@ mayluu
>Auch dass sich der Glaube weiterentwickelt, stimmt, aber nur >bedingt.
>Für mich ist diese Entwicklung nicht abdeckend, zu langsam und >geht mir teilweise einfach in die falsch Richtung.
Da gebe ich dir Recht. Auch für mich und die meisten katholische Christen finden, dass die Kirche zu altmodisch ist und sich zu langsam entwickelt, aber wenigstens entwickelt sie sich und ich finde, dass man das auch sehen sollte. Und manche alten Werte der Kirche sind ja auch gar nicht so schlecht ;) Trotzdem hoffe ich, dass sich die Kirche noch in vielen Dingen weiterentwickelt <.< Was mich allerdings stört ist, dass manche nicht-gläubige Menschen wirklich davon ausgehen, dass alle Christen blind der Kirche nachplappern und dem ist ja wirklich nicht so. Die meisten Christen sind ganz normale aufgeschlossene Menschen (besonders hier in Deutschland und Umgebung) und deshalb finde ich es schon bedenklich, wenn manche hier so über Christen herziehen und irgendwelche Dinge behaupten, die einfach nicht wahr sind sondern nur aus Vorurteilen bestehen.
>Im Gegensatz dazu ist mir die Kirche zu traditiongebunden und zu >unwillig, <offensichtliche> Irrtümer >wenigstens <zuzugeben>.
>Ich sehs schon kommen: BEISPIELE?!? -Aber gerne doch ^^
Keine Sorge, ich hätte das gar nicht geschrien, da ich selbst weiß, dass es so ist ^^
>-ein einfaches Kreuz, wie es in allen Kirchen steht, ist weder >realistisch, noch historisch korrekt. Kreuze hatten >keine 't'Form, sondern eine 'T'Form, also ohne oberen Balken. >Auch die Darstellung von Jesus Kreuzigung ist ><Müll> (sorry, >dass musste sein). Man kann niemand an einem Nagel durch die >Mittelhandknochen aufhängen. >Wenn der nicht extrem unterernährt >ist, reißen Haut und (wenn man sie überhaupt trifft) Knochen.
>Die Stigmata-Wunder hätten sich damit auch erledigt, aber über >die kirchliche Einstellung dazu ist mir nicht >viel bekannt.
Nun gut, ich gebe zu, dass ich da nicht so viel Ahnung von habe, aber ich möchte dazu sagen, dass es ehrlichgesagt vollkommen egal ist, wie Jesus gestorben ist. Ob er nun an einem T- oder t-förmigen Kreuz gestorben ist oder ganz anders hingerichtet wurde. Wichtig ist, dass er für uns gestorben ist. Und das die Kirche nicht hingeht und alle t- Kreuze in T-Kreuze ändert kann ich auch verstehen, da dass t-Kreuz für die Christen einfach zu einem sehr wichtigen Symbol geworden ist. Es spielt keine Rolle, ob ich an einem falschen kreuz bete, was zählt ist, dass ich durch das Kreuz an Jesu Taten erinnert werde und Gottes Liebe zu den Menschen.
>-Stichwort biblische Plagen. Ich gebe zu, zwei Naturkatastrophen >auf einmal ist mies, aber die kommen nicht >von nix, die >Entwicklung hat viel früher begonnenwäre mit heutigen Mitteln >voraussebar gewesen. Das als
>Göttliche Strafe anzusehen, ist Glaubenssache, aber das als ><einzige> Erklärung auszugeben und die >Wissenschaft zu >ignorieren, ist Tatsachenverleugnung.
Nun, zu den Plagen kann ich nur sagen, dass das nach katholischem Glaubensverständnis eher eine Metapher war. Wir gehen nicht davon aus, dass es wirklich so passiert ist, es soll uns einfach nur Gottes macht zeigen.
Ich als Christ ignoriere die Wissenschaft keineswegs und ich denke – wie gesagt – dass die wenigsten Christen (zumindest in dieser Gegend) die Wissenschaft ignorieren. Wo du hier allerdings „tatsachenverleugnung“ ansprichst möchte ich nochmal erwähnen, dass es auch genug Leute gibt, die der Wissenschaft folgen und meinen, dass sie wissen, dass es Gott nicht gibt, as sie allerdings auch nicht beweisen können. Solche Menschen gibt es also auch wieder auf beiden Seiten ;) Und ich kann ehrlichgesagt beide Extreme nicht besonders leiden <.<
>Die Kirche kann mir im Gegensatz zur Wissenschaft keine >befriedigenden Antworten und ein gutes Gefühl bei >Entscheidungen, die ich fälle, geben.
Das verstehe ich, aber bei mir ist es eben genau andersrum. Wenn ich eine schwere Entscheidung zu fällen habe, dann gucke ich nicht, was die Wissenschaft mir für Wege zeigt, sondern vertraue auf Gottes Hilfe die richtige Entscheidung zu treffen. Ich denke, dass ist eben bei jedem Menschen anders...
>Natürlich gabs auch in der Wissenschaft viele falsch Annahmen >und Skandale (siehe Klimawandel), aber im >Glauben gabs mehr, >und die wurden nicht immer aus der Welt geschaft ^^
Dazu könnte ich jetzt aber auch sagen, dass der Glaube wesentlich älter ist und somit das Recht hat, mehr Fehler gemacht zu haben ;) Und wie gesagt, niemand weiß, was richtig oder falsch ist. Und nur weil ich ein gläubiger mensch bin heißt das ja nicht, dass ich mich nicht auch für die Wissenschaft interessieren kann.
@ gnarr
>Ja, aber ich würde irgendwo landen, weil ich's nicht glaube. >Mich würde ja die Vorstellung schockieren, dass >so viele >Menschen nach ihrem Tod ewig in irgendeiner Form leiden müssten.
Nein, Gott würde auch dich in sein Reich aufnehmen und dich nicht leiden lassen, wenn du (wie wir alle) deine Sünden bereust.
>Irgendwie habe ich das ungute Gefühl, FreitagDerDreizehnte >bezieht sich irgendwie auf mich. Dass Christen >Angst vor >göttliche Vergeltung hätten, wäre auch recht absurd, sind sie >(also diejenigen, die ihre Sünden vor >Gott und Jesus, der sich >selbst als den einzigen Weg ins Himmelreich bezeichnet hat, >bereuhen) doch laut Bibel >die einzigen geretteten, aber gut, >Bibel und Katholizismus sind auch wieder zwei paar Schuhe.
Ich bezog mich allgemein auf mehrere Posts, also kann es auch gut sein, dass ich mich auch auf dich bezogen habe ^^
Nun ja, ich kann nur für den Katholizismus sprechen, da ich eben katholisch bin... Mir ist sehr wohl bewusst, das andere Religionen die Bibel wesentlich wörtlicher nehmen, aber dass ist nicht das, woran ich glaube <.<
>Das möchte ich mal ganz frech Konfessionschauvinismus nennen. >Christen glauben nicht an eine ewige >Verdammnis... nein, von >Glauben hast du nicht gesprochen... es gibt sie schlichtweg >nicht? Wenn, dann das >Fegefeuer? Das selbe Fegefeuer, welches >die meisten Protestanten ablehnen, wohingegen nicht wenige >Christen durchaus an eine ewige Verdammnis glauben?
Was hat das mit Konfessionschauvinismus zu tun? Ich KANN nun mal nur vom katholischen Glauben sprechen, da dies der Glaube ist, dem ich angehöre. Ich bin sicherlich nicht diejenige, die sich anmaßt über andere Religionen mehr / genauso bescheid zu wissen wie ihre Anhänger. Aber ich vergaß... Hier sind ja leider einige Atheisten, die meinen, sie könnten Christen ihren Glauben erklären. Das ist wirklich das unverschämteste, was man machen kann und ich würde mir so etwas niemals herausnehmen. Das, was Atheisten nicht verstehen ist schlichtweg, dass es für Gläubige nicht in erster Linie darauf ankommt, was genau wortwörtlich z.B in der Bibel steht.
Auch viele Katholiken (ich eingeschlossen) glauben nicht mehr an das Fegefeuer. Ich fürte es nur auf, weil viele Menschen im Mittelalter daran glaubten und ich dachte, dass, wenn ich es jetzt ganz weglasse sowieso wieder wer davon anfängt.
Wie gesagt, wenn Protestanten etwas anderes glauben, dann glauben sie etwas anderes. Muss ich hier um meinen Glauben zu rechtfertigen, der sowieso einzigartig ist, weil JEDER Mensch den Glauben anders auslegt alle anderen Auffassungen mit einbeziehen? Ich denke doch nicht.
Natürlich glauben manche Christen and die ewige Verdammnis, was ich damit sagen wollte war: Nach meinem Glauben kommt jeder Mensch nach dem Tod zu Gott. Wenn er seine Sünden bereut, egal, wie furchtbar diese auch gewesen sein mögen, wird Gott ihm vergeben und es wartet weder ein Fegefeuer noch eine Verdammnis auf ihn. Eine ewige Verdammnis kommt meiner Auffassung nach sowieso nur für Menschen in Frage,m die vollkommen böse sind und solche Menschen gibt es meiner Meinung nach nicht, also fällt auch die ewige Verdammnis für mich weg.
Wie gesagt ist das meine Auffassung meines Glaubens. Wie jetzt irgend jemand anderes seinen Glauben auffasst weiß ich nicht und kann ich somit auch nicht hier reinschreiben.
>Es ist schön, wenn sowas von jemandem kommt, der eine >Weltreligion scheinbar auf seine unmittelbare >Erfahrungswelt >reduziert.
Für wie großkotzig hältst du mich eigentlich? Ich kann nur von meinen eigenen Erfahrungen sprechen! Aber ich maße mir wenigstens nicht an so zu tun als ob ich als nicht-gläubiger die gläubigen Menschen (natürlich alle auf dieser Welt) durchschaut hätte und erkannt hätte, dass die alle vollkommen falsch liegen. Und sorry, aber wenn mir jemand, der nicht glaubt, erklären will, was ich zu glauben habe (!) dann kann ich dazu einfach nur sagen, dass derjenige keine Ahnung hat.
>Ich teile deine Meinung, was das Erwähnen von Leuten angeht, die >Atheisten/Theisten waren, nur um seinen >Standpunkt zu stärken. >Bei Hitler wäre ich allerdings vorsichtig, denn was der Kerl >war, dürfte etwas >komplizierter ausfallen.
Darauf könnte ich genauso gut sagen, dass die Mitglieder des Ku Klux Klans auch „etwas komplizierter“ ausfallen, als eben nur Christen <.< Sorry, aber wenn hier wer mit so nem beispiel fürt Christen kommt, dann ist es durchaus legitim Hitler als Atheisten anzuführen...
>Meine persönliche Meinung sieht so aus, dass eine Schrift, auf >welcher man seinen Glauben aufbaut und von >einem Gott >inspiriert wurde, wesentlich kohärenter ausfallen sollte und die >wunderbare Eigenschaft der >Klarheit besitzen müsste, rein aus >der Überlegung heraus, dass Gott sicherlich nicht wollte, dass >jeder beim >Versuch, die Bibel zu lesen, zu einem anderen >Ergebnis kommt — es sei denn, das ist Teil des Plans.
Tja, dass ist aber leider deine Meinung und nicht die Glaubensauffassung der katholischen Christen. Es ist mir egal, was dir als sinnvoller erscheint und dir könnte das doch eigentlich auch egal sein, denn schließlich glaubst du ja nicht. Die Bibel zeigt uns Metaphern, die uns in unserem Leben helfen sollen und ja, das gehört zu Gottest Plan, da er wollte, dass der Mensch ein eigenständig denkendes Wesen ist, was sich eben nicht nur nach einem Buch ausrichten soll, sondern den Glauben ganz persönlich für sich erfahren soll. Und deshalb ist es gerade wichtig, dass jeder zu seinem eigenen Ergebnis kommt. (Und ich finde es doch etwas anmaßend, dass du (der nichtmal an Gott glaubt) zu wissen behauptest, was Gott gewollt hat ;))
>Aber genau das muss passieren, wenn es eindeutige >Fehlinformationen gibt, wie zum Beispiel der >Schöpfungsmythos. >Da bleiben nur noch zwei Möglichkeiten: Strikt durchziehen und >eine kreationistische >Gegenbewegung etablieren oder >schwammig/unsicher in der Lesart werden und einen Kult mit >lustigen Hüten >gründen.
Ich finde das ehrlich sehr unverschämt von dir <.< Schon wieder diese blöden Vorurteile! Sie dir bitte mal die Christen von heute an! Da sind die wenigsten Kreationisten und die wenigsten tragen „lustige weiße Hüte“ also halt dich bitte etwas zurück.
Du wirst nie verstehen, was Glauben für einen Gläubigen wirklich bedeutet, weil du die ganze zeit versuchst den Glauben wie eine Wissenschaft zu analysieren und zu erklären, aber das geht eben nicht! Und deshalb gibt es auch nicht „nur zwei Möglichkeiten“ wiw du schreibst. Es gibt tauende von Möglichkeiten, da wie gesagt, jeder Gläubige seinen Glauben anders erfasst. Bitte akzeptiere das doch einfach und hör auf Menschen ihren Glauben erklären zu wollen.
twins against twincest!
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