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Konoha Chronicles

Mond der Stille
von

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24. Kapitel

Vater und Tochter liefen nun schon eine ganze Weile, schweigend, nebeneinander her. Der Jüngeren machte das relativ wenig aus, immerhin kannte sie ihren Vater lange und gut genug.

„Wo genau hast du die Anderen hin geschickt?“, brach Sasuke die Stille.

„Nach Kiri. Miharu wusste das und Kyo habe ich es gesagt“, antwortete die Angesprochene.

„Hm, gut“, huschte es über seine Lippen.

„Weist du eigentlich, wo du Daichi verloren hast?“, wollte die Kunoishi wissen. Während sie das von sich gab, fiel ihr auf, wie doof diese Frage klang. Ihr Vater und jemanden verlieren? Wohl kaum.

„Gut, du hast es selbst gemerkt“, tadelte Sasuke die Jüngere.

„Aber was ist dann passiert?“

„Wir wurden gewollt von einander getrennt. Die Nebel - Jutsu von diesen Ninja kann man wohl gut mit Gen – Jutsu vergleichen“

„Aber beherrschen derartige Jutsu nicht eigentlich nur die Ibishi? Zusammen mit den Nebelversiegelungen?“, an der Reaktion ihres Vaters, merkte die Uchiha, dass sie den Nagel auf den Kopf traf. Das bereitete ihm also solches Kopfzerbrechen.

„Wenn man zudem noch die Eisversteck – Jutsu bedenkt...“, murmelte die junge Frau vor sich hin.

 

Yuki war so in Gedanken versunken, dass sie den Arm, welchen ihr Vater hob, nicht bemerkte und gegen ihn lief.

„Du solltest hier nicht deinen Gedanken nachhängen“, meinte er knapp. Nach diesen Worten, sah seine Tochter den Abhang, vor welchem sie standen. Ihre Augen weiteten sich etwas. Das wäre wirklich schief gegangen.

„Entschuldige“, seufzte sie.

„Schon gut. Komm, hier lang“, lief Sasuke nach links vor und somit an dem Abhang entlang.

Die Jüngere folgte ihm schnell und blieb nun aufmerksam.

 

„Ist dir eigentlich schon aufgefallen, wie still es auf dieser Insel ist?“, erhob der Uchiha seine Stimme nach einer Weile.

Yuki sah fragend zu ihm hoch. Darauf hatte sie noch gar nicht geachtet. Seit ihrer Ankunft auf der Insel, war sie ja auch ständig beschäftigt gewesen. Sie stoppte und konzentrierte sich auf ihre Umgebung. Tatsächlich. Nichts. Nicht mal das piepen eines Vogels.

„Merkwürdig“, kam es über ihre Lippen.

„Nach den Bewohnern dieser Insel, soll das erst so sein, seitdem diese Ninja hier aufgetaucht sind“, fuhr Sasuke fort.

„Denkst du, der Hokage ist auch hier?“, richtete die Jüngere ihre smaragdgrünen Augen auf den Älteren. Jener schüttelte seinen Kopf „Nein. Das hier gilt lediglich als Brutstelle für diese komischen Eis – Shinobi“.

„Heißt das etwa, ihr habt diese hier gefunden?“, hakte die junge Frau nach.

Der Angesprochene nickte stumm. „Aber sie ist durch ein Nebel Gen – Jutsu geschützt. Kurz danach wurden wir von einander getrennt“

„Verstehe“, resignierte die Medic – Nin.

„Was denkst du?“, blickte Sasuke zu seiner Tochter herunter, der er genau ansehen konnte, dass ihr etwas im Kopf herumschwirrte. Obwohl er ihr sagte, sie solle ihren Gedanken nicht nachhängen. Typisch. Genau wie ihre Mutter.

„Naja, Stille war auch eines der Wörter, die ich auf den Schriftrollen der Kage sehen konnte“, murmelte sie, wonach ihr einfiel, dass ihr Vater gar nichts über diese wusste, weshalb sie ihn schnell aufklärte.

 

Yuki fühlte sich etwas Unbehagen, als ihr Vater sie so verdutzt anblinzelte. Kurz darauf schlug es bei der jungen Frau allerdings in Verwunderung um, da ihrem Vater ein leichter Lacher über die Lippen kam.

„Kaum bist du bei einer Kage – Konferenz dabei, vertrittst du deine Meinung und ziehst auch noch alle mit auf deine Seite“, schmunzelte er. Diese Worte ließen die Jüngere peinlich berührt erröten.

Sasuke strich ihr liebevoll über den Kopf und sah zu ihr herunter „So ist´s gut. Geh nur weiterhin eisern deinen Weg. Das ist meine Tochter“.

Yuki erwiderte seinen Blick gerührt. Hörte sie da etwa gerade tatsächlich etwas Stolz in seiner Stimme?

 

Sie behielten diese Position bei und rührten sich einen Augenblick nicht. Ihre Augen richteten sie allerdings in die selbe Richtung.

Die junge Frau hatte ihre Hände die ganze Zeit hinter ihrem Rücken zusammen gelegt. Mit diesen Formte sie jedoch gerade, unauffällig, Fingerzeichen.

Sekunden später sprangen die Uchihas auseinander und Yuki feuerte ein großes Katon in eine gewisse Richtung.

„Das war daneben“, schmunzelte Daigo gut gelaunt, während er aus dem Gebüsch sprang.

Die Kunoishi schmunzelte „Das war nicht, um dich zu treffen“.

Der Shinobi weitete seine Augen „Hoppala~“. Knapp stemmte er seinen Sonnenschirm, zwischen sich und das Katana seines Angreifers. „Da habe ich den Daddy ja ganz außer acht gelassen~“

Kurz darauf schlitterten die Shinobi auf dem Sand in entgegengesetzte Richtungen.

„Wirklich spannend. Da möchte man seinen Geschwistern auf dieser Insel einen Besuch abstatten und trifft stattdessen auf gleich zwei Uchiha“, meinte Daigo erheitert.

„Ihr seid also tatsächlich alle Geschwister?“, klang Sasuke so, als sei gerade eine Vermutung von ihm bestätigt worden.

Der Nuke – Nin nickte „Ja. Meine jüngste Schwester war wirklich angefressen, als sie von dem Fest nach Hause kam“.

„Und wo ist dieses ‚zu Hause‘?“, schoss der Uchiha gleich hinterher.

„Pff, guter Versuch, aber weshalb sollte ich dir das verraten?“, stemmte Daigo seinen Schirm auf den Boden. „Und wenn ihr den Sabakuno sucht, den habe ich eben am Strand dieser Insel herumgeistern gesehen. Ich habe nämlich ehrlich gesagt keine Lust, mich jetzt mit zwei von euer Sorte anzulegen~“, lehnte der Nuke – Nin seinen Schirm an seine Schulter, wandte sich von den Beiden ab und hob eine Hand „Tüdelü~“. Danach verschwand er einfach im Nebel.

 

„W – Was war das denn?“, blinzelte Yuki irritiert.

„Das schien tatsächlich Zufall gewesen zu sein. Er wollte wohl ursprünglich nicht entdeckt werden“, blickte Sasuke in die Richtung, in der der Kerl verschwand.

„Aber wieso hat er uns dann gesagt, wo wir Daichi finden?“, verstand seine Tochter nicht ganz. Weshalb sollte dieser Typ das machen?

„Genau das ist die Frage“, ging der Ältere an der Jüngeren vorbei, Richtung Strand. Bewusst, dass es eine Falle sein könnte. Aber sie mussten es zumindest versuchen. Der Uchiha hatte nämlich allmählich wirklich die Nase voll von dieser verdammten Insel.

 

Am Strand angekommen, entkamen sie dem feuchten Nebel endlich. Die Uchihas ließen ihre Blicke schweifen. Nun mussten sie den Sabakuno nur noch ausfindig machen…

Sensei?“, ertönte eine bekannte Stimme hinter den Beiden, weshalb sie sich umdrehten. Es war tatsächlich Daichi, also hatte dieser Daigo nicht gelogen. Aber weshalb gab er ihnen diese Auskunft einfach?

Der Sabakuno betrachtete das Vater Tochter Gespann vor sich. Seit wann war die Jüngere denn auf der Insel? Und weshalb wirkten beide gerade so nachdenklich? Gerade als der Suna – Shinobi dem auf den Grund gehen wollte, meldete der Älteste sich zu Worte.

„Eigentlich klar was hier los ist“

„Ja. Sie wollen uns von der Insel runter haben“, nickte Yuki zustimmend. Deswegen reagierte Daigo eben so merkwürdig.

Daichi sah zu den Beiden. Einfach nicken und zustimmen, würde schon passen. Er hatte zwar nicht die geringste Ahnung um was es ging, konnte es sich aber ungefähr zusammen reimen. Der junge Mann war einfach nur froh endlich jemanden gefunden zu haben. Er geisterte schon eine Gefühlte Ewigkeit an dem Strand herum, weil er keine Lust mehr auf diesen ekelhaften Nebel hatte…..

….in welchen die anderen Beiden geradewegs wieder hineinliefen. Er seufzte. Musste das sein? Und wo waren überhaupt die Anderen? Dennoch beschloss er ihnen schnell nachzugehen. Alleine bleiben wollte er auf dieser komischen Insel immerhin auch nicht. „Wenn ihr vielleicht die Güte hättet, mich aufzuklären? Immerhin beherrsche ich eure Vater – Tochter Telepathie nicht“

 

…Einige Zeit später befanden die Drei sich in der Nähe der Brutstelle, von der Sasuke zuvor sprach. Sie hielten dieses Mal allerdings einen gewissen Abstand, da der Uchiha nicht vor hatte, schon wieder alle suchen zu müssen. Zudem machten sie es sich zunutze, dass der Nebel anscheinend auch den Chakraspürsinn der Anwender beeinträchtigte.

Daichi hockte in einem Busch, Sasuke stand hinter einem breiten Baum, auf welchem wiederum seine Tochter hockte.

Sie beobachteten genau, was dort vor sich ging.

Es sah aus, als würden sie gerade eine Art Armee aufstellen wollen… Dies war definitiv nicht gut, bei dem was sie bis jetzt über diese Eis – Shinobi wussten. Das könnte zu großen Problemen führen.

Die Drei tauschten kurze Blicke aus. Sie mussten etwas unternehmen.

Yuki ließ sich von dem Ast baumeln und überwand das letzte Stück zum Boden, indem sie ihre Hände von dem Holz löste. So musste sie nicht von dem Baum springen und die Gefahr eingehen, ungünstig zu landen und die Aufmerksamkeit der Feinde auf sich zu lenken. Natürlich hätte sie den Baum auch hinunter laufen können, aber erst mal war dieser ziemlich rutschig durch den Nebel und zweitens wäre es ziemlich auffällig gewesen.

 

Ihr Vater warf ihr einen fragenden Blick zu, den sie lächelnd erwiderte. Jenes gefiel dem Älteren nicht. Gar nicht. Er kannte es von seiner Frau. Was hatte seine Tochter vor? Sie wollte doch nicht… Doch ehe er sich weiter darüber Gedanken machen konnte, war sie schon voran geschritten. Er seufzte verärgert.

„Was hat sie vor?“, flüsterte der Sabakuno fragend.

„Sie will die Produktion dieser Eis – Shinobi unterbrechen“, erklärte der Angesprochene.

„Wie das?“, richtete Daichi seine Augen auf die Jüngere.

„Indem sie das Gebäude zerstört“

„An welches man nicht heran kommt?“

„Yuki muss dazu nicht an das Gebäude kommen“

„Ihr meint….sie will den Boden…?“

„Ja“

Sasuke atmete schwer, ehe er zu seinem Schüler sah „Du wirst den Bereich hier mit einer Sandmauer abschirmen, damit sich all das nicht auf den Rest der Insel auswirken wird“. Ohne auf eine Antwort zu warten, verschwand er.

Der Jüngere seufzte und richtete sich auf „Schon klar, Sensei...“. Danach machte der Sabakuno sich ans Werk. So unauffällig wie möglich natürlich.

 

Yuki studierte inzwischen genau den Ablauf des Geschehens vor sich. Alle zwei Minuten kam einer dieser Eis – Shinobi aus dem Nebel, der das vermeintliche Gebäude umgab. Diesen Zeitpunkt musste sie abpassen.

Ein leichtes Lächeln umspielte ihre Lippen „Schau mich nicht so böse an. Ich muss das machen, sonst gibt es später nur unnötig viele Verletzte und Tode“. Die Uchiha lenkte ihren Blick schräg hinter sich, wo ihr Vater stand und sie verärgert anstarrte.

„Yuki, du weist selbst am besten, wie gefährlich dein Vorhaben ist. Es“

Papa. Lass gut sein. Ich habe mich entschieden. Wir können hier die Produktion dieser Eisdinger am Schopfe packen und ich habe nun einmal die besten Möglichkeiten dazu. Mama würde das Selbe tun“, lächelte sie weiter.

Der Angesprochene seufzte. Genau das war ja das Problem.

Plötzlich spürte Sasuke zwei Arme, welche sich um ihn legten, weshalb Verwunderung sein Gesicht zeichnete.

„Weist du, mein Wunsch unterschied sich gar nicht so sehr von Minatos. Auch ich wollte immer stark genug werden, um mit dir an deiner Seite, für Konoha kämpfen zu können. Deshalb bitte ich dich jetzt, mir einfach einmal zu vertrauen. Außerdem brauche ich dich, damit du mich hier wegbringen kannst. Meine Aktion wird mich nämlich eine große Menge Chakra kosten“, löste Yuki sich etwas von dem Älteren und lächelte ihm warm entgegen.

Sasuke war so überrumpelt von der Situation, dass er gar nicht wusste, wie er reagieren sollte.

Seine Tochter hingegen wandte sich von ihm ab und schmunzelte ihrem Vorhaben, entschlossen, entgegen. Anschließend atmete sie einmal tief durch, um sich sammeln zu können. Danach begann sie Fingerzeichen zu formen.

Bei all dem wurde sie aufmerksam von ihrem Vater beobachtet.

Wenig später wurde ihre rechte Hand von einer Flamme umschlossen, welche immer größer wurde. „Wie bekämpft man Eis am besten? Mit Feuer“, mit diesen Worten, sprintete sie los und sprang hoch. Währenddessen vergrößerte sich das Feuer um ihre Faust immens. Als die Eis – Shinobi zu ihr aufsahen, war es schon zu spät. Sie flog geradewegs in deren Mitte und schlug mit voller Wucht auf den Boden ein. Dieser Aufschlag ließ viele der Ninja hochfliegen, jedoch versank der größte Anteil in dem riesigen Loch, welches sich unter ihnen auftat. Zudem riss jenes noch in Richtung des vermeintlichen Gebäudes auf.

 

Es dauerte nicht lange, bis es einen mächtigen Erdrutsch gab. Der gesamte Boden riss auf. Zumindest bis zu der Sandmauer, welche Daichi erfolgreich errichtet hatte. Diese befüllte die Risse und stoppte somit den Vorgang.

Der Großteil der Eis – Shinobi hatte keine Chance. Die die sich retten konnten, zerquetschte der Sabakuno mit seinem Sandversteck.

Ein lauter Knall ließ vermuten, dass das Gebäude erfolgreich eingestürzt war. Die Bestätigung gaben die fluchenden Stimmen der Dainana Geschwister.

 

Sasuke hingegen bewegte sich gekonnt auf dem Boden fort, welcher immer mehr bröckelte. Er scannte alles haargenau ab. Wo war seine Tochter abgeblieben?

Er sagte sich zwar immer wieder, dass er ihr vertrauen musste, aber… Diese Technik, die sie verwendete. Es war eine Mischung aus dem Katon der Uchiha und Sakuras Stärke… Er wusste gar nicht, dass Yuki derartiges konnte.

„Suchst du das hier?“, ertönte eine Stimme hinter ihm, die ihn genervt seufzen ließ. Er wandte sich in die Richtung dessen und sah Daigo auf dem brechenden Boden stehen und Yuki, die bewusstlos über seinem Arm hing.

Der Blick des Uchiha wurde finster.

Momentchen mal~ So ist das gar nicht. Ich habe dieses Vögelchen bewusstlos zwischen den Trümmern gefunden. Du solltest mir lieber Dankbar sein, wenn ich sie nicht eingesammelt hätte, wäre sie mit unserem Haus abgesunken~“, lächelte Daigo heiter.

Von wegen“, knurrte der Ältere.

Das Lächeln des Nuke – Nin wurde verschmitzt. „Wie unhöflich von dir. Dieses kleine Vögelchen hat uns echt verdammt viel Ärger gemacht. All unsere Mühe dahin, nun müssen wir wieder beinahe bei Null anfangen~ Und da es hier allmählich etwas ungemütlich wird, werde ich sie wohl doch mit untergehen lassen“

Wage es nicht“, huschte es sauer über Sasukes Lippen.

Doch Daigo lächelte nur und warf Yuki einfach in den, sich auf tuenden, Abgrund. Woran er leider nicht dachte, war die Teleport Fähigkeit des Älteren, weshalb nun Daigos Sommerschirm an der Stelle lag, wo der Uchiha bis eben stand. Dafür befand sich dieser nun unmittelbar neben ihm selbst. Aber statt dem Nuke – Nin etwas zu tun, sprang Sasuke seiner Tochter hinterher.

Daigo blickte ihm einen Augenblick nach. „Da springt er ihr tatsächlich ohne zu zögern in den Tod nach…“, murmelte er und wandte sich anschließend seinem Schirm zu „Super….das war der elfte diese Woche...“.

Daigo sprang gerade locker flockig über die brechende Erde, als er etwas Großes bemerkte, das hinter ihm in den Himmel empor schoss und sofort seine volle Aufmerksamkeit bekam.

Susano'o.

In diesem Wesen, konnte er Sasuke erkennen, welcher seine bewusstlose Tochter in seinem Arm hielt. Sie sammelten augenscheinlich noch jemanden ein und sausten anschließend davon.

Der Nuke – Nin war so gefesselt von dieser Szene, das er beinahe selbst in den Abgrund gestürzt wäre. „Oh je! Schnell weg hier~“

 

Daichi musterte Vater und Tochter stumm. Er verkniff sich lieber den Kommentar, weshalb sein Sensei das mit Susano'o nicht schon eher tat. War sicher besser für seine Gesundheit.

Sasuke saß auf der transparenten Fläche unter sich und hatte Yuki an sich gelehnt, während er sie mit seinem Arm etwas an sich drückte. Er selbst besaß zwar einige Kratzer, davon auch welche die tiefer waren, ließ sich davon aber nicht großartig stören.

Seine Tochter hingegen war komplett ausgelaugt. Sie hatte sich bis aufs Letzte verausgabt. Zudem hatte sie eine schwere Platzwunde am Kopf, war übersät von Kratzern und vermutlich einen gebrochenen Arm, wofür wohl einer der Trümmer verantwortlich war.

Aber sie wusste von Anfang an, dass das passieren könnte. Deswegen bat sie ihn auch darum, dass er auf sie achten sollte. Wie kam sie nur dazu, ihm so blind zu vertrauen? Was wäre gewesen, wenn etwas dazwischen gekommen wäre und er es nicht geschafft hätte? So etwas verdammt dummes

 

„Siehst du, ich sag doch, dass es klappt“, ertönte auf einmal die schwache Stimme seiner Tochter, weshalb Sasuke verwundert zu ihr sah.

Sie tat nichts weiter und lächelte ihm einfach nur entgegen.

„Aber scheinbar habe ich es dir nicht ganz so leicht gemacht“, spielte Yuki auf die vielen Kratzer ihres Vaters an.

Dieser wusste immer noch nicht recht, was er sagen sollte. Letztlich seufzte er leicht schmunzelnd. „Nein. Du machst mir wirklich nichts als Arbeit“

Auch wenn es ein ziemlich selbst gefährdender Plan von ihr war, hatte er funktioniert.

 

~~

 

In Kiri – Gakure wurden die Drei mit offenen Armen in Empfang genommen. Zudem von zwei Personen, mit denen sie nicht rechneten und denen Sasuke lieber noch nicht sofort begegnet wäre…

Sakura betrachtete die Beiden verärgert. Ihr Mann und ihre Tochter, die von ihm gehalten wurde, sahen alles andere als ‚Okay‘ aus. Allerdings überwog die Tatsache, dass es den Beiden ansonsten gut ging, nachdem was sie von den Anderen hörte. Daher bildete sich ein erleichtertes Lächeln auf ihren Lippen aus. „Denkt aber nicht, dass ihr mir so davon kommt“

 

Yuki!“, stürmte Sarada zu ihrer großen Schwester. Jene sah verwundert zu ihr. War die Jüngere tatsächlich fast den Tränen nahe?

„Wie kannst du einfach alle wegschicken!? Und dich diesen komischen Feinden alleine stellen? Das kannst du doch nicht machen! Weist du wie viele Sorgen ich mir gemacht habe, als Mama und ich hier ankamen und die Anderen uns alles erzählt haben? Und dann kommen du und Papa in diesem Zustand wieder!“, sprudelte es förmlich aus der Fünfzehnjährigen heraus. Stellte sich nur dir Frage, ob das nun eine Art Vorwurf sein sollte, oder nicht…

Alle Anwesenden sahen verdutzt zu Sarada. So kannten sie die Uchiha ja gar nicht. Jener fiel das ebenfalls auf, weshalb sich ein verlegener Rotschimmer auf ihren Wangen bildete.

Ihre große Schwester hingegen, lächelte ihr sanft entgegen. „Danke, Sarada. Zu wissen, dass jemand sich um einen Sorgt, schenkt einem unheimlich viel Kraft, zurück nach Hause zu kommen“

Die Angesprochene erwiderte den Blick der Älteren, ehe sie ihr total aufgelöst in den Arm fiel, da sie ja nur einen vernünftig bewegen konnte. „Ich hasse dich!“

„Ich weis…“, schmunzelte Yuki warmherzig, während sie ihrer kleinen Schwester beruhigend über den Rücken strich.

 

Sasuke, der seine ältere Tochter immer noch mit seinem Arm stützte, sah zu den Beiden hinunter. Anschließend trafen sich seiner und Sakuras Blick, welcher sanft war.

„So und jetzt werde ich die beiden Verletzten Nachzügler behandeln. Immerhin müssen wir zu sehen wieder heim zu kommen. Sonst hat Minato bald keine Ninja mehr, wenn das so weiter geht“, schmunzelte die ehemalige Haruno und machte sich anschließend frisch ans Werk.

Der Rest der Konoha – Ninja lächelte verunglückt. Wo sie recht hatte… 



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Kommentare zu diesem Kapitel (2)

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Von:  lula-chan
2017-12-16T11:05:35+00:00 16.12.2017 12:05
Tolles Kapitel.
Das ist doch mal einigermaßen glimpflich ausgegangen. Die Produktion der Eis-Shinobi ist also erstmal gestoppt und alle sind von der Insel heruntergekommen. Schade, dass sie keine Informationen zu Narutos Aufenthaltsort gefunden haben.
Ich bin schon gespannt, wie es weitergeht, und freue mich auf das nächste Kapitel.

LG
Von:  Aros
2017-12-15T17:33:11+00:00 15.12.2017 18:33
Guten Abend.
Oh Mann! Yukis Schlag ist ja fast schon 'ne Naturgewalt. (^ ^)°
Ein Glück für sie, dass ihr Vater zu stelle war, um ihr zu helfen, nachdem sie ihr Jutsu anwendete.
Tja, und Deichi wirt diese Vater-Tochter-Telepathie wohl erst dann verstehen, wenn er selbst eine Tochter hat. (^~^)
Na dann, auf bald wieder!
Antwort von: Jayle
15.12.2017 18:44
Wenn sie will, dann kann sie xD"
Hat sie aber allerdings auch beinahe ihr komplettes Chakra gekostet´´
Ist also nichts, was sie immer machen sollte |D"

Sollte er mal eine bekommen, können wir ihn ja noch mal fragen, ob er es versteht ;]
Ja, auf bald ^.^/)


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