Diana wimmerte. Sie hasste sich und alles, was überhaupt passierte. Die Party war mehr als ein Flop.
Jemand kam rein und brachte ihr einen Becher. Ihr Arm wurde verbunden und auf sie eingeredet.
Diana wimmerte wieder und konnte ihre Tränen nicht mehr zurückhalten.
Es waren Schuhe. Keine besonderen. Nichts Außergewöhnliches. Gut, sie waren zu schick für diese Gegend und vor allem den Wald. Aber sonst, nichts. Kein Hinweis, wohin oder wem sie gehörten.
Chara blickte ungläubig zu Asriel. Er kannte nicht, wie lecker Eiszapfen waren. Der Prinz wusste nicht, was er dazu sagen sollte.
„Es gibt nur eines zu tun.“
„Chara, wir können doch nicht...“
Das Kind packte das Monster und zerrte ihn mit.
Saki rannte mit ihrem neuen Kleid umher. Es war ihr erstes Geschenk, seit ihre Mutter zu Hause war. Ihre Eltern sahen sie an und lachten. Dem Mädchen war es egal, dass schon der erste Schnee lag und die ersten Eiszapfen am Dach sich bildeten.
Die Hündin schnupperte am dekorierten Tannenbaum. Schon lange hatte sie keinen mehr gesehen.
Die Hunde horchten auf, als ihre Besitzer die Türe öffneten. Die Welpendamen begrüssten sie freundlich, während Engel sich schüchtern anschlich.
„Na, meine Liebe, komm doch her.
Nakoma schüttelte den Kopf. Ihre beste Freundin hatte wieder nur Unsinn im Kopf. Der tiefe Schnee verhinderte ihre Schritte.
„Pocahontas, findest du das eine gute Idee?“
Die Angesprochene drehte sich etwas verwundert um.
Pingu watschelte freudig zu seinem Freund. Der Seehund baute ein kleines Iglu. Der Pinguin half ihm dabei.
Nach einiger Zeit kam Pingus kleine Schwester vorbei. Einige Zeit beobachtete sie die zwei Freunde. Da kam ihr eine Idee.
„Gefällt er dir?“
Der Junge begutachtete den Schal genau. „Hast du ihn mit Eiszapfen gestrickt? Oder warum sieht er so aus.“
„Warum bist du so gemein!“
Yosuke lachte auf und zog ihn an. „Aber zu so einem gemeinen Kerl passt der grobgestrickte Schal.“
Momoko blickte ihn an.
Der Gastwirt sah hinauf, als die Türe aufging. Die Eiszapfen, welche sich am Rahmen bildeten, fielen hinunter. Seit geraumer Zeit war niemand mehr hier in Nordkamp. Eine Gruppe von acht Leuten wollte sich hier aufwärmen.
Genervt lief Mana voraus. Ihr Begleiter seufzte. Sie würde ihm diese Sache nicht so schnell verzeihen.
Das Wesen schrie laut. Yuta versuchte sich zu verteidigen in der engen Höhle. Durch das ganze Chaos merkten sie nicht, wie die Eiszapfen abbrachen.
Vorsichtig schloss die Wächterin der Sterne das Buch. Ihre Augen geschlossen, dachte sie an ihre Kindheit.
Wie sie und ihr Bruder verschiedene Schneeengel machten, Schneemänner bauten oder an Eiszapfen leckten oder mit diesen spielten.
Doktor Marcel lachte. Sein Freund konnte stolz sein. Edna war jetzt perfekt.
Die junge Frau sah aus dem Fenster. Der Schnee fiel langsam auf die Dächer. Sie drehte sich um und sah den Mann an.
„Alfredine, du kannst gehen. Sei einfach pünktlich zu Hause.
Die Hexe sah ihre drei Schützlinge an. Ihre Elfe blickte hin und her. Obwohl es nur eine einfache Übung war, nahm es die Hexe es ernst.
„So, wir haben fast alles, es fehlen nur noch die Schuppen eines Karpfens.“
Bevor jemand reagieren konnte, sprang Doremi auf.
Ängstlich suchte das Rehkitz Schutz im Gebüsch. Bambi musste zuerst die Situation verstehen. Die Eiszapfen spielten mit dem Wind ein trauriges Lied. Die Äste sahen so aus, als wollten sie ein schützendes Dach bauen.
Das hatte er nun davon. Dabei hatte er nur ein bisschen was trinken wollen. Oder war es doch zu viel gewesen? Dean schwankte und schaffte es gerade noch, sich auf die harte Pritsche zu setzen.
Der Mann, der dort halb lag, gab ein Knurren von sich.
Sie wusste, dass es verboten war, vom Dorfältesten. Doch ihre Kinder litten unter Durst.
Sie schlich zum Brunnen und liess ihren Eimer in die Dunkelheit hinabgleiten.
Eine Stimme flüsterte. Was sie sich wünschte.
Sie hatte schon so lange darauf gewartet. Andere Mütter freuten sich auf die ersten zarten Gehversuche. Die ersten Worte.
Das erste Bild, welches mit ungeschickten Händchen gemalt worden. Der erste Schultag. Vielleicht die erste Aufführung?
Sie freute sich auf etwas anderes.
Es war bloss ein kurzer Augenblick. Ein flüchtiger Blick. Ein scheues Lächeln.
Und doch wusste der junge Mann, dass sein Herz für ewig dieser jungen Frau gehörte.
Er wollte ihr unschuldiges Lächeln beschützen.
Augenrollend putzte der Ladenbesitzer eine Vase. Genervt hörte er Kafei zu. Dieser lief im Laden auf und ab. „... und sie strickt summend eine Decke …“
Coro packte seinen Freund an die Schultern.
„Junge, warum machen das Frauen?“
„Weil sie …“
Kafeis rote Augen strahlten auf.
Langsam lief Fiora in der Kolonie herum. Ihr roter Steinanhänger umklammert, schritt sie tapfer weiter. Der kühle Wind schien sie nicht zu stören. Sie wollte zu ihrem Bruder, der an der Grenze Wache hielt. Ihr Herz klopfte. Sie wollte mit ihm reden.
Bloom summte ein Lied. Endlich hatte sie das Geschenk fertig für ihre Eltern. Fein säuberlich in ein rotes Geschenkpapier eingepackt, schob sie es unter das Bett.
Ihre Eltern sassen im Wohnzimmer. Ihre Tochter bat sie zu warten.
Saga blickte das rote Spielzeugklavier an. Ein Lächeln schlich auf ihr Gesicht. Es waren einige Monate vergangen, seit sie sich von Sugar trennen musste. Schnell verabschiedete sich von ihrer Grossmutter. Mit grossen Schritten lief sie zum Musikladen.
Nika lag mit einem übergrossen Pullover auf ihrem Bett. Ihr neues rotes Unterhöschen spannte sie über den Stuhl. Blätterte in einem Heft. Nichts konnte ihre Ruhe stören. Ihre Mutter brachte ihr sogar etwas zum Knabbern hinauf. Das Mädchen knabberte an den selbstgebackenen Keksen.
Zorua stupste mich an. Ihr rötlicher Schweif wehte um meine Nase. Sie spürte wohl mein Unwohlsein. Meine düsteren Gedanken.
Es war kalt und dunkel. Mein Arkani wärmte mich, so gut es ging. Natürlich hatte ich ja die beste Idee, am Abend hierhin zu gehen.