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Die Fünf Phasen der Trauer


Erstellt:
Letzte Änderung: 06.03.2026
abgeschlossen
Deutsch
4671 Wörter, 5 Kapitel
            
                      
                      
                      🌫       𝐃𝐢𝐞 𝟓 𝐏𝐡𝐚𝐬𝐞𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐓𝐫𝐚𝐮𝐞𝐫       🌫
                                            ...𝒢𝒾𝓎𝓊𝓊 & 𝒮𝒽𝒾𝓃𝑜𝒷𝓊


                                                          ❞ 𝐼𝒸𝒽 𝓀𝒶𝓃𝓃𝓉𝑒 𝒹𝒾𝑒𝓈𝑒𝓈 𝒢𝑒𝒻𝓊𝑒𝒽𝓁.
                                                          𝐼𝒸𝒽 𝒽𝒶𝓉𝓉𝑒 𝓈𝒸𝒽𝑜𝓃 𝑒𝒾𝓃𝓂𝒶𝓁 𝒿𝑒𝓂𝒶𝓃𝒹𝑒𝓃 𝓋𝑒𝓇𝓁𝑜𝓇𝑒𝓃.
                                                          𝒱𝑜𝓇 𝓁𝒶𝓃𝑔𝑒𝓇, 𝓁𝒶𝓃𝑔𝑒𝓇 𝒵𝑒𝒾𝓉. ❞

                       
                       
                                                          𝓹𝓻𝓸𝓶𝓹𝓽𝓼: Trauerbewältigung, Verlust, Tod
                                                          𝔀𝓲𝓭𝓶𝓾𝓷𝓰: ESRYN

                                                           
                                                         
                                                         𝓈𝓉𝑜𝓇𝓎 by me 🌫 𝒸𝒽𝒶𝓇𝒶𝒸𝓉𝑒𝓇𝓈 by Koyoharu Gotoge 🌫 𝓅𝒾𝒸𝓉𝓊𝓇𝑒𝓈 found on pinterest

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Kapitel Datum Andere Formate Daten
~komplette Fanfic~ V: 01.03.2026
U: 06.03.2026
Kommentare (7 )
4671 Wörter
Kapitel 1 Denial E: 01.03.2026
U: 02.03.2026
Kommentare (2)
953 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 2 Anger E: 02.03.2026
U: 04.03.2026
Kommentare (1)
1080 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 3 Bargaining E: 04.03.2026
U: 04.03.2026
Kommentare (1)
1060 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 4 Depression E: 05.03.2026
U: 06.03.2026
Kommentare (1)
942 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 5 Acceptance E: 05.03.2026
U: 06.03.2026
Kommentare (1)
636 Wörter
abgeschlossen
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  • Charakter


                        
                        
                                            𝒮𝒽𝒾𝓃𝑜𝒷𝓊 𝒦𝑜𝒸𝒽𝑜
                                                      ...die Schmetterlingssäule



                                            ❞ Meine Schwester ist nicht tot, Giyuu, du Dummerchen.
                                                 Ich wüsste ja wohl, wenn meine eigene Schwester nicht mehr leben würde. ❞
  • Charakter


                        
                        
                                            𝒢𝒾𝓎𝓊𝓊 𝒯𝑜𝓂𝒾𝑜𝓀𝒶
                                                      ...die Wassersäule



                                            ❞ Meinetwegen streiten wir, Shinobu, aber du wirst mich zum Friedhof begleiten. ❞
Kommentare zu dieser Fanfic (7)

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Von: ESRYN
2026-03-09T18:40:47+00:00 09.03.2026 19:40
Da isses, das Ende. Und Oh my god.

Dieses Kapitel mit dem Titel "Acceptance" ist der erzählerische und emotionale Schlussstein eines Werkes, das sich mutig mit den dunkelsten Facetten der menschlichen Existenz - Trauer, Verlust und Depression - auseinandergesetzt hat. Es ist ein stilles, aber gewaltiges Meisterwerk des amtosphärischen Erzählens. Perfekt gewählt! :3

Ich finde, die Wahl des Zitats aus "Narziss und Goldmund" ist ein Geniestreich. :D Es fängt die Essenz von Giyuu und Shinobu perfekt ein - zwei gegensätzliche Seelen, die erst durch den anderen erfahren haben, was Liebe wirklich bedeutet. Es setzt den Ton für ein kapitel, das nicht von Verzweiflung, sondern von einer schmerzhaften, aber tiefen Erkenntnis handelt.

Ein handwerklich herausragendes Detail ist die Erwähnung von Giyuus fehlendem Arm. Du nutzt dieses physische Handicap nicht für billiges Mitleid, sondern als Symbol für seinen Kampf und seine Hingabe. Dass er den Strauß aus Lilien, Chrysanthemen und Glyzinien "eigenhändig geflochten" hat, obwohl seine Geschicklichkeit dramatisch eingebrochen ist, sagt mehr über seine Liebe als tausend Worte. Ich fand das so unglaublich cute, irgendwie. Vielleicht geht es auch nur mir so. xD

Das Setting am Friedhof, eingeleitet durch das Torii-Tor, ist atmosphärisch makellos. Du beschreibst Giyuus Gang als ein "Lösen von der Realität". Die Kälte, die ihm entgegenweht wie der Atem eines schlafendes Dämons, und das Prickeln auf seiner Haut erzeugen eine fast schon übernatürliche Spannung. Man spürt als leser diesen Limbus - den Ort zwischen den Lebenden und den Toten -, an dem Zeit bedeutungslos wird.

Tja, was ich auch sehr gut fand: Die Beschreibung seines Herzschlags ist physisch spürbar: Erst eine Sekunde. Dann zwei. Und mit der Vehemenz, als hätte ein Dämon seine Klauen in ihn gegraben[...] Das ist viszerales PEAK. Du beschreibst Trauer hier nicht als abstraktes Gefühl, sondern als körperliche Qual, die droht, den Brustkorb zu sprengen. Dass der Grabstein "neuer" ist und die Schriftzeichen noch Staub in den Kerben haben, verdeutlicht die grausame Frische seines Verlustes. Es ist so gut geschrieben ... ♥ Auch die Trauer vs. die private Wahrheit. Ein sehr reifer und analytisch starker Punkt ist Giyuus Beobachtung der anderen Trauernden. Du thematisierst hier die Einsamkeit des Hinterbliebenen: Während die Welt jemanden als Helden oder Kameraden betrauert, betrauert Giyuu den Menschen, den nur er wirklich kannte. Die bittere Wahrheit, dass die meisten sie gar nicht kannten, isoliert Giyuu in seinem Schmerz und macht den Moment am Grab noch intimer. ;_;

Und dann das Ende ... mein Herz ...

»Warte auf der anderen Seite auf mich.«
→ ist kein verzweifelter Abschied, sondern ein Versprechen. Er schließt den Kreis zum Thema Akzeptanz. Giyuu akzeptiert nicht nur ihren Tod, sondern auch seine eigene Bestimmung, bis zu ihrem Wiedersehen weiterzuleben. Es ist ein Ende, das den Leser mit einer Mischung aus tiefer Traurigkeit und einem seltsamen Gefühl von Frieden zurücklässt. ;_____;

Du, meine Liebe, hast hier mal wieder abgerockt. Ich weiß nicht, was ich noch schreiben könnte; alles andere wäre Wiederholungen. Ich liebe deine Entwicklung einfach. Und ja, ich bin ein wenig stolz auf mich selbst, dass ich dich inspirieren konnte. :D




Vielen Dank für diesen wundervollen Lesestoff! 🤍
Ich liebe es. Und ich werde es definitiv erneut lesen.



Cheers,
ESRYN
Von: ESRYN
2026-03-09T18:17:09+00:00 09.03.2026 19:17
Hier bin ich! Sowwrry für die Verspätung! Schande über mein Haupt, dass ich erst jetzt dazu komme. ( ._.)

But hear me out: Ich liebe es, wie du schreibst. Wirklich. Dieses Kapitel ist der Beweis, ein absoluter heavy hitte. Mal wieder ... Die Art und Weise, wie hier Depression und Grief nicht als lauter Schrei, sondern als leises Schwinden und bleiernes Schweigen dargestellt werden, ist literarisch wieder auf einem extrem hohen Stand! Es ist ein tiefgreifendes, psychologisches Porträt, das ganze ohne unnötiges Melodram auskommt und gerade dadurch seine volle Wucht entfaltet. Chapeau!

Ich weiß, ich wiederhole mich nur, aber allein schon der Einstieg mit dem Wandel der Jahreszeiten ist ein klassisches, aber hier perfekt executed Stilmittel. Der Übergang von den farbenfrohen Kronen zu den kahlen, dürren und zerbrechlichen Ästen ist die perfekte visuelle Entsprechung für Shinobus inneren Zustand. Du nutzt die Natur nicht nur als Setting, sondern als Manifestation ihrer Psyche. Dass der Herbstwind, der früher eine sanfte Liebkosung war, nun unbarmherzig pfeift, verdeutlicht, dass ihre gesamte Wahrnehmung der Welt durch den Verlust korrodiert ist. DAS ist atmosphärisches Worldbuilding in Perfektion. ;__; ♥

Ich bin so stolz auf dich, ohne Witz. ;_;
Hach ... Giyuus radikalter Rollentausch bzw. character development ist für mich der stärkste Part des Kapitels. Giyuu, der Inbegriff des Schweigens und der emotionalen Distanz, übernimmt hier die Hauptlast der Kommunikation. Dass er anfängt, Geschichten zu erzählen und sogar neue zu erfinden, als ihm der Stoff ausgeht, ist ein massiver Flex für seinen Charakter. Es zeigt seine bedinungslose Loyalität. Ich lieb's! Er füllt die Leere, die Shinobu hinterlässt, mit seiner eigenen Stimme, nur um sie nicht in der Stille zu verlieren. Mein Herz blutet. ;_; Und dass er sich an den Klang seiner eigenen Stimme gewöhnt, markiert eine enorme persönliche Entwicklung, die rein aus der Sorge um sie geboren wurde.

Es ist so, so, sooo schön, aber auch so verdammt bitter. Ich liebe dieses Pairing, und du verkörperst es so verdammt gut.

Was ich auch echt nice fand, war der Übergang vom Winter zum Frühling, synchron zum Moment, in dem Shinobu endlich weint, ist erzählerisch exzellent getimt. Dass sie nicht laut oder wütend weint, sondern leise und voller Verzweiflung, macht die Szene so viel realer. Die Tränen, die wie verirrt aus ihren Augenwinkeln quollen, sind ein starkes Bild für den Moment, in dem die emotionale Blockade endlich bricht.

»Ich würde noch ganz andere Dinge für dich tun, Shinobu«, entgegnete er leise, fast flüsternd.
→ Diese Zeile ist so typisch für Giyuu - keine großen Liebeserklärungen, sondern dieses unerschütterliche Versprechen von Taten. Es ist die ultimative Form von Sicherheit, die er ihr bietet. Ich bin ab dieser Stelle förmlich geschmolzen! ;w; ♥

»Du bist mir wichtig, Shinobu, deswegen«, antwortete er aufrichtig und als Shinobu daraufhin seine Umarmung erwiderte – zunächst zaghaft, als müsste sie sich erst an die Form seines Körpers gewöhnen, dann fester, als suchte sie in seinen Armen endlich nach der Zuflucht, die er ihr die ganze Zeit über angeboten hatte – stolperte sein Herz in seiner Brust und eine angenehme Wärme breitete sich in ihm aus.
→ Okay, da habe ich gequietscht. FANGIRL-MODUS! WAS TUST DU MIR DA AN?! ;_________; Diese entwaffnende Ehrlichkeit ist genau das, was Shinobu in ihrem Zustand braucht. Keine komplexe Argumente, sondern die einfache Wahrheit ihrer Bedeutung für ihn. Dass sie seine Umarmung erst zaghaft und dann fest erwidert, ist der perfekte emotionale pay-off für dieses Kapitel.

Ich. Kann. Nicht. Mehr.

Gib mir bitte mehr von Giyuu x Shinobu. 🤍

Fazit: Du hast hier ein Thema behandelt, das extrem viel Feingefühl erfordert, und du hast es mit Bravour gemeistert. Das pacing ist ruhig, fast schon meditativ, was perfekt zu der bleiernen Schwere des Inhalts passt. Es ist ein Kapitel über das Aushalten, das Warten und die stille Kraft des Präsenz. Ein handwerkliches und emotionales masterpiece. ich bin absolut beeindruckt. Wie immer. ;_;


Cheers,
ESRYN

p.s.: natürlich lese ich direkt weiter!
Ganz viel späääääääm! 🤍
Von: ESRYN
2026-03-05T05:59:50+00:00 05.03.2026 06:59

Servus! Da bin ich wieder, und bin mehr als startklar, dein neues Kapitelchen zu lesen! 🤍

Puhh, was soll ich sagen?

Der emotionale Damage ist in diesem Chapter wieder absolut off the charts, Mädel. Du nimmst dieses unfassbar schwere Grief-Thema und verpackst es in eine so drückende, melancholische Atmosphäre, dass man beim Lesen fast selbst keine Luft mehr bekommt. Absolutes Peak Storytelling. Anders bin ich es von dir nicht gewohnt!

Dein Einstieg ist direkt cinematic. Dass du den Herbst - also den Verfall der Natur - nutzt, um die innere Leere und den Verfall von Shinobus Psyche zu spiegeln, ist literarisch einfach so unfassbar smart. Man riecht diesen feuchten Matsch förmlich. Und dann diese Metaphern! Dass Giyuus Schwert das einzige "verlässliche Gegengewicht zu seiner inneren Unruhe" ist, die wie eine lästige Fliege um ihn kreist. Oder dieser "See aus schwarzem Öl", in dem Shinobu versinkt und der jedes Licht verschluckt. Das ist show, don't tell in absoluter Perfektion. Deine Beschreibungen sind so raw und greifbar, dass es beim Lesen richtig wehtut.

Ein kleines, aber extrem geiles Detail, das ich massiv abfeiere. Kanao. Dass sie Shinobus Training zur absoluten Emotionslosigkeit so verinnerlicht hat, du aber diesen minimalen Kontrollverlust als einzelnen falschen Ton in einer ansonsten perfekten Symphonie beschreibst. Das ist ein genialer Satz. Es zeigt einfach, wie tief dein Verständnis selbst für die Nebencharaktere in diesem Universum ist.

Giyuus innerer Konflikt ist so gut geschrieben. Er hat den Glauben an die Götter längst verloren, aber er erträgt diese ganze Tempel-Situation nur für sie. Man spürt seine komplette Hilflosigkeit. Dass er dann seinen Stolz und seine übliche Distanz fallen lässt und einfach dieses unfassbar ehrliche "ich vermisse dich" droppt, ist für Giyuu ein massiver step. Er versucht nicht, klugt zu klingen, er ist einfach nur verzweifelt. Diese Distanz zwischen den beiden, diese tiefe Schlucht, die er zu spüren glaubt, hast du extrem athentisch eingefangen. ;__; ♥

[...]es ist ohnehin nicht so, dass die Götter mich anhören, denn sonst hätten wir dieses Gespräch gar nicht führen können.
-> Das ist ein absoluter mic drop, auch wenn man es vielleicht nicht direkt glauben mag. Die Implikation dahinter - dass sie vermutlich Tag und Nacht für Kanaes Rückkehr (oder vielleicht sogar für sich selbst) betet und sich der grausamen Sinnlosigkeit dieses Tuns völlig bewusst ist - ist so wahnsinnig dark und tragisch. Es ist die perfekte Mischung aus totaler Resignation und tiefster Depression...

Du hast hier wirklich wieder ein absolutes Masterpiece abgeliefert. wie du diesen extremen slow-burn und diese drückende Angst in Worte fasst, ohne dass es jemals kitschig oder over-the-top wirkt, ist atemberaubend. Ich bin wieder mal komplett fasziniert von deinem Writing.

Hau in die Tasten, meine Liebe. Denn ich habe Hunger auf mehr! :D


Cheers,
ESRYN
Antwort von: Sonnensturm
05.03.2026 13:51
So, jetzt fangen wir mal an, dir zu antworten!

Vor diesem Kapitel hatte ich echt am meisten Schiss und ich glaube, man merkt diesen Shift in der Tonalität. Ich geb mir zwar Mühe, aber trotzdem liest es sich anders, als die anderen beiden Kapitel.

Dass dir meine Umschreibungen gefallen, freut mich, denn sie sind mir dieses Mal denkbar schwer gefallen. Ich bin selbst nicht der gläubigste Mensch, umso schwieriger war das Erfassen dieser Thematik. Und danke dir für dein Lob zu den Charakteren ;__; Ernsthaft, davor hatte ich beim Ausarbeiten der kleinen Idee echt am meisten Angst. Naruto begleitet mich, seit ich 12 bin, selbstverständlich kenne ich die Charaktere mittlerweile in- und auswendig und mich hier auf andere, mir fremde Charaktere einzulassen, war echt seltsam. Ich bin froh, dass dir meine Iteration von Kanao, Shinobu und Giyuu bisher so gut gefallen und hoffe, ich kann das ganze auch in der nächsten Geschichte so transportieren :3

Jetzt, wo die Story fertig ist, werd ich mich aber echt mal dazu zwingen, fröhlichere Themen aufzugreifen xD Immer nur diese tristen Themen, ey!

Ich danke dir für dein Kommentar meine Liebe und dass du immer so viel Lob übrig hast (:
Ganz viel Späm und jetzt gönn endlich Fantasy xd ❤

Sonnensturm
Von: ESRYN
2026-03-03T07:10:50+00:00 03.03.2026 08:10
Da isses! Und ich bin ein wenig spät dran, but here I am! Ich könnte dich ja einerseits abknutschen, aber andererseits schreit mein Herz. Das Ende. Der Kampf. MEIN HERZ. ;_;

Bin legit sprachlos. Ich musste danach erst mal durchatmen, weil mich das emotional komplett überfahren hat. Das ist Damage auf dem allerhöchstem Level, meine Liebe! Dass du direkt mit dem Kampf der beiden reingehst, war der krasseste Hook überhaupt. Ich habe damit null gerechnet, aber das hat einfach so gut reingepasst! ::>_<::

Lass uns diesen Text mal komplett zerlegen, denn handwerklich hast du hier ein absolutes Meisterwek abgeliefert. Du hast einen physischen Schwertkampf geschrieben, der in Wahrheit zu 100% ein mentaler Zusammenbruch ist. Dein Schreibstil & Pacing ist absolut insane. Du hast diese unglaubliche Fähigkeit, krasse Action und tiefste emotionale Vulnerability nahtlos miteinander zu verweben. Die Art und Weise, wie du den Kampf beschreibst - das aufgewirbelte Staubkorn, das raue Atmen, die blitzschnelle Taktung der Schläge -, spiegelt exakt Shinobus inneres Chaos wider. Und dein Pacing ist genial: Erst diese rasende, unkontrollierte Schnelligkeit im Kampf und dann dieser krase, fast schon erstickende Slow-Motion-Moment am Ende, als sie wortwörtlich in sich zusammenfällt. Du betreibst hier "show, don't tell" auf einem Level, das man sonst nur in extrem guten, publizierten Büchern findet. Auch deine Metaphern sitzen so präzise - besonders das Bild, dass Giyuu ihre Wut in sich aufnehmen will, bis das Feuer erlischt und er sie aus der Asche zurückholen kann.

Das ist sprachloch einfach breathtaking ...

Wie du Shinobus Coping Mechanism hier ausarbeitest, ist psychologisch unfassbar brillant. Sie rennt vor ihrer Trauer weg und flüchtet sich in diese toxische, weiß glühende Raserei. Was mich beim Lesen aber komplett gekillt hat, war dieses eine Detail: "Als versuchte sie, ihre vermeintliche Schwäche, einen Dämon nicht köpfen zu können, zu korrigieren". Dass sie all ihre Minderwertigkeitskomplex und ihre brutale Survivor's Guilt, ohne es dem Leser stumpf ins Gesicht zu drücken. Man spürt mit jedem Schwertschlag regelrecht, wie sie sich selbst für Kanaes Tod bestrafen will. Das ist Charakter-Analyse in absoluter Perfektion. Ich kann nicht mehr. Zu gut. ┗( T﹏T )┛ ♥

Giyuu ist in diesem Kapitel ein Schatz. ICH LIEBE IHN SO. ;_; Er redet fast gar nicht, aber seine Aktionen sprechen so unfassbar laut. Er begreift sofort, dass Worte hier absolut nutzlos sind und sich wie "hohle Phrasen" anfühlen würden. Dass er buchstäblich als ihr physisches und emotionales Ventil fungiert, ihre Angriffe nur pariert und ihre Wut komplett in sich aufnimmt, bis sie aufgibt - das ist die stärkste, raweste Form von Intimität, die man zwischen den beiden überhaupt schreiben kann. Er lässt sich von ihr zurückdrängen, nicht weil er schwächer ist, sondern weil er genau weiß, dass sie diesen Ausbruch braucht, um die dicke Mauer aus Wut einzureißen und überhaupt an die eigentliche Trauer heranzukommen.

Das ist so ein unfassbarer Beweis für seine bedinungslose Loyalität.

Das Pairing ist dir so, so, so gut gelungen!

Und dann dieser Breakdown am Ende. holy shit. Dass sie nicht aus reiner Trauer hemmungslos weint, sondern aus dieser tiefen, selbstzerstörischen Wut auf sich selbst - das tut beim Lesen fast schon physisch weh, weil es so unfassbar akkurat geschrieben ist.

»Wird es jemals weniger wehtun?«
»Ich weiß es nicht, aber wenn du willst, werde ich mit dir zusammen warten.«

-> ich saß wirklich da, hatte Gänsehaut und musste schlucken. Das ist so raw, so ehrlich und authentisch. Keine kitschigen, leeren Versprechungen, das alles wieder gut wird (weil beide wissen, dass das totaler bullshit wäre), sondern einfach dieses leise Angebot, den Schmerz gemeinsam auszuhalten..

Das ist slow-burn und Angst in unübertroffener Bestform.
Und ich liebe alles daran. 🤍

Du hast hier wieder ein absolutes Masterpiece abgeliefert. Wie du diese tiefen emotionalen Wunden und diese stille, schmerzhafte Verbundenheit der beiden in Worte fasst, ist atemberaubend und lässt mich als Reader einfach nur baff zurück.

Ich bin komplett hyped und fasziniert von deinem Writing. Bitte, bitte, mach genau so weiter! ;__; ♥

Cheers,
ESRYN


Von: ESRYN
2026-03-02T08:08:19+00:00 02.03.2026 09:08
Hellow!

Soo, hier bin ich, und ich weiß nicht, womit ich als Erstes anfangen soll. Du machst mich fertig, Mädel. ;_;
Never ever hätte ich damit gerechnet, Giyuu x Shinobu von dir lesen zu dürfen. Ein Träumchen wird wahr. ♥

Dieses Kapitel hat mich einfach komplett umgehauen, obwohl er so kurz ist. Das ist ein emotionaler heavy hitter auf einem völlig neuen Level. Dass du dich an so eine unfassbar krasse Szene voller Grief und Trauma heranwagst, ist schon mutig, aber wie du dashier executed hast, ist pure Perektion. Absolute Masterclass. Chapeau!

Wo fange ich an? Vielleicht den Deep Dive in dein Character Work, denn das ist hier der absolute Star der Show. Du hast die Psychologie der beiden Charaktere so punktgenau und genial eingefangen, dass es beim Lesen einfach nur unfassbar intensiv war. Ich LIEBE es, wie du die beiden dargestellt hast! So, exakt so, stelle ich mir die beiden vor. Nicht anders. Ich könnte dich abknutschen, dass du dieses Baby hier rausgebracht hast! KOMM HER! D:<

Fangen wir mit Shinobu an (mein Babygirl neben Mitsuri): Wie du ihren Coping Mechanism geschrieben hast, ist einfach ein fucking Meisterwerk. Sie ist nicht einfach nur traurig, sie ist in kompletter absoluter Denial. (Perfekte Überschrift btw!!) Dieses krampfhafte Festhalten an der Normalität und dieses unnatürliche Lachen - das du so genial als "bizarr" und "makaber falsch" beschreibst - hittet so viel härter, als wenn sie einfach nur weinend zusammengebrochen wäre. Du zeigst so wahnsinnig athentisch, wie ihr Verstand in dem Moment bricht, um sie vor dem Trauma zu schützen. Dass ihre Maske dann erst durch die eigene Gewalthandlung (die Ohrfeige, die perfekt in die Szene gepasst hat!) fällt, ist ein massiver psychologischer Durchbruch. Das ist Storytelling at its best. ;_______;

Und jetzt kommen wir zu Giyuu, mein Baby, mein Ein & Alles: Dsa ist für mich absolute Peak-Charakterisierung! Er ist ja sonst der Inbegriff von emotionaler Distanz, aber hier zeigst du seine leise, stoische Empathie auf so eine brillante Art. Er hasst die Situation, er würde viel lieber den "einfachen Weg" gehen und der Realität entfliehen, aber er tut verdammt nochmal das einzig Richtige. Er fungiert hier als ihr ultimativer Anchor. Dass er die Ohrfeige einfach hinnimmt, weil er deep down versteht, dass sie diesen Ausbruch brauchte, um die Illusion zu zerschmettern, macht die Dynamik der beiden so unfassbar gut. Der Satz: "Meinetwegen streiten wir, Shinobu, aber du wirst mich zum Friedhof begleiten" ist ein absoluter Gänsehaut-Moment. Es beweist einfach, dass er sie nicht aufgibt. I love it! 🤍

Auch deine Atmospähe supportet die Szene so makellos. Der schwere, vom Regen vollgesogene Haori, der Giyuu physisch nach unten drückt, ist eine absolute geniale Metapher für die emotionale Last, die er gerade trägt. Und dass du Lilien und Chrysanthemen (typische Beerdigungsblumen) gewählt hast, die schon im Regen verwelken, setzt direkt am Anfang den perfekt melancholischen Tonus. Das ist Worldbuilding auf höchstem Niveau!

Shinobu verstummte und die aufgesetzte Freude blätterte von ihrem Gesicht, wie die Schuppen eines Schmetterlingsflügels, bis es ähnlich farblos war wie der wolkenverhangene Himmel über ihren Köpfen.
-> meine absolute Lieblingsstelle des Kapitels ... Die Bildsprache hier ist einfach nur breathtaking! Du greifst ihr Kern-Motiv (den Schmetterling) auf und nutzt es, um den Zerfall ihrer mentalen Schutzmauer zu beschreiben. Das ist so frecking poetisch, extrem visuell und gleichzeitig brutal traurig. Ich war beim Lesen wirklich sprachlos. Und das, meine Liebe, bin ich verdammt selten! Hut ab! Wirklich. Klopf dir auf die Schulter, denn du hast mich so glücklich gemacht. ;__; ♥

Und die Bilder ... sind so, so, so gut. Das Bild von Shinobu ist ein Meisterwerk. Diese zerfallenden, wegfliegenden Schmetterlinge um sie herum sind wortwörtlich die visuelle Umsetzung deines Textes (wo du beschrieben hast, dass ihre Freude wie Schmetteringsschuppen abblättert). Es visualisiert exakt ihren zerbrechende Psyche und diesen extremen Denial-State. Dass sie einem den Rücken zuwendet und der Kopf nach unten geneigt ist, unterstreicht ihre komplette Verweigerung der Realität. Und genau dieses Zitat daneben zu setzen - dieser fast schon kindliche, völlig realitätsferne Satz "du Dummerchen" - kreiert eine wahnsinnig krasse Dissonanz. Es tut optisch genauso weh wie beim Lesen. Und es passt einfach zu ihr wie die Faust aufs Auge!

Giyuus Panel ist ebenfalls Top-Tier. Dass er dort auf dem Rücken liegt und nach oben in den fallenden Regen (oder Schnee, ich weiß es nicht genau lol) starrt, macht es metaphorisch unfassbar deep. Es spiegelt perfekt die erste Szene deines Kapitels wider, in der ihn der vom Regen vollgesogene Haori und die emotionale Last förmlich zu Boden drücken. Er liegt da, komplett exhausted und grounded, muss die ganze Schwere dieser unfassbaren Situation ertragen, aber er behält den Blick trotzdem starr nach oben gerichtet. Das Zitat, das du für ihn ausgewählt hast, ist der perfekte Konter zu Shinobus Denial. Die Kursivschreibung von "wirst" sticht optisch sofort ins Auge und zeigt seine unerschütterliche Entschlossenheit, sie da durchzuziehen, egal wie sehr es ihn selbst Kraft kostet.

Du hast hier nicht einfach nur zwei Bilder zusammengeklatscht, sondern ein echtes visuelles Storyboard für die Dynamik der beiden kreiert. Die Zitate fassen den absoluten Kern ihres Konflikts zusammen. das ist Edit-und-Design-Work auf höchstem Niveau und macht das leseerlebnis einfach noch mal so viel immersiver. Und du weißt, ich liebe solche Details. Mag es sonst noch so klein sein. Und DANKE, dass du keine bescheuerten KI-Bilder verwendet hast!

Meine Liebe, du hast diesen wahnsinnigen Schmerz und die Verzweiflung der beiden so lebendig gemacht, ohne auch nur eine einzige Sekunde in billigen Kitsch oder Melodramatik abzurutschen. Ich liebe es einfach. Du kannst echt unfassbar stolz auf dich sein. Ich bin extrem hyped auf mehr!

Also, hopp, hopp! Hau in die Tasten und mach mich erneut glücklich! :D
Gerne noch so 100 Kapiteln mehr, danke!




Cheers,
ESRYN
Antwort von: ESRYN
02.03.2026 09:15
*hust* Giyuu liegt da natürlich nicht wirklich. Sehe das erst jetzt. He he he. Da ist die Euphorie mit mir durchgegangen. ( ._.) Aber es sieht so aus, ob er das tun würde, also tun wir jetzt alle so, dass es richtig sei!
Antwort von: Sonnensturm
02.03.2026 11:01
Okay, dann fangen wir mal an, ich hab ja ein bisschen was vor mir hier xD
Also: Wer hat sich bitte ausgedacht, dass man seine Wohnung selbst putzen muss? Und das regelmäßig? Like????

Erstmal, danke DIR, dass du mich auf die beiden gebracht hast, während ich den Anime geguckt habe, sind die zwei mir zwar aufgefallen und ich mag beide für sich gesehen total gerne, aber so richtig miteinander assoziiert habe ich sie erst, nachdem DU damit angefangen hast xD And now I can't unsee it, thanks!

Dass die beiden dir vom Charakter-Framing her gefallen, LÖST EINEN STEIN VON MEINEM HERZEN, i swear! Ich bin jetzt erst seit knapp 3 Wochen im Fandom drin und ich hatte so schiss, dass ich die beiden nicht gut rüberbringen kann ;__; Vor allem Giyuu, er ist ja eher in sich gekehrt und kämpft mit seinen eigenen Dämonen (huehuehue). Seine Survivors-Guilt hat mir fast das Herz gebrochen ;___; Mal schauen, ob ich das im Verlauf der Geschichte so beibehalten kann, aber ich werde mir die größte Mühe geben, meine Liebe!

Das ganze Setting ist pretty heavy handed und ich bin froh, dass es dir gefällt. Wie gesagt: Ich hab keinen Dunst, wieso ich immer über so fucking schwere Themen (emotional) schreiben muss, mir geht es gut, i swear -
Aber ich habe beim Schreiben richtig gestruggled, weil ich diese schmale Linie zwischen Depression und Pathos gefühlt nie gesehen habe und dass dir mein Ansatz so gut gefällt, freut mich sehr ;__; Wirklich ;___;

Die beiden Sätze, die du hervorgehoben hast, waren tatsächlich auch die, die mir am Meisten gefallen haben beim Schreiben (RAUS AUS MEINEM KOOOOOOPF), besonders der mit den Schmetterlingsflügeln. Die Metapher war natürlich prädestiniert dazu, um als Sinnbild für Shinobus innere Landschaft zu fungieren.

Ich fand die optische Aufmachung der FF dieses Mal etwas zu wenig, muss ich gestehen, umso glücklicher bin ich, dass es dir so gut gefällt xD Ja, die Bilder fand ich auch super schön, aber ich hatte die ganze Zeit über das Gefühl: Irgendwie fehlt hier noch was. - Wollte jetzt aber kein Alter oder so reinschreiben, weil mir das irgendwie komplett Fehl am Platz erschienen ist und ja - klassischer Struggle, wasch mich, aber mach mich nicht nass xD

Ich beeile mich sehr, meine Liebe und hoffe, dass ich heute noch Kapitel 2 hochladen kann! Ich gebe mir ganz ganz viel Mühe, um den beiden gerecht zu werden, big promise.

Und wie immer Danke für den Späm ❤
Sonnensturm
Von: ESRYN
2026-03-02T01:12:13+00:00 02.03.2026 02:12
Oh my-
OH MY
GIYUU X SHINOBU????
UND DANN NOCH DIE WIDMUNG FÜR MICH???


OK OK warte warte
Ich schwöre dir, ich werde das hier erstmal markieren, dann auf meine Professionalität scheißen, und natürlich einen ausführlicheren Kommentar hinterlassen, weil am Handy ist kacke, und ich bin noch krank, aber mir geht's schon besser!


Und


AHHH ich lieb die Fanfiction jetzt schon ;____;
Die Bilder... sind so perfekt. Ich ... ich sterbe innerlich. Glücklich.
Und Giyuu. Ich liebe ihn so sehr. ;__;