Kontext passt und meist ungewollt total abwertend klingt...
"We need a shroud", I announced, my voice cracking. "A shroud for the son of Hermes."

Percy Jackson and The Last Olympian, S. 318



Von:    Ange_de_la_Mort 30.04.2011 23:33
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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> Wenn ich jetzt den Ratschlag befolgen würde und die Person nicht auf gewisse Dinge reduzieren würde (Was das auch immer heißen mag) dann hätte ich nur noch:
> Frau, Freundin, sie und Tamara.
> Selbst das kann man noch weiter führen. Denn so weit ich das mit dem Reduzieren verstehe, würde man bei anderen Bezeichnungen als den Namen sie ebenfalls auf nur eine Sache reduzieren.
> Ich reduziere sie darauf, dass sie nur eine Frau ist
> Ich reduziere sie darauf, dass sie nur eine Freundin ist
>
> Irgendwie will mir dieses Prinzip nicht richtig einleuchten ^^;

Es kommt fast immer darauf an, aus welcher Sicht man schreibt. Wie denkt die Person von sich und anderen?

Schreibst du aus Tamars Sicht?
(Nicht Ich-Erzählung, sondern immer noch dritte Person)
Dann wird Tamara von sich als Tamara denken.

Schreibst du aus der Sicht ihrer Freundin?
Dann wird die Freundin von Tamara als Tamara denken. Oder als ihre Freundin/Geliebte/Liebste.

Wenn du aus der Sicht der Freundin schreibst und sie zB. Tamara in einer romantischen Szene in Gedanken nur als "die Rothaarige" sieht, dann ist das insofern reduzierend, als dass die Freundin Tamara nicht einmal so viel Wert zukommen lässt, dass sie sie als Menschen und als Tamara ansieht, sondern eben nur als "die Rothaarige".


Edit:
NIX hat mich geploppt.
*schmoll* xD
Pokémon suchen Klicks <3
Verkaufsblog / Suche: Geld, Biete: Stuff
There are only two reasons to drink vodka in Russia:
- to get warm
- to get drunk and forget that you are in Russia
Zuletzt geändert: 30.04.2011 23:34:34



Von:   Arcturus 30.04.2011 23:59
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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> > Wenn ich jetzt den Ratschlag befolgen würde und die Person nicht auf gewisse Dinge reduzieren würde (Was das auch immer heißen mag) dann hätte ich nur noch:
> > Frau, Freundin, sie und Tamara.
> > Selbst das kann man noch weiter führen. Denn so weit ich das mit dem Reduzieren verstehe, würde man bei anderen Bezeichnungen als den Namen sie ebenfalls auf nur eine Sache reduzieren.
> > Ich reduziere sie darauf, dass sie nur eine Frau ist
> > Ich reduziere sie darauf, dass sie nur eine Freundin ist
> >
> > Irgendwie will mir dieses Prinzip nicht richtig einleuchten ^^;
>
> Es kommt fast immer darauf an, aus welcher Sicht man schreibt. Wie denkt die Person von sich und anderen?
>
> Schreibst du aus Tamars Sicht?
> (Nicht Ich-Erzählung, sondern immer noch dritte Person)
> Dann wird Tamara von sich als Tamara denken.
>
> Schreibst du aus der Sicht ihrer Freundin?
> Dann wird die Freundin von Tamara als Tamara denken. Oder als ihre Freundin/Geliebte/Liebste.
>
> Wenn du aus der Sicht der Freundin schreibst und sie zB. Tamara in einer romantischen Szene in Gedanken nur als "die Rothaarige" sieht, dann ist das insofern reduzierend, als dass die Freundin Tamara nicht einmal so viel Wert zukommen lässt, dass sie sie als Menschen und als Tamara ansieht, sondern eben nur als "die Rothaarige".
>
>
> Edit:
> NIX hat mich geploppt.
> *schmoll* xD

Dafür ist deine Erklärung schöner. :)
"We need a shroud", I announced, my voice cracking. "A shroud for the son of Hermes."

Percy Jackson and The Last Olympian, S. 318



Von:   abgemeldet 01.05.2011 11:53
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
Ich unterschreibe alles, was NIX schreibt. ;-)

Wenn mir jemand kommt mit "das geht aber nicht anders", dann kriege ich die Krise.
Es geht anders - lest mehr Bücher, Leute. Und findet raus, wie ein veröffentlichter Autor das macht. Da begegnen mir nämlich in intimen und anderen Szenen nicht "Braun-, Rot-, Blauhaarige" oder entsprechende "-äugige" und ähnlicher Unsinn. Wieso nur?!

Synonyme ja, aber nur dort, wo sie vom Sinn her tatsächlich Sinn ergeben. Und wenn ihr der Meinung seid, immer nur der Name und Pronom sei langweilig, dann arbeitet um Himmels Willen an eurem Schreibstil!

Aus einem anderen Forum kopiert, weil es die beste Erklärung ist, die ich je gelesen habe und ich die überall zitiere, wo dieses Thema auftaucht:

Ich weiß nicht, ob jemand das schon erwähnt hat (hab nicht die Zeit, mir alles hier durchzulesen, möchte euch aber trotzdem darauf hinweisen, weil ich es für wichtig halte), es gibt ein sehr interessantes Phänomen: Wenn man ein Person immer mit dem gleichen Namen bezeichnet (z.B. immer Snape sagt), dann wird der Name irgendwann durchsichtig.

Vielleicht sollte ich das erklären. Ganz einfaches Beispiel: Wir sagen zu einer Platte mit vier Beinen, auf die man was draufstellen kann, "Tisch". Wir haben also die Eigenschaften eines Dings in einem Begriff/einer Bezeichnung zusammengefasst. Ich sage "Tisch" und jeder weiß sofort, wie sowas aussieht (Platte mit vier Beinen) und wozu man's benutzt (zum draufstellen) ohne dass ich das nochmal extra sagen muss.

Gleicher Effekt bei Charakteren. Wenn ich zu Snape immer Snape sage, passiert folgendes: Irgendwann ist der Name so fest mit den Charakter verbunden, dass meine Augen die Buchstaben "Snape" lesen, aber in meinem Gehirn nicht mehr die Buchstabenfolge S n a p e ankommt, sondern "dunkle Haare, dunkle Augen, griesgrämig, ehemaliger Todesser, hat das und das erlebt usw.". Soll heißen ich sehe zwar die Buchstabenfolge, aber ich lese die Bedeutung.

Ihr könnt ja mal drauf achten, wenn ihr das nächste Mal was lest. Ist wirklich erstaunlich, das Ganze (besonders, wenn zwischendrin Lucius redet und ihn dann "Severus" nennt :).


Und wer jetzt immer noch glaubt, dass Haar- und Augenfarbensynonyme in irgendeiner Weise sinnvoll sind (außer vielleicht, um einen Fremden zu charakterisieren), der ist selbst schuld...

EDIT: Ich sehe, Charizard hat in seinem/ihrem Beitrag etwas ganz ähnliches über das "Unsichtbarwerden" des Namens geschrieben. Genau!
Zuletzt geändert: 01.05.2011 12:33:08



Von:    AliceNakiri 01.05.2011 12:07
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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Welch wahren Worte, abgemeldet!

Ich finde diese Bezeichnungen auch ganz furchtbar und für mich sind Wörter wie 'der Grünhaarige', 'der Lilablassblauorangegepunktete' ein absolutes 'no go' (und ohne Mist, wenn Charaktere innerhalb eines Fandoms benutzt werden, die kunterbunte Haare haben, gibt es sogar Schreiber, die die Haarfarbe dann so beschreiben..).

Eine Fanfic wirkt (auf mich) viel 'seriöser' oder 'echter' - schwer zu beschreiben - wenn man nur mit Er/Sie und dem Namen arbeitet. Gerade weil ich in Büchern keine solchen Beschreibungen lese. Man kann ja auf das Aussehen eingehen, wenn man den Charakter kurz beschreibt, oder wenn man einen Charakter 'neu' verwendet und ihn erstmal auf die Arbeit reduziert (das beste Beispiel war das mit 'Der Arzt') und danach der Name verwendet wird. Aber wenn man nach 10 Kapitel immer noch 'Die Braunhaarige' liest - und sich so viele nicht bewusst werden, dass es nicht 'Braunhaarige' heißt - dann ist das eher erschreckend für mich.


Ansonsten stimme auch auch Arcturus zu :).

Achso:

>2. Personenbeschreibungen wie "der Uchiha", "die Haruno", "der Malfoy" oder "die Weasley" - find ich absolut furchtbar, weils in den wenigsten Fällen in den Kontext passt und meist ungewollt total abwertend klingt...

So wahr!!
Humans are the only animal that blushes, laughs, has religion, wages war, and kisses with lips.
So in a way, the more you kiss with lips, the more human you are. And the more you wage war.
Zuletzt geändert: 01.05.2011 12:08:18



Von:   abgemeldet 01.05.2011 12:19
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
- Gesteltzte Spracht. Natürlich hatte es in der viktorianischen Zeit einen anderen Sprachgebrauch, natürlich wurde in der Öffentlichkeit vieles blumiger umschrieben - trotzdem gibt es einen Unterschied zwischen realistischer, LEBENDIGER Sprache und schwülstigem-Pseudo-Mittelalter-Gesabbel.
Besonders oft wird sowas begleitet von einem nicht wirklich gutem Erzählstil und dem Geschwanke zwischen unserer Umgangssprache und oben genannten Rumgeschwullste. Bah.


Hah! Sherlock Holmes, stimmt's?
Gott, ja, das nervt mich SO an, wenn die Leute gewollt "blumig" schreiben und das dann mit moderner Umgangssprache mischen - "gewollt", aber leider kein bisschen "gekonnt".

Weshalb ich dann doch meistens wieder ins englische Fandom ausweiche... :-(. Weil, DAS ist einfach nicht zu ertragen...



Von:    Ladeniel 02.05.2011 14:16
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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Ich finde, man braucht gar keine Synonyme... O_o Hat JKR in "Harry Potter" irgendwann mal üble Synonyme für Harry benutzt, wie "der Schwarzhaarige" oder "der Zauberschüler"?

Wenn man mal gelegentlich was einfließen lässt, ist das toll, wie z.B. bei Cornelius Fudge. Ich meine, mich zu erinnern, dass bei ihm gelegentlich "der Zaubereiminister" benutzt wird - weil er das genau ist und weil er meistens in genau dieser Funktion unterwegs ist.

Auch bei Dumbledore hatte ich den Eindruck, dass Synonyme wie "der alte Mann" oder "der Schulleiter" oder so eher funktional eingesetzt werden, z.B. wenn wir uns in einer Situation befinden, in der Dumbledore als geschwächt bzw. eben wirklich ALT gezeigt wird oder in der er gerade irgendwie als Schulleiter fungiert.

Mich nervt es, wenn Synonyme einfach random reingeworfen werden.
Wenn Percy gewichtig in den Gemeinschaftsraum stürmt, um dafür zu sorgen, dass Harry und Ron ins Bett gehen, dann wäre das Synonym "der Rothaarige"/"der Klugscheißer"/"der drittälteste Weasley" total daneben - weil es für die aktuelle Situation eben irrelevant ist, welche Haarfarbe er hat, ob er klugscheißt oder wie alt er ist. Dann nimmt man eben besser "der Vertrauensschüler", weil er in dieser Rolle gerade etwas tut.

~.~

Ansonsten finde ich Aneinanderreihungen von Namen nicht schlimm. Der Typ heißt eben Harry. Harry, Harry, Harry. Nach einer Weile ist einem der Name so geläufig, wie "und" - das geht einem ja auch nicht auf den Zwirn.
Mortal Instruments als Shonen-AI-Manga?! Fail.



Von:    Tentakel 02.05.2011 14:28
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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> Ich finde, man braucht gar keine Synonyme... O_o Hat JKR in "Harry Potter" irgendwann mal üble Synonyme für Harry benutzt, wie "der Schwarzhaarige" oder "der Zauberschüler"?
>

Ich finde HP nicht schlecht - aber der Schreibstil ist - sogar im Orginal - doch sehr, sehr einfach.

> Wenn man mal gelegentlich was einfließen lässt, ist das toll, wie z.B. bei Cornelius Fudge. Ich meine, mich zu erinnern, dass bei ihm gelegentlich "der Zaubereiminister" benutzt wird - weil er das genau ist und weil er meistens in genau dieser Funktion unterwegs ist.
>

Wobei das wieder ein gutes Beiepiel für das Anwenden eines genauen Synonyms ist - während man bei "der Schwarzhaarige" (Sowas habe ich ausserhalb von grottigen FFs eh noch nie gelesen) doer "der Zauberschüler" eh nicht gleich weiss das Harry gemeint ist - kann man mit Berufsbezeichnungen oder Fun ktionen die nur EINER in der Szene hat den Namen ersetzen.

Wenn Harry zB. mutterseelenalleine im Wald unterwegs ist, geht "der Zauberschüler" durchaus - ist ja dann nur einer.

> Auch bei Dumbledore hatte ich den Eindruck, dass Synonyme wie "der alte Mann" oder "der Schulleiter" oder so eher funktional eingesetzt werden, z.B. wenn wir uns in einer Situation befinden, in der Dumbledore als geschwächt bzw. eben wirklich ALT gezeigt wird oder in der er gerade irgendwie als Schulleiter fungiert.
>

Das so zu verwenden geht aber doch über die Fähigkeiten der meisten FF Schreiber weit hinaus.

> Mich nervt es, wenn Synonyme einfach random reingeworfen werden.
> Wenn Percy gewichtig in den Gemeinschaftsraum stürmt, um dafür zu sorgen, dass Harry und Ron ins Bett gehen, dann wäre das Synonym "der Rothaarige"/"der Klugscheißer"/"der drittälteste Weasley" total daneben - weil es für die aktuelle Situation eben irrelevant ist, welche Haarfarbe er hat, ob er klugscheißt oder wie alt er ist. Dann nimmt man eben besser "der Vertrauensschüler", weil er in dieser Rolle gerade etwas tut.
>

Du erwartest daber, das FF Schreiber mit Logik an eine Szene herangehen - abr ich habe oft das Gefühl das - nicht nur FF Schreiber - grade weibliche Schreiber die irgendeine emotionale Szene schreiben wollen das ganze dann auch mit emotional besetzten Dingen beschreiben - da ist dann wichtiger das jemand ein Klugscheisser ist weil man ihn vielleicht selbst nicht mag, als zu schauen wie eine Szene mit den richtigen beschreibungen besser funktioniert.

> ~.~
>
> Ansonsten finde ich Aneinanderreihungen von Namen nicht schlimm. Der Typ heißt eben Harry. Harry, Harry, Harry. Nach einer Weile ist einem der Name so geläufig, wie "und" - das geht einem ja auch nicht auf den Zwirn.

Harry ist dazu noch schon kurz, ich hatte grade mal wieder eine russische Kurzgeschichte gelesen wo die Charaktere ewig lange Namen hatte - sich so auch gegenseitig anredeten - nicht einmal das störte wirklich.

ich falle eher über doofe Synonyme weil mir ein Autor zB. nicht erklärt hat das jemand zB. Zauberschüler ist.

Da ist dann auf einmal von einem zauberschüler, Piloten, Hausmeister, ect. die Rede und ich sitze da und denke: Wer ist das, noch ei9ne person? und erst später merke ich, das es einer ist, bei dem man vorher nur den Namen kannte, aber nicht den Job.
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Von:   abgemeldet 02.05.2011 16:12
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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Lustig wird das Ganze mit den Namen erst, wenn der FF-Autor den Namen eines bestimmten Charakters nach jedem Absatz ändert, weil besagter Charakter keinen richtigen Namen hat bzw. ihn nicht mehr weiß.
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Von:    Tentakel 02.05.2011 16:23
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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> Lustig wird das Ganze mit den Namen erst, wenn der FF-Autor den Namen eines bestimmten Charakters nach jedem Absatz ändert, weil besagter Charakter keinen richtigen Namen hat bzw. ihn nicht mehr weiß.

Ach Du meine Fresse - da hat man dann 383932 Protagonisten dabei ist es nur einer. o.O

Sowas kann man - mit viel Planung - eventuell machen - wenn der Typ zB. ganz alleine in einem Zimmer hockt und man weiss da ist nur EIN Prot. - aber sonst wirds dann wirklich schwer.

Dann könnte man eventuell wirklich nur mit einem körperlichen Merkmal arbeiten das sonst niemand in der Geschichte hat.

Aber selbst wenn jemand nicht mehr wiess wie er heisst dann nimmt man sich doch nicht dauernd einen neuen Namen... dann läuft doch der Prot eher mit einem Namen rum, der nicht sein echter ist und am Ende findet er heraus das er nicht Kurt sondern Karl heisst oder so ähnlich.
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Von:   abgemeldet 02.05.2011 16:43
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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Ach Du meine Fresse - da hat man dann 383932 Protagonisten dabei ist es nur einer. o.O

Sowas kann man - mit viel Planung - eventuell machen - wenn der Typ zB. ganz alleine in einem Zimmer hockt und man weiss da ist nur EIN Prot. - aber sonst wirds dann wirklich schwer.

Dann könnte man eventuell wirklich nur mit einem körperlichen Merkmal arbeiten das sonst niemand in der Geschichte hat.

Aber selbst wenn jemand nicht mehr wiess wie er heisst dann nimmt man sich doch nicht dauernd einen neuen Namen... dann läuft doch der Prot eher mit einem Namen rum, der nicht sein echter ist und am Ende findet er heraus das er nicht Kurt sondern Karl heisst oder so ähnlich.

In dem Fandom scheint es Gang und Gebe zu sein den Namen dieses Protagonistens mehrmals zu ändern. Ich selbst finde das ziemlich übertrieben. In der Originalgeschichte wird es aber auch so vorgegeben, weil die Anrede dort auch ständig geändert wird. Die Einzige Alternative, die ich mir vorstellen könnte, wäre zumindest [...] zu benutzen.

Ich selbst schreibe an einem Roman einer Geschichte, in welcher die Hauptperson ihren richtigen Namen nicht kennt. Aber deshalb habe ich keinerlei Probleme, weil ich ja ohnehin aus ihrer Sicht schreibe. Da reicht "Sie" vollkommen aus - zumindest was den Kontext betrifft. Ich meine, wenn sie sich anderen Menschen vorstellen muss, dann wird sie sich schon einen Namen ausdenken, aber davon wird der Kontext nicht betroffen, weil sie den Namen ja nicht übernimmt, sondern sie einfach "Sie" bleibt.
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Zuletzt geändert: 02.05.2011 16:47:41



Von:    ElarionEulenschwinge 02.05.2011 17:48
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
> > Mich nervt es, wenn Synonyme einfach random reingeworfen werden.
> > Wenn Percy gewichtig in den Gemeinschaftsraum stürmt, um dafür zu sorgen, dass Harry und Ron ins Bett gehen, dann wäre das Synonym "der Rothaarige"/"der Klugscheißer"/"der drittälteste Weasley" total daneben - weil es für die aktuelle Situation eben irrelevant ist, welche Haarfarbe er hat, ob er klugscheißt oder wie alt er ist. Dann nimmt man eben besser "der Vertrauensschüler", weil er in dieser Rolle gerade etwas tut.
> >
>
> Du erwartest daber, das FF Schreiber mit Logik an eine Szene herangehen - abr ich habe oft das Gefühl das - nicht nur FF Schreiber - grade weibliche Schreiber die irgendeine emotionale Szene schreiben wollen das ganze dann auch mit emotional besetzten Dingen beschreiben - da ist dann wichtiger das jemand ein Klugscheisser ist weil man ihn vielleicht selbst nicht mag, als zu schauen wie eine Szene mit den richtigen beschreibungen besser funktioniert.



Moment mal - das ist doch völlig unlogisch was du da schreibst.
Wenn Percy in den Gemeinschaftsraum stürmt und Harry und Ron auf den Senkel geht, dann sind sämtliche Wörter, die auf die emotionale Reaktion Bezug nehmen, die er bei Harry und Ron auslöst, eben gerade passend.

Was für unpassende Synonyme sorgt ist nicht der Wunsch eine emotional besetzte Szene zu schreiben, sondern das wahllose Ersetzen des Namens durch Synonyme ohne auf den Kontext zu achten. Das passiert nicht beim einfach drauflosschreiben, das passiert wenn man meint, besonders originell sein zu müssen.


Sexistische Generalisierungen darüber was "grade weibliche Schreiber" angeblich tun will ich übrigens auch nicht mehr lesen.
“This is not a novel to be tossed aside lightly. It should be thrown with great force.”

(Dorothy Parker)

Das Tagebuch von Falconaegleredlrah


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